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	<title>Israel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Israel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ÖWF: Mars Analog Mission erfolgreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 09:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen endete die 13. Mars Analog Mission AMADEE-20 des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Zum Abschluss der Mission, an der Forschende aus 25 Ländern beteiligt waren, empfing der Präsident des Gastlandes Israel, Izchak Herzog zwei Analog-Astronauten, um sich näher über die Mars Simulation zu informieren. Im Rahmen der Missionsanalyse mit der israelischen Raumfahrtagentur wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor wenigen Tagen endete die 13. Mars Analog Mission AMADEE-20 des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Zum Abschluss der Mission, an der Forschende aus 25 Ländern beteiligt waren, empfing der Präsident des Gastlandes Israel, Izchak Herzog zwei Analog-Astronauten, um sich näher über die Mars Simulation zu informieren. Im Rahmen der Missionsanalyse mit der israelischen Raumfahrtagentur wurden bilaterale Folgekooperationen besprochen. Eine Presseaussendung des ÖWF.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: ÖWF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021aOeWFFlorianVoggeneder2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021aOeWFFlorianVoggeneder26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Analog-Astronaut*innen verlassen Habitat nach drei Wochen Isolation. (Foto: ÖWF/Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p>8. November 2021</p>



<p><strong>Ausgezeichnet auf dreiwöchige Isolation vorbereitet</strong><br>Bei der Simulation in der israelischen Negev Wüste waren die sechs Analog-Astronaut*innen erstmals für drei Wochen vollkommen auf sich gestellt und lebten und arbeiteten isoliert von der Umwelt.</p>



<p>Dazu Alon Tenzer, israelischer Analog-Astronaut: „In der Isolationsphase sind wird in Sachen Arbeitsintensität sicher an die Grenzen des Machbaren gegangen. Dass die Zusammenarbeit auf engstem Raum dennoch so gut funktioniert hat und wir die drei Wochen mental so gut überstanden haben, liegt v.a. an der ausgezeichneten Vorbereitung der Mission und dem professionellen Auswahlverfahren der Analog-Astronaut*innen durch das ÖWF. Das Team war perfekt zusammengestellt.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021bOeWFFlorianVoggeneder2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oewf08112021bOeWFFlorianVoggeneder26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Analog-Astronauten mit autonom navigierender Drohne. (Foto: ÖWF/Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p>Erfolgreich getestet wurde die vom ÖWF entwickelte Explorationskaskade, bei der zunächst Drohnen, dann Roboter und schließlich die Analog-Astronaut*innen für die Erforschung des Testgeländes zum Einsatz kommen.<br>Bei den Experimenten gewonnene Daten werden in den kommenden Monaten von den beteiligten Forschungsinstitutionen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Portugal, Schweden, USA und dem Vereinigten Königreich ausgewertet und die Ergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlicht.</p>



<p><strong>Weltweite Aufmerksamkeit</strong><br>Medien aus aller Welt berichteten über die Mission des ÖWFs, das somit ein Millionenpublikum erreichte.<br>Über die Raumfahrtbranche hinaus würdigten der Präsident von Israel und internationale Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft die wissenschaftliche Arbeit des ÖWFs.<br>Allen voran der Generaldirektor der Europäischen Weltraum Organisation ESA, Josef Aschbacher.</p>



<p>Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „AMADEE-20 hat uns dem Roten Planeten wieder ein Stück nähergebracht. Schon jetzt kann ich sagen, dass die Explorationskaskade ein Erfolg ist und wir diese Expeditionsmethode jedenfalls weiterentwickeln werden.&#8220; Für Grömer sei – neben der wissenschaftlichen Arbeit – vor allem auch das internationale Interesse an den Analog Missionen einmal mehr ein großer Erfolg. „200 Forschende aus 25 Ländern haben teilgenommen, unsere Analog-Astronaut*innen kommen aus sechs verschiedenen Ländern. Mit unserer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit erreichen wir Millionen von Menschen und etablieren damit die Marke ‚Rot-Weiß-Rot&#8216; weltweit. Wir zeigen damit nicht nur, dass Österreich einen fixen Platz in der Weltraumforschung hat, Österreich wird damit auch für die internationale F&amp;E-Branche sowie Investoren interessant. Wir stärken damit den Hightech-Standort Österreich und schaffen Perspektiven!&#8220;</p>



<p><strong>Über das ÖWF</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert<em>innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner</em>innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.<br><a href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oewf.org</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg522040#msg522040" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mars-Missions-Simulation mit Netzwerktechnik von LANCOM</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-missions-simulation-mit-netzwerktechnik-von-lancom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 20:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WLAN goes Mars &#8211; Österreichisches Weltraum Forum simuliert Mars-Mission mit Netzwerktechnik von LANCOM. Eine Pressemitteilung der LANCOM Systems GmbH. Quelle: LANCOM Systems GmbH. Aachen/Negev Wüste, Israel, 20. Oktober 2021 – Zur Vorbereitung zukünftiger astronautischer Mars-Missionen simuliert das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) zum 13. Mal eine Mars-Expedition auf der Erde. Das Testgelände der aktuellen AMADEE-20 Mission [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">WLAN goes Mars &#8211; Österreichisches Weltraum Forum simuliert Mars-Mission mit Netzwerktechnik von LANCOM. Eine Pressemitteilung der LANCOM Systems GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: LANCOM Systems GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AllFemaleEVAoutsideOeWFFlorianVoggeneder2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AllFemaleEVAoutsideOeWFFlorianVoggeneder26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: ÖWF, Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p>Aachen/Negev Wüste, Israel, 20. Oktober 2021 – Zur Vorbereitung zukünftiger astronautischer Mars-Missionen simuliert das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) zum 13. Mal eine Mars-Expedition auf der Erde. Das Testgelände der aktuellen AMADEE-20 Mission liegt in der Negev Wüste in Israel. Für die reibungslose Kommunikation und stabile Datenübertragung im Feld sorgen Netzwerkkomponenten des deutschen Infrastrukturausrüsters LANCOM Systems. Heute beginnt für die sechs Astronaut*innen die zweite Hälfte der dreiwöchigen Isolationsphase.</p>



<p>Noch steht in den Sternen, wann die erste bemannte Mars-Mission Wirklichkeit wird. Die Vorbereitungen für die Reise zum Roten Planeten laufen jedoch auf Hochtouren. Im Rahmen des Forschungsprogramms AMADEE simuliert das ÖWF alle zwei bis drei Jahre eine Mars-Expedition unter möglichst realen Bedingungen. Seit 2012 unterstützt LANCOM Systems das Forschungsteam mit hoch robuster Funk- und Netzwerktechnik made in Germany.</p>



<p><strong>Missionskritische Infrastruktur</strong><br>Auch bei der aktuellen Expedition im Machtesch Ramon Krater in der Negev Wüste im Süden Israels bildet LANCOM Hardware die Basis für die missionskritische Kommunikationsinfrastruktur im Feld: Leistungsstarke Router und klimastabile Outdoor Access Points, montiert auf Fotostativen, erzeugen mittels Richtfunkstrecken ein flächendeckendes WLAN. Sowohl die Kommunikation der Astronaut*innen untereinander als auch die Datenübertragung zur „Basisstation“ erfolgen über das Drahtlosnetz.</p>



<p><strong>Raumanzug funkt Vitaldaten</strong><br>Sensoren in den Analog-Raumanzügen überwachen kontinuierlich Vitaldaten wie CO<sub>2</sub>&#8211; und Sauerstoff-Gehalt, Körpertemperatur und Herzfrequenz. Über integrierte WLAN-Antennen auf dem Rücken der Raumanzüge werden die lebenswichtigen Daten sowie von der Helmkamera aufgezeichnete Live-Videos über das WLAN-Funknetz übertragen. Auch die Daten aus den 25 geplanten wissenschaftlichen Experimenten laufen über das Drahtlosnetz.</p>



<p>Noch bis zum 31. Oktober 2021 wird das Astronaut*innenteam – eine Frau und fünf Männer aus Österreich, Deutschland, Israel, Spanien, Portugal und den Niederlanden – in völliger Isolation von der Außenwelt für zukünftige astronautische Mars-Missionen forschen. Insgesamt sind mehr als 200 Forschende aus 25 Ländern an der internationalen Mission unter Führung des ÖWF beteiligt.</p>



<p><strong>Über AMADEE-20:</strong><br>Von 4. bis 31. Oktober 2021 führt das Österreichische Weltraum Forum – in Kooperation mit der staatlichen israelischen Raumfahrtagentur Israel Space Agency sowie D-MARS – eine ganzheitliche, analoge Mars-Feldsimulation in der Negev Wüste in Israel durch. Diese Expedition findet in einer sogenannten terrestrischen Mars-Analogumgebung statt und wird von einem Mission Support Center von Österreich aus geleitet. Ein speziell trainiertes, sechsköpfiges Analog-Astronaut*innen-Team testet mithilfe von Raumanzugsimulatoren 16 Experimente und Verfahren für die zukünftige astronautische und robotische Exploration des Roten Planeten. Mehr: <a href="http://oewf.org/amadee-20/" data-type="URL" data-id="oewf.org/amadee-20/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">oewf.org/amadee-20/</a></p>



<p><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum:</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expertinnen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildnerinnen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <a type="URL" id="www.oewf.org" href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oewf.org</a></p>



<p><strong>Über LANCOM Systems:</strong><br>Die LANCOM Systems GmbH ist führender europäischer Hersteller von Netzwerk- und Security-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung. Das Portfolio umfasst Hardware (WAN, LAN, WLAN, Firewalls), virtuelle Netzwerkkomponenten und Cloud-basierendes Software-defined Networking (SDN). Soft- und Hardware-Entwicklung sowie Fertigung finden hauptsächlich in Deutschland statt, ebenso wie das Hosting des Netzwerk-Managements. Besonderes Augenmerk gilt der Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit. Das Unternehmen hat sich der Backdoor-Freiheit seiner Produkte verpflichtet und ist Träger des vom Bundeswirtschaftsministerium initiierten Vertrauenszeichens „IT-Security Made in Germany&#8220;. LANCOM wurde 2002 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Würselen bei Aachen. Zu den Kunden zählen KMU, Behörden, Institutionen und Großkonzerne aus aller Welt. Seit Sommer 2018 ist das Unternehmen eigenständige Tochtergesellschaft des Münchner Technologiekonzerns Rohde &amp; Schwarz.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg520684#msg520684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18155.msg521551#msg521551" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg521707#msg521707" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg521707#msg521707" target="_blank" rel="noopener">Marssimulationen AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF)</a></a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschungsteam der Universität Klagenfurt erprobt Mars-Helikopter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forschungsteam-der-universitaet-klagenfurt-erprobt-mars-helikopter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 14:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass der Mars-Helikopter „Ingenuity“ derzeit den Roten Planeten erkundet, ist unter anderem einer Navigationstechnologie verdankt, die von Stephan Weiss, Professor für Regelung Vernetzter Systeme an der Universität Klagenfurt, mitentwickelt wurde. Drei Doktoranden von ihm werden von 4. bis 10. Oktober 2021 nun an der AMADEE-20 Marsmissionssimulation des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) teilnehmen und Daten zur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dass der Mars-Helikopter „Ingenuity“ derzeit den Roten Planeten erkundet, ist unter anderem einer Navigationstechnologie verdankt, die von Stephan Weiss, Professor für Regelung Vernetzter Systeme an der Universität Klagenfurt, mitentwickelt wurde. Drei Doktoranden von ihm werden von 4. bis 10. Oktober 2021 nun an der AMADEE-20 Marsmissionssimulation des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) teilnehmen und Daten zur Weiterentwicklung des Helikopters in der Negev Wüste in Israel sammeln. Eine Medienmitteilung der Universität Klagenfurt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Klagenfurt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AFornasierChBrommerMScheiberaauMueller2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AFornasierChBrommerMScheiberaauMueller26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Allessandro Fornasier, Christian Brommer und Martin Scheiber (v.l.n.r.). (Foto: aau/Müller)</figcaption></figure></div>



<p>Da auf dem Mars keine GPS-Signale zur Verfügung stehen, brauchen alle Roboter, die zu Boden oder zu Land den fremden Planeten erkunden, eine alternative Navigationstechnologie. „Der Mars-Helikopter navigiert kamerabasiert, das heißt, wir statten ihn technisch mit ‚Augen‘ aus, die ihm helfen, sich zu orientieren“, fasst Christian Brommer zusammen, der gemeinsam mit seinen Kollegen Alessandro Fornasier und Martin Scheiber Anfang Oktober nach Israel aufbrechen wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnenteammitWeissaauMueller1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnenteammitWeissaauMueller26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Martin Scheiber, Stephan Weiss, Christian Brommer &amp; Allessandro Fornasier (v.l.n.r.). (Foto: aau/Müller)</figcaption></figure></div>



<p>Was einfach klingt, ist in Wahrheit hoch komplex, insbesondere, da der Helikopter bisher unbekanntes Terrain erkundet und daher möglichst genau und stabil fliegen muss. Christian Brommer erklärt dazu: „In der Negev Wüste finden wir marsähnliche Umgebungen vor, also Klippen und Hänge sowie unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten. Wir können auf diesem Weg viele Daten sammeln, die es uns ermöglichen sollen, die Navigationstechnologie entscheidend weiterzuentwickeln.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnefuerAMADEE20aauKK2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnefuerAMADEE20aauKK26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Drohne für AMADEE20. (Foto: aau/KK)</figcaption></figure></div>



<p>Der in Israel zum Einsatz kommende Helikopter verfügt dabei über die gleichen Sensoren wie Ingenuity. Daten zu verschiedenen Höhen, Geschwindigkeiten, Abständen zwischen Boden und Helikopter sollen so erhoben werden. „Gleichzeitig haben wir auch Sensoren an Board, die hochakkurate GPS-Daten sammeln. Wir können so vergleichen, wie der Helikopter sich wirklich orientiert und wie nah wir mit der kamerabasierten Navigation im Vergleich liegen“, so Brommer. Die gesammelten Daten werden auch dem Jet Propulsion Laboratory der NASA zur Verfügung gestellt und nach der Analogmission mit den dortigen Kolleg*innen besprochen.</p>



<p>Die Experimente des Klagenfurter Forschungsteams sind Teil der AMADEE-20 Mars Simulation. Zwischen 4. und 31. Oktober 2021 wird das Österreichische Weltraum Forum – in Kooperation mit der staatlichen israelischen Raumfahrtagentur Israel Space Agency sowie D-MARS – eine ganzheitliche, analoge Mars-Feldsimulation in der Negev Wüste in Israel durchführen. Diese Expedition wird in einer sogenannten terrestrischen Mars-Analogumgebung stattfinden und dabei von einem Mission Support Center von Österreich aus geleitet. Das Testgelände befindet sich im Ramon-Krater, dem größtem Erosionskrater in der Negev Wüste im Süden von Israel. Das Testgelände ist geologisch sehr vielseitig: Von sandigen Sedimentstrukturen, die seit 70 Millionen Jahren erodiert werden, bis hin zu Vulkankegeln, die erst einige tausend Jahre jung sind. Insgesamt sind 20 Forschungsgruppen mit jeweils unterschiedlichen Fragestellungen an Bord.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg523167#msg523167" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>IAI und OHB: Fly me to the Moon!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iai-und-ohb-fly-me-to-the-moon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 07:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<p>Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner Interessenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einem Anwenderworkshop am OHB-Standort in Oberpfaffenhofen ein, um mehr über ihre speziellen Anforderungen zu erfahren. 
<br>
<strong>LSAS – Mondlandedienst</strong>
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Der „Lunar Surface Access Service“ (LSAS) genannte Dienst basiert auf dem Konzept für den „Israeli Lunar Lander“ (ILL). Der ILL hat wiederum seine Wurzeln in der (in Zusammenarbeit mit der NGO SpaceIL entwickelten) Mondlandefähre Beresheet, die Anfang des Jahres mit einer kleinen wissenschaftlichen Nutzlast ihren Erstflug absolvierte. Bei dem daraus abgeleiteten ILL-Konzept werden die Möglichkeiten bei der Unterbringung der Nutzlasten erweitert und deren erlaubte Masse erhöht. Dieses angepasste Konzept bildet die Grundlage für den LSAS-Mondlandedienst von OHB System AG und IAI. Möglich sind entweder feste oder flexibel einsetzbare Nutzlasten, die auf einem Roboterarm zur Platzierung oder zum Einsatz am Boden untergebracht sind. Dabei können auch Kleinsatelliten in eine Mondumlaufbahn entlassen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Durch die spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein. 
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(Bild: OHB)
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<p>„Hauptvorteil des LSAS sind die aus der Beresheet-Mission gewonnenen Erfahrungen. Dies verschafft uns gegenüber potenziellen kommerziellen Konkurrenten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf Risiko und Zeitplan“, sagt Opher Doron, IAI. „Wir sind gesprächsbereit und in der Lage, in Zusammenarbeit mit OHB bereits 2021 unseren ersten Lander zu starten.“ Das aus IAI und OHB bestehende LSAS-Konsortium arbeitet mit möglichen Kunden (einschließlich der Europäischen Weltraumorganisation ESA) an einer kostengünstigen Mondlandefähre, die mehrere wissenschaftliche, technologische und kommerzielle Nutzlasten transportieren kann. </p>



<p>Die OHB System AG, die in erster Linie mit der Vermarktung des LSAS an europäische Kunden, der Projekt- und Missionssteuerung und -koordination sowie der Nutzlastunterbringung beauftragt ist, wird auch mit ihrem breiten Knowhow und dem in fast 40 Jahren im Luft- und Raumfahrtbereich gewonnenen Erfahrungsschatz die Entwicklung der Mondlandefähre selbst und insbesondere der Landetechnik unterstützen. </p>



<p>An dem Workshop, den die beiden Partner heute veranstalteten, nahmen Gäste aus wissenschaftlichen Instituten, Wirtschaftsunternehmen sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA teil. „Ziel des Workshops war es, den Marktbedarf zu ergründen und die Anforderungen an die Nutzlastunterbringung zu eruieren“, sagt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. „Wir haben darüber hinaus einen Fahrplan für die erste Mission im Rahmen der LSAS-Kooperation vorgestellt und diskutiert.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_2.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
IAI und OHB untersuchen kommerziellen Mondlandedienst; Personen v.l.n.r.:  Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB; Dr. Lutz Richter, Projektmanager Future Projects Science &amp; Exploration bei OHB; Yaron Naimark, ILL Projektmanager; Ehud Hay, Projektmanager bei IAI. 
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(Bild: OHB)
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<p><strong>Vorwärts zum Mond! In internationaler Zusammenarbeit</strong>
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Neben den kommerziellen Akteuren in Europa und den USA wird die Erforschung der Mondoberfläche auch weiterhin im Rahmen von institutionellen Programmen, insbesondere in China und Indien, vorangetrieben. „Durch diese spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein, wobei ab der zweiten Hälfte der 2020er Jahre eine dauerhafte menschliche Präsenz auf einer Mondumlaufbahn beabsichtigt ist. Neben den astronautischen Missionen wird auch die Mondrobotik eine wichtige Rolle spielen und auch im Fokus der OHB stehen“, ergänzt Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE. „Die Lande- und Rückkehrfähigkeiten werden entscheidend sein. Wir sind sehr stolz, auch bei der größeren Mondlandefähre Blue Moon mit der US-Firma Blue Origin zusammenzuarbeiten. Dieses Landegerät ist für eine Gesamtnutzlastmasse von rund 5.000 kg ausgelegt.“ </p>



<p><strong>Die erste Mondmission von SpaceIL und IAI</strong>
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Im Februar 2019 verließ das israelische Mondlandefahrzeug Beresheet als erste privat finanzierte Raumsonde die Erde und erreichte im April erfolgreich seine Umlaufbahn um den Mond. Das Projekt Beresheet wurde in Zusammenarbeit mit IAI als Mitentwickler von der gemeinnützigen Einrichtung SpaceIL geführt. SpaceIL war der einzige Teilnehmer des vorangegangen Wettbewerbs Google Lunar X-Prize, der tatsächlich eine Mondlandemission startete. Die Leichtbauweise der Landefähre wurde während der Gesamtmission erfolgreich auf Herz und Nieren geprüft. Die Landefähre wurde in eine Mondumlaufbahn gebracht; allerdings kam es aufgrund eines fehlerhaften Kommandos (dessen Ursache konnte inzwischen vollständig geklärt werden) während des kontrollierten Abstiegs zur Mondoberfläche zu einem Reset des Bordcomputers und einem harten Aufprall. Mehr als 95 % der Hardware und Systeme funktionierten jedoch erwartungsgemäß und haben sich bewährt. </p>



<p>Die historische Beresheet-Mission hat entscheidende Erfolge erzielt und ebnete den Weg für kostengünstige kommerzielle Tätigkeiten in der Mondumlaufbahn, da die technische Machbarkeit einer Huckepackintegration mit einer GTO-Nutzlast, die Nutzung so genannter Phasing-Orbits zur Steigerung der Missionsflexibilität unter Widerstandfähigkeit gegenüber dem Van-Allen-Strahlungsgürtel sowie die präzise GPS-freie Navigation und Entfernungsbestimmung nachgewiesen werden konnten. </p>



<p><strong>Mondmissionen der OHB</strong>
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OHB führte 2014 zum Gedenken an den verstorbenen Firmengründer Manfred Fuchs eine eigene Mondmission durch. Es handelte sich hierbei um eine privat finanzierte Nutzlast, die als „Manfred Moon Memorial Mission (4M)“ bezeichnet wird, und huckepack auf der chinesischen Mondsonde Chang&#8217;e 5-T1 gestartet wurde. Aus der Mondumlaufbahn sendete die 4M-Nutzlast in einer Endlosschleife Nachrichten, die von der Familie sowie Freunden und Wegbegleitern von Manfred Fuchs vorher im System gespeichert wurden und von Funkamateuren auf der ganzen Welt empfangen werden konnten. </p>



<p>Die von 2003 bis 2006 durchgeführte SMART-1-Mission der OHB Sweden (ehemals SSC) war die erste Mondorbit-Mission, bei der ein solar-elektrischer Antrieb für den Transfer von der Erd- in eine Mondumlaufbahn eingesetzt wurde. </p>



<p>„Der Mond war für OHB schon immer von besonderem Interesse, da unser Gründer die Notwendigkeit der Erforschung und der Erschließung unseres nächsten Nachbarn im Weltraum längst erkannt hatte. Wir arbeiten an mehreren Studien und Projekten, die vom Transport zum und vom Mond, über die Nutzung von Mondressourcen bis hin zum 3D-Druck und der Erstellung einer organischen Matrix für den Pflanzenanbau reichen. Deshalb freuen wir uns über das allgemeine Interesse am Mond und können mit unserem Fachwissen und unserer Begeisterung einen wichtigen Beitrag leisten“, ergänzt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. </p>



<p><strong>Warum zum Mond?</strong>
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Dr. Lutz Richter, Projektleiter Future Projects Science &amp; Exploration bei der OHB System AG und Projektleiter für die LSAS-Kooperation mit IAI, erklärt, warum der Mond ein lohnender Forschungsgegenstand ist: „Im Gegensatz zur geologisch extrem aktiven Erde mit ihrer Plattentektonik, ihrer Atmosphäre und ihrem flüssigen Wasser ist der Mond ein eher ruhiger Himmelskörper. Durch die Rückführung von Mondproben auf die Erde, vor allem durch die Apollo-Astronauten, wissen wir, dass sich der Mond (kurz nach der Bildung der Planeten vor mehr als vier Milliarden Jahren) durch den Aufprall eines Himmelskörpers mit der ungefähren Größe des Mars auf die Erde gebildet hat, so dass der Mond auch Material enthält, das sich ursprünglich im Erdinneren befand. Durch die fehlende Plattentektonik und dem damit einhergehenden Ausbleiben einer großflächigen Umwälzung der Oberfläche, sowie wegen der fehlenden Atmosphäre zeichnet der Mond die Chronologie von Einschlägen von Asteroiden und Kometen auf, die auch unseren Heimatplaneten beeinflusst hat. </p>



<p>Auf dem Mond ist diese Historie sehr gut erhalten, so dass ein Ziel seiner künftigen Erforschung sein wird, ein besseres Verständnis der Einschlagschronologie zu gewinnen. Dies ermöglicht wiederum eine fundiertere Abschätzung der zukünftigen Gefahr einer möglichen Kollision von Asteroiden und Kometen mit der Erde. Die Entnahme von Mondproben an mehreren als sehr wichtig identifizieren Standorten, die während des Apollo-Programms nicht besucht wurden, und ihre Rückführung auf die Erde sind notwendig, um ein besseres Verständnis der geochemischen und geophysikalischen Evolution der Erde und des Mondes zu gewinnen. In der Sonnensystemforschung werden beide Himmelskörper übrigens als „terrestrische Planeten“ bezeichnet. Außerdem sollten die kürzlich bestätigten Lagerstätten von Eis in der Nähe der Mondpole besucht und von künftigen Missionen beprobt werden, um mehr über Kometen als wahrscheinliche Quelle für das durch Einschläge auf den Mond gelangte Eis zu erfahren.“ </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg461782#msg461782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reschetnjow: Amos 5 ist Totalverlust</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-amos-5-ist-totalverlust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 16:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hersteller des für den Betreiber Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel gebauten Kommunikationssatelliten Amos 5, Reschetnjow aus Russland, betrachtet das Raumfahrzeug laut einer Meldung vom 16. Dezember 2015 als Totalverlust. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reschetnjow. Reschetnjow&#160;berichtete am 16. Dezember 2015 auf seiner Website, dass man nach dem Ausfall von Amos 5 am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Hersteller des für den Betreiber Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel gebauten Kommunikationssatelliten Amos 5, Reschetnjow aus Russland, betrachtet das Raumfahrzeug laut einer Meldung vom 16. Dezember 2015 als Totalverlust.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Reschetnjow.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amos5issrsc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amos5issrsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10362" width="260" height="146"/></a><figcaption>Amos 5 &#8211; Illustration
(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p><a href="http://www.iss-reshetnev.ru/media/news/news-161215" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reschetnjow</a>&nbsp;berichtete am 16. Dezember 2015 auf seiner Website, dass man nach dem <a href="https://www.raumfahrer.net/amos-5-im-abseits-neuer-zombie-im-geo/" data-wpel-link="internal">Ausfall von Amos 5</a> am 21. November 2015 alle erforderlichen Schritte zu einer Wiederherstellung einer Verbindung zum Satelliten abgearbeitet habe. Die von Reschetnjow zusammen mit Spezialisten aus dem Amos-Kontrollzentrum durchgeführten Arbeiten haben jedoch zu keinem Erfolg geführt.</p>



<p>Telemetriesignale vom Satelliten, die aufgezeichnet worden waren, lassen gemäß Reschetnjow den Schluss zu, dass sich Amos 5 bis zu seinem Ausfall in einem regulären Betriebsregime befunden hat. Kommandos des Amos-Kontrollzentrums sind Untersuchungen zufolge an Bord des Satelliten bis zum Ausfallzeitpunkt wie vorgesehen ausgeführt worden.</p>



<p>Optische Beobachtungen vom Amos 5 zeigten laut Reschetnjow, dass er keine stabile Lage im Raum inne hat. Einen neuerlichen Einsatz des elektrisch vollständig abgeschalteten Satelliten erachtet Reschetnjow als nicht möglich.</p>



<p>Bei der Suche nach den Gründen für den Ausfall widmet sich Reschetnjow aktuell insbesondere einem möglichen Totalversagen der Stromversorgung und einem eventuell vorliegenden Fehler in der Verkabelung des vorher mit 100 Volt betriebenen Stromversorgungsbuses.</p>



<p>Fehler in Komponenten des Systems aus Mess- und Telemetriesendern sowie Kommandoempfängern an Bord oder der Kommunikationsnutzlast will der Satellitenhersteller zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausschließen.</p>



<p>Die bei Reschetnjow gebildete Untersuchungskommission arbeite laut Reschetnjow weiter an der Untersuchung des ursächlichen Ausfallgrunds und berücksichtige dabei auch Informationen, die man von einem Zulieferer &#8211; Reschetnjow nennt Thales Alenia Space &#8211; erhalten habe.</p>



<p>Am 28. Dezember 2015 will Reschetnjow eigenen Angaben zufolge Spacecom einen Bericht vorlegen.</p>



<p>Amos 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.950 und als COSPAR -Objekt 2011-074A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9864.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5A und Amos 5 auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
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		<title>Amos 5 im Abseits &#8211; Neuer Zombie im GEO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amos-5-im-abseits-neuer-zombie-im-geo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 16:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-5]]></category>
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		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellit Amos 5 des Betreibers Spacecom aus Israel ist vollständig ausgefallen. Dass mit dem Satellit noch einmal Verbindung aufgebaut werden kann, wird allgemein als unwahrscheinlich betrachtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: globes.co.il, isrealdefence.co.il, isunet.edu, jewishbusinessnews.com, Novosti Kosmonavtiki, Reschetnjow, Roskosmos, Saft, satellite-russia.ru, Spacecom, Spacenews. Am Samstag den 21. November 2015 brach gegen 4:45 Uhr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/amos-5-im-abseits-neuer-zombie-im-geo/" data-wpel-link="internal">Amos 5 im Abseits &#8211; Neuer Zombie im GEO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellit Amos 5 des Betreibers Spacecom aus Israel ist vollständig ausgefallen. Dass mit dem Satellit noch einmal Verbindung aufgebaut werden kann, wird allgemein als unwahrscheinlich betrachtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: globes.co.il, isrealdefence.co.il, isunet.edu, jewishbusinessnews.com, Novosti Kosmonavtiki, Reschetnjow, Roskosmos, Saft, satellite-russia.ru, Spacecom, Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amos5issrsc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amos5issrsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10362" width="260" height="146"/></a><figcaption>Amos 5 &#8211; Illustration
(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p>Am Samstag den 21. November 2015 brach gegen 4:45 Uhr UTC die Verbindung zwischen dem zu diesem Zeitpunkt im Geostationären Orbit (GEO) bei 17 Grad Ost positionierten Raumfahrzeug und seinem Betreiber abrupt ab. Gleichzeitig kam es zur Unterbrechung der Versorgung aller via Amos 5 erreichten Empfänger, die vor allem in Afrika, aber auch in Teilen Europas und des Mittleren Ostens beheimatet sind.</p>



<p>Auf Kommandos, die anschließend auf dem Funkweg an den vor dem Start betankt rund 1.972 Kilogramm schweren Satelliten geschickt wurden, reagierte letzterer nicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/279amos5lauspacecom.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/279amos5lauspacecom260.jpg" alt="" class="wp-image-10358" width="260" height="173"/></a><figcaption>Proton-Start in Baikonur &#8211; mit an Bord war Amos 5
(Bild: Spacecom)</figcaption></figure></div>



<p>Amos 5 kreist seit seinem Start auf einer Proton-Rakete in Baikonur am 11. Dezember 2011 um die Erde. Die Auslegungsbetriebsdauer des von Reschetnjow aus Schelesnogorsk in der Region Krasnojarsk in Russland gebauten Erdtrabanten war zunächst mit 15 Jahren angegeben (&#8222;AMOS-5 is a highly capable satellite with a 15-year active lifespan&#8220;).</p>



<p>Nach Problemen mit einer Stromversorgungseinheit an Bord des Satelliten war von einer möglicherweise um rund 11 Monate reduzierten zu erwartenden Gesamteinsatzdauer die Rede. Der Hersteller des Satelliten nannte zuletzt eine Auslegungsbetriebsdauer von 14 Jahren.</p>



<p>Den Bau von Amos 5 hatte Spaceom am 30. Juli 2008 beauftragt. Das Auftragsvolumen betrug ungerechnet rund 157 Millionen US-Dollar. Für Reschetnjow war es die erste Bestellung eines auf dem Satellitenbus Express 1000H bzw. 1000N basierenden Raumfahrzeugs.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1321951036amos5rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1321951036amos5rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10360" width="260" height="390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1321951036amos5rosc260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1321951036amos5rosc260-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Amos 5 2011 in Baikonur
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Auch in anderer Hinsicht handelte es sich um eine Premiere: Zum ersten Mal kamen an Bord eines Satelliten neu entwickelte Reaktionsräder des Typs Agat-15 des russischen Herstellers Polyus aus Tomsk zum Einsatz. Als Herausforderung bei der Entwicklung der Reaktionsräder wurden die harschen Weltraumbedingungen genannt.</p>



<p>Im Gegensatz zu früheren russischen Konstruktionen besitzen auf dem Express-1000H-Bus basierende Satelliten keinen großen thermisierten Gerätebehälter mehr. Am Satelliten angebrachte und im Satelliten montierte Anlagen und Geräte müssen daher selbst an die im All herrschenden Bedingungen angepasst sein.</p>



<p>Die Kommunikationsnutzlast von Amos 5 steuerte der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space bei. Sie umfasst 18 Transponder für das C-Band und 16 Transponder für das K<sub>u</sub>-Band. Als Leistung der Kommunikationsnutzlast nannte Reschetnjow maximal 5.600 Watt.</p>



<p>Versorgt wurden Kommunikationsnutzlast und raumflugtechnische Systeme, zu denen auch elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke des Typs SPT-100 bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad zur Lageregelung und für Manöver zum Bahnerhalt gehörten, durch zwei Solarzellenausleger von Kvant aus Moskau. Die Ausleger besitzen jeweils drei Elemente und waren mit Galliumarsenid-Zellen versehen worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/up021907amos5rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/up021907amos5rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10366" width="260" height="173"/></a><figcaption>Amos 5 wird aufgerichtet &#8211; Baikonur 2011
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Zur Stromspeicherung an Bord dienten zwei Lithiumionen-Akkumulatorensätze, die aus jeweils 40 Zellen des Typs VES180SA von Saft aus Frankreich aufgebaut sind. Ein anderer Lieferant aus Frankreich, Sodern, baute Sternensensoren für Amos 5.</p>



<p>In den Tagen nach dem Totalausfall wurde eine leichte Drift des Satelliten ermittelt. Der Satellit bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 0,002 Grad pro Tag im Bereich einer Position von 16,95 Grad Ost.</p>



<p>Ohne regelmäßig zu absolvierende Bahnerhaltungsmanöver ist ein ausgeprägtes Driften des Satelliten nicht zu verhindern. Unter anderem gibt es gravitative Einflüsse auf das Raumfahrzeug und den Strahlungsdruck der Sonne, welche den Orbit verändern werden.</p>



<p>Als sogenannter Zombie stellt Amos 5 jetzt eine reale Gefahr für andere Satelliten im GEO dar. Betreiber von aktiven Satelliten im GEO, durchschnittlich rund 35.786 Kilometer über der Erdoberfläche, müssen bei einer Annäherung eines unkontrollierten Zombies gegebenenfalls mit einem Ausweichmanöver reagieren. Für solche Manöver wird Treibstoff benötigt, und häufig bedeutet es eine gewisse Lebensdauerreduzierung für den ausweichenden Satelliten.</p>



<p>Im Interesse aller Betreiber von Satelliten im GEO und der Nutznießer der durch sie bereitgestellten Dienste kann man sich nur wünschen, dass es Spacecom &#8211; gegebenenfalls mit Unterstützung durch den Satellitenhersteller &#8211; noch einmal gelingt, Kontrolle über Amos 5 zu bekommen. Nur dann wäre es überhaupt möglich, den Satelliten unverzüglich in einen sogenannten Friedhofsorbit zu bringen, sofern es der Zustand der Bordsysteme noch zulässt.</p>



<p>Der Start von Amos 5 hatte sich verzögert, weil es im Sommer 2011 bei Tests beim Hersteller mit einer Komponente des Satelliten Probleme gegeben hatte. Welche Baugruppe oder welches Bauteil betroffen war, wurde seinerzeit nicht mitgeteilt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/up021905amos5rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/up021905amos5rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10364" width="260" height="173"/></a><figcaption>Amos 5 zwischen Breeze-M-Oberstufe (li.) und Mitflieger Lutsch 5A (re.)
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Nach nicht einmal zwei Jahren im All hatte Spacecom 2013 bekannt gegeben, dass eine als Energieversorgungssystem Nr. 2 bezeichnete Baugruppe an Bord von Amos 5 final versagt hat.</p>



<p>Der Ausfall am 22. Oktober 2013 führte zunächst dazu, dass ein Teil der elektrischen Triebwerke nicht mehr angesteuert werden konnte. Am 31. Oktober 2013 wurde dann mitgeteilt, dass man einen Weg gefunden habe, wie man die elektrischen Triebwerke über einen alternativen Schaltungsweg versorgen könne.</p>



<p>Eventuell hat ein Versagen des Energieversorgungssystems Nr. 1 den nun erlebten Totalausfall von Amos 5 bewirkt. Ein vollständiger Ausfall elektronischer Bordsysteme mangels Stromversorgung ist ein schlüssiges Szenario, das unter anderem den Abbruch aller Verbindungen mit dem Satelliten erklärt, und schnell dazu führt, dass der Satellit nicht mehr ordnungsgemäß im Raum &#8211; also z. B. mit Sende- und Empfangsantennen Richtung Erde &#8211; ausgerichtet ist.</p>



<p>Der Branchendienst Spacenews berichtete am 23. November 2015, dass es laut Spacecom vor dem Ausfall keine Hinweise für ein sich abzeichnendes Problem mit dem Satelliten gab.</p>



<p>Außerdem sei es laut Spacecom so, dass man bei Spacecom keine Informationen über die Natur des aufgetretenen Ereignisses habe. Dieses stehe im Übrigen sicher nicht mit dem Ausfall eines Systems zur Akkumulatorenladung im Jahr 2013 in Zusammenhang, soll Spaceom laut den Spacenews ergänzend mitgeteilt haben. Wie sich Informationsstand und Bewertung der Ausfallursache miteinander vertragen, ist nicht zu erkennen.</p>



<p>Amos 5 strahlte während seiner aktiven Dienstzeit unter anderem Dienste und Programme für Infrasat, France 24, Orange, Satelio und Vodafone sowie für eine Reihe staatlicher Institutionen aus Ländern auf dem afrikanischen Kontinent aus.</p>



<p>Spacecom musste und muss für seine Kunden alternative Satelliten zur Erfüllung seiner Verträge finden. Gleichzeitig sind Spacecoms Kunden selbst bestrebt, den Empfängern der eigenen Dienste und Programme möglichst zügig eine Alternative anbieten zu können.</p>



<p>Satelio beispielsweise hat schon am 24. November 2015 mitteilen können, dass man nach einem kurzfristig mit SES Astra erzielten Vertragsabschluss in der Lage ist, die eigenen Kunden über Astra 4A, der bei 5 Grad Ost im GEO stationiert ist, zu versorgen. In der gesamten Sub-Sahara Region Afrikas kann Satelio deshalb weiter mit Antennen mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern empfangen werden &#8211; eine entsprechend angepasste Ausrichtung vorausgesetzt.</p>



<p>Für die wegen des Satellitenversagens zu erwartenden Einnahmeausfälle erhofft sich Spacecom eine gewisse Kompensation durch Versicherungszahlungen. Bei Spacecom geht man davon aus, Anfang 2016 entsprechende Mittel zu erhalten, meldete ein Wirtschaftsinformationsdienst aus Israel.</p>



<p>Amos 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.950 und als COSPAR -Objekt 2011-074A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9864.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5A und Amos 5 auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Israels Amos 4 erreichte Einsatzposition</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/israels-amos-4-erreichte-einsatzposition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2014 10:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-4]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israels Kommunikationssatellit Amos 4 erreichte Ende Dezember 2013 seine endgültige Einsatzposition bei 65 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo in Kürze der kommerzielle Betrieb des Satelliten durch die Space-Communications LTD (Spacecom) beginnen soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Institute for Defence Studies &#38; Analyses (IDSA), israel21c.org, Spacecom, TAS. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Israels Kommunikationssatellit Amos 4 erreichte Ende Dezember 2013 seine endgültige Einsatzposition bei 65 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo in Kürze der kommerzielle Betrieb des Satelliten durch die Space-Communications LTD (Spacecom) beginnen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Institute for Defence Studies &amp; Analyses (IDSA), israel21c.org, Spacecom, TAS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_small_1.jpg" alt="Spacecom" width="260"/><figcaption>
Amos 4 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Spacecom)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 4.200 kg (laut SIS/LandLaunch 4.260 kg) war am 31. August 2013 auf einer Zenit-3SLB-Rakete von Baikonur aus in den Weltraum gelangt. Nachdem die Raketenoberstufe es auf einem Transferorbit abgesetzt hatte, strebte es aus eigener Kraft und unter Nutzung eines 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium in Richtung einer vorläufigen Position bei 67,25 Ost im Geostationären Orbit. </p>



<p>Dort eingetroffen begann für den dreiachsstabilisierten, vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch den französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) basierend auf einem Bus namens Amos4000 (auch AMOS-HP) gebauten Satelliten eine umfangreiche Test- und Inbetriebnahmephase. Die Systemtests vom Amos 4 im Orbit (IOT) hinsichtlich seiner Kommunikationsnutzlast waren vertragsgemäß von TAS abzuwickeln.</p>



<p>Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 mit einer Gesamtleistung über 4 kW umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von je 108 MHz und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 216 MHz, sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte K<sub>a</sub>-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Verschiedene Quellen unterstellen, dass Amos 4 neben seinen kommerziellen auch militärische Aufgaben besitzt und dafür mit speziellen Komponenten für das Militär Israels ausgestattet wurde. Danach ist mit Hilfe von Amos 4 die (nachrichtendienstliche) Informationsgewinnung aus abgehörten Funksignalen (SIGINT) möglich. Mit einer Eignung des Satelliten für Belange des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums warb Spacecom bereits im Jahre 2011.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_small_2.jpg" alt="IAI" width="260"/></a><figcaption>
Amos 4 bei Antennentests 
<br>
(Bild: IAI)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 5. November 2013 gab Spacecom bekannt, dass man die gesamte K<sub>u</sub>-Band-Kapazität von Amos 4 an einen nicht näher bezeichneten Datendienstanbieter aus Südostasien vermietet habe. Die gesamte K<sub>a</sub>-Band-Kapazität von Amos 4 hatte die an der Börse in Hongkong notierte Neo Telemedia Limited von den Kaimaninseln nach eigenen Angaben mit einer Vereinbarung vom 15. April 2013 angemietet. <br>Institutionen und Organisationen aus Israel, die den Philippinen nach dem verheerenden Taifun Haiyan mit einem Feldlazarett zur Hilfe kamen, konnten laut Spacecom im November 2013 Amos 4 zur Übertragung von Telefongesprächen, Textnachrichten, Videobildern und Internetdatenströmen verwenden.</p>



<p>Am 22. Dezember 2013 wurde Amos 4 als Richtung Westen driftend beobachtet. Spätestens seit dem 28. Dezember 2013 steht der Satellit nun bei 65 Grad Ost.</p>



<p>Kommerziell will Spacecom Amos 4 ab Anfang Januar 2014 einsetzen. Mit dem Satelliten können Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgt und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglicht werden. Außerdem kann die Kommunikationsnutzlast auch Empfänger in Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien adressieren.</p>



<p>Amos 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.237 und als COSPAR-Objekt 2013-045A.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</a> 1. September 2013</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Spacecom: Problem an Bord von Amos 5 behebbar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacecom-problem-an-bord-von-amos-5-behebbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 08:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-5]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Probleme an Bord des von Reschetnjow in Russland gebauten Kommunikationssatelliten Amos 5 sind nach Angaben seines Betreibers Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel lösbar. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Fakel, globes.co.il, Spacecom, tmcnet.com. Am 22. Oktober 2013 hatte Spacecom bekannt gegeben, dass das Energieversorgungssystem Nr. 2 von Amos 5 zusammengebrochen sei, was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die jüngsten Probleme an Bord des von Reschetnjow in Russland gebauten Kommunikationssatelliten Amos 5 sind nach Angaben seines Betreibers Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel lösbar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: Fakel, globes.co.il, Spacecom, tmcnet.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112013091430_small_1.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/><figcaption>
Amos 5 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 22. Oktober 2013 hatte Spacecom bekannt gegeben, dass das Energieversorgungssystem Nr. 2 von Amos 5 zusammengebrochen sei, was Einfluss auf die Nutzbarkeit von zwei Triebwerken habe. Der aufgetretene Fehler hätte bewirken können, dass sich der unter anderem mit elektrischen Triebwerken ausgestattete Satellit um eine rund 11 Monate reduzierte Zeit hätte sinnvoll betreiben lassen.</p>



<p>Am 31. Oktober 2013 war zu erfahren, dass sich die Nutzungsdauer des Satelliten nicht reduzieren werde, weil man einen Weg gefunden habe, wie man die elektrischen Triebwerke des Typs SPT-100 bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad über einen alternativen Schaltungsweg versorgen könne.</p>



<p>Probleme mit den Energieversorgungssystemen von Amos 5 gab es nicht zum ersten Mal. Ausfälle haben die Zahl der nutzbaren elektrischen Triebwerke bereits reduziert. Ursprünglich sollte der am 11. Dezember 2011 gestartete Satellit 15 Jahre lang aus dem Geostationären Orbit Fernseh- und Radioprogramme senden.</p>



<p>Amos 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.950 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-074A.</p>



<p><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9864.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5A und Amos 5 auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Amos 5 mit zu wenig Antriebsenergie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amos-5-mit-zu-wenig-antriebsenergie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 17:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
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		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An Bord des Kommunikationssatelliten Amos 5 trat nach Angaben seines Betreibers Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel erneut eine Anomalie im Stromversorgungssystem auf, die den Einsatz der elektrischen Triebwerke zum Positionshalten behindert. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: advanced-television.com, Fakel, globes.co.il, Reschetnjow, satellitefinance.com, Spacecom, tmcnet.com. Nach Angaben verschiedener Brancheninformationsdienste teilte Spacecom am 22. Oktober 2013 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">An Bord des Kommunikationssatelliten Amos 5 trat nach Angaben seines Betreibers Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus Israel erneut eine Anomalie im Stromversorgungssystem auf, die den Einsatz der elektrischen Triebwerke zum Positionshalten behindert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: advanced-television.com, Fakel, globes.co.il, Reschetnjow, satellitefinance.com, Spacecom, tmcnet.com.</p>



<p>Nach Angaben verschiedener Brancheninformationsdienste teilte Spacecom am 22. Oktober 2013 mit, dass das Energieversorgungssystem Nr. 2 von Amos 5 zusammengebrochen sei, was Einfluss auf die Nutzbarkeit von zwei weiteren Triebwerken habe. <br>Amos 5 ist mit chemischen und elektrischen Triebwerken vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad ausgerüstet. An Bord des basierend auf dem Satellitenbus Express 1000H bzw. Ekspress 1000N von Reschetnjow aufgebauten Raumfahrzeugs sind neben Hydrazin-Triebwerken für die Lageregelung vom Typ K50-10 acht elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke vom Typ SPT-100 bzw. SPD-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) installiert.</p>



<p>Zur Stromerzeugung besitzt der dreiachsstabilisierte Amos 5 zwei Solarzellenausleger mit Galliumarsenid-Zellen von OAO NPP KVANT aus Moskau. Der Speicherung elektrischer Energie dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze von SAFT aus Frankreich, die sich aus jeweils 40 Zellen des Typs VES 180 SA zusammensetzen.</p>



<p>Der Zusammenbruch eines Energieversorgungssystems an Bord von Amos 5 geschah jetzt nicht zum ersten Mal, von Problemen mit dem Antriebssystem des Satelliten war bereits vor rund einem Jahr die Rede. Das aktuelle Problem folgt zwei Ereignissen, die ein nur noch zur Hälfte arbeitendes Energieversorgungssystems Nr. 1 hinterließen, und einem Fehler im Energieversorgungssystem Nr. 2, das zum Ergebnis hatte, dass sich nur noch die Hälfte der acht elektrischen Triebwerke an Bord nutzen ließ.</p>



<p>Der am 11. Dezember 2011 direkt in einen (annähernd) geosynchronen Orbit gestartete Satellit sollte sich mindestens 15 Jahren im All betreiben lassen. Dass das bei 17 Grad Ost im Geostationären Orbit positionierte Raumfahrzeug seine Auslegungsbetriebsdauer erreicht, kann mit einiger Berechtigung bezweifelt werden.</p>



<p>Der aktuell aufgetretene Fehler soll zur Folge haben, dass sich der Satellit um eine rund 11 Monate geringere Zeit sinnvoll betreiben lassen wird, wenn es nicht wieder gelingt, zusätzliche Triebwerke über das Energieversorgungssystem Nr. 2 mit Energie zu beliefern. Man hofft derzeit, die Triebwerke über einen alternativen Schaltungsweg zu erreichen.</p>



<p>Amos 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.950 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-074A.</p>



<p><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9864.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5A und Amos 5 auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/amos-5-mit-zu-wenig-antriebsenergie/" data-wpel-link="internal">Amos 5 mit zu wenig Antriebsenergie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 06:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-4]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki. Amos 4 wurde von einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Amos 4 vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: Tsenki)</figcaption></figure></div>



<p>Amos 4 wurde von einer Zenit-3SLB mit einer auf einer im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms entwickelten Konstruktion aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SLB in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SLB und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung über dem in Transportkonfiguration rund 5,2 Meter hohen Satelliten an Bord abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 auf der Startrampe. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p>Anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SLB mit drei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Space-Communications LTD (Spacecom) aus Israel erreichte schließlich den richtigen Transferorbit, und trennte sich zum vorgesehenen Zeitpunkt gegen 4.50 Uhr MESZ am 1. September 2013 von der Raketenoberstufe. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti gab bekannt, einem Sprecher von RKK Energia zufolge befinde sich Amos 4 unter Kontrolle seines Betreibers. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos meldete das erfolgreiche Aussetzen und die Übergabe der Kontrolle ebenfalls.</p>



<p>Die Orbitzirkularisierung wird Amos 4, der vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch Thales Alenia Space (TAS) gebaut wurde, mit einem eigenen rund 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium vornehmen. Der dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 65 Grad Ost Position beziehen. Für Inbetriebnahmearbeiten und Tests wird der Satellit zunächst bei 67,25 Grad Ost stationiert, wo er in rund zwei Wochen eintreffen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 kurz nach dem Abheben. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p>Von der endgültigen Position aus will man via Amos 4 Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgen und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglichen. Die Ausstattung der Kommunikationsnutzlast des Satelliten erfolgte derart, dass bei Bedarf auch Empfänger in weiteren Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien erreicht werden können.</p>



<p>Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band- und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte Ka-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Die Lebenserwartung von Amos 4 liegt bei mindestens 12 Jahren. Die Startmasse des Satelliten betrug nach Angaben von Spacecom und des Startanbieters Landlaunch alias Space International Services Ltd. (SIS) rund 4,2 Tonnen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Israel: IAI baut Amos 6 für Spacecom</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/israel-iai-baut-amos-6-fuer-spacecom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-6]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MDA]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=11206</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) ist vom Kommunikationssatellitenbetreiber Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus dem gleichen Land mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Amos 6 beauftragt worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Globes, IAI, MDA, Spacecom. Die Vereinbarung über Herstellung und Kauf des Satelliten wurde an 24. Juni 2012 bekannt. Spacecom investiert in Amos 6 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) ist vom Kommunikationssatellitenbetreiber Spacecom Satellite Communications (Spacecom) aus dem gleichen Land mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Amos 6 beauftragt worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Globes, IAI, MDA, Spacecom.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/6SatDishspacecom260.jpg" alt="" class="wp-image-11205" width="260" height="165"/><figcaption>Satellitenantennen von Spacecom
(Bild: Spacecom)</figcaption></figure></div>



<p>Die Vereinbarung über Herstellung und Kauf des Satelliten wurde an 24. Juni 2012 bekannt. Spacecom investiert in Amos 6 insgesamt umgerechnet rund 200 Millionen US-Dollar. Neben dem Satellit wird IAI auch das zugehörige Bodensegment aufbauen, und Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Betrieb des Satelliten erbringen, wurde verabredet.</p>



<p>Die Kosten für Start, Versicherung und ein Jahr Betrieb von Amos 6 schätzt Spacecom auf umgerechnet 85 Millionen US-Dollar. Einen Startanbieter, der den Transport des Satelliten ins All besorgt, hat man noch nicht ausgewählt. Derzeit geht man von einem Start von Amos 6 im ersten Quartal 2015 aus. Im Weltraum soll sich Amos 6, der 14. von IAI konstruierte Erdtrabant, anschließend mindestens 16 Jahre lang einsetzten lassen.</p>



<p>Im Geostationären Orbit möchte Spacecom den neuen Satelliten bei 4 Grad West positionieren, wo er Amos 2 ersetzten soll, welcher seit Dezember 2003 um die Erde kreist, und vermutlich im Jahr 2016 stillgelegt werden muß. Im Unterschied zu Amos 2, der ebenfalls ein Produkt von IAI ist, wird Amos 6 eine bedeutend höhere Transponder-Kapazität aufweisen. Auf Amos 2 gibt es 14 K<sub>u</sub>-Band-Transponder, davon 3 als Reserve.</p>



<p>Die voraussichtlich mit bis zu 80 K<sub>a</sub>-Band- und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Kommunikationsnutzlast von Amos 6 steuert MacDonald, Dettwiler and Associates Ltd. aus dem kanadischen Richmond bei. In Kanada beziffert man den Auftragswert dafür auf über 90 Millionen kanadische Dollar, die Arbeit an dem Auftrag hat MDA eigenen Angaben zufolge bereits aufgenommen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lutsch 5A und Amos 5 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lutsch-5a-und-amos-5-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:03:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-5]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS-SARSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern mittag wurden beide Satelliten an der Spitze einer Proton-M-Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn transportiert, von der aus sie mit eigenem Antrieb in den Geostationären Orbit gelangen sollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Chrunitschew, Reschetnjow, Raumcon, Skyrocket. Der Start erfolgte gegen 12.17 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur aus. Booster und erste Stufe wurden nach wenigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern mittag wurden beide Satelliten an der Spitze einer Proton-M-Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn transportiert, von der aus sie mit eigenem Antrieb in den Geostationären Orbit gelangen sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Chrunitschew, Reschetnjow, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122011130344_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/><figcaption>
Proton-Trägerrakete beim Start 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start erfolgte gegen 12.17 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur aus. Booster und erste Stufe wurden nach wenigen Minuten abgeworfen, die Antriebsphase der zweiten Stufe war nach etwa 9 Minuten beendet. Die Oberstufe vom Typ Bris-M zündete in der Folgezeit insgesamt 7 Mal. Nach der vierten Brennphase wurde der Satellit Lutsch 5A ausgesetzt, nach der fünften folgte ihm Amos 5. Die beiden letzten Antriebsphasen dienen dazu, die Oberstufe in eine niedrigere Umlaufbahn zu bringen, von der aus sie schneller in die dichten Schichten der Erdatmosphäre eintritt und verglüht. </p>



<p>Lutsch 5A ist ein Relaissatellit zur Übertragung von Daten zwischen Orbit und Bodenstationen oder zwischen verschiedenen Orbits. Zusammen mit Lutsch 5B und Lutsch 4, die in den nächsten Monaten starten sollen, wird sich ein die Erde umspannendes Netz ergeben. Damit wird es prinzipiell möglich, von jedem Erdorbit aus und jederzeit Kontakt zu Bodenstationen aufzunehmen. Dazu verfügen Relaissatelliten vom Typ Lutsch über mehrere nachführbare Antennen sowie eine Reihe von Transpondern zum Empfangen und Weiterleiten von Daten, auch Audio und Video von und zur Internationalen Raumstation. </p>



<p>Versuchssatelliten im Lutsch-Programm gab es bereits seit 1985. Insgesamt wurden bis 1995 fünf derartige Satelliten gestartet, die aber nur relativ kurz funktionierten. Der letzte Satellit dieser Serie, Lutsch 2, fiel bereits 1998 aus. Datenintensive Kommunikation zwischen ISS und Bodenstationen lief seitdem immer über entsprechende Einrichtungen im US-basierten Teil der Station. </p>



<p>Die USA verfügen seit den 1980er Jahren über ein erdumspannendes Netz aus Datenrelaissatelliten des Typs TDRS (Tracking and Data Relay Satellites). Das erste derartige Raumfahrzeug startete 1983, insgesamt wurden 10 TDRS gestartet, davon 7 der ersten und 3 der zweiten Generation. Drei neue Satelliten sind für die nächsten Jahre geplant. Auch China besitzt ein Datenrelaissatellitennetz (Tianlian), das gegenwärtig aus 2 Raumfahrzeugen besteht. Für eine Gesamtabdeckung ist ein weiterer Satellit erforderlich und geplant. </p>



<p>Die beiden Satelliten der Serie Lutsch 5 basieren auf dem Satellitenbus Ekspress 1000A von Reschentnjow und haben Massen von nur etwa 1,1 t. Kommunikation erfolgt mit 5 MBit/s im S- und etwa 150 MBit/s im K<sub>u</sub>-Band. Die Satelliten sollen 10 Jahre lang funktionieren. Beide Satelliten können auch Signale des Systems COSPAS/SARSAT empfangen und weiterleiten. Dieses System dient dazu, die Positionen in Not geratener Flugzeuge und Schiffe weiterzugeben.  <br> Amos 5 basiert ebenfalls auf einem Satellitenbus von Reschetnjow und verfügt über Antennen, 18 Transponder im C-Band sowie 18 im K<sub>u</sub>-Band von Thales Alenia Space. Er soll 15 Jahre lang im Geostationären Orbit betrieben werden und dient vor allem der Ausstrahlung von Fernseh- und Radioprogrammen im Auftrag der israelischen Spacecom Ltd.  <br></p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9864.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lutsch 5A und Amos 5 auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Shavit 2 bringt Ofeq 9 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shavit-2-bringt-ofeq-9-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[IMOD]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend des 22. Juni 2010 brachte eine Shavit-2-Rakete vom Startgelände auf Israels Luftwaffenbasis Palmachim aus den Erdbeobachtungssatelliten Ofeq 9 für das israelische Verteidigungsministerium (IMOD) in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Haaretz.com, hayadan.org.il, IAI, IsraelNationalNews.com, jpost.com. Vertont von Peter Rittinger. Der Start erfolgte um 22:00 Uhr Ortszeit (23:00 Uhr MESZ) auf der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Abend des 22. Juni 2010 brachte eine Shavit-2-Rakete vom Startgelände auf Israels Luftwaffenbasis Palmachim aus den Erdbeobachtungssatelliten Ofeq 9 für das israelische Verteidigungsministerium (IMOD) in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Haaretz.com, hayadan.org.il, IAI,   IsraelNationalNews.com, jpost.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-29-36808.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23062010135730_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23062010135730_small_1.jpg" alt="Israel Aerospace Industries Ltd (IAI)" width="260"/></a><figcaption>
Sahvit-2-Start mit Ofeq 9 
<br>
(Bild: Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI))
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start erfolgte um 22:00 Uhr Ortszeit (23:00 Uhr MESZ) auf der an der Mittelmeerküste in der Nähe der Städte Rishon LeZion und Yavne Palmahim im Süden von Tel Aviv gelegenen Luftwaffenbasis Palmachim. Die ersten beiden auf dem gleichen Feststoffmotor basierenden Raketenstufen brachten das beim Start rund 30 Tonnen schwere und 20 Meter hohe Projektil zunächst auf Höhe und in westlicher Richtung über das Mittelmeer aus den dichten Schichten der Erdatmosphäre heraus. Dann folgte eine nicht angetriebene ballistische Flugphase, während der die Nutzlastverkleidung abgeworfen wurde. Schließlich zündete in 250 Kilometern über die Erdoberfläche die dritte, ebenfalls mit einem Feststoffmotor angetriebene Stufe der Rakete und sorgte für einen Einschuss des Satelliten in den vorgesehenen Orbit. Dieser unterscheidet sich wegen der Erfordernis, die Flugbahn der Trägerrakete so zu legen, dass ausgebrannte Raketenstufen und andere Raketenteile nicht auf bewohnte Gebiete fallen und der Absicht, das Überfliegen der arabischen Nachbarn zu vermeiden, von den Umlaufbahnen vieler anderer Satelliten. Ofeq 9 bewegt sich auf einer retrograden, das heißt hinsichtlich der Drehrichtung der Erde gegenläufigen Bahn um die Erde. </p>



<p>Betrieben werden soll der Satellit auf seiner elliptischen Bahn in Höhen zwischen 307 und 620 Kilometern über der Erdoberfläche vier Jahre lang. Die Startmasse des auf dem OPSAT-2000-Bus basierenden dreiachsstabilisierten Trabanten lag bei etwa 300 Kilogramm. Er ist 2,3 Meter hoch und hat mit seinen beiden entfalteten Solarzellenauslegern eine Spannweite von 3,6 Metern. Die Auflösung seines optischen Hauptinstruments beträgt in 500 Kilometern Flughöhe rund 70 cm. Mit dem Instrument ist es möglich, 7 Kilometer breite Streifen der Erdoberfläche abzutasten. Der Satellit wurde von der Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) unter Mitwirkung zahlreicher Industriebetriebe aus Israel, darunter z.B. El-Op, IMI, Rafael, Tadiran-Spectralink und Elisra, gebaut.</p>



<p>In Funktion und Aufgabe gleicht Ofeq 9 den 2002 und 2007 gestarteten Vorgängermodellen Ofeq 5 und Ofeq 7. Das Hauptinstrument von Ofeq 9, die Kamera, ist gegenüber den in den Vorgängern eingebauten etwas weiterentwickelt worden, was der Luftwaffe Israels (IAF) mehr Flexibilität bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ermöglichen soll. </p>



<p>Ofeq 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36.608 bzw. als COSPAR-Objekt 2010-031A.</p>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-29-36808.mp3" length="4132237" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>GSAT-4 wird ohne TAUVEX gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gsat-4-wird-ohne-tauvex-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV Mk. II]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
		<category><![CDATA[TAUVEX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7. März 2010 wurde bekannt, dass die indische Weltraumorganisation ISRO entschieden hat, den Kommunikations- und Technologieerprobungssatelliten GSAT-4 ohne die UV-Teleskopeinheit TAUVEX zu starten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, tribuneindia.com. Die Entscheidung fiel nach Informationen der Onlineausgabe der indischen Tribune, nachdem die Tragstruktur für TAUVEX von GSAT-4 demontiert worden war, um an darunterliegenden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. März 2010 wurde bekannt, dass die indische Weltraumorganisation ISRO entschieden hat, den Kommunikations- und Technologieerprobungssatelliten GSAT-4 ohne die UV-Teleskopeinheit TAUVEX zu starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, tribuneindia.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032010101600_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032010101600_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT-4 mit TAUVEX vorn unten am Hauptkörper des Satelliten &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Entscheidung fiel nach Informationen der Onlineausgabe der indischen Tribune, nachdem die Tragstruktur für TAUVEX von GSAT-4 demontiert worden war, um an darunterliegenden Komponenten des auf dem I2K-Bus basierenden Satelliten zusätzliche Arbeiten ausführen zu können. </p>



<p>Zwischen der ISRO und der israelischen Raumfahrtagentur ISA war am 25. Dezember 2003 die Vereinbarung getroffen worden, TAUVEX als zusätzliche Nutzlast an Bord von GSAT-4 mit ins All zu nehmen. Der <strong>T</strong>el <strong>A</strong>viv <strong>U</strong>niversity Ultra<strong>v</strong>iolet <strong>Ex</strong>plorer mit drei 20-Zentimeter-Teleskopen ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Tel Aviv in Israel und dem indischen Institut für Astrophysik in Bangalore, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka.  <br>Von TAUVEX erhoffen sich Wissenschaftler aus Indien und Israel Daten, die bei der Beantwortung astrophysikalischer Fragen, die beispielsweise Sternenkonstellationen, Galaxien und schwarze Löcher betreffen, helfen. Ursprünglich sollte TAUVEX zur Ausstattung eines israelischen Satelliten aus der Reihe der Ofeq-Raumfahrzeuge gehören. 1991 wurde der Mitflug auf dem Röntgenteleskop Spectrum Roentgen-Gamma (SRG), einem Projekt unter russischer Führung, besprochen. </p>



<p>Die Streichung von TAUVEX für den Start von GSAT-4 ist möglicherweise Folge von Bestrebungen, die Gesamtnutzlastmasse für die Rakete zu senken. Eventuell will man die Leistungsfähigkeit des dann zum ersten Mal verwendeten GSLV-Mk-II-Trägers nicht voll ausnutzen, oder ist sich hinsichtlich der zu erwartenden Performance des Trägers nicht sicher. Er sollte maximal 2.500 kg Nutzlast in einen geostationären Transferorbit (GTO) bringen können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032010101600_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09032010101600_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Triebwerkstest am 15. November 2007 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Beim Jungfernflug der GSLV-Mk-II-Rakete soll zum ersten Mal ein in Indien entwickeltes Triebwerk zum Einsatz kommen, das flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff verbrennt. Ein solcher Motor war am 15. November 2007 über die gesamte geplante Brenndauer von 720 Sekunden in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Thirnelveli im indischen Bundesstaat Tamil Nadu getestet worden. Ob die Schubausbeute des Triebwerks geringer als eigentlich geplant oder benötigt ist, wurde bis dato nicht mitgeteilt. Der Vakuumschub soll 69,5 kN betragen. </p>



<p>Zu einem Start von GSAT-4 vom Startgelände der indischen Weltraumorganisation ISRO auf der Insel Sriharikota vor der Südostküste Indiens im Bundesstaat Andhra Pradesh könnte es nach letztem bekannten Planungsstand Ende April oder Anfang Mai 2010 kommen. Die Startmasse von GSAT-4 wurde bisher mit 2.180 Kilogramm angegeben. </p>



<p><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://web.archive.org/web/20220820184609/https://www.isro.gov.in/update/25-dec-2003/isro-to-launch-israels-scientific-instrument" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TAUVEX An Indo-Israeli Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsat-4-wird-ohne-tauvex-gestartet/" data-wpel-link="internal">GSAT-4 wird ohne TAUVEX gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asiasat 2 heißt jetzt Amos 5i</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asiasat-2-heisst-jetzt-amos-5i/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 10:43:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amos 5i]]></category>
		<category><![CDATA[AS-7000]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32830</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellit Asiasat 2 wird seit Ende Januar 2010 von Spacecom aus Israel unter der neuen Bezeichnung Amos 5i an einer Position über Afrika betrieben, teilten Asiasat und Spacecom am 28. Januar 2010 mit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Asiasat, Spacecom. Mit 24 C-Band- und 9 Ku-Band-Transpondern wird Amos 5i an seiner Position bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/asiasat-2-heisst-jetzt-amos-5i/" data-wpel-link="internal">Asiasat 2 heißt jetzt Amos 5i</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellit Asiasat 2 wird seit Ende Januar 2010  von Spacecom aus Israel unter der neuen Bezeichnung Amos 5i an einer Position über Afrika betrieben, teilten Asiasat und Spacecom  am 28. Januar 2010 mit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Asiasat, Spacecom.</p>



<p>Mit 24 C-Band- und 9 Ku-Band-Transpondern wird Amos 5i an seiner Position bei 17 Grad Ost im Geostationären Orbit eingesetzt, um Kunden aus Afrika, Europa und dem mittleren Osten zu versorgen. Das i im Namen des Satelliten steht für interim und zeigt an, dass es sich beim Einsatz des Raumfahrzeugs um eine Zwischenlösung     handelt.
<br>
Amos 5i ist bereits über vierzehn Jahre im All. Der von Lockheed Martin Astro Space basierend auf dem Satellitenbus AS-7000 gebaute Erdtrabant mit einer Startmasse von 3.460 Kilogramm und einer Auslegungslebensdauer von dreizehn Jahren war am 28. November 1995 als Asiasat 2 auf einer chinesischen Langer Marsch 2E-Rakete in den Weltraum transportiert worden.</p>



<p>Lange Jahre stand Asiasat 2 bei 100,5 Grad Ost im Geostationären Orbit und wurde von der Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong benutzt, um Kunden im gesamten asiatischen Raum zu bedienen. Nach dem Start von Asiasat 5 am 11. August 2009 und dessen erfolgreicher Inbetriebnahme war es möglich, nach einer neuen Nutzungsmöglichkeit für Asiasat 2 zu suchen.</p>



<p>Ende 2009 hatte die Space-Communication Ltd. (Spacecom) den Satelliten erworben, und will ihn bis zur Verfügbarkeit von Amos 5, einem Satelliten bestehend aus russischem Satellitenbus und europäischer Kommunikationsnutzlast, bei 17 Grad Ost nutzen. Der Start von Amos 5, der für eine Betriebszeit von fünfzehn Jahren ausgelegt sein soll, ist nach derzeitigem Planungsstand spätestens am 31. März 2011 vorgesehen. Mitte 2011 will man den kommerziellen Betrieb von Amos 5 aufnehmen.</p>



<p>Um Bahnverfolgung und Steuerung von Amos 5i sowie die Telemetrie wird sich weiterhin Asiasat kümmern, welche von Spacecom entsprechend beauftragt wurde. </p>



<p>Amos 5i alias Asiasat 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 23723 bzw. als Objekt 1995-064A.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
