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	<title>HAT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>HAT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Indien testete kryogenes Oberstufentriebwerk CE-7.5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-testete-kryogenes-oberstufentriebwerk-ce-7-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 08:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
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		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben von Korrespondentenberichten gelang der Indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) am 24. März 2013 in einer Höhentestkammer die Testzündung eines mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff arbeitenden Raketenmotors vom Typ CE-7.5. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: erewise.com, indiadefender.com, ISRO, sawfnews.com, The Hindu. Der Test fand in der erst jüngst fertiggestellten Testanlage zur Simulation großer Höhen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben von Korrespondentenberichten gelang der Indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) am 24. März 2013 in einer Höhentestkammer die Testzündung eines mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff arbeitenden Raketenmotors vom Typ CE-7.5.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: erewise.com, indiadefender.com, ISRO, sawfnews.com, The Hindu.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042013102040_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042013102040_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Oberstufe CUS für GSLV mit CE-7.5-Motor
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test fand in der erst jüngst fertiggestellten Testanlage zur Simulation großer Höhen (high altitude test facility, HAT) im ISRO-Zentrum für Flüssigkeitsraketenantriebe (Liquid Propulsion Systems Centre, LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Kanyakumari des indischen Bundesstaats Tamil Nadu statt. Die Anlage war nach dem Versagen des in Indien konstruierten Triebwerks beim Flug einer indischen Rakete für den Transport von Satelliten auf geosynchrone Umlaufbahnen (GSLV) am 15. April 2010 in einem Zeitraum von rund einem Jahr gebaut worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zündung des indischen Triebwerks vom Typ CE-7.5 im Teststand am 24. März 2013 erfolgte auf die vorgesehene Weise, dabei gemessene Daten bewegten sich im Rahmen des Erwarteten. Die positiven Ergebnisse sollten es ermöglichen, das Triebwerk nun in die kryogene Oberstufe für die Rakete GSLV-D5 zu integrieren und die Stufe möglichst bald zum Startgelände auf der Insel Sriharikota zu liefern. Nach dem Triebwerkstest ging der Direktor des LPSC, M. Chandra Dathan, davon aus, dass ein Start der GSLV-D5 im Monat Juli 2013 erfolgen könnte. Die Rakete soll den indischen Kommunikationssatelliten GSAT 14 in den Weltraum transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Oberstufe namens CUS einer GSLV eingesetzt, wird ein CE-7.5-Triebwerk nominal rund 720 Sekunden arbeiten. Der Vakuumschub des regenerativ gekühlten Triebwerks liegt dabei nach leicht differierenden Angaben zwischen 69,5 und 73,55 Kilonewton (etwa 7,5 Tonnen). Für den spezifischen Impuls des Motors mit gestufter Verbrennung werden 452 bis 454 Sekunden genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versorgung des Triebwerks mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff besorgen zwei sogenannte Booster-Pumpen und ein Turbinensatz zum Antrieb. Letzter erreicht eine Drehzahl zwischen 39.000 und 42.000 Umdrehungen pro Minute und stellt die Versorgung der Hauptkammer des Triebwerks mit 16,6 Kilogramm Treibstoff pro Sekunde sicher. Das Antriebsgas für den Turbinensatz wird durch einen Vorbrenner erzeugt. Für Veränderungen des Schubs und die Beeinflussung des Mischungsverhältnisses der Treibstoffkomponenten gibt es getrennte Regulatoren. Die Zündung der Verbrennung des flüssigen Wasserstoffs mit flüssigem Sauerstoff erfolgt in allen Triebwerkskomponenten pyrotechnisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9955.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-D5 mit GSAT 14</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>Vier neue Exoplaneten mit HAT</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vier-neue-exoplaneten-mit-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:03:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplanet]]></category>
		<category><![CDATA[HAT]]></category>
		<category><![CDATA[Mauna Kea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Beginn des Jahres wurde die Entdeckung von vier neuen heißen Jupitern bei vier verschiedenen Sternen bekanntgegeben. Diese Entdeckung gelang mit Daten von kleinen, automatisierten Teleskopen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: arxiv.org. Jedes dieser Teleskope ruht in einer Box von der Größe eines Kofferraums und ist durch sie vor Unbilden des Wetters geschützt. Der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zu Beginn des Jahres wurde die Entdeckung von vier neuen heißen Jupitern bei vier verschiedenen Sternen bekanntgegeben. Diese Entdeckung gelang mit Daten von kleinen, automatisierten Teleskopen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: arxiv.org.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012012190342_small_1.jpg" alt="ESO" width="260"/><figcaption>
Ein Gasplanet in der Nähe seines Sterns &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes dieser Teleskope ruht in einer Box von der Größe eines Kofferraums und ist durch sie vor Unbilden des Wetters geschützt. Der Durchmesser eines Parabolspiegels beträgt nur 11 cm. Allerdings bilden die 4 Einzelteleskope auf dem Mount Hopkins (Arizona, USA) und die zwei auf dem Mauna Kea (Hawaii, USA) ein Netzwerk, mit dem die Suche nach Exoplaneten erleichtert wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird eine periodische, kurzzeitige Abnahme der Helligkeit eines Sterns im niedrigen Prozentbereich gemessen. Aus der Helligkeitsabnahme lässt sich die Größe des Planeten berechnen und die Periode der Verdunklung bildet die Umlaufzeit, aus der man den Abstand des Planeten von seinem Stern ermitteln kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Planet des HAT-Projekts, HAT-P-1b, wurde 2006 entdeckt, mittlerweile ist man bei HAT-P-34b bis 37b. Bei allen neu entdeckten Planeten handelt es sich um sogenannte heiße Jupiter, also große Gasplaneten mit 1,05 bis 3,33 Jupitermassen, die ihren jeweiligen Stern, in großer Nähe umlaufen. Dadurch ist die Oberflächentemperatur hoch, bei HAT-P-37b wird die Gleichgewichtstemperatur mit 998 °C angegeben, beim heißesten, HAT-P-36b, liegt sie bei 1.550 °C. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012012190342_small_2.jpg" alt="NASA(CXC/M. Weiss" width="260"/><figcaption>
In starker Nähe zum Stern wird die Atmosphäre stärker vom Sonnenwind beeinflusst. 
<br>
(Bild: NASA(CXC/M. Weiss)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie nah die Planeten ihren Sternen sind, zeigt sich, wenn man die Umlaufzeiten betrachtet. Sie liegen zwischen 1,33 (36b) und 5,45 Erdentagen (34b). Die Umlaufzeit der Erde liegt bei 365,25 Tagen, die des sonnennächsten Planeten Merkur bei 88. </p>



<p class="wp-block-paragraph">HAT-P-34 bis 37 wurden bereits durch Messungen anderer Teleskope bestätigt. Seit 1993 wurden mit einer Vielzahl von Teleskopen Hunderte von Planeten bei anderen Sternen entdeckt, darunter 2011 auch erstmals Gesteinsplaneten in der Größenordnung der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://arxiv.org/pdf/1201.0659v1" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">HAT-P-34b — HAT-P-37b: FOUR TRANSITING PLANETS MORE MASSIVE THAN JUPITER ORBITING MODERATELY BRIGHT STARS</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=483.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten</a></li></ul>
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