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	<title>Großer roter Fleck &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Großer roter Fleck &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Hubble nimmt Nahaufnahmen von Jupiter auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-nimmt-nahaufnahmen-von-jupiter-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Great Red Spot]]></category>
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		<category><![CDATA[GSFC]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. April 2017, als Jupiter seine nächste Annäherung in diesem Jahr an die Erde bevorstand, konnte das Hubble Weltraumteleskop den größten Planeten des Sonnensystems in seiner voller Schönheit aufnehmen. Ein Beitrag von Gertrud Felber. Quelle: NASA. In der Entfernung von 668 Millionen Kilometern zur Erde bot Jupiter die spektakuläre Ansichten seiner bunten Atmosphäre, den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 3. April 2017, als Jupiter seine nächste Annäherung in diesem Jahr an die Erde bevorstand, konnte das Hubble Weltraumteleskop den größten Planeten des Sonnensystems in seiner voller Schönheit aufnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gertrud Felber. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Entfernung von 668 Millionen Kilometern zur Erde bot Jupiter die spektakuläre Ansichten seiner bunten Atmosphäre, den legendären &#8222;Great Red Spot&#8220;, und den kleineren Begleiter weiter in den südlichen Breiten mit dem Namen &#8222;Red Spot Jr.&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der riesige Planet Jupiter ist jetzt auf &#8222;Opposition&#8220; von der Erde direkt gegenüber der Sonne positioniert. Das bedeutet, dass die Sonne, die Erde und Jupiter in einer Linie stehen, wobei die Erde zwischen der Sonne und Jupiter steht. Die Opposition markiert auch Jupiters nächsten Punkt zur Erde, und der Planet erscheint heller im Nachthimmel als zu jeder anderen Zeit im Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jupiters Positionierung erlaubte dem Team von Amy Simon von dem NASA Goddard Space Flight Center (GSFC) in Greenbelt, Maryland, Jupiter mit der Hubble Wide Field 3 Kamera zu beobachten. Hubble fotografierte exquisite Details, etwa in der Größe von 129 Kilometern, in Jupiters Atmosphäre.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/previewjupapr3colorjd170304in300.jpg" alt=""/><figcaption>Juipter<br>(Bild: NASA, ESA, A. Simon (NASA GSFC))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den unermesslichen und mächtigen Stürmen und Hunderten von kleineren Wirbeln ist die Atmosphäre des Jupiters in mehrere verschiedene, bunte Bänder, parallel zum Äquator, unterteilt. Diese Bänder mit abwechselnden Windbewegungen entstehen durch Unterschiede in Dicke und Höhe der Ammoniak-Eiswolken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bänder werden durch Gas erzeugt, das in verschiedenen Breiten in verschiedenen Richtungen fließt. Die leichteren Bänder, die farbigen Bereiche, sind Hochdruckgebiete, in denen die Atmosphäre aufsteigt. Dunklere Niederdruckbereiche werden als Gürtel (Belts) bezeichnet. Die leichteren Bänder steigen höher und haben dickere Wolken als die dunkleren Bänder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Winde, die Geschwindigkeiten von bis zu 644 km pro Stunde erreichen können, trennen die Bänder. Deutlich kleinere Stürme erscheinen als weiße oder braun gefärbte Ovale. Solche Stürme können ein paar Stunden dauern oder sich seit Jahrhunderten ausdehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten ist der &#8222;Great Red Spot&#8220; auf Jupiter bekannt, ein Antizyklon, der seit mindestens 150 Jahren tobt. Dieser berühmte Sturm alleine ist größer als unsere Erde. Allerdings schrumpft der &#8222;Great Red Spot&#8220; langsam, was seit den späten 1800er Jahren beobachtet wird. Der Grund für dieses Phänomen ist noch unbekannt. Hubble wird Jupiter weiterhin mit der Hoffnung beobachten, dieses geheimnisvolle Rätsel lösen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder sind Teil des Outer Planet Atmospheres Legacy (OPAL). Dieses Programm bietet Hubble jährliche globale Ansichten der äußeren Planeten, um nach Veränderungen in ihren Stürmen, Winden und Wolken zu suchen. Es begann im Jahr 2014 mit Uranus, Jupiter und Neptun werden seit 2015 studiert. Im Jahr 2018 soll Saturn im Rahmen von OPAL untersucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team hat die Hubble-Beobachtung zeitlich darauf abgestimmt, dass sich die Raumsonde Juno in der Nähe ihres Jupiter nächstgelegenen Bahnpunktes befand, damit die Wissenschaftler gleichzeitige Beobachtungen durchführen konnten.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AnKZvAhecPQ" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Video bei YouTube mit Erklärungen in Englisch</a></li><li><a href="https://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a010000/a012500/a012570/Hubble_Jupiter_Opposition.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mp4-Video zum Herunterladen (rund 190 MB)</a></li><li><a href="https://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a010000/a012500/a012570/Hubble_Jupiter_Opposition.mov" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mov-Video zum Herunterladen (rund 4,2 GB)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=902.msg390660#msg390660" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Jupiter</a></li></ul>
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		<title>Zwei Stürme begegnen sich auf Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwei-stuerme-begegnen-sich-auf-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2006 12:38:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Großer roter Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zwei größten Stürme im Sonnensystem werden sich vor den Teleskopen der neugierigen (Hobby-)Astronomen begegnen. Der erste Sturm ist der Große Rote Fleck, der die doppelte Erdgröße hat und Windgeschwindigkeiten bis zu 600 km/h bietet. Dieser gigantische Wirbelsturm auf Jupiter ist seit Jahrhunderten bekannt. Ein Beitrag von Eric Honstrass. Quelle: NASA. Der zweite Sturm, Oval [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die zwei größten Stürme im Sonnensystem werden sich vor den Teleskopen der neugierigen (Hobby-)Astronomen begegnen. Der erste Sturm ist der Große Rote Fleck, der die doppelte Erdgröße hat und Windgeschwindigkeiten bis zu 600 km/h bietet. Dieser gigantische Wirbelsturm auf Jupiter ist seit Jahrhunderten bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Eric Honstrass</a>. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Sturm, Oval BA &#8211; auch bekannt als &#8222;Red jr.&#8220; ist mit seinen sechs Jahren relativ jung, halb so groß wie der Große Rote Fleck und bietet Windgeschwindigkeiten auf, die seinem älteren Bruder in Nichts nachstehen.    <br>Die beiden kommen sich näher. Ihre größte Annäherung findet am 4. Juli 2006 statt, behauptet Amy Simon-Miller vom Goddard Space Flight Center, die die Stürme mit Hilfe des <i>Hubble</i>-Teleskops aufgenommen hat.    <br>&#8222;Sie werden nicht frontal kollidieren&#8220;, erklärt sie. &#8222;Der Große Rote Fleck wird den kleinen nicht auffressen oder so etwas.&#8220; Aber die äußeren Bereiche der Stürme werden sich ziemlich eng begegnen und niemand weiß genau, was dabei passieren wird.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Amateurastronomen beobachten das Ereignis bereits. Christopher Go von den Philippinen machte mit seinem 11-Zoll Teleskop (etwa 28 cm) am 28. Mai diese Aufnahme: </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062006143832_small_1.jpg" alt="Christopher Go (Phillipinen)" width="500" height="262"/><figcaption>
Die beiden roten Flecken auf Jupiter. 
<br>
(Bild: Christopher Go (Phillipinen))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Entfernung zwischen den beiden Stürmen wird jeden Tag sichtbar kleiner&#8220;, meint er. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Begegnungen fanden schon früher statt, bemerkt Glenn Orton vom Jet Propulsion Laboratory. &#8222;Oval BA und der Große Rote Fleck ziehen annähernd alle zwei Jahre aneinander vorbei.&#8220; Vergangene Begegnungen der Jahre 2002 und 2004 waren anti-klimatisch. Abgesehen vom &#8222;Aufrauhen&#8220; der Ränder, überlebten beide Stürme sie nahezu unverändert.   
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses mal könnte es anders sein. Simon-Miller und Orton glauben, dass der kleine rote Fleck seine rote Färbung verlieren könnte &#8211; ironischerweise durch eine zu nahe Begegnung mit dem Großen Roten Fleck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oval BA war nicht immer rot. Fünf Jahre lang war er schneeweiß wie viele andere weiße Ovale, die den Planeten umkreisen. Im Jahre 2006 stellten die Astronomen eine Veränderung fest: Ein roter Wirbel bildete sich innerhalb des Sturms &#8211; die selbe Farbe, wie beim mächtigen Großen Roten Fleck. Forscher deuten dies als Anzeichen dafür, dass sich der Sturm verstärkt hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062006143832_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062006143832_small_2.jpg" alt="NASA/ESA" width="260"/></a><figcaption>
Oval BA &#8211; aufgenommen mit dem Hubble-Teleskop im April 2006 
<br>
(Bild: NASA/ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Farbe des Großen Roten Flecks ist ein Rätsel. Eine verbreitete Theorie besagt, dass der Sturm Material aus Jupiters tief liegenden Atmosphärenschichten nach oben schafft und diese über die am höchsten gelegenen Wolken noch hinweg hebt. Hier kann die UV-Strahlung der Sonne Chromophore (bestimmter Teil eines Farbstoffes) in rot umwandeln. Der Wirbelsturm Oval BA verfärbte sich demnach erst dann rot, nachdem er stark genug war, um den selben Trick durchzuführen wie der große Bruder.   
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kollision mit dem Großen Roten Fleck könnte den kleinen jedoch schwächen, wodurch dieser wieder weiß werden würde. Simon-Miller erklärt: &#8222;Wir glauben, dass der Große Rote Fleck Oval BA zu dem südlichen Wolkenband abdrängen wird, das gegen die Drehrichtung des Sturms (also im Uhrzeigersinn) bläst.&#8220; Das würde den Schwung des Sturms bremsen und möglicherweise den Prozess rückgängig machen, der ihm die rote Färbung einbrachte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wird tatsächlich passieren? &#8222;Wir werden es sehen&#8220;, sagt sie. Dafür sind Teleskope ja da.  
</p>
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