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	<title>Industrie &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Industrie &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>TESAT: Raumfahrtunternehmen sucht Fachkräfte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-raumfahrtunternehmen-sucht-fachkraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 10:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Hochtechnologieunternehmen TESAT aus Backnang bietet aktuell über 50 vakante Stellen. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Backnang. Backnang, 28. Juli 2021: Trotz der pandemiebedingten wirtschaftlichen Ausnahmesituation verbucht die Raumfahrt einen Aufwärtstrend. Neue Arten der Arbeit, neue Arten des Miteinanders und neue, hybride Veranstaltungen fördern die digitalen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Hochtechnologieunternehmen TESAT aus Backnang bietet aktuell über 50 vakante Stellen. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG. Backnang.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2019Tesat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2019Tesat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: TESAT)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 28. Juli 2021: Trotz der pandemiebedingten wirtschaftlichen Ausnahmesituation verbucht die Raumfahrt einen Aufwärtstrend. Neue Arten der Arbeit, neue Arten des Miteinanders und neue, hybride Veranstaltungen fördern die digitalen Technologien zur weltweiten Kommunikation und Datenübertragung und erhöhen damit auch die Nachfrage nach zukunftsweisenden Lösungen. Solche, wie sie durch das Raumfahrtunternehmen <a href="https://www.tesat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TESAT in Backnang bei Stuttgart</a> ermöglicht werden. Aufgrund dessen werden an Deutschlands größtem Raumfahrtstandort Fachkräfte für internationale Großprojekte gesucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem kürzlich gewonnenen Großauftrag aus den USA und der Beteiligung am europäischen Satellitennavigationssystems GALILEO steht das 1.000 Mitarbeiter starke Unternehmen nun vor neuen Herausforderungen: Herausforderungen, denen sich TESAT unter anderem mit Personalaufbau und Weiterqualifizierung stellt. „Mit unserer Personalpolitik stellen wir entscheidende Weichen für die Zukunft unseres Unternehmens. Hochqualifizierte Mitarbeiter waren und sind schon immer die Stärke der TESAT und machen am Ende den entscheidenden Unterschied, der uns als Marktführer etabliert hat“, so Dr. Marc Steckling, CEO bei TESAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir als TESAT bieten aktuell über 50 interessante Stellen in der Raumfahrt, um uns für die Zukunft optimal zu positionieren“ fügt Nathalie Müller, Head of Human Resources bei TESAT, hinzu. „TESAT vereint für seine Beschäftigten die Vorteile und die Vertrautheit eines mittelständischen Unternehmens mit den Möglichkeiten und Sicherheiten des internationalen Airbus-Konzerns.“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Robotik und Mechatronik Zentrum des DLR eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robotik-und-mechatronik-zentrum-des-dlr-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 15:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[DEOS]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
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		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 15. April 2016, eröffnete Staatsministerin Ilse Aigner das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Raumfahrer.net Anlässlich der offiziellen Eröffnung hatte das DLR zu einer Tagesveranstaltung am rund 25 Kilometer südwestlich von München gelegenen bayerischen Standort geladen. Auf dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag, dem 15. April 2016, eröffnete Staatsministerin Ilse Aigner das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: Raumfahrer.net</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09903gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09903gbrni260.jpg" alt="Das Gebäude 135 auf dem Campus Oberpfaffenhofen ist das RMC.
(Bild: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Das Gebäude 135 auf dem Campus<br> Oberpfaffenhofen ist das RMC.<br>(Bild: Raumfahrer.net)<br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich der offiziellen Eröffnung hatte das <a href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a> zu einer Tagesveranstaltung am rund 25 Kilometer südwestlich von München gelegenen bayerischen <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/oberpfaffenhofen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Standort</a> geladen. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Vorträge, Laborrundgänge und vor allem die eigentliche feierliche Eröffnung durch die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner, den Ministerialdirigenten im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Holger Schlienkamp und den Physiker Professor Dr. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Dittus brachte in seinen einleitenden Worten seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das DLR mit dem RMC im neuen Gebäude jetzt eine unvergleichliche Infrastruktur nutzen kann, in der nicht nur Roboter für den Einsatz im Weltraum entwickelt werden können, sondern auch Spitzenforschung im Bereich irdischen Robotereinsatzes betrieben werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09580grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09580grni260.jpg" alt="Professor Dr. Dittus "/></a><figcaption>Professor Dr. Dittus</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetan zeigte sich Dittus vom Erscheinen zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Industrie, die für das DLR wichtige Partner sind. Erwähnt wurde die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma <a href="https://www.kuka.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kuka</a>, die Nutzung von Software für <a href="https://web.archive.org/web/20160523014047/https://blog.daimler.de/tag/fahrerassistenzsysteme/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fahrerassistenzsysteme</a> durch Mercedes Benz, und die etwa jährlich erfolgenden Ausgründungen durch einzelne Mitarbeiter des DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner erklärte sich zufrieden mit dem erreichten Ergebnis und den damit neu eröffneten Möglichkeiten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09595agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09595agrni260.jpg" alt="Staatsministerin Ilse Aigner
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Staatsministerin Ilse Aigner<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Unterstützung beim fortschreitenden Aufbau der Kompetenzen im RMC erhält das DLR weitere rund 500.000 Euro, einen entsprechenden Fördermittelbescheid sagte die Ministerin zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Roboter des DLR schon die Kernkompetenzen eines Politikers wie Händeschütteln und Bänder durchschneiden beherrschten, werde die Entwicklung von Robotern noch eine ganze Weile dauern, bis sich Modelle wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#C-3PO" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">C3PO</a> aus Krieg der Sterne verwirklichen lassen, trug die Staatsministerin in entspannter Laune vor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09609grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09609grni260.jpg" alt="Ministerialdirigent Holger Schlienkamp"/></a><figcaption>Ministerialdirigent Holger Schlienkamp<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Professor Gerd Hirzinger, ehemals Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik beim DLR in Oberpfaffenhofen, vor rund 30 Jahren mit dem Aufbau des Instituts begann, war nicht abzusehen, welche internationale Anerkennung die Arbeit am Standort einmal erfahren würde, berichtete Staatsministerin Aigner und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Erfolgsgeschichte angesichts der Tatsache, dass jetzt alle wichtigen Arbeitsgruppen im neuen Gebäude gemeinsam untergebracht sind, fortgeschrieben werden kann.Aigner lies es nicht aus, darauf hinzuweisen, dass Roboter längst in weiten Lebensbereichen Einzug genommen haben und nannte als Beispiel die unauffälligen Maschinen, die immer häufiger zur Rasenpflege eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09613agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09613agrni260.jpg" alt="Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer "/></a><figcaption>Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Befürchtungen, der Mensch werde durch eine sich ausdehnende Nutzung von Robotik Schaden erleiden, trat die Ministerin entgegen. Man könne sich sicher sein, dass auch künftig der Mensch der Schlüssel beim Einsatz von Robotern sein werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer, Leiter des <a href="https://www.dlr.de/de/rm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instituts für Robotik und Mechatronik</a>, schilderte in seinem Vortrag die Ziele der Institutsarbeit in Oberpfaffenhofen. Langfristig habe man vor, autonome Roboter und Schnittstellen zum Menschen für eine wirkungsvollere, effektivere und sicherere Interaktion mit der Umwelt zu entwickeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09648agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09648agrni260.jpg" alt="Dr.-Ing. Johann Bals
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Dr.-Ing. Johann Bals<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den vier Ebenen des rund 25 Millionen teuren Neubaus beschäftigten sich laut Alin Albu-Schäffer rund 300 Mitarbeiter mit Themen wie der Robotik in der Raumfahrt, der Medizin- und Pflegerobotik, der Industrierobotik und der intelligenten Servicerobotik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Arbeitsgebiete Albu-Schäffers Instituts sind der Robotereinsatz bei unbemannten Wartungs- und Entsorgungsmissionen im Weltraum, robotische Assistenzsysteme zum Einsatz in der bemannten Raumfahrt, robotische Systeme zur Planetenerkundung, der Robotereinsatz in der Produktion und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Industrie 4.0</a>, robotische Unterstützung in Medizin und Pflege und neue Mensch-Maschine-Schnittstellen, intelligente Roboter zur Erledigung von Dienstleistungen und Routineaufgaben im Alltag sowie zur Nutzung im Freien, z.B. in der Landwirtschaft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09702agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09702agrni260.jpg" alt="Albu-Schäffer (li.) und Aigner (re.) "/></a><figcaption>Albu-Schäffer (li.) und Aigner (re.)<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel für die Nützlichkeit modernen Robotereissatzes nannte der Institutsleiter aktuelle Entwicklungen im Bereich der minimal-invasiven Operationstechnik. Ein Demonstrationssystem erläuterte er der Staatsministerin im Anschluss an die offizielle Einweihungszeremonie bei einer Runde durch die Labore des RMC. Eine Nutzung bereits gewonnener Erkenntnisse durch die medizintechnische Industrie steht laut Albu-Schäffer kurz bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich des Weltraumrobotings erwähnte Albu-Schäffer unter anderem das Projekt DEOS. DEOS steht für &#8222;Deutsche Orbitale Servicing Mission&#8220; und kennzeichnet ein Konzept, das unter anderem zur Realisierung einer Möglichkeit führen könnte, gealterte und deaktivierte Satelliten auf niedrigen Erdumlaufbahnen einzufangen und anschließend bei kontrollierten, zerstörerischen Wiedereintritten in der Erdatmosphäre zu entsorgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09696grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09696grni260.jpg" alt="Robotik-System für minimalinvasives Operieren (MiroSurge)
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Robotik-System für minimalinvasives <br>Operieren (MiroSurge)<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/envisat-auch-auf-niedrigerer-bahn-laenger-im-all/" data-wpel-link="internal">Envisat</a>, der konkret genannt wurde, ist derzeit der größte inaktive Satellit im All, dessen gezielte Entsorgung im Sinne der Weltraumschrottvermeidung von Vorteil sein könnte. Ein Raumfahrzeug einer robotischen Entsorgungsmission könnte Envisat z.B. an einer Antenne, an der Struktur des Hauptkörpers des Satelliten oder am Adapter, mit dem der Satellit beim Start mit der Trägerrakete verbunden war, greifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Möglichkeiten zur robotischen Wartung und automatisch ablaufenden Nachbetankung von Satelliten im Weltraum werden im Rahmen von DEOS untersucht. Ein DEOS-Simulator war nach der Einweihungszeremonie in einem Teil des Hauptlabors zu sehen. Der Simulator ermöglicht die Erprobung der autarken Annäherung und Kopplung der beiden DEOS-Komponenten sowie die Manipulation der einen durch die andere Komponente. An Bord ist ein Roboterarm von Kuka mit einer adaptiven drei-fingerigen Greifhand.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09690agrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09690agrni260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unerwähnt ließ Alin Albu-Schäffer auch das <a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Optische Sensorsysteme</a> am DLR-Standort Berlin Adlershof, das für die Komplettierung des DLR-Robotik-Forschungsclusters sorge. Die Einrichtung unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Hübers beschäftigt sich mit der Entwicklung von Sensoren und Software für intelligente Datenerfassungs- und Verarbeitungssysteme.Dr.-Ing. Johann Bals verwies in seiner Einführung auf das hohe Synergie-Potenzial zwischen den Bereichen Luft- und Raumfahrt und den Bereichen Energie, Sicherheit und Verkehr. Das <a href="https://www.dlr.de/de/sr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik</a> widmet sich unter Bals Leitung der Entwicklung intelligenter Regelungssysteme, die nicht nur bei Robotern im Raumfahrteinsatz verwendet werden können, sondern auch in Luft-, Schienen- und Straßenfahrzeugen nutzbar sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09684grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09684grni260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für eine Entwicklung, bei der robotische und regelungstechnische Technologien für planetare Rover und terrestrische Elektromobile Eingang fanden, ist das <a href="	https://www.dlr.de/de/fk/forschung-transfer/projekte/fahrzeug-systemdynamik-und-regelungstechnik/fahrzeug-systemdynamik-und-regelungstechnik-fuer-strassenfahrzeuge/robomobil" data-wpel-link="internal">ROboMObil</a> des DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik liefert maßgebliche Beiträge zur Etablierung internationaler Standards bei der physikalischen Modellierung und Simulation. Von der Softwareentwicklung über rechnergestützte Entwurfsarbeiten bis zu Tests zusammengesetzter Hardware kann das Institut im Neubau mit Prüfständen und Fahrzeuglabor nun alle Aufgaben unter einem Dach erfüllen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09692grni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09692grni260.jpg" alt="Staatsministerin Ilse Aigner und die robotischen Mitarbeiter des RMC
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Staatsministerin Ilse Aigner und die<br> robotischen Mitarbeiter des RMC<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeremonie zur Eröffnung fand anschließend im großzügigen Foyer des RMC statt, in dem ausnahmsweise auch das ROboMObil einen Parkplatz gefunden hatte. Anlass-gemäß assistierte der dank eines Untergestells auf Rädern mobile Roboter <a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/robotersysteme/humanoide/rollin-justin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Justin</a> der Staatsministerin beim Durchschneiden des symbolischen Bands zur Eröffnung des RMC. Justins künstlicher Kollege <a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/robotersysteme/humanoide/toro" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Toro</a>, als Laufroboter auf den eigenen Beinen unterwegs, sorgte für glänzende Augen beim Händeschütteln mit Frau Aigner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09913gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09913gbrni260.jpg" alt="Das RMC bei typischem Aprilwetter. "/></a><figcaption>Das RMC bei typischem Aprilwetter.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfstände für Industrieroboter und ein Labor für Entwicklung und Test mobiler Roboter für die Planetenforschung sind im Untergeschoss des RMC untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den drei Hauptgeschossen existieren zahlreiche gut zugängliche, um Innenhöfe herum angeordnete Büros, sowie gut erreichbare Besprechungsräume. Kreativer Austausch kann zusätzlich in den vier Innenhöfen stattfinden, wo es außerdem Raum zur Entspannung in Arbeitspausen gibt. Insgesamt rund 8.000 Quadratmeter stellt das Gebäude seinen Nutzern zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09909gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09909gbrni260.jpg" alt="einer der Innenhöfe des RMC
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>einer der Innenhöfe des RMC<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den größten Raum im Erdgeschoss des RMC nimmt das rund 300 Quadratmeter große, auf flexible Nutzungsmöglichkeiten hin ausgelegte Hauptlabor ein. Umgeben ist es auf drei Seiten von kleineren Nebenlaboren, die bei Bedarf durch große Zugangstore vom Hauptlabor aus erreicht werden können. Augenfällig ist die durchgängig gute Beleuchtungssituation, die gebäudeweit von der Nutzung aktueller LED-Technik profitiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptlabor können große, offen Flächen bedarfsweise anders unterteilt und abgetrennt werden. Der Wunsch, die Transfermöglichkeiten zwischen verschiedenen Anwendungen der Robotik zu maximieren, zeigt sich also auch deutlich bei der Auslegung des von den Architekten <a href="https://web.archive.org/web/20170909144342/http://www.bhundf.com/de/projekte/robotik_und_mechatronik_zentrum_2011_15" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Brik, Heilmeyer und Frenzel</a> entworfenen Gebäudes. 2010 hatten die Architekten aus Stuttgart den nicht offenen Realisierungswettbewerb um den Neubau gewonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grundstein für den Bau war am 22. April 2013 gelegt worden. Die reine Bauzeit betrug etwas über zwei Jahre. Im Sommer 2015 waren die entsprechenden Arbeiten beendet, und die betroffenen Institute in Oberpfaffenhofen konnten mit dem Bezug des Gebäudes beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Bilder in unserer Mediengalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RMC Oberpfaffen­hofen 15. April 2016</a></li></ul>



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		<title>Drastische Kürzung des Raumfahrtbudgets</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/drastische-kuerzung-des-raumfahrtbudgets/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2003 20:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Bundesregierung will das Raumfahrtbudget um 25% kürzen Ein Beitrag von dominikpuckert. Quelle: Marssociety Deutschland. Die Bundesregierung plant das deutsche Raumfahrtbudget um 25% zu kürzen, so die Bundestagsabgeordnete Ilse Aigner (CSU) gegenüber Raumfahrt Concret (Der Bericht erscheint in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift). Die Gesetzesvorlage liegt dem Haushaltsausschuss vor, u. a. ausgearbeitet von dem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die deutsche Bundesregierung will das Raumfahrtbudget um 25% kürzen</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von dominikpuckert. Quelle: Marssociety Deutschland.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022003211254_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung plant das deutsche Raumfahrtbudget um 25% zu kürzen, so die Bundestagsabgeordnete Ilse Aigner (CSU) gegenüber Raumfahrt Concret (Der Bericht erscheint in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift). Die Gesetzesvorlage liegt dem Haushaltsausschuss vor, u. a. ausgearbeitet von dem SPD Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider. Und das obwohl Deutschland z. B. im Vergleich mit Frankreich nur halb soviel für Raumfahrt ausgibt, gemessen am Bruttosozialprodukt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nationale Budget in Höhe von 158,5 Mio. Euro soll um 25% auf ca. 120 Mio. Euro gesenkt werden. Damit wäre nicht einmal die Einhaltung bestehender Verträge und Verpflichtungen möglich. Auch wäre es der Todesstoss für einige mittlere und kleinere Raumfahrtbetriebe, und damit nahezu das Ende der deutschen Raumfahrtindustrie, nachdem Astrium in den französisch-europäischen Konzern EADS eingegliedert wurde. Auch werden die Folgen für die Universitäten unabsehbar sein, leben sie doch auch von Drittmitteln für Projekte, die sie auch vom DLR einwerben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein harter Schlag gegen die Raumfahrt und den Nachwuchs in Deutschland. Und das gerade während die EU in den Weltraum aufbricht, siehe dazu auch die Homepage der EU zum Thema Raumfahrt. Wenn die EU Gelder zur Verfügung stehen (die Kommission denkt an 5 Mrd. Euro pro Jahr), wird es in Deutschland kaum noch Nachwuchs und keine Industrie mehr geben. Die Arbeitsplätze und die Visionen werden dann in den anderen Ländern entstehen.
<br>
In Zeiten von Arbeitsplatz- und Nachwuchsmangel ein völlig falsches Signal, ein Signal gegen Forschung, Innovation und Nachwuchs.</p>
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