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	<title>Jasny &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Jasny &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Neuer Satellitenschwarm gelangt mit Dnjepr ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-satellitenschwarm-gelangt-mit-dnjepr-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2013 18:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Dnjepr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch heute wurde eine Vielzahl kleiner Satelliten mit einer Trägerrakete in einen erdnahen Orbit transportiert. Diesmal waren es 33 Satelliten. Diese stammen allerdings von Institutionen aus 20 Staaten, einige davon sind zudem Gemeinschaftsprojekte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, RIA Nowosti, Raumcon. Der Start an der Spitze einer Trägerrakete vom Typ Dnjepr erfolgte von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-satellitenschwarm-gelangt-mit-dnjepr-ins-all/" data-wpel-link="internal">Neuer Satellitenschwarm gelangt mit Dnjepr ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auch heute wurde eine Vielzahl kleiner Satelliten mit einer Trägerrakete in einen erdnahen Orbit transportiert. Diesmal waren es 33 Satelliten. Diese stammen allerdings von Institutionen aus 20 Staaten, einige davon sind zudem Gemeinschaftsprojekte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Skyrocket, RIA Nowosti, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112013194312_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112013194312_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Start einer Dnjepr-Trägerrakete aus einem Silo 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start an der Spitze einer Trägerrakete vom Typ Dnjepr erfolgte von einem Silo bei Jasni/Domborowski aus gegen 8.11 Uhr MEZ. Die Dnjepr wurde im Rahmen von Abrüstungsvereinbarungen aus dem Waffenträger RS 20 Wojewoda entwickelt und vom ukrainischen Unternehmen Kosmotras unter Beteiligung von Juschnoje zu einem Raumfahrtträger umgebaut. </p>



<p>Die Hauptnutzlasten waren DubaiSat 2 und STSat 3. DubaiSat 2 (300 kg) ist ein Erdbeobachtungssatellit der Vereinigten Arabischen Emirate. Er soll aus einem sonnensynchronen Orbit Bilder mit Auflösungen bis 1 m (panchromatisch) liefern. STSat 3 stammt aus Südkorea und dienst wissenschaftlichen und technologischen Zwecken. Zum einen betreibt man Infrarot-Astronomie und will die Michstraße sowie den kosmischen Hintergrund erfassen. Zum Zweiten sollen auch Bilder der Erdoberfläche gewonnen werden. Zudem werden verschiedene Komponenten des Satelliten erstmals im All verwendet, wobei man ihre Eignung, Zweckmäßigkeit und Haltbarkeit testen möchte. </p>



<p>An den weiteren Nutzlasten sind Institute und Organisationen aus Argentinien, Dänemark, Deutschland, Equador, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Singapur, Spanien, Südafrika, Südkorea, Pakistan, Polen, Peru, der Ukraine und den USA beteiligt. </p>



<p>SkySat 1 (USA) dient der Erderkundung, WNISat (Japan) soll vor allem Wetterphenomene erfassen, BRITE-PL (Polen/Kanada) hat astronomische Forschungsziele. AprizeSat 7 und 8 (USA/Argentinien) erfassen Schiffsbewegungen über ein AIS genanntes Funkidentifikationssystem, UniSat 5 (Italien) verfügt über eine HD-Kamera und soll Bilder zur Erde senden. Zudem befindet sich ein zellbiologisches Experiment sowie zwei Startvorrichtungen für jeweils 4 sogenannte Femtosatelliten mit Abmessungen von 5 x 5 x 5 cm bis 12,5 x 5 x 5 cm und Massen bis 400 Gramm an Bord. Diese Satelliten sollen während der Mission ausgestoßen werden. </p>



<p>Diese sind der Technologiesatellit Wren (Deutschland), bei dem Mikro-Plasmatriebwerke, eine neuartige Dreiachsensteuerung sowie ein bildbasiertes Navigationssystem zum Testeinsatz kommen, $50Sat (USA) zum Test eines Mikrosenders, der Status- und Umgebungsparameter weitergeben soll, BeakerSat 1 (USA) für Elektroniktests, QubeScout S1 (USA) zur Erprobung eines Sonnensensors, ICube 1 (Pakistan), der Bilder, Magnetometer- und Temperaturwerte erfassen und zur Erde übertragen soll, HumSat D (Spanien), mit dem Datenpakete empfangen, gespeichert und später weitergegeben werden sollen (store and forward), Dove 4 (USA) sowie der peruanische PUCP Sat 1, mit dem Temperaturwerte erfasst und über ein experimentelles Kommunikationssystem zur Erde übertragen werden sollen. PUCP Sat 1 soll zudem einen noch kleineren Subsatelliten ausstoßen. Dieser Pocket-PUCP genannte Flugkörper hat eine Masse von lediglich 127 Gramm. </p>



<p>Delfi-n3Xt (Niederlande) dient der Technologieerprobung (Antrieb, Kommunikation, Energiegewinnung mittels Solarzellen) und hat mit 3 kg eine etwas größere Masse als das Gros seiner Begleiter. Gleiches gilt für Dove 3 (USA; 5,2 kg), welcher Fernerkundung der Erde betreibt. Technologieerprobung insbesondere für Komponenten des Satellitenbussystems betreibt man zudem mit OPTOS (Niederlande), CubeBug 2 (Argentinien), GOMX 1 (Dänemark) und VELOX-P2 (Singapur). Triton 1 (Großbritannien) ist ein Testsatellit für das AIS, mit CINEMA 1 und 2 (USA/Südkorea/Großbritannien) werden Untersuchungen der Magnetoshäre sowie der Atmosphäre der Erde angestellt, mit NEE 02 Krysaor (Equador) wird ein Temperaturregulierungssystem über Nanoröhrchen getestet. Außerdem überträgt man Videodaten in Echtzeit und testet einen speziellen Strahlenschild. FUNCube (Großbritannien) ist ein reiner Amateurfunksatellit, HiNCube (Norwegen) fertigt Bilder der Erdoberfläche an und überträgt diese gemeinsam mit Temperaturdaten zur Erde. ZACUBE (Südafrika) dient der Erforschung der Ionosphäre, indem man deren Einfluss auf Funkimpulse untersucht. First-MOVE (Deutschland) testet eine CCD-Kamera und neuartige Solarzellen im Weltraumeinsatz. Mit UWE 3 (Deutschland) soll ein mit Magnetfeldspulen und Drallrad funktionierendes Lageregelungssystem im Praxiseinsatz getestet werden. Zudem wird damit ein flexibel einsetzbares Bussystems erprobt, welches IP-Datenkommunikation unter Weltraumbedingungen nutzt. Insbesondere spielt dabei die Toleranz gegenüber erhöhtem Grundrauschen eine Rolle. Schließlich wird im Rahmen von BPA 3 eine in der Ukraine entwickelte Avionik, die fest in der 3. Stufe der Dnjepr-Trägerrakete eingebaut ist, erprobt. </p>



<p>Die Nutzlasten befinden sich in unterschiedlichen Orbits mit Höhen um 500 Kilometer über der Erdoberfläche und Bahnneigungen um 87,5 Grad. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9345.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DubaiSat 2, STSAT 3, SkySat 1 u.a. auf Dnepr</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Südkoreanischer Radarerkundungssatellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/suedkoreanischer-radarerkundungssatellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 13:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dabei handelt es sich um Arirang 5, der auch als KOMPSat 5 geführt wird. Dies steht für KOrean Multi-Purpose Satellite, also koreanischer Mehrzwecksatellit. Er ergänzt die bisher drei Satelliten dieser Serie, welche die Erdoberfläche aber im sichtbaren Licht erfassen bzw. erfassten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Yonhap News Korea, Skyrocket, Raumcon. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dabei handelt es sich um Arirang 5, der auch als  KOMPSat 5 geführt wird. Dies steht für KOrean Multi-Purpose Satellite, also koreanischer Mehrzwecksatellit. Er ergänzt die bisher drei Satelliten dieser Serie, welche die Erdoberfläche aber im sichtbaren Licht erfassen bzw. erfassten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Yonhap News Korea, Skyrocket, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-28-88734.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082013154316_small_1.jpg" alt="KARI" width="260"/><figcaption>
Arirang 5 im All &#8211; Impression 
<br>
(Bild: KARI)
</figcaption></figure></div>



<p>Arirang 5 hingegen verfügt über ein in Südkorea entwickeltes Radar mit synthetischer Öffnung (SAR). Damit können Abbildungen erzeugt werden, die fotografischen Aufnahmen ähneln und daher leicht interpretierbar sind. Das X-Band-Radarsystem erreicht im Weitwinkelmodus eine Auflösung von 20 Metern, im Standardmodus sind es 3 Meter und im hochauflösenden Betrieb etwa 1 Meter. Mit der Entwicklung dieser und weiterer Erderkundungstechnologie im Rahmen des KOMPSat-Programms will sich die südkoreanische Industrie als internationaler Partner im Raumfahrtgeschäft etablieren. </p>



<p>Mit Radarsystemen kann man Oberflächendetails auch bei Bewölkung oder in der Dunkelheit abbilden. Dazu strahlt ein Sender mehrere entsprechende und zusätzlich gebündelte, starke Funksignale in Richtung Erdoberfläche ab und empfängt über eine Flächenantenne deren Reflexionen. Daraus lässt sich ein Oberflächenbild berechnen. </p>



<p>Die Hauptaufgaben des KOMPSat-Systems liegen auf den Gebieten Geografische Informationssysteme (GIS), Ozeanerkundung, Landverwaltung, Katastrophen-Management und Umweltüberwachung. Des Weiteren soll ein Höhenprofil der Erdoberfläche erstellt werden. An Bord des Satelliten befinden sich neben der notwendigen Grundausrüstung wie Solarzellenpaneele, Steuerung, Lageregelung, Kühlsystem und Kommunikationseinrichtungen sowie dem Radarsystem auch ein GPS-Empfänger sowie ein Laserreflektor. Letzterer stammt aus dem Geoforschungszentrum Potsdam. </p>



<p>Der Start an der Spitze einer zweistufigen Dnjepr-Trägerrakete erfolgte vom russischen Startgelände um Jasny am 22. August 2013 gegen 16.39 Uhr MESZ. Kurze Zeit später erreichte die Nutzlast die Zielbahn in einer Höhe zwischen 535 und 552 Kilometern bei einer Bahnneigung von 97,6 Grad gegen den Äquator. Für den vom Korea Aerospace Research Institute (KARI) entwickelten Satellit ist eine Funktionsdauer von 5 Jahren geplant. </p>



<p>Die optischen Partnersatelliten der Arirang-Reihe gelangten 1999, 2006 und 2012 in ihre jeweiligen Umlaufbahnen. Arirang 3A soll noch 2013 starten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11911.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dnjepr mit KOMPSat 5</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/suedkoreanischer-radarerkundungssatellit-im-all/" data-wpel-link="internal">Südkoreanischer Radarerkundungssatellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dnepr erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dnepr-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 11:25:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Jasny]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[sonnensynchrone Bahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute, am 17. August 2011, startete von der russischen Raketenbasis Jasny eine Rakete vom Typ Dnepr und transportierte erfolgreich eine Reihe Kleinsatelliten ins All. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: NSF. Der Start erfolgte um 13:12 Uhr Lokalzeit (9:12 Uhr MESZ) vom Raketenstützpunkt Jasny nahe der kasachischen Grenze. Die Trägerrakete vom Typ Dnepr, gebaut von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dnepr-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Dnepr erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute, am 17. August 2011, startete von der russischen Raketenbasis Jasny eine Rakete vom Typ <i>Dnepr</i> und transportierte erfolgreich eine Reihe Kleinsatelliten ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082011132544_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082011132544_small_1.jpg" alt="ESA / S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Start einer 
<i>Dnepr</i>
. 
<br>
(Bild: ESA / S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start erfolgte um 13:12 Uhr Lokalzeit (9:12 Uhr MESZ) vom Raketenstützpunkt Jasny nahe der kasachischen Grenze. Die Trägerrakete vom Typ <i>Dnepr</i>, gebaut von der ukrainischen Firma KB Juschnoje, brachte dabei die Hauptnutzlasten, die Satelliten Sich-2 und NigeriaSat 2, sowie die Nebennutzlasten NigeriaSat X, RASAT, EduSAT, AprizeSat 5, AprizeSat 6 und BPA 2 auf einen sonnensychronen Orbit (SSO). 
<br>
Die eine Hauptnutzlast, der ukrainische Satellit Sich-2 (ukr. Sich für Eule), soll dazu dienen, mittels optischer und Infrarot-Kameras Bilder für Landwirtschafts- und Entwicklungsplanung, Kartographie sowie das Überwachen von Naturkatastrophen zu machen. Sich-2 ist der dritte Satellit der Sich-Reihe, wobei der erste Vertreter, Sich 1, im August 1995 startete und gleichzeitig der erste ukrainische Satellit seit dem Zerfall der UdSSR war. Der zweite Satellit, Sich-1M, startete 2004, wobei die Rakete ihn auf einem zu niedrigen Orbit aussetzte. Trotzdem konnte der Satellit seine Aufgaben erfüllen. Beide Satelliten wurden von einer Zyklon-3-Rakete gestartet. </p>



<p>Die zweite Hauptnutzlast, NigeriaSat 2, soll zusammen mit NigeriaSat X auch zur Erdbeobachung genutzt werden, wobei NigeriaSat 2 hochauflösende Bilder macht, während NigeriaSat X ein Spektrometer mit sich führt. Beide Satelliten kommen aus Nigeria, wobei sie von der britischen Firma SSTL gebaut wurden. </p>



<p>Der türkische RASAT ist der erste von der Türkei selbst gebaute Satellit. Er soll dabei den 2006 außer Dienst gestellten Satelliten BILSAT-1 ersetzen. RASAT besitzt einen Multispektralsensor mit einer Auflösung von 15 m sowie einen panchromatischen Sensor mit einer Auflösung von 7,5 m. Auch er soll dabei zur Erdbeobachtung dienen. </p>



<p>Der Nanosatellit EduSAT von der Sapienza Universität Rom soll zur Technologiedemonstration dienen. Mit ihm sollen neue Solarzellen, Transponder sowie die Deorbitation von Satelliten getestet werden. Die wissenschafliche Nutzlast soll die Flussdichte der solaren Strahlung messen, sowie das Erdmagnetfeld untersuchen und die kosmische Strahlung messen. </p>



<p>Die beiden von der argentinischen Firma Aprize betriebenen Satelliten AprizeSat 5 und AprizeSat 6 sollen sowohl zur Kommunikation als auch zur Identifikation von Schiffen auf See dienen. </p>



<p>Die letzte Nutzlast, der <i>Blok Perspektivnoy Avioniki 2</i> oder auch BPA 2, blieb absichtlich mit der Oberstufe der Dnepr verbunden. Es soll zwar nur eine kurze Mission haben, aber mit ihm soll die Nutzung von Navigationsnutzlast im Weltraum getestet werden. Der Vorgänger hierzu, BPA 1, startete mit den beiden ESA-Satelliten Prisma und Picard. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8308.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dnepr mit Sich-2 und diversen Nanosats</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dnepr-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Dnepr erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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