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	<title>Jan Wörner &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Jan Wörner &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Hessen in Space</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 20:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei. Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022. 4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-rl_caption="" title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an Science-Fiction. Dabei leistet die Raumfahrt schon jetzt Bedeutendes für unser aller Leben. Bilder aus dem All liefern uns nicht nur wichtige Erkenntnisse zum Zustand unserer Erde, die Satelliten warnen auch vor Extremwetterereignissen, versorgen die Menschen mit schnellem Internet und sorgen dafür, dass wir uns überall auf der Welt zurechtfinden. Wenn wir auf die drängendsten Aufgaben der Zukunft blicken, können wir davon ausgehen, dass die Raumfahrt noch stärker an Bedeutung gewinnen wird“, sagte der Ministerpräsident bei der ersten „Hessen in Space“-Konferenz der Landesregierung am Freitag in Frankfurt und ergänzte: „Wir werden den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Dabei setzen wir auch darauf, die relevanten Akteure in unserem Land besser zu vernetzen. Der heutige Austausch kann auch für die eigene Arbeit ein wichtiger Impulsgeber sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Raumfahrt-Akteure in Hessen beheimatet: ESOC und EUMETSAT</strong><br>Hessen sei ein bedeutender Raumfahrtstandort, gerade weil mit ESOC (European Space Operations Centre) und EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) in Darmstadt gleich zwei wichtige europäische Institutionen im Land beheimatet seien, sagte Rhein weiter. Außerdem seien bedeutende Einrichtungen, Hochschulen und Unternehmen in Hessen angesiedelt, die den Weltraum erforschten und deren Erkenntnisse wichtig für die Entwicklung technischer Innovationen seien. „Wir sind uns über dieses Potenzial in unserem Land sehr bewusst. Mit dem hessischen Raumfahrtkoordinator haben wir einen der renommiertesten Experten als Ansprechpartner in unserem Land. Er hat die Raumfahrtstrategie der Hessischen Landesregierung erarbeitet, die wir aktuell umsetzen“, sagte der Ministerpräsident. Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner ist seit dem 1. August 2021 im Amt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. Darüber hinaus präsentierten sich sieben Einrichtungen auf dem „Markplatz“, darunter die Deutsche Raumfahrtagentur, das Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, DEV-Systemtechnik und die Universität Gießen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ministerpräsident Boris Rhein und ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst besuchten den „Markplatz“ mit Informationsständen u.a. von der Deutschen Raumfahrtagentur, des Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, der DEV-Systemtechnik und der Universität Gießen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst, dem hessischen Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und dem EUMETSAT-Programmdirektor Cristian Bank diskutierte Ministerpräsident Boris Rhein auf der Konferenz auch über die Potenziale der Branche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich, dass in vielen Bundesländern die Wichtigkeit der Raumfahrt erkannt wird. Mit unserem Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt hat die Europäische Weltraumorganisation ESA einen besonderen Bezug zu Hessen. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit dem Land zu intensivieren und Hessen beim Umsetzen der Raumfahrtstrategie zu unterstützen“, sagte ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Wörner zeigte sich hoch erfreut über die große Resonanz der Veranstaltung: „Die heutige Konferenz zeigt, dass Hessen wirklich ein sehr beeindruckender Raumfahrtstandort ist – mit Akteuren in nahezu allen Bereichen der Raumfahrt mit einer beeindruckenden Breite an Forschungsthemen, an Angeboten und an Geschäftsmodellen. Wir sind auf dem richtigen Weg und nehmen die uns selbst gegebene Aufgabe ernst, die Hessische Raumfahrtstrategie mit Leben zu füllen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„EUTMETSAT integriert innovative Lösungen aus der Weltraumbeobachtung in die tagtägliche Arbeit“, sagte Programmdirektor Bank und fügte hinzu: „Über unsere EUMETSAT-Satellitenprogramme schaffen wir dadurch ständig neue und verbesserte Angebote. Die Daten, die wir bereitstellen, können beispielsweise Bürgerinnen und Bürger in Hessen, Deutschland und Europa vor Extremwetterereignissen warnen und liefern wichtige Erkenntnisse, wie wir dem Klimawandel begegnen können. Wir sind mit der Hessischen Landesregierung stetig im Austausch und freuen uns sehr, dass die Branche im Blickpunkt ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg539910#msg539910" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
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		<title>Jan Wörner wird Hessischer Raumfahrtkoordinator</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jan-woerner-wird-hessischer-raumfahrtkoordinator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 19:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir stellen Hessischen Raumfahrtkoordinator vor: „Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner verfügt über eine hohe Expertise in der Raumfahrt und ein hervorragendes Netzwerk zu relevanten Akteuren im In- und Ausland.“ Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei. Quelle: Hessische Staatskanzlei. 22. Juli 2021 &#8211; Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir haben [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir stellen Hessischen Raumfahrtkoordinator vor: „Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner verfügt über eine hohe Expertise in der Raumfahrt und ein hervorragendes Netzwerk zu relevanten Akteuren im In- und Ausland.“ Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessische Staatskanzlei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021aStaatskanzleiHessen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021aStaatskanzleiHessen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>V.l.n.r.: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, der neue Hessische Raumfahrtkoordinator Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner und Ministerpräsident Volker Bouffier. (Bild: Staatskanzlei)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">22. Juli 2021 &#8211; Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir haben am Donnerstag den Raumfahrtkoordinator der Hessischen Landesregierung vorgestellt. Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner wird diese Aufgabe ab 1. August wahrnehmen. Der frühere Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist der erste Raumfahrtkoordinator der Hessischen Landesregierung. „Prof. Dr. Wörner ist seit Jahrzehnten in der deutschen, europäischen und internationalen Raumfahrt eine bekannte und renommierte Persönlichkeit. Er verfügt durch seine ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und seine bisherigen Tätigkeiten über eine hohe Expertise in der Raumfahrt und ein hervorragendes Netzwerk zu relevanten Akteuren im In- und Ausland“, sagte Bouffier am Donnerstag in Wiesbaden. „Hessen ist ein bedeutender europäischer Raumfahrtstandort. Mit dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC, der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT sowie mit dem Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) haben wir zentrale Player hier im Land. Diesen Standort gilt es zu sichern und auszubauen. Prof. Dr. Wörner ist der ideale Mann für diese Aufgabe“, machte Bouffier bei der Pressekonferenz klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrtstandort Hessen gezielt weiterentwickeln</strong><br>„Hessen hat eine lange Tradition in der Raumfahrttechnologie“, sagte Wirtschaftsminister Al-Wazir. „Präzisionsgetriebe aus Limburg flogen mit den Apollo-Missionen zum Mond, Sensoren aus Lahnau sind mit den Marsrovern über den roten Planeten gerollt, von Darmstadt aus werden die Satelliten der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Wettersatellitenorganisation EUMETSAT gesteuert. Von den Innovationen und technologischen Impulsen der Raumfahrt profitiert unser gesamter Standort – gleichzeitig vollzieht sich in der Branche ein dynamischer Wandel: Ehrgeizige Pläne werden formuliert, Privatunternehmen steigen ins Weltraumgeschäft ein, der internationale Wettbewerb verschärft sich. In dieser Situation kommt es darauf an, den Raumfahrtstandort Hessen gezielt weiterzuentwickeln, seine Akteure enger miteinander zu vernetzen und ihm ein nach außen wahrnehmbares Profil zu geben. Dafür ist Prof. Wörner mit seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet, seinen Kenntnissen und Kontakten die ideale Besetzung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktion des Hessischen Raumfahrtkoordinators</strong><br>In seiner Funktion soll Wörner eine zukunftsfähige Raumfahrtstrategie für das Land entwickeln, die alle maßgeblichen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Forschung, technologischer Entwicklung, Bildung, Wirtschaft und Industrie sowie die in Hessen beheimateten nationalen und internationalen Organisationen eng einbindet und stärker miteinander vernetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021bStaatskanzleiHessen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021bStaatskanzleiHessen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Hessische Raumfahrtkoordinator Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner. (Bild: Staatskanzlei)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivitäten der einzelnen Ressorts der Hessischen Landesregierung wird Wörner koordinierend unterstützen und gewinnbringend mit anderen Akteurinnen und Akteuren und Branchen im Land zusammenbringen. Zudem soll er gegenüber dem Bund und der Europäischen Union wirksam für den Raumfahrtstandort werben und die bisherigen Aktivitäten der Landesregierung zur nachhaltigen Stärkung des Raumfahrtstandortes Hessen fortführen. „Hessen verfügt über viele Kompetenzen im Raumfahrtbereich. Ich freue mich daher darauf, durch die Gestaltung einer kohärenten Raumfahrtstrategie für das Land zu einer verstärkten Vernetzung der Akteure und zur Schaffung von wichtigen Synergien beitragen zu können“, sagte Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner zu seiner neuen Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bouffier machte bei der Vorstellung des Raumfahrtkoordinators zugleich die Bedeutung der Raumfahrt für die Menschen und den Alltag deutlich. „Ohne Raumfahrt gäbe es keine genauen Wettervorhersagen, keine Navigationssysteme, kein Satellitenfernsehen und keine Live-Berichterstattung. Die Raumfahrt sichert uns den Zugang zu wichtigen Informationen und Daten, wie die genaue Uhrzeit und Positionsbestimmung durch GPS und Galileo. Sie ermöglicht die Übermittlung von Daten und Informationen im Bereich der Satellitenkommunikation. Und wir können uns auf Klimamodelle stützen, die auf Basis von Daten aus der Raumfahrt entstehen. Die Raumfahrt ist für unser modernes Leben und eine funktionierende Industriegesellschaft unverzichtbar geworden. Auch und besonders hier in Hessen“, sagte Bouffier. Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen sowie Industrieunternehmen mit den unterschiedlichsten innovativen Produkten, Anwendungen und Dienstleistungen tragen ebenso zur Bedeutung des Raumfahrtstandortes Hessen bei, wie wissenschaftliche Institute und Einrichtungen an hessischen Hochschulen oder im Bereich der außeruniversitären staatlichen Forschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wettervorhersagen, Erdbeobachtung und Klimamodellierung</strong><br>„Da die Bestrebungen der EU-Kommission, die Aufgaben der neu gegründeten Europäischen Agentur für Raumfahrt EUSPA auszuweiten, dazu führen werden, dass die Zuständigkeiten der eigenständigen, internationalen und von vielen europäischen und nichteuropäischen Staaten getragenen Europäischen Raumfahrtagentur ESA und deren Institute nach und nach reduziert würden, ist es wichtig, gerade jetzt das Profil des Raumfahrtstandortes Hessen zu stärken. Mit den am ESOC wahrgenommenen Aufgaben im Bereich der satellitengestützten Erd- und Umweltbeobachtung, der Weltraumwissenschaft, der Weltraumsicherheit, der Überwachung von Weltraummüll sowie der Weltraumlageerfassung besitzt das Zentrum ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal in Europa. Dieses dauerhaft zu sichern und auszubauen ist die Absicht der Hessischen Landesregierung“, sagten Bouffier und Al-Wazir. EUMETSAT trage ebenfalls seit Jahrzehnten mit seinen unterschiedlichen Satellitensystemen zur Überwachung des Wetter- und Klimageschehens bei und ermögliche genaueste Wettervorhersagen, Erdbeobachtung und Klimamodellierung. „Diese Aufgabe erfährt gerade jetzt infolge des zunehmenden Klimawandels eine hohe Bedeutung. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die hessischen Institutionen stärken und die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendung vorantreiben. Mit Prof. Dr. Wörner haben wir den richtigen Mann zur richtigen Zeit, der die dafür wichtigen Maßnahmen umsetzen wird“, so Bouffier und Al-Wazir. Durch die Unterstützung für das Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah GmbH) als ESA Business Incubation Centre in Darmstadt (ESA BIC) fördere die Hessische Landesregierung bereits seit Langem die Entwicklung von Wertschöpfung im Bereich der Raumfahrtanwendungen und -dienste. Zahlreiche Unternehmungsgründungen in Hessen seien auf die enge Kooperation mit ESOC und EUMETSAT zurückzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Außer Hessen haben nur die Bundesregierung sowie Bayern, Baden-Württemberg und Bremen einen eigenen Koordinator für Raumfahrt bzw. für Luft- und Raumfahrt. Der Hessische Raumfahrtkoordinator ist direkt in der Hessischen Staatskanzlei angesiedelt und wird durch eine Geschäftsstelle bei seiner Aufgabe unterstützt. Mit der Benennung des Hessischen Raumfahrtkoordinators setzt die Hessische Landesregierung einen Punkt des Koalitionsvertrages um. In diesem bekennt sie sich zur Stärkung des Raumfahrtstandortes Hessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/jan-woerner-wird-praesident-von-acatech/" data-wpel-link="internal">Jan Wörner wird Präsident von acatech</a> (22. März 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-prof-jan-woerner-verlaesst-die-esa/" data-wpel-link="internal">DLR: Prof. Jan Wörner verlässt die ESA</a> (25. Februar 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-mitgliedstaaten-verabschieden-groessten-haushalt/" data-wpel-link="internal">ESA-Mitgliedstaaten verabschieden größten Haushalt</a> (28. November 2019)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/space-talk-raumfahrt-hautnah/" data-wpel-link="internal">Space Talk – Raumfahrt hautnah</a> (27. November 2018)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ministerratskonferenz-europaeische-herausforderungen/" data-wpel-link="internal">Ministerratskonferenz: Europäische Herausforderungen</a> (24. November 2014)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-evolution-in-revolution/" data-wpel-link="internal">Ariane &#8211; Evolution in Revolution ?</a> (25. Juni 2013)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg515977#msg515977" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Jan Wörner wird Präsident von acatech</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jan-woerner-wird-praesident-von-acatech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Präsidium von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Johann-Dietrich (Jan) Wörner am 19. März 2021 zum Präsidenten gewählt. An der Seite von Karl-Heinz Streibich repräsentiert Jan Wörner ab sofort die Akademie in einer Doppelspitze. Zuvor leitete der Ingenieurwissenschaftler die European Space Agency ESA, das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR und die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Präsidium von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Johann-Dietrich (Jan) Wörner am 19. März 2021 zum Präsidenten gewählt. An der Seite von Karl-Heinz Streibich repräsentiert Jan Wörner ab sofort die Akademie in einer Doppelspitze. Zuvor leitete der Ingenieurwissenschaftler die European Space Agency ESA, das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR und die TU Darmstadt. Eine Pressemitteilung der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: acatech.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/acatech-woerner-CzechInvest.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jan Wörner ist neuer Präsident von acatech. (Bild: CzechInvest)" data-rl_caption="" title="Jan Wörner ist neuer Präsident von acatech. (Bild: CzechInvest)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/acatech-woerner-CzechInvest-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Jan Wörner ist neuer Präsident von acatech.<br>(Bild: CzechInvest)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">München/Berlin &#8211; Das Präsidium von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Johann-Dietrich (Jan) Wörner am 19. März 2021 zum Präsidenten gewählt. An der Seite von Karl-Heinz Streibich repräsentiert Jan Wörner ab sofort die Akademie in einer Doppelspitze. Zuvor leitete der Ingenieurwissenschaftler die European Space Agency ESA, das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR und die TU Darmstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">acatech Präsident Karl-Heinz Streibich begrüßt Jan Wörner an seiner Seite und dankt dem scheidenden Ko-Präsidenten Dieter Spath: „Jan Wörner verkörpert als Bauingenieur und Wissenschaftsmanager die Technikwissenschaften und ihre fundamentale Bedeutung für unser Land. Er hat die technische Universität Darmstadt als Ort der Exzellenz und Innovation ausgebaut, der Luft- und Raumfahrt in Deutschland und Europa neuen Schub gebracht und sich als Stimme der Wissenschaft in die öffentliche Diskussion eingebracht. Ich danke Dieter Spath für sein herausragendes Engagement als acatech Präsident und nun als Mitglied unseres Kuratoriums: ganz persönlich, im Namen des acatech Präsidiums und der Akademie. Dieter Spath hat acatech inhaltlich, strukturell und als Persönlichkeit entwickelt, geführt und geprägt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jan Wörner war bis Februar Generaldirektor der europäischen Raumfahrtagentur (ESA). Zuvor wirkte er von 2007 bis 2015 als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), und als Präsident der TU Darmstadt. Jan Wörner leitete die Geschicke der Universität von 1995 bis 2007 und führte sie als eine der ersten Hochschulen in Deutschland in die Autonomie als selbstverwaltete Universität. Zuvor studierte und promovierte er an der TU Darmstadt im Bauingenieurwesen und übernahm 1990 eine Professur. Zwischenzeitlich war er im Ingenieurbüro König und Heunisch tätig und forschte in Japan über die Erdbebensicherheit von Kernkraftwerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jan Wörner sagte anlässlich seines Antritts: „Mein Start als acatech Präsident fällt in eine Zeit, die mir ein Motto von Antoine de Saint-Exupéry vor Augen führt: Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. Dafür stehen die Technikwissenschaften und dafür steht acatech. Immer mehr geht es darum, Möglichkeiten nicht nur zu schaffen, sondern sie auch zu ergreifen. Dafür braucht es förderliche politische Rahmenbedingungen, eine nahtlose Innovationskette hin zu den Märkten von heute und morgen und eine offene Gesellschaft, die neue Technologien nach ihren Werten nutzt und gestaltet. Diese Offenheit und Veränderungsfähigkeit möchte ich als acatech Präsident fördern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieter Spath sagte anlässlich seiner Amtsübergabe als acatech Präsident: „acatech ist der Ort, an dem ehrenamtlich engagierte Menschen etwas bewegen, indem sie technologische und gesellschaftliche Innovation voranbringen. Diese Zusammenarbeit kompetenter und kreativer Persönlichkeiten war und ist die größte Motivation für die intensive Arbeit bei acatech: Ich werde mich weiter als wissenschaftliches Mitglied und Mitglied des acatech Kuratoriums einbringen. Besonders zuversichtlich stimmt mich, dass ich die Präsidentschaft in die Hände von Jan Wörner legen kann, in die Hände eines exzellenten Technikwissenschaftlers und Wissenschaftsmanagers.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieter Spath hat acatech seit Gründung geprägt: als wissenschaftliches Mitglied, im acatech Präsidium, als Vizepräsident und schließlich seit 2017 als Präsident. Mit seinem Wirken wurde acatech zu einem Ort der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, organisiert in interdisziplinären Themennetzwerken, Projekten und Plattformen. In seiner Präsidentschaft verankerte acatech einen Qualitätsmanagement-Prozess für die Projektarbeit entlang klarer Leitlinien. Inhaltlich leitete Dieter Spath eine Vielzahl an Projekten rund um die Themen Arbeit, Bildung, Produktion, Stadt der Zukunft und Mobilität. Neben der Beratung der Politik stärkte Dieter Spath gesellschaftsorientierte Dialogangebote wie „acatech am Dienstag“ und die „acatech HORIZONTE“. Die systematische Förderung von Gleichstellung in den Technikwissenschaften war ein Kernanliegen seiner Präsidentschaft – mittlerweile hat sich acatech eine Strategie und einen Aktionsplan zur Gleichstellung gegeben und wurde mit dem TOTAL-E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-prof-jan-woerner-verlaesst-die-esa/" data-wpel-link="internal">DLR: Prof. Jan Wörner verlässt die ESA</a> (25. Februar 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-mitgliedstaaten-verabschieden-groessten-haushalt/" data-wpel-link="internal">ESA-Mitgliedstaaten verabschieden größten Haushalt</a> (28. November 2019)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/space-talk-raumfahrt-hautnah/" data-wpel-link="internal">Space Talk – Raumfahrt hautnah</a> (27. November 2018)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ministerratskonferenz-europaeische-herausforderungen/" data-wpel-link="internal">Ministerratskonferenz: Europäische Herausforderungen</a> (24. November 2014)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-evolution-in-revolution/" data-wpel-link="internal">Ariane &#8211; Evolution in Revolution ?</a> (25. Juni 2013)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg507212#msg507212" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li></ul>
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		<title>DLR: Prof. Jan Wör­ner verlässt die ESA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-prof-jan-woerner-verlaesst-die-esa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 17:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Wörner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Februar 2021 verlässt Prof. Wörner die ESA. Prof. Kaysser-Pyzalla würdigt Engagement für die Wissenschaft und Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Acht Jahre, von 2007 bis 2015, war Prof. Johann-Dietrich „Jan“ Wörner Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 2015 leitete er die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. Februar 2021 verlässt Prof. Wörner die ESA. Prof. Kaysser-Pyzalla würdigt Engagement für die Wissenschaft und Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/symposiumjw2019DGLRThHenne.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="2019: ESA-Generaldirektor Jan Wörner: „Vorwärts zum Mond“. (Bild: DGLR (Thomas Henne))" data-rl_caption="" title="2019: ESA-Generaldirektor Jan Wörner: „Vorwärts zum Mond“. (Bild: DGLR (Thomas Henne))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/symposiumjw2019DGLRThHenne26.jpg" alt=""/></a><figcaption>2019: ESA-Generaldirektor Jan Wörner: „Vorwärts zum Mond“.<br>(Bild: DGLR (Thomas Henne))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Acht Jahre, von 2007 bis 2015, war Prof. Johann-Dietrich „Jan“ Wörner Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 2015 leitete er die europäische Raumfahrtagentur ESA als deren Generaldirektor. Seine persönliche Motivation für den Vorstandsvorsitz beim DLR und als ESA-Generaldirektor war die Begeisterung für die Technik, vor allem die Faszination für die Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Information, dass Prof. Jan Wörner bereits am 28. Februar 2021 aus dem Amt als ESA-Generaldirektor ausscheiden wird, haben wir mit Bedauern zur Kenntnis genommen. In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender des DLR und als Chef der ESA hat er die nationale wie auch die internationale Raumfahrt entscheidend geprägt“, betont Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Als Wissenschaftler und Europäer ist es seine Überzeugung, dass die Wissenschaft, im Besonderen die Raumfahrt, Nationen verbindet, Grenzen überschreitet und damit Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenführt. Das war bestimmend für seine Arbeit. Nach seinem Ausscheiden aus dem DLR war das „EIN_DLR“ kein leeres Versprechen mehr auf dem Weg zu „UNSER_DLR“. Es war die Gewähr und Aufforderung für ein starkes DLR in allen Bereichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit seinen mutigen Entscheidungen und Impulsen hat Prof. Jan Wörner die ESA stark gemacht und ihr den Weg in die Zukunft geebnet. Darüber hinaus hat er den Ausbau des Programmbereichs Weltraumsicherheit maßgeblich vorangetrieben. Vor allem aber hat er mit großem Verhandlungsgeschick bei der unglaublich erfolgreichen Ministerratskonferenz Space19+ in Sevilla dafür gesorgt, die europäische Raumfahrt finanziell hervorragend auszustatten und wichtige Impulse Richtung Kommerzialisierung und NewSpace zu setzen“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der deutschen Raumfahrtagentur, die im Auftrag der Bundesregierung das deutsche ESA-Geschäft steuert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jw2015DLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="2015: Prof. Jan Wörner, DLR-Vorstandsvorsitzender. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="2015: Prof. Jan Wörner, DLR-Vorstandsvorsitzender. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jw2015DLRCCBY3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>2015: Prof. Jan Wörner, DLR-Vorstandsvorsitzender.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Rückblick</strong><br>In der Amtszeit von Prof. Wörner beim DLR wurden spannende und neue Themen umgesetzt. Die Diversität im DLR fand besondere Beachtung in der neuen Strategie und ein Graduate Program wurde aufgelegt. Ein DLR weites Wissensmanagement wurde eingeführt und die Kommunikation neu und erfolgreich ausgerichtet. Mit dem Intensivieren der internationalen Aktivitäten erhielt das DLR eine größere Sichtbarkeit, unter anderem durch die Eröffnung eines Büros in Tokyo. Zudem wuchs das DLR von 5400 auf 8000 Mitarbeitende. Viele richtungsweisende Investitionen erfolgten. Die Energie- und Verkehrsforschung wurden einem neu etablierten Vorstandsbereich zugeordnet, was mit einer größeren Eigenständigkeit verbunden war. Mit der Sicherheitsforschung bekam das DLR einen ersten Querschnittsbereich. Als Leiter der deutschen Delegation in der ESA war Prof. Wörner aktiv an den Beschlüssen der ESA-Ministerratskonferenz in Neapel zum europäischen Ariane-Programm beteiligt. Auch die Diskussionen über ein Moon Village gehen auf eine Idee von Prof. Wörner zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Columbus auf der ISS, die Flüge des europäischen Transportraumschiffs ATV, die Einführung des Forschungsflugzeuges A320ATRA, die erfolgreiche Landung von Philae auf dem Kometen 67P – Missionen und Vorhaben, an denen das DLR und Jan Wörner in den Jahren von 2007 bis 2015 aktiv beteiligt waren. Der Einsatz der Falcon 20E „Volcano Ash Hunter“ des DLR zur Erforschung der Folgen eines Vulkanausbruches auf Island geht ebenfalls maßgeblich auf seine Initiative zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg503922#msg503922" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
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		<title>Space Talk – Raumfahrt hautnah</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-talk-raumfahrt-hautnah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2018 16:53:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[European Space Talks]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Wörner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 24. November 2018 lud die ESA, die Europäische Weltraumorganisation, zum Space Talk am Flughafen Frankfurt/Main. Neben Vorträgen zu einem sehr breiten Themenspektrum gab es auch die Gelegenheit zur direkten Diskussion mit ESA-Chef Jan Wörner, Astronaut Thomas Reiter und weiteren Experten von DLR, ESA und Fraport. Raumfahrer.net war vor Ort. Ein Beitrag von Thomas Geuking, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. November 2018 lud die ESA, die Europäische Weltraumorganisation, zum Space Talk am Flughafen Frankfurt/Main. Neben Vorträgen zu einem sehr breiten Themenspektrum gab es auch die Gelegenheit zur direkten Diskussion mit ESA-Chef Jan Wörner, Astronaut Thomas Reiter und weiteren Experten von DLR, ESA und Fraport. Raumfahrer.net war vor Ort. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Geuking, Quelle: ESA / Raumfahrer.Net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SpaceTAlk-Raumfahrernet-300.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/SpaceTAlk-Raumfahrernet-260.jpg" alt="Fraport CEO Stefan Schulte (mitte) und ESA-Chef Jan Woerner (li.) beim Spacetalk, Moderator Bernhard L. von Weyhe (re.)
(Bild: RN)"/></a><figcaption>Fraport CEO Stefan Schulte (mitte) und ESA-Chef Jan Woerner (li.) beim Spacetalk, Moderator Bernhard L. von Weyhe (re.)<br> (Bild: RN)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal finden im November 2018 europaweit die „European Space Talks“ (EST) statt. Auf 277 Veranstaltungen in ganz Europa soll das Thema Raumfahrt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine der Highlight-Veranstaltungen fand dabei sicherlich am 24. November am Frankfurter Flughafen statt. Auf der Skyline-Fläche in Terminal 2 hatte die ESA zu einer dreistündigen Informations- und Diskussionsveranstaltung rund um das Thema Raumfahrt geladen. Wer nicht vor Ort sein konnte, hatte die Möglichkeit die Veranstaltung im Internet zu verfolgen und auch selbst Fragen zu stellen, sowie an zahlreichen Umfragen teilzunehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA war auf der  Veranstaltung unter anderem mit ESA-Generaldirektor Jan Wörner, ESA-Astronaut Thomas Reiter und dem ESA-Direktor für den  Missionsbetrieb, Rolf Densing sehr prominent vertreten. Ebenfalls vor Ort waren Fraport AG CEO Stefan Schulte und Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Jan_Woerner_ESA_P_Sebirot_2015_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Jan_Woerner_ESA_P_Sebirot_2015_260.jpg" alt="ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner
(Bild: ESA)"/></a><figcaption>ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner<br> (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liste der Teilnehmer lässt schon vermuten, welches Feuerwerk an Themen da auf vier Bühnen präsentiert wurde. Wobei schon aufgrund des Zeitansatzes und der sehr großen Zahl an Themen oft nur ein Ansprechen des Themas möglich war. Hätte man auch nur versucht die Hälfte der Themen zu vertiefen, wäre aus der Veranstaltung ein einwöchiges Intensivseminar geworden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA verfolgte auf der Veranstaltung das Ziel, eine möglichst umfassende Übersicht über die gesamte Bandbreite der Raumfahrt zu vermitteln, wie der Moderator der Veranstaltung und Pressesprecher der ESA Bernhard von Weyhe gegenüber Raumfahrer.net erläuterte. Da die Veranstaltung auf dem Frankfurter Flughafen stattfand und ESA und Fraport unmittelbare Nachbarn in der Region Rhein-Main sind, kamen noch Themen aus der Luftfahrt, wie die gegenseitigen Impulse von Luft- und Raumfahrt, neue weltraumgestützte Landeanflugsysteme und zukünftige Entwicklungen wie Flugtaxis hinzu. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/BepiColombo_cruise_configurationK_esa_260.jpg" alt="BepiColombo in Flugkonfiguration
(Bild: ESA)"/><figcaption>BepiColombo in Flugkonfiguration<br> (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Themen aus dem Bereich Raumfahrt hier ein kurzer Überblick: <br>Thomas Reiter berichtete über seine beiden Weltraummissionen, leider stand er nach seinem Vortrag nur recht kurz für Fragen und Selfies zur Verfügung. Weiter ging es unter anderem mit  Weltraumtourismus, die zukünftige Erforschung von Mond und Mars und des weiteren Sonnensystems, Gefahren durch Weltraumschrott  und Weltraumwetter. Rolf Densing stellte das ESA-Raumfahrtkontrollzentrum in Darmstadt, das European Space Operation Center, kurz ESOC, vor. Elsa Montagnon, bei der ESA als Missionsleiterin tätig, berichtete sehr spannend von der gerade gestarteten Mission BepiColombo. Auch die Bedeutung der Weltraumfahrt für unseren Alltag war ein wichtiges Thema. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Vorträgen wurden in die für die Zahl der Themen zeitlich knappen drei Stunden noch zwei Live-Schaltungen eingebaut. Eine in die Niederlande zum ESA-Technologiezentrum ESTEC in Noordwijk und eine nach Cannes in Frankreich zu Thales Alenia Space. Hier hätten wir uns stattdessen mehr Zeit für Diskussionen und Fragen gewünscht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einem echten Highlight für Weltraumfans machte die Veranstaltung die Gelegenheit, unmittelbar mit der Führungsriege der ESA sowie weiteren Experten aus Luft- und Raumfahrt vor und nach den Vorträgen zu diskutieren und einzelne Themen im persönlichen Gespräch zu vertiefen. Diese Gelegenheit wurde von den  Teilnehmern vor Ort und auch via Internet intensiv genutzt. Um möglichen  internationalen Teilnehmern aus dem Netz gerecht zu werden, fanden die Vorträge überwiegend in englischer Sprache statt, was laut einer spontanen Umfrage von Jan Wörner für die Mehrzahl der Teilnehmer (hoffentlich) kein Problem war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Experten standen abseits der Vorträge auch einem deutschsprachigen Publikum gerne Rede und Antwort. Die insgesamt gelungene Veranstaltung beendeten Jan Wörner und Bernhard von Weyhe mit einer letzten Umfrage: Danach haben 94 % der Teilnehmer etwas neues über das Thema Luft- und Raumfahrt  erfahren. Ein stolzes Ergebnis für alle Teilnehmer und Vortragenden, das auf weitere spannende Veranstaltungen dieser Art hoffen lässt. Die übrigen 6 % waren sicherlich Raumfahrtexperten, die mit den vielschichtigen Themen ohnehin vertraut sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/SpaceTalks_in_ganz_Europa_Diskussion_mit_ESA-Chef_Jan_Woerner_und_Astronaut_Thomas_Reiter_am_24._November_am_Flughafen_Frankfurt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">#SpaceTalks  in ganz Europa – Diskussion mit ESA-Chef Jan Wörner und Astronaut  Thomas Reiter am 24. November am Flughafen Frankfurt </a></li><li><a href="https://web.archive.org/web/20220405184211/https://spacetalks.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Welcome to the European Space Talks</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg437797#msg437797" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a>        </li></ul>
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		<title>Ministerratskonferenz: Europäische Herausforderungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ministerratskonferenz-europaeische-herausforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ExoMars]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Wörner]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerratstagung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4575</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Vorfeld der Ministerratskonferenz, welche nächste Woche am 2. Dezember 2014 in Luxemburg staffindet, sprach Raumfahrer.net mit dem DLR-Vorstandsvorsitzenden Jan Wörner über die aktuellen europäischen Herausforderungen. Quelle: Interview mit DLR-Chef Jan Wörner. Ein Beitrag von Thomas Bruksch. Rosetta/Philea und die ISS-Gerst-Mission führten in letzter Zeit zu einer spektakulären Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und den Medien. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Vorfeld der Ministerratskonferenz, welche nächste Woche am 2. Dezember 2014 in Luxemburg staffindet, sprach Raumfahrer.net mit dem DLR-Vorstandsvorsitzenden Jan Wörner über die aktuellen europäischen  Herausforderungen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Interview mit DLR-Chef Jan Wörner. Ein Beitrag von Thomas Bruksch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/woerner.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/woerner_low_BB.jpg" alt="DLR Chef Jan Wörner
(Bild: DLR)"/></a><figcaption> DLR Chef Jan Wörner <br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Rosetta/Philea und die ISS-Gerst-Mission führten in letzter Zeit zu einer spektakulären Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und den Medien.  Eigentlich eine gute Grundlage, um über neue Projekte zu sprechen. Die ESA-Ministerratstagung im Dezember in Luxemburg hat allerdings eine ganz  eigene Spannung. Raumfahrer.net (<strong>RN</strong>) sprach direkt mit DLR-Chef Jan Wörner (<strong>JW</strong>) über den aktuellen Sachstand, wie es zum Meinungsumschwung zugunsten der Ariane 6 kam und was noch zu tun ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bilder einer Landung auf einem Komenten oder techniküberladene Einblicke in einen außerirdischen Laborkomplexes mit Globalaussicht Erde sind von der Ministerratskonferenz in Luxemburg nicht zu erwarten, eher nur große Konferenztische, Fähnchen, Papiere, Sprachen und Mikrophone. Dennoch ist das Interesse groß, weil ein weiteres Mal wichtige Entscheidungesentwürfe vorliegen, die die europäische Raumfahrt der nächsten Jahre und Jahrzehnte bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Top-Themen sind die Ariane-Weiterentwicklung und die Internationale Raumstation. Deutschland favorisierte jahrelang die Ariane 5ME und will die weitere europäische ISS-Beteiligung auf eine finanziell gesicherte  Grundlage stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sogar der Bundestag thematisierte die Raumfahrt, nach vielen Jahren das erste Mal wieder, und Frau Zypries als zuständige parlamentarische Staatssekretärin zeigte sich sehr ablehnend gegenüber einer Ariane 6 Entwicklung, insbesondere wegen der finanziellen Entwicklungsrisiken. Um so überraschender war jetzt nach einem Vorbereitungsmeeting in Köln die Nachricht, dass sich Deutschland mit dem Industrieentwurf der Ariane 6.2/6.4 einverstanden erklärte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Wie kam es dazu, dass Deutschland nunmehr die Ariane 6.2/6.4 Lösung akzeptiert ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Mit dem Konzept der PPH mit Feststoffboostern waren wir überhaupt nicht zufrieden. Die Ariane 6.4 ist nun ein Konzept, dass auf der Ariane 5  basiert und der modularen Anforderung mit Booster und Doppelstartfähigkeit flexibel Rechnung trägt. Auch die ESA hat eingesehen, dass die Doppelstartfähigkeit etwas Gutes ist. Wir haben die Meinung nicht geändert, sondern das neue Konzept ausdrücklich begrüßt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Wie teuer wird denn das neue Trägerkonzept in der Entwicklung und gibt  es denn entsprechende Finanzzusagen oder wird das der Überraschungseffekt auf der Konferenz ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Es wird ca. 4  Mrd € kosten. Es gibt aber noch keine Finanzzusagen, sondern das ganze Paket aus Ariane, ISS-Finanzierung u.a. steht dann zur Abstimmung. Auch Deutschland muß diese Mittel erst noch aufbringen, was von Frau Zypries im Ministerium adressiert wurde. Die Beteiligung der ESA-Länder an einem Programm sollte ausbalanciert sein und nicht von einem Land  dominiert sein. Bei der Arianeentwicklung könnten wir mit einem  niedriegeren Beitrag leben, aber wir werben um eine höhere Beteiligung deutscher Standorte mit ihren Kompetenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Muß Deutschland dann mehr bezahlen, wenn diese Standorte integriert werden und wie gestaltet sich der neue Raumfahrt-Industriesektor ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Über den Einsatz der einzelnen Standort gibt es Vereinbarungen zwischen  den beteiligten Firmen. Das es sie gibt, ist uns bekannt, der Inhalt nicht. Das ist jetzt in erster Linie Sache der Industrie. Tatsächlich gibt es aber noch offene Punkte im Zusammenhang mit der Governance (Steuerung) des in der Entstehung befindlichen Industrie Joint Venture aus Airbus &amp; Safran, die auch nicht bis Dezember klärbar sind. Man vereinbarte dazu einen Key-Decision-Milestone 2016, zu dem überprüft wird, ob die industriepolitischen und wirtschaftlichen Bedingung mit dem Konzept erfüllt sind oder nicht. Die nächste ESA-Ministerrats-Konferenz in 2016 wird darüber dann entscheiden.  Entweder ist es erfolgreich oder es würde abgebrochen, dann bliebe es bei der Ariane 5, die A5ME ist aber jetzt vom Tisch. Der Markt erweist sich als sehr dynamisch und das  erfordert jetzt ein Handeln, auch wenn einige Punkte noch offen sind. Wir gehen einen vorsichtigeren Schritt, wir geben eine bestimmte Menge Geld für die Entwicklung und dann muß sich das Unternehmen am Markt behaupten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Wird das Joint Venture auch Auswirkungen auf die europäische Satellitenbau-Industrie haben, zb. auf Airbus/Thales ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Nein, damit rechne ich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Das Konzept der Ariane 6.2/6.4 ist doch sehr konventionell. Innovative  Aspekte wie Wiederverwendbarkeit und bemannter Crewtransport wurden  nicht ansatzweise berücksichtigt ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Das  Vinci-Triebwerk ist ja bisher noch nie geflogen und somit durchaus eine Innovation. Eine wirtschaftliche Wiederverwendbarkeit zu realisieren ist  bis 2020 eine zu große Herausforderung. Es wird einen kleinen finanziellen Programmteil geben, der für Weiterentwicklung der Ariane 6.2/6.4 verwendet werden soll. Leider hat eine europäische bemannte Raumfahrt in Europa keine ausreichende Basis. Die ESA wird da weiter mit Partnern wie den USA und anderen Nationen zusammenarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Wird es zum Verhältnis EU/ESA Veränderungen und im Dezember eine Beschlußvorlage geben ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Nein. Das ist ein sehr entspannter Teil. Die Vorlage, die im Dezember  beschlossen werden dürfte, beschreibt einfach das derzeitige Verhältnis. Wir sehen die EU und ESA als komplementäre Organisation, als Chance. Wir wollen aufpassen, dass es keine Duplikationen gibt. Solch einen Beschluß wird es geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Was wird aus Exomars ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Da fehlen erhebliche Mittel, insbesondere für die 2018er Mission mit  dem Rover. Da sind Angebote da, die im einzelnen zu hoch sind. Exomars ist erneut in einer kritischen Phase. Es wird auf der Ministerrats-Konferenz auch sicherlich Thema sein. Ich bin nicht sicher, ob es gelingt, diese Summen, die dort genannt werden, auch zusammenbekommen wird. Das ist sehr schwierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Und die Zusammenarbeit mit Russland?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Das ist einfach, da ist alles geregelt, die Launcher werden bereitgestellt, die Realisierung des Landers ist da nur ein Detail.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Und die ISS, wie geht es da weiter ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Wir hoffen, dass die Finanzierung gesichert wird. Frau Zypries hat  Frankreich und Italien gefragt, es gibt noch nichts schriftliches, aber man hat eine positive Rückmeldung gegeben. Montag findet die nächste Sitzung in Paris statt. Wir hoffen auf die Bestätigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Gibt es weitere ISS-Pläne oder erfolgt jetzt einfach ein Regelbetrieb ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Der Betrieb der ISS hat sich ja sehr stark ausgeweitet, die ISS wird  mittlerweile auch verstärkt für Erdbeobachtung eingesetzt, da gibt es eine Reihe von Projekten, auch mit deutscher Beteiligung, zB. mit der Fa. Teledyne, zur Spektralanalyse. Die ISS ist ein unglaublich wertvolles Instrument, ein internationales Labor für Wissenschaft, Forschung und Anwendung. Also ich glaube, die ISS gewinnt an Wert von Tag zu Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Überlegung für eine Nachfolge-Station werden noch nicht angestellt ?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JW:</strong> Doch. Da sind wir dran, es gibt verschiedene Überlegungen. Der  Planungsvorlauf muß ja Jahre vorher erfolgen. Es gibt Diskussionen, was wir da machen können. Anforderungen und Ideen einer Nachfolgestation werden zusammengetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Am 2. Dezember wissen wir dann mehr über die Zukunft Europas mit der Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man mag selber ausfüllen, unter welchem Motto die ESA-Konferenz steht:<br>We choose to go to &#8230; not because they are &#8230;, but because they are &#8230;.<br>Das schwierigste scheint jedenfalls zu sein, gemeinsame Ziele zu verfolgen und das Geld dazu zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit!</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12017.msg311196;boardseen#new" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumconthema zur ESA-Ministerratskonferenz 2014</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR wird Mitglied der Charta für Katastrophenhilfe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-wird-mitglied-der-charta-fuer-katastrophenhilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[UN-SPIDER]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
		<category><![CDATA[ZKI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. Oktober 2010 trat das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen bei. Die Unterzeichner dieser Charta erklären sich bereit, im Fall von Naturkatastrophen die Daten ihrer Erdbeobachtungssatelliten für die Koordinierung der Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, International Charter Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19. Oktober 2010 trat das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen bei. Die Unterzeichner dieser Charta erklären sich bereit, im Fall von Naturkatastrophen die Daten ihrer Erdbeobachtungssatelliten für die Koordinierung der Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, International Charter Space and Major Disasters.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_small_1.jpg" alt="DLR, Infoterra GmbH, ESA, ODM" width="260"/></a><figcaption>TerraSAR-X kartierte das im Sommer 2010 in Pakistan überschwemmte Gebiet. Durch die Radarbilder konnten Aussagen und Abschätzungen über die Anzahl der zerstörten Häuser und über den Zustand der Verkehrswege getroffen werden. Diese Angaben gingen in die Koordination der Hilfsmaßnahmen ein.  <br> (Bild: DLR, Infoterra GmbH, ESA, ODM) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der <a class="a" href="https://disasterscharter.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;International Charter Space and Major Disasters&#8220;</a>, zu deutsch <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Charta_f%C3%BCr_Weltraum_und_Naturkatastrophen" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Internationale Charta für Weltraum und Naturkatastrophen&#8220;</a>, handelt es sich um ein internationales Abkommen zwischen verschiedenen Weltraumbehörden und Satellitenbetreibern. Mit dem Beitritt zu der Charta bekunden die Unterzeichner ihre Bereitschaft, ihre jeweiligen Weltraum-Infrastrukturen im Katastrophenfall zur Unterstützung des Krisenmanagements zur Verfügung zu stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beteiligung basiert auf dem Prinzip, dass jedes Mitglied seine Systeme nach besten Kräften in den Mechanismus der Charta einbringt. Bis vor Kurzen hatte die Charta 10 Vollmitglieder, zu denen unter anderen die Europäische Weltraumorganisation ESA, die französische Weltraumagentur CNES, die Raumfahrtagenturen von Kanada, Japan, China und Indien sowie die US-amerikanischen Behörden National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und United States Geological Survey (USGS) gehören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem sie am 1. November 2000 offiziell in Kraft getreten ist, wurde die Charta <a class="a" href="https://disasterscharter.org/activations" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">über 280 mal aktiviert</a>. Dies geschah zum Beispiel im Fall des Elbe-Hochwassers im Jahr 2002, im Anschluss an den Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004 oder während der Überschwemmungen in Pakistan im vergangenen Sommer. Nach einer erfolgten Aktivierung der Charta können Katastrophenschutz, Rettungskräfte und Sicherheitsorgane schnell und unbürokratisch auf die Satellitendaten der von den Vertragspartnern eingesetzten Erdbeobachtungssatelliten zurückgreifen und die erforderlichen Rettungs- und Hilfsmaßnahmen einleiten und koordinieren. Die bisher letzte Aktivierung der Charta erfolgte am 21. Oktober 2010 als Reaktion auf den Taifun Megi, welcher über die Philippinen zog. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Festveranstaltung in Paris zum zehnjährigen Bestehen der Charta unterzeichnete Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Charta. Damit erklärte sich das DLR als elftes Vollmitglied dazu bereit, seine Kompetenzen und Ressourcen, insbesondere im Bereich der Erdbeobachtung, zur Bewältigung von Naturkatastrophen und großen Unfällen beizusteuern. &#8222;Die Charta hat in den zehn Jahren ihres Bestehens bewiesen, wie wertvoll die Erdbeobachtung aus dem Weltraum in Katastrophenfällen ist. Diese Aktivitäten haben Menschenleben gerettet und Leiden gelindert&#8220;, würdigte Prof. Wörner die Verdienste der Charta. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_small_2.jpg" alt="DLR, Infoterra GmbH" width="260"/></a><figcaption>
TerraSAR-X kartiert seit dem Jahr 2007 durch Hochwasser überschwemmte Gebiete. Das Bild zeigt die Orte Gloucester (unten im Bild) und Cheltenham (rechte Bildmitte) am 25. Juli 2007. Sehr deutlich zu sehen sind überfluteten Bereiche des Flusses Severn (links im gesamten Bild). Das DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) in Oberpfaffenhofen hat aktuelle Daten des TerraSAR-X Satelliten bereits während dieses Hochwassers für die Ableitung von Kartenprodukten zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort eingesetzt. 
<br>
(Bild: DLR, Infoterra GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Beitritt zur Charta ergänzt das DLR in seiner Rolle als Raumfahrt-Agentur das breite Engagement Deutschlands im Rahmen der Satelliten-Nutzung im Fall von Naturkatastrophen, Großunfällen oder humanitären Hilfsaktionen. Der zentrale Beitrag des DLR wird zunächst aus der Bereitstellung von Radarbilddaten des <i>TerraSAR-X</i>-Satelliten bestehen. &#8222;<i>TerraSAR-X</i> liefert sehr schnell detaillierte Bilder und nimmt unabhängig von Wolken oder Tageszeit auf. Gerade für Überschwemmungen eignet er sich daher sehr gut&#8220;, erläuterte Dr. Stefan Voigt, Koordinator des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR, am Rande der Veranstaltung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ZKI ist weltweit eines der wichtigsten Zentren für die Aufbereitung von Informationen aus Satellitendaten zur Anwendung in Krisenfällen. Daneben entwickelt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seit Jahren als wichtiger Nutzer den Notfall-Dienst des europäischen &#8222;Global Monitoring for Environment and Security (GMES)&#8220;-Programms mit. Das DLR hat darüber hinaus mit dem Projekt &#8222;DeSecure&#8220; die Entwicklung technischer Kapazitäten in diesem Bereich gefördert und die Bundesregierung unterstützt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) das Programm &#8222;Platform for Space-based Information for Disaster Management and Emergency Response&#8220; der Vereinten Nationen, UN-SPIDER. Diese verschiedenen Aktivitäten haben das Ziel, die Verfügbarkeit und den Einsatz von Satelliteninformationen für die Notfall-Reaktion und Krisenbewältigung weltweit zu verbessern. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-wird-mitglied-der-charta-fuer-katastrophenhilfe/" data-wpel-link="internal">DLR wird Mitglied der Charta für Katastrophenhilfe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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