<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hispasat &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/hispasat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 21 Dec 2025 23:48:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Hispasat &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>DLR: 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-8-nationale-konferenz-satellitenkommunikation-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 18:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Hertz]]></category>
		<category><![CDATA[Hisdesat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[IRIS²]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Telespazio]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143945</guid>

					<description><![CDATA[<p>Digitale Transformation als Chance für die mobile Gesellschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 3. September 2024. 3. September 2024 &#8211; Unsere Welt vernetzt sich immer stärker. Diese digitale Transformation wirkt sich massiv auf unsere mobile Gesellschaft aus und führt in der Automobilindustrie zu einem Umbruch, der eine ständig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-8-nationale-konferenz-satellitenkommunikation-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">DLR: 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Digitale Transformation als Chance für die mobile Gesellschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 3. September 2024.</p>



<p>3. September 2024 &#8211; Unsere Welt vernetzt sich immer stärker. Diese digitale Transformation wirkt sich massiv auf unsere mobile Gesellschaft aus und führt in der Automobilindustrie zu einem Umbruch, der eine ständig verfügbare Internetkonnektivität des Fahrzeugs erforderlich macht. In anderen Weltregionen ist die vom Automobilhersteller zur Verfügung gestellte Konnektivitätslösung bereits heute kaufentscheidend. Damit werden ergänzende nicht-terrestrische Satellitenlösungen für eine überall verfügbare und umfassende digitale Transformation des Automobilsektors unerlässlich.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60.jpg" alt="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" class="wp-image-143948" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Automobilindustrie setzt auf Satellitenkommunikation</strong><br>„Satellitenkommunikation ist ein Wachstumsmarkt, der immer stärker in andere Branchen hineinwirkt. Mit der Umsetzung der neuen Satellitenkonstellation <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iris%c2%b2/" data-wpel-link="internal">IRIS²</a> in Europa arbeiten wir derzeit an einem Meilenstein für sichere Kommunikation, der aber auch einen Schub für kommerzielle Anwendungen haben muss. Mobilität ist ein wichtiger Anwendungsfall, der zum Gelingen einer öffentlich und privat finanzierten und genutzten Konstellation beitragen kann, die die europäische Innovationskraft ebenso wie Souveränität steigern wird“, betont Dr. Anna Christmann (MdB), Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, die die 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland unter dem Motto „Konnektivität zum Nutzen einer mobilen Gesellschaft“ am 3. September 2024 gemeinsam mit Dr. Walther Pelzer, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, eröffnet hat.</p>



<p>„Die Automobilindustrie ist einem starken Wandel unterworfen. Wenn die digitale Transformation in der Branche gelingt, dann eröffnet sich eine riesige Chance – sowohl für unsere Autobauer als auch für die Satellitenkommunikationsunternehmen auf dem europäischen Kontinent. Deutschland sollte hier sein Know-how in beiden Branchen nutzen und als Vorreiter vorangehen“, ergänzt Walther Pelzer, der früher selbst als Geschäftsführer eines Automobilzulieferers in der Branche tätig war.</p>



<p><strong>Sichere Satellitenkommunikation für Europa</strong><br>Das Beispiel der Automobilindustrie zeigt, wie sehr die Menschheit auf sichere Satellitenkommunikation angewiesen ist. In unserer vernetzten Welt hätte der Verlust von Konnektivität katastrophale Auswirkungen für den Wirtschaftskreislauf und unser alltägliches Leben. Im Kleinen spüren wir diesen Verlust, wenn wir auch kurzzeitig unser Mobiltelefon nicht nutzen können. Bei sich entwickelnden Anwendungen wie zum Beispiel dem Internet der Dinge mit SmartHome oder dem autonomen Fahren lässt sich erkennen, dass der Zugriff und die Verfügbarkeit von Konnektivität eine zunehmende Sicherheitsrelevanz in unserem Alltag angenommen hat. Gerade im Krisenfall oder im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit kann sich Europa nicht ausschließlich von Weltraumsystemen abhängig machen, die von einer einzigen Person oder von außereuropäischen Akteuren allein kontrolliert werden. Deshalb hat Deutschland bereits im Jahr 2020 den Vorschlag gemacht, in eine europäische Konstellation zu investieren, um den Zugang zur weltraumgestützten Konnektivität zu sichern. 2022 hat die Europäische Kommission die Initiative ergriffen und im Jahre 2023 mit IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) ihr eigenes Programm zur gesicherten nicht-terrestrischen Konnektivität auf den Weg gebracht.</p>



<p>IRIS² ist neben dem Umweltbeobachtungsprogramm Copernicus und der Satellitennavigationskonstellation Galileo die dritte große Raumfahrtinfrastruktur. Damit soll ein europäisches, satellitenbasiertes Kommunikationssystem für eine sicherheitskritische Nutzung in Europa aufgebaut werden. Synergetisch hat der industrielle Partner die Gelegenheit, Dienste kommerziell anzubieten. Damit soll der Zugang zu Konnektivität auch für europäische Bürgerinnen und Bürger verbessert werden. Das IRIS²-Programm soll ab 2027 Dienste anbieten können. Nach aktuellem Stand wird IRIS² von einem Industriekonsortium bestehend aus Eutelsat, Hispasat und SES geleitet. Außerdem wird sich dieses Konsortium auf ein Kernteam der Unternehmen Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales stützen. Zudem sollen Start-ups und NewSpace-Akteure bei IRIS² eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p><strong>Neues von der Heinrich-Hertz-Mission</strong><br>Am <a href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-deutsch-franzoesischer-erfolg-beim-letzten-ariane-5-flug/" data-wpel-link="internal">5. Juli 2023</a> ist der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/heinrich-hertz/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz</a>-Satellit an Bord der letzten Ariane 5-Rakete erfolgreich gestartet. Die Heinrich-Hertz-Mission testet wissenschaftlich-technische Nutzlasten und erfüllt auch militärische Missionsziele. Seit dem Start wurden inzwischen alle Systeme des Satelliten erfolgreich getestet und verschiedene Technologien wie die elektrischen Antriebsdüsen des HEMP-T oder die Fähigkeiten des Fraunhofer-On-Bordprozessors im Orbit verifiziert. Auch ein erstes Kommunikationsexperiment mit der Manpack-Bodenantenne ILKA von der HPS High Performance Space Structure Systems GmbH wurde erfolgreich durchgeführt. Mit dieser Mission hat Deutschland die Systemfähigkeit für geostationäre Kommunikationssatelliten wiedererlangt und dieses wichtige Ziel erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg565650#msg565650" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg566193#msg566193" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-8-nationale-konferenz-satellitenkommunikation-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">DLR: 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Hisdesat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[IRIS²]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[Telespazio]]></category>
		<category><![CDATA[Thales]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023. Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/" data-wpel-link="internal">Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische Satellitenkonstellation IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) teilzunehmen. Ziel von IRIS² ist es, den europäischen Regierungen, Unternehmen und Bürgern eine neue sichere und robuste Konnektivitätsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Das offene Konsortium wird von Airbus Defence and Space, Eutelsat, Hispasat, SES und Thales Alenia Space geleitet. Außerdem wird sich das Konsortium auf ein Kernteam folgender Unternehmen stützen: Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales. Gemeinsam wollen sie eine hochmoderne Satellitenkonstellation schaffen, die auf einer Multi-Orbit-Architektur basiert und mit dem terrestrischen Ökosystem interoperabel ist.</p>



<p>Im Rahmen dieser Partnerschaft wird ein integriertes, branchenführendes europäisches Raumfahrt- und Telekommunikationsteam aus diesen Unternehmen gebildet, um das Fachwissen und die Fähigkeiten auf dem Gebiet der sicheren Satellitenkommunikationslösungen zu nutzen. Das Konsortium wird Start-ups, Mid Caps und KMUs ermutigen, sich der Partnerschaft anzuschließen, was zu einem innovativeren und wettbewerbsfähigeren europäischen Raumfahrtsektor führen wird, in dem neue Geschäftsmodelle entstehen werden.</p>



<p>Das integrierte Team zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Raumfahrtakteuren in der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität zu fördern, um die strategische Autonomie der EU durch die Bereitstellung souveräner, sicherer und belastbarer staatlicher Dienste zum Schutz der europäischen Bürger zu ermöglichen. Das Team wird Synergieeffekte zwischen staatlichen und kommerziellen Infrastrukturen nutzen. Die Kooperationspartner sind zudem gut positioniert, um kommerzielle Dienstleistungen anzubieten, um kommerzielle Dienste anzubieten, die die digitale Kluft zwischen den europäischen Gebieten überbrücken und die globale Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit Europas als Raumfahrt- und Digitalmacht auf dem Weltmarkt steigern.</p>



<p>IRIS² wird robuste und sichere Konnektivitätslösungen für Regierungen zum Schutz der europäischen Bürger bereitstellen und kommerzielle Dienste im Interesse der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft anbieten. Außerdem wird es die EU-Partnerschaftspolitik unterstützen, indem es seine Infrastruktur im Ausland anbietet. IRIS² ist das neue Vorzeige- Raumfahrtprogramm der EU für ein digitales, robustes und sichereres Europa.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg548621#msg548621" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/" data-wpel-link="internal">Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thales Alenia Space baut Amazonas Nexus für Hispasat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thales-alenia-space-baut-amazonas-nexus-fuer-hispasat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2020 17:24:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas Nexus]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus NEO]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4092</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 10. Januar 2020 bekannt, dass er den französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Amazonas Nexus beauftragt hat. Quelle: Hispasat, Thales Alenia Space. Amazonas Nexus wird auf dem Satellitenbus Spacebus NEO aufgebaut werden. Das rein elektrisch angetriebene Raumfahrzeug mit einer voraussichtlichen Startmasse von rund [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/thales-alenia-space-baut-amazonas-nexus-fuer-hispasat/" data-wpel-link="internal">Thales Alenia Space baut Amazonas Nexus für Hispasat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 10.  Januar 2020 bekannt, dass er den französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space mit dem Bau des  Kommunikationssatelliten Amazonas Nexus beauftragt hat. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Hispasat, Thales Alenia Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AmazonasNexusTAS1100.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AmazonasNexusTAS260.jpg" alt="Amazonas Nexus im All - Illustration (Bild: Thales Alenia Space)"/></a><figcaption>Amazonas Nexus im All &#8211; Illustration (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p>Amazonas Nexus wird auf dem Satellitenbus Spacebus NEO aufgebaut werden. Das rein elektrisch angetriebene Raumfahrzeug mit einer  voraussichtlichen Startmasse von rund 4,5 Tonnen kann nach Angaben von Hispasat seine Systeme mit bis zu 20 Kilowatt elektrischer Leistung versorgen. Unter diesen Systemen befinden sich neben elektrischen Triebwerken eine Anzahl von K<sub>u</sub>-Band-Transpondern zur Versorgung von Empfängern in beiden amerikanischen Kontinenten, im nordatlantischen Luftraum und in Grönland, sowie eine K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast zur Gateway-Kommunikation. </p>



<p>Thales Alenia Space ist eigenen Angaben zufolge verantwortlich  für Entwurf und Bau des Satelliten, seine Tests am Boden und die Abnahmetests im Orbit. Die Auslegung von Amazonas Nexus erfolgt so, dass mindestens 15 Jahr Betrieb im All möglich sind. Derzeit geht Hispasat von einem Start des neuen Satelliten Ende des Jahres 2022 aus. Der Satellit ist nach HISPASAT 1C und 1D der dritte, den der Betreiber bei Thales Alenia Space geordert hat.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amazonas2hispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amazonas2hispasat260.jpg" alt="Amazonas 2 über der Erde - Illustration (Bild: Hispasat)"/></a><figcaption>Amazonas 2 über der Erde &#8211; Illustration (Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p>Amazonas Nexus ist dafür gedacht, den seit dem 1. Oktober 2009 im All befindlichen, von EADS Astrium gebauten Amazonas 2 (NORAD 35.942, COSPAR  2009-054A) an einer Position bei 61 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) zu ersetzen und erweiterte Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. </p>



<p>Mit der Kommunikationsnutzlast von Amazonas Nexus will Hispasat sein Geschäft insbesondere in den Bereichen Marine- und Luftfahrtkommunikation ausbauen. Außerdem adressiert Hispasat mit Amazonas Nexus schlecht in terrestrische Kommunikationsnetze eingebundene Regionen in Lateinamerika. Nach Angaben von Hispasat sind bereits rund 30% der Gesamtkapazität von Amazonas Nexus über entsprechende Verträge vergeben. </p>



<p>Der Einsatz eines  speziellen Computerprozessorsystems an Bord des neuen Satelliten, DTP für Digital Transparent Processor genannt, soll es Hispasat ermöglichen, den Satelliten für unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen zu können, wenn er sich bereits im All befindet. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg468966#msg468966" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/thales-alenia-space-baut-amazonas-nexus-fuer-hispasat/" data-wpel-link="internal">Thales Alenia Space baut Amazonas Nexus für Hispasat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hispasats-amazonas-1-im-friedhofsorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 15:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[2004-031A]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 1]]></category>
		<category><![CDATA[AMZ1]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofsorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Hisapsat 55W-1]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton Medium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der spanische Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat teilte am 23. Juni 2017 mit, dass sein Kommunikationssatellit Amazonas 1 in einen Friedhofsorbit gesteuert und dort abgeschaltet worden ist. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Astrium, ESA, Hispasat, ILS, Raumfahrer.net. Die Manöver von Amazonas 1, die ihn in einen Friedhofsorbit bringen sollten, hatten am 19. Juni 2017 begonnen. Nach Angaben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasats-amazonas-1-im-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der spanische Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat teilte am 23. Juni 2017 mit, dass sein Kommunikationssatellit Amazonas 1 in einen Friedhofsorbit gesteuert und dort abgeschaltet worden ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Astrium, ESA, Hispasat, ILS, Raumfahrer.net.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-3a934b8a"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/amazonas1hispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/amazonas1hispasat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Amazonas 1 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Hispasat)</figcaption></figure>



<p>Die Manöver von Amazonas 1, die ihn in einen Friedhofsorbit bringen sollten, hatten am 19. Juni 2017 begonnen. Nach Angaben von Hispasat wird man mit der erreichten neuen Bahn, die in rund 300 Kilometern Höhen-Abstand zum Niveau des Geostationären Orbits (GEO) liegt, den Bestimmungen der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) und des Weltraumschrott-Koordinierungskomitees der Raumfahrtorganisationen hinsichtlich der abzuwickelnden Schritte beim Erreichen des Einsatzendes eines geostationären Kommunikationssatelliten gerecht.</p>



<p>Am 23. Juni 2017 erhielt der Amazonas 1 nach Maßnahmen zur Passivierung sein letztes Kommando zur endgültigen Abschaltung vom Hispasat-Kontrollzentrum Arganda del Rey in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. Im Rahmen der Passivierung werden üblicher Weise in Tanks und Leitungen verbliebener Treibstoff und Druckgase abgelassen, Akkumulatoren von ihrer Stromversorgung getrennt und entladen, sowie vorher nicht benutzte redundante pyrotechnische Komponenten – das können zum Beispiel Ventile sein &#8211; ausgelöst.</p>



<p>Amazonas 1 kreist seit dem 4. August 2004 nach Start auf einer vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarkteten Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe um die Erde. Kurz nach Erreichen der vorgesehenen Einsatzposition und Beginn einer IOT für in-orbit testing genannten Test- und Inbetriebnahmephase am 16. August 2004 wurde ein schleichender Druckverlust in einem seiner Oxidatortanks für sein chemisches Antriebssystem festgestellt. Wegen des vermutlich <a href="https://www.raumfahrer.net/ersatz-fuer-amazonas-1-bestellt/" data-wpel-link="internal">auf Grund eines fehlerhaften Ventils</a> verursachten Druckverlusts war eine Verkürzung der möglichen Nutzbarkeit des Satelliten als gegeben zu betrachten und sicher, dass das dreiachstabilisierte Raumfahrzeug seine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren nicht erreichen würde.</p>



<p>Zunächst nahm man an, das sich Amazonas 1 trotz des nicht geplanten Verlusts von Stickstofftretoxid sicher zehn Jahre einsetzen lassen würde. Später (2008) vermutete man, nicht mehr als fünf Betriebsjahre realisieren zu können. Schließlich konnte sich der Satellit aber doch über reichlich zwölf Jahre lang kommerziell nutzen lassen. Den Großteil seiner Einsatzzeit verbrachte Amazonas 1 im GEO an einer Position bei 61 Grad West. Ab 2014 stand der Satellit nach einer Vereinbarung mit Intelsat bei 55 Grad West im GEO. Dort wurde er zuletzt auch als Hispasat 55W-1 bezeichnet.</p>



<p>Für Hispasat war Amazonas 1 ein Meilenstein bei der Entwicklung des Geschäfts in Lateinamerika. Der Satellit wurde zur Verbindung und Versorgung von Empfängern in allen Teilen Amerikas, in Europa und in Nordafrika eingesetzt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben war das von Airbus bzw. Astrium auf Basis des Satellitenbus Eurostar-3000S aufgebaute Raumfahrzeug mit 27 C- und 36 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet worden (19 C- und 32 K<sub>u</sub>-Band-Transponder gleichzeitig betreibbar), sowie insbesondere mit einem erstmals im All benutzten <a href="https://www.esa.int/esapub/br/br226/br226.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AmerHis</a> genannten Kommunikationssystem auf Basis des DVB-Prozessors <a href="https://www.google.at/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwjVhb62h-DuAhVGpIsKHVEzAfYQFjABegQIAhAC&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.researchgate.net%2Fprofile%2FJosep-Sala-Alvarez%2Fpublication%2F259187412_The_ALCATEL_9343_DVB-OBP_Product_AN_On-Board_Processor_for_Digital_Television_and_Internet_Data%2Flinks%2F0c96052a444c6b0b30000000%2FThe-ALCATEL-9343-DVB-OBP-Product-AN-On-Board-Processor-for-Digital-Television-and-Internet-Data.pdf&amp;usg=AOvVaw19QB64o8JKW2oo-LmqJrMf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alcatel 9343 DVB</a>.</p>



<p>Zum Zeitpunkt des Starts von Amazonas 1 war auch der Einsatz von Lithiumionen-Akkumulatoren zur Stromspeicherung innovativ. Der Satellit war nach dem ebenfalls von Astrium gebauten Eutelsat W3A der zweite Kommunikationssatellit weltweit, der Lithiumionen-Akkumulatoren im Weltraum nutzte. Amazonas 1 besitzt Akkumulatoren des Typs VES 140, die SAFT in seiner Fabrik im französischen Bordeaux produziert und in der Niederlassung Pontiers entworfen, zusammengesetzt und getestet hatte. Zur Ladung der Akkumulatoren und Versorgung der übrigen elektrischen Systeme der Kommunikationsnutzlast und des raumflugtechnischen Teils des Satelliten dienten zwei Solarzellenausleger mit einer elektrischen Leistung von nominal 9,5 Kilowatt bei Betriebsende, von denen die Kommunikationsnutzlast maximal 7,4 Kilowatt benötigte. Die Ausleger geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 35 Metern.</p>



<p>Die Startmasse von Amazonas 1 lag bei 4.545 Kilogramm, seine Leermasse bei 2.121 Kilogramm. Amazonas 1 (AMZ1) alias Hisapsat 55W-1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.393 und als COSPAR-Objekt 2004-031A.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasats-amazonas-1-im-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hispasat 1C im Friedhofsorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hispasat-1c-im-friedhofsorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 08:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofsorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat 1C]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8668</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space, der Hersteller des Kommunikationssatelliten Hispasat 1C des spanischen Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat, teilte am 2. Juni 2017 mit, dass das unbemannte Raumfahrzeug in einen Friedhofsorbit gesteuert worden ist. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Hispasat, Thales Alenia Space. Der Weg von Hispasat 1C, der gemäß unterschiedlicher Einsatzpositionen in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-1c-im-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">Hispasat 1C im Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space, der Hersteller des Kommunikationssatelliten Hispasat 1C des spanischen Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat, teilte am 2. Juni 2017 mit, dass das unbemannte Raumfahrzeug in einen Friedhofsorbit gesteuert worden ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: Hispasat, Thales Alenia Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/h1carttas1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/h1carttas260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hispasat 1C über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p>Der Weg von Hispasat 1C, der gemäß unterschiedlicher Einsatzpositionen in der Vergangenheit auch als Hispasat 30W-3 und 84W-1 bezeichnet wurde, in seinen Friedhofsorbit begann am 29. Mai 2017, nachdem er nach über 17 Jahren Betrieb sein letztes Kommando vom Hispasat-Kontrollzentrum Arganda del Rey in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid erhalten hatte. Die Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten betrug 15 Jahre.</p>



<p>In der letzten Phase seines kommerziellen Einsatzes war Hispasat 1C, mit einer um rund ein halbes Grad gegen den Erdäquator geneigter Bahn, bei 83,8 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) in durchschnittlich 35.786 Kilometern über der Erde stationiert. Nach der erfolgreichen Bahnanhebung ist der ausgediente Satellit bei weiter 0,5 Grad gegen den Äquator geneigter Bahn jetzt in Höhen zwischen 36.080 und 36.110 Kilometern unterwegs. Nach Angaben von Hispasat und Thales Alenia Space wird man mit der am 2. Juni 2017 erreichten neuen Bahn in (über) 36.000 Kilometern Höhe den Bestimmungen der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) und des Weltraumschrott-Koordinierungskomitees der Raumfahrtorganisationen hinsichtlich der abzuwickelnden Schritte beim Erreichen des Einsatzendes eines geostationären Kommunikationssatelliten gerecht.</p>



<p>Hispasat 1C kreist seit dem 3. Februar 2000 um die Erde. Der Kommunikationssatellit war von einer vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarkteten Rakete vom Typ Atlas IIAS mit der Seriennummer AC-158 und Centaur-Oberstufe von der Startrampe 36B auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus ins All transportiert worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/1999ConstruccionH1CHispasat600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/1999ConstruccionH1CHispasat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hispasat 1C beim Hersteller<br>(Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p>Zunächst setzte Hispasat den Satelliten an einer Position bei 30 Grad West im GEO ein. Man verwendete ihn zur Ausstrahlung von zahlreichen Fernsehprogrammen, zur Unterstützung von Netzwerken großer Unternehmen und Organisationen sowie der Bereitstellung von Breitbanddiensten. Darüber hinaus wurde der Satellit zum Beispiel für Fernschulanwendungen im Rahmen der Programme Plan Ceibal aus Uruguay und Subtel aus Chile benutzt. Auch der Telemedizin diente das Raumfahrzeug – Peru verwendete es im Rahmen eines Programms namens MEDNET. Die Anbindung entlegener Gebiete in der Antarktis an Argentinien konnte via Hispasat 1C ebenfalls realisiert werden.</p>



<p>2014 bezog Hispasat 1C schließlich als Hispasat 84W-1 seine letzte Arbeitsposition bei 84 Grad West im GEO, nachdem Hispasat mit dem brasilianischen Satellitenkommunikationsanbieter Star One eine Vereinbarung über die Nutzung der neuen Position getroffen hatte. Von der Position über Brasilien aus nutzte man den Satelliten zur Bereitstellung von Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet und weiterer IP-basierter Dienste.</p>



<p>Konstruiert worden war Hispasat 1C auf Basis des Satellitenbusses Spacebus 3000B2 von Thales Alenia Space. Seine Kommunikationsnutzlast umfasste 24 gleichzeitig einsetzbare K<sub>u</sub>-Band-Transponder, außerdem einige für X-Band-Übertragungen für Spaniens Regierung und das spanische Militär. Zur Versorgung der elektrischen Systeme des Satelliten gab es zwei Solarzellenausleger, die bei Betriebsbeginn 7,3 Kilowatt, bei Betriebsende noch 6,3 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen sollten.</p>



<p>Die Leermasse von Hispasat 1C war 1.304 Kilogramm, seine Startmasse belief sich auf 3.112,5 Kilogramm. In Transportkonfiguration betrugen die Abmessungen des Satelliten 3,27 x 2,5 x 5,1 Meter. Im All mit ausgefalteten Antennen und Solarzellenauslegern sind die Abmessungen 6,95 x 28,9 x 5,1 Meter.</p>



<p>Hispasat 1C ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 26.071 und als COSPAR-Objekt 2000-007A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3093.msg395631#msg395631" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thales Alenia Space</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-1c-im-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">Hispasat 1C im Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hispasat 36W-1 auf Station und einsatzbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-auf-station-und-einsatzbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 08:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat 36W-1]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat AG1]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8662</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Datum vom 26. Mai 2017 berichtete der Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat mit Sitz in der spanischen Hauptstadt Madrid, dass sein jüngster Erdtrabant Hispasat 36W-1 nun vollständig einsatzbereit sei. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Hispasat, Tesat. Nach seinem Start auf einer Sojus-Rakete unter der Ägide von Arianespace war Hispasat 36W-1 mit Hilfe seines chemischen Apogäumsmotors [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-auf-station-und-einsatzbereit/" data-wpel-link="internal">Hispasat 36W-1 auf Station und einsatzbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit Datum vom 26. Mai 2017 berichtete der Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat mit Sitz in der spanischen Hauptstadt Madrid, dass sein jüngster Erdtrabant Hispasat 36W-1 nun vollständig einsatzbereit sei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: Arianespace, Hispasat, Tesat.</p>



<p>Nach seinem Start auf einer Sojus-Rakete unter der Ägide von Arianespace war Hispasat 36W-1 mit Hilfe seines chemischen Apogäumsmotors und einer Anzahl elektrischer Triebwerke in den Geostationären Orbit (GEO) gesteuert worden. Anschließend hatte man den Satelliten einer umfangreichen Test- und Inbetriebnahmephase unterzogen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hispasat36w1artbhispasat-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hispasat36w1artbhispasat260-1.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hispasat 36W-1 im All &#8211; künstlerische Darstellung<br>(Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p>Hispasat 36W-1 kreist seit dem <a href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-der-erste-smallgeo-ist-im-all/" data-wpel-link="internal">28. Januar 2017</a> um die Erde. Das Raumfahrzeug mit einer Leermasse von rund 1.700 Kilogramm und einer Startmasse von rund 3.220 Kilogramm wurde zum ersten kommerziellen geostationären Kommunikationssatelliten einer neuen Baureihe kleinerer Satelliten aus europäischer Entwicklung und Herstellung. Darüber hinaus ist Hispasat 36W-1 der erste in Deutschland gebaute Kommunikationssatellit seit DFS-Kopernikus, welcher vor rund 25 Jahren ins All transportiert worden war. Jetzt ist Hispasat 36W-1 im GEO an einer Position bei 36 Grad West stationiert. Alle Ausleger und Antennen sind entfaltet bzw. ausgeklappt, was ihm in Betriebskonfiguration Abmessungen von ~ 7,5 x 20,8 x 4,95 Meter gibt.</p>



<p>Die intensiven Tests zeigten, dass der von der OHB System AG auf Basis des Satellitenbus SmallGEO gebaute neuartige Satellit mit einer von Tesat-Spacecom in Backnang bei Stuttgart integrierten Kommunikationsnutzlast im Weltraum funktioniert. Seine Ausstattung mit 20 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit Bandbreiten von 33 und 36 Megahertz ist der Versorgung von Empfängern in Amerika, Afrika, und Europa gewidmet. Dabei deckt eine AME genannte Ausleuchtzone Nord- und Südamerika ab. Die EUR genannte Ausleuchtzone überstreicht die meisten Teile Europas inklusive der Balearen, Kanaren, Madeira, und den Azoren, sowie Nordafrika inklusive Tel Aviv in Israel.</p>



<p>Außerdem befindet sich an Bord von Hispasat 36W-1 ein &#8222;K<sub>a</sub>-Band Demonstrator&#8220; mit einer Bandbreite von 144 Megahertz mit neuartiger Ansteuerungseinheit, drei Transpondern und einer feststehenden Sende- und Empfangs-Antenne. Er adressiert mit einer Ausleuchtzone namens IBERIA/CANARY Nutzer auf der Iberischen Halbinsel mit Spanien und Portugal sowie den Balearen und Kanaren.</p>



<p>Mindestens 15 Jahre soll sich der dreiachstabilisierte Satellit u.a. für Videoübertragungen, die Unterstützung von Netzen großer Institutionen, Unternehmen und von Mobilfunkanbietern sowie breitbandigen Internetzugriff einsetzen lassen.</p>



<p>Hispasat 36W-1 (ehemals HISPASAT Advanced Generation Satellite 1 bzw. Hispasat AG1) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.942 und als COSPAR-Objekt 2017-006A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14825.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hispasat 36W-1 auf Sojus ST-B VS16 von CSG ELS</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-auf-station-und-einsatzbereit/" data-wpel-link="internal">Hispasat 36W-1 auf Station und einsatzbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hispasat 36W-1, der erste SmallGEO, ist im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-der-erste-smallgeo-ist-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CSG]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat 36W-1]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat AG1]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7766</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Kourou in Französisch-Guayana aus brachte eine Rakete des Typs Sojus-2.1b (Sojus-ST B) russischer Bauart am 28. Januar 2017 den Kommunikationssatelliten Hispasat 36W-1 ins All. Er ist der erste einer neuen SmallGEO genannten Baureihe kleiner geostationärer Raumfahrzeuge, deren Entwicklung unter der Ägide von OHB aus Bremen erfolgte. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-der-erste-smallgeo-ist-im-all/" data-wpel-link="internal">Hispasat 36W-1, der erste SmallGEO, ist im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Kourou in Französisch-Guayana aus brachte eine Rakete des Typs Sojus-2.1b (Sojus-ST B) russischer Bauart am 28. Januar 2017 den Kommunikationssatelliten Hispasat 36W-1 ins All. Er ist der erste einer neuen SmallGEO genannten Baureihe kleiner geostationärer Raumfahrzeuge, deren Entwicklung unter der Ägide von OHB aus Bremen erfolgte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, DLR, ESA, Hispasat, OHB, Thales Alenia Space, Tesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Launchof1stSmallGEObESACNESArianespaceCSG1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Launchof1stSmallGEObESACNESArianespaceCSG260.jpg" alt=""/></a><figcaption>VS-16-Start mit Hispasat 36W-1 am 28. Januar 2017<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Start &#8230;</strong><br>&#8230; erfolgte am am 28. Januar 2017 um 2.03 Uhr und 34 Sekunden Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), bzw. am 27. Januar 2017 um 22.03 Uhr und 34 Sekunden Ortszeit Kourou.</p>



<p><strong>Die Startanlage &#8230;</strong><br>&#8230; hört auf die Bezeichnung ELS (Ensemble de Lancement Soyouz) und wurde in Kourou unter entscheidender Mitwirkung russischer Unternehmen extra für den Start von aus Russland bezogenen Raketen gebaut. Die äquatornahe Lage an der Küste Südamerikas erlaubt günstige Flugprofile für Satelliten, die später im Geostationären Orbit (GEO) über dem Äquator eingesetzt werden sollen. Für eine Sojus-Rakete war es allerdings das erste Mal, dass von Kourou aus eine Nutzlast in einen geeigneten Geotransferorbit gebracht wurde. Ein zweiter solcher Flug könnte einer mit dem Kommunikationssatelliten SES 15 Anfang April 2017 sein. Der erste Start von der Anlage überhaupt erfolgte am <a href="https://www.raumfahrer.net/galileo-eine-rakete-zwei-satelliten-drei-erfolge/" data-wpel-link="internal">21. Oktober 2011</a>.</p>



<p><strong>Die Rakete &#8230;</strong><br>&#8230; von ZSKB Progress bzw. RKZ Progress mit der Seriennummer R-15000-012, die verwendet wurde, ist ja nach Zählweise zusammen mit der von Lawotschkin gebauten Oberstufe Fregat-MT (Seriennummer 133-06) und einem Nutzlastadapter von RUAG drei- oder vierstufig. Ursprünglich war für Hispasat 36W-1 einmal ein Start auf einer Ariane-5-Rakete vorgesehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SoyuzSmallGEOH36W1fESAPierreCarril1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SoyuzSmallGEOH36W1fESAPierreCarril260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2.1b ohne Außenblocks im Flug &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / Pierre Carril)</figcaption></figure></div>



<p>Beim Abheben der VS16 genannten Sojus-Arianespace-Mission mit einer Gesamtnutzlast von 3.343 Kilogramm arbeiteten die Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden Antriebe der Zentralstufe und der vier Außenblocks, die wegen ihrer Form umgangssprachlich auch Karotten genannt werden, gleichzeitig. Der Abwurf der Außenblocks erfolgte nach rund einer Minute und 58 Sekunden Flugzeit. Der Abwurf der Nutzlastverkleidung mit dem Erzeugniscode 81KS erfolgte etwa dreieinhalb Minuten nach dem Abheben. Vier Minuten und 47 Minuten nach dem Abheben trat während der sogenannten heißen Stufentrennung schließlich die zweite bzw. dritte Stufe der Rakete in Aktion. Sie verbrannte ebenfalls Kerosin mit flüssigem Sauerstoff und arbeitete rund viereinhalb Minuten. Dabei brachte sie Oberstufe und Nutzlast auf eine suborbitale Transferbahn mit einem höchstgelegenen Bahnpunkt im Bereich von 200 Kilometern über der Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SoyuzSmallGEOH36W1eESAPierreCarril1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SoyuzSmallGEOH36W1eESAPierreCarril260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Orbitaleinheit aus Fregat-Oberstufe und Hispasat 36W-1 nach der Abtrennung &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / Pierre Carril)</figcaption></figure></div>



<p>Neun Minuten und 23 Sekunden war die sogenannte Orbitaleinheit aus Oberstufe und Nutzlast (Abmessungen des Satelliten in Transportkonfiguration ~ 3,1 x 2,47 x 4,95 Meter) dann rund 200 Kilometer über der Erde solo unterwegs. Es folgte eine rund 17 Minuten und 37 Sekunden lange Brennphase der Oberstufe, bei der die Stufe unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) mit Distickstofftetroxid (NTO / N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) verbrannte. Die Brennphase diente insbesondere dazu, einen elliptischen Orbit mit einem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt ungefähr auf Höhe des Geostationären Orbits auszubilden. Rund vier Minuten nach Abschluss dieser Brennphase und nach 32 Minuten und 10 Sekunden Gesamtflugzeit wurde Hispasat 36W-1 schließlich ausgesetzt.</p>



<p>Nach dem Aussetzen wurde Hispasat 36W-1 alias H36W-1 in einer 5,4 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem Apogäum, dem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt, von 35.639 Kilometern und einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von 239 Kilometern beobachtet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SmallGEOH36W1separtESAPierreCarril1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SmallGEOH36W1separtESAPierreCarril260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nach dem Aussetzen: Fregat links, Hispasat 36W-1 rechts. Illustration<br>(Bild: ESA / Pierre Carril)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Satellit &#8230;<br></strong> &#8230; wird für den Abbau der verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und die Ausbildung einer annähernden Kreisbahn eigene chemische, Monomethylhydrazin (MMH) mit einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON) verbrennende Triebwerke benutzen. Zusammen rund 1.300 Kilogramm beider Treibstoffkomponenten wurden in je einem Brennstoff- und einem Oxidatortank mit einem Volumen von jeweils 700 Litern untergebracht. Die Tanks baute Airbus Safran Launchers in Bremen.</p>



<p>An Bord des Satelliten befindet sich ein 400 Newton starker Apogäumsmotor des Typs S400. Dieser wird bei seinen Einsätzen von zwei redundanten Sätzen aus je vier 10 Newton starken Lageregelungstriebwerken unterstützt. Die Auslegung des chemischen Antriebssystems erfolgte so, dass die Lageregelungstriebwerke alleine die Bahn des Satelliten anheben können, falls der Apogäumsmotor versagt oder aus anderen Gründen nicht eingesetzt werden kann. Hat der Satellit einen annähernd Geostationären Orbit erreicht, wird das chemische Antriebssystem mit Hilfe zweier am Satelliten an gegenüberliegenden Positionen montierter Ventile passiviert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hispasat36w1artbhispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hispasat36w1artbhispasat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hispasat 36W-1 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p>Für den finalen Transfer in den Geostationären Orbit, die abschließende Positionierung an der geplanten Einsatzpostion bei 36 Grad West im GEO und in allen folgenden Betriebsphasen wird der dreiachsstabilisierte Satellit mit einer Leermasse von rund 1.700 Kilogramm und einer Startmasse von 3.220 Kilogramm ausschließlich auf Xenon ausstoßende Triebwerke zurückgreifen. Zusammen 220 Kilogramm des Edelgases unter einem Anfangsdruck von 186 bar stehen dafür in zwei Tanks mit einem Volumen von jeweils 60 Litern zur Verfügung. Hersteller dieser Tanks ist MT Aerospace aus Augsburg.</p>



<p>Ausgestattet ist Hispasat 36W-1 mit zwei redundanten Sätzen von je vier elektrischen Triebwerken des Typs <a href="https://www.safran-group.com/products-services/ppsr1350-stationary-plasma-thruster" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PPS-1350-G</a> (Snecma / Safran Aircraft Engines), die auf eine Konstruktion namens SPT-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad zurückgehen. Je zwei redundante Triebwerke sind zusammen montiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/HispasatAG1insideOHBcleanroomCreditsOHB1000.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/HispasatAG1insideOHBcleanroomCreditsOHB260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fertig integrierter Hispasat 36W-1 in Reinraum bei OHB<br>(Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Ursprünglich war geplant, vier PPS-1350-G (Schub jeweils &gt; 75 Millinewton) als Redundanz und vier HEMPT (auch HEMP-T, High Efficiency Multistage Plasma Thruster, jeweils 45 Millinewton Schub) der Thales Electronic Systems GmbH zu benutzen. Die letztgenannten kommen bei Hispasat 36W-1 offensichtlich nicht zum Einsatz. Da die Auslegung so erfolgte, dass die Satellitenmission auch ausschließlich mit den mehr Arbeitsmedium verbrauchenden PPS-1350-G erfolgreich sein kann, war es möglich, auf den Einsatz der HEMPTs verzichten zu können. Der Triebwerkmix könnte eventuell an Bord des experimentellen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz zum ersten Mal geflogen werden.</p>



<p>Bei Hispasat 36W-1 gibt es außerdem 2 x 4 kleine Kaltgastriebwerke, die Xenon ausstoßen können. Das sogenannte Cold Gas Thruster Assembly (CGTA) wurde von Thales Alenia Space aus Italien beigesteuert. Die Kaltgastriebwerke sind dazu gedacht, Taumelbewegungen des Satelliten unmittelbar nach seiner Abtrennung von der Oberstufe zu kompensieren und im Falle, dass ein Sicherheitsmodus (Safemode) wirksam wird, die Ausrichtung des Satelliten (mit seinen Solarzellen) Richtung Sonne zu gewährleisten. Für einen entsprechenden Einsatz der mindestens 50 Millinewton starken Triebwerke sollen über den gesamten Missionsverlauf etwa fünf Kilogramm Xenon verbraucht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SmallGEOAG1completesintegrationOHBviaESA1500.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SmallGEOAG1completesintegrationOHBviaESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hispasat 36W-1 in Reinraum bei OHB 2015<br>(Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Lässt sich der Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren irgendwann nicht mehr sinnvoll betreiben, oder muss der Betrieb wegen einer nicht zu behebenden Anomalie beendet werden, soll der Satellit in einen sogenannten Friedhofsorbit &#8211; für Geostationäre Kommunikationssatelliten derzeit typischerweise rund 300 Kilometer über dem GEO &#8211; gebracht werden. Auch dafür wird man die elektrischen Triebwerke des Raumfahrzeugs verwenden.</p>



<p>Im von OHB Schweden (der ehemaligen Space Systems Division der Swedish Space Corporation) entworfenen System zur Bestimmung der Lage des Satelliten im Raum kommen unter anderem integrierte Sternensensoren von der Jena-Optronik GmbH aus Jena zum Einsatz, bei welchen sich Optik und Elektronik im gleichen Gehäuse befinden. Die STAR1000 genannten Detektoren in den <a href="https://www.jena-optronik.de/produkte/sternsensoren/sternsensor-astro-aps.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ASTRO-APS</a> genannten Sensoren dürften die derzeit strahlungsresistentesten im Markt sein. Active Pixel Sensoren sind im Vergleich zu anderen Sensoren robuster und schneller. Das System zur Lagebestimmung kann außerdem auf Daten von Gyroskopen (Honeywell Miniature inertial measurement units (MIMU)) und Sonnensensoren (von Bradford Engineering) zurückgreifen. Zur Lageänderung können neben den Triebwerken des Satelliten auch vier Teldix / <a href="https://www.collinsaerospace.com/what-we-do/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rockwell-Collins</a> Reaktionsräder verwendet werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AG1paneldeployedfortestatIABGESASCorvaja20161500.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AG1paneldeployedfortestatIABGESASCorvaja2016260.jpg" alt=""/></a><figcaption>mit entfaltetem Solarzellenausleger 2016 bei der IABG<br>(Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p>Zur Positionsbestimmung kann ein an Bord befindlicher experimenteller Navigationssignal-Empfänger benutzt werden. Er soll unter Nutzung zweier unterschiedlicher Antennen während aller Missionsphasen Daten des US-amerikanischen globalen Satellitennavigationssystems (GPS) empfangen, die ihn im schließlich im GEO von GPS-Satellien &#8222;nach unten&#8220; ausgestrahlt an der Erde vorbeistreichend erreichen. Die zentrale Baugruppe mit einer Masse von rund 3,9 Kilogramm ist eine Konstruktion von Airbus Defence and Space. Ihre Abmessungen betragen 272 x 284 x 92 Millimeter, ihr Stromverbrauch liegt im Bereich von 10 Watt. Mit ihrer Hilfe vorgenommene Positionsbestimmungen sollen auf 150 Meter genau sein, wird erwartet. Die Nutzung von GPS-Empfängern an Bord von Raumfahrzeugen für den Einsatz im GEO könnte insbesondere den Aufwand und die Kosten für die Bahnverfolgung bis zum Erreichen der ersten Einsatzposition und allgemein die Arbeitslast in den Bodenstationen zur Kontrolle von Satelliten im GEO reduzieren helfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SmallGEOHispasat36W1cESAPSebirot1500.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SmallGEOHispasat36W1cESAPSebirot260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hispasat 36W-1 in Antennentestkammer 2016<br>(Bild: ESA / P. Sebirot)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die Kommunikationsnutzlast &#8230;<br></strong> &#8230; hat einen Masseanteil von rund 400 Kilogramm und umfasst eine Reihe neuartiger Konstruktionsmerkmale und Eigenschaften. Ihre Auslegung erfolgte vollständig durch die Firma <a href="https://www.tesat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co KG</a> aus Backnang, die eine solche Arbeit zum ersten Mal erledigte. Die Kommunikationsnutzlast besitzt rauscharme Verstärker und Frequenzumsetzer von <a href="https://www.group.sener/en/markets/space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tryo Aerospace (jetzt SENER Aeroespacial)</a>.</p>



<p>Für das K<sub>u</sub>-Band wurden in die Kommunikationsnutzlast insgesamt 20 Transponder mit Bandbreiten von 33 und 36 Megahertz integriert. Mit den Transpondern kann ein Sende- und Empfangs-Antennensystem mit zwei im All aufzuklappenden von Airbus Defense and Space Spanien gebauten Karbonfaser-Antennenreflektoren ohne zusätzliche Thermalschutz-Farbbeschichtung bedient werden.</p>



<p>Ein elektronisch richtbares Antennensystem auf Hispasat 36W-1 für Frequenzen zwsichen 14,25 und 14,50 Gigahertz besitzt integrierte Schaltkreise von Arquimea, ein Heatpipe-Kühlsystem von Iberespacio sowie eine Stromversorgung und eine elektronische Steuerung von Tecnobit. Das Antennensystem namens DRA/ELSA für Direct Radiating Array / ELectronically Steerable Antenna (auch RedSAT DRA) ist für den parallelen Empfang vier unabhängiger, hinsichtlich des Sendeorts flexibel änderbarer 36 Megahertz K<sub>u</sub>-Band-Uplinks (&#8222;S1&#8220; bis &#8222;S4&#8220;) gedacht. DRA/ELSA kommt von Airbus Defense and Space Spanien. Das Unternehmen griff beim Entwurf der neuen Antenne auf Erfahrungen mit der In-orbit Reconfigurable Multibeam Antenna (IRMA) an Bord des von Space Systems/Loral integrierten militärischen Kommunikationssatelliten SpainSAT und einer Aktivantenne an Bord des von Airbus Defence and Space bzw. Astrium gebauten Weltraumteleskops Gaia zurück.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hi36w1DestockageCU1018.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hi36w1DestockageCU1018260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transportcontainer mit Hispasat 36W-1 in Kourou<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p>Der RedSAT On-Board Processor (OBP) basiert auf Entwicklungen von Thales Alenia Space aus Spanien und benutzt DVB/MPEG2 Standards zum Informationstransport. Für vier 36-Megahertz-Kommunikationskanäle kann er eingehende DVB-RCS-Signale (DVB-RCS: Digital Video Broadcasting &#8211; Return Channel via Satellite) aufbereiten und im DVB-S2-Format zur Sendung vorbereiten. Er kann außerdem Verbindungen zu irdischen IP- und Telefonnetzen herstellen.</p>



<p>Ein sogenannter &#8222;K<sub>a</sub>-Band Demonstrator&#8220; mit neuartiger Ansteuerungseinheit, drei Transpondern und einer feststehenden Sende- und Empfangs-Antenne besitzt eine besonders große Bandbreite (144 Megahertz). Bisher übliche Systeme waren häufig auf den Betrieb mit einer ganz bestimmten Leistung auf einer ganz bestimmten Frequenz hin ausgelegt. Mit flexibel einstellbarer Sendeleistung und nachträglich wechselbaren Frequenzen wird ein flexiblerer Einsatz eines Kommunikationssatelliten ermöglicht. Gegebenenfalls kann Leistung, wo sie nicht benötigt wird, reduziert und für andere Anwendungen an Bord des Satelliten benutzt werden.</p>



<p><strong>Der Strom &#8230;<br></strong> &#8230; für die elektrischen Verbraucher an Bord von Hispasat 36W-1 wird von zwei Solarzellenauslegern bereitgestellt. Die von Airbus Defence and Space Ottobrunn gebauten Ausleger mit Galliumarsenid 3G triple junction-Zellen und integrierten Bypass-Dioden von der <a href="https://www.azurspace.com/en/products/space-products/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AZUR SPACE Solar Power GmbH</a> aus Heilbronn sind so montiert, dass sie von den elektrischen Triebwerken am Satellitenkörper möglichst wenig beeinflusst werden. Die Ausleger geben dem rund 4,95 Meter hohen, mit entfalteten Antennen rund 7,5 Meter breiten Satelliten eine Spannweite von rund 20,8 Metern. Bei ihrer Konstruktion wurde auf Erfahrungen mit Baugruppen für die Satellitenbusse EuroStar-3000 und Alphabus zurückgegriffen. Die mögliche Gesamtleistung des Stromerzeugungssystems mit einer Stromschienenspannung von 50 Volt liegt bei über 6 Kilowatt, wovon die Kommunikationsnutzlast maximal etwas über 3,4 Kilowatt benötigt. Der Stromspeicherung dienen Lithium-Ionen-Akkumulatoren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hi36wopencontainer.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/hi36wopencontainer260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transportcontainer mit Hispasat 36W-1 in Kourou<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Betreiber &#8230;<br></strong> &#8230; Hispasat will den neuen Satelliten verwenden, um Empfänger in Europa, auf den Kanarischen Inseln und in Südamerika mit Multimediadiensten zu versorgen. Im K<sub>u</sub>-Band ist eine Ausleuchtzone namens AME vorgesehen, die Nord- und Südamerika abdeckt. Eine weitere K<sub>u</sub>-Band-Ausleuchtzone, EUR genannt, überstreicht die meisten Teile Europas inklusive der Balearen, Kanaren, Madeira, und den Azoren, sowie Nordafrika inklusive Tel Aviv in Israel. Der iberischen Halbinsel mit Spanien und Portugal sowie den Balearen und Kanaren ist die K<sub>a</sub>-Band-Ausleuchtzone unter der Bezeichnung IBERIA/CANARY gewidmet.</p>



<p>Hispasat ging zur Realisierung des Satelliten ein öffentlich-privates Partnerschaftsprojekt (Public-private-Partnership, PPP) ein, an dem maßgeblich insbesondere die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) mit ihrem Programm ARTES (Advanced Research in Telecommunications Systems) und die <a href="https://www.ohb-system.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OHB System AG</a> mit Sitz in Bremen als Hauptauftragnehmer und zur Führung der mitarbeitenden Industrieunternehmen beteiligt sind.</p>



<p>Das SmallGEO-Programm der ESA, dem der Satellit entspringt, wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt. Entwicklung von Satellitenbus und Kommunikationsnutzlast wurden mit rund 150 Millionen Euro aus Deutschland gefördert. Insgesamt flossen über 300 Millionen Euro öffentlicher Fördermittel aus Europa in das Projekt.</p>



<p>Hispasat will den Satelliten vom eigenen Kontrollzentrum <a href="https://www.hispasat.com/en/fleet-and-infrastructure/control-centers" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arganda del Rey</a> in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid aus überwachen und steuern. Vorher erfolgt die Kontrolle des Satelliten jedoch von Bayern aus, wo Ingenieure und Techniker des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums (German Space Operations Center, <a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/iss/das-nationale-raumfahrtkontrollzentrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GSOC</a>) beim DLR in Oberpfaffenhofen und an der Bodenstation in <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/weilheim" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weilheim</a> im Rahmen der frühen auch Launch and Early Orbit Phase (LEOP) genannten Inbetriebnahmephase tätig sind.</p>



<p>Zunächst sind intensive Tests der raumflugtechnischen Komponenten des Satelliten angesetzt. Anschließend steht der Transfer des Satelliten zu seiner Einsatzposition im GEO an. Dort werden insbesondere die Transponder und Antennen der Kommunikationsnutzlast auf Herz und Nieren geprüft. Ist alles einsatzbereit, wird die Kontrolle des Raumfahrzeugs schließlich an Hispasat übergeben.</p>



<p><strong>Die Katalogisierung &#8230;<br></strong> &#8230; des früher einmal HISPASAT Advanced Generation Satellite 1 bzw. Hispasat AG1 genannten Raumfahrzeugs erfolgte mit der NORAD.Nr. 41.942 und als Cospar-Objekt 2017-006A. Die Fregat-Oberstufe wurde katalogisiert mit der NORAD.Nr. 41.943 und als Cospar-Objekt 2017-006B.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14825.msg383485#msg383485" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Soyuz ST-B VS-16 mit Hispasat 36W-1 von CSG ELS</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4058.msg69822#msg69822" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SmallGeo</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hispasat-36w-1-der-erste-smallgeo-ist-im-all/" data-wpel-link="internal">Hispasat 36W-1, der erste SmallGEO, ist im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 14:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat 36W-1]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist am Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie*) gehört, bestätigt. Eine Pressemitteilung der OHB System AG. Quelle: OHB System AG. Bremen/Kourou, 1. Dezember 2016 &#8211; „Die Fertigstellung unseres ersten geostationären Kommunikationssatelliten stellt einen wichtigen Meilenstein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/" data-wpel-link="internal">OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist am Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie*) gehört, bestätigt. Eine Pressemitteilung der OHB System AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB System AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1testcampaignOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1testcampaignOHB26.jpg" alt="" width="260" height="173"/></a><figcaption>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 während der Testkampagne bei der IABG. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen/Kourou, 1. Dezember 2016 &#8211; „Die Fertigstellung unseres ersten geostationären Kommunikationssatelliten stellt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens dar“, sagt Marco R. Fuchs, CEO der OHB System AG, und ergänzt: „Dies wird die Arbeiten an unseren drei anderen SmallGEO-Projekten, EDRS-C, Electra und Heinrich Hertz weiter beflügeln.“</p>



<p>Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Sytems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt. Der erste Satellit wurde im Rahmen eines PPP-Projektes zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT gefertigt, der mit dem Kommunikationssatelliten H36W-1 die Iberische Halbinsel, die Kanarischen Inseln und Südamerika mit Multimediadiensten versorgen will. HISPASAT gliedert H36W-1 in seine bestehende Flotte geostationärer Kommunikationssatelliten ein. Der Satellit ist für eine 15-jährige Mission ausgelegt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1antennarangetestESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1antennarangetestESA26.jpg" alt="" width="260" height="389"/></a><figcaption>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 beim Test der Antennen. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>„Unser Satellit wurde in der 11-monatigen Testphase komplett durchgecheckt – man könnte fast sagen: Auf Herz und Nieren getestet und für flugtauglich befunden. Wir haben eng und zielorientiert mit der ESA, unserem Kunden HISPASAT, den Fachleuten vom Testhaus IABG und unserem Partner TESAT zusammen gearbeitet“, sagt Dieter Birreck, bei OHB Projektleiter dieses SmallGEO-Projektes. Er sieht den weiteren Arbeiten in Kourou mit Vorfreude entgegen: „Jetzt geht es mit Riesenschritten auf den Satellitenstart zu und den können wir alle kaum erwarten!“</p>



<p>OHB Technik-Vorstand und Direktor Telekommunikationssatelliten, Guy Perez, blickt auf die bisherigen Arbeiten zurück: „H36W-1 ist der erste Telekommunikationssatellit, der von OHB in enger Abstimmung mit ESA und HISPASAT komplett konzipiert, entwickelt, integriert und getestet worden ist. Wie bei jedem ersten Mal, sind wir auf eine Reihe technischer Herausforderungen gestoßen, die es zur Zufriedenheit der Kunden zu lösen galt. Die OHB-Teams haben daher im bisherigen Projektverlauf viel gelernt und können das OHB Know-how erweitern. Alle Erkenntnisse werden wir bei unseren zukünftigen Satellitenprojekten sowie bei den künftigen Telekommunikationssatelliten der SmallGEO-Familie zu nutzen wissen.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20161201Hispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20161201Hispasat26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>Eine Antonow brachte den Satelliten nach Französisch Guyana. (Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Transport per LKW, Flugzeug und Rakete</strong></p>



<p>Eine Antonow brachte den Kommunikationssatellit von Deutschland nach Französisch Guyana. Am Startplatz Kourou werden ihn die Experten von OHB erneut testen und alle Funktionen überprüfen, bevor er auf der Trägerrakete vom Typ Sojus integriert und abschließend getestet wird. Sein Ritt ins All ist für 27.01.2017 vorgesehen. Seinen Dienst wird H36W-1 von einer geostationären Umlaufbahn in etwa 36.000 Kilometern Höhe verrichten.</p>



<p><strong>*<sup>)</sup> Die SmallGEO-Satellitenfamilie</strong> zeichnet sich durch eine weite Bandbreite möglicher Konfigurationen aus, um unterschiedlichen Missionszielen wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Laser-Kommunikationsanwendungen aus dem Geostationären Orbit gerecht werden zu können. Beim Satellitenantrieb können Kunden zwischen klassisch, hybrid und elektrisch wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 und 650 kg variiert. OHB arbeitet aktuell auch an den SmallGEO-Projekten EDRS-C, Electra und Heinrich Hertz.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/" data-wpel-link="internal">OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amazonas 4A hat Elektrik-Probleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amazonas-4a-hat-elektrik-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2014 10:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 4A]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5 ECA]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar-2.4]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38543</guid>

					<description><![CDATA[<p>An Bord des am 22. März 2014 auf einer Ariane-5-ECA-Rakete für Hispasat gestarteten Kommunikationssatelliten Amazonas 4A gibt es Probleme mit dem Stromversorgungssystem, die möglicherweise dazu führen, dass der Satellit nicht oder nicht in vollem Umfang eingesetzt werden kann. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, FedBiz Daily, Hispasat, OSC, Spaceflight Now, Spacenews. Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/amazonas-4a-hat-elektrik-probleme/" data-wpel-link="internal">Amazonas 4A hat Elektrik-Probleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">An Bord des am 22. März 2014 auf einer Ariane-5-ECA-Rakete für Hispasat gestarteten Kommunikationssatelliten Amazonas 4A gibt es Probleme mit dem Stromversorgungssystem, die möglicherweise dazu führen, dass der Satellit nicht oder nicht in vollem Umfang eingesetzt werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, FedBiz Daily, Hispasat, OSC, Spaceflight Now, Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_small_1.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Amazonas 4A über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: OSC)
</figcaption></figure></div>



<p>Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat mit Sitz in Madrid teilte am 14. April 2014 mit, dass eine Anomalie im Stromversorgungssystem von Amazonas 4A vorliegt, und dass der Satellit auf stabiler Bahn um die Erde kreist.</p>



<p>Nach dem Start des dreiachsstabilisierten Satelliten hieß es seitens einer nicht näher bezeichneten Quelle aus Industriekreisen zunächst, einer der Solarzellenausleger des von der Orbital Sciences Corporation (OSC) mit Sitz in Dulles im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia gebauten Erdtrabanten habe sich nicht richtig entfaltet.</p>



<p>Laut Hispasat sind beide Solarzellenausleger, die dem auf dem Bus GEOStar-2.4 basierenden Satelliten eine Spannweite von über 23 Metern geben, entfaltet. In einem Untersystem der Stromversorgung ist allerdings ein Fehler aufgetreten.</p>



<p>Hispasat und OSC untersuchen gemeinsam das Problem an Bord von Amazonas 4A. Um zu sagen, was genau passiert ist und ob der Fehler behoben werden kann, ist es laut Hispasat noch zu früh. David Thompson, CEO von OSC, führte anlässlich eines Quartalsberichts zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens aus, man überprüfe derzeit zwei wahrscheinliche Ursachen für den Fehler, welchen man nicht als systematisch oder für einen im Weltraum arbeitenden Satelliten als erwartbar betrachte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_small_2.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Amazonas 4A 
<br>
(Bild: OSC)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei einem der beiden Szenarien gehe es um eine Besonderheit des Satelliten, die dieser mit keinem anderen gestarteten oder in Herstellung befindlichen Kommunikationssatelliten von OSC teile. Im anderen Fall wäre eine Komponente betroffen, die in vielen Raumfahrzeugen von OSC verbaut sei. Der Einsatz der betreffenden Komponente in Produkten von OSC läuft laut Thompson aus, in Amazonas 4A habe man sie letztmalig verbaut.</p>



<p>Der Start vom Amazonas 4A war am 14. Februar 2014 verschoben worden, weil es bei Tests des Satelliten im Startzentrum Kourou in Französisch Guayana Probleme mit einer Komponente gab. Eine erste notwendige Startverschiebung, um zusätzliche Tests des Satelliten zu ermöglichen, hatte Arianespace am 13. November 2013 gemeldet. Ob ein Zusammenhang mit den aktuell vorliegenden Schwierigkeiten besteht, ist nicht bekannt.</p>



<p>Sollte sich Amazonas 4A, Auslegungsbetriebsdauer 15 Jahre, als Totalausfall erweisen oder sein Einsatz fehlerbedingt Einschränkungen unterliegen, und er verspätet den kommerziellen Betrieb aufnehmen, kommt nach Angaben von Hispasat eine Versicherung für entstandene Schäden auf. Als Versicherungssumme wird ein Betrag von rund 145 Millionen Euro genannt.</p>



<p>Ursprünglich hatte man erwartet, dass Amazonas 4A nach einer Test- und Inbetriebnahmephase im Frühjahr 2014 mit seinen 24 gleichzeitig nutzbaren K<sub>u</sub>-Band-Transpondern den kommerziellen Betrieb an einer Position bei 61 Grad West im Geostationären Orbit aufnimmt. Spätestens ab Juni 2014 wollte man den Satelliten einsatzbereit haben, um Südamerika mit hochaufgelösten Fernsehprogrammen zu versorgen und Bilder von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien 2014 zu verbreiten.
<br>
Zur Zeit steht der Satellit, dessen Masse beim Aussetzen im All rund 2.940 Kilogramm betrug, bei 51 Grad West, der vorgesehenen Testposition. Für Kunden Hispasats, die eine Nutzung von Amazonas 4A geplant hatten, gibt es, berichtete Hispasat, einen Notfallplan. Einzelheiten zum Notfallplan nannte Hispasat nicht. </p>



<p>Amazonas 4A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.616 und als COSPAR-Objekt  2014-011A.</p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-zwei-kommunikationssatelliten-2/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 startet zwei Kommunikationssatelliten</a> 22. März 2014</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-erhaelt-zwei-startauftraege-aus-spanien/" data-wpel-link="internal">Arianespace erhält zwei Startaufträge aus Spanien</a> 11. September 2012</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-amazonas-4a-und-4b-fuer-hispasat/" data-wpel-link="internal">Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat</a> 26. Juni 2012</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11935.msg285526#msg285526" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA216 mit ASTRA 5B und Amazonas 4A</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/amazonas-4a-hat-elektrik-probleme/" data-wpel-link="internal">Amazonas 4A hat Elektrik-Probleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-amazonas-4a-und-4b-fuer-hispasat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 16:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 4A]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4095</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 25. Juni 2012 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau der Kommunikationssatelliten Amazonas 4A und 4B beauftragt hat. Quelle: Hispasat, OSC. Amazonas 4A, der kleinere der beiden Satelliten, wird voraussichtlich 28 Ku-Band-Transponder erhalten. Seine Aufgabe ist es, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-amazonas-4a-und-4b-fuer-hispasat/" data-wpel-link="internal">Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 25. Juni 2012 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau der Kommunikationssatelliten Amazonas 4A und 4B beauftragt hat. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: Hispasat, OSC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/geostarsatosc260x200.jpg" alt="Kommunikationssatellit über der Erde - Illustration
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))"/><figcaption>Kommunikationssatellit über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))</figcaption></figure></div>



<p>Amazonas 4A, der kleinere der beiden Satelliten, wird voraussichtlich 28 K<sub>u</sub>-Band-Transponder erhalten. Seine Aufgabe ist es, an einer Position bei 61 Grad West im  Geostationären Orbit Hispasat beim Ausbau des Lateinamerika-Geschäfts zu helfen. Dabei will man insbesondere die Kapazitäten zur Ausstrahlung  von Fernsehprogrammen vergrößern. Der Start von Amazonas 4A ist derzeit für Anfang 2014 vorgesehen.</p>



<p>Amazonas 4B als das größere der beiden Raumfahrzeuge wird auf einem weiterentwickelten, größeren Satellitenbus namens GeoStar 3 basieren. Der Raumfahrtkonzern OSC hat somit für seine neue Kommunikationssatellitenline GeoStar 3 einen ersten identifizierten Kunden gewonnen. Die endgültige Nutzlastkonfiguration von Amazonas 4B wurde noch nicht festgelegt.</p>



<p>Ein Satellit auf Basis des GeoStar 3 kann seine Kommunikationsnutzlast mit einer Masse von maximal ca. 700 Kilogramm nach Angaben von OSC mit bis zu 7,5 Kilowatt elektrischer Leistung versorgen. Der Hersteller verspricht, man sei in der Lage, einen solchen Satelliten 27 bis 30 Monate nach der Bestellung auszuliefern. Entsprechend geht Hispasat von einem Start im Jahr 2015 aus. Amazonas 4B soll, befindet er sich erst einmal in All, ebenfalls bei 61 Grad West im Geostationären Orbit Position beziehen.</p>



<p>Mit den beiden Satelliten für Hispasat gingen bei OSC jetzt insgesamt 35  Bestellungen für Kommunikationssatelliten zum Betrieb im Geostationären Orbit ein. 26 der georderten Satelliten kreisen derzeit um die Erde, 9 von ihnen befinden sich entweder in der Entwurfsphase, in Bau oder der Vorbereitung ihres Starts. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-amazonas-4a-und-4b-fuer-hispasat/" data-wpel-link="internal">Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ersatz für Amazonas 1 bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ersatz-fuer-amazonas-1-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 16:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 1]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 3]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4099</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hersteller von Kommunikationssatelliten Space Systems/Loral wurde vom spanischen Betreiber Hispasat beauftragt, den als Ersatz für Amazonas 1 bestimmten Kommunikationssatelliten Amazonas 3 zu bauen. Quelle: Astrium, Hispasat, SS/L, U.S. District Court Middle District of Florida. Der in Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ansässige Satellitenbauer Space Systems/Loral (SS/L) teilte am 6. Juli 2010 mit, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ersatz-fuer-amazonas-1-bestellt/" data-wpel-link="internal">Ersatz für Amazonas 1 bestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Hersteller von Kommunikationssatelliten Space Systems/Loral wurde vom spanischen Betreiber Hispasat beauftragt, den als Ersatz für Amazonas 1 bestimmten Kommunikationssatelliten Amazonas 3 zu bauen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: Astrium, Hispasat, SS/L, U.S. District Court Middle District of Florida.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amazonas3lrgsls260x200.jpg" alt="Amazonas 3 im All - Illustration
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))"/><figcaption>Amazonas 3 im All &#8211; Illustration<br> (Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p>Der in Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ansässige  Satellitenbauer Space Systems/Loral (SS/L) teilte am 6. Juli 2010 mit, dass er basierend auf dem 1300er Satellitenbus für die spanische Hispasat mit Sitz in Madrid einen leistungsfähigen Kommunikationssatelliten bauen wird. 33 K<sub>u</sub>-Band-Transponder und 19 C-Band-Transponder der Kommunikationsnutzlast des Satelliten sind  für einen gleichzeitigen Betrieb vorgesehen. Am Ende der  Auslegungsbetriebszeit sollen die Solarzellenausleger des Trabanten noch eine elektrische Leistung von knapp 14 kW bereitstellen können. Ein Start des Raumfahrzeugs mit einer Masse von rund fünf Tonnen ist derzeit für das Jahr 2012 geplant. Im Weltraum will der Betreiber den neuen Satelliten bei 61 Grad West im geostationären Orbit einsetzen, um Europa und die beiden amerikanischen Kontinente mit Fernseh- und Radioprogrammen sowie Telefonie- und Datendiensten zu versorgen. </p>



<p>Der zur Zeit bei 61 Grad West im geostationären Orbit arbeitende auf dem Eurostar 3000S von Astrium basierende Amazonas 1 wird wegen eines Treibstofflecks seine ursprüngliche Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren nicht erreichen. Während der am 16. August 2004 begonnenen Tests dieses mit 36 K<sub>u</sub>&#8211; und 27 C-Band-Transpondern ausgestatteten Satelliten nach dem Start am 5. August 2004 stellte sich heraus, dass der Druck in einem der beiden Oxidatortanks des Antriebssystems in nicht vorgesehener Weise abnimmt. Vermutlich ist ein fehlerhaftes Pyroventil für den Druckverlust verantwortlich. In einer Anzahl gleicher Pyroventile wurden beim Zulieferer Conax aus St. Petersburg in Kalifornien Risse gefunden. Nach der Feststellung des Druckverlusts wurde von Astrium zunächst eine Betriebsdauerreduzierung von nicht mehr als fünf Jahren angenommen. Spätere Schätzungen gingen von einer möglichen Gesamtnutzungsdauer von nicht über fünf Jahren für Amazonas 1 aus.  </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ersatz-fuer-amazonas-1-bestellt/" data-wpel-link="internal">Ersatz für Amazonas 1 bestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
