<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Höhle &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/hoehle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 Aug 2025 12:42:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Höhle &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mars-Mission: Würzburger Forschende orchestrieren Roboterschwarm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-mission-wuerzburger-forschende-orchestrieren-roboterschwarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens Riegler]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Drohne]]></category>
		<category><![CDATA[Drohnenschwarm]]></category>
		<category><![CDATA[Hakan Kayal]]></category>
		<category><![CDATA[Höhle]]></category>
		<category><![CDATA[IQ Technologies for Earth and Space]]></category>
		<category><![CDATA[JMU]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[MarsSymphony]]></category>
		<category><![CDATA[Robotik]]></category>
		<category><![CDATA[UAP]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Valles Marineris]]></category>
		<category><![CDATA[VaMEx]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144294</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Tal auf dem Mars erkunden, Höhlen erforschen, nach Leben suchen: Das sind die Ziele der deutschen Forschungsinitiative VaMEx. Die Professur für Raumfahrttechnik der Uni Würzburg ist daran beteiligt. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. September 2024. 10. September 2024 &#8211; Über den Mars erstreckt sich ein gewaltiges Tal: Das Valles [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-mission-wuerzburger-forschende-orchestrieren-roboterschwarm/" data-wpel-link="internal">Mars-Mission: Würzburger Forschende orchestrieren Roboterschwarm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Tal auf dem Mars erkunden, Höhlen erforschen, nach Leben suchen: Das sind die Ziele der deutschen Forschungsinitiative VaMEx. Die Professur für Raumfahrttechnik der Uni Würzburg ist daran beteiligt. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. September 2024.</p>



<p>10. September 2024 &#8211; Über den Mars erstreckt sich ein gewaltiges Tal: Das Valles Marineris ist 3.000 Kilometer lang, 600 Kilometer breit und im Durchschnitt acht Kilometer tief. Sein lateinischer Name geht auf den Mars-Orbiter „Mariner“ zurück, der das Tal Anfang der 1970er-Jahre entdeckte.</p>



<p>Seit 2012 erhält dieser größte bekannte Canyon im Sonnensystem die besondere Aufmerksamkeit der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). In der VaMEx-Initiative sollen Schlüsseltechnologien zur robotischen Erkundung dieses schwierigen Geländes im Schwarm entwickelt werden: Der VaMEx – Valles Marineris Explorer besteht aus fahrenden, laufenden und fliegenden Drohnen, die ein komplexes Gesamtsystem bilden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="278" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60.jpg" alt="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" class="wp-image-144300" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60-300x139.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p>Die VaMEx-Initiative der Raumfahrtagentur verfolgt das Ziel, erstmals die Schluchten und Höhlen des Canyons zu erforschen. Dabei wird auch nach Spuren von flüssigem Wasser und somit eventuell nach Leben gesucht, das dort in geschützten Nischen existieren könnte. Dafür will das DLR einen Schwarm autonomer, untereinander vernetzter Roboter auf den Mars bringen: Sie sollen auf dem Boden, in der Luft und in Höhlen agieren und dort Bilder und andere Daten sammeln.</p>



<p><strong>Höhlen als besonders interessante Zielorte</strong><br>Höhlen dürfte es in dem stark zerklüfteten Tal einige geben. Selbst in der scheinbar eintönigen Landschaft des Mondes haben Forschende aus Italien und den USA vor kurzem den Eingang zu einer großen Höhle entdeckt.</p>



<p>Höhlen sind nicht nur interessant als Standorte für Mond- oder Marsbasen. Sie bieten Schutz vor der kosmischen Strahlung, gemäßigtere Temperaturen und damit auch ein gutes Umfeld für den Erhalt von Leben, das bereits vor Milliarden Jahren entstanden sein könnte, als auf dem Mars noch viel günstigere Bedingungen herrschten.</p>



<p>An der Erforschung des Valles Marineris beteiligt sich neben dem Lehrstuhl Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg nun auch ein Team der JMU-Professur für Raumfahrttechnik. Dessen Aufgabe ist es, ein Kommunikationskonzept für den Roboterschwarm zu entwickeln. In der aktuell laufenden dritten Entwicklungsphase von VaMEx fördert die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR das Teilprojekt an der JMU mit rund 1,5 Millionen Euro.</p>



<p><strong>Wie der Roboterschwarm zusammengesetzt ist</strong><br>„Wir haben unserem Teilprojekt den Namen „VaMEx3-MarsSymphony“ gegeben, weil es darum geht, die einzelnen Elemente des Roboterschwarms wie ein Orchester harmonisch zusammenspielen zu lassen“, sagt Projektleiter Professor Hakan Kayal. Zum Schwarm gehören in der aktuell laufenden Entwicklungsphase mobile Roboter in der Luft und zu Land, ein stationäres Gateway am Boden, das als Kommandozentrale für die Kommunikation dient, und ein Satellitensimulator für den Datenaustausch mit der Erde.</p>



<p>Wenn die Roboter am Boden in Höhlen vordringen, sind sie von der Marsoberfläche abgeschirmt und können nicht direkt mit dem Gateway kommunizieren. Zum Konzept gehören darum auch Repeater-Stationen, welche die aufgenommenen Bilder und Daten in einer Transportkette weiterreichen – vom Roboter in der Höhle bis zum Gateway an der Oberfläche des Planeten.</p>



<p><strong>Technologie aus Würzburg: Autorotationskörper</strong><br>Teil des Schwarms sind außerdem sogenannte Autorotationskörper: Sie werden aus der Luft abgeworfen und sammeln Daten, während sie sanft zu Boden gleiten. Letzteres schaffen sie dank ihres speziellen Designs: Die länglichen Körper sind wie Ahornsamen gebaut. Sie haben einen Flügel und drehen sich um ihre eigene Achse, was sie sachte abwärts trudeln lässt. Ihr Flugweg ist steuerbar, so dass man sie gezielt über eine größere Fläche verteilen und sie dann als Sensor-, Repeater- und Navigations-Netzwerke nutzen kann.</p>



<p>Über den Einsatz der Autorotationskörper freut sich MarsSymphony-Projektmanager Clemens Riegler ganz besonders: Er hat die Fallkörper noch als Student mitentwickelt – ab 2016 im Rexus-Bexus-Programm der DLR-Raumfahrtagentur und in der Würzburger Hochschulgruppe WüSpace e.V., die Studierenden die Mitarbeit an Projekten der Luft- und Raumfahrt ermöglicht.</p>



<p>In seiner Doktorarbeit entwickelt Riegler die Flugkörper weiter: „Es ist sehr schön zu sehen, dass das DLR diese Arbeit würdigt und sie jetzt Teil eines Projekts zur Erkundung des Mars geworden ist!“</p>



<p><strong>Ins Gateway wird eine Himmelskamera integriert</strong><br>Das robotische Mars-Orchester hat eine weitere einzigartige Besonderheit: Das stationäre Gateway wird mit einer Kamera ausgestattet, die den Himmel des Mars im Blick behält. „Alle bisherigen Mars-Missionen haben sich auf die Oberfläche des Planeten konzentriert, wir wollen erstmals auch nach oben schauen“, sagt Hakan Kayal. Und dort dürfte es einiges zu beobachten geben: Wolkenbildung, Eintritte von Meteoren oder Blitze und andere kurzzeitige Leuchtphänomene.</p>



<p>Meteoriten von der Größe eines Basketballs scheinen auf dem Mars fast täglich einzuschlagen: Das hat ein internationales Forschungsteam im Juni 2024 aus seismischen Daten geschlossen. „Wir könnten das mit Daten weiter untermauern, wenn wir mit unserer UAP-Kamera den Eintritt von Meteoriten filmen und diese Ereignisse mit den seismischen Signalen korrelieren“, sagt Hakan Kayal.</p>



<p>Die Abkürzung UAP steht für „Unidentified Anomalous Phenomena“ (unidentifizierte anomale Phänomene). Der Name der Kamera leitet sich von ihrer Fähigkeit ab, mittels Künstlicher Intelligenz gezielt unbekannte Himmelsphänomene aufzuspüren, wie sie auch auf der Erde beobachtet werden. Die Integration eines Kamerasystems zur Himmelsbeobachtung auf dem Gateway stellt einen wesentlichen Entwicklungsschritt hin zu einem Detektionssystem für Kurzzeitphänomene in der Marsatmosphäre sowie zur Erforschung von UAPs dar. Mit MarsSymphony wird die UAP-Forschung erstmalig mit Bundesmitteln gefördert. Die neuartige Himmelsbeobachtungskamera könnte in Zukunft auch auf dem Mars UAPs detektieren.</p>



<p><strong>Kommunikation zwischen Gateway und Relay-Satellit als Herausforderung</strong><br>Die Kommunikation zwischen den beschriebenen Elementen und dem Raumsegment ist bei der Übertragung der gewonnenen wissenschaftlichen Daten eine zentrale Herausforderung. Das gilt aufgrund knapper Ressourcen insbesondere für die Kommunikation zwischen dem Gateway auf der Marsoberfläche und den Relay-Satelliten im Orbit.</p>



<p>Aktuelle Lander nutzen hierbei bisher das S- oder X-Band. Zur Erhöhung der Datenrate des Übertragungskanals ist jedoch der Wechsel von dem X-Band in das Ka-Band ein entscheidender Schritt. Der Berliner Projektpartner IQ Technologies for Earth and Space GmbH wird darum auf Basis seines flugerprobten XLink-Systems einen Ka-Band-fähigen Transceiver für den Einsatz auf Landern und interplanetaren Kleinsatelliten entwickeln. Im Projekt sollen, neben Transceiver-Hardware für interplanetare Systeme, auch angepasste und flexible Übertragungsprotokolle entwickelt werden.</p>



<p><strong>Systemtest 2025 bei Analogmission auf der Erde</strong><br>Ob der Roboterschwarm wie geplant funktioniert, soll im Laufe des Jahres 2025 bei einer sogenannten Analogmission getestet werden: Dabei werden die Beteiligten die Mars-Mission auf der Erde simulieren, voraussichtlich in einem Steinbruch in Deutschland. Bei dieser Simulation spielt die Würzburger UAP-Kamera ebenfalls eine wichtige Rolle: Ihre Videoaufnahmen vom Himmel liefern ausreichend große Datenvolumina, um die Belastbarkeit des Kommunikationssystems zu testen.</p>



<p>Läuft die Analogmission gut, was wäre dann der nächste Schritt? „In einem möglichen Nachfolgeprojekt müsste die Hardware für einen Einsatz auf dem Mars angepasst werden“, erklärt Hakan Kayal. Denn dort herrschen harsche Bedingungen: Die Atmosphäre ist dünn, die Durchschnittstemperatur liegt bei minus 63 Grad Celsius und regelmäßig fegen große Staubstürme über den roten Planeten.</p>



<p><strong>Förderung und weitere Fakten</strong><br>Das Würzburger VaMEx-3-Teilprojekt „Demonstration einer vollständigen Funkstrecke für die Satellitenkommunikation mit non-Line-of-Sight Rovern zur Exploration des Valles Marineris“ wird unter dem Förderkennzeichen 50RK2451A von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.</p>



<p>Das Projekt ist am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) der Universität Würzburg angesiedelt. Neben Projektleiter Professor Hakan Kayal und Projektmanager Clemens Riegler wirken vier weitere Mitarbeitende und drei studentische Hilfskräfte im Teilvorhaben VaMEx3-MarsSymphony mit. Offizieller Start des auf zwei Jahre angelegten Projekts war am 1. August 2024; das Kickoff-Meeting fand am 5. September 2024 bei der DLR-Raumfahrtagentur in Bonn statt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19076.msg565966#msg565966" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zukünftige Mars-Erforschung</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-mission-wuerzburger-forschende-orchestrieren-roboterschwarm/" data-wpel-link="internal">Mars-Mission: Würzburger Forschende orchestrieren Roboterschwarm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wegbereiter für Langzeitmissionen auf dem Mond: Europäisches Roboter-Team erkundet autonom Lavahöhle auf Lanzarote</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wegbereiter-fuer-langzeitmissionen-auf-dem-mond-europaeisches-roboter-team-erkundet-autonom-lavahoehle-auf-lanzarote/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 12:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[CoRob-X]]></category>
		<category><![CDATA[Coyote III]]></category>
		<category><![CDATA[DFKI]]></category>
		<category><![CDATA[GMV]]></category>
		<category><![CDATA[Höhle]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Lanzarote]]></category>
		<category><![CDATA[LATMOS]]></category>
		<category><![CDATA[Lavahöhle]]></category>
		<category><![CDATA[LUVMI-X]]></category>
		<category><![CDATA[Magellium SAS]]></category>
		<category><![CDATA[PERASPERA]]></category>
		<category><![CDATA[Robotik]]></category>
		<category><![CDATA[SherpaTT]]></category>
		<category><![CDATA[Sintef AS]]></category>
		<category><![CDATA[Space Applications Services NV/SA]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Santa Bárbara]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Malaga]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=123543</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als potenzielle Orte für zukünftige Basislager sind die Lavahöhlen auf dem Mond von großem Interesse. Wie sich diese erreichen und erforschen lassen, hat ein europäisches Konsortium unter Koordination des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt CoRob-X untersucht. Eine Pressemitteilung des DFKI. Quelle: DFKI 8. März 2023. Bremen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wegbereiter-fuer-langzeitmissionen-auf-dem-mond-europaeisches-roboter-team-erkundet-autonom-lavahoehle-auf-lanzarote/" data-wpel-link="internal">Wegbereiter für Langzeitmissionen auf dem Mond: Europäisches Roboter-Team erkundet autonom Lavahöhle auf Lanzarote</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als potenzielle Orte für zukünftige Basislager sind die Lavahöhlen auf dem Mond von großem Interesse. Wie sich diese erreichen und erforschen lassen, hat ein europäisches Konsortium unter Koordination des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt CoRob-X untersucht. Eine Pressemitteilung des DFKI.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DFKI 8. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die drei autonomen Rover Coyote III (links), SherpaTT (mittig) und LUVMI-X (rechts) erkunden den Eingang zu einer Lavahöhle auf Lanzarote. (Bild: DFKI/Tom Becker)" data-rl_caption="" title="Die drei autonomen Rover Coyote III (links), SherpaTT (mittig) und LUVMI-X (rechts) erkunden den Eingang zu einer Lavahöhle auf Lanzarote. (Bild: DFKI/Tom Becker)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_1_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die drei autonomen Rover Coyote III (links), SherpaTT (mittig) und LUVMI-X (rechts) erkunden den Eingang zu einer Lavahöhle auf Lanzarote. (Bild: DFKI/Tom Becker)</figcaption></figure>



<p>Bremen, 8. März 2023 &#8211; Bei abschließenden Feldtests auf Lanzarote gelang es den Projektpartnern, die Machbarkeit ihres wegweisenden Explorationskonzepts unter Beweis zu stellen. Erfolgreich demonstrierten sie, wie ein Team aus drei autonomen Rovern den Eingang einer Lavahöhle erkundet und durch Abseilen eines Roboters in das Innere vordringt.</p>



<p>Eine feste Station auf dem Mond, die als Ausgangspunkt für die weitere Erkundung unseres Sonnensystems dienen kann, ist ein entscheidendes Ziel der internationalen Raumfahrt. Optimale Bedingungen dafür könnten vor allem schwer erreichbare Umgebungen wie Krater oder Lavahöhlen bieten, die nicht nur Schutz vor Strahlung, Meteoriten und Temperaturschwanken gewähren. Auch wichtige Ressourcen wie gefrorenes Wasser werden im lunaren Untergrund vermutet. Bevor sich jedoch Menschen in die Tiefen des Erdtrabanten wagen, sollen diese vielversprechenden Orte durch autonome Roboter untersucht werden. Doch wie gelangen die Roboter in die Höhlen hinein?</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_10_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die DFKI-Rover SherpaTT (links) und Coyote III (mittig) sowie LUVMI-X von Space Applications Services NV/SA (rechts) aus Drohnenperpektive. (Bild: DFKI/Tobias Stark)" data-rl_caption="" title="Die DFKI-Rover SherpaTT (links) und Coyote III (mittig) sowie LUVMI-X von Space Applications Services NV/SA (rechts) aus Drohnenperpektive. (Bild: DFKI/Tobias Stark)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_10_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die DFKI-Rover SherpaTT (links) und Coyote III (mittig) sowie LUVMI-X von Space Applications Services NV/SA (rechts) aus Drohnenperpektive. (Bild: DFKI/Tobias Stark)</figcaption></figure>



<p>Während die heutige Rahmfahrt noch auf ferngesteuerte Einzelgänger setzt, gehört die Zukunft der autonomen kollaborativen Robotik. In dem vom DFKI Robotics Innovation Center koordinierten Projekt CoRob-X (Cooperative Robots for Extreme Environments) untersuchten neun europäische Partner seit März 2021 ein ambitioniertes Explorationskonzept, das auf der Zusammenarbeit heterogener Robotersysteme basiert. Das Projekt war eines der Abschlussvorhaben des Strategic Research Clusters (SRC) „Space Robotics Technologies“, das mehrere Forschungsprojekte umfasst, die im Rahmen des Horizon 2020-Programms der Europäischen Kommission finanziert und von der PERASPERA Programme Support Activity betreut wurden. Innerhalb der Projekte, den sogenannten Operational Grants, wurden grundlegende, für die robotische Exploration benötige Technologien entwickelt, die in zukünftigen Raumfahrtmissionen zum Einsatz kommen sollen – dazu gehören u.a. ein adaptives Autonomiesystem für einzelne und kollaborative Roboter, ein allgemeines Software-Framework zur Sensordatenfusion sowie Umweltsensoren für die Lokalisierung und 3D-Kartenerstellung. Eine elektromechanische Schnittstelle ermöglicht zudem die Kupplung von Robotern mit anderen Systemen oder Werkzeugen bei gleichzeitiger Übertragung von elektrischer Energie, Daten und Wärme.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_3_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mikro-Rover Coyote III während der Feldtests auf Lanzarote. (Bild: DFKI/Meltem Fischer)" data-rl_caption="" title="Der Mikro-Rover Coyote III während der Feldtests auf Lanzarote. (Bild: DFKI/Meltem Fischer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_3_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Mikro-Rover Coyote III während der Feldtests auf Lanzarote. (Bild: DFKI/Meltem Fischer)</figcaption></figure>



<p>Im Mittelpunkt von CoRob-X stand der Test und die Validierung der im SRC entwickelten Technologien, um den Robotern die Teamarbeit im Lavahöhlenszenario zu ermöglichen. Das Szenario sieht vor, dass drei autonome Rover – zum Einsatz kamen die DFKI-Roboter „SherpaTT“ und „Coyote III“ sowie der Rover „LUVMI-X“ des belgischen Unternehmens Space Applications Services NV/SA – gemeinsam den Eingang einer Lavahöhle, das sogenannte Skylight, untersuchen. Mithilfe eines Sensorwürfels, den LUVMI-X in das Skylight schießt, erhält das Team erste Informationen aus dem Inneren der Höhle. Auf Basis dieser Daten ermitteln die Systeme eine geeignete Stelle, an welcher der robuste SherpaTT den kompakten Coyote III mithilfe eines Seilzugs hinablassen kann. Am Boden angekommen, entkoppelt sich der wendige Rover vom Seil- und Dockingmechanismus und erkundet die Höhle.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_5_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Coyote III seilt sich mithilfe eines von SherpaTT bereitgestellten Abseil- und Dockingsystems in die Höhle ab. (Bild: DFKI/Tom Becker)" data-rl_caption="" title="Coyote III seilt sich mithilfe eines von SherpaTT bereitgestellten Abseil- und Dockingsystems in die Höhle ab. (Bild: DFKI/Tom Becker)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_5_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Coyote III seilt sich mithilfe eines von SherpaTT bereitgestellten Abseil- und Dockingsystems in die Höhle ab. (Bild: DFKI/Tom Becker)</figcaption></figure>



<p>Um die Machbarkeit dieser komplexen Mission zu beweisen, reisten rund 25 Projektmitarbeitende vom 21. Januar bis 11. Februar 2023 nach Lanzarote. Nach knapp zwei Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie mehrwöchigen Integrationsarbeiten im vergangenen September am DFKI in Bremen galt es nun, die Funktionsfähigkeit der Technologien in umfassenden Feldtests zu erproben. Dafür bot die vulkanisch geprägte Kanareninsel mit ihren ausgedehnten Lavatunneln ideale Bedingungen. Auf einem zuvor ausgewählten Testareal errichteten die Projektpartner ihre Zelte direkt neben einem Skylight, einem etwa fünf Meter breiten Loch im vulkanischen Boden, das den Zugang in eine etwa vier Meter tiefe Lavahöhle gewährt. Ziel des Teams war es, in dieser realitätsnahen Umgebung sowohl die Komponenten und Systeme auf den Prüfstand zu stellen als auch die einzelnen Missionsphasen intensiv zu testen. In den kommenden Wochen sahen sich die Beteiligten nicht nur mit äußerst wechselhaften Wetterbedingungen konfrontiert, sondern mussten auch immer wieder wissenschaftliche und technische Herausforderungen bewältigen, die ihnen mitunter Arbeitsstunden bis spät in die Nacht abverlangten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_7_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nach einem Abseilversuch nehmen DFKI-Forscher technische Anpassungen an Coyote III vor. (Bild: DFKI/Meltem Fischer)" data-rl_caption="" title="Nach einem Abseilversuch nehmen DFKI-Forscher technische Anpassungen an Coyote III vor. (Bild: DFKI/Meltem Fischer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_7_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach einem Abseilversuch nehmen DFKI-Forscher technische Anpassungen an Coyote III vor. (Bild: DFKI/Meltem Fischer)</figcaption></figure>



<p>Den Abschluss der dreiwöchigen Tests bildete die finale Demonstration der Gesamtmission vor den Augen externer Besucherinnen und Besucher, zu denen u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), des spanischen Centro para el Desarrollo Tecnológico Industrial (CDTI) und des französischen Centre national d’études spatiales (CNES) gehörten. Die erste Missionsphase verlief reibungslos: Das Roboter-Team näherte sich dem Höhleneingang, während es die Umgebung scannte und eine Karte davon erstellte. In der zweiten Phase beförderte LUVMI-X den Sensorwürfel durch das Skylight ins Höhleninnere. Um die Fallgeschwindigkeiten auf dem Mond zu simulieren, wurden zum Hinablassen des Würfels eine elektrische Seilwinde mit Kabel verwendet. Die während dieses Vorgangs aufgenommen Daten lieferten eine präzise 3D-Karte des Höhleneingangs. Ziel der dritten Missionsphase war das Erreichen des Höhleninneren durch Hinablassen von Coyote III. Dafür dockte der Rover über eine Schnittstelle an ein von SherpaTT bereitgestelltes Abseil- und Dockingsystem an. Ein daran befestigtes Kabel ermöglichte es ihm, sich langsam durch das Skylight hindurch abzuseilen und anschließend sicher am Höhlenboden zu landen. Unten angekommen startete die vierte und letzte Phase der Mission: Coyote III erkundete das unbekannte Terrain und erstellte erfolgreich eine Karte des Höhlenumgebung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_12_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Zeltlager bei Nacht. (Bild: DFKI/Tobias Stark)" data-rl_caption="" title="Das Zeltlager bei Nacht. (Bild: DFKI/Tobias Stark)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023_corobx_lanzarote_12_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Zeltlager bei Nacht. (Bild: DFKI/Tobias Stark)</figcaption></figure>



<p>Insgesamt zeigten sich die externen Gäste in höchstem Maße beeindruckt von der Leistung des gesamten CoRob-X-Teams. Sie werteten die Feldtests als großen Erfolg und Meilenstein für zukünftige Langzeitmissionen auf dem Mond. Dr. Thomas Vögele vom DFKI, der das Projekt koordinierte, bezeichnete die Analogmission in Lanzarote als “eine wahre Herausforderung für Mensch und Material. Die Erforschung einer Lavahöhle mit drei autonomen Rovern ist vor CoRob-X in dieser Form noch nicht demonstriert worden. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist und sind damit hoffentlich einer echten Mondmission ein Stück nähergekommen.”</p>



<p>Bereits im vergangenen Jahr führten das spanische Unternehmen GMV Aerospace and Defence SA und die Stiftung Santa Bárbara Feldtests in einem Bergwerk in Nordspanien durch. Ziel war es, die Funktionalität der SRC-Technologien in einem terrestrischen Szenario zu beweisen. Für die Inspektion von Bergbautunneln wurden ein Rover und eine Drohne von GMV zur eingesetzt. Gemeinsam gelang es den Systemen, einen Schacht nach einer Sprengung zu untersuchen, um mögliche Gefahren für den Menschen auszuschließen.</p>



<p>Das Projekt CoRoB-X wurde vom 1. März 2021 bis 28. Februar 2023 im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 der Europäischen Union unter dem Förderkennzeichen 101004130 gefördert. Zu den Projektpartnern gehörten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Robotics Innovation Center</li>



<li>Space Applications Services NV/SA</li>



<li>GMV Aerospace and Defence SA</li>



<li>Magellium SAS</li>



<li>Laboratoire ATMosphères et Observations Spatiales (LATMOS)</li>



<li>Stiftung Santa Bárbara</li>



<li>Universität Malaga</li>



<li>Sintef AS</li>



<li>Airbus Defence and Space GmbH</li>
</ul>



<p>Weitere Informationen zum Projekt: <a href="https://www.corob-x.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.corob-x.eu/</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18303.msg545681#msg545681" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Mond-Rover Konzepte</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wegbereiter-fuer-langzeitmissionen-auf-dem-mond-europaeisches-roboter-team-erkundet-autonom-lavahoehle-auf-lanzarote/" data-wpel-link="internal">Wegbereiter für Langzeitmissionen auf dem Mond: Europäisches Roboter-Team erkundet autonom Lavahöhle auf Lanzarote</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Bild von Marshöhle Jeanne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-bild-von-marshoehle-jeanne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 23:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[HiRise-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Höhle]]></category>
		<category><![CDATA[Marssonde]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30998</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dem Mars Reconnaissance Orbiter ist ein neues Bild eines schon einmal fotografierten, tiefschwarzen Flecks auf der Marsoberfläche gelungen. Dieses Bild bestätigt die Vermutungen: Es handelt sich um einen Höhleneingang. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL/Universität Arizona. Im Mai 2007 hatte die HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters Bilder von mehreren tiefschwarzen Flecken auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-bild-von-marshoehle-jeanne/" data-wpel-link="internal">Neues Bild von Marshöhle Jeanne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem Mars Reconnaissance Orbiter ist ein neues Bild eines schon einmal fotografierten, tiefschwarzen Flecks auf der Marsoberfläche gelungen. Dieses Bild bestätigt die Vermutungen: Es handelt sich um einen Höhleneingang.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL/Universität Arizona.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082007011224_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082007011224_small_1.jpg" alt="NASA/JPL/University of Arizona" width="260"/></a><figcaption>
HiRISE-Bild von &#8222;Jeanne&#8220; im Mai 2007. 
<br>
(Bild: NASA/JPL/University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Mai 2007 hatte die HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters Bilder von mehreren tiefschwarzen Flecken auf dem Mars aufgenommen (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/die-schwarzen-loecher-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>).  Schon damals hatten die Forscher des MRO-Teams die Bilder so interpretiert, dass es sich um Öffnungen zu großen, sehr tiefen Höhlen mit überhängenden Wänden handeln dürfte. <br> Nun ist dem Team eine neue Aufnahme der Höhle &#8222;Jeanne&#8220; gelungen. Während die <i>HiRISE</i> die Höhle im Mai praktisch genau von oben fotografierte, befand sie sich diesmal westlich von dem Vulkan &#8222;Arsia Mons&#8220;, in dessen Hang das Loch sich befindet. Und weil die nun schräg in das Loch schauende Kamera die Sonne quasi im Rücken hatte, kann man auf dem neuen Bild nun tatsächlich  die innere Höhlenwand sehen: </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082007011224_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082007011224_small_2.jpg" alt="NASA/JPL/University of Arizona" width="500" height="375"/></a><figcaption>
Neues HiRISE-Bild der Marshöhle &#8222;Jeanne&#8220;. 
<br>
(Bild: NASA/JPL/University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Das MRO-Team schreibt dazu: &#8222;Dies bestätigt, dass es sich bei der Grube um einen nahezu senkrechten Schacht in dem Lavafluss an der Seite des Vulkans handelt. Solche Gruben formen sich auch an ähnlichen Vulkanen auf Hawaii. Sie sind das Ergebnis von Einstürzen unterirdischer Hohlräume. Anhand des Schattens des Kraterrands können wir schätzen, dass der Schacht mindestens 78 Meter in die Tiefe reicht. Das Loch selbst ist 150 mal 157 Meter groß.&#8220; 
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-bild-von-marshoehle-jeanne/" data-wpel-link="internal">Neues Bild von Marshöhle Jeanne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die schwarzen Löcher auf dem Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-schwarzen-loecher-auf-dem-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 11:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[HiRise-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Höhle]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30903</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kameras von zwei NASA-Marsorbitern haben sehr dunkle Flecken in einem erstarrten Lavastrom entdeckt. Die Flecken sind so extrem schwarz, dass es sich um Löcher handeln muss &#8211; riesige Höhlenöffnungen. Vergleichbare Höhlen auf der Erde sind tief genug für Fallschirmspringen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL/Universität Arizona. Zunächst hatte die Kamera THEMIS an Bord von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-schwarzen-loecher-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">Die schwarzen Löcher auf dem Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kameras von zwei NASA-Marsorbitern haben sehr dunkle Flecken in einem erstarrten Lavastrom entdeckt. Die Flecken sind so extrem schwarz, dass es sich um Löcher handeln muss &#8211; riesige Höhlenöffnungen. Vergleichbare Höhlen auf der Erde sind tief genug für Fallschirmspringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL/Universität Arizona.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31052007130546_small_1.jpg" alt="NASA / JPL / U. Arizona / G. Cushing et al. 2007" width="352" height="237"/><figcaption>
Die sieben von THEMIS entdeckten Höhlen. Auf Bild E sind zwei Höhlen. Bild F ist &#8222;Jeanne&#8220;. 
<br>
(Bild: NASA/JPL/U. Arizona/G. Cushing et al. 2007)
</figcaption></figure></div>



<p>Zunächst hatte die Kamera <i>THEMIS</i> an Bord von <i>Mars Odyssey</i> sieben dunkle Flecken auf der Marsoberfläche entdeckt, alle inmitten längst erstarrter Lavaströme des Vulkans &#8222;Arsia Mons&#8220;. Wie in der Planetenforschung üblich wurden den Strukturen Namen gegeben: Dena, Chloe, Wendy, Annie, Abbey, Nikki, und Jeanne. </p>



<p>Die Flecken zeichneten sich durch zwei Merkmale aus: Um sie herum gab es keine Störungen der Oberfläche, wie sie die sonst bekannten Vertiefungen wie Einschlags- oder Vulkankrater üblicherweise zeigen. Und sie waren so dunkel, dass in ihnen keinerlei Einzelheiten zu erkennen waren. Demnach handelte es sich höchstwahrscheinlich um Öffnungen zu Hohlräumen unterhalb der Marsoberfläche.   
  
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31052007130546_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31052007130546_small_2.jpg" alt="NASA / JPL / U. Arizona" width="300" height="234"/></a><figcaption>
Die HiRise-Aufnahme von &#8222;Jeanne&#8220;, einer Höhlenöffnung von über 100 Metern Durchmesser. Im Großbild sieht man am oberen und rechten Rand die Dicke der Höhlendecke sowie eine digital bearbeitete Version des Bildes, die die extreme Schwärze des Loches zeigt. 
<br>
(Bild: NASA / JPL / U. Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Dies elektrisierte die Forscher, da Höhlen einen natürlichen Schutz vor kosmischer Strahlung &#8211; die auf dem Mars sehr ausgeprägt sein dürfte &#8211; darstellen und damit als wahrscheinlichster Zufluchtsort für ehemaliges oder jetziges <i>Leben</i> in Frage kommen. (Vielleicht sogar als Grundlage für zukünftige Marsbasen&#8230;?) Die Existenz der Höhlen an sich ist nicht weiter überraschend: Auch in Lavaströmen auf der Erde bilden sich beim Abkühlen und Zusammenziehen der Lava Hohlräume, von denen einige später teilweise oder vollkommen einstürzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="300" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/earth_cave_skylight2.jpg" alt="" class="wp-image-63796"/><figcaption>Zum Vergleich das oberirdische Eingangsloch der &#8222;Cave of the Swallows&#8220;, an einem Berghang in Mexiko. Auch dieses Loch erscheint von oben tiefschwarz. Es hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern.
(Video-Standbild: Patrick De Gayardon)</figcaption></figure></div>



<p><i>THEMIS</i> hat eine Auflösung von nur etwa 20 Metern pro Pixel, also wurde alsbald die wesentlich höher auflösende Kamera <i>HiRISE</i> des <i>Mars Reconnaissance Orbiters</i> auf die Löcher angesetzt. Ein Bild mit einer Auflösung von nur ca. 25 Zentimetern pro Pixel von dem ersten dieser Löcher, &#8222;Jeanne&#8220;, liegt mittlerweile vor: Es hat einen Durchmesser von mehr als 100 Metern, ist also sehr groß, verglichen mit ähnlichen Höhleneingängen auf der Erde. Auch dieses Bild zeigt keinerlei umrandende Störungen der Oberfläche und ein extrem tiefes, praktisch unterschiedsloses Schwarz innerhalb des Lochs. Für die <i>HiRISE</i>-Experten ist dies wirklich bemerkenswert, da ihre hochsensible Kamera bisher auch in noch so dunklen Schatten auf dem Mars so gut wie immer Einzelheiten unterscheiden konnte. </p>



<p>Nun fällt in eine Höhle &#8211; noch dazu mit einer so großen, horizontalen Öffnung &#8211; natürlich auch Sonnenlicht, trifft auf den Boden und die Wände der Höhle und wird von diesen reflektiert, daher sollten sie eigentlich in der Öffnung sichtbar sein, selbst wenn die Aufnahme nachmittags aufgenommen wird wie in diesem Fall gegen 15:30 Uhr Marszeit, also bei schrägem Einfall des Sonnenlichts. Dass selbst eine <i>HiRISE</i> keinerlei Details zu erkennen vermag, lässt nur folgende Möglichkeit zu: Das Höhleninnere hat einen größeren Durchmesser als die Öffnung &#8211; die Wände der Höhle hängen also über und sind deshalb von außen nicht sichtbar. Außerdem muss der Boden sehr tief unter dem Eingang liegen, sonst würde man durch reflektiertes Streulicht wenigstens etwas von ihm erkennen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31052007130546_small_3.jpg" alt="Aerial Extreme/Mark Lichtle" width="314" height="450"/><figcaption>
Fallschirmsprung in die &#8222;Cave of the Swallows&#8220;. Diese etwa 350 Meter tiefe Höhle ist allerdings nicht vulkanisch entstanden.
<br>
(Bild: Aerial Extreme/Mark Lichtle)
</figcaption></figure></div>



<p>Es muss sich also um eine Höhle von gewaltigen Ausmaßen handeln. Zumindest ihre Öffnung ist etwa doppelt so groß wie die der bekannten &#8222;Sótano de las Golondrinas&#8220; in Mexiko (englisch &#8222;Cave of the Swallows&#8220;, deutsch &#8222;Schwalbenhöhle&#8220;), die um 350 Meter tief ist und deren Wände ebenfalls überhängen. Die Marshöhle &#8222;Jeanne&#8220; könnte durchaus größer sein als die Höhle auf der Erde. Vielleicht spielt hier die geringe Schwerkraft des Mars´ eine Rolle, die die Bildung größerer Hohlräume zulassen mag als auf der Erde. </p>



<p>Weiterführende Informationen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Koordinaten der Höhle: 21.6002734°,-99.0988952°</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-schwarzen-loecher-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">Die schwarzen Löcher auf dem Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
