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	<title>ISRO &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Leistungsstarker neuer amerikanisch-indischer Satellit wird die sich verändernde Erdoberfläche verfolgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 16:28:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Daten von NISAR werden unser Verständnis von Phänomenen wie Erdbeben, Vulkanen und Erdrutschen sowie von Schäden an der Infrastruktur verbessern. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, JPL, ISRO, 8. November 2024. Pasadena, 8. November 2024 &#8211; Wir bemerken es nicht immer, aber ein Großteil der Erdoberfläche ist ständig in Bewegung. Wissenschaftler haben Satelliten und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Daten von NISAR werden unser Verständnis von Phänomenen wie Erdbeben, Vulkanen und Erdrutschen sowie von Schäden an der Infrastruktur verbessern. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, JPL, ISRO, 8. November 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/11/1-redoubt-eruption-usgs-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die NISAR-Mission wird den Forschern helfen, besser zu verstehen, wie sich die Erdoberfläche im Laufe der Zeit verändert, auch im Vorfeld von Vulkanausbrüchen wie dem hier abgebildeten am Mount Redoubt im Süden Alaskas im April 2009. (Bild: R.G. McGimsey/AVO/USGS)" data-rl_caption="" title="Die NISAR-Mission wird den Forschern helfen, besser zu verstehen, wie sich die Erdoberfläche im Laufe der Zeit verändert, auch im Vorfeld von Vulkanausbrüchen wie dem hier abgebildeten am Mount Redoubt im Süden Alaskas im April 2009. (Bild: R.G. McGimsey/AVO/USGS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/11/1-redoubt-eruption-usgs_481x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die NISAR-Mission wird den Forschern helfen, besser zu verstehen, wie sich die Erdoberfläche im Laufe der Zeit verändert, auch im Vorfeld von Vulkanausbrüchen wie dem hier abgebildeten am Mount Redoubt im Süden Alaskas im April 2009.<br>(Bild: R.G. McGimsey/AVO/USGS)</figcaption></figure>



<p>Pasadena, 8. November 2024 &#8211; Wir bemerken es nicht immer, aber ein Großteil der Erdoberfläche ist ständig in Bewegung. Wissenschaftler haben Satelliten und bodengestützte Instrumente eingesetzt, um Landbewegungen im Zusammenhang mit Vulkanen, Erdbeben, Erdrutschen und anderen Phänomenen zu verfolgen. Ein neuer Satellit der NASA und der Indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) soll unsere Kenntnisse verbessern und uns möglicherweise bei der Vorbereitung auf und der Bewältigung von Naturkatastrophen und vom Menschen verursachten Katastrophen helfen.</p>



<p>Die <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/trailblazing-new-earth-satellite-put-to-test-in-preparation-for-launch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NISAR-Mission</a> (NASA-ISRO Synthetic Aperture Radar) wird zweimal alle 12 Tage die Bewegung fast aller Land- und Eisflächen der Erde messen. Die Geschwindigkeit, mit der NISAR Daten sammelt, wird den Forschern ein umfassenderes Bild davon vermitteln, wie sich die Erdoberfläche im Laufe der Zeit verändert. „Diese Art der regelmäßigen Beobachtung ermöglicht es uns zu sehen, wie sich die Erdoberfläche über fast den gesamten Planeten hinweg bewegt“, sagte Cathleen Jones, NISAR-Anwendungsleiterin am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien.</p>



<p>Zusammen mit ergänzenden Messungen von anderen Satelliten und Instrumenten werden die Daten von NISAR ein vollständigeres Bild davon liefern, wie sich die Erdoberfläche horizontal und vertikal bewegt. Diese Informationen werden entscheidend dazu beitragen, alles besser zu verstehen, von der Mechanik der Erdkruste bis hin zu den Teilen der Welt, die anfällig für Erdbeben und Vulkanausbrüche sind. Sie könnten sogar dabei helfen, herauszufinden, ob Abschnitte eines Deichs beschädigt sind oder ob ein Hang durch einen <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-study-finds-climate-extremes-affect-landslides-in-surprising-ways/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Erdrutsch</a> in Bewegung geraten ist.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Eyes on Infrastructure: How the NISAR Satellite Will Help Keep Communities Safer" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/LJLraRzWVh8?list=PLTiv_XWHnOZowMqv_nf38we4bMtr65e_K" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die NISAR-Mission wird die Bewegung der Erdoberfläche messen &#8211; Daten, die zur Überwachung kritischer Infrastrukturen wie Start- und Landebahnen von Flughäfen, Dämmen und Deichen genutzt werden können. NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Was sich darunter verbirgt</h3>



<p>Die Mission, die Anfang 2025 von Indien aus gestartet werden soll, wird in der Lage sein, Oberflächenbewegungen bis hinunter zu Bruchteilen von Zentimetern zu erkennen. Neben der Überwachung von Veränderungen der Erdoberfläche wird der Satellit in der Lage sein, die Bewegung von <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/this-us-indian-satellite-will-monitor-earths-changing-frozen-regions/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eisschilden, Gletschern und Meereis</a> zu verfolgen und <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-isro-radar-mission-to-provide-dynamic-view-of-forests-wetlands/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Veränderungen der Vegetation</a> zu kartieren.</p>



<p>Die Quelle für diese bemerkenswerte Detailgenauigkeit sind <a href="https://d2pn8kiwq2w21t.cloudfront.net/documents/NISAR_Fact_Sheet_LECkDvs.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zwei Radarinstrumente</a>, die bei langen Wellenlängen arbeiten: ein L-Band-System, das vom JPL gebaut wurde, und ein S-Band-System, das von ISRO gebaut wurde. Der NISAR-Satellit ist der erste, der beide an Bord hat. Beide Instrumente können Tag und Nacht Messungen vornehmen und durch Wolken hindurchsehen, die die Sicht optischer Instrumente behindern können. Das L-Band-Instrument wird auch in der Lage sein, dichte Vegetation zu durchdringen, um Bodenbewegungen zu messen. Diese Fähigkeit ist vor allem in der Umgebung von Vulkanen oder Verwerfungen nützlich, die von der Vegetation verdeckt werden.</p>



<p>„Der NISAR-Satellit wird uns nicht sagen, wann Erdbeben auftreten werden. Stattdessen wird er uns helfen, besser zu verstehen, welche Gebiete auf der Welt am anfälligsten für schwere Erdbeben sind“, sagte Mark Simons, der für die Mission verantwortliche Wissenschaftler am Caltech in Pasadena, Kalifornien.</p>



<p>Die Daten des Satelliten werden den Forschern Aufschluss darüber geben, welche Teile einer Verwerfung sich langsam bewegen, ohne Erdbeben auszulösen, und welche Abschnitte miteinander verbunden sind und plötzlich abrutschen könnten. In relativ gut überwachten Gebieten wie Kalifornien können die Forscher NISAR nutzen, um sich auf bestimmte Regionen zu konzentrieren, die ein Erdbeben auslösen könnten. Aber in Teilen der Welt, die nicht so gut überwacht werden, könnten die NISAR-Messungen neue erdbebengefährdete Gebiete aufdecken. Und wenn es doch zu einem Erdbeben kommt, werden die Daten des Satelliten den Forschern helfen zu verstehen, was an den Verwerfungen passiert ist, die aufgebrochen sind.</p>



<p>„Aus der Sicht der ISRO sind wir besonders an der Plattengrenze im Himalaya interessiert“, sagt Sreejith K M, der bei der ISRO im Space Applications Center in Ahmedabad, Indien, für NISAR zuständig ist. „Das Gebiet hat in der Vergangenheit Erdbeben großer Stärke hervorgebracht, und NISAR wird uns beispiellose Informationen über die seismischen Gefahren im Himalaya liefern.“</p>



<p>Oberflächenbewegungen sind auch für Vulkanforscher wichtig, die regelmäßig gesammelte Daten benötigen, um Landbewegungen zu erkennen, die <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-scientists-and-satellites-make-sense-of-earths-subtle-motions/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vorboten eines Ausbruchs</a> sein können. Wenn sich das Magma unter der Erdoberfläche bewegt, kann sich das Land ausbeulen oder absinken. Der NISAR-Satellit wird dazu beitragen, ein umfassenderes Bild davon zu erhalten, warum sich ein Vulkan verformt und ob diese Bewegung ein Zeichen für einen Ausbruch ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Suche nach dem Normalen</h3>



<p>Wenn es um Infrastrukturen wie Dämme, Aquädukte und Staudämme geht, wird die Fähigkeit von NISAR, über Jahre hinweg kontinuierliche Messungen durchzuführen, dazu beitragen, den normalen Zustand der Strukturen und des umliegenden Landes zu ermitteln. Wenn sich dann etwas ändert, können die Ressourcenverwalter möglicherweise bestimmte Bereiche ausfindig machen, die untersucht werden müssen. „Anstatt alle fünf Jahre ein ganzes Aquädukt zu vermessen, kann man die Erhebungen gezielt auf Problembereiche ausrichten“, so Jones.</p>



<p>Die Daten könnten ebenso wertvoll sein, um zu zeigen, dass sich ein Damm nach einer Katastrophe wie einem Erdbeben nicht verändert hat. Wenn beispielsweise San Francisco von einem schweren Erdbeben heimgesucht würde, könnte die Verflüssigung &#8211; bei der lose gepackte oder wassergesättigte Sedimente nach starken Bodenerschütterungen ihre Stabilität verlieren &#8211; ein Problem für Dämme und Deiche entlang des Sacramento-San Joaquin River Deltas darstellen.</p>



<p>„Es gibt über tausend Meilen Dämme“, so Jones. „Man bräuchte eine ganze Armee, um sie alle zu überprüfen“. Die NISAR-Mission würde den Behörden dabei helfen, die Deiche aus dem Weltraum zu überwachen und beschädigte Bereiche zu identifizieren. „Dann kann man sich die Zeit sparen und nur die Bereiche inspizieren, die sich verändert haben. Das könnte nach einer Katastrophe eine Menge Geld für Reparaturen sparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr über NISAR</h3>



<p>Die NISAR-Mission ist eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen der NASA und ISRO und markiert das erste Mal, dass die beiden Agenturen bei der Entwicklung von Hardware für eine Erdbeobachtungsmission zusammenarbeiten. Unter der Leitung des Caltech leitet das JPL die amerikanische Komponente des Projekts und liefert das L-Band-SAR der Mission. Die NASA stellt außerdem die Radarreflektorantenne, den ausfahrbaren Ausleger, ein hochleistungsfähiges Kommunikationsteilsystem für wissenschaftliche Daten, GPS-Empfänger, einen Solid-State-Recorder und ein Nutzlastdatenteilsystem bereit. Das U R Rao Satellitenzentrum in Bengaluru, Indien, das die ISRO-Komponente der Mission leitet, stellt den Raumfahrzeugbus, die Trägerrakete und die damit verbundenen Startdienste und Satellitenmissionen bereit. Das ISRO Space Applications Centre in Ahmedabad liefert die S-Band-SAR-Elektronik.</p>



<p>Um mehr über NISAR zu erfahren, besuchen Sie die Website:</p>



<p><a href="https://science.nasa.gov/mission/nisar/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><a href="https://science.nasa.gov/mission/nisar/" target="_blank" rel="noopener">https://science.nasa.gov/mission/nisar/</a>/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20384.msg569023#msg569023" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20384.msg569023#msg569023" target="_blank" rel="noopener">NISAR (NASA-ISRO Synthetic Aperture Radar)</a></a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Chandrayaan-3 Missions-Update</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 21:26:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. August 2023 setzte der unbemannte Lander &#8222;Vikram&#8220; mit dem Rover &#8222;Pragyan&#8220; der indischen Raumfahrtagentur ISRO erfolgreich auf dem Mond auf und lieferte bis September 2023 Daten vom Mond im Rahmen der Mission Chandrayaan-3. Die Mission schien bereits abgeschlossen, nun hat die indische Raumfahrtagentur ISRO bewiesen, dass sie noch für eine Überraschung gut ist. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. August 2023 setzte der unbemannte Lander &#8222;Vikram&#8220; mit dem Rover &#8222;Pragyan&#8220; der indischen Raumfahrtagentur ISRO erfolgreich auf dem Mond auf und lieferte bis September 2023 Daten vom Mond im Rahmen der Mission Chandrayaan-3. Die Mission schien bereits abgeschlossen, nun hat die indische Raumfahrtagentur ISRO bewiesen, dass sie noch für eine Überraschung gut ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autor: Thomas Geuking, Quellen: ISRO (Indian Space ResearchOrganisation)</p>



<p>Mit der weichen Landung auf dem Mond des Landers &#8222;Vikram&#8220; und dem erfolgreichen Betrieb des Rovers &#8222;Pragyan&#8220; hatte die Mission Chandrayaan &#8211; 3 eigentlich schon alle Ziele der indischen Raumfahrtagentur ISRO erfüllt. Für das Antriebsmodul, dass die Chandrayaan-3 Mission bis auf 100 km zum Mond brachte war die Mission aber noch nicht zu Ende.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-3.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Chandrayaan-3 – Antriebs-Modul und Lander (Bild: ISRO)" data-rl_caption="" title="Chandrayaan-3 – Antriebs-Modul und Lander (Bild: ISRO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-3_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Chandrayaan-3 &#8211; Antriebs-Modul und Lander (Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Start-Chandrayaan-3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start von Chandrayaan 3 am 14.07.2023 mit einer Mark 3 (LVM 3) (Bild: ISRO)" data-rl_caption="" title="Start von Chandrayaan 3 am 14.07.2023 mit einer Mark 3 (LVM 3) (Bild: ISRO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Start-Chandrayaan-3_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Chandrayaan-3 Start am 14. Juli 2023 (Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p>Kurz vor der Landung, am 17. August 2023 trennte sich der Lander vom Antriebs-Modul und dieses blieb mit noch rund 100 kg Treibstoff im Mondorbit zurück. Es wäre nach einiger Zeit auf die Mondoberfläche gestürzt und dabei wahrscheinlich explodiert. Dies wollte die indische Raumfahrtagentur verhindern und zündete daher die Triebwerke erneut für eine Rückkehr Richtung Erde.</p>



<p>Das erste Manöver wurde am 9. Oktober 2023 durchgeführt, um die Höhe der Umlaufbahn von 150 km auf 5112 km zu erhöhen und damit die Umlaufzeit von 2,1 Stunden auf 7,2 Stunden zu verlängern. Das Trans-Earth-Injection (TEI)-Manöver zum verlassen der Mondumlaufbahn wurde am 13. Oktober 2023 durchgeführt. Im Anschluss an dieses Manöver flog das Antriebsmodul vier Mal am Mond vorbei, bevor es am 10. November die Mondumlaufbahn verließ. Seit dem 22 November 2023 befindet es sich wieder in einem Orbit um die Erde. Die Umlaufzeit beträgt fast 13 Tage bei einer Neigung von 27 Grad. Die Flugbahn wurde so gewählt, dass eine Erdbeobachtung mit der  SHAPE-Nutzlast (Spectro-polarimetry of HAbitable Planet Earth) des Antriebsmoduls fortgesetzt werden kann, wenn die Erde im Blickfeld ist, ohne Satelliten in der geostationäre Umlaufbahn, oder darunter zu gefährden (siehe Grafik). Die Daten der SHAPE-Nutzlast sollen einmal bei der künftigen Erforschung von Exoplaneten, insbesondere der Suche nach erdähnlichen Exoplaneten, helfen und nun aus einer Erdumlaufbahn fortgeführt werden. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="354" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geplante-Umlaufbahn-des-PM-im-naechsten-Jahr.jpg" alt="Geplante Umlaufbahn des Antriebsmoduls im nächsten Jahr" class="wp-image-135373" style="width:485px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geplante-Umlaufbahn-des-PM-im-naechsten-Jahr.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geplante-Umlaufbahn-des-PM-im-naechsten-Jahr-297x300.jpg 297w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geplante-Umlaufbahn-des-PM-im-naechsten-Jahr-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geplante-Umlaufbahn-des-PM-im-naechsten-Jahr-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption class="wp-element-caption">Geplante Umlaufbahn des Antriebsmoduls im nächsten Jahr (Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p><strong>Zusammenfassung der Ziele mit der Rückkehr des Antriebsmoduls in die Erdumlaufbahn im Hinblick auf zukünftige Missionen</strong>:</p>



<p>1. Planung und Durchführung von Manövern für die Rückkehr vom Mond zur Erde, inklusive der Entwicklung der dafür notwendigen Software.</p>



<p>2. Durchführung von Fly-bye Manövern am Mond.</p>



<p>3. Verhinderung eines Absturzes auf dem Mond und dem dabei entstehenden Trümmerfeldes.</p>



<p>Auch hier wurden alle gesteckten Ziele erreicht. </p>





<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17231.msg557431#msg557431" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chandrayaan 3 auf LVM3-M4</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Wie unterstützt die ESA die Sonnenmission Aditya-L1?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wie-unterstuetzt-die-esa-die-sonnenmission-aditya-l1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start des Sonnenobservatoriums Aditya-L1 der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) ist für den 2. September 2023 geplant. Die ESA verfügt genau über die richtige Infrastruktur und das richtige Fachwissen, um Unterstützung zu leisten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 1. September 2023. 1. September 2023 &#8211; Es handelt sich um eine ehrgeizige Mission, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Start des Sonnenobservatoriums Aditya-L1 der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) ist für den 2. September 2023 geplant. Die ESA verfügt genau über die richtige Infrastruktur und das richtige Fachwissen, um Unterstützung zu leisten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 1. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AdityaL1cleanroomVDOSURSC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aditya-L1 im Reinraum. (Bild: VDOS/URSC)" data-rl_caption="" title="Aditya-L1 im Reinraum. (Bild: VDOS/URSC)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AdityaL1cleanroomVDOSURSC26.jpg" alt="Aditya-L1 im Reinraum. (Bild: VDOS/URSC)" class="wp-image-130711"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Aditya-L1 im Reinraum. (Bild: VDOS/URSC)</figcaption></figure>



<p class="advgb-dyn-877cb882">1. September 2023 &#8211; Es handelt sich um eine ehrgeizige Mission, die riesige Mengen an wissenschaftlichen Daten generieren wird, während sich die Raumsonde in einer instabilen Umlaufbahn bewegt.</p>



<p><strong>Aditya-L1</strong><br>Aditya-L1 wird die erste indische Satellitenmission zur Erforschung der Sonne sein. Nach dem Start wird die Sonde zu ihrem neuen Zuhause reisen – dem ersten Lagrange-Punkt (L1) des Sonne-Erde-Systems.</p>



<p>Von dort aus werden die sieben Instrumente genutzt, um offene Fragen bezüglich unseres Sterns zu untersuchen. Vier werden die Sonne direkt beobachten, während die anderen drei in-situ-Messungen durchführen werden, um die Art des Weltraumwetters zu erforschen, das unsere Sonne im interplanetaren Raum erzeugt.</p>



<p><strong>ESA-Unterstützung für Aditya-L1</strong><br>Die ESA unterstützt Aditya-L1 auf zweierlei Weise: Die Agentur stellt der Mission Kommunikationsdienste für den Weltraum zur Verfügung, weiterhin unterstützte sie ISRO im vergangenen Jahr bei der Validierung einer wichtigen neuen Flugdynamik-Software.</p>



<p>Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Weltraummission. Ohne Unterstützung durch eine Bodenstation ist es unmöglich, wissenschaftliche Daten von einem Raumfahrzeug zu erhalten, zu wissen, wie es sich verhält, ob es sicher ist und wo genau es sich befindet.</p>



<p>„Durch das globale Netzwerk von Stationen zur Überwachung des tiefen Weltraums der ESA und die Verwendung international anerkannter technischer Standards können wir unseren Partnern helfen, ihre Raumfahrzeuge fast überall im Sonnensystem zu verfolgen, zu steuern und ihre Daten zu empfangen&#8220;, sagt Ramesh Chellathurai, ESA Service Manager und ESA Cross-Support Liaison Officer für ISRO.</p>



<p>„Für die Aditya-L1-Mission bieten wir Unterstützung von allen drei unserer 35 Meter-Weltraumantennen in Australien, Spanien und Argentinien sowie von unserer Kourou-Station in Französisch-Guayana und der Goonhilly Earth Station in Großbritannien.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AdityaL1stacktedonlauncherbISRO.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aditya-L1 integriert auf der PSLV-Trägerrakete. (Bild: ISRO)" data-rl_caption="" title="Aditya-L1 integriert auf der PSLV-Trägerrakete. (Bild: ISRO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AdityaL1stacktedonlauncherbISRO26.jpg" alt="Aditya-L1 integriert auf der PSLV-Trägerrakete. (Bild: ISRO)" class="wp-image-130713"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Aditya-L1 integriert auf der PSLV-Trägerrakete. (Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p>ESA ist der wichtigste Partner von Bodenstationsdiensten für Aditya-L1. Die ESA-Stationen werden die Mission von Anfang bis Ende unterstützen: von der kritischen Start- und frühen Orbit-Phase über die gesamte Reise zum Lagrange-Punkt L1 bis hin zur Übermittlung von Befehlen an Aditya-L1 und zum Empfang von wissenschaftlichen Daten von Aditya-L1 über mehrere Stunden pro Tag während der nächsten zwei Jahre des Routinebetriebs.</p>



<p><strong>Lagrange-Punkt 1 – ein perfektes Zuhause für Sonnenforscher</strong><br>Wenn eine große Masse eine andere umkreist, wie z.B. die Erde um die Sonne, wirken die Gravitationskräfte und die Orbitalbewegung so zusammen, dass fünf Gleichgewichtspunkte entstehen, an denen ein Raumschiff über einen längeren Zeitraum betrieben werden kann, ohne viel Treibstoff verbrauchen zu müssen. Diese Regionen werden als Lagrange- oder Liberationspunkte bezeichnet.</p>



<p>Der erste Lagrange-Punkt des Erde-Sonne System, L1, befindet sich zwischen der Erde und der Sonne, bei etwa ein Prozent der Entfernung zur Sonne. Er ist ein perfekter Standort für Sonnenforschungsmissionen wie Aditya-L1, da er einen ungehinderten Blick auf die Sonne ermöglicht, die hier nie von der Erde verdeckt wird. Am L1 wird sich Aditya-L1 zu Raumsonden wie dem ESA/NASA Solar Heliospheric Observatory (SOHO) gesellen, das sich seit 1996 auf L1 befindet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LagrangePointsESACCBYSA30IGO15.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Liberationspunkte. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Liberationspunkte. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LagrangePointsESACCBYSA30IGO26.jpg" alt="Liberationspunkte. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-130717"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Liberationspunkte. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p>Raumsonden, die das äußere Sonnensystem und weit darüber hinaus betrachten sollen, wie das James-Webb-Weltraumteleskop von NASA, ESA und CSA oder die ESA-Teleskope Euclid und Gaia, fliegen stattdessen zu L2. L2 ist das Gegenstück zu L1 und befindet sich in der gleichen Entfernung von der Erde, aber von der Sonne aus gesehen auf der anderen Seite des Planeten. Bei L2 haben diese Raumsonden immer die Helligkeit der Sonne und der Erde im Rücken, während sie nach draußen auf schwache Objekte blicken, die sich in der Dunkelheit des Universums verstecken.</p>



<p><strong>Der Weg</strong><br>Aditya-L1 wird nicht direkt nach dem Start zu L1 fliegen. Stattdessen müssen die ISRO-Flugkontrolleure ein „Transfermanöver&#8220; durchführen, so wie es die ESA kürzlich getan hat, um ihr Euclid-Teleskop zu L2 zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAstationssupportAdityaL1ESACCBYSA30IGO.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Weg von Aditya-L1 zu L1. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Der Weg von Aditya-L1 zu L1. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAstationssupportAdityaL1ESACCBYSA30IGO26.jpg" alt="Der Weg von Aditya-L1 zu L1. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-130715" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAstationssupportAdityaL1ESACCBYSA30IGO26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAstationssupportAdityaL1ESACCBYSA30IGO26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAstationssupportAdityaL1ESACCBYSA30IGO26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAstationssupportAdityaL1ESACCBYSA30IGO26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Weg von Aditya-L1 zu L1. (Grafik: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p>Dieses Manöver wird kurz nach dem Start durchgeführt, da die zum Erreichen der erforderlichen Flugbahn benötigte Treibstoffmenge mit der Zeit schnell ansteigt. Nach einigen anfänglichen Manövern zur Anpassung seiner Umlaufbahn um die Erde nach dem Start wird Aditya-L1 die Zündung durchführen, mit der seine etwa zweimonatige Reise zum L1 beginnt.</p>



<p><strong>Der Aufenthalt</strong><br>L1 ist einer der „instabilen&#8220; Lagrange-Gleichgewichtspunkte. Es ist praktisch unmöglich, ein Raumfahrzeug exakt auf dem L1-Punkt zu halten.</p>



<p>Stattdessen treten die Raumfahrzeuge in eine Umlaufbahn um L1 ein, als wäre der Lagrange-Punkt ein „unsichtbarer Planet&#8220;. Aufgrund der Instabilität dieser Umlaufbahn werden kleine Fehler in der Flugbahn jedoch schnell größer. Infolgedessen müssen die Raumfahrzeuge etwa einmal im Monat ein „Stationshaltemanöver&#8220; durchführen, um sie auf der richtigen Umlaufbahn zu halten.</p>



<p>Sollten diese monatlichen Manöver nicht durchgeführt werden können, kann dies ein großes Problem darstellen. Im Juni 1998 gab es bei der SOHO-Mission ein Problem, aufgrund dessen die Stationierung nicht gehalten werden konnte. Der Fehler in seiner Umlaufbahn verschlimmerte sich schnell und war so unvorhersehbar, dass der Kontakt zum Raumschiff verloren ging und es in die Leere zu driften begann.</p>



<p>Ein gemeinsames Team von NASA- und ESA-Experten machte sich an die Arbeit, um das Raumschiff zu retten, fand es schließlich weit entfernt von seiner erwarteten Position und konnte den Kontakt wiederherstellen. 25 Jahre später befindet sich SOHO immer noch in einer Umlaufbahn um L1 und liefert wertvolle wissenschaftliche Daten.</p>



<p><strong>ISRO entwickelt fortschrittliche Flugdynamik-Software</strong><br>Um L1 zu erreichen und sicher in der Umlaufbahn zu bleiben, müssen die Flugkontrolleure genau wissen, wo sich ihr Raumfahrzeug befand, befindet und befinden wird. Dazu wenden sie mathematische Formeln auf die Verfolgungsdaten des Raumfahrzeugs an, um seine frühere, gegenwärtige und zukünftige Position in einem Prozess zu berechnen, der als Bahnbestimmung bezeichnet wird.</p>



<p>Diese Bestimmung der Umlaufbahn erfolgt mit Hilfe einer speziell entwickelten Software. Zwar hat ISRO eine neue Software zur Bestimmung der Umlaufbahn für Aditya-L1 entwickelt. Angesichts der winzigen Fehlertoleranz, die der Betrieb eines Raumfahrzeugs bei L1 mit sich bringt, baten sie jedoch ESA um Unterstützung bei der Validierung.</p>



<p><strong>ESA-Prüfstand</strong><br>Von April bis Dezember 2022 arbeiteten die Teams von ESA und ISRO intensiv zusammen, um die Strategie der ISRO für den Betrieb von Aditya-L1 zu bewerten und ihre neue Software zur Bahnbestimmung zu testen.</p>



<p>„Mit ihrer Erfahrung in puncto Flügen und an den Lagrange-Punkten war ESA der ideale Partner, um ISRO bei der Verbesserung ihrer neuen Software zur Bestimmung der Umlaufbahn zu helfen und zu demonstrieren, dass sie die Zuverlässigkeit und Genauigkeit besitzt, die die Organisation für den erstmaligen Betrieb eines Raumfahrzeugs an einem Lagrange-Punkt benötigt&#8220;, sagt ESA-Flugdynamikexperte Frank Budnik.</p>



<p>Zunächst erarbeitete das ESA-Team typische Szenarien, mit denen das ISRO-Team beim Betrieb von Aditya-L1 konfrontiert werden könnte. Beide Teams verwendeten dann ihre eigene Software zur Bestimmung der Umlaufbahn, um vorherzusagen, wie sich die Umlaufbahn von Aditya-L1 in diesen Szenarien entwickeln würde, und verglichen dann ihre Ergebnisse.</p>



<p>Im nächsten Schritt stellte ESA ISRO simulierte Tracking-Daten zur Verfügung, die den Daten ähneln, die ESA für das Training ihrer eigenen Flugdynamik-Teams verwendet. Dazu gehören Daten, die typisch sind für die kritische Start- und frühe Orbitphase eines Raumfahrzeugs, ein komplexes Einschwenkmanöver in die Umlaufbahn oder sogar einen Planetenvorbeiflug. Das ISRO-Team nutzte seine Software, um die Daten zu analysieren, und dann arbeiteten beide Teams zusammen, um verbesserungswürdige Bereiche zu ermitteln und einige der Algorithmen zu optimieren.</p>



<p>Schließlich stellte das ESA-Team dem ISRO-Team die Tracking Daten eines echten Raumfahrzeugs zur Verfügung, das um L1 kreist. Beide Teams nutzten ihre eigene Software, um die Daten der früheren ESA-Mission LISA Pathfinder zu analysieren, und verglichen ihre Ergebnisse noch einmal.</p>



<p>Die Ergebnisse der Übung waren für ESA und ISRO wertvoll, sodass beide Teams nun von den Fähigkeiten der ISRO-Software überzeugt sind.</p>



<p><strong>Nicht nur die Umlaufbahnen schließen den Kreis</strong><br>Einigen ESA-Flugdynamik-Experten kam diese Übung bekannt vor. Als ESA ihre eigenen frühen interplanetaren Weltraummissionen vorbereitete, stand sie vor ähnlichen Herausforderungen wie ISRO heute. ESA wandte sich an ein Team des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA, um die Software zur Bestimmung der interplanetaren Umlaufbahn für die ESA-Mission Mars Express und den Kometenjäger Rosetta zu validieren, die dann beide später von ESA erfolgreich navigiert wurden.</p>



<p>Die Übung hatte einen ähnlichen Umfang und ein ähnliches Ziel wie diejenige, die ESA und ISRO im vergangenen Jahr für Aditya-L1 durchgeführt haben.</p>



<p><strong>Die internationale Raumfahrtgemeinschaft</strong><br>Die zweigleisige Unterstützung der ESA für Aditya-L1 zeigt, wie wertvoll die internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt ist. Das ESA-Bodenstationsnetz (bekannt als „Estrack&#8220;) und das Fachwissen im Bereich der Flugdynamik wurden in jahrzehntelanger Arbeit bei den anspruchsvollsten Raumfahrtmissionen aufgebaut und sind heute Eckpfeiler der Unterstützung der ESA für ihre Partner.</p>



<p>Estrack befindet sich derzeit in einer Expansionsphase. Die vierte große ESA-Weltraumantenne befindet sich im Bau währen die Agentur sich darauf vorbereitet, den steigenden Bedarf an Kommunikationsbandbreite für ihre eigenen Weltraumforschungs- und Weltraumsicherheitsmissionen sowie für die Unterstützung einer wachsenden Zahl von Partnern zu decken.</p>



<p>Im Weltraum wird Aditya-L1 das jüngste Mitglied der Flotte von Sonnenforschern sein, zu denen auch der Solar Orbiter der ESA, SOHO, die Parker Solar Probe der NASA und andere gehören, die gemeinsam mit der Menschheit versuchen, die Geheimnisse unseres Sterns zu entschlüsseln.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20009.msg553442#msg553442" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aditya L1 auf PSLV-XL</a></li>
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		<title>Chandrayaan-3 landet weich auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 17:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Monderkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Sowjetunion, den USA und China ist es nun auch Indien gelungen weich auf dem Mond zu landen. Am 23.08.2023 um 14:34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hat die unbemannte Sonde Chandrayaan-3 erfolgreich auf dem Mond aufgesetzt. Autor: Thomas Geuking, Quellen: ISRO (Indian Space ResearchOrganisation), ESA. Der Jubel im Kontrollzentrum der indischen Raumfahrtbehörde ISRO (Indian Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-0e2e3077">Nach der Sowjetunion, den USA und China ist es nun auch Indien gelungen weich auf dem Mond zu landen. Am 23.08.2023 um 14:34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hat die unbemannte Sonde Chandrayaan-3 erfolgreich auf dem Mond aufgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autor: Thomas Geuking, Quellen: ISRO (Indian Space ResearchOrganisation), ESA<strong>.</strong></p>



<p>Der Jubel im Kontrollzentrum der indischen Raumfahrtbehörde ISRO (Indian Space Research Organisation) ist groß, als nach einem gescheiterten ersten Versuch im September 2019 nun die weiche Landung in der Nähe des Südpols des Mondes gelingt. In Indien und auf der ganzen Welt konnte man die Landung im Livestream verfolgen, auch der indische Ministerpräsident Narendra Modi verfolgte die Mondlandung während des BRICS-Gipfels in Südafrika. &#8222;Chandrayaan&#8220; bedeutet &#8222;Mondfahrzeug“ auf Sanskrit und ist eine Wiederholung der Chandrayaan-2 Mission ohne einen Orbiter, da dieser bei der Chandrayaan-2 Mission einwandfrei funktionierte. Die aktuelle Mission besteht aus einem Lander, der von einem Antriebs-Modul bis nah an den Mond heran gebracht wird und einem Rover. Das Hauptziel der Mission wurde mit der weichen Landung auf dem Mond bereits erreicht. Die ganze Mission ist auf einen Mondtag, das entspricht ca. 14 Erdtagen, ausgelegt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="821" height="366" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Umlaufbahn.jpg" alt="Umlaufbahn Chandrayaan-3" class="wp-image-130355" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Umlaufbahn.jpg 821w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Umlaufbahn-300x134.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Umlaufbahn-768x342.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Umlaufbahn-600x267.jpg 600w" sizes="(max-width: 821px) 100vw, 821px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flugplanung Chandrayaan-3, Quelle: ISRO</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img decoding="async" width="499" height="750" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Start-Chandrayaan-3.jpg" alt="" class="wp-image-130375" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Start-Chandrayaan-3.jpg 499w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Start-Chandrayaan-3-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 499px) 100vw, 499px" /><figcaption class="wp-element-caption">Chandrayaan-3 Start am 14.07.2023</figcaption></figure>



<p>Der Start der Mission erfolgte am 14. Juli um 14:35 Uhr Ortszeit vom Satish Dhawan Space Centre auf der südindischen Insel Sriharikota durch die schwere Trägerrakete vom Typ Launch Vehicle Mark 3 in eine hochelliptische Umlaufbahn. Nach mehreren Bahnmanövern trat Chandrayaan-3 am 1. August in den Mond-Transfer Orbit ein, um nach einem 30 minütigem Bremsmanöver, gesteuert vom Kontrollzentrum der ISRO in Bengaluru, am 5. August den Mond-Orbit zu erreichen. Hier wurde dann der Orbit stetig mit dem Antriebs-Modul verkleinert. </p>



<p>Am 17. August trennte sich dann der Lander vom Antriebs-Modul, um am 23. August um 14.34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit weich auf dem Mond aufzusetzen. Bei der Kommunikation im All wurde die ISRO sowohl durch das Deep-Space Network der NASA, als auch durch die ESA unterstützt. Beispielsweise lieferte die 35-Meter-Antenne der ESA im australischen New Norcia während der Mondlandung zusätzliche Unterstützung für die Bahnverfolgung und diente als Back-up für die ISRO-Bodenstation.</p>



<p>Das Antriebs-Modul wiegt im betankten Zustand 2148 kg. Durch ein eigenes Solarmodul erzeugt es 758 W elektrische Energie und hält bis zum Mond den Kontakt zur Erde. Der Lander selbst verfügt ebenfalls über 2 schwenkbare Solarmodule mit zusammen 738 W. Er wiegt mit Rover 1752 kg, wovon 26 kg auf den Rover entfallen. Der Pragyan („Schlaukopf“) genannte Rover hat ebenfalls ein kleines Solarmodul mit 50 W Leistung.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="500" height="750" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-3.jpg" alt="" class="wp-image-130374" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-3.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-3-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption">Chandrayaan-3 &#8211; Antriebs-Modul und Lander</figcaption></figure>



<p>Der Rover hat den Lander inzwischen erfolgreich verlassen und wird um die Landestelle herum mit 2 Instrumenten die Zusammensetzung des sogenannten Regoliths &#8211; des lockeren Mondbodens – bestimmen. Interessant sind dabei zum Beispiel der Gehalt von Magnesium, Aluminium, Silizium, Kalium, Calcium, Titan und Eisen. Der Lander wiederum kann mit ChaSTE (Chandra’s Surface Thermo-physical Experiment) die Wärmeleitfähigkeit und Temperatur des Regoliths messen. Außerdem verfügt er mit RAMBHA-LP über eine Langmuir-Sonde zur Messung des Plasmadichte an der Oberfläche (Ionen und Elektronen) und deren zeitliche Änderung. Er kann mit einem Seismograph Mondbeben im Umfeld der Landestelle messen und hat von der NASA noch einen Laserreflektor für Laufzeitmessungen von Laserpulsen zwischen Erde und Mond mitbekommen.</p>



<p>Die Mission Chandrayaan-3 wird mit dem Ende des Mond-Tages nach etwa 14 Erdtagen enden, da weder der Rover noch der Lander für die sehr anspruchsvollen Bedingungen einer Mondnacht mit Temperaturen von ca. minus 160 Grad ausgerüstet sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img decoding="async" width="586" height="495" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-Rover.jpg" alt="" class="wp-image-130373" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-Rover.jpg 586w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Chandrayaan-Rover-300x253.jpg 300w" sizes="(max-width: 586px) 100vw, 586px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schematische Darstellung, Quelle: ISRO</figcaption></figure>





<p></p>



<p></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17231.msg553226#msg553226" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chandrayaan 3 auf LVM3-M4</a></li>
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		<item>
		<title>Ariane 5 startet erfolgreich GSAT-24 und MEASAT-3d</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-erfolgreich-gsat-24-und-measat-3d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 06:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
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		<category><![CDATA[NSIL]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[VA257]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=111631</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ariane 5, betrieben von Arianespace, hat erfolgreich zwei Telekommunikationssatelliten in den Orbit gebracht: MEASAT-3d für Malaysias MEASAT und GSAT-24, gebaut von der indischen Weltraumagentur ISRO im Auftrag von NSIL. Eine Pressemitteilung von ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 22. Juni 2022. Evry, Frankreich, 22. Juni 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 22. Juni, um 18:50 Uhr Ortszeit hob eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ariane 5, betrieben von Arianespace, hat erfolgreich zwei Telekommunikationssatelliten in den Orbit gebracht: MEASAT-3d für Malaysias MEASAT und GSAT-24, gebaut von der indischen Weltraumagentur ISRO im Auftrag von NSIL. Eine Pressemitteilung von ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 22. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va257launchagroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va257launchagroup600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start VA257 in Kourou. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Evry, Frankreich, 22. Juni 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 22. Juni, um 18:50 Uhr Ortszeit hob eine Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab, um die beiden geostationären Telekommunikationssatelliten MEASAT-3d und GSAT-24 erfolgreich in den Weltraum zu befördern.</p>



<p>&#8222;Es ist eine Ehre für Arianespace, mit der erfolgreichen Mission an Bord der Ariane 5 zwei wichtige Akteure im asiatisch-pazifischen Raum zu unterstützen: MEASAT, Malaysias führenden Satellitenbetreiber, und NewSpace India Limited (NSIL), ein staatliches Unternehmen, das dem indischen Raumfahrtministerium (DOS) untersteht und mit der indischen Raumfahrtagentur ISRO arbeitet. Mit dem Start von MEASAT-3d, dem vierten Satelliten, den wir für Malaysia in die Umlaufbahn bringen, und GSAT-24, dem 25. indischen Satelliten, für dessen Start wir verantwortlich sind, festigen wir unsere langjährige Partnerschaft mit diesen beiden wichtigen Akteuren&#8220;, sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace.</p>



<p>MEASAT-3d, ein von Airbus Defence and Space gebauter Multimissions-Telekommunikationssatellit, wird neben MEASAT-3a und MEASAT-3b auf der Orbitalposition 91,5° Ost positioniert. Der Satellit wird die Übertragungsgeschwindigkeiten in ganz Malaysia erheblich auf bis zu 100 Mbit/s pro Nutzer steigern, auch in Regionen mit begrenzten oder nicht vorhandenen terrestrischen Netzwerken; er wird zugleich Backup und zusätzliche Kapazitäten für HD-, 4K- und 8K-Videodienste im asiatisch-pazifischen Raum anbieten.</p>



<p>MEASAT-3d hat zudem eine innovative Nutzlast für den koreanischen Betreiber KTSAT an Bord. Sie wurde von Airbus Defence and Space entwickelt und wird für das Korean Augmentation System (KASS) verwendet, ein Projekt des Ministeriums für Land, Infrastruktur und Transport, das von der koreanischen Weltraumagentur KARI geleitet wird und das Flugverkehrsmanagement in Südkorea nachhaltig verbessern wird.</p>



<p>GSAT-24, ein Ku-Band-Telekommunikationssatellit der Vier-Tonnen-Klasse, wurde von der indischen Raumfahrtbehörde ISRO (Indian Space Research Organization) im Auftrag von NSIL gebaut und wird den indischen Subkontinent mit hochwertigen Telekommunikations- und DTH (Direct-to-Home)-Diensten versorgen; er stellt die erste &#8222;On-Demand&#8220;-Satcom-Mission für NSIL dar.</p>



<p>&#8222;Nach dem erfolgreichen Start des James-Webb-Weltraumteleskops schreibt dieser Launch ein weiteres Erfolgskapitel in der Geschichte von Ariane 5&#8220;, sagte André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. &#8222;Ariane 5 stellt erneut ihre Zuverlässigkeit unter Beweis und belegt das Vertrauen, das die internationalen Kunden von Arianespace weltweit haben. Diese Erfolge sprechen auch für die Zuverlässigkeit von Ariane 6, die unsere Wettbewerbsfähigkeit und Vielseitigkeit weiter steigern wird.&#8220;</p>



<p>Ariane 5, eine Trägerrakete für schwere Nutzlasten, ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), das in Zusammenarbeit von Industrie und öffentlichen Institutionen in zwölf europäischen Partnerstaaten durchgeführt wird.</p>



<p>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und Produktion von Ariane 5 und ist für die Vorbereitung der Trägerrakete bis zum Start verantwortlich. ArianeGroup liefert eine flugtaugliche Trägerrakete an ihre Tochtergesellschaft Arianespace, die Ariane 5 vermarktet und vom Raumfahrtzentrum Guayana in Französisch-Guayana aus betreibt. Während der Startkampagnen arbeitet Arianespace eng mit der französischen Raumfahrtagentur CNES zusammen, die für die Konzeption der Trägerrakete Ariane 5 und die Installationen zur Vorbereitung der Satelliten verantwortlich zeichnet.</p>



<p>Im Anschluss an diesen Launch sollen noch vier weitere Ariane-5-Raketen gestartet werden, bevor Ariane 6 die institutionellen europäischen Missionen und die Abdeckung des schnell wachsenden Marktbedarfs übernimmt.</p>



<p><strong>Der Start auf einen Blick</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Start erfolgte am 22. Juni 2022 um 18:50 Uhr Ortszeit (21:50 Uhr UTC) vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana</li><li>9.807 kg Gewicht der von der Trägerrakete in dieser Mission beförderten Gesamtnutzlast</li><li>1.137 Zahl der von Arianespace ins All gebrachten Satelliten</li><li>2. Arianespace-Start in diesem Jahr</li><li>341. Start von Arianespace</li><li>113. Start einer Ariane 5 von Kourou</li><li>88. Start in Folge mit planmäßigem Betrieb des Hauptstufentriebwerks Vulcain 2</li><li>113. Start in Folge mit planmäßigem Betrieb der Feststoffbooster</li><li>153. Start in Folge mit planmäßigem Betrieb des Oberstufentriebwerks HM7B</li></ul>



<p><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Ab 2022 wird Arianespace die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C betreiben. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die vollständige Fertigung bis hin zu Vermarktung und Betrieb über sein Tochterunternehmen Arianespace. ArianeGroup beschäftigt ca. 7000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland und ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Das Unternehmen ist zudem Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, Services und Weltraumüberwachung. Ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen und in der kritischen Infrastruktur Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2021 rund 3,1 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19398.msg533794#msg533794" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MEASAT-3D &amp; GSAT-24 auf Ariane 5 ECA+</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-erfolgreich-gsat-24-und-measat-3d/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 startet erfolgreich GSAT-24 und MEASAT-3d</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Arianespace: Nächster Start mit Ariane 5 am 22. Juni</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-naechster-start-mit-ariane-5-am-22-juni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[MEASAT-3d]]></category>
		<category><![CDATA[NSIL]]></category>
		<category><![CDATA[VA257]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Flug 257 ist für den 22. Juni geplant. Mit dem ersten Ariane 5-Start in diesem Jahr werden zwei Telekommunikationssatelliten in eine geostationäre Umlaufbahn gebracht: MEASAT-3d und GSAT-24. Die Mission VA257 wird dazu beitragen, die Breitbandversorgung im asiatisch-pazifischen Raum zu verbessern. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace. Evry, Frankreich, 26. April 2022 &#8211; Der Start [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Flug 257 ist für den 22. Juni geplant. Mit dem ersten Ariane 5-Start in diesem Jahr werden zwei Telekommunikationssatelliten in eine geostationäre Umlaufbahn gebracht: MEASAT-3d und GSAT-24. Die Mission VA257 wird dazu beitragen, die Breitbandversorgung im asiatisch-pazifischen Raum zu verbessern. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane5ECAartesadducros.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane5ECAartesadducros26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 hebt in Kourou ab &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / D. Ducros)</figcaption></figure></div>



<p>Evry, Frankreich, 26. April 2022 &#8211; Der Start der Ariane 5 vom Guiana Space Center, Europas Weltraumbahnhof, ist für den 22. Juni zwischen 21:03 Uhr bis 22:43 Uhr UTC geplant.</p>



<p>In die Umlaufbahn gebracht werden die Satelliten im Auftrag zweier wichtiger Akteure und langjähriger Kunden von Arianespace: MEASAT, führender Satellitenbetreiber in Malaysia, und NewSpace India Limited (NSIL), ein indisches Staatsunternehmen, das dem Department of Space (DOS) untersteht.</p>



<p>MEASAT-3d, der gemeinsam mit MEASAT-3a und MEASAT-3b auf der Orbitalposition 91,5° Ost positioniert werden soll, ist ein von Airbus Defence and Space gebauter Mehrzweck-Telekommunikationssatellit. Der neue Satellit wird die Breitbandgeschwindigkeit in Gebieten mit begrenztem oder fehlendem terrestrischen Netz mit bis zu 100 Mbit/s pro Nutzer ganz erheblich verbessern und gleichzeitig Redundanz und zusätzliche Kapazität für die Videoübertragung in HD, 4K und 8K im asiatisch-pazifischen Raum bereitstellen.</p>



<p>GSAT-24, ein Ku-Band-Kommunikationssatellit der 4-Tonnen-Klasse, gebaut von der indischen Weltraumforschungsorganisation ISRO, wird hochwertige Fernseh-, Telekommunikations- und Rundfunkdienste für Indien bereitstellen und ist die erste nachfragegesteuerte Kommunikationssatelliten-Mission der NSIL.</p>



<p>Die Schwerlast-Trägerrakete Ariane 5 ist ein Programm der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, das in einer Kooperation staatlicher Institutionen mit der Industrie durchgeführt wird. Als Hauptauftragnehmer ist ArianeGroup verantwortlich für Entwicklung und Bau der Ariane 5 sowie für die Abwicklung von Kampagnen bis zum Startzeitpunkt. Diese Trägerrakete wird von Arianespace vom Raumfahrtzentrum Guayana (CSG) in Kourou aus vermarktet und durchgeführt. Unterstützt wird Arianespace dabei von der französischen Raumfahrtbehörde CNES, die für die Konzeption und Wartung der Bodeneinrichtungen des Startplatzes und der Einrichtungen zur Vorbereitung der Satelliten verantwortlich zeichnet.</p>



<p><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Ab 2022 wird Arianespace die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C betreiben. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie. ESA und CNES gehören dem Verwaltungsrat an.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3422.msg531331#msg531331" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arianespace</a></li></ul>
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		<title>Neuausrichtung der ESA-Programme angesichts der geopolitischen Krise</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuausrichtung-der-esa-programme-angesichts-der-geopolitischen-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 16:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Infolge der russischen Aggression gegen die Ukraine hat der ESA-Generaldirektor eine umfassende Überprüfung aller derzeit in Zusammenarbeit mit Russland und der Ukraine durchgeführten Tätigkeiten eingeleitet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 13. April 2022 &#8211; Ziel dieser Überprüfung es, die möglichen Auswirkungen dieses neuen geopolitischen Kontexts auf die Programme und Tätigkeiten der ESA [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Infolge der russischen Aggression gegen die Ukraine hat der ESA-Generaldirektor eine umfassende Überprüfung aller derzeit in Zusammenarbeit mit Russland und der Ukraine durchgeführten Tätigkeiten eingeleitet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropeanLargeLogisticLanderunloadingcargoESAatgmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropeanLargeLogisticLanderunloadingcargoESAatgmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Europäisches Logistiklandegerät auf dem Mond &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA / ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p>13. April 2022 &#8211; Ziel dieser Überprüfung es, die möglichen Auswirkungen dieses neuen geopolitischen Kontexts auf die Programme und Tätigkeiten der ESA zu ermitteln und eine resilientere und robustere Weltrauminfrastruktur für Europa zu schaffen.</p>



<p>Der ESA-Rat hat auf seiner Tagung am 13. April die folgenden Tatsachen anerkannt und die nachstehenden Beschlüsse gefasst.</p>



<p>Die ESA stellt ihre Gemeinschaftsvorhaben mit Russland bei Luna-25, -26 und -27 ein. Wie schon bei ExoMars bedeuten die russische Aggression gegen die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen auch hier einen grundlegenden Wandel der Umstände und machen es der ESA unmöglich, die geplante Zusammenarbeit bei der Mondexploration umzusetzen. Die für diese Missionen entwickelte Wissenschaft und Technologie der ESA ist jedoch nach wie vor von entscheidender Bedeutung. Für die der Entnahme von Bodenproben und der Analyse von flüchtigen Substanzen dienende (für Luna-27 geplante) Mondnutzlast PROSPECT wurde schon eine zweite Fluggelegenheit an Bord einer von der NASA geleiteten CLPS-Mission für kommerzielle Dienste für Mondnutzlasten sichergestellt. Auch zur Erprobung der (für Luna-25 geplanten) Navigationskamera PILOT-D der ESA wird bereits eine alternative Fluggelegenheit von einem kommerziellen Dienstleister beschafft.</p>



<p>Unterdessen wird das weitere Vorgehen für die (für Luna-27 geplante) Präzisionslande- und Gefahrenabwehrtechnologie PILOT festgelegt. Dieses Know-how wird für die europäischen Mondexplorationstätigkeiten wie das große europäische Logistiklandegerät (EL3) benötigt, das auf der Ministerratstagung 2022 zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Ferner haben der ESA-Generaldirektor und der Präsident der japanischen Raumfahrtagentur JAXA letzte Woche eine Vereinbarung über den Flug des ESA-Instruments EMS-L, des Exosphären-Massenspektrometers an Bord der Mondrovermission LUPEX der JAXA und der ISRO unterzeichnet. Damit wird die Liste der europäischen Experimente, die in den nächsten Jahren auf den Mond fliegen werden, noch erweitert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExoMarsroverjoinsKazachokplatformTAS20202k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExoMarsroverjoinsKazachokplatformTAS202026.jpg" alt=""/></a><figcaption>ExoMars Rosalind Franklin Rover auf dem Kazachok-Lander in Cannes 2020. (Bild:<br>Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p>Obwohl alle Bestandteile der ExoMars-Rovermission (Träger, Modulträger, Abstiegsmodul und Rosalind-Franklin-Rover) inzwischen ihre Flugbereitschaftsüberprüfung bestanden haben, kann die Mission aufgrund der Einstellung der Zusammenarbeit mit Roskosmos bei ExoMars nicht im September dieses Jahres gestartet werden. Stattdessen wird nun unter der Leitung von Thales Alenia Space Italien eine Schnellstudie zur Bewertung der Optionen für das weitere Vorgehen durchgeführt.</p>



<p><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum.</p>



<p>Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien, Lettland und Litauen sind assoziierte Mitglieder.</p>



<p>Die ESA arbeitet förmlich mit fünf anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p>Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit Eumetsat bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg530752#msg530752" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
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		<title>Erfolgreicher erster Start der Ariane 5 in 2020</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-erster-start-der-ariane-5-in-diesem-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 23:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf ihrem ersten Flug im Jahr 2020 hat die Ariane 5 zwei Telekommunikationssatelliten ins All gebracht: EUTELSAT KONNECT für Eutelsat und GSAT 30 für die indische Raumfahrtbehörde ISRO. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Es handelte sich insgesamt um den 251. Ariane-Start; das Programm feierte am 24. Dezember 2019 sein 40-jähriges Jubiläum. Bis 2022 plant [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf ihrem ersten Flug im Jahr 2020 hat die Ariane 5 zwei Telekommunikationssatelliten ins All gebracht: EUTELSAT KONNECT für Eutelsat und GSAT 30 für die indische Raumfahrtbehörde ISRO. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/VA251lau3.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/VA251lau3in260.jpg" alt="Erster Ariane-5-Start in Kourou im Jahr 2020. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Erster Ariane-5-Start in Kourou im Jahr 2020. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p>Es handelte sich insgesamt um den 251. Ariane-Start; das Programm feierte am 24. Dezember 2019 sein 40-jähriges Jubiläum. Bis 2022 plant Arianespace, verantwortlich für den Betrieb der Trägerraketen, zehn Ariane-5-Starts durchzuführen, davon weitere vier in diesem Jahr.</p>



<p>Auf ihrem ersten Flug im Jahr 2020 hat die Ariane 5, die vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet ist, zwei Telekommunikationssatelliten in den geostationären Transferorbit (GTO) gebracht: den Satelliten EUTELSAT KONNECT für Eutelsat und den Satelliten GSAT 30 für die indische Raumfahrtbehörde ISRO (Indian Space Research Organisation).<br>Die Startleistung der Trägerrakete betrug 7.888 kg, davon entfielen 6.976 kg auf die beiden Nutzlasten. Diese wurden auf einem im Verhältnis zum Äquator um 6° geneigten Orbit ausgesetzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Andre-Hubert-Roussel-260x260-Arianegroup.jpg" alt="André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup (Bild: ArianeGroup)"/><figcaption>André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p>„Dieser erste erfolgreiche Start läutet ein besonderes Jahr für das Ariane-Programm ein: 2020 wird die Ariane 6 ihren Erstflug absolvieren und bis 2023 die Ariane 5 schrittweise ersetzen. Bis dahin wird die Ariane 5 ihre außergewöhnliche Zuverlässigkeit aber noch auf zehn weiteren Flügen unter Beweis stellen. Währenddessen schreitet die Fertigung der ersten Ariane-6-Serie an den Standorten der ArianeGroup und ihrer europäischen Partnerunternehmen voran“, erklärte André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. „Zu Beginn dieses aufregenden Jahres möchte ich allen Ingenieuren, Technikern und Produktionsmitarbeitern von ArianeGroup sowie all unseren Industriepartnern und unserer Tochtergesellschaft, Arianespace, die die Starts durchführt, meinen Dank für ihr Engagement aussprechen und viel Erfolg wünschen. Dank ihres Know-hows und ihres Engagements schreibt das Ariane-Programm seit 40 Jahren Erfolgsgeschichte. Mein großer Dank gilt auch allen Mitarbeitern der ESA sowie der französischen Raumfahrtbehörde CNES für ihr Vertrauen und ihre fortwährende Unterstützung.“</p>



<p>Die ArianeGroup ist industrieller Hauptauftragnehmer für die Entwicklung, Produktion und den Betrieb der Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6. Das Unternehmen steht an der Spitze eines Industrienetzwerks, das mehr als 600 Unternehmen (darunter 350 kleine und mittelständische Unternehmen) in 13 europäischen Ländern umfasst. Die ArianeGroup koordiniert die gesamte<br> industrielle Lieferkette für die Ariane 5 – von der Leistungsoptimierung und den entsprechenden Studien bis zur Produktion und der Lieferung missionsspezifischer Daten und Software. Diese Kette umfasst Ausrüstung und Strukturen, Triebwerksfertigung, die Integration der einzelnen Stufen sowie die Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana. ArianeGroup liefert eine flugbereite Trägerrakete am Startplatz an ihr Tochterunternehmen Arianespace, das vom Zeitpunkt des Abhebens den Flug gemäß des Auftrags seiner Kunden durchführt.</p>



<p><br><strong>Kennzahlen des Ariane-Flugs Nr. 251:</strong><br>&#8211; 107. Start der Ariane 5<br>&#8211; 82. erfolgreicher Start mit dem Vulcain®-2-Triebwerk in Folge<br>&#8211; 107. erfolgreicher Start mit EAP-Feststoffstufen in Folge<br>&#8211; 147. erfolgreicher Start mit dem HM7B-Triebwerk in Folge</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup entwickelt und liefert innovative und wettbewerbsfähige Lösungen für zivile und militärische Trägerraketen mit den modernsten Antriebstechnologien. Der Konzern ist als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketenfamilien Ariane 5 und Ariane 6 für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Zudem ist ArianeGroup Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung.<br>ArianeGroup ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Mit circa 9.000 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland erzielte der Konzern 2018 einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro.<br></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17414.msg469685#msg469685" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">KONNECT &amp; GSAT-30 auf Ariane-5/ECA (VA251) von CSG ELA-3</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-erster-start-der-ariane-5-in-diesem-jahr/" data-wpel-link="internal">Erfolgreicher erster Start der Ariane 5 in 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Vikram bereit für Aufsetzen nahe Mond-Südpol (Update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vikram-bereit-fuer-aufsetzen-nahe-mond-suedpol-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 12:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Premiere: Indiens Landesonde &#8222;Vikram&#8220; bereit für Aufsetzen nahe Mond-Südpol. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). (Mit Update von Raumfahrer Net) Quelle: DLR, Raumfahrer Net. Am 6. September 2019 wird Indien Raumfahrtgeschichte schreiben: Zwischen 21.30 Uhr und 22.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit soll die anderthalb Tonnen schwere Landesonde Vikram auf dem Mond aufsetzen. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Premiere: Indiens Landesonde &#8222;Vikram&#8220; bereit für Aufsetzen nahe Mond-Südpol. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). (Mit Update von Raumfahrer Net)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR, Raumfahrer Net.</p>



<p>Am 6. September 2019 wird Indien Raumfahrtgeschichte schreiben: Zwischen 21.30 Uhr und 22.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit soll die anderthalb Tonnen schwere Landesonde Vikram auf dem Mond aufsetzen. Die Landestelle befindet sich im Süden der von der Erde sichtbaren Hemisphäre des Mondes auf einer Ebene zwischen den Kratern Manzinus C und Simpelius N, in einer Entfernung von nur 500 Kilometern vom Südpol. Aus technischer Sicht ist die Landung in der Nähe des Mond-Südpols besonders anspruchsvoll. Die Indische Weltraumorganisation ISRO überträgt die Landung live aus ihrem Kontrollzentrum im südindischen Bengaluru. Indien wäre bei einer erfolgreichen Landung die vierte Nation, der eine kontrollierte Mondlandung gelänge.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/20190627cruisingISRO1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/20190627cruisingISRO600.jpg" alt="Orbiter und Lander Vikram noch gekoppelt über dem Mond. Nach dem Start der zweiten indischen Mondmission, Chandrayaan-2, am 22. Juli 2019 vom indischen Weltraumbahnhof Sriharikota erreichte die Sonde am 20. August die Mondumlaufbahn. Am 2. September wurde die Landesonde Vikram (in der künstlerischen Darstellung der obere Teil des Raumsonden-Gespanns) von Chandrayaan-2 abgetrennt und absolvierte erfolgreich zwei Steuermanöver, die das Modul in einen elliptischen Orbit von 101 Kilometern mal 35 Kilometern über der Mondoberfläche lenkten. Die Landung von Vikram in der Nähe des lunaren Südpols ist für den Abend des 6. September 2019 (MESZ) vorgesehen.
(Bild: ISRO)" width="522" height="295"/></a><figcaption>Orbiter und Lander Vikram noch gekoppelt über dem Mond. Nach dem Start der zweiten indischen Mondmission, Chandrayaan-2, am 22. Juli 2019 vom indischen Weltraumbahnhof Sriharikota erreichte die Sonde am 20. August die Mondumlaufbahn. Am 2. September wurde die Landesonde Vikram (in der künstlerischen Darstellung der obere Teil des Raumsonden-Gespanns) von Chandrayaan-2 abgetrennt und absolvierte erfolgreich zwei Steuermanöver, die das Modul in einen elliptischen Orbit von 101 Kilometern mal 35 Kilometern über der Mondoberfläche lenkten. Die Landung von Vikram in der Nähe des lunaren Südpols ist für den Abend des 6. September 2019 (MESZ) vorgesehen.<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Die indische Mission Chandrayaan-2 mit Orbiter, Landemodul und einem Mondrover ist hochkomplex und bereits mit dem Erreichen der Mondumlaufbahn ein großartiger Erfolg, zu dem wir unseren indischen Kollegen nur gratulieren können&#8220;, betont Professor Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie. &#8222;Schon Chandrayaan-1 war eine gelungene Demonstration der technischen und wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit des ehrgeizigen und anspruchsvollen indischen Raumfahrtprogramms. Insgesamt kommen 13 Experimente zum Einsatz, das sind hervorragende Aussichten für die Mondforschung&#8220;.</p>



<p><strong>Rover &#8222;Weisheit&#8220; soll die Umgebung einen Mond-Tag lang erforschen</strong><br>Schon wenige Stunden nach der Landung, zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr MESZ, wird ein kleines, 27 Kilogramm schweres Mondfahrzeug mit dem Namen Pragyan (Sanskrit für &#8222;Weisheit&#8220;) von Vikram auf die Mondoberfläche rollen und mit der wissenschaftlichen Erkundung der Landestellenumgebung beginnen. Pragyan soll einen Mond-Tag, also etwa zwei Wochen, aktiv sein; an der Landestelle ging bei aktuell zunehmendem Mond heute die Sonne auf. Vikram ist nach dem &#8222;Vater&#8220; des indischen Weltraumprogramms, Vikram Sarabhai (1919-1971) benannt, Chandrayaan bedeutet Mondfahrzeug.</p>



<p>Der sechsrädrige Rover soll sich bis zu 500 Meter vom Landeplatz auf dem Mond entfernen. Neben Kameras befinden sich auf der stationären Landesonde Vikram ein Experiment zur Aufzeichnung von Mondbeben, eine Sonde zur Messung der Mond-Ionosphäre und ein Radiometer zur Bestimmung der thermischen Leitfähigkeit und des Tiefengradienten. Als passives Experiment führt Vikram einen Laser-Retroreflektor mit, der von der Erde mit Laserstrahlen angepeilt werden kann. Aus der Laufzeit der Laserpulse lassen sich die um etwa dreieinhalb Zentimeter pro Jahr zunehmende Entfernung des Mondes von der Erde sowie seine Rotations- und Taumeleigenschaften besser bestimmen &#8211; ein Experiment, das bereits in der Apollo-Ära sehr erfolgreich durchgeführt wurde. Auf dem Rover Pragyan befindet sich ein Alphateilchen-/Röntgenspektrometer zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung der Landestelle und ein Spektroskop zur Messung der Elementhäufigkeiten.</p>



<p><strong>Ein &#8222;gewaltiger Sprung&#8220; für die indische Raumfahrt</strong><br>Bei einer erfolgreichen Landung wäre Indien nach der ehemaligen UdSSR, den USA&nbsp; und China das vierte Land, dem eine kontrollierte, weiche Landung auf dem Mond gelänge. Zuletzt setzte am 2. Januar 2019 die chinesische Mondsonde Chang&#8217;e-4 auf der erdabgewandten Seite des Mondes auf und erkundet dort mit dem kleinen robotischen Fahrzeug Yutu (&#8222;Jadehase&#8220;) den Krater Von Kármán. Ein Versuch Israels mit der Raumsonde Beresheet scheiterte kurz vor der Landung im April 2019.</p>



<p>Der an der Mission beteiligte indische Wissenschaftler Dr. Rishitosh K. Sinha bezeichnete die Landung von Vikram in Anlehnung an Neil Armstrongs vor 50 Jahren auf dem Mond ausgesprochenen Satz als einen &#8222;gewaltigen Sprung für die Indische Weltraumorganisation&#8220;. Chandrayaan-2 ist nach dem ersten indischen Mondorbiter Chandrayaan-1 (2008-2009) die zweite indische Mondmission. Chandrayaan-2 startete am 22. Juli vom Satish Dawan-Weltraumzentrum bei Sriharikota im Südosten des indischen Subkontinents. Der Transfer zum Mond erfolgte aus einer hochelliptischen Erdumlaufbahn. Vier Wochen später, am 20. August 2019, wurde Chandrayaan-2 von der Schwerkraft des Mondes &#8222;eingefangen&#8220; und in einen wiederum hochelliptischen Mondorbit gelenkt, dessen mondfernster Punkt in der Folgezeit abgesenkt wurde. Am 2. September wurde die Landesonde von Chandrayaan-2 abgetrennt und absolvierte erfolgreich zwei Steuermanöver, die das Modul in einen elliptischen Orbit von 101 Kilometern mal 35 Kilometern über der Mondoberfläche lenkten. Alle Systeme arbeiten laut ISRO wie vorgesehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/DTM13134096max3NASAGSFCASUDLRTUB1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/DTM13134096max3NASAGSFCASUDLRTUB600.jpg" alt="Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Technischen Universität Berlin haben aus hochaufgelösten Bilddaten der NASA-Raumsonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) ein Bildmosaik der Landestellenumgebung von Vikram in einer Bildauflösung von 0,5 Metern pro Bildpunkt (Pixel) berechnet. Norden ist im Bild rechts, die Ellipse der Landeregion hat eine Ausdehnung von 15 Kilometer mal 8 Kilometer. Der weiße Punkt zeigt die angepeilte Landestelle. LROC liefert seit zehn Jahren Bilder in höchster Auflösung aus der Mondumlaufbahn. Die Berliner Wissenschaftler arbeiten als „Participating Scientists“ im LROC-Team mit den Bilddaten und erstellen beispielsweise hochpräzise digitale Geländemodelle von früheren und zukünftigen Landestellen auf dem Mond.
(Bild: NASA/GSFC/ASU/DLR/TUB)" width="582" height="328"/></a><figcaption>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Technischen Universität Berlin haben aus hochaufgelösten Bilddaten der NASA-Raumsonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) ein Bildmosaik der Landestellenumgebung von Vikram in einer Bildauflösung von 0,5 Metern pro Bildpunkt (Pixel) berechnet. Norden ist im Bild rechts, die Ellipse der Landeregion hat eine Ausdehnung von 15 Kilometer mal 8 Kilometer. Der weiße Punkt zeigt die angepeilte Landestelle. LROC liefert seit zehn Jahren Bilder in höchster Auflösung aus der Mondumlaufbahn. Die Berliner Wissenschaftler arbeiten als „Participating Scientists“ im LROC-Team mit den Bilddaten und erstellen beispielsweise hochpräzise digitale Geländemodelle von früheren und zukünftigen Landestellen auf dem Mond.<br>(Bild: NASA/GSFC/ASU/DLR/TUB)</figcaption></figure></div>



<p><strong>DLR-Planetengeodäsie berechnete Topographie der Landestelle</strong><br>Die Forschergruppe von Prof. Jürgen Oberst am DLR-Institut für Planetenforschung und der Technischen Universität Berlin hat die voraussichtliche Landestelle von Vikram auf Bildern der <a href="https://lroc.im-ldi.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kamera LROC</a> NAC (Narrow Angle Camera) auf dem Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) der NASA genau betrachtet und anhand der Bilder ein hochgenaues Digitales Geländemodell (DGM) mit einer Bodenpixelgröße von 1,5 Metern berechnet. Das DGM zeigt die Topographie in einer 15 Kilometern mal 8 Kilometern großen &#8222;Landeellipse&#8220;, dem voraussichtlichen Landegebiet bei 71 Grad südlicher Breite und 23 Grad östlicher Länge. Die &#8222;Berliner Planetengeodäsie&#8220; an DLR und TU Berlin genießt international große Anerkennung und ist unter anderem spezialisiert auf die Berechnung topographischer 3D-Modelle und Karten von Landestellen auf Mond und Mars.</p>



<p><strong>Update 6. September 2019 von Raumfaher Net:</strong><br>Die geplante weiche Landung von Vikram auf der Mondoberfläche am 6. September 2019 ist nicht gelungen. Eine zunächst angesetzte Phase mit starker Abbremsung war erfolgreich, der Lander folgte der vorgesehenen Abstiegsbahn. In rund 2,1 Kilometern Höhe über der Mondoberfläche riss die Verbindung zum Lander jedoch ab, nachdem der Lander die vorgesehene Abstiegsbahn verlassen hatte. Die indische Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) will die Daten, die bis zum Zeitpunkt des Verlusts im Kontrollzentrum eingegangen sind, nun untersuchen, um herauszufinden, was schief gelaufen ist. (T. Weyrauch)<br><br><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4121.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mondmission Chandrayaan 2 auf GSLV MkIII vom SDSC SLP</a></li></ul>
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		<title>Indien: Großer GSAT 11 der ISRO im GEO angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-grosser-gsat-11-der-isro-im-geo-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 13:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 11]]></category>
		<category><![CDATA[I-6K]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 4. Dezember 2018 gestartete indische Kommunikationssatellit GSAT 11 hat seine Position im Geostationären Orbit (GEO) erreicht. Eine Phase ausgedehnter Tests des bisher größten indischen Satelliten auf seiner Bahn um die Erde, IOT für In Orbit Tests genannt, wurde zwischenzeitlich begonnen. Ein Beitrag von Axel Nantes &#38; Thomas Weyrauch; Quelle: Arianespace, ISRO. Auf der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der am 4. Dezember 2018 gestartete indische Kommunikationssatellit GSAT 11 hat seine Position im Geostationären Orbit (GEO) erreicht. Eine Phase ausgedehnter Tests des bisher größten indischen Satelliten auf seiner Bahn um die Erde, IOT für In Orbit Tests genannt, wurde zwischenzeitlich begonnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes &amp; Thomas Weyrauch; Quelle: Arianespace, ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/VA246lau3lg1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-VA246-Start" data-rl_caption="" title="Ariane-VA246-Start" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/VA246lau3lg260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-VA246-Start am 4. Dezember 2018<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p>Auf der Ariane-5-Rakete mit der Flugnummer VA246 war GSAT 11 für die indische Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) zusammen mit GEO-KOMPSAT 2A in den Weltraum transportiert worden. Nach der Abtrennung von der Raketenoberstufe etwas über 29 Minuten nach dem Abheben befand sich GSAT 11 zunächst in einem elliptischen Geotransferorbit. Geplanter Absetzorbit war nach Angaben von Arianespace einer mit einem Perigäum von 250 Kilometern, einem Apogäum von 35.726 Kilometern und einer Inklination von 3,5 Grad.</p>



<p>Seit dem Start wird GSAT 11 von einem als MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan überwacht und gesteuert. Dementsprechend wurden von Hassan aus die drei Brennphasen des Apogäumsmotors des Satelliten mit einer kumulierten Brennzeit von über vier Stunden initiiert und kontrolliert. Der Motor brachte den Satelliten nach drei Brennphasen in eine annähernd kreisförmige Bahn zwischen 32.657 und 35.850 Kilometern über der Erde, die kaum noch gegen den Äquator geneigt war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11banner1cropisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="GSAT 11" data-rl_caption="" title="GSAT 11" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11banner1cropisro260.jpg" alt=""/></a><figcaption>GSAT 11<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Eine vierte Brennphase brachte den Satelliten schließlich auf eine annähernde 24-Stunden-Kreisbahn in einer Höhe von rund 35.786 Kilometern über der Erde. Mit Datum vom 10. Dezember 2018 berichtete die ISRO, dass dort die größten bisher von der ISRO eingesetzten Solarzellenausleger und die Antennenreflektoren des neuen Raumfahrzeugs erfolgreich entfaltet wurden. Im GEO auf der vorgesehenen Position bei 74 Grad Ost konnte der Satellit am 30. Dezember 2018 beobachtet werden. Die Bahnhöhe betrug 35.784 Kilometer, die Inklination 0 Grad.</p>



<p>GSAT 11 ist als erster Indischer Satellit auf ISROs neuem Satellitenbus I-6K aufgebaut. Die Auslegungsdauer des Satelliten mit einer Leermasse von 2.573,5 Kilogramm und einer Startmasse von 5.854 Kilogramm (5.854,5 kg laut Arianespace) beträgt 15 Jahre.</p>



<p>Die Stromschienenspannung an Bord von GSAT 11 beträgt 70 Volt. Das Stromversorgungssystem des Satelliten besteht aus zwei jeweils 13,324 Meter langen Solarzellenauslegern aus jeweils fünf Paneelen mit Advanced Triple Junction (ATJ) Zellen. Jedes der Paneele ist 3,3 Meter x 2,1 Meter groß. Ihre gemeinsame Fläche beträgt rund 69,3 Quadratmeter.</p>



<p>Die beiden Solarzellenausleger von GSAT 11 sollen zusammen maximal 14 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. Am Ende der Auslegungsbetriebsdauer (EOL) sollen es noch 13,6 Kilowatt sein. Ganz am Anfang, als der Satellit in einer Übergangsbahn und noch nicht im GEO unterwegs war, erwartete man von den beleuchtbaren Oberflächen der zusammengefalteten Ausleger an den Seiten des Satelliten rund 1.560 Watt elektrische Leistung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11artisro800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="GSAT 11 in Betriebskonfiguration" data-rl_caption="" title="GSAT 11 in Betriebskonfiguration" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11art260x200isro.jpg" alt=""/></a><figcaption>GSAT 11 in Betriebskonfiguration &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei vom ISRO Satellite Centre (ISAC) entworfene und gebaute Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze namens 4Px16S mit Speicherzellen vom französischen Hersteller SAFT. Jeder Akkusatz hat eine Masse von rund 96 Kilogramm, eine Speicherkapazität von 180 Amperestunden und besteht aus 64 Zellen des Typs VES180SA.</p>



<p>Werden die Solarzellenausleger ausreichend beleuchtet, erfolgt die Regelung der Stromschienenspannung durch einen sogenannten Fixed Switching String Shunt Regulator (FS3R). In Betriebsperioden mit ungenügender oder ohne Sonneneinstrahlung übernimmt die Regelung der Stromschienenspannung der Akkuladeregler namens Battery/Battery Discharge Regulator (BDR). Für GSAT 11 müssen die Akkus in Zeiträumen mit schwierigen Lichtverhältnissen über eine Periode von 1,2 Stunden pro Tag zuverlässig eine Leistung von mindesten 8,2 Kilowatt bereitstellen können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11groundlinksasofisrosac2000.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verbindungen via GSAT 11" data-rl_caption="" title="Verbindungen via GSAT 11" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11groundlinksasofisrosac260.jpg" alt="Verbindungen via GSAT 11 - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Verbindungen via GSAT 11 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Damit GSAT 11 nach dem Start die vorgesehene Betriebsposition im Geostationären Orbit erreichen konnte, wurde er mit einem 440 Newton starken Apogäumsmotor vom Typ AR 250 (auch als 250 AR bezeichnet) ausgestattet. Dieser wie auch eine Anzahl kleiner Triebwerke an Bord (8x 22 Newton, 8x 10 Newton) arbeitet mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator.</p>



<p>Treibstoff und Oxidator – zusammen etwa 3.194 Kilogramm &#8211; werden in zwei jeweils 1.450 Liter fassenden Tanks gespeichert, die im Zentralrohr des Satelliten montiert sind. Der MMH-Vorrat beträgt 1.205 Kilogramm, der des Oxidators 1.989 Kilogramm. Acht Kilogramm Druckgas (das Edelgas Helium) unter einem Maximaldruck von 250 bar zur Treibstoffförderung ist in drei jeweils 67 Liter fassenden Tanks mit einer Leermasse von 15,2 Kilogramm gespeichert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11beamsasof2018isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verbindungen via GSAT 11" data-rl_caption="" title="Verbindungen via GSAT 11" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gsat11beamsasof2018isro260.jpg" alt="Verbindungen via GSAT 11 - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Verbindungen via GSAT 11 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>GSAT 11 ist dafür gedacht, von einer Position bei 74 Grad Ost im Geostationären Orbit internetbasierte Kommunikationsdienste und Anbindungen an VSAT-Netzwerke bereitzustellen. Mit 16 Ausleuchtzonen im K<sub>u</sub>-Band kann er das indische Mutterland und umliegende Inseln inklusive der zu Indien gehörenden Andamanen und Nikobaren versorgen und auch abgelegene Landesteile anbinden. Im Rahmen eines BharatNet genannten im Jahr 2017 aufgesetzten Projekts soll GSAT 11 außerdem helfen, für lokal gewählte Ortsbeiräte (Gram Panchayats) Anbindungen an digitale Verwaltungsnetzwerke zu verwirklichen.</p>



<p>Zwei spezielle K<sub>a</sub>-Band-Ausleuchtzonen dienen der Versorgung der Großräume Neu-Delhi und Bangalore bzw. Bangaluru. Die beiden Bereiche werden via GSAT 11 zusätzlich über direkte K<sub>a</sub>-Band-Crosslinks auch unmittelbar miteinander verbunden.</p>



<p>In einem Datenblatt von Ende 2018 nennt die ISRO insgesamt 32 Ausleuchtzonen im K<sub>u</sub>-Band und acht Hub-Verbindungen im K<sub>a</sub>-Band. Der mögliche Gesamtdatendurchsatz von GSAT 11 liegt laut ISRO bei 16 Gigabit pro Sekunde.</p>



<p>GSAT 11 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.824 und als COSPAR-Objekt 2018-100B.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16564.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT-11 und GEO-KOMPSAT-2A auf Ariane-5 ECA (VA-246)</a></li></ul>
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		<title>Indiens militärischer Comsat GSAT 7A im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indiens-militaerischer-comsat-gsat-7a-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2018 15:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 7A]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42562</guid>

					<description><![CDATA[<p>GSAT 7A ist ein neuer militärischer Kommunikationssatellit indischer Produktion. Das Raumfahrzeug wurde am 19. Dezember 2018 ins All transportiert und hatte anschließend begonnen, mit Hilfe eigener Triebwerke den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) einzuschlagen. Zwischenzeitlich hat der Satellit in etwa das Niveau des GEO erreicht. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO. Die indische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">GSAT 7A ist ein neuer militärischer Kommunikationssatellit indischer Produktion. Das Raumfahrzeug wurde am 19. Dezember 2018 ins All transportiert und hatte anschließend begonnen, mit Hilfe eigener Triebwerke den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) einzuschlagen. Zwischenzeitlich hat der Satellit in etwa das Niveau des GEO erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO.</p>



<p>Die indische Raumfahrtforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) meldete mit Datum vom 24. Dezember 2018, vier geplante Bahnanhebungsmanöver von GSAT 7A seien erfolgreich absolvieren worden. Nach den vier Manövern befand sich GSAT 7A laut ISRO auf einer 0,2 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt rund 35.800 Kilometer über der Erde und einer Erdferne von rund 36.092 Kilometern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSLV-MkII-Start am 19. Dezember 2018 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Um 11:40 Uhr MEZ (10:40 Uhr UTC) am 19. Dezember 2018 war die GSLV-Rakete mit der Flugnummer F11 mit GSAT 7A an der Spitze am Ende eines rund 26 Stunden dauernden Countdowns von der Rampe Nr. 2 (Second Launch Pad, SLP) des Raumflugzentrums Satish Dhawan auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste gestartet. Nach etwas über 19 Minuten Flugzeit war dann die Abtrennung des Satelliten auf einer etwas günstigeren als der minimal erwarteten Transferbahn erfolgt. Die dritte Stufe der Rakete wurde vor dem Aussetzen des Satelliten betrieben, bis ihr der Treibstoff ausging. </p>



<p>Die benutzte GSLV-Mk2-Rakete flog in einer gegenüber zuvor eingesetzten GSLV-Mk2-Varianten in zahlreichen Punkten verbesserten Version. Die zweite Stufe GS2 war mit einem schubgesteigertem Haupttriebwerk und statt mit 39,5 Tonnen wie bei früheren Flügen mit über 40 Tonnen (42,196 Tonnen) Treibstoff ausgestattet und wird daher auch als GL40 (statt GL37.5H) bezeichnet. Die Beladung der dritten Stufe GS3 war von 12 auf rund 15 Tonnen (14,996 Tonnen) Treibstoff gesteigert worden, sie hörte daher auf die Bezeichnung C15 bzw. CUS 15 (statt C12.5). Ihr Motor CE7.5 war ebenfalls in der Lage, mehr Schub als seine Vorgänger zu liefern. Seine Regelbrennzeit wurde um rund 80 Sekunden gesteigert. Die notwendigen Konstruktionsänderungen bewirkten eine Vergrößerung der Höhe der Rakete um etwa 1,8 Meter auf eine Gesamtbauhöhe von 50,926 Metern. </p>



<p>Der der Erde nächstliegende Bahnpunkt der anvisierten Übergangsbahn für GSAT 7A lag bei etwa 170 Kilometern über der Erde, ihr erdfernster Bahnpunkt abhängig von der erzielten Performance der Oberstufe im Bereich zwischen 33.190 und 40.600 Kilometern über der Erde. Die Neigung der anvisierten Bahn gegen den Erdäquator betrug 19,35 Grad. Erreicht wurde eine Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 170,8 Kilometern und einer Erdferne von 39.127 Kilometern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 7A in Antennentestkammer 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Ein erstes Bahnanhebungsmanöver am 20. Dezember 2018 dauerte rund 3.895 Sekunden. Es brachte GSAT 7A auf eine Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 11.693 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von 38.905 Kilometern über der Erde. Die Neigung dieser Bahn gegen den Erdäquator war auf 5,75 Grad reduziert, ein Erdumlauf auf ihr dauerte knapp 16 Stunden. </p>



<p>Für die Bahnanhebungsmanöver besitzt GSAT 7A ein mit Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator betriebenes, 440 Newton starkes Apogäumstriebwerk (Liquid Apogee Motor, LAM). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 7A in Transportkonfiguration &#8211; Künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Der auf dem indischen Bus I-2K basierende Satellit mit einer Startmasse von rund 2.250 Kilogramm hat eine Auslegungsbetriebsdauer von acht Jahren. Innerhalb eines entsprechenden Zeittraums soll der Satellit von einer Position bei 63 Grad Ost im Geostationären Orbit rund 35.786 Kilometer über der Erde Kommunikationsdienste für Militär und Regierungsstellen Indiens zur Verfügung stellen. </p>



<p>Hauptnutzer von GSAT 7A wird die Indische Luftwaffe (Indian Air Force, IAF) sein. Die IAF will mit Hilfe des Satelliten Verbindungen zwischen ihren Luftwaffenbasen, Kontrollzentren und Radarstellungen am Boden, mit Frühwarnflugzeugen (z.B. wie Berijew A-50 Schmel &#8211; Бериев А-50 Шмель &#8211; auf Basis der Iljuschin Il-76) und mit fernzusteuernden Drohnen herstellen können. Einen gewissen Anteil der Kapazitäten des neuen Satelliten &#8211; die Rede ist von etwa 30 Prozent &#8211; soll von den Indischen Landstreitkräften genutzt werden können. Die indischen Landstreitkräfte sollen später ihren eigenen GSAT 7 bekommen, nämlich GSAT 7B. GSAT 7 (ohne anhängendes A) alias Insat 4F (NORAD 39.234, COSPAR 2013-044B) ist schon seit dem 29. August 2013 im All und wird von der Marine Indiens genutzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_4.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 7A in Betriebskonfiguration &#8211; Künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Um seinen Aufgaben nachkommen zu können, erhielt GSAT 7A eine Kommunikationsnutzlast mit einer Anzahl von im K<sub>u</sub>-Band arbeitenden Transpondern. Zur Bahnverfolgung, zur Telemetriedatenübertragung und zur Fernsteuerung des Satelliten besitzt letzterer zusätzliche Kommunikationseinrichtungen für das C-Band (Tracking, Telemetry and Control &#8211; TT&amp;C &#8211; während LEOP) und das K<sub>u</sub>-Band (TT&amp;C im Regelbetrieb). 
<br>
Der Energieversorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen Systeme an Bord von GSAT 7A dienen zwei Solarzellenausleger. Bei Betriebsende sollen sie zusammen immer noch ausreichend elektrische Leistung für den 3,3 Kilowatt starken Satelliten zur Verfügung stellen können. </p>



<p>GSAT 7A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.864 und als COSPAR-Objekt 2018-105A.  </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16232.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> GSAT 7A auf GSLV Mk.II vom SDSC SLP Sriharikota</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indiens-militaerischer-comsat-gsat-7a-im-all/" data-wpel-link="internal">Indiens militärischer Comsat GSAT 7A im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8230;5 &#8230;6 neue Startaufträge für Arianespace</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5-6-neue-startauftraege-fuer-arianespace/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 08:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[EUTELSAT KONNECT]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat QUANTUM]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 30]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eutelsat will fünf Satelliten auf Ariane 6 starten lassen. CNES und DGA einen weiteren. Die ISRO bucht für zwei Raumfahrzeuge die Ariane 5. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Raumfahrer.net. Eutelsat Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat habe Arianespace mit dem Transport von fünf weiteren Satelliten ins All beauftragt, gab der Startanbieter am 10. September 2018 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eutelsat will fünf Satelliten auf Ariane 6 starten lassen. CNES und DGA einen weiteren. Die ISRO bucht für zwei Raumfahrzeuge die Ariane 5.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Arianespace, Raumfahrer.net.</p>



<p><strong>Eutelsat</strong>
<br>
Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat habe Arianespace mit dem Transport von fünf weiteren Satelliten ins All beauftragt, gab der Startanbieter am 10. September 2018 bekannt. Der entsprechende Vertrag sehe für fünf Satelliten, die zum Einsatz im Geostationären Orbit (GEO) gedacht sind, mehrere Starts auf Ariane-6-Raketen bis ins Jahr 2027 vor. Es handelt sich dabei laut Arianespace um den ersten Auftrag für Ariane-6-Starts durch einen kommerziellen Betreiber geostationärer Satelliten. Auf Ariane-5-Raketen würden Eutelsats künftige Erdtrabanten EUTELSAT 7C, EUTELSAT QUANTUM und KONNECT transportiert werden, was man bereits früher vereinbart habe. </p>



<p><strong>CNES und DGA</strong> <br>Ebenfalls am 10. September 2018 berichtete Arianespace, dass das französische nationale Zentrum für Raumfahrt (Centre national d’études spatiales, CNES) zusammen mit der Beschaffungsbehörde des französischen Verteidigungsministeriums (DGA, Délégation Générale pour l’Armement) den Start des Satelliten CSO-3 auf einer Ariane-6-Rakete in der Version A62 – also mit zwei Feststoffboostern ausgestattet – bestellt habe. </p>



<p>CSO-3, eine Konstruktion von Airbus Defence and Space mit einem Bus vom Typ AstroSat-1000, ist ein Satellit mit einer extrem hochauflösenden Erdbeobachtungsnutzlast von Thales Alenia Space. Entsprechend steht CSO für Composante Spatiale Optique. Die Starts der Aufklärungssatelliten CSO-1 und CSO-2 hat Frankreich bereits früher beauftragt. Laut Arianespace will man die beiden letztgenannten Satelliten bei Starts von Sojus-Raketen in den Weltraum bringen. Das CSO-System wird im Rahmen eines MUSIS für Multinational Space-based Imaging System genannten Programms der DGA aufgebaut und ist als Nachfolger des <a href="https://www.raumfahrer.net/helios-2b-im-orbit-erfolgreich-in-betrieb-genommen/" data-wpel-link="internal">Helios-II</a>-Systems gedacht. Einsetzen will man  die neuen Satelliten auf polaren Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 800 Kilometern über der Erde. </p>



<p><strong>ISRO</strong> <br>Wenig überraschend ist Arianespace´ Mitteilung vom 10. September 2018, man sei durch die indische Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) mit dem Transport der Kommunikationssatelliten GSAT 30 und GSAT 31 beauftragt worden. In Beobachterkreisen war diese Möglichkeit nach den zusätzlich vorgenommenen Untersuchungen von <a href="https://www.raumfahrer.net/neues-startdatum-fuer-gsat-11/" data-wpel-link="internal">GSAT 11</a>, der für einen Doppelstart auf einer Ariane-5-Rakete gebucht ist, bereits diskutiert worden. </p>



<p>GSAT 30 basiert auf ISROs Satellitenbus I-3K und besitzt eine voraussichtliche Startmasse von 3.450 Kilogramm. Das als Ersatz von INSAT 4A (NORAD 28.911, COSPAR 2005-049A) gedachte Raumfahrzeug soll nach derzeitigen Planungen 2019 gestartet und bei 83 Grad Ost im GEO stationiert werden. Von dort ist die Ausstrahlung hochaufgelöster Fernsehprogramme und die Bereitstellung von Verbindungen für Rundfunk- und Fernsehgesellschaften vorgesehen. Außerdem soll der Satellit wieder diverse Kommunikationsverbindungen herstellen. </p>



<p>GSAT 31 entsteht auf Basis einer Weiterentwicklung des Bus´ I-2K. Der eine vermutliche Startmasse zwischen 2.500 und 2.600 Kilogramm aufweisende Satellit ist zum Einsatz bei 48 Grad Ost im GEO gedacht, um INSAT 4CR (NORAD 32.050, COSPAR 2007-037A) abzulösen. Das soll nach aktuellem Planungsstand noch dieses Jahr (2018) geschehen. Ob es wirklich dazu kommt, bleibt abzuwarten. Jüngsten Angaben zufolge wird die Lebensdauer von INSAT 4CR im Januar 2019 enden. INSAT 4CR ist seit dem 2. September 2007 im All. </p>



<p>Die ursprüngliche Auslegungsbetriebsdauer von INSAT 4CR wäre 12 Jahre gewesen. Weil seine indische Trägerrakete <a href="https://www.raumfahrer.net/indiens-rakete-fliegt-wieder/" data-wpel-link="internal">GSLV-F04</a> aber nicht ganz so funktioniert hat wie eigentlich geplant, war der Satellit in einem abweichenden Orbit mit zu niedrigem Apogäum abgesetzt worden. Weil dann Treibstoff zum Erreichen des GEO benötigt wurde, der an sich für Bahnerhalt und Lageregelung gedacht war, ging man von einer Lebensdauerverkürzung aus. INSAT 4CR war selbst seinerzeit Ersatz (das R im Namen steht für Replacement) für INSAT 4C, der beim Fehlstart der GSLV-F02 am 10. Juli 2006 verlustig gegangen war (Zerstörung nach Flugwegabweichung wegen Instabilität). </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/5-6-neue-startauftraege-fuer-arianespace/" data-wpel-link="internal">&#8230;5 &#8230;6 neue Startaufträge für Arianespace</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>ISRO: GSAT 32 als Ersatz für schweigenden GSAT 6A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isro-gsat-32-als-ersatz-fuer-schweigenden-gsat-6a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 09:19:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfall]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 6A]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. August 2018 wurde bekannt, dass die indische Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) GSAT 32 als Ersatz für ihren gescheiterten Kommunikationssatelliten GSAT 6A starten will. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Firstpost, Hindustan Times, Indian Express, India Finance News, ISRO, Raumfahrer.net, The Hindu, VA Online News. GSAT 6A war am 29. März 2018 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/isro-gsat-32-als-ersatz-fuer-schweigenden-gsat-6a/" data-wpel-link="internal">ISRO: GSAT 32 als Ersatz für schweigenden GSAT 6A</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. August 2018 wurde bekannt, dass die indische Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) GSAT 32 als Ersatz für ihren gescheiterten Kommunikationssatelliten GSAT 6A starten will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Firstpost, Hindustan Times, Indian Express, India Finance News, ISRO, Raumfahrer.net, The Hindu, VA Online News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082018111951_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082018111951_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260" height="185"/></a><figcaption>
GSAT 6A &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>GSAT 6A war am 29. März 2018 auf der indischen Trägerrakete Typ GSLV-MkII mit der Flugnummer F08 ins All transportiert worden. Nach der Trennung von der Trägerrakete konnte der Satellit mit einer Startmasse von rund 2.140 Kilogramm zunächst eine Verbindung zum Boden aufbauen und die allfälligen Bahnanhebungsmanöver wurden eingeleitet. Nach Abschluss des zweiten von drei großen Bahnanhebungsmanövern brach der Kontakt zu <a href="https://www.raumfahrer.net/indiens-comsat-gsat-6a-nach-start-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">GSAT 6A</a> allerdings ab. Seitdem schweigt dieser Erdtrabant. </p>



<p>Eigentlich wollte die ISRO GSAT 6A an einer Position bei 83 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) insbesondere zur Bereitstellung von Kommunikationsdiensten für Militär und Regierungsstellen Indiens und als Verstärkung von <a href="https://www.raumfahrer.net/indien-gslv-d6-bringt-gsat-6-ins-all/" data-wpel-link="internal">GSAT 6 alias INSAT 4E</a>, gestartet am 27. August 2015, einsetzen. GSAT 6 und GSAT 6A werden unter anderem als „Multi-media Mobile communication satellites for strategic applications“ bezeichnet. GSAT  6A basiert wie GSAT 6 auf dem indischen Satellitenbus I-2K und sollte eine Auslegungsbetriebsdauer von zehn Jahren überstehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082018111951_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082018111951_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 6 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Direktor des Vikram Sarabhai Space Centre (VSSC) S. Somanath hatte berichtet, dass man analysiert und verstanden habe, was an Bord von GSAT 6A passiert sein könnte. Somanath beschrieb die Schwierigkeiten als ein Problem im Stromversorgungssystem aus Akkumulatoren, Solarzellenauslegern und elektronischen Schaltungen. Unterstellt wird ein Kurzschluss, der im Verein mit möglicherweise versagenden Schutzschaltungen Leitungen zerstört habe. Ein derartiger Kurzschluss kann beispielsweise auftreten, nachdem Komponenten des Satelliten sich elektrisch aufgeladen haben, und die Möglichkeit einer derartigen Aufladung konstruktiv nicht berücksichtigt bzw. verhindert wurde. </p>



<p>Hinsichtlich der wegen des Ausfalls von GSAT 6A vorgenommenen zusätzlichen Überprüfungen des größeren Kommunikationssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/gsat-11-zum-testen-in-indien/" data-wpel-link="internal">GSAT 11</a> soll der ISRO-Vorsitzende Dr. Sivan mitgeteilt haben, das Stromversorgungssystem von GSAT 11 besitze eine Konfiguration wie die von zwei älteren Satelliten. RISAT 1 habe vorzeitig versagt und GSAT 6A bald nach seinem Start am 29. März wegen angenommenen Problemen mit dem Stromversorgungssystem, Kabelbäumen etc. aufgehört zu kommunizieren. </p>



<p>Sämtliche Bemühungen der ISRO, noch einmal Kontakt zu GSAT 6A zu bekommen, scheiterten bis dato. Die ISRO gibt zwar an, GSAT 6A vom Boden aus weiter zu verfolgen und zu beobachten, und ihn erst 2019 für tot zu erklären. Szenarien, nach denen sich ein derartiger Satellit nach langer Auszeit selbsttätig noch einmal zurückmeldet oder auf ein Signal vom Boden reagiert, sind tatsächlich nicht völlig abwegig, aber doch sehr unwahrscheinlich – auch nach Einschätzung von ISRO-Offiziellen. </p>



<p>Die ISRO will also für den Fall, GSAT 6A nicht nutzen zu können, GSAT 32 im Oktober 2019 starten. GSAT 32 wird vermutlich eine GSAT 6A sehr ähnlich Kommunikationsnutzlast besitzen und angesichts des beabsichtigten Starts auf einer GSLV-Rakete eine Startmasse im Bereich von etwas über 2.000 Kilogramm besitzen. </p>



<p>GSAT 6A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.241 und als Cospar-Objekt 2018-027A. Nach dem letzten absolvierten Bahnanhebungsmanöver wurde der Satellit auf einer rund 3,3 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 25.979 Kilometer über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt 36.368 Kilometer über der Erde beobachtet. Aktuell befindet sich GSAT 6A auf einer rund 3,1 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 25.990 Kilometer über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt 36.372 Kilometer über der Erde. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16126.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT-6A auf GSLV-F08 von Sriharikota </a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/isro-gsat-32-als-ersatz-fuer-schweigenden-gsat-6a/" data-wpel-link="internal">ISRO: GSAT 32 als Ersatz für schweigenden GSAT 6A</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Startdatum für GSAT 11</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-startdatum-fuer-gsat-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 13:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 11]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42466</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für den großen indischen Kommunikationssatelliten GSAT 11 gibt es einen neuen Starttermin. Nach Problemen mit dem Stromversorgungssystem von GSAT 6A im All war GSAT 11 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guayana nach Indien zurücktransportiert worden, um ihn dort umfangreichen Überprüfungen zu unterziehen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: The Times of India. Nach einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-startdatum-fuer-gsat-11/" data-wpel-link="internal">Neues Startdatum für GSAT 11</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für den großen indischen Kommunikationssatelliten GSAT 11 gibt es einen neuen Starttermin. Nach Problemen mit dem Stromversorgungssystem von GSAT 6A im All war GSAT 11 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guayana nach Indien zurücktransportiert worden, um ihn dort umfangreichen Überprüfungen zu unterziehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: The Times of India.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155103_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155103_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 11 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach einer gründlichen Überprüfung und zusätzlichen Tests wurde GSAT 11 nach Angaben von Mitarbeitern der Indischen Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) zwischenzeitlich für startklar befunden. </p>



<p>Insbesondere die elektrischen Systeme von GSAT 11 wurden ausgiebig begutachtet, nachdem der am 29. März 2018 von Indien aus gestartete Kommunikationssatellit GSAT 6A wegen eines Problems mit seinem Stromversorgungssystem im Verlauf einer Abfolge von Bahnanhebungsmanövern komplett ausgefallen war. </p>



<p>Vor dem Rücktransport nach Indien und den zusätzlichen Tests war der Start von GSAT 11 auf einer Ariane-5-Rakete zuletzt für den 26. Mai 2018 vorgesehen. Am 6. August 2018 berichtete die Times of India, dass man in Absprache mit Arianespace jetzt auf einen Start am 30. November 2018 hinarbeite. </p>



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		<title>Chandrayaan 2: Lander braucht Re-Design</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chandrayaan-2-lander-braucht-re-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 13:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 2]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Redesign]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang August 2018 wurde bekannt, dass sich die indische Mondmission Chandrayaan 2 weiter verzögern wird. Grund dafür sind erforderliche Entwurfsänderungen am Lander. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO, NDTV, PTI, The Week, Times of Islamabad, Varta Mitra. Die Triebwerke des von der Indischen Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) zur Verwendung vorgesehenen Mondlanders verursachen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Anfang August 2018 wurde bekannt, dass sich die indische Mondmission Chandrayaan 2 weiter verzögern wird. Grund dafür sind erforderliche Entwurfsänderungen am Lander.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO, NDTV, PTI, The Week, Times of Islamabad, Varta Mitra.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018154820_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018154820_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Rover und Lander von Chandrayaan 2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Triebwerke des von der Indischen Weltraumforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) zur Verwendung vorgesehenen Mondlanders verursachen bei Schubänderungen Vibrationen, die nachteilig sind, berichtete The Week aus Indien. Der Lander verfügt im derzeitigen Stadium über vier 800 Newton starke Triebwerke und zusätzlich acht 50 Newton starke Motoren zur Lageregelung. Alle Triebwerke sind Zweistofftriebwerke und verbrennen laut ISRO Monomethylhydrazin (MMH) mit Stickstofftetroxid (NTO). </p>



<p>Ob die derzeitige Verschiebung von Oktober 2018 auf Januar 2019 ausreicht, um die zusätzlichen Arbeiten erfolgreich durchzuführen, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Aufschub käme für den Autor nicht überraschend. Varta Mitra sprach am 5. August 2018 bereits von einer Verschiebung auf Februar 2019. </p>



<p>Geplant ist, dass der Lander von Chandrayaan 2 in der Nähe des Südpols des Mondes weich aufsetzen soll. An Bord des Landers soll ein kleiner sechsrädriger Rover zum Mond gelangen. Über eine Rampe soll der Rover den Lander verlassen, und sich anschließend im Bereich der Landestelle autark auf der Oberfläche des Erdtrabanten bewegen. Man hofft, dass die Mission rund 14 Erdtage, entsprechend einem Mondtag, auf der Mondoberfläche aktiv sein kann. </p>



<p>Wegen der gegenüber den ursprünglichen Planungen größer gewordenen Masse des Rovers (rund 20 Kilogramm) ist mittlerweile ein Start auf einer Rakete vom Typ GSLV MK-III statt vom Typ GSLV MK-II vorgesehen, schrieb die Times of  Islamabad. Als Gesamtstartmasse der Mission gab die ISRO 2011 noch 2.650 Kilogramm an. 2017 wurden bereits 3.320 Kilogramm Startmasse genannt. Varta Mitra sprach am 5. August 2018 von rund 3.290 Kilogramm.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li> <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4121.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mondmission Chandrayaan 2 auf GSLV</a> </li></ul>
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