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	<title>Institut &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Institut &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Robotik und Mechatronik Zentrum des DLR eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robotik-und-mechatronik-zentrum-des-dlr-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 15:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 15. April 2016, eröffnete Staatsministerin Ilse Aigner das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Raumfahrer.net Anlässlich der offiziellen Eröffnung hatte das DLR zu einer Tagesveranstaltung am rund 25 Kilometer südwestlich von München gelegenen bayerischen Standort geladen. Auf dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag, dem 15. April 2016, eröffnete Staatsministerin Ilse Aigner das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: Raumfahrer.net</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09903gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09903gbrni260.jpg" alt="Das Gebäude 135 auf dem Campus Oberpfaffenhofen ist das RMC.
(Bild: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Das Gebäude 135 auf dem Campus<br> Oberpfaffenhofen ist das RMC.<br>(Bild: Raumfahrer.net)<br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich der offiziellen Eröffnung hatte das <a href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a> zu einer Tagesveranstaltung am rund 25 Kilometer südwestlich von München gelegenen bayerischen <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/oberpfaffenhofen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Standort</a> geladen. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Vorträge, Laborrundgänge und vor allem die eigentliche feierliche Eröffnung durch die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner, den Ministerialdirigenten im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Holger Schlienkamp und den Physiker Professor Dr. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Dittus brachte in seinen einleitenden Worten seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das DLR mit dem RMC im neuen Gebäude jetzt eine unvergleichliche Infrastruktur nutzen kann, in der nicht nur Roboter für den Einsatz im Weltraum entwickelt werden können, sondern auch Spitzenforschung im Bereich irdischen Robotereinsatzes betrieben werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09580grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09580grni260.jpg" alt="Professor Dr. Dittus "/></a><figcaption>Professor Dr. Dittus</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetan zeigte sich Dittus vom Erscheinen zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Industrie, die für das DLR wichtige Partner sind. Erwähnt wurde die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma <a href="https://www.kuka.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kuka</a>, die Nutzung von Software für <a href="https://web.archive.org/web/20160523014047/https://blog.daimler.de/tag/fahrerassistenzsysteme/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fahrerassistenzsysteme</a> durch Mercedes Benz, und die etwa jährlich erfolgenden Ausgründungen durch einzelne Mitarbeiter des DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner erklärte sich zufrieden mit dem erreichten Ergebnis und den damit neu eröffneten Möglichkeiten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09595agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09595agrni260.jpg" alt="Staatsministerin Ilse Aigner
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Staatsministerin Ilse Aigner<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Unterstützung beim fortschreitenden Aufbau der Kompetenzen im RMC erhält das DLR weitere rund 500.000 Euro, einen entsprechenden Fördermittelbescheid sagte die Ministerin zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Roboter des DLR schon die Kernkompetenzen eines Politikers wie Händeschütteln und Bänder durchschneiden beherrschten, werde die Entwicklung von Robotern noch eine ganze Weile dauern, bis sich Modelle wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#C-3PO" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">C3PO</a> aus Krieg der Sterne verwirklichen lassen, trug die Staatsministerin in entspannter Laune vor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09609grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09609grni260.jpg" alt="Ministerialdirigent Holger Schlienkamp"/></a><figcaption>Ministerialdirigent Holger Schlienkamp<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Professor Gerd Hirzinger, ehemals Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik beim DLR in Oberpfaffenhofen, vor rund 30 Jahren mit dem Aufbau des Instituts begann, war nicht abzusehen, welche internationale Anerkennung die Arbeit am Standort einmal erfahren würde, berichtete Staatsministerin Aigner und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Erfolgsgeschichte angesichts der Tatsache, dass jetzt alle wichtigen Arbeitsgruppen im neuen Gebäude gemeinsam untergebracht sind, fortgeschrieben werden kann.Aigner lies es nicht aus, darauf hinzuweisen, dass Roboter längst in weiten Lebensbereichen Einzug genommen haben und nannte als Beispiel die unauffälligen Maschinen, die immer häufiger zur Rasenpflege eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09613agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09613agrni260.jpg" alt="Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer "/></a><figcaption>Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Befürchtungen, der Mensch werde durch eine sich ausdehnende Nutzung von Robotik Schaden erleiden, trat die Ministerin entgegen. Man könne sich sicher sein, dass auch künftig der Mensch der Schlüssel beim Einsatz von Robotern sein werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer, Leiter des <a href="https://www.dlr.de/de/rm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instituts für Robotik und Mechatronik</a>, schilderte in seinem Vortrag die Ziele der Institutsarbeit in Oberpfaffenhofen. Langfristig habe man vor, autonome Roboter und Schnittstellen zum Menschen für eine wirkungsvollere, effektivere und sicherere Interaktion mit der Umwelt zu entwickeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09648agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09648agrni260.jpg" alt="Dr.-Ing. Johann Bals
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Dr.-Ing. Johann Bals<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den vier Ebenen des rund 25 Millionen teuren Neubaus beschäftigten sich laut Alin Albu-Schäffer rund 300 Mitarbeiter mit Themen wie der Robotik in der Raumfahrt, der Medizin- und Pflegerobotik, der Industrierobotik und der intelligenten Servicerobotik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Arbeitsgebiete Albu-Schäffers Instituts sind der Robotereinsatz bei unbemannten Wartungs- und Entsorgungsmissionen im Weltraum, robotische Assistenzsysteme zum Einsatz in der bemannten Raumfahrt, robotische Systeme zur Planetenerkundung, der Robotereinsatz in der Produktion und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Industrie 4.0</a>, robotische Unterstützung in Medizin und Pflege und neue Mensch-Maschine-Schnittstellen, intelligente Roboter zur Erledigung von Dienstleistungen und Routineaufgaben im Alltag sowie zur Nutzung im Freien, z.B. in der Landwirtschaft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09702agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09702agrni260.jpg" alt="Albu-Schäffer (li.) und Aigner (re.) "/></a><figcaption>Albu-Schäffer (li.) und Aigner (re.)<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel für die Nützlichkeit modernen Robotereissatzes nannte der Institutsleiter aktuelle Entwicklungen im Bereich der minimal-invasiven Operationstechnik. Ein Demonstrationssystem erläuterte er der Staatsministerin im Anschluss an die offizielle Einweihungszeremonie bei einer Runde durch die Labore des RMC. Eine Nutzung bereits gewonnener Erkenntnisse durch die medizintechnische Industrie steht laut Albu-Schäffer kurz bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich des Weltraumrobotings erwähnte Albu-Schäffer unter anderem das Projekt DEOS. DEOS steht für &#8222;Deutsche Orbitale Servicing Mission&#8220; und kennzeichnet ein Konzept, das unter anderem zur Realisierung einer Möglichkeit führen könnte, gealterte und deaktivierte Satelliten auf niedrigen Erdumlaufbahnen einzufangen und anschließend bei kontrollierten, zerstörerischen Wiedereintritten in der Erdatmosphäre zu entsorgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09696grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09696grni260.jpg" alt="Robotik-System für minimalinvasives Operieren (MiroSurge)
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Robotik-System für minimalinvasives <br>Operieren (MiroSurge)<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/envisat-auch-auf-niedrigerer-bahn-laenger-im-all/" data-wpel-link="internal">Envisat</a>, der konkret genannt wurde, ist derzeit der größte inaktive Satellit im All, dessen gezielte Entsorgung im Sinne der Weltraumschrottvermeidung von Vorteil sein könnte. Ein Raumfahrzeug einer robotischen Entsorgungsmission könnte Envisat z.B. an einer Antenne, an der Struktur des Hauptkörpers des Satelliten oder am Adapter, mit dem der Satellit beim Start mit der Trägerrakete verbunden war, greifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Möglichkeiten zur robotischen Wartung und automatisch ablaufenden Nachbetankung von Satelliten im Weltraum werden im Rahmen von DEOS untersucht. Ein DEOS-Simulator war nach der Einweihungszeremonie in einem Teil des Hauptlabors zu sehen. Der Simulator ermöglicht die Erprobung der autarken Annäherung und Kopplung der beiden DEOS-Komponenten sowie die Manipulation der einen durch die andere Komponente. An Bord ist ein Roboterarm von Kuka mit einer adaptiven drei-fingerigen Greifhand.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09690agrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09690agrni260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unerwähnt ließ Alin Albu-Schäffer auch das <a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Optische Sensorsysteme</a> am DLR-Standort Berlin Adlershof, das für die Komplettierung des DLR-Robotik-Forschungsclusters sorge. Die Einrichtung unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Hübers beschäftigt sich mit der Entwicklung von Sensoren und Software für intelligente Datenerfassungs- und Verarbeitungssysteme.Dr.-Ing. Johann Bals verwies in seiner Einführung auf das hohe Synergie-Potenzial zwischen den Bereichen Luft- und Raumfahrt und den Bereichen Energie, Sicherheit und Verkehr. Das <a href="https://www.dlr.de/de/sr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik</a> widmet sich unter Bals Leitung der Entwicklung intelligenter Regelungssysteme, die nicht nur bei Robotern im Raumfahrteinsatz verwendet werden können, sondern auch in Luft-, Schienen- und Straßenfahrzeugen nutzbar sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09684grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09684grni260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für eine Entwicklung, bei der robotische und regelungstechnische Technologien für planetare Rover und terrestrische Elektromobile Eingang fanden, ist das <a href="	https://www.dlr.de/de/fk/forschung-transfer/projekte/fahrzeug-systemdynamik-und-regelungstechnik/fahrzeug-systemdynamik-und-regelungstechnik-fuer-strassenfahrzeuge/robomobil" data-wpel-link="internal">ROboMObil</a> des DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik liefert maßgebliche Beiträge zur Etablierung internationaler Standards bei der physikalischen Modellierung und Simulation. Von der Softwareentwicklung über rechnergestützte Entwurfsarbeiten bis zu Tests zusammengesetzter Hardware kann das Institut im Neubau mit Prüfständen und Fahrzeuglabor nun alle Aufgaben unter einem Dach erfüllen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09692grni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09692grni260.jpg" alt="Staatsministerin Ilse Aigner und die robotischen Mitarbeiter des RMC
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Staatsministerin Ilse Aigner und die<br> robotischen Mitarbeiter des RMC<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeremonie zur Eröffnung fand anschließend im großzügigen Foyer des RMC statt, in dem ausnahmsweise auch das ROboMObil einen Parkplatz gefunden hatte. Anlass-gemäß assistierte der dank eines Untergestells auf Rädern mobile Roboter <a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/robotersysteme/humanoide/rollin-justin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Justin</a> der Staatsministerin beim Durchschneiden des symbolischen Bands zur Eröffnung des RMC. Justins künstlicher Kollege <a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/robotersysteme/humanoide/toro" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Toro</a>, als Laufroboter auf den eigenen Beinen unterwegs, sorgte für glänzende Augen beim Händeschütteln mit Frau Aigner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09913gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09913gbrni260.jpg" alt="Das RMC bei typischem Aprilwetter. "/></a><figcaption>Das RMC bei typischem Aprilwetter.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfstände für Industrieroboter und ein Labor für Entwicklung und Test mobiler Roboter für die Planetenforschung sind im Untergeschoss des RMC untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den drei Hauptgeschossen existieren zahlreiche gut zugängliche, um Innenhöfe herum angeordnete Büros, sowie gut erreichbare Besprechungsräume. Kreativer Austausch kann zusätzlich in den vier Innenhöfen stattfinden, wo es außerdem Raum zur Entspannung in Arbeitspausen gibt. Insgesamt rund 8.000 Quadratmeter stellt das Gebäude seinen Nutzern zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09909gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09909gbrni260.jpg" alt="einer der Innenhöfe des RMC
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>einer der Innenhöfe des RMC<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den größten Raum im Erdgeschoss des RMC nimmt das rund 300 Quadratmeter große, auf flexible Nutzungsmöglichkeiten hin ausgelegte Hauptlabor ein. Umgeben ist es auf drei Seiten von kleineren Nebenlaboren, die bei Bedarf durch große Zugangstore vom Hauptlabor aus erreicht werden können. Augenfällig ist die durchgängig gute Beleuchtungssituation, die gebäudeweit von der Nutzung aktueller LED-Technik profitiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptlabor können große, offen Flächen bedarfsweise anders unterteilt und abgetrennt werden. Der Wunsch, die Transfermöglichkeiten zwischen verschiedenen Anwendungen der Robotik zu maximieren, zeigt sich also auch deutlich bei der Auslegung des von den Architekten <a href="https://web.archive.org/web/20170909144342/http://www.bhundf.com/de/projekte/robotik_und_mechatronik_zentrum_2011_15" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Brik, Heilmeyer und Frenzel</a> entworfenen Gebäudes. 2010 hatten die Architekten aus Stuttgart den nicht offenen Realisierungswettbewerb um den Neubau gewonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grundstein für den Bau war am 22. April 2013 gelegt worden. Die reine Bauzeit betrug etwas über zwei Jahre. Im Sommer 2015 waren die entsprechenden Arbeiten beendet, und die betroffenen Institute in Oberpfaffenhofen konnten mit dem Bezug des Gebäudes beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Bilder in unserer Mediengalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RMC Oberpfaffen­hofen 15. April 2016</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10752.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Robotik in Deutschland</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tag der offenen Tür beim DLR in Oberpfaffenhofen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-beim-dlr-in-oberpfaffenhofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 20:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 24. Oktober 2010, veranstaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen einen Tag der offenen Tür. Die Mitarbeiter des DLR freuen sich auf viele interessierte Besucher, welche die Institute und Einrichtungen auf dem Gelände besichtigen können. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR. Vertont von Karl Urban. Am kommenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntag, den 24. Oktober 2010, veranstaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen einen Tag der offenen Tür. Die Mitarbeiter des DLR freuen sich auf viele interessierte Besucher, welche die Institute und Einrichtungen auf dem Gelände besichtigen können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR. Vertont von Karl Urban.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-05-15-92068.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22102010222445_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22102010222445_small_1.jpg" alt="DLR" width="369" height="201"/></a><figcaption>
Das Forschungsflugzeug Falcon wurde zur Untersuchung der Aschewolke eingesetzt, welche nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull in Island im Frühjahr 2010 über weite Teile Nord- und Mitteleuropas hinweg zog. Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre führten dabei Messungen hinsichtlich der Konzentration des Aschestaubs durch. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober 2010, veranstaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen einen &#8222;Tag der offenen Tür&#8220;. Von 10:00 bis 17:00 Uhr können interessierte Gäste die verschiedenen Institute und Einrichtungen auf dem DLR-Gelände besichtigen. Im Rahmen der Veranstaltung werden Wissenschaftler ihre jeweiligen Projekte vorstellen und dabei die aktuellen Forschungsthemen ihrer Institute in Form von wissenschaftlichen Vorträgen, Kino- und Live-Demonstrationen präsentieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwerpunktthemen bilden dabei aktuelle Raumfahrtprojekte, Satellitennavigation, Satellitendatenverarbeitung und die Ergebnisse der jüngsten Radarsatellitenmissionen. Zusätzlich stehen Themen aus der Wetter- und Klimaforschung, Einsätze der verschiedenen Forschungsflugzeuge und neueste Berichte aus der Robotik auf dem Tagesprogramm. Im Institut für Robotik und Mechatronik zeigen Animationen unter anderem einen virtuellen Marsüberflug. Hochaufgelöste Bilder der Radarsatelliten <i>TerraSAR-X</i> und <i>WorldView2</i> werden seit Kurzem über eine neue Antenne vom Dach des Earth Observation Centers empfangen und vermitteln den Besuchern einen außergewöhnlichen Blick auf die Erde. Wissenschaftler des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums erläutern dabei Verfahren und Ergebnisse der Datenaufbereitung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltraumbegeisterte jeden Alters können im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum von der Besucherbrücke aus einen Blick in die verschiedenen Satellitenkontrollräume werfen. In einem Nebenraum steht den Besuchern außerdem ein Simulator zur Verfügung, an welchem sie das Andocken an die Internationale Raumstation <i>ISS</i> eigenhändig ausprobieren dürfen. Anschließend wartet ein virtueller Rundgang durch die Laborräume der <i>ISS</i>. Mit speziellen 3D-Brillen ausgerüstet wird dieser Ausflug fast wie ein reales Erlebnis wirken. 
<br>
Junge Besucher haben die Möglichkeit, High-Tech-Experimente auszuprobieren und sich über außerschulische Lernmöglichkeiten zu informieren. Den ganz kleinen Besuchern steht der DLR-Kindergarten offen und für das leibliche Wohl wird an diesem Tag natürlich auch gesorgt werden. Das DLR freut sich auf viele begeisterte Besucher mit Interesse an den Themengebieten Luft- und Raumfahrt, Energie, Sicherheit und Verkehr. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8843.0   " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">&#8222;Tag der offenen Tür&#8220; 2010 in Oberpfaffenhofen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Internetseiten</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/oberpfaffenhofen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a></li><li><a class="a" href="https://www.dlr.de/de/eoc/aktuelles/nachrichten/2010/EOC_Broschuere_v2.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Programm zum &#8222;Tag der offenen Tür&#8220;</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Shenzhou 7: Schmierstoffproben zur Untersuchung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-7-schmierstoffproben-zur-untersuchung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 17:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beim Raumflug von Shenzhou 7 für etwa 44 Stunden Weltraumbedingungen ausgesetzten Proben verschiedener Trockenschmierstoffe werden gründlich untersucht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua. Dies teilte Liu Weimin, Direktor des Lanzhou-Institutes für chemische Physik an der chinesischen Akademie der Wissenschaften in der nordwestlichen Gansu-Provinz mit. Zwei Proben zeigten demnach deutliche Veränderungen. Eine Substanz sei [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die beim Raumflug von Shenzhou 7 für etwa 44 Stunden Weltraumbedingungen ausgesetzten Proben verschiedener Trockenschmierstoffe werden gründlich untersucht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies teilte Liu Weimin, Direktor des Lanzhou-Institutes für chemische Physik an der chinesischen Akademie der Wissenschaften in der nordwestlichen Gansu-Provinz mit. Zwei Proben zeigten demnach deutliche Veränderungen. Eine Substanz sei dunkler, eine andere rauher geworden. Die Untersuchungen werden etwa 6 Monate in Anspruch nehmen. 
<br>
Feste Schmierstoffe wie Graphit, Molybdensulfat, Keramik- oder Kunststoffpulver werden in der Raumfahrt häufig an beweglichen Teilen zur Verringerung der Reibung eingesetzt, da sie extremen Temperaturen widerstehen. Flüssigkeiten hingegen können sowohl einfrieren als auch verdampfen und ändern über große Temperaturbereiche ihre Viskosität oft deutlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Liu werden die Weltraumproben mit anderen verglichen, die auf der Erde simulierten Weltraumbedingungen ausgesetzt waren. &#8222;Wir müssen wissen, wie die Schmierstoffe im Vakuum, in Verbindung mit atomarem Sauerstoff und bei tiefen Temperaturen reagieren&#8220;, sagte er. Die Gesamtmasse der Proben betrug 2,2 kg. </p>
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		<title>Nacht der Sterne und Tag der Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nacht-der-sterne-und-tag-der-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2004 10:10:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Planetarium]]></category>
		<category><![CDATA[Sternwarte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wochenende des 18. und 19. September steht ganz im Zeichen von Astronomie und Raumfahrt. Rund 170 Planetarien, Sternwarten, astronomische Vereine, Museen, Unternehmen und wissenschaftliche Institute laden dazu ein, sich mit der größten Geschichte überhaupt zu befassen: die Geschichte von der Entstehung des Weltalls und unseres Planeten. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA, DLR. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Wochenende des 18. und 19. September steht ganz im Zeichen von Astronomie und Raumfahrt.  Rund 170 Planetarien, Sternwarten, astronomische Vereine, Museen, Unternehmen und wissenschaftliche Institute laden dazu ein, sich mit der größten Geschichte überhaupt zu befassen: die Geschichte von der Entstehung des Weltalls und unseres Planeten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA, DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wochenende steht unter verschiedenen Sternen, so ruft das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Köln zum siebten Mal den Tag der Raumfahrt aus. Vom Verein der Sternenfreunde (VDS) kommt der zweite Astronomietag, und die Illustrierte &#8222;Stern&#8220; hat sich zum ersten Mal die „Lange Nacht der Sterne“ auf die Fahne geschrieben. Nichtsdestotrotz ist das Datum dasselbe.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02092004121025_small_1.jpg" alt="None" width="477" height="186"/><figcaption>
Das Logo der Veranstaltung &#8222;Nacht der Sterne&#8220; (Quelle: Stern)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eingeladen sind alle, die sich für die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Astronomie interessieren. Auch wer sich einfach nur von der Faszination des Sternenhimmels anstecken lassen möchte, ist herzlich willkommen. Beim DLR in Köln gibt es jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr Luftfahrt und Raumfahrt zum Anfassen für Jung und Alt, faszinierende Weltraummissionen, Astronauten &#8222;live on stage&#8220;, Forschungslabors von innen, Flugzeuge von heute und morgen am Boden und in der Luft. Auf dem &#8222;Innovationsmarkt&#8220; werden marktreife Technologien aus den vier DLR-Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr gezeigt. Mit der Zentralveranstaltung in Köln wollen das DLR und die Mitveranstalter insbesondere Kindern und Jugendlichen Wissenschaft und Technik anschaulich vermitteln, ihnen wissenschaftlich-technische Berufe näher bringen und sie dafür begeistern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight ist eine Besichtigung das Kontrollzentrum der ESA. Nach eigenen Angaben öffnet nach 25 Jahren das Satellitenkontrollzentrum der ESA erstmals seine Türen einem breiten Publikum für einen Event der ganz besonderen Art. Themen sind unter anderem  </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Mars Express, die europäische Mission zum Roten Planeten </li><li>Rosetta, auf der Jagd nach einem Kometen</li><li>Envisat, unsere Erde im Visier</li><li>Cassini-Huygens, seit dem 1. Juli in der Saturn-Umlaufbahn</li></ul>



<div align="justify">Die Europäische Südsternwarte in Garching wird am Abend des 18. September für alle Interessierten in der Zeit von 19:00 bis 1:00 ihre Pforten öffnen und ein breitgefächertes Programm für Erwachsene und Kinder anbieten.</div>



<ul class="wp-block-list"><li>Himmelsbeobachtungen mit vier oder mehr Teleskopen unter fachkundiger Anleitung (nur bei Schönwetter)</li><li>Kurzvorträge zu aktuellen astronomischen Themen</li><li>Vorführung des Videofilms &#8222;Astronomie hoch Vier&#8220; über die Arbeit mit dem ESO Very Large Telescope (VLT), dem leistungsfähigsten, optisch-infraroten Teleskop der Welt</li><li>Ein Weltraum-Rätselraten für Erwachsene und Kinder mit attraktiven Preisen</li><li>Live-Videoschaltung zum ESO Observatorium Paranal in Chile mit der Möglichkeit, den Astronomen am VLT über die Schulter zu schauen und Fragen zu stellen</li><li>Demonstration der ESO CCD-Kamera</li><li>Ein Stand mit Informationen zum HUBBLE Weltraumteleskop</li><li>Ein Stand, auf dem das neue Grossprojekt ALMA (Atacama Large Millimetre Array), eine Riesenradioteleskop-Anlage (derzeit im Bau in 5000 m Höhe in den chilenischen Anden), präsentiert wird</li><li>Eine ESO-Ausstellung, in der u.a. auch ein Modell des in Planung befindlichen optischen 100-Meter-Teleskops zu sehen sein wird</li></ul>



<div align="justify">ESO-Astronomen werden Fragen beantworten und umfangreiches Informationsmaterial wird zur Verfügung stehen. <br /><br />Weitere Information zu allen Veranstaltungen gibt es unter <a href="https://web.archive.org/web/20041205223601/http://www.lange-nacht-der-sterne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Lange Nacht der Sterne</a>.</div>
<p> </p>
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		<title>Aurora: Frühplanung einer bemannten Marslandung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aurora-fruehplanung-einer-bemannten-marslandung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2002 15:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Aurora-Programm der ESA soll die zukünftigen Pläne der Organisation bestimmen &#8211; und die nehmen langsam Form an. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA. Die Luftschleuse öffnet sich und zeigt dahinter eine menschliche Siluette in einem weißen Druckanzug. Nach einem kurzen Blick auf die sonderbare Umgebung macht der Botschafter von der Erde seine ersten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das <i>Aurora</i>-Programm der ESA soll die zukünftigen Pläne der Organisation bestimmen &#8211; und die nehmen langsam Form an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESA</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122002163909_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
  Ein menschliches Landevehikel auf dem Roten Planeten im Jahr 2030?  
<br>
(Bild: ESA)  
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luftschleuse öffnet sich und zeigt dahinter eine menschliche Siluette in einem weißen Druckanzug. Nach einem kurzen Blick auf die sonderbare Umgebung macht der Botschafter von der Erde seine ersten Schritte nach draußen und klettert die Leiter herunter.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb von Minuten erreicht der Besucher von einer anderen Welt den Boden und bereitet sich auf den &#8222;großen Sprung&#8220; vor &#8211; der erste menschliche Kontakt mit der unberührten Oberfläche: Die menschliche Erforschung des Mars hat begonnen.    
<br>
Ist dies alles nur Science Fiction? In der Gegenwart ist die Antwort: Ja. Aber das fiktionale Szenario könnte bereits im Jahr 2030 Wirklichkeit werden. Um eben solche ambitionierten Ziele, wie die bemannte Landung auf dem Mars, zu erreichen, startete die ESA ihr neues <i>Aurora</i>-Programm. Dies könnte  europäische Astronauten zur direkten Erforschung zu Mond, Mars und noch weiter hinaus führen.    
<br>
Eine der ersten Voraussetzungen von <i>Aurora</i> ist die Auswahl der Schlüsseltechnologien, die notwendig sind, um erst Roboter und schließlich Menschen zu entsenden, um das Sonnensystem zu erforschen. Diese wichtige Aufgabe wurde von einem Team von ESA-Experten übernommen, bekannt als <i>Technical Support Team</i>. Die elf &#8222;Technologie-Ströme&#8220;, die in den kommenden Jahrzehnten entwickelt werden müssten, zeigt die folgende Liste:    
<br>
<strong>1. Automatisierte Steuerung, Navigation und Kontroll- und Missionsanalyse  <br>2. Mikro-Avionik  <br>3. Daten-Verarbeitungs- und Kommunikations-Technologien  <br>4. Eintritt, Abstiegs und Landung  <br>5. Forschungsziele für die Crew  <br>6. <i>in situ</i> Ressourcen-Verwendung  <br>7. Energie  <br>8. Treibstoff  <br>9. Robotik und Mechanik  <br>10. Strukturen, Materialien und thermale Kontrolle  <br>11. Instrumente</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122002163909_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
  Die ersten Schritte Europas bei der Marsforschung bildet der Mars-Orbiter 
<i>Mars-Express</i>
 mit dem Lander 
<i>Beagle 2</i>
 
<br>
(Bild: ESA)  
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Liste wurde am 12. Februar 2002 von einem Ruf nach Forschungstechnologie-Vorschlägen vorgelegt und an kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungs-Institute in ganz Europa und Kanada geschickt. Die wichtigsten Vertragspartner in Europa &#8211; Astrium, Alcatel und Alenia Spazio &#8211; verfolgten bereits Forschungs-Studien für <i>Aurora</i>.    
<br>
&#8222;Wir haben nach wirklich neuen Ideen und Methoden &#8218;gefischt&#8216;,&#8220; sagt   Dietrich Vennemann, Manager für menschliche Missionen beim <i>Aurora</i>-Programm.  
<br>
&#8222;Wir planen zudem neue Unternehmen einzubeziehen, die sich normalerweise nicht an Weltraumaktivitäten beteiligen. Wir wollten sie animieren, uns ihre Ideen mitzuteilen sowie ihr Potential zu erklären, um schließlich überblicken zu können, welche Schritte getan werden müssen, ihre Vorschläge weiterzuentwickeln.    
<br>
Die Antwort der Unternehmen bestand aus insgesamt 119 übermittelten Vorschlägen. Aus 36 von ihnen entwickelten sich Verträge, 45 wurden &#8222;festgehalten&#8220; und sechs weitere als Kandidaten zu anderen ESA-Programmen tranferiert.    
<br>
Auf einem Treffen im Weltraumforschungs- und Technologie-Zentrum ESTEC der ESA wurden neben den 11 &#8222;Technologie-Strömen&#8220; auch die 36 erfolgreichen Vorschläge aus den Unternehmen vorgestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aurora-fruehplanung-einer-bemannten-marslandung/" data-wpel-link="internal">Aurora: Frühplanung einer bemannten Marslandung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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