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	<title>IABG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>IABG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Marble Imaging und Reflex Aerospace: Gemeinsames Erdbeobachtungssatellitennetz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marble-imaging-und-reflex-aerospace-gemeinsames-erdbeobachtungssatellitennetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2024 21:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024. Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners Reflex Aerospace einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam26.jpg" alt="" class="wp-image-139686"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p>Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/reflex-aerospace/" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a> einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der Erdbeobachtung an.</p>



<p>Mit einer geplanten Konstellation von bis zu 200 Kleinsatelliten will Marble Imaging das führende europäische Unternehmen im Bereich Erdbeobachtung werden und tagesaktuelle Aufnahmen des gesamten Planeten in sehr hoher Auflösung (Very High Resolution, VHR) bereitstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem deutschen Satellitenhersteller Reflex Aerospace eingegangen. Als eines der wenigen NewSpace-Unternehmen verfügt Reflex Aerospace über die Fähigkeit, Satellitenplattformen zu entwickeln, die vergleichbare Systeme hinsichtlich Stabilität und Ausrichtungsgenauigkeit übertreffen.</p>



<p>„Unser Planet steht aufgrund der Auswirkungen menschlichen Handelns vor großen Herausforderungen&#8220;, sagt Robert Hook, CEO von Marble Imaging. &#8222;Um die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, ist es entscheidend, diese Auswirkungen zu verstehen. Damit wir die Veränderungen beobachten und Lösungen entwickeln können, brauchen wir einen Big-Data Ansatz. Bisher sehen wir hier eine Lücke, weil die hochauflösenden Bilder, die für solche Anwendungen unerlässlich sind, nicht im notwendigen Ausmaß verfügbar sind.“</p>



<p>Die gewonnenen Erdbeobachtungs-Daten und Erkenntnisse sind unmittelbar für Anwendungen auf der Erde nutzbar. Dabei sind sie sowohl für staatliche als auch kommerzielle Akteure unerlässlich, etwa beim Monitoring und der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der Gewährleistung von Ernährungssicherheit und der Bereitstellung von humanitärer Hilfe.</p>



<p>Reflex Aerospace wird den ersten Satelliten dieser Konstellation für Marble Imaging entwickeln. Die Finanzierung erfolgt durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>) im Rahmen des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs, den Marble Imaging gewonnen hat. Die Beobachtungs-Instrumente von Marble Imaging teilen sich die Satelliten-Plattform mit einem weiteren Gewinner des Wettbewerbs: dem vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iabg/" data-wpel-link="internal">IABG</a> Innovation Center entwickelten AI-computer ‚Resilient AI in Space and the Edge‘ (RAISE), der für robuste und sichere Weltraumanwendungen entwickelt wurde.</p>



<p>&#8222;Die Möglichkeit, Machine Learning-Methoden direkt am Sensor und an der Schnittstelle robust und sicher einzusetzen, ist der Schlüssel zum Umgang mit Big Data und zur Ermöglichung autonomer Funktionen im anspruchsvollen und komplexen Weltraumumfeld&#8220;, betont Dr. Daniel Kliche, SVP Innovations Center der IABG.</p>



<p>Durch die Entwicklung der ersten europäischen Satellitenkonstellation für hochauflösende Bilder im Erdorbit in Partnerschaft mit Reflex fordert Marble einen überwiegend von den USA dominierten Markt heraus und stärkt die europäische Unabhängigkeit bei der Bereitstellung von hochauflösenden Erdbeobachtungs-Daten.</p>



<p>Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, erklärt: &#8222;Wir bei Reflex Aerospace glauben, dass die Zukunft unseres Planeten von Innovationen im Weltraum abhängt – das ist es, was uns an der Mission von Marble Imaging gereizt hat. Durch diese Partnerschaft werden wir neue Technologien auf maßgeschneiderten Satelliten einsetzen, um hochauflösende Bilder zu entwickeln. Das ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung und bestätigt unsere Position als Hersteller von Satelliten der Spitzenklasse.&#8220;</p>



<p>Siegfried Monser, Raumfahrtkoordinator des Landes Bremen, beglückwünscht Marble Imaging und betont: “Es ist ein großartiger Tag für die Raumfahrt-Community in Bremen und in vielen anderen Regionen Deutschlands.&#8220;</p>



<p>Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, kommentiert: „Ich gratuliere dem Team von Reflex Aerospace zu seinem beeindruckenden Erfolg und bin stolz darauf, dass die Architekten des Fortschritts einmal mehr aus Bayern kommen. Unser Freistaat zeigt sich damit erneut als Europas High-Tech-Hochburg und ideale Heimat für Zukunftstechnologien, auf deren Nährboden die globalen Champions von morgen wachsen.“</p>



<p>Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO von IABG ergänzt: „Wir gratulieren Marble Imaging und Reflex Aerospace zu diesem wichtigen Schritt. Wir sind stolz darauf, zum Erfolg dieser wichtigen ersten Mission beizutragen, indem wir unser Know-how und unsere Lösungen für robuste und sichere KI zur Verfügung stellen.“</p>



<p>Um die Ziele von Marble Imaging zu erreichen, war eine Partnerschaft mit Reflex Aerospace ein logischer Schritt, da das Unternehmen in der Lage ist, die erforderlichen maßgeschneiderten technologischen Hochleistungslösungen schnell zu liefern.</p>



<p>Der Dual-Use-Ansatz von Reflex Aerospace nutzt moderne Fertigungsfortschritte und optimierte Fertigungsprozesse, um verbesserte Zuverlässigkeit, die leistungsfähigste Kernavionik ihrer Klasse sowie kürzere Lieferzeiten zu bieten als konventionelle Satellitenhersteller.</p>



<p>Die Messinstrumente für den ersten Satelliten werden derzeit gemeinsam mit dem polnischen Unternehmen Scanway entwickelt, das fortschrittliche optische Instrumente für Weltraumanwendungen liefert. Die Instrumente von Scanway werden in der Lage sein, Daten der Erdoberfläche mit einer angestrebten Auflösung von 0,75 Metern (Ground Sampling Distance, GSD) im visuellen und nah-infraroten (NIR) Spektrum zu liefern und panchromatische Aufnahmen zu machen. Die Satelliten der künftigen Konstellation werden mit denselben Instrumenten ausgestattet sein und zusätzlich Aufnahmen im kurzwelligen Infrarot (SWIR) ermöglichen. Die geplante Mehr-Instrumenten-Lösung zielt auch darauf ab, Synergien mit dem europäischen Copernicus-Programm zu maximieren.</p>



<p><strong>Marble Imaging AG</strong><br>Marble Imaging wurde im August 2023 in Bremen, dem Herzen der deutschen Luft- und Raumfahrtszene, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Erdobservations-Markt zu verändern. Mit einem gemeinsamen Hintergrund, der das gesamte Spektrum der Erdbeobachtung vom Missionsdesign und -management über die Datenverarbeitung bis hin zur umfassenden Nutzung von Erd-Observations-Daten abdeckt, hat das Unternehmen ein tiefes Verständnis für den Wert globaler Daten für reale Anwendungen und für die Grenzen des bestehenden Marktes.<br><a href="https://marble-imaging.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://marble-imaging.de/</a></p>



<p><strong>Reflex Aerospace GmbH</strong><br>Mit Sitz in München und Berlin ermöglicht Reflex Aerospace durch die Gestaltung und Herstellung von Satellitenplattformen für dualen Einsatz im Bereich von 100 bis 500 kg innerhalb von 12 Monaten schnelle Innovationen im Weltraum. Reflex definiert die Satellitenentwicklung neu, indem es eine vertikal integrierte Inhouse-Entwicklung und -Fertigung, umfassende Unterstützung, sicherheitsorientierte Module, hardwarebeschleunigte Verschlüsselung und die leistungsfähigste Kernavionik in ihrer Klasse kombiniert.<br><a href="https://www.reflexaerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.reflexaerospace.com/</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20193.msg561598#msg561598" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Raumfahrtagentur im DLR vergibt Auftrag an Exolaunch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutsche-raumfahrtagentur-im-dlr-vergibt-auftrag-an-exolaunch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 10:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vyoma GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>18 Millionen Euro für Kleinsatellitenplattformen und Startdienstleistungen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 17. Januar 2024. 24. Januar 2024 &#8211; Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hat das Berliner Unternehmen Exolaunch mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ für die insgesamt zwölf Gewinner des Kleinsatelliten- und des Kleinsatellitennutzlast-Wettbewerbs beauftragt. Der Auftrag umfasst insbesondere die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">18 Millionen Euro für Kleinsatellitenplattformen und Startdienstleistungen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 17. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Exolaunch_DLR_Startdienstleisgung.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Berliner Unternehmen Exolaunch wurde mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ beauftragt. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hat das Berliner Unternehmen Exolaunch mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ für die insgesamt zwölf Gewinner des Kleinsatelliten- und des Kleinsatellitennutzlast-Wettbewerbs beauftragt. Bildmitte: Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur. (Bild: © DLR. Alle Rechte vorbehalten)" data-rl_caption="" title="Das Berliner Unternehmen Exolaunch wurde mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ beauftragt. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hat das Berliner Unternehmen Exolaunch mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ für die insgesamt zwölf Gewinner des Kleinsatelliten- und des Kleinsatellitennutzlast-Wettbewerbs beauftragt. Bildmitte: Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur. (Bild: © DLR. Alle Rechte vorbehalten)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Exolaunch_DLR_Startdienstleisgung_347x260.jpeg" alt="ESA-Astronaut Marcus Wandt vor dem Start zur ISS An Bord einer Dragon-Kapsel soll der schwedische Astronaut der europäischen Weltraumorganisation ESA am 17. Januar 2023 vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. (Bild: DLR)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Berliner Unternehmen Exolaunch wurde mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ beauftragt.<br>Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hat das Berliner Unternehmen Exolaunch mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ für die insgesamt zwölf Gewinner des Kleinsatelliten- und des Kleinsatellitennutzlast-Wettbewerbs beauftragt. Bildmitte: Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur. (Bild: <a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">© DLR. Alle Rechte vorbehalten</a>)</figcaption></figure>



<p>24. Januar 2024 &#8211; Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR hat das Berliner Unternehmen Exolaunch mit dem Startdienstleistungs-„Paket“ für die insgesamt zwölf Gewinner des Kleinsatelliten- und des Kleinsatellitennutzlast-Wettbewerbs beauftragt.</p>



<p>Der Auftrag umfasst insbesondere die Beschaffung von Starts auf Kleinträgern, die Koordinierung der gesamten Startkampagne, die Beschaffung von Kleinsatelliten für die Nutzlasten aus dem Wettbewerb sowie die Bereitstellung relevanter technischer Leitlinien und Peripherien für Satelliten- und Nutzlasthersteller. Darüber hinaus wird Exolaunch Qualifizierungstests, Kompatibilitätsanalysen und die Fertigung beaufsichtigen. </p>



<p>Europäische Forschungseinrichtungen und Unternehmen konnten sich 2023 mit Vorschlägen für Kleinsatelliten oder Nutzlasten bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR bewerben. Die Gewinner erhalten eine kostenlose Kleinsatellitenplattform für ihre Nutzlasten sowie eine kostenlose Startmöglichkeit auf einem europäischen Kleinträger (Mikrolauncher) im Jahr 2025. </p>



<p>Schwerpunkte: Raumfahrt, New Space, Start-ups, KMU-Förderung.</p>



<p>Kleinsatelliten sind vielseitig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsdienste, Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im Weltraum. Sie können in größeren Stückzahlen und damit kostengünstiger und schneller als herkömmliche Satelliten hergestellt werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und die Wissenschaft. Vor diesem Hintergrund hat die deutsche Bundesregierung die Kleinsatelliteninitiative ins Leben gerufen. Die <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/deutsche-raumfahrtagentur" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</a> steuert im Auftrag und mit Mitteln des <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Navigation/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Bundesministeriums für Wirtschaft- und Klimaschutz</a> diese Initiative und ihre Wettbewerbe.</p>



<p>„Der Wettbewerb kommt insbesondere Start-ups und KMU zu Gute und setzt damit auch den wichtigen Schwerpunkt New Space der Raumfahrtstrategie in die Tat um. Wir sehen die Wettbewerbe als Katalysator und Wegbereiter für die Kommerzialisierung von Raumfahrtaktivitäten in Deutschland und Europa“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Mit der Beauftragung der Exolaunch GmbH gehen wir nun den nächsten wichtigen Schritt Richtung Start.“</p>



<p>Das Vertragsvolumen an die <a href="https://www.exolaunch.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Exolaunch GmbH</a> umfasst knapp 18 Millionen Euro. Das in Berlin ansässige Unternehmen ist nach eigenen Angaben für mehr als achtzig Prozent der Starts von Kleinsatelliten in Deutschland in den letzten zehn Jahren verantwortlich und hat bereits mehrere vom DLR geförderte Missionen gestartet. Der aktuelle Auftrag umfasst insbesondere die Beschaffung von Starts auf Kleinträgern, die Koordinierung der gesamten Startkampagne, die Beschaffung von Kleinsatelliten für die Nutzlasten aus dem Wettbewerb sowie die Bereitstellung relevanter technischer Leitlinien und Peripherien für Satelliten- und Nutzlasthersteller. Darüber hinaus wird Exolaunch Qualifizierungstests, Kompatibilitätsanalysen und die Fertigung beaufsichtigen.</p>



<p>Europäische Forschungseinrichtungen und Unternehmen konnten sich 2023 mit Vorschlägen für Kleinsatelliten oder Nutzlasten bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR bewerben. Die Gewinner erhalten eine kostenlose Kleinsatellitenplattform für ihre Nutzlasten sowie eine kostenlose Startmöglichkeit auf einem europäischen Kleinträger (Mikrolauncher) im Jahr 2025.</p>



<p>Die <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2023/04/kleinsatelliten-gewinner-von-drei-dlr-wettbewerben-gekuert" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gewinner des Kleinsatelliten- und des Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerbs</a> wurden am 23. November 2023 im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin gekürt.</p>



<p><strong>Folgende fünf deutsche Unternehmen gewannen den Kleinsatellitenwettbewerb und erhalten eine Startmöglichkeit auf einem europäischen Mikrolauncher:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>OroraTech GmbH:</strong> Das Unternehmen stellt acht Kleinstsatelliten in Formation zur Beobachtung von Waldbränden mithilfe von Infrarot-Kamera im Ein-Stunden-Takt.</li>



<li><strong>TALOS GmbH:</strong> Das Start-up-Unternehmen stellt fünf Kleinstsatelliten zur Verfolgung von Wild- und Nutztieren im Rahmen des ICARUS-Projekts her.</li>



<li><strong>Planetary Transportation Systems GmbH:</strong> Das Start-up-Unternehmen stellt drei Kleinstsatelliten zur Klassifizierung und Prozessierung von Erdbeobachtungsdaten im All mithilfe von Quantentechnologie her.</li>



<li><strong>Rapid Cubes GmbH:</strong> Das Unternehmen nutzt vier Kleinstsatelliten zur Erprobung bi-direktionaler Datenkommunikation für Internet-of-Things-Anwendungen im Arten- und Naturschutz.</li>



<li><strong>Vyoma GmbH:</strong> Das Start-up-Unternehmen startet einen Kleinsatelliten zur optischen Überwachung von Weltraummüll in der Größe einiger Zentimeter.</li>
</ul>



<p><strong>Folgende sieben Unternehmen gewannen den Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerb und erhalten eine Kleinsatellitenplattform und eine Startmöglichkeit auf einem europäischen Mikrolauncher:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Marble Imaging GmbH:</strong> Durch eine Multispektral-Kamera sollen Erdbeobachtungsdaten mit einer hohen Auflösung generiert werden.</li>



<li><strong>Berlin Space Consortium GmbH:</strong> Die Qualifikation eines elektrischen Antriebssystems für Kleinsatelliten für Bahnmanöver sowie zur Weltraumschrottvorbeugung.</li>



<li><strong>High Performance Space Structure Systems GmbH:</strong> Das Unternehmen demonstriert eine Entwicklungserprobung in Form eines Bremssegels, um nach Missionsende einen Kleinsatelliten wiedereintreten zu lassen und Weltraumschrott vorzubeugen.</li>



<li><strong>InSpacePropulsion Technologies GmbH:</strong> Die Qualifikation von zwei chemischen Antriebssystemen mit grünem Treibstoff für Kleinsatelliten für Rendezvous-Manöver sowie zum Ausweichen von Weltraumschrott.</li>



<li><strong>Airbus Defence and Space GmbH:</strong> Das Unternehmen erprobt ein elektrisches Antriebssystem für Kleinsatelliten, des alternative Kraftstoffe verwendet – in diesem Falle Iod.</li>



<li><strong>Quantum Galactics GmbH:</strong> Das Start-up-Unternehmen führt eine Entwicklungserprobung eines Cybersicherheit-Testsystems durch, um den Ausfall eines Satelliten durch Hacker-Angriffe zu verhindern.</li>



<li><strong>Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (iABG):</strong> Das Unternehmen entwickelt eine KI-Nutzlast, die die Ausfallsicherheit von KI-Modellen direkt am Sensor beziehungsweise am Satelliten gewährleistet.</li>
</ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg558223#msg558223" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-raumfahrtagentur-im-dlr-vergibt-auftrag-an-exolaunch/" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtagentur im DLR vergibt Auftrag an Exolaunch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleinsatelliten – Gewinner von drei DLR-Wettbewerben gekürt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kleinsatelliten-gewinner-von-drei-dlr-wettbewerben-gekuert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nutzlasten für die nächsten Mikrolauncher-Flüge stehen fest. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 23. November 2023. 23. November 2023 &#8211; Kleinsatelliten, also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm, gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kleinsatelliten-gewinner-von-drei-dlr-wettbewerben-gekuert/" data-wpel-link="internal">Kleinsatelliten – Gewinner von drei DLR-Wettbewerben gekürt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Nutzlasten für die nächsten Mikrolauncher-Flüge stehen fest. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 23. November 2023.</p>



<p>23. November 2023 &#8211; Kleinsatelliten, also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm, gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60.jpg" alt="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" class="wp-image-133814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick. Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p>Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB, überreichte die Urkunden. Sie betont: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Initiative den Aufbau von Transportkapazitäten in den Weltraum, der Entwicklung kleiner Satelliten für wissenschaftliche Missionen und die Erprobung neuer Technologien unterstützen können. Der Wettbewerb kommt insbesondere Start-Ups und KMU zu Gute und setzt damit auch den wichtigen Schwerpunkt New Space der Raumfahrtstrategie in die Tat um.&#8220; Auch die enge Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft sei ganz im Sinne der kürzlich aktualisierten Raumfahrtstrategie der Bundesregierung. „Wir sehen diese Wettbewerbe als Katalysator und Wegbereiter für die Kommerzialisierung von Raumfahrtaktivitäten in Deutschland und Europa“, ergänzt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p><strong>Nutzlasten für den zweiten Mikrolauncher-Start stehen fest</strong><br>Rückblick: Am 20. Juni 2022 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die zweite Wettbewerbsrunde des sogenannten Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerbs für einen kostenlosen Mitflug von Kleinsatelliten auf in Deutschland entwickelten und gebauten Kleinträgern. „Diesmal ging es um geeignete Klein- und Kleinstsatelliten für den zweiten Start des Mikrolaunchers RFA One der Rocket Factory Augsburg. Die Bewerbungsfrist endete am 30. April 2023, die Auswahl der Gewinner erfolgte bis zum 30. Juni 2023. Institutionen aus Deutschland, Bulgarien, Spanien und Polen konnten sich dabei mit insgesamt acht Kleinsatelliten durchsetzen“, schildert DLR-Projektleiter Andres Lüdeke. Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der insgesamt vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,3 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



<p><strong>Die Gewinner der zweiten Mitfluggelegenheit auf dem RFA One-Träger auf einen Blick:</strong><br>DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum: Das Team möchte die „Selbstorganisation“ von Strukturen untersuchen, die von aktiven, selbstangetriebenen Mikro-Organismen, sogenannten Mikroschwimmern, gebildet werden, sowie die Langzeitstabilität dieser Aggregate unter Mikrogravitationsbedingungen.</p>



<p>DLR-Institut für Systemleichtbau: Das Hauptziel der Mission ist die Demonstration des erfolgreichen Aus- und Einfahrens des sogenannten „SpaceMast“- Kameramastes und damit der Basistechnologie des „SpaceMast“-Systems im Orbit. Dies soll von einer externen Kamera aufgenommen werden. Weiterhin soll die Kamerafunktionalität, ähnlich einem &#8222;Selfie-Stick&#8220; im Weltraum, demonstriert werden.</p>



<p>Hochschule Bremen: Das primäre Missionsziel ist die Messung mechanischer Störungen in der Umlaufbahn mit dem entwickelten Messsystem und die Unterdrückung ihrer Auswirkungen auf die Satellitenbilder.</p>



<p>Technische Universität München – WARR e.V.: Die Aufgabe von MOVE-BEYOND besteht darin, das Allzweck-Bussystem MOVE-BEYOND zu testen. Das Bussystem basiert auf einem neuen skalierbaren und flexiblen Ansatz, um Nutzlasten unterschiedlicher Art aufnehmen zu können.</p>



<p>Vyoma GmbH: Die Überwachung und Verfolgung von Weltraummüll und Objekten mit Abmessungen größer als zehn Zentimeter. Weiterhin soll ein eigener, hochpräziser Katalog von Weltraummüll und -objekten für den niedrigen Erdorbit aufgebaut und bestehende Kataloge in allen Orbitregionen verbessert werden.</p>



<p>Warsaw University of Technology (Polen): Technologiedemonstration eines kundenspezifischen Butan-Warmgas-Antriebs und der Lageregelungsalgorithmen.</p>



<p>Endurosat (Bulgarien): Eine Technologieerprobungsmission (16U-Plattform) mit hochmoderner neuer Avionik, neuem Stromversorgungssystem und Nutzlastcomputer für die Verarbeitung an Bord sowie neuartigen Kommunikationssystemen an Bord der Plattform.</p>



<p>Universitat Politècnica de Catalunya (Spanien): 3Cat-8 ist eine wissenschaftliche Mission zur Überwachung und Charakterisierung ionosphärischer Szintillation, also der Aussendung von Licht aus einem (durch Strahlungsenergie) angeregten Körper, sowie zur Überwachung von Radiofrequenz-Emissionen im sogenannten L- und K-Band.</p>



<p><strong>Kleinsatelliten-Wettbewerb</strong><br>Im Juli 2023 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR dann den Kleinsatelliten-Wettbewerb und den Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerb. Der Kleinsatelliten-Wettbewerb zielt darauf ab, dass Organisationen, seien es Unternehmen, Bildungs- oder Forschungsinstitute, mit einen Kleinsatelliten inklusive einer Nutzlast eine kostenfreie Startmöglichkeit auf einem Mikrolauncher für das Jahr 2025 erhalten.</p>



<p><strong>Folgende fünf deutsche Unternehmen gehören zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs:</strong><br>OroraTech GmbH: Das Unternehmen stellt acht Kleinstsatelliten in Formation zur Beobachtung von Waldbränden mithilfe von Infrarot-Kamera im Ein-Stunden-Takt.</p>



<p>TALOS GmbH: Das Startup-Unternehmen stellt fünf Kleinstsatelliten zur Verfolgung von Wild- und Nutztieren im Rahmen des ICARUS-Projekts her.</p>



<p>Planetary Transportation Systems GmbH: Das Startup-Unternehmen stellt drei Kleinstsatelliten zur Klassifizierung und Prozessierung von Erdbeobachtungsdaten im All mithilfe von Quantentechnologie her.</p>



<p>Rapid Cubes GmbH: Das Unternehmen nutzt vier Kleinstsatelliten zur Erprobung bi-direktionaler Datenkommunikation für Internet-of-Things-Anwendungen im Arten- und Naturschutz.</p>



<p>Vyoma GmbH: Das Startup-Unternehmen startet einen Kleinsatelliten zur optischen Überwachung von Weltraummüll in der Größe einiger Zentimeter.</p>



<p><strong>Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb mit extra Plattformen</strong><br>Zusätzlich zu einer Startmöglichkeit auf einem Mikrolauncher in 2025 haben die Gewinner des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs die Möglichkeit, eine kommerziell verfügbare Kleinsatellitenplattform für ihre Nutzlast zu erhalten.</p>



<p><strong>Folgende sieben Unternehmen gehören zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs:</strong><br>Marble Imaging GmbH: Durch eine Multispektral-Kamera sollen Erdbeobachtungsdaten mit einer hohen Auflösung generiert werden.</p>



<p>Berlin Space Consortium GmbH: Die Qualifikation eines elektrischen Antriebssystems für Kleinsatelliten für Bahnmanöver sowie zur Weltraumschrottvorbeugung.</p>



<p>High Performance Space Structure Systems GmbH: Das Unternehmen demonstriert eine Entwicklungserprobung in Form eines Bremssegels, um nach Missionsende einen Kleinsatelliten wiedereintreten zu lassen und Weltraumschrott vorzubeugen.</p>



<p>InSpacePropulsion Technologies GmbH: Die Qualifikation von zwei chemischen Antriebssystemen mit grünem Treibstoff für Kleinsatelliten für Rendezvous-Manöver sowie zum Ausweichen von Weltraumschrott.</p>



<p>Airbus Defence and Space GmbH: Das Unternehmen erprobt ein elektrisches Antriebssystem für Kleinsatelliten, das alternative Kraftstoffe verwendet – in diesem Falle Iod.</p>



<p>Quantum Galactics GmbH: Das Startup-Unternehmen führt eine Entwicklungserprobung eines Cybersicherheit-Testsystems durch, um den Ausfall eines Satelliten durch Hacker-Angriffe zu verhindern.</p>



<p>Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (iABG): Das Unternehmen entwickelt eine KI-Nutzlast, die die Ausfallsicherheit von KI-Modellen direkt am Sensor beziehungsweise am Satelliten gewährleistet.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg556372#msg556372" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
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		<item>
		<title>UNIO schließt Pre-Seed-Finanzierung mit renommierten strategischen Investoren ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-schliesst-pre-seed-finanzierung-mit-renommierten-strategischen-investoren-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 16:05:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=133012</guid>

					<description><![CDATA[<p>UNIO erhält Pre-Seed Investition in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro von den etablierten Raumfahrtunternehmen OHB und IABG sowie den bestehenden UNIO-Anteilseignern SES und Reflex Aerospace. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 30. Oktober 2023. München, 30. Oktober 2023 &#8211; Das in München ansässige New-Space-Start-up [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">UNIO erhält Pre-Seed Investition in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro von den etablierten Raumfahrtunternehmen OHB und IABG sowie den bestehenden UNIO-Anteilseignern SES und Reflex Aerospace. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 30. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" data-rl_caption="" title="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="368" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26.jpg" alt="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" class="wp-image-133016" style="aspect-ratio:0.7065217391304348;width:262px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht &#8211; UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)</figcaption></figure>



<p>München, 30. Oktober 2023 &#8211; Das in München ansässige New-Space-Start-up UNIO hat heute bekannt gegeben, dass es eine Pre-Seed Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten hat. UNIO verfolgt die Mission, durch die nahtlose Verknüpfung von erd- und satellitengestützten Netzen lückenlose Konnektivität für vernetzte Fahrzeuge zu ermöglichen.</p>



<p>Hauptinvestoren in der Finanzierungsrunde sind der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und das europäische Technologieunternehmen IABG, das auf eine lange Tradition in der Luft- und Raumfahrt zurückblickt. Zudem sind SES und Reflex Aerospace (Gründungspartner des UNIO-Joint-Ventures zusammen mit Mynaric und Isar Aerospace) beteiligt und erweitern ihre bestehenden Investitionen.</p>



<p>Mit der Finanzierung treibt UNIO die Entwicklung und Markteinführung des UNIO-Bridge-Produkts voran. Diese kommerzielle Lösung für Nutzfahrzeuge ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen 5G-Netzen und Satellitenkonnektivität. So garantiert sie lückenlose Internetverbindung und hat das Potential, den Markt für vernetzte Fahrzeugen zu revolutionieren.</p>



<p>Das Produkt soll sowohl im Logistik- als auch im Landwirtschaftsbereich zum Einsatz kommen. Bereits Anfang 2024 sollen die ersten Produkte an einen Ankerkunden ausgeliefert werden. Die vollständige Markteinführung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.</p>



<p>UNIO CEO Katrin Bacic betonte: „Ich freue mich sehr, dass OHB und IABG gemeinsam mit den bestehenden Joint-Venture-Partnern SES und Reflex Aerospace die Finanzierung garantieren, um unser bahnbrechendes UNIO-Bridge-Produkt zu entwickeln. Angesichts des herausfordernden Finanzierungsumfelds sind die Investitionsbereitschaft und das Finanzierungsvolumen eine klare Bestätigung für die Schlagkraft unseres Entwicklungsprodukts, das kurz vor der Produktion steht, als auch für unsere Geschäftsstrategie, sehr schnelle, sichere und lückenlose Konnektivität für alle mobilen Anwendungen zu bieten.&#8220;</p>



<p>Marco Fuchs, CEO der OHB SE ergänzte: „UNIO kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um den wachsenden Markt für maßgefertigte Raumfahrtanwendungen abzudecken. Dank dem geteilten Know-How seiner Partner ist UNIO in der Pole Position um den Markt für sichere und schnelle Kommunikation zu adressieren. Das Geschäft von UNIO ergänzt unser bestehendes Portfolio perfekt. Daher freuen wir uns sehr, Teil der Zukunft der Satellitenkommunikation zu sein.“</p>



<p>Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO und Eigentümer von IABG sagte: „Die Nachfrage nach Erdbeobachtungsdaten und nahtloser 5G-SatCom-Konnektivität steigt in verschiedenen Bereichen. UNIO bietet eine Lösung durch die Kombination verschiedener Elemente in seinem Ökosystem – vom Satellitenbau über Launch-Fähigkeiten bis hin zu Laser- und RF-Verbindungen und dem Satellitenbetrieb. Dieses Modell ist für mich der Inbegriff einer New Space-Wertschöpfungskette. Ich freue mich daher, ein Gesellschafter von UNIO zu werden, nicht zuletzt, weil die IABG einige unserer innovativen Lösungen und Produkte in die Partnerschaft einbringen kann.“</p>



<p><strong>Über UNIO</strong><br>UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capitalfinanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satellitenkonstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitäts- und Logistiksektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg555218#msg555218" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OHB: Erfolgreicher Start für Heinrich-Hertz-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-heinrich-hertz-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[VA261]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. Juli 2023. Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p>Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. OHB übernimmt in der Heinrich-Hertz-Mission die Gesamtverantwortung für die Entwicklung und den Bau des Satelliten sowie die Beschaffung und Koordination des Startsegments. Zudem verantworten wir den Aufbau des Bodensegments im Kontrollzentrum in Bonn. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg" alt="" class="wp-image-128657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-5-Start mit Heinrich Hertz an Bord. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p>„Unseren Satelliten mit der letzten Ariane-5 ins All abheben zu sehen, war ein besonderer Moment – im doppelten Sinne. Mein Dank geht an alle bei OHB und an unsere Partner, die über Jahre so intensiv an der Mission und dem Launcher gearbeitet haben. Ich bin stolz und glücklich, dass wir dazu beitragen, nicht nur den wissenschaftlich-technischen Anteil der Heinrich-Hertz-Mission zu realisieren, sondern auch den passenden Satelliten für sichere Kommunikationszwecke gefertigt haben. Diese Mission demonstriert einmal mehr die Fähigkeiten des Systemhaus OHB komplexe Telekommunikationssysteme zu realisieren“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<p>Nachdem der Satellit im All seinen Dienst aufgenommen hat, wird er rund 15 Jahre lang im geostationären Orbit auf einer Höhe von rund 36.000 Kilometern verbleiben. Ein Ziel der Heinrich-Hertz-Mission ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind weitere 36 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551411#msg551411" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
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		<title>DLR: Umweltsatellit EnMAP meistert Testkampagne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-umweltsatellit-enmap-meistert-testkampagne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 14:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat seine finalen Tests erfolgreich bestanden. EnMAP wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. Das Bodensegment wird durch [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat seine finalen Tests erfolgreich bestanden. EnMAP wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. Das Bodensegment wird durch das DLR in Oberpfaffenhofen entwickelt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmaptestkampagnetestiabgohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmaptestkampagnetestiabgohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP auf Herz und Nieren getestet. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>17. Dezember 2021 &#8211; Seine Reise hat begonnen: Der deutsche Umweltsatellit EnMAP, der im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) in Deutschland entwickelt und gebaut und für seinen Einsatz im All getestet wurde, ist bereit für seinen Start. &#8222;EnMAP hat als deutsche Umweltmission vor allem den Klimawandel und seine Auswirkungen auf alle Ökosysteme im Visier &#8211; zu Land wie zu Wasser. Auch Deutschland bleibt von diesen Veränderungen nicht verschont. Gerade die Wälder sind hierzulande stark betroffen, denn durch negative Umwelteinflüsse hat der &#8218;Stress&#8216; für unseren Wald zugenommen. Die Schäden werden bislang vor Ort durch die Forstbeamten größtenteils visuell erhoben &#8211; eine Mammutaufgabe, denn 90 Milliarden Bäume verteilen sich über eine Fläche von 11,4 Millionen Hektar&#8220;, verdeutlicht Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p>Ein Drittel der Fläche Deutschlands sind mit Wald bedeckt: &#8222;Hier kann EnMAP helfen. Sein Hyperspektralinstrument wird mit 242 Kanälen auch die Waldgebiete &#8218;abtasten&#8216; und so den Gesundheitszustand der Bäume und Pflanzen aus 640 Kilometern Höhe bestimmen&#8220;, verdeutlicht Pelzer. Mit der EnMAP-Mission wolle Deutschland einen wichtigen Beitrag zur globalen Überwachung von Umweltveränderungen in der Land- und Forstwirtschaft, der Bodenkunde, Geologie oder auch in der Erforschung der Küstengebiete und Inlandsgewässer leisten. Der Satellit selbst wurde von der OHB System AG entwickelt und gebaut und von der IABG mbH für seinen Einsatz im All getestet. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, ebenso wie das DLR ein Helmholtz-Zentrum. Das Bodensegment wird durch das DLR in Oberpfaffenhofen entwickelt. EnMAP soll mit seinem präzisen Blick aus dem All helfen, Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu finden.</p>



<p>So ließe sich beispielsweise künftig großflächig der Pflanzenstoffwechsel untersuchen und erkennen, in welchen Gebieten bestimmte Nährstoffe fehlen oder welche Luftschadstoffe den Pflanzen zusetzen. &#8222;Durch die Informationen aus dem All können &#8211; trotz sich verändernder Klima- und Umweltbedingungen &#8211; Wälder und Felder künftig ökonomisch besser und ökologisch nachhaltiger bewirtschaftet werden. Deswegen werden nicht nur Forst- sondern auch Landwirte stark von den EnMAP-Daten profitieren&#8220;, erklärt Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Projektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur.</p>



<p>Vom Gelände der OHB System AG in Bremen soll der Satellit Ende Februar 2022 mit einem Iljuschin Il-76 Transportflugzeug zum NASA-Raumflughafen Cape Canaveral in Florida gebracht werden. Von dort soll EnMAP dann im April 2022 an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX zu seinem Zielorbit aufbrechen. EnMAP soll mindestens fünf Jahre lang Umweltdaten erheben.</p>



<p><strong>Umwelttests als Basis für eine erfolgreiche Mission</strong><br>&#8222;Um seinen Flug und den Aufenthalt im Weltraum unbeschadet zu überstehen, musste EnMAP vorher auf Herz und Nieren getestet werden. Denn der &#8218;Ritt&#8216; auf der Rakete, extreme Temperaturschwankungen und die harte Strahlung im Weltraum fordern den äußerst empfindlichen Instrumenten auf dem Satelliten einiges ab&#8220;, sagt Projektleiter Sebastian Fischer. Daher wurde der Satellit einer mehrmonatigen Prüfkampagne im Raumfahrttestzentrum der IABG in Ottobrunn bei München unterzogen. &#8222;Die Tests hat EnMAP mit Bravour gemeistert. Die Instrumente und die gesamte Technik haben unter Extrembedingungen hervorragend funktioniert.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapkuenstlerischedarstellungohbdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapkuenstlerischedarstellungohbdlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP ist bereit für seinen Einsatz im All. ( Bild: OHB System AG/DLR)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Mit 242 Kanälen Umweltveränderungen auf der Spur</strong><br>Doch was ist das Besondere an EnMAP, wie funktioniert dieser Satellit? Alle Materialien auf der Erdoberfläche reflektieren das Sonnenlicht in einer charakteristischen Art und Weise, einer sogenannten Spektralsignatur. Diese Signatur kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments &#8222;lesen&#8220;. Um aber Verwechslungen mit anderen Elementen zu vermeiden, müssen diese Signaturen sehr genau erkannt werden. Dies geschieht mithilfe von vielkanaligen Bildern, so genannten Hyperspektralbildern. Dieses Verfahren erlaubt somit die direkte Identifikation der aufgezeichneten Materialien und deren Quantifizierung. Ein Beispiel: man kann so nicht nur erkennen, welche Fruchtart auf einem Acker angebaut wird, sondern auch, wie gut diese mit Nährstoffen versorgt ist. Auch können Mineralien in Böden erkannt und quantifiziert werden.</p>



<p><strong>Großflächig und hoch detailliert</strong><br>EnMAP hat nicht nur die Landfläche im Visier. Das Hyperspektralinstrument wird mit seinen zwei abbildenden Spektrometern einen Wellenlängenbereich von 420 bis 2.450 Nanometer auch die Küstengebiete und Binnengewässer genau unter die Lupe nehmen. Mit einer spektralen Auflösung von 6,5 Nanometern im sichtbaren und nahinfraroten Bereich und bei zehn Nanometern im kurzwelligen Infrarotbereich sieht EnMAP Details, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Sein Hyperspektralinstrument macht zum Beispiel Schadstoffe in Seen und Küstengewässern sichtbar und lässt sie quantitativ genau bestimmen.</p>



<p>Wo früher aufwendig Wasserproben entnommen wurden, reicht künftig also ein Blick aus dem All, um die Wasserqualität großflächig zu ermitteln. Gleiches gilt für mineralische Proben, um zum Beispiel den Grad der Bodenverschmutzung zu erheben. Das kann zum Beispiel nach Unglücken in Chemiefabriken nützlich sein. &#8222;Statt Menschen der Gefahr auszusetzen, Proben vor Ort einzusammeln, reicht künftig ein risikofreier Blick aus dem All. Da der EnMAP-Satellit um 30 Grad geschwenkt werden kann, kann er jeden beliebigen Punkt auf der Erdoberfläche alle vier Tage mit einer räumlichen Auflösung von 30 Metern unter die Lupe nehmen. So lassen sich vergleichsweise schnell ablaufende räumlich-zeitliche Veränderungen, wie etwa Erosionsvorgänge oder Pflanzenwachstum, sehr gut dokumentieren&#8220;, erläutert Sebastian Fischer.</p>



<p><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ). Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWi-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg524508#msg524508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>OHB: Hyperspektralsatellit EnMAP fit für den Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-hyperspektralsatellit-enmap-fit-fuer-den-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 13:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Testkampagne erfolgreich absolviert / Im April 2022 soll es ins All gehen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 17. Dezember 2021. Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat den nächsten Meilenstein erreicht und die Umwelttests im Testzentrum der IABG im bayerischen Ottobrunn erfolgreich abgeschlossen. Weitere Funktionstests in der OHB-Firmenzentrale [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Testkampagne erfolgreich absolviert / Im April 2022 soll es ins All gehen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPatohbOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPatohbOHB260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fitnesstest check! EnMAP hat heute in der OHB-Firmenzentrale in Bremen die finalen Funktionstests absolviert. Von Bremen aus wird der Satellit dann im Frühjahr seine Reise Richtung Startplatz antreten. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Oberpfaffenhofen, 17. Dezember 2021. Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat den nächsten Meilenstein erreicht und die Umwelttests im Testzentrum der IABG im bayerischen Ottobrunn erfolgreich abgeschlossen. Weitere Funktionstests in der OHB-Firmenzentrale in Bremen, wo der Satellit jetzt auf die Abreise Richtung Startplatz vorbereitet wird, haben die Funktionalität des Satelliten nun umfassend bestätigt. Damit ist der Satellit fit für den Ritt ins All! EnMAP soll neuartige Datensätze über den Zustand des Ökosystems auf der Landoberfläche und dessen Veränderungen liefern. Im April 2022 soll der „Umweltbeobachter“ mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX zu seiner sonnensynchronen Erdumlaufbahn in rund 650 Kilometer Höhe aufbrechen. Der Satellit wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut.</p>



<p><strong>Das Analyselabor im All</strong><br>„Mit EnMAP starten wir in eine völlig neue Ära der Erdbeobachtung. Ich bin froh und stolz, dass wir es gemeinsam mit unserem Partner DLR geschafft haben, dieses ambitionierte Projekt in die Tat umzusetzen“, sagt Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende der OHB System AG. „Hyperspektraldaten werden eine Fülle neuartiger Erdbeobachtungsdaten generieren, die für die so wichtigen Klimaschutzanstrengungen und Nachhaltigkeitsziele von immenser Bedeutung sind. Daher wird auch die europäische Copernicus-Mission CHIME, die ebenfalls mit einer Hyperspektral-Nutzlast aus dem Hause OHB ausgestattet wird, bei den europäischen Wissenschaftlern so sehnsüchtig erwartet.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap2297DLRCCBYNCND3026.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap2297DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP Erdbeobachtungssatellit &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Bewährungsprobe unter Weltraumbedingungen</strong><br>Ehe der Satellit im All seinen Dienst verrichten kann, ging es für das Technikwunder im Sommer für viele Monate in die Testkammer. Im Raumfahrttesthaus der IABG wurde EnMAP einer mehrmonatigen Überprüfung auf Herz und Nieren unterzogen. Dabei musste der Satellit umfangreiche Umwelttests absolvieren. Darunter der Thermalvakuumtest, bei dem der Satellit sich in heißer und eiskalter Umgebung bewähren musste, ebenso eine Reihe intensiver mechanischer Tests. Es folgten der EMC- (hier geht es um die elektromagnetische Verträglichkeit) und Autokompatibilitäts-Test. Dabei galt es, nachzuweisen, dass EnMAP den Belastungen durch einen Raketenstart und den extremen Bedingungen im Orbit standhalten kann, denn beim Launch wird der Satellit kräftig durchgerüttelt und ist extremer Lautstärke ausgesetzt.</p>



<p><strong>Wie arbeitet EnMAP?</strong><br>Das am OHB-Raumfahrtzentrum „Optik und Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen entwickelte EnMAP-Instrument wird aus dem Weltraum die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung analysieren. EnMAP erfasst von der Erdoberfläche zurückgeworfene Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis in den kurzwelligen Infrarotbereich und in kontinuierlichen Spektren. Die spektral hochaufgelösten Aufnahmen von EnMAP werden Antworten auf Fragen wie diese geben: Wie verschmutzt ist das Gewässer? Welche Mineralien oder Schadstoffe sind hier im Boden? Was wächst dort und wie steht es um die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die unterschiedlichsten Ökosysteme aus? „Obwohl es sich bei EnMAP in erster Linie um eine wissenschaftliche Mission handelt, gibt es ein klares Potenzial, operative Anwendungen beispielsweise für die Landwirtschaft oder den Umweltschutz zu entwickeln. Dafür liefert uns EnMAP einzigartige Daten“, sagt Hans-Peter Honold, Gesamtprojektleiter EnMAP bei OHB.</p>



<p><strong>EnMAP – die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn geleitet und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) im nationalen Raumfahrtprogramm ausgeführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ). Mit dem Aufbau und Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden mit den neuartigen Daten arbeiten und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWi-Förderprogramme projektbegleitend unterstützt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg524508#msg524508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>OHB: HSI für EnMAP im Test bewährt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-hsi-fuer-enmap-im-test-bewaehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[IABG]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=17426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Instrument für den deutschen Umweltsatelliten EnMAP bewährt sich im Weltraum-Test. Raumfahrtmissionen für Umwelt- und Klimaschutz im Fokus bei OHB. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 7. August 2020. Der Name der Satellitenmission ist Programm: EnMAP steht für ‚Environmental Mapping and Analysis Program‘ und soll mit neuartigen globalen Datensätzen erweiterte und vertiefte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-hsi-fuer-enmap-im-test-bewaehrt/" data-wpel-link="internal">OHB: HSI für EnMAP im Test bewährt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Instrument für den deutschen Umweltsatelliten EnMAP bewährt sich im Weltraum-Test. Raumfahrtmissionen für Umwelt- und Klimaschutz im Fokus bei OHB. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EnMAPHSIISO5VorberTranspOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EnMAPHSIISO5VorberTranspOHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im ISO5-Reinraum der OHB System AG wird das EnMAP Instrument für den Transport zur IABG vorbereitet.<br>(Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Oberpfaffenhofen, 7. August 2020. Der Name der Satellitenmission ist Programm: EnMAP steht für ‚Environmental Mapping and Analysis Program‘ und soll mit neuartigen globalen Datensätzen erweiterte und vertiefte Aussagen über Zustand und Veränderungen in ökologischen Systemen zu Wasser und zu Land ermöglichen. Das für diese Mission von OHB im Auftrag des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR RFM) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter dem Kennzeichen 50 EP 0801 durchgeführte Projekt EnMAP soll im Weltraum die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis zum kurzwelligen Infrarot analysieren. Zunächst muss es aber seine Raumflug-Tauglichkeit unter Beweis stellen: Funktions-, Vibrations- und Schalltests hat das komplexe optische Instrument bereits mit Erfolg absolviert.</p>



<p>„EnMAP ist die erste deutsche Hyperspektral-Satellitenmission und zielt darauf ab, einen weiten Bereich des Ökosystems auf der Erdoberfläche zu untersuchen“, so Marco Fuchs, CEO der OHB System AG, die auch den Satelliten entwickelt und realisiert. „Ich bin sehr stolz, dass wir mit unserer Expertise der Wissenschaft einen globalen Blick auf das System Erde ermöglichen können, der Aufschluss über Klimaveränderungen und den Zustand von Natur und Umwelt gibt.“</p>



<p><strong>Vorgeschmack auf den Weltraum</strong><br>Das Hyperspektralinstrument (HSI) für den EnMAP-Satelliten wird die kommenden Wochen im Raumfahrttesthaus der IABG verbringen, um sich mit der sogenannten Umwelttestkampagne für den Raumflug zu qualifizieren. Die Anforderungen an den Probanden sind entsprechend hoch und umfassen unter anderem einen Test im Schalllabor (hält das Testobjekt den beim Start und beim „Ritt“ in den Weltraum auftretenden Lasten stand?), eine Thermal-Vakuum-Testkampagne in einer Weltraumsimulationskammer (bleibt die Funktionsfähigkeit auch unter den harschen Bedingungen des Weltraums erhalten?) und einen EMC-Test (ist die elektromagnetische Verträglichkeit gegeben?).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EnMAPHSIimSchalllaborOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EnMAPHSIimSchalllaborOHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schalltest bestanden! EnMAP-Instrument im Schalllabor der IABG.<br>(Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Nach Abschluss der Umwelttestkampagne und der Rückkehr des EnMAP-Instruments ins OHB-Raumfahrtzentrum „Optik &amp; Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen bei München beginnt die Integration auf der Plattform, dem sogenannten Satellitenbus. Der EnMAP-Satellit nimmt dann Gestalt an. Ende 2021 soll der „Umweltspäher“ zu seinem Dienstort aufbrechen: einer sonnensynchronen Erdumlaufbahn in rund 640 Kilometer Höhe. Die Missionsdauer ist für fünf Jahre geplant. Als industrielle Hauptauftragnehmerin ist die OHB System AG nicht nur für Entwicklung, Realisierung und Test des komplexen Instruments, sondern des gesamten Satelliten zuständig und verantwortet auch den Start des Satelliten.</p>



<p><strong>Warum hyperspektral?</strong><br>„Multispektrale Instrumente liefern zum Beispiel Daten zur Landbedeckung und wie sie verteilt ist. Auch die Art der Vegetation kann mit multispektralen Messmethoden festgestellt werden, was Rückschlüsse auf die Landnutzung ermöglicht“, so Peter Honold, OHB-Projektleiter EnMAP. „Kommen die vergleichsweise hochauflösenden Spektraldaten eines hyperspektralen Sensors ins Spiel, erhält man auch quantitative Informationen. Sie legen beispielsweise dar, wie gut oder schlecht Ackerpflanzen mit Nährstoffen versorgt sind, oder wie es um die Wasserqualität von Seen steht.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EnMAPHSIVorberTransp4OHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EnMAPHSIVorberTransp4OHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Per Deckenkran wird das EnMAP-Instrument aus dem Schalllabor der IABG geholt.<br>(Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Die neuartigen globalen Daten, die die EnMAP-Mission generieren wird, sind nicht nur in der Geologie, Bodenkunde, Forst- und Landwirtschaft von Interesse, sondern auch für diejenigen, die sich mit der Erforschung von Küstengebieten und Inlandgewässern beschäftigen. Satellitengestützte Messungen können häufig durchgeführt und regelmäßig über einem Zielgebiet wiederholt werden. „Wir haben den hyperspektralen Sensor des EnMAP-Satelliten so konzipiert, dass ein 30 Kilometer breiter Streifen Erdoberfläche mit einer räumlichen Auflösung von 30 x 30 Metern erfasst werden kann. Es ist möglich, pro Orbit 1.000 km Streifenlänge und pro Tag 5.000 Kilometer Streifenlänge aufzunehmen. Nach vier Tagen kann EnMAP einen bestimmten Ort erneut überfliegen und hyperspektrale Datensätze generieren“, bestätigt Peter Honold.</p>



<p><strong>Weitere OHB-Projekte für Klima- und Wettermissionen</strong><br>„Wir wurden gerade von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als industrieller Hauptauftragnehmer mit den beiden Satelliten für die Copernicus-Mission CO2M *) beauftragt. Sie soll das schädliche Treibhausgas CO2 durch Messungen in der Erdatmosphäre ins Visier nehmen“, berichtet OHB-Chef Fuchs. „Für zukünftige Klimamodellierungen und für die Erforschung des Klimawandels und seiner Überwachung ist es wichtig, den Kohlenstoffzyklus besser zu verstehen. Hyperspektrale Sensoren wie der von EnMAP können diese Daten mit Analysen des von der Erdoberfläche zurückgeworfenen Sonnenlichts ergänzen. Erfreulicherweise ist diese OHB-Expertise auch bei der Realisierung der künftigen Copernicus-Mission CHIME **) gefragt: Wir sind im Unterauftrag von Thales Alenia Space für Entwicklung und Realisierung des hyperspektralen CHIME-Instruments vorgesehen.“</p>



<p>Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst hätte es nicht treffender formulieren können: „Wir haben keinen Planeten B“. Gerade die mit Raumfahrttechnik erlangten Kenntnisse zeigen eindringlich, dass es globaler Daten und Anstrengungen bedarf, wenn wir unseren gastlichen blauen Planeten schützen wollen. „Die Bewahrung unseres Heimatplaneten liegt uns allen am Herzen“, bringt es Marco Fuchs auf den Punkt. „Daher ist es für die Projektteams bei OHB und mich von besonderer Bedeutung und extrem motivierend, an leistungsfähigen Instrumenten und Satelliten für Klima-, Wetter- und Umweltbeobachtungen zu arbeiten.“</p>



<p>*) CO2M: CO2 Monitoring Mission<br>**) CHIME: Copernicus Hyperspectral Imaging Mission for the Environment</p>



<p><strong>Über EnMAP</strong><br>Das Projekt EnMAP wird von der OHB System AG im Auftrag des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR RFM) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter dem Kennzeichen 50 EP 0801 durchgeführt.</p>



<p>Das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn hat die Gesamt-Projektleitung für EnMAP. Das GeoForschungszentrum Potsdam (GfZ) ist wissenschaftlicher Hauptbeteiligter. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten und des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Mit dem Aufbau und Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen.</p>



<p>Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) projektbegleitend unterstützt.</p>



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		<title>ESA: Sentinel-6 Michael Freilich besteht Tests</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-sentinel-6-michael-freilich-besteht-tests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 13:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael Freilich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit zur Vermessung der Meeresspiegel besteht Tests mit Bravour. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. So wie Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt gerade auf ihre Prüfungsergebnisse warten, waren auch die internationalen Teams, die den Copernicus-Satelliten Sentinel-6 Michael Freilich einer Reihe von strengen Tests unterzogen hatten, ganz gespannt darauf, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Satellit zur Vermessung der Meeresspiegel besteht Tests mit Bravour. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Sentinel6MichaelFreilichpillarsESASCorvaja.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Sentinel6MichaelFreilichpillarsESASCorvaja26.jpg" alt="Sentinel-6 Michael Freilich bei der IABG.
(Bild: ESA / S. Corvaja)"/></a><figcaption>Sentinel-6 Michael Freilich bei der IABG.<br>(Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p>So wie Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt gerade auf ihre Prüfungsergebnisse warten, waren auch die internationalen Teams, die den Copernicus-Satelliten Sentinel-6 Michael Freilich einer Reihe von strengen Tests unterzogen hatten, ganz gespannt darauf, wie ihr Schützling abgeschnitten hat. Nun steht fest: Sentinel-6 hat mit Bravour bestanden und die Ingenieurinnen und Ingenieure können damit beginnen, den Satelliten für seine Reise in die USA vorzubereiten – wo er am 10. November mit einer SpaceX-Trägerrakete des Typs Falcon 9 ins All starten soll.</p>



<p>Benannt zu Ehren von Michael H. Freilich, der bei der NASA die Abteilung für Geowissenschaft geleitet hat, wird der Copernicus-Satellit Sentinel-6 Michael Freilich eine entscheidende Rolle bei der Vermessung des Meeresspiegels spielen, indem er Daten zur Fortsetzung der langjährigen Messaufzeichnungen des weltweiten Meeresspiegels aus dem Weltraum liefert.</p>



<p>Da Millionen von Menschen in küstennahen Gebieten leben, steht der Anstieg des Meeresspiegels ganz oben auf der Liste der größten Sorgen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Überwachung der Meeresspiegel ist unerlässlich, um zu verstehen, welche Veränderungen stattfinden und um Entscheidungsträgern und Behörden Daten zur Verfügung zu stellen, auf deren Grundlage sie Maßnahmen verabschieden und umsetzen können, die zur Eindämmung des Klimawandels beitragen sowie gefährdete Bevölkerungsgruppen schützen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Regionalsealeveltrends2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Regionalsealeveltrends26.jpg" alt="Entwicklung des regionalen Meeresspiegels.
(Bild: CNES/LEGOS/CLS/EU Copernicus Marine Service/contains modified Copernicus Sentinel data (2018))"/></a><figcaption>Entwicklung des regionalen Meeresspiegels.<br>(Bild: CNES/LEGOS/CLS/EU Copernicus Marine Service/contains modified Copernicus Sentinel data (2018))</figcaption></figure></div>



<p>In den vergangenen drei Jahrzehnten dienten die französisch-amerikanischen Missionen Topex-Poseidon und Jason als Referenzmissionen. In Kombination mit den früheren ERS- und Envisat-Satelliten der ESA sowie den derzeitigen Satelliten CryoSat und Copernicus Sentinel-3 haben diese gezeigt, wie der Meeresspiegel um etwa 3,2 mm pro Jahr ansteigt. Noch bedenklicher ist allerdings die Tatsache, dass dieser Anstieg in den letzten Jahren an Geschwindigkeit zugenommen hat. Derzeit steigt der Meeresspiegel um 4,8 mm jährlich.</p>



<p>Jetzt übernimmt die Mission Copernicus Sentinel-6 das Ruder und wird den Datensatz, der als „Goldstandard“ für Klimastudien gilt, fortsetzen. Mit dem positiven Ergebnis der technischen „Qualification Acceptance Review“, also dem Bestehen sämtlicher notwendiger Tests, kann der Satellit nun zum Startplatz verschickt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Readytomeasureseasurfaceheightesscorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Readytomeasureseasurfaceheightesscorvaja26.jpg" alt="Sentinel-6 Michael Freilich bereit zur Vermessung der Meeresspiegel.
(Bild: ESA / S. Corvaja)"/></a><figcaption>Sentinel-6 Michael Freilich bereit zur Vermessung der Meeresspiegel.<br>(Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p>Pierrik Vuilleumier, ESA-Projektmanager für Copernicus Sentinel-6, sagt: „Diese Prüfung war ein wichtiger Meilenstein. Wir planen, den Satelliten bis Ende des Monats zusammenzupacken und ihn dann vom IABG-Zentrum bei München zum Vandenberg-Startplatz in Kalifornien in den USA zu verschicken. Angesichts der COVID-19-Lage haben die Beteiligten alles gegeben, um den ursprünglichen Zeitplan einzuhalten.“</p>



<p>„Am 23. September soll der Satellit seine Reise nach Vandenberg antreten. Zuvor wird noch geprüft, ob auch der Startplatz und das Satellitenkontrollzentrum bereit sind.“</p>



<p>Die Mission, die aus zwei nacheinander gestarteten Satelliten besteht, ist für die internationale Zusammenarbeit beispielhaft, denn sie wurde gemeinsam von der ESA, NASA, EUMETSAT und NOAA und mit Unterstützung der CNES entwickelt.</p>



<p>Jeder Satellit ist mit einem Radarhöhenmesser ausgestattet, der vermisst, wie lange Radarimpulse brauchen, um zur Erdoberfläche und dann zurück zum Satelliten zu gelangen. In Kombination mit präzisen Satelliten-Standortdaten liefern die Altimetriemessungen Angaben zur Höhe der Meeresspiegel.</p>



<p>Darüber hinaus umfasst das Instrumentenpaket der Satelliten hochmoderne Mikrowellenradiometer, die die Menge des Wasserdampfes in der Atmosphäre messen, der wiederum die Geschwindigkeit der Altimeter-Radarimpulse beeinflusst.</p>



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		<title>Satelliten während COVID-19 bauen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satelliten-waehrend-covid-19-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3D]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen beispiellosen Zeiten der COVID-19-Abriegelungen stellt der Versuch zu arbeiten, uns alle vor große Herausforderungen. Für diejenigen, die es können, ist das Arbeiten aus der Ferne jetzt oft der Normalfall, aber das ist natürlich nicht für alle möglich. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Man könnte annehmen, dass Bau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In diesen beispiellosen Zeiten der COVID-19-Abriegelungen stellt der Versuch zu arbeiten, uns alle vor große Herausforderungen. Für diejenigen, die es können, ist das Arbeiten aus der Ferne jetzt oft der Normalfall, aber das ist natürlich nicht für alle möglich. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<p>Man könnte annehmen, dass Bau und Tests von Satelliten wie in vielen anderen Industriezweigen auf Eis gelegt wurden, aber Ingenieure und Wissenschaftler finden Wege, um die bevorstehenden europäischen Satellitenmissionen weiter vorzubereiten, so wie die nächsten Copernicus-Sentinels.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Sentinel6JasonCSESAATGmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Sentinel6JasonCSESAATGmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel-6/Jason-CS (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p>So wird zum Beispiel der Satellit Copernicus Sentinel-6 mit dem Namen Michael Freilich, dessen Start noch für Ende dieses Jahres geplant ist, derzeit getestet, um sicherzustellen, dass er den Strapazen des Starts, während seines Einsatzes in der Erdumlaufbahn und der rauen Umgebung des Weltraums standhalten wird.</p>



<p>Der neue Satellit wird die Rolle einer Referenzmission übernehmen, um kritische Daten für die Langzeitaufzeichnung von Höhenmessungen der Meeresoberfläche zu liefern.</p>



<p>Als eine der schwerwiegendsten Folgen des Klimawandels steigt der globale Meeresspiegel &#8211; und gefährdet damit Millionen von Menschen. Es ist unerlässlich, die sich verändernde Höhe der Meeresoberfläche weiter zu messen, um diesen besorgniserregenden Trend zu überwachen, damit Entscheidungsträger geeignete Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels ergreifen können.</p>



<p>Die durch die COVID-19-Krise auferlegten Einschränkungen bedeuten, dass sich weit weniger Ingenieure im Reinraum befinden, die den Satelliten im Zentrum der IABG bei München in Deutschland testen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/WorkingonSentinel6Airbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/WorkingonSentinel6Airbus26.jpg" alt="Arbeiten an Copernicus Sentinel-6 (Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Arbeiten an Copernicus Sentinel-6 (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Pierrik Vuilleumier, Projektleiter der ESA-Mission Copernicus Sentinel-6, sagte: &#8222;Die gegenwärtige Situation hat dazu geführt, dass viele von uns die Testkampagne aus der Ferne verfolgen müssen. Da es sich um eine internationale Mission handelt, sind die Menschen über Europa und die USA verstreut.&#8220;</p>



<p>&#8222;Bemerkenswerterweise haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, indem wir die akustischen Vibrationstests abgeschlossen haben, die die lärmintensive Umgebung beim Start und Aufstieg durch die Atmosphäre simulieren. Dies zeigt, dass das Team trotz der schwierigen Umstände entschlossen ist, den Starttermin im November einzuhalten.&#8220;</p>



<p>Copernicus Sentinel-6 steht nun für die nächste Testreihe bereit, zu der auch die Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit gehören. Wenn diese Tests abgeschlossen sind, wird er Ende September zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien transportiert, wo er mit einer von der NASA zur Verfügung gestellten Space-X Falcon 9-Rakete starten wird.</p>



<p>Der Sentinel-6 Michael Freilich wird gemeinsam von der ESA, NASA, EUMETSAT und der National Oceanic and Atmospheric Administration, mit Unterstützung des Centre National d&#8217;Etudes Spatiales entwickelt.</p>



<p>Trotz der schärferen Maßnahmen durch COVID-19 wurde auch ein weiterer Erfolg erzielt &#8211; diesmal für den Copernicus-Satelliten Sentinel-3D, der von Thales Alenia Space in Rom nach Cannes transportiert wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Sentinel3DarrivesinCannesTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Sentinel3DarrivesinCannesTAS26.jpg" alt="Copernicus Sentinel-3D trifft in Cannes ein. (Bild: Thales Alenia Space)"/></a><figcaption>Copernicus Sentinel-3D trifft in Cannes ein. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p>Derzeit befinden sich zwei Sentinel-3-Satelliten im Orbit: Sentinel-3A und Sentinel-3B. Sie arbeiten als Paar, um Ozeane, Landmassen, Eis und Atmosphäre der Erde systematisch zu messen, um die große globale Dynamik zu beobachten und zu verstehen und um wichtige Informationen in Beinahe-Echtzeit für Meeres- und Wettervorhersagen zu liefern.</p>



<p>Um die Kontinuität zu gewährleisten, werden sie schließlich durch Sentinel-3C und Sentinel-3D ersetzt werden. Daher wird an der Vorbereitung dieser nächsten Satelliten gearbeitet.</p>



<p>Nic Mardle, ESA-Projektleiterin für Copernicus Sentinel-3, sagte: &#8222;Zu Beginn der Restriktionen arbeitete das Thales-Team in Italien besonders hart daran, alles für Sentinel-3D fertigzustellen, bevor eine vollständige Sperre verhängt wurde. Einzelne Schichten ohne Übergabe erlaubten es zwei Teams, die Arbeit an dem Satelliten fortzusetzen, ohne sich gegenseitig zu infizieren.&#8220;</p>



<p>&#8222;Sie waren fast fertig, als die vollständige Schließung der Anlagen angekündigt wurde, aber das hielt die Thales-Teams in Italien und Frankreich und uns bei der ESA nicht ab, denn wir alle arbeiteten aus der Distanz weiter, um durch das so wichtige &#8218;Delivery Review Board&#8216; (Ausschuss zur Überprüfung der Lieferung) zu kommen.</p>



<p>Sobald die Einrichtungen von Thales wieder zugänglich waren, schlossen die Teams die wenigen letzten Aktivitäten ab, einschließlich der Verpackungs- und Versandvorbereitungen, und erhielten die notwendigen Genehmigungen der italienischen und französischen Regierung, so dass die Satellitenplattform auf der Straße von Italien nach Frankreich transportiert werden konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Sentinel3ESAATGmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-3 über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-3 über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Sentinel3ESAATGmedialab26.jpg" alt="Copernicus Sentinel-3 über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)"/></a><figcaption>Copernicus Sentinel-3 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Sentinel-3D kam in der Nacht vom 21. April sicher in den Einrichtungen in Cannes an und wurde vom dortigen Thales-Alenia-Team mit der Fernunterstützung ihrer Kollegen in Rom ausgepackt.&#8220;</p>



<p>Nic fügte hinzu: &#8222;Die Aktivitäten sind in dieser Zeit definitiv komplizierter, aber alle Teams arbeiten zusammen, um die Fortführung des Programms auf die effizienteste und pragmatischste Weise zu erleichtern und Lösungen für die neuen Probleme zu finden, die durch die Auswirkungen des Virus verursacht wurden, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Gesundheit und Sicherheit der beteiligten Teams gewährleistet ist.&#8220;</p>



<p>Josef Aschbacher, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, sagte: &#8222;Alle arbeiten unter extrem schwierigen Bedingungen, und ich freue mich wirklich, dass die Arbeit zur Vorbereitung zahlreicher neuer Missionen fortgesetzt wird.</p>



<p>Dies ist nicht nur wichtig, um die Kontinuität der Messungen unseres Planeten aus dem Weltraum zu gewährleisten, um Umweltveränderungen, die sich weltweit auf die Gesellschaft auswirken, zu verstehen und zu beobachten, sondern wir müssen auch immer wieder neue Weltraumtechnologien für die Zukunft demonstrieren. Und da sich COVID-19 so stark auf die Wirtschaft auswirkt, unternehmen wir alle Anstrengungen, um die Raumfahrtindustrie und nachgelagerte Unternehmen im Geschäft zu halten.&#8220;</p>



<p><strong>Über die Copernicus-Sentinels</strong><br><em>Die Copernicus-Sentinels sind eine Satelliten-Flotte der EU und liefern eine Fülle an Daten und Bildern, die für das Umweltprogramm Copernicus der Europäischen Union von zentraler Bedeutung sind. Die Europäische Kommission leitet und koordiniert dieses Programm, um den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu verbessern und so täglich Leben zu schützen. Die ESA ist für die Weltraumkomponente verantwortlich, und entwickelt im Auftrag der Europäischen Union die Familie der Copernicus-Sentinel-Satelliten und stellt den Datenfluss für die Copernicus-Dienste sicher, während der Betrieb der Copernicus-Sentinel-Satelliten der ESA und EUMETSAT übertragen wurde.</em></p>



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<p></p>
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		<title>Sentinel-6A im Test bei der IABG in Ottobrunn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-6a-im-test-bei-der-iabg-in-ottobrunn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 22:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-6A]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus prüft Ozean-Satellit Sentinel-6A auf Einsatzbereitschaft. Testprogramm erfolgreich angelaufen – Start für November 2020 geplant. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Die Raumfahrtingenieure von Airbus testen gegenwärtig im Raumfahrtzentrum der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bei München den Satelliten Copernicus Sentinel-6A auf seine Einsatztauglichkeit im Weltall. Im Rahmen der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus prüft Ozean-Satellit Sentinel-6A auf Einsatzbereitschaft. Testprogramm erfolgreich angelaufen – Start für November 2020 geplant. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ESA26.jpg" alt="Sentinel-6-Satellit über der Erde - Künstlerische Darstellung
(Bild: ESA)" width="260" height="146"/></a><figcaption>Sentinel-6-Satellit über der Erde &#8211; Künstlerische Darstellung<br> (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Die Raumfahrtingenieure von Airbus testen gegenwärtig im  Raumfahrtzentrum der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bei München den Satelliten Copernicus Sentinel-6A auf seine Einsatztauglichkeit im Weltall. Im Rahmen der Testkampagne, die noch bis zum Frühjahr&nbsp;2020 läuft, stellt das Airbus-Team sicher, dass der Satellit den starken Belastungen beim Start und der rauen Umgebung des Weltraums standhält.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ANov2019Airbus15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ANov2019Airbus26.jpg" alt="Sentinel-6A bei der IABG
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Sentinel-6A bei der IABG<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Copernicus Sentinel-6 ist eine operationelle Altimetrie-Mission, mit der die Vermessung der Ozeantopografie im nächsten Jahrzehnt fortgesetzt wird. Sentinel-6 ist mit einem Radarhöhenmesser für hochpräzise, zeitnahe Beobachtungen der weltweiten Meeresspiegelhöhen ausgestattet. Die Veränderung der Meeresspiegelhöhen ist ein wichtiger Indikator für den Klimawandel und die operative Ozeanografie. Sentinel-6 kartiert alle zehn Tage bis zu 95&nbsp;Prozent der eisfreien Meeresoberfläche und liefert wichtige Informationen über Windgeschwindigkeiten, Meeresströmungen und Wellen, die für die Sicherheit auf See von Bedeutung sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunn15.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunn26.jpg" alt="Sentinel-6A bei der IABG
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Sentinel-6A bei der IABG<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Diese Erkenntnisse sollen es Regierungen und Institutionen ermöglichen, einen wirksamen Schutz für küstennahe Regionen aufzubauen. Die Daten sind nicht nur für Katastrophenschutz-organisationen sehr wertvoll, sondern auch für Behörden, die Städteplanung betreiben, Gebäudesicherungen vornehmen oder Deichbauten in Auftrag geben. </p>



<p>Infolge der Erderwärmung steigen die globalen Meeresspiegel derzeit um durchschnittlich 3,3 Millimeter jährlich – mit möglicherweise dramatischen Konsequenzen für Länder, deren Küsten dicht besiedelt  sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunnb15.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunnb26.jpg" alt="Sentinel-6A bei der IABG
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Sentinel-6A bei der IABG<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Unter der industriellen Führung von Airbus wurden zwei Sentinel-6-Satelliten für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm Copernicus entwickelt. Sentinel-6 gehört zwar zu den Copernicus-Satellitenmissionen der Europäischen Union, wird aber auch dank der internationalen Zusammen-arbeit zwischen der ESA, der NASA, der NOAA und der Eumetsat verwirklicht. </p>



<p>Jeder Satellit  wiegt etwa 1,5 Tonnen. Ab November 2020 wird Sentinel-6A als erster der beiden Sentinel-6-Satelliten die 1992 begonnenen satellitengestützten Messungen der Meeresoberflächen fortführen. Sentinel-6B soll 2025 folgen. Copernicus Sentinel-6 baut auf dem Erbe der Jason-Satelliten zur Vermessung der Ozeantopografie und den ESA-Missionen CryoSat-2 und Sentinel-2 sowie auf Grace (die unter der industriellen Führung von  Airbus entstanden sind) auf. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg468121#msg468121" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a>  </li></ul>
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		<item>
		<title>Solar Orbiter hat alle Tests abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/solar-orbiter-hat-alle-tests-abgeschlossen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 18:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solar Orbiter, die Flaggschiffmission der europäischen Weltraumorganisation ESA zur Erforschung der Sonne, hat alle Tests abgeschlossen und ist bereit für den Transport nach Cape Canaveral, wo die Mission im Februar 2020 starten soll. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. München, 18. Oktober 2019 – Der von Airbus in Stevenage [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Solar Orbiter, die Flaggschiffmission der europäischen Weltraumorganisation ESA zur Erforschung der Sonne, hat alle Tests abgeschlossen und ist bereit für den Transport nach Cape Canaveral, wo die Mission im Februar 2020 starten soll. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102019201254_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102019201254_small_1.jpg" alt="Airbus / Mathias Pikelj" width="260"/></a><figcaption>
Der Solar Orbiter bei der IABG. 
<br>
(Bild: Airbus / Mathias Pikelj)
</figcaption></figure></div>



<p>München, 18. Oktober 2019 – Der von Airbus in Stevenage (UK) gebaute Solar Orbiter wird die Sonne und ihre Wirkung auf das Sonnensystem mit bisher unerreichter Genauigkeit untersuchen. Die Raumsonde verfügt über ein umfangreiches Set an Instrumenten, die Teilchen, Felder und Wellen des Plasmas messen, das sie durchqueren wird. Zugleich wird sie Oberfläche und äußere Atmosphäre der Sonne – Photosphäre und Korona – beobachten. </p>



<p>Der Solar Orbiter wird seit Oktober 2018 im IABG-Testzentrum bei München erprobt. Geprüft wurden unter anderem elektromagnetische Verträglichkeit, Vibration und Thermalvakuum sowie die Entfaltung der Solarpaneele und Schwenkarme an der Raumsonde. Alle Tests wurden erfolgreich abgeschlossen. </p>



<p>„Solar Orbiter ist eine der anspruchsvollsten und spannendsten Missionen, die wir in Stevenage bisher in Angriff genommen haben. Die starke Annäherung an die Sonne bedeutet, dass manche Teile der Raumsonde Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius aushalten müssen, während andere im ständigen Schatten eisigen Temperaturen von bis zu minus 180 Grad Celsius ausgesetzt sind. Damit die hochempfindlichen Instrumente Magnetfelder und Teilchen der Sonne messen können, muss die Sonde selbst für die Sensoren unsichtbar sein. Das hat uns an die Grenzen des technisch Machbaren geführt“, sagte Eckard Settelmeyer, Head of Earth Observation, Navigation and Science Institutional Satellite Projects bei Airbus. </p>



<p>Am sonnennächsten Punkt wird Solar Orbiter der Sonne mit einem Abstand von 0,28 Astronomischen Einheiten (AE) – das entspricht etwa einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern – näher sein als der Planet Merkur. Im Laufe der Mission wird sich die Raumsonde aus der Ekliptikebene herausbewegen. So sind Langzeitbeobachtungen eines Ausschnitts der Sonnenoberfläche und ein Blick auf die Pole der Sonne möglich. Noch nie ist eine Raumsonde der Sonne so nahegekommen. Hier ist das Sonnenlicht dreizehnmal so intensiv wie für die Satelliten in der Erdumlaufbahn. </p>



<p>Der Solar Orbiter muss intensiver Wärmestrahlung standhalten und den Schutz seiner Instrumente gewährleisten, ohne den Blick auf die Sonne zu versperren. Der Hitzeschild und die neue Hochtemperatur-Solarpaneel-Technologie sind zentrale Faktoren für den Erfolg der Mission. Um sich zu positionieren und den Orbit über den Polen zu erhöhen, wird Solar Orbiter eine Reihe komplexer Vorbeiflug-Manöver durchführen und so die Anziehungskräfte von Erde und Venus nutzen. </p>



<p>Die Sonne stößt bei Eruptionen Hochenergieteilchen aus (koronale Massenauswürfe), die Stromverteilungssysteme stören, Computer zum Absturz bringen, Satelliten beschädigen und Astronauten gefährden können. Solar Orbiter wird die Sonne aus einer elliptischen Umlaufbahn um das Gestirn beobachten und wissenschaftliche Daten liefern, die zu einem besseren Verständnis der Abläufe beitragen, die auf der Sonne diese heftigen und gefährlichen Eruptionen auslösen. </p>



<p>Solar Orbiter baut auf den enormen Erfolgen der von Airbus gebauten Sonden SOHO und Ulysses auf, die bemerkenswerte Einblicke in die Vorgänge auf der Sonne geliefert haben. Wie bei diesen Programmen handelt es sich bei Solar Orbiter um eine Kooperation von ESA und NASA. </p>



<p>Die Mission wird fast acht Jahre dauern. </p>



<p><strong>Über Solar Orbiter</strong>
<br>
Solar Orbiter ist Teil einer internationalen Gemeinschaftsmission der ESA und der NASA zur Erforschung der Sonne, ihrer äußeren Atmosphäre und der Ursachen für die von den Sonnenwinden verursachten heftigen Eruptionen, die sich bis auf die Erde auswirken. Mit ihren räumlich hochauflösenden Teleskopen wird die Raumsonde die Atmosphäre der Sonne aus nächster Nähe untersuchen und die Ergebnisse mit Messungen aus der direkten Umgebung der Sonde abgleichen. So lässt sich ein genaues Bild davon zeichnen, welchen Effekt die Sonne auf die Bedingungen im erdnahen Weltraum und in abgelegeneren Regionen unseres Sonnensystems hat. Dank ihrer einzigartigen&nbsp;– und schwer zu erreichenden&nbsp;– Umlaufbahn wird Solar Orbiter erstmalig Bilder der Polarregion der Sonne aufnehmen und wichtige Einsichten über die bisher kaum erforschten polaren Magnetfelder liefern, die den elfjährigen Sonnenzyklus und die periodisch auftretenden Auswürfe der Sonnenstürme beeinflussen. Solar Orbiter kombiniert zehn in Europa und den USA gefertigte Instrumente, die sorgfältig ausgewählt und so konzipiert wurden, dass sich ihre Beobachtungen gegenseitig ergänzen. Gemeinsam liefern sie das bisher umfassendste und ganzheitlichste Bild der Sonne und ihrer Umgebung. </p>



<p>Airbus France in Toulouse hat wesentliche Elemente von Software, Navigation und Treibstoffmanagement beigetragen. Von Airbus in Deutschland kommen die Solarpaneele (Ottobrunn) und wichtige Antriebselemente (Lampoldshausen). Airbus in Spanien lieferte Steuerungs- und Elektriksysteme und Airbus in den Niederlanden Radiatorelemente. </p>



<p><strong>Über Airbus</strong>
<br>
Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug €&nbsp;64&nbsp;Mrd. im Jahr 2018, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10520.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Solar Orbiter (SolO) auf Atlas V (411)</a> </li></ul>
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		<title>Solar Orbiter verlässt Europa Richtung USA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/solar-orbiter-verlaesst-europa-richtung-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 10:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[SolO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Teil der Reise ist 8.000 Kilometer lang und doch ist es nur ein winziges Teilstück, denn das Ziel ist die Sonne: Ende Oktober 2019 wird die ESA-Raumsonde Solar Orbiter ihren Weg vom Testzentrum der Industrieanlagen Betriebsgesellschaft (IABG) im bayrischen Ottobrunn zum Raketenstartplatz der NASA am Cape Canaveral in Florida (USA) antreten. Eine Pressemitteilung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Teil der Reise ist 8.000 Kilometer lang und doch ist es nur ein winziges Teilstück, denn das Ziel ist die Sonne: Ende Oktober 2019 wird die ESA-Raumsonde Solar Orbiter ihren Weg vom Testzentrum der Industrieanlagen Betriebsgesellschaft (IABG) im bayrischen Ottobrunn zum Raketenstartplatz der NASA am Cape Canaveral in Florida (USA) antreten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/SoloTestsInDESASCorvaja.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/SoloTestsInDESASCorvaja260.jpg" alt="Umfangreiche Tests von Solar Orbiter in Deutschland
(Bild: ESA – S. Corvaja)" width="260" height="390"/></a><figcaption>Umfangreiche Tests von Solar Orbiter in Deutschland<br> (Bild: ESA – S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p>Am frühen Morgen des 6. Februar 2020 mitteleuropäischer Zeit soll der Sonnen-Orbiter abheben und einen dreieinhalb-jährigen Flug durch das Weltall beginnen. Ihr Ziel ist es, das Zentrum unseres Sonnensystems, die Sonne und die sie umgebende Heliosphäre, zu erforschen. </p>



<p>An Bord der Sonde sind zehn hochspezialisierte wissenschaftliche Instrumente. Vier Forschungseinrichtungen und Institute in Deutschland haben wichtige Beiträge dazu geliefert. Das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn fördert Entwicklung und Bau der wissenschaftlichen Instrumente sowie der Solar-Orbiter-Sonde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. </p>



<p>&#8222;Die Solar-Orbiter-Raumsonde hat eine fast zehnjährige Design-, Entwicklungs- und Testphase hinter sich. Ende 2018 wurde sie bei Airbus in Stevenage (Großbritannien) fertiggestellt und nach Deutschland zur IABG nach Ottobrunn bei München transportiert&#8220;, erklärt Carsten Henselowsky, Solar-Orbiter-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement. Der Orbiter wurde bei der IABG in den vergangenen Monaten auf Herz und Nieren geprüft. Hierbei standen insbesondere die Prüfung der sogenannten strukturellen Integrität sowie die thermischen und mechanischen Eigenschaften durch Vibrations-, Strahlungs- und Thermal-Vakuum-Tests auf dem Plan. Zu den mechanischen Funktionstests gehörte auch die Überprüfung des Entfaltens der beiden Solarpanele der Sonde. Auch die elektrischen Funktionen der Sonde und die Einhaltung der hohen Anforderungen der einzelnen wissenschaftlichen Instrumente sowie die Übertragung der Daten wurden bei der IABG verifiziert.  </p>



<p>Mit dem Transport der Sonde zum Startplatz in Florida ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht. „Am Kennedy Space Center angekommen, werden letzte Vorbereitungen für den Start mit einer Atlas-V-Trägerrakete der NASA im Februar 2020 erfolgen“, so Carsten Henselowsky. Solar Orbiter ist ein Projekt aus dem Wissenschaftsprogramm der ESA. Die NASA ist ebenfalls stark an dem Projekt beteiligt. Deutschland ist mit rund 20 Prozent größter Beitragszahler im ESA-Wissenschaftsprogramm. Das DLR Raumfahrtmanagement steuert die deutschen ESA-Beiträge. </p>



<p><strong>Zehn Instrumente untersuchen das solare Umfeld</strong><br>Ziel der Mission ist die Untersuchung von physikalischen Phänomenen und Prozessen sowohl auf der Sonnenoberfläche als auch in ihrem Inneren. Die Sonde wird auch die innere Heliosphäre untersuchen, also den Bereich um die Sonne, der stark vom Sonnenwind, den solaren Magnetfeldern und energetischen Teilchen bestimmt wird. Die Mission soll Antworten geben auf eine zentrale Frage der Sonnenphysik: Wie erzeugt und beeinflusst die Sonne die Heliosphäre? </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/SoloESAATGmedialabNASASDOPTestaCfA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/SoloESAATGmedialabNASASDOPTestaCfA260.jpg" alt="Künstlerische Darstellung von Solar Orbiter vor der glühenden Sonne
(Bild: Spacecraft: ESA/ATG medialab; Sun; NASA/SDO/P. Testa (CfA))" width="260" height="146"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung von Solar Orbiter vor der glühenden Sonne<br> (Bild: Spacecraft: ESA/ATG medialab; Sun; NASA/SDO/P. Testa (CfA))</figcaption></figure></div>



<p>Die Heliosphäre ist ein einzigartiger Bereich des Weltraums, in  dem fundamentale physikalische Prozesse aus der solaren, astrophysikalischen und Plasmaphysik im Detail untersucht werden können. Diese physikalischen Bedingungen lassen sich in Labors auf der Erde nicht reproduzieren und können zudem aus der Ferne – über astronomische Distanzen hinweg – nicht untersucht werden. Hierfür sind Messungen nahe der Sonne erforderlich, denn nur dort sind die Feld- und Teilchenumgebung noch vergleichsweise ursprünglich und unbeeinflusst. </p>



<p>Für diese Untersuchungen ist Solar Orbiter mit zehn Instrumenten ausgestattet, die zum einen die physikalischen Eigenschaften des Sonnenwinds im direkten Umfeld der Sonde (In-situ) vermessen. Zum anderen wird die Sonde mit hochauflösenden Fernerkundungsinstrumenten (Remote-Sensing) die Sonnenoberfläche und die Atmosphäre der Sonne erforschen. So wird es möglich sein, die Auswirkungen von Ereignissen auf und im Inneren der Sonne, wie etwa  koronalen Masseauswürfen, zu untersuchen. </p>



<p><strong>Deutsche Beiträge zur Mission</strong><br>Insgesamt vier Forschungseinrichtungen und Institute aus Deutschland sind an sechs der zehn wissenschaftlichen Instrumente auf Solar Orbiter mit Hardware-Beiträgen beteiligt. Das Missionsbetriebszentrum ist im European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt angesiedelt, der wissenschaftliche Betrieb wird vom  European Space Astronomy Centre (ESAC) in Villafranca in Spanien gesteuert. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10520.msg463312#msg463312" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Solar Orbiter (SolO) auf Atlas V (411)</a>      </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Satellit EDRS-C überzeugt im Schalltest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellit-edrs-c-ueberzeugt-im-schalltest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 14:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS-C]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceDataHighway]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10033</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB-Satellitendesign beweist mechanische Robustheit. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen / Ottobrunn, 13. November 2018. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist Hauptauftragnehmerin für Entwicklung und Bau des Satelliten EDRS-C. Bei EDRS-C handelt es sich um den zweiten Knotenpunkt des European Data Relay Systems [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB-Satellitendesign beweist mechanische Robustheit. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGSchallLaborOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGSchallLaborOHBSystemAG26.jpg" alt="Der Kommunikationssatellit EDRS-C im Schall-Labor der IABG. (Bild: OHB System AG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Kommunikationssatellit EDRS-C im Schall-Labor der IABG. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p>Bremen / Ottobrunn, 13. November 2018. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist Hauptauftragnehmerin für Entwicklung und Bau des Satelliten EDRS-C. Bei EDRS-C handelt es sich um den zweiten Knotenpunkt des European Data Relay Systems (EDRS), auch SpaceDataHighway genannt, einer zwischen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Airbus gegründeten öffentlich-privaten Partnerschaft. Der Telekommunikationssatellit wird derzeit im Raumfahrttestzentrum der IABG einer mehrmonatigen Testkampagne unterzogen, mit der er sich für den Raumflug qualifizieren muss. Den Schalltest hat der SmallGeo-Satellit am 6. November 2018 erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p>Mit diesen akustischen Tests wurde an zwei Tagen geprüft, ob der Satellit den Belastungen, die während des Raketenstarts und der Reise in den Weltraum auftreten, standhalten kann. Hier handelt es sich um Schallwellen, die beim Start vom Triebwerk und durch aerodynamische Lasten erzeugt werden und auf den Satelliten einwirken.</p>



<p><strong>Kann der Satellit den akustischen Lasten beim Ritt ins All standhalten?</strong></p>



<p>Der knapp vier Meter hohe EDRS-C wurde für diese Testreihe in das 14 Meter hohe Schall-Labor des Raumfahrttestzentrums der IABG in Ottobrunn gebracht. Aus einer Wand führen drei unterschiedlich große Schalltrichter; bei der Testdurchführung tritt hier der exakt regelbare Schallpegel aus. Der Satellit ist genau so konfiguriert, wie er für den Raketenstart auf der Trägerrakete untergebracht werden wird. Er ruht auf seinem Adapter, mit dem er später auf der Rakete verankert wird. Den Satelliten umgeben mehrere Mikrofone. Für den akustischen Test wurden rund vierhundert Beschleunigungssensoren am Satelliten angebracht – entsprechend viele Kabel führen zu Datenaufzeichnungsgeräten. Die Schallverteilung wird in Frequenzbändern vorgegeben und reicht von 30 Hz bis 10 kHz. Mit Druckluft, es handelt sich um gereinigte atmosphärische Luft in entsprechender Reinraum-Qualität, kann ein maximaler Schalldruck von 156 dBA hergestellt werden. Reist ein Satellit beispielsweise in der oberen Position der europäischen Ariane 5 Rakete in den Weltraum, muss die Anlage beim Schalltest um die 143 dBA produzieren, um die Lasten zu simulieren. Beim Akustik-Test im 8 x 8 Meter großen Schall-Labor treffen den Satelliten die Lasten von allen Seiten, denn das „aus einem Stück“ Beton gegossene Schall-Labor wird mit einem 140 Tonnen schweren Schiebetor und einer weiteren Schallschutztür dicht gemacht, so dass der Schall von den Wänden immer wieder zurück geworfen wird.</p>



<p><strong>Spannung während der Schalltests</strong></p>



<p>Natürlich ist es jedes Mal spannend, wenn sich die beiden hohen Tore nacheinander langsam in Bewegung setzen und schließen, danach die Druckluft hörbar einströmt und schließlich das Startkommando gerufen wird. Während der Tests verfolgen die Teams von IABG und OHB gemeinsam an Monitoren, wie es um den Probanden steht. Zwei Kameras übertragen Live-Bilder vom Satelliten im Inneren der Kammer: nur seine „Iso-Folie“, die MLI (multi layer insulation), bewegt sich ganz leicht im Luftdruck. Auf anderen Bildschirmen laufen Unmengen verschiedener Daten in unterschiedlichen Darstellungen. Nach dem Test übergibt die IABG die generierten Daten der Sensoren an die „Analysten“ von OHB – jetzt hat die Stunde der Struktur-Ingenieure geschlagen, die anhand der übereinander gelegten Kurven Anomalien ableiten könnten, sollte es welche geben. Erfreulicherweise konnten sie rasch „grünes Licht“ geben, und der Satellit kann seine Reise durch verschiedene Testkammern und -hallen im rund 4.000 Quadratmeter großen Reinraumbereich des Testzentrums fortsetzen, denn sein Testprogramm ist noch nicht beendet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGVibrationslaborOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGVibrationslaborOHBSystemAG26.jpg" alt="EDRS-C im IABG-Vibrationslabor. (Bild: OHB System AG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EDRS-C im IABG-Vibrationslabor. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p>„EDRS-C hat jetzt auch unter Beweis gestellt, dass er die Vibrations- und Akustiklasten, die beim Raketenstart und in der Phase bis zum Erreichen der Erdumlaufbahn auftreten, unbeschadet aushalten kann“, freut sich Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter der OHB System AG. „Ich danke allen Beteiligten für die tolle Teamarbeit. Unter Verwendung großer Helium-Ballons bzw. Schienensysteme werden wir demnächst demonstrieren, dass sich die Solarpanels und die Antennen in der Schwerelosigkeit ordnungsgemäß ausfahren lassen. Außerdem werden wir noch den Nachweis bringen, dass die Nutzlasten ihre Performance erreichen und dass die Antennen wie geplant abstrahlen“.</p>



<p><strong>Ticket ins All für 2019 gelöst</strong></p>



<p>Der EDRS-C Satellit bleibt noch bis etwa April 2019 im Testhaus. Rund fünf Wochen vor dem geplanten Starttermin im zweiten Quartal 2019 beginnt der Transport zum Startplatz Kourou in Französisch Guyana. Eine Ariane 5 Rakete wird den EDRS-C in den Weltraum transportieren. Die OHB System AG entwickelte und fertigte den Satelliten im Auftrag von Airbus. EDRS-C basiert auf der von OHB im Rahmen des ARTES-Programms der ESA (Advanced Research in Telecommunications Systems) entwickelten SmallGEO-Plattform.</p>



<p>Der auf modernster Lasertechnologie basierte SpaceDataHighway ist die weltweit erste „Glasfaser am Himmel“. Gebildet wird er durch ein einzigartiges System von Satelliten, die durch ein Netz von Bodenstationen dauerhaft miteinander verbunden sind. Dabei befindet sich der erste – EDRS-A – bereits im Weltraum und deckt ein Gebiet ab, das von der amerikanischen Ostküste bis Indien reicht. Täglich können Daten mit einem Volumen von bis zu 40 Terabyte übertragen werden, die von Beobachtungssatelliten, UAVs und bemannten Flugzeugen mit einer Geschwindigkeit von 1,8 Gbit/s erfasst werden.</p>



<p><strong>Informationen zum European Data Relais System finden Sie auf der Website der ESA:</strong><br><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.esa.int/Applications/Connectivity_and_Secure_Communications/EDRS" target="_blank" data-wpel-link="external">EDRS</a></p>



<p><strong>Information zum SpaceDataHighway finden Sie auf der Website von Airbus:</strong><br><a href="https://www.airbus.com/en/products-services/defence/military-space/space-data-highway" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceDataHighway</a></p>



<p><strong>Informationen zur SmallGEO-Plattform finden Sie auf der Website der OHB SE:</strong>  <a href="https://web.archive.org/web/20201001155322/https://www.ohb.de/news/2017/smallgeo-europas-neue-geostationaere-satellitenplattform-made-in-germany" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">SmallGEO: Europas neue geostationäre Satellitenplattform „Made in Germany“</a></p>
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		<title>OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 14:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat 36W-1]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist am Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie*) gehört, bestätigt. Eine Pressemitteilung der OHB System AG. Quelle: OHB System AG. Bremen/Kourou, 1. Dezember 2016 &#8211; „Die Fertigstellung unseres ersten geostationären Kommunikationssatelliten stellt einen wichtigen Meilenstein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist am Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie*) gehört, bestätigt. Eine Pressemitteilung der OHB System AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB System AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1testcampaignOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1testcampaignOHB26.jpg" alt="" width="260" height="173"/></a><figcaption>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 während der Testkampagne bei der IABG. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen/Kourou, 1. Dezember 2016 &#8211; „Die Fertigstellung unseres ersten geostationären Kommunikationssatelliten stellt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens dar“, sagt Marco R. Fuchs, CEO der OHB System AG, und ergänzt: „Dies wird die Arbeiten an unseren drei anderen SmallGEO-Projekten, EDRS-C, Electra und Heinrich Hertz weiter beflügeln.“</p>



<p>Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Sytems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt. Der erste Satellit wurde im Rahmen eines PPP-Projektes zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT gefertigt, der mit dem Kommunikationssatelliten H36W-1 die Iberische Halbinsel, die Kanarischen Inseln und Südamerika mit Multimediadiensten versorgen will. HISPASAT gliedert H36W-1 in seine bestehende Flotte geostationärer Kommunikationssatelliten ein. Der Satellit ist für eine 15-jährige Mission ausgelegt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1antennarangetestESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1antennarangetestESA26.jpg" alt="" width="260" height="389"/></a><figcaption>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 beim Test der Antennen. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>„Unser Satellit wurde in der 11-monatigen Testphase komplett durchgecheckt – man könnte fast sagen: Auf Herz und Nieren getestet und für flugtauglich befunden. Wir haben eng und zielorientiert mit der ESA, unserem Kunden HISPASAT, den Fachleuten vom Testhaus IABG und unserem Partner TESAT zusammen gearbeitet“, sagt Dieter Birreck, bei OHB Projektleiter dieses SmallGEO-Projektes. Er sieht den weiteren Arbeiten in Kourou mit Vorfreude entgegen: „Jetzt geht es mit Riesenschritten auf den Satellitenstart zu und den können wir alle kaum erwarten!“</p>



<p>OHB Technik-Vorstand und Direktor Telekommunikationssatelliten, Guy Perez, blickt auf die bisherigen Arbeiten zurück: „H36W-1 ist der erste Telekommunikationssatellit, der von OHB in enger Abstimmung mit ESA und HISPASAT komplett konzipiert, entwickelt, integriert und getestet worden ist. Wie bei jedem ersten Mal, sind wir auf eine Reihe technischer Herausforderungen gestoßen, die es zur Zufriedenheit der Kunden zu lösen galt. Die OHB-Teams haben daher im bisherigen Projektverlauf viel gelernt und können das OHB Know-how erweitern. Alle Erkenntnisse werden wir bei unseren zukünftigen Satellitenprojekten sowie bei den künftigen Telekommunikationssatelliten der SmallGEO-Familie zu nutzen wissen.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20161201Hispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20161201Hispasat26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>Eine Antonow brachte den Satelliten nach Französisch Guyana. (Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Transport per LKW, Flugzeug und Rakete</strong></p>



<p>Eine Antonow brachte den Kommunikationssatellit von Deutschland nach Französisch Guyana. Am Startplatz Kourou werden ihn die Experten von OHB erneut testen und alle Funktionen überprüfen, bevor er auf der Trägerrakete vom Typ Sojus integriert und abschließend getestet wird. Sein Ritt ins All ist für 27.01.2017 vorgesehen. Seinen Dienst wird H36W-1 von einer geostationären Umlaufbahn in etwa 36.000 Kilometern Höhe verrichten.</p>



<p><strong>*<sup>)</sup> Die SmallGEO-Satellitenfamilie</strong> zeichnet sich durch eine weite Bandbreite möglicher Konfigurationen aus, um unterschiedlichen Missionszielen wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Laser-Kommunikationsanwendungen aus dem Geostationären Orbit gerecht werden zu können. Beim Satellitenantrieb können Kunden zwischen klassisch, hybrid und elektrisch wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 und 650 kg variiert. OHB arbeitet aktuell auch an den SmallGEO-Projekten EDRS-C, Electra und Heinrich Hertz.</p>



<p></p>
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