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	<title>HTV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>HTV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Photobioreaktor auf dem Weg zur Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/photobioreaktor-auf-dem-weg-zur-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 06:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob es nun ein Außenposten auf dem Mond ist oder ein langer Flug durch den Weltraum: Aufenthalte von Menschen im All sind nicht denkbar ohne technische Systeme, die alles bereitstellen, was zum Leben nötig ist. Bei lang andauernden Missionen kommt es darauf an, den Ressourcenkreislauf möglichst weitgehend zu schließen, um unabhängig von Nachschublieferungen zu sein. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ob es nun ein Außenposten auf dem Mond ist oder ein langer Flug durch den Weltraum: Aufenthalte von Menschen im All sind nicht denkbar ohne technische Systeme, die alles bereitstellen, was zum Leben nötig ist. Bei lang andauernden Missionen kommt es darauf an, den Ressourcenkreislauf möglichst weitgehend zu schließen, um unabhängig von Nachschublieferungen zu sein. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052019082042_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052019082042_small_1.jpg" alt="IRS Stuttgart" width="260"/></a><figcaption>
Die einzellige Grünalge Chlorella vulgaris wandelt im Photobioreaktor Kohlenstoffdioxid mit Hilfe von Licht über Photosynthese in Biomasse und Sauerstoff um. Diese äußerst kleinen aquatischen Lebewesen im Inneren der Reaktoren bringen auf diese Weise wieder Frischluft in die Kabine, die den Astronauten zum Atmen zur Verfügung steht. Das Bild zeigt eine Versuchsanordnung im Labor. 
<br>
(Bild: IRS Stuttgart)
</figcaption></figure></div>



<p>Ein neuartiges Experiment, der Photobioreaktor, verspricht einen großen Schritt in Richtung eines geschlossenen Kreislaufs. In dem Versuch wandeln Algen auf der ISS verbrauchte Luft mittels Photosynthese in Sauerstoff und essbare Biomasse um. Die Entwicklung des Experiments wurde vom Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart und dem Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) initiiert, die Versuchseinrichtung hat Airbus Defence and Space in Friedrichshafen gebaut. Das Photobioreaktor-Experiment auf der ISS wird erstmalig den Zusammenschluss eines neuartigen biologischen Luftaufbereitungssystems mit Algen und eines physikalisch-chemischen Systems demonstrieren. Dies ist wichtig für zukünftige Basisstationen auf dem Mond oder Mars. </p>



<p>Am Samstag, 4. Mai 2019, begab sich der Photobioreaktor an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Unternehmens SpaceX auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Der Start vom Raketenstartplatz SLC-40 auf dem Gelände der Cape Canaveral Air Force Station war der reguläre 17. Frachtflug eines Dragon-Raumtransporters. Der Start war ursprünglich für den 16. November vergangenen Jahres vorgesehen. Der für den 1. Mai geplante Starttermin wurde wegen Problemen mit der Stromversorgung auf der Raumstation abgesagt.  Auch der Start am 3. Mai konnte nicht stattfinden, Ursache war eine Störung an der SpaceX-Landeplattform. </p>



<p>Die Algen, die im Inneren des Photobioreaktors leben, gehören zur Algenspezies Chlorella vulgaris. Sie ist sehr robust und auf der Erde sehr gut erforscht. Die kleinen aquatischen Lebewesen in den Reaktoren nutzen für die Produktion von Sauerstoff das Prinzip der Photosynthese und verlangen dafür nur Licht und etwas Nährlösung. Eine weitere Stärke der grünlichen Süsswasseralge ist, dass sie als Nahrung geeignet ist. Die Weiterverarbeitung der entstehenden Biomasse wird in dem aktuellen Experiment zwar nicht untersucht, wäre aber grundsätzlich möglich. Dann müssten auf Raumfahrtmissionen weniger Lebensmittel mitgeführt beziehungsweise nachgeliefert werden, was wiederum die Geschlossenheit und Nachhaltigkeit des Systems weiter erhöht. Etwa 30 Prozent der Astronautennahrung könnten aufgrund des hohen Proteingehalts durch Algenbiomasse ersetzt werden. </p>



<p>„Mit der erstmaligen Demonstration des hybriden Ansatzes sind wir ganz vorne mit dabei, wenn es um die Zukunft von Lebenserhaltungssystemen geht. Der Einsatz dieser Systeme ist natürlich vor allem für planetare Basisstationen oder sehr lange Missionen interessant. Aber wenn man nicht heute die Grundlagen legt, werden diese Technologien nicht zur Verfügung stehen, wenn man sie braucht&#8220;, sagt Dr. Oliver Angerer, Gruppenleiter für Exploration und Projektleiter für den Photobioreaktor im DLR Raumfahrmanagement. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052019082042_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052019082042_small_2.jpg" alt="ESA / NASA" width="260"/></a><figcaption>
ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der ISS mit der physikalisch-chemischen Luftwiederaufbereitungsanlage ACLS am 19. Oktober 2018. Die Installation des Technologiedemonstrators war Teil der Horizons-Mission. 
<br>
(Bild: ESA / NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Photobioreaktor bildet mit der physikalisch-chemischen Luftwiederaufbereitungsanlage ein Hybridsystem</strong>
<br>
Ein halbes Jahr soll der Photobioreaktor auf der Raumstation an der Produktion von Atemluft mitarbeiten. Dabei wird er vom Advanced Closed-Loop System (ACLS) unterstützt. Diese von Airbus in Friedrichshafen gebaute physikalisch-chemische Luftwiederaufbereitungsanlage befindet sich seit September 2018 auf der ISS, sie wurde mit einem japanischen HTV-Frachter transportiert und im US-amerikanischen Destiny-Labor installiert. </p>



<p>Airbus hat die etwa zwei Meter hohe und einen Meter breite Anlage als Technologiedemonstrator gebaut. Gleichwohl bleibt sie bis auf Weiteres Teil des Lebenserhaltungssystems der ISS und erzeugt Sauerstoff für die Astronauten. Das ACLS verwendet einen Teil des Kohlenstoffdioxids aus der Kabinenluft, um daraus Methan und Wasser zu gewinnen. Das Wasser, das in diesem so genannten Sabatier-Prozess entsteht, wird dann wieder dem Elektrolyseprozess zur Sauerstoffgewinnung zugeführt. Dies erhöht die Effizienz des Gesamtsystems und vermindert den Bedarf an Wasserlieferungen von der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052019082042_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052019082042_small_3.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zum Photobioreaktor 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Das ACLS kann allerdings nicht das gesamte Kohlenstoffdioxid aus der Atemluft für die Wassergewinnung nutzen. Einen Teil der Restmenge verarbeiten die Algen im Photobioreaktor zu Sauerstoff und ergänzen so die Leistung des ACLS. Auf diese Weise entsteht aus dem Zusammenspiel dieses biologischen Systems mit dem auf chemisch-physikalischer Basis arbeitenden ACLS ein Hybridsystem, PBR@ACLS genannt. </p>



<p>Damit wird erstmals die Arbeitsweise eines hybriden Lebenserhaltungssystems unter echten Weltraumbedingungen demonstriert. </p>



<p>Der Beitrag des Photobioreaktors zur Sauerstofferzeugung reicht bei Weitem nicht, um den Tagesbedarf eines Menschen zu decken ‒ den Wissenschaftlern geht es aktuell darum, die Funktionsweise eines derartigen Hybridsystems unter Beweis zu stellen. In der Zukunft könnten Reaktoren weitaus größer und so konstruiert sein, dass sie beispielsweise Bestandteile der inneren Wände eines Weltraum-Habitats etwa auf dem Mond oder Mars sind. </p>



<p>Hybridsysteme wie der PBR@ACLS-Photobioreaktor helfen aber nicht nur dabei, Langzeitmissionen zu verwirklichen. Sie können auch die Nachhaltigkeit auf der Erde steigern, indem sie Ressourcen sparen und zurückgewinnen. Hier kann die Raumfahrt von unserem Ökosystem lernen. Umgekehrt ist das System ein weiteres Beispiel dafür, wie Entwicklungen aus der Raumfahrt Techniken zum Erhalt des Lebensraums Erde liefern. Denkbare Anwendungen sind die Luftaufbereitung in geschlossenen Räumen oder der Abbau von Kohlenstoffdioxid. </p>
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		<title>Neues von der und für die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-von-der-und-fuer-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
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		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frachter HTV 6 und Progress-MS 03 haben die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) verlassen. Neue Besatzungsmitglieder bekommt die ISS frühestens Ende April 2017. Eine neue Satellitenschleuse soll es 2019 geben. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Energia, JAXA, NanoRacks, NASA, Raumfahrer.net, RIAN, Roskosmos, A. Zak. Das ZUP &#8230; &#8230; genannte russische Flugleitzentrum in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Frachter HTV 6 und Progress-MS 03 haben die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) verlassen. Neue Besatzungsmitglieder bekommt die ISS frühestens Ende April 2017. Eine neue Satellitenschleuse soll es 2019 geben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Energia, JAXA, NanoRacks, NASA, Raumfahrer.net, RIAN, Roskosmos, A. Zak.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/4076539752ms03rosc1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/4076539752ms03rosc260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Progress-MS 03 bei Startvorbereitungen in Baikonur<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Das ZUP &#8230;<br></strong> &#8230; genannte russische Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau bestätigte am 31. Januar 2017 das feurige Ende des russischen ISS-Versorgers Progress-MS 03 (№433, russ. Прогресс МC-03) alias Progress 64P. Gegen 19:24 Uhr MEZ trat das unbemannte Raumfahrzeug wieder in dichtere Atmosphärenschichten ein und wurde dabei zerstört. Gegebenenfalls übrig gebliebene Bestandteile dürften bei 51,21 Süd und 232,11 Grad Ost in einer Region des Pazifik ohne nennenswerten Schiffsverkehr niedergegangen sein.</p>



<p>Der Start des von <a href="https://web.archive.org/web/20220321061616/https://www.energia.ru/english/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RKK Energia</a> gebauten Versorgers war am 16. Juli 2016 um 23:41 Uhr und 45 Sekunden MESZ erfolgt. Die Startmasse des Versorgers betrug 7.281 Kilogramm. Beladen war er mit rund 2.406 Kilogramm Fracht für die ISS. Tanks enthielten 705 Kilogramm Treibstoffe für die Raumstation, 420 Kilogramm Wasser und 51 Kilogramm komprimiertes Atemgas. Die druckbeaufschlagte Frachtsektion hatte man mit 1.230 Kilogramm Trockenfracht beladen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/020100proms03rkkenergiaOlegNovitsky.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/020100proms03rkkenergiaOlegNovitsky260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Progress-MS 03 an der ISS<br>(Bild: Kosmonaut Oleg Novitski via RKK Energia)</figcaption></figure></div>



<p>In der druckbeaufschlagten Frachtsektion von Progress-MS 03 hatten sich unter anderem Lebensmittel (705 Kilogramm), Behälter für Abfall, Sanitär- und Hygieneartikel, medizinische Ausrüstung, Hardware für das Energieversorgungs- und das Temperaturkontrollsystem des russischen Stationssegments sowie Werkzeuge und Experimente befunden. Am 19. Juli 2016 um 2:22 Uhr MESZ hatte der Transporter am Modul <a href="https://www.raumfahrer.net/pirs/" data-wpel-link="internal">Pirs</a> (russ. Пирс für Pier, auch DC-1 für docking compartment 1) an der ISS angelegt.</p>



<p>Die Trennung von der ISS geschah am 31. Januar 2017 um 15:52 Uhr MEZ. Eine Bremszündung, der sogenannte deorbit burn, folgte um 18:34 Uhr MEZ. Beim Rücksturz des Transporters zur Erde befanden sich nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände und Müll an Bord.</p>



<p>Progress-MS 03 wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.670 bzw. als COSPAR-Objekt 2016-045A.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/htv6at13dec2016JAXAESANASA1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/htv6at13dec2016JAXAESANASA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das HTV 6 vor der Verbindung mit der ISS<br>(Bild: ESA / JAXA / NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die JAXA &#8230;<br></strong> &#8230;, Japans Weltraumforschungsagentur (Japan Aerospace Exploration Agency), bestätigte mit Datum 6. Februar 2017 den Wiedereintritt ihres ISS-Versorgers HTV 6 alias Kounotori 6 in die Erdatmosphäre.</p>



<p>Am 28. Januar 2017 um 11:59 Uhr MEZ wurde das HTV 6 von seinem Kopplungsport an der ISS abgedockt und später gegen 16:45 Uhr MEZ vom Roboterarm ins All entlassen. Nach drei Bremszündungen am 5. Februar 2017 um 9:42, 11:12 und 15:42 Uhr MEZ trat das H-2 Transfer Vehicle (HTV) gegen 16:06 Uhr MEZ am 5. Februar rund 120 Kilometer über der Ostküste Neuseelands in die Erdatmosphäre ein und wurde anschließend zerstört.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ORUsatTanegashimaJune12016jaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ORUsatTanegashimaJune12016jaxa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Akku-ORUs im Juni 2016 in Tanegashima<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p>Mögliche Überreste des unbemannten Transportschiffs dürften nach Angaben der JAXA am 5. Februar 2017 zwischen 16:18 und 16:42 Uhr MEZ ins Meer gestürzt sein.</p>



<p>Vor seiner Entsorgung misslang dem Transporter ein KITE für Kounotori Integrated Tether Experiment genannter Versuch, der der Untersuchung einer Möglichkeit zur Beseitigung von Weltraumschrott dienen sollte. Vorgesehen war, ein rund 700 Meter langes Kabel mit einem Testkörper am Ende von einer Winde an Bord des HTV 6 abzurollen. In ausgerolltem Zustand war zwischen dem HTV und dem Testkörper ein durch den Flug durch das Magnetfeld der Erde verursachter Maximalstrom von rund 10 Milliampere erwartet worden. Bewegungen des Testkörpers wollte man mit den ISS-Annäherungssensoren des HTV erfassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ISSEVA39ShaneKimbroughhr1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ISSEVA39ShaneKimbroughhr260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Akku-Erneuerung am Solar-Array S4 &#8211; Shane Kimbrough (rechts oben) im EMU am 13. Januar 2017</figcaption></figure></div>



<p>Erfolgreich war jedoch der Transport von Nachschub, Lebensmitteln und wichtigen Ersatzteilen zur Raumstation. Auf der Transportpalette des HTV-6 war eine Nutzlast von rund 1.900 Kilogramm ins All gelangt. In der druckbeaufschlagten Sektion hatten sich rund 3.900 Kilogramm Fracht befunden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/iss050e036132htv6releasenasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/iss050e036132htv6releasenasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>das HTV 6 am 28. Januar 2017 vor dem Aussetzen neben der ISS<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Vom HTV 6, gestartet am 9. Dezember 2016 um 14:26 Uhr und 47 Sekunden MEZ, wurden unter anderem sechs Ersatzakkumulatorensätze (Orbital Replacement Units, ORUs) angeliefert. Die mit Lithium-Ionen-Akkumulatorenzellen ausgestatteten Komponenten wurden im Rahmen mehrerer Außenbordeinsätze als Ersatz für verschlissene Nickelmetallhydrid-Akkumulatoren außen an der Station installiert. Bei kommenden HTV-Flügen sollen weitere 18 Akku-ORUs zur ISS gebracht werden, um auch in Zukunft die Speicherung von durch die großen Solarzellenausleger der Station bereitgestellter elektrischer Energie zu gewährleisten.</p>



<p>Das HTV 6 wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.881 bzw. als COSPAR-Objekt 2016-76A.</p>



<p><strong>NanoRacks und Boeing &#8230;<br></strong> &#8230; wollen zusammen eine neue Schleusungseinrichtung für die ISS bauen. Nach derzeitigem Planungsstand soll das Schleusenmodul 2019 zur Raumstation transportiert und am US-amerikanischen Modul <a href="https://www.raumfahrer.net/tranquility/" data-wpel-link="internal">Tranquility</a> montiert werden.</p>



<p><a href="https://voyagertechnologies.com/space-solutions/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NanoRacks</a> wurde 2009 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Houston im US-amerikanischen Bundesstaat Texas. Zusammen mit dem US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing will NanoRacks das nach eigenen Angaben erste kommerzielle Schleusenmodul für die ISS bereitstellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ISSNanoRacksAirlocknanoracks1500.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ISSNanoRacksAirlocknanoracks260.jpg" alt=""/></a><figcaption>NanoRacks-Schleuse an der ISS &#8211; Illustration<br>(Bild: NanoRacks)</figcaption></figure></div>



<p>Im Mai 2016 hatte NanoRacks zusammen mit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) eine Vereinbarung über die Installation eines privaten Schleusenmoduls an der Raumstation unterzeichnet. Die Partnerschaft mit Boeing ging NanoRacks ein, um insbesondere den für die Kopplung an der Raumstation erforderlichen Adapter bauen und installieren zu lassen. Geplant ist die Verwendung eines passiven Adapters vom Typ Passive Common Berthing Mechanism (PCBM).</p>



<p>Im Hause NaoRacks soll sich eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Brock Howe dem Projektmanagement widmen und der Organisation und Überwachung der Entwurfsarbeiten für Mechanik und Avionik, von Training und Betrieb, von Sicherheitsaspekten und der Qualitätssicherung, sowie von Bau und Test von Mustern und Flugeinheit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ISSNanoRacksAirlockbnanoracks1500.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ISSNanoRacksAirlockbnanoracks260.jpg" alt=""/></a><figcaption>NanoRacks-Schleuse an der ISS &#8211; Illustration<br>(Bild: NanoRacks)</figcaption></figure></div>



<p>Das neue Schleusenmodul könnte vor allem zum Aussetzen von Klein- und Kleinstsatelliten benutzt werden, die bisher insbesondere auf eine Schleuse am japanischen Modul <a href="https://www.raumfahrer.net/kibo/" data-wpel-link="internal">Kibo</a> angewiesen sind. Darüber hinaus könnten über die Schleuse auch größere, innerhalb der ISS montierte Konstruktionen ins All transferiert werden, als mit der Schleuse der Japaner handhabbar.</p>



<p>Die Auslegung des Schleusenmoduls erlaubt laut NanoRacks auch einen künftigen Einsatz an einer anderen Raumstation als der ISS. NanoRacks nennt in diesem Zusammenhang eine &#8222;zukünftige kommerzielle Plattform&#8220;.</p>



<p><strong>Die Mechanischen Werke Woronesch &#8230;<br></strong> &#8230; (russisch: <a href="https://vmzvrn.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Воронежский механический завод</a>) aus Russland sind Hersteller von Triebwerken des Typs RD-0110 (Erzeugniscode 11D55), bei deren Untersuchung nach dem gescheiterten Start von Progress-MS 04 am 1. Dezember 2016 Qualitätsprobleme festgestellt wurden.</p>



<p>Nach Informationen der russischen Raumfahrtbehörde <a href="https://web.archive.org/web/20220904184210/https://en.roscosmos.ru/20665/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Roskosmos</a> sind Fehler bei der Herstellung der Triebwerke oder unerwünschte Fremdstoffe für ein Versagen einer Oxidatorpumpe in der dritten Stufe der Trägerrakete verantwortlich. Die Zerstörung der Pumpe und das resultierende Feuer könnten zu einer Beschädigung des Oxidatortanks der Stufe geführt haben. Im Rahmen der Zerstörung des Tanks wäre es dann zur nicht bestimmungsgemäßen Abtrennung des Transportschiffs gekommen.</p>



<p>Im weiteren Verlauf kam es möglicherweise zu zwei Kollisionen zwischen der Raketenstufe und dem Transportschiff. Wegen der zum entsprechend Zeitpunkt suborbitalen Flugbahn stürzte Progress-M 04 schließlich zurück zur Erde. Überreste haben im Süden Sibiriens den Erdboden erreicht. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldete am 2. Dezember 2016, dass das Gebiet des Niedergangs in der Republik Tuwa westlich der Hauptstadt Kysyl identifiziert worden sei. Der Journalist Anatoly Zak berichtet von einem Tank mit rund 90 Zentimetern Durchmesser, der im Distrikt Ulug-Chemski gefunden wurde und dem Transportschiff zugeordnet werden könnte.</p>



<p>Starts zur ISS auf Sojus-Raketen von Baikonur werden wegen den Problemen mit den Triebwerken jetzt verschoben, teilte der russische Flugleiter Wladimir Alexejewitsch Solowjow zwischenzeitlich mit. Der ursprünglich für den 27. März 2017 geplante Start von Sojus-MS 04 mit dem Russen Fjodor Nikolajewitsch Jurtschichin und dem US-Amerikaner Jack David Fischer an Bord ist nun auf den 20. April 2017 terminiert. In diesem Zusammenhang wurde die Landung von Sojus-MS 02 mit den Russen Andrei Iwanowitsch Borissenko und Sergei Nikolajewitsch Ryschikow und dem US-Amerikaner Robert Shane Kimbrough vom 25. Februar 2017 auf den 10. April 2017 nach hinten verschoben.</p>



<p>Der Start des ISS-Versorgers Progress-MS 05 wurde um einen Tag vom 21. auf den 22. Februar 2017 nach hinten verlegt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14744.msg379922#msg379922" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-2B mit HTV Kounotori-6</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14072.msg351828#msg351828" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress MS-03 (433) auf Sojus-U</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14614.msg374264#msg374264" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vorbereitung von Progress MS-04</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14505.msg369415#msg369415" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus MS-02 &#8211; (Nr.732) &#8211; Sojus-FG</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg384364#msg384364" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema (Beiträge zur Schleuse von NanoRacks)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>MELCO will in Japan Satellitenproduktion steigern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/melco-will-in-japan-satellitenproduktion-steigern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 15:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Juni 2011 gab die japanische Mitsubishi Electric Corporation (MELCO) bekannt, dass sie in neue Anlagen für Bau und Test von Satelliten investieren möchte, um die Einnahmen aus dem Satellitengeschäft bis 2021 zu verdoppeln. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: MELCO. Der erste für einen kommerziellen Satellitenbetreiber ins All transportierte Satellit, den die in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. Juni 2011 gab die japanische Mitsubishi Electric Corporation (MELCO) bekannt, dass sie in neue Anlagen für Bau und Test von Satelliten investieren möchte, um die Einnahmen aus dem Satellitengeschäft bis 2021 zu verdoppeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: MELCO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09062011175956_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09062011175956_small_1.jpg" alt="MELCO" width="325" height="234"/></a></figure></div>



<p>Der erste für einen kommerziellen Satellitenbetreiber ins All transportierte Satellit, den die in der japanischen Hauptstadt ansässige MELCO gebaut hatte, ist der seit dem 20. Mai 2011 im Weltraum befindliche ST 2. Mit diesem für ein Jointventure aus der Singapore Telecommunications Ltd. (SingTel) und Taiwans Chunghwa Telecom gebauten Raumfahrzeug und einer Anzahl auf dem gleichen Satellitenbus basierenden früher gestarteten japanischen Kommunikations- und Technologiedemonstrationssatelliten betrachtet MELCO die DS2000-Plattform als ausreichend bewährt, um einen größeren Kundenkreis zu adressieren. </p>



<p>Deshalb soll das MELCO-Werk im rund 50 Kilometer südwestlich von Tokio gelegenen Kamakura mit dem Ziel der Reduzierung von Herstellungskosten und Lieferzeiten ausgebaut werden. 3 Milliarden Yen möchte MELCO aufwenden, um die Produktionsstätte, in der bis dato 18 Satelliten und zahlreiche Elektronikkomponenten für unbemannte Transportschiffe des Typs HTV hergestellt wurden, auf 7.700 Quadratmeter zu erweitern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09062011175956_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09062011175956_small_2.jpg" alt="MELCO" width="317" height="184"/></a><figcaption>
Die Fabrikerweiterung in Kamakura &#8211; Illustration 
<br>
(Bilder: MELCO)
</figcaption></figure></div>



<p>Dadurch wird es, so hofft man, möglich, die jährlichen Einnahmen bis März 2021 auf rund 150 Milliarden Yen, umgerechnet ca. 1,9 Milliarden US-Dollar, zu steigern. Das wäre dann etwa das Doppelte der aktuellen Jahreseinnahme.</p>



<p>Neben den Einnahmeerwartungen begründet MELCO den beabsichtigten Ausbau der Produktionskapazitäten auch mit der 2009 verkündeten neuen japanischen Weltraumpolitik, die den Fokus auf kommerzielle und anwendungsorientierte Raumfahrzeuge legt, statt nur auf Forschungssatelliten. Außerdem geht es MELCO um Teilhabe an dem Geschäft, das bei der Deckung des weltweiten Jahresbedarfs von rund 20 Kommunikationssatelliten für den Geostationären Orbit gemacht werden kann. </p>
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		<title>Die ISS weicht Weltraumschrott aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-iss-weicht-weltraumschrott-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 16:21:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Manöver]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Woche hatte die Langzeitbesatzung 27 hauptsächlich Wartungs- und Forschungsaufgaben zu bewältigen. Weiterhin wurden erste Vorbereitungen auf die STS-134-Mission der Endeavour vorgenommen und einige Probleme bearbeitet. Heute morgen musste die Internationale Raumstation außerplanmäßig einigen Trümmerteilen ausweichen. (Newsbild: ATV 2 am Heck der ISS ist bereit) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ESA. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In dieser Woche hatte die Langzeitbesatzung 27 hauptsächlich Wartungs- und Forschungsaufgaben zu bewältigen. Weiterhin wurden erste Vorbereitungen auf die STS-134-Mission der Endeavour vorgenommen und einige Probleme bearbeitet. Heute morgen musste die Internationale Raumstation außerplanmäßig einigen Trümmerteilen ausweichen. (Newsbild: ATV 2 am Heck der ISS ist bereit)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-04-03-47539.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042011182133_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042011182133_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman arbeitet im Kibo-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem am Montag, dem 28. März, das HTV 2 erfolgreich ausgesetzt wurde, gab es einige Tätigkeiten der Nachbereitung. So fuhren Paolo Nespoli und Catherine Coleman die Systeme der Arbeitstationen des Stationsarms in Cupola und Destiny herunter, deinstallierten ein DCP-Kabel sowie die Foto- und Videoausrüstung. Erst am Tag darauf verstaute Catherine Coleman die Kommandokonsole des Transporters, da das japanische Kontrollzentrum in Tsukuba einen neuen Transponder während der Abreise von HTV 2 überprüfen wollte. Am gleichen Tag, nach den morgendlichen Planungskonferenzen mit der Bodenkontrolle, richtete sie eine erste Testreihe des NANOSKELETON-2-Experimentes im Kibo-Modul ein. Dieses in der Zellbiologie-Vorrichtung durchgeführte JAXA-Experiment dient der Erforschung des Einflusses der Schwerkraft auf den Ölfluss plus die Ablagerung und Verbindung von Kristallen in der Schwerelosigkeit. </p>



<p>Auf der russischen Seite arbeitete Dmitri Kondratjew lange Zeit an der Wasserreinigungsanlage, er ersetzte dort routinemäßig einige Bauteile. Weiter betreute er die beiden Experimente RUSALKA und RELAXATION. Ersteres dient der Ermittlung des Methan- und Kohlenstoffdioxidgehaltes der Erde aus der Ferne, wobei auch eine Kamera und verschiedene Geräte zum Einsatz kamen. Bei RELAXATION, womit man Strahlenmuster der Erdionosphäre beobachtet, werden mit einem UV-Spektrometer die chemolumineszenten Reaktionen im Xenon-Plasma studiert, welche von Zündungen zweier Plasma-Kontaktor-Elemente am Z1-Gittersegment herrühren. Anschließend traf sich die Besatzung mit ihrem Kommandanten, um ein zweieinhalb Stunden dauerndes Onboard-Notfalltraining durchzuführen. Dabei geht es hauptsächlich um den Fall eines schnellen Druckverlustes im amerikanischen oder russischen Segment und die jeweiligen Verantwortlichkeiten der drei Besatzungsmitglieder. Die Ergebnisse wurden mit den Spezialisten am Boden besprochen und ausgewertet. Im Laufe des Tages entfernte Dmitri Kondratjew spezielle Thermalschutzkleidung aus Sojus-TMA 20 und verstaute sie im russischen Stationsteil. Diese Kleidung wird standardmäßig in den Rückkehrkapseln mitgeführt, falls eine Notevakuierung und Landung im Winter nötig würde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042011182133_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042011182133_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli trainierte vor einigen Wochen auf dem Fahrradergometer CEVIS in Destiny. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Wochenverlauf nahmen Paolo Nespoli und Catherine Coleman an einer Live-Schaltung zur Abschlussfeier der „Mission X: Trainieren wie ein Astronaut“ im Astronautenzentrum (EAC) in Köln teil. Bei dieser Mission, wobei ESA-Astronaut Paolo Nespoli als Botschafter fungierte, ging es darum, Kindern und Schülern die Themen Gesundheit, Wohlergehen und Ernährung näher zu bringen. Initiiert durch die ESA und mehrere nationale Raumfahrtbehörden haben Kinder aus neun Ländern ab Januar 2011 mehrere Wochen lang gesunde und aktive Lebensweisen erlernt. Gruppen von Schülern (8-12 Jahre alt) studierten Grundsätze vom gesunden Essen, übten wissenschaftliches Denken und Zusammenarbeit. Dazu sollten sie an Schulungen mit praktischer Ausbildung teilnehmen, um Kraft, Ausdauer, Koordination, Gleichgewicht und Raumbewusstsein zu trainieren. Bei all diesen Aktivitäten konkurrierten sie um Punkte mit anderen Gruppen und sollten sich von den Perspektiven der Raumfahrt leiten lassen. Beide Astronauten gratulierten 100 anwesenden deutschen Schülern, aber auch insgesamt 3.800 Kindern weltweit zu ihrem Erfolg. An dem Programm beteiligten sich auch andere Astronauten aus den USA, Japan und Europa mit persönlichen Erfahrungsberichten. </p>



<p>Vorbereitend auf die geplante STS-134-Mission der Endeavour im April, begann Paolo Nespoli damit, die benötigten Ausrüstungsgegenstände und Frachtanteile zum Rücktransport zusammenzustellen. Insgesamt sind elf Stunden für Packarbeiten im Rahmen der Frachtrückführung durch STS 134 geplant. Ein Großteil der Fracht wird sich in sogenannten CTBs (Cargo Transfer Bags) befinden und wurde zwischenzeitlich im Harmony-Knoten gestaut. Catherine Coleman befand sich derweil in der Luftschleuse Quest. Dort arbeitet sie an den US-Raumanzügen, wobei sie Batterien lud, die Funkausrüstung prüfte, Helme tauschte, die Wassertanks der Anzüge entleerte und wieder befüllte. In den nächsten beiden Wochen sind täglich weitere zwei Stunden eingeplant, vorbereitende Arbeiten zu STS 134 durchzuführen. Dabei werden auch die Werkzeuge für Außeneinsätze gesichtet sowie Wartungs- und Kontrollarbeiten an den US-Raumanzügen durchgeführt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042011182133_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042011182133_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Toiletten- und Hygiene-Abteilung WHC im US-Segment 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>In dieser Woche gab es erneut ein Problem mit der Toiletten- und Hygiene-Abteilung WHC (Waste &amp; Hygiene Compartment) im amerikanischen Segment. Mehrere Versuche der Besatzung den Spülwassertank zu befüllen, schlugen fehl. Entsprechende Daten zeigten an, dass es eine Verstopfung zwischen Tank und dem Wasserliefersystem gibt. Im Moment ist allerdings noch genügend Spülwasser im System und einen Reparaturversuch wird es am kommenden Montag geben. Sollte dieser scheitern, wird die NASA eine Anfrage starten, die Toilette im russischen Segment benutzen zu dürfen. Das in der letzten Woche stillgelegte Fahrradergometer CEVIS konnte bisher nicht wieder in Betrieb gehen. Die Mannschaft führte daher eine Audio/Video Aufzeichnung bei einem Test des Gerätes durch. Die Techniker am Boden erhoffen sich davon eine Identifizierung des ORU (Orbital Replacement Unit), welches die Geräusche verursacht haben könnte. </p>



<p>Heute morgen musste die ISS wegen einer möglichen Gefährdung durch Weltraumschrott ein Ausweichmanöver durchführen. Seit vorgestern beobachteten die Bodenstationen Trümmerstücke, welche aus der Kollision eines russischen Satelliten Kosmos 2.251 mit dem Iridium-33-Satelliten im Februar 2009 hervorgegangen sind und die Station in einer Entfernung von zehn Kilometern passieren könnten. Gestern Abend entschloss man sich, ein DAM (Debris Avoidance Maneuver) genanntes Manöver durchzuführen und informierte die Besatzung der ISS. Während der Schlafperiode der drei Raumfahrer wurden die Triebwerke von ATV 2 um 04:36 Uhr MESZ gezündet. Das Delta-v betrug dabei 0,5 Meter pro Sekunde, die Triebwerke des Swesda-Moduls übernahmen die Gier- und Nick-Kontrolle und Progress-M 09M sorgte für die Kontrolle des Rollens. Um Schwingen an der Station vor dem DAM zu vermeiden, wurde ein geplanter Effizienztest der russischen Solarpanele abgesagt. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 30.03.2011: 352,0 km bei einem Höhenverlust von 205 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>07. April, Sojus-TMA 21 erreicht die ISS</li><li>21. April, Endeavour erreicht die ISS (geplant)</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.msg181302#msg181302" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27 ab dem 31. März</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„KOUNOTORI“ Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 19:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 60 Tagen Kopplungsdauer verließ das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ die Internationale Raumstation und verglühte zwei Tage später über dem südlichen Pazifik. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN, JAXA. Heute gegen 15:43 Uhr MESZ wurde HTV 2 mit dem Stationsarm vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls gelöst. Den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 60 Tagen Kopplungsdauer verließ das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ die Internationale Raumstation und verglühte zwei Tage später über dem südlichen Pazifik.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN, JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="302" height="229"/></a><figcaption>
Die ISS-Besatzung mit drei gefalteten Kranichen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Heute gegen 15:43 Uhr MESZ wurde HTV 2 mit dem Stationsarm vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls gelöst. Den Roboticarm aus kanadischer Herstellung kontrollierten Paolo Nespoli und Catherine Coleman, welche zuvor die Luken am HTV schlossen, die Stromverbindungen trennten, eine Thermal-Abdeckung installierten und die Dichtigkeitsprüfung durchführten. Ebenso wurden die sechzehn Haltebolzen des amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), gelöst. In einer zweistündigen Operation bewegten die beiden Raumfahrer von Cupola aus den mit Müll und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen gefüllten Transporter in die Aussetzposition rund 10 Meter unterhalb der Station. </p>



<p>Das GO zur Trennung von HTV 2 und dem Stationsarm wurde gegen 17:35 Uhr erteilt und so löste sich der japanische Versorger zehn Minuten später endgültig von der ISS. Kurz darauf entfernte er sich autonom, aber von Paolo Nespoli per Kontrollstation (Control Panel) verfolgt, von dem Orbitalkomplex. Es wurden dafür zwei IDM (ISS Departure Maneuver) genannte Manöver durchgeführt, dass letzte Aktivieren der Triebwerke für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, auch Final Deorbit Burn (DOM3) genannt, ist für den 30. März gegen 04:37 Uhr MESZ geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="296" height="229"/></a><figcaption>
HTV 2 entfernt sich von der ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Verglühen als „fallender Stern“ soll kurz danach gegen 05:09 Uhr MESZ über dem südlichen Pazifischen Ozean erfolgen. Mit an Bord sind auch einige gefalteten Papierkraniche, welche die Besatzung als ein Zeichen der Unterstützung für die Opfer der Tragödie in Japan angefertigt hat.</p>



<p><strong>Update 30. März 2011:</strong> Die japanische Weltraumorganisation JAXA vermeldet den erfolgreichen und destruktiven Wiedereintritt von HTV 2 in die Erdatmosphäre. Zuvor erfolgte jedoch das finale dritte Abbremsmanöver DOM3 gegen 04:44 Uhr MESZ. An Bord des japanischen Transporters befand sich neben den 1,5 Tonnen Müll und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen ein REBR (Re-Entry Breakup Recorder). Dieses zwei Kilogramm wiegende Gerät ist mit GPS, Temperatur- und Beschleunigungssensoren, einem Datenrekorder und einem Iridium-Modem ausgestattet. Es hat, durch einen Hitzeschild geschützt, während des Wiedereintritts nützliche Daten aufgezeichnet und zu den Iridium-Satelliten gesendet. Forscher möchten so erkennen und vorhersagen, wie sich ein Raumfahrzeug in der Atmosphäre auflöst und wie sich nicht verglühte Bestandteile auf der Erde verteilen können. Einen zweiten REBR wird ATV 2 bei seiner Rückkehr im Juni 2011 tragen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="296" height="211"/></a><figcaption>
Wiedereintritt von HTV 2
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach 67 Tagen im All trat HTV 2 gegen 05:09 Uhr MESZ in 120 Kilometer Höhe über der Ostküste von Neuseeland in die oberen Schichten der Atmosphäre ein. Kurz darauf begann das japanische Transportraumschiff durch die äußeren Einflüsse zu zerbrechen und der REBR verrichtete seine Arbeit. Alle nicht verglühten Teile gingen zwischen 05:21 und 05:41 Uhr MESZ über dem südlichen Pazifik nieder und versanken im Meer. Damit endete die zweite HTV-Mission sehr erfolgreich, alle Ziele wurden laut JAXA erreicht. Die REBR-Missionen stehen unter der Leitung des US Department of Defense Space Test Programs. Insgesamt sollen noch fünf weiter Transportmissionen mit HTV&#8217;s von Japan aus erfolgen, die nächste mit HTV 3 steht in zehn Monaten im Januar 2012 auf dem Plan. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8917.msg180989#msg180989" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-2 Mission ab dem 28. März </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die ISS-Mannschaft jetzt als Drei-Personen-Crew</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-iss-mannschaft-jetzt-als-drei-personen-crew/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 15:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
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		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals wurde der humanoider Roboter R2 entpackt und begutachtet. Des weiteren bereiteten die drei Raumfahrer HTV 2 auf seine Abkopplung vor, betreuten Experimente, arbeiteten im russischen Stationsteil und machten Bilder zur Erdbeobachtung. Die wissenschaftlichen Nutzlasten im Kibo-Modul konnten vor einigen Tagen reaktiviert werden. (Newsbild: Dmitri Kondratjew und Paolo Nespoli in Cupola fotografieren die Erde) Ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Erstmals wurde der humanoider Roboter R2 entpackt und begutachtet. Des weiteren bereiteten die drei Raumfahrer HTV 2 auf seine Abkopplung vor, betreuten Experimente, arbeiteten im russischen Stationsteil und machten Bilder zur Erdbeobachtung. Die wissenschaftlichen Nutzlasten im Kibo-Modul konnten vor einigen Tagen reaktiviert werden. (Newsbild: Dmitri Kondratjew und Paolo Nespoli in Cupola fotografieren die Erde)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, DLR. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-30-47583.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032011165756_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032011165756_small_1.jpg" alt="NASA" width="298" height="244"/></a><figcaption>
Catherine Coleman mit R2 im Destiny-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Mit dem Ablegen von Sojus-TMA 01M begann am 16. März offiziell die zweimonatige Dauer der Langzeitbesatzung 27. Am Tag zuvor hatte die Besatzung ihr neustes Mitglied Robonaut 2, welcher mit dem PMM Leonardo angeliefert wurde, begrüßt. Robonaut 2 wurde aus seiner Transportbox befreit und nach einer ersten Inspektion auf einem festen Sockel im Destiny-Modul arretiert. Dieser menschenähnliche Roboter, in Kurzform auch R2 genannt, soll nach einer Softwareaktualisierung des Station-Support-Computers voraussichtlich im Mai erstmals aktiviert werden. R2 ist derzeit die zweite Evolutionsstufe von Testrobotern und wurde aus dem Vorgängermodel R1 weiterentwickelt. Es existieren bei der NASA zur Zeit vier Modelle, wobei es sich auf der ISS um das Exemplar R2B handelt. Von seinem Betrieb erhoffen sich die Ingenieure am Boden Erkenntnisse zur Nutzbarkeit von R2 bei Schwerelosigkeit innerhalb der Station, aber auch weiterführend für Einsätze und Unterstützungsleistungen bei Außeneinsätzen. </p>



<p>Am letzten Wochenende beschäftigten sich die drei verbliebenen Raumfahrer unter anderem mit dem Fachtransfer zwischen den angekoppelten Versorgern und der ISS. Kommandant Dmitri Kondratjew entlud den russischen Frachter Progress-M 09M und befüllte ihn im Gegenzug mit Müll und nicht mehr benötigter Ausrüstung. Paolo Nespoli und Catherine Coleman be- und entluden das europäische ATV 2 „Johannes Kepler“ und den japanischen Versorger HTV 2 mit dem klangvollen Namen „Kounotori“. Letzterer soll die ISS am 28. März verlassen und am Morgen des 30. März in der Erdatmosphäre verglühen. Der Frachtaustausch wurde hier bereits zu 100% abgeschlossen. Alle drei Besatzungsmitglieder unterzogen sich einer weiteren Vertiefung der Kenntnisse zu den Notfallprozeduren für das neue Stationsmodul Leonardo, das vor einigen Wochen während STS-133 angekoppelt wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032011165756_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032011165756_small_2.jpg" alt="NASA" width="296" height="237"/></a><figcaption>
Canadarm2 ist bereit HTV 2 auszusetzen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zum Beginn dieser Woche vermeldete das Kontrollzentrum in Tsukuba die Wiederaufnahme der Überwachung des japanischen Stationsteils. Nach und nach konnten die Experimental-Racks im Kibo-Modul hochgefahren werden. Ebenfalls übernahm die japanische Missionsleitung die Führung zu den Prozeduren für HTV 2, welche dem Verlassen der ISS vorweg gehen. Es wurden finale Frachttransporte vorgenommen, Arbeitsabläufe mit Canadarm2 geprobt und das Verriegeln der Luken zum HTV 2 vorbereitet. Zur gleichen Zeit stellte die Besatzung „klickende“ Geräusche am Trainingsgerät CEVIS fest. Bei verschiedenen Einstellungen des Fahrradergometer wurden diese ungewöhnlichen Töne hörbar und das elastisch aufgehängte Gerät daraufhin von den Technikern am Boden für die weitere Benutzung gesperrt. Als Ersatztrainingsgerät wurde daraufhin das Laufband Colbert/T2 herangezogen. Catherine Coleman machte sich mit der Installation eines REBR (Re-Entry Breakup Recorder) in HTV 2 und ATV 2 vertraut. Dieses zwei  Kilogramm wiegende Gerät ist mit GPS, Temperatur- und Beschleunigungssensoren, einem Datenrekorder und einem Iridium-Modem ausgestattet und soll während des Wiedereintrittes der Raumfahrzeuge Daten zur Erde senden.</p>



<p>In der zweiten Wochenhälfte standen vielfältige Forschungs-, Trainings- und Wartungsaufgaben auf dem Programm der Besatzung. Paolo Nespoli verbrachte einen Teil seiner Zeit mit dem Training zur Fotokontrolle des Hitzeschutzschildes bei der Ankunft eines Space-Shuttles, dem sogenannten Rendezvous Pitch Maneuver. Dabei vollführte der Orbiter eine 360-Grad-Drehung um seine Querachse und ermöglicht es der Besatzung der Raumstation Fotos vom Hitzeschild an der Unterseite des Orbiters zu machen. In ihrer Funktion als medizinischer Offizier an Bord absolvierte Catherine Coleman eine Trainingseinheit zur Bedienung der Notfallausrüstung der Station. Kommandant Dmitri Kondratjew führte im russischem Segment die regelmäßigen Kontroll- und Wartungstätigkeiten durch. Alle Besatzungsmitglieder beteiligten sich an der CEO (Crew Earth Observation). Dabei wurden ausgewählte Ziele auf der Erdoberfläche fotografiert, darunter die Hauptstadt der Tschechischen Republik Prag, Luxemburg, die Gemeinde Vaduz im Fürstentum Liechtenstein, das Fürstentum Monaco und die italienische Hauptstadt Rom.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032011165756_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032011165756_small_3.jpg" alt="NASA" width="303" height="251"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli installiert BXF in der Microgravity Science Glovebox (MSG) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Flugingenieur Paolo Nespoli widmete sich der Hardware des ESA-Experimentes GeoFlow II, welche mit dem ATV 2 zu ISS geliefert wurde. Er baute sie im Fluid Science Lab (FSL) des Columbus-Moduls ein. Ziel der wissenschaftlichen Experimente unter Schwerelosigkeit ist es, in den nächsten Monaten Phänomene im Inneren der Erde zu untersuchen. Zum Einsatz kommt hier ein Minimodel der Erde, in dem die Schichten der Erde nachgebildet sind und den entsprechenden Temperaturverhältnissen ausgesetzt werden. Weiter kann bei dem Versuchsaufbau Schwerkraft und Erdrotation simuliert werden. Für eine neue Versuchsreihe richtete Paolo Nespoli die Apparatur zum Verdampfen (Boiling Experiment Facility = BXF) in der Handschuhbox MSG (Microgravity Science Glovebox) des Destiny-Moduls ein. Mit der BXF sollen Studien zu Wärmeleitung und Kondensationsprozessen unterstützt werden. Die dabei gewonnen Erkenntnisse könnten bei effizienteren Kühlsystemen neuer Raumfahrzeuge und anderen Anwendungen auf der Erde genutzt werden. </p>



<p>Da an diesem Wochenende durch die Abreise von HTV 2 recht viel Arbeit anliegt, wurde der Besatzung der ISS am Freitag etwas Freizeit gelassen. Trotzdem wurde in Sojus-TMA 20 eine dreistündige Notfallübung durchgeführt, eine Standardprozedur für jede ISS-Besatzung. Die planerischen, medizinischen und privaten Konferenzen mit den Bodenstationen wurden diesmal vorgezogen. Paolo Nespoli absolvierte seine monatliche Auffrischung der Kenntnisse als medizinischer Offizier. Bei der halbstündigen Videositzung ging es um die Gabe von intravenösen Infusionen. Am Wochenende werden die Arbeitsstationen des Stationsarms im Destiny-Modul und Cupola geprüft, die Luken zum japanischen Transporter sollen am Sonntag geschlossen werden. Am Montag, den 28. März gegen 18 Uhr MESZ, soll Kounotori von der ISS gelöst und von Canadarm2 ausgesetzt werden. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 25.03.2011:353,1 km bei einem Höhenverlust von 125 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>28. März, HTV 2 verlässt die ISS </li><li>07. April, Sojus-TMA 21 erreicht die ISS</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.msg173139#msg173139" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27 </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die letzte gemeinsame Woche auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzte-gemeinsame-woche-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 15:59:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Orbitalmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit der Mannschaft der ISS als Sechspersonencrew neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Besatzung von Sojus-TMA 01M bereitet sich intensiv auf ihre Rückkehr vor und HTV 2 wechselte erneut die Seite. Weiterhin wurde am Freitag der japanische Stationsteil größtenteils deaktiviert. (Newsbild: Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka in Swesda) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Arbeit der Mannschaft der ISS als Sechspersonencrew neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Besatzung von Sojus-TMA 01M bereitet sich intensiv auf ihre Rückkehr vor und HTV 2 wechselte erneut die Seite. Weiterhin wurde am Freitag der japanische Stationsteil größtenteils deaktiviert. (Newsbild: Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka in Swesda)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-14-36923.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Kommandant Scott Kelly und Dmitri Kondratjew mit Stauboxen im Unity-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Montag begann die Arbeitswoche Nummer 16 der Langzeitbesatzung 26 an Bord der Internationalen Raumstation. Es ist die letzte vollständige Woche dieser Stammbesatzung und sie wurde mit dem Ablegen des Space Shuttles Discovery auf ihrer letzten Mission STS-133 eingeläutet. Nach der anspruchsvollen Zeit mit den sechs Kollegen der Discovery, es wurden mehr als 100% der Aufgaben bewältigt, konnte die Besatzung am Dienstag einen Tag mit etwas Freizeit genießen. Lediglich einige kleinere Aufgaben, wie die Fortführung von Experimenten (SLEEP, Pilot-M, NUTRITION), einige Transporte und die Wartung von ARED, standen auf dem Programm. </p>



<p>Zur Mitte der Woche wurde die Arbeit intensiviert und die Besatzung von Sojus-TMA 01M, Scott Kelly, Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka, bereitete sich auf ihre Rückkehr zur Erde vor. Diese soll in der nächsten Woche am 16. März erfolgen. Alle drei Raumfahrer prüften ihre Sokol-Fluganzüge auf Dichtigkeit und Funktion, Oleg Skripotschka verlud Fracht im Rückkehrmodul sowie nicht mehr benötigte Gegenstände und Müll im Orbitalmodul der Sojus. Das Obitalmodul wird ebenso wie das Sevicemodul beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Alexander Kaleri führte mit dem zukünftigen Kommandanten der ISS Dmitri Kondratjew mehrere Übergabegespräche zum russischen Segment durch. Die drei Rückkehrer probierten auch ihre „Kentavr anti-G“-Kleidung an. Diese spezielle Kleidung, bestehend aus Shorts, Gamaschen, Unterhose, Trikot und Socken, wird unter dem Sokol-Fluganzug getragen. Sie soll den Langzeitraumfahrern die Wiederanpassung an die Schwerkraft der Erde erleichtern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
HTV 2 wird angekoppelt
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Vorbereitend auf das erneute Umsetzen von „KOUNOTORI“ HTV 2 entfernten Paolo Nespoli und Catherine Coleman Frachtpakete aus dem Bereich der unteren Luke von Harmony und befestigten diese im vorderen Bereich des selben Moduls. Zum Umsetzen von HTV 2 war es ebenfalls nötig, den mobilen Transporter MT auf der Gitterstruktur der Station zu verfahren. Die Bodenstation bewegte den MT von der Arbeitsposition 3 zur Arbeitsposition 5, währenddessen waren die russischen Triebwerke zur Lageregelung deaktiviert und das Training der Besatzung auf nicht gefedert aufgehängten Sportgeräten z. B. VELO untersagt. Am Mittag des 10. März wurden erneut die sechzehn Haltebolzen gelöst und der japanische Transporter mit dem Stationsarm Canadarm2 zum erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls bewegt. Die festen Verbindungen mit der ISS konnten gegen 17:45 Uhr MEZ hergestellt werden. Hier soll er bis zu seinem Missionsende am 28. März verbleiben, um dann die ISS endgültig zu verlassen und planmäßig in der Erdatmosphäre zu verglühen. Das Öffnen der Luke zum HTV 2 wurde auf Grund des schweren Erdbebens in Japan und dem damit verbundenen Ausfall des Tsukuba-Kontrollzentrums in die nächste Woche verschoben <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/verlegung-von-tsukuba-nach-houston/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">(wir berichteten)</a>. Der japanische Stationsteil wird zur Zeit provisorisch von Houston aus weiter betreut, die meisten Systeme, bis auf einige Kontrollen und den MELFI-Gefrierschrank, wurden heruntergefahren.</p>



<p>In dieser Woche gab es einige Probleme mit dem Thermal-Kontrollsystem im russischen Segment. Dmitri Kondratjew arbeitete einige Stunden an einer N1-Mikropumpe des Kühlkreislaufes 2, welche sich nicht aktivieren ließ. Dabei ersetzte er einige Schalter, änderte Verbindungen und führte Messungen mit dem elektronischen Multimeter MMTs-01 durch. Für die sichere Rückkehr von Sojus-TMA 01M und der vorangegangenen Probleme mit der Neptun-Konsole der Rückkehrkapsel wurden zwei zusätzliche Tests durchgeführt. Es erfolgte die Prüfung der Funktion der manuellen Kontrolle (lokal vertikal/lokal horizontal) des Digital-Avionik-Systems der Sojus. Der zweite Test betraf die Backup-Funktion, also die neue Software und die vier am 2. Februar installierten Mikroampermeter. Fallen beide Tests positiv aus, stehen der Mannschaft alle 4 verfügbaren Landungsweisen (zwei automatisch, zwei nach Handbuch) zur Verfügung. Sollten beide Systeme versagen, wird ein ballistischer Wiedereintritt durchgeführt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli arbeitet am Light Microscopy Module (LMM)
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Weiterhin betreute Dmitri Kondratjew das laufende Experiment TEKh-22 “Identifikatsiya” (Identifikation) im Rasswjet-Modul. Dabei werden strukturelle Daten der Station durch einen Mikrobeschleunigungssensor erfasst. Die während der STS-133 Mission gewonnen Messwerte, zum Beispiel beim Andocken, wurden heruntergeladen und zur Erde gesendet. Paolo Nespoli hatte die Aufgabe im Light Microscopy Module (LMM) einige Proben auszutauschen. Dafür öffnete er das Fluids Integrated Rack (FIR) im Destiny-Modul und tausche die biologische Proben im LMM aus. Anschließend konnte die Experimentreihe, von der Bodenstation gesteuert, fortgesetzt werden.</p>



<p>Etliche kleinere Tätigkeiten fielen in dieser Woche an. So führte Paolo Nespoli eine erste Auffrischung der Stationsatmosphäre mit Sauerstoff aus den ATV-Tanks aus. Es wurden 10 mmHg Sauerstoff mit Hilfe des GCP (Gas Control Panel) freigesetzt. Auf russischer Seite wurde eine Wartung und Fehlersuche am Laufband TVIS ausgeführt und die täglichen Routinewartungen am Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssystem vorgenommen. Alexander Kaleri aktualisierte das stationseigene Inventar-Management-System (IMS). Die Inventar-Datei wird regelmäßig mit den drei Bodenstationen (Houston, Moskau, Baikonur) ausgetauscht und abgeglichen. Scott Kelly und Dmitri Kondratjew bereiteten sich auf die Zeremonie der Kommandoübergabe vor, wobei sie die Aufgaben und Verantwortungen eines Kommandanten besprachen. Die traditionelle Übergabezeremonie, “Change of Command”-Zeremonie genannt, soll am 14. März mit allen Besatzungsmitgliedern stattfinden.</p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 11.03.2011:351,3 km bei einem Höhenverlust von 232 Metern in den letzten 24 Stunden. </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>14. März, Kommandoübergabe von Scott Kelly an Dmitri Kondratjew </li><li>16. März, Sojus-TMA 01M verlässt die ISS, Ende der Expedition 26</li><li>18. März, Bahnanhebung der ISS durch ATV-2</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg177174#msg177174" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 28. Februar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Verlegung von Tsukuba nach Houston</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/verlegung-von-tsukuba-nach-houston/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 20:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund des starken Erdbebens (8,9 auf der Richterskala) in Japan, welches einen gewaltigen Tsunami ausgelöst hat, musste das japanische Kontrollzentrum in Tsukuba evakuiert werden. Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor. Quelle: NASA, JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Von unserem Gastautor Ian Benecken Ein Notfall-Flugkontrollteam der japanischen Raumfahrtagentur JAXA wurde nach Houston geschickt und hat sich dort [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aufgrund des starken Erdbebens (8,9 auf der Richterskala) in Japan, welches einen gewaltigen Tsunami ausgelöst hat, musste das japanische Kontrollzentrum in Tsukuba evakuiert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor. Quelle: NASA, JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<p><i>Von unserem Gastautor <strong>Ian Benecken</strong></i></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-16-86838.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032011213936_small_1.jpg" alt="JAXA" width="325" height="229"/><figcaption>
Das Kontrollzentrum in Japan 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Ein Notfall-Flugkontrollteam der japanischen Raumfahrtagentur JAXA wurde nach Houston geschickt und hat sich dort in einem Hinterzimmer ein provisorisches Flugkontrollzentrum für das japanische Raumlabor Kibo eingerichtet. Geplante Arbeiten, wie das für heute angesetzte Öffnen der Luke des japanischen Raumfrachters HTV 2, welches erst gestern von Node-2-Zenit an dessen Nadirport umgedockt wurde, wurden bis auf Weiteres verschoben. </p>



<p>In Houston geht man derzeit nicht vor Montag von einer erneuten Öffnung des japanischen Kontrollzentrums aus. Alle Anfragen der Astronauten sowie Kosmonauten, die sich um den japanischen Teil der Station drehen, werden bis zur Wiederaufnahme des Regulärbetriebs von Houston entgegengenommen. Die Crew der ISS zeigt sich bestürzt über die Vorfälle in Japan und wird auch heute über den gesamten Tag via CNN mit Neuigkeiten bezüglich der Situation unterrichtet. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Wartungsarbeiten an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wartungsarbeiten-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 10:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33977</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttles Discovery verbrachte den zehnten Flugtag mit Reparaturarbeiten im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurden am 5. März um 9:24 Uhr MEZ mit dem Lied „Ohio (Come back to Texas)“ von Bowling for Soup geweckt. Das Lied wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttles Discovery verbrachte den zehnten Flugtag mit Reparaturarbeiten im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-08-36270.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Blick in das neue PMM 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Astronauten wurden am 5. März um 9:24 Uhr MEZ mit dem Lied „Ohio (Come back to Texas)“ von Bowling for Soup geweckt. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet. </p>



<p>Der zehnte Flugtag war der zweite der beiden zusätzlichen Tage, die vom Mission Management Team hinzugefügt wurden, um der Besatzung der Internationalen Raumstation einen optimal ausgerüsteten Außenposten zu hinterlassen. </p>



<p>Die Crew verbrachte den ganzen Tag im neuen permanenten Mehrzweckmodul Leonardo (PMM), um dessen Innenraum auszustatten und die gesamten Vorrichtungen zu entfernen, die für den Start in Discoverys Ladebucht gebraucht wurden. Die nicht mehr benötigten Gegenstände und Ausrüstungen wurden im japanischen Frachttransporter HTV 2 <i>Kounotori</i> verstaut. HTV 2 soll Ende März von der Raumstation abkoppeln und in der Erdatmosphäre verglühen. </p>



<p>Zusätzlich arbeiteten Missionsspezialist Michael Barratt und ISS-Flugingenieur Paolo Nespoli im amerikanischen Weltraumlabor Destiny am Luftreinigungssystem und reparierten den CO<sub>2</sub>-Atemluftfilter, die sogenannte Carbon Dioxid Removal Assembly (CDRA). Barratt hatte eine ähnliche Reparatur schon während seines Langzeitaufenthalts 2009 als Teil der ISS-Expeditionen 19 und 20 durchgeführt. 
<br>
ISS-Kommandant Scott Kelly widmete sich außerdem dem Sauerstoffgenerator im amerikanischen Segment und installierte dort einen temporären Filter, damit die Experten am Boden einige Tests mit der Anlage durchführen konnten. Kelly entnahm des Weiteren einige Wasserproben, die mit der Discovery zur Erde zurückkehren, um dort gründlich analysiert zu werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Das japansiche HTV 2 wird mit Müll befüllt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bevor die Besatzung ihren zehnten Flugtag beendete, wurden einige Behälter mit Wasser, das die Brennstoffzellen des Orbiters produzieren, gefüllt und zur Raumstation transferiert. Es war der letzte komplette Tag, den die Besatzung der Discovery an Bord der Raumstation verbracht hatte. </p>



<p>Heute um 09:23 Uhr MEZ wurde die Besatzung für ihren 11. Flugtag mit dem Lied „Spaceship Superstar“ von Prism geweckt. Die Astronauten werden noch einmal Ausrüstung transferieren und letzte Arbeiten im PMM durchführen. Die Crew wird noch ein wenig Freizeit genießen können, bevor sich beide Besatzungen zur offiziellen Abschiedszeremonie zusammenfinden und anschließend die Luken zwischen beiden Raumfahrzeugen schließen werden.</p>



<p>Discovery soll am Montag um 13:05 Uhr MEZ die Station verlassen und anschließend den üblichen Fly-Around um die Station durchführen.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>„KOUNOTORI“ wechselt die Seite</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-wechselt-die-seite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 21:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurde das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 in Vorbereitung auf die kommende Mission STS 133 der Discovery umgesetzt. (Newsbild: HTV 2 an Harmony-Zenit) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Vorangegangen waren viele Stunden intensiver Vorbereitung auf diese Aktivität. So trainierten Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute wurde das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 in Vorbereitung auf die kommende Mission  STS 133 der Discovery umgesetzt. (Newsbild: HTV 2 an Harmony-Zenit)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-21-38948.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="362" height="277"/></a><figcaption> HTV 2 wird an Harmony-Zenit angekoppelt  <br> (Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p>Vorangegangen waren viele Stunden intensiver Vorbereitung auf diese Aktivität. So trainierten Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman diese Arbeiten an der ROBoT-Station (Robotics on-board Trainer), es wurden zusätzliche Strom- und Datenkabel in das Harmony-Modul gelegt, die Luken zum HTV geschlossen und eine spezielle Kamera CBCS (Centerline Berthing Camera System) in die Andockluke in Harmony für HTV 2 montiert. </p>



<p>Heute Mittag startete die Besatzung der Internationalen Raumstation das Versetzen von HTV 2. Bis zu diesem Zeitpunkt war der japanische Transporter zu 70% entladen und bereits zu 40% mit Abfällen und nicht mehr benötigter Ausrüstung beladen. Die außenliegende Frachtpalette EP wurde bereits in der letzten Woche entnommen, entladen und erneut im HTV verstaut. </p>



<p>Gegen 13 Uhr MEZ löste sich HTV 2, nachdem die sechzehn Haltebolzen gelöst waren und durch Canadarm2 gehalten, vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls. An diesem amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), war es seit seiner Ankunft am 27. Januar dauerhaft und begehbar befestigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="358" height="269"/></a><figcaption>
Die Discovery in Zukunft an der ISS
<br>
(Bild: NASA/JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>In einer fast fünfstündigen, sehr langsam ausgeführten Drehbewegung mit dem Stationsarm (SSRMS), führten die drei Robotik-Operateure das 15 Tonnen schwere Raumfahrzeug zum dem All zugewandten Kopplungsstutzen (Zenit) des Harmony-Moduls. Dort angekommen, wurde HTV 2 erneut mit sechzehn Bolzen fest mit der ISS verbunden. Jetzt können, nach Dichtigkeitstest und dem Öffnen der Luken am 21. Februar, weitere Be- und Entladearbeiten vorgenommen werden. </p>



<p>Mit dem Umsetzen von HTV 2 wurde eine Grundvoraussetzung für den Start der Discovery Ende diesen Monats erfüllt. Der japanische Transporter musste weichen, da unterhalb der Module Harmony und Destiny die hauptsächlichen Robotikarbeiten der STS-133-Mission stattfinden sollen. So ist es unter anderem, geplant, dass neue Stationsmodul PMM Leonardo am erdzugewandten Kopplungsstutzen von Unity zu befestigen. Am 7. März wird HTV 2 zum erdzugewandten Kopplungsstutzen des Harmony-Moduls zurückverlegt, um am 28. März endgültig die ISS zu verlassen und planmäßig in der Erdatmosphäre zu verglühen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg175633#msg175633" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 18. Februar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS 133: Einmalige Fotogelegenheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-133-einmalige-fotogelegenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 21:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 2]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die amerikanische Weltraumbehörde geht derzeit der Möglichkeit nach, mithilfe einer russischen Sojus-Kapsel, die Internationale Raumstation in voller Pracht mit all ihren Raumfahrzeugen zu fotografieren. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Während der STS-133-Mission, die nach derzeitigem Stand am 24. Februar starten soll, werden sich alle Raumfahrzeuge der Partnernationen an der Internationalen Raumstation befinden. Neben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die amerikanische Weltraumbehörde geht derzeit der Möglichkeit nach, mithilfe einer russischen Sojus-Kapsel, die Internationale Raumstation in voller Pracht mit all ihren Raumfahrzeugen zu fotografieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_small_1.jpg" alt="Nasa" width="313" height="206"/></a><figcaption>
Die ISS während des STS-132-Flyaround 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Während der STS-133-Mission, die nach derzeitigem Stand am 24. Februar starten soll, werden sich alle Raumfahrzeuge der Partnernationen an der Internationalen Raumstation befinden. Neben einer russischen Sojus-Kapsel und einem Progress-Frachttransporter, sowie dem amerikanischen Space Shuttle, werden noch das japanische HTV <i>Kounotori</i> 2 und das europäische ATV <i>Johannes Kepler</i> anwesend sein. Diese einmalige Gelegenheit möchte die NASA gerne nutzen, um ein einzigartiges Gruppenfoto der Internationalen Raumstation zu erhalten. </p>



<p>Der Plan würde vorsehen, dass die Besatzung des Raumschiffes Sojus TMA-01M, bestehend aus den Kosmonauten Alexander Kaleri und Oleg Skripochka, sowie dem derzeitigen Kommandanten der ISS Scott Kelly, von der Raumstation abkoppelt und einen sogenannten Flyaround durchführt. Nach Abschluss des Manövers würde die Besatzung dann wieder zur Station zurückkehren. </p>



<p>Sollte der Plan genehmigt werden, so hätte man zwei Möglichkeiten diesen in die Arbeitszeit der Astronauten einzugliedern. Die erste Möglichkeit sähe den Flyaround am neunten Flugtag vor. Allerdings hätte die Besatzung der Raumstation dann nur vier Stunden Schlaf. Alternativ könnte man den Zeitplan vom achten Flugtag um fünf Stunden kürzen, um so der Besatzung die volle Erholungszeit zu ermöglichen. Dies hätte allerdings zur Folge, dass Kommandant Scott Kelly die geplanten Arbeiten im neuen permanenten Mehrzweckmodul Leonardo nicht abschließen könnte. Außerdem müssten viele Aufgaben der Sojus Besatzung auf andere Crewmitglieder verteilt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Atlantis während der STS-71-Mission 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die zweite Möglichkeit würde eine Verlängerung der STS-133-Mission um einen zusätzlichen Tag vorsehen. Der Flyaround würde dann am neuen neunten Flugtag stattfinden, während Flugtag 10 und 11 (vorher Flugtag 9 und 10) ohne Veränderung durchgeführt werden könnten. </p>



<p>Ein ähnliches Manöver wurde bereits 1995 durchgeführt, um das Space Shuttle Atlantis während der STS-71-Mission zu fotografieren, als es von der Raumstation Mir abkoppelte. Damals kam es allerdings zu einem Zwischenfall, als die Raumstation für kurze Zeit unbemannt war. Nachdem das Shuttle und die Sojus von der Station getrennt waren, fielen die Bordcomputer der Mir aus. Dies führte dazu, dass die Besatzung der Mir schnellstmöglich wieder an die Station ankoppeln musste, bevor diese außer Kontrolle geraten wäre. </p>



<p>Derzeit ist allerdings noch unklar, ob die russische Raumfahrtbehörde ihre Zustimmung zu diesem Vorschlag erteilt, da einige Vorbereitungen getroffen werden müssen. Insgesamt würde die Besatzung der ISS ungefähr 15 Stunden brauchen, um den Plan umzusetzen. Acht Stunden würden alleine für die Aktivierung und Vorbereitung der Sojus-Kapsel gebraucht. Die Besatzung müsste außerdem einige Trainingseinheiten durchlaufen. Zu diesen Einheiten würde auch eine dreistündige Übung für die Rückkehr zur Erde gehören, falls man aufgrund einer technischen Störung nicht mehr an die Raumstation ankoppeln kann. </p>



<p>Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Raumfahrtbehörden einigen. Diese Gelegenheit würde sich allerdings nicht noch einmal bieten, da die Space-Shuttle-Flotte noch in diesem Jahr ausgemustert wird. Ein solches Foto der kompletten Internationalen Raumstation mit all seinen Komponenten und Versorgungstransportern wäre daher für die NASA ein schönes Geschenk, um das Space-Shuttle-Programm zu würdigen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS-Besatzung mit umfangreichem Arbeitsprogramm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-mit-umfangreichem-arbeitsprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 16:21:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[SolO]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33908</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Langzeitbesatzung arbeitete in dieser Woche erneut mit beiden Roboterarmen, bereitete den russischen Ausstieg Nr. 28 vor, entlud das HTV 2 und arbeitete in Sojus-TMA 01M. Weiter erfolgte eine Bahnanhebung, Progress-M 07M wurde beladen und die Zeitpläne während der STS-133-Mission besprochen. (Newsbild: Catherine Coleman im Kibo-Modul) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, DLR. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Langzeitbesatzung arbeitete in dieser Woche erneut mit beiden Roboterarmen, bereitete den russischen Ausstieg Nr. 28 vor, entlud das HTV 2 und arbeitete in Sojus-TMA 01M. Weiter erfolgte eine Bahnanhebung, Progress-M 07M wurde beladen und die Zeitpläne während der STS-133-Mission besprochen. (Newsbild: Catherine Coleman im Kibo-Modul)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022011172156_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022011172156_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die EP wird in das HTV 2 zurück transferiert 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Wochenanfang fanden erneut Robotikarbeiten an der ISS statt. Die leere Transportpalette (Exposed Pallet = EP) wurde zum HTV 2 zurück transferiert. Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman lösten dafür mit dem japanischen Roboterarm die EP von der japanischen Außenplattform JEF und übergaben diese an den Stationsarm Canadarm2. Mit diesem wurde die EP in den drucklosen Transportraum vom HTV 2 geschoben und befestigt. Der Stationsarm wurde anschließend in die Parkposition zum Umsetzen von HTV 2 am 18. Februar gefahren. Für diese, in der nächsten Woche stattfindende Robotiktätigkeit, rekalibrierte Paolo Nespoli eine entsprechende Kamera. Der Pressurized Logistics Carrier (PLC), also der unter Druck stehende Frachtraum von <i>Kounotori 2</i>, wie das HTV von japanischer Seite genannt wird, wurde von der Besatzung fast vollständig entladen und alle Frachtteile zur ISS transportiert. 
<br>
Im russischen Segment der ISS starteten Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew mit den Vorbereitungen zu ihrem zweiten Weltraumausstieg. Ziel dieses am 16. Februar stattfindenden Außeneinsatzes ist es, den Mikrosatelliten „Kedr“ auszusetzen, das radiometrisches System RK-21-8 und das Molnija-Gamma-Experiment an einer URM-D-Arbeitsplattform anzubauen und anzuschließen. Weiterhin sollen zwei Materialproben-Paneele vom Sarja-Modul geborgen und eine russische Fußhalterung vom Swesda-Modul gezielt ins All entsorgt werden. Die beiden russischen Raumfahrer besprachen dafür den zeitlichen Ablauf mit den Spezialisten am Boden und bereiteten ihre Ausrüstung im Schleusenmodul Pirs vor. Zwischenzeitlich stellte Paolo Nespoli US-Equipment für den russischen Außeneinsatz zusammen. In der zweiten Wochenhälfte bereiteten Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew ihre Orlan-MK-Raumanzüge für den Ausstieg vor. Sie arbeiteten an den erneuerbaren Elementen der Anzüge, führten Dichtigkeits- und Kommunikationstests durch und prüften die Schnittstellen im Schleusenmodul Pirs. Alexander Kaleri bereitete Progress-M 09M für die Zeit während der Außenmission vor. Dazu wurden dessen Luke geschlossen, das ist nötig, um Pirs während der Außenbordarbeit als Luftschleuse nutzen zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022011172156_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022011172156_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Scott Kelly arbeitet am Combustion Integrated Rack
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Kommandant Scott Kelly verwendete ein Teil seiner Zeit zur Einrichtung des Combustion Integrated Racks, einem Experimentenschrank zur Erforschung von Verbrennungsvorgängen in der Schwerelosigkeit. Es ist damit möglich, flüssige, tröpfchen- oder gasförmige Kraftstoffe zu verbrennen und die Abgase wissenschaftlich auszuwerten. Zusätzlich kann in der Verbrennungskammer ein fast vollständiges Vakuum oder ein Überdruck für den Versuchsablauf erzeugt werden. Scott Kelly ersetzte eine Verteilerflasche, einen Befestigungsarm, zwei Nadeln für die Kraftstoffzufuhr und einige kleinere Bauteile, diese entnahm er dem Ersatzteilfundus der Station. Nachdem alles von Verbrennungsrückständen gereinigt war, konnten die Frontklappe sowie die oberen und unteren Türen verschlossen werden. Damit wurde die Bereitschaft des      Combustion Integrated Racks für eine nächste Forschungsreihe hergestellt.</p>



<p>Oleg Skripotschka hatte die Aufgabe, in der Rückkehrkapsel von Sojus-TMA 01M die Software der Neptun-Konsole zu erneuern. Anschließend führte er einen Test der neuen Software und der vier am 2. Februar installierten Mikro-Ampermetern der Schalttafeln durch. Diese neuen Mikro-Ampermeter stellen eine Backup-Funktion zur Verfügung, um das Raumfahrzeug beim Wiedereintritt zu kontrollieren. Beim Anflug von Sojus-TMA 01M im Oktober 2010 hatte es ein Problem mit einem Analog-Digitalwandler gegeben, so dass damals einige Werte auf der Neptun-Konsole der Rückkehrkapsel nicht angezeigt werden konnten. Die am Mittwoch erfolgte Bahnanhebung der Station durch die Triebwerke von Progress-M 07M erhöhte die durchschnittliche Umlaufbahn um 0,9 km auf 352,3 Kilometer, die Brenndauer betrug 263 Sekunden. Weiterhin verbrachte Alexander Kaleri etwas Zeit damit, den erwähnten Progress-Transporter mit Müll und nicht mehr benötigter Ausrüstung zu beladen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022011172156_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022011172156_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman arbeitet im Schleusen-Modul Quest 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Paolo Nespoli und Catherine Coleman führten in dieser Woche eine Abstimmungskonferenz zu STS 133 mit den Spezialisten der Bodenstation durch. Dabei wurde der Frachttransfer während der Dockingphase und die anstehenden US-Weltraumausstiege besprochen. Weiterhin hatten beide die Aufgabe, die auf der Station befindlichen amerikanischen Raumanzüge EMU (Extravehicular Mobility Unit) zu warten. Dabei wurden die Batterien der EMU&#8217;s geladen und CO<sub>2</sub>-Filter ausgewechselt. Ebenso fand eine Reinigung der Schläuche des Anzugkühlsystems statt, um es von Bakterien und anderen schädlichen Rückständen zu befreien. Zwei der EMU&#8217;s sollen bei den Ausstiegen während der Discovery-Mission verwendet werden. Zusätzlich wurden  Ausrüstungsgegenstände und Außenbordwerkzeuge für die kommenden Ausstiege der Shuttle-Besatzung im Schleusenmodul Quest gesichtet und vorbereitet. 
<br>
In dieser Woche begann Paolo Nespoli mit seiner ersten SOLO-Reihe (Sodium Loading in Microgravity). SOLO ist eine vom DLR-Institut für die Raumfahrtmedizin in Köln geführte Studie zur Erforschung des Knochenschwundes in der Schwerelosigkeit. Dabei untersuchen Mediziner das Zusammenspiel von Knochen- und Muskelstoffwechsel mit den Faktoren Ernährung, Salz- und Flüssigkeitshaushalt von Raumfahrern. Genutzt wird dafür das Cardiolab als Teil des European Physiology Modules (EPM) im Columbus-Labor und SLAMMD (Space Linear Acceleration Mass Measurement Device), ein Gerät zur Masseermittlung von Menschen im All. Paolo Nespoli absolviert nun die erste von zwei sechstägigen SOLO-Diäten. Dabei muss er von Tag 1 bis 5 speziell angefertigte Mahlzeiten zu sich nehmen, der sechste Tag ist Diät-frei. Bei der ersten Diätreihe enthalten die Mahlzeiten einen normalen Salzgehalt, die zweite Reihe hingegen beinhaltet geringe Salzmengen. Dadurch lassen sich Vergleichswerte ermitteln, einem hohen Salzgehalt im Essen werden die negative Eigenschaft nachgesagt, im All die Abnahme der Knochendichte zu beschleunigen. Die neuen Erkenntnisse könnten direkten Einfluss auf weitere und längere Raumflüge haben. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 12.02.2011:</p>



<p>352,2 km bei einem Höhenverlust von 47 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Februar, russischer Weltraumausstieg 28 von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li><li>18. Februar, Umsetzen des HTV 2 „Kounotori“ nach Harmony-Zenit</li><li>20. Februar, Progress-M 07M verlässt die ISS</li><li>23. Februar, ATV-2 „Johannes Kepler“ erreicht die ISS</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg174515#msg174515" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 8. Februar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Entladearbeiten an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/entladearbeiten-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 21:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Woche hatte die Stammbesatzung viele Transportarbeiten zu bewältigen. Es wurden das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ und der russische Versorger Progress-M 09M entladen. Das 1998 gestartete russische Sarja-Modul absolvierte heute den 70.000. Umlauf um die Erde. Neben den Stauarbeiten von Frachtgütern, Umbauarbeiten im Kibo-Labormodul und dem Ersteinsatz der „Roboterhand“ Dextre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In dieser Woche hatte die Stammbesatzung viele Transportarbeiten zu bewältigen. Es wurden das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ und der russische Versorger Progress-M 09M entladen. Das 1998 gestartete russische Sarja-Modul absolvierte heute den 70.000. Umlauf um die Erde. Neben den Stauarbeiten von Frachtgütern, Umbauarbeiten im Kibo-Labormodul und dem Ersteinsatz der „Roboterhand“ Dextre  kam auch die Forschung nicht zu kurz. (Newsbild: Catherine Coleman beim Haare waschen)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von Peter Rittimger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-08-47688.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick in das Frachtabteil von Progress-M 09M mit „Kedr“
<br>
(Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p>Zu Beginn dieser Woche 11 der Langzeitbesatzung 26 standen diverse Entladearbeiten der neu angekommenen Transportraumschiffe HTV 2 und Progress-M 09M auf dem Aufgabenplan. Kommandant Scott Kelly und Catherine Coleman transportierten das japanische Experiment-Rack KOBAIRO vom HTV 2 in das Kibo-Labormodul. Dort wurde es an der Position F3 eingebaut und anschließend über ein Schnittstellen-Element UIP (Utility Interface Panel) mit den Stationssystemen verbunden. Alle Besatzungsmitglieder führten Transferarbeiten von kleineren Frachtartikeln durch und buchten sie in das stationseigene Inventar Management System (IMS) ein. Weiterhin wurde eine gemeinsame 15-minütige Sicherheitseinweisung zum HTV abgehalten. Geschult wurden Notfallprozeduren zum schnellen Verschließen der Luke, die Kontrolle der Dichtungen und das Kennenlernen der Hardware des Transporters. </p>



<p>Progress-M 09M erreichte letzten Sonntag die internationale Raumstation. Nach zweitägigem Flug koppelte der russische Transporter automatisch am Docking- und Schleusenmodul Pirs. Neben verschiedensten flüssigen und festen Versorgungsgütern befand sich die wissenschaftliche Nutzlast der Mikrosatellit „Kedr“ im Progress-Frachtmodul. Diese kleine Satellit, auch als Earth Artificial Satellite (EAS) bezeichnet, wiegt 30 Kilo und hat die Abmaße von 550 x 550 x 400 mm. Der nach dem Funkrufzeichen Juri Gagarins benannte Satellit soll während des russischen Weltraumausstieges am 16. Februar von Hand ins All ausgesetzt werden. Die anschließende Flugkontrolle wird ein Verbund von Funkamateurstationen durchführen, das Amateurfunk-Rufzeichen von „Kedr“ ist RS1S. Zum 50. Jahrestag des Erstflugs Juri Gagarins am 12. April 1961 sollen auf der Amateurfunkfrequenz 145.95 MHz an die 25 Grußbotschaften in 15 Sprachen, etliche Fotos und wissenschaftliche Daten versendet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman schließt KOBAIRO im Kibo-Modul an.
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Verlauf der Woche wurde die im drucklosen Frachtbereich von HTV 2  transportierte Nutzlast mit seiner Transportpalette entladen. Im Vorfeld dazu führten Paolo Nespoli und Catherine Coleman an der von Scott Kelly vorbereiteten ROBoT-Station (Robotics On Board Trainer) mehrere Übungseinheiten zu den Arbeiten mit den Stationsarmen Canadarm2 und JEMRMS (Roboterarm des Kibo-Moduls) durch. Für die nachfolgenden Arbeiten begaben sich Paolo Nespoli und Catherine Coleman zum Aussichtsmodul Cupola, wo sie eine Fußhalterung zum besseren Stand montierten und die Kontrollstation des Canadarm2 aktivierten. Mit diesem zogen sie die Transportpalette (Exposed Pallet = EP) aus dem HTV 2, schwenkten sie in die Richtung des japanischen Stationsteils und übergaben sie an den japanischen Roboterarm. Mit diesem von Scott Kelly im Kibo-Modul gesteuerten Roboterarm wurde die EP an der japanischen Außenplattform (JEM Exposed Facility = JEF) für weiter Entladearbeiten temporär befestigt. </p>



<p>Im Wochenverlauf fanden weitere Arbeiten am japanischen Experiment-Rack KOBAIRO im Kibo-Labormodul statt. KOBAIRO enthält einen Vakuumbrennofen mit drei Heizungsblöcken, deren Positionen und Temperaturen unabhängig voneinander gesteuert werden können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman verlegt ein Kabel im Destiny-Modul.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Verschiedene Temperaturprofile sollen zur Herstellung und Erforschung von qualitativ hochwertigen Kristallen genutzt werden. Catherine Coleman entfernte die Startsicherungen an der Frontplatte des Brennofens. Anschließend wurde dieser geöffnet und es konnten die mechanischen Arretierungen an den drei Heizelementen entfernt werden. Das von HTV 2 angelieferte Mehrzweck-Nutzlast-Rack (Multi-purpose Small Payload Rack = MSPR) wurde ebenfalls aus dem sogenannten Pressurized Logistics Carrier (PLC) entladen. In ihm können zukünftig mehrere kleinere Experimente betrieben werden, wobei Strom- und Datenanschlüsse im MSPR bereitgestellt werden. Die Entladearbeiten von Progress-M 09M wurden während der gesamten Woche fortgesetzt. </p>



<p>Vorbereitend auf das Entladen der Transportpalette an der japanischen Außenplattform wurde der Stationsarm Canadarm2 von der Bodenkontrolle gesteuert an einem Befestigungspunkt der mobilen Plattform, auch Mobile Base System (MBS) genannt, befestigt. Auf der Gitterstruktur wurde nun der mobile Transporter zur Arbeitsposition 7 bewegt und mit der kanadischen „Roboterhand“ Dextre verbunden. Unter Zuhilfenahme von Dextre, und ebenfalls von der Bodenkontrolle gesteuert, wurden die US-Ersatzteile von der EP entladen. Die Transportbox mit kleineren Ersatzteilen und ein Flex Hose Rotary Coupler (FHRC), also eine flexible Schlauch-Drehverbindung für Ammoniak-Kühlmittel der Radiatoren an der Gitterstruktur, verbleiben bis zur Befestigung auf der durch STS 133 zu liefernden Stauplattform ELC 4 an einer Arbeitsplattform von Dextre. Dextre wurde erneut am Destiny-Labormodul befestigt und vom Stationsarm gelöst. Hier werden die beide Nutzlasten über Dextre mit Strom versorgt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_4.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli arbeitet mit der 3D-Kamera ERB 2.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Ständig werden auf der ISS etliche Experimente und Forschungsreihen durchgeführt. Oleg Skripotschka begann eine weitere Testreihe zum MedOps-SZM-MO-21-Experiment. Dabei geht es um die Erfassung von Daten zur mikrobiologische Verunreinigung der ISS-Atmosphäre. Es wurden Proben von Oberflächen der Station und sanitären Einrichtungen genommen. Die Petrischalen mit den Proben wurden dann in der KRIOGEM-03-Gefriereinheit zwischengelagert und sind bereit für die Rückkehr zur Erde, wo weitere Untersuchungen folgen werden. Paolo Nespoli führte seine 2. Sitzung an Bord mit dem MedOps-Experiment WinSCAT (Spaceflight Cognitive Assessment Tool for Windows) durch. Bei diesem monatlich stattfindenden Test ist ein Fragebogen in einem Zeitlimit auszufüllen. Dabei werden kognitive Test ausgeführt, wobei es auf Konzentration, Aufmerksamkeit, das Kurzzeitgedächtnis, räumliche Orientierung und mathematische Fähigkeiten ankommt. Weiterhin arbeitete Paolo Nespoli in den letzten Wochen mit einer neuartige 3D-Kamera der ESA. Diese ERB 2 genannte Kamera nutzt hochauflösende Optik und moderne Elektronik, um eine sehr verbesserte 3D-Videowirkung zu ermöglichen und die Station kartografisch darzustellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022011221527_small_5.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli trainiert mit CEVIS.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Mannschaft absolvierte ihr tägliches zweistündiges Trainingsprogramm mit den in der Station vorhandenen Übungsgeräten. Dieses ist nötig, um dem Muskelabbau durch die fehlende Gravitation während einer Langzeitmission entgegenzuwirken. Es gibt auf der ISS zwei Laufbänder TVIS und COLBERT, zwei Fahrradergometer VELO und CEVIS, das Fitness-Rudergerät FWED und ein Universal-Trainingsgerät mit Namen ARED. Weiter nahm sich Kommandant Scott Kelly die Zeit, mit mehreren Radiosendern über das Leben auf der ISS und das Attentat auf seine Schwägerin Gabrielle Giffords in Tucson zu sprechen. Auch die Erdbeobachtung im Rahmen der CEO (Crew Earth Observation) wurde fortgesetzt. Spezielle Ziele waren diesmal Asmara, die Hauptstadt von Eritrea, der mit Wasser gefüllte Bosumtwi-Krater in Ghana und die kleine tropische Insel Ascension im Südatlantik. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 03.02.2011: 352,2 km bei einem Höhenverlust von 88 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>09. Februar, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li><li>16. Februar, russischer Weltraumausstieg 28 von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li><li>18. Februar, Umsetzen des HTV 2 „Kounotori“ nach Harmony Zenit</li><li>20. Februar, Progress-M 07M verlässt die ISS</li><li>23. Februar, ATV-2 „Johannes Kepler“ erreicht die ISS</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg173759#msg173759" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 1. Februar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>H-IIB</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/h-iib/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entwickelt worden, um das HTV zu starten, ist die H-IIB der neuste japanische Träger. Basierend auf der H-IIA, kann sie auch als Satellitenträger eingesetzt werden. Autor: Daniel Maurat. Die H-IIB (auch H-IIB 304) ist die bisher stärkste Trägerrakete, die überhaupt in Japan gebaut wurde. Die Hauptnutzlast ist das japanische HTV, ein Versorgungsraumschiff zur Versorgung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Entwickelt worden, um das HTV zu starten, ist die H-IIB der neuste japanische Träger. Basierend auf der H-IIA, kann sie auch als Satellitenträger eingesetzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a>.</p>



<p>Die H-IIB (auch H-IIB 304) ist die bisher stärkste Trägerrakete, die überhaupt in Japan gebaut wurde. Die Hauptnutzlast ist das japanische HTV, ein Versorgungsraumschiff zur Versorgung der Internationalen Raumstation ISS. Aber es können auch Satelliten, wie bei der europäischen Ariane 5, mit einem Doppelstart in einen Geotransferorbit (GTO). Als Startplatz nutzt man die Startrampe LA-Y der Osaki Range in Tanegashima Space Center. auf der Insel Tanegashima südlich der Küste der japanischen Insel Kyushu, einer der vier Hauptinseln Japans.</p>



<p><strong>Entwicklung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/h2b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/h2b.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine H-IIB vor dem Start des ersten HTV auf der Startrampe in Tanegashima.<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p>Die Entwicklung der H-IIB begann, nachdem die damalige japanische Weltraumorganisation NASDA (heute JAXA) beschloss, das HTV (H-II Transfer Vehicle) zu bauen. Um das 16t schwere Raumschiff zu starten, brauchte man einen geeigneten Träger. Man entschied sich für die H-II, dem modernsten japanischen Träger. Nachdem aber diese nur ein mäßiger Erfolg bei extrem hohen Startkosten (150 Mio Dollar im Gegensatz zu 120 Mio Dollar bei der Ariane 5), hervorgerufen durch die komplizierte Bauweise, überarbeitete man die H-II. Daraus entstand die H-IIA, die wesentlich einfacher in der Produktion und günstiger ist als die alte H-II. Die H-IIA hat aber nicht genügend Nutzlast, um das HTV zu starten. Deshalb entwickelte man die H-IIB, die eine H-IIA mit größerer Erststufe ist. Die Entwicklung wird durch die Firma <em>Mitsubishi Heavy Industries</em> durchgeführt, die die meisten der japanischen Flüssigträgerraketen entwickelt hat, unter anderem auch die H-II und die H-IIA.</p>



<p>Die Kennzeichnung wurde von der H-IIA übernommen. Die Kennnummer 304 steht für die neue Erststufe (die erste Ziffer) und für die Anzahl der Booster (die dritte Ziffer)</p>



<p><strong>Technik</strong></p>



<p>Die H-IIB ist eine zweistufige Trägerrakete, die als Triebstoff die kyrogenen LH2 (flüssiger Wasserstoff) und LOX (flüssiger Sauerstoff) benutzt. Außerdem hat sie zur Unterstützung beim Start vier Startbooster. Die Rakete ist insgesamt 57,6 Meter lang, hat einen Durchmesser von 5,2 Meter (erste Stufe) oder 4 Meter (zweite Stufe) und wiegt voll betankt 567,6t. Beim Start hat die gesamte Rakete einen Schub von 8.372 kN und kann eine Nutzlast von 15,5t auf eine erdnahen und 8t einen einen Geotransferorbit (GTO). Hier die Stufen und Booster im Detail:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Booster</strong> benutzen als Treibstoff den Festtreibstoff HTPB, der auch von den meisten Feststoffstufen benutzt wird. Die Booster sind 17,20 Meter lang, haben einen Durchmesser von 2,7 Metern und wiegen leer 11,325t, während sie mit Treibstoff 86t wiegen. Sie brennen nach 115 Sekunden ab und liefern auf Meereshöhe einen Schub von 1673 kN. Aus einem Segment gebaut, werden sie auch bei der H-IIA benutzt.</li><li>Als einziges Segment der Rakete ist die <strong>erste Stufe</strong> nicht identisch wie bei der H-IIA. Sie ist 38,20 Meter lang, hat einen Durchmesser von 5,2 Meter und wiegt leer 23,15t, mit Treibstoff schon 193t. Dabei ist sie 1 Meter länger und hat einen um 1,2 Meter größeren Durchmesserund damit ein 1,7fach höheres Volumen als die erste Stufe der H-IIA . Als Triebwerk benutzt es zwei LE-7A-Triebwerke, die mit LH2 und LOX betrieben werden. Diese haben jeweils einen Schub von 840 kN und brennen 335 Sekunden lang. Dieses Triebwerk ist eine Modifikation des Triebwerks der H-II, nur einfacher und mit weniger Teilen. Im Gegensatz dazu benutzt die H-IIA nur ein LE-7A.</li><li>Die <strong>zweite Stufe</strong> entspricht wieder der der H-IIA, wobei sie etwas verstärkt ist, um die höhere Masse der Nutzlast zu tragen. Sie ist 9,2 Meter lang, hat einen Durchmesser von 4,07 Meter und wiegt leer 3t, mit Treibstoff 19,6t. Als Triebwerk benutzt es das LE-5B-Triebwerk, die Modifikation des Triebwerks, das schon in H-II und H-I benutzt wurde. Betrieben mit LH2 und LOX, hat es einen Schub von 136,5 kN bei einer Brenndauer von 534 Sekunden. An der Spitze der Stufe befindet sich ein Nutzlastadapter, auf dem die Nutzlast beim Start befestigt ist. Mit dieser Stufe wird die Nutzlast in den Zielorbit gebracht und dann ausgesetzt.</li></ul>



<p><strong>Technischen Daten</strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>2</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>57,60 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>5,20 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>8.372 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>567,6 t</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoffmasse</strong></td><td><em>496,15 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>15.500 kg (LEO); 8.000 kg (GTO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>10. September 2009</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>&#8211;</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>HTBP (Booster); LH2/LOX (1. + 2. Stufe)</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>Booster: 4x Nissan SRB-A<br><br>1. Stufe: 2x Mitsubishi LE-7A<br><br>2. Stufe: 1x Mitsubishi LE-5B</em></td></tr></tbody></table>



<p><strong>Starts</strong></p>



<p>Die erste Mission der H-IIB war der Jungfernflug des HTV. Der Start erfolgte am 10. September 2009 um 19:01 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus statt. Nach acht Minuten hat die Rakete das HTV ausgesetzt und es konnte mit seiner eigenen Mission beginnen.</p>



<p>Die zweite Mission wurde am 22. Januar 2011 um 6:37 Uhr MEZ gestartet. Auch hier wurde ein HTV zur ISS gestartet werden. Der Missionsverlauf entsprach dem des ersten Starts.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/h-2-transfer-vehicle-htv/" data-wpel-link="internal">Versorger HTV</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/h-iib/" data-wpel-link="internal">H-IIB</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keine Langeweile auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/keine-langeweile-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 18:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 2]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Moment der Stille begann diese Woche auf der ISS. Die Besatzung bereitete sich intensiv auf die nächsten Aktivitäten, wie die Ankunft von HTV-2, ATV-2 und den russischen Außeneinsatz, vor. Weiter wurde die Umlaufbahn des Orbitalkomplexes durch Progress-M 07M angehoben und etliche Forschungs-, Wartungs- und Umbauarbeiten durchgeführt. (Newsbild: Scott Kelly beim CFE-Experiment in Destiny) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit einem Moment der Stille begann diese Woche auf der ISS. Die Besatzung bereitete sich intensiv auf die nächsten Aktivitäten, wie die Ankunft von HTV-2, ATV-2 und den russischen Außeneinsatz, vor. Weiter wurde die Umlaufbahn des Orbitalkomplexes durch Progress-M 07M angehoben und etliche Forschungs-, Wartungs- und Umbauarbeiten durchgeführt. (Newsbild: Scott Kelly beim CFE-Experiment in Destiny)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-18-47766.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011194856_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011194856_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli vor dem Kommando-Panel beim Onboard-Training zu den Annäherungs- und Kopplungsprozeduren des HTV-2 
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(Bild: NASA)
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<p>Ausgelöst durch die tragischen Ereignisse am letzten Wochenende in Tucson/Arizona, wurde am Wochenbeginn eine Gedenkminute für die Opfer des Attentates auf der Station und dem Missionskontrollzentrum in Houston  eingelegt. Gabrielle Giffords, die Frau von STS-134-Kommandant Mark Kelly und Schwägerin von ISS-Kommandant Scott Kelly, war eines dieser Opfer und wurde schwer verletzt. Während einer Live-Schaltung von Premier Wladimir Putin zur ISS drückte dieser ebenfalls sein Bedauern über die Vorfälle gegenüber den beiden Kelly-Zwillingen und deren Familienangehörigen aus.</p>



<p>Zum Beginn dieser Woche hatte Paolo Nespoli die Aufgabe bis dahin verstautes Equipment für die Ankunft und Kopplung des japanischen HTV-2 „KOUNOTORI“ im Kibo-Labormodul aufzubauen und anzuschließen. Nachdem dies erfolgreich war, versammelten sich Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman vor dem Kommando-Paneel und führten ein Onboard-Training zu den Annäherungs- und Kopplungsprozeduren des HTV-2 durch. Besprochen wurden weiter die Aktivitäten mit den Stationsarmen und es erfolgte eine Überprüfung der vom HTV-2 benötigten Gerätschaften zur Endannäherung. Um Störungen an der oberen und unteren Docking-Luke im Hamony-Knoten vorzubeugen, entriegelte Paolo Nespoli den Lukenmechanismus dieser beiden  Anlegeports. Zusätzlich wurde ein Strom- und Datenkabel zur oberen  Docking-Luke im Hamony-Knoten verlegt, da HTV-2 während der STS-133 Mission der Discovery dorthin umgesetzt werden soll.</p>



<p>Auch für die Ankunft des europäischen Transporter ATV-2 „Johannes Kepler“ im Februar ist Ausrüstung im russischen Stationsteil montiert worden. So installierte Alexander Kaleri das ATV-Kommunikationsgerät, die Handkontrolleinheit des Backupsystems zum Andocken, das ATV-PU Bedienpaneel und er verband die elektronischen Bestandteile zum BITS2-12 Telemetrie-Systems an Bord. Anschließend widmete er 3,5 Stunden seiner Zeit Aufräumarbeiten im Sarja-Modul um hinter den Paneels 104-106 gestaute Ausrüstungsgegenstände zu ihrer neuen Stauposition im Rasswjet-Modul zu transportieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011194856_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011194856_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Orlan-Raumanzüge werden in Pirs vorbereitet 
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(Bild: NASA)
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<p>In Vorbereitung auf den russischen Weltraumausstieg am 21. Januar wurden die Systeme im Kopplungs- und Ausstiegsmodul Pirs geprüft und weitere Arbeiten dazu durchgeführt. Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew bereiteten ihre Orlan-MK-Raumanzüge auf die Anprobe (Dry-Run) vor, sichteten die Ausrüstung und studierten die Arbeitsbereiche außerhalb der Station. Etwas später widmeten sich die beiden den erneuerbaren Elementen ihrer Raumanzüge, wie LP-9 LiOH-Kanister, Haupt- und Reserve-BK-3M-Sauerstofftanks, Feuchtigkeitssammler, Trinkwasserfilter, einen Filter der Entgasungspumpe und 825M3-Batterien der Funkanlage. Zusätzlich unterstützte Catherine Coleman die beiden bei der Ausstattung mit US-Ausrüstung. </p>



<p>Am Donnerstag fand erneut eine Bahnanhebung des Orbitalkomplexes statt. Zuvor schloss Scott Kelly die Schutzverschlüsse der Fenster von Destiny, Kibo und Cupola, um Verunreinigungen an diesen durch die Triebwerkszündungen zu vermeiden. Die acht Annäherungs- und Manövriertriebwerke von Progress-M 07M wurden um 10:00 Uhr MEZ für 11 Minuten und 04 Sekunden gezündet. Die Befehle kamen dabei vom Hauptcomputer des russischen Segmentes. Die ISS stieg um 2,4 km auf eine durchschnittliche Umlaufbahn von 353,3 km, um diese für die Ankunft von Progrss-M 09M, HTV-2, ATV-2 und dem Space-Shuttle Discovery und die Rückkehr von Sojus-TMA 01M zu optimieren. Die Geschwindigkeit der ISS erhöhte sich mit dem Manöver um 1,4 Meter pro Sekunde. </p>



<p>Nach der Bahnanhebung standen etliche kleinere Arbeiten auf dem Programm der Besatzung. Paolo Nespoli arbeitete am Wissenschaftslaboratorium in Columbus, wo er einzelne Verriegelungen löste, welche die wissenschaftlichen Nutzlasten vor den geringen Beschleunigungen während den Bahnanhebung schützen. Anschließend hielt er die wöchentliche Audio-Konferenz mit dem Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen/Deutschland ab. Scott Kelly ersetzte den Separator-Filter des Wasseraufbereitungssystems (WRS) im US-Segment durch ein entsprechendes Ersatzteil, das er dem Stauraum (JEM Logistics Pressurized Element) oberhalb des Kibo-Moduls entnahm.</p>



<p>In dieser Woche fand eine 30-minütige Sitzprobe der Besatzung von Sojus-TMA 01M in ihrem Rückkehrraumschiff statt. Scott Kelly, Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka legten dazu ihre Sokol-Fluganzüge an und nahmen in den Kazbek-UM-Schalensitze platz. Dabei bewerteten sie die Bequemlichkeit und Körperunterstützung der Spezialsitze. Weiter wird der Abstand zwischen der Spitze des Kopfs und dem Rand des Sitzes mit einem Lineal vermessen, um einen ausreichenden Federweg der Sitzschale mit den Dämpfern für die Landung einzustellen. Raumfahrer können bei einem Langzeitaufenthalt im All an Masse verlieren und werden in der Regel durch die fehlende Schwerkraft einige Zentimeter größer. Zwar ist die Landung erst in zwei Monaten geplant, trotzdem könnte die Nutzung des Raumschiffes im Notfall eher nötig werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011194856_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011194856_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli und Alexander Kaleri beim Notfall-Training im Kibo-Modul 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Ein Teil der Langzeitbesatzung führte am Ende der Woche ein medizinisches Notfalltraining durch. Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman trainierten dabei den Umgang mit der Notfallausrüstung, wie dem automatisierten Defibrillator, einem Beatmungsgerät und dem „Crew Medical Restraint System“. Dieses CRMS ist eine Vorrichtung, auf der Patienten für Behandlungen, Defibrillationen und andere Notfälle in der Schwerelosigkeit befestigt werden können. Es kann in zwei Minuten an der ISS-Struktur befestigt werden und dient auch als Transportmittel von Patienten zwischen Station und Shuttle. Dieses Training an Bord gibt den  Besatzungsmitgliedern die Gelegenheit, gemeinsam bei einem vorgetäuschten medizinischen Notfall an Bord der ISS zu agieren. Weiter dient es der Auffrischung von am Boden erlernten Fähigkeiten zum Gebrauch von Ausrüstung und Verfahren.</p>



<p>Die Forschung kam in dieser Woche ebenfalls nicht zu kurz, so führte Dmitri Kondratjew seinen ersten MBI-24 „SPRUT-2“ Test durch. Dabei geht es um die Erforschung des Verhaltens von Körperflüssigkeiten bei dem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit und der Vergleich mit den Werten vor dem Flug. Die benötigten Gerätschaften dafür sind der RSS-Med A31p Laptop mit neuer Software, das Sprut-MBI-KIT um verschiedene menschliche flüssige Volumina zu bestimmen, ein Körpermassenmeter und eine Hämatokrit-Mikrozentrifuge. Damit können die Volumina von intrazellulärer und zwischenzellularer Flüssigkeit, der Gesamtflüssigkeit des Körpers, das zirkulierende Blut und das Verhältnis zwischen dem zellularen und flüssigen Blutbestandteil festgestellt und anschließend auf dem Laptop verglichen werden.</p>



<p>Scott Kelly und Catherine Coleman führten einen weiteren, PanOptic genannten, Augentest unter Aufsicht von Paolo Nespoli als medizinischer Offizier durch. Mit einem Ophthalmoskop werden hier, unter zu Hilfenahme von Augentropfen zur Pupillenerweiterung, hochauflösende Fotos und Videos der Netzhaut angefertigt. Anhand dieser kann die Durchblutung der Netzhaut bestimmt und die Werte auf einem Laptop zwischengespeichert werden. Nach Abschluss dieser Testreihe demontierte Paolo Nespoli die verwendete Ausrüstung und sandte die gewonnen Daten zur Erde.</p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 15.01.2011:353,2 km bei einem Höhenverlust von 40 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>18. Januar, russischer Raumanzugtest (Dry-Run) von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li><li>21. Januar, russischer Weltraumausstieg 27 von Oleg Skripotschka und Dmitri Kondratjew</li><li>24. Januar, Progress-M 08M verlässt die ISS</li><li>27. Januar, Ankunft und Kopplung des HTV-2 „Kounotori“</li><li>30. Januar, Ankunft und Kopplung von Progress-M 09M</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg171484#msg171484" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 10. Januar</a></li></ul>
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