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	<title>Intelsat 10-02 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Intelsat 10-02 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Intelsat verlängert die Lebensdauer weiterer Satelliten mit Mission Extension Vehicles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 20:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/intelsat/" data-wpel-link="internal">Intelsat</a>, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von Northrop Grumman, das dem geosynchronen Satelliten Intelsat 10-02 (IS-10-02) eine erwartete zusätzliche Lebensdauer von neun Jahren verleihen wird, Kunden auf drei Kontinenten zusätzliche zuverlässige Breitband-, Videoübertragungs- und mobile Satellitendienste bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geosynchrone Satelliten in der Erdumlaufbahn (GEO) haben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren, bevor ihnen der Treibstoff ausgeht. Intelsat wurde 2020 der erste Satellitenbetreiber, der sich zum Einsatz von zwei MEVs von Northrop Grumman verpflichtete, um die Lebensdauer eines ansonsten gesunden Satelliten zu verlängern. Beide MEVs haben ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt und es IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901) ermöglicht, fünf Jahre lang über die erwartete Lebensdauer des Satelliten hinaus zu arbeiten. Im Rahmen von Ergänzungen zu den ursprünglichen Verträgen mit SpaceLogistics LLC von Northrop Grumman werden beide MEVs noch mehrere Jahre im Weltraum bleiben, um die Intelsat-Satelliten zu versorgen, so dass sie länger in Betrieb bleiben können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am Ende des aktuellen Wartungszeitraums wird MEV-1 den Satelliten IS-901 in den GEO-Friedhof entlassen und dann einen anderen Intelsat-Satelliten bedienen. </li>



<li>MEV-2 wird an Intelsats aktuellem Träger IS-10-02 angedockt bleiben und die Lebensdauer um mehrere Jahre verlängern – und damit den Service gegenüber dem ursprünglichen Vertrag fast verdoppeln. Der Satellit IS-10-02 wurde von Airbus Defense &amp; Space hergestellt, im Juni 2004 gestartet und im August 2004 in Betrieb genommen. Die Kapazität des Satelliten wird mit Telenor Satellite geteilt. Heute trägt MEV-2 dazu bei, die Lebensdauer von IS-10-02 zu verlängern, so dass der Satellit unseren Kunden in ganz Europa, im Nahen Osten, in Afrika und in Südamerika weiterhin hochwertige Medienverbreitungs- und Breitbanddienste bieten kann. IS-10-02 ist ein Schlüsselsatellit in der Intelsat-Telenor-Satellitenvideo-Nachbarschaft, der mehr als 900 Kanäle an fast 18 Millionen Fernsehhaushalte in Europa überträgt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Als größter Satellitenbetreiber im geosynchronen Orbit hat sich Intelsat stets für einen kontinuierlichen, zuverlässigen Service und eine führende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Raumfahrtaktivitäten eingesetzt“, sagte Jean-Luc Froeliger, SVP Space Systems bei Intelsat. „Intelsat verfolgt weiterhin innovative Ansätze, um die Lebensdauer seiner Satelliten in der Umlaufbahn zu verlängern und gleichzeitig die Branche zusammenzubringen, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in einem schwierigen regulatorischen Umfeld zu fördern, um einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Weltraum zu erreichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verlängerung ist eine hervorragende Nachricht für unsere vielen Kunden in ganz Europa und im Nahen Osten, die über THOR 10-02 versorgt werden“, sagte Morten Tengs, CEO von Telenor Satellite. „Wir sind stolz auf die Ausfallsicherheit unseres Dienstes, und durch die Verlängerung der Lebensdauer des Satelliten können wir die Kontinuität und den problemlosen Betrieb über mehrere Jahre hinweg sicherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MEV-Hintergrund</strong><br>Im Jahr 2020 dockte MEV-1 erfolgreich an den Satelliten IS-901 an, einen Hochleistungssatelliten, dem der Treibstoff ausgegangen war. Dies war das erste Mal, dass zwei kommerzielle Raumfahrzeuge angedockt haben und mit der Missionserweiterung im GEO begannen. Das Manöver im Weltraum richtete IS-901 auf Zielantennen auf der Erde aus und verlängerte seine Lebensdauer um weitere fünf Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2021 wurde dieses Kunststück mit einem zweiten MEV-2 wiederholt, der <a href="https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/" data-wpel-link="internal">an den Satelliten IS-10-02 andockte</a>. Im Gegensatz zum ersten Andocken, das in einer Friedhofsumlaufbahn einige hundert Kilometer über aktiven Satelliten stattfand, dockte MEV-2 diesmal an IS-10-02 in seiner ursprünglichen Umlaufbahn an und vermied so eine Unterbrechung der Dienste für die Kunden, so dass zum ersten Mal ein kommerzieller Satellit im GEO in der Umlaufbahn gewartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Team von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitäts-Infrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat -Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkung der RN-Redaktion:</strong><br>THOR 10-02 ist Telnors Bezeichnung für Intelsat 10-02.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg561830#msg561830" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MEV-2 erfolgreich an Intelsat 10-02 angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Mission Extension Vehicle-1&#8243; (MEV-1) von Northrop Grumman hat am 25. Februar 2020 erfolgreich am Satelliten Intelsat 901 (IS-901) angedockt. Jetzt hat MEV-2 erfolgreich an Intelsat IS-10-02 angedockt – wieder einmal mit Raumfahrttechnik aus Jena. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Das Mission Extension Vehicle-2 (MEV-2) von Northrop Grumman für SpaceLogistics wurde am [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission Extension Vehicle-1&#8243; (MEV-1) von Northrop Grumman hat am 25. Februar 2020 erfolgreich am Satelliten Intelsat 901 (IS-901) angedockt. Jetzt hat MEV-2 erfolgreich an Intelsat IS-10-02 angedockt – wieder einmal mit Raumfahrttechnik aus Jena. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-4f9601e1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEV2Docking1of1NG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter. (Bild: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter. (Bild: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEV2Docking1of1NG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter.<br>(Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mission Extension Vehicle-2 (MEV-2) von Northrop Grumman für SpaceLogistics wurde am 15. August 2020 gestartet. Die Jena-Optronik GmbH stellt auch dieses Mal die Sensoren für das An- und Abdocken des MEV-2. Die aus Jena bereitgestellten Systeme umfassen den Rendezvous- und Docking-Sensor RVS®3000-3D und das Kamerasystem RVS®cam (VSS, „Visual Sensor Suite&#8220;) sowie die flugerprobten Sternsensoren ASTRO® APS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die MEV-Mission ist bisher absolut einzigartig. Jeder junge Ingenieur träumt davon, an etwas so spannendem teilzuhaben. An etwas, das man seinen Enkeln später erzählen kann. Ein LiDAR für die MEV-Mission zu konzipieren und zu qualifizieren war für mich diese Erfahrung&#8220;, meint Christoph Schmitt, der Projektmanager für den RVS3000-3D bei Jena-Optronik. „Unsere Mission bestand darin, einen Sensor zu entwickeln, der einen nicht für Andockmanöver konzipierten Satelliten identifizieren und verfolgen konnte. Das LiDAR muss 15 Jahre lang zuverlässig in einer sehr rauen GEO-Umgebung funktionieren, wo es starker Strahlung ausgesetzt ist. Es muss trotz der widrigen Umstände hochauflösende 3D-Bilder (Punktwolken) eines Satelliten erzeugen können. Außerdem mussten wir hochkomplexe Bildverarbeitungsalgorithmen von Grund auf selbst konzipieren und implementieren, um die Position und Fluglage des Zielsatelliten zu berechnen. Die Kombination aus Sensoren und Algorithmen erlaubt es dem MEV, sich sicher an seine Ziele anzunähern und an ihnen anzudocken. Der Moment, als die neue Sensorgeneration tatsächlich im All mit ihrem ersten Zielsatelliten Intelsat 901 interagierte, war definitiv ein Moment, von dem ich meinen Enkeln erzählen werde.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-8f2ffb5e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS901liVSSMEV1reNG50.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts). (Bild: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts). (Bild: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS901liVSSMEV1reNG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts).<br>(Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieselbe Ansicht – ein anderes Bild</strong><br>Das linke Bild zeigt den IS-901 in seiner geostationären Umlaufbahn. Im Hintergrund ist die Erde zu sehen. Die rechte Seite ist eine überlagerte Darstellung aus mehreren Aufnahmen unseres RVS3000-3D – der Vergleichspunkte – mit dem entsprechend angepassten CAD-Modell des IS-901. Das Bild zeigt, was im Inneren des intelligenten RVS3000-3D-Sensors passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielfältige Zukunft für Robotik-Missionen im All</strong><br>Für zukünftige Missionen wie Wartungsarbeiten in der Umlaufbahn (On-Orbit Servicing, OOS), die Entfernung von Weltraumschrott oder Landungen auf Planeten wird ein leistungsfähiges LiDAR-System (LiDAR: Light Detection and Ranging) für die 3D-Bildgebung benötigt. Außerdem sind hochentwickelte Bildverarbeitungstechnologien notwendig, um Raumfahrzeuge zu Zielobjekten im All zu manövrieren, welche ursprünglich nicht dafür vorgesehen waren. Das neue 3D-LiDAR RVS3000-3D von Jena-Optronik stellt für beide Herausforderungen eine Lösung dar. Es kombiniert hochauflösende LiDAR-Scans mit robusten Algorithmen zur Positionsbestimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der faszinierendste Teil dieser Mission ist, dass viele Teammitglieder des RVS3000-Teams Schüler waren, als der GEO-Satellit, an den wir andocken wollen, entworfen wurde. Man kann sich kaum vorstellen, wie damals all die Zeichnungen und Analysen erstellt wurden. Es gibt kein CAD-Modell – wir haben nur Fotos, die während der Integration des Satelliten gemacht wurden. Niemand weiß, wie der Satellit nach vielen Jahren in seiner Umlaufbahn aussieht. Heute werden wir daran andocken. Es klingt verrückt, aber genau das spielt sich über unseren Köpfen ab!&#8220;, erklärt Dr. Reinhard Berger, Leiter Projekte und Programme bei Jena-Optronik GmbH. „In naher Zukunft sind noch viel komplexere Missionen geplant und möglich. Was 1990 noch Science-Fiction war, ist nun Realität – und was heute Science-Fiction ist, wird sehr bald möglich sein! Das ist auch nicht das einzige aktuelle Projekt im Weltraum: wir denken auch an Möglichkeiten, auf dem Mond und sogar auf dem Mars zu landen und zu bleiben.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendezvous im All: eine lange Geschichte</strong><br>Die LiDAR-Projekte bei Jena-Optronik begannen in den 1990er-Jahren mit einem ESA-Projekt, das den ersten Prototyp des Rendezvous- und Docking-Sensors RVS ins All brachte. Der erste RVS kam auf zwei Flügen zur russischen Raumstation MIR bei den Raumfährenmissionen STS-84 und STS-86 der NASA zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Reaktion auf die Nachfrage nach unbemannten Versorgungsmissionen zur Internationalen Raumstation ISS machte das Team von Jena-Optronik den nächsten Schritt und entwarf, konstruierte und qualifizierte die finale Version des Rendezvous- und Docking-Sensors RVS zur Nutzung in europäischen, japanischen und US-amerikanischen Weltraumgefährten auf dem Weg zur ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für zukünftige Anwendungen wie beispielsweise Wartungsarbeiten in der Umlaufbahn (On-Orbit Servicing, OOS) oder planetare Landungen wurde ein leistungsfähigeres LiDAR-System für die 3D-Bildgebung benötigt. Das Konzept für ein neues, leistungsfähigeres und gleichzeitig kompaktes und kosteneffizientes LiDAR-System wurde einerseits als Ersatz für den alten RVS-Sensor und andererseits für weitere Missionsszenarien entwickelt – so entstand die RVS3000-Produktfamilie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die RVS3000-Produktfamilie besteht aus dem RVS3000 und dem RVS3000-3D. Die zusätzlichen Fähigkeiten der RVS3000-3D-Variante stellen die autonome Identifizierung von Strukturen sicher und ermöglichen Missionen wie die der MEV oder zukünftige Landungsmissionen auf dem Mond, dem Mars und anderen Himmelskörpern. Die Systeme verwenden das Laufzeitprinzip für die LiDAR-Messung – dasselbe Konzept wurde auch in den bisherigen Projekten erfolgreich genutzt. RVS3000 und RVS3000-3D sind modular aufgebaut, wobei beide Sensorversionen denselben mechanischen Aufbau und dieselbe Grundfläche aufweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 10-02 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.358 und als COSPAR-Objekt 2004-022A. Das MEV-2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 46.113 und als COSPAR-Objekt 2020-056B. (RN)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17786.msg508043#msg508043" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy 30, BSat-4B und MEV-2 auf Ariane 5 ECA (VA253)</a></li></ul>
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