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	<title>IAI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>IAI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>OHB und Helios: MoU über Mondlandesystem LSAS Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-und-helios-mou-ueber-mondlandesystem-lsas-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB unterschreibt Memorandum of Understanding mit israelischem Raumfahrtunternehmen Helios. Mond-Shuttle von OHB soll Helios-Hardware zum Mond bringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 18. Oktober 2021. Beim künftigen Mondlandesystem LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Partner Israel Aerospace Industries (IAI) auf den Weg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB unterschreibt Memorandum of Understanding mit israelischem Raumfahrtunternehmen Helios. Mond-Shuttle von OHB soll Helios-Hardware zum Mond bringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110GrouplocOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110GrouplocOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Freuen sich auf gemeinsame Mond-Missionen: Dr. Timo Stuffler, Christiane Bergemann, Séverine Jacquet (alle OHB) und Jonathan Geifman und Dr. Linoam Eliad, CEO bzw. CTO von Helios. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 18. Oktober 2021. Beim künftigen Mondlandesystem LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Partner Israel Aerospace Industries (IAI) auf den Weg bringt, gibt es eine wichtige Weichenstellung: Vertreter des israelischen Unternehmens Helios und Vertreter von OHB unterzeichneten eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) für einen Mitflug von Helios-Hardware bei den ersten drei LSAS-Missionen auf die Mondoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ressourcen auf dem Mond nutzen</strong><br>„OHB wird europäischen und internationalen Kunden aus Wissenschaft und Wirtschaft eine zeitnahe Zugangsmöglichkeit zum Mond bieten. Bei der Erschließung des Wirtschaftsraumes Mond möchten wir mit LSAS als erstem europäischen Mond-Shuttleservice eine Lücke schließen, denn laut derzeitiger Planung wird ein institutioneller europäischer Moon-Lander frühestens 2029 zur Verfügung stehen“, erklärt Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE. „Wenn in Kürze Nutzlasten für Mondmissionen ausgeschrieben werden, wollen wir mit unserem LSAS-Mondlandeservice parat stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Produktion von Sauerstoff auf der Mondoberfläche ist der Schlüssel, der die Expansion der Menschheit über die Erde hinaus ermöglichen und die Kosten für die Erforschung des Weltraums drastisch senken wird. Sauerstoff wird der begehrteste Rohstoff im Weltraum sein, da er über 60 % der Masse jedes voll beladenen Raumfahrzeugs ausmacht, das für Missionen zum Mond und darüber hinaus bestimmt ist&#8220;, erklärt Jonathan Geifman, CEO von Helios. &#8222;Helios&#8216; Mondmission mit OHB dient der Weiterentwicklung der Technologie zur Produktion von Sauerstoff unter realen Bedingungen auf dem Mond und ist ein wichtiger Schritt hin zur Realisierung der aufstrebenden cislunaren Industrie.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Rückkehr zum Mond und die Schaffung einer dauerhaften Basis auf dem Mond erfordern internationale Zusammenarbeit und die Gründung von Partnerschaften zwischen Raumfahrtbehörden und privaten Unternehmen&#8220;, sagt BG (Res.) Uri Oron, Generaldirektor der Israelischen Raumfahrtagentur. &#8222;Helios, ein israelisches Start-up, das von der israelischen Raumfahrtagentur unterstützt wird, ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das eine Schlüsselrolle bei den Bestrebungen, zum Mond zurückzukehren einnehmen wird. Die israelische Raumfahrtagentur begrüßt die Zusammenarbeit zwischen OHB SE, Helios und Israel Aerospace Industries. Diese Kooperation zeigt die starken, langjährigen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und den Beitrag, den diese Partnerschaft für die Raumfahrtindustrie leisten kann.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit der Absichtserklärung schlägt Helios einen wichtigen Pflock ein, um frühzeitig auf dem Mond Hardware zur in-situ Ressourcennutzung erproben zu können“, sagt Dr. Timo Stuffler, Leiter Business Development bei OHB. „In der Zukunft soll auch Eis auf dem Mond genutzt werden, um durch Spaltung in Sauerstoff und Wasserstoff Raketen-Tankstellen und Energie-Stationen aufzubauen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Take me to the Moon &#8211; 2025 soll es losgehen!</strong><br>OHB und der Partner IAI setzen alles daran, mit dem Mondtransfer LSAS ab 2025 wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlasten auf die Mondoberfläche zu bringen. „Insgesamt dürfen die Nutzlasten der Kunden je nach Missionstyp eine Gesamtmasse zwischen 80 &#8211; 110 Kilogramm auf die Waage bringen. Wir freuen uns, dass sich bereits mehr als 100 Interessenten aus Wissenschaft und Industrie gemeldet haben“, sagt Séverine Jacquet, die OHB-seitig erste Ansprechpartnerin für potentielle Kunden ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110handshakecOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110handshakecOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Timo Stuffler, OHB, und Jonathan Geifman, CEO von Helios, besiegeln das Abkommen. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Partnerschaft mit hohen Zielen</strong><br>Die OHB SE leitet und koordiniert das Projekt LSAS und die einzelnen Missionen zum Mond. Das fängt bei der Auswahl der Nutzlasten an, geht über deren Integration auf den Moon-Lander und reicht bis hin zu Start und Missionsbetrieb. Auch die Vermarktung der Mitfluggelegenheiten zum Erdtrabanten liegt in den Händen von OHB. Der israelische Partner IAI, mit dem OHB seit mehr als drei Jahren zusammenarbeitet, bringt die Erfahrungen aus der früheren eigenen Mondmission in das Mondlandefahrzeug ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Helios</strong><br>Helios ist ein 2018 gegründetes israelisches Unternehmen, das von der israelischen Raumfahrtagentur, dem israelischen Energieministerium und der israelischen Innovationsbehörde unterstützt wird. Die Vision des Unternehmens ist es, nachhaltiges menschliches Leben auf der Erde und darüber hinaus zu ermöglichen. Zu den Kernentwicklungen gehören Reaktoren zur Produktion von Sauerstoff auf der Mondoberfläche und Reaktoren zur Produktion von Eisen und Silizium auf der Erde ohne Kohlenstoffemissionen.<br><a href="https://project-helios.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">project-helios.space</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16852.msg521255#msg521255" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16852.msg521255#msg521255" target="_blank" rel="noopener">Lander Beresheet 2</a></a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB/IAI LSAS: To the Moon and back</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-iai-lsas-to-the-moon-and-back/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit LSAS bietet OHB ab 2025 einen kommerziellen Mond-Shuttle an. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 9. September 2021. Die Realisierung des Mondlandesystems LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI umsetzen wird, geht in großen Schritten voran: Heute trafen sich beim LSAS [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit LSAS bietet OHB ab 2025 einen kommerziellen Mond-Shuttle an. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/lsas7945546a1dohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/lsas7945546a1dohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>OHB-Team freut sich auf viele Buchungen des Mond-Shuttles LSAS: Dr. Timo Stuffler, Christiane Bergemann und Séverine Jacquet (v. l.). (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 9. September 2021. Die Realisierung des Mondlandesystems LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI umsetzen wird, geht in großen Schritten voran: Heute trafen sich beim LSAS Consultation Meeting Vertreter von Raumfahrtagenturen, wissenschaftlichen Institutionen und aus der Industrie, um über die künftige Nutzung des Mond-Shuttles und der Entwicklung eines Wirtschaftsraums Mond zu diskutieren. Der Mondtransfer soll bereits ab dem Jahr 2025 Nutzlasten mit einer Gesamtmasse von 80 bis 110 Kilogramm zum Erdtrabanten bringen. Über 100 Kunden haben bereits ihr Interesse an dem Mond-Shuttle bekundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit LSAS startet OHB die erste europäische Mission, die auf dem Mond landen wird und schafft damit eine sehr zeitnahe Fluggelegenheit für wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlasten zum Mond“, sagt Dr. Timo Stuffler, Leiter Business Development bei OHB. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASart08e8654ebfIAI40.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASart08e8654ebfIAI26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Mond-Shuttle LSAS soll ab 2025 fliegen. (Bild: IAI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Mondtransfer zielt OHB auch darauf ab, sich an künftigen Nutzlastausschreibungen der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu beteiligen. „Wir werden eine hohe Frequenz an Flügen anbieten. Unsere Kunden sollen vom besten Service und einer maßgeschneiderten Preis- und Missionsgestaltung profitieren“, so Dr. Timo Stuffler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB koordiniert als Generalunternehmer die Zusammenarbeit mit dem potentiellen Kunden ESA, kommerziellen Interessenten und den Entwicklern der wissenschaftlichen Nutzlasten; zudem übernimmt OHB die Vermarktung der Flugdienste. So führt und koordiniert der Konzern das Projekt und die Mission von der Nutzlastenauswahl und ‑integration bis hin zum Start und Missionsbetrieb. IAI bringt die Erfahrungen aus einer früheren eigenen Mondmission für das Mondlandefahrzeug ein. Dr. Timo Stuffler: „Damit entsteht der erste europäische Shuttleservice zum Mond, der eine Lücke schließt: Denn ein möglicher institutioneller europäischer Lander wird erst nach 2030 zur Verfügung stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg519104#msg519104" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>IAI und OHB: Fly me to the Moon!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iai-und-ohb-fly-me-to-the-moon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 07:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner Interessenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einem Anwenderworkshop am OHB-Standort in Oberpfaffenhofen ein, um mehr über ihre speziellen Anforderungen zu erfahren. 
<br>
<strong>LSAS – Mondlandedienst</strong>
<br>
Der „Lunar Surface Access Service“ (LSAS) genannte Dienst basiert auf dem Konzept für den „Israeli Lunar Lander“ (ILL). Der ILL hat wiederum seine Wurzeln in der (in Zusammenarbeit mit der NGO SpaceIL entwickelten) Mondlandefähre Beresheet, die Anfang des Jahres mit einer kleinen wissenschaftlichen Nutzlast ihren Erstflug absolvierte. Bei dem daraus abgeleiteten ILL-Konzept werden die Möglichkeiten bei der Unterbringung der Nutzlasten erweitert und deren erlaubte Masse erhöht. Dieses angepasste Konzept bildet die Grundlage für den LSAS-Mondlandedienst von OHB System AG und IAI. Möglich sind entweder feste oder flexibel einsetzbare Nutzlasten, die auf einem Roboterarm zur Platzierung oder zum Einsatz am Boden untergebracht sind. Dabei können auch Kleinsatelliten in eine Mondumlaufbahn entlassen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Durch die spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein. 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Hauptvorteil des LSAS sind die aus der Beresheet-Mission gewonnenen Erfahrungen. Dies verschafft uns gegenüber potenziellen kommerziellen Konkurrenten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf Risiko und Zeitplan“, sagt Opher Doron, IAI. „Wir sind gesprächsbereit und in der Lage, in Zusammenarbeit mit OHB bereits 2021 unseren ersten Lander zu starten.“ Das aus IAI und OHB bestehende LSAS-Konsortium arbeitet mit möglichen Kunden (einschließlich der Europäischen Weltraumorganisation ESA) an einer kostengünstigen Mondlandefähre, die mehrere wissenschaftliche, technologische und kommerzielle Nutzlasten transportieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OHB System AG, die in erster Linie mit der Vermarktung des LSAS an europäische Kunden, der Projekt- und Missionssteuerung und -koordination sowie der Nutzlastunterbringung beauftragt ist, wird auch mit ihrem breiten Knowhow und dem in fast 40 Jahren im Luft- und Raumfahrtbereich gewonnenen Erfahrungsschatz die Entwicklung der Mondlandefähre selbst und insbesondere der Landetechnik unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Workshop, den die beiden Partner heute veranstalteten, nahmen Gäste aus wissenschaftlichen Instituten, Wirtschaftsunternehmen sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA teil. „Ziel des Workshops war es, den Marktbedarf zu ergründen und die Anforderungen an die Nutzlastunterbringung zu eruieren“, sagt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. „Wir haben darüber hinaus einen Fahrplan für die erste Mission im Rahmen der LSAS-Kooperation vorgestellt und diskutiert.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_2.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
IAI und OHB untersuchen kommerziellen Mondlandedienst; Personen v.l.n.r.:  Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB; Dr. Lutz Richter, Projektmanager Future Projects Science &amp; Exploration bei OHB; Yaron Naimark, ILL Projektmanager; Ehud Hay, Projektmanager bei IAI. 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorwärts zum Mond! In internationaler Zusammenarbeit</strong>
<br>
Neben den kommerziellen Akteuren in Europa und den USA wird die Erforschung der Mondoberfläche auch weiterhin im Rahmen von institutionellen Programmen, insbesondere in China und Indien, vorangetrieben. „Durch diese spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein, wobei ab der zweiten Hälfte der 2020er Jahre eine dauerhafte menschliche Präsenz auf einer Mondumlaufbahn beabsichtigt ist. Neben den astronautischen Missionen wird auch die Mondrobotik eine wichtige Rolle spielen und auch im Fokus der OHB stehen“, ergänzt Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE. „Die Lande- und Rückkehrfähigkeiten werden entscheidend sein. Wir sind sehr stolz, auch bei der größeren Mondlandefähre Blue Moon mit der US-Firma Blue Origin zusammenzuarbeiten. Dieses Landegerät ist für eine Gesamtnutzlastmasse von rund 5.000 kg ausgelegt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die erste Mondmission von SpaceIL und IAI</strong>
<br>
Im Februar 2019 verließ das israelische Mondlandefahrzeug Beresheet als erste privat finanzierte Raumsonde die Erde und erreichte im April erfolgreich seine Umlaufbahn um den Mond. Das Projekt Beresheet wurde in Zusammenarbeit mit IAI als Mitentwickler von der gemeinnützigen Einrichtung SpaceIL geführt. SpaceIL war der einzige Teilnehmer des vorangegangen Wettbewerbs Google Lunar X-Prize, der tatsächlich eine Mondlandemission startete. Die Leichtbauweise der Landefähre wurde während der Gesamtmission erfolgreich auf Herz und Nieren geprüft. Die Landefähre wurde in eine Mondumlaufbahn gebracht; allerdings kam es aufgrund eines fehlerhaften Kommandos (dessen Ursache konnte inzwischen vollständig geklärt werden) während des kontrollierten Abstiegs zur Mondoberfläche zu einem Reset des Bordcomputers und einem harten Aufprall. Mehr als 95 % der Hardware und Systeme funktionierten jedoch erwartungsgemäß und haben sich bewährt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historische Beresheet-Mission hat entscheidende Erfolge erzielt und ebnete den Weg für kostengünstige kommerzielle Tätigkeiten in der Mondumlaufbahn, da die technische Machbarkeit einer Huckepackintegration mit einer GTO-Nutzlast, die Nutzung so genannter Phasing-Orbits zur Steigerung der Missionsflexibilität unter Widerstandfähigkeit gegenüber dem Van-Allen-Strahlungsgürtel sowie die präzise GPS-freie Navigation und Entfernungsbestimmung nachgewiesen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mondmissionen der OHB</strong>
<br>
OHB führte 2014 zum Gedenken an den verstorbenen Firmengründer Manfred Fuchs eine eigene Mondmission durch. Es handelte sich hierbei um eine privat finanzierte Nutzlast, die als „Manfred Moon Memorial Mission (4M)“ bezeichnet wird, und huckepack auf der chinesischen Mondsonde Chang&#8217;e 5-T1 gestartet wurde. Aus der Mondumlaufbahn sendete die 4M-Nutzlast in einer Endlosschleife Nachrichten, die von der Familie sowie Freunden und Wegbegleitern von Manfred Fuchs vorher im System gespeichert wurden und von Funkamateuren auf der ganzen Welt empfangen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von 2003 bis 2006 durchgeführte SMART-1-Mission der OHB Sweden (ehemals SSC) war die erste Mondorbit-Mission, bei der ein solar-elektrischer Antrieb für den Transfer von der Erd- in eine Mondumlaufbahn eingesetzt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Mond war für OHB schon immer von besonderem Interesse, da unser Gründer die Notwendigkeit der Erforschung und der Erschließung unseres nächsten Nachbarn im Weltraum längst erkannt hatte. Wir arbeiten an mehreren Studien und Projekten, die vom Transport zum und vom Mond, über die Nutzung von Mondressourcen bis hin zum 3D-Druck und der Erstellung einer organischen Matrix für den Pflanzenanbau reichen. Deshalb freuen wir uns über das allgemeine Interesse am Mond und können mit unserem Fachwissen und unserer Begeisterung einen wichtigen Beitrag leisten“, ergänzt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum zum Mond?</strong>
<br>
Dr. Lutz Richter, Projektleiter Future Projects Science &amp; Exploration bei der OHB System AG und Projektleiter für die LSAS-Kooperation mit IAI, erklärt, warum der Mond ein lohnender Forschungsgegenstand ist: „Im Gegensatz zur geologisch extrem aktiven Erde mit ihrer Plattentektonik, ihrer Atmosphäre und ihrem flüssigen Wasser ist der Mond ein eher ruhiger Himmelskörper. Durch die Rückführung von Mondproben auf die Erde, vor allem durch die Apollo-Astronauten, wissen wir, dass sich der Mond (kurz nach der Bildung der Planeten vor mehr als vier Milliarden Jahren) durch den Aufprall eines Himmelskörpers mit der ungefähren Größe des Mars auf die Erde gebildet hat, so dass der Mond auch Material enthält, das sich ursprünglich im Erdinneren befand. Durch die fehlende Plattentektonik und dem damit einhergehenden Ausbleiben einer großflächigen Umwälzung der Oberfläche, sowie wegen der fehlenden Atmosphäre zeichnet der Mond die Chronologie von Einschlägen von Asteroiden und Kometen auf, die auch unseren Heimatplaneten beeinflusst hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Mond ist diese Historie sehr gut erhalten, so dass ein Ziel seiner künftigen Erforschung sein wird, ein besseres Verständnis der Einschlagschronologie zu gewinnen. Dies ermöglicht wiederum eine fundiertere Abschätzung der zukünftigen Gefahr einer möglichen Kollision von Asteroiden und Kometen mit der Erde. Die Entnahme von Mondproben an mehreren als sehr wichtig identifizieren Standorten, die während des Apollo-Programms nicht besucht wurden, und ihre Rückführung auf die Erde sind notwendig, um ein besseres Verständnis der geochemischen und geophysikalischen Evolution der Erde und des Mondes zu gewinnen. In der Sonnensystemforschung werden beide Himmelskörper übrigens als „terrestrische Planeten“ bezeichnet. Außerdem sollten die kürzlich bestätigten Lagerstätten von Eis in der Nähe der Mondpole besucht und von künftigen Missionen beprobt werden, um mehr über Kometen als wahrscheinliche Quelle für das durch Einschläge auf den Mond gelangte Eis zu erfahren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg461782#msg461782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a> </li></ul>
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		<title>OHB: Mission von Beresheet war ein Erfolg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-mission-von-beresheet-war-ein-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 07:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[LSAS]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mondlandung: &#8222;Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein.&#8220; OHB-Chef Marco Fuchs gratuliert Israel zur Mondmission &#8211; und will auch bei der nächsten Mission dabei sein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen. Bremen, 12. April 2019. Die Landung der israelischen Raumsonde „Beresheet“ auf dem Mond ist zwar nicht wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mondlandung: &#8222;Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein.&#8220; OHB-Chef Marco Fuchs gratuliert Israel zur Mondmission &#8211; und will auch bei der nächsten Mission dabei sein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE Bremen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042019090154_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042019090154_small_1.jpg" alt="SpaceIL" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung des Beresheet-Landemoduls. 
<br>
(Bild: SpaceIL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 12. April 2019. Die Landung der israelischen Raumsonde „Beresheet“ auf dem Mond ist zwar nicht wie geplant geglückt, doch die Mission selbst war ein großer Erfolg und hat viel Begeisterung ausgelöst &#8211; auch bei Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens OHB SE, dessen Unternehmen Ende Januar eine Kooperationsvereinbarung mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI unterzeichnet hat. „Gratulation an alle, die an dieser großartigen Mission beteiligt waren“, sagte Fuchs. „Beresheet hat viele bedeutende Erfolge zu verzeichnen. OHB ist sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein. Ich bin überzeugt, dass die Geschichte von Beresheet noch nicht zu Ende ist. Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein. Die Mission wird einen großen Impuls auslösen weiterzumachen &#8211; und OHB ist entschlossen, auch bei der nächsten Mission dabei zu sein.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung zwischen OHB und IAI sieht vor, dass die beiden Unternehmen Europa ein Mondlandesystem (Lunar Surface Access Service &#8211; LSAS) für Nutzlasten von bis zu 150 kg Gewicht anbieten. Die Unterzeichnung fand am 29. Januar im Beisein von Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Avi Blasberger, Generaldirektor der Israelischen Raumfahrtagentur ISA, Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE und der OHB System AG, und Opher Doron, Generaldirektor der Raumfahrtsparte von IAI, und Morris Kahn, Präsident von SpaceIL, statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Vereinbarung wird die OHB System AG, ein Tochterunternehmen der OHB SE, mit ihrer langjährigen Erfahrung an erfolgreichen Weltraummissionen als Generalunternehmer die Zusammenarbeit mit der ESA und den Entwicklern der wissenschaftlichen Nutzlasten für das Mondlandefahrzeug koordinieren. OHB wird die Vermarktung der Flugdienste übernehmen und gemeinsam mit potenziellen Kunden die Aufgabenstellung der Mission definieren. Außerdem koordiniert OHB das Projekt und die Mission von der Nutzlastenauswahl und -integration bis hin zum Start und Missionsbetrieb. Perspektivisch ist auch eine Unterstützung für das Mondlandefahrzeug vorgesehen. IAI wird unter anderem das Mondlandefahrzeug bauen. </p>
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		<title>Eutelsat HTS auf Spacebus-NEO-Basis bei TAS bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eutelsat-hts-auf-spacebus-neo-basis-bei-tas-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-6]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus NEO]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat hat bei Thales Alenia Space (TAS) einen neu entwickelten Kommunikationssatelliten mit hohem Durchsatz bestellt, gab Eutelsat am 28. Oktober 2015 bekannt. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat, Thales Alenia Space. Das verschiedentlich als Eutelsat HTS bezeichnete Raumfahrzeug ist insbesondere zur Bereitstellung von Kapazitäten bei der Versorgung von Gebieten in Afrika südlich der Sahara [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat hat bei Thales Alenia Space (TAS) einen neu entwickelten Kommunikationssatelliten mit hohem Durchsatz bestellt, gab Eutelsat am 28. Oktober 2015 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Eutelsat, Thales Alenia Space.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das verschiedentlich als Eutelsat HTS bezeichnete Raumfahrzeug ist insbesondere zur Bereitstellung von Kapazitäten bei der Versorgung von Gebieten in Afrika südlich der Sahara gedacht. HTS steht für &#8222;High Throughput Satellite&#8220; und bedeutet schlicht &#8222;Satellit mit hohem Durchsatz&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">75 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s bzw. Gbps) Datendurchsatz soll der neue K<sub>a</sub>-Band-Satellit ermöglichen, und mit 65 einzelnen Ausleuchtzonen Nutzer in fast allen Bereichen Afrikas südlich der Sahara &#8211; also im sogenannten subsaharischen Afrika &#8211; bedienen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EutelsatHTSTAS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/EutelsatHTSTAS300.jpg" alt="" class="wp-image-11198" width="300" height="207"/></a><figcaption>Eutelsat HTS im All &#8211; Illustration
(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Nutzer direkt ausgestrahlter Dienste sowie Institutionen und Unternehmen, die auf Breitbanddienste angewiesen sind, werden laut Eutelsat Antennen mit einem Durchmesser von etwa 75 Zentimetern benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Satelliten sollen sich auch Anbindungen an zentrale Mobilfunk-Netzknoten, Kommunikationsverbindungen für abgelegene Gebiete und die Versorgung von gemeinschaftlichen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wi-Fi" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wi-Fi</a>-Netzen realisieren lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis sich der Satellit betriebsbereit auf Position im Geostationären Orbit (GEO) befindet, will Eutelsat auf die Kapazitäten eines passend bei 4 Grad West im GEO stationierten Satelliten zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Ende 2016 hofft Eutelsat auf K<sub>a</sub>-Band-Kapazitäten von&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/israel-iai-baut-amos-6-fuer-spacecom/" data-wpel-link="internal">Amos 6</a>&nbsp;des Kommunikationssatellitenbetreibers Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel nutzen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von Amos 6, von Israel Aircraft Industries (IAI) gebaut und unter anderem mit einem elektrischen Antriebssystem von TAS ausgerüstet, steht noch aus. Eine Falcon-9-Rakete wurde für seinen Transport gebucht. Man kann davon ausgehen, dass Amos 6 nicht vor Mitte 2016 in den Weltraum gelangen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2019 schließlich soll das von TAS für Eutelsat auf Basis des neuen Satellitenbus Spacebus NEO zu bauende dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug derzeitigen Planungen zufolge in den Weltraum gebracht werden. Die voraussichtliche Startmasse liegt bei 3.200 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit für Eutelsat wird kein chemisches Antriebssystem erhalten, auch wenn das Konzept des Spacebus NEO das ermöglichen würde. Gleichwohl will TAS für Kunden, die es benötigen, auch für Spacebus-NEO-Satelliten chemische Antriebssysteme bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg344818#msg344818" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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		<title>Israel startete Radarsatelliten Ofeq 10</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/israel-startete-radarsatelliten-ofeq-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 19:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[IMOD]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38555</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 9. April 2014 startete Israel auf einer Rakete vom Typ Shavit 2 den mit einer Radaranlage ausgestatteten Aufklärungssatelliten Ofeq 10. Der Flug des neuen Erdtrabanten begann um 21:06 und 2 Sekunden Uhr MESZ von der Luftwaffenbasis Palmachim am Mittelmeer nahe Rishon LeZion südlich von Tel Aviv. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IAI, iaf.org.il, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. April 2014 startete Israel auf einer Rakete vom Typ Shavit 2 den mit einer Radaranlage ausgestatteten Aufklärungssatelliten Ofeq 10. Der Flug des neuen Erdtrabanten begann um 21:06 und 2 Sekunden Uhr MESZ von der Luftwaffenbasis Palmachim am Mittelmeer nahe Rishon LeZion südlich von Tel Aviv.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IAI, iaf.org.il, idf.il, israelnationalnews.com, matzav.com, timesofisrael.com, ynetnews.com, ynet.co.il.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042014215829_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042014215829_small_1.jpg" alt="Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI)" width="260"/></a><figcaption>
Sahvit-2-Start mit Ofeq 10 
<br>
(Bild: Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund der Ausstattung mit einer Radaranlage erlaubt Ofeq 10 seinen Nutzern im Militär Israels, Gebiete von Interesse bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit zu beobachten. Die Auflösung der Radarbilder soll sich im Bereich eines halben Meters bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit gelangte auf eine retrograde Umlaufbahn, das heißt, er umkreist die Erde entgegen ihrer Drehrichtung. Für einen Erdumlauf wird Ofeq 10 nach Informationen des Herstellers des Satelliten, des Technologiekonzerns Israel Aircraft Industries (IAI), im geplanten elliptischen Einsatzorbit zwischen 400 und 600 Kilometern über der Erde circa 90 Minuten benötigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Internetportals Ynet aus Israel ermöglicht es der Einsatz von Ofeq 10, die Zeit für das Erkennen eines vom Iran möglicherweise begonnenen Angriffs zu halbieren. Der Beginn eines Angriffs durch den Iran könnte sich beispielsweise durch die Installation von Raketen auf passenden Abschussrampen im Iran äußern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Signale von Ofeq 10 bestätigten gemäß Quellen aus Israel, dass der Satellit nach dem Aussetzen im All grundsätzlich funktionsbereit war. In den kommenden Tagen und Wochen sollen einen Reihe von Tests durchgeführt werden, um zu ermitteln, ob sich Ofeq 10 im Rahmen der erwarteten Parameter betreiben lassen wird. Laut Ofer Doron, CEO von IAI, wird es einige Monate dauern, bis man den Satelliten offiziell einsatzbereit erklären wird und die ersten Bilder zur Erde übertragen werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den für das israelische Verteidigungsministerium (IMOD) gebauten Satelliten mit einer Masse nicht über 400 Kilogramm wird ein Preis von umgerechnet 300 Millionen US-Dollar genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ofeq bedeutet übersetzt Horizont. Shavit, der Name der Rakete, heißt übersetzt Komet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/shavit-2-bringt-ofeq-9-ins-all/" data-wpel-link="internal">Shavit 2 bringt Ofeq 9 ins All</a> 23. Juni 2010</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12417.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ofek-10 auf Shavit-2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/israel-startete-radarsatelliten-ofeq-10/" data-wpel-link="internal">Israel startete Radarsatelliten Ofeq 10</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VEGA für OPTSAT 3000 und VENµS gebucht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vega-fuer-optsat-3000-und-ven%c2%b5s-gebucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2014 21:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Halleffekt Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[ISA]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Telespazio]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38330</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Trägerraketenbetreiber Arianespace hat am 19. Februar 2014 bekannt gegeben, vom italienischen Unternehmen CGS S.p.A. und der Raumfahrtagentur Israels mit dem Start der beiden in Israel gebauten Erdbeobachtungssatelliten OPTSAT 3000 und VENµS beauftragt worden zu sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, CESBIO, CNES, Deagel, IAI, RAFAEL. Anfang 2016 soll Arianespace die beiden Satelliten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vega-fuer-optsat-3000-und-ven%c2%b5s-gebucht/" data-wpel-link="internal">VEGA für OPTSAT 3000 und VENµS gebucht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Trägerraketenbetreiber Arianespace hat am 19. Februar 2014 bekannt gegeben, vom italienischen Unternehmen CGS S.p.A. und der Raumfahrtagentur Israels mit dem Start der beiden in Israel gebauten Erdbeobachtungssatelliten OPTSAT 3000 und VENµS beauftragt worden zu sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, CESBIO, CNES, Deagel, IAI, RAFAEL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 2016 soll Arianespace die beiden Satelliten auf einer <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vega/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">VEGA</a>-Rakete von Kourou in Französisch Guayana aus in den Weltraum transportieren. Beide Satelliten basieren auf Grundkonstruktionen aus Israel und sind jeweils mit einem elektrooptischen Bilderfassungssystem ausgerüstet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_small_1.jpg" alt="IAI" width="260"/></a><figcaption>
OPTSAT 3000 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: IAI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">OPTSAT 3000 ist ein Produkt des Technologiekonzerns Israel Aircraft Industries (<a class="a" href="https://www.iai.co.il/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">IAI</a>), das über ein Konsortium aus Compagnia Generale per lo Spazio (CGS S.p.A. &#8211; ein Unternehmen der OHB AG) und dem italienischen Unternehmen Telespazio (ein Jointventure von Finmeccanica (67%) und TAS (33%)) für das italienische Verteidigungsministerium (<a class="a" href="https://www.difesa.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Ministero della Difesa</a>) nutzbar gemacht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug mit einer voraussichtlichen Startmasse von rund 400 Kilogramm basiert auf dem Satellitenbus IMPS 2. IMPS steht für <strong>I</strong>mproved <strong>M</strong>ulti <strong>P</strong>urpose <strong>S</strong>atellite und bedeutet so viel wie verbesserter Mehrzwecksatellit. Für Italien erfüllt OPTSAT 3000 wahrscheinlich die Funktion eines Lückenfüllers, bis ein Zugriff auf Bilder anderer neuer Satelliten möglich ist. <br>Der geplante Einsatzorbit für OPTSAT 3000 ist ein sonnensynchroner in rund 600 Kilometern Höhe über der Erde. Bei vertikalem Blick nach unten ermöglicht das optische System an Bord dann die Erkennung von Objekten ab 50 Zentimetern Durchmesser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kamera mit der Bezeichnung JUPITER und einer Brennweite von 15,6 Metern kommt von der Electro-Optical Industries Ltd. (<a class="a" href="https://www.elbitsystems.com/news/elbit-systems-space-imaging-systems-jupiter-and-venms-were-launched-onboard-optsat-3000-and" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">El-Op Ltd.</a>) aus Haifa in Israel. Ihre Masse liegt bei 120 Kilogramm, ihr maximaler Stromverbrauch bei 200 Watt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Personal von Telespazio wird den Start und die Inbetriebnahmephase von OPTSAT 3000 in einem Kontrollzentrum von IAI in Tel Aviv in Israel betreuen. Beim Abschluss der Inbetriebnahme und der Beendigung der Tests im All soll der Erdtrabant von einem Kontrollzentrum im italienischen Fucino überwacht und gesteuert werden. Die Auslegungsbetriebsdauer von OPTSAT 3000 liegt bei mindestens sechs Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_small_2.jpg" alt="CESBIO" width="260"/></a><figcaption>
VENµS über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CESBIO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">VENµS (<strong>V</strong>egetation and <strong>E</strong>nvironment monitoring on a <strong>N</strong>ew <strong>Micro</strong><strong>S</strong>atellite) ist ebenfalls eine Konstruktion von IAI und entsteht auf Grundlage des Satellitenbus IMPS alias OPTSAT 2000. Der Start dieses dreiachsstabilisierten Satelliten war ursprünglich einmal auf einer Rakete des Typs <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dnepr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Dnepr</a> vorgesehen und für 2008 oder 2009 geplant. Später war die Nutzung einer indischen PSLV in Betracht gezogen worden, dann auch ein Start auf einer Falcon 1E sowie später eine Mitfluggelegenheit auf einer Falcon 9 oder einer Sojus-Rakete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Betreiben wollen VENµS die beiden Raumfahrtagenturen aus Frankreich (Centre national d’études spatiales, <a class="a" href="https://cnes.fr/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">CNES</a>) und Israel (Israel Space Agency, <a class="a" href="https://www.space.gov.il/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ISA</a>). Die Zusammenarbeit hinsichtlich VENµS hatte man mit einer Vereinbarung im April 2005 begonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die voraussichtliche Startmasse von VENµS liegt im Bereich von 300 Kilogramm (ältere Auslegungen 230 und 250 Kilogramm). Das näherungsweise zylinderförmige Raumfahrzeug ist rund 1,6 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von rund 1,2 Metern. Als Auslegungsbetriebsdauer finden sich Zeiträume von 3,5 bzw. 4,5 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste zwei Jahre dauernde Einsatzperiode hat VENµS als Demonstrator für das europäische Programm <a class="a" rel="noopener noreferrer" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.0" target="_blank" data-wpel-link="internal">GMES</a> (<strong>G</strong>lobal <strong>M</strong>onitoring for <strong>E</strong>nvironment and <strong>S</strong>ecurity) bei einer Bahnneigung von 98,27 Grad in einer Flughöhe von 720 Kilometern über der Erde zu absolvieren. Nach dieser wissenschaftlichen Aufgaben dienenden Betriebsphase ist eine weitere von einem Jahr vorgesehen, die technologischen Untersuchungen dient und in geringerer Flughöhe 420 Kilometer über der Erde zu erledigen ist. <br>Die erste Einsatzperiode gilt dem Betrieb einer Multispektralkamera für die Beobachtung der Erdoberfläche und der Atmosphäre. Sie besitzt 12 schmalbandige Abtastbereiche zwischen 400 und 920 Nanometern. Die Aufteilung in einzelne Frequenzbänder entspricht spezialisierten Beobachtungsaufgaben wie der Untersuchung der Vegetation und der Wasserqualität und umfasst auch Bandbereiche, die man zur Gewinnung von Korrekturdaten und der Überprüfung der Bildqualität nutzen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erwartete Auflösung der Kamera mit einer Masse von rund 43,5 Kilogramm liegt im Bereich von zehn Metern, für bessere Werte im Bereich von drei Metern könnten Mehrfachabtastung und Verwendung von Korrekturdaten sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zusätzlichen Einsatzperiode geht es um Tests eines in Israel von <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://web.archive.org/web/20130601063850/https://www.rafael.co.il/Marketing/422-1216-en/Marketing.aspx" target="_blank" data-wpel-link="external">RAFAEL</a> entworfenen elektrischen Antriebssystems, das auch die Bahnabsenkung durchführen muss. Sogenannte IHETs (<strong>I</strong>sraeli <strong>H</strong>all <strong>E</strong>ffect <strong>T</strong>hruster) mit einem Schub von 15 Millinewton sollen auf ihre Weltraumtauglichkeit hinsichtlich der Fähigkeit zur effektiven Bahnkorrektur auf niedriger Umlaufbahn untersucht werden. Außerdem möchten man prüfen, in wie weit ihr Einsatz eine Mission zur Bilddatengewinnung in niedriger Umlaufbahn mit hohem Atmosphärenrestwiderstand realisierbar machen würde. <br>Das Arbeitsmedium für die IHETs vom Typ IHET-300W ist Xenon. Ein entsprechender Tank an Bord von VENµS wird 16 Kilo des Edelgases enthalten. Das Stromversorgungssystem von VENµS kann an beide IHETs zusammen maximal rund 600 Watt elektrische Energie liefern. Für alle Bordsysteme zusammen stehen maximal rund 800 Watt zur Verfügung, die zwei Solarzellenausleger liefern müssen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Israels Amos 4 erreichte Einsatzposition</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/israels-amos-4-erreichte-einsatzposition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2014 10:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-4]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israels Kommunikationssatellit Amos 4 erreichte Ende Dezember 2013 seine endgültige Einsatzposition bei 65 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo in Kürze der kommerzielle Betrieb des Satelliten durch die Space-Communications LTD (Spacecom) beginnen soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Institute for Defence Studies &#38; Analyses (IDSA), israel21c.org, Spacecom, TAS. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Israels Kommunikationssatellit Amos 4 erreichte Ende Dezember 2013 seine endgültige Einsatzposition bei 65 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo in Kürze der kommerzielle Betrieb des Satelliten durch die Space-Communications LTD (Spacecom) beginnen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Institute for Defence Studies &amp; Analyses (IDSA), israel21c.org, Spacecom, TAS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_small_1.jpg" alt="Spacecom" width="260"/><figcaption>
Amos 4 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Spacecom)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 4.200 kg (laut SIS/LandLaunch 4.260 kg) war am 31. August 2013 auf einer Zenit-3SLB-Rakete von Baikonur aus in den Weltraum gelangt. Nachdem die Raketenoberstufe es auf einem Transferorbit abgesetzt hatte, strebte es aus eigener Kraft und unter Nutzung eines 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium in Richtung einer vorläufigen Position bei 67,25 Ost im Geostationären Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort eingetroffen begann für den dreiachsstabilisierten, vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch den französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) basierend auf einem Bus namens Amos4000 (auch AMOS-HP) gebauten Satelliten eine umfangreiche Test- und Inbetriebnahmephase. Die Systemtests vom Amos 4 im Orbit (IOT) hinsichtlich seiner Kommunikationsnutzlast waren vertragsgemäß von TAS abzuwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 mit einer Gesamtleistung über 4 kW umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von je 108 MHz und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 216 MHz, sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte K<sub>a</sub>-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Verschiedene Quellen unterstellen, dass Amos 4 neben seinen kommerziellen auch militärische Aufgaben besitzt und dafür mit speziellen Komponenten für das Militär Israels ausgestattet wurde. Danach ist mit Hilfe von Amos 4 die (nachrichtendienstliche) Informationsgewinnung aus abgehörten Funksignalen (SIGINT) möglich. Mit einer Eignung des Satelliten für Belange des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums warb Spacecom bereits im Jahre 2011.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_small_2.jpg" alt="IAI" width="260"/></a><figcaption>
Amos 4 bei Antennentests 
<br>
(Bild: IAI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. November 2013 gab Spacecom bekannt, dass man die gesamte K<sub>u</sub>-Band-Kapazität von Amos 4 an einen nicht näher bezeichneten Datendienstanbieter aus Südostasien vermietet habe. Die gesamte K<sub>a</sub>-Band-Kapazität von Amos 4 hatte die an der Börse in Hongkong notierte Neo Telemedia Limited von den Kaimaninseln nach eigenen Angaben mit einer Vereinbarung vom 15. April 2013 angemietet. <br>Institutionen und Organisationen aus Israel, die den Philippinen nach dem verheerenden Taifun Haiyan mit einem Feldlazarett zur Hilfe kamen, konnten laut Spacecom im November 2013 Amos 4 zur Übertragung von Telefongesprächen, Textnachrichten, Videobildern und Internetdatenströmen verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Dezember 2013 wurde Amos 4 als Richtung Westen driftend beobachtet. Spätestens seit dem 28. Dezember 2013 steht der Satellit nun bei 65 Grad Ost.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommerziell will Spacecom Amos 4 ab Anfang Januar 2014 einsetzen. Mit dem Satelliten können Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgt und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglicht werden. Außerdem kann die Kommunikationsnutzlast auch Empfänger in Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien adressieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amos 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.237 und als COSPAR-Objekt 2013-045A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</a> 1. September 2013</li></ul>
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		<title>Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 06:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-4]]></category>
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		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki. Amos 4 wurde von einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Amos 4 vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: Tsenki)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Amos 4 wurde von einer Zenit-3SLB mit einer auf einer im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms entwickelten Konstruktion aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SLB in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SLB und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung über dem in Transportkonfiguration rund 5,2 Meter hohen Satelliten an Bord abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 auf der Startrampe. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SLB mit drei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Space-Communications LTD (Spacecom) aus Israel erreichte schließlich den richtigen Transferorbit, und trennte sich zum vorgesehenen Zeitpunkt gegen 4.50 Uhr MESZ am 1. September 2013 von der Raketenoberstufe. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti gab bekannt, einem Sprecher von RKK Energia zufolge befinde sich Amos 4 unter Kontrolle seines Betreibers. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos meldete das erfolgreiche Aussetzen und die Übergabe der Kontrolle ebenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitzirkularisierung wird Amos 4, der vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch Thales Alenia Space (TAS) gebaut wurde, mit einem eigenen rund 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium vornehmen. Der dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 65 Grad Ost Position beziehen. Für Inbetriebnahmearbeiten und Tests wird der Satellit zunächst bei 67,25 Grad Ost stationiert, wo er in rund zwei Wochen eintreffen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 kurz nach dem Abheben. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der endgültigen Position aus will man via Amos 4 Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgen und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglichen. Die Ausstattung der Kommunikationsnutzlast des Satelliten erfolgte derart, dass bei Bedarf auch Empfänger in weiteren Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien erreicht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band- und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte Ka-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Die Lebenserwartung von Amos 4 liegt bei mindestens 12 Jahren. Die Startmasse des Satelliten betrug nach Angaben von Spacecom und des Startanbieters Landlaunch alias Space International Services Ltd. (SIS) rund 4,2 Tonnen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Israel: IAI baut Amos 6 für Spacecom</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/israel-iai-baut-amos-6-fuer-spacecom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-6]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MDA]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) ist vom Kommunikationssatellitenbetreiber Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus dem gleichen Land mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Amos 6 beauftragt worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Globes, IAI, MDA, Spacecom. Die Vereinbarung über Herstellung und Kauf des Satelliten wurde an 24. Juni 2012 bekannt. Spacecom investiert in Amos 6 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/israel-iai-baut-amos-6-fuer-spacecom/" data-wpel-link="internal">Israel: IAI baut Amos 6 für Spacecom</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) ist vom Kommunikationssatellitenbetreiber Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus dem gleichen Land mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Amos 6 beauftragt worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Globes, IAI, MDA, Spacecom.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/6SatDishspacecom260.jpg" alt="" class="wp-image-11205" width="260" height="165"/><figcaption>Satellitenantennen von Spacecom
(Bild: Spacecom)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung über Herstellung und Kauf des Satelliten wurde an 24. Juni 2012 bekannt. Spacecom investiert in Amos 6 insgesamt umgerechnet rund 200 Millionen US-Dollar. Neben dem Satellit wird IAI auch das zugehörige Bodensegment aufbauen, und Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Betrieb des Satelliten erbringen, wurde verabredet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für Start, Versicherung und ein Jahr Betrieb von Amos 6 schätzt Spacecom auf umgerechnet 85 Millionen US-Dollar. Einen Startanbieter, der den Transport des Satelliten ins All besorgt, hat man noch nicht ausgewählt. Derzeit geht man von einem Start von Amos 6 im ersten Quartal 2015 aus. Im Weltraum soll sich Amos 6, der 14. von IAI konstruierte Erdtrabant, anschließend mindestens 16 Jahre lang einsetzten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Geostationären Orbit möchte Spacecom den neuen Satelliten bei 4 Grad West positionieren, wo er Amos 2 ersetzten soll, welcher seit Dezember 2003 um die Erde kreist, und vermutlich im Jahr 2016 stillgelegt werden muß. Im Unterschied zu Amos 2, der ebenfalls ein Produkt von IAI ist, wird Amos 6 eine bedeutend höhere Transponder-Kapazität aufweisen. Auf Amos 2 gibt es 14 K<sub>u</sub>-Band-Transponder, davon 3 als Reserve.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die voraussichtlich mit bis zu 80 K<sub>a</sub>-Band- und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Kommunikationsnutzlast von Amos 6 steuert MacDonald, Dettwiler and Associates Ltd. aus dem kanadischen Richmond bei. In Kanada beziffert man den Auftragswert dafür auf über 90 Millionen kanadische Dollar, die Arbeit an dem Auftrag hat MDA eigenen Angaben zufolge bereits aufgenommen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Eigentümer für Amos 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-eigentuemer-fuer-amos-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 14:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amos 1]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 4]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Space News berichtete in der zweiten Augusthälfte 2009, dass der israelische Kommunikationssatellit Amos 1 von Intelsat gekauft worden ist. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News, IAI, ESA, EADS. Amos 1 war der erste israelische Kommunikationssatellit. Amos steht für Affordable Modular Optimized Satellite, was übersetzt etwa kostengünstiger, optimierter Modulsatellit bedeutet. Nach seinem Start auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-eigentuemer-fuer-amos-1/" data-wpel-link="internal">Neuer Eigentümer für Amos 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Space News berichtete in der zweiten Augusthälfte 2009, dass der israelische Kommunikationssatellit Amos 1 von Intelsat gekauft worden ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News, IAI, ESA, EADS.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-f7ea848c"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082009164523_small_1.jpg" alt="ESA" width="354" height="203"/><figcaption>
Amos 1 und seine Orientierung im Raum 
<br>
(Zeichnung: ESA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Amos 1 war der erste israelische Kommunikationssatellit. Amos steht für <strong>A</strong>ffordable <strong>M</strong>odular <strong>O</strong>ptimized <strong>S</strong>atellite, was übersetzt etwa kostengünstiger, optimierter Modulsatellit bedeutet. Nach seinem Start auf einer Ariane 44L am 16. Mai 1996 war der Satellit im Geostationären Orbit bei 4 Grad West positioniert worden. Der von der Israel Aircraft Industries (IAI) unter Verwendung eines Antriebssystems aus Deutschland (ein 400-Netwon-S400-01-Apogäumsmotor sowie zwölf 10-Newton-S10-13-Lageregelungstriebwerke von Astrium, zwei Tanks und zugehörige Füll- und Ablassventile) und von Kommunikationshardware aus Frankreich (Alcatel) gebaute Satellit hatte eine Startmasse von 961 Kilogramm bei einer Leermasse von 471 Kilogramm. Mit ausgefalteten Solarzellenauslegern hat der Satellit eine Spannweite von 11,5 Metern. Zu Beginn der Mission von Amos 1 sollten die Solarzellen 1.300 Watt elektrische Leistung bereitstellen können, am Ende der Auslegungsbetriebsdauer immer noch 1.150 Watt. 
<br>
Der Satellit mit neun Ku-Band-Transpondern an Bord war auf eine Lebensdauer von zwöf Jahren ausgelegt worden, und die IAI erwartete, dass er nach dem Ermessen der IAI im Jahre 2008 nicht mehr betriebstüchtig sein würde. Nachdem der Kommunikationssatellit Amos 3 am 18. April 2008 ins All gebracht worden war und er zwischenzeitlich seine vorgesehene Position bei 4 Grad West im Geostationären Orbit erreicht hat, war ein weiter andauernder Einsatz von Amos 1 nicht mehr erforderlich. Da sich der Satellit offenbar noch in einem nutzbaren Zustand befindet, konnte er an den Satellitenbetreiber Intelsat verkauft werden. Zwischenzeitlich bei 1,5 Grad West positioniert, wurde der Satellit kürzlich durch 2,3 Grad Ost driftend beobachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Amos 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 23865 bzw. als Objekt 1996-030B. </p>
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		<title>Zenit-3SLB &#8211; AMOS-3 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-amos-3-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 12:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. April 2008, um 7:00 Uhr MESZ, wurde der israelische Kommunikationssatellit AMOS-3 mit einer Zenit-3SLB (Land Launch) erfolgreich von Baikonur gestartet. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: AMOS. Der Satellit wird von Spacecom auf 4° westlicher Länge neben seinen Geschwistern AMOS-1 und 2 betrieben werden. Er soll als Backupmöglichkeit die bestehende Satellitenflotte von Spacecom [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 28. April 2008, um 7:00 Uhr MESZ, wurde der israelische Kommunikationssatellit <i>AMOS-3</i> mit einer <i>Zenit-3SLB (Land Launch)</i> erfolgreich von Baikonur gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: AMOS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/amos3greyartIAI400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/amos3greyartIAI260.jpg" alt=""/></a><figcaption>AMOS 3 &#8211; Illustration. (Bild: IAI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird von Spacecom auf 4° westlicher Länge neben seinen Geschwistern <i>AMOS-1</i> und <i>2</i> betrieben werden. Er soll als Backupmöglichkeit die bestehende Satellitenflotte von Spacecom ergänzen und die Zuverlässigkeit der Dienste erhöhen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittelfristig wird er den 1996 gestarteten Satelliten <i>AMOS-1</i> ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde <i>AMOS-3</i> von Isreal Aerospace Industries (IAI). Seine Startmasse betrug nur 1.250 kg. Der Start war ursprünglich für den 24. April 2008 vorgesehen, musste aber wegen technischer Probleme mit der Startanlage zweimal verschoben werden. 
</p>
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