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		<title>Weltfunkkonferenz setzt Radioastronomie auf die Agenda</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltfunkkonferenz-setzt-radioastronomie-auf-die-agenda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 21:04:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Studien sollen verbesserten Schutz der radioastronomischen Messungen vor Satellitensystemen ermöglichen. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 20. Dezember 2023. 20. Dezember 2023 &#8211; Tausende Delegierte von Mitgliedstaaten der Internationalen Fernmeldeunion und Vertreter von Industrie und Wissenschaft trafen sich vier Wochen lang in Dubai. Bei der Weltfunkkonferenz wurden wichtige Weichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Studien sollen verbesserten Schutz der radioastronomischen Messungen vor Satellitensystemen ermöglichen. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 20. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RTEffelsbergNorbertTackenMPIfR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Radioteleskop in Effelsberg gehört zu den wichtigsten astronomischen Observatorien weltweit. Die Einbettung in ein malerisches Eifeltal sorgte Jahrzehnte für einen guten Schutz vor anthropogenen Funkaussendungen. Die vermehrte Nutzung von Breitbandkommunikation mittels großer Satellitenkonstellationen bereitet den Astronomen aber mehr und mehr Kopfzerbrechen, denn die Satelliten stehen überall auf der Erde hoch am Himmel. (Bild: Norbert Tacken / MPIfR)" data-rl_caption="" title="Das Radioteleskop in Effelsberg gehört zu den wichtigsten astronomischen Observatorien weltweit. Die Einbettung in ein malerisches Eifeltal sorgte Jahrzehnte für einen guten Schutz vor anthropogenen Funkaussendungen. Die vermehrte Nutzung von Breitbandkommunikation mittels großer Satellitenkonstellationen bereitet den Astronomen aber mehr und mehr Kopfzerbrechen, denn die Satelliten stehen überall auf der Erde hoch am Himmel. (Bild: Norbert Tacken / MPIfR)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RTEffelsbergNorbertTackenMPIfR26.jpg" alt="Das Radioteleskop in Effelsberg gehört zu den wichtigsten astronomischen Observatorien weltweit. Die Einbettung in ein malerisches Eifeltal sorgte Jahrzehnte für einen guten Schutz vor anthropogenen Funkaussendungen. Die vermehrte Nutzung von Breitbandkommunikation mittels großer Satellitenkonstellationen bereitet den Astronomen aber mehr und mehr Kopfzerbrechen, denn die Satelliten stehen überall auf der Erde hoch am Himmel. (Bild: Norbert Tacken / MPIfR)" class="wp-image-135072"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Radioteleskop in Effelsberg gehört zu den wichtigsten astronomischen Observatorien weltweit. Die Einbettung in ein malerisches Eifeltal sorgte Jahrzehnte für einen guten Schutz vor anthropogenen Funkaussendungen. Die vermehrte Nutzung von Breitbandkommunikation mittels großer Satellitenkonstellationen bereitet den Astronomen aber mehr und mehr Kopfzerbrechen, denn die Satelliten stehen überall auf der Erde hoch am Himmel. (Bild: Norbert Tacken / MPIfR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. Dezember 2023 &#8211; Tausende Delegierte von Mitgliedstaaten der Internationalen Fernmeldeunion und Vertreter von Industrie und Wissenschaft trafen sich vier Wochen lang in Dubai. Bei der Weltfunkkonferenz wurden wichtige Weichen für neue Funkanwendungen gestellt. Auch der Schutz der Radioastronomie, insbesondere vor den Auswirkungen von neuen Satellitenkonstellationen, stand im Fokus. Radioastronomen, auch vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mpifr/" data-wpel-link="internal">Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn</a>, sind seit vielen Jahren im Spektrum Management aktiv. Sie plädieren für eine Aktualisierung von Regeln und Prozessen bei der Internationalen Fernmeldeunion, um mit der geänderten Situation Schritt zu halten. Bis zur nächsten Funkkonferenz im Jahr 2027 sollen nun Studien durchgeführt werden. Das Ziel: verbesserte technische oder regulatorische Maßnahmen identifizieren, damit die Geheimnisse des Universums auch in Zukunft ergründet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In Anbetracht der Tatsache, dass die Radioastronomie eine zentrale wissenschaftliche Disziplin ist, die eine entscheidende Rolle bei der Entschlüsselung der Geheimnisse des Kosmos spielt“ &#8211; mit diesen Worten beginnt eine neue Resolution der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), welche vergangen Freitag bei der Weltfunkkonferenz in Dubai verabschiedet wurde. „Damit wird nun endlich ein Problem angegangen, welches die Radioastronomie durch die extrem gestiegene Zahl von Satelliten im erdnahen Weltraum bekommen hat“, sagt Benjamin Winkel vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR). Er und seine Kollegen arbeiten seit Jahren daran, dass die Regeln und Prozesse bei der Fernmeldeunion aktualisiert werden, um mit der geänderten Situation Schritt zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltfunkkonferenzen finden alle 3 bis 4 Jahre statt. Tausende Delegierte von Staaten, insbesondere der Telekommunikationsbehörden (in Deutschland: Bundesnetzagentur), sowie anderen Interessengruppen aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft treffen sich 4 Wochen, um an den sogenannten Radio Regulierungen zu arbeiten. Das ist ein internationales Vertragswerk, welches das reibungslose Zusammenspiel aller Funkdienste regeln soll. Wenn beispielsweise neue Mobilfunkfrequenzen nutzbar gemacht werden sollen, dann müssen vorher Dutzende technische Studien angefertigt werden, damit geprüft werden kann, dass existierende Anwendungen nicht gestört werden. Die Frequenzen, die von der Natur “zur Verfügung” gestellt werden &#8211; das Radiospektrum &#8211; sind bereits alle restlos in Benutzung. Auch für die Radioastronomie wurden bestimmte Frequenzbereiche reserviert, um besonders wichtige Beobachtungsprojekte zu schützen. „Für die moderne Radioastronomie sind diese Frequenzen allerdings viel zu wenig“, berichtet Gyula Józsa, ebenfalls MPIfR.„Schon vor über 50 Jahren wusste man um das Problem der Auswirkung von menschengemachten Störungen auf die empfindlichen radioastronomischen Empfänger. Das war tatsächlich auch der Grund, warum das 100-m-Radioteleskop, welches vom MPIfR betrieben wird, in einem Tal in der Eifel gebaut wurde und nicht mitten in der Stadt Bonn. Dort ist es vergleichsweise gut abgeschirmt.“ Den neuen Satellitensystemen, wie etwa SpaceX/Starlink, OneWeb oder Amazon/Kuiper, entkommt man so natürlich nicht. Das Ziel der Unternehmen ist ja gerade, dass man überall auf der Erde einen Internetzugang bekommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus europäischer Sicht betrifft dies insbesondere auch die beiden internationalen Leuchtturmprojekte, ALMA (mit Teleskopen in Chile) und SKAO (mit Teleskopen in Südafrika &amp; Australien). Astronomische Institute und Organisationen weltweit investieren Milliarden in diese Observatorien. Für Südafrika und Chile haben diese Unternehmungen aber auch einen ganz besonderen entwicklungspolitischen Stellenwert. Sie sind Infrastrukturmaßnahmen, Bildungsstätten und Orte internationaler Zusammenarbeit in einem. Dass ausgerechnet diese Projekte nun gefährdet sein sollen, möchte Busang Sethole vom South African Radio Astronomy Observatory (SARAO) auf keinen Fall geschehen lassen. „Wenn ich über unsere gemeinsamen Bemühungen nachdenke, erkenne ich Raum für Verbesserungen. Die Entwicklungsländer haben erst nach der GE06-Konferenz begonnen, sich an der ITU zu beteiligen, was in krassem Gegensatz zu dem institutionellen Wissen steht, das die Industrieländer in 156 Jahren angesammelt haben. Dieser Erfahrungsschatz sollte idealerweise die Bedürfnisse der Entwicklungsländer fördern und nicht behindern“, sagte Sethole während der Konferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Bedürfnisse der Astronomen auf der Weltfunkkonferenz überhaupt behandelt wurden, war nur möglich, weil im Vorfeld der Konferenz zwei wichtige Regionalorganisationen das Thema zur Chefsache erklärt hatten. Zum einen die „European Conference of Postal and Telecommunication Administrations“ (CEPT), welche die ohnehin schon existierenden Schutzkriterien für die Radioastronomie besser durchgesetzt sehen möchte. Zum anderen die „African Telecommunications Union“ (ATU), welche das Thema von speziellen radio-beruhigten Zonen aufs internationale Parkett gebracht hat. Bei diesen Zonen handelt es sich um Gebiete, in denen terrestrische Funkanlagen in der Nähe der Observatorien eingeschränkt werden, um bessere Beobachtungsbedingungen zu schaffen. Diese sind allerdings rein nationale regulatorische Eingriffe und können nicht auf Satellitensysteme Einfluss nehmen, die internationalen Regeln unterworfen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltfunkkonferenz in Dubai hat entschieden, beide Vorschläge zusammenzufassen und die Mitgliedstaaten aufgefordert, bis zur nächsten Konferenz im Jahr 2027 mögliche technische und regulatorische Lösungsansätze zu erarbeiten. „Dies ist noch ein ordentliches Stück Arbeit für die beteiligten Radioastronomen“, sagt Gyula Józsa, der in Dubai die Arbeitsgruppe zu diesem Thema geleitet hatte. Benjamin Winkel ergänzt: „Wir sind dennoch sehr zuversichtlich, denn mit unserer europäischen Spektrummanagement-Organisation, CRAF, und den Kollegen vom SKAO haben wir bereits viele notwendige Vorarbeiten geleistet.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/almaESOCMalinchristophmalincom.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eines der Großprojekte moderner Wissenschaft. Weit abgelegen, in der chilenischen Atacamawüste, erlaubt es einen einzigartigen Blick in den Kosmos. ALMA beobachtet bei sehr hohen Frequenzen, welche bisher weitgehend ungestört von menschengemachten Störungen waren. Doch der rasante technische Fortschritt sorgt dafür, dass in naher Zukunft auch auf diesen hohen Frequenzen Satellitenkommunikation stattfinden wird. (Bild: ESO/C. Malin (christophmalin.com))" data-rl_caption="" title="Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eines der Großprojekte moderner Wissenschaft. Weit abgelegen, in der chilenischen Atacamawüste, erlaubt es einen einzigartigen Blick in den Kosmos. ALMA beobachtet bei sehr hohen Frequenzen, welche bisher weitgehend ungestört von menschengemachten Störungen waren. Doch der rasante technische Fortschritt sorgt dafür, dass in naher Zukunft auch auf diesen hohen Frequenzen Satellitenkommunikation stattfinden wird. (Bild: ESO/C. Malin (christophmalin.com))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/almaESOCMalinchristophmalincom26.jpg" alt="Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eines der Großprojekte moderner Wissenschaft. Weit abgelegen, in der chilenischen Atacamawüste, erlaubt es einen einzigartigen Blick in den Kosmos. ALMA beobachtet bei sehr hohen Frequenzen, welche bisher weitgehend ungestört von menschengemachten Störungen waren. Doch der rasante technische Fortschritt sorgt dafür, dass in naher Zukunft auch auf diesen hohen Frequenzen Satellitenkommunikation stattfinden wird. (Bild: ESO/C. Malin (christophmalin.com))" class="wp-image-135070"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eines der Großprojekte moderner Wissenschaft. Weit abgelegen, in der chilenischen Atacamawüste, erlaubt es einen einzigartigen Blick in den Kosmos. ALMA beobachtet bei sehr hohen Frequenzen, welche bisher weitgehend ungestört von menschengemachten Störungen waren. Doch der rasante technische Fortschritt sorgt dafür, dass in naher Zukunft auch auf diesen hohen Frequenzen Satellitenkommunikation stattfinden wird. (Bild: ESO/C. Malin (christophmalin.com))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Das Committee on Radio Astronomy Frequencies (CRAF) des Europäischen Forschungsrats koordiniert im Namen der europäischen Radioastronomen die Aktivitäten zur Freihaltung der von der Radioastronomie und den Weltraumwissenschaften genutzten Frequenzbänder von Störungen. Die Radioastronomie spielt eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung unseres Verständnisses der Umwelt und des Universums, in dem wir leben. Da es sich um einen passiven Dienst handelt, verursacht die Radioastronomie keine Interferenzen mit anderen Funknutzern; es wird jedoch immer schwieriger, ihren Betrieb vor Funkstörungen zu schützen, da die Nutzung des Frequenzspektrums sowohl für die terrestrische als auch für die weltraumgestützte Kommunikation zunimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Square Kilometre Array Observatory (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/skao/" data-wpel-link="internal">SKAO</a>) wird Radioteleskope an zwei Standorten in Südafrika und Australien betreiben. Es basiert auf einer erfolgreichen internationalen Zusammenarbeit, die brillantes Know-how aus 16 Ländern, darunter auch Deutschland, vereint, mit dem Ziel, herausragende Wissenschaft zu betreiben und neue Durchbrüche in der Forschung zu erzielen. Davon profitiert nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Gesellschaft. Die Astronomie ist ein wichtiger Motor für neue technologische Lösungen &#8211; insbesondere in den Bereichen Maschinenbau, Optik, Feinmechanik und Informatik. Somit setzt die Astronomie auch neue Akzente in der Ausbildung von MINT-Fachkräften. Mit Standorten in Südafrika und Australien und dem Hauptsitz im Vereinigten Königreich gehören der SKAO bisher auch China, Italien, die Niederlande, Portugal, Spanien und die Schweiz als Vollmitglieder sowie Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Kanada, Südkorea und Schweden als Beobachter an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/alma/" data-wpel-link="internal">ALMA</a>) ist eine internationale astronomische Einrichtung, eine Partnerschaft zwischen der Europäischen Südsternwarte (ESO), der U.S. National Science Foundation (NSF) und den National Institutes of Natural Sciences (NINS) in Japan in Zusammenarbeit mit der Republik Chile. ALMA wird von der ESO im Namen ihrer Mitgliedstaaten, von der NSF in Zusammenarbeit mit dem National Research Council of Canada (NRC) und dem Ministry of Science and Technology (MOST) und vom NINS in Zusammenarbeit mit der Academia Sinica (AS) in Taiwan und dem Korea Astronomy and Space Science Institute (KASI) finanziert. Bau und Betrieb von ALMA werden von der ESO im Namen ihrer Mitgliedstaaten, vom National Radio Astronomy Observatory (NRAO), das von Associated Universities, Inc. (AUI) verwaltet wird, im Namen Nordamerikas und vom National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ) im Namen Ostasiens geleitet. Das Joint ALMA Observatory (JAO) übernimmt die einheitliche Leitung und das Management von Bau, Inbetriebnahme und Betrieb von ALMA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7199.msg557161#msg557161" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Radioastronomie</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17396.msg557163#msg557163" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beeinträchtigung von astronomischen Teleskopen durch Megakonstellationen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat wird Mitglied der &#8222;Partner2Connect Digital Coalition&#8220; der ITU</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-wird-mitglied-der-partner2connect-digital-coalition-der-itu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 12:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Partnerschaft nutzt die Leistungsfähigkeit des ersten globalen einheitlichen Netzwerks, um Menschen zu verbinden, die dringend darauf angewiesen sind. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat (20. September 2022) via Business Wire (21. September 2022). September 20, 2022 02:49 PM Eastern Daylight Time &#8211; McLean (US-Bundesstaat Virginia) &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Partnerschaft nutzt die Leistungsfähigkeit des ersten globalen einheitlichen Netzwerks, um Menschen zu verbinden, die dringend darauf angewiesen sind. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat (20. September 2022) via Business Wire (21. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ITUpartnertoconnectlogo900.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ITU)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ITU)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ITUpartnertoconnectlogo260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Grafik: ITU)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">September 20, 2022 02:49 PM Eastern Daylight Time &#8211; McLean (US-Bundesstaat Virginia) &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netze sowie führender Anbieter von Internet an Bord (Inflight Connectivity, IFC), ist der Partner2Connect Digital Coalition beigetreten. Bei dieser Koalition handelt es sich um eine von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) und den Vereinten Nationen (UN) gegründete Allianz verschiedener Interessengruppen. Mit der Beteiligung von Intelsat entstehen neue Möglichkeiten für die Telekommunikation, einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und die Gesellschaft in der Welt zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Koalition wird Intelsat Satellitenverbindungen bereitstellen, um schwer zugänglichen, unversorgten Bevölkerungsgruppen, die keinen Internetzugang haben, sowie Millionen von Menschen, die nicht über die nötigen Mittel verfügen, Breitbandzugänge anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die Partner2Connect Digital Coalition ist eine großartige Initiative zur Beschleunigung und Förderung der digitalen Inklusion”, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. “Einen Beitrag zu diesem gemeinsamen Ziel zu leisten, ist Teil der Mission von Intelsat, und die Entwicklung innovativer, satellitengestützter Technologien, die komplexe Kommunikationsprobleme lösen, steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Da noch immer Milliarden Menschen weltweit nicht vernetzt sind, müssen wir unsere Kräfte bündeln, um dafür zu sorgen, dass jeder von der Vernetzung profitieren kann, sei es für die Kommunikation, für die Arbeit oder für den Zugang zu Gesundheits-, Bildungs- oder öffentlichen Dienstleistungen, und das jederzeit und unter allen Umständen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Intelsat hat der Koalition Folgendes zugesichert:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusage 1:</strong> Erleichterung der digitalen Inklusion durch Schaffung einer Zukunft mit weltweiter Vernetzung über ein wirklich globales, einheitliches Multi-Orbit-Netzwerk</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat sichert zu, den Standard für unterbrechungsfreie globale Breitbanddienste zu setzen, indem das Unternehmen eine vereinfachte Konnektivität über sein Ökosystem eines softwaredefinierten, einheitlichen 5G-Multi-Orbit-Netzwerks anbietet. Dieses einheitliche System ermöglicht die einfache Implementierung nahtloser End-to-End-Dienste über verschiedene Technologien und Infrastrukturen hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusage 2:</strong> Erleichterung der digitalen Inklusion durch Nutzung der Vernetzung als grundlegendes Instrument für Bildung und Unterstützung bei Natur- oder von Menschen verursachten Katastrophen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat sichert zu, seine WLAN-Internetzugangslösungen zu nutzen, um bis 2025 100 Schulen in ländlichen und abgelegenen Regionen im Rahmen der von UNICEF und der ITU ins Leben gerufenen GIGA-Initiative zu vernetzen. Die angeschlossenen Schulen tragen zur Entwicklung der digitalen Kompetenz junger Erwachsener bei und werden zu Ankerpunkten für Kommunen, lokale Unternehmen und Dienstleistungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Zusage zur Inklusion sichert Intelsat zu, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) für die Bereitstellung von Sendezeit im Wert von bis zu 500.000 US-Dollar sowie der notwendigen Ausrüstung für den Einsatz bei Katastrophen zu unterzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusage 3:</strong> Fallstudien zur satellitengestützten Vernetzung als Hilfsmittel für die digitale Transformation</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der letzten Zusage von Intelsat werden White Papers erscheinen, die die Nachhaltigkeit satellitengestützter Lösungen veranschaulichen und Fallstudien und bewährte Praktiken im Zusammenhang mit Satelliten als Instrument der digitalen Transformation enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Verpflichtungen von Intelsat fügte Wajsgras hinzu, dass &#8222;das Erreichen einer sinnvollen und universellen Vernetzung ein ehrgeiziges Ziel ist, das nur durch Kollaborationen und Partnerschaften erreicht werden kann. Intelsat freut sich daher, seine Kompetenzen in die Koalition einbringen zu können, um all denen, die noch immer offline sind, eine sinnvolle Konnektivität zu ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über ähnliche Initiativen, darunter solche, die nach einem Ausfall der terrestrischen Infrastruktur zur wesentlichen Lösung für die betroffene Bevölkerung wurden, finden Sie <a href="https://web.archive.org/web/20220920153720/https://www.intelsat.com/resources/blog/intelsat-makes-pledge-to-itu-partner2connect-digital-coalition/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Intelsat hat die Basis der Satellitentechnologie geschaffen und betreibt das vertrauenswürdigste satellitengestützte Telekommunikationsnetz der Welt. Wir setzen unser unübertroffenes Know-how und unsere globale Präsenz dazu ein, um Menschen, Unternehmen und Gemeinschaften miteinander zu verbinden, ganz gleich, wie schwierig die Herausforderung ist. Intelsat baut die Zukunft der globalen Kommunikation mit dem weltweit ersten hybriden, softwaredefinierten 5G-Netz mit Multiorbit-Anbindung auf, das auf eine einfache, nahtlose und sichere Versorgung genau dann und dort ausgerichtet ist, wo unsere Kunden sie am meisten benötigen. Folgen Sie dem Marktführer für weltweite Konnektivität und „Imagine Here“ bei uns auf <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Intelsat.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg537971#msg537971" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GIOVE-A 10 Jahre im produktiven Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/giove-a-10-jahre-im-produktiven-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 20:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[SSTL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9212</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 28. Dezember 2015 jährte sich zum 10. Mal der Starttag des Galileo-Testsatelliten GIOVE-A. Der Technologiedemonstrator befindet sich noch immer in brauchbarem Zustand und wird von seinem Hersteller weiter eingesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SSTL. Der Hersteller von GIOVE-A, Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) aus Großbritannien, kümmert sich seit dem offiziellen Ende der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/giove-a-10-jahre-im-produktiven-einsatz/" data-wpel-link="internal">GIOVE-A 10 Jahre im produktiven Einsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. Dezember 2015 jährte sich zum 10. Mal der Starttag des Galileo-Testsatelliten GIOVE-A. Der Technologiedemonstrator befindet sich noch immer in brauchbarem Zustand und wird von seinem Hersteller weiter eingesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: SSTL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gioveainorbitesapcarril.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gioveainorbitesapcarril260.jpg" alt=""/></a><figcaption>GIOVE-A über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / P. Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hersteller von GIOVE-A, Surrey Satellite Technology Ltd. (<a href="https://www.sstl.co.uk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SSTL</a>) aus Großbritannien, kümmert sich seit dem offiziellen Ende der Mission des Satelliten für die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA</a>) um den Betrieb des Raumfahrzeugs. GIOVE steht für Galileo In-Orbit Validation Element, Galileo-Testelement für Überprüfungen in einer Umlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A zieht derzeit in rund 23.350 Kilometern Höhe um die Erde und sammelt dort nützliche Daten zur Strahlung in der Umgebung des Satelliten, die man als exemplarisch für die Strahlungssituation, der ein Raumfahrzeug in einem Erdorbit in mittlerer Flughöhe (Medium Earth Orbit, MEO) ausgesetzt ist, betrachten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein experimenteller Empfänger für Signale des globalen US-amerikanischen Satellitennavigationssystems (Global Positioning System, <a href="https://www.gps.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GPS</a>) an Bord von GIOVE-A ermöglicht es darüber hinaus, Antennendiagramme zur Darstellung der Strahlungscharakteristik von Antennen an Bord von GPS-Satelliten zu erstellen. Die dabei gewonnenen Informationen sind laut SSTL eine Hilfe bei Planungen für Navigationssysteme, die man künftig auf Satelliten im Geostationären Orbit, also in etwa 35.786 Kilometern Höhe an fester Position über der Erdoberfläche und an Bord von Raumfahrzeugen, die weiter in den Weltraum vordringen sollen, einsetzten möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">John Paffett, Direktor für die Bereiche Telekommunikation und Navigation bei SSTL, sieht GIOVE-A als Meilenstein für SSTL, mit dem man demonstriert habe, wie ein pragmatischer Ansatz und ein innovativer, kleiner und günstiger Satellit es ermöglichen, für den Gesamterfolg eines bedeutenden Programms wie <a href="https://web.archive.org/web/20210429075439/https://ec.europa.eu/growth/sectors/space/galileo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Galileo</a> entscheidende Daten zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Entwurf, den Bau und flugvorbereitende Tests hatte SSTL rund 30 Monate benötigt. Der Start des für die ESA auf Basis des SSTL-900-Busses hergestellten Satelliten erfolgte am 28. Dezember 2005. Anschließend war es Aufgabe des Satelliten, zwei der drei für Galileo vorgesehenen Frequenzbänder durch aktive Nutzung zu besetzen und ihre Reservierung bei der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union, <a href="https://www.itu.int/en/Pages/default.aspx" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ITU</a>) auf diese Weise sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß internationaler Übereinkünfte würden ungenutzte Frequenzen wieder frei und andere Benutzer, die dies beantragten, könnten die Frequenzen zugeteilt bekommen. Außerdem war GIOVE-A dazu gedacht, die ersten Galileo-Navigationssignale aus dem All zur Erde zu senden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A ist mit zwei Rubidium-Uhren (Rubidium Atomic Frequency Standard, RAFS &#8211; Flugmodelle FM4 und FM5) mit einer Gangabweichung von etwa 10 Nanosekunden am Tag vom Schweizer Hersteller Temex &#8211; heute SpectraTime (<a href="https://www.safran-group.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpT (dann Orolia, jetzt Safran Group)</a>) &#8211; ausgestattet, deren Betriebsverhalten im Weltraum es zu untersuchen und mit dem am Boden verbliebener Uhren zu vergleichen galt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus war es Aufgabe des Satelliten, die Charakteristik der Strahlung in der Umgebung des Satelliten auf seiner Bahn um die Erde in mittlerer Höhe im Hinblick auf die Konstruktion nachfolgender europäischer Navigationssatelliten zu erkunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Mission erfüllte GIOVE-A wie vorgesehen. Die ihm zugedachte Auslegungsbetriebsdauer von 27 Monaten überlebte der Satellit um ein Vielfaches. 2008 erklärte die ESA die Mission von GIOVE-A zu einem vollen Erfolg. Im Jahr darauf wurde der weiter funktionsbereite Satellit auf eine höhere Erdumlaufbahn gesteuert, wo er auf einem sogenannten Friedhofsorbit beim Aufbau der Galileo-Satellitenkonstellation rund 100 Kilometer tiefer nicht stören soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich übernahm SSTL den Satelliten nach einer Anzahl von Missionsverlängerungen von der ESA. SSTL nutzte und nutzt die Gelegenheit, mit GIOVE-A weiter Daten zur Strahlung in der Umgebung des Satelliten und zu GPS-Signalen zu sammeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SGRGEOsstl400.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SGRGEOsstl260.jpg" alt="" width="270" height="235"/></a><figcaption>SGR-GEO Empfängerplatine<br>(Bild: SSTL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der SGR-GEO für &#8222;Space GNSS Receiver for Geostationary Earth Orbit&#8220; genannte GPS-Empfänger an Bord von GIOVE-A, den SSTL mit Unterstützung der ESA und der Raumfahrtagentur Großbritanniens (BNSC, jetzt <a href="https://www.gov.uk/government/organisations/uk-space-agency" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UKSA</a>) gebaut hatte, ist in der Lage, Signale von GPS-Satelliten zu empfangen und kann darüber hinaus die sogenannten sidelobes, zu Deutsch Seitenkeulen, die am Erdboden richtungsabhängig nicht notwendigerweise zu empfangen sind, erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwache Signale aus diesen Seitenkeulen sind gegebenenfalls beim Einsatz geeigneter Technik an Bord von Satelliten, die sich gerade an geeigneter Position mehr oder minder gegenüber des sendenden Satelliten über dem Erdhorizont befinden, empfangbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzbarkeit eines Empfängers für Navigationssignale in Flughöhen über denjenigen der ausstrahlenden Navigationssatelliten ist stark abhängig von der Reichweite der Seitenkeulen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SidelobeReceptionbSSTL400.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SidelobeReceptionbSSTL260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Empfang von Signalen aus Seitenkeulen &#8211; Illustration<br>(Bild: SSTL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von SGR-GEO, der im November 2012 zum ersten Mal für einen längeren Zeitraum aktiviert wurde, helfen dabei, herauszufinden, ob es sich mit der Empfangbarkeit so verhält, wie man möglicherweise erwarten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung von Navigationssignal-Empfängern für Raumfahrzeuge, die sich jenseits vorhandener Navigationssatelliten-Konstellationen bewegen sollen, will man gewonnene Erkenntnisse berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Ergebnisse der Messungen des Strahlungssensors namens Merlin an Bord von GIOVE-A könnten Eingang in den Entwurf künftiger Raumfahrzeuge finden. Die Analyse der Daten von Merlin, die SSTL mit Unterstützung der ESA vorgenommen hat, förderte einige interessante Aspekte zutage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das absolute Minimum an Elektronen innerhalb des Raumfahrtzeitalters maß Merlin 2008/2009. Einen der stärksten Elektronen-Stürme erlebte Merlin im April 2010. Eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten setzen sich mit den von Merlin seit dem ersten Tag nach dem Start von GIOVE-A gelieferten Daten auseinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe der Daten von Merlin wurde es möglich, ein neues MOBE-DIC genanntes Modell des Elektronenflusses im Außenbereich des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-G%C3%BCrtel" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Van Allen Gürtels</a> zu erstellen, welches bei der Neukonstruktion von Raumfahrzeugen berücksichtigt werden kann. MOBE-DIC steht für &#8222;Model of Outer Belt Electrons for Dielectric Internal Charging&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SSTL hofft, dass GIOVE-A sich noch ein weiteres Jahr nützlich einsetzen lässt. Ist auch ein 11. Einsatzjahr ohne längere Unterbrechungen des Messbetriebs möglich, ergibt sich der für die Forscher günstige Umstand der Abdeckung eines vollständigen Sonnenfleckenzykluses. Ein Zyklus der Sonnenaktivität, der zwischen zwei Maxima mit einem zeitlichen Abstand von durchschnittlich 11 Jahren regelmäßig auf ein Minimum zurückgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A alias GSTB-V2/A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.922 bzw. als COSPAR-Objekt 2005-051A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg349997#msg349997" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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		<title>OSC baut, SpaceX startet Thaicom 8</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osc-baut-spacex-startet-thaicom-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2014 06:44:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Satellitenhersteller Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles ist vom Kommunikationssatellitenbetreiber Thaicom Public Company Limited mit dem Bau von Thaicom 8 für den Betrieb im Geostationären Orbit beauftragt worden, der US-amerikanische Startanbieter SpaceX mit dem Transport des Satelliten ins All. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Thaicom. Am 29. April 2014 gab der Kommunikationssatellitenbetreiber [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische Satellitenhersteller Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles ist vom Kommunikationssatellitenbetreiber Thaicom Public Company Limited mit dem Bau von Thaicom 8 für den Betrieb im Geostationären Orbit beauftragt worden, der US-amerikanische Startanbieter SpaceX mit dem Transport des Satelliten ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Thaicom.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052014084436_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052014084436_small_1.jpg" alt="Thaicom" width="260"/></a><figcaption>
Thaicom Teleport und Datenzentrum 
<br>
(Bild: Thaicom)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. April 2014 gab der Kommunikationssatellitenbetreiber mit Sitz in Nonthaburi in Thailand bekannt, dass man hoffe, den neuen Erdtrabanten in der ersten Hälfte des Jahres 2016 im Weltraum zur Verfügung gestellt zu bekommen. Bei der thailändischen nationalen Regulierungsbehörde (National Broadcasting and Telecommunications Commission, NBTC) hatte sich Thaicom um eine Lizenz zum Betrieb des Satelliten beworben und sie erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Thaicom 8 will Thaicom das eigene Geschäft ausbauen und insbesondere weitere Kapazitäten zur Ausstrahlung hochaufgelöster Fernsehprogramme für Empfänger in Thailand, dem Süden Asiens und in Afrika schaffen. Auch die Ausstrahlung von extrem hoch aufgelösten Fernsehprogrammen (Ultra-HD) soll Thaicom 8 gegebenenfalls erledigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem möchte Thaicom erweiterte Rechte für die Nutzung der Position von 78,5 Grad Ost im Geostationären Orbit wahrnehmen, die die Regulierungsorganisation International Telecommunications Union (ITU) erteilen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OSC soll Thaicom 8 ausschließlich mit K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausrüsten. Laut Thaicom will man 24 gleichzeitig kommerziell nutzbare Transponder einbauen lassen.
<br>
Den Transport in den Weltraum wird der US-amerikanische Startanbieter SpaceX übernehmen. Geplant ist, Thaicom 8 mit einer voraussichtlichen Startmasse im Bereich von 3.100 Kilogramm an Bord einer Falcon-9-Rakete ins All zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gesamte Investment in das dem Ausbau der Satellitenflotte dienende Thaicom-8-Projekt liegt laut Thaicom bei nicht über 178,5 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thaicoms Thaicom 4 alias IPSTAR ist bei 119,5 Grad Ost im Geostationären Orbit stationiert und dient der Bereitstellung von Breitbandverbindungen und der Kopplung von Kommunikationsnetzwerkknoten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei 78,5 Grad Ost im Geostationären Orbit setzt Thaicom derzeit Thaicom 5 sowie den von SpaceX gestarteten Thaicom 6 (alias Africom 1) ein, welche also 2016 von Thaicom 8 Verstärkung erhalten, wenn die aktuellen Planungen umgesetzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der derzeit für einen Start Mitte 2014 vorgesehene Thaicom 7 ist für den Einsatz bei 120 Grad Ost im Geostationären Orbit vorgesehen. Mit dem Transport von Thaicom 7 ist ebenfalls SpaceX beauftragt.</p>
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		<item>
		<title>ESA will Artemis und Orbit-Slot an Avanti abgeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-will-artemis-und-orbit-slot-an-avanti-abgeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 09:58:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 5]]></category>
		<category><![CDATA[ATV-CC]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) möchte den experimentellen Kommunikations- und Datenrelaissatelliten Artemis an den britischen Kommunikationssatellitenbetreiber Avanti Communications PLC (Avanti) mit Sitz in London verkaufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Avanti Communications PLC, ESA. Im Dezember 2012 hatte die ESA private Satellitenbetreiber aufgefordert, Vorschläge für die Übernahme des Satelliten, seinen Betrieb über eine verbleibende Nutzungsperiode [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) möchte den experimentellen Kommunikations- und Datenrelaissatelliten Artemis an den britischen Kommunikationssatellitenbetreiber Avanti Communications PLC (Avanti) mit Sitz in London verkaufen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: Avanti Communications PLC, ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e180918f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02112013105831_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02112013105831_small_1.jpg" alt="ESA / J. Huart" width="260"/></a><figcaption>
Artemis im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / J. Huart)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember 2012 hatte die ESA private Satellitenbetreiber aufgefordert, Vorschläge für die Übernahme des Satelliten, seinen Betrieb über eine verbleibende Nutzungsperiode sowie seine endgültige Außerdienststellung zu machen, und gleichzeitig die Weitergabe ihrer Rechte an der Postion bei 21,5 Grad Ost Geostationären Orbit angeboten. Avanti, Eigentümer der beiden modernen Kommunikationssatelliten HYLAS 1 und HYLAS 2, hat offenbar ein Konzept vorgelegt, das die Zustimmung der ESA fand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem am 12. Juli 2001 gestarteten Satelliten Artemis, welchem man noch eine verbleibende sinnvolle Einsatzzeit von zwei bis drei Jahren zutraut, wird Avanti auch das Recht auf die fortgesetzte Nutzung der Position im Geostationären Orbit, bei der Artemis sich aktuell befindet, und den bei der Regulierungsorganisation International Telecommunications Union (ITU) dafür registrierten Frequenzen übernehmen. Den Verkaufsvorgang möchte man bis Ende des Jahre 2013 abgewickelt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine konkrete Summe, die Avanti an die ESA zahlen zu haben wird, wurde nicht bekannt, die beteiligten Partner sprechen von einem üblichen Betrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenstand einer Verkaufsvereinbarung soll auch sein, dass die ESA den bei 21,5 Grad Ost auf inklinierter Bahn über Zentralafrika um den Äquator schwankenden Satelliten im Jahr 2014 verwenden darf, um Verbindungen zwischen dem letzten europäischen ISS-Versorger ATV 5 und dem zuständigen Kontrollzentrum im französischen Toulouse (ATV-CC) herzustellen und zu nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Avanti gab in einer Presseerklärung bekannt, dass man davon ausgeht, Artemis weitere drei Jahre betreiben zu können, auch wenn der Satellit seine Auslegungsbetriebsdauer von 10 Jahren bereits überschritten hat. Ende 2012 ging man bei der ESA davon aus, dass eine Stilllegung von Artemis 2014 erforderlich werde, und der Satellit dann in einen Friedhofsorbit zu schicken sei. Die (ursprüngliche) Mission von Artemis war im April 2012 offiziell für beendet erklärt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Avanti selbst Artemis künftig nutzen will, teilte das Unternehmen bisher nicht mit. Avanti spricht lediglich davon, die Position 21,5 Grad Ost eröffne neue Möglichkeiten. Auch ob Avanti den Satelliten tatsächlich selbst betreiben will, oder wie in die Vergangenheit auf einen Partner wie Inmarsat zurückgreift, wurde ebenfalls nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA setzte Artemis insbesondere für die Demonstration neuer Kommunikations-Technologien ein. Entsprechend erfolgte die Namensgebung des Satelliten: Artemis steht für &#8222;Advanced Relay and Technology Mission&#8220; und heißt so viel wie fortgeschrittene Relais- und Technologiemission. Die Kommunikationstechnik von Artemis hat eine Masse von rund 550 Kilogramm. Bei Start lag die Masse des Satelliten zusammen mit rund 1.538 Kilogramm Betriebs- und Treibstoffen bei rund 3.105 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil der Kommunikationstechnik sind ein SILEX genanntes Laser-Terminal und eine Geräteeinheit für das S/Ka-Band namens SKDR. Außerdem besitzt Artemis Komponenten zur L-Band-Kommunikation mit der Bezeichnung LLM (für L-band Land Mobile) sowie eine Navigationsnutzlast als Teil eines europäischen Systems zur Erhöhung der Genauigkeit von Satellitennavigation (EGNOS, European Geostationary Overlay System). </p>
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		<item>
		<title>Interferenzen stören Eutelsat 25A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/interferenzen-stoeren-eutelsat-25a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 04:49:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ANFR]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Arabsat]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfall]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat 25A]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Interferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die nationale französische Frequenzagentur (ANFR) meldete am 20. Juli 2012, dass es wegen Interferenzen zum Ausfall von Transpondern des von Eutelsat betriebenen Kommunikationssatelliten Eutelsat 25A gekommen ist. Als vermeintlicher Verursacher der Störungen wurde der multinationale Kommunikationssatellitenbetreiber Arabsat ausgemacht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: advanced-television.com, cardsharinginfo.com, spacenews.com. Eine Beschwerde von Eutelsat hat die ANFR sowohl [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die nationale französische Frequenzagentur (ANFR) meldete am 20. Juli 2012, dass es wegen Interferenzen zum Ausfall von Transpondern des von Eutelsat betriebenen Kommunikationssatelliten Eutelsat 25A gekommen ist. Als vermeintlicher Verursacher der Störungen wurde der multinationale Kommunikationssatellitenbetreiber Arabsat ausgemacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: advanced-television.com, cardsharinginfo.com, spacenews.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072012064934_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072012064934_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Kommunikationssatellit über der Erde &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Beschwerde von Eutelsat hat die ANFR sowohl bei der International Telecommunications Union (ITU) als auch bei der Regierung des Königreichs Saudi-Arabien als Eigner von Arabsat vorgelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Transponder von Eutelsat 25A waren seit dem 14. Juli 2012 derartig gestört, dass Eutelsat von ihnen keine brauchbaren Signale mehr empfangen konnte. Der bei 25,5 Grad Ost im Geostationären Orbit positionierte und an anderer Position ursprünglich als Hot Bird 5 und später als EUROBIRD 2 bezeichnete Satellit wird von Eutelsat hauptsächlich zur Versorgung des Mittleren Ostens mit Fernseh- und Radioprogrammen sowie Breitbanddiensten eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Eutelsat waren unter den für die Transponderausfälle ursächlichen Störsignalen Übertragungen von drei nicht autorisierten Fernsehkanälen in DVB-Formaten. Die Störsignale erreichten den Satelliten außerdem mit falscher Polarisation und/oder mit hoher Signalstärke, was zusätzliche Interferenzen verursachte, berichtete Eutelsat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die eigenen Kunden weiter versorgen zu können, hielt es Eutelsat für erforderlich, verschiedene ursprünglich von Eutelsat 25A ausgestrahlte Dienste auf andere Satelliten zu transferieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher ist man sich bei Eutelsat, dass als Quelle der Störsignale nur der Kommunikationssatellitenbetreiber Arabsat in Frage kommt. Es kann nur spekuliert werden, ob die Störsignale einfach Ergebnis menschlichen Versagens beim Ausrichten einer Sendeantenne sind, oder mit bestimmten Intentionen verursacht wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat sieht sich als einziger berechtigte Benutzer der Orbitalposition bei 25,5 Grad Ost. Eutelsat 25A steht nur rund ein halbes Grad entfernt von Satelliten, die Arabsat bei 26 Grad Ost unter anderem einsetzt, um Telekommunikationsdienste für den Iran zur Verfügung zu stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat kämpft seit zwei Jahren mit Arabsat und dem Iran um eine sinnvolle Nutzung von Frequenzen im K<sub>u</sub>-Band-Bereich bei 25,5 Grad Ost. Bislang war von der ITU moderierten Einigungsversuchen kein Erfolg beschieden. Für Eutelsat drängt die Zeit, denn in weniger als einem Jahr soll Eutelsat 25B gestartet werden, den man im Geostationären Orbit ebenfalls bei 25,5 Grad Ost einsetzen möchte. Eutelsat 25B wird deutlich größer und leistungsfähiger sein als der seit Ende 1998 um die Erde kreisende Eutelsat 25A. 
<br>
Einig sind sich Arabsat und Eutelsat, dass es in der derzeitigen Situation niemandem möglich ist, im Bereich von 25,5 bis 26 Grad Ost einen Kommunikationssatelliten problemlos zu betreiben. Iranischerseits werden Störungen der eigenen Signale angeführt, die wegen Interferenzen mit Signalen von Eutelsat 25A auftreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bei einem Einigungsversuch vermutlich diskutierte mögliche Lösung könnte eine beiderseitige Begrenzung der Zahl auf Satelliten aktiver Transponder bei 25,5 Grad Ost und bei 26 Grad Ost sein. Arabsat und Eutelsat würden demzufolge künftig offiziell jeweils 12 Transponder mit einer Bandbreite von 36 MHz verwenden, um den Mittleren Osten und Nordafrika zu versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Zusammenarbeit bei Eutelsat 25B mit Es’hailSat aus Qatar nicht einzuschränken, überlegt Eutelsat, bei Arabsat offiziell zusätzliche vier Transponder auf einem Satelliten bei 26 Grad Ost zu mieten. Praktisch würde man wohl einfach entsprechend mehr Transponder von Eutelsat 25B aktivieren, die Miete der Transponder wäre eine Geste zur Gesichtswahrung. Dienstleistungen oder Zahlungen an Arabsat für die Nutzungsmöglichkeit der vier Transponder hält Eutelsat für vorstellbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Störung von Eutelsat 25A durch Arabsat wäre, wurde sie absichtlich ausgelöst, erst recht angesichts eines praktizierbaren Ausgleichs zwischen den beiden Kommunikationssatellitenbetreibern, unverständlich. Ob der Iran im Transponder- und Positionspoker zu unlauteren Mitteln gegriffen hat, konnte bislang nicht verifiziert werden. Den geschilderten Ausgleich unterstützt der Iran nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngsten Treffen unter der Ägide der ITU fand an dem Tag statt, an dem das Nutzungsrecht der Orbitalposition bei 34 Grad Ost durch den Iran verfiel, weil es dem Iran bis zum Ende einer Frist von sechs Monaten nicht möglich war, einen Satelliten für diese Position anzugeben. Möglicherweise drückt sich die resultierende Unzufriedenheit der iranischen Delegation auch in dem Protest gegen den möglichen Vergleich zwischen Arabsat und Eutelsat aus. Ein Teilnehmer an der Veranstaltung berichtete außerdem, iranischerseits sei man unglücklich, dass der Vergleich ohne Beiträge der iranischen Seite entwickelt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 25A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 25.495 bzw. als COSPAR-Objekt 1998-057A. </p>
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		<title>GIOVE-A: Sechs Jahre erfolgreicher Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/giove-a-sechs-jahre-erfolgreicher-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 13:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SSTL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Galileo-Testsatellit GIOVE-A hat mittlerweile sein sechstes Einsatzjahr im All vollendet. Der von Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) aus Großbritannien gebaute Satellit hatte am 12. Januar 2006 sein erstes Nutzsignal gesendet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SSTL. GIOVE-A, beim Start rund 660 Kilogramm schwer, war mit seiner Nutzlast aus Testanlagen, Kommunikations- und Messtechnik [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Galileo-Testsatellit GIOVE-A hat mittlerweile sein sechstes Einsatzjahr im All vollendet. Der von Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) aus Großbritannien gebaute Satellit hatte am 12. Januar 2006 sein erstes Nutzsignal gesendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SSTL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
GIOVE-A am Boden 
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(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A, beim Start rund 660 Kilogramm schwer, war mit seiner Nutzlast aus Testanlagen, Kommunikations- und Messtechnik innerhalb von 30 Monaten für einen Preis von 28 Millionen Euro entstanden. Damit wurde laut SSTL demonstriert, dass innovative, günstige Satelliten viel beachtete Weltraummissionen institutioneller Organisationen erfüllen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. Dezember 2005 hatte man GIOVE-A als ersten von zwei Testsatelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo in den Weltraum transportiert. Die Auslegungsbetriebsdauer von GIOVE-A betrug 27 Monate, während der er durch die Benutzung bestimmter Frequenzen diese für die künftige Verwendung durch Galileo-Satelliten im Rahmen der Regelungen der International Telecommunications Union (ITU) sichern, Tests wichtiger Komponenten für ein künftiges Satellitennavigationssystem ermöglichen und die Charakteristik der Strahlung in der Umgebung seiner Bahn um die Erde in mittlerer Höhe (MEO, Medium Earth Orbit) erkunden sollte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
GIOVE-A über der Erde &#8211; Illustration 
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(Bild: ESA/P. Carril)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl GIOVE-A das erste europäische Raumfahrzeug ist, das den herausfordernden Bedingungen eines MEO-Einsatzes ausgesetzt wurde, ist der Satellit weiterhin voll betriebsfähig, nachdem seine Mission durch die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) bereits 2008 zu einem vollen Erfolg erklärt worden war. Mittlerweile hat der Satellit seine Auslegungsdauer um rund vier Jahre übertroffen. Noch immer versorgt er die ESA mit Daten zur Leistungsfähigkeit seiner Nutzlast. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A alias GSTB-V2/A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28922 bzw. als Objekt 2005-051A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-testsatellit-fuenf-jahre-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Galileo-Testsatellit fünf Jahre im Orbit (02. Januar 2011)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/orbit-von-giove-a-angehoben/" data-wpel-link="internal">Orbit von GIOVE-A angehoben (21. September 2009)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-giove-a-um-ein-weiteres-jahr-verlaengert/" data-wpel-link="internal">Mission von GIOVE-A um ein weiteres Jahr verlängert (27. Juni 2009)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-testsatelliten-im-regelbetrieb/" data-wpel-link="internal">Galileo-Testsatelliten im Regelbetrieb (10. September 2008)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/erster-galileo-satellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Erster Galileo-Satellit gestartet (29. Dezember 2005)</a></li></ul>
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		<title>Thaicom 2 als Platzhalter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thaicom-2-als-platzhalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Frequenzsicherungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Thaicom]]></category>
		<category><![CDATA[Thaicom 2]]></category>
		<category><![CDATA[Thaicom 5]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Möglicherweise wird der fast 16 Jahre alte Kommunikationssatellit Thaicom 2 im geostationären Orbit noch eine neue Position beziehen, bevor er endgültig außer Betrieb genommen wird. Damit würde Thailand das Recht zur Nutzung der entsprechenden Orbitalposition auch weiterhin behalten. Quelle: bangkokpost.com, Boeing, nationmultimedia.com. Nach den Regeln der International Telecommunications Union (ITU) kann das Nutzungsrecht für eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Möglicherweise wird der fast 16 Jahre alte Kommunikationssatellit Thaicom 2 im geostationären Orbit noch eine neue Position beziehen, bevor er endgültig außer Betrieb genommen wird. Damit würde Thailand das Recht zur Nutzung der entsprechenden Orbitalposition auch weiterhin behalten. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: bangkokpost.com, Boeing, nationmultimedia.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/9103500boeing260.jpg" alt="Thaicom 2 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing)"/><figcaption>Thaicom 2 über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Regeln der International Telecommunications Union (ITU) kann  das Nutzungsrecht für eine Position im geostationären Orbit neu vergeben  werden, wenn sie durch das Land, das die Position für sich reserviert hatte, nicht genutzt wird. Nach Informationen aus dem Ministerium für Information und Kommunikationstechnik aus Thailand läuft das  Nutzungsrecht zum Betrieb eines thailändischen Satelliten an der Position bei 50,5 Grad Ost Ende 2010 aus. Gelänge es, Thaicom 2 von seiner jetzigen Position bei 78,5 Grad Ost auf die bisher nicht benutzte Position zu steuern, würde sich das Nutzungsrecht um zusätzliche achtzehn Monate verlängern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ein bei 50,5 Grad Ost stationierter Kommunikationssatellit den mittleren Osten und Afrika versorgen könnte, hält das Ministerium die Position für so wichtig, dass  sie jetzt wie vom Satellitenbetreiber Thaicom vorgeschlagen vorübergehend mit Thaicom 2 besetzt werden soll, dem damit eine letzte  wichtige Aufgabe zukommt, sofern das thailändische Regierungskabinett  das Verfahren billigt. Der am 8. Oktober 1994 auf einer Ariane-4-Rakete ins All transportierte Satellit mit einer Startmasse von rund 629 kg hat  nach den Angaben des Herstellers Boeing eine Auslegungsbetriebsdauer von 13,5 Jahren. Mit seinen 12 C-Band- und 3 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern erreichte der auf dem Satellitenbus 376L basierende Thaicom 2 Empfänger in Südostasien, Korea, Japan und an der Ostküste Chinas. Die auf dem Satelliten etablierten Dienste sind zwischenzeitlich auf Thaicom 5, der ebenfalls bei 78,5 Grad Ost stationiert ist, transferiert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Thaicom 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 23.314 bzw. als COSPAR-Objekt 1994-065B. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/thaicom-2-als-platzhalter/" data-wpel-link="internal">Thaicom 2 als Platzhalter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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