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	<title>Interstellar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Interstellar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 13:35:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach - und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach &#8211; und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-rl_caption="" title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="705" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" alt="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." class="wp-image-142887" style="width:312px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg 1200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-300x176.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-1024x602.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-768x451.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-600x353.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Oumuamua hat die Form einer langgestreckten Zigarre, wie hier künstlerisch dargestellt. Als wahrscheinlicher gilt mittlerweile die eines oblaten Spheroids, also eines flachen Eierpfannkuchens. Anders als im Bild dargestellt, konnten weder Staub noch Gas eines Kometenschweifs nachgewiesen werden (Quelle: ESA/Hubble, NASA, ESO, M. Kornmesser).</figcaption></figure>



<p>Am 25. Oktober 2017 finden Forschende in den Daten von vier Teleskopen auf Hawaii ein merkwürdiges Objekt: Es ist ein Lichtpunkt, dessen Umlaufbahn um die Sonne irgendwie seltsam ist. Schnell ist klar: Man hatte den ersten interstellaren Besucher entdeckt. Ein Komet, so vermuten die Astronomen, der aus einem anderen Sternensystem stammt.</p>



<p>Karl erzählt in dieser Folge die Geschichte des Objekts 1I/Oumuamua. Obwohl er nach wenigen Wochen bereits aus dem Sichtfeld der meisten Teleskope verschwunden war, konnten einige Daten über ihn gesammelt werden. Diese Daten scheinen aber bis heute nicht gut zusammenzupassen: Zwar beschleunigte Oumuamua nach seinem Vorbeiflug an der Sonne wie ein Komet, der einen Schweif bildet. Aber Teleskope fanden keinen Hinweis auf empor geschleuderten Staub oder austretendes Gas. Auch seine eigenartige Form gibt Rätsel auf, denn die ähnelt entweder einem flachen Pfannkuchen oder einer Zigarre.</p>



<p>Die Studienlage ist vielfältig und die Zahl der Hypothesen über den Ursprung und die Entstehung von Oumuamua ist groß. Bekannt wurde der erste interstellare Besucher allerdings durch eine Hypothese des Harvard-Physikers Avi Loeb: Er hält es bis heute für möglich, dass Oumuamua von Außerirdischen gebaut worden ist. Doch seine Herangehensweise, mit der wir uns am Ende dieser Geschichte beschäftigen, schadet der Wissenschaft vielleicht mehr, als dass sie nutzt.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg564494#msg564494" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg564493#msg564493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Voyager 1 kann seine Mission fortsetzen.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/voyager-1-kann-seine-mission-fortsetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 21:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im November 2023 meldet die NASA plötzlich Probleme mit der Voyager 1 Raumsonde. Sie sendete keine lesbaren Daten mehr. Ist das nun das Ende der wissenschaftlichen Mission? Inzwischen fand ein Team von NASA – Spezialisten nach einer mehrmonatigen Suche die Ursache des Problems und auch eine Lösung. Autor: Thomas Geuking Quelle: NASA. Eine Zeit lang [&#8230;]</p>
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<p>Im November 2023 meldet die NASA plötzlich Probleme mit der Voyager 1 Raumsonde. Sie sendete keine lesbaren Daten mehr. Ist das nun das Ende der wissenschaftlichen Mission? Inzwischen fand ein Team von NASA – Spezialisten nach einer mehrmonatigen Suche die Ursache des Problems und auch eine Lösung.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autor: Thomas Geuking Quelle: NASA.</p>



<p>Eine Zeit lang sah es so aus, als wäre die aktive wissenschaftliche Reise der Raumsonde Voyager 1 zu Ende. Die am 05. September 1977 gestartete Sonde ist mit Ihrer Schwestersonde das am weitesten entfernte von Menschen erbaute Objekt. Sie befindet sich mittlerweile im interstellaren Raum. In etwas über 17.000 Tagen im All hat sie bis zum heutigen Tag ca. 24,42 Milliarden Kilometer zurückgelegt. Ein Funksignal von der Erde benötigt heute 22,5 Stunden bis zur Raumsonde.<br>Noch immer sendet die Raumsonde wissenschaftlich Daten zur Erde, zumindest bis Mitte November 2023. Plötzlich sendete die Raumsonde scheinbar keine lesbaren Daten mehr, sondern in einer Art Dauerschleife immer denselben Datensatz.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/pia17049-16-Voyager-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Voyager 1 im All - Illustration. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Voyager 1 im All - Illustration. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/pia17049-16-Voyager-1-small.jpg" alt="" class="wp-image-7108" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/pia17049-16-Voyager-1-small.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/pia17049-16-Voyager-1-small-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Voyager 1 im All &#8211; Illustration. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="306" height="465" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Instrumentenstatus.png" alt="" class="wp-image-138768" style="width:358px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Instrumentenstatus.png 306w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Instrumentenstatus-197x300.png 197w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" /><figcaption class="wp-element-caption">Status der Instrumente der Voyager Sonden 04/2024 (Quelle: NASA)</figcaption></figure>



<p>Nach einer ausführlichen Analyse konnte die Ursache zunächst auf das FDS (Flight Data System) der Sonde eingegrenzt werden. Es handelt sich dabei um einen der drei Bordcomputer der Raumsonde. Das FDS kommunizierte nicht ordnungsgemäß mit einem der Subsysteme der Sonde, der sogenannten Telemetrie-Modulationseinheit (TMU). Infolgedessen werden keine wissenschaftlichen oder technischen Daten zur Erde zurückgesendet. Das FDS soll unter anderem Daten von den wissenschaftlichen Instrumenten sowie technische Daten über den Zustand und Status des Raumfahrzeugs sammeln. Anschließend werden diese Informationen zu einem einzigen Datenpaket zusammengefasst, das von der TMU zur Erde zurückgesendet wird. Nun begann die TMU, ein sich wiederholendes Muster aus Einsen und Nullen zu übertragen, als ob sie „stecken geblieben“ wäre. Nachdem ein Neustart des FDS keinen Erfolg brachte, mußten oft Jahrzehnte alte Unterlagen zur Fehleranalyse herangezogen werden. Die Spezialisten brauchten Zeit um zu verstehen, wie sich neue Befehle auf den Betrieb der Raumsonde auswirken, um unbeabsichtigte Probleme zu vermeiden.</p>



<p>Sie sendeten am 01. März 2024 ein Signal an die Raumsonde, das die FDS dazu veranlassen sollte, ein vollständiges Speicherabbild zu senden. Dies konnte am 03. März dann auch tatsächlich empfangen und von einem Ingenieur des Deep Space Network der Agentur, das die Funkantennen betreibt, die sowohl mit Voyager als auch mit anderen Raumfahrzeugen kommunizieren, entschlüsselt werden.<br>Das Speicherabbild war der Schlüssel zur Lösung des Problems!<br>Man stellte fest, dass 3 Prozent des Speichers des FDS beschädigt sind. Es handelt sich wahrscheinlich um einen einzelnen Chip, der entweder durch energiereiche Teilchen aus dem Weltraum, oder einfach durch die lange Betriebsdauer beschädigt worden ist. Dies führte zum Verlust eines Teils des Softwarecodes des FDS-Computers.</p>



<p>Der Verlust dieses Codes machte die wissenschaftlichen und technischen Daten unbrauchbar. Da der Chip nicht repariert werden kann, beschloss das Team, den betroffenen Code an einer anderen Stelle im FDS-Speicher abzulegen. Aber kein einzelner Speicherort ist groß genug, um den gesamten Codeabschnitt aufzunehmen. Deshalb entwickelte man eine Lösung, den betroffenen Code in Abschnitte zu unterteilen und diese Abschnitte an verschiedenen Stellen im FDS zu speichern. Damit dieser Plan funktioniert, müssen diese Codeabschnitte angepasst werden, um sicherzustellen, dass sie alle weiterhin als Ganzes funktionieren. Alle Verweise auf den Speicherort dieses Codes in anderen Teilen des FDS-Speichers müssen ebenfalls aktualisiert werden. Am 18. April sendete das Team ein erstes Softwareupdate an die Voyager Sonde. Als das Team im Missions-Kontrollzentrum am 20. April nach 45 Stunden eine Rückmeldung von der Raumsonde bekam, wussten sie, dass die Modifikation funktionierte. Zum ersten Mal seit fünf Monaten konnten sie den Zustand und den Status der Raumsonde überprüfen. Nach einem weiteren Update wird die Sonde dann wieder wissenschaftliche Daten zur Erde senden können. Die wissenschaftliche Mission kann weiter gehen.</p>



<p>Wie lange die Sonde insgesamt noch betrieben werden kann, hängt im Wesentlichen von den Radionuklidbatterien sowie der Abnutzung der thermoelektrischen Elemente ab. Pro Jahr sinkt die elektrische Leistung um etwa 4 Watt. Durch die Abschaltung einzelner Instrumente konnte die Lebensdauer der Sonde bisher immer wieder verlängert werden.</p>



<p>Raumfahrer.Net wird weiter berichten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4090.msg561173#msg561173" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Voyager / Pioneer 10 + 11</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bis zur Unendlichkeit &#8211; und doch nicht weiter&#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bis-zur-unendlichkeit-und-doch-nicht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 20:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Interstellar]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; (frei nach Buzz Lightyear &#8211; Toy Story) Eine etwas andere Betrachtung von Christopher Nolans INTERSTELLAR durch Andreas Weise Quelle: Andreas Weise. Am 12. April 2015 wurde im großen altehrwürdigen Filmtheater DELPHI am Bahnhof ZOO in Berlin zu Ehren des Tages der Raumfahrt der Film INTERSTELLAR in einer 70mm-Version aufgeführt. Ein großer und vor allem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8230; (frei nach Buzz Lightyear &#8211; Toy Story)   Eine etwas andere Betrachtung von Christopher Nolans INTERSTELLAR durch Andreas Weise</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Andreas Weise.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042015220212_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042015220212_small_1.jpg" alt="privat" width="260"/></a><figcaption>
DVD-Hülle INTERSTELLAR 
<br>
(Bild: privat)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 12. April 2015 wurde im großen altehrwürdigen Filmtheater DELPHI am Bahnhof ZOO in Berlin zu Ehren des Tages der Raumfahrt der Film INTERSTELLAR in einer 70mm-Version aufgeführt. Ein großer und vor allem langer Film – zweifellos. Trotzdem wirft er für mich auch fünf Monate nach seiner Uraufführung viele Fragen auf. Grund genug, einmal einige Gedanken aufzuschreiben.</p>



<p>Ehrlich! Ich hatte mich auf den Film sehr gefreut. Endlich einmal ein neuer Science-Fiction-Film, der ohne die üblichen Weltuntergangsschlachten und Aliengemetzel auskommt. Ein Film der einen wissenschaftlichen und auch philosophischen Hintergrund verspricht.</p>



<p>Dem Start in den deutschen Kinos im November 2014 folgten Lobeshymnen, Vergleiche mit Kubricks Meisterwerk „2001“ und endlose Diskussionen über den Physik des Filmes.</p>



<p>Da ich kein Astrophysiker bin und auch nicht in die Hobbygilde solcher aufsteigen will, habe ich schlicht zur Kenntnis genommen, dass sich Nolan bei den physikalischen Hintergründen sehr viel Mühe gegeben und dabei auch wissenschaftlichen Rat eingeholt und berücksichtigt hat. Ein Umstand, der in der Filmbranche nicht unbedingt normal ist. </p>



<p>Die positive Folge: Populärwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema in den Fachmedien. Und der einfache Kinogänger staunt.So muss es in den Menschen zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit Albert Einstein ergangen sein. Einsteins Relativitätstheorie begeistert die Menschen und ließ ihn zu einem Superstar aufsteigen. Aber nicht, weil die Menschen seine Erkenntnisse verstanden, sondern gerade weil sie ihn nicht verstanden!</p>



<p>Und INTERSTELLAR ? Ich hatte mir den Film dreimal angesehen. Fast erschlagen von den grandiosen Bildern bin ich jedes Mal aus dem Kino gekommen und habe mich gefragt: Was war das jetzt gerade?!</p>



<p>Ein bekanntes Gefühl von Ratlosigkeit machte sich breit. Erinnerungen an den zweieinhalb Stunden Film SOLARIS aus dem Jahre 1972 kamen hoch. Spannung halten bis zum Schluss und passiert ist dann doch nichts! Ebenso der Film „2001“, der sich mir erst erschlossen hatte, nachdem ich Arthur C. Clarkes Romanvorlage gelesen hatte. Ja ich bekenne offen: Ich habe „2001“ erst als filmisches Meisterwerk begriffen, nachdem ich ihn mehrmals angesehen und überdacht hatte. </p>



<p>Bei INTERSTELLAR ist das anders. Je weiter ich in das Werk eindringe, umso verworrener, oberflächlicher, klischeehafter und naiver wird es.Und die Angst steigt auf, gegen den Mainstream zu schwimmen und zum Schluss als der kleine Junge aus dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ dazustehen. Der rief bekanntlich „Er hat ja nichts an!“ Ich würde rufen „Nein! Der Film ist nicht das geniale Meisterwerk!“</p>



<p>Um den Film irgendwie zu fassen, muss man sich kurz mit seinem Schöpfer, Christopher Nolan, befassen. Nolan, der Regie geführt und auch das Drehbuch geschrieben hat, ist vom Geiste her Amerikaner. Und das durch und durch. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, ist aber so. </p>



<p>Insofern ist das vermittelte Weltbild sehr einfach gestrickt. Aber was in den Batman-Verfilmungen hervorragend funktioniert hat, eine einfache Schwarz-Weiß-Sichtweise, das funktioniert bei einem Film wie INTERSTELLAR nicht.Bei Kubricks 2001 oder bei Tarkowskis SOLARIS war der Zuschauer gerade zu gezwungen, in philosophischen Kategorien zu denken. Das war anstrengend für den Zuschauer, machte die Filme aber gerade deshalb attraktiv. Die Suche nach dem höheren Sinn eben. Mit einer höheren Moral.</p>



<p>Nolan aber fordert hier dem Zuschauer nichts ab. Er setzt ihm seine (Welt-)Bilder vor und damit genug. Und diese Welt ist der mittlere Westen der USA, der durch häufige Sandstürme veranlasst langsam untergeht. Die Ursachen dafür bleibt Nolan schuldig.</p>



<p>Ist es die maßlose Lebensweise der Menschen, wie kurz angedeutet? Auf alle Fälle ist das Schicksal unwiderruflich und gegeben. Man möge fast denken, es ist Gott gegeben. Kein Aufbäumen der breiten Wissenschaft gegen das Unheil. Im Gegenteil. Die Strafe für das „sündige“ Leben muss ertragen werden.</p>



<p>Ungebildete Farmer (wie Nolan seinen Helden sagen lässt), statt Ingenieure. Mit dieser Denkweise eckt man natürlich nicht an. </p>



<p>Man stelle sich nur vor, Nolan hätte etwas vom Klimawandel und deren Auswirkung erwähnt. Sofort hätte es Schälte von den Fundamentalisten gehagelt. Nicht gut für die Publicity.</p>



<p>Auch der Rest der Welt wird komplett ausgeblendet. Die Welt geht unter und jeder stirbt für sich allein. Der Gedanke einer weitreichenden Zusammenarbeit gegen das drohende Unheil – Fehlanzeige! Nicht einmal im kleinsten Ansatz. Ganz nach der Denkweise: Jeder ist seines Glückes Schmied – und zwar allein. The American Way Of Life. </p>



<p>Die Rettung der Menschheit, von der hier ausschließlich die US-Szenerie im besagten mittleren Westen gezeigt wird, besteht in einer Organisation im Verborgenen. Diese sucht nach einem Ausweg in Gestalt einer „Wundergleichung“, die dann „das“ Problem der Rettung der Menschheit lösen soll. Es geht um die Manipulation von Gravitation. Das ist ein toller Gedanke, kommt hier aber völlig naiv und platt herüber. Alle greifbaren Klischees werden gezogen.</p>



<p>Der Held erreicht einen Ort in der Nacht. Wir sehen kurz am Berg ein verwittertes Schild &#8222;NORAD&#8220;. (NORAD zu deutsch: Nordamerikanisches Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando). Die Szenerie des Tunneleingang in den Berg musste schon in unzähligen Filmen herhalten.</p>



<p>Im Inneren erfährt der staunende Held, wer hinter allem steckt. Eine naive Szene, die nicht nur bei mir fast einen Lachkrampf ausgelöst hätte. Sogar der Held Cooper (Metthew McConaughye) selber schaut mehr als ungläubig:</p>



<p>Wer sind Sie? Wir sind die NASA. NASA? NASA!Und zum Beweis öffnet sich eine Wand und in circa 50 Schritten Entfernung vom Konferenztisch steht man in einem Startschacht. Der Zuschauer sieht drei riesige Triebwerke. </p>



<p>Die Szene erinnert an die Startsequenz aus dem Film APOLLO 13. Das wäre so, als habe man ein Büro direkt neben dem Starttisch der Rampe LC-39a für die Saturn-5-Raketen auf Cape Kennedy. In einer viel späteren Szene erfolgt der Start des triebwerkbewehrten Gerätes aus dem Schacht. Dabei werden ebenfalls sehr ähnliche Einstellungen wie bei APOLLO 13 verwendet. </p>



<p>Die Stufentrennung des Raumfahrzeuges sieht auch genauso aus wie die in Ron Howards Film APOLLO 13. Die Raumfahrtgeschichte kennt solche Einstellungen vom Start der Apollo 4 (erster Sarturn-5-Start überhaupt) und waren real gedreht mit Onbordkameras. Für das Jahr 1967 eine grandiose Leistung.</p>



<p>Zurück zum Konferenztisch: An dieser Stelle keimte kurz Hoffnung auf. Am Tisch saß ein älterer, weißhaariger Herr mit Brille. Der dunkelblaue Anzug saß perfekt und er war offensichtlich so was wie der Boss vom Ganzen. </p>



<p>Das Gesicht gehörte dem Schauspieler William Devane. Für mich die Verkörperung eines der klassischen starken US-Gesichter, zu vergleichen z.B. mit John Wayne. Schade aber, sein Auftritt dauerte nur Sekunden.</p>



<p>Den absoluten verbalen Höhepunkt leistet sich die Figur des Prof. Brand (Michael Caine): An den Haupthelden Cooper gerichtet fordert er „Dann gehen Sie da raus, und retten Sie sie&#8230;. .“  Das könnte aus einem Western entsprungen sein. </p>



<p>Wie schon erwähnt, das ganze Problem der Menschheitsrettung erscheint unter US-Sichtweise. Andere Teile der Menschheit werden mit keiner Silbe erwähnt. Auf den fernen Planeten steht das Sternenbanner. Es ist vom Winde zerschlissen, aber es weht. So wie bei den großen Pionieren der Eroberung des Westens. Das ist das Reinverständnis, wie man sich als Amerikaner möglicherweise selber sieht. Als Garant für die Freiheit und die Zukunft. </p>



<p>Und nur Amerika ist überhaupt in der Lage, etwas zu tun. Aus US-amerikanischer Sicht geht das vielleicht in Ordnung. Als Mitteleuropäer habe ich da so meine Probleme mit dieser absoluten Sichtweise.</p>



<p>Was bleibt nun von der Story übrig? Nolan zeigt eine Welt, die nicht mehr zu retten ist. Wo der Mensch nur noch die Erde verlassen kann. Das ist eine Bankrotterklärung unserer heutigen Lebensweise und die Verneinung jedweder Hoffnung auf Änderung. Die globalen Probleme bleiben ungelöst und man macht sich vom Acker.</p>



<p>Ein nicht gerade sehr optimistischer Gedankengang. Die Zukunft der Menschheit über ein Auswandern der Bevölkerung von der Erde innerhalb von 80 Jahren erscheint als ausgesprochen traumhafte Lösung. Insofern bietet der Film keine Visionen sondern spielt mit unseren Ängsten. Es geht ja sowieso alles den Bach herunter, also nur noch Flucht. Und genau das macht den Unterschied zwischen INTERSTALLAR und 2001 oder auch 2010.</p>



<p>Nolans Werk aber nur auf den Fakt einer zerrissenen Geschichte zu reduzieren wäre nicht fair. Die Szenen außerhalb der Erde, die Bilder der Raumschiffe, des Weltalls, der Planeten, alles ist hervorragend in Szene gesetzt. </p>



<p>Man findet auch innerhalb des Bühnenbildes keine Makel. Vergebens eine Suche nach &#8222;Fehlern&#8220; wie zum Beispiel einem Bügeleisen (wie in RAUMPATROLIE) oder einer nicht offensichtlich befestigten Schreibtischlampe im schwerelosen Raum oder andere Ungereimtheiten. Jedenfalls, wenn man nicht zielgerichtet danach sucht. </p>



<p>Nolan beglückt uns mit weltraumexotischen Landschaften, eingebettet in eine passende Musik und eine sehe gute Regiearbeit mit den Schauspielern. Hierbei gibt es keine Abstriche. Und ich habe auch an mancher Stelle eine kleine Träne unterdrücken müssen. Gefallen hat mir hierbei besonders die kleine aber feine Rolle von John Lithgow als Großvater Donald. Aber auch die bewusst etwas zurückgehaltene Rolle von Matt Damon als Doktor Man kommt sehr gut herüber.</p>



<p>Es fehlt auch nicht an kreativen Ideen, das unvorstellbare von Raum und Zeit zu visualisieren. Das zu lösende Problem ließe sich vielleicht so beschreiben: Ein Strichmännchen auf einem Blatt Papier kennt nur zwei Dimensionen: Ein Strich im Wege wäre ein schier unüberwindliches Hindernis. Also muss man dem Strichmännchen eine dritte Dimension zuordnen, damit es den Strich überspringen kann.</p>



<p>Nolans Idee im Film mit der Rückseite einer Bücherwand eine Verbindung von Raum und Zeit darzustellen, das ist äußerst originell. An dieser Stelle sollte man nicht nach wissenschaftlicher Genauigkeit fragen. Das ist eben halt großes künstlerisches Kino. Da bleibt man dann doch gerne die zweidreiviertel Stunden im Kinosessel sitzen. Auch wenn es schwer fällt.</p>



<p>Und damit wären wir beim Dilemma des Betrachters. Einerseits eine sehr fragwürdige Ausgangsgeschichte, anderseits tolle Bilder. Den Film als gut oder schlecht zu kategorisieren ist mir nicht möglich. Damit stellt sich das gewisse Gefühl der Ratlosigkeit ein, wie am Anfang erwähnt. </p>



<p>INTERSTELLAR wird als großer bunter Film in der Kinogeschichte seinen Platz finden. Aber nicht als vollkommenes Meisterwerk wie das eines Kubrick.</p>



<p>Geh nicht gelassen in die gute Nacht, brenn, Alter, rase, wenn die Dämmerung lauert;</p>



<p>Im Sterbelicht sei doppelt zornentfacht.</p>



<p>Erste Strophe eines Gedichtes von Dylan Thomas. In INTERSTELLR mehrfach zitiert &#8230;Es empfiehlt sich, das Gedicht etwas genauer zu betrachten. Das ist aber schon wieder eine andere Geschichte.</p>
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		<title>Voyager: 25-jähriges Jubiläum einer Odyssee</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-63/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2002 22:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute vor 25 Jahren brach die erste der beiden Voyager-Raumsonden zu ihrer Reise in das äußere Sonnensystem auf, und immer noch senden die unendlich schwachen Signale der beiden Zwillingssonden Informationen über die Randgebiete unseres Sonnensystems zu den riesigen Antennen des Deep Space Network der NASA. Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute vor 25 Jahren brach die erste der beiden <em>Voyager</em>-Raumsonden zu ihrer Reise in das äußere Sonnensystem auf, und immer noch senden die unendlich schwachen Signale der beiden Zwillingssonden Informationen über die Randgebiete unseres Sonnensystems zu den riesigen Antennen des <em>Deep Space Network</em> der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/pia17049-16-Voyager-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Voyager 1 im All - Illustration. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Voyager 1 im All - Illustration. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pia17049-16-Voyager-260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Voyager 1 im All &#8211; Illustration. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>Wohl kaum einer der Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die am 20.&nbsp;August 1977 die mächtige Titan&nbsp;III&nbsp;E/Centaur mit <em>Voyager&nbsp;2</em> an Bord in den nächtlichen Himmel über Florida steigen sahen, hätte angenommen, dass noch 25&nbsp;Jahre später die beiden im Abstand von gut zwei Wochen gestarteten Raumsonden Kontakt zur Erde haben würden: Unmittelbares Ziel ihrer Reise waren damals nur die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems, Jupiter und Saturn, die nach vier Jahren Reisezeit erreicht werden sollten.<br><br>Dieses Ziel erreichten die beiden identischen Sonden dann auch ohne Schwierigkeiten und bescherten den Wissenschaftlern eine ungeheure Fülle an neuen Aufnahmen, wissenschaftlichen Messdaten und Erkenntnissen. Die aktiven Vulkane auf dem Jupitermond Io, Wellen und speichenförmige Strukturen in den Saturnringen, die dichte Atmosphäre des Saturnmondes Titan, eine Vielzahl neu entdeckter Monde: Alles Entdeckungen, die mit Hilfe der beiden <em>Voyager</em>-Sonden gemacht worden sind.<br><br>Doch die Reise sollte noch weiter gehen. Nur alle 176 Jahre kommt es zu einer Planetenkonstellation wie in den Jahren 1977 bis 1979, die es einer in dieser Zeit gestarteten Raumsonde erlaubt, durch geschickte Ausnutzung der planetaren Gravitationskräfte neben Jupiter und Saturn auch noch Uranus und Neptun anzufliegen, so der seit 1972 am Voyager-Projekt beteiligte Wissenschaftler Dr.&nbsp;Edward Stone. Nun also flog <em>Voyager&nbsp;2</em> weiter zu Uranus und Neptun. Beide bis dahin noch nie und seitdem nie wieder von einem Raumfahrzeug angesteuert. Auch dort wieder gleichermaßen wissenschaftlich faszinierende, als auch für das Auge einfach nur wunderschöne Aufnahmen der beiden großen Gasplaneten. Und natürlich auch wieder ein Füllhorn neuer Erkenntnisse und Entdeckungen: Die höchsten bisher gemessenen Windgeschwindigkeiten unseres Sonnensystems in der Neptun Atmosphäre, der puzzleartig aus neuen und alten Oberflächenstrukturen zusammengesetzte Uranusmond Miranda, aktive Geysire auf dem Neptunmond Triton, die Ringe um Uranus und Neptun und wieder neu entdeckte Monde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/PIA01371_hires-Jupiter.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PIA01371_hires-Jupiter_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Voyager 1 der NASA nahm diese Aufnahme des Planeten Jupiter am Samstag, dem 6. Januar 1979, auf, die erste in ihrer dreimonatigen Nahuntersuchung des größten Planeten. Das Raumschiff, das am 5. März auf den nächsten Anflug zusteuerte, war zum Zeitpunkt der Aufnahme 35,8 Millionen Meilen (57,6 Millionen Kilometer) vom Jupiter und 371,7 Millionen Meilen (598,2 Millionen Kilometer) von der Erde entfernt. Als die Voyager-Kameras mit der meteorologischen Überwachung des Jupiter beginnen, zeigen sie eine dynamische Atmosphäre mit mehr konvektiver Struktur, als man bisher angenommen hatte. Während die kleinsten atmosphärischen Merkmale, die auf diesem Bild zu sehen sind, immer noch bis zu 1.000 Kilometer (600 Meilen) groß sind, wird die Voyager in der Lage sein, einzelne Sturmsysteme bis zu 5 Kilometer (3 Meilen) aus nächster Nähe zu erkennen. Der Große Rote Fleck ist in der Nähe des Randes ganz rechts zu sehen. Die meisten anderen Merkmale sind zu klein, um mit terrestrischen Teleskopen gesehen zu werden. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>Die am 5.&nbsp;September 1977 gestartete Raumsonde <em>Voyager&nbsp;1</em> ist mittlerweile das am weitesten von der Erde entfernte von Menschenhand geschaffene Objekt. Seit dem Vorbeiflug am Saturn im November 1980 fliegt das Raumfahrzeug in nördlicher Richtung (relativ zur Ekliptik) auf die äußerste Grenze unseres Sonnensystems &#8211; die so genannte Heliopause &#8211; zu, wo der Sonnenwind und der interstellare Teilchenstrom in einer Schockzone aufeinander treffen. Zurzeit ist <em>Voyager&nbsp;1</em> 85&nbsp;Astronomische Einheiten (<em>AE</em> = durchschnittliche Entfernung Erde-Sonne [rund 149,6&nbsp;Mio. km]) von der Sonne entfernt und nähert sich pro Jahr um rund 3,6&nbsp;AE der Heliopause. <em>Voyager&nbsp;2</em> ist nach seinem Vorbeiflug an Neptun im August 1989 ebenfalls auf den Weg zur Heliopause und befindet sich rund 68&nbsp;AE von der Sonne entfernt. Um diese gigantischen Entfernungen besser einschätzen zu können: <em>Voyager&nbsp;1</em> ist knapp 13&nbsp;Milliarden Kilometer oder mehr als doppelt soweit wie Pluto von der Sonne entfernt, und die Funksignale von der Raumsonde benötigen trotz Lichtgeschwindigkeit eine Reisezeit von knapp 12 Stunden, bevor sie von den 70&nbsp;m-Antennen des Deep Space Network registriert werden.<br><br>Doch nun haben die Wissenschaftler den beiden Reisenden ein neues Ziel gesteckt: Sie hoffen, dass zumindest eine der <em>Voyager</em>-Sonden funktionsfähig den interstellaren Raum erreichen wird, wohin der von unserer Sonne ausgehende Partikelstrom nicht mehr reicht. Erst dann, wenn die Heliopause passiert ist, werden die beiden Raumsonden registrieren können, wie die Bedingungen außerhalb unseres Sonnensystems sind, welche (interstellaren) Winde dort wehen; bis dahin bewegen sie sich im weitesten Sinne in der solaren Atmosphäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/record-diagram-800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/record-diagram-260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Cover der Goldenen Schallplatte mit den Anweisungen für Außerirdische. (Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure>



<p>So ist jetzt, lange nach dem Erreichen aller primären Ziele der Voyager-Mission, noch ein Rennen gegen die Zeit entbrannt. Während Voyager&nbsp;1 mit rund 1,6&nbsp;Millionen Kilometer pro Tag auf die äußerste Grenze des Sonnensystems zu rast, nimmt die von dem nuklearen Miniaturkraftwerk des Raumfahrzeugs gelieferte elektrische Energie stetig ab. Die drei Generatoren an Bord der Raumsonde, mit denen die beim radioaktiven Zerfall von Plutonium entstehende Wärme in elektrische Energie umgewandelt wird, produzieren zurzeit noch gut 300&nbsp;Watt, doch nach und nach werden einzelne Instrumente abgeschaltet werden müssen. Wann genau <em>Voyager&nbsp;1</em> die Heliopause erreichen wird ist ungewiss, da sich deren genaue Lage mit dem solaren Aktivitätsniveau verändert.<br><br>Bis 2020 wird noch genug Energie an Bord der beiden Raumfahrzeuge vorhanden sein, um wenigstens eines der wissenschaftlichen Instrumente aktivieren zu können, doch wenn bis dahin der interstellare Raum nicht erreicht ist, könnte es kritisch werden: Irgendwann nach diesem Datum wird der Tag kommen, an dem die elektrische Energie nicht mehr für den Betrieb auch nur eines Instruments an Bord der <em>Voyager</em>-Sonden ausreicht. Spätestens dann wird das interstellare Forschungsprogramm der vor 25 Jahren auf ihre Reise ohne Wiederkehr gestarteten Raumfahrzeuge beendet sein, und sie werden nur noch als Botschafter unseres Planeten unterwegs sein, eine vergoldete Platte mit Tondokumenten und Aufnahmen von der Erde mit sich tragend.</p>



<p></p>
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		<title>Stardust erreicht kosmischen Staub</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-56/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2002 19:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Stardust hatte gestern damit begonnen, interstellare Staubkörner eines Kometen aufzusammeln. Ein Beitrag von franzschmied, bearbeitet von Star-Light Quelle: NASA JPL. Stardust, ein Raumschiff der NASA, ist auf einer Mission erste Proben eines Kometen zu sammeln und sicher zur Erde zurückzubringen. Gestern begann die Raumsonde mit dem Sammeln der ersten festen Brocken, sogenannte interstellare [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Stardust hatte gestern damit begonnen, interstellare Staubkörner eines Kometen aufzusammeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von franzschmied, bearbeitet von Star-Light Quelle: NASA JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/stardust0205small.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/stardust0205260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mission Stardust<br>Illustration: NASA</figcaption></figure></div>



<p>Stardust, ein Raumschiff der NASA, ist auf einer Mission erste Proben eines Kometen zu sammeln und sicher zur Erde zurückzubringen. Gestern begann die Raumsonde mit dem Sammeln der ersten festen Brocken, sogenannte interstellare Staubkörner, die die Galaxy durchdringen.</p>



<p>&#8222;Wenn du die Milchstraße in einer dunklen Nacht beobachtest, wirst du ein schwarzes Band erkennen, welches sich um das Zentrum erstreckt. Das Band ist interstellarer Staub, welcher das Licht von entfernten Sternen blockiert. Dies sind die Partikel, die Stardust sammeln wird,&#8220; so Dr. Don Brownlee, ein Astronomie Professor.</p>



<p>Dieser Staub, der durch das Sonnensystem wie Wind bläst, ist aufgebaut auf Partikeln, die schmaler sind, als ein hundertstel eines menschlichen Haares. Die meisten Partikel bestehen aus Elementen des Periodensystems. Die Stardustmission wird versuchen diese kleinen Festkörper zu fangen, während es mit dem Strom mitfliegt.</p>



<p>Die Stardustmission wird sowohl alten als auch jungen Staub einsammeln. Kometen sind Klumpen, bestehend aus interstellaren Partikeln mit Eis, welche mehr als 4,5 Mrd. Jahre alt sind. Wenn das Raumschiff hinter Wild 2 fliegt, wird es Staub einsammeln der für Jahrmilliarden in Eis eingeschlossen war.</p>



<p>Interstellarer Staub könnte die Bausteine des Lebens &#8211; Kohlenstoff und andere organische Materialien &#8211; zur jungen Erde gebracht haben. Auch Kometeneinschläge mögen diese Materialen zur Erde transportiert haben. Brownlee erwartet daher eine Menge Kohlenstoff in den Staubkörnern zu finden. &#8222;Wenn sich erdähnliche Planeten bilden, könnten Kometen und interstellare Körner Kohlenstoff und organische Materialien auf dem Planeten freisetzen,&#8220; so Brownlee.</p>



<p></p>
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