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	<title>KAGUYA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>KAGUYA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Neue hochauflösende Karte des Mondes</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-hochaufloesende-karte-des-mondes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 10:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Weltraumbehörde Jaxa hat am Mittwoch, dem 9. April 2008 zum ersten Mal eine hochauflösende Karte des Mondes veröffentlicht, die mit Hilfe des Laseraltimeters (LALT) des Mondsatelliten Kaguya (Selene) erstellt wurden. Ein Beitrag von Markus Rösken. Quelle: JAXA. Die Karte liefert mit über 6 Millionen Bildpunkten die bisher präziseste Darstellung des Erdtrabanten. Zum ersten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Weltraumbehörde Jaxa hat am Mittwoch, dem 9. April 2008 zum ersten Mal eine hochauflösende Karte des Mondes veröffentlicht, die mit Hilfe des Laseraltimeters (LALT) des Mondsatelliten Kaguya (Selene) erstellt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Markus Rösken. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karte liefert mit über 6 Millionen Bildpunkten die bisher präziseste Darstellung des Erdtrabanten. Zum ersten Mal wurden dabei auch die Gebiete über dem 75. Breitengrad mit hoher Genauigkeit kartographiert, die bisher noch relativ unbekannt waren. Die Kompilation der Daten dauerte insgesamt über zwei Wochen. Auf der Homepage der Jaxa finden sich zum Vergleich zwei Karten, rechts die bisherige Karte der Clementine-Mission von 1994, links die neue, von Kaguya fotografierte Version. 
<br>
Die Webseite, von der sich das Bildmaterial herunterladen lässt, ist bisher nur in japanisch <a href="https://www.jaxa.jp/press/2008/04/20080409_kaguya_j.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">verfügbar</a>. 
</p>
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		<title>Kaguya legt richtig los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kaguya-legt-richtig-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 10:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Mondsonde SELENE / Kaguya ist in den regulären Arbeitsbetrieb übergegangen. Damit steht der bislang genausten Untersuchung des Mondes nichts mehr im Wege. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: JAXA. Die Sonde Kaguya, die als Zweitnamen den der japanischen Mondprinzessin SELENE trägt, ist in den Arbeitsmodus übergegangen. Bis zum 21. Dezember hatte die japanische [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Mondsonde SELENE / Kaguya ist in den regulären Arbeitsbetrieb übergegangen. Damit steht der bislang genausten Untersuchung des Mondes nichts mehr im Wege.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122007115456_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122007115456_small_1.jpg" alt="NASA / JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Vergleich der hochauflösenden HiRes-Kamera an Bord der NASA-Sonde 
<i>Clementine</i>
 mit der 
<i>Terrain Camera</i>
 
<i>Kaguya</i>
s. 
<br>
(Bild: NASA / JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonde <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal">Kaguya</a>, die als Zweitnamen den der japanischen Mondprinzessin SELENE trägt, ist in den Arbeitsmodus übergegangen. Bis zum 21. Dezember hatte die japanische Raumfahrtbehörde JAXA die 13 Instrumente ausgiebig getestet.  <br>Am 14. September 2007 war Kaguya an Bord einer japanischen HII-A-Rakete gestartet (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Eine publikumswirksame Neuheit an Bord der Sonde ist eine HDTV-Kamera, die bereits einen Monat nach dem Start erste hochaufgelöste Videos von Erde und Mond <a href="https://www.raumfahrer.net/kaguya-zeigt-uns-die-erde/" data-wpel-link="internal">übermittelte</a>.  <br>Jedoch musste die JAXA bereits erste Probleme einräumen. So seien zwei Instrumente nicht in der Lage, ihre volle Auflösungsfähigkeit zu erreichen. Dies betrifft das Röntgenspektrometer sowie das Spektrometer für geladene Partikel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Kaguya beginnt die genauste Erforschung des Erdtrabanten seit dem Apollo-Programm. Die Mission spiegelt dabei das internationale Interesse am Mond wider, der bereits in diesem Jahr Besuch der chinesischen Sonde Change`e-1 <a href="https://www.raumfahrer.net/change-1-umkreist-den-mond/" data-wpel-link="internal">erhielt</a>. Weitere Missionen aus Indien, den USA, Europa und Deutschland sind in Planung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein von Kaguya aufgenommenes Video mit dem Erdaufgang über dem Mond finden Sie hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EkHuRRDshhg" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Erdaufgang</a></p>
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		<item>
		<title>Kaguya zeigt uns die Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kaguya-zeigt-uns-die-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 01:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Mondsonde Kaguya hat während ihres Fluges zum Mond ein neues Bild von der Erde geschossen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Jaxa/ISAS. Vertont von Karl Urban. An Bord von Kaguya ist eine High-Definition-TV-Kamera, die in Zukunft faszinierende Videos aus dem Mondorbit liefern soll. Auf ihrem kurzen Flug von der Erde hinüber zum Mond, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Mondsonde Kaguya hat während ihres Fluges zum Mond ein neues Bild von der Erde geschossen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Jaxa/ISAS. Vertont von Karl Urban.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-12-25-10699.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102007031804_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102007031804_small_1.jpg" alt="Jaxa/ISAS" width="550" height="309"/></a><figcaption>
Videostandbild der Erde aus 110.000 km Entfernung. 
<br>
(Bild: Jaxa/NHK)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von <i>Kaguya</i> ist eine High-Definition-TV-Kamera, die in Zukunft faszinierende Videos aus dem Mondorbit liefern soll. Auf ihrem kurzen Flug von der Erde hinüber zum Mond, aus 110.000 Kilometern Entfernung, hat die JAXA Tests mit der Kamera gefahren und als Appetitanreger folgendes Video-Standbild veröffentlicht: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann dieses Bild nicht mit der Qualität einer spezialisierten Standbildkamera mithalten, aber es verspricht doch einiges für die Qualität der zukünftigen Videos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Tagen soll <i>Kaguya</i> ihren derzeit noch sehr weiten und exzentrischen Mondorbit immer weiter verringern. Dabei werden auch die beiden Zusatzsatelliten ausgesetzt. Ab dem 19. Oktober soll der endgültige Mondorbit erreicht werden und kann die Beobachtungsphase beginnen. </p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Kaguyas Start</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal">SELENE &#8211; oder Kaguya, die Prinzessin vom Mond</a></li></ul>
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		<title>SELENE &#8211; oder Kaguya, die Prinzessin vom Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 15:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist die umfangreichste Mondmission seit Apollo 17 und die größte japanische Raumsonde aller Zeiten. Am 14. September startete SELENE / Kaguya Ein Beitrag von Markus Rösken&#160;und&#160;Karl Urban ÜbersichtAm 14. September 2007 startet die japanische Weltraumbehörde JAXA ihre erste Mondmission, den Orbiter Kaguya / SELENE (Selenological and Engineering Explorer). SELENE ist dabei der Konstruktionsname, Kaguya die Betriebsbezeichnung. Nach dem Start wird SELENE die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Sie ist die umfangreichste Mondmission seit Apollo 17 und die größte japanische Raumsonde aller Zeiten. Am 14. September startete SELENE / Kaguya</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Markus Rösken&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übersicht</strong><br>Am 14. September 2007 <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">startet</a> die japanische Weltraumbehörde JAXA ihre erste Mondmission, den Orbiter <em>Kaguya</em> / SELENE (<strong>Sel</strong>enological and <strong>En</strong>gineering <strong>E</strong>xplorer). SELENE ist dabei der Konstruktionsname, <em>Kaguya</em> die Betriebsbezeichnung. Nach dem Start wird SELENE die Erde zweimal umrunden, um dann einen Orbit um den Mond zu erreichen. Dann wird sich der Satellit von den Subsatelliten VRAD sowie <em>Relay Satellite</em> trennen und den Mond aus einer Höhe von 100 Kilometern über ein Jahr beobachten. Der Mutterorbiter mit einer Masse von rund drei Tonnen stellt die technisch wie wissenschaftlich aufwändigste Mondsonde seit dem Apollo-Programm dar. Sie soll mindestens ein Jahr arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Instrumente</strong><br>An Bord befinden sich 13 wissenschaftliche Instrumente. Das&nbsp;<strong>Röntgenspektrometer XRS</strong>&nbsp;soll die am häufigsten auftretenden chemischen Elemente der Mondkruste mit einer hohen räumlichen Auflösung von mindestens 20 Kilometern pro Pixel kartieren, darunter Silizium, Magnesium, Aluminium, Kalzium, Titan, Eisen und andere. Solare Röntgenstrahlung fällt auf die Mondoberfläche und regt dort die obersten Atome an. Diese fallen wenig später in ihren Grundzustand zurück und geben dabei erneut Röntgenstrahlung ab, die elementspezifisch ist. Damit kann man die Zusammensetzung des Gesteinstyps jeder geologischen Einheit des Mondes (wie von Kratern und Maria) bestimmen. Vergleichbare Daten waren bisher nur über Gesteinsproben der sechs durchgeführten Mondlandungen möglich. Man erhofft sich, aus der globalen Verteilung der Gesteine Rückschlüsse auf den Ursprung des Mondes ziehen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong><em>Charged Particle Spectrometer</em>&nbsp;(CPS)</strong>&nbsp;besteht aus zwei Komponenten, die zum einen Alphateilchen von der Mondoberfläche messen, welche Radon und Polonium bei ihrem radioaktiven Zerfall abgeben. Daraus lässt sich die Krustenbewegung in den vergangenen 50 Jahren nachvollziehen. Zum anderen wird die kosmische und galaktische Gammastrahlung um den Mond gemessen, um die Gefährdung für den Menschen besser einschätzen zu können. Das&nbsp;<strong>Gamma Ray Spectrometer</strong>&nbsp;(GRS) kann daneben die Menge der auf der Mondoberfläche vorkommenden Elemente bestimmen. So ist es möglich, eine Rohstoffkartierung des Mondes vorzunehmen. Die Daten des GRS werden die der NASA-Sonden&nbsp;<em>Clementine</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Lunar Prospector</em>&nbsp;überprüfen, wonach es an Nord- und Südpol des Mondes Wassereisvorkommen gibt, was essentiell für eine bemannte Station auf dem Erdtrabanten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befinden sich drei Instrumente zur optischen Aufnahme der Mondoberfläche. Die&nbsp;<strong><em>Terrain Camera</em>&nbsp;(TC)</strong>, der&nbsp;<strong><em>Multiband Imager</em>&nbsp;(MI)</strong>&nbsp;sowie der&nbsp;<strong><em>Spectral Profiler</em>&nbsp;(SP)</strong>. Ähnlich wie die&nbsp;Marskamera HRSC&nbsp;der ESA an Bord von&nbsp;<em>Mars Express</em>&nbsp;ist die TC in der Lage, stereoskopische Aufnahmen zu machen. Dabei ist ständig ein Kameraauge nach „hinten“, ein weiteres nach „vorn“ gerichtet, so dass von der überflogenen Fläche Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln zur Verfügung stehen, aus denen sich Stereobilder (Anaglyphen) errechnen lassen. MI blickt dagegen ständig mit zwei Teleskopen nach Nadir und lichtet den Boden in neun verschiedenen Wellenlängen direkt von oben ab. Das Spektrometer SP spaltet das ankommende Licht mit Hilfe von Gittern in 296 verschiedene Wellenlängen auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die optischen Komponenten sind in der Lage, Informationen über Topografie, Geologie und Mineralogie der Mondoberfläche zu liefern. Im Rahmen der&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/die-mond-sonde-clementine/" data-wpel-link="internal">Clementine-Mission</a>&nbsp;war es 1994 möglich, durch ein Schwenken der Kamera auf einem schmalen Streifen eine stereoskopische Aufnahme zu erstellen. Auf globalem Maßstab ist das aber bisher noch nicht erfolgt. Dies ist vor allem verwunderlich, als es doch seit der Mission Mars Express sogar eine Vielzahl an Anaglyphen vom Mars gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Laseraltimeter LALT</strong>&nbsp;misst während des Überflugs ständig die Entfernung zwischen SELENE und dem Boden. So ist es möglich, ein globales topgrafisches Geländemodell der Mondoberfläche zu errechnen. Die Genauigkeit bisheriger Daten beträgt einige 100 Meter und soll nun auf fünf Meter verbessert werden. An der Auswertung der Altimeterdaten ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)&nbsp;beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der&nbsp;<strong><em>Lunar Radar Sounder</em>&nbsp;(LRS)</strong>&nbsp;sendet kontinuierlich Radarwellen mit einer Frequenz von fünf MHz auf die Mondoberfläche. Dazu werden zwei Antennen verwendet, die der Orbiter auf eine Spannweite von 30 Metern aufspannt. Radarwellen können dazu verwendet werden, unter die mit bloßem Auge sichtbare Mondoberfläche zu blicken. Thermische Anomalien und geologische Diskontinuitäten im Untergrund reflektieren die ankommenden Radarsignale und können so erkannt werden. Mit dem Experiment soll der Mondboden mehrere Kilometer tief durchleuchtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe der beiden&nbsp;<strong>Subsatelliten</strong>&nbsp;VRAD und&nbsp;<em>Relay Satellite</em>, deren Position durch differentielle&nbsp;<em>Very Long Baseline Interferometry</em>&nbsp;(VLBI) exakt bekannt ist, kann erstmals das Gravitationsfeld der erdabgewandten Mondrückseite genau vermessen werden. Gleichzeitig dient der&nbsp;<em>Relay Satellite</em>&nbsp;der Muttersonde zur Kommunikation mit der Erde, wenn diese sich im Mondschatten befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besitzt der Mond eine Ionosphäre, also eine Region, in der geladene Teilchen und freie Elektronen vermehrt auftreten? Diese Frage soll das&nbsp;<strong><em>Radio Science</em></strong>-Experiment klären. Radiosignale, die zu Kommunikationszwecken zur Erde gesendet werden, müssten durch den Einfluss einer lunaren Ionosphäre eine Frequenzänderung erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Magnetometer LMAG</strong>&nbsp;ist in der Lage, magnetische Anomalien des Mondes mit einer Genauigkeit von einem Hunderttausendstel des Erdmagnetfelds zu messen. Dadurch möchte man besser verstehen, wie die Anomalien entstanden sind und wie sie sich in der Gegenwart entwickeln. Gemeinsam mit dem&nbsp;<strong><em>Plasma Energy Angle and Composition Experiment</em>&nbsp;(PACE)</strong>&nbsp;soll zudem die Plasmaumgebung des Erdenbegleiters untersucht werden. Jüngeren erdgebundenen Beobachtungen zufolge besitzt der Mond eine sehr dünne Atmosphäre aus Alkali-Ionen. Man geht davon aus, dass diese Teilchen aus dem Sonnenwind stammen. Allerdings könnte zumindest ein Teil von ihnen auch vom Mond selbst kommen. Für die Öffentlichkeitsarbeit befindet sich eine&nbsp;<strong>HDTV-Kamera</strong>&nbsp;mit an Bord, die unter anderem Fernsehbilder vom Aufgang der Erde über dem Mondhorizont liefern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei weitere Instrumente untersuchen die Erde vom Mond aus. Auf einer zweiachsigen Montierung befestigt, blicken die&nbsp;<strong><em>Upper Atmosphere and Plasma Imager</em>&nbsp;(UPI)</strong>&nbsp;immer in Richtung Blauer Planet, wenn dieser nicht gerade durch den Mond bedeckt ist. Sie detektieren zum Leuchten angeregte Sauerstoff- und Heliumatome der Erdatmosphäre und können so den&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Airglow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airglow</a>&nbsp;sowie Polarlichter beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsziele</strong><br>Wie die Erde unterliegt auch der Mond geophysischen Veränderungen, die allerdings noch relativ unbekannt sind. Herauszufinden, ob und in welchem Ausmaße es Veränderungen der Oberfläche, tektonische Aktivität und dergleichen gibt oder in der Vergangenheit gab, ist eine der Hauptaufgaben der Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin soll untersucht werden, welchen Einfluss die direkte Sonneneinstrahlung auf die Mondoberfläche hat. Sollte der praktisch atmosphärenfreie Mond dauerhaftes Ziel von Menschen werden, so ist der direkte Einfluss der Sonne einer der wichtigsten Faktoren, mit denen sich die Forschung zu beschäftigen hat. Über das Leben in Raumstationen ist durch die Erfahrungen der Mir oder der ISS bereits einiges bekannt. Eine menschliche Existenz auf einem anderen Himmelskörper stellt jedoch eine weitaus größere Aufgabe dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SELENE – Auswirkungen auf Japan</strong><br>SELENE ist nicht die erste&nbsp;<a href="https://www.bernd-leitenberger.de/raumsonden-jap.shtml" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">japanische Raumsonde</a>&nbsp;zum Erdtrabanten. Bereits 1990 wurde die&nbsp;<em>Hiten</em>&nbsp;(<em>Muses-A</em>)-Mission gestartet, die einen winzigen Satelliten namens&nbsp;<em>Hagoromo</em>&nbsp;in den Mondorbit befördern sollte, was nicht gelang. Jedoch erreichte die Muttersonde selbst in einer erweiterten Missionsphase erfolgreich einen Mondorbit. Die Mission war primär nicht zur Erforschung des Mondes, sondern zur Sammlung erster Erfahrungen in der Weltraumnavigation gedacht. Die SELENE-Mission ist in diesem Sinne tatsächlich die erste wissenschaftliche Mondmission Japans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunft der japanischen Raumfahrt hängt – wie auch in allen anderen Raumfahrt-treibenden Ländern – in hohem Maße von der Bezuschussung durch staatliche und wirtschaftliche Kräfte ab sowie davon, in wie weit die Weltraumindustrie als wichtiger Wirtschaftszweig in das Zentrum der Wahrnehmung gerät.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Japan könnte aber eine wichtige Rolle spielen, den zivilen und wissenschaftlichen Faktor auch global zu manifestieren. Die japanische Raumfahrt zeichnet sich durch exzellente internationale Bindungen, einen intellektuellen und wirtschaftlich orientierten Führungsstab, technologische Spitzenqualitäten und enormen Forschungsdrang aus. Im Gegensatz zu anderen Raumfahrtprogrammen ist die japanische Raumfahrt (<a href="https://www.raumfahrer.net/japan-militarisiert-sein-weltraumprogramm/" data-wpel-link="internal">derzeit noch</a>) weniger von militärischen Faktoren betroffen, sondern hat in der Region eine Führungsrolle bei der Erdbeobachtung und dem Katastrophenschutz übernommen. Zur Erforschung extraterrestrischer Körper hat das Land einige spektakuläre Missionen gestartet (<a href="https://www.raumfahrer.net/nozomi-hoffentlich-zum-mars/" data-wpel-link="internal">Nozomi</a>,&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/hayabusa-japaner-sind-zaeh/" data-wpel-link="internal">Hayabusa</a>). Gelingt es der JAXA tatsächlich, mit SELENE der internationalen Mondforschung einen kräftigen Anschub zu geben, dürfte nicht nur in Japan das Interesse an der Raumfahrt und an eines Tages wieder bemannten Besuchen des Erdtrabanten stark ansteigen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal">SELENE &#8211; oder Kaguya, die Prinzessin vom Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>SELENE ist auf dem Weg zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 15:02:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31038</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pünktlich um 3:31 Uhr (MESZ) hebt die japanische Raumsonde SELENE (Kaguya) an Bord einer HII-A-Rakete ab. Damit ist die aufwändigste Mondmission seit dem Apollo-Programm auf dem Weg. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: JAXA / Raumfahrer.net. Vertont von Karl Urban. SELENE (Selenological and Engineering Explorer), der kürzlich von der japanischen Raumfahrtbehörde den Beinamen Kaguya erhielt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich um 3:31 Uhr (MESZ) hebt die japanische Raumsonde SELENE (Kaguya) an Bord einer HII-A-Rakete ab. Damit ist die aufwändigste Mondmission seit dem Apollo-Programm auf dem Weg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: JAXA / Raumfahrer.net. Vertont von Karl Urban.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-12-25-10699.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092007170234_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092007170234_small_1.jpg" alt="JAXA / MHI Photo" width="260"/></a><figcaption>
Start der HII-A-Rakete mit SELENE / Kaguya 
<br>
(Bild: JAXA / MHI Photo)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SELENE (<strong>Sel</strong>enological and <strong>E</strong>ngineering <strong>E</strong>xplorer), der kürzlich von der japanischen Raumfahrtbehörde den Beinamen Kaguya erhielt, startete am 14. September um 10:31 Uhr Ortzeit (3:31 Uhr MESZ) vom Weltraumbahnhof <i>Tanegashima Space Center</i> an Bord einer HII-A-Trägerrakete. Der Start, der ursprünglich für den 16. August geplant gewesen war, wurde am vergangenen Dienstag erneut um 24 Stunden verschoben. Ursache hierfür waren schlechte Wetterbedingungen auf der gleichnamigen Insel <i>Tanegashima</i>. Die Sonde ist nun in einem Erdorbit und wird von hier in Kürze zum Mond aufbrechen.  <br>Die Sonde besteht aus drei Satelliten: Während VRAD sowie <i>Relay Satellite</i> die Aufgabe haben, den Kontakt zur Sonde im Mondschatten aufrechtzuerhalten und bei der Vermessung des Gravitationsfeldes helfen, trägt die drei Tonnen schwere Muttersonde mit 13 Instrumenten die Hauptverantwortung der Mission. So sollen unter anderem Topografie, Geologie, Mineralogie, Gravitation und Ionosphäre genauer untersucht werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092007170234_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092007170234_small_2.jpg" alt="JAXA / Akihiro Ikeshita" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Ansicht von SELENE nach dem Start 
<br>
(Bild: JAXA / Akihiro Ikeshita)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz zweier amerikanischer Mondmissionen in den 1990er Jahren stellt SELENE die aufwändigste Sonde zum Erdtrabanten seit der letzten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mondlandung" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mondlandung von <i>Apollo 17</i></a> im Jahr 1972 dar. <i><a href="https://www.raumfahrer.net/die-mond-sonde-clementine/" data-wpel-link="internal">Clementine</a></i> (1994) und <i>Lunar Prospector</i> (1998/99) waren kleinere und kostengünstigere Missionen gewesen, deren wissenschaftliches Forschungsprogramm nicht an die Fülle an Daten heranreicht, die SELENE liefern kann. Die japanische Sonde soll mindestens ein Jahr im Mondorbit arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsverlauf: Die nächsten Schritte</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>bis 30.9. <strong>im Erdorbit</strong></li><li>ab 4.10. <strong>im Mondorbit</strong></li><li>10.10. <strong>Abkopplung des <i>Relay Satellite</i></strong></li><li>16.10. <strong>Abkopplung des VRAD-Subsatelliten</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über SELENE finden Sie in unserem ausführlichen <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal">Beitrag</a> zur Mission. Alle Ergebnisse der Mission finden Sie selbstverständlich aktuell auf Raumfahrer.net. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Bilder vom Start finden Sie hier. [Edit 2021: leider nicht mehr &#8230; japanische Webseite nicht verfügbar.]  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>SELENE startet 24 Stunden später</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/selene-startet-24-stunden-spaeter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 08:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[KAGUYA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ursprünglich für Donnerstag geplante Start der japanischen Mondsonde wurde um einen Tag verschoben. Ursache sind schlechte Wetterbedingungen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: JAXA. Wie die japanische Raumfahrtagentur JAXA bereits gestern mitteilte wird der Start der drei-Tonnen-Mondsonde SELENE (Kaguya) um 24 Stunden verschoben. Die Wettervorhersagen hätten gezeigt, dass sich eine Aufnahme des Countdowns unter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der ursprünglich für Donnerstag geplante Start der japanischen Mondsonde wurde um einen Tag verschoben. Ursache sind schlechte Wetterbedingungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die japanische Raumfahrtagentur JAXA bereits gestern mitteilte wird der Start der drei-Tonnen-Mondsonde SELENE (Kaguya) um 24 Stunden verschoben. Die Wettervorhersagen hätten gezeigt, dass sich eine Aufnahme des Countdowns unter den aktuellen Bedingungen nicht lohne. Der Start von SELENE war bereits im August um einen Monat verschoben worden, nachdem man einen Hardwaredefekt an beiden Subsatelliten des Raumschiffs entdeckt hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start ist nun am Freitag, dem 14. September um 3:31:01 Uhr (MESZ) bzw. 10:31:01 Uhr Ortszeit geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net wird Sie natürlich zeitnah über den Start informieren. In der kommenden Ausgabe des E-Mail-Magazins InSpace finden Sie einen ausführlichen Artikel über die Mission. Aktuelle Informationen finden Sie daneben im Forum Raumcon, wo der Start an <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4130.msg72950#msg72950" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">dieser</a> Stelle minutiös verfolgt werden wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Starttermin für Mondmission SELENE</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-starttermin-fuer-mondmission-selene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 07:09:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[KAGUYA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der japanische Mondorbiter KAGUYA soll nach dem Austausch mutmaßlich falsch eingebauter Komponenten an Bord seiner beiden kleinen Tochtersatelliten nun im September zum Erdtrabanten aufbrechen. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: JAXA. Wenige Wochen vor dem für den 16. August geplanten Start der äußerst ambitionierten japanischen Mondmission SELENE entdeckten Techniker bei routinemäßigen Tests an einem anderen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der japanische Mondorbiter <i>KAGUYA</i> soll nach dem Austausch mutmaßlich falsch eingebauter Komponenten an Bord seiner beiden kleinen Tochtersatelliten nun im September zum Erdtrabanten aufbrechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Wochen vor dem für den 16. August geplanten Start der äußerst ambitionierten japanischen Mondmission <i>SELENE</i> entdeckten Techniker bei routinemäßigen Tests an einem anderen Satelliten, dass Kondensatoren falsch eingebaut worden sind. Eine daraufhin vorgenommene Überprüfung von <i>KAGUYA</i> und seinen beiden Tochtersatelliten führte zur Entdeckung von dort ebenfalls fehlerhaft eingebauten Kondensatoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach erfolgter Fehlerbehebung hat die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Japan_Aerospace_Exploration_Agency" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">japanische Raumfahrtagentur <i>JAXA</i></a> den neuen Starttermin nun auf den 13. September um 03:35 Uhr (MESZ) festgelegt. Als Trägerrakete wird eine <i>H-IIA</i> zum Einsatz kommen, der Start wird vom Tanegashima Space Center aus &#8211; auf einer kleinen Insel südlich der japanischen Hauptinseln gelegen &#8211; erfolgen. Nach Informationen der <i>JAXA</i> soll der Start live übertragen werden, allerdings ist derzeit noch ungewiss, ob dies auch in Form einer Internet-Übertragung geschehen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechtzeitig vor dem Start werden wir Sie auf <i>Raumfahrer.net</i> ausführlich über diese umfassendste robotische Mondmission seit den 1960er Jahren informieren. Über <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4130.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">diesen Link</a> gelangen Sie zur laufenden Diskussion zur Mission <i>SELENE</i> in unserem Forum <a href="https://forum.raumfahrer.net" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><i>RaumCon</i></a>. 
</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start der Mondmission SELENE verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-mondmission-selene-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 11:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[KAGUYA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für den 16. August geplante Start des japanischen Mondorbiters KAGUYA mitsamt zweier Tochtersatelliten im Rahmen der Mission SELENE ist wegen technischer Probleme verschoben worden. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: JAXA. Ein neuer Starttermin steht nach Auskunft der japanischen Raumfahrtagentur JAXA noch nicht fest. Die Ursache für die nun erfolgte Startverschiebung sind fehlerhaft eingebaute [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für den 16. August geplante Start des japanischen Mondorbiters <i>KAGUYA</i> mitsamt zweier Tochtersatelliten im Rahmen der Mission <i>SELENE</i> ist wegen technischer Probleme verschoben worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Starttermin steht nach Auskunft der japanischen Raumfahrtagentur JAXA noch nicht fest. Die Ursache für die nun erfolgte Startverschiebung sind fehlerhaft eingebaute Kondensatoren in den beiden kleinen Tochtersatelliten von <i>KAGUYA</i>. Entdeckt worden ist dieser Fehler bei routinemäßigen Tests eines anderen japanischen Satelliten, woraufhin auch die insgesamt drei Satelliten der Mondmission <i>SELENE</i> überprüft worden sind. Beim Hauptsatelliten <i>KAGUYA</i> wurde der Fehler nicht festgestellt, wohl aber bei den beiden Tochtersatelliten, wo je ein Kondensator mit fehlerhafter Polarität eingebaut worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission <i>SELENE</i> (&#8222;<strong>Sel</strong>enological and <strong>En</strong>gineering <strong>E</strong>xplorer&#8220;) besteht aus dem Hauptsatelliten <i>KAGUYA</i> mit drei Tonnen Masse und Abmessungen von 2,1 × 2,1 × 4,2 Metern sowie zwei kleinen &#8222;Tochtersatelliten&#8220;, die nach dem Einschwenken in eine Mondumlaufbahn vom Hauptsatelliten ausgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechtzeitig vor dem Start der Mission werden wir Sie auf <i>Raumfahrer.net</i> ausführlich über diese ambitionierte japanische Mondmission informieren.   
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-der-mondmission-selene-verschoben/" data-wpel-link="internal">Start der Mondmission SELENE verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste japanische Mondsonde startet Mitte August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-japanische-mondsonde-startet-mitte-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 21:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[KAGUYA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30938</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. August soll die japanische Mondsonde KAGUYA alias SELENE vom Tanegashima Space Center im Süden Japans aus ihre Reise zum Erdtrabanten beginnen. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: JAXA. Um 02:30 Uhr (MESZ) soll an diesem Tag eine Trägerrakete vom Typ H-IIA die erste Mondsonde der japanischen Raumfahrtagentur JAXA auf den Weg zu unserem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erste-japanische-mondsonde-startet-mitte-august/" data-wpel-link="internal">Erste japanische Mondsonde startet Mitte August</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. August soll die japanische Mondsonde <i>KAGUYA</i> alias <i>SELENE</i> vom Tanegashima Space Center im Süden Japans aus ihre Reise zum Erdtrabanten beginnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: JAXA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 02:30 Uhr (MESZ) soll an diesem Tag eine Trägerrakete vom Typ <i>H-IIA</i> die erste Mondsonde der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Japan_Aerospace_Exploration_Agency" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">japanischen Raumfahrtagentur JAXA</a> auf den Weg zu unserem natürlichen Begleiter bringen. Die Mission <i>SELENE</i> (&#8222;<strong>Sel</strong>enological and <strong>En</strong>gineering <strong>E</strong>xplorer&#8220;) besteht aus einem Hauptsatelliten mit drei Tonnen Masse und Abmessungen von 2,1 × 2,1 × 4,2 Metern sowie zwei kleinen &#8222;Tochtersatelliten&#8220;, die nach dem Einschwenken in eine Mondumlaufbahn vom Hauptsatelliten ausgesetzt werden. <br> Nach rund fünf Tagen Flugdauer wird <i>KAGUYA</i> &#8211; so der im Rahmen eines landesweiten Wettbewerbs bestimmte Name des Orbiters &#8211; in eine kreisrunde polare Umlaufbahn mit 100 Kilometern Höhe um den Mond einschwenken. Die beiden mitgeführten Satelliten werden nach der Abtrennung von <i>KAGUYA</i> jeweils einen stark elliptischen Orbit einnehmen. Insgesamt verfügt die Mission <i>SELENE</i> über 14 wissenschaftliche Instrumente, um verschiedenste Aspekte des irdischen Trabanten untersuchen zu können. Als minimale Missionsdauer wird ein Jahr angestrebt, eventuell erfolgt im Laufe der Mission auch eine Absenkung der Umlaufbahn von <i>KAGUYA</i> auf nur noch 40 bis 70 Kilometer Höhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechtzeitig vor dem Start Mitte August werden wir Sie auf <i>Raumfahrer.net</i> ausführlich über diese beeindruckende Mondmission informieren.   
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erste-japanische-mondsonde-startet-mitte-august/" data-wpel-link="internal">Erste japanische Mondsonde startet Mitte August</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit dem JAXA-Chef</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/interview-mit-dem-jaxa-chef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenforschung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=73513</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kürzlich veröffentlichte die japanische Raumfahrtagentur JAXA ein Interview mit ihrem Vorsitzenden Keiji Tachikawa, der einen Blick wirft auf die japanischen Aktivitäten und die Ereignisse im Jahr 2007. Autor: Markus Rösken &#8222;Auch dieses Jahr hege ich große Erwartung an das japanische Weltraumprogramm. Letztes Jahr haben wir sechs Raketen gestartet und werden auch in diesem Jahr zwei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kürzlich veröffentlichte die japanische Raumfahrtagentur JAXA ein Interview mit ihrem Vorsitzenden Keiji Tachikawa, der einen Blick wirft auf die japanischen Aktivitäten und die Ereignisse im Jahr 2007.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Markus Rösken</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_01.jpg" alt="" width="266" height="193"/><figcaption>Keiji Tachikawa<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Auch dieses Jahr hege ich große Erwartung an das japanische Weltraumprogramm. Letztes Jahr haben wir sechs Raketen gestartet und werden auch in diesem Jahr zwei weitere starten, die komplett in Japan gebaut wurden. Außerdem wird ein Space Shuttle das japanische Experimentiermodul für die ISS liefern. Es wird eine Menge Events geben, und ich würde mich freuen, wenn Sie Interesse an unserer Arbeit zeigen würden. Wir strengen uns für den Erfolg an.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie verlief das letzte Jahr?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_02.jpg" alt="" width="269" height="152"/><figcaption>Start der H-II A -11 im Dezember 2006<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> &#8222;Letztes Jahr hatten wir sowohl mit M-V als auch mit H-II A Raketen insgesamt sechs erfolgreiche Starts. Das ist Bahn brechend für die Jaxa. Die H-II A haben wir sogar vier Mal davon gestartet. Das hat drei Gründe: In den Monaten Januar bis Februar haben wir innerhalb des von dreißig Tagen zwei Raketen gestartet und bewiesen, dass das innerhalb eines so kurzen Zeitraums möglich ist. Zweitens haben wir im Dezember letzten Jahres zum ersten Mal eine H-II A [204] Rakete mit vier Hilfsboostern ausgerüstet, so dass das Lineup der H-II A Familie nun aus vier Versionen besteht. Drittens hat Japan nun zum ersten Mal zehn Raketen des gleichen Typs gestartet. Unter den elf H-II A Raketen war ein Fehlschlag darunter, was die Erfolgschance auf über 90% erhöht. Zudem haben wir innerhalb von 10 Monaten sechs M-V Raketen Missionen erfolgreich zum Abschluss gebracht. Deshalb glaube ich, dass unsere Zuverlässigkeitsrate durchaus auf einem internationalen Level ist.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_03.jpg" alt="" width="269" height="152"/><figcaption>Röntgenstrahlteleskop Akari<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit sind wir auch auf dem Feld der Weltraumforschung stark. Zum Beispiel haben wir mit den Röntgenstrahlensatelliten Suzaku, dem Infrarotsatelliten Akari und dem Sonnenforschungssatelliten Hinode und so weiter einen hohen internationalen Stellenwert bekommen. Besonders konzentrieren wir uns auf unser Spezialfeld, der Röntgenstrahlung. Die Auflösung ist im Vergleich mit anderen Satelliten wesentlich besser, so dass wir hoffen dadurch neue Erkenntnisse zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden großen Antennen des Kommunikationssatelliten Kiku 8, der letztes Jahr mit der H-II A 8 gestarteten war, war ebenfalls ein voller Erfolg. Durch Kiku 8 wird der Empfang von sich bewegenden Handys und Laptops um einiges verbessert. Da der Empfang jetzt überall möglich ist, wird er zum Beispiel für den Katastrophenschutz, in den Bergen, auf hoher See oder überall dort eingesetzt, wo kein Sendemast verfügbar ist. Ich denke, dass das in vielen Bereichen sehr nützlich für uns ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außer, dass wir letztes Jahr unsere Verlässlichkeit erhöht haben freuen wir uns ganz besonders darüber, dass wir in diesem Jahr wieder ein Mitglied der ISS stellen. Vorletztes Jahr sollte erneut Noguchi mitfliegen, doch da es zu diesem Zeitpunkt Probleme mit dem Space Shuttle gab, wurde der Plan eingestellt. Wir hatten Angst, dass sich dadurch der Bau der ISS verzögert, doch dieses Jahr wird der Bau wieder aufgenommen. Ich finde es sehr faszinierend, wie bei internationalen Projekten immer wieder Probleme auftreten, diese aber Schritt für Schritt gelöst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie bemühen sich sehr um eine „friedliche, sichere Gesellschaft“. Welchen Beitrag leistet der Erdbeobachtungssatellit Daichi dazu?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_04.jpg" alt="" width="267" height="160"/><figcaption>Sonnenbeobachtungssatellit Hinode<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Das größte Ziel der Weltraumanwendung (Space Application) ist einen Teil zu einer friedlichen, sicheren Gesellschaft zu leisten. Unser Beitrag dazu ist Daichi. Daichis Ziel ist vor allem zu kartographieren und Naturkatastrophen zu erfassen. Die Jaxa ist im Jahr 2005 ein Mitglied der International Charta Space and Major Diseases geworden und stellt die Bilder, die Daichi macht der ganzen Welt zur Verfügung. Die Aufnahmen stellen einen Beitrag zur Katastrophenbekämpfung dar und sind ein erster Schritt für eine friedliche, sichere Gesellschaft. Zudem haben wir nicht nur Satelliten als Katastrophenschutz, sondern arbeiten auch auf der Erde mit. Wir besprechen mit den zuständigen Behörden die verschiedenen Bedürfnisse, und legen fest wie die nächsten Satelliten zu bauen sind. Auch in der Space Activities Commission (der japanische High Council des Weltraumprogramms) haben stellen wir bereits die nächsten vier Satelliten vor. Dabei ist die Tendenz zu erkennen, die Erdbeobachtung nicht nur auf Katastrophengebiete zu beschränken, sondern vor allem auch die „alltägliche“ Erde zu beobachten. Diese Art von Katastrophenschutz und Katastrophenreduzierung macht allerdings nicht nur die Jaxa allein. Auch andere Länder, Institutionen und Unternehmen werden hier aktiv. Letztes Jahr haben Privatleute das Data and Information Management System Forum (DIMS) gegründet, das an Strategien arbeitet, den Schaden im Katastrophenfall zu reduzieren. Darüber hinaus kann Japan in Asien prompt auf Katastrophen reagieren und Regierungen, den zuständigen Behörden und Institutionen verschiedene Vorschläge machen. Nicht nur den Weltraumbehörden, sondern bis hinauf zur Industrie, den Universitäten und Regierungen werden konkrete Herangehensweisen geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie war die internationale Zusammenarbeit im letzten Jahr?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">DAICHI wurde im Rahmen des SENTINEL ASIA Katastrophenschutzprogramms realisiert, welches Satellitendaten in einem Netzwerk zusammenschließt.<br>Es konzentriert sich vor allem auf Regionen in Asien, die von Naturkatastrophen besonders betroffen sind und stellt Bilder und katastrophenbezogene Daten der Erdbeobachtungssatelliten im Internet zur freien Verfügung. Wir arbeiten vor allem mit APRSAF (Asian-Pacific Regional Space Agency Forum) und dem asiatischem Katastrophenschutzprogrammen zusammen. Letztes Jahr hatten wir zwei Konferenzen abgehalten, an dem 19 Länder teilgenommen haben und bei dem besprochen wurde, wie man Satellitendaten praktisch anwendet. Auch auf dem Gebiet der Weltraumwissenschaft haben wir internationale Projekte gefördert, und dieses Jahr wird das japanische Experimentiermodul zur ISS geliefert und unsere internationale Kooperation trägt endlich Früchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Welche Punkte wurden im letzten Jahr verbessert?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_05.jpg" alt="" width="267" height="151"/><figcaption>Kommunikationssatellit Kiku 8<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Wir haben sechs Raketen erfolgreich gestartet, so dass wir schließlich vor dem Problem standen, dass wir nicht mehr genügend Satelliten hatten. Das liegt daran, dass eine Satellitenentwicklung viel Zeit beansprucht. Deswegen muss man mit der Entwicklung des nächsten Satelliten bereits beginnen, während der erste noch nicht gestartet ist. Wir versuchen nun die Entwicklungszeit zu senken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweiter Verbesserungspunkt sind die reduzierten Startkosten für Satelliten. Ein Raketenstart kostet etwa 10 Milliarden Yen, die Entwicklung eines Satelliten viele Hundert Millionen Yen. Bei diesen Preisen sind uns natürlich finanzielle Grenzen gesetzt, egal wie viele Satelliten man starten möchte. Es muss also schon einen vernünftigen Grund für einen Start geben. Ich denke, wir sollten auf Grund der Erfahrung, die wir in 50 Jahren Weltraumforschung angesammelt haben, ein gewisses Kostenbewusstsein entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was für Missionen wird es nächstes Jahr geben?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_07.jpg" alt="" width="268" height="150"/><figcaption>Mondorbiter Selene<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Japan hat zwei Raketenstarts geplant. Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Mondbeobachtung. Wir werden im Sommer den Mondorbiter Selene starten. Seit dem Apollo Programm ist das weltweit die größte und genaueste Mondbeobachtung. Amerika plant wieder ein bemanntes Mondprogramm, China und Indien setzen ebenfalls ihre Mondprogramme fort. Der Mond ist weltweit wieder ein Thema geworden. Der Mensch untersucht den Mond, um künftig vielleicht dort leben zu können. Vielleicht wird das 20 Jahre dauern, doch durch internationale Zusammenarbeit, glaube ich, dass es gelingen wird. Japan ist auch ein Mitglied dieses Vorhabens. Selene ist die erste Stufe unseres Programms.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Auf welches Gebiet möchten Sie sich als Präsident der JAXA dieses Jahr besonders konzentrieren?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Da die Verlässlichkeitsrate unserer Entwicklung noch immer ein Problem darstellt, wollen wir darauf weiterhin unseren Schwerpunkt setzen. Außerdem werden wir der Grundlagen- und Materialforschung ein besonderes Augenmerk schenken. Die Herstellerfirmen von Weltraumgütern sind weltweit sehr begrenzt. Die japanischen Hersteller können uns leider nicht mit allen nötigen Gütern versorgen. Noch immer besteht das Problem, das wir benötigte Waren nicht rechtzeitig bekommen. Ich denke, an diesen Punkt sollten wir noch arbeiten. Außerdem wollen wir die Entwicklung von Robotern fortsetzen, die im Weltraum eine wichtige Rolle spielen. Japan ist in der Robotik führend, weswegen wir nun auch Roboter herstellen wollen, die den Mond oder Planeten untersuchen können. Letztes Jahr haben wir ein Roboterteam gegründet, von dem wir in diesem Jahr den Beginn der Entwicklungsarbeit erwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztes Jahr haben wir auch ein Mond- und Planetenforschungsteam zusammengestellt. Dieses Team beschäftigt sich mit der Mondforschung und baut auch an dem Hayabusa-Nachfolger, der Asteroidensonde Hayabusa 2. Dieses Jahr wird die Arbeit daran beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gebiet der Luftfahrt ist unser nächstes Ziel, die Entwicklung eines leisen Überschallflugzeugs. Letztes Jahr haben wir dafür einen grundlegenden Plan vorgestellt, den wir dieses Jahr nun verwirklichen wollen und fangen nun mit Experimenten für die Entwicklung an. Dies geht jedoch ebenfalls nur durch internationale Zusammenarbeit. Japan wird innerhalb der Zusammenarbeit einen großen Beitrag zur Entwicklung des Überschallflugzeugs leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Für Kinder spielt der Weltraum in ihrer Erziehung eine wichtige Rolle, wie sich im letzten Jahr bei verschiedenen Gelegenheiten bewiesen hat. Was haben Sie in diesem Bereich vor?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_08.jpg" alt="" width="268" height="150"/><figcaption>Internetsatellit WINDS<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Letztes Jahr wurde das Zentrum für Weltraumunterricht gegründet. Dort werden Kinder unterrichtet und Lehrer ausgebildet, die Unterricht über Weltraumthemen abhalten. Wir haben zwar eine Menge Unterrichtsmaterial vorbereitet, doch sind dem Grenzen gesetzt, weil man auch nicht alle interessierten Schüler innerhalb eines Jahres unterrichten kann. Deswegen müssen wir mehr Lehrer einstellen, die Interesse am Weltraum haben. Wir werden dazu dieses Jahr die Anzahl der Ausbildungsplätze für die Lehrkräfte erhöhen. Doch damit nicht nur dadurch mehr Weltraumfans entstehen, haben wir uns noch einige andere Sachen überlegt. Zum einen unterstützt die Jaxa die bestehende Jugendgruppe Weltraum und will mehr Leute für die landesweit 4000 Jugendliche umfassende Organisation gewinnen. Zweitens werden wir zwar keine direkten Aktionen starten, doch planen wir eine Art Weltraumfanclub für Menschen, die Interesse an unserer Arbeit haben, die wir dann mit Informationen versorgen können. Wir werden über das Internet die Informationen verbreiten und von Fall zu Fall auf Fragen Antwort geben können. Auf diese Art und Weise hoffen wir Fans zu gewinnen und Mitarbeiter für die Weltraumentwicklung zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einiger Zeit heißt es, dass das Interesse an den Naturwissenschaften zurückgeht, doch ich denke, dass es gut ist, wenn sich mehr Menschen damit beschäftigen. Wir werden den Fanclub dieses Jahr im Sommer starten und hoffen, dass sich viele dafür begeistern werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was für eine Rolle strebt die Jaxa nun in der Welt an?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_09.jpg" alt="" width="267" height="151"/><figcaption>Die ISS<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Die Weltraumfahrt ist natürlich eine internationale Angelegenheit geworden. Angefangen bei der ISS bis hin zur Wissenschaft beruht viel auf internationaler Zusammenarbeit. Den Geist dieser Zusammenarbeit wollen wir erhalten und auch bei Mond- und Planetenmissionen die internationale Kooperation am Leben erhalten. Ich denke, wir sollten Japans starke Seiten einbringen und damit unseren Beitrag zur Welt leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wollen wir wissenschaftliche Anwendungen im großen Stil an die Gesellschaft zurückführen und fangen damit bei den Daten die Dichi für Sentinel Asia letztes Jahr gesammelt hat an. Das sollten wir wirklich nutzen. Natürlich treten immer wieder Naturkatastrophen auf, aber mit den Daten, die die Satelliten uns liefern, können wir angemessene Gegenmaßnahmen treffen und konkret handeln. Dabei spielen allerdings nicht nur japanische Satelliten eine Rolle, sondern wir sprechen auch Indien und Südkorea dabei an, die ihre Satellitendaten ebenfalls zur freien Verfügung stellen und mit diesen Partnern haben wir ein effektives Schutzprogramm auf die Beine gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukünftig wollen wir aber nicht nur im Katastrophenschutz eine zentrale Rolle spielen, sondern auch beim Bau von Überschallflugzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie denken Sie über die japanische Weltraumpolitik?</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_10.jpg" alt="" width="269" height="152"/><figcaption>ISS Modul Kibo<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Unter den fünf wichtigsten Ländern, die Weltraumprogramme betreiben, hat unser Land nicht unbedingt die klarste Linie, doch letztes Jahr wurde endlich auf Parlamentsebene ein Weltraumgesetz angesprochen, aus dem sich eine klarere Linie herauslesen lässt. Ich habe gehört, dass es in absehbarer Zeit verabschiedet werden soll und es bald schon eine klare staatliche Zielsetzung geben soll. Die Jaxa wird dann das ausführende Organ dieses Gesetzes werden. Ich hoffe, dass dieser Gesetzesantrag bald realisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Welche Punkte wollen Sie in diesem Jahr noch umgestalten?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tachikawa:</strong> Wir haben letztes Jahr einige Änderungen in der Jaxa erlebt, die nun noch gefestigt und in die Tat umgesetzt werden müssen. Vor allem müssen sich die Jaxa-Mitarbeiter über die Veränderungen bewusst werden. Ich sage nicht, dass früher alles schlecht war, aber wir sind in ein neues Zeitalter eingetreten und durch die neue finanzielle Lage können wir für eine Weile nicht mehr so rasant wachsen wie bisher, obwohl wir natürlich weiterhin ein allmähliches Wachstum haben werden. Deshalb müssen wir uns klar machen, wie wir das Weltraumprogramm fortsetzen wollen. Außerdem dürfen wir nicht nur entwickeln, sondern müssen die Technik auch verstärkt zur Anwendung bringen und es wird nötig sein, ein Bewusstsein für die wichtigen Dinge zu entwickeln. Das betrifft natürlich vor allem die Kosten. Ich denke, wir dürfen außerdem auch nicht vergessen, dass die Jaxa ein Forschungs- und Entwicklungsorgan ist. Die Forschung und Entwicklung (Research &amp; Development, R&amp;D) ist eine unserer Hauptaufgaben, die wir nach Möglichkeiten ausweiten sollten. Es bringt nichts, wenn wir da nicht weitere Erfolge erzielen. Deswegen müssen wir die Forschung auf jeden Fall weiter fortsetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxachef_11.jpg" alt="" width="269" height="152"/><figcaption>Astronauten der JAXA<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte vor allem Gewicht auf die Grundlagenforschung legen. Das bringt zwar keine kurzfristigen Erfolge, aber langfristig gesehen sehr viel, wenn irgendwann Ergebnisse dabei herauskommen. Bei zivilen Projekten belaufen sich die Grundlagenforschungskosten auf etwa 5-10 Prozent. Ich möchte ebenfalls etwa 5 % in die Grundlagenforschung stecken. Weil die wirtschaftliche Lage sich momentan verschlechtert, ist auch die Tendenz zu erkennen, dass sich Investitionen für R&amp;D verschlechtern. Als guter Wirtschaftler muss man auch neben den R&amp;D Ausgaben immer die Gesellschaft im Auge haben. Wenn die Jaxa nun genügend Energie in die Entwicklung steckt, werden in der Zukunft bestimmt gute Ergebnisse zu sehen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/die-neue-japanische-raumfahrtagentur-jaxa/" data-wpel-link="internal">Die neue japanische Raumfahrtagentur JAXA</a></li></ul>
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