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	<title>Interact Rover &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Surface Avatar – Astronaut an Bord der ISS steuert Roboterteam auf der Erde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 18:24:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der ISS aus steuerte NASA-Astronaut Frank Rubio gleichzeitig mehrere Roboter auf der Erde. Er ließ sie nach Bedarf teil- oder vollautonom agieren. Diese Mensch-Roboter-Kollaboration ist weltweit einmalig und der erfolgreiche Auftakt einer neuen ISS-Experimentreihe. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 25. Juli 2023. 25. Juli 2023 &#8211; Das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von der ISS aus steuerte NASA-Astronaut Frank Rubio gleichzeitig mehrere Roboter auf der Erde. Er ließ sie nach Bedarf teil- oder vollautonom agieren. Diese Mensch-Roboter-Kollaboration ist weltweit einmalig und der erfolgreiche Auftakt einer neuen ISS-Experimentreihe. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 25. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023aDLR1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="NASA-Astronaut Frank Rubio hat an Bord der ISS die Kontrolle über das Roboterteam auf dem „irdischen Mars“ am DLR in Oberpfaffenhofen. Im Rahmen der ersten Surface-Avatar-Experimente hatten Mensch und Roboter die Aufgabe, ein wissenschaftliches Instrument – hier ein Seismograph – vom Lander zu holen und im Einsatzgebiet zu platzieren. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="NASA-Astronaut Frank Rubio hat an Bord der ISS die Kontrolle über das Roboterteam auf dem „irdischen Mars“ am DLR in Oberpfaffenhofen. Im Rahmen der ersten Surface-Avatar-Experimente hatten Mensch und Roboter die Aufgabe, ein wissenschaftliches Instrument – hier ein Seismograph – vom Lander zu holen und im Einsatzgebiet zu platzieren. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023aDLR26.jpg" alt="NASA-Astronaut Frank Rubio hat an Bord der ISS die Kontrolle über das Roboterteam auf dem „irdischen Mars“ am DLR in Oberpfaffenhofen. Im Rahmen der ersten Surface-Avatar-Experimente hatten Mensch und Roboter die Aufgabe, ein wissenschaftliches Instrument – hier ein Seismograph – vom Lander zu holen und im Einsatzgebiet zu platzieren. (Bild: DLR)" class="wp-image-129249"/></a><figcaption class="wp-element-caption">NASA-Astronaut Frank Rubio hat an Bord der ISS die Kontrolle über das Roboterteam auf dem „irdischen Mars“ am DLR in Oberpfaffenhofen. Im Rahmen der ersten Surface-Avatar-Experimente hatten Mensch und Roboter die Aufgabe, ein wissenschaftliches Instrument – hier ein Seismograph – vom Lander zu holen und im Einsatzgebiet zu platzieren. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">25. Juli 2023 &#8211; Das Weltall, den Mond oder den Mars erkunden – dazu entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Schlüsseltechnologien wie die Telepräsenz-Robotik. So könnten Roboter auf einem fernen Planeten Aufgaben erledigen, die ein Mensch vom Raumschiff im Orbit aus kommandiert. Wie das künftig funktionieren kann, hat nun das Missionsteam „Surface Avatar“ am DLR in Oberpfaffenhofen gezeigt: Von der Internationalen Raumstation ISS aus steuerte eine einzelne Person, NASA-Astronaut Frank Rubio, gleichzeitig mehrere Roboter auf der Erde und ließ sie nach Bedarf teil- oder vollautonom agieren. Diese Kollaboration von Mensch und Roboterteam ist weltweit einmalig und der erfolgreiche Auftakt einer neuen ISS-Experimentreihe. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023bESA1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Surface Avatar-Experimente machen es möglich, dass NASA-Astronaut Frank Rubio die Welt aus den Augen eines Roboters sehen kann. Das Bild zeigt die Perspektive des humanoiden DLR-Roboters Rollin‘ Justin, wie er ein Seismometer auf den Boden stellt. Zur Orientierung im Raum hat er im linken Bildrand eine kleine Karte. Auf der rechten Seite sind die Kommando-Optionen, die der Roboter in Oberpfaffenhofen vom Astronauten an Bord der ISS erhält. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Die Surface Avatar-Experimente machen es möglich, dass NASA-Astronaut Frank Rubio die Welt aus den Augen eines Roboters sehen kann. Das Bild zeigt die Perspektive des humanoiden DLR-Roboters Rollin‘ Justin, wie er ein Seismometer auf den Boden stellt. Zur Orientierung im Raum hat er im linken Bildrand eine kleine Karte. Auf der rechten Seite sind die Kommando-Optionen, die der Roboter in Oberpfaffenhofen vom Astronauten an Bord der ISS erhält. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023bESA26.jpg" alt="Die Surface Avatar-Experimente machen es möglich, dass NASA-Astronaut Frank Rubio die Welt aus den Augen eines Roboters sehen kann. Das Bild zeigt die Perspektive des humanoiden DLR-Roboters Rollin‘ Justin, wie er ein Seismometer auf den Boden stellt. Zur Orientierung im Raum hat er im linken Bildrand eine kleine Karte. Auf der rechten Seite sind die Kommando-Optionen, die der Roboter in Oberpfaffenhofen vom Astronauten an Bord der ISS erhält. (Bild: ESA)" class="wp-image-129251"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Surface Avatar-Experimente machen es möglich, dass NASA-Astronaut Frank Rubio die Welt aus den Augen eines Roboters sehen kann. Das Bild zeigt die Perspektive des humanoiden DLR-Roboters Rollin‘ Justin, wie er ein Seismometer auf den Boden stellt. Zur Orientierung im Raum hat er im linken Bildrand eine kleine Karte. Auf der rechten Seite sind die Kommando-Optionen, die der Roboter in Oberpfaffenhofen vom Astronauten an Bord der ISS erhält. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt Surface Avatar wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für uns ist es sehr wichtig, den Aspekt der Mensch-Roboter-Kollaboration in den Vordergrund zu stellen, um Astronautinnen und Astronauten die optimale Unterstützung bereitzustellen. Dazu haben wir vor Jahren bereits die Technologie der kollaborativen Roboter entwickelt, die mittlerweile auch terrestrisch breit eingesetzt wird. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023cESA1k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Im Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS befindet sich das Robot Command Terminal für die Surface-Avatar-Experimente. Neben einem Laptop mit grafischer Benutzeroberfläche verfügt der Kommandierende über zwei Eingabe-Stationen: Über den Joystick sigma (links) lassen sich die Bewegungs- und Blickrichtungen der verschiedenen Roboter auf intuitive Art steuern. Und mit dem Interaktionsgerät (rechts) kann NASA-Astronaut Frank Rubio die Arme der Roboter steuern und zum Beispiel den Arm von DLR-Roboter Rollin‘ Justin bewegen als ob es sein eigener wäre. Da die Steuerung über sieben Freiheitsgrade geregelt ist, fühlen sich die Bewegungen sehr natürlich an. Dank eingebauter Kraftrückkoppelung fühlt der menschliche Bediener außerdem was der Roboter „fühlt“, indem er den entsprechenden Widerstand spürt, wenn der Roboter etwas berührt oder greift. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Im Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS befindet sich das Robot Command Terminal für die Surface-Avatar-Experimente. Neben einem Laptop mit grafischer Benutzeroberfläche verfügt der Kommandierende über zwei Eingabe-Stationen: Über den Joystick sigma (links) lassen sich die Bewegungs- und Blickrichtungen der verschiedenen Roboter auf intuitive Art steuern. Und mit dem Interaktionsgerät (rechts) kann NASA-Astronaut Frank Rubio die Arme der Roboter steuern und zum Beispiel den Arm von DLR-Roboter Rollin‘ Justin bewegen als ob es sein eigener wäre. Da die Steuerung über sieben Freiheitsgrade geregelt ist, fühlen sich die Bewegungen sehr natürlich an. Dank eingebauter Kraftrückkoppelung fühlt der menschliche Bediener außerdem was der Roboter „fühlt“, indem er den entsprechenden Widerstand spürt, wenn der Roboter etwas berührt oder greift. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023cESA26.jpg" alt="Im Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS befindet sich das Robot Command Terminal für die Surface-Avatar-Experimente. Neben einem Laptop mit grafischer Benutzeroberfläche verfügt der Kommandierende über zwei Eingabe-Stationen: Über den Joystick sigma (links) lassen sich die Bewegungs- und Blickrichtungen der verschiedenen Roboter auf intuitive Art steuern. Und mit dem Interaktionsgerät (rechts) kann NASA-Astronaut Frank Rubio die Arme der Roboter steuern und zum Beispiel den Arm von DLR-Roboter Rollin‘ Justin bewegen als ob es sein eigener wäre. Da die Steuerung über sieben Freiheitsgrade geregelt ist, fühlen sich die Bewegungen sehr natürlich an. Dank eingebauter Kraftrückkoppelung fühlt der menschliche Bediener außerdem was der Roboter „fühlt“, indem er den entsprechenden Widerstand spürt, wenn der Roboter etwas berührt oder greift. (Bild: ESA)" class="wp-image-129253"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS befindet sich das Robot Command Terminal für die Surface-Avatar-Experimente. Neben einem Laptop mit grafischer Benutzeroberfläche verfügt der Kommandierende über zwei Eingabe-Stationen: Über den Joystick sigma (links) lassen sich die Bewegungs- und Blickrichtungen der verschiedenen Roboter auf intuitive Art steuern. Und mit dem Interaktionsgerät (rechts) kann NASA-Astronaut Frank Rubio die Arme der Roboter steuern und zum Beispiel den Arm von DLR-Roboter Rollin‘ Justin bewegen als ob es sein eigener wäre. Da die Steuerung über sieben Freiheitsgrade geregelt ist, fühlen sich die Bewegungen sehr natürlich an. Dank eingebauter Kraftrückkoppelung fühlt der menschliche Bediener außerdem was der Roboter „fühlt“, indem er den entsprechenden Widerstand spürt, wenn der Roboter etwas berührt oder greift. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den neuesten Durchbrüchen in der KI werden Roboter so vielseitig und intelligent, dass sie leicht auch von Nicht-Robotikern genutzt werden können“, erklärt Prof. Alin Albu-Schäffer, Direktor des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Robotikteam verfolgt mit den Experimenten zwei Ziele: Zum einen soll demonstriert werden, wie unterschiedliche Roboter zusammen komplexe Aufgaben für Weltraummissionen erledigen können. Zum anderen untersucht das Team die Variationen, wie sich die Roboter telekommandieren lassen, um diese als intelligente Co-Worker jederzeit genau so einzusetzen, wie es die Situation erfordert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023dDLR1k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Für die Surface-Avatar-Experimente ist im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum am DLR in Oberpfaffenhofen eine Marsumgebung entstanden. Die Experimentreihe wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es geht darum, den Einsatz von intelligenten Robotern zusammen mit Astronauten zu demonstrieren und die Technologien weiterzuentwickeln, um sie künftig für astronautische Missionen zum Mond und Mars einzusetzen. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Für die Surface-Avatar-Experimente ist im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum am DLR in Oberpfaffenhofen eine Marsumgebung entstanden. Die Experimentreihe wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es geht darum, den Einsatz von intelligenten Robotern zusammen mit Astronauten zu demonstrieren und die Technologien weiterzuentwickeln, um sie künftig für astronautische Missionen zum Mond und Mars einzusetzen. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023dDLR26.jpg" alt="Für die Surface-Avatar-Experimente ist im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum am DLR in Oberpfaffenhofen eine Marsumgebung entstanden. Die Experimentreihe wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es geht darum, den Einsatz von intelligenten Robotern zusammen mit Astronauten zu demonstrieren und die Technologien weiterzuentwickeln, um sie künftig für astronautische Missionen zum Mond und Mars einzusetzen. (Bild: DLR)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Für die Surface-Avatar-Experimente ist im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum am DLR in Oberpfaffenhofen eine Marsumgebung entstanden. Die Experimentreihe wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Es geht darum, den Einsatz von intelligenten Robotern zusammen mit Astronauten zu demonstrieren und die Technologien weiterzuentwickeln, um sie künftig für astronautische Missionen zum Mond und Mars einzusetzen. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Arbeiten von manuell bis voll</strong> <strong>automatisiert</strong><br>Für das aktuelle Experiment wurde im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen eine Marslandschaft aufgebaut. In dem Szenario sollten drei Roboter als „Vorhut“ des Menschen erste Arbeiten auf der Planetenoberfläche ausführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Astronaut Frank Rubio kommandierte die Roboter vom Columbus-Modul der ISS aus und konnte in der zweistündigen Versuchszeit alle Aufgaben umsetzen: Mithilfe des humanoiden DLR-Roboters Rollin’ Justin entlud er den Lander und installierte einen seismischen Sensor. Den Interact Rover der ESA nutzte der Astronaut zur Überwachung des Geländes und den DLR-Lander LAMA zur Unterstützung der wissenschaftlichen Aktivitäten. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023fDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Surface-Avatar-Experimente sollen zeigen, wie unterschiedliche Roboter zusammenarbeiten. Hier geht DLR-Roboter Rollin‘ Justin auf den Interact Rover zu, der für das Szenario „gestrandet“ ist. Der humanoide Roboter soll die Gesteinsprobe des Rovers holen und für ihn zum Lander bringen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Die Surface-Avatar-Experimente sollen zeigen, wie unterschiedliche Roboter zusammenarbeiten. Hier geht DLR-Roboter Rollin‘ Justin auf den Interact Rover zu, der für das Szenario „gestrandet“ ist. Der humanoide Roboter soll die Gesteinsprobe des Rovers holen und für ihn zum Lander bringen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023fDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Die Surface-Avatar-Experimente sollen zeigen, wie unterschiedliche Roboter zusammenarbeiten. Hier geht DLR-Roboter Rollin‘ Justin auf den Interact Rover zu, der für das Szenario „gestrandet“ ist. Der humanoide Roboter soll die Gesteinsprobe des Rovers holen und für ihn zum Lander bringen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-129259"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Surface-Avatar-Experimente sollen zeigen, wie unterschiedliche Roboter zusammenarbeiten. Hier geht DLR-Roboter Rollin‘ Justin auf den Interact Rover zu, der für das Szenario „gestrandet“ ist. Der humanoide Roboter soll die Gesteinsprobe des Rovers holen und für ihn zum Lander bringen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als völlig neue Technologie testete Rubio eine Steuerung mit skalierbarer Autonomie. Er konnte also bestimmen, in welchem Umfang ein Roboter eine Aktion selbstständig ausführen soll. Per Knopfdruck konnte er einen Roboter eine Aufgabe vollständig autonom ausführen lassen. Der Astronaut konnte aber auch als Avatar den Roboter übernehmen und einzelne Arbeitsschritte wie mit eigener Hand ausführen. Dazu stand ihm das Robot Command Terminal (RCT) zur Verfügung, das drei Bedienelemente vereint: Über einen Bildschirm konnte er jederzeit sehen, was der einzelne Roboter sieht, mithilfe eines Joysticks die Bewegungen steuern und dank eines Interaktionsgeräts mit Kraftrückkoppelung fühlen, was der Roboter „fühlt“. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023gDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Interact Rover der ESA hat eine Gesteinsprobe eingesammelt und übergibt sie an DLR-Roboter Rollin‘ Justin. Auf dem Bildschirm im Hintergrund ist NASA-Astronaut Frank Rubio zu erkennen, der die Zusammenarbeit der Roboter von der Internationalen Raumstation ISS aus steuert. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Der Interact Rover der ESA hat eine Gesteinsprobe eingesammelt und übergibt sie an DLR-Roboter Rollin‘ Justin. Auf dem Bildschirm im Hintergrund ist NASA-Astronaut Frank Rubio zu erkennen, der die Zusammenarbeit der Roboter von der Internationalen Raumstation ISS aus steuert. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023gDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Der Interact Rover der ESA hat eine Gesteinsprobe eingesammelt und übergibt sie an DLR-Roboter Rollin‘ Justin. Auf dem Bildschirm im Hintergrund ist NASA-Astronaut Frank Rubio zu erkennen, der die Zusammenarbeit der Roboter von der Internationalen Raumstation ISS aus steuert. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-129262" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023gDLRCCBYNCND3026.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023gDLRCCBYNCND3026-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Interact Rover der ESA hat eine Gesteinsprobe eingesammelt und übergibt sie an DLR-Roboter Rollin‘ Justin. Auf dem Bildschirm im Hintergrund ist NASA-Astronaut Frank Rubio zu erkennen, der die Zusammenarbeit der Roboter von der Internationalen Raumstation ISS aus steuert. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Frank Rubio als Rollin‘ Justin zum Beispiel ein Seismometer auf der simulierten Planetenoberfläche platzierte, spürte der Astronaut den Widerstand des Instruments in der Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenarbeit am Boden und im All</strong><br>Das RCT ist intuitiv bedienbar, sodass sich der Astronaut schnell an die Tele-Steuerung gewöhnte. Die meisten Aufgaben konnte er dadurch ohne Hilfestellung umsetzen. Das Robotikteam überwachte das Experiment vom Marslabor in Oberpfaffenhofen aus und stand in Funkkontakt mit dem US-Amerikaner auf der ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, einen Schritt weiter zu sein, um Raumfahrenden und Expertinnen und Experten auf der Erde eine breite Palette von Möglichkeiten anzubieten und ganze Teams aus verschiedenen Robotern vom Weltraum aus zu steuern und zu verwalten. Wir werden künftig in der Lage sein, unsere Roboter auf der Oberfläche als ihre physischen Avatare und als intelligente Mitarbeitende zu nutzen, die immer komplexere Aufgaben ausführen“, sagt Principal Investigator Dr. Neal Y. Lii vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023hDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der humanoide DLR-Roboter Rollin‘ Justin hat die Gesteinsprobe erfolgreich vom Rover zum Lander gebracht. Nun könnte der robotische DLR-Lander LAMA die wertvolle Fracht zurück zur Erde bringen. Mit dieser Marssimulation sind die ersten Experimente von Surface Avatar erfolgreich abgeschlossen. Geplant sind mindestens zwei weitere Versuchsreihen im Abstand von rund sechs Monaten, die immer umfangreicher und komplexer gestaltet sein werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Der humanoide DLR-Roboter Rollin‘ Justin hat die Gesteinsprobe erfolgreich vom Rover zum Lander gebracht. Nun könnte der robotische DLR-Lander LAMA die wertvolle Fracht zurück zur Erde bringen. Mit dieser Marssimulation sind die ersten Experimente von Surface Avatar erfolgreich abgeschlossen. Geplant sind mindestens zwei weitere Versuchsreihen im Abstand von rund sechs Monaten, die immer umfangreicher und komplexer gestaltet sein werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023hDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Der humanoide DLR-Roboter Rollin‘ Justin hat die Gesteinsprobe erfolgreich vom Rover zum Lander gebracht. Nun könnte der robotische DLR-Lander LAMA die wertvolle Fracht zurück zur Erde bringen. Mit dieser Marssimulation sind die ersten Experimente von Surface Avatar erfolgreich abgeschlossen. Geplant sind mindestens zwei weitere Versuchsreihen im Abstand von rund sechs Monaten, die immer umfangreicher und komplexer gestaltet sein werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-129264"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der humanoide DLR-Roboter Rollin‘ Justin hat die Gesteinsprobe erfolgreich vom Rover zum Lander gebracht. Nun könnte der robotische DLR-Lander LAMA die wertvolle Fracht zurück zur Erde bringen. Mit dieser Marssimulation sind die ersten Experimente von Surface Avatar erfolgreich abgeschlossen. Geplant sind mindestens zwei weitere Versuchsreihen im Abstand von rund sechs Monaten, die immer umfangreicher und komplexer gestaltet sein werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Mensch-Roboter-Kollaboration ebnet den Weg für zukünftige Missionen und permanente Außenposten auf dem Mond und darüber hinaus“, ergänzt ESA-Projektleiter Dr. Thomas Krüger vom ESA Human-Robot Interaction Laboratory.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sich das Projektteam auf das fachliche Geschehen konzentrieren konnte, wurden sie von den Kolleginnen und Kollegen des Columbus-Kontrollzentrums unterstützt. So sorgte das Betriebsteam für die technischen Voraussetzungen und behielt im Blick, dass Surface Avatar und die anderen Aktivitäten an Bord der ISS aufeinander abgestimmt waren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023iNASACCBYNCND202k.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Frank Rubio unterstützte die ersten Surface Avatar-Experimente im Rahmen der Langzeit-Expedition 69, die von März 2023 bis September 2023 dauert. Für den US-Amerikaner ist es bereits der zweite Einsatz an Bord der Internationalen Raumstation ISS. (Bild: NASA (CC BY-NC-ND 2.0))" data-rl_caption="" title="Dr. Frank Rubio unterstützte die ersten Surface Avatar-Experimente im Rahmen der Langzeit-Expedition 69, die von März 2023 bis September 2023 dauert. Für den US-Amerikaner ist es bereits der zweite Einsatz an Bord der Internationalen Raumstation ISS. (Bild: NASA (CC BY-NC-ND 2.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DLR25072023iNASACCBYNCND2026.jpg" alt="Dr. Frank Rubio unterstützte die ersten Surface Avatar-Experimente im Rahmen der Langzeit-Expedition 69, die von März 2023 bis September 2023 dauert. Für den US-Amerikaner ist es bereits der zweite Einsatz an Bord der Internationalen Raumstation ISS. (Bild: NASA (CC BY-NC-ND 2.0))" class="wp-image-129266"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Frank Rubio unterstützte die ersten Surface Avatar-Experimente im Rahmen der Langzeit-Expedition 69, die von März 2023 bis September 2023 dauert. Für den US-Amerikaner ist es bereits der zweite Einsatz an Bord der Internationalen Raumstation ISS. (Bild: NASA (CC BY-NC-ND 2.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukunft Mond und Mars</strong><br>Nach der erfolgreichen Technologiedemonstration folgt nun die detaillierte Auswertung sowie die Vorbereitung der nächsten Simulationen. Surface Avatar sieht mindestens drei Experimente im Abstand von rund sechs Monaten vor, die immer umfangreicher und komplexer werden. Die Forschenden von DLR und ESA werden die Fähigkeiten und Telekommandierung der Roboter dazu gezielt weiterentwickeln. Hinzukommen wird auch DLR-Roboter Bert, der mit seinem hundeähnlichen Körper auf vier Beinen auch unwegsames Gelände erkunden kann. „Es geht darum, den Einsatz von intelligenten Robotern zusammen mit Astronautinnen und Astronauten zu demonstrieren und zu üben und die Schnittstellen weiterhin zu verbessern, um die Technologie in den nächsten Missionen zum Mond und später zum Mars einzusetzen“, fasst Prof. Albu-Schäffer zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roboter können überall dort eingesetzt werden, wo es für den Menschen zu gefährlich ist. Erkundungsmissionen im Weltraum sind ohne robotische Unterstützung daher undenkbar. Für künftige Missionen wird die Interaktion von Mensch und Roboter eine noch wichtigere Rolle spielen. Aus den Surface-Avatar-Experimenten gewinnen die Forschenden dazu grundlegende Daten, zum Beispiel wie sich die Latenzzeiten auf die Steuerung auswirken, wie die Schwerelosigkeit die Wahrnehmung des Astronauten beeinflusst und welche Herausforderungen sich im Betrieb stellen. Für das kommende Lunar Gateway und andere Missionen zum Mond oder Mars wird Surface Avatar die Telerobotik somit entscheidend weiterbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>ARCHES: Roboter-Team übt Monderkundung auf dem Ätna</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arches-roboter-team-uebt-monderkundung-auf-dem-aetna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 13:56:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vulkan Ätna auf Sizilien (Italien) hat geologische Ähnlichkeit mit dem Mond: Lavalandschaften und körnige Oberfläche. Unterschiedliche Robotersysteme arbeiten gemeinsam als verlängerter Arm des Menschen in unwirtlichen Gegenden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 1. Juli 2022. 1. Juli 2022 &#8211; Roboter können in Gegenden vordringen, die für Menschen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Vulkan Ätna auf Sizilien (Italien) hat geologische Ähnlichkeit mit dem Mond: Lavalandschaften und körnige Oberfläche. Unterschiedliche Robotersysteme arbeiten gemeinsam als verlängerter Arm des Menschen in unwirtlichen Gegenden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 1. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaseCampVulkanAetnaDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaseCampVulkanAetnaDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Base Camp am Vulkan Ätna. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. Juli 2022 &#8211; Roboter können in Gegenden vordringen, die für Menschen gefährlich oder unerreichbar sind. Sie können sogar fremde Planeten erkunden – oder den Mond. Das wurde jetzt am Vulkan Ätna (Italien) gezeigt: Unterschiedliche Roboter haben selbstständig Aufträge erledigt – sie haben Gesteinsproben genommen, analysiert und die Ergebnisse an einen Kontrollraum weitergeleitet. Neben dieser „Geological Mission I“ wurden zwei weitere Szenarien vorgestellt. Sie bilden den Abschluss des Helmholtz-Projekts ARCHES (Autonomous Robotic Networks to Help Modern Societies). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leitet das Projekt. Die Lava-Landschaft am sizilianischen Vulkan Ätna ähnelt der Mondoberfläche und eignet sich deswegen gut als Testumgebung. Neben der losen, grobkörnigen Beschaffenheit sind auch die erstarrten Lava-Schichten realistische Herausforderungen für Erkundungsmissionen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU1DLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU1DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Roboter LRU1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Teams aus mobilen Robotern haben bei künftigen Weltraum-Missionen eine wichtige Rolle. In heterogenen Teams ergänzen und unterstützen sich die Roboter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten. Sie dienen als verlängerter Arm und verlängertes Auge des Menschen“, erklärt Dr. Armin Wedler, Projektleiter im DLR-Institut für Robotik und Mechatronik. In der „Geological Mission I“ sah das so aus: Zwei Roboter waren gemeinsam autonom unterwegs. Dazu kommt noch eine Drohne. Roboter LRU1 (Light weight rover unit 1) bewertet Bodenproben über seine Kameras, er gilt im Team als der „Wissenschaftler“. LRU2 übernimmt die Rolle des „Assistenten“, er sammelt Bodenproben ein, bringt sie zum Lander oder analysiert sie mit LIBS (Laser Induced Breakdown Spectroscopy; Laser-induzierte Plasmaspektroskopie). </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU1LanderRodinDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU1LanderRodinDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Roboter LRU1 und Lander Rodin. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für LIBS wird ein leistungsstarker gepulster Laserstrahl auf die Probe gerichtet. Das Material verdampft teilweise und über das entstandene Plasma erkennt LIBS unterschiedliche Elemente. Das ARCHES LIBS Modul ist eine Entwicklung des DLR-Instituts für Optische Sensorsysteme. LRU2 transportiert außerdem Materialboxen, hat Platz für Werkzeug und stellt sicher, dass LRU1 immer WLAN hat. Die Drohne ARDEA gilt im Team als „Kundschafter“ und kartiert das Gelände. Wegen des zeitweise starken Windes am Ätna konnten die Fähigkeiten von ARDEA und LIBS nicht bei allen Durchläufen eingesetzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU2DLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU2DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Roboter LRU2. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die drei Szenarien basieren auf unterschiedlichen Rahmenbedingungen</strong><br>Die „Geological Mission I“ geht davon aus, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Aufgaben der Roboter von der Erde aus überwachen. Anders ist es bei der „Geological Mission II“, die ebenfalls am Ätna gezeigt wurde. Hier werden die Roboter von einer Station im Orbit gesteuert. Neben LRU1 und LRU2 sammelt der Interact Rover Gesteinsproben und bringt sie zu einem Lander. Der Interact Rover hat einen Kameraarm und einen Greifarm, der auch ein haptisches Feedback gibt. Das heißt, er ermöglicht den weit entfernten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Tastgefühl für die Gesteinsproben. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat einen Roboterarm mit einer Hand als haptische Mensch-Maschine-Schnittstelle entwickelt. Der vierte Roboter – der Scout-Rover – ist mit einem WLAN-Repeater ausgestattet und platziert sich so, dass Interact kontinuierlich Verbindung zum Kontrollraum hat. Bei der „Geological Mission II“ arbeiten die Roboter nicht autonom, sondern werden von einer Astronautin oder einem Astronauten gelenkt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU2mitBodenprobeDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RoboterLRU2mitBodenprobeDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Roboter LRU2 nimmt eine Bodenprobe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Demomission übernahm der deutsche Astronaut Thomas Reiter diese Aufgabe in einem eigens eingerichteten Kontrollraum in Catania, der etwa 23 Kilometer entfernt war. Die „Geological Mission II“ ist gleichzeitig der Abschluss der Analog-1-Kampagne der Europäischen Weltraumorganisation ESA. <a href="https://www.raumfahrer.net/analog-1-astronaut-steuert-rover-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">2019 hatte ESA-Astronaut Luca Parmitano im Rahmen der Analog-1-Kampagne von der Internationalen Raumstation ISS aus den Interact Rover in einer simulierten Mondumgebung in den Niederlanden gesteuert</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SCOUTRoverLavalandschaftAetnaDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SCOUTRoverLavalandschaftAetnaDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>SCOUT Rover in der Lavalandschaft am Ätna. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antenne für die Rückseite des Mondes</strong><br>Im dritten Szenario „LoFar Experiment“ ging es um die Installation und Wartung eines Niederfrequenz-Funkantennenfeldes (LoFar, Low-Frequency Radio Array). Die LRU-Rover und die Drohne ARDEA haben so die Aufstellung des Antennensystems auf der Rückseite des Mondes simuliert. Eine entsprechende Antenne könnte von der Mondrückseite in die Tiefen des Weltalls gerichtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Helmholtz-Zukunftsprojekt ARCHES</strong><br>Im Helmholtz-Zukunftsprojekt ARCHES (Autonomous Robotic Networks to Help Modern Societies) werden seit 2018 heterogene, autonome, vernetzte robotische Systeme entwickelt. Nicht nur die Roboter sind unterschiedlich, sondern auch die Anwendungsfelder. Neben der Erkundung des Sonnensystems ist zum Beispiel die Umweltüberwachung der Ozeane und die Unterstützung bei Krisen auf der Erde möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demo-Mission „Space“, die jetzt auf dem Ätna stattfand, musste wegen der Corona-Pandemie mehrmals verschoben werden. Eine Demo-Mission „Tiefsee“, die ebenfalls zu ARCHES gehört, wurde Ende 2020 durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demo-Mission „Space“ wurde vom DLR gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Catania durchgeführt. Weitere ARCHES-Projektpartner sind das Alfred-Wegener-Institut (AWI, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung) und das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR). Vor fünf Jahren gab es bereits die Demomission ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) auf dem Ätna. ARCHES erweitert auch die Erkenntnisse, die durch ROBEX gewonnen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem DLR-Institut für Robotik und Mechatronik sind das DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik, das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation, das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme und die Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining an ARCHES beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg534128#msg534128" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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