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	<title>Karte &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Karte &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Wolkenkarte eines Exoplaneten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wolkenkarte-eines-exoplaneten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2013 10:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
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		<category><![CDATA[Karte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astronomen ist es gelungen, eine Wolkenkarte eines Exoplaneten zu erstellen: Die Wissenschaftler nutzten dabei Daten der beiden Sonden Kepler und Spitzer, die in den vergangenen drei Jahren gesammelt wurden. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: NASA, Sciencedaily.com. Bei dem nun abgebildeten Planeten handelt es sich um den Gasriesen Kepler-7b. Der Planet selber ist schon seit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Astronomen ist es gelungen, eine Wolkenkarte eines Exoplaneten zu erstellen: Die Wissenschaftler nutzten dabei  Daten der beiden Sonden Kepler und Spitzer, die in den vergangenen drei Jahren gesammelt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans Lammersen</a>. Quelle: NASA, Sciencedaily.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102013120112_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/Kepler7b-Teaser.jpg" alt="" class="wp-image-56907" width="260" height="155"/></a><figcaption>Strukturiert wie eine Billardkugel &#8211; Exoplanet Kepler 7b</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem nun abgebildeten Planeten handelt es sich um den Gasriesen Kepler-7b. Der Planet selber ist schon seit längerem bekannt und gehört zu den ersten Planeten, die die Raumsonde Kepler entdeckt hat. Kepler-7b umläuft seinen Heimatstern auf einer engen Bahn, nur 0,06 astronomische Einheiten entfernt. Er ist einer der Vertreter der so genannten Hot Jupiter, eine Klasse von Exoplaneten mit einer Masse, die man mit der des Jupiter vergleichen kann, die aber näher an ihrem Gestirn und damit wesentlich heißer sind als der größte Planet unseres Sonnensystems. Der Stern Kepler 7 steht im Sternbild Leier und ist etwa 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karte, die auf der Basis der Beobachtungen der Raumsonde Kepler erstellt werden konnte, zeigte nur einen hellen Lichtschein in der westlichen Hemisphäre des Planeten. Doch dies allein reichte nicht aus, um festzustellen, ob es sich um eine Wolkenformation oder um eine Auswirkung des Muttersterns handelte. Daher mussten die Wissenschaftler rund um Brice-Olivier Demory vom Massachusetts Institute of Technology auch auf Daten der Sonde Spitzer zurückgreifen, die auch Daten im infraroten Bereich sammeln kann. Dadurch wurde es möglich, die Temperatur von Kepler-7b auf einen Bereich zwischen 800 und 1000°C zu schätzen. Das ist aber nun zu wenig, um den Lichtschein hervorzurufen, den Kepler beobachtet hat. Demzufolge ist es wahrscheinlich, dass die Beobachtung auf eine Wolkenschicht auf der westlichen Seite des Planeten zurückzuführen ist. Auf der östlichen Seite hingegen, sie die Atmosphäre klar. Außerdem, so bemerken die Wissenschaftler, sei das Klima auf dem Planeten bemerkenswert stabil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zu Kepler-7b sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Beobachtung und Analyse der Atmosphären erdähnlicher Planeten.       </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Originalaufastz bei arxiv.org:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://arxiv.org/abs/1309.5956" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Understanding Trends Associated with Clouds in Irradiated Exoplanets</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=483.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=645.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Direkt beobachtete Exoplaneten</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Atlas des Asteroiden (4) Vesta</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-atlas-des-asteroiden-4-vesta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 12:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neu erstelltes Kartenwerk, welches auf Aufnahmen der Raumsonde DAWN basiert, zeigt die Oberfläche des Asteroiden (4) Vesta in hoher Auflösung. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: EPSC 2013. Vertont von Peter Rittinger. Die am 27. September 2007 gestartete Raumsonde DAWN schwenkte am 16. Juli 2011 in eine Umlaufbahn um den Asteroiden (4) Vesta ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein neu erstelltes Kartenwerk, welches auf Aufnahmen der Raumsonde DAWN basiert, zeigt die Oberfläche des Asteroiden (4) Vesta in hoher Auflösung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: EPSC 2013. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-09-17-71532.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092013141252_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092013141252_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA" width="300" height="300"/></a><figcaption>
In dieser Aufnahme, erstellt am 14. Oktober 2011 durch den Clear-Filter der Framing Camera, dominiert der Octavia-Krater die Szenerie. Auffallend ist, dass der Kraterrand nahe der Bildmitte stärker erodiert ist als im restlichen Bereich. An der inneren Kraterwand sind Flecken aus hellem und dunklem Material zu erkennen, welches stellenweise in Richtung des Kraterinneren abgerutscht ist. Dabei scheint es nahe des oberen Randes mehr helle als dunkle Flecken zu geben, was aber eventuell durch die Beleuchtung der Szenerie bedingt ist. Ein Bergrücken verläuft vom rechten oberen Hang in Richtung der Kratermitte. Zusätzlich existiert ein kleinerer Bergrücken am rechten Kraterrand. Beide Rücken entstanden vermutlich durch Material, welches zunächst von den Kraterinnenwänden abgerutscht ist und weiter unten wieder aufgetürmt wurde. Die Umgebung des Octavia-Kraters weist viele weitere, allerdings kleine Krater und schmale Furchen auf, welche diagonal über das Bild verlaufen. Das hier gezeigte Gebiet befindet sich im Kartenblatt 19 (Octavia) unmittelbar südlich des Äquators. Das Bild wurde aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase aufgenommen. Die Aufnahme verfügt über eine Auflösung von etwa 63 Metern pro Pixel. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 27. September 2007 gestartete Raumsonde <i>DAWN</i> schwenkte am 16. Juli 2011 in eine Umlaufbahn um den Asteroiden (4) Vesta ein und untersuchte diesen drittgrößten Himmelskörper im Bereich des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asteroideng%C3%BCrtel" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Haupt-Asteroidengürtel</a> unseres Sonnensystems anschließend bis zum September 2012 ausführlich mit den drei an Bord der Raumsonde befindlichen wissenschaftlichen Instrumenten. Neben dem im visuellen und infraroten Spektralbereich arbeitenden VIR-Spektrometer und dem Gamma- und Neutronenspektrometer GRAND kam dabei auch ein unter der Leitung von Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Katlenburg-Lindau entwickeltes und gebautes Kamerasystem, die aus zwei identischen Optiken bestehende <a class="a" href="https://indico.cern.ch/event/43007/contributions/1065032/attachments/927899/1313759/Poster_Gutierrez.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Framing Camera</a>, zum Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwecks der eingehenden wissenschaftlichen Untersuchung von Vesta umrundete die Raumsonde ihr Ziel dabei in drei verschiedenen Höhen: Dem &#8222;Survey Orbit&#8220; (rund 2.700 Kilometer Höhe), dem &#8222;High Altitude Mapping Orbit&#8220; (kurz &#8222;HAMO&#8220;, 700 Kilometer Höhe) und schließlich dem &#8222;Low Altitude Mapping Orbit&#8220; (kurz &#8222;LAMO&#8220;, 210 Kilometer Höhe). Jede dieser Orbithöhen war dabei für bestimmte wissenschaftliche Aktivitäten optimiert. Eines der Missionsziele bestand darin, die Oberfläche des Asteroiden umfassend und in hoher Auflösung abzubilden, wofür sich speziell der niedrigste dieser drei Orbits eignete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem Dezember 2011 und Ende April 2012 fertigte die Framing Camera aus dem LAMO heraus knapp 10.000 Aufnahmen an, die über eine Auflösung von bis zu 20 Metern pro Pixel verfügen und welche die Asteroidenoberfläche aus unterschiedlichen Blickwinkeln und unter verschiedenen Beleuchtungsverhältnissen wiedergeben. Aus diesen Aufnahmen wählten die Mitarbeiter eines von Dr. Thomas Roatsch vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin-Adlershof geleiteten Teams etwa 8.000 Aufnahmen aus, aus denen anschließend eine globale Karte der Vesta-Oberfläche erstellt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Aufnahmen zu einem auch wissenschaftlich aussagekräftigen Werk zusammenfügen zu können, mussten die einzelnen Fotos zuerst aufwendig bearbeitet werden. Nach verschiedenen Kalibrierungen und der Korrektur von geometrischen Verzerrungen wurden die Bilder zu einer <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mercator-Projektion" target="_blank" data-wpel-link="external">Mercator-Projektion</a> zusammengesetzt, aus welcher sich einzelne Kartenblätter erstellen lassen. Die dabei erzeugten 30 Kartenblätter geben die Oberfläche von Vesta in einem Maßstab von 1:200.000 wieder und sind auf einer entsprechenden <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2013/20130911_-strassenkarte-von-asteroid-vesta-online_8172" target="_blank" data-wpel-link="external">Internetseite des DLR</a> im PDF-Format abrufbar. Lediglich die Nordpolregion des Asteroiden, welche während des Besuchs durch <i>DAWN</i> im Schatten verborgen blieb, konnte nicht fotografisch abgebildet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf diesen Karten vermerkten Namen von einzelnen Oberflächenstrukturen wurden von den an der <i>DAWN</i>-Mission beteiligten Wissenschaftlern vorgeschlagen und anschließend von der Internationalen Astronomischen Union (IAU), welche für die Namensvergabe für Oberflächenformationen auf extraterrestrischen Himmelskörpern verantwortlich ist, übernommen. Die vergebenen Namen stehen entweder in einer Verbindung zu historischen römischen Persönlichkeiten oder aber in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der römischen Mythologie und Religion bezüglich der Göttin Vesta, nach der dieser Asteroid benannt wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092013141252_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092013141252_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA" width="300" height="150"/></a><figcaption>
Eine zylindrische Projektion der Oberfläche von Vesta. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neu erstellte Atlas von Vesta wird im Rahmen des <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.raumfahrer.net/der-epsc-kongress-2013-in-london/" target="_blank" data-wpel-link="internal">European Planetary Science Congress 2013</a>, einer gegenwärtig in London stattfindenden Fachtagung der Planetenforscher, vorgestellt. Diese Karten werden den Planetologen dabei behilflich sein, die Oberfläche dieses Asteroiden noch besser zu beschreiben und dadurch weitere Erkenntnisse über die diversen Prozesse zu gewinnen, welche zur Bildung von dessen vielfältig gestalteten Oberfläche geführt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der Untersuchungen bei Vesta im Jahr 2012 setzte die Raumsonde ihre Reise durch unser Sonnensystem fort. Im Februar 2015 wird <i>DAWN</i> ihr zweites Reiseziel, den Zwergplaneten Ceres, erreichen und auch dieses größte und zugleich massereichste Objekt im Asteroiden-Hauptgürtel aus einem Orbit heraus über mehrere Monate hinweg erkunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>DAWN</i>-Mission wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Betrieb der Mission verantwortlich. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin-Adlershof und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Das Kameraprojekt wird finanziell von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DLR und der NASA (JPL) unterstützt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=765.30" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroidengürtel</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4210.405" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission DAWN</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EPSC 2013:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://meetingorganizer.copernicus.org/EPSC2013/EPSC2013-433.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">High-Resolution Vesta LAMO Atlas derived from DAWN FC Images</a> (engl.)</li><li><a class="a" href="https://meetingorganizer.copernicus.org/EPSC2013/oral_program/13822" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vesta and Ceres: Targets of Dawn (Oral Program)</a> (engl.)</li><li><a class="a" href="https://meetingorganizer.copernicus.org/EPSC2013/poster_program/13822" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vesta and Ceres: Targets of Dawn (Poster Program)</a> (engl.)</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>TerraSAR-X &#8211; Hilfe für Indien und Nepal</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/terrasar-x-hilfe-fuer-indien-und-nepal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 05:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
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		<category><![CDATA[ZKI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X hat Aufnahmen der Überschwemmungsgebiete in Nordindien und Nepal erstellt, um die Hilfs- und Rettungskräfte bei der Arbeit zu unterstützen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: DLR. Nach einem Dammbruch im Osten Nepals am 18. August 2008 am Fluß Koshi kam es zu weitreichenden Überschwemmungen, von denen insgesamt über drei Millionen Menschen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/terrasar-x-hilfe-fuer-indien-und-nepal/" data-wpel-link="internal">TerraSAR-X &#8211; Hilfe für Indien und Nepal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Radarsatellit <i>TerraSAR-X</i> hat Aufnahmen der Überschwemmungsgebiete in Nordindien und Nepal erstellt, um die Hilfs- und Rettungskräfte bei der Arbeit zu unterstützen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03092008073038_small_1.jpg" alt="" width="361" height="375"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Dammbruch im Osten Nepals am 18. August 2008 am Fluß Koshi kam es zu weitreichenden Überschwemmungen, von denen insgesamt über drei Millionen Menschen in mehr als 250.000 Häusern in 1.600 Ortschaften betroffen sind. Zerstörte Straßen und überflutete Bahngleise behindern die laufenden Hilfsmaßnahmen stark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellte am 30. August und 1. September für das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) die Aufnahmen mittels des vor einem Jahr gestarteten deutschen Radarsatelliten <i>TerraSAR-X</i>. Die erzeugte Karte zeigt das Überschwemmungsgebiet südlich des Dammbruchs mit überfluteten Siedlungen, landwirtschaftlichen Nutzflächen und zerstörter Infrastruktur. Die Daten sollen den Hilfsmannschaften vor Ort helfen zerstörte und intakte Infrastruktur zu identifizieren und eine genaue Lagebeurteilung durchführen zu können.
<br>
 
 
Die normale &#8222;Blickrichtung&#8220; des Satelliten weist nach rechts von der Flugbahn. Um das Intervall zwischen den beiden Aufnahmen deutlich zu verkürzen, wurde der sogenannte &#8222;Left-Looking&#8220;-Modus aktiviert, bei dem Aufnahmen von Gebieten links der Flugbahn erfolgen. Hierfür war eine spezielle Programmierung der Satelliten notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR. Seine Aufgabe ist die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/terrarsarx_nepal_02.jpg" alt="" width="359" height="454"/><figcaption>Radarkarten des Überschwemmungsgebiets.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/terrasar-x-hilfe-fuer-indien-und-nepal/" data-wpel-link="internal">TerraSAR-X &#8211; Hilfe für Indien und Nepal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pluto-Atmosphäre wandelt sich drastisch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-60/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2002 19:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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		<category><![CDATA[Karte]]></category>
		<category><![CDATA[Massachusetts Institut]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Beobachtungen von Pluto zeigen, dass seine Atmosphäre innerhalb der vergangenen 14 Jahre abgekühlt ist, seine Oberfläche hingegen wärmer wurde. Autor: Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: Space.com. Die genauen Beobachtungen des entfernten Planeten wurden möglich, als Pluto vor einem Stern entlangflog. Die Astronomen sind sehr erstaunt über diese Veränderungen, die in einer Zeit auftreten, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Beobachtungen von Pluto zeigen, dass seine Atmosphäre innerhalb der vergangenen 14 Jahre abgekühlt ist, seine Oberfläche hingegen wärmer wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/th.jpeg" alt=""/><figcaption>Eine verblüffende Karte Plutos wurde Ende letzter Woche (März 1996) in einer Pressemitteilung des Hubble-Weltraumteleskops enthüllt. Oben sind zwei entgegengesetzte Hemisphärenansichten der computerkonstruierten Karte der Oberfläche von Pluto  zu sehen (Norden ist oben). Das Gittermuster ist auf die verwendete  Computertechnik zurückzuführen, bei der jedes Gitterelement einen Durchmesser von über 100 Meilen hat. Die Karte basiert auf Hubble-Aufnahmen,  die gemacht wurden, als Pluto nur 3 Milliarden Meilen entfernt war. Sie zeigt starke Helligkeitsschwankungen &#8211; was die Beobachtungen am Boden bestätigt und wesentlich verbessert. Während die Helligkeitsschwankungen auf Oberflächenmerkmale wie Krater und Becken zurückzuführen sein können, sind sie wahrscheinlicher durch Regionen mit Stickstoff- und Methanfrost verursacht. Die Frostregionen sollten &#8222;saisonale&#8220; Veränderungen zeigen, die in zukünftigen Hubble-Beobachtungen verfolgt werden können.<br>Bild: A. Stern (SwRI), M. Buie (Lowell Observatory), NASA, ESA,</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die genauen Beobachtungen des entfernten Planeten wurden möglich, als Pluto vor einem Stern entlangflog. Die Astronomen sind sehr erstaunt über diese Veränderungen, die in einer Zeit auftreten, in der sich Pluto in seinem 248-jährigen Orbit von der Sonne entfernt. Sie sagten, dass die Ergebnisse nur von einer Sondenmission zum Pluto erklärt werden könnten. Ein solches Projekt unterstützen viele Forscher, aber die NASA machte kürzlich erneut einen Rückzieher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Moment weiß man noch sehr wenig über den Planeten, weil er zu weit entfernt ist, um seine Atmosphäre direkt zu erforschen, welche lediglich aus dünnen Gaswolken bestehen dürfte, die gefrieren, wenn Pluto sich weiter von der Sonne entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund nutzen Astronomen jede Möglichkeit, die sich bietet, ihn genauer zu beobachten. Zuletzt verdeckte er 1988 einen Stern, und man konnte somit genauere Daten über ihn ermitteln. Am 19. Juli 2002 war dies erneut der Fall.<br>Die aktuellen Beobachtungen wurden von Wissenschaftlern des Lowell Observatoriums und des Massachusetts Instituts geleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In den letzten 14 Jahren sind eine oder mehrere Veränderungen an Pluto aufgetreten,&#8220; sagte Marc Buie vom Lowell Observatorium. &#8222;Plutos Atmosphäre erlebt eine globale Abkühlung, während andere Daten darauf hinweisen, dass die Oberfläche geringfügig wärmer wird. Ein Teil der Veränderungen ist durch die Entfernung des Planeten von der Sonne zu erklären, aber was wir sehen, ist komplexer als vermutet.&#8220;</p>



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