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	<title>Großbritannien &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Großbritannien &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Airbus: SKYNET 6A-Satellit besteht Critical Design Review</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-skynet-6a-satellit-besteht-critical-design-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 02:21:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Airbus zu entwickelnder hochmoderner Satellit für sichere militärische Kommunikation ist auf Kurs. Mehr als 400 Mitarbeiter arbeiten an der Umsetzung des Programms. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juli 2022. Stevenage, 13. Juli 2022 &#8211; Airbus hat mit dem erfolgreichen Abschluss des Critical Design Review (CDR) des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Von Airbus zu entwickelnder hochmoderner Satellit für sichere militärische Kommunikation ist auf Kurs. Mehr als 400 Mitarbeiter arbeiten an der Umsetzung des Programms. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SKYNET6AArtJuly2022Airbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SKYNET6AArtJuly2022Airbus60.jpg" alt=""/></a><figcaption>SKYNET 6A über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Stevenage, 13. Juli 2022 &#8211; Airbus hat mit dem erfolgreichen Abschluss des Critical Design Review (CDR) des nächsten sicheren militärischen Kommunikationssatelliten SKYNET 6A des britischen Verteidigungsministeriums einen wichtigen Meilenstein erreicht.</p>



<p>Richard Franklin, Managing Director von Airbus Defence and Space UK, sagte: „Das Erreichen dieses entscheidenden Meilensteins ist ein klarer Beweis dafür, dass wir in Partnerschaft mit ‘Defence Digital’ im Verteidigungsministerium bei diesem Vorzeigeprogramm fest auf Kurs sind und große Fortschritte machen. An unseren wichtigsten Standorten in Stevenage, Portsmouth und Hawthorn arbeiten inzwischen mehr als 400 Mitarbeiter an dem Projekt. Wir bauen SKYNET 6A mit seiner einzigartigen militärischen Kommunikationsnutzlast vollständig im Vereinigten Königreich und haben derzeit mehr als 45 kleine und mittlere Unternehmen und Unterauftragnehmer, die dazu beitragen, dass wir unser Ziel für den Start im Jahr 2025 einhalten können.”</p>



<p>Airbus hat im Juli 2020 den Auftrag für SKYNET 6A erhalten, um die bestehende SKYNET-5-Flotte von vier Satelliten zu ergänzen und die britischen Fähigkeiten im Bereich der militärischen Kommunikation zu verbessern. Der CDR für SKYNET 6A wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Team von „Defence Digital” fristgerecht durchgeführt. Der nächste wichtige Meilenstein wird die Lieferung der Kommunikations-Nutzlaststruktur bis Ende 2022 sein.</p>



<p>Der SKYNET 6A-Vertrag umfasst den Entwurf, die Entwicklung, die Herstellung, die Montage, die Integration, den Test und den Start des militärischen Kommunikationssatelliten. Er umfasst wichtige nationale Technologie-Entwicklungsprogramme.</p>



<p>Das SKYNET 5-Programm, das Airbus als Full-Service-Outsourcing-Vertrag anbietet, versorgt das britische Verteidigungsministerium seit 2003 mit einer Reihe von äußerst robusten, zuverlässigen und sicheren militärischen Kommunikationsdiensten, die den weltweiten Einsatz unterstützen. Airbus ist seit 1974 an SKYNET beteiligt und setzt sich nach wie vor für die Förderung einer starken Raumfahrtindustrie in Großbritannien ein.</p>



<p>Der Satellit SKYNET 6A basiert auf der Telekommunikations-Satellitenplattform Eurostar Neo von Airbus. Er nutzt die einzigartige militärische Kommunikationsnutzlast von Airbus, die dank modernster digitaler Verarbeitung mehr Kapazität und größere Vielseitigkeit bietet als frühere SKYNET-Satelliten. SKYNET 6A wird mit dem bewährten elektrischen Antrieb von Airbus zur Erhöhung der Umlaufbahn sowie mit elektrischen Positionshaltesystemen ausgestattet sein, die für maximale Kosteneffizienz sorgen. Die vollständige Integration des Satelliten wird in den Airbus-Werken im Vereinigten Königreich erfolgen, gefolgt von Tests in den Anlagen von RAL Space in Harwell in Oxfordshire, die die Initiative der britischen Raumfahrtbehörde für eine nationale End-to-End-Satellitenproduktion und -betreuung unterstützen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg534836#msg534836" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Galaktischer Jungfernflug mit SpaceShip Two erst 2014</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galaktischer-jungfernflug-mit-spaceship-two-erst-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2013 15:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschub]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Richard Branson]]></category>
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		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut hat Virgin Galactic den Termin für den ersten Vorstoß ins erdnahe All mit Spaceship Two verschoben. Nun soll der erste Flug mit einer Gipfelhöhe über 100 Kilometer im Februar 2014 in Angriff genommen werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Parabolic Arc, Raumcon, RN. Dabei ist keineswegs sicher, dass es dann klappt. Kenner der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Erneut hat Virgin Galactic den Termin für den ersten Vorstoß ins erdnahe All mit Spaceship Two verschoben. Nun soll der erste Flug mit einer Gipfelhöhe über 100 Kilometer im Februar 2014 in Angriff genommen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Parabolic Arc, Raumcon, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092013174331_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="260"/><figcaption>
Spaceship Two im sogenannten Federflug 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p>Dabei ist keineswegs sicher, dass es dann klappt. Kenner der Komplexität des Vorhabens witzeln mittlerweile, der Flug könne durchaus im Februar stattfinden, allerdings nicht 2014. Offenbar hat man weiterhin Schwierigkeiten mit dem Hybridantrieb. Er gilt als zu schwach und bestimmte Probleme sind noch immer nicht gelöst. Auch Versuche mit einer anderen hybriden Treibstoffkombination aus Nylon und Stickstofftetraoxid schlugen fehl. Am 17 Mai explodierte ein Triebwerk und beschädigte dabei auch den Tank und den Prüfstand so stark, dass dieser nicht mehr einsatzbereit war. </p>



<p>Mittlerweile denkt man über ein wiederverwendbares Flüssigkeitstriebwerk nach und arbeitet gerüchteweise bereits daran. Dies hätte zudem den Vorteil, dass ein Raumschiff nach einem absolvierten Flug wahrscheinlich schneller wieder einsatzbereit wäre. Allerdings kann man ein angepasstes Triebwerk nebst Triebstoffzuführung nicht in so kurzer Zeit aus dem Boden stampfen. </p>



<p>Bisher hat Spaceship Two nur ein paar Landungen nach antriebslosem Flug und zwei kurzen Antriebsphasen erfolgreich hinter sich gebracht. Auch hier lagen Scaled Composites und Virgin Galactic bereits deutlich hinter dem Zeitplan. Nach dem ersten Antriebsflug im April, bei dem das Triebwerk für wenige Sekunden gezündet wurde, kündigte Milliardär Branson an, er wolle zu Weihnachten mit seinen beiden Kindern erstmals die 100-Kilometer-Marke überschreiten. </p>



<p>Spaceship Two soll zwei Piloten und sechs zahlende Passagiere an die Grenze zwischen Erdatmosphäre und erdnahem Weltraum bringen. Dabei könne man mehrere Minuten lang Schwerelosigkeit erleben und zudem die Schwärze des Alls sowie die Krümmung der Erde deutlich sehen. Ein Flug soll 200.000 bis 250.000 US-Dollar kosten und etwa 1 Stunde dauern. Für die Rückkehr hat sich Scaled Composites, Entwickler des Prinzips, mit dem sogenannten Federflug etwas vollkommen Neues einfallen lassen. Während die Flügel nach oben geklappt werden, fällt das Raumflugzeug durch den Luftwiderstand gebremst in dichtere Atmosphärenschichten zurück und landet anschließend wie ein normales Flugzeug, allerdings antriebslos am Startort. </p>



<p>Dass das Prinzip gut funktioniert, konnte man bereits 2004 eindrucksvoll nachweisen, als Spaceship One zweimal innerhalb einer Woche bis an die Grenzen des Alls vordrang und damit den Ansari X-Prize gewann. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg266374#msg266374" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema Virgin Galactic ab 28. September 2013</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächster Schritt zum Weltraumflugzeug Skylon</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naechster-schritt-zum-weltraumflugzeug-skylon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 20:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das britsche Konzept Skylon, ein weltraumfähiges Hyperschallflugzeug, ist schon etwas älter, bekam aber vor einem Jahr neue Publizität. In fünf Stunden von Europa nach Australien, hieß es da. Jetzt gibt es von der britischen Regierung 60 Mio. Pfund für die Triebwerksentwicklung des potenziellen Multimilliardenprojektes. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, UK Space Agency, Reaction [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das britsche Konzept Skylon, ein weltraumfähiges Hyperschallflugzeug, ist schon etwas älter, bekam aber vor einem Jahr neue Publizität. In fünf Stunden von Europa nach Australien, hieß es da. Jetzt gibt es von der britischen Regierung 60 Mio. Pfund für die Triebwerksentwicklung des potenziellen Multimilliardenprojektes.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, UK Space Agency, Reaction Engines, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-07-94910.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072013224514_small_1.jpg" alt="Reaction Engines Ltd." width="260"/><figcaption>
Skylon im Orbit &#8211; noch ein weiter Weg, denn bislang sind nur erste Triebwerkdetails technisch gelöst   
<br>
(Bild: Reaction Engines Ltd.)
</figcaption></figure></div>



<p>Weltraumflugzeuge sind trotz mehrerer konzeptioneller Anläufe immer noch Science Fiction. Skylon ist eine solche Idee. Die Planungen sehen ein 84 Meter langes und automatisch gesteuertes Weltraumflugzeug vor, dass wie normale Passagiermaschinen gewöhnliche Start- und Landebahnen benutzen kann. Die Nutzlast soll bis zu 15 Tonnen betragen. Eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) soll mit einem Fünfzigstel der Kosten herkömmlicher Raketenstarts erreicht werden. </p>



<p>Erste Hürde im Rahmen des Projektes ist die Entwicklung eines Triebwerks, das sowohl in der Atmosphäre als auch unter Weltraumbedingungen funktioniert. Dafür sind aktuell rund vier Jahre Entwicklungszeit vorgesehen. Das Triebwerk soll das Flugzeug in der unteren Atmosphäre mit der einströmenden Luft auf Mach 5 beschleunigen. Dann wird auf eine Versorgung durch mitgeführten flüssigen Sauerstoff für den Flug im luftleeren Raum umgeschaltet. </p>



<p>Leisten soll dies die Synergistic Air-Breathing Rocket Engine (SABRE) von Reaction Engines Ltd. Mit der Entwicklung scheint man ein gutes Stück weiter gekommen zu sein. Tests unter Regie der ESA sind im November 2012 zufriedenstellend verlaufen. Getestet wurde seinerzeit die von Reaction Engines entwickelte Vorkühlereinheit. Ihr kommt entscheidende Bedeutung zu, denn sie kühlt die in das Triebwerk im Hyperschallflug einströmende Luft innerhalb von Sekundenbruchteilen von über 1.000 Grad Celsius auf minus 150 Grad Celsius herunter. Derartiges ist in der Industrie zwar nichts Neues, aber leicht und kompakt für ein Fluggerät gab es das laut Mark Ford, Leiter des Bereichs Triebwerke der ESA, bisher noch nicht. Er sieht hier eine europäische Technologieführerschaft. </p>



<p>Die britische Regierung hat nun 60 Mio. Pfund oder umgerechnet 68 Mio. EUR für die Entwicklung und Konstruktion eines Triebwerk-Prototyps freigegeben. Die ESA wird die SABRE- und Skylon-Entwicklung im Auftrag der britischen Weltraumbehörde (UK Space Agency) weiterhin begleiten &#8211; beratend und finanziell. Rund 8 Mio. EUR (7 Mio. Pfund) wurden laut Space.com Anfang des Jahres von der ESA für Verbesserungen der Kühleinheit genehmigt. Insgesamt wird die Triebwerksentwicklung mit 140 Mio. Pfund veranschlagt. Um den kompletten Triebwerksprototypen bis 2017 zu bauen und am Boden zu testen, werden auch private Investoren gesucht. Ab 2020 sehen die Planungen erste Flugtests des Triebwerks vor. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3432.195#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Skylon</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/naechster-schritt-zum-weltraumflugzeug-skylon/" data-wpel-link="internal">Nächster Schritt zum Weltraumflugzeug Skylon</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA-Zentrum in UK eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-zentrum-in-uk-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 19:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der britischen Raumfahrtindustrie soll innerhalb der European Space Agency ESA eine größere Rolle zukommen. Erste Schritte auf dem Weg dahin wurden bereits 2009 eingeleitet. Nun wurde die bestehende ESA-Einrichtung in Harwell-Oxford zum Europäischen Zentrum für Weltraumanwendungen und Telekommunikation, kurz ECSAT, aufgewertet, um dem Anliegen zusätzliche Schubkraft zu verleihen. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der britischen Raumfahrtindustrie soll innerhalb der European Space Agency ESA eine größere Rolle zukommen. Erste Schritte auf dem Weg dahin wurden bereits 2009 eingeleitet. Nun wurde die bestehende ESA-Einrichtung in Harwell-Oxford zum Europäischen Zentrum für Weltraumanwendungen und Telekommunikation, kurz ECSAT, aufgewertet, um dem Anliegen zusätzliche Schubkraft zu verleihen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, Harwell News, Goodman Property.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052013210516_small_1.jpg" alt="ESA" width="400" height="225"/><figcaption>
Kein Platz für architektonische Übertreibungen &#8211; das ECSAT-Gebäude im Harwell-Oxford-Campus 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Briten mögen zwar keine überzeugten Europäer sein, aber die Eröffnung eines siebten ESA-Zentrums erfüllt sie doch mit Stolz. Jedenfalls waren keine Europa-skeptischen Töne zu vernehmen, als am 14. Mai 2013 der britische Minister für Hochschulen und Wissenschaft, David Willetts, zusammen mit Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der ESA, im Hochtechnologiepark Harwell-Oxford südlich von Oxford das ECSAT, das Kürzel steht für European Centre for Space Applications and Telecommunications, eröffnete.  Bereits seit 2009 gab es dort das erheblich kleinere ESA Harwell Centre als Vorläufer. </p>



<p>Vielleicht half es dem britischen Ego, dass die ESA per se keine Veranstaltung der Europäischen Union ist, auch wenn von den 20 ESA-Mitgliedern alle bis auf die Schweiz und Norwegen der EU angehören. Geholfen hat den Briten sicherlich auch die eigene Erkenntnis, dass es um die industrielle Basis des Landes nicht zum Besten bestellt ist. Da ist europäisches Engagement in einem Hochtechnologiesektor immer willkommen. Der britsche Wissenschaftsminister betonte denn auch in seiner Ansprache die Rolle der heimischen Raumfahrtsindustrie für das Vereinigte Königreich. Sie sei für das Wachstum im Lande von steigender Bedeutung und trage jährlich umgerechnet über 8,3 Mrd. Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. Rund 70 Prozent der Produktion des britischen Raumfahrtsektors gehe in den Export. Was er nicht sagte &#8211; das britische Bruttoinlandsprodukt wird sich 2013 auf etwa 2.000 Mrd. Euro belaufen. Da hat die dortige Raumfahrtindustrie noch einiges zu tun, bevor sie mit einer wenigsten einstelligen Prozentzahl ins Gewicht fällt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052013210516_small_2.jpg" alt="Goodman Property" width="400" height="183"/><figcaption>
Der Harwell-Oxford Campus &#8211; bei dem futuristischen runden Gebäude links handelt es sich um das Diamond Light Source Synchrotron 
<br>
(Bild: Goodman Property)
</figcaption></figure></div>



<p>Auf dem Weg dorthin soll das ECSAT künftig eine Schlüsselrolle übernehmen. Das Zentrum fokussiert sich auf Telekommunikation, Klimawandel, Technologie- und  Wissenschaftstransfer sowie „integrierte“ Anwendungen. Konkret soll ECSAT die kombinierte Nutzung von sowohl im All als auch auf der Erde zur    Anwendung kommenden Technologien voranbringen und Daten sowie Infrastrukturen zur Schaffung neuer Anwendungen für den Alltag bereitstellen. Dafür sei, so Wissenschaftsminister Willets, der Harwell-Oxford Campus ideal, erlaube der Standort doch die enge Zusammenarbeit mit anderen Weltraumwissenschaftlern und –unternehmen. </p>



<p>Eines der konkreten Projekte aus den oben genannten Arbeitsgebieten ist die Entwicklung von Radionuklid-Batterien für künftige Weltraummissionen, die eine Sonnenenergienutzung nicht zulassen. Die Briten sollen die Federführung bei der Entwicklung übernehmen, da sie mit ihrem Nuklearzentrum Sellafield die notwendige Infrastruktur zur Gewinnung und zum Umgang mit der ins Auge gefassten Energiequelle haben: aus Plutonium gewonnenes Americium 241. Die Franzosen sind nicht minder interessiert an nuklear-basierten Weltraumtechniken. Die Arbeitsteilung läuft darauf hinaus, dass sie sich auf die Sicherheitsaspekte beim Start derartiger Missionen konzentrieren, da der Startplatz Kourou französisches Staatsgebiet ist. Der hohe Sicherheitsstandard für eine Weltraummission soll dann auch wieder für die irdische Nukleartechnik Fortschritte bringen. </p>



<p>Unabhängig von der ECSAT-Eröffnung, aber in Verbindung damit, wurde am gleichen Tag in Harwell-Oxford das Satellite Application Catapult  („Satellitenanwendungskatapult“) offiziell eröffnet. In das Wort „Katapult“ darf man nicht zu viel hineininterpretieren. Es handelt sich um ein Technologie- und Innovationszentrum für Satellitenanwendungen, in welches 2013 über das britische Technology Strategy Board umgerechnet rund 12 Mio. Euro öffentliche Gelder investiert werden. Für den Standort in Harwell-Oxford sprach nach Ansicht des Boards, dass dort neben der ESA unter anderem das International Space Innovation Centre (ISIC), das Science and Technology Facilities Council (STFC) und die Rutherford Appleton Laboratories (RAL) bereits angesiedelt sind. Insgesamt befinden sich auf dem Harwell-Oxford-Campus 150 Firmen und Organisationen, angefangen bei Neugründungen bis hin zu multinationalen Konzernen. Die Bandbreite der Tätigkeitsgebiete reicht von Raumfahrt über Gesundheit, digitale Kommunikation, Kryotechnik bis hin zu erneuerbarer Energie. </p>



<p>Das ECSAT wird die bestehenden Spitzenkapazitäten der ESA im Europäischen Weltraumforschungs- und -technologiezentrum (ESTEC) in den Niederlanden, im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Deutschland, im Europäischen Institut für Weltraumforschung (ESRIN) in Italien, im Europäischen Weltraumastronomiezentrum (ESAC) in Spanien, im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Deutschland und im Zentrum von Redu in Belgien, die gemeinsam mit der Hauptverwaltung in Frankreich die Hauptinfrastruktur der ESA bilden, ergänzen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>ESA (ab Mai 2013)</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-zentrum-in-uk-eroeffnet/" data-wpel-link="internal">ESA-Zentrum in UK eröffnet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Black Arrow</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/black-arrow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75921</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Black Arrow war der erste und einzige Orbitalträger Großbritanniens. Nach dem ersten erfolgreichem Start wurde das Programm allerdings bereits eingestellt. Anfänge Das Konzept zur Black Arrow entstammt frühen britischen Studien zur möglichen Entwicklung einer Trägerrakete aus der bereits vorhandenen Black Knight, einer frühen suborbitalen Rakete der Briten. Das Projekt wurde 1964 letztlich bewilligt. Technik [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/black-arrow/" data-wpel-link="internal">Black Arrow</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Black Arrow war der erste und einzige Orbitalträger Großbritanniens. Nach dem ersten erfolgreichem Start wurde das Programm allerdings bereits eingestellt.</h4>



<p><strong>Anfänge</strong></p>



<p>Das Konzept zur Black Arrow entstammt frühen britischen Studien zur möglichen Entwicklung einer Trägerrakete aus der bereits vorhandenen Black Knight, einer frühen suborbitalen Rakete der Briten. Das Projekt wurde 1964 letztlich bewilligt.</p>



<p><strong>Technik</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/black_arrow_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/raketen/black_arrow_klein.jpg" alt="BBC"/></a><figcaption>Eine Black Arrow während der Startvorbereitungen<br>(Bild: BBC)</figcaption></figure></div>



<p>Die Black Arrow verwendet eine sehr ungewöhnliche Treibstoffkombination mit 85%-igen Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel und RP-1, also Raketenkerosin als Treibstoff. Der Vorteil dieser Kombination ist, dass man sie über Wochen bei Zimmertemperatur lagern kann, und, dass diese bei Kontakt direkt zünden (hypergol). Im Vergleich zu dem in der Raumfahrt weit verbreitetem Hydrazin ist es außerdem weit weniger giftig. Ein Nachteil dieser Kombination zeigt sich im niedrigem Energiegehalt des Treibstoffs, welcher bewirkt, dass für die gleiche Triebwerksleistung weit mehr Treibstoff verbrannt werden muss als bei anderen Kombinationen.</p>



<p>Als Triebwerk verwendet die dreistufige Black Arrow in der ersten Stufe ein Gamma 8 Triebwerk, welches 8 Brennkammern besitzt und vom Triebwerk der Black Knight abgeleitet wurde. Dieses Triebwerk erzeugt für eine Dauer von 25 Sekunden ca. 256kN Schub. Die 68kN Schub für die zweite Stufe liefert das Gamma 2, eine Variante des Gamma 8 mit lediglich 2 statt 8 Brennkammern. Beim Gamma 2 sind ausserdem die Schubdüsen verlängert, was die Effizienz des Triebwerks im Vakuum erhöht. Die Brenndauer des Gamma 2 beträgt dabei ca. 123 Sekunden, währenddessen wird die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Nach dem Ausbrennen der zweiten Stufe folgt eine Freiflugphase, bis die Rakete den erdfernsten Punkt (Apogäum) erreicht hat. Kurz vor erreichen des Apogäums wird wird die Rakete durch Steuerdüsen in eine Rotation versetzt, so dass sie sich ca. 180 mal in der Minute um die eigene Achse dreht (Spinstabilisierung). Anschließend erfolgt die Stufentrennung, und die dritte Stufe, welche mit Festtreibstoff betrieben wird, zündet für etwa 55 Sekunden. Etwa eine Minute später wird die Nutzlast dann ausgesetzt. Mit allen Stufen ergibt sich für die Black Arrow eine Höhe von lediglich 12,9m, ein Durchmesser von 2m bei einer Startmasse von 18t. Diese relativ kleinen Dimensionen erklären zusammen mit der ineffizienten Treibstoffkombination die niedrige Nutzlast von gerade einmal 105kg auf einen 500km hohen Orbit.</p>



<p><strong>Starts</strong></p>



<p>Die Black Arrow startete lediglich 4 mal. Beim ersten Flug 1969 wurde die Black Arrow ohne die dritte Stufe gestartet, es handelte sich also um einen suborbitalen Testflug. Nach weniger als einer Minute verlor man, wahrscheinlich aufgrund einer gerissenen Verkabelung, die Kontrolle über die Rakete und musste sie aus Sicherheitsgründen sprengen. Der zweite Startversuch erfolgte wieder ohne Oberstufe, war allerdings erfolgreich, sodass die Rakete wie geplant gut 3.000km vom Startplatz im australischen Woomera entfernt in den Indischen Ozean eintauchte.</p>



<p>Durch diesen Erfolg bestätigt wagte man sich an den ersten orbitalen Start, also mit Oberstufe. Diesesmal lieferte die zweite Stufe allerdings zu wenig Schub, was dazu führte, dass kein stabiler Orbit erreicht wurde. Nach diesem Start wurde bereits das Ende des Black Arrow Programms beschlossen, unabhängig vom Ausgang des nächsten Startes, welcher letztlich erfolgreich war und den britischen Satelliten&nbsp;<em>Prospero</em>&nbsp;in eine stabile Umlaufbahn von ca. 530km*1400km mit einer Inklination von 82° gebracht hat. Durch diese Verzögerungen wurden die Briten nicht wie erhofft die vierte Nation im All, sondern erst die sechste, da Japan und China in der Zwischenzeit erfolgreiche Starts vorweisen konnten.</p>



<p>Die Einstellung des Programms erfolgte letztlich, weil man mit den amerikanischen&nbsp;<em>Scout</em>&nbsp;Raketen mehr Nutzlast für weniger Geld starten konnte, als dies bei der Black Arrow der Fall war.</p>



<p><strong>Infrastruktur</strong></p>



<p>Da Großbritannien dicht besiedelt ist, und man bei Starts nach Osten über das ebenfalls dicht besiedelte Kontinentaleuropa starten müsste, suchte die britische Raumfahrt früh nach geeigneten Startplätzen in britischen Überseegebieten oder ehemaligen Kolonien. Die Wahl fiel letztendlich auf Woomera im australischen Outback. Von dort startete man schon die suborbitalen Blue Streak und Black Knight Raketen. Ebenso startete von dort eine amerikanische Redstone Rakete, sowie mehrere Testflüge der europäischen Europa I Rakete. Seit dem Ende der Black Knight ist der Startkomplex in Woomera unbenutzt, allerdings gab es von der Firma Kistler Aerospace Corporation, welche eine komplett wiederverwendbare Rakete entwickeln wollte, Bestrebungen von Woomera aus zu starten. Seit der Insolvenz der Kistler Aerospace Corporation bleibt die Startanlage in Woomera allerdings weiterhin für orbitale Starts ungenutzt.</p>



<p></p>
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		<title>Ariane 5: Dritter Startversuch erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-dritter-startversuch-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 09:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Startverschiebungen aufgrund technischer Probleme verlief gestern Abend der fünfte Start einer Trägerrakete vom Typ Ariane 5 in diesem Jahr erfolgreich. Bei diesem Flug wurden zwei Kommunikationssatelliten in eine Erdumlaufbahn transportiert. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: Arianespace. Um 19.06 Uhr lokaler Zeit (23.06 Uhr MEZ) hob die europäische Trägerrakete in der leistungsstärksten Ausführung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach zwei Startverschiebungen aufgrund technischer Probleme verlief gestern Abend der fünfte Start einer Trägerrakete vom Typ <i>Ariane 5</i> in diesem Jahr erfolgreich. Bei diesem Flug wurden zwei Kommunikationssatelliten in eine Erdumlaufbahn transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofFlightV179Arianespace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofFlightV179Arianespace260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start mit Skynet 5B und Star One C1. (Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p>Um 19.06 Uhr lokaler Zeit (23.06 Uhr MEZ) hob die europäische Trägerrakete in der leistungsstärksten Ausführung <i>Ariane 5-ECA</i> von der Startplattform ELA-3 des europäischen Raumfahrtzentrums Kourou in Französisch-Guayana ab. Zwei Minuten und 19 Sekunden später wurden die beiden großen Feststoffbooster der <i>Ariane</i> abgeworfen, nachdem sie in der Startphase den überwiegenden Anteil des Schubs geliefert hatten. Rund 27 Minuten nach dem Start wurden schließlich der britische Kommunikationssatellit <i>Skynet 5B</i> und weitere sechs Minuten später mit dem brasilianischen Kommunikationssatelliten <i>Star One C1</i> auch der zweite Passagier dieses Fluges erfolgreich in ihre jeweiligen Transferorbits ausgesetzt. Von hier aus werden sie mit eigener Kraft später in eine geostationäre Umlaufbahn wechseln.</p>



<p>Beim gestern in eine Erdumlaufbahn transportierten Satelliten <i>Skynet 5B</i> handelt es sich um einen militärischen Kommunikationssatelliten, der von Astrium gebaut worden ist. <i>Star One C1</i> hingegen ist ein zivilen Zwecken dienender Kommunikationssatellit und soll Südamerika mit Kommunikationsdienstleistungen wie beispielsweise Internetverbindungen versorgen.</p>



<p>Die beiden Kommunikationssatelliten brachten es zusammen mit den für die Unterbringung in der Nutzlastverkleidung notwendigen Adaptern auf eine Masse von 9.535 Kilogramm, was einen neuen Nutzlastrekord für die <i>Ariane 5</i> bedeutet. Einen weiteren Rekord strebt Arianespace mit dem für den 18. Dezember geplanten sechsten Start einer <i>Ariane 5</i> in diesem Jahr an: niemals zuvor sind innerhalb eines Kalenderjahres sechs Starts der europäischen Trägerrakete absolviert worden. Bis 2009 &#8211; so die ehrgeizigen Pläne des Unternehmens &#8211; soll die Startfrequenz für die <i>Ariane 5</i> sogar auf acht Starts pro Jahr erhöht werden, wobei mindestens ein Start pro Jahr den aktuellen Planungen zufolge dann auf den europäischen Raumtransporter <i>ATV</i> entfallen wird, der ab 2008 zur Versorgung der Internationalen Raumstation (ISS) beitragen soll. 
</p>
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		<title>Saturnmond Nr. 60 entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/saturnmond-nr-60-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 08:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
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		<category><![CDATA[Saturnmond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Cassini ist es der fünfte neue Mond, insgesamt erhöht sich die Zahl der bekannten Saturnmonde jetzt auf 60: Cassinis Weitwinkelkamera hat Bilder von einem neuen Saturnmond aufgenommen. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Quelle: NASA JPL. Beim Auswerten von Aufnahmen der Region um die Saturnmonde Methone und Pallene fiel dem Cassini-Wissenschaftler Carl Murray von der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Für Cassini ist es der fünfte neue Mond, insgesamt erhöht sich die Zahl der bekannten Saturnmonde jetzt auf 60: Cassinis Weitwinkelkamera hat Bilder von einem neuen Saturnmond aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a>. Quelle: NASA JPL.</p>



<p>Beim Auswerten von Aufnahmen der Region um die Saturnmonde Methone und Pallene fiel dem Cassini-Wissenschaftler Carl Murray von der Queen-Mary-Universität London etwas ins Auge, das er auf den ersten Blick nicht zu deuten wusste.   <br>Der neu entdeckte Mond erschien zunächst als sehr schwacher Punkt in einer Reihe von Bildern, die Cassini am 30. Mai 2007 von Saturns Ringsystem gemacht hatte. Nachdem sie ihn entdeckt hatten, spielten Murray und seine Kollegen interplanetare Detektive und durchsuchten die gesamte, große Sammlung von Cassini-Bildern nach weiteren Hinweisen auf den neuen Mond.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22072007100443_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22072007100443_small_1.jpg" alt="NASA JPL" width="260"/></a><figcaption>
Aufnahme des neuen Mondes. 
Eine Videosequenz des den Saturn umkreisenden Trabanten finden Sie <a href="https://images.raumfahrer.net/news/070722d.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">hier</a>.
 
<br>
(Bild: NASA JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Das intensive „Durchflöhen“ hat sich gelohnt. Der Mond ist auf Bildern vom Juni 2004 bis Juni 2007 eine Vielzahl weitere Male aufgenommen worden. „Mit diesen neuen Daten sind wir in der Lage, für den Mond einen Orbit zu berechnen“, sagt Murray. „Es ist aus verschiedenen Gründen wichtig, jederzeit zu wissen, wo sich die Monde befinden.“</p>



<p>Einer der wichtigsten Gründe für Cassini, diese bisher unbekannten Himmelskörper zu fotografieren und ihre Bahn vorauszusagen, ist die Vermeidung einer eventuellen Kollision. Außerdem hilft jede neue Entdeckung, das Saturn-Ringsystem und die Wechselwirkungen seiner Milliarden und Abermilliarden Bestandteile miteinander besser zu verstehen. Zudem können die Cassini-Wissenschaftler mit jedem neu entdeckten Mond zukünftige wissenschaftliche Experimente besser planen, sobald sich die Gelegenheit bietet.   </p>



<p>Bis sich ein passenderer Name findet, trägt der Mond den eher unromantischen Arbeitstitel „Frank“. Er ist etwa 2 km breit und besteht, wie viele seiner Nachbarn, größtenteils aus Eis und Fels. Seine Umlaufbahn liegt zwischen denen von Methone und Pallene, sein Orbit ist in Resonanz mit dem des Mondes Mimas. Möglicherweise gehören „Frank“ und seine Nachbarn zu einer größeren Gruppe von Monden in dieser Region.   </p>



<p>„Als Cassini 1997 gestartet wurde, kannten wir erst 18 Saturnmonde“, so Murray. „Inzwischen hat sich diese Zahl mithilfe von Cassini und von irdischen Teleskopen mehr als verdreifacht. Jede neue Entdeckung ist ein weiteres neues Puzzlestück und eine weitere neue Welt zum Erforschen.“   </p>



<p>Eine Möglichkeit, „Frank“ genauer unter die Lupe zu nehmen, wird sich Murray und seinen Kollegen im Dezember 2009 bieten, wenn sich Cassini dem 60. Mond auf bis zu 11 700 km nähert.  
</p>
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		<title>Swift erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swift-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2004 13:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Gammastrahlenteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[GSFC]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Swift]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Weltraumteleskop Swift zur Beobachtung von Gammastrahlenblitzen ist an der Spitze einer Delta-II-Rakete erfolgreich von Cape Canaveral gestartet. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. Swift ist ein weiteres Weltraumteleskop, aber dennoch das erste seiner Art: Ein Multi-Wellenlängen-Observatorium mit gleich drei einzelnen Teleskopen zur Beobachtung von Gammastrahlenblitzen und deren Nachglühen im Gammastrahlen-, Röntgen-, Ultraviolett- und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Weltraumteleskop <i>Swift</i> zur Beobachtung von Gammastrahlenblitzen ist an der Spitze einer Delta-II-Rakete erfolgreich von Cape Canaveral gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112004143938_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Bild: NASA/KSC
</figcaption></figure></div>



<p><i>Swift</i> ist ein weiteres Weltraumteleskop, aber dennoch das erste seiner Art: Ein Multi-Wellenlängen-Observatorium mit gleich drei einzelnen Teleskopen zur Beobachtung von Gammastrahlenblitzen und deren Nachglühen im Gammastrahlen-, Röntgen-, Ultraviolett- und optischen Bereich des Spektrums. Der Start musste mehrmals verschoben werden, aber nun ist <i>Swift</i> im Orbit und soll im Laufe des Januar betriebsbereit sein.</p>



<p>Gammastrahlenblitze sind extrem energiereiche und nur sehr kurz andauernde Ereignisse im Universum. Es wird vermutet, dass es sich bei ihnen oft um die &#8222;Geburtsschreie&#8220; von Schwarzen Löchern handelt, entweder aufgrund von Implosionen sehr großer Sterne am Ende ihrer Lebenszeit oder aus der Kollision und Verschmelzung von Neutronensternen. Gammastrahlenblitze sind so hell wie eine Millarde Milliarden Sonnen &#8211; die größten bekannten Energieausbrüche überhaupt. Sie treten oft auf, aber weil sie innerhalb von Sekunden bis Minuten wieder vorbei sind und niemals an der selben Stelle noch einmal auftreten, war es bisher schwierig, sie zu beobachten. </p>



<p>Diesem Umstand sollen die drei Einzelteleskope von <i>Swift</i> gerecht werden:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112004143938_small_2.jpg" alt="None" width="240" height="200"/><figcaption>
Der prinzipielle Aufbau von 
<i>Swift</i>
 mit seinen drei Einzelteleskopen. (Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8211; Das &#8222;Burst Alert Telescope&#8220; (BAT) ist ein Weitwinkelteleskop, das ständig etwa ein Sechstel des Sternenhimmels überwacht und auf Gammastrahlenblitze wartet. Experten rechnen mit etwa 100 pro Jahr. Entdeckt das BAT einen solchen Blitz, berechnet es dessen Position und reicht sie sofort an die Bodenstation weiter, die sie wiederum der wissenschaftlichen Gemeinde zur Verfügung stellt. Gleichzeitig richtet sich automatisch der gesamte Satellit auf die Position des Blitzes aus, damit die anderen beiden Teleskope mit ihren engeren Beobachtungswinkeln zum Zuge kommen können.</p>



<p>&#8211; Das &#8222;X-Ray Telescope&#8220; (XRT) beobachtet das Nachglühen des vom BAT entdeckten Gammastrahlenblitzes im Röntgenbereich und berechnet dessen Position mit größerer Genauigkeit.</p>



<p>&#8211; Das &#8222;UltraViolet/Optical Telescope&#8220; (UVOT) ist das Pendant zum XRT für den ultravioletten und optischen Bereich.</p>



<p>Der Name &#8222;Swift&#8220; (dt. flink, rasch) steht für die Fähigkeit des Observatoriums, sich schnell einem neuen Ziel zuwenden zu können, da es bei Gammastrahlenblitzen immer um Sekunden geht. Der für diesen Zweck optimierte, das heißt ausgesprochen leichtgewichtig und kompakt konstruierte Satellit soll diesen Vorgang innerhalb von 20 bis 75 Sekunden schaffen. Und um für die ca. 250 Millionen Dollar, die <i>Swift</i> gekostet hat, noch etwas mehr Gegenleistung zu erhalten als &#8222;nur&#8220; Gammastrahlenblitz-Beobachtung, fertigt das BAT routinemäßig alle 5 Minuten eine Aufnahme im Röntgenbereich an und überträgt sie zur Erde. Innerhalb der nominellen Missionsdauer von zwei Jahren soll so der gesamte Sternenhimmel im Röntgenbereich neu kartiert werden, 20mal so genau wie bei der letzten derartigen Kartierung in den späten 1970er Jahren. </p>



<p><i>Swift</i> ist eine Mission der NASA unter Beteiligung aus Italien (ISA) und Großbritannien (PPARC). Die Mission wird vom Goddard Space Flight Center (GSFC) der NASA gemanaget. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112004143938_small_3.jpg" alt="None" width="398" height="520"/><figcaption>
<i>Swift</i>
 an der Spitze der Delta 2 unterwegs in den Orbit. Die Rakete ist bereits so schnell, dass sich Kondensstreifen bilden.
<br>
(Bild: Carleton Bailie/Boeing)
</figcaption></figure></div>
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		<item>
		<title>Nachfolger von Beagle 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nachfolger-von-beagle-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2004 16:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das englische Beagle 2 Team hat letzten Mittwoch angekündigt eine Nachfolger Mission zu planen&#8230; Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA. Letzten Dezember hingen soviele Hoffnungen auf den europäischen Lander Beagle 2. Dieser landete zwar aber meldete sich anschließend nicht mehr. Kurz darauf gab die ESA Beagle 2 als verloren an. Nun fast ein Jahr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das englische Beagle 2 Team hat letzten Mittwoch angekündigt eine Nachfolger Mission zu planen&#8230;</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: ESA.</p>



<p>Letzten Dezember hingen soviele Hoffnungen auf den europäischen Lander Beagle 2. Dieser landete zwar aber meldete sich anschließend nicht mehr. Kurz darauf gab die ESA Beagle 2 als verloren an. Nun fast ein Jahr später ist zwar noch immer keine Absturzursache gefunden und doch plant man schon an dem neuen Beagle. Man kam vom früheren Namen &#8222;Beagle 3&#8220; ab und ging zu &#8222;Beagle 2: Evolution&#8220; über. Diese sollen zwei gleiche Raumfahrzeuge sein, ähnlich wie die Viking und die Mars Exploration Rover und sollen 2009 auf dem Mars landen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112004174640_small_1.jpg" alt="None" width="300" height="225"/><figcaption>
So hätte Beagle 2 unter der marsianischen Sonne arbeiten sollen. Leider ist er &#8222;verstorben&#8220; (Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Professor Colin Pillinger, leitender Forscher bei der Beagle 2 Mission sagt, man werde jetzt mehr und früher sämtliche Risiken die in der Mars Atmosphäre liegen versuchen zu finden. Die Risiken eines Staubsturms sollen auch nicht mehr unterschätzt werden. &#8222;Zu landen hat für uns höchste Priorität. Natürlich kann man nie das Risiko auf Null senken, aber man kann es soviel wie möglich senken und wenn wir das geschafft haben werden wir auch erfolgreich sein&#8220;, sagt Pilliniger kurz entschlossen. &#8222;Es wird viel besser sein als letztes Mal.&#8220;</p>



<p>Pillingers Team wird bis 2009 noch viel zu tun haben, zunächst sollte mal die Mission unter Dach und Fach gebracht werden, was angesichts des Beagle 2 Verlustes keine leichte Aufgabe sein dürfte. &#8222;Selbst wenn wir nicht bis 2009 fertig werden, werden wir nichts überstürzen und lieber noch einige Jahre länger an den Raumfahrtzeugen arbeiten&#8220;, versicherte Pillinger. 
<br>
Der kleine ESA Lander Beagle 2 reiste mit Mars Express zum Roten Planeten und klickte sich kurz vor Weihnachten ab und landete auf dem roten Planeten. Von da an hat man keinen Ton mehr von ihm gehört und die Forscher wissen nicht was schief gegangen ist. Er sollte direkt am Mars nach organischen Leben suchen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Großbritannien wird 10. Mitglied der ESO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-51/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2002 21:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ALMA]]></category>
		<category><![CDATA[Atacama]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[La Silla Observatory]]></category>
		<category><![CDATA[VLT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Großbritannien ist dem European Southern Observatory (ESO) beigetreten. Autor: Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESO. Großbritannien ist am 8.&#160;Juli 2002 dem European Southern Observatory (ESO) beigetreten, was von allen Beteiligten als Stärkung dieser erfolgreichen europäischen Forschungsorganisation mit Sitz in Garching bei München begrüßt wurde. Durch den Beitritt können britische Astronomen nun ebenfalls die verschiedenen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Großbritannien ist dem <em>European Southern Observatory</em> (ESO) beigetreten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESO.</p>



<p>Großbritannien ist am 8.&nbsp;Juli 2002 dem <em>European Southern Observatory</em> (ESO) beigetreten, was von allen Beteiligten als Stärkung dieser erfolgreichen europäischen Forschungsorganisation mit Sitz in Garching bei München begrüßt wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/ALMA_radio_telescope_pillars-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/ALMA_radio_telescope_pillars-small.jpg" alt="" width="500" height="184"/></a><figcaption>Wenn das Radioteleskop ALMA auf dem Chajnantor-Plateau in 5.000 m Höhe in der<br> Atacama-Wüste im Norden Chiles fertiggestellt ist, wird seine gigantische Anordnung  von 66 hochpräzisen Antennen den Wissenschaftlern helfen, Sterne,<br> Planetensysteme und Galaxien zu untersuchen und Einblicke in die Sterngeburten im<br> frühen Universum zu geben. <br>(Bild: ESO)</figcaption></figure></div>



<p>Durch den Beitritt können britische Astronomen nun ebenfalls die verschiedenen Beobachtungs- und Forschungseinrichtungen der ESO nutzen. Diese europäische Organisation betreibt verschiedene Observatorien, deren Leistungsfähigkeit teilweise die Weltspitze definieren. Die beiden wichtigsten Einrichtungen sind das aus vier 8,2&nbsp;m- und mehreren 1,8&nbsp;m-Teleskopen bestehende Very Large Telescope (VLT) im Norden der Atacama-Wüste in Chile und das aus zwei 4&nbsp;m- und mehreren kleineren Teleskopen bestehende La Silla Observatory weiter südlich.<br><br>Außer der Nutzung bestehender Ressourcen wird Großbritannien durch seinen Beitritt zur ESO auch an der Planung und Realisierung kommender Projekte beteiligt werden. Dazu gehören vor allem das Atacama Large Millimetre Array (ALMA), ein ebenfalls in Chile geplantes Netzwerk aus 64 Zwölf-Meter-Teleskopen, oder das zurzeit im Konzeptstadium befindliche gigantische 100-Meter-Teleskop Overwhelmingly Large Telescope (OWL), das einmal den Hubble-Nachfolger Next Generation Space Telescope (NGST) im optischen und nahen infraroten Bereich ergänzen soll.<br><br>Der britische Minister für Wissenschaft und Innovation, Lord Sainsbury, sagte anlässlich des britischen ESO-Beitritts: &#8222;Ich bin sicher, dass ich für die gesamte britische astronomische Gemeinde spreche wenn ich sage, wie sehr wir uns auf die Teilname an ESO und die Nutzung der Vorteile ihrer fantastischen Einrichtungen freuen. Ich hoffe sehr, dass die britische Teilnahme zu einer Stärkung der ESO führen und ihre Möglichkeiten zur astronomischen Forschung erweitern wird.&#8220; Die amtierende Generaldirektorin der ESO, Dr. Catherine Cesarsky, ergänzte, sie sei &#8222;erfreut, dass Großbritannien unserer Organisation beitritt. Als das ESO vor fast 40 Jahren gegründet wurde plante Großbritannien eigene Einrichtungen und entschied sich, nicht beizutreten. Die beeindruckenden wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte seit dieser Zeit in Verbindung mit dem Auftreten des ESO als wichtigstem Teilnehmer der europäischen Forschungsszene haben unsere britischen Kollegen von den großen Vorteilen überzeugt, die ein gemeinsames Auftreten Europas in der Astronomie durch das ESO hat.&#8220;<br><br>Das European Southern Observatory (ESO) wurde 1962 gegründet, um &#8222;ein astronomisches Observatorium in der südlichen Hemisphäre aufzubauen und zu betreiben&#8220;. Vor dem Beitritt Großbritanniens waren bereits Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Portugal, Schweden und die Schweiz Mitglieder dieser Organisation. Wahrscheinlich wird Großbritannien nicht das letzte Land gewesen sein, das an diesem extrem erfolgreichen Beispiel europäischer Zusammenarbeit teilhaben möchte.</p>



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