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	<title>Kallisto &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Kallisto &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>MPS: Raketenstart zum Jupiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 08:47:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. April startet die Raumsonde JUICE auf ihre Reise zum Jupiter und seinen Eismonden. Das MPS hat wissenschaftliche Instrumente beigesteuert – und lädt zum Launch-Event ein. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 29. März 2023. 29. März 2023 &#8211; Selbst eine Reise von 778 Millionen Kilometern beginnt mit dem ersten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 13. April startet die Raumsonde JUICE auf ihre Reise zum Jupiter und seinen Eismonden. Das MPS hat wissenschaftliche Instrumente beigesteuert – und lädt zum Launch-Event ein. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 29. März 2023.</p>



<ol class="wp-block-list" start="29">
<li></li>
</ol>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RaketenstartzumJupiterMPS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: MPS)" data-rl_caption="" title="(Grafik: MPS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RaketenstartzumJupiterMPS60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: MPS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">29. März 2023 &#8211; Selbst eine Reise von 778 Millionen Kilometern beginnt mit dem ersten Schritt. Oder – wie im Fall der ESA-Raumsonde JUICE, die diese Entfernung in den nächsten acht Jahren bis zum Jupiter zurücklegen soll – mit dem Raketenstart. Am Donnerstag, 13. April 2023, ist es soweit: JUICE, der Jupiter Icy Moons Explorer, startet vom Raumfahrtzentrum Guayana in Südamerika ins All. Mit an Bord: zwei wissenschaftliche Instrumente, die in den vergangenen Jahren am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen entwickelt, gebaut und getestet wurden. Um diesen einen gebührenden Abschied zu bereiten und beim Start mitzufiebern, lädt das Institut für 14 bis 17 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Unter dem Titel „Raketenstart zum Jupiter“ erwartet die Gäste ein volles Programm rund um den Raketenstart, den Jupiter und seine faszinierenden Eismonde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles nach Plan verläuft, hebt die Ariane-5-Rakete, die JUICE ins All trägt, um 14.15 Uhr (MESZ) von der Startrampe des europäischen Raumfahrzentrums in Französisch-Guayana ab. Countdown und Start können die Besucherinnen und Besucher am MPS ab 14 Uhr im Livestream der ESA verfolgen. Während die Rakete Stufe um Stufe weiter ins All beschleunigt, geben MPS-Direktor Prof. Dr. Thorsten Kleine und JUICE-Wissenschaftler Dr. Norbert Krupp im Gespräch mit Moderator Matthias Vogel Einblicke in die Hintergründe der abenteuerlichen Mission. Dabei geht es unter anderem um die acht Jahre währende Flugroute der Raumsonde, den bisherigen Wissenstand zum Jupiter und natürlich um Europa, Ganymed und Kallisto, die drei größten Eismonde des Gasriesen. Forschende vermuten, dass sich unter ihren kilometerdicken Eiskrusten flüssige, unterirdische Ozeane verbergen. Dies ist eine der Bedingungen, die erforderlich ist, damit Leben entstehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den insgesamt zehn Messinstrumenten der Raumsonde, die diese Vermutung erhärten und die Monde umfassend erforschen sollen, gehören das Submillimetre Wave Instrument (SWI) und das Particle Environment Package (PEP). SWI wurde unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut; zu PEP haben die wissenschaftlich-technischen Teams am MPS einen von sechs Sensoren beigetragen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren, wie in den Laboren und Reinräumen des MPS solche weltraumtauglichen Instrumente gebaut werden und auf welche Messergebnisse die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hoffen. Zudem ist eine Live-Schaltung zum Leiter des SWI-Teams Dr. Paul Hartogh geplant, der den Raketenstart im Raumfahrzentrum in Französisch-Guayana verfolgt. Gegen 15.45 Uhr erwarten die dort Anwesenden das Signal von JUICE, das die insgesamt 85 Quadratmeter großen Solarpaneele erfolgreich entfaltet wurden und die Sonde ihre lange Reise zum Jupiter beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch neben und nach dem Bühnenprogramm, das gegen 16 Uhr endet, gibt es am MPS einiges zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können Modelle der Göttinger Weltrauminstrumente SWI und PEP begutachten und in rotierenden Flüssigkeiten farbenfrohe Wirbel entstehen lassen. Das Mitmach-Experiment hilft zu verstehen, wie der riesige Wirbelsturm, der seit mindestens zweihundert Jahren auf dem Jupiter tobt, zustande kommt. Für die jüngsten Gäste gibt es die Gelegenheit zu malen, Sternenräder zur Orientierung am Nachthimmel zu basteln und ihren Lieblingsmond zu gestalten. An der JUICE-Bar bieten Mitarbeitende des MPS alkoholfreie Saftkreationen wie den „Europa’s Ocean“ und den „Jovian Mojito“ an. Und natürlich sind auch „irdischere“ Speisen und Getränke vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtiger Hinweis:</strong> Es ist möglich, dass der Raketenstart auf Grund widriger Wetterbedingungen am Startplatz kurzfristig verschoben oder sogar für den 13. April abgesagt wird. Das Event „Raketenstart zum Jupiter“ findet in jedem Fall statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Programm im Überblick</strong><br>14 bis 16 Uhr:<br>Bühnenprogramm mit Public Viewing des ESA-Livestreams vom Start, Gesprächsrunde und Live-Schaltung zum Weltraumzentrum Guayana</p>



<p class="wp-block-paragraph">14 -17 Uhr:<br>Kinderprogramm, Weltrauminstrumente aus Göttingen, Speisen und Getränke</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Raketenstart findet voraussichtlich um 14.15 Uhr statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg546935#msg546935" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<title>JUICE: Letztmals Station auf der Erde bei Airbus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juice-letztmals-station-auf-der-erde-bei-airbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 15:38:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Abschließende Integration und Tests in Toulouse vor dem Start 2022, um den engen interplanetarischen Flugplan einzuhalten. Fast neun Jahre Reise für vierjährige Mission um die Jupitermonde. Könnte es dort neue Lebensräume geben? Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Toulouse, 12. August 2021 &#8211; Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Abschließende Integration und Tests in Toulouse vor dem Start 2022, um den engen interplanetarischen Flugplan einzuhalten. Fast neun Jahre Reise für vierjährige Mission um die Jupitermonde. Könnte es dort neue Lebensräume geben? Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-Arrival-in-Toulouse-via-Antonov-copyright-Airbus-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-Arrival-in-Toulouse-via-Antonov-copyright-Airbus-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die von Airbus gebaute JUICE-Raumsonde landete an Bord eines Antonov 124-Frachtflugzeugs in Toulouse &#8211; ihrer letzten Station auf der Erde. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 12. August 2021 &#8211; Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE (JUpiter ICy moons Explorer), die für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelt wurde, ist in Toulouse angekommen. Dort wird sie im Airbus-Satellitenintegrationszentrum ihre Endmontage und Testkampagne absolvieren. Danach wird sie zum Start mit einer Ariane 5 nach Kourou in Französisch-Guayana gebracht.<br>Nach drei Monaten intensiver Tests in der Vakuumkammer (Large Space Simulator) im ESA-Technikzentrum ESTEC in Noordwijk, Niederlande, ist JUICE wieder bei Airbus, dem Hauptauftragnehmer. Ausnahmsweise wurde die Sonde auf dem Luftweg nach Toulouse transportiert, um Zeit zu sparen und den engen interplanetarischen Zeitplan für die Erreichung des Jupitersystems einhalten zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus1-JBAccariez-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus1-JBAccariez-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der unter Druck stehende Transportcontainer mit der Jupiter-Sonde JUICE wurde in den Reinraum von Airbus in Toulouse gebracht und geöffnet. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Cyril Cavel, JUICE-Projektleiter bei Airbus, sagte bei der Ankunft: „Es ist das erste Mal, dass ich einen Satelliten sehe, der per Flugzeug in Toulouse ankommt, was die Bedeutung dieser Mission für die ESA und die wissenschaftliche Gemeinschaft zeigt. Jetzt müssen wir bei Airbus auf der großartigen Arbeit aller unserer industriellen und wissenschaftlichen Partner aufbauen. Ich freue mich auf den Start dieser ehrgeizigen Mission und auf den enormen Wissenszuwachs, den sie der Menschheit bringen wird &#8211; auch wenn wir noch fast zehn Jahre warten müssen, bis sie am Jupiter ankommt.&#8220;<br>Inzwischen sind das Öffnen des Druckschutzbehälters und der Transfer in den Reinraum abgeschlossen worden. Airbus wird nun den Zusammenbau der Flugkonfiguration abschließen, einschließlich der Integration des letzten Instruments und des bisher größten Solargenerators, der für eine Mission zur Erforschung von Planeten eingesetzt werden wird. Zu guter Letzt werden die Umwelttests, einschließlich der Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMC), zur Mechanik, zur Entfaltung und zum Antrieb, bis ins nächste Jahr fortgesetzt, um den Satellit startklar zu machen.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus7JB-ACCARIEZ-MASTER-FILM-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus7JB-ACCARIEZ-MASTER-FILM-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Jupiter-Sonde JUICE im Transportcontainer. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das 6,2 Tonnen schwere JUICE-Raumschiff wird im Jahr 2022 zu seiner fast 600 Millionen Kilometer langen Reise zum Jupiter aufbrechen. Die Sonde wird zehn hochmoderne wissenschaftliche Instrumente an Bord haben, darunter Kameras, Spektrometer, ein eisdurchdringendes Radar, einen Höhenmesser, ein radiowissenschaftliches Experiment sowie Sensoren zur Überwachung elektrischer und magnetischer Felder und der Plasmaumgebung im Jupitersystem. JUICE wird eine einzigartige Tour durch das Jupitersystem absolvieren, die auch eingehende Untersuchungen von drei potenziell ozeanhaltigen Monden umfasst: Ganymed, Europa und Kallisto.<br>Während ihrer vierjährigen Mission wird JUICE Daten sammeln, um die Bedingungen für die Bildung riesiger Gasplaneten und die Entstehung von Lebensräumen in der Tiefe zu verstehen. Neun Monate lang wird JUICE den Eismond Ganymed umkreisen, um dessen Beschaffenheit und Entwicklung zu analysieren, seinen unterirdischen Ozean zu charakterisieren und seine potenzielle Bewohnbarkeit zu untersuchen.<br>Als Hauptauftragnehmer der ESA leitet Airbus ein Industriekonsortium aus mehr als 80 Unternehmen aus ganz Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg517658#msg517658" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></strong></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>JUICE &#8211; Europas neue Mission zum Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juice-europas-neue-mission-zum-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 22:51:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Mai gab die europäische Weltraumagentur ESA bekannt, dass die nächste große, wissenschaftliche Mission zum Jupiter und zu seinen Monden gehen und den Namen JUICE tragen wird. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ESA. Im Jahr 2022 soll eine neue Flaggschiff-Mission zum Jupiter aufbrechen: Der JUpiter ICy moons Explorer, kurz JUICE. Mit insgesamt 11 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Mai gab die europäische Weltraumagentur ESA bekannt, dass die nächste große, wissenschaftliche Mission zum Jupiter und zu seinen Monden gehen und den Namen JUICE tragen wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052012005132_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052012005132_small_1.jpg" alt="ESA/AOES" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung von JUICE im Jupitersystem 
<br>
(Bild: ESA/AOES)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 soll eine neue Flaggschiff-Mission zum Jupiter aufbrechen: Der JUpiter ICy moons Explorer, kurz JUICE. Mit insgesamt 11 Instrumenten an Bord soll er untersuchen, inwiefern bewohnbare Himmelskörper im Bereich der Gasriesen möglich sind. Zudem soll auch die Entstehungsgeschichte des Jupiters als einem Stellvertreter für das Sonnensystem untersucht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start im Juni 2022 soll es etwa siebeneinhalb Jahre dauern, bis der Zielplanet erreicht wird. Dabei wird es sogenannte Swing-by-Manöver an Venus und Erde geben, bei denen Geschwindigkeit aufgenommen wird. Im Januar 2030 soll dann der Einschuss in einen Jupiterorbit erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten 11 Monaten beim Jupiter werden Beobachtungen der Atmosphäre und der Magnetosphäre durchgeführt. Gleichzeitig wird dabei der Orbit weiter angepasst, wozu auch Vorbeiflüge an Ganymed und Kallisto, zwei Jupitermonden, genutzt werden. Im Anschluss daran erfolgen innerhalb von 36 Tagen mehrere Vorbeiflügen am Mond Europa, welcher eine vollkommen vereiste Oberläche besitzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052012005132_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052012005132_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Entwürfe zum Aufbau der Sonde 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die nachfolgenden 260 Tage werden dazu genutzt, mit Hilfe von Kallisto die Bahnneigung auf 30° anzuheben, wodurch auch die Polarregionen des größten Planeten im Sonnensystem beobachtet werden können. In weiteren 11 Monaten schließlich wird sich JUICE Ganymed annähern, um in der zweiten Jahreshälfte 2033 in einen Orbit um diesen Mond einzuschwenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umlaufbahn um Ganymed wird zunächst eine Höhe von etwa 5.000 km haben. Nach und nach soll diese Höhe auf bis zu 200 km abgesenkt werden, um verschiedenste Ansichten des Mondes zu erhalten. Zum Abschluss der Mission wird die Sonde im Juni 2033 dann auf Ganymed einschlagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der großen Entfernung zur Sonne soll JUICE zur Energieversorgung mit Solarzellen ausgestattet werden. Diese werden eine beachtliche Größe von 60-75 m<sup>2</sup> haben, um den Stromhunger von Sonde und Instrumenten zu stillen. Um zur Erde zu funken, wird eine Hochgewinnantenne mit einem Durchmesser von drei Metern verbaut werden, mit der etwa 1,4 GB pro Tag zur Erde übermittelt werden können. Da ein Funksignal von der Erde zur Sonde und zurück 1:46 Stunden brauchen wird, muss eine gute Vorrausplanung erfolgen und der Bordcomputer autonom operieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den wissenschaftlichen Betrieb wird es elf Experimente geben, darunter unter anderem zwei Kameras. Auch verschiedene Spektrometer und Instrumente zur Messung von Strahlung und Partikeln sollen an Bord sein. Zuletzt wird es auch ein Radar zur Bestimmung der Eisdicke und dem, was darunter ist, sowie ein Laserinstrument zur morphologischen Untersuchung der Monde geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dreifache Sonnenfinsternis auf Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dreifache-sonnenfinsternis-auf-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2004 21:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astronomen haben mit Hubble eine seltene Konstellation von drei Jupitermonden dokumentiert. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Auf den ersten Blick scheint Jupiter auf diesem Bild eine milde Form von Masern zu haben: Fünf Flecken, die dort sonst nicht zu sehen sind &#8211; einer weiß, einer blau, und drei schwarze &#8211; sprenkeln die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dreifache-sonnenfinsternis-auf-jupiter/" data-wpel-link="internal">Dreifache Sonnenfinsternis auf Jupiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Astronomen haben mit <i>Hubble</i> eine seltene Konstellation von drei Jupitermonden dokumentiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112004225105_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112004225105_small_1.jpg" alt="None" width="398" height="387"/></a><figcaption> Jupiter mit den Schatten von drei Monden auf der oberen Hemisphäre. <br> (Bild: NASA/ESA/E. Karkoschka, Universität von Arizona) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick scheint Jupiter auf diesem Bild eine milde Form von Masern zu haben: Fünf Flecken, die dort sonst nicht zu sehen sind &#8211; einer weiß, einer blau, und drei schwarze &#8211; sprenkeln die obere Hemisphäre des Riesenplaneten. Bei näherer Betrachtung entpuppen sich diese Flecken als seltene Konstellation von drei der großen vier Jupitermonde: Io, Ganymed und Kallisto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden farbigen Flecken sind die Monde <font color="white">Io</font> (in der Mitte des Bildes) und <font color="blue">Ganymed</font> (etwas rechts davon) in ihren Umlaufbahnen um Jupiter. Die drei schwarzen Flecken sind hingegen die <strong>Schatten</strong> dieser beiden Monde plus der Schatten von Kallisto, der hier selbst nicht zu sehen ist, weil seine Umlaufbahn zu weit ist. Das Bild wurde am 28. März 2004 vom <i>Hubble Weltraumteleskop</i> mit der Nah-Infrarot-Kamera aufgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn unser Mond genau zwischen Sonne und Erde hindurch passiert, streift sein Schatten ebenfalls über die Erdoberfläche. Ein Beobachter auf der Erde, der sich gerade in einem vom Mondschatten überstrichenen Gebiet aufhält, sieht eine teilweise oder gar totale Sonnenfinsternis &#8211; eines der beeindruckendsten astronomischen Erlebnisse überhaupt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jupiter hat nun gleich vier Monde, die etwa die Größe des Erdmondes haben. Gelegentlich sind die Schatten von drei von ihnen gleichzeitig auf Jupiters Antlitz zu sehen. Dies geschieht aber nur ein- bis zweimal in zehn Jahren. Warum ist eine derartige dreifache Eklipse so selten?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112004225105_small_2.jpg" alt="None" width="400" height="289"/><figcaption>
Wie Io, Ganymed und Kallisto gleichzeitig Schatten auf Jupiter werfen.
<br>
(Grafik: NASA/ESA/A. Feild und C. Klicka, STScI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Io, Ganymed und Kallisto umkreisen Jupiter unterschiedlich schnell. Dementsprechend kreuzen ihre Schatten Jupiter unterschiedlich oft. Speziell Kallisto ist am weitesten entfernt und umkreist Jupiter folglich am langsamsten. Auf 20 Eklipsen durch Io kommt nur eine durch Kallisto. Nimmt man nun noch Ganymed hinzu, wird die Wahrscheinlichkeit einer dreifachen Eklipse noch geringer. Das Ereignis im März 2004 wurde zusätzlich dadurch gesteigert, dass zwei der drei Monde sogar <i>selbst</i> vor Jupiter zu sehen waren, aus Sicht der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jupiter erscheint auf dem Bild in Pastellfarben, weil die Aufnahmen im infrarotnahen Licht gemacht wurden. Die Astronomen kombinierten Bilder in drei infrarotnahen Wellenlängen zu dem hier gezeigten Farbbild. Das Bild zeigt Sonnenlicht, das von den Jupiterwolken reflektiert wird. Methan in der Jupiteratmosphäre beeinflusst nun infrarotnahes Licht, weshalb die Wolken in Abhängigkeit von ihrer Höhe in unterschiedlichen Farben erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Effekt ist sehr nützlich für die Wissenschaftler, da sie so Rückschlüsse auf die Wolkenschichten der Atmosphäre ziehen können. Hohe Wolken erscheinen in gelben Farben, niedrigere Wolken in roten Farben, und noch niedrigere Wolken in blauen Farben. Die grünen Bereiche nahe den Polen werden von dünnem Nebel sehr hoch in der Atmosphäre verursacht. Ganymeds blaue Farbe rührt vom Wassereis auf seiner Oberfläche her, und Ios weiße Farbe von den häufig vorkommenden Schwefelverbindungen auf diesem vulkanisch hochaktiven Mond.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112004225105_small_3.jpg" alt="None" width="398" height="344"/><figcaption>
Noch einmal mit Beschriftungen.
<br>
(Bild: NASA/ESA/E. Karkoschka, Universität von Arizona/Z. Levay, STScI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Beobachtung der dreifachen Eklipse testeten die Astronomen auch eine neue Bildaufnahmetechnik: Durch Änderungen an <i>Hubbles</i> Nachführsystem konnten sie mehr Bilder in kürzeren Abständen aufnehmen als bisher. Die softwaremäßige Kombination dieser zahlreicheren Schnappschüsse zu einem einzigen Bild erlaubte es, mehr Details schärfer abzubilden als sonst gewohnt.</p>
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			</item>
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		<title>Die Jupitermonde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jup_monde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Ganymed]]></category>
		<category><![CDATA[Io]]></category>
		<category><![CDATA[Jupitermond]]></category>
		<category><![CDATA[Kallisto]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige der 63 Jupitermonde sind größer als der Merkur, die meisten Monde des Gasriesen jedoch sind nur wenige Kilometer große Gesteinsbrocken. Ein Beitrag von Michael Stein. Einleitung Die ersten Jupitermonde wurden bereits kurz nach der Entwicklung des Fernrohrs im Jahr 1609 durch Galileo Galilei entdeckt. Dem großen Universalgelehrten waren im Jahr darauf bei der Betrachtung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Einige der 63 Jupitermonde sind größer als der Merkur, die meisten Monde des Gasriesen jedoch sind nur wenige Kilometer große Gesteinsbrocken.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>.</p>



<div class="wp-block-getwid-table-of-contents is-style-default"><ul class="wp-block-getwid-table-of-contents__list"><li><a href="#5c2758172b85">Einleitung</a></li><li><a href="#f4367ab9ec1c">Einteilung der Satelliten</a></li><li><a href="#1d0208945cc6">Der Jupitermond Io</a></li><li><a href="#95a0d5036c0a">Der Jupitermond Europa</a></li><li><a href="#b3451c6c7518">Der Jupitermond Ganymed</a></li><li><a href="#ed82afe109a1">Der Jupitermond Kallisto</a></li><li><a href="#0e1f05702aa0">Fakten</a></li></ul></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="5c2758172b85"><strong>Einleitung</strong></h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/jup_monde_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die vier Galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto (von oben nach unten) in maßstabsgetreuer Darstellung.
<br>
(Fotomontage: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Jupitermonde wurden bereits kurz nach der Entwicklung des Fernrohrs im Jahr 1609 durch Galileo Galilei entdeckt. Dem großen Universalgelehrten waren im Jahr darauf bei der Betrachtung des Jupiters durch sein Fernrohr vier &#8222;Sterne&#8220; aufgefallen, die ihre Position änderten: Galilei hatte die vier größten Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto entdeckt, die nach ihrem Entdecker auch die <i>Galileischen Monde</i> genannt werden. Diese vier Monde sind übrigens sämtlich nach Figuren der römischen Mythologie benannt, die dort dem Göttervater <em>Jupiter</em> als Geliebte dienen. Konsequenterweise sind auch die anderen Monde des Jupiter nach mythologischen Gestalten aus dem Gefolge von Zeus bzw. Jupiter benannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollte dann trotz ständiger Verbesserungen der Optiken und Spiegel beim Teleskopbau bis zum Jahr 1892 dauern, bis die nächsten Jupitermonde entdeckt werden. Dieser lange Zeitraum von fast drei Jahrhunderten wird verständlich, wenn man weiß, dass der fünfgrößte Satellit des Jupiter nicht einmal 200 Kilometer im Durchmesser misst &#8211; jeder der <i>Galileischen Monde</i> hingegen aber mehr als 3.000 Kilometer. Bis heute sind 63 Satelliten entdeckt worden, und angesichts der Dimensionen und Bahncharakteristika vieler dieser Himmelskörper ist der Begriff &#8222;Satellit&#8220; mit Bedacht gewählt: Von &#8222;Monden&#8220; möchte man bei den meisten Mitgliedern des so genannten <em>Jovianischen Systems</em>, die eher kleineren und größeren Felsbrocken ähneln, nicht so recht sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ständig leistungsfähigeren Teleskopen ist für die Zukunft eine ganze Schwemme an Neuentdeckungen zu erwarten: Verschiedene Astronomen rechnen mit mehreren hundert Gesteinsbocken mit mehr als einem Kilometer Durchmesser, die den Jupiter umkreisen sollen. Die derzeitige Anzahl bekannter natürlicher Satelliten ist also nur vorläufig, und mit Sicherheit wird der größte Planet unseres Sonnensystems auch zukünftig derjenige mit den meisten natürlichen Satelliten bleiben &#8211; eine Auswirkung der gigantischen Masse, die Jupiter in sich vereint, wodurch er wie eine Art &#8222;Staubsauger&#8220; des äußeren Sonnensystems in der Vergangenheit viele vagabundierende Kleinstmeteoriten an sich gebunden hat. <br></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="f4367ab9ec1c">Einteilung der Satelliten</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/jup_monde_small_2.gif" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Umlaufbahnen der 2001 neu entdeckten Jupitermonde
<br>
(Grafik: University of Hawaii / Bearbeitung: M.Stein)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die bis heute entdeckten Jupitersatelliten können aufgrund ihrer Umlaufbahnen in so genannte <em>reguläre</em> und <em>irreguläre</em> Satelliten unterteilt werden. Zu den <em>regulären Satelliten</em> zählen nur die vier <em>Galileischen Monde</em> sowie vier kleine, innerhalb der Umlaufbahn des Io um den Planeten kreisende Trabanten, während alle außerhalb der <em>Galileischen Monde</em> umlaufenden Satelliten zur Gruppe der <em>irregulären Satelliten</em> gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i><strong>regulären Satelliten</strong></i> zeichnen sich durch relativ kreisförmige Umlaufbahnen mit einer geringen Bahnneigung gegenüber der Bahnebene des Jupiters (= &#8222;Inklination&#8220;) aus. Außer den <em>Galileischen Monden</em> gehören noch die Satelliten Metis, Adrastea, Amalthea und Thebe zu dieser Gruppe, die allesamt innerhalb der Umlaufbahn des innersten Galileischen Mondes Io ihre Bahnen um den Planeten ziehen. Wahrscheinlich sind diese acht Jupitermonde aus einer Gas- und Staubscheibe entstanden, die den jungen Jupiter umgab. Die filigranen Jupiterringe werden vermutlich von den vier kleinen Trabanten dieser Gruppe gespeist: Aufgrund ihrer geringen Größe (Durchmesser zwischen rund 20 und 189 Kilometer) und der damit einhergehenden geringen Schwerkraft wird durch Einschläge von Mikrometeoriten ständig Material aus ihnen herausgesprengt, das sich dann in Gestalt der Ringe in bestimmten Orbits um den Planeten sammelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich anders stellen sich die Umlaufbahnen der übrigen, so genannten <i><strong>irregulären Satelliten</strong></i> dar, die stark elliptisch sind und zum Teil auch eine große Inklination aufweisen. Sie sind wahrscheinlich vor langer Zeit von Jupiter &#8222;eingefangen&#8220; worden: eine Vermutung, die aufgrund ihrer geringen Größe und der exzentrischen Umlaufbahnen nahe liegt. Der größte Satellit dieser Gruppe, Himalia, weist einen Durchmesser von nur 180 Kilometer auf, während andere &#8222;Irreguläre&#8220; in dieser Disziplin nicht einmal auf 10 Kilometer kommen. Die bisher bekannten 55 irregulären Satelliten des Jupiter lassen sich aufgrund ihrer Umlaufbahnen in fünf Gruppen einteilen, die jeweils von einem größeren Satelliten dominiert werden. Die irregulären Satelliten können noch weiter in so genannte <em>prograde</em> und <em>retrograde</em> Satelliten unterteilt werden. Die <em>prograden irregulären Satelliten</em> kreisen in der gleichen Richtung um den Jupiter, in der sich der Planet um die eigene Achse dreht, während sich die <em>retrograden irregulären Satelliten</em> entgegengesetzt zur Drehrichtung des Planeten bewegen. Übrigens läßt sich bei den äußeren Monden am Namen erkennen, in welcher Richtung sie um den Jupiter kreisen: Die Namen der in retrograder Richtung um den Planeten ziehenden Monde enden auf den Buchstaben &#8222;e&#8220;, die der prograden Satelliten auf den Buchstaben &#8222;a&#8220;.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="1d0208945cc6">Der Jupitermond Io</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/jup_monde_small_3.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Vulkanausbruch auf Io.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Io ist der wohl bemerkenswerteste Mond des Jupiters. Er umkreist den Gasriesen in einer Entfernung von durchschnittlich 422.000 Kilometer und ist ihm damit von den Galileischen Monden am nächsten. Schon seine Oberfläche ist auffällig: Sie ist grünlich-gelb mit orangen und weißen Flecken. Auf Io gibt es mindestens acht aktive Eruptionszentren, dass heißt aktive Vulkane. Während eines besonders engen Vorbeiflugs der Sonde <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://science.nasa.gov/mission/galileo/" target="_blank" data-wpel-link="external">Galileo</a> an Io gelang ihr eine Aufnahme, die einen grell leuchtenden Ausbruch eines Io-Vulkans zeigt (siehe Bild rechts). Mittlerweile wurden auch Lavaströme auf Io beobachtet. Der Vulkanismus auf Io wurde von den Voyager-Sonden entdeckt. Io ist neben der Erde der einzige Himmelskörper, auf dem Vulkanismus in der Gegenwart nachgewiesen wurde. Die Aktivität des Jupiter-Mondes wurde vorausgesagt, da durch die Nähe zum Mutterplaneten enorme Kräfte auf den Himmelskörper einwirken: Die Oberfläche von Io wird durch die Gezeitenkräfte um teilweise 100 Meter auf und ab bewegt! Selbst der maximale Tidenhub unserer Meere von 18 Metern wirkt dagegen gering (von den noch viel kleineren Bewegungen der festen Erdoberfläche durch Gezeitenkräfte ganz abgesehen). Die Daten der Jupitersonde <em>Galileo</em> lassen außerdem vermuten, dass Io einen großen metallischen Kern besitzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="95a0d5036c0a">Der Jupitermond Europa</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/jup_monde_small_4.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Strukturen auf der Eisoberfläche von Europa.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Europa ist von Jupiter aus gezählt der zweite große Mond des Planeten. Seine Oberfläche zeigt ein komplexes Netz von einander kreuzenden Linien. Unter dieser Schicht von Wassereis könnte sich ein Ozean befinden, der durch die Gezeitenkräfte vom Jupiter warm und damit flüssig gehalten wird. Dies ließe unter Umständen den Schluss zu, dass sich unter der Eisschicht primitive Lebensformen gebildet haben könnten. Aus diesem Grund war bereits eine Forschungssonde geplant, die auf <em>Europa</em> landen sollte. Anschließend sollte eine Sonde sich durch den Eispanzer hinabschmelzen, um dann im vermuteten flüssigen Ozean darunter nach Spuren von Leben zu suchen. In letzter Zeit haben Wissenschaftler auf Basis neuer Messdaten und Aufnahmen der Jupitersonde <em>Galileo</em> jedoch Indizien dafür gefunden, dass der den Mond überziehende Eispanzer deutlich stärker als bisher angenommen ist, so dass die geplante Mission deswegen (und wegen knapper finanzieller Mittel der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA) wieder unwahrscheinlicher geworden ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="b3451c6c7518">Der Jupitermond Ganymed</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/jup_monde_small_5.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Einschlagskrater auf dem Jupitermond Ganymed, dem größten Mond des Sonnensystems.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ganymed ist mit einem Durchmesser von 5.268 Kilometern der größte Mond des Sonnensystems, er lässt sogar die beiden Planeten Merkur und Pluto hinter sich. Seine Oberfläche ist im Gegensatz zu Io und Europa mit vielen Kratern übersät. Es gibt allerdings auch größere Flächen, die weniger zerfurcht sind. Bemerkenswert an <em>Ganymed</em> ist sein Magnetfeld, das an seiner Oberfläche stärker als das der Planeten Venus und Merkur ist. Ebenfalls eine Seltenheit für einen Mond ist das Vorhandensein einer (allerdings nur extrem dünnen) Atmosphäre aus Sauerstoff, die bei Beobachtungen mit Hilfe des Weltraumteleskops <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a> entdeckt worden ist. Wahrscheinlich wird sie durch Sauerstoffatome gebildet, die durch geladene Teilchen aus Wassermolekülen an der stellenweise mit Eis bedeckten Mondoberfläche herausgeschlagen werden. Ganymed setzt sich wahrscheinlich aus einem steinernen Kern mit einem Mantel aus (gefrorenem) Wasser und einer Kruste aus Felsen und Eis zusammen. Die geringe Dichte des Mondes von nur 1,94 g/cm³ spricht dafür, dass erhebliche Teile des Mondes aus Wasser und Wassereis sowie Silikaten bestehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="ed82afe109a1">Der Jupitermond Kallisto</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/jup_monde_small_6.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Ein Einschlagskrater auf dem äußersten Galileischen Mond Kallisto.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist der dunkelste der Galileischen Monde und der drittgrößte Mond des Sonnensystems, etwa so groß wie der innerste Planet Merkur. Aufgrund seiner geringen durchschnittlichen Dichte, die nicht einmal doppelt so groß wie die von Wasser ist, gehen Wissenschaftler davon aus, dass er etwa zu gleichen Teilen aus felsigem Material und Wassereis zusammengesetzt ist und wahrscheinlich über einen steinernen Kern verfügt. Seiner archaischen Oberfläche fehlen jegliche prägnanten geologischen Strukturen wie Gebirgszüge oder Canyons, alleine Unmengen von Einschlagskratern und durch sie erzeugte konzentrische &#8222;Vielring&#8220;-Strukturen geben der Mondoberfläche Gestalt. Die konzentrischen Ringe haben zum Teil enorme Dimensionen, so haben die äußersten Ringe um den größten Einschlagkrater Valhalla einen Durchmesser von 3.000 Kilometer. Kallisto verfügt nur über eine extrem dünne Atmosphäre aus Kohlendioxid, besitzt jedoch kein Magnetfeld.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="0e1f05702aa0">Fakten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren ist die Anzahl der entdeckten Jupitermonde stark nach oben geschnellt, da durch leistungsfähigere Teleskope immer neue Kleinstsatelliten entdeckt worden sind. Mittlerweile (Mai 2005) sind 63 Trabanten bekannt, deren Bahn- und Satellitendaten sich allerdings durch weitere Beobachtungen noch ändern können, denn von vielen insbesondere kleinen Monden existieren nur wenige Daten, so dass die potentiellen Ungenauigkeiten relativ hoch sind (was natürlich nicht für lange bekannte und gut beobachtbare Jupitersatelliten wie die Galileischen Monde gilt). <br> Auf die Wiedergabe einer detaillierten tabellarischen Übersicht aller Jupitermonde wird hier verzichtet, zumal die Daten der vielen Kleinstmonde wohl nur für Experten von Interesse sind. Statt dessen haben wir uns auf eine Übersicht der so genannten <i>regulären Satelliten</i> &#8211; also der inneren acht Jupitermonde &#8211; konzentriert, die aufgrund ihrer Größe oder ihrer Bahndaten interessant sind. Wenn Sie sich für eine vollständige Übersicht der aktuellen Daten aller Jupitermonde interessieren, so finden Sie am Ende dieser Seite einen weiterführenden Link.</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend" style="max-width:1000px;border-collapse:collapse;table-layout:fixed"><tbody><tr><td style="background-color:#7898c9;border-width:2px;border-left-color:#000;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000"></td><td style="background-color:#7898c9;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000"></td><td style="background-color:#7898c9;border-width:2px;border-bottom-color:#000;border-top-color:#000"></td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000;color:#ffffff"><strong>Reguläre Satelliten</strong></td><td style="background-color:#7898c9;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000"></td><td style="background-color:#7898c9;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000"></td><td style="background-color:#7898c9;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000;border-right-color:#000"></td></tr><tr><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-left-color:#000;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000;border-right-color:#000">Name</td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Entfernung<br>von Jupiter</td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000">Durchmesser</td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-bottom-color:#000;border-top-color:#000">Mittlere<br>Dichte</td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-bottom-color:#000;border-top-color:#000">Bahnekzentrik</td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000">Bahnneigung</td><td style="text-align:center;background-color:#7898c9;color:#ffffff;border-width:2px;border-right-color:#000;border-top-color:#000;border-bottom-color:#000">Umlaufdauer<br>(Erdzeit)</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Metis</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">128.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">40 km [?]</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:center;border-bottom-color:#000;border-width:2px">[ ? ]</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">0,2947 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Adrastea</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">129.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">20 km [?]</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:center;border-bottom-color:#000;border-width:2px">[ ? ]</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">0,2982 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Amalthea</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">181.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">189 km</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">0,003</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,4°</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">0,4981 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Thebe</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">222.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">100 km</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,015</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,8°</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">0,6745 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Io</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">422.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">1.830 km</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,004</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,04°</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">1,7691 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Europa</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">671.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">3.130 km</td><td style="text-align:center;border-width:2px;border-bottom-color:#000">[ ? ]</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,009</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,47°</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">3,5512 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Ganymed</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">1.070.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">5.262 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">1,94 g/cm<sup>3</sup></td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,002</td><td style="text-align:right;border-bottom-color:#000;border-width:2px">0,21°</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">7,1546 Tage</td></tr><tr><td style="background-color:#b8c8e8;border-width:2px;border-top-color:#000;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000;border-left-color:#000">Kallisto</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">1.883.000 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">4.806 km</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">1,86 g/cm<sup>3</sup></td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,007</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-bottom-color:#000">0,51°</td><td style="text-align:right;border-width:2px;border-right-color:#000;border-bottom-color:#000">16,6890 Tage</td></tr></tbody></table>



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