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	<title>Junge Sterne &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Junge Sterne &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Junge Sterne im Sternhaufen NGC 2547</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/junge-sterne-im-sternhaufen-ngc-2547/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 18:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[La Silla Observatory]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine am heutigen Tag von der Europäischen Südsternwarte veröffentlichte Aufnahme zeigt den offenen Sternhaufen NGC 2547. Die dort gelegenen Sterne verfügen über ein relativ junges Alter von etwa 20 bis 30 Millionen Jahren. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESO. Einige der in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, befindlichen Sterne sind mit einem Alter von über [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine am heutigen Tag von der Europäischen Südsternwarte veröffentlichte Aufnahme zeigt den offenen Sternhaufen NGC 2547. Die dort gelegenen Sterne verfügen über ein relativ junges Alter von etwa 20 bis 30 Millionen Jahren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter.</a> Quelle: ESO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032013194714_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032013194714_small_1.jpg" alt="ESO, IAU, Sky&amp;Telescope" width="300" height="301"/></a><figcaption>
In dieser Karte ist die Position des im Sternbild Vela gelegenen offenen Sternhaufens NGC 2547 durch einen roten Kreis markiert. 
<br>
(Bild: ESO, IAU, Sky&amp;Telescope)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einige der in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, befindlichen Sterne sind mit einem Alter von über 13 Milliarden Jahren nur wenige hundert Millionen Jahre jünger als das Universum, dessen Alter von den Astronomen auf etwa 13,8 Milliarden Jahre geschätzt wird. Mit einem Alter von &#8222;lediglich&#8220; rund 4,6 Milliarden Jahren handelt es sich bei dem Zentralgestirn unseres Sonnensystems somit um einen noch verhältnismäßig jungen Stern, welcher gerade einmal die Mitte seines Lebens erreicht hat. Andere Sterne der Milchstraße verfügen jedoch über ein noch deutlich geringeres Alter von lediglich wenigen Millionen Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sterne haben sich erst vor kurzem in sogenannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sternentstehungsgebiet" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sternentstehungsgebieten</a> entwickelt. Aus so einer H-II-Region geht jedoch nicht nur ein einzelner, isolierter Stern hervor. Vielmehr reicht die Anzahl der sich zeitgleich in einem H-II-Gebiet bildenden Sterne von einigen Dutzend bis hin zu mehreren Tausend Sternen, welche nach dem Abschluss der Sternentstehungsphase in dieser Region des Weltalls zunächst einen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Offener_Sternhaufen" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">offenen Sternhaufen</a> bilden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche offene Sternhaufen stellen für die professionellen Astronomen interessante Forschungsobjekte dar, da sich die dort konzentrierten Sterne ursprünglich alle aus derselben Molekülwolke gebildet haben und somit in etwa über das gleiche Alter und eine sehr ähnliche chemische Zusammensetzung verfügen. Durch eine eingehende Untersuchung ist dabei unter anderem ein Vergleich der Entwicklung von Sternen möglich, welche über unterschiedliche Ausgangsmassen verfügten. Dies erleichtert es den Astronomen und Astrophysikern, die Auswirkungen anderer Eigenschaften der Sterne auf ihre jeweilige Entwicklung zu ermitteln. Des Weiteren kann die gemeinsame Bewegungsrichtung der in einem offenen Sternhaufen konzentrierten Sterne zur Bestimmung der Entfernung genutzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings handelt es sich bei den offenen Sternhaufen um &#8211; in kosmischen Zeiträumen betrachtet &#8211; relativ kurzlebige Gebilde. Normalerweise sind die Sterne eines solchen Haufens bereits nach wenigen Hundert Millionen Jahren soweit auseinandergedriftet, dass der ursprüngliche Haufen nicht mehr als solcher zu erkennen ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032013194714_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032013194714_small_2.jpg" alt="ESO" width="300" height="322"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme des Wide Field Imager zeigt den offenen Sternhaufen NGC 2547. Zwischen den bläulich leuchtenden Sternen sind diverse Hintergrundsterne und weit entfernt gelegene Galaxien erkennbar, von denen einige eine deutlich erkennbare Spiralstruktur aufweisen. 
<br>
(Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für einen noch sehr jungen Sternhaufen ist der am südlichen Himmel im Sternbild &#8222;Segel des Schiffs&#8220; (lateinischer Name &#8222;Vela&#8220;) gelegene offene Sternhaufen NGC 2547. Der etwa 1.500 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt gelegene Sternhaufen erreicht eine scheinbare Helligkeit von +4,7 <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinbare_Helligkeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mag</a> und kann somit von einem auf der südlichen Hemisphäre gelegenen Beobachtungsstandort bereits problemlos mit einem Fernglas erkannt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entdeckt wurde NGC 2547 im Jahr 1751 von dem französischen Astronomen Nicolas-Louis de Lacaille während einer astronomischen Forschungsreise zu dem in Südafrika gelegenen Kap der Guten Hoffnung. Die Entdeckung gelang dem Wissenschaftler unter der Verwendung eines winzigen Teleskops mit einer Objektivöffnung von weniger als zwei Zentimetern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich wurde NGC 2547 auch mit dem Wide Field Imager des MPG/ESO-2,2-Meter-Teleskops am La-Silla-Observatorium der Europäischen Südsternwarte (ESO) abgebildet, welches sich in den chilenischen Anden befindet. Die Sterne von NGC 2547 offenbaren ihr noch relativ junges Alter &#8211; die Astronomen gehen von etwa 20 bis 30 Millionen Jahren aus &#8211; durch ihr helles, bläuliches Leuchten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Sternen sind noch weitere Objekte erkennbar. Hierbei handelt es sich um weiter entfernt gelegene oder lichtschwache Sterne in der Milchstraße. Diese gelb oder rot leuchtenden Sterne verfügen über ein deutlich höheres Alter und haben sich teilweise bereits zu <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Riese" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Roten Riesen</a> entwickelt. Bei einigen weiteren Objekten, welche in der vergrößerten Version der Aufnahme als unscharfe, räumlich ausgedehnte Objekte erscheinen, handelt es sich dagegen um Galaxien, welche sich viele Millionen Lichtjahre entfernt befinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=548.15" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sternhaufen</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=451.120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sternentstehung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Hubble: Baby-Sterne in Nachbar-Galaxie entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-baby-sterne-in-nachbar-galaxie-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2005 17:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Magellansche Wolke]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hubble-Astronomen haben zum ersten Mal eine Gruppe von nicht fertig entwickelten Sternen in der Nachbar-Galaxie unserer Milchstraße, der kleinen magelanischen Wolke nur 210.000 Lichtjahre von uns entfernt, entdeckt. Der kleinste dieser Baby-Sterne hat gerade mal die Hälfte der Masse unserer Sonne. Ein Beitrag von Claudia Michalecz. Quelle: NASA. Dank dem Hubble-Weltraumteleskop konnte eine Population von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><i>Hubble</i>-Astronomen haben zum ersten Mal eine Gruppe von nicht fertig entwickelten Sternen in der Nachbar-Galaxie unserer Milchstraße,  der <i>kleinen magelanischen Wolke</i> nur 210.000 Lichtjahre von uns entfernt, entdeckt. Der kleinste dieser Baby-Sterne hat gerade mal die Hälfte der Masse unserer Sonne.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Claudia Michalecz. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20012005182849_small_1.jpg" alt="None" width="345" height="368"/><figcaption>
Hubble hat Baby-Sterne in der kleinen mangelanischen Wolke entdeckt, nur 210.000 Lichtjahre von uns entfernt. 
<br>
[Quellen: NASA, ESA and A. Nota (STScI/ESA)]
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dank dem <i>Hubble</i>-Weltraumteleskop konnte eine Population von Baby-Sternen im Nebel <i>NGC 346</i> entdeckt werden.   Der Wasserstoff dieser Sterne hat sich noch nicht entzündet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sternengeburt dürfte mit unserer Galaxie übereinstimmen. Die kleinere Nachbargalaxie ist jedoch primitiver wodurch es ihr an großer Anzahl der schweren Elemente fehlt, welche bei mehreren aufeinander folgenden Generationen von Sternen durch Kernfusion erzeugt werden.</p>



<p>Viele dieser Galaxien existierten weit entfernt, als das Unsiverum noch jünger war. SMC ermöglicht uns damit ein naheliegendes Beobachtungslabor zur Erforschung der Entstehung von Sternen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten unter anderen Sternenanhäufungen in der kleinen Galaxie, welche dort nisten, enthält <i>NGC 346</i> alleine mehr als 2500 Baby-Sternen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Hubble</i>-Fotos zeigen drei Populationen in der <i>SMC</i>, nahe des <i>NGC 346</i>-Nebels. Die älteste Gruppe ist an die 4.5 Milliarden Jahre alt, ähnlich dem Alter unserer Sonne. Die jüngste Gruppe dürft erst vor etwa 5 Millionen Jahren entstanden sein. (Zu diesem Zeitpunkt fing die Menschheit an, auf zwei Beinen zu gehen) 
<br>
Sterne mit kleinerer Masse brauchen länger um sich zu entzünden und um zu glühenden Sternen zu werden. Kurioser Weise befinden sich die Baby-Sterne in einer T-Form aufgereiht.  </p>
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