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	<title>IRNSS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>IRNSS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>7. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/7-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 15:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. April 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1G von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C33 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/7-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">7. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. April 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1G von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: ISRO</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05cttirnss1gisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05cttirnss1gisro260.jpg" alt="PSLV-C33-Start am 28. April 2016
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>PSLV-C33-Start am 28. April 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C33 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (PSLV-C17), des Radarsatelliten RISAT 1 (PSLV-C19), des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan (PSLV-C25), dem Start der Satellitenkonstellation UK-DMC3 (PSLV-C28), des Forschungssatelliten Astrosat (PSLV-C30) und der sechs Schwestersatelliten von IRNSS 1G zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert, IRNSS 1D am 4. April 2015 von PSLV-C27. Die PSLV-C31 transportierte IRNSS 1E am 20. Januar 2016, und die PSLV-C32 IRNSS 1F am 10. März 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonnen schweren Projektils PSLV-C33 mit IRNSS 1G an der Spitze begann um 12:50 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 9:20 Uhr MESZ am 28. April 2016. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 110 Sekunden nach dem Start wurde die Nutzlastverkleidung knapp 200 Sekunden nach dem Abheben abgeworfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GflightplanISRO1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GflightplanISRO260.jpg" alt="Flugprofil für die PSLV-C33
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Flugprofil für die PSLV-C33<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. Sie begann ihre Arbeit in der Flugsekunde 262 und wurde in der Flugsekunde 662 abgeworfen. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen, etwa eine dreiviertel Minute dauernden Freiflugphase 19 Minuten und 42 Sekunden nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 598 Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von IRNSS 1G lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1gbeingpreparedforaprelautestirnss1gisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1gbeingpreparedforaprelautestirnss1gisro260.jpg" alt="IRNSS 1G wird auf den Start vorbereitet
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>IRNSS 1G wird auf den Start vorbereitet<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1G gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 283 Kilometern (geplant 284 km), und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.718 Kilometern (geplant 20.657 km). Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 17,867 Grad (geplant 17,86 Grad).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorgesehene geostationäre Position bei 129,5 Grad Ost in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1G zum Einsatz kommen. Es hat die Aufgabe, die zum Erreichen der Zielbahn nötigen vier Brennphasen zu absolvieren. Außerdem an Bord befinden sich zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c33withtwohalvesoftheheatshieldsseenirnss1gisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c33withtwohalvesoftheheatshieldsseenirnss1gisro260.jpg" alt="IRNSS 1G auf der Trägerrakete, li. u. re. die Halbschalen der Nutzlastverkleidung
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>IRNSS 1G auf der Trägerrakete, li. u. re. die <br>Halbschalen der Nutzlastverkleidung<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS 1G ist der dritte Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten &#8211; der an einer annähernd festen Postion über der Erde im Geostationären Orbit positioniert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich einerseits um IRNSS 1A und IRNSS 1B. IRNSS 1A ist auf einer rund 28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, IRNSS 1B auf einer rund 30 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost. Außerdem kreisen IRNSS 1D und IRNSS 1E um die Erde und kreuzen den Äquator bei 112 Grad Ost mit 28 bis 30 Grad geneigter Bahn.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GpartsISRO1000.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GpartsISRO260.jpg" alt="Hauptbestandteile von IRNSS 1G - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Hauptbestandteile von IRNSS 1G &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich im All befinden sich jetzt drei Satelliten auf Positionen im Geostationären Orbit. IRNSS 1C ist auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Mitte März 2016 wurde der Satellit bei 83 Grad Ost auf einer rund 3,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet. IRNSS 1F steht nach Angaben der ISRO vom 30. März 2016 nach der Absolvierung der üblichen Testphase auf seiner vorgesehenen Position (bei 32,5 Grad Ost). Der zuletzt (heute) gestartete IRNSS 1G soll bei 129,5 Grad Ost stationiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1G nennt die ISRO 12 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.469 und als COSPAR-Objekt 2016-027A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14209.msg357145#msg357145" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRNSS-1G auf PSLV XL C-33</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/7-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">7. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/6-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 19:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. März 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1F von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. März 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1F von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15fullyintegratedpslvc32isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15fullyintegratedpslvc32isro260.jpg" alt="PSLV-C32 auf dem Weg zur Startrampe
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>PSLV-C32 auf dem Weg zur Startrampe<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C32 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (<a href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c17-bringt-gsat-12-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C17</a>), des Radarsatelliten RISAT 1 (<a href="https://www.raumfahrer.net/indischer-fernerkundungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV-C19</a>), des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan (<a href="https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV-C25</a>), dem Start der Satellitenkonstellation UK-DMC3 (PSLV-C28), des Forschungssatelliten Astrosat (<a href="https://www.raumfahrer.net/indien-astrosat-und-ais-sats-auf-pslv-c30-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV-C30</a>) und der fünf Schwestersatelliten von IRNSS 1F zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert, IRNSS 1D am 4. April 2015 von PSLV-C27. Die PSLV-C31 schließlich transportierte IRNSS 1E am 20. Januar 2016.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sb11338isro.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sb11338isro260.jpg" alt="PSLC-C32-Start am 10. März 2016
(Bild: ISRO)
"/></a><figcaption>PSLC-C32-Start am 10. März 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonnen schweren Projektils PSLV-C32 mit IRNSS 1F an der Spitze begann um 16:01 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 11:31 Uhr MEZ am 10. März 2016. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pslvc32flightprofileisro.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pslvc32flightprofileisro260.jpg" alt="geplantes Flugprofil der PSLV-C32
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>geplantes Flugprofil der PSLV-C32<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen, etwa eine dreiviertel Minute dauernden Freiflugphase 19 Minuten und 34 Sekunden nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 598 Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von IRNSS 1F lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1fpartsisro.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1fpartsisro260.jpg" alt="Hauptbaugruppen von IRNSS 1F - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Hauptbaugruppen von IRNSS 1F &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1F gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 284 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.719 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 17,866 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorgesehene geostationäre Position bei 32,5 Grad Ost in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1F zum Einsatz kommen. Es hat die Aufgabe, die zum Erreichen der Zielbahn nötigen vier Brennphasen zu absolvieren. Außerdem an Bord befinden sich zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS 1F ist der zweite Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten &#8211; der an einer annähernd festen Postion über der Erde im geostationären Orbit positioniert wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13irnss1fintegwithpslvc32isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13irnss1fintegwithpslvc32isro260.jpg" alt="IRNSS 1F auf der Rakete
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>IRNSS 1F auf der Rakete<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich einerseits um <a href="https://www.raumfahrer.net/erster-indischer-navigationssatellit-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1A</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/2-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1B</a>. IRNSS 1A ist auf einer rund 28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, IRNSS 1B auf einer rund 30 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost. Außerdem kreisen <a href="https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1D</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/5-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1E</a> um die Erde und kreuzen den Äquator bei 112 Grad Ost mit 28 bis 30 Grad geneigter Bahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich im All befindet sich IRNSS 1C, der auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Unlängst wurde der Satellit bei 83 Grad Ost auf einer rund 3,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den siebten Satelliten für das IRNSS möchte die ISRO ebenfalls noch in diesem Jahr ins All bringen. Der Start von IRNSS 1G auf der Rakete PSLV-C33 ist aktuell im Zeitraum vom 11. bis zum 17. April 2016 geplant. Gelingt es, IRNSS 1G anschließend wie vorgesehen im Weltraum in Betrieb zu nehmen, wäre damit die erste Ausbaustufe des IRNSS abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1F nennt die ISRO 12 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.384 und als COSPAR-Objekt 2016-015A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14179.msg356178#msg356178" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRNSS-1F auf PSLV-XL C-32</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>5. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. Januar 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1E von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. Januar 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1E von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc31lauisroweb400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc31lauisroweb260.jpg" alt=""/></a><figcaption>PSLV-C31-Start am 20. Januar 2016<br>(Bild: ISRO Webcast)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C31 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (PSLV-C17), des Radarsatelliten RISAT 1 (PSLV-C19), des Marsorbiters <a href="https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/" data-wpel-link="internal">MOM</a> alias Mangalyaan (PSLV-C25), dem Start der Satellitenkonstellation UK-DMC3 (PSLV-C28), des Forschungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/indien-astrosat-und-ais-sats-auf-pslv-c30-gestartet/" data-wpel-link="internal">Astrosat</a> (PSLV-C30) und der vier Schwestersatelliten von IRNSS 1E zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert, IRNSS 1D am 4. April 2015 von PSLV-C27.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVc31flightprofilISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVc31flightprofilISRO260.jpg" alt=""/></a><figcaption>geplantes Flugprofil der PSLV-C31<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonen schweren Projektils PSLV-C31 mit IRNSS 1E an der Spitze begann um 09:31 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 05:01 Uhr MEZ am 20. Januar 2016. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier mit MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen, etwa eine halbe Minute dauernden, Freiflugphase knapp 20 Minuten nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 598 Kilogramm).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1Rparts.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1Rparts260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbaugruppen von IRNSS 1E &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von IRNSS 1E lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1E gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 282,4 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.655,3 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 19,21 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1eonpslvc31isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1eonpslvc31isro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1E nach der Integration auf der Trägerrakete<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorgesehene geosynchrone, laut ISRO 28,1 Grad gegen den Äquator geneigte annähernd kreisförmige Erdumlaufbahn in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1E zum Einsatz kommen. Es hat die Aufgabe, vier zum Erreichen der Zielbahn nötige Brennphasen zu absolvieren. Außerdem an Bord befinden sich zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS 1E ist der erste Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten &#8211; der auf einem rund 28,1 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit den Äquator regelmäßig im Bereich von 111,75 Grad Ost kreuzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei weitere Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich einerseits um IRNSS 1A und IRNSS 1B. <a href="https://www.raumfahrer.net/erster-indischer-navigationssatellit-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1A</a> ist auf einer rund 27,5 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, <a href="https://www.raumfahrer.net/2-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1B</a> auf einer rund 30,5 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost. Außerdem kreist <a href="https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/" data-wpel-link="internal">IRNSS 1D</a> um die Erde und kreuzt den Äquator bei 111,75 Grad Ost mit 30,5 Grad geneigter Bahn.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/9sat01isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/9sat01isrosnip260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1E<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich im All befindet sich IRNSS 1C, der auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Jüngst wurde der Satellit bei 82 Grad Ost auf einer rund 4,7 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2016 möchte die ISRO die erste Ausbaustufe des IRNSS mit den Starts von IRNSS 1F und 1G abschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1E nennt die ISRO 12 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.241 und als COSPAR-Objekt 2016-003A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14007.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-XL (C31) mit IRNSS-1E</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>4. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/4-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 17:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. März 2015 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1D von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. März 2015 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1D von der Rampe Nummer 2 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SB10108ISRO1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SB10108ISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>PSLV-C27-Start am 28. März 2015<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C27 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (PSLV-C17), des Radarsatelliten RISAT 1 (PSLV-C19), des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan (PSLV-C25) und der drei Schwestersatelliten von IRNSS 1D zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonen schweren Projketils PSLV-C27 mit IRNSS 1D an der Spitze begann um 17:19 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 12:49 Uhr MEZ am 28. März 2015. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVC27PlannedFlightProfileISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/PSLVC27PlannedFlightProfileISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das für die PSLV-C27 geplante Flugprofil<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier mit MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen rund 37 Sekunden dauernden Freiflugphase 19 Minuten und 25 Sekunden nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 603 Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von IRNSS 1D lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1D gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 282,52 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.644 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 19,2 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1dcleanroomofsdscsharisro.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1dcleanroomofsdscsharisro300.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1D in einem Reinraum<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorgesehene geosynchrone, laut ISRO 30,5 Grad gegen den Äquator geneigte annähernd kreisförmige Erdumlaufbahn in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, kam ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1D zum Einsatz. Es hatte die Aufgabe, vier der fünf zum Erreichen der Zielbahn nötigen Brennphasen absolvieren. Zunächst war eine Brennphase im Bereich der größten Erdnähe durchzuführen, dann mussten drei Brennphasen im Bereich der größten Erdferne absolviert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Einsatz des Apogäumsmotors fand am 29. März 2015 statt. Um 17:28 Uhr IST war er abgeschlossen, der Satellit umkreiste die Erde sodann auf einer 314 x 35.653 km-Bahn. Ein Orbit auf dieser Bahn dauerte zehneinhalb Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Brennphase des Apogäumsmotors dauerte 28 Minuten und 23 Sekunden. Um 9:07 Uhr IST am 30. März 2015 endete sie, IRNSS 1D war auf einer 8459 x 35.565 km-Bahn angekommen, auf der er für eine Erdumrundung 13 Stunden und 13 Minuten benötigte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Bahnanhebungsmanöver führte den Navigationssatelliten in eine 23.881 x 35.569 km-Bahn, wo er für einen Erdumlauf 18 Stunden und 57 Minuten benötigte. Brennphase Nummer drei dauerte 22 Minuten und war um 11:37 Uhr IST am 31. März 2015 beendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DDisassembledViewISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DDisassembledViewISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1D in Einzelteilen &#8230;</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der vierten, laut ISRO 493 Sekunden langen, um 6:42 Uhr IST abgeschlossenen Brennphase am 1. April 2015 befand sich IRNSS 1D auf einer 30,463 Grad gegen den Erdäquator geneigten 35.556 x 35.603 km-Bahn. Auf letzterer benötigte der Satellit 23 Stunden und 45 Minuten für einen Erdumlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das fünfte Manöver können 22-Newton-Triebwerke erledigen, von denen der auf dem indischen Satellitenbus I-1K basierende IRNSS 1D 12 besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS 1D ist der erste Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten), der auf einem rund 30,5 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit den Äquator regelmäßig im Bereich von 111,75 Grad Ost kreuzen wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DartISRO300.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSS1DartISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>&#8230; und am Stück (Illustration)<br>(Bilder: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei weitere Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich um IRNSS 1A und IRNSS 1B. IRNSS 1A ist auf einer rund 27,5 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, IRNSS 1B auf einer rund 30,5 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem im All befindet sich IRNSS 1C, der auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Jüngst wurde der Satellit bei 82 Grad Ost auf einer rund 4,7 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Satellit für das IRNSS, IRNSS 1E, soll nach Angaben der ISRO in den kommenden Monaten auf einer weiteren PSLV-Rakete in den Weltraum transportiert werden. Dann will man wieder eine XL-Version der Rakete einsetzen, die vorgesehene Flugnummer ist PSLV-C29.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2016 möchte die ISRO die erste Ausbaustufe des IRNSS &#8211; mit zwei weiteren Starts &#8211; dann abschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1D nennt die ISRO 10 Jahre, das Raumfahrtanwendungszentrum der ISRO namens SAC (für Space Applications Centre) gibt 12 Jahre an. Katalogisiert ist der neue Satellit mit der NORAD-Nr. 40.547 und als COSPAR-Objekt 2015-018A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13364.0&quot;" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-C 27 mit IRNSS-1D</a></li></ul>
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		<title>2. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2014 19:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. April 2014 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1B von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Der Flug der beim Start 44,4 Meter hohen, rund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 4. April 2014 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1B von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc2418isro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/pslvc2418isro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>PSLV-C24-Start mit IRNSS 1B<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug der beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonen schweren Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C24 begann um 17:14 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 13:44 Uhr MESZ. Die erste Stufe der PSLV-C24 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern und der ersten Stufe sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier mit MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen Freiflugphase rund 19 Minuten nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Masse von 1.432 Kilogramm (unbetankt 614 Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von IRNSS 1B lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1B gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 283 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.630 Kilometern. Ihre Neigung gegen den Erdäquator beträgt rund 19,2 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1b1isro500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/irnss1b1isro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>IRNSS 1B<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorgesehene geosynchrone, zunächst 31, später 29 Grad gegen den Äquator geneigte annähernd kreisförmige Erdumlaufbahn in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1B zum Einsatz kommen. Es soll in den kommenden Tagen vier der fünf zum Erreichen der Zielbahn nötigen Brennphasen absolvieren. Das fünfte Manöver können 22-Newton-Triebwerke erledigen, von denen der auf dem indischen Satellitenbus I-1K basierende IRNSS 1B 12 besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS 1B ist nach dem 1. Juli 2013 gestarteten IRNSS 1A der zweite Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS), der auf einem 29 Grad gegen den Äquator geneigten Orbit den Äquator regelmäßig bei 55 Ost kreuzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei weitere Äquatorkreuzer sind im Rahmen des IRNSS vorgesehen, sie werden den Äquator später regelmäßig zwischen 111,5 und 111,75 Grad Ost überfliegen. Außerdem soll es in der zunächst umzusetzenden Ausbaustufe des IRNSS drei Satelliten auf geostationären Positionen bei 32,5 (bzw. 34), 83 und 131,5 (bzw. 132) Grad Ost geben. IRNSS 1C und IRNSS 1D will man nach aktuellem Stand laut ISRO beide in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann hat IRNSS 1B laut Plan längst begonnen, Navigationssignale im L5- und im S-Band zu senden. Der der Allgemeinheit zugängliche Dienst unter der Bezeichnung SPS (für Standard Positioning Service) arbeitet mit Mittenfrequenzen von 1.176,45 MHz (L5-Band) und 2.492,028 MHz (S-Band). Geschlossenen Benutzergruppen wie staatliche Institutionen, dem Militär etc. stehen in den gleichen Frequenzbereichen spezielle Funktionen und Eigenschaften unter dem Titel RS für Restricted Service zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1B nennt die ISRO 10 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12189.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-C24 XL mit Navigationssatellit IRNSS 1B</a></li></ul>
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		<title>Erster indischer Navigationssatellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-indischer-navigationssatellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atomuhr]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indien plant, in den nächsten Jahren durch eigene Satelliten, unabhängige und zuverlässige Navigationsdaten für das eigene Land sowie benachbarte Regionen bereitzustellen. Der erste Satellit von geplanten sieben gelangte am 1. Juli 2013 ins All und soll in den nächsten Tagen die Zielbahn erreichen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Raumcon, RN. Der Start von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Indien plant, in den nächsten Jahren durch eigene Satelliten, unabhängige und zuverlässige Navigationsdaten für das eigene Land sowie benachbarte Regionen bereitzustellen. Der erste Satellit von geplanten sieben gelangte am 1. Juli 2013 ins All und soll in den nächsten Tagen die Zielbahn erreichen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Raumcon, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSSfirstposISRO1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IRNSSfirstposISRO300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Geplante Endkonstellation indischer<br> Navigationssatelliten<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von IRNSS 1A fand am 1. Juli 2013, gegen 20.11 Uhr MESZ statt, am Startplatz in Sriharikota gilt indische Standardzeit, wonach es 23.41 Uhr war. Nach dem planmäßig verlaufenen Abheben der Trägerrakete vom Typ PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) wurde der Satellit auf einer hochelliptischen Übergangsbahn zwischen 278 und 20.548 km Höhe bei einer Bahnneigung von 17,9 Grad ausgesetzt. Anschließend entfalteten sich die Solarzellenpaneele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit eigenem Antrieb soll IRNSS 1A im Verlaufe von 5 Antriebsphasen auf die geosynchrone Zielbahn gelangen und nach mehrmonatigem Testbetrieb mit weiteren Satelliten in den regulären Betrieb gehen. Insgesamt plant Indien 3 Satelliten auf der geostationären Bahn, bei 32,5, 83,0 und 131,5 Grad Ost sowie 4 Satelliten auf inklinierten geosynchronen Bahnen. Auf einer solchen Bahn, die ebenfalls eine Umlaufzeit wie die Rotationsdauer der Erde besitzt, scheint ein Satellit nicht über dem Äquator festzustehen, sondern in Nord-Süd-Richtung um die Äquatorposition zu pendeln. Er wechselt dabei zwischen 29 Grad Nord und 29 Grad Süd. Erst dadurch wird eine verlässliche Dreipunktpeilung möglich, wobei die drei Satelliten eben nicht auf einer Gerade liegen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ähnliche Konstellation hat auch China in den letzten Jahren aufgebaut und war auch in Japan in Planung. Indien will diese nun für seinen Hoheitsbereich bis 2015 oder 2016 verwirklichen. Die in Indien gebauten Satelliten sind dreiachsenstabilisiert und basieren auf dem Satellitenbus I-1K. Die Leermasse liegt bei etwa 615 kg, die Masse mit Betriebsmitteln bei etwa 1.425 kg. Die Navigationsnutzlast besteht aus drei Rubidium-Atomuhren sowie Sendern und Antennen. Als Funktionsdauer plant man pro Satellit etwa 10 Jahre ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Navigationssignale im L5- und S-Band sollen für die Allgemeinheit eine Genauigkeit um 10 Metern bieten, für staatliche Institutionen, speziell das Militär werden weitere und genauere Dienste bereit gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11809.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV-C22 mit Navigationssatellit IRNSS 1A</a></li></ul>
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		<title>1. indischer Navsat für IRNSS im Juni 2013 im All?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/1-indischer-navsat-fuer-irnss-im-juni-2013-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 13:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach derzeitigem Stand will die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) nach vielen Verzögerungen im Juni 2013 den ersten von zunächst sieben Navigationssatelliten für das eigene &#8222;regionale&#8220; Satellitennavigationssystem IRNSS auf einer Rakete des Typs PSLV starten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. IRNSS steht für Indian Regional Navigation Satellite System. Im zunächst angestrebten Ausbauzustand sollen drei Satelliten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach derzeitigem Stand will die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) nach vielen Verzögerungen im Juni 2013 den ersten von zunächst sieben Navigationssatelliten für das eigene &#8222;regionale&#8220; Satellitennavigationssystem IRNSS auf einer Rakete des Typs PSLV starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_small_1.jpg" alt="ISRO" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Positionen der Satelliten des IRNSS über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS steht für Indian Regional Navigation Satellite System. Im zunächst angestrebten Ausbauzustand sollen drei Satelliten im Geostationären Orbit Positionen bei 32,5 (bzw. 34), 83 und 131,5 (bzw. 132) Grad Ost beziehen. Je zwei Satelliten sollen auf geosynchrone, um 29 Grad gegen den Äquator geneigte Orbits gebracht werden, auf denen sie den Äquator bei 55 und bei 111,75 (bzw. 111,5) Grad Ost kreuzen. Mit den sieben Satelliten will man eine sichere Abdeckung vom 40. bis zum 140. Längengrad und zwischen 40 Grad südlicher und 40 Grad nördlicher Breite erzielen. Als Reserve ist außerdem der Bau zweier zusätzlicher Satelliten vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in Indien entstehenden dreiachsstabilisierten Satelliten basieren auf dem indischen Satellitenbus I-1K. Ihre Leermasse soll im Bereich um 600 kg (nach anderen Angaben bei 575 kg) liegen, die Startmasse bei rund 1.425 kg (nach anderen Angaben 1.370 kg). Von den rund 1.600 W (1.525 W nach anderen Angaben) elektrischer Leistung, die die beiden Solarzellenausleger mit einer Fläche von je 1,8 m x 2,15 m eines solchen Satelliten bereitstellen können, benötigt die Navigationsnutzlast mit drei Rubidium-Atomuhren 901 W. Der Stromspeicherung an Bord des Satelliten dient ein Lithiumionen-Akkumulatorenpack mit einer Kapazität von 68 Ah. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Satellit des IRNSS &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Navigationssignale werden die Satelliten im L5- und im S-Band senden. Der der Allgemeinheit zugängliche Dienst unter der Bezeichnung SPS (für Standard Positioning Service) wird mit Mittenfrequenzen von 1.176,45 MHz (L5-Band) und 2.492,028 MHz (S-Band) arbeiten. Geschlossene Benutzergruppen (staatliche Institutionen, Militär, &#8230;) können in den gleichen Frequenzbereichen spezielle Funktionen und Eigenschaften unter dem Titel RS (für Restricted Service) nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Genauigkeit des Systems soll auf jeden Fall besser als 20 Meter sein. Die horizontale Genauigkeit wird in Indien und angrenzenden Gebieten bis zu einer Entfernung von 1.500 km von der Landesgrenze nach Informationen der ISRO voraussichtlich bei rund 10 Metern liegen. Ein möglicher Ausbau des Systems mit einer Konstellation aus insgesamt 11 aktiven Satelliten wird in Betracht gezogen und würde zu einer Verbesserung der Genauigkeit führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lebensdauer der Satelliten liegt für die im Geostationären Orbit stationierten bei 9,4 Jahren, die Äquatorkreuzer sollen sich 11 Jahre nutzbringend einsetzen lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Starts wollte man nach ursprünglichen Planungen bereits im Jahr 2009 beginnen. Nach halbjährlichen Starts hätte dann 2012 eine vollständige Konstellation im All existiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Start wird es mit der PSLV-C22 wie üblich im Satish Dhawan Space Centre (SDSC), einem Gelände der ISRO auf der Insel Sriharikota, losgehen. Die Trägerrakete, voraussichtlich eine in der Version PSLV-HP, soll den Satelliten IRNSS-1A (auch IRNSS-R1A) in einem 240 x 25.000 km Orbit aussetzen. Ist der Satellit im All, wird sich eine zwischen drei und vier Monaten dauernde Test- und Inbetriebnahmephase anschließen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/1-indischer-navsat-fuer-irnss-im-juni-2013-im-all/" data-wpel-link="internal">1. indischer Navsat für IRNSS im Juni 2013 im All?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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