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	<title>Ka-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ka-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Mars-Mission: Würzburger Forschende orchestrieren Roboterschwarm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-mission-wuerzburger-forschende-orchestrieren-roboterschwarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 08:00:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Tal auf dem Mars erkunden, Höhlen erforschen, nach Leben suchen: Das sind die Ziele der deutschen Forschungsinitiative VaMEx. Die Professur für Raumfahrttechnik der Uni Würzburg ist daran beteiligt. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. September 2024. 10. September 2024 &#8211; Über den Mars erstreckt sich ein gewaltiges Tal: Das Valles [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein Tal auf dem Mars erkunden, Höhlen erforschen, nach Leben suchen: Das sind die Ziele der deutschen Forschungsinitiative VaMEx. Die Professur für Raumfahrttechnik der Uni Würzburg ist daran beteiligt. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. September 2024.</p>



<p>10. September 2024 &#8211; Über den Mars erstreckt sich ein gewaltiges Tal: Das Valles Marineris ist 3.000 Kilometer lang, 600 Kilometer breit und im Durchschnitt acht Kilometer tief. Sein lateinischer Name geht auf den Mars-Orbiter „Mariner“ zurück, der das Tal Anfang der 1970er-Jahre entdeckte.</p>



<p>Seit 2012 erhält dieser größte bekannte Canyon im Sonnensystem die besondere Aufmerksamkeit der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). In der VaMEx-Initiative sollen Schlüsseltechnologien zur robotischen Erkundung dieses schwierigen Geländes im Schwarm entwickelt werden: Der VaMEx – Valles Marineris Explorer besteht aus fahrenden, laufenden und fliegenden Drohnen, die ein komplexes Gesamtsystem bilden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="278" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60.jpg" alt="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" class="wp-image-144300" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60-300x139.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p>Die VaMEx-Initiative der Raumfahrtagentur verfolgt das Ziel, erstmals die Schluchten und Höhlen des Canyons zu erforschen. Dabei wird auch nach Spuren von flüssigem Wasser und somit eventuell nach Leben gesucht, das dort in geschützten Nischen existieren könnte. Dafür will das DLR einen Schwarm autonomer, untereinander vernetzter Roboter auf den Mars bringen: Sie sollen auf dem Boden, in der Luft und in Höhlen agieren und dort Bilder und andere Daten sammeln.</p>



<p><strong>Höhlen als besonders interessante Zielorte</strong><br>Höhlen dürfte es in dem stark zerklüfteten Tal einige geben. Selbst in der scheinbar eintönigen Landschaft des Mondes haben Forschende aus Italien und den USA vor kurzem den Eingang zu einer großen Höhle entdeckt.</p>



<p>Höhlen sind nicht nur interessant als Standorte für Mond- oder Marsbasen. Sie bieten Schutz vor der kosmischen Strahlung, gemäßigtere Temperaturen und damit auch ein gutes Umfeld für den Erhalt von Leben, das bereits vor Milliarden Jahren entstanden sein könnte, als auf dem Mars noch viel günstigere Bedingungen herrschten.</p>



<p>An der Erforschung des Valles Marineris beteiligt sich neben dem Lehrstuhl Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg nun auch ein Team der JMU-Professur für Raumfahrttechnik. Dessen Aufgabe ist es, ein Kommunikationskonzept für den Roboterschwarm zu entwickeln. In der aktuell laufenden dritten Entwicklungsphase von VaMEx fördert die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR das Teilprojekt an der JMU mit rund 1,5 Millionen Euro.</p>



<p><strong>Wie der Roboterschwarm zusammengesetzt ist</strong><br>„Wir haben unserem Teilprojekt den Namen „VaMEx3-MarsSymphony“ gegeben, weil es darum geht, die einzelnen Elemente des Roboterschwarms wie ein Orchester harmonisch zusammenspielen zu lassen“, sagt Projektleiter Professor Hakan Kayal. Zum Schwarm gehören in der aktuell laufenden Entwicklungsphase mobile Roboter in der Luft und zu Land, ein stationäres Gateway am Boden, das als Kommandozentrale für die Kommunikation dient, und ein Satellitensimulator für den Datenaustausch mit der Erde.</p>



<p>Wenn die Roboter am Boden in Höhlen vordringen, sind sie von der Marsoberfläche abgeschirmt und können nicht direkt mit dem Gateway kommunizieren. Zum Konzept gehören darum auch Repeater-Stationen, welche die aufgenommenen Bilder und Daten in einer Transportkette weiterreichen – vom Roboter in der Höhle bis zum Gateway an der Oberfläche des Planeten.</p>



<p><strong>Technologie aus Würzburg: Autorotationskörper</strong><br>Teil des Schwarms sind außerdem sogenannte Autorotationskörper: Sie werden aus der Luft abgeworfen und sammeln Daten, während sie sanft zu Boden gleiten. Letzteres schaffen sie dank ihres speziellen Designs: Die länglichen Körper sind wie Ahornsamen gebaut. Sie haben einen Flügel und drehen sich um ihre eigene Achse, was sie sachte abwärts trudeln lässt. Ihr Flugweg ist steuerbar, so dass man sie gezielt über eine größere Fläche verteilen und sie dann als Sensor-, Repeater- und Navigations-Netzwerke nutzen kann.</p>



<p>Über den Einsatz der Autorotationskörper freut sich MarsSymphony-Projektmanager Clemens Riegler ganz besonders: Er hat die Fallkörper noch als Student mitentwickelt – ab 2016 im Rexus-Bexus-Programm der DLR-Raumfahrtagentur und in der Würzburger Hochschulgruppe WüSpace e.V., die Studierenden die Mitarbeit an Projekten der Luft- und Raumfahrt ermöglicht.</p>



<p>In seiner Doktorarbeit entwickelt Riegler die Flugkörper weiter: „Es ist sehr schön zu sehen, dass das DLR diese Arbeit würdigt und sie jetzt Teil eines Projekts zur Erkundung des Mars geworden ist!“</p>



<p><strong>Ins Gateway wird eine Himmelskamera integriert</strong><br>Das robotische Mars-Orchester hat eine weitere einzigartige Besonderheit: Das stationäre Gateway wird mit einer Kamera ausgestattet, die den Himmel des Mars im Blick behält. „Alle bisherigen Mars-Missionen haben sich auf die Oberfläche des Planeten konzentriert, wir wollen erstmals auch nach oben schauen“, sagt Hakan Kayal. Und dort dürfte es einiges zu beobachten geben: Wolkenbildung, Eintritte von Meteoren oder Blitze und andere kurzzeitige Leuchtphänomene.</p>



<p>Meteoriten von der Größe eines Basketballs scheinen auf dem Mars fast täglich einzuschlagen: Das hat ein internationales Forschungsteam im Juni 2024 aus seismischen Daten geschlossen. „Wir könnten das mit Daten weiter untermauern, wenn wir mit unserer UAP-Kamera den Eintritt von Meteoriten filmen und diese Ereignisse mit den seismischen Signalen korrelieren“, sagt Hakan Kayal.</p>



<p>Die Abkürzung UAP steht für „Unidentified Anomalous Phenomena“ (unidentifizierte anomale Phänomene). Der Name der Kamera leitet sich von ihrer Fähigkeit ab, mittels Künstlicher Intelligenz gezielt unbekannte Himmelsphänomene aufzuspüren, wie sie auch auf der Erde beobachtet werden. Die Integration eines Kamerasystems zur Himmelsbeobachtung auf dem Gateway stellt einen wesentlichen Entwicklungsschritt hin zu einem Detektionssystem für Kurzzeitphänomene in der Marsatmosphäre sowie zur Erforschung von UAPs dar. Mit MarsSymphony wird die UAP-Forschung erstmalig mit Bundesmitteln gefördert. Die neuartige Himmelsbeobachtungskamera könnte in Zukunft auch auf dem Mars UAPs detektieren.</p>



<p><strong>Kommunikation zwischen Gateway und Relay-Satellit als Herausforderung</strong><br>Die Kommunikation zwischen den beschriebenen Elementen und dem Raumsegment ist bei der Übertragung der gewonnenen wissenschaftlichen Daten eine zentrale Herausforderung. Das gilt aufgrund knapper Ressourcen insbesondere für die Kommunikation zwischen dem Gateway auf der Marsoberfläche und den Relay-Satelliten im Orbit.</p>



<p>Aktuelle Lander nutzen hierbei bisher das S- oder X-Band. Zur Erhöhung der Datenrate des Übertragungskanals ist jedoch der Wechsel von dem X-Band in das Ka-Band ein entscheidender Schritt. Der Berliner Projektpartner IQ Technologies for Earth and Space GmbH wird darum auf Basis seines flugerprobten XLink-Systems einen Ka-Band-fähigen Transceiver für den Einsatz auf Landern und interplanetaren Kleinsatelliten entwickeln. Im Projekt sollen, neben Transceiver-Hardware für interplanetare Systeme, auch angepasste und flexible Übertragungsprotokolle entwickelt werden.</p>



<p><strong>Systemtest 2025 bei Analogmission auf der Erde</strong><br>Ob der Roboterschwarm wie geplant funktioniert, soll im Laufe des Jahres 2025 bei einer sogenannten Analogmission getestet werden: Dabei werden die Beteiligten die Mars-Mission auf der Erde simulieren, voraussichtlich in einem Steinbruch in Deutschland. Bei dieser Simulation spielt die Würzburger UAP-Kamera ebenfalls eine wichtige Rolle: Ihre Videoaufnahmen vom Himmel liefern ausreichend große Datenvolumina, um die Belastbarkeit des Kommunikationssystems zu testen.</p>



<p>Läuft die Analogmission gut, was wäre dann der nächste Schritt? „In einem möglichen Nachfolgeprojekt müsste die Hardware für einen Einsatz auf dem Mars angepasst werden“, erklärt Hakan Kayal. Denn dort herrschen harsche Bedingungen: Die Atmosphäre ist dünn, die Durchschnittstemperatur liegt bei minus 63 Grad Celsius und regelmäßig fegen große Staubstürme über den roten Planeten.</p>



<p><strong>Förderung und weitere Fakten</strong><br>Das Würzburger VaMEx-3-Teilprojekt „Demonstration einer vollständigen Funkstrecke für die Satellitenkommunikation mit non-Line-of-Sight Rovern zur Exploration des Valles Marineris“ wird unter dem Förderkennzeichen 50RK2451A von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.</p>



<p>Das Projekt ist am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) der Universität Würzburg angesiedelt. Neben Projektleiter Professor Hakan Kayal und Projektmanager Clemens Riegler wirken vier weitere Mitarbeitende und drei studentische Hilfskräfte im Teilvorhaben VaMEx3-MarsSymphony mit. Offizieller Start des auf zwei Jahre angelegten Projekts war am 1. August 2024; das Kickoff-Meeting fand am 5. September 2024 bei der DLR-Raumfahrtagentur in Bonn statt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19076.msg565966#msg565966" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zukünftige Mars-Erforschung</a></li>
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		<item>
		<title>Luxemburgs DoD: Partnerschaft mit SES und HITEC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxemburgs-dod-partnerschaft-mit-ses-und-hitec/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 06:39:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 22. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: SES 22. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-rl_caption="" title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg" alt="Satellitenantenne. (Bild: SES)" class="wp-image-140604" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60-300x125.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellitenantenne. (Bild: SES)</figcaption></figure>



<p>Luxemburg, 22. Februar 2024. Wie die Luxemburger Direktion für Verteidigung (DoD), <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> und HITEC Luxembourg heute bekannt gaben, hat die DoD nach einer Ausschreibung zwei neue Bodenstationen angeschafft, um die Widerstandskraft der Luxemburger Streitkräfte durch den sicheren Zugriff auf Satellitenkommunikationsdienste zu verbessern.</p>



<p>Die Bodenstationen, die im militärischen Zentrum der Luxemburger Streitkräfte in Diekirch installiert werden, werden für die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/govsat-1/" data-wpel-link="internal">GovSat-1</a>-Satellitendienste in den X- und militärischen Ka-Band-Frequenzen ebenso wie für das Wideband Global Satcom (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wgs/" data-wpel-link="internal">WGS</a>)-System, dem Rückgrat der Satellitenkommunkationsfähigkeiten des US-Verteidigungsministeriums, genutzt.</p>



<p>Die beiden neuen Bodenstationen stärken die Widerstandkraft und verbessern die Satellitenkommunikationsinfrastruktur, die von SES und HITEC Luxembourg bereits vor 10 Jahren aufgebaut wurde. Die Gesamtzahl der speziellen Antennen steigt damit auf vier. Die neuen Bodenstationen eröffnen ein großes Potenzial zur Verbesserung der Interoperabilität mit den Systemen der NATO-Partner, wie in der Verteidigungsstrategie des Landes für die nächsten Jahre vorgesehen.</p>



<p>Die Luxemburger Verteidigungsministerin Yuriko Backes meint dazu: „Der Zugang zu sicheren Satellitenkommunikationssystemen war immer eine der Prioritäten und Stärken unseres Landes, um unsere Verteidigungsfähigkeiten zu verbessern und unsere Verpflichtungen gegenüber der EU und der NATO zu erfüllen. Wir werden das Potenzial des weltweit anerkannten luxemburgischen Know-hows im Weltraum-Sektor weiter ausschöpfen, um unseren technologischen Vorsprung zu sichern und die Widerstandskraft unserer Streitkräfte zu stärken.“</p>



<p>„Für SES ist es eine Ehre, die Verteidigungsstrategie der luxemburgischen Regierung durch eine bessere Widerstandskraft der Satellitenkommunikation zu stärken“, erklärt der CEO von SES Adel Al-Saleh. „Nach der erfolgreichen Installierung der ersten Bodenstationen durch die luxemburgische Armee freuen wir uns, die Kommunikationsinfrastruktur der Armee zu erweitern, die Luxemburgs GovSat-1-System nutzt und die Interoperabilität mit den Systemen unserer Partner verbessert.“</p>



<p>„Wir sind stolz, Teil dieses Projekts zu sein und einmal mehr mit SES zusammenzuarbeiten, um die Verteidigungsfähigkeiten von Luxemburg mit robuster Technologie, die sich bereits als hoch leistungsfähig erwiesen hat, zu verbessern“, meint Philippe Osch, der CEO von HITEC Luxembourg. „Auf die Bodenterminals, die für die Satellitenkommunikationsinfrastruktur der luxemburgischen Armee geliefert werden, sind wir besonders stolz, denn sie sind das Ergebnis neuester technologischer Innovationen verbunden mit der traditionellen Spitzenqualität „made in Luxemburg“.</p>



<p><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 369 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p><strong>Über HITEC Luxembourg</strong><br>Die HITEC Luxembourg S.A. ist ein zu 100% luxemburgisches Unternehmen, das im Bereich von innovativen und hochqualitätswertigen Produkten und Leistungen tätig ist.</p>



<p>HITEC ist Anbieter für Hightech-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen, z.B. Bodensegmente für Satellitenkommunikation, Spezial- und Standardausrüstungen zur Testung und Messung von physikalischen Eigenschaften, Verkehrsmanagement, geschäftskritische Leistungen, Mechanik und Elektronik, Beratung, Software und Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Projektmanagement. HITEC arbeitet für nationale und internationale Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor.</p>



<p>Know-how, Kreativität, Qualität und Beharrlichkeit sind in der DNA von HITEC festgeschrieben. Die Begeisterung für Technologie, Innovation und lebenslanges Lernen sind Kernstücke unserer Unternehmenskultur und zeichnen unsere hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter aus.</p>



<p>HITEC ist ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und AQAP 2110 zertifiziert und Trägerin zahlreicher Qualitätssiegel, darunter „SuperDrecksKëscht fir Betriber“ (ISO 14024:2000 Standard), „Entreprise Socialement Responsable” des Luxemburgischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung und Soziale Verantwortung von Unternehmen INDR, „Responsibility Europe“, „Made in Luxembourg“ (für die meisten angebotenen Produkte &amp; Leistungen) und ist Unterzeichnerin der „IMS Diversity Charter“ sowie des „Pacte National – Entreprises et Droits de l’Homme Luxembourg”.</p>
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		<item>
		<title>Airbus: Militär-Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-militaer-kommunikationssatellit-syracuse-4b-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 20:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023. Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-rl_caption="" title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron26.jpg" alt="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" class="wp-image-128655"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)</figcaption></figure>



<p>Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. Dies war der letzte Start der europäischen Trägerrakete Ariane 5.</p>



<p>SYRACUSE 4B bildet mit SYRACUSE 4A, der bereits im Orbit ist, das Weltraumsegment von SYRACUSE IV. Das sichere militärische Satellitenkommunikationssystem der vierten Generation für die französische Luft- und Raumfahrtbehörde DGA (French Armament General Directorate) und das französische Weltraumkommando wurde von einem Industriekonsortium aus Airbus Defence and Space und Thales Alenia Space gebaut.</p>



<p>SYRACUSE 4A und 4B werden den französischen Streitkräften eine höhere Kapazität und bessere Funktionalität bieten. Dazu zählen ein höherer Durchsatz, größere Flexibilität und ein breiterer Abdeckungsbereich. Durch die gesteigerte Flexibilität wird sichergestellt, dass die Satelliten den Anforderungen von Streitkräften gerecht werden, die im Abdeckungsgebiet stationiert sind, und ihre X-Band- und Ka-Band-Ressourcen effizient verwalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus26.jpg" alt="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild. Airbus)" class="wp-image-128659"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SYRACUSE 4B im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>„Beobachtung, Signalaufklärung, Situationsbewusstsein im Weltraum und sichere Kommunikation in wichtigen Einsatzgebieten sind für die Autonomie und Handlungsfreiheit einer Nation von entscheidender Bedeutung. Airbus ist stolz darauf, ein zuverlässiger Partner der französischen Streitkräfte zu sein: Mit SYRACUSE 4B und anderen Programmen unterstützen wir unsere nationalen Ambitionen und Fähigkeiten in all diesen Bereichen, heute und in den kommenden Jahrzehnten“, sagte Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus.</p>



<p>SYRACUSE 4B basiert auf der Eurostar E3000-Plattform von Airbus, ist in seiner vollelektrischen Variante mit Umgebungsüberwachung im Orbit ausgestattet und trägt dieselbe Nutzlast wie SYRACUSE 4A, die von Thales Alenia Space gebaut und mit Schlüsselkomponenten von Airbus ausgestattet wurde.</p>



<p>SYRACUSE 4B verfügt über wichtige Technologien, darunter Anti-Störsender, die die Kontinuität und Ausfallsicherheit der Dienste gewährleisten. Hinzu kommen Cyber- Verteidigung und Datenverschlüsselung.</p>



<p>Im Rahmen des globalen SYRACUSE-Kooperationsvertrags ist Airbus für den vor wenigen Stunden gestarteten Satelliten SYRACUSE 4B verantwortlich. Thales Alenia Space war für den Satelliten SYRACUSE 4A sowie für beide Nutzlasten zuständig, für die Airbus Schlüsselkomponenten geliefert hat.</p>



<p>Der Satellit steht für europäische industrielle Zusammenarbeit und wird sowohl die französische Souveränität garantieren als auch Operationen der NATO und anderer verbündeter Nationen unterstützen.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551412#msg551412" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
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		<title>Heinrich-Hertz-Weltallmission bereit für den Start: Experimente der TU Ilmenau mit an Bord</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-weltallmission-bereit-fuer-den-start-experimente-der-tu-ilmenau-mit-an-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 06:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, soll Kommunikationssatelliten in Zukunft flexibler und für neue Nutzungsszenarien bereitmachen. Eine Pressemitteilung der TU Ilmenau.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: TU Ilmenau 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TelekommunikationskomponentAEbertTUIlmenau2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" data-rl_caption="" title="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TelekommunikationskomponentAEbertTUIlmenau26.jpg" alt="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" class="wp-image-127752"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)</figcaption></figure>



<p>14. Juni 2023 &#8211; Mit Heinrich-Hertz startet am 16. Juni ein eigener deutscher Kommunikationssatellit mit der letzten Ariane-5-Rakete ins All. In einer Höhe von rund 36.000 Kilometern kreist der Satellit dann 15 Jahre lang auf einem geostationären Orbit, also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche. Sein Auftrag: Telekommunikationsdienste, die künftig im Weltall eingesetzt werden sollen, harten Vor-Ort-Tests, der sogenannten In-Orbit-Verifikation, zu unterziehen, um sie bei ihren künftigen Einsätzen möglichst vor Ausfällen zu schützen. Die Bedingungen, unter denen die Technik im Weltall funktionieren muss, sind sehr anspruchsvoll: Alle Komponenten müssen extremer Hitze und Kälte, Vakuum und Schwerelosigkeit standhalten.</p>



<p>Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau wurde über mehrere Jahre von den Fachgebieten Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik sowie Elektroniktechnologie in von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR geförderten Projekten zur technologischen Reife entwickelt. Das Besondere daran: Die sogenannte Ka-Band-Schaltmatrix ermöglicht die flexible Zuordnung und das Verschalten von Signalströmen mit großer Bandbreite. So können Daten zu flexiblen Zeiten über unterschiedliche Sendeantennen auf definierte Areale der Erde gesendet oder von dort empfangen werden – eine Technologie, die in einer Katastrophensituation wie der im Ahrtal, bei der die Telekommunikationsinfrastruktur zerstört wurde, für die Rettungs- und Einsatzkräfte von großer Hilfe gewesen wäre. Flexibel rekonfigurierbare Satelliten könnten in Zukunft helfen, unterbrochene Kommunikationswege innerhalb kurzer Zeit wiederaufzubauen.</p>



<p>An Bord des Heinrich-Hertz-Satelliten werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. Die Versuche wurden von Wissenschaftsinstituten wie der TU Ilmenau und Industrieunternehmen entwickelt. Mit dem Heinrich-Hertz-Projekt soll außerdem die Fähigkeit der deutschen Industrie ausgebaut werden, eigenständig Kommunikationssatelliten zu entwerfen, zu bauen und zu starten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHartOHBSystemAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" data-rl_caption="" title="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHartOHBSystemAG26.jpg" alt="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" class="wp-image-127750"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p>Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<p><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



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		<title>Überwachung kritischer Infrastruktur aus dem All: Fraunhofer FHR arbeitet an Projekt IIMEO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ueberwachung-kritischer-infrastruktur-aus-dem-all-fraunhofer-fhr-arbeitet-an-projekt-iimeo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 10:30:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR beteiligt sich an dem Projekt „Instantaneous Infrastructure Monitoring by Earth Observation&#8220; (IIMEO). Das Projekt wird von der Europäischen Union im Programm Horizont Europa als Innovation Action mit 2,8 Millionen Euro gefördert und hat das Ziel, Schlüsseltechnologien für das globale Monitoring kritischer Infrastruktur aus dem Weltall in nahezu Echtzeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR beteiligt sich an dem Projekt „Instantaneous Infrastructure Monitoring by Earth Observation&#8220; (IIMEO). Das Projekt wird von der Europäischen Union im Programm Horizont Europa als Innovation Action mit 2,8 Millionen Euro gefördert und hat das Ziel, Schlüsseltechnologien für das globale Monitoring kritischer Infrastruktur aus dem Weltall in nahezu Echtzeit zu entwickeln und zu demonstrieren. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Fraunhofer FHR 11. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SAR-RailwayInfrastructure-FHRSPalm.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hochaufgelöste Radarabbildung einer Bahnstrecke. (Bild: Fraunhofer FHR / Stephan Palm)" data-rl_caption="" title="Hochaufgelöste Radarabbildung einer Bahnstrecke. (Bild: Fraunhofer FHR / Stephan Palm)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SAR-RailwayInfrastructure-FHRSPalm60.jpg" alt="Hochaufgelöste Radarabbildung einer Bahnstrecke. (Bild: Fraunhofer FHR / Stephan Palm)" class="wp-image-126302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SAR-RailwayInfrastructure-FHRSPalm60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SAR-RailwayInfrastructure-FHRSPalm60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SAR-RailwayInfrastructure-FHRSPalm60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hochaufgelöste Radarabbildung einer Bahnstrecke. (Bild: Fraunhofer FHR / Stephan Palm)</figcaption></figure>



<p>11. Mai 2023 &#8211; Als Pilotanwendung fungiert dabei die Überwachung von Schienenstrecken. Das Projekt läuft bis zum 30. November 2025.</p>



<p>Konsortialpartner des Projektes sind neben dem Fraunhofer FHR die Universitet U NISU (NIS), die Fondazione Bruno Kessler (FBK), Antwerp Space (AWS), das Institut für angewandte Systemtechnik Bremen (ATB) und die OHB Digital Connect GmbH, die auch die Projektkoordination innehat. Das Fraunhofer FHR arbeitet im Rahmen von IIMEO an der Konzeptentwicklung eines Small-SAT NewSpace Entwicklungsprototypen zur echtzeitnahen und hochauflösenden SAR/EO Erdbeobachtung kritischer Infrastruktur aus dem All. Die zukünftige Klein-Satelliten Konstellation im Low Earth Orbit (LEO) soll dabei mit einem abbildenden Radar (Synthetic Aperture Radar, SAR) ausgerüstet sein, welches im Ka-band arbeitet und eine Mindestauflösung von 50 cm hat.</p>



<p>„Das Fraunhofer FHR entwickelt und validiert dazu neuartige Algorithmen zur hochaufgelösten Echtzeitprozessierung der Ka-band SAR Daten bis Level 1 und stellt die Echtzeit-Prozessierten Daten an die weitere Change-Detection Prozessierungskette zur Verfügung. Hierzu gehören auch Konzepte für eine spätere SAR/VIS Fusion unter Betrachtung verschiedener Illuminationsmodi&#8220;, so Dr. Stephan Palm, IIMEO Projektleiter am Fraunhofer FHR. „Des Weiteren wird das Fraunhofer FHR als Testplattform ein adaptiertes Miranda 35 Ka-Band FMCW SAR zur Verfügung stellen um in mehreren Messkampagnen die zur Validierung der Algorithmen erforderlichen Daten zu akquirieren. Dazu muss zusätzlich der Sensor in das Flugzeug von OHB integriert werden. Die Daten sollen dabei mit möglichst ähnlichen Parametern erflogen werden wie in einer späteren LEO Konstellation erwartet. Zum Abschluss des Projektes wird es auf Basis des entwickelten Demonstrators und Konzeptes eine Live-Demonstration über kritischer Infrastruktur geben zur echtzeitnahen Evaluierung,&#8220; so Palm weiter.</p>



<p>„Energieversorgung, Kommunikation, Verkehr – die globalisierte Gesellschaft ist in hohem Maße abhängig von funktionierenden Infrastrukturen. Typische Beispiele sind Straßen und Schienenstrecken, aber auch Wasserleitungen, Datenkabel und Stromtrassen&#8220;, erklärt OHB-Projektkoordinator Daro Krummrich. „Wie kritisch diese Infrastrukturen für das tägliche Leben sind, zeigt sich vor allem, wenn es zu Störungen kommt. Diese können zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Extremwetterereignisse oder gezielte Manipulation verursacht werden. Um die Funktionsfähigkeit kritischer Systeme nach einem Schadensfall zeitnah wiederherstellen zu können, ist ein schneller Überblick über die Gesamtsituation wichtig. Bei IIMEO geht es deshalb darum, wie Funktionsausfälle an Infrastrukturen unabhängig von lokalen Wetterbedingungen und Lichtverhältnissen, vollautomatisiert, auf großer Fläche und nahezu in Echtzeit detektiert werden können.&#8220;</p>



<p>Konkret soll im Rahmen des Projektes ein Satellitensystem ganz im Sinne von New Space entwickelt werden: Da zum Infrastrukturmonitoring eine globale Abdeckung und Wiederbesuchszeiten von unter einer Stunde erforderlich sind, gehen die Projektpartner davon aus, dass eine geeignete Konstellation im niedrigen Erdorbit (500 bis 900 Kilometer Höhe) aus mindestens 24 Kleinsatelliten besteht. Als Nutzlast sollen bildgebende Radarinstrumente (Synthetic Aperture Radar, SAR) zum Einsatz kommen, die durch Sensoren für den Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichts (Visible Light, VIS) ergänzt werden. Dadurch können auch bei Nacht und starker Bewölkung hochauflösende Bilder generiert werden.</p>



<p>Ebenfalls im Fokus des Projektes und im Einklang mit den Ansätzen von New Space steht die Entwicklung von Algorithmen. Da bei einer kontinuierlichen globalen Überwachung von Infrastruktur mit SAR- und VIS- Sensoren gigantische Datenmengen produziert werden, ist es notwendig, dass diese bereits an Bord der Satelliten prozessiert werden. Dadurch soll vermieden werden, dass der Daten-Downlink eine Engstelle des Systems darstellt. Davide Di Domizio, Research Programme Administrator bei der European Health and Digital Executive Agency (HaDEA), erklärt: „Im Jahr 2022 wurde im Arbeitsprogramm von Horizont Europa das ehrgeizige Ziel festgelegt, die Leistungsfähigkeit der Schlüsseltechnologien für künftige Erdbeobachtungssysteme bis 2028 zu demonstrieren. Mit der Entwicklung des geplanten On-Board-Datenprozessors ist IIMEO gut positioniert, um einen wichtigen Beitrag zu dieser Mission zu leisten.&#8220;</p>



<p>Nach Abschluss der Entwicklungsphase sollen alle relevanten Schlüsseltechnologien zunächst zu einem flugzeuggetragenen Technologiedemonstrator zusammengeführt werden. Ziel der für das Jahr 2025 geplanten Flugkampagne ist, den End-to-End-Prototyp-Downstream-Service einschließlich der Datenverarbeitung an Bord zu demonstrieren. Als Beispielanwendung soll dabei die automatisierte Erkennung von Hindernissen auf Schienenstrecken dienen. Als Kooperationspartner und Pilotnutzer konnte dafür die nationale Gesellschaft für die Verwaltung der Eisenbahninfrastruktur in Serbien gewonnen werden. „Ein satellitengestütztes automatisches Überwachungssystem ermöglicht es, hochwertige Informationen über den Zustand der Infrastruktur in Echtzeit zu sammeln, ohne dass der reguläre Verkehr unterbrochen werden muss und ohne dass Personal vor Ort benötigt wird&#8220;, betont Dipl.-Ing. Slobodan Rosić, Risikomanager für die serbische Eisenbahninfrastruktur.</p>



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		<title>Inmarsat: Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge erweitert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-breitbanddienst-angebot-fuer-geschaeftsflugzeuge-erweitert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 17:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inmarsat erweitert Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Bestandskunden erhalten kostenloses Upgrade, der erste neue High-End-Serviceplan kommt im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (18. Oktober 2022) via Business Wire (19. Oktober 2022). London &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Inmarsat gestaltet das Serviceangebot für seine Jet ConneX (JX) Inflight-Breitbandlösung neu, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Inmarsat erweitert Breitbanddienst-Angebot für Geschäftsflugzeuge im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Bestandskunden erhalten kostenloses Upgrade, der erste neue High-End-Serviceplan kommt im Rahmen des Jet ConneX Evolution-Programms. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Inmarsat (18. Oktober 2022) via Business Wire (19. Oktober 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/inmarsatcurrentfuture022022inmarsat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ausbau des Inmarsat Satellitennetzwerks - Prognose ohne Gewähr. (Grafik: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="Ausbau des Inmarsat Satellitennetzwerks - Prognose ohne Gewähr. (Grafik: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/inmarsatcurrentfuture022022inmarsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ausbau des Inmarsat Satellitennetzwerks &#8211; Prognose ohne Gewähr. (Grafik: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p>London &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Inmarsat gestaltet das Serviceangebot für seine Jet ConneX (JX) Inflight-Breitbandlösung neu, um seinen Kunden noch mehr Leistung, Geschwindigkeit und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.</p>



<p>Die Aktualisierungen werden im Rahmen des bahnbrechenden JX Evolution-Programms von Inmarsat eingeführt, das Anfang dieses Jahres erstmals vorgestellt wurde und auf einer umfassenden Auswertung der Nutzungstrends der Passagiere beruht. Im Rahmen des Programms erhielt eine Reihe bestehender Serviceangebote Upgrades, um Kunden wertvolle Vorteile wie höhere Uploadraten ohne zusätzliche Kosten zu bieten. Dies entspricht der wachsenden Nachfrage nach High-Definition-Videokonferenzen auf Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams oder Zoom.</p>



<p>Im Rahmen des Programms erfolgte auch die Einführung von JX Edge, dem ersten einer neuen Reihe von fortschrittlichen, hochwertigen Serviceangeboten, die jetzt über das globale Netzwerk von Inmarsat-Vertriebspartnern für Geschäftsflugkunden erhältlich sind. JX Edge wurde diesen Monat bei mehreren Kunden weltweit in Betrieb genommen, nachdem der Markt sehr positiv darauf reagiert hat. Weitere neue Serviceangebote werden 2023 folgen.</p>



<p>Kai Tang, Leiter des Bereichs Business Aviation bei Inmarsat, sagte: „Als führender Anbieter von Konnektivität für den Geschäftsflugverkehr hat Inmarsat einzigartige Einblicke in die Entwicklung der Nachfrage nach Breitbandverbindungen an Bord von Flugzeugen, sei es für geschäftliche oder private Zwecke. Daher können wir unsere Lösungen bereits im Vorfeld von Marktveränderungen entwickeln und unseren Kunden die Gewissheit geben, dass die von uns angebotenen Konnektivitätslösungen mit ihren Bedürfnissen Schritt halten.</p>



<p>JX Evolution ist ein hervorragendes Beispiel für den einzigartigen Ansatz von Inmarsat, der von anderen nicht nachgeahmt werden kann und eine willkommene Alternative zu den überzogenen Versprechungen einiger Konnektivitätsanbieter darstellt, die dann zu wenig liefern. Das bahnbrechende Programm wird in einer für den Geschäftsflugverkehr enorm wichtigen Zeit mit einem höheren Flugaufkommen als vor der Pandemie noch mehr Wert und Leistung bieten.“</p>



<p>Jet ConneX wurde im November 2016 in den kommerziellen Betrieb aufgenommen und ist inzwischen in mehr als 1.250 Geschäftsreiseflugzeugen aktiviert worden. Es bietet das gleiche Maß an zuverlässiger, konsistenter und schneller Breitbandkonnektivität, das zuvor nur am Boden verfügbar war. Es hat seit der Pandemie eine Rekordnutzung erreicht, ein Beweis für die schnell wachsenden Erwartungen der Passagiere, wenn es darum geht, in Verbindung zu bleiben und ein digitales Erlebnis an Bord zu genießen, das Video-Streaming, Live-TV, geschäftliche Aktivitäten und mehr unterstützt.</p>



<p>Die Serviceangebot-Updates, die im Rahmen von JX Evolution eingeführt werden, legen die Messlatte noch höher. Sie ermöglichen es Passagieren, mehr Geräte anzuschließen und gleichzeitig ungehinderten Zugang zu den datenintensivsten Anwendungen zu genießen, ohne die bewährten Eigenschaften von JX wie Konsistenz, Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit und nahtlose globale Verfügbarkeit zu beeinträchtigen.</p>



<p>JX Evolution nutzt das bestehende globale Ka-Band-Satellitennetzwerk von Inmarsat und das äußerst erfolgreiche JetWave-Terminal von Honeywell. In den nächsten vier Jahren werden sieben weitere Ka-Band-Satelliten in Betrieb genommen, wodurch sich die Gesamtflotte des Netzwerks auf zwölf erhöht. Hinzu kommen zwei neue Terminals der nächsten Generation, die gemeinsam mit den Inmarsat-Partnern Satcom Direct und Orbit entwickelt wurden. Sie sind mit einer Vielzahl von Geschäftsreiseflugzeugen kompatibel und nutzen modernste Technologie und sind in Leichtbauweise ausgeführt, um die Leistung zu optimieren, die Kosten zu senken und die Installation und Wartung zu vereinfachen.</p>



<p>JX ist die bevorzugte Linefit-Option aller großen Hersteller von Geschäftsreiseflugzeugen, darunter Gulfstream, Bombardier und Dassault. Die Federal Aviation Administration (FAA) und die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (European Aviation Safety Agency, EASA) haben Musterzulassungen und ergänzende Musterzulassungen für den Service für alle gängigen Plattformen, Erstausrüster (OEMs) und Anbieter von Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen (MROs) erteilt.</p>



<p><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat liefert weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikation &#8211; in der Luft, zu Wasser und an Land &#8211; die eine neue Generation von kommerziellen, staatlichen und missionskritischen Diensten ermöglicht. Inmarsat treibt die Digitalisierung der Schifffahrt voran und macht den Betrieb von Schiffen effizienter und sicherer als je zuvor. Inmarsat läutet eine neue Ära von Inflight-Passagierdiensten in der Luftfahrt ein und sorgt gleichzeitig dafür, dass Flugzeuge mit maximaler Effizienz und Sicherheit fliegen können. Darüber hinaus ermöglicht Inmarsat den schnellen Ausbau des Internet of Things (IoT) und die nächste Welle revolutionärer Technologien, die die vernetzte Gesellschaft unterstützen und zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft beitragen werden. Derzeit entwickelt Inmarsat das erste multidimensionale Kommunikationsnetzwerk der Zukunft – ORCHESTRA.</p>



<p>Im November 2021 haben Inmarsat und Viasat den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen angekündigt, mit dem ein neuer Marktführer im Bereich der globalen Kommunikation geschaffen werden soll. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte von 2022 abgeschlossen werden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg539250#msg539250" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li></ul>
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		<title>Sichere und verlässliche maritime sowie landmobile Kommunikation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sichere-und-verlaessliche-maritime-sowie-landmobile-kommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 08:31:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Potenzial der Satellitenkommunikation wird dabei eingebracht. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 11. Oktober 2022. Backnang, 11. Oktober 2022: Die EPAK GmbH mit Sitz in Leipzig ist eine Hightech-Firma im Bereich Antennentechnik, die sich als führender Entwickler und Hersteller von automatisch nachführbaren Antennensystemen für eine sichere sowie stabile Kommunikation auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Potenzial der Satellitenkommunikation wird dabei eingebracht. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DeSK 11. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/landmobileantenneradomEPAKGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CAD-Ansicht der landmobilen Antenne unter einem Radom. (Grafik: EPAK GmbH)" data-rl_caption="" title="CAD-Ansicht der landmobilen Antenne unter einem Radom. (Grafik: EPAK GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/landmobileantenneradomEPAKGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>CAD-Ansicht der landmobilen Antenne unter einem Radom. (Grafik: EPAK GmbH)</figcaption></figure>



<p>Backnang, 11. Oktober 2022: Die EPAK GmbH mit Sitz in Leipzig ist eine Hightech-Firma im Bereich Antennentechnik, die sich als führender Entwickler und Hersteller von automatisch nachführbaren Antennensystemen für eine sichere sowie stabile Kommunikation auf hoher See über Satellit etabliert hat.</p>



<p>EPAK garantiert jedoch nicht nur eine beständige Kommunikation auf den Weltmeeren, sondern auch von beweglichen Fahrzeugen jeglicher Art auf unwegsamen Gelände: So hat das Unternehmen für landmobile Anwendungen ein innovatives Ka-Band (Rx: 19,2 GHz bis 20,2 GHz; Tx: 29,0 GHz bis 30,0 GHz) Terminal mit planarem Horn-Antennen-Array im Portfolio.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MesskammerTxAperturEPAKGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tx-Apertur in der Messkammer. (Bild: EPAK GmbH)" data-rl_caption="" title="Tx-Apertur in der Messkammer. (Bild: EPAK GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MesskammerTxAperturEPAKGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Tx-Apertur in der Messkammer. (Bild: EPAK GmbH)</figcaption></figure>



<p>Die Anlage basiert auf einer Apertur bestehend aus modular zusammengesetzten metallisierten Kunststoffsegmenten. Im Spritzgussverfahren gefertigt und anschließend galvanisch metallisiert wird die Apertur aus einem Array von Hornantennen mit überlappenden Einzelaperturen gebildet.</p>



<p>Das planare Design ermöglicht ein flaches Antennenprofil, essentiell für ein Landfahrzeug. Außerdem bietet dieses ausreichend Gewinn zur Unterstützung sowohl kommerzieller geostationärer Kommunikationsservices als auch für solche, die mit kommenden LEO- und MEO-Konstellationen aufgebaut werden. Die aktive Ausführung der Empfangs-Apertur ermöglicht den Ausgleich der Verluste des Speisenetzwerkes und durch geeignete Phasenansteuerung ein elektronisches Beamforming. Die Nachführung wird sowohl elektronisch als auch mechanisch realisiert. Die integrierte elektronische Polarisationsumschaltung für Sende- und Empfangsbetrieb erlaubt einen möglichst flexiblen Einsatz. Die Anlage ist für “On The Move”-Anwendungen entwickelt worden und speziell für ein landmobiles Fahrprofil auf schwer zugängliches Gelände optimiert. Ein niedrig liegender Schwerpunkt sowie die kompakte Bauweise ermöglichen hohe Beschleunigungen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TxModulegalvanisierterSpritzgussEPAKGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tx-Module der ULK-Apertur bestehend aus galvanisierten Spritzgussteilen. (Bild: EPAK GmbH)" data-rl_caption="" title="Tx-Module der ULK-Apertur bestehend aus galvanisierten Spritzgussteilen. (Bild: EPAK GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TxModulegalvanisierterSpritzgussEPAKGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Tx-Module der ULK-Apertur bestehend aus galvanisierten Spritzgussteilen. (Bild: EPAK GmbH)</figcaption></figure>



<p>Das deutsche High-Tech Unternehmen entwickelt sich dynamisch weiter und ist somit auch selbst durchgehend ‚on-the-move‘: So positioniert sich EPAK mit seinen vielseitigen technischen Kompetenzen und hochspezialisierten Ingenieuren ebenso als kompetenter Entwicklungspartner für zukunftsträchtige Themenfelder, wie z.B. Robotik oder Sensorik – am Standort Deutschland.</p>



<p>Das Unternehmen ist außerdem bereits seit 2014 langjähriges Mitglied beim Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</p>



<p>Weiterführende Informationen zum EPAK-Portfolio werden im DeSK-Showroom am Standort Backnang präsentiert und können auch gerne bei der Geschäftsstelle <a href="https://desk-sat.com/kontakt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://desk-sat.com/kontakt</a>t oder unter <a href="https://epak.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://epak.de/kontakt/</a> angefragt werden.</p>



<p><strong>Über das DeSK</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p>Ziel des DeSK ist es, die inzwischen über 40 Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p>Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19633.msg539065#msg539065" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DeSK</a></li></ul>
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		<title>Expertise bei weltraumtauglichen Bauelementen bündeln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expertise-bei-weltraumtauglichen-bauelementen-buendeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einzigartige europäische Expertise bei weltraumtauglichen Bauelementen bündeln. Ferdinand-Braun-Institut, SweGaN AB und die University of Bristol kooperieren im Rahmen des von der Europäischen Weltraumorganisation ESA geförderten Kassiopeia-Projekts. Eine Presseinformation des Ferdinand-Braun-Institut gGmbH Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH). Quelle: FBH. Berlin, Linköping, Bristol &#8211; Das Ferdinand-Braun-Institut, SweGaN AB und die University of Bristol kooperieren im Rahmen des von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einzigartige europäische Expertise bei weltraumtauglichen Bauelementen bündeln. Ferdinand-Braun-Institut, SweGaN AB und die University of Bristol kooperieren im Rahmen des von der Europäischen Weltraumorganisation ESA geförderten Kassiopeia-Projekts. Eine Presseinformation des Ferdinand-Braun-Institut gGmbH Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: FBH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KassiopeiaGaNMMICsREMFBH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="REM-Aufnahme von Galliumnitrid-MMICs. (Bild: FBH)" data-rl_caption="" title="REM-Aufnahme von Galliumnitrid-MMICs. (Bild: FBH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KassiopeiaGaNMMICsREMFBH260.jpg" alt=""/></a><figcaption>REM-Aufnahme von Galliumnitrid-MMICs.<br>(Bild: FBH)</figcaption></figure></div>



<p>Berlin, Linköping, Bristol &#8211; Das Ferdinand-Braun-Institut, SweGaN AB und die University of Bristol kooperieren im Rahmen des von der Europäischen Weltraumorganisation ESA geförderten Kassiopeia-Projekts. Die Teams bündeln ihre Expertise, um hochleistungsfähige GaN-MMICs (monolithisch integrierte Mikrowellenschaltungen) für das Ka-Band zu entwickeln. Zu den Anwendungen für diese Bauelemente gehören Beam-Steering-Antennen für die Satellitenkommunikation und Radaranwendungen.</p>



<p>Im März ist das Kassiopeia-Projekt gestartet, um eine Wertschöpfungskette mit international führender, nur in Europa verfügbarer Technologie zu etablieren. Das vom Berliner Ferdinand-Braun-Institut (FBH) geleitete Konsortialprojekt will eine vollständig unabhängige europäische Wertschöpfungskette demonstrieren, angefangen von Siliziumkarbid (SiC)-Substraten, Galliumnitrid (GaN)-Epitaxie, Prozessierung von GaN-Bauelementen bis hin zu mm-Wellen Leistungsverstärkern. Zu diesem Zweck entwickeln und demonstrieren die Partner Ka-Band-MMICs, die neuartige Epitaxie-, Prozessierungs- und Schaltungskonzepte für hocheffiziente GaN- und Aluminiumnitrid (AlN)-Bauelemente nutzen. Das Ka-Band-Frequenzband wird unter anderem für die Satellitenkommunikation genutzt.</p>



<p>Das FBH bringt dabei seine industrietaugliche Ka-Band MMIC-Technologie auf 100 mm GaN-auf-SiC-Wafern ein. &#8222;Alleinstellungsmerkmal unserer GaN-MMIC-Technologie ist die hochreproduzierbare und zuverlässige Iridium-Sputter-Gate-Technologie&#8220;, erklärt Dr. Joachim Würfl, Leiter der Abteilung Leistungselektronik und des GaN Microwave Devices Labs am FBH. &#8222;Diese Technik reduziert die dynamischen Verluste (Gate-Lagging) auf Werte, die bis zu zwei Mal geringer sind als die konkurrierender institutioneller und industrieller Technologien.&#8220; Auch die Zuverlässigkeit der Bauelemente lässt sich damit deutlich verbessern. Zusammen mit neuen prozesstechnischen Ansätzen und Schaltungskonzepten, mit denen die parasitären Verluste reduziert werden sollen, werden hocheffiziente Ka-Band-MMICs entwickelt. Die zukunftsweisende Technologie soll mit mehr Leistung und Zuverlässigkeit punkten, die für weltraumtaugliche Bauelemente besonders wichtig sind.</p>



<p>SweGaN beteiligt sich mit QuanFINE®, seiner einzigartigen pufferfreien Epitaxielösung für GaN-auf-SiC Epiwafer, und bringt sein Know-how bei Epitaxieschichtdesign und -optimierung in das Projekt ein. Darüber hinaus stellt das Unternehmen selbstentwickelte halbisolierende SiC-Substrate für Untersuchungen zur Verfügung – die Aktivitäten in diesem Zusammenhang werden von der Schwedischen Nationalen Raumfahrtbehörde (Rymdstyrelsen) gefördert. SweGaN ist Anbieter von epitaktischen GaN-Wafern für Mikro und mm-Wellentransistoren mit einem besonders niedrigen thermischen Übergangswiderstand und begrenzten Trapping-Effekten – diese basieren auf dem proprietären pufferfreien Ansatz. Der Epiwafer-Spezialist liefert Epitaxie-Material an führende Hersteller von Komponenten und Geräten für die Satellitenkommunikation, Telekommunikation, Verteidigung sowie Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge, Solar-Wechselrichter und mehr. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem FBH und der University of Bristol an diesem von der ESA geförderten Projekt teilzunehmen“, erklärt Jr-Tai Chen, CTO von SweGaN. „Da konventionelle GaN-auf-SiC-Materialien für Ka-Band-Anwendungen noch nicht ausgereift sind, gibt es noch viel Platz für Innovationen und Verbesserungen. SweGaN wird sein revolutionäres epitaktisches Herstellungsverfahren nutzen, um diese Herausforderung zu meistern.“</p>



<p>Die Forschung der Universität Bristol im Projekt konzentriert sich auf direkte thermische Messungen an aktiven GaN-Transistoren. Dazu nutzt die Hochschule Mikro-Raman-Thermografie sowie fortgeschrittene Bauelement-Charakterisierungen und -Modellierungen. Dies ermöglicht kontinuierliche Rückkopplungen zu allen in Kassiopeia geplanten Bauelemente- und Epitaxieentwicklungen.</p>



<p>Das Kassiopeia-Projekt wird im Rahmen des ESA ARTES Advanced Technology Programme gefördert: “European Ka-band high power solid-state technology for active antennas”.</p>



<p><strong>Über das FBH:</strong><br>Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation und integrierten Quantentechnologie. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 340 Personen und hat einen Etat von 40,4 Millionen Euro. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Teil der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg507219#msg507219" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/expertise-bei-weltraumtauglichen-bauelementen-buendeln/" data-wpel-link="internal">Expertise bei weltraumtauglichen Bauelementen bündeln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE. Quelle: OHB SE. 7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1adbfdba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Der EDRS-C Satellit beim Transport zum Weltraumbahnhof in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p>7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus realisiert. Entwickelt und gefertigt wurde der Satellit EDRS-C vom Raumfahrtsystemhaus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der börsennotierten OHB SE. </p>



<p>Der Satellit hob am 06.08.2019 um 21:30 Uhr MESZ an Bord einer Ariane-5 Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana ab. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit löste sich nach rund 30 Minuten von der Rakete, als der vorgesehene geostationäre Transferorbit erreicht war. Nur wenige Minuten später funkte der Satellit EDRS-C erste “Lebenszeichen” aus dem All. „Ein ganz besonderer Moment, denn er macht klar, dass der Satellit die hohen Belastungen beim Abheben der Rakete und während des schnellen Ritts in den Weltraum überstanden hat“, freut sich Guy Perez, CTO und Vorstand Telekommunikation bei der OHB System AG, der den Start in Kourou verfolgt hat. „Ich danke Airbus und ESA für das in OHB gesetzte Vertrauen und allen Beteiligten bei OHB sowie unseren vielen Unterauftragnehmern für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf den Tag, an dem unser Satellit seine Arbeit aufnimmt und den SpaceDataHighway ergänzt.“ </p>



<p><strong>Mission: EDRS ergänzen</strong>
<br>
Europas laserbasiertes Datenrelais-System EDRS ist die weltweit erste „Optical Fibre in the Sky“, die auf modernster Lasertechnologie basiert. Der von Airbus bei der OHB System AG georderte geostationäre Satellit EDRS-C bildet den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighways. </p>



<p>Im Vorhaben SpaceDataHighway soll eine Satellitenflotte über einem Netzwerk von Bodenstationen fixiert werden. Diese geostationären Satelliten empfangen mittels innovativer Laserkommunikationstechnologie Daten von Erdbeobachtungssatelliten aus erdnahen, das heißt niedrigeren Orbits, sowie von Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und leiten diese in Breitbandqualität an Bodenstationen in Europa weiter &#8211; in nahezu Echtzeit und mit einer Datenrate von 1,8 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Notfallteams und Sicherheitskräfte erhalten dank des SpaceDataHighways einen wesentlich schnelleren Zugang zu den Daten von Erdbeobachtungssatelliten. Auch das europäische Copernicus-Programm, das Dienste zu Umweltüberwachung und Klimawandel anbietet, zählt genauso wie staatliche Sicherheitsdienste, Meeresüberwachungsteams und Wettervorhersagebehörden zu den Nutzern. </p>



<p><strong>Schritt für Schritt zum Dienstantritt</strong>
<br>
„Mit Abtrennung von der Rakete muss unser Satellit sich aus eigener Kraft, sprich mit dem eigenen chemischen Antrieb, in den geostationären Orbit einschießen. EDRS-C steuert zunächst eine zugewiesene Testposition an, die er nach ungefähr zwei Wochen erreicht haben wird und auf der er über einige Wochen hinweg kalibriert und nach und nach in Betrieb genommen wird“, erklärt Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter bei der OHB System AG. </p>



<p>Erst danach wird der Satellit an seinen eigentlichen „Dienstort“ manövriert. Dieser befindet sich auf 31° Ost rund 36.000 Kilometer über dem Äquator &#8211; eine ideale Position, die permanenten Kontakt für die Datenabgabe an die Bodenstationen ermöglicht. Hier wird der Satellit in Betrieb genommen (Commissioning) und schrittweise ins System eingegliedert. Das alles geschieht vom Satellitenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus, das sich im bayerischen Oberpfaffenhofen befindet. „Wir leisten im Satellitenkontrollzentrum über die nächsten Wochen und Monate hinweg Unterstützung bei der Inbetriebnahme und der Missionskontrolle des Satelliten – eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe, die im Schichtbetrieb organisiert ist“, ergänzt Voegt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-350a59ba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
EDRS-C während der Startvorbereitung in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p><strong>Der zweite seiner Art und doch ganz besonders …</strong>
<br>
Der Telekommunikationssatellit EDRS-C bildet nicht nur den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighway-Raumsegments, er ist auch der zweite SmallGEO-Satellit im Weltraum. Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise der Satellitenplattform SmallGEO erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können die Kunden zwischen klassisch (d.h. chemisch), elektrisch bzw. hybrid wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 kg und 900 kg variiert. </p>



<p>Mit EDRS-C hat OHB im Auftrag von Airbus einen Satelliten entwickelt und realisiert, der gezielt für die optische Kommunikation ausgelegt ist: Für die Verbindung zwischen den Daten abgebenden Erdbeobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und den EDRS-Satelliten werden Laserkommunikationsterminals von Tesat-Spacecom mit entsprechend hohen Datenraten verwendet. Die für die Datenübertragung zur Erde notwendige Verbindung zwischen den EDRS-Satelliten und den Bodenstationen wird mit einem Satz von Ka-Band-RF-Terminals geschaffen. Die Datenübertragung kann mit bis zu 1,8 Gbit/s erfolgen. </p>



<p>EDRS-C wird den besonderen Anforderungen des SpaceDataHighways gerecht und erweitert gleichzeitig das Anwendungsspektrum der SmallGEO-Plattform. „Eine optische Datenübertragung stellt von vornherein hohe Anforderungen an den Satelliten. Durch verschiedene Anpassungen und Weiterentwicklungen konnten wir alle Anforderungen erfüllen“, so Dr. Voegt. „Für diese zweite SmallGEO-Mission haben wir zusätzlich unser modulares TM/TC-Subsystem (TM/TC = Telemetrie/Telekommandierung) um den Betrieb in S- und Ka-Band erweitert. Und weil es um die Übertragung zeitkritischer und sensibler Informationen geht, gewährleisten wir mit einer Verschlüsselungselektronik eine sichere Kommunikation mit dem Satelliten.“ </p>



<p>Der Satellit wies beim Start eine Masse von circa 3,2 Tonnen auf und maß 3,2 x 2,3 x 4,0 Meter. Da seine beiden Solar-Module und die 3 Antennen erst im Weltraum entfaltet bzw. ausgeklappt wurden, bringt EDRS-C es jetzt auf 7,7 x 16,8 x 4,0 Meter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22c47537"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VA249GROUPECU20031000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Das EDRS-C Team im Reinraum in Kourou leistete so wie die OHB-Kolleginnen und Kollegen, die &#8222;zuhause&#8220; blieben, eine super Arbeit. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p><strong>Teamwork</strong>
<br>
„Ich bin sehr dankbar, dass ich mich bei der Realisierung des Satelliten auf versierte und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Sie haben sich zum Teil über mehrere Jahre hinweg mit hohem Engagement eingebracht, insbesondere während der monatelangen im Schichtbetrieb durchgeführten Testkampagnen. Ein toller Teamerfolg, der den berühmten OHB-Spirit einmal mehr unter Beweis gestellt hat“, so Projektleiter Voegt. „Ich möchte mich auch bei unserem Auftraggeber Airbus und der ESA für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.“ </p>



<p>Als industrieller Hauptauftragnehmer und Systemführer hatte OHB zahlreiche Unterauftragnehmer unter Vertrag. „Von unserem Partner Tesat-Spacecom stammt die Datenrelais-Nutzlast inklusive Laserkommunikationsterminal, das den Intersatellite-Link ermöglicht. Zeitweise hatten wir mehr als 30 internationale Zulieferer und Dienstleister zu koordinieren. Ein tolles Zusammenspiel, das einen soliden Satelliten hervorgebracht hat – dies wurde nicht nur in der mehrmonatigen Testkampagne bei der IABG, sondern auch bei den vorgeschriebenen Testreihen am Startplatz unter Beweis gestellt“, erläutert Projektleiter Voegt. Die Nutzlast HYLAS 3 wurde von der ESA im Auftrag von Avanti Communications als kundeneigene Beistellung an die OHB System AG geliefert. </p>



<p>Zu den Vertragspartnern zählten auch weitere Unternehmen der OHB-Gruppe: So war die Luxemburger LuxSpace für das TT&amp;R-Subsystem (TT&amp;R = Telemetrie, Telekommandierung und Ranging) verantwortlich, das die Kommunikation mit dem Satelliten ermöglicht und lieferte Beiträge zum Satellitensimulator. Die bayerische MT Aerospace AG lieferte alle Strukturpaneele. OHB Sweden war verantwortlich für das Lage- und Bahnregelungssystem (AOCS) und ist aktiv an der „Intensivbetreuung“ des Satelliten während der ersten Wochen im All beteiligt und entsendet hierzu Expertinnen und Experten ins Satellitenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. </p>



<p>Das EDRS-Programm der ESA wird vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Freistaates Bayern unterstützt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5aeb233e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>Start von EDRS-C mit einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou.  <br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG) </figcaption></figure>



<p><strong>Erst 1, dann 2 … Die SmallGEO-Familie wächst!</strong> <br>Der erste SmallGEO-Satellit, H36W-1, wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (Private-Public Partnership) zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT realisiert. 2017 wurde er in die Satellitenflotte von Hispasat eingegliedert und übernahm die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. </p>



<p>Im klassischen Telekommunikationsbereich wurden neben EDRS-C auch der nationale Satellit Heinrich Hertz (In-Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr) bei der OHB System AG beauftragt. </p>



<p>Wegen ihrer hohen Flexibilität und Modularität hat man sich auch bei der Realisierung von Europas dritter Generation an Wettersatelliten (Meteosat Third Generation, MTG) für die SmallGEO-Plattform entschieden. </p>



<p>Mit der Produktlinie Electra entwickelt OHB einen vollständig elektrisch angetriebenen Satelliten, der aufgrund des geringeren Gewichts des Antriebssystems deutlich mehr Nutzlast mitführen kann und die Clean Space Policy der ESA erfüllt. „Mit Electra sind unsere Kunden flexibel, was die Auswahl der Startrakete sowie die Position des Satelliten in der Startrakete angeht, bei der Einbringung in den Zielorbit, bei den gewünschten Bändern in denen kommuniziert werden soll (C-, Ku-/Ka-Band, flexibel) und was die Skalierbarkeit hinsichtlich Masse, Stromverbrauch und Wärmeabgabe anbelangt“, erklärt Vorstand Guy Perez. „Weil wir sowohl klassische Nutzlasten als auch neuartige flexible Nutzlasten bis zu 900 kg und mit maximal 60 Transpondern auf Elektra akkommodieren können, ist es möglich, passgenaue Pakete für die jeweilige Mission zu schnüren.“ </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Zweiter Satellit für EDRS gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-zweiter-satellit-fuer-edrs-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 07:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS-C]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 3]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 39]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Lasertechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der zweite Satellit der Konstellation des Europäischen Datenrelaissatellitensystems (EDRS) wurde am 6. August um 21:30 Uhr (19:30 UTC) von Arianespace an Bord einer Ariane-5 gestartet. Bei dem Start von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana war als weitere Nutzlast zudem der Satellit Intelsat-39 an Bord. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der zweite Satellit der Konstellation des Europäischen Datenrelaissatellitensystems (EDRS) wurde am 6. August um 21:30 Uhr (19:30 UTC) von Arianespace an Bord einer Ariane-5 gestartet. Bei dem Start von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana war als weitere Nutzlast zudem der Satellit Intelsat-39 an Bord. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-2e1dd82c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019090903_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019090903_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Ariane-5-Start am 6. August 2019 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p>Mit dem EDRS kann eine Erdüberwachung in Quasi-Echtzeit erfolgen, was eine schnellere Reaktion bei Notfällen ermöglicht und die Entwicklung neuer Dienste und Produkte zur Schaffung von Arbeitsplätzen und mehr Wohlstand vorantreibt. </p>



<p>Das EDRS, das von seinem privaten Betreiber Airbus als satellitengestützte Datenautobahn bezeichnet wird, macht sich eine innovative Lasertechnologie zunutze, mit der die von Erdbeobachtungssatelliten für den Transfer von Informationen zum Boden benötigte Zeit drastisch verringert wird. </p>



<p>Der jüngste Satellit, EDRS-C, wird den im Januar 2016 gestarteten Satelliten EDRS-A ergänzen und in der geostationären Umlaufbahn auf 31 Grad östlicher Länge gemeinsam mit diesem Daten in einer Geschwindigkeit von bis zu 1,8 Gbit/s zur Erde transportieren. </p>



<p>Durch die geostationäre Position, die höher ist als diejenige klassischer Erdbeobachtungssatelliten in der erdnahen Umlaufbahn, ist die Konstellation in der Lage, eine fast konstante Verbindung mit den niedriger fliegenden Erdbeobachtungssatelliten zu halten, die ansonsten ihre Informationen lediglich während des Sichtkontakts mit ihren Bodenstationen weitergeben können, was mit einer zeitlichen Verzögerung von bis zu 90 Minuten verbunden ist. </p>



<p>Anschließend senden die EDRS-Satelliten die Informationen in Quasi-Echtzeit zur Erde. Das EDRS überträgt seit Ende 2016 täglich Aufnahmen der vier Sentinel-Satelliten des Copernicus-Programms zur Erde und wird zudem Informationen von der Internationalen Raumstation weiterleiten, sobald an der Außenseite des europäischen Columbus-Labors eine neue Antenne installiert sein wird. </p>



<p>Gebaut wurde EDRS-C von der OHB System AG auf der Grundlage einer SmallGEO-Plattform. An Bord des Satelliten befindet sich auch die Nutzlast HYLAS-3 von Avanti Communications, mit der satellitengestützte Telekommunikationsdienste im Ka-Band über Afrika und dem Nahen Osten bereitgestellt werden sollen. </p>



<p>Bei dem neuen, unabhängigen europäischen Satellitensystem EDRS handelt es sich um eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der ESA und Airbus im Rahmen der Bestrebungen der ESA, sich bei Großprogrammen mit der Industrie zusammenzuschließen und Technologieentwicklungen mit wirtschaftlichem Nutzen zu fördern. </p>



<p><strong>Über die ESA</strong> <br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen. </p>



<p>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziiertes Mitglied. </p>



<p>Außerdem arbeitet die ESA förmlich mit sechs EU-Mitgliedstaaten zusammen. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens nimmt auch Kanada an bestimmten ESA-Programmen teil. </p>



<p>Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen. </p>



<p>Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. </p>



<p>Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Außerdem führt sie ein umfangreiches Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationsdiensten durch. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Measat 3d bei Airbus Defence and Space bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 10:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[MEASAT]]></category>
		<category><![CDATA[MEASAT-3d]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat bei Airbus Defence and Space den Satelliten Measat 3d bestellt, gab Airbus am 6. Mai 2019 bekannt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für zwei ältere gedacht. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Measat. Sukzessive ersetzten soll Measat 3d den jetzt dreizehn Jahre alten Measat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat bei Airbus Defence and Space den Satelliten Measat 3d bestellt, gab Airbus am 6. Mai 2019 bekannt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für zwei ältere gedacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Measat.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-75aa4a07"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052019124219_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052019124219_small_1.jpg" alt="Airbus Defence and Space" width="260"/></a><figcaption>
Measat 3d im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Airbus Defence and Space)
</figcaption></figure>



<p>Sukzessive ersetzten soll Measat 3d den jetzt dreizehn Jahre alten Measat 3 und den aktuell zehn Jahre alten Measat 3a. Measat 3 basiert auf dem Satellitenbus 601HP, wurde von Boeing gebaut, besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von fünfzehn Jahren und kreist seit dem 11. Dezember 2006 um die Erde. Der als Measat 1R  bestellte Mesasat 3a entstand auf Basis des Bus´ Star-2, ist ein Erzeugnis der Orbital Sciences Corporation (OSC) mit einer Auslegungsbetriebsdauer von fünfzehn Jahren und befindet sich seit dem 21. Juni 2009 im All. </p>



<p>Airbus Defence and Space baut Measat 3d auf Basis des Satellitenbus Eurostar E3000. Die für den Satelliten vorgesehene elektrische Leistung liegt bei 12 Kilowatt. Measat 3d wird auf einen aktiven Einsatz von mindestens fünfzehn Jahren hin ausgelegt. </p>



<p>Um seine Aufgaben erfüllen zu können bekommt Mesat 3d eine Kommunikationsnutzlast mit Transpondern für das C- und das K<sub>u</sub>-Band zur Direktausstrahlung von Fernsehprogramm (Direct-to-Home, DTH) in HD, 4K und schließlich auch 8K und anderen Diensten sowie ein im K<sub>a</sub>-Band arbeitendes System für Internetverbindungen mit hohen Datendurchsatz. 
<br>
Zusätzlich wird Measat 3d mit einer im L-Band arbeitenden Navigationsnutzlast ausgerüstet. Diese will KT SAT im Rahmen des Korea Augmentation Satellite System (KASS) einsetzen. </p>



<p>Derzeit ist geplant, Measat 3d im Jahre 2021 in den Weltraum transportieren zu lassen. Anschließend will man das Raumfahrzeug in Kolokation mit Measat 3a und Measat 3b bei 91,5 Grad Ost im Geostationären Orbit betreiben, um Empfänger in Afrika, Asien, Malaysia und dem Mittleren Osten zu versorgen. </p>
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		<item>
		<title>GovSat-1-Satellit nimmt Betrieb auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/govsat-1-satellit-nimmt-betrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 17:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GovSat]]></category>
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		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 16]]></category>
		<category><![CDATA[X-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=140621</guid>

					<description><![CDATA[<p>GovSat stellt hochsichere und modernste Satellitenkommunikationsdienste bereit, um Regierungen und Institutionen die Durchführung wichtiger Missionen zu ermöglichen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 19. März 2018. Luxemburg, 19. März 2018 – GovSat-1 nimmt heute seinen Betrieb auf, um für Regierungen und institutionelle Nutzer sichere Kommunikationsdienste bereitzustellen. GovSat-1 ist der erste Satellit von GovSat, einer öffentlich-privaten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">GovSat stellt hochsichere und modernste Satellitenkommunikationsdienste bereit, um Regierungen und Institutionen die Durchführung wichtiger Missionen zu ermöglichen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: SES 19. März 2018.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatinSpaceArtSES800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" data-rl_caption="" title="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatinSpaceArtSES26.jpg" alt="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" class="wp-image-140619"/></a><figcaption class="wp-element-caption">GovSat-1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)</figcaption></figure>



<p>Luxemburg, 19. März 2018 – GovSat-1 nimmt heute seinen Betrieb auf, um für Regierungen und institutionelle Nutzer sichere Kommunikationsdienste bereitzustellen. GovSat-1 ist der erste Satellit von GovSat, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Regierung Luxemburgs und dem weltweit führenden Satellitenbetreiber SES. Der Satellit wurde am 31. Januar mit einer flugerprobten Falcon-9-Trägerrakete vom Weltraumstützpunkt Cape Canaveral ins All befördert und ist seither ausgiebig getestet worden.</p>



<p>Der Mehrzwecksatellit wird aus dem sicheren Kontrollzentrum von GovSat in Luxemburg betrieben. Die hochflexible und robuste GovSat-1-Nutzlast nutzt dedizierte Frequenzen im X-Band und militärischen Ka-Band. Der Satellit ermöglicht unter anderem die Kommunikation in unterschiedlichsten Einsatzgebieten, die Verbindung wichtiger Verteidigungs- oder institutioneller Standorte sowie die Unterstützung von Anwendungsbereichen wie Grenzkontrolle, Nachrichtendienst, Überwachungs- und Aufklärungssysteme (ISR) und mobile Kommunikation für Land- und Seemissionen.</p>



<p>GovSat-1 steht auf der Orbitalposition 21,5 Grad Ost und kann Missionen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika unterstützen und eine umfangreiche maritime Abdeckung des Mittelmeeres, der Ostsee, des Atlantiks und des Indischen Ozeans gewährleisten. Der staatlichen Stellen und institutionellen Nutzern vorbehaltene Satellit ist mit leistungsstarken und vollständig steuerbaren Spotbeams, einem X-Band-Globalbeam und insgesamt achtundsechzig Transpondern ausgestattet.</p>



<p>Étienne Schneider, Luxemburgs Vizepremierminister, Minister für Wirtschaft und Minister der Verteidigung sagte: “Ich möchte allen Mitgliedern des GovSat-Teams für ihre harte Arbeit und ihr Engagement danken was die Inbetriebnahme vom GovSat-1-Satelliten ermöglichte. Das war die nächste wichtige Etappe in unserer öffentlich-privaten Partnerschaft mit SES. GovSat-1 wird Luxemburgs ausgezeichneten Ruf auf dem Markt für Kommunikationssatelliten weiter stärken. Der Satellit ermöglicht Luxemburg zudem seinen wachsenden Verpflichtungen in der europäischen Verteidigung nachzukommen und die nationale Wirtschaft in einem Hochtechnologiesektor zusätzlich zu diversifizieren.”</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK700.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" data-rl_caption="" title="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="349" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260.jpg" alt="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" class="wp-image-140617" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260-223x300.jpg 223w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)</figcaption></figure>



<p>Dazu Patrick Biewer, Chief Executive Officer von GovSat: „GovSat bietet Regierungen und Institutionen bahnbrechende Technologie für sichere Satellitenkommunikation. Der Satellit verfügt über die leistungsstärkste und flexibelste X-Band-Kapazität auf dem Markt. Zusammen mit unserem sicheren Kontrollzentrum ist GovSat-1 einer der verlässlichsten, kosteneffizientesten und sichersten Satellitenkommunikationsdienste, und wir freuen uns sehr, ihn nunmehr in Betrieb nehmen zu können.”</p>



<p><strong>Über GovSat</strong><br>GovSat ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Regierung Luxemburgs und dem weltweit führenden Satellitenbetreiber SES. Die Mission von GovSat besteht darin, sichere, zuverlässige und zugängliche staatliche Satellitenkommunikationsdienste bereitzustellen, um die Nachfrage aus Verteidigungs- und institutionellen Sicherheitsanwendungen zu befriedigen. Der erste Satellit des Unternehmens, GovSat-1, ist ein Multi-Mission-Satellit, der X-Band- und Military-Ka-Band-Frequenzen auf leistungsstarken und vollständig steuerbaren Missionsstrahlen einsetzt, um mehrere Operationen zu unterstützen.</p>
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		<title>Falcon-9-Starts für Telstar 18V und 19V gebucht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9-starts-fuer-telstar-18v-und-19v-gebucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[APStar]]></category>
		<category><![CDATA[Bordtriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Februar 2016 wurde bekannt, dass die beiden Telekommunikationssatelliten Telstar 18V und 19V für ihren kanadischen Betreiber Telesat durch Falcon-9-Raketen von SpaceX in den Weltraum transportiert werden sollen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Telesat Welche Variante der Falcon 9 für die für das Jahr 2018 geplanten Starts vorgesehen ist, teile Telesat im Rahmen einer Bekanntgabe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ende Februar 2016 wurde bekannt, dass die beiden Telekommunikationssatelliten Telstar 18V und 19V für ihren kanadischen Betreiber Telesat durch Falcon-9-Raketen von SpaceX in den Weltraum transportiert werden sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Telesat</p>



<p>Welche Variante der Falcon 9 für die für das Jahr 2018 geplanten Starts vorgesehen ist, teile Telesat im Rahmen einer Bekanntgabe von Zahlen zur Unternehmensentwicklung nicht mit. Auf Fragen zu Einzelheiten der Startaufträge an SpaceX ging ein Sprecher des Unternehmens mit Sitz in Ottawa nicht ein.</p>



<p>Die Startaufträge für Telstar 18 VANTAGE und 19 VANTAGE alias Telstar 18V und 19V, welche beide von Space Systems/Loral aus Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien basierend auf dem Satellitenbus 1300 gebaut werden, waren bereits 2015 erteilt worden. Dass SpaceX aus den Vereinigten Saaten von Amerika der Auftragnehmer ist, berichtete Telesat erst im Rahmen der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen für 2015.</p>



<p>Nach einem erfolgreichen Start möchte Telesat Telstar 18V bei 138 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) positionieren. Von dort aus soll der Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von über 15 Jahren im K<sub>u</sub>-Band-Bereich die Versorgung der für Telesat wachsenden Märkte in China, in der Mongolei, in Südostasien und in der Pazifik-Region sicherstellen. Große Regionen Asiens mit Indien und Pakistan im Westen bis Hawaii im Osten will man via Telstar 18V im C-Band-Bereich versorgen und damit auch direkte Verbindungen zwischen beliebigen Standorten in Asien und solchen auf den amerikanischen Kontinenten ermöglichen.</p>



<p>Die APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite alias APSTAR), ein chinesischer Kommunikationssatellitenbetreiber mit Sitz in Hongkong, beteiligt sich finanziell mit über 50% an der Realisierung von Telstar 18V. Der Satellit wird im Netz von APSTAR als APStar 5C zum Einsatz kommen und die Nachfolge von APStar 5 alias Telstar 18 antreten.</p>



<p>Telstar 18 befindet sich seit dem 29. Juni 2004 im All, seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 13 Jahre. Lässt sich der derzeitige Plan wie vorgesehen umsetzen, ließe sich der alte Satellit also mehr oder weniger rechtzeitig ablösen. Telstar 18 befand sich wegen eines Fehlers der Trägerrakete vom Typ Zenit unmittelbar nach seinem Aussetzen im All auf einer zu niedrigen Umlaufbahn. Mit den Bordtriebwerken von Telstar 18 konnte der Mangel an Flughöhe auf Kosten einer größeren Menge verbrauchten Treibstoffs ausgeglichen werden und Telesat war es möglich, den Satelliten an der vorgesehen Position zu betreiben. Bereits verbrauchter Treibstoff reduzierte allerdings die Menge, die für im Verlauf der Betriebszeit des Satelliten regelmäßig durchzuführende Manöver zur Verfügung stand.</p>



<p>Telstar 19V, Auslegungsbetriebsdauer wie bei Telstar 18V mehr als 15 Jahre, ist dazu gedacht, im GEO an einer Position von 63 Grad West in Kolokation mit Telstar 14R an der Versorgung der beiden amerikanischen Kontinente mitzuwirken. Telstar 14R alias Estrela do Sul 2 kreist seit seinem Start auf einer Proton-Rakete im Jahr 2011 um die Erde.</p>



<p>Im K<sub>a</sub>-Band-Bereich will Hughes Network Systems LLC (Hughes) Kapazitäten von Telstar 19V verwenden, um Empfänger in Südamerika zu erreichen. Mit der K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast des Satelliten werden außerdem Nutzer im Norden Kanadas, der Karibik und im Gebiet des Nordatlantik adressiert. Für letzteres soll Telstar 19V auch eine Versorgung im K<sub>u</sub>-Band-Bereich ermöglichen. Signale im K<sub>u</sub>-Band von Telstar 19V sind außerdem Empfängern in den Anden und in Brasilien gewidmet.</p>



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		<title>ViaSat bucht Starts bei Arianespace</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/viasat-bucht-starts-bei-arianespace/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 20:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Viasat]]></category>
		<category><![CDATA[ViaSat 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 9. Februar 2016 gab Arianespace bekannt, von ViaSat, einem Anbieter von Breitbanddiensten und Kommunikationstechniklösungen aus Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien, mit dem Start des Kommunikationssatelliten ViaSat 2 und einem Satelliten für die ViaSat-3-Konstellation beauftragt worden zu sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Boeing, SpaceX, SS/L. Sowohl ViaSat 2 als auch der Satellit für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. Februar 2016 gab Arianespace bekannt, von ViaSat, einem Anbieter von Breitbanddiensten und Kommunikationstechniklösungen aus Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien, mit dem Start des Kommunikationssatelliten ViaSat 2 und einem Satelliten für die ViaSat-3-Konstellation beauftragt worden zu sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Arianespace, Boeing, SpaceX, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/BoeingKaSatBasedOn702HPboeing1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/BoeingKaSatBasedOn702HPboeing260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>Boeing-K<sub>a</sub>-Band-Satellit über der <br>Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p>Sowohl ViaSat 2 als auch der Satellit für die ViaSat-3-Konstellation sind Konstruktionen von Boeing Satellite Systems in El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Beide Satelliten werden nach Angaben von Arianespace eine Startmasse im Bereich von 6.400 Kilogramm aufweisen und haben die Aufgabe, im Geostationären Orbit (GEO) im K<sub>a</sub>-Band Kapazitäten bereitzustellen.</p>



<p>ViaSat 2 soll von einer Ariane-5-ECA-Rakete im ersten Quartal 2017 auf einen Geotransferorbit (GTO) gebracht werden, das ViaSat-3-Raumfahrzeug von einer Rakete des gleichen Typs Ende 2019 oder Anfang 2020. Beide Starts werden vom europäischen, in Französisch Guayana gelegenen Raumfahrtzentrum Kourou aus erfolgen.</p>



<p>ViaSat arbeitet am Aufbau einer Infrastruktur, die Nutzern an Land, zu Wasser und in der Luft gleichwertige hochperformante Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet bietet und im Vergleich mit Angeboten anderer Satelliten- und Netzbetreiber bestehen kann. Versorgen will ViaSat mit der Infrastruktur Privatkunden, Unternehmen, Regierungsorganisationen und das Militär.</p>



<p>Mit ViaSat 2 will Viasat die dem eigenen Unternehmen und seinen Kunden zur Verfügung stehende Kapazität im Vergleich zu bisher von ViaSat genutzten Satelliten ungefähr verdoppeln und gleichzeitig etwa das siebenfache an Abdeckung erreichen. ViaSat 2 ist für eine kostengünstigere und schnellere Versorgung in ausgedehnteren Gebieten gedacht und adressiert Kunden in der Karibik, in Nord-, Süd- und Zentralamerika sowie auf Routen von Luft- und Seefahrt über und auf dem Atlantik zwischen Europa und Nordamerika.</p>



<p>Den Bau von ViaSat 2 basierend auf der Plattform BSS-702HP hatte ViaSat im Mai 2013 bei Boeing beauftragt. Boeing hatte sich in einem Bieterwettbewerb gegen Lockheed Martin durchgesetzt. Space Systems/Loral (SS/L), Hersteller von ViaSat 1, kam für ViaSat wegen Patentstreitigkeiten als Lieferant nicht mehr in Frage.</p>



<p>ViaSat warf SS/L vor, dass SS/L Technologien, die ViaSat zum Bau von ViaSat 1 beigesteuert hatte, anschließend unberechtigt bei der Herstellung von Kommunikationssatelliten für andere Abnehmer verwendet habe. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere die Kommunikationssatelliten Jupiter 1 (alias EchoStar 17 / EchoStar XVII) und Jupiter 2 (alias EchoStar 19 / EchoStar XIX) genannt.</p>



<p>Die geplante Auslegungsbetriebsdauer von ViaSat 2 liegt bei über 15 Jahren. Eine Nutzung eines Teils der Kapazitäten des Satelliten, der einen Durchsatz von voraussichtlich 350 Gigabit pro Sekunde möglich macht, durch Xplornet Communications aus Kanada vereinbarten ViaSat und Xplornet am 1. Mai 2014.</p>



<p>Im Januar 2015 beauftragte ViaSat SpaceX mit dem Start des Satelliten, wofür SpaceX eine Rakete vom Typ Falcon 9 Heavy vorsah. Wegen Verzögerungen bei der Entwicklung des bisher leistungsfähigsten Raumfahrtträgers von SpaceX wählte ViaSat zur Absicherung der eigenen Planungen jetzt offensichtlich einen alternativen Startanbieter.</p>



<p>Die ViaSat-3-Konstellation soll zusammen mit einer weiterentwickelten Bodeninfrastruktur ein weltweit verfügbares System für breitbandigen, schnellen Zugriff auf das Internet bilden. Die dafür vorgesehenen Satelliten sollen jeweils einen Durchsatz von über 1.000 Gigabit pro Sekunde bzw. von mehr als einem Terabit pro Sekunde bewältigen.</p>



<p>Insgesamt drei ViaSat-3-Raumfahrzeuge sind geplant. Der erste Satellit ist Empfängern in den beiden amerikanischen Kontinenten gewidmet. Der zweite Erdtrabant wird Nutzer in einer EMEA genannten Region, also solche in Europa, dem mittleren Osten und in Afrika, adressieren. Das dritte Raumfahrzeug ist dafür gedacht, mit seinen Ausleuchtzonen Nutzer im asiatisch-pazifischem Gebiet zu bedienen.</p>



<p>Die ViaSat-3-Raumfahrzeuge werden via ViaSat 2 auf der Plattform BSS-702HP basieren. Ihre Kommunikationsnutzlasten will ViaSat selbst beisteuern. Mit ihrer Hilfe will ViaSats Haushalte künftig mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde, Geschäftskunden gar mit Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde erreichen.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg353508#msg353508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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		<title>Inmarsat I-6 F1 und F2 bei Airbus bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-i-6-f1-und-f2-bei-airbus-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2015 17:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Global Xpress]]></category>
		<category><![CDATA[I-6 F1]]></category>
		<category><![CDATA[I-6 F2]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[L-Band]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space teilte am 24. Dezember 2015 mit, dass er mit dem Bau der beiden Kommunikationssatelliten I-6 F1 und F2 für den Satellitenbetreiber Inmarsat beauftragt wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. / 25. Dezember 2015, 18:35 Uhr. Quellen: Airbus Defence and Space, British Broadcasting Corporation, Inmarsat Die britische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-f16fd997">Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space teilte am 24. Dezember 2015 mit, dass er mit dem Bau der beiden Kommunikationssatelliten I-6 F1 und F2 für den Satellitenbetreiber Inmarsat beauftragt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   / 25. Dezember 2015, 18:35 Uhr.  Quellen: Airbus Defence and Space, British Broadcasting Corporation, Inmarsat </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-569dd783"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Inmarsat6AirbusDefenceandSpaceSAS20151500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Inmarsat6AirbusDefenceandSpaceSAS2015300.jpg" alt="" class="wp-image-10065"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat I-6 Satellit im All &#8211; Illustration
(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure>



<p>Die britische Rundfunkanstalt British Broadcasting Corporation (BBC) meldete, der Auftragswert für die voraussichtlich in Portsmouth und Stevenage im Süden Englands herzustellenden Satelliten liege bei grob geschätzt insgesamt rund 550 Millionen Euro (bzw. ~405 Millionen Pfund Sterling oder ~600 Millionen US-Dollar).</p>



<p>Die zwei neuen Satelliten sind die ersten einer neuen Generation von Raumfahrzeugen für Inmarsat und sind insbesondere für Verbindungen mit mobilen Kommunikationsgeräten und Stationen gedacht.</p>



<p>Der eigenen Angaben zufolge weltweit zweitgrößte Raumfahrtkonzern wird die bisher vielseitigsten Raumfahrzeuge für Inmarsat entwerfen, entwickeln und schließlich in seinen Werken entstehen lassen. Inmarsat I-6 F1 und F2 sollen auf der Plattform Eurostar 3000e von Airbus Defence and Space basieren. In der Bezeichnung des Satellitenbusses steht das &#8222;e&#8220; für &#8222;electric&#8220;. An Bord der neuen Satelliten werden sich ausschließlich elektrische Triebwerke befinden.</p>



<p>Die beiden neuen Raumfahrzeuge profitieren von der elektrischen Antriebstechnik insbesondere in der Art, dass durch die geringere Treibstoffmenge, die für die vorgesehene Missionsdauer mitgeführt werden muss, Massebudget anderweitig verplant werden kann und im konkreten Fall einer außerordentlich umfangreichen fortschrittlichen digitalen Kommunikationsnutzlast zu Gute kommt.</p>



<p>Inmarsat will die Satelliten als Erweiterung und Ergänzung seines im L-Band arbeitenden Satellitenkommunikationsnetzes einsetzen. Letzteres besteht aktuell aus den von Airbus Defence and Space bzw. Astrium gebauten Kommunikationssatelliten Alphasat alias Inmarsat-4A F4 sowie Inmarsat-4 F1 bis F3.</p>



<p>Im K<sub>a</sub>-Band-Bereich sollen Inmarsat I-6 F1 und F2 als Verstärkung von Inmarsats Global-Xpress-Netzwerk der Inmarsat-5-Serie fungieren.</p>



<p>Die neuen Satelliten erhalten jeweils einen großen Antennenreflektor für das L-Band und neun jeweils für mehrere Ausleuchtzonen gleichzeitig verwendbare K<sub>a</sub>-Band-Antennen.</p>



<p>Neuartige digitale Multiplexer sollen es ermöglichen, bis zu 8.000 Kanäle gleichzeitig flexibel zur Verfügung zu stellen und über 200 gerichtete Ausleuchtzonen (spot beams) im L-Band dynamisch mit der jeweils gerade benötigten Leistung zu versorgen. Ausleuchtzonen im K<sub>a</sub>-Band sollen sich auf alle Regionen der sichtbaren Erdscheibe ausrichten und mit einer bedarfsangepassten Kanalanzahl betreiben lassen.</p>



<p>Der Start von Inmarsat I-6 F1 ist nach aktuellem Planungsstand für das Jahr 2020 vorgesehen und erfolgt möglicherweise auf einer Rakete von SpaceX. Das elektrische Antriebssystem des Satelliten wird anschließend zwischen vier und sechs Monate benötigen, um den Satelliten in den Geostationären Orbit (GEO) und dort auf die vorgesehene Position zu bringen.</p>



<p>Als Auslegungsbetriebsdauer des Inmarsat I-6 F1, bei dem es sich um das 50. auf dem Bus E3000 basierende georderte Raumfahrzeug handelt, nennt Airbus Defence and Space über 15 Jahre.</p>



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<ul class="wp-block-list">
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</ul>
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