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	<title>Isolation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Isolation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ein Leben auf dem Mars erstrebenswert?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-leben-auf-dem-mars-erstrebenswert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 08:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der diesjährigen DeSK-Impulse klärt Geophysikerin Dr. Christiane Heinicke über ein potentielles Leben auf dem Mars auf. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V.. Backnang, 29. Mai 2019: Über 200 Gäste haben sich im Backnanger Bürgerhaus im Walter-Baumgärtner-Saal für den Vortrag „12 Monate auf dem simulierten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der diesjährigen DeSK-Impulse klärt Geophysikerin Dr. Christiane Heinicke über ein potentielles Leben auf dem Mars auf. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V..</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-ab6510d0"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052019105022_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052019105022_small_1.jpg" alt="DeSK" width="260"/></a><figcaption>Geophysikerin Frau Dr. Christiane Heinicke bei ihrem Vortrag „12 Monate auf dem simulierten Mars – ein Erfahrungsbericht“ am 28. Mai 2019 im Backnanger Bürgerhaus.  <br> (Bild: DeSK) </figcaption></figure>



<p>Backnang, 29. Mai 2019: Über 200 Gäste haben sich im Backnanger Bürgerhaus im Walter-Baumgärtner-Saal für den Vortrag „12 Monate auf dem simulierten Mars – ein Erfahrungsbericht“ mit Geophysikerin Dr. Christiane Heinicke interessiert. Der Informationsabend wurde im Rahmen der sogenannten DeSK-Impulse bereits zum siebten Mal vom Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation (DeSK) zu Themen rund um den Weltraum organisiert. </p>



<p>Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mars beträgt ca. 150 Millionen Kilometer. Mit mindestens sechs Monaten Reisezeit ist ein Flug zum Mars ein ganz besonderer Langstreckenflug. Frau Dr. Heinicke erläuterte, dass als Aufenthaltsdauer auf dem Mars 30 Tage oder 1,5 Erdenjahre in Frage kommen würden für ein günstiges Zeitfenster zur Rückreise. Dabei müsse man beachten, dass für einen Tag im All quasi ein Tag Reha notwendig sei, d.h. bei solch einem Flug in die Ferne müsse sehr bewusst auf die Bewegung geachtet werden, denn die Schwerelosigkeit im All und die reduzierte Anziehungskraft auf dem Mars führe zum Muskelschwund. </p>



<p>Im Anschluss ging die Geophysikerin detailliert auf ihre Erfahrungen bei dem NASA-finanzierten Projekt „Hawaii Space Exploration Analog and Simulation“ (HI-SEAS) ein. Dabei simulierten sechs Teilnehmer ein Jahr lang auf Hawaii unter engsten Raumverhältnissen ein Leben auf dem Mars. Diese Simulationen, welche in der HI-SEAS-Station durchgeführt werden, dienen dazu, Probleme zu erkennen, bevor man auf die eigentlich Mission ins All aufbricht. </p>



<p>Die Referentin klärte in diesem Zusammenhang über ihre Erlebnisse ohne frische Luft, Tageslicht oder direkten Kontakt zur Außenwelt auf. Außerdem berichtete sie über die zwischenmenschlichen Herausforderungen sowie den Alltag in einer Kuppel von 11 Metern Durchmesser und 6 Metern Höhe. Neben den Gefahren durch eine feindliche Umgebung sind vor allem auch die psychologischen Gefahren innerhalb einer Gruppe nicht zu unterschätzen. Daher ist die Zusammenstellung einer solchen Crew – vor allem mit Blick auf die psychologischen Aspekte – eine große Herausforderung.  Sie berichtete davon, wie drei selbst gezüchtete Tomaten im Team brüderlich geteilt und mit Hochgenuss in kleinen Häppchen verzehrt wurden. Das Experiment in Isolation zeigt somit, wie man sich an den alltäglichen Dingen des Lebens erfreuen kann. </p>



<p>Nach Beendigung ihrer Ausführungen konnte sich die Referentin vor den vielen Fragen aus dem Publikum kaum retten. Ein Teilnehmer wollte wissen, ob in diesem ‚Experimente-Jahr‘ Liebesbeziehungen hervorgegangen sind und falls ja, wie damit umgegangen wurde. Frau Dr. Heinicke erklärte, dass dieses Thema im Vorfeld tatsächlich innerhalb der Gruppe bereits angesprochen wurde, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob solch eine Situation gemeinsam durchgestanden werden könne. Tatsächlich gab es dann auch Beziehungen, aber das Team habe gemeinsam beschlossen, „nichts weiter dazu zu sagen“. Nachdem das Experiment erfolgreich durchgeführt wurde, hat die Gruppendynamik in diesem Fall wohl funktioniert. </p>



<p>Die Anekdote, dass eine herumliegende Kaffeetasse ebenfalls zu gewissen Konflikten geführt hat, zeigt dann wiederum, dass man sich wohl auch auf dem Mars mit ganz irdischen Problemen befassen muss.  Im Anschluss an den faszinierenden Vortrag, nutzten viele der Teilnehmer im Rahmen des Get-togethers noch die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen und in eine Diskussion mit der Referentin zu treten. </p>



<p>Die nächsten DeSK-Impulse sind voraussichtlich für den Sommer 2020 geplant. </p>



<p><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong> <br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen. </p>



<p>Ziel des DeSK ist es, die Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘. Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert. </p>
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		<item>
		<title>STS 133: Fehlersuche und -behebung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-133-fehlersuche-und-behebung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 17:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem man aufgrund von an einer Absaugvorrichtung austretendem Wassersoffgas das Startfenster Anfang November endgültig abgesagt hat, sind erste Ergebnisse genauerer Untersuchungen bekannt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Beim letzten Startversuch am zurückliegenden Sonntag war an einer Trägerplatte für ein externes Absaugrohr Wasserstoffgas ausgetreten. Die Menge lag deutlich über [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nachdem man aufgrund von an einer Absaugvorrichtung austretendem Wassersoffgas das Startfenster Anfang November endgültig abgesagt hat, sind erste Ergebnisse genauerer Untersuchungen bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-15-37703.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12112010182007_small_1.jpg" alt="NASA" width="350" height="233"/><figcaption>
Demontagearbeiten an der Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Beim letzten Startversuch am zurückliegenden Sonntag war an einer Trägerplatte für ein externes Absaugrohr Wasserstoffgas ausgetreten. Die Menge lag deutlich über dem erlaubten Höchstwert, so dass der Tankvorgang abgebrochen und beide Tanks geleert wurden. Nach Demontage der Platte konnte an der inneren Dichtung eines Ventils eine einseitige Quetschung festgestellt werden. Daraus kann man entweder auf einen leicht verkanteten Einbau oder ungleichmäßiges Anziehen der Befestigungsschrauben schließen. In diesen Minuten soll entschieden werden, ob man mit der Montage einer neuen Platte beginnt. </p>



<p>Nach der Absage des Starts hatte man im Bereich der Außenhülle, im sogenannten Intertankbereich einen Riss im Isolationsschaum entdeckt. Dieser hat in etwa die Konsistenz von ausgehärtetem Bauschaum und besteht im Wesentlichen aus Polyurethan. In der Vergangenheit war es immer wieder dazu gekommen, dass während des Starts größere oder kleinere Teile herausgebrochen waren. Einige davon hatten auch Raumfähren berührt und beschädigt. Im Januar 2003 war der Einschlag eines vereisten Stückes Tankisolation an der Vorderkante des linken Flügels der Columbia Ursache für ein größeres Loch, das unentdeckt blieb und bei der Rückkehr auf die Erde am 1. Februar zum Auseinanderbrechen der Raumfähre führte, wobei alle 7 Raumfahrer an Bord ihr Leben verloren. Seitdem ist man hier besonders sensibilisiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12112010182007_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12112010182007_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Risse in einer Intertank-Rippe nach Abtragen der Isolationsschicht 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem man den ausgehärteten Schaumstoff an der entsprechenden Stelle entfernt hatte, erkannte man auch in der darunterliegenden Metallstruktur entlang einer Reihe von Nieten Risse. Offenbar hatte man dieses Problem in der Vergangeheit schon mehrfach. Daraufhin wurden die entsprechenden Teile durch neue mit doppelter Stärke ausgetauscht. Der Intertankbereich ist keine tragende Struktur. Er dient vor allem als aerodynamische Überleitung zwischen obenliegendem Sauerstoff- und darunter befindlichem Wasserstofftank. Hier befindet sich aber auch der Andockstutzen für die Wasserstoffabsaugvorrichtung. </p>



<p>Auch in diesem Fall wird wohl das weitere Vorgehen zunächst diskutiert. Wenn keine Bedenken bestehen, mit dem Riss zu fliegen, muss aber auf jeden Fall die Isolierungsschicht erneuert werden. Erst nach 4 Tagen ist sie vollständig ausgehärtet. Außerdem muss beim Auftragen eine gewisse Sorgfalt aufgebracht werden, was im Freien nicht ganz so einfach ist wie in einer Montagehalle. </p>



<p>Gegenwärtig ist der Start auf frühestens den 30. November 2010 verschoben. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.msg163389#msg163389" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-133-Thread ab Abbruch</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3696.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Probleme mit externem Tank beim Shuttle-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-133-fehlersuche-und-behebung/" data-wpel-link="internal">STS 133: Fehlersuche und -behebung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>ATV 2 mit vielen Verbesserungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-2-mit-vielen-verbesserungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zweite Frachtraumschiff der ESA soll sich Ende des Jahres auf den Weg zur Internationalen Raumstation machen. Gegenüber dem Jungfernflug 2008 gibt es einige Veränderungen am Raumfahrzeug und an der Trägerrakete. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, AviationWeek. So kann die Ariane 5 ES jetzt rund 500 kg mehr Nutzlast in den geplanten Orbit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zweite Frachtraumschiff der ESA soll sich Ende des Jahres auf den Weg zur Internationalen Raumstation machen. Gegenüber dem Jungfernflug 2008 gibt es einige Veränderungen am Raumfahrzeug und an der Trägerrakete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, AviationWeek.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042010161755_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
ATV im All (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>So kann die Ariane 5 ES jetzt rund 500 kg mehr Nutzlast in den geplanten Orbit bringen. Außerdem verwendet man im Raumschiff selbst leichtere Materialien für die Nutzlastregale, so dass man noch einmal 63 kg mehr einladen kann. Ein Teil der Zuladung kann auch erst in der Endphase der Vorbereitung ins ATV gebracht werden, so dass man flexibler ist. </p>



<p>Der autonome Flug zur Station soll nur noch 11 Tage dauern. Trotzdem werden die Systeme noch ausgiebig geprüft, bevor man anlegt. Die Zahl der Beschleunigungssensoren wurde erhöht und natürlich die Thermoisolation überarbeitet. Beim ATV 1 hatten sich die Thermoisolationsmatten aufgebläht und teilweise vom Rumpf gelöst, da noch vorhandene Restgase aus der mehrlagigen Isolationsschicht nur ungenügend entweichen konnten, sich daher gegenüber dem nicht vorhandenen Außendruck im Material ausbreiteten. Mittlerweile ist die Entlüftung der Isolationsschicht verbessert und sind die Matten besser am Rumpf befestigt worden. Die Flugsteuerungssoftware wurde in 31 Punkten modifiziert. </p>



<p>Zur Fracht wird diesmal kein Wasser gehören, davon hat man gegenwärtig in der Station ausreichend zur Verfügung. Stattdessen enthält das Raumschiff neben den 3 Tonnen Manövriertreibstoff zusätzlich 4 Tonnen für eine größere Anhebung der Bahn der Raumstation. Nach dem letzten Shuttleflug, der wahrscheinlich Ende des Jahres zur ISS gehen wird, hebt man die Bahn um etwa 40 Kilometer an. In größerer Höhe ist die Restluft der Erdatmosphäre noch dünner und bremst weniger. In Zukunft werden daher seltener Bahnanhebungsmanöver notwendig werden. </p>



<p>Am ATV läuft derweil alles nach Plan. Probleme gibt es allerdings mit dem ersten Ariane-Start des Jahres 2010. Dieser verschiebt sich aus technischen Gründen immer weiter. Davon könnte letztlich auch der Start des ATV 2 beeinflusst werden. Da auch der letzte Shuttleflug auf frühestens November verlegt wurde, bleibt den Technikern vielleicht etwas mehr Zeit, alles noch einmal eingehend zu prüfen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4215.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-2-Thema (seit März 2008)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Nächster Shuttle-Start im März 2006</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naechster-shuttle-start-im-maerz-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2005 00:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[Return to flight]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat den nächsten Shuttle-Start für März 2006 angekündigt. Dann soll erneut die Discovery zum Einsatz kommen. Ein Minderheitsvotum des Columbia-Ausschusses übt heftige Kritik an der NASA. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. NASA-Manager Bill Gerstenmaier sagte, der Aufschub bis März sei unvermeidbar gewesen, um die Probleme mit dem abplatzenden Schaumstoff des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat den nächsten Shuttle-Start für März 2006 angekündigt. Dann soll erneut die <i>Discovery</i> zum Einsatz kommen. Ein Minderheitsvotum des <i>Columbia</i>-Ausschusses übt heftige Kritik an der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>NASA-Manager Bill Gerstenmaier sagte, der Aufschub bis März sei unvermeidbar gewesen, um die Probleme mit dem abplatzenden Schaumstoff des externen Tanks zu lösen, die den ansonsten gelungenen Start der <i>Discovery</i> letzten Monat verdarben.    Da der nächste Shuttle-Flug, die Mission STS-121, als zweiter &#8222;Return to Flight&#8220;-Testflug zählt, gilt auch hierbei wieder die Einschränkung, dass nur bei Tageslicht gestartet werden darf, um intensiv filmen zu können. Und da auch dieser Flug wieder zur ISS gehen soll, ergeben sich nur alle zwei Monate geeignete &#8222;Startfenster&#8220;. In diesem Jahr wären dies nur noch ein paar Tage im September und November gewesen sowie einige Tage Anfang Januar 2006. Angesichts der zu lösenden Probleme entschied sich die NASA, alle diese Startfenster auszulassen und den Start auf März 2006 festzulegen. </p>



<p>Dieses Fenster erstreckt sich dann vom 4. März bis zum 19. März, bietet also auch eine ausreichend komfortable Länge für den Fall von Technik- oder Wetterproblemen, wie sie ja immer wieder mal auftreten können. Weitere Fenster liegen im Mai und Juli 2006 und sind ebenfalls von komfortabler Länge.</p>



<p>Es ist noch nicht bekannt, was nun das Abplatzen eines großen Stückes Schaumstoffisolation von der &#8222;PAL-Rampe&#8220; des externen Tanks verursachte. Die NASA plant nun, die bereits hergestellten und ausgelieferten externen Tanks zurück in die &#8222;Michoud-Fabrik&#8220; von Lockheed Martin bei New Orleans zu transportieren. Dort werden die PAL-Rampen wahrscheinlich entfernt und dann von Grund auf neu aufgebaut.</p>



<p>Ein Vorteil der Startverschiebung ist, dass die NASA im März wieder die <i>Discovery</i> einsetzen kann. Die ursprüngliche Planung sah vor, die <i>Atlantis</i> für den zweiten und dritten Post-Columbia-Start einzusetzen. Insbesondere für den dritten Start ist die <i>Atlantis</i> wichtig, weil dann schwere Solarzellen-Komponenten zur ISS gebracht werden sollen, und da die <i>Atlantis</i> leichter ist als die <i>Discovery</i>, kann sie folglich auch eine größere Nutzlast transportieren. Durch die Verschiebung kann man jetzt eine Reihenfolge <i>Discovery &#8211; Atlantis</i> planen und somit sicher sein, dass nicht eventuelle Verzögerungen bei der zweiten Mission den Start der dritten Mission mit hinaus schieben.</p>



<p>Die Mannschaft von STS-121 soll unverändert bleiben. Das heißt also, dass im März 2006 auch endlich der deutsche Astronaut Thomas Reiter zu seinem Langzeitaufenthalt in der ISS fliegen soll.</p>



<p>Im Abschlussbericht des Stafford-Covey-Ausschusses zur Untersuchung des <i>Columbia</i>-Unglücks kam die Mehrheit der 26 Ausschussmitglieder zu einem positiven Ergebnis, was die Verbesserungen am Shuttle-System während der letzten zweieinhalb Jahre betrifft. Allerdings gab es auch ein gesondertes Votum von sieben Mitgliedern dieses Ausschusses, die die NASA mit klaren Worten schlechten Managements und nachlassender ingenieurmäßiger Konsequenz bezichtigten und Fragen über die Bereitschaft der Raumfahrtbehörde aufwarfen, Shuttleflüge ohne tiefer gehendes Verständnis der damit verbundenen Risiken zuzulassen.
<br>
NASA-Administrator Michael Griffin begrüßte dieses Minderheitsvotum und teilte Reportern mit, dass er die Ausschussvorsitzenden Thomas Stafford und Richard Covey gebeten habe, die Kritik der Minderheitsgruppe in den Abschlussbericht aufzunehmen. </p>



<p>Griffin betonte aber auch, dass ein Beratungsausschuss letztlich nur berät. Seine Empfehlungen seien der NASA willkommen, weil es im laufenden Tagesgeschäft oft sehr schwer sei, einen Schritt zurückzutreten und das Ganze von einer höheren Warte aus zu sehen. Aber &#8222;am Ende des Tages&#8220; seien die Mitglieder eines Beratungsausschusses nun mal nicht für das verantwortlich, was sie empfehlen. Verantwortlich für das Raumfahrtprogramm als Ganzes seien vielmehr die Manager der NASA und daher seien letztlich sie es, die die Entscheidungen treffen würden, was zu tun sei und was nicht.  </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/naechster-shuttle-start-im-maerz-2006/" data-wpel-link="internal">Nächster Shuttle-Start im März 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Herstellungsfehler am externen Tank?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/herstellungsfehler-am-externen-tank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2005 15:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29916</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Ingenieursteam der Nasa und ihrer Vertragspartner überprüft die Herstellungsgeschichte des externen Tanks der Discovery, um Hinweise zum Abplatzen eines Stücks Schaumstoffisolation zu finden. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. NASA-Offizielle sagten jetzt, dass der Schaumstoff in jenem Bereich während der Herstellung leicht beschädigt wurde und mit einer Standardprozedur für derartige Fälle &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/herstellungsfehler-am-externen-tank/" data-wpel-link="internal">Herstellungsfehler am externen Tank?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Ingenieursteam der Nasa und ihrer Vertragspartner überprüft die Herstellungsgeschichte des externen Tanks der <i>Discovery</i>, um Hinweise zum Abplatzen eines Stücks Schaumstoffisolation zu finden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082005174700_small_1.jpg" alt="None" width="462" height="424"/><figcaption>
Die Stelle im Bereich der &#8222;PAL-Rampe&#8220;, an der ein Stück Schaumstoff abplatzte und die wahrscheinlich schon bei der Herstellung leicht beschädigt wurde.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>NASA-Offizielle sagten jetzt, dass der Schaumstoff in jenem Bereich während der Herstellung leicht beschädigt wurde und mit einer Standardprozedur für derartige Fälle &#8211; die gar nicht so selten sind &#8211; repariert wurde.
<br>
Das Ausmaß dieses Schadens war sehr klein und er mag nichts mit dem Start-Vorfall am 26.&nbsp;Juli zu tun zu haben. Aber er hat die Aufmerksamkeit der Ingenieursgemeinde auf sich gezogen, denn wenn der Startvorfall zurückverfolgt werden kann bis zu diesem oder einem anderen bekannten Herstellungsfehler, dann könnte die NASA das derzeit gültige neuerliche Startverbot für die Shuttles in relativ kurzer Zeit aufheben, weil dann keine grundsätzlichen Modifikationen am Tank nötig wären.</p>



<p>Allerdings: Die Zeit wird knapp. Denn das nächste verfügbare Startfenster für die <i>Atlantis</i>, das ursprünglich am 9.&nbsp;September begann, ist nun auf vier Tage zusammengeschrumpft, vom 22. bis zum 25.&nbsp;September. Grund dafür ist einfach die verspätete Rückkehr der <i>Discovery</i>, die für eine eventuelle Rettungsmission gleich wieder zum Start hergerichtet werden muss. Die NASA hofft, den Termin halten zu können. Das nächste Startfenster öffnet sich dann erst wieder im November.
<br>
Die Frage nach einer vorherigen Beschädigung der Schaumstoffisolation am externen Shuttletank kam während einer Überprüfung nach dem Start auf. Beim Start war einige Sekunden nach der Ablösung der Feststoffbooster überraschend ein etwa ein Kilogramm schweres Schaumstoffteil vom Tank abgeplatzt, von einer &#8222;aerodynamischen Rampe&#8220;, die dazu dient, während des Starts außen am Tank liegende Druckleitungen und Kabel vor Turbulenzen der mit Überschallgeschwindigkeit vorbei strömenden Luft zu schützen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082005174700_small_2.jpg" alt="None" width="273" height="507"/><figcaption>
&#8222;Inline&#8220;-Entwurf für Schwerlastträger auf Basis der Shuttle-Technik: Nutzlast 
<i>über</i>
 dem Tank.
<br>
(Bild: ATK Thiokol)
</figcaption></figure></div>



<p>Diese PAL-Rampe (&#8222;protuberance air load&#8220;) wird von Hand aufgesprüht und geformt. Daher kann es eher zu Unregelmäßigkeiten kommen als bei anderen Teilen der Isolation, die maschinell aufgebracht werden. Die PAL-Rampe ist allerdings zu kompliziert geformt, um noch maschinell geformt zu werden, und wurde im Nachgang der <i>Columbia</i>-Katastrophe auch nicht überarbeitet, da ihr Design einwandfrei schien und die letzte bekannte Abplatzung von Material über 20&nbsp;Jahre zurück liegt.
<br>
Ein NASA-Offizieller, der mit dem neuen Vorfall vertraut ist, sagte, dass der Bereich der PAL-Rampe während seiner Herstellung eine leichte Beschädigung erfuhr. In solchen Fällen würde routinemäßig der Riss mit roter Farbe getränkt und dann der Schaumstoff per Sandstrahlgebläse entfernt, bis keine rote Farbe mehr zu sehen sei. In diesem konkreten Fall sei von der Beschädigung eine kleine Einbuchtung zurück geblieben, die im Rahmen der Richtlinien akzeptabel gewesen sei. Allerdings war es diese Region, in der das Stück beim Start abplatzte.</p>



<p>NASA-Administrator Michael Griffin sagte: &#8222;Die gute Nachricht ist, dass fast alle Änderungen am Tank funktionierten. Einige allerdings nicht. Was ist nun der Unterschied zwischen ihnen? Das ist es, was Ingenieure tun. [&#8230;] Wir haben jetzt echte Testdaten, an denen wir sehen können, wie gut wir gearbeitet haben oder auch nicht, und warum nicht. Solche Daten hatten wir niemals zuvor. Niemals.&#8220;
<br>
Griffin sagte weiter, dass jeder externe Tank in seiner Laufbahn leichte Beschädigungen erfährt. &#8222;Leute berühren ihn, oder lehnen sich dagegen oder sonst etwas, und manche Stellen müssen dann eben repariert werden. Diese Bereiche müssen wir im Auge behalten. Aber wir werden niemals vermeiden können, dass es gewisse Ausbesserungsarbeiten geben muss.&#8220;</p>



<p>Im Licht heutiger Erkenntnisse war der Ansatz der Shuttle-Konstrukteure, die Raumfähre beim Start <i>parallel</i> zum externen Tank zu platzieren, offensichtlich eine Fehlentscheidung. Der externe Tank ist der einzige Teil des Systems, das nach dem Start nicht wiederverwendet werden kann &#8211; von daher ist es nur zu verständlich, dass man sich mit diesem Tank nicht gerade unnötig viel Mühe geben möchte. Und die Schaumstoffisolation ist zwar nötig, aber ob beim Start ein paar Stücke mehr oder weniger davon abplatzen, würde eigentlich niemanden stören, wäre da nicht der empfindliche Hitzeschild der Raumfähre. Wäre es nicht möglich gewesen, die Raumfähre einfach <i>oberhalb</i> des Tanks zu montieren? So wie man es in ersten Entwürfen von künftigen Schwerlastträgern sieht, die ja auch auf Basis der Shuttle-Technik gebaut werden sollen? Dann würden die abplatzenden Schaumstoffstücke einfach harmlos zu Boden fallen und niemand würde sich dafür interessieren.</p>



<p>Nun ja, für die verbleibenden Shuttle-Starts kommen solche Überlegungen sicher zu spät und man wird wohl oder übel mit der Parallelmontage von Shuttle und Tank leben und das Beste daraus machen müssen.</p>
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		<title>Discovery ist gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-ist-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2005 14:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-114]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über 900 Tage seit dem letzten Flug eines Space Shuttles hob heute um 16.39 Uhr (MESZ) wieder ein Space Shuttle ab. Update Mittwoch, 20 Uhr: Die NASA gab heute bekannt, dass die Mission aus ihrer Sicht bisher absolut sicher verlief. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA. Große Anspannung lag auf dem gesamten Team und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Über 900 Tage seit dem letzten Flug eines Space Shuttles hob heute um 16.39 Uhr (MESZ) wieder ein Space Shuttle ab. <u>Update Mittwoch, 20 Uhr</u>: Die NASA gab heute bekannt, dass die Mission aus ihrer Sicht bisher absolut sicher verlief.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072005163802_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072005163802_small_1.jpg" alt="None" width="354" height="294"/></a><figcaption>
Start der Discovery am 26. Juli 2005 (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Große Anspannung lag auf dem gesamten Team und der Besatzung, als die Discovery wie geplant in den blauen Himmel von Florida schoss. Eine große Verantwortung hatte nicht zuletzt auf den Ingenieuren gelegen, die die beim ersten Startversuch entdeckten Fehler in den Sensoren am externen Tank beseitigen mussten. (<a href="https://www.raumfahrer.net/warum-wir-auf-den-start-warten-muessen/" data-wpel-link="internal">Warum wir auf den Start warten müssen</a>). Jedoch gab die NASA am vergangenen Sonntag ihr finales &#8222;Go&#8220; für den heutigen Starttermin. 
<br>
Es war ein warmer Tag in Cape Kennedy, ideale Voraussetzungen für einen Start. Die Crew hatte sich gegen 14 Uhr in den Orbiter begeben und die letzten Startvorbereitungen durchgeführt. Alle Vorbereitungen verliefen problemlos &#8211; anders als beim ersten Startversuch am 13. Juli, als sowohl das Wetter als auch die Technik Probleme machten. </p>



<p>Die Discovery wird mit der Mission STS-114 dringend benötigte Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation transportieren. Daneben sollen die Sicherheitsupdates an dem Raumfahrzeug ausgiebig getestet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072005163802_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072005163802_small_2.jpg" alt="Discovery" width="355" height="229"/></a><figcaption>
Die 
<i>Discovery</i>
 auf der Startrampe mit der zur Seite gefahrenen riesenhaften Serviceplattform. Man beachte zum Vergleich die Größe der Menschen und Autos links unten (zum Vergrößern anklicken).
<br>
(Bild: NASA/KSC)
</figcaption></figure></div>



<p>Eine längere Verschiebung des Starttermins war von der NASA als kritisch angesehen worden, da ein Start im August zwar theoretisch möglich gewesen wäre, allerdings hätte er dann bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen stattfinden müssen. Um aus den Fehlern des Columbia-Unglücks zu lernen, wird jedoch der Space Shuttle Start nun von etlichen Kameras gefilmt, um Beschädigungen beim Start früher entdecken zu können. Das wäre bei einem Starttermin im August nicht mehr möglich gewesen. Das nächste günstige Startfenster hätte sich erst wieder im September aufgetan.</p>



<p><strong>Update 17.45 Uhr</strong>
<br>
Der Start der Discovery ist erfolgreich verlaufen. Drei Minuten nach dem Start wurden erfolgreich die <i>Solid Rocket Boosters</i> abgetrennt, nach etwa 10 Minuten der externe Tank. Während letzterem Manöver nahmen Kommandantin Collins und der japanische Astronaut Soichi Noguchi die Abtrennung durch die rückgewandten Fenster des Orbiters auf, um eventuell losgelüste Schaumstoffisolierungsteile zu beobachten. </p>



<p>Wie Spacefligtnow berichtet, löste sich während des Abtrennen des Tanks ein größeres Schaumstoffteil vom Tank, das jedoch die Discovery nicht traf. Die NASA hat diesen Vorfall bisher nicht bestätigt. </p>



<p><strong>Update 23.29 Uhr</strong>
<br>
Wie die NASA mittlerweile bestätigte, gab es während des Starts &#8211; insbesondere während des Abwurfs der Feststoffbooster &#8211; größere Bruchstücke des Isolierschaums des externen Tanks, die sich von diesem gelöst hatten. Ob eines dieser Stücke die Discovery getroffen hat, sei noch unklar. </p>



<p>Aufgrund der Vielzahl gemachter Bilder während des Abhebens vom Boden, mit automatischen Kameras an der Shuttleaußenwand, durch die Astronauten von innen sowie durch hochfliegende Flugzeuge dürfte die Auswertung einige Zeit dauern. Durch die konsequente Überwachung wurde sogar der Zusammenstoß eines Vogels direkt nach dem Start beobachtet. </p>



<p>Die Discovery hat mittlerweile die Türen ihrer Nutzlastbucht geöffnet, eine Kurskorrektur erfolgreich absolviert und fliegt auf Kurs zur ISS. Bis zur Ankunft soll mit Hilfe eines Sensoren-bestückten Armes die Raumfähre auf Fehler hin untersucht werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072005163802_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072005163802_small_3.jpg" alt="None" width="313" height="235"/></a><figcaption>
Losgelöstes Stück Schaumstoff, aufgenommen während der Abtrennung des externen Tanks (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Update Mittwoch, 9.55 Uhr</strong>
<br>
Die genauere Untersuchung der während des Starts gemachten Bilder weist eventuell auf eine Beschädigung des Hitzeschilds der Discovery hin. Aktuell wird die Unterseite des Orbiters mit einem neu entwickelten Sensorarm von der Besatzung untersucht. Genauere Informationen stehen noch aus. </p>



<p><strong>Aktuelle Ereignisse rund um die Mission STS-114 finden Sie weiterhin ständig aktuell auf unserer <a href="https://www.raumfahrer.net/sts-114-statusreport/" data-wpel-link="internal">Statusseite</a>.</strong></p>
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		<title>Langsam wird es ernst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/langsam-wird-es-ernst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2005 17:16:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA übt &#8222;Worst-Case&#8220; Szenario, um ein weiteres Unglück zu verhindern. Ein Beitrag von Matthias Pfeiffer. Quelle: Spaceflight Now. Das Shuttle Discovery dockte gestern in einer dramatischen Missionssimulation an der Internationalen Raumstation (ISS) an. Teil der Simulation waren vermutete Einschläge von Isolationsschaum des Haupttanks in die Vorderkante des rechten Flügels und in das Haupttriebwerk (SSME) während [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA übt &#8222;Worst-Case&#8220; Szenario, um ein weiteres Unglück zu verhindern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Matthias Pfeiffer. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Das Shuttle <i>Discovery</i> dockte gestern in einer dramatischen Missionssimulation an der <i>Internationalen Raumstation</i> (ISS) an. Teil der Simulation waren vermutete Einschläge von Isolationsschaum des Haupttanks in die Vorderkante des rechten Flügels und in das   Haupttriebwerk (SSME) während des erdachten Starts.</p>



<p>Die Simulation, welche am Mittwoch mit einem Scheinstart vom <i>Kennedy Space Center</i> begann, soll die Problemhandhabung nach der Columbia-Katastrophe auf die Probe stellen und gleichzeitig der Shuttle-Crew und dem <i>Mission Control Team</i> die Möglichkeit geben ihre Fähigkeiten weiter zu verfeinern.</p>



<p>Die Flugleiter und Mitglieder des <i>NASA Mission Management Team</i> (MMT)  inszenierten sogar eine Pressekonferenz, komplett mit Fragen von Reportern, die von eigenen Pressesprechern gespielt wurden.</p>



<p>&#8222;Es war großartig! Alle haben sich richtig ins Zeug gelegt.&#8220; sagte der Vorsitzende des <i>MMT</i> Wayne Hale am Freitag. &#8222;Das ist wie ein echter Flug. Alle geben sich extrem viel Mühe und wir hatten eine Menge Emotionen. Was aber gut ist, denn es zeigt, dass die Leute es ernst nehmen. Dennoch ist nichts außer Kontrolle geraten. Alle haben vernünftige Entscheidungen getroffen und das finde ich, ist sehr gut.&#8220;</p>



<p>John Shannon, ein führendes Mitglied des <i>MMT</i>, sagte zur Simulation: &#8222;Das ist wie ein Spiel. Und das hier ist unsere Generalprobe. Ich bin von der Wiedergabetreue vollkommen überrumpelt, ebenso von der Anzahl der Teilnehmer.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032005181617_small_1.jpg" alt="None" width="440" height="291"/><figcaption>
Ein Blick in das Kontroll-Center(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Für die Generalprobe hat das <i>MMT</i> einen kompletten Countdown inszeniert, der vom Startleiter Mike Leinbach und NASA Test-Direktor Jeff Spaulding geführt wurde.</p>



<p>Der Countdown ging weitestgehend ohne Probleme, der Start ereignete sich dann gegen 17:55 Uhr. Aber nur Sekunden danach begann das Simulations Team die <i>Discovery</i>-Crew und die Flugleitung in Houston mit Problemen zu bewerfen. Natürlich wurden dabei verschiedene Einschläge von Isolationsschaum des externen Tanks, welche ja der Grund für die Columbia Katastrophe waren, simuliert.
<br>
Der Tank des <i>Columbia</i>-Orbiters wurde modifiziert, um zu verhindern, dass größere Stücke des Isolationsschaumes während des Flugs wegbrechen. Obwohl es nicht möglich ist, ein Ausbrechen von Schaumstücken komplett zu verhindern, ist Wayne Hale dennoch zuversichtlich, dass der Tank als sicher genug erachtet werden kann. Immerhin hat man 2 Jahre Arbeit investiert um die Bruchstückgröße zu minimieren.
<br>
&#8222;In einer perfekten Welt, würde man sagen, dass das größte Bruchstück der Flügelvorderkante unmöglich schaden kann.&#8220; So Hale. &#8222;In einem <i>Worst-Case</i> Szenario kann man das nicht mal behaupten, selbst nach dem was wir alles getan haben. Aber was wir sagen können ist, dass wir   aus einer realistischen Sicht eine ausreichende Sicherheitsreserve haben.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032005181617_small_2.gif" alt="None" width="379" height="259"/><figcaption>
Ein Stück Schaum durchschlägt den Flügel (Bild/Animation: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Um absolut sicher zu gehen, werden die ersten beiden Flüge des Shuttle als Testflüge behandelt. Neue, hoch auflösende Fernsehkameras werden den <i>Discovery</i>-Start im Mai mit einer noch nie gesehenen Qualität aufzeichnen. Weitere Kameras am Shuttle, dem Tank und an den Feststoff-Boostern werden zusätzlich Bilder während dem Aufstieg ins Weltall senden.
<br>
Zusätzlich werden zwei Flugzeuge das <i>Shuttle</i> während der Trennung der <i>Booster</i> aufnehmen, die Astronauten werden Bilder vom Tank machen und sogar militärische Spionage-Satelitten werden geheime Bilder vom <i>Shuttle</i> schießen, um nach Schäden Ausschau zu halten.</p>



<p>Sensoren direkt hinter Profilvorderkante des Flügels sollen Stärke und Ort eines möglichen Treffers messen. Die Crew wird Laser-Sensoren, die am Ende des Auslegerarms befestigt sind, verwenden um die Flügel eingehend zu prüfen und zusätzlich wird die Crew der <i>ISS</i> die Kacheln des Hitzeschildes an der Unterseite des <i>Shuttles</i> während dem Anflug auf die Station fotographieren.</p>



<p>Das Ausmaß eines möglicherweise aufgetretenen Schadens würde dann bei einem echten Flug die weitere Vorgehensweise seitens der NASA bestimmen. Ein geringer Schaden könnte als akzeptierbar für den Wiedereintritt erachtet werden. Ernsthaftere Schäden würden einen Weltraumspaziergang (oder auch <i>EVA</i> genannt) auf den Plan rufen, während dem der Schaden repariert wird. Sollte ein möglicher Schaden nicht eindeutig behebbar herausstellen, oder   sollte er gar zu schwerwiegend sein, so würde die in die Raumstation &#8222;umziehen&#8220; und auf die Rettung durch ein anderes <i>Shuttle</i> warten.</p>



<p>Obwohl niemand von einem nennenswerten Vorfall beim nächsten Start ausgeht, wurde die Missionsleitung bei dieser Simulation gezwungen die nach Columbia neuentwickeltenen Techniken bei einem realitätsnahen Szenario zu testen.</p>



<p>Um die Sache noch etwas spannender zu machen erzeugte das Simulationsteam kurz nach dem Start eine Störung in einer Brennstoffzelle und meldete, dass durch ein Leck im Hauptantrieb Wasserstoff austritt und der Antrieb wurde etwas zu früh abgeschaltet, was einen leichten Geschwindigkeitsverlust zur Folge hatte. Letztlich wurde die Crew angewiesen Treibstoff zu sparen, wodurch sie aber nicht das Manöver durchführen konnte, das es der Crew ermöglicht hätte den Tank zu fotographieren.</p>



<p>Viel besorgniserregender waren aber die Meldung, dass zwei Ereignisse im Zusammenhang mit Isolationsschaum während des Aufstiegs entdeckt wurden. Am zweiten Tag der Simulation zeigten die Auswertung der Bilder und Radaraufnahmen mindestens neun Vörfalle, die durch Schaumbruchstücke ausgelöst wurden. Davon ein Einschlag in die Profilvorderkante des rechten Flügels und ein Treffer auf die rechte Düse des Hauptantriebs.</p>



<p>Die Crew der <i>Discovery</i> verbrachte den zweiten Tag im Flugsimulator damit, die Flügel mit dem Laser-Sensorsystem zu überprüfen. Leider brachte dieser Test keine genauen Ergebnisse und ließ damit keine Rückschlüsse auf mögliche Schäden zu. Bilder die von der <i>ISS</i>-Crew aufgenommen wurden zeigten aber weiße Flecken auf den schwarzen Kacheln des Hitzeschildes.
<br>
Da sie Simulation noch läuft, werden die Daten noch ausgewertet und man versucht mögliche Schäden zu bestimmen um so das weitere Vorgehen zu entscheiden. NASA Ingenieure werden wohl bis zum sechsten Tag mit der Auswertung beschäftigt sein.</p>



<p>Obwohl die Ergebnisse noch nicht vorliegen, so erkennt man, dass die NASA alles unternimmt um eine weiter Katatstrophe zu verhindern. Solange nicht bewiesen ist, dass ein Flug sicher ist, wird die <i>Discovery</i> nicht starten. Dazu Hale: &#8222;Selbst wenn wir die <i> Discovery</i> noch einen weiteren Monat am Strand parken müssen&#8220;</p>
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		<item>
		<title>Entdeckung im Virgo-Haufen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/entdeckung-im-virgo-haufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2003 17:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Cluster]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[Sternbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Virgo-Haufen wurde eine isolierte Wolke gefunden und man stellte fest, dass sich ein Stern auch ohne Gasansammlung bilden kann. Ein Beitrag von dominikpuckert. Quelle: ESO. Mit einer Entfernung von wenigen 50 Millionen Lichtjahren ist der Virgo Cluster der nächste Galaxien-&#8222;Cluster&#8220;. [Ein Cluster ist eine Ansammlung von Galaxien] Es wurde im Sternbild Jungfrau gefunden und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Virgo-Haufen wurde eine isolierte Wolke gefunden und man stellte fest, dass sich ein Stern auch ohne Gasansammlung bilden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von dominikpuckert. Quelle: ESO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19012003183355_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Wolke im Cluster
</figcaption></figure></div>



<p>Mit einer Entfernung von wenigen 50 Millionen Lichtjahren ist der Virgo Cluster der nächste Galaxien-&#8222;Cluster&#8220;. [Ein Cluster ist eine Ansammlung von Galaxien] <br> Es wurde im Sternbild Jungfrau gefunden und ist eine große und dichte Ansammlung von hunderten Galaxien. Der &#8222;ClusterZwischenraum&#8220; der Virgogalaxien ist von heißem strahlendem Gas durchzogen und wurde kürzlich durch die &#8222;Sterne-Bevölkerung&#8220; gereinigt. </p>



<p><br> So wurden die Sterne als leuchtende Teile der Galaxie beobachtet. Die meisten massiven junge Sterne werden oft erst indirekt durch die starke Emission der umliegenden Gasschicht sichtbar. Diese &#8222;H2 Gebiete&#8220; (beinhalten inonisierten Wasserstoff, daher der Name) können sehr breit werden und bilden die schönen Spiralarme, die man in Galaxien wie unserer Milchstraße sehen kann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19012003183355_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Wolke im Cluster
</figcaption></figure></div>



<p><br> Neue Beobachtungen des japanischen 8m-Sabaru Teleskopes und des ESO Very Large Telescopes (VLT) haben nun gezeigt dass sich massenreiche Sterne auch in Isolation bilden können. In einer Kooperation zwischen den Astronomen, die in den 2 weltklasse Teleskopen arbeiten, haben sie eine kompakte H2-Region gefunden, und zwar an der Grenze zwischen dem äußersten Halo einer Virgo Galaxie und dem Virgo &#8222;Zwischenraum&#8220;. <br> Diese Wolke wird von einigen massereichen jungen Sternen beleuchtet und aufgeheizt. Die geschätzte Gesamtmasse der Sterne in der Wolke beträgt gerademal einige hundert Sonnenmassen.</p>



<p>Solche Objekte kamen in den vergangenen Epochen selten vor. Trotzdem könnte es in der Vergangenheit mehrer gegeben haben, wo sie vermutlich für die Form der Clustergalaxien-Konstellation verantwortlich waren. Massenreiche Serne in solchen H2 Regionen werden als Supernova am Ende ihres kurzen Lebens explodieren und den &#8222;Innenkosmos&#8220; des Clusters mit schweren Elementen bereichern.  </p>
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