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	<title>Grasp &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Weltraumschrott-Mission ADLER-2 geht zu Ende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 07:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einjähriger Datensammlung ist Mini-Satellit Mitte August in Erdatmosphäre verglüht. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF). Quelle: ÖWF, 19. August 2024. 19. August 2024 &#8211; Das österreichische Satelliten-Projekt ADLER-2 ist der zweite Mini-Satellit der ADLER-Reihe, der im April 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, um die Größe und Verteilung von kleinsten Weltraumschrott-Teilchen vor Ort [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einjähriger Datensammlung ist Mini-Satellit Mitte August in Erdatmosphäre verglüht. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF, 19. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ADLER2imOrbitOeWFSpireGRASPSASEurope.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" data-rl_caption="" title="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ADLER2imOrbitOeWFSpireGRASPSASEurope26.jpg" alt="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" class="wp-image-143408"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit ADLER-2 im Orbit &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. August 2024 &#8211; Das österreichische Satelliten-Projekt <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/adler-2/" data-wpel-link="internal">ADLER-2</a> ist der zweite Mini-Satellit der ADLER-Reihe, der im April 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, um die Größe und Verteilung von kleinsten Weltraumschrott-Teilchen vor Ort zu erforschen. Nach knapp 7.100 Erdumrundungen und 480 Tagen im Orbit ist ADLER-2 Mitte August 2024 in der Erdatmosphäre verglüht. Die Analyse der Datensätze läuft aktuell auf Hochtouren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreichische Co-Produktion als Weg zum Erfolg</strong><br>ADLER-2 ist die erfolgreiche Fortsetzung der Zusammenarbeit des Österreichischen Weltraum Forums (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/oewf/" data-wpel-link="internal">ÖWF</a>) mit SPIRE Global, das von dem Österreicher Peter Platzer mitbegründet wurde, und anderen internationalen Unternehmen.<br>Das US-amerikanische Unternehmen GRASP Global nutzte den Satelliten zudem, um einen Technologie-Demonstrator zu testen: Das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor-Ort-Suche nach Weltraumschrott</strong><br>An Bord waren ein Weltraum-Radar und ein ausfaltbares Weltraum- „Mikrofon&#8220;, die Weltraumschrott-Teilchen vor Ort finden und messen. Die gewonnenen Daten können anschließend mit den Modellen der Europäischen Weltraumorganisation ESA abgeglichen werden, um die Weltraumschrott-Verteilung und -Größe im Erdorbit zu erfassen. Die Datenbereinigung und -verarbeitung der Mission übernahm Tilebox, das vom Österreicher Stefan Amberger mitbegründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stefan Amberger dazu: „Die Zusammenarbeit mit dem ÖWF war eine großartige Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Tilebox zu demonstrieren. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 11 Millionen Rohdatensätze von ADLER-2 nahezu in Echtzeit aufgenommen, verarbeitet, bereinigt und dem ÖWF zur Verfügung gestellt. Der intuitive Zugriff auf diese Daten hat es Dutzenden von Entwicklern und Wissenschaftlern ermöglicht, die Daten mit minimalem Aufwand zu erkunden, und das Feedback hat uns geholfen, unseren Service inzwischen deutlich zu erweitern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Platzer, CEO von Spire Global: „ADLER-2 stellt einen bedeutenden Fortschritt im Bestreben nach Nachhaltigkeit des Weltraums dar und unterstreicht die Wirksamkeit von Satellitentechnologien im Umgang mit der wachsenden Bedrohung durch Weltraumschrott. Wir sind stolz darauf, Organisationen wie dem Österreichischen Weltraum Forum mit unserer Satellitentechnologie bahnbrechende Erfolge zu ermöglichen. Diese Mission erweitert nicht nur unser Verständnis von Weltraumschrott, sondern veranschaulicht auch, wie unsere Technologie und Partnerschaften zu einer sichereren und nachhaltigeren Weltraumumgebung beitragen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern übersät. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen mit noch funktionsfähigen Satelliten und Raumstationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Modelle schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Wucht einer Pistolenkugel vergleichbar ist und gefährden nicht nur Satelliten, sondern auch die astronautische Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Dr. Gernot Grömer, Direktor des ÖWF: „ADLER-2 war eine wichtige Mission zur Analyse der wachsenden Herausforderungen durch Weltraumschrott, auch Space Debris genannt. Die Raumfahrtindustrie und Raumfahrtagenturen haben die Dringlichkeit des Problems erkannt. Wenn wir den Zugang zum Weltraum für kommende Generationen erhalten wollen, müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden &#8211; das ist der rot-weiß-rote Beitrag dazu.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eckdaten zu ADLER-2</strong><br><strong>Größe:</strong> 6 Unit Cubesat von Spire Global mit 30x20x10 cm (ADLER-1 ist ein 3 Unit Cubesat)<br><strong>Instrumente:</strong> Weltraum-Mikrofon APID vom ÖWF, speziell entwickelte piezokeramische Platte, ausfaltbar auf 2m Spannweite; misst die Einschläge von Weltraum-Schrott-Teilchen<br>Radargerät von Spire Global, entdeckt Weltraumschrott-Teilchen in der Umgebung des Satelliten<br>GAPMAP-Sensor von GRASP SAS: ein Technologie-Demonstrator, das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst.<br><strong>Missionsdauer:</strong> 1 Jahr<br><strong>Flughöhe:</strong> 500 km<br><strong>Start:</strong> 15. April 2023 mit einer Falcon 9 Trägerrakete von SpaceX, gestartet von der Vandenberg Space Force Space Base, Kalifornien<br><strong>De-Orbit:</strong> 15.-16. August 2024<br><strong>Beteiligte Unternehmen:</strong><br>Spire Global (Cubesat, Radar)<br>ÖWF (APID Weltraum-Mikrofon und Wissenschaftliche Leitung)<br>GRASP SAS (GAPMAP)<br>Tilebox (Datenmanagement)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Das ÖWF ist federführend an zwei internationalen Cube-Sat Missionen beteiligt, die seit 2022 Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn aufspüren. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg565035#msg565035" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Neue Einblicke in Neutronensterne aus Schwerionenexperimenten, astrophysikalischen Beobachtungen und Kerntheorie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-einblicke-in-neutronensterne-aus-schwerionenexperimenten-astrophysikalischen-beobachtungen-und-kerntheorie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 07:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein internationales Team hat zum ersten Mal Daten aus Schwerionenkollisionen, Gravitationswellenmessungen und anderen astronomischen Beobachtungen mit Hilfe modernster theoretischer Modelle kombiniert, um die Eigenschaften der dichten Materie im Inneren von Neutronensternen besser zu verstehen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Darmstadt. Quelle: Technische Universität Darmstadt 8. Juni 2022. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein internationales Team hat zum ersten Mal Daten aus Schwerionenkollisionen, Gravitationswellenmessungen und anderen astronomischen Beobachtungen mit Hilfe modernster theoretischer Modelle kombiniert, um die Eigenschaften der dichten Materie im Inneren von Neutronensternen besser zu verstehen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität Darmstadt 8. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Schwenkpaper0489TDietrichALeFevreKHuyserESAHubbleSloanDigitalSkySurvey.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Schwenkpaper0489TDietrichALeFevreKHuyserESAHubbleSloanDigitalSkySurvey600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Darstellung der Simulation zweier verschmelzender Neutronensterne (links) und der entstehenden Teilchenspuren, die bei einer Schwerionenkollision (rechts) zu sehen sind, die unter ähnlichen Bedingungen im Labor Materie erzeugt. (Bild: Tim Dietrich, Arnaud Le Fevre, Kees Huyser; background: ESA/Hubble, Sloan Digital Sky Survey)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. Juni 2022 &#8211; Überall im Universum werden Neutronensterne in Supernova-Explosionen geboren, die das Ende des Lebens massereicher Sterne markieren. Manchmal sind Neutronensterne in Doppelsternsystemen gebunden und werden schließlich miteinander kollidieren. Diese hochenergetischen, astrophysikalischen Phänomene zeichnen sich durch so extreme Bedingungen aus, dass sie die meisten schweren Elemente wie Silber und Gold erzeugen. Daher sind Neutronensterne und ihre Kollisionen einzigartige Laboratorien zur Untersuchung der Eigenschaften von Materie bei Dichten, die weit über den Dichten in Atomkernen liegen. Experimente mit Schwerionen-Kollisionen, die mit Teilchenbeschleunigern durchgeführt werden, sind eine Möglichkeit, Materie bei hohen Dichten und unter extremen Bedingungen zu erzeugen und zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Kombination von Erkenntnissen aus der theoretischen und experimentellen Kernphysik und astrophysikalischen Beobachtungen ist unerlässlich, um die Eigenschaften neutronenreicher Materie über den gesamten Dichtebereich, der in Neutronensternen vorkommt, zu verstehen“, erklärt Sabrina Huth, Institut für Kernphysik an der Technischen Universität Darmstadt, Erstautorin der Veröffentlichung. Peter T. H. Pang, ein weiterer Erstautor vom Institut für Gravitations- und subatomare Physik (GRASP) der Universität Utrecht, fügt hinzu: „Wir stellen fest, dass die Teilchenbeschleuniger-Daten von Goldionen-Kollisionen eine bemerkenswerte Übereinstimmung mit astrophysikalischen Beobachtungen aufweisen, obwohl sie mit völlig anderen Methoden gewonnen wurden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der jüngsten Fortschritte in der Multi-Messenger-Astronomie konnte das internationale Team, an dem Forschende aus Deutschland, den Niederlanden, den USA und Schweden beteiligt sind, neue Erkenntnisse über die grundlegenden Wechselwirkungen in der Kernmaterie gewinnen. In einer interdisziplinären Studie haben die Wissenschaftler*innen Informationen aus Schwerionenkollisionen mit astronomischen Beobachtungen elektromagnetischer Signale, Messungen von Gravitationswellen und astrophysikalischen und kerntheoretischen Berechnungen zusammengebracht. Ihre systematische Studie kombiniert erstmals all diese Informationen und deutet auf einen höheren Druck bei mittleren Dichten in Neutronensternen hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autor*innen haben die Informationen aus Goldionen-Kollisionsexperimenten, die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt sowie am Brookhaven National Laboratory und am Lawrence Berkeley National Laboratory in den USA durchgeführt wurden, in ihre mehrstufige Analyse einfließen lassen, welche auf Informationen aus der theoretischen Kernphysik und astrophysikalischen Beobachtungen basiert. Dazu gehören Messungen der Masse von Neutronensternen durch Radiobeobachtungen, Informationen von der „Neutron Star Interior Composition Explorer“ (NICER) Mission auf der Internationalen Raumstation sowie Multi-Messenger-Beobachtungen von Verschmelzungen zweier Neutronensterne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einbeziehung der Daten von Schwerionen-Kollisionen in die Analysen hat zusätzliche Einschränkungen im Dichtebereich ermöglicht, wo die Kerntheorie und astrophysikalische Beobachtungen weniger sensitiv sind. Dies hat dazu beigetragen, ein vollständigeres Verständnis der dichten Materie zu gewinnen. In Zukunft können verbesserte Daten aus Schwerionenkollisionen eine wichtige Rolle bei der Verknüpfung von Kerntheorie und astrophysikalischen Beobachtungen spielen, indem sie ergänzende Informationen liefern. Insbesondere Experimente, die höhere Dichten erforschen und gleichzeitig die experimentellen Unsicherheiten verringern, haben ein großes Potenzial, neue Hinweise auf die Eigenschaften von Neutronensternen zu liefern. Neue Informationen auf beiden Seiten können leicht in die Berechnungen integriert werden, um das Verständnis dichter Materie in den kommenden Jahren weiter zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die TU Darmstadt</strong><br>Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland und steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Globale Transformationen – von der Energiewende über Industrie 4.0 bis zur Künstlichen Intelligenz – gestaltet die TU Darmstadt durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit.<br>Ihre Spitzenforschung bündelt die TU Darmstadt in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials. Ihre problemzentrierte Interdisziplinarität und der produktive Austausch mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik erzeugen Fortschritte für eine weltweit nachhaltige Entwicklung.<br>Seit ihrer Gründung 1877 zählt die TU Darmstadt zu den am stärksten international geprägten Universitäten in Deutschland; als Europäische Technische Universität baut sie in der Allianz Unite! einen transeuropäischen Campus auf. Mit ihren Partnern der Rhein-Main-Universitäten – der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – entwickelt sie die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main als global attraktiven Wissenschaftsraum weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation</strong><br>Sabrina Huth, Peter T. H. Pang, Ingo Tews, Tim Dietrich, Arnaud Le Fèvre, Achim Schwenk, Wolfgang Trautmann, Kshitij Agarwal, Mattia Bulla, Michael W. Coughlin, Chris Van Den Broeck: „Constraining Neutron-Star Matter with Microscopic and Macroscopic Collisions“, DOI 10.1038/s41586-022-04750-w,<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-022-04750-w" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41586-022-04750-w</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=648.msg533140#msg533140" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neutronensterne, Pulsare, Magnetare</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA: 100 Tage Cosmic Kiss-Wissenschaft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-100-tage-cosmic-kiss-wissenschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 17:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, den 19. Februar 2022 war es 100 Tage her, dass ESA-Astronaut Matthias Maurer im Rahmen seiner ersten Mission, Cosmic Kiss, zur Internationalen Raumstation ISS gestartet ist. Er flog an Bord eines SpaceX Dragon-Raumschiffs zusammen mit der NASA-Astronautin Kayla Barron und den NASA-Astronauten Raja Chari und Tom Marshburn als Mitglied der Crew-3. Aber schon [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-100-tage-cosmic-kiss-wissenschaft/" data-wpel-link="internal">ESA: 100 Tage Cosmic Kiss-Wissenschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-samstag-den-19-februar-2022-war-es-100-tage-her-dass-esa-astronaut-matthias-maurer-im-rahmen-seiner-ersten-mission-cosmic-kiss-zur-internationalen-raumstation-iss-gestartet-ist-er-flog-an-bord-eines-spacex-dragon-raumschiffs-zusammen-mit-der-nasa-astronautin-kayla-barron-und-den-nasa-astronauten-raja-chari-und-tom-marshburn-als-mitglied-der-crew-3-aber-schon-bevor-er-ins-all-startete-wurde-er-zum-testobjekt-fur-die-wissenschaft-eine-information-der-europaischen-weltraumorganisation-esa">Am Samstag, den 19. Februar 2022 war es 100 Tage her, dass ESA-Astronaut Matthias Maurer im Rahmen seiner ersten Mission, Cosmic Kiss, zur Internationalen Raumstation ISS gestartet ist. Er flog an Bord eines SpaceX Dragon-Raumschiffs zusammen mit der NASA-Astronautin Kayla Barron und den NASA-Astronauten Raja Chari und Tom Marshburn als Mitglied der Crew-3. Aber schon bevor er ins All startete, wurde er zum Testobjekt für die Wissenschaft. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Proben, die Matthias zur Verfügung gestellt hat, und Tests, die er vor dem Start durchgeführt hat, dienen als Ausgangsbasis für Ergebnisse im Weltraum. Viele der von Matthias unterstützten Humanexperimente erfordern dasselbe, wenn er zur Erde zurückkehrt. Dies ermöglicht den Forscherinnen und Forschern eine gründliche Analyse der Auswirkungen der Schwerelosigkeit und ein besseres Verständnis der Auswirkungen eines Langzeit-Raumflugs auf den menschlichen Körper.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Humanexperimente – alt und neu</strong><br>Einige Namen der Humanexperimente, an denen Matthias mitwirkt, klingen vielleicht noch bekannt: Kurz nach seiner Ankunft im Orbit führte er seine erste Versuchsreihe mit dem DLR-Experiment Myotones durch, das Alexander Gerst bereits im Rahmen der ESA-Mission Horizons im Jahr 2018 durchführte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerThermoMininasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerThermoMininasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Astronaut Matthias Maurer mit Thermo-Mini. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Gerät, das ein wenig wie ein Tricorder aus Star Trek aussieht, misst Myotones die biochemischen Eigenschaften der Muskeln wie Muskeltonus, Steifheit und Elastizität während eines Langzeit-Raumflugs. Doch dieses Mal wurde das Experiment mit einer neuen DLR-Studie kombiniert, die unter der wissenschaftlichen Leitung des Zentrums für Weltraummedizin der Charité in Berlin und des Europäischen Astronautenzentrums (EAC) der ESA durchgeführt wird: EasyMotion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EasyMotion nutzt einen EMS-Anzug (Elektro-Muskel-Stimulation), um die Muskulatur des Trägers beim Training zu aktivieren und so die körperliche Fitness im Weltraum zu optimieren. Die kombinierten Daten vor, während und nach dem Flug werden verwendet, um die physiologische Belastung der Astronautinnen und Astronauten zu verstehen, und könnten zu neuen Rehabilitationsbehandlungen auf der Erde beitragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerMetabolicSpaceESAMMaurer2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerMetabolicSpaceESAMMaurer26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Matthias Maurer bei der Durchführung des &#8222;Metabolic Space&#8220;-Experiments. (Bild: ESA/M. Maurer)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den anderen &#8222;Wearables&#8220; beziehungsweise Technologien, die Matthias in den letzten 100 Tagen am Körper getragen hat, gehören ein Wärmesensor an seiner Stirn zur Überwachung seiner Kerntemperatur und seines zirkadianen Rhythmus für das Thermo-Mini-Experiment des DLR, ein Stirnband zur Überwachung der verschiedenen Schlafphasen und der Schlafeffizienz für das Experiment DREAMS der französischen Raumfahrtagentur CNES sowie eine Atemmaske und zwei Geräte an seiner Brust für das DLR-Experiment Metabolic Space. Die Metabolic-Space-Geräte überwachen die Herzfrequenz sowie den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt, während ihr Träger auf dem CEVIS-Ergometer der Station trainiert. Ziel ist es, die kardiopulmonale Diagnostik zu verbessern und die Leistung im Weltraum besser zu beurteilen, ohne die Mobilität einzuschränken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausgewogene Ernährung ist ein weiterer wichtiger Aspekt für die Erhaltung der Gesundheit im Weltraum. Das bereits bekannte Experiment „Nutrition Monitoring for the International Space Station“ (NutrISS)  der italienischen Weltraumagentur ASI hat Matthias dabei unterstützt, seine Energiezufuhr zu verfolgen und anzupassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerspacescalenasaesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerspacescalenasaesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Matthias Maurer auf der speziellen Weltraum-Waage. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer speziellen Waage misst Matthias seine Körperzusammensetzung und -masse in der Schwerelosigkeit. Diese Daten zusammen mit den Ernährungsinformationen, die über die von der französischen Raumfahrtagentur CNES in Zusammenarbeit mit den Weltraummedizinerinnen und -medizinern von MEDES entwickelte Everywear-App bereitgestellt werden, ermöglichen es den Spezialistinnen und Spezialisten am Boden, seine Ernährung zu überwachen und bei Bedarf Empfehlungen zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Augen und Ohren Europas im Weltraum standen natürlich auch Matthias&#8216; Seh- und Hörvermögen im Fokus. Matthias und seine NASA-Crewkollegen Thomas Marshburn und Raja Chari haben ihre Augen für Retinal Diagnostics zur Verfügung gestellt – ein ESA/DLR Experiment, bei dem ein KI-Modell zur Diagnose von Veränderungen des Sehnervs bei längeren Aufenthalten im Weltraum untersucht und entwickelt wird. Matthias hat auch sein Gehör im Rahmen des ASI-Experiments Acoustic Diagnostics getestet. Bei diesem Experiment werden die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Gehör einer Astronautin oder eines Astronauten untersucht, indem Kopfhörer mit einem speziellen Messgerät verwendet werden, das die Reaktion des Ohrs auf Schall überwacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berührende Angelegenheiten</strong><br>„Gründliches und häufiges Händewaschen“ sind zu Schlagwörtern im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie geworden. Denn Mikroorganismen lassen sich leicht über gewöhnliche Oberflächen wie Türklinken und Lichtschalter verbreiten, und das gilt auch für den Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kubik-Anlage, einem temperaturgesteuerten Inkubator zur Untersuchung biologischer Proben im europäischen Columbus-Modul der ISS, wurde in einem DLR-Experiment mit dem Namen Biofilms das Wachstum von Bakterien wie dem mit der menschlichen Haut assoziierten Bakterium Staphylococcus capitis untersucht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TouchingSurfacesESAMMaurer2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TouchingSurfacesESAMMaurer26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das &#8222;Touching Surfaces&#8220; Experiment. (Bild: ESA/M. Maurer)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem weiteren DLR-Experiment mit der Bezeichnung „Touching Surfaces“ wird eine Reihe von fünf Plättchen aus verschiedenen Materialien der Innenumgebung der Raumstation ausgesetzt. Matthias und seine Astronautenkolleginnen und -kollegen wurden aufgefordert, diese Plättchen häufig zu berühren, bevor sie zur Analyse auf die Erde zurückgebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Handhabung von Objekten in der Schwerelosigkeit</strong><br>Während seine NASA-Kollegin und -kollege Kayla Barron und Raja Chari die europäischen Experimente Grip und Grasp unterstützten, widmete Matthias sich dem CNES-Experiment Ultrasonic Tweezers. Dieses Experiment zielt darauf ab, Objekte oder Flüssigkeiten mit der Kraft von Schall zu bewegen, zu bearbeiten und zu untersuchen, ohne jemals mit ihnen in Kontakt zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine akustische Pinzette verwendet Ultraschall zum Einfangen von Objekten. Durch die Bewegung des Schallstrahls ist es möglich, ein Objekt mit großer Präzision zu bewegen. Das Experiment „Ultrasonic tweezers“ untersucht, wie diese Technik in der Schwerelosigkeit eingesetzt werden kann, um kleine Plastik- oder Glasmurmeln einzufangen und sie durch einen Hindernisparcours zu bewegen. Wenn das Experiment erfolgreich verläuft, soll es auf der Raumstation bleiben und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Astronautinnen und Astronauten genutzt werden, um andere Materialien, Gele und Flüssigkeiten und sogar gefährliche Materialien oder biologisches Material ohne Kontaminationsgefahr zu untersuchen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BioPrintFirstAidesanasa.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BioPrintFirstAidesanasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Astronaut Matthias Maurer bedient einen tragbaren Bioprinter im Weltraum. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Vorläufer von „gedruckter“ Haut</strong><br>Das Bioprint-First-Aid-Experiment des DLR könnte dazu führen, dass Astronautinnen und Astronauten bei Missionen fern der Erde Pflaster aus ihren eigenen Hautzellen drucken. Matthias startete jedoch zunächst mit fluoreszierenden Mikropartikeln in Kombination mit zwei schnell aushärtenden Gelen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem tragbaren Biodrucker druckte Matthias gipsähnliche Wundabdeckungen auf seine mit Folie bedeckten Gliedmaßen. Diese Abdeckungen werden dann zur Erde zurückgeschickt, wo sie analysiert und getestet werden, um die Technologie für den Weltraum weiter zu verfeinern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Altern im Weltraum</strong><br>Zurück im Kubik-Minilabor und nach einer neuen Lieferung vorweihnachtlicher wissenschaftlicher Experimente hat Matthias synthetische Muskelzellen von der Größe eines Reiskorns für die Inkubation bei 37 °C vorbereitet. Einige dieser Zellen wurden elektrisch stimuliert, um Kontraktionen in der Schwerelosigkeit auszulösen, während andere durch Zentrifugation der künstlichen Schwerkraft für ein Experiment der britischen Weltraumbehörde, UK Space Agency, namens Microage ausgesetzt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zellen kehrten mit dem Cargo Dragon 24 zur Analyse auf die Erde zurück. Die Erkenntnisse aus diesem Experiment könnten eines Tages dazu beitragen, dass Menschen ihre Kraft und Beweglichkeit bis ins hohe Alter besser erhalten können, da die Forscherinnen und Forscher besser verstehen, wie sich Muskeln abbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konkrete Ergebnisse</strong><br>Matthias hat seinem Nachnamen alle Ehre gemacht, indem er im Weltraum Betonproben anrührte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem DLR-Experiment MASON/Concrete Hardening soll untersucht werden, wie verschiedene Betonmischungen aus Zement und Sand oder simuliertem Mondstaub in Kombination mit Wasser und verschiedenen Zusatzstoffen in der Schwerelosigkeit aushärten. Diese Erkenntnisse werden zur Entwicklung neuer, verbesserter Betonmischungen für den Bau von Habitaten auf dem Mond, dem Mars und von nachhaltigem Wohnraum auf der Erde beitragen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="100 Tage Cosmic Kiss" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/qPV1_BkjNHo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em>Am 11. November 2021 startete der ESA-Astronaut Matthias Maurer zu seiner ersten Mission &#8222;Cosmic Kiss&#8220; zur Internationalen Raumstation ISS. Rund 100 Tage später blicken wir auf einige Höhepunkte aus dem Weltall zurück.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14844.msg527730#msg527730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Matthias Maurer auf ISS Expedition 66-67</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>ESA: Thomas Pesquet zurück von der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-thomas-pesquet-zurueck-von-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Mission Alpha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESA-Astronaut Thomas Pesquet kehrt nach sechsmonatigem Aufenthalt im Orbit zurück. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 9. November 2021 &#8211; Der ESA-Astronaut Thomas Pesquet ist am 9. November 2021 zusammen mit dem NASA-Astronauten Shane Kimbrough, der NASA-Astronautin Megan McArthur und dem JAXA-Astronauten Akihiko Hoshide zur Erde zurückgekehrt und beendete damit seine zweite sechsmonatige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ESA-Astronaut Thomas Pesquet kehrt nach sechsmonatigem Aufenthalt im Orbit zurück. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Crew2aftersplashdownNASAAubreyGemignani2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Crew2aftersplashdownNASAAubreyGemignani26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Crew 2 nach der Wasserlandung. (Bild: NASA–Aubrey Gemignani)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">9. November 2021 &#8211; Der ESA-Astronaut Thomas Pesquet ist am 9. November 2021 zusammen mit dem NASA-Astronauten Shane Kimbrough, der NASA-Astronautin Megan McArthur und dem JAXA-Astronauten Akihiko Hoshide zur Erde zurückgekehrt und beendete damit seine zweite sechsmonatige Mission mit dem Namen &#8222;Alpha&#8220; auf der Internationalen Raumstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pesquet ist der erste Europäer, der mit einem kommerziellen Raumschiff zur Internationalen Raumstation geflogen und zurückgekehrt ist. Die Crew Dragon Endeavour von SpaceX, die Crew-2 transportierte, dockte autonom von der Internationalen Raumstation ab und trat nach einer Reihe von Triebwerkszündungen in die Erdatmosphäre ein, wo sie ihre Fallschirme für eine weiche Wasserlandung öffnete. Die Crew landete am 9. November 2021 um 04:33 Uhr MEZ vor der Küste Floridas, USA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AlphaspacewalkESANASASKimbrough2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AlphaspacewalkESANASASKimbrough26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Außenbordeinsatz während Alpha-Mission. (Bild: ESA/NASA–S. Kimbrough)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Pesquet wird nun nach Köln fliegen, wo er vom medizinischen Team der ESA betreut wird, während er sich im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) und im Envihab, einer Forschungseinrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wieder an die Schwerkraft der Erde gewöhnen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pesquets zweite Mission im Weltraum war sehr arbeitsintensiv. Während der Alpha-Mission führte er vier Außenbordeinsätze durch, um neue Solarpaneele zu installieren und das Energiesystem der Internationalen Raumstation zu verbessern. Mit insgesamt 39 Stunden und 54 Minuten hält er nun den europäischen Rekord für die längste Gesamtzeit bei Außenbordeinsätzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NaukaandSoyuzESANASATPesquet2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NaukaandSoyuzESANASATPesquet26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nauka und Sojus. (Bild: ESA/NASA–T. Pesquet)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Unterstützung von 200 Experimenten im Weltraum, darunter 40 europäische und 12 neue Experimente unter der Leitung der französischen Raumfahrtagentur CNES, erlebte Pesquet das Kommen und Gehen von sieben Raumfahrzeugen, den endgültigen Abschied des 20 Jahre alten Pirs-Moduls und die Ankunft des russischen Nauka-Labormoduls mit einem ganz besonderen Passagier, dem Europäischen Roboterarm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Freizeit machte er Tausende von Fotos und Zeitrafferaufnahmen aus dem Weltraum und zeichnete Rundflüge durch die Raumstation mit einer 360°-Kamera auf, die einem Publikum weltweit einen einzigartigen Rundflug durch den Außenposten der Menschheit in der Umlaufbahn ermöglichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Ende seiner Mission wurde Pesquet am 4. Oktober vierter europäischer und erster französischer Kommandant der Internationalen Raumstation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThomaswithGraspexperimentESANASATPesquet2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThomaswithGraspexperimentESANASATPesquet26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Pesquet mit dem Grasp Experiment. (Bild: ESA/NASA–T. Pesquet)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück auf der Erde wird er weiterhin mit europäischen Forschenden an Experimenten arbeiten, darunter Acoustic Diagnostics, das die Auswirkungen der Umgebung der Raumstation auf das Gehör der Crew untersucht, das TIME-Experiment, das der Frage nachgeht, ob Menschen die Zeit im Weltraum anders einschätzen, und zwei Experimente namens Grip und Grasp, die sich unter anderem mit der Physiologie der Auge-Hand-Koordination und der Rolle der Schwerkraft bei der Regulierung der Greifkraft beschäftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Mission Alpha hat Pesquet dazu beigetragen, die fundierte europäische Forschung im Weltraum fortzusetzen, deren Ergebnisse dazu beitragen werden, die Zukunft der menschlichen und robotergestützten Erforschung zu gestalten und gleichzeitig die technologischen Entwicklungen auf der Erde zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18016.msg522113#msg522113" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-2 / USCV-2 (C206.2 / Endeavour) auf Falcon 9 (B1061.2)</a></li></ul>
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