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	<title>Katastrophe &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Katastrophe &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Vakuumzerfall &#8211; wenn das Universum sich auflöst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-vakuum-zerfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vakuumzerfall ist die ultimative Apokalypse: Eine Blase der Zerstörung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Aber ist unser Universum wirklich nur metastabil? Um das zu klären, müssten wir erst verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält.</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-4512dcb3">Der Vakuumzerfall ist die ultimative Apokalypse: Eine Blase der Zerstörung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Aber ist unser Universum wirklich nur metastabil? Um das zu klären, müssten wir erst verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vor schwarzem Grund eine dunkelblau-durchscheinende Blase mit einigen hellblauen wabernden Wolken am Rand." data-rl_caption="" title="Vor schwarzem Grund eine dunkelblau-durchscheinende Blase mit einigen hellblauen wabernden Wolken am Rand." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn.jpg" alt="Vor schwarzem Grund eine dunkelblau-durchscheinende Blase mit einigen hellblauen wabernden Wolken am Rand." class="wp-image-124590" width="533" height="411" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Das Higgs-Teilchen kann gar nichts dafür, dass sein dazugehöriges Higgs-Feld vielleicht nur metastabil ist. Manche Forschende sagen: Dann droht dem Universum irgendwann der Vakuumzerfall. Für uns Menschen und das Universum als Ganzes wäre das das ultimative apokalyptische Szenario: ein Weltuntergang mit Lichtgeschwindigkeit (Quelle: Dominguez, Daniel: CERN).</figcaption></figure>



<p>Es gibt Menschen, die fürchten sich vor dem Vakuumzerfall unseres Universums. Doch die gute Nachricht ist: Es spricht nicht viel für diese Art des Weltuntergangs. Und selbst wenn, könnten wir sowieso nichts dagegen unternehmen.</p>



<p>Franzi erzählt in dieser Ausgabe des AstroGeo Podcasts die Geschichte des ultimativen apokalyptischen Szenarios: dem Vakuumzerfall. Tritt dieser ein, würde sich im Universum mit Lichtgeschwindigkeit eine Blase der Zerstörung ausbreiten und alles zerstören, was ihr in den Weg kommt. Was so schön schaurig klingt und leider nach hochkomplexer Quantenfeldtheorie und einer Menge Teilchenphysik müffelt, ist tatsächlich gar nicht komplett abwegig: Manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind tatsächlich der Meinung, dass unser Universum nur „metastabil“ sei. Das soll heißen: Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass unser Universum übermorgen ausgelöscht wird, aber irgendwann in einer paar Myriaden Jahren könnte es unweigerlich soweit sein.</p>



<p>Wem jetzt angst und bange wird, für die gibt es eine noch bessere Nachricht: Die Wissenschaft ist sich überhaupt nicht einig, ob es überhaupt irgendwann soweit sein wird. Denn was uns das Szenario des Vakuumzerfalls eigentlich erzählt, ist eine Geschichte darüber, dass wir noch lange nicht verstanden haben, was die Welt im Innersten zusammenhält.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=949.msg547157#msg547157" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmologie</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg547158#msg547158" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Marsianer. Der Mars-Film lebt noch!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-marsianer-der-mars-film-lebt-noch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 15:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Pathfinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein großer Film geht an den Start. Andreas Weise hat ihn schon gesehen. Autor: Andreas Weise. Quelle: Kinobesuch. Die Vorgeschichte &#8211; Eine Geschichte von Katastrophen:Unser roter Nachbarplanet im Sonnensystem, der Mars, hat schon immer unsere Phantasie angeregt. Was ist dort los? Wie sieht es da aus? Kann man dort hin? Als H. G. Wels 1898 mutmaßliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ein großer Film geht an den Start. Andreas Weise hat ihn schon gesehen.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.   Quelle: Kinobesuch.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR260.jpg" alt="" class="wp-image-16878" width="260" height="458" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR260-170x300.jpg 170w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Der Marsianer aktuell auf einer Litfaßsäule
(Bild: privat)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die Vorgeschichte &#8211; Eine Geschichte von Katastrophen:</strong><br>Unser roter Nachbarplanet im Sonnensystem, der Mars, hat schon immer unsere Phantasie angeregt. Was ist dort los? Wie sieht es da aus? Kann man dort hin? Als H. G. Wels 1898 mutmaßliche Marsbewohner in seinem epochalen Roman „Der Krieg der Welten“ mit nicht unbedingt friedlichen Absichten zu uns kommen ließ, war an Raumfahrt noch nicht zu denken.</p>



<p>Ein halbes Jahrhundert später, genauer gesagt 1950, startete dann in den USA der Film „Rocketship XM“, der den Auftakt zu einem ganzen Genre gab. Vermutlich zum ersten mal in der Filmgeschichte landete ein Raumschiff auf dem Mars Not! Und das 11 Jahre bevor überhaupt ein Mensch die Erde mit einem Raumschiff verlassen würde. Nun, den Streifen hat man heute zurecht vergessen.</p>



<p>Und die verunglückten Marsexpeditionen setzten sich fort. 1959 im sowjetischen Film „Der Himmel ruft“ schafften es sowjetische und amerikanische Raumfahrer nur mit Mühe bis zu einem Asteroiden in Marsnähe. Vier Jahre später, 1963, eilte man im sowjetischen Film „Begegnung im All“ einem außerirdischen Wesen, das auf dem Mars notgelandet war, zu Hilfe.</p>



<p>1964 erwischte es dann auch die Amerikaner. In „Notlandung im Weltraum“ (alias „Robinson Crusoe auf dem Mars“) machten Astronauten auf dem Mars Bruch und befreiten nebenbei gleich einmal einen Eingeborenen.</p>



<p>Aber vielleicht war ja auch alles eine große Lüge. Das behauptete 1977 der amerikanische Thriller „Capricorn One“ alias „Unternehmen Capricorn“. Es ging um eine gefälschte Mars-Landung, die dann ihrerseits in einer Katastrophe endete.</p>



<p>Und die Abstürze gingen weiter: 2000 machte die Crew im Film „Red Planet“ auf dem Mars Bruch. Zum Schluss des Films kam nur einer durch. Ein Jahr später, 2001, schlug die Besatzung des spanischen Films „Stranded“ hart auf dem roten Planeten auf. Ausgang und Rettung sind bis heute ungewiss. Zuvor aber war in „Mission to Mars“ (2000) sowohl die Marsexpedition als auch die Rettungsexpedition verunglückt. Hier gab es allerdings ein Happy End und nebenbei die Erleuchtung, dass das mit der Evolution auf der Erde alles Quatsch ist, da das Leben vom Mars kommt/kam (oder so ähnlich&#8230;).</p>



<p>Den derzeitigen traurigen Höhepunkt aller Marsunglücks- und Marskatastrophenfilme bildet der anglo-amerikanische-Horrorfilm „The Last Days On Mars“, erschienen 2013. Eine Zombieseuche rottet hier die Forschungsastronauten auf dem Mars aus. Der Film ist im Bühnenbild wirklich gut gemacht. Die Story ist sehr schlecht. Dank gebührt den deutschen Filmverleihern dafür, dass dieses Werk nicht in die deutschen Kinos kam.</p>



<p>2015 kommt nun mit „Der Marsianer“ ein neuer Marsunglücks-Film in die Lichtspielhäuser.</p>



<p><strong>Und jetzt wird alles anders!</strong><br>Gute Geschichten sind offensichtlich nicht immer leicht zu finden. Der Amerikaner Andy Weir hat so eine gute Geschichte geschrieben. Einen Roman. Und was für einen! Zuerst wollte kein Verlag sein Erstlingswerk herausbringen. Jetzt ist er auf der Bestsellerliste der New York Times.</p>



<p>Folgerichtig meldete sich Hollywood. Seit Mai 2014 arbeitete der Star-Regisseur Ridley Scott an einer Verfilmung. Dieser ließ für die Story extra die Arbeiten an „PROMETHEUS-2“ ruhen. Kein geringerer als Matt Damon spielt die Hauptrolle. Das Ergebnis kommt jetzt am 8. Oktober 2015 in die Kinos.</p>



<p><strong>Die Romanvorlage ….</strong><br>… wurde im&nbsp;<a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13151.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum des Raumfahrer.net e.V</a>&nbsp;schon behandelt.</p>



<p>Ich selbst habe selten mit einer solch großen Begeisterung 500 Romanseiten in kürzester Zeit gelesen, um dann gleich das Ganze noch einmal zu verschlingen.</p>



<p>Eine ganz besondere Faszination geht von der Geschichte aus. Viele der beschriebenen Technologien sind heute schon machbar. Man möge das Buch also einen Realo-Sci-Fi-Roman nennen. Und die Fachleute sind begeistert. Ulrich Köhler vom DLR in Berlin-Adlershof bestätigte mir einen fachlich realistischen Hintergrund. Auch er hatte das Buch mit Begeisterung gelesen. Freilich, die Geschichte bleibt natürlich ein Märchen, da schon der politische Wille in den USA fehlt, eine Expedition wie die beschriebene überhaupt finanziell umzusetzen. Aber man wird ja mal träumen dürfen.</p>



<p>Wer die Geschichte noch nicht kennt: Bei einer Marsexpedition wird Astronaut Mark Watney nach dem plötzlichen Abbruch der Expedition versehentlich auf dem Mars zurückgelassen. Man hält ihn für tot. Aber er hat überlebt. Jetzt plant er sein Überleben. Und er lässt sich dabei etwas einfallen – und natürlich wird am Ende alles gut. Und dass die Story ohne jede Mystik, Alien-Phobie oder sonstige Ungereimtheiten auskommt, ist einfach großartig. Sie ist logisch und physikalisch korrekt aufgebaut. Die Spannung bleibt bis zum Schluss.</p>



<p>Empfehlenswert ist, sich den Roman vor dem Gang ins Kino durchzulesen. Man wird seine helle Freude an dem Witz, der Ironie und dem lebensbejahenden Sarkasmus des Haupthelden haben. Allerdings bleibt nicht mehr viel Zeit … bis zum Kinostart am 8. Oktober 2015.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSCF0996Weise1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSCF0996Weise260.jpg" alt="" class="wp-image-16875" width="260" height="195"/></a><figcaption>Bei dem Wetter ab ins Kino!
(Bild: privat)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Zum Film:</strong><br>Ich hatte Gelegenheit, eine Pressevorführung in der Original-Version und in 3D vorab zu sehen. Zur Einstimmung gab es einen Kurzfilm des DLR Berlin mit einem virtuellen Flug über den Mars und allen in der Geschichte vorkommenden Orten der Geschehnisse. Auf der Internetseite des DLR kann man übrigens entsprechendes Begleitmaterial ansehen.&nbsp;<a href="https://www.dlr.de/de/next/aktuelles/nachrichten/2015/der-marsianer" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">(Artikel bei DLR_next)</a></p>



<p>Der Film selber hält sich nicht einhundertprozentig an die Romanvorlage. Das war bei so einem dicken Buch auch nicht zu erwarten. Allein die Hörbuchausgabe ist über 12 Stunden lang. Einige Szenen und Erlebnisse sind im Film also dem Cutter zum Opfer gefallen. So wurde das Abenteuer mit der abgerissenen Schleuse, dem defekten Raumanzug und der darauf folgenden Dramatik sehr zusammengestrichen. Die lange Fahrt über die Marsoberfläche ist auf ein Minimum gekürzt.</p>



<p>Auch andere Ereignisse gehen zu schnell und zu glatt über die Bühne. Genannt sei hier nur die Übernahme des Frachtcontainers beim Erdvorbeiflug, die geradezu harmonisch erfolgt. Überhaupt hat man den Eindruck, Scott stand unter einem ganz schönen Zeitdruck bei der Fertigstellung des Films. Sonst hätte er an manchen Stellen nicht so geschludert. Aber was wäre die Alternative gewesen? Vielleicht ein ausführlicher Fernsehfilm in 5 Teilen a 90 Minuten? Mich hätte es gefreut, die Mehrzahl des Kinopublikums möglicherweise nicht.</p>



<p>Das Szenenbild ist geprägt von großartigen Landschaftsaufnahmen auf dem Mars mit Weite und Tiefe. Hier zeigt sich eben der Meister Scott. Anders bei Details. Das Raumschiff Hermes erscheint überproportional groß. Das Platzangebot und Raumvolumen für die Crew ist riesig und wirkt für jeden, der sich ein wenig mit Raumaufteilung z.B. in der internationalen Raumstation ISS beschäftigt hat, geradezu unreal. Die Raumfahrer verlieren sich fast in der Weite des Raumschiffes.</p>



<p>Bei den Schwerelosigkeitsszenen hat man sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Der Zuschauer spürt geradezu die Drähte, an denen die Schauspiel-Astronauten an der Kamera vorbei gefahren werden. Auch hier scheint der Produktionszeitdruck die Qualität eingeschränkt zu haben. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass entsprechende Computeranimationen zeit- und kostenintensiver gewesen wären, als am Stahlseil vor einer grünen Wand zu hängen. Wie so etwas wirklich gut ausgesehen hätte, konnte man unlängst in „<a href="https://www.raumfahrer.net/aktuell-im-kino-gravity/" data-wpel-link="internal">Gravity</a>&#8220; sehen.</p>



<p>Die Garderobe, also genauer gesagt die Marsraumanzüge, zeigen eindeutig, woran Scott zuvor gearbeitet hat. Die Gummianzüge und der eiförmige Helm haben große Ähnlichkeit mit den Skaphandern aus Scotts „PROMETHEUS&#8220;-Film. Und da er gerade an „PROMETHEUS-2&#8243; arbeitete, liegt der Verdacht nahe, dass er sich hier von Seiten des Designs bedient hat. Schade! Ein wenig mehr Realismus in Bezug auf marsianische Gegebenheiten wären hier wünschenswert gewesen.</p>



<p>Kleiner Lacher, sagen wir lieber Schmunzler, am Ende des Films: Im Abspann wird die nächste Marsmission gestartet. Als ESA-Astronaut mit dabei: Ein Brite. Als ob Großbritannien sich intensiv mit bemannter Raumfahrt beschäftigen würde. Nun ja. Die Weltpremiere fand in London statt. Das ist dann vermutlich der Tribut an das britische Publikum.</p>



<p>Die Chinesen spielen eine große Rolle, die Russen gar keine Rolle in der Geschichte. Über Wunschdenken und Realitätsnähe soll aber hier nicht diskutiert werden. Es ist halt ein US-Film. Und es ist Sci-Fi! Ein modernes Märchen eben.</p>



<p>Bei den handelnden Charakteren und Organisationen wurde einiges uminterpretiert. Trotzdem macht es einen riesigen Spaß, die betreffenden Personen in Aktion zu erleben. Dabei bekommt jeder sein Fett weg. Sei es das JPL, Mission Control oder die NASA selbst.</p>



<p>Frage: Warum müssen eigentlich Pressesprecherinnen, äh, Communication-Manager, immer langbeinig und blond sein …?!</p>



<p>Für mich war es ein besonderes Highlight, als die Spezialisten der Pathfinder-Mission aus dem Jahre 1996 zusammen getrommelt werden. Alle sind garantiert längst im Ruhestand und alle sehen irgendwie wie Altachtundsechziger aus. Die Szene käme völlig ohne Worte aus.</p>



<p>Die Figur Mark Watney ist natürlich der absolute Hingucker. Wie er sein Videotagebuch führt und so dem Zuschauer, der qausi hinter dem Kameraauge sitzt, seine Welt erklärt, ist schon toll. Witz, Sarkasmus und der unbedingte Wille, sich mit seinem Schicksal nicht abzufinden, dass wird von Matt Damon hervorragend gespielt.</p>



<p><strong>Es wird musikalisch:</strong><br>Sonst manchmal etwas unbeachtet, spielt die Filmmusik doch eine große Rolle. Sie unterstreicht und verstärkt filmische Stimmungen. Scott konnte hier fast komplett auf Neukompositionen verzichten. Dank Mars-Commander Lewis! Wer das Buch nicht gelesen hat, dem sei erklärt: Watney plündert aus Gründen des Zeitvertreibs das Musikarchiv seiner Kommandantin, das auf dem Mars zurückgeblieben ist. Und die Dame ist nun mal Disco-Fan! Folgerichtig dröhnt Disco über die Weiten der Marslandschaft. Und ich habe im Kinosessel mit gewippt, als Watney unter der Klängen von ABBA seine Rückkehrkapsel ausschlachtet. „Waterloo, finally facing my Waterloo&#8230;“ Ja, das ging ab. Einfach lebensbejahend! Nur Stayin’ Alive von den Bee Gees, wie im Buch beschrieben, habe ich vermisst.</p>



<p><strong>Zusammenfassend:</strong><br>Trotz aller Nörgelei über Unvollkommenheiten in diesem Filmwerk ist festzustellen: Es ist eine tolle und spannende Geschichte. Und es ist vor allem eine gute Geschichte. Es ist eine Geschichte von Menschen, die einander helfen und sich nicht im Stich lassen. Es ist eine Geschichte, die uns etwas lehrt: Nie Aufgeben. Nie den Lebensmut verlieren. Nicht ins Schicksal ergeben, sondern an die Arbeit gehen. Symbolhaft dafür steht für mich die kleine Szene, in der Watney von einem Kruzifix Holzspäne abraspelt, um Feuer zu machen. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.<br>Und der Filmabspann zeigt, dass es nicht das Ende der Geschichte ist, sondern dass es weiter geht.</p>



<p>Ich bin sehr gespannt auf die deutsche Synchronisation!<br>Einigen Veröffentlichungen im Netz zu Folge plant die 20th Century Fox den Film „Der Marsianer“ im kommenden Jahr möglicherweise auch als längeren „Directors Cut“ in einer 160 Minuten langen Fassung herauszubringen. Tatsache ist, dass Scott einige Szenen herausschneiden musste, um auf die gewünschte Spiellänge von 141 Minuten zu kommen.</p>



<p>Eine Preview der besonderen Art gab es im Weltraum auf der ISS. Exklusiv wurde der Film am Sonntag, dem 20. September 2015 dort gezeigt. Die Astronauten Scott Kelly und Kjell Lindgren twitterten.</p>



<p>Und nun hinein in die Kinos und hinauf auf den Mars!<br>Mark Watney lebt &#8230; offensichtlich! Und mit ihm der Marsfilm. Ich habe es selbst gesehen! Wirklich!</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg340917#msg340917" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Bilanz der Shuttle-Ära</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bilanz-der-shuttle-aera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 10:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34226</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute endete die letzte Raumfahrtmission eines US-amerikanischen Space Shuttles mit der Landung der Atlantis am Kennedy Space Center in Florida (USA). Damit geht das erfolgreichste, vielseitigste, umstrittenste, internationalste, teuerste und verlustreichste Kapitel der Raumfahrt zu Ende. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net, NASA, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger. Im Verlaufe von gut 30 Einsatzjahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute endete die letzte Raumfahrtmission eines US-amerikanischen Space Shuttles mit der Landung der Atlantis am Kennedy Space Center in Florida (USA). Damit geht das erfolgreichste, vielseitigste, umstrittenste, internationalste, teuerste und verlustreichste Kapitel der Raumfahrt zu Ende.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net, NASA, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-22-80080.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Bild vom ersten Start eines Space Shuttle am 12. April 1981 (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Verlaufe von gut 30 Einsatzjahren gelangten dabei 350 Menschen aus 18 Nationen, davon 61 nicht aus den USA, ins All und meist sicher zurück. Bei 810 Einsätzen, wurden etwa 12.800 Manntage im Kosmos verbracht, wobei ein Großteil durch Langzeitmissionen in Raumstationen beigetragen wurde. Zwei Astronauten flogen 7 Mal mit einer US-Raumfähre ins All, drei 6 Mal, 19 insgesamt 5 Mal und 50 Raumfahrer 4 Mal, darunter auch ein Schweizer. Die fünf Raumfähren bringen es auf 134 Raumflüge und bei mehr als 21.000 Erdumläufen mit einer Gesamtflugstrecke von etwa 875 Millionen Kilometern auf fast 1.232 Tage im All, wobei der älteste noch existierende Shuttle, die Discovery, 39 Mal in den Weltraum flog. </p>



<p>Dabei war das System Space Shuttle (oder Space Transportation System) sehr vielseitig. So wurden nicht nur Menschen ins All gebracht, sondern auch Nutzlasten, darunter schwere und sperrige. Einzigartig bis heute auch die Möglichkeit, Satelliten anzufliegen, mittels eines Manipulatorarms zu greifen und in die 18 Meter lange Ladebucht zu ziehen. Hier konnten sie entweder repariert, gewartet bzw. modernisiert oder verankert werden, um zur Erde zurückzukehren. Ebenso in der Ladebucht verankert flogen mehrfach Weltraumlabore, die modular aufgebaut waren und in denen in relativ kurzer Zeit auf der Erde die wissenschaftliche und technische Ausrüstung ausgetauscht werden konnte, um eine neue Mission vorzubereiten. Bei Intensivmissionen mit SpaceLab oder SpaceHab konnte eine Vielzahl von Kurzzeitexperimenten ausgeführt und viele Erkenntnisse gewonnen werden. Längerfristige Untersuchungen wurden im unbemannten Bereich durch wiederverwendbare Plattformen wie SPAS oder SPARTAN angestellt oder später an Bord der Raumstationen Mir und ISS. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die Atlantis hat zum letzten Mal von der Internationalen Raumstation abgekoppelt. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>64 Nutzlasten wurden in Erdumlaufbahnen ausgesetzt, wovon sich einige auf den Weg zu fernen Zielen machten. 13 weitere Satelliten wurden für eine gewisse Zeit im All belassen, später wieder eingefangen und zur Erde zurück transportiert. Im Freiflug können störende Einflüsse durch Bewegungen von Menschen ausgeschlossen werden, was die Qualität der sogenannten Mikrogravitation erheblich verbessert. Zur Raumstation Mir wurde ein Bauteil transportiert, zur Internationalen Raumstation unzählige. Dazu gehören 10 Druckmodule, 10 Gitterelemente, 7 dauerhaft verbleibende, größere Außenlasten, 7 Komponenten für Transportsysteme und Manipulatoren, außerdem Logistikmodule und –plattformen zum Transport größerer Ausrüstungen und Ersatzteile sowie eine Vielzahl von Versorgungsgütern, Innenausrüstungen und Experimenten im Mitteldeck der Raumfähren oder in einem SpaceHab-Modul in der Ladebucht. Außerdem wurden Ergebnisse von Experimenten, zu reparierende oder zu untersuchende Ausrüstung sowie Abfälle zur Erde transportiert. </p>



<p>Insgesamt eine sehr positive Bilanz, obwohl es zu allen Zeiten auch umfangreiche und berechtigte Kritik am System Space Shuttle gab. Die Vielseitigkeit und enorme Größe erkaufte man sich durch hohe Kosten. Insgesamt bringt es das Shuttle-Programm auf etwa 200 Milliarden US-Dollar. Allerdings wurden dem System auch Betriebskosten des Kennedy Space Centers angerechnet, die es auch ohne das Shuttle gegeben hätte. Die zunächst angegebenen Kosten von 10,5 Millionen US-Dollar pro Flug stellten sich aber sehr bald als illusorisch heraus. Vor allem mit dem empfindlichen Hitzeschutz aus Zehntausenden individuell geformten und in Handarbeit gefertigten Kacheln trug zur Kostenexplosion bei. Aber auch andere Systeme mussten aus Sicherheitsgründen häufig überprüft, gewartet, repariert oder ausgetauscht werden. Oft waren dies Spezialanfertigungen, die natürlich ihren Preis haben. Eine florierende Raumfahrtindustrie stellte diese aber gern bereit. Auch im Umfeld dieser Industrie wurden Arbeitsplätze geschaffen, von denen nun viele entfallen. Die komplizierteste Maschine, die Menschen bis dato jemals entwickelt, gebaut und erfolgreich betrieben haben, forderte bei zwei Unfällen, die auch auf menschliche Fehleinschätzungen zurückzuführen waren, insgesamt 14 Menschenleben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_big_3.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_small_3.png" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
NASA-Patch zu Ehren des gesammten Shuttle-Programms (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Allen Raumfahrtbegeisterten werden aber vor allem die Erfolge des Shuttle-Programms in Erinnerung bleiben. Neben dem Aussetzen verschiedenster Satelliten und Raumsonden sowie dem Aufbau der Internationalen Raumstation gehören die 5 Reparatur- und Wartungsmissionen für das Hubble Space Telescope, die ebenso spektakuläre Instandsetzung des Satelliten Solar Maximum Mission, die 162 Außenbordeinsätze, von denen einige im Freiflug, ohne jegliche Verbindung zum Raumfahrzeug, durchgeführt wurden sowie die Flüge zur russischen Raumstation Mir dazu. Mit diesen Missionen wurde eine neue Ära der internationalen Kooperation im All mitgestaltet, die für uns heute als ganz normal erscheint. </p>



<p>Man könnte noch wesentlich mehr über die Space Shuttles schreiben und in diesen Tagen wird dies auch an vielen Stellen getan. In Zukunft kann man die technischen Meisterleistungen in verschiedenen Museen in den USA bewundern. Nennen möchte ich auch kurz die russischen Raumfähren, die vom Space Shuttle entscheidend „inspiriert“ waren, letztlich aber vor allem aus Kostengründen niemals wirklich zum Einsatz kamen. Zumindest haben wir dadurch die Möglichkeit, eine Raumfähre in voller Größe und mit weitgehender technischer Originalausstattung auch in Deutschland ansehen zu können. </p>



<p>Die bei Entwicklung und Betrieb erkannten Mängel des Space Transportation Systems, darunter die Tücken der Parallelinstallation von Rakete und Nutzlast, die Empfindlichkeit des Hitzeschildes der Raumfähren sowie die hohen Wartungskosten, haben leider bisher nicht dazu geführt, dass ein Nachfolger bereitsteht. Dies gilt zum Teil für das Transportieren großer Lasten ins All, vor allem aber für bemannte Raumflüge. Die Zukunft der bemannten US-Raumfahrt ist in diesen Tagen auch politisch noch unentschieden, eine Kommerzialisierung dieses Bereichs setzt voraus, dass es Märkte dafür gibt. Auch für die weitere Erforschung des Weltraums durch den Menschen gibt es in den USA derzeit nur unklare Konturen. Bleibt für uns die Hoffnung, dass Phantasie, Forscherdrang, Innovationskraft und Neugier in Bälde ein klares und langfristiges Programm hervorbringen, das den Zeichen und Anforderungen der Zeit gerecht wird und an die Erfolge sowie die Bedeutung des Space-Shuttle-Programms anschließt. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10030.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Persönliche Raumfahrterinnerungen</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3463.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle &#8211; Informationen &amp; Geschichte</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10034.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATLANTIS &#8211; STS-135 / Mission und Landung</a></li></ul>



<p><strong>Verwandter Rubrik:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/spaceshuttle/" data-wpel-link="internal">Space Shuttle im Portal von Raumfahrer.net</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Space-Shuttle-Missionen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liste der Shuttle-Missionen bei Wikipedia</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>TerraSAR-X &#8211; Hilfe für Myanmar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/terrasar-x-hilfe-fuer-myanmar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 17:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Radardaten des deutschen Satelliten TerraSAR-X und des japanischen Satelliten ALOS helfen bei der Bestimmung des Ausmaßes der Zerstörungen. Die Daten sind für internationale Hilfsorganisationen bei der Koordinierung der Rettungsmaßnahmen wertvoll. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: DLR. Die Nutzung der Radardaten wurde durch die Vereinten Nationen (UN), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Radardaten des deutschen Satelliten <i>TerraSAR-X</i> und des japanischen Satelliten <i>ALOS</i> helfen bei der Bestimmung des Ausmaßes der Zerstörungen. Die Daten sind für internationale Hilfsorganisationen bei der Koordinierung der Rettungsmaßnahmen wertvoll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052008195126_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052008195126_small_1.jpg" alt="DLR" width="314" height="242"/></a><figcaption>
Überflutungsfläche der Region Kyauktan aus TerraSAR-X-Daten vom 8. Mai 2008. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Nutzung der Radardaten wurde durch die Vereinten Nationen (UN), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Welternährungsprogramm WFP und ITHACA ermöglicht. Initiiert und koordiniert wurde die Zusammenarbeit durch das UN-SPIDER-Büro (SPace-based Information for Disaster management and Emergency Response) in Bonn. Da die Informationspolitik und die freien Zugangsmöglichkeiten zum Katastrophengebiet durch das Regime in Myanmar beschränkt sind, bietet nur die Beobachtung aus dem All aktuelle und umfassende Daten. Diese werden zur Bewertung der Schäden aber auch zur Prognose der Entwicklung, z.B. der Landwirtschaft, genutzt.</p>



<p>Der Vorteil von <i>TerrarSAR-X</i> ist, dass seine Aufnahmen tageszeit- und wetterunabhängig sind. Damit lassen sich schnell aktuelle Daten mir hoher Auflösung gewinnen.   
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Earthguard 1: Neue Erdüberwachung?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/earthguard-1-neue-erdueberwachung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2004 14:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwann wird wieder ein gewaltiger Asteroid auf unserem Planeten einschlagen. Um zu verhindern, dass die Menschheit solch einem Horrorszenario zum Opfer fällt, werden bei der ESA zur Zeit sechs Missionen diskutiert, durch die man mehr über gefährliche Asteroiden herausfinden will &#8211; darunter auch die deutsche Mission Earthguard 1. Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: SpaceToday. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Irgendwann wird wieder ein gewaltiger Asteroid auf unserem Planeten einschlagen. Um zu verhindern, dass die Menschheit solch einem Horrorszenario zum Opfer fällt, werden bei der ESA zur Zeit sechs Missionen diskutiert, durch die man mehr über gefährliche Asteroiden herausfinden will &#8211; darunter auch die deutsche Mission <i>Earthguard 1</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: SpaceToday.</p>



<p>65 Millionen Jahre ist es her, als ein ca. 12 bis 15 Kilometer großer Gesteinsbrocken aus dem Weltall mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 Kilometer pro Sekunde im Golf von Mexiko einschlug.  Dieses Ereignis führte durch den aufgewirbelten Staub zu einer dramatischen Klimaveränderung auf der Erde:  Die Atmosphäre verdunkelte sich und die Temperaturen sanken drastisch.  Für eine immense Anzahl an Lebewesen bedeutete diese globale Umweltkatastrophe den Tod und sie starben komplett aus.  Dieser Einschlag stellte das Ende des Zeitalters der Saurier dar und die Ära der Säugetiere begann.  Schließlich verdanken wir Menschen unsere Existenz also einer großen, irdischen Katastrophe, ausgelöst durch den Einschlag eines kosmischen Objekts von gewaltigem Ausmaß.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072004161923_small_1.jpg" alt="None" width="336" height="348"/><figcaption>
Wann wird sich solch ein Horrorszenario wiederholen?
<br>
<br>
(Grafik: NASA) 
</figcaption></figure></div>



<p>Die Astronomen sind sich einig, dass sich solch ein Horrorszenario jederzeit wiederholen könnte, auch wenn die Einschlagsrate heute viel geringer ist als in der frühen Entwicklungsphase unseres Planeten.  </p>



<p>Im Januar 2002 hat die Europäische Weltraumagentur <i>ESA</i> Forscher und Weltraumingenieure aufgefordert, Konzepte zur Entdeckung und Erkundung von potentiell gefährlichen erdnahen Asteroiden und Kometen zu erstellen. Unter den sechs besten, herausgefilterten und geförderten Projektskizzen des internationalen Wettbewerbs stammt eine aus Deutschland. Der vielversprechende, deutsche Missionsentwurf wurde vom <i>Berliner DLR-Institut für Planetenforschung</i> in Zusammenarbeit mit der Firma <i>Kayser-Threde</i> aus München ausgearbeitet.  Mit dem Weltraum-Teleskop <i>Earthguard 1</i> sollen potentiell gefährliche, erdnahe Objekte frühzeitig entdeckt und erfasst werden. <i>Earthguard 1</i> soll aus seiner Umlaufbahn um die Sonne in der Lage sein, Objekte zu entdecken, die von der Erde aus nicht sichtbar sind. Das Weltraumteleskop würde mit Hilfe seiner raffinierten Detektoren und der Software die Bewegungen von Asteroiden und Kometen gegen den Hintergrund der Fixsterne automatisch erkennen können.  Neben zwei weiteren Vorschlägen für Weltraumteleskope befassen sich die übrigen drei Konzepte mit der genauen Ekundung von ausgewählten, erdnahen Asteroiden durch sogenannte <i>Rendezvous-Missionen</i>.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072004161923_small_2.jpg" alt="None" width="341" height="273"/><figcaption> In den Entstehungszeiten der Erde gab es deutlich mehr Asteroiden- und Kometeneinschläge. <br>  (Grafik: David Hardy ) </figcaption></figure></div>



<p>Trotz der schon erwähnten, geringeren Einschlagsrate „regnet“ heutzutage immernoch rund einhunderttausend Tonnen Material aus Gestein und Metall pro Jahr auf die Erde. Der Großteil stellt allerdings kleinere Teilchen von nur wenigen Millimetern Durchmesser dar, die in der dichteren Erdatmosphäre aufgrund der großen Reibung verglühen und sind nachts als <i>Meteore</i> beziehungsweise, wie sie der Volksmund nennt, als Sternschnuppen sichtbar. Im Gegensatz dazu treffen auch manchmal größere Körper von mehreren Metern Durchmesser auf die Erde. Diese werden zwar zum größten Teil in der Erdatmosphäre zerstört, können aber dennoch bis auf die Erdoberfläche durchschlagen.  </p>



<p>Einschläge von Asteroiden, auch größeren, sind schließlich immernoch ein natürliches Phänomen auf allen Planeten. Folglich müssen wir auch mit einem nächsten großen Einschlag mit globalen Auswirkungen auf unseren Heimatplaneten Erde rechnen. Ein solcher Einschlag könnte ähnlich verheerende Folgen für unsere Zivilisation haben, wie es schon bei dem Horrorszenario vor 65 Millionen Jahren der Fall war.   Für die genaue Berechnung des Risikos und für die Entwicklung potentieller Abwehrmaßnahmen wollen die Wissenschaftler deshalb zukünftig noch sehr viel mehr über die Anzahl dieser kosmischen Brocken und deren physikalischen Eigenschaften lernen.  </p>
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		<item>
		<title>Überflutungen und Venustransits</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ueberflutungen-und-venustransits/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein chinesischer Experte sorgte für große Schlagzeilen, als er behauptete, einen Zusammenhang zwischen den Venustransits und Überschwemmungen am Gelben Fluss zu erkennen. Kann dies wirklich stimmen? Autor: Julian Schlund Am 8. Juni 2004 befand sich unser innerer Nachbarplanet Venus direkt zwischen Erde und Sonne. Von der Erde aus betrachtet sah das astronomische Spektakel wie eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein chinesischer Experte sorgte für große Schlagzeilen, als er behauptete, einen Zusammenhang zwischen den Venustransits und Überschwemmungen am Gelben Fluss zu erkennen. Kann dies wirklich stimmen?</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Julian Schlund</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/venustransit_gross2.jpg" alt="" width="389" height="292"/><figcaption>Für Astronomen ist der Blick durchs Teleskop auf den Venustransit ein spektakuläres Erlebnis.<br>(Bild: astronomie.de)</figcaption></figure></div>



<p>Am 8. Juni 2004 befand sich unser innerer Nachbarplanet Venus direkt zwischen Erde und Sonne. Von der Erde aus betrachtet sah das astronomische Spektakel wie eine Mini-Sonnenfinsternis aus. Vor allem Astronomen verfolgten das sechsstündige Ereignis Venustransit mit großer Begeisterung.</p>



<p>Nach Ansicht eines chinesischen Wissenschaftlers, war der Venusdurchgang sogar noch erstaunlicher. &#8222;Nach dem Venustransit besteht nun die Gefahr einer Flutkatastrophe am Gelben Fluss.&#8220;, zitierte die chinesische Nachrichtenargentur Xinhua am vergangenen Sonntag den Experten Geng Guoqing. Dieser hatte zuvor durch den Vergleich bis zu 2200 Jahre alter historischer Aufzeichnungen einen Zusammenhang zwischen den Venustransits und Überschwemmungen am Gelben Fluss festgestellt. Er behauptet, daß es eine &#8222;freie Wechselbeziehung&#8220; zwischen Venustransits und der Überschwemmung des Gelben Flusses gibt!<br><br>Er betrachtete historische Aufzeichnungen, die 2187 Jahre zurückgehen (die Chinesen sind bekannt dafür, dass sie Aufzeichnungen lange behalten!) und hat schließlich herausgefunden, dass Chinas zweitgrößter Strom, der Gelbe Fluss, zu der Zeit überschwemmte, als der Venusdurchgang stattfand. Aber nur, weil zwei Sachen gleichzeitig geschehen, bedeutet dies nicht, dass sie in Verbindung zueinander stehen müssen! Ist Gengs Behauptung also sinnvoll?<br><br>Eher nicht! Auf der einen Seite wird überschwemmt der Gelbe Fluss die ganze Zeit. Man nennt ihn wohl nicht umsonst auch die „Sorge Chinas“! Nach der „Gelben Fluss-Überschwemmungseite“ gab es dort seit 602 v. Chr. über 1500 Überschwemmungen. Das ist viel, durchschnittlich über ein Mal in zwei Jahren! Die Seite erklärt auch, dass die Hauptfluten 1194, 1642, 1855 A.D. geschahen; in keinem dieser Jahre gab es einen Venustransit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/venustransit_gross.jpg" alt="" width="250" height="250"/><figcaption>Der Venusdurchgang soll laut Gengs Behauptung die Erde beeinflussen.<br>(Bild: astronomie.de)</figcaption></figure></div>



<p>Man muss seine Behauptung jedoch sehr skeptisch betrachten:</p>



<p>Außerdem treten, entsprechend dieser Seite, mehr als 70% der Fluten zwischen Juli und August auf. Aufgrund der Umlaufbahnen der Erde und der Venus können Venustransits nur von Ende Mai bis Anfang Juni sowie Ende November bis Anfang Dezember auftreten.</p>



<p>Das andere „Problem“: Was könnte Venus tun, um solch eine Flut zu verursachen?</p>



<p>Kurz zusammengefasst: Nicht viel! In den Newsartikeln spekuliert Geng, dass Venus, die die Strahlung der Sonne blockiert, den Fluss möglicherweise irgendwie beeinflussen könnte. Folgendes spricht jedoch dagegen: Während eines Transits, blockt die Venus ungefähr 0.1% des Sonnenlichtes. Die ist eine winzig kleine Menge. Von Wolken alleine wird viel mehr Licht aufgehalten!</p>



<p>Seltsam ist auch, dass wir keine Wechselbeziehung zwischen Sonnenfinsternissen (ausgelöst durch den Mond) und Überflutungen bemerken. Niemand hat je darüber berichtet. Aber möglicherweise dauern Sonnenfinsternisse nicht lang genug, um soche Wechselbeziehungen zu erkennen! Ein weiterer Widerspruch: Jede Nacht blockiert der Großteil der Erde selbst 100% des Sonnenlichts, und der Gelbe Fluss überschwemmt definitiv nicht jede Nacht.</p>



<p>Die letzte mögliche Erkärung ist die Schwerkraft! Schließlich muss die Venus während einem Durchgang möglichst nahe an der Erde sein, da sie sich zwischen uns und der Sonne befindet. Tatsächlich beträgt die kürzeste Entfernung der Venus zur Erde während eines Venustransits nur ungefähr 40 Millionen Kilometer. Jedoch ist unser Nachbarplanet dann immernoch ziemlich weit weg, um unseren Planeten Erde durch die geringe Schwerkraft zu beeinflussen. . Diese ist nur 0.006 Mal so groß wie die des Mondes, also ein unglaublich kleiner Effekt, der keine realen messbaren Änderungen hier auf unserem Heimatplaneten verursachen kann.</p>



<p>Fazit: Überschwemmungen am Gelben Fluss geschehen so oft, während Venustransits verhältnismäßig selten sind. Hinzuzufügen ist, dass es keine eindeutige Methode gibt, wie die Venus solch ein Ereignis auf der Erde verursachen kann. Die Hypothese des chinesischen Experten Geng Guoqing, dass die Venustransits in Wechselbeziehung mit Überflutungen an Chinas zweitgrößtem Strom stehen, ist demnach mehr als fraglich und scheint in keinster Weise überzeugend vertretbar zu sein.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/flutkatastrophe-durch-venustransit/" data-wpel-link="internal">News vom 21.06.2004: Flutkatastrophe durch Venustransit</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Flutkatastrophe durch Venustransit?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/flutkatastrophe-durch-venustransit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2004 15:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29182</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dem chinesischen Experten Geng Guoqing zufolge drohe dem Gelben Fluss nach dem Venustransit eine Flutkatastrophe. Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: www.g-o.de. Die erste Wanderung unseres inneren Nachbarplaneten Venus seit 122 Jahren an der Sonne vorbei wurde am 8. Juni weltweit mit Begeisterung unter Astronomen verfolgt und sorgte für große Schlagzeilen. &#8222;Nach dem Venustransit besteht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/flutkatastrophe-durch-venustransit/" data-wpel-link="internal">Flutkatastrophe durch Venustransit?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem chinesischen Experten Geng Guoqing zufolge drohe dem Gelben Fluss nach dem Venustransit eine Flutkatastrophe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: www.g-o.de.</p>



<p>Die erste Wanderung unseres inneren Nachbarplaneten Venus seit 122 Jahren an der Sonne vorbei wurde am 8. Juni weltweit mit Begeisterung unter Astronomen verfolgt und sorgte für große Schlagzeilen.  </p>



<p>&#8222;Nach dem Venustransit besteht nun die Gefahr einer Flutkatastrophe am Gelben Fluss.&#8220;, zitierte die chinesische Nachrichtenargentur <em>Xinhua</em> am vergangenen Sonntag den Experten Geng Guoqing. Dieser hatte zuvor durch den Vergleich bis zu 2200 Jahre alter historischer Aufzeichnungen einen Zusammenhang zwischen den Venustransits und Überschwemmungen am Gelben Fluss festgestellt.<br><br>Grund sei möglicherweise, dass die Venus während ihrer Wanderung vor der Sonne einen Teil der für die Erde bestimmten Strahlung blockiere, was auf unserem Heimatplaneten zu klimatischen Störungen führen könnte. Dies hätte folglich auch Auswirkungen auf den Gelben Fluss: Es kommt zu einer Überflutung des zweitgrößten Stroms Chinas.</p>
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		<title>Columbia: Trümmer für die Forschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/columbia-truemmer-fuer-die-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2004 18:29:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten Stücke der Columbia sind zu einer unabhängigen Agentur gebracht worden, um sie zur Forschung zu verwenden. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Die Trümmer sind zurzeit auf den Weg vom Kennedy Space Center in Florida zur Aerospace Corporation in Kalifornien. Die Agentur will sich hauptsächlich um das Manövriersystem und den Hauptantriebstank kümmern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ersten Stücke der Columbia sind zu einer unabhängigen Agentur gebracht worden, um sie zur Forschung zu verwenden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<p>Die Trümmer sind zurzeit auf den Weg vom <i>Kennedy Space Center</i> in Florida zur <i>Aerospace Corporation</i> in Kalifornien. Die Agentur will sich hauptsächlich um das Manövriersystem und den Hauptantriebstank kümmern und daneben um die Warnsysteme und Notfallsysteme welche bei der Columbia Katastrophe ebenfalls versagt haben. Die Firma will dies Zusammensetzung der Trümmer und und des Tanks erforschen um für zukünftige Missionen besser Lösungen parat zu haben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052004202957_small_1.gif" alt="None" width="260"/><figcaption>
Das 
<i>Columbia Accident Investigation Board</i>
 war mit der Erkundung der Unglücksursache nach dem Absturz der Columbia betraut worden.(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die NASA benachrichtigte zuerst die Familien der Todesopfer und wenn sich nur eine weigerte das Material nicht freizugeben wäre es nicht freigegeben worden. Doch alle haben zugestimmt. &#8222;Wir glauben mit diesen Materialien sagen zu können, in welchem Zustand sich die Columbia Außenhülle befand als sie in die Erdatmosphäre eindrang. Außerdem wollen wir für zukünftige Missionen andere Zusammensetzungen für die empfindliche und lebensnotwendige Hülle finden&#8220;, meint Dr. Gary Steckel ein Arbeiter bei <i>Aerospace</i>. &#8222;So sind wir in der Lage computererzeugte Modelle zu kreieren und sie mit richtigen Parametern zu füttern um so das bestmögliche Resultat zu bekommen.&#8220;
<br>
Aerospace hat von der NASA ein Jahr für Forschungen und Alternativen Zeit bekommen. Bis dorthin will man eventuell schon eine neue Zusammensetzung für den Shuttlenachfolger auf dem Tisch haben. &#8222;Die NASA will die sicherste und zukunftssicherste Lösung finden&#8220;, beteuerte NASA Administrator Fred Gregory. &#8222;Wenn wir Trümmerteile eines verünglückten Shuttles Firmen weitergeben die nicht Bestandteil oder Partner der NASA sind, dann nur weil wir in Zukunft solche traurigen Tragödien in letztes Jahr vermeiden wollen.&#8220; </p>



<p>Die Idee die Trümmerteile analysieren zu lassen ist bereits einige Tage nachdem Unglück aufgetaucht ehe sie dem <i>Shuttle Launch Director</i> Mike Leinbach unterbreitet wurde. Leinbach wies darauf hin, dass bei der Challanger-Katastrophe keine Trümmerteile frei gegeben wurden, doch er wurde hier überstimmt.</p>



<p>Nach der Katastrophe letzten Februar sind alle Shuttles am Boden geblieben. Der nächste Start wurde mehrmals verschoben und ist zurzeit im März des nächsten Jahres angesetzt. &#8222;Wir müssen immer wieder aus Katastrophen lernen. Sorgfältige Überprüfungen und konzentriertere Forschungsarbeit hätten jetzt eine gesamte Crew gerettet und den Bau der ISS nicht um mehr als zwei Jahre verzögert&#8220;, fügt Leinbach hinzu.</p>
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		<title>Meteoriteneinschlag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meteoriteneinschlag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2004 16:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlagskrater]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 251 Millionen Jahren, lange vor der Herrschaft der Dinosaurier, stürzte ein Meteorit in der Größe vom Mount Everest auf das, was heute Nordaustralien ist. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Spaceflight Now. Durch die Wucht des Aufpralles wurden Landmassen angehoben und um den halben Globus geschoben. Die Folge waren Vulkanausbrüche und die Auslöschung von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor 251 Millionen Jahren, lange vor der Herrschaft der Dinosaurier, stürzte ein Meteorit in der Größe vom Mount Everest auf das, was heute Nordaustralien ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Durch die Wucht des Aufpralles wurden Landmassen angehoben und um den halben Globus geschoben. Die Folge waren Vulkanausbrüche und die Auslöschung von 80 Prozent jeglichen Lebens am Land und 90 Prozent der Meereslebewesen auf unserem Planeten. <i>The Great Dying</i> (Das große Sterben) wie das Ereignis genannt wird, war bei weitem die größte Katastrophe auf unserem Planeten.</p>



<p>Lange suchten die Wissenschaftler nach der Einschlagstelle des Meteoriten bis Wissenschaftler der <i>University of rochester and the University at Santa Barbara</i> (UCSB) eine mögliche Stelle in Nordaustralien fanden. &#8222;Das schaut sehr nach der Einschlagstelle aus, nach der wir gesucht haben&#8220;, sagte Robert Poreda, ein Professor der Univerity of Rochester. &#8222;Vor Jahren haben wir Beweise gefunden, dass ein Meteorit oder Komet vor 251 Millionen Jahren in der südlichen Hemisphäre einschlug. Diese Einschlagstelle in Nordaustralien trifft in jeder Hinsicht unsere Erwartungen.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052004183232_small_1.jpg" alt="None" width="308" height="260"/><figcaption>
Quelle: Spaceflight Now
</figcaption></figure></div>



<p>Vor ein paar Jahren spotteten noch viele Experten über die Vorstellung, dass ein gigantischer Meteorit für das Massensterben zwischen der Perm- und Triaszeit verantwortlich sein sollte. Aber Robert Poreda hebt hervor, dass genauso über die Theorie gespottet wurde, dass ein Meteorit mehr oder weniger für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich war. Und jetzt wird diese Theorie größernteils akzeptiert.   </p>



<p>Das Forscherteam rund um Robert Peroda wusste, dass die Chancen den Krater zu finden sehr schwierig sein würden, da die Erde hauptsächlich mit Wasser bedeckt ist. Wäre der Meteorit im Meer eingeschlagen, dann wäre sein verräterischer Krater wahrscheinlich für immer verschwunden gewesen. Aber wie es das Glück so will, fand ein Ölbohrteam im Jahr 1970 eine Kuppel nordwestlich der australischen Küste. Normalerweise beinhalten solche Kuppeln enorme Ölablagerungen, aber in diesem Fall fand das Bohrteam nur das was als vulkanisches Gestein bezeichnet wird. Die Bohrproben wurden gelagert und für 25 Jahre vergessen bis 1995 ein Bericht in einem Journal darauf abzielt, dass das Gestein von einem Meteoriteneinschlag stammen könnte.</p>



<p>&#8222;Die Proben waren anders als alle vulkanischen Gesteine, die ich je gesehen haben&#8220;, berichtet Poreda, der als einer der ersten Wissenschaftler diese Gesteinsproben untersuchte. &#8222;Bei einer vulkanischen Explosion findet man eckige Stücke vom Gestein, die mit der vulkanischen Schmelze vermischt sind. Aber in diesem Fall waren die Gesteine aufgrund enormer Temperaturen, wie es bei einem Meteoriteneinschlag der Fall ist, geschmolzen. Wir waren uns sicher, dass das unser Krater ist.&#8220;</p>



<p>Zufälliger Weise hat der Bedout Krater mit knapp 200 Kilometer Durchmesser benahe exakt die gleiche Größe wie der Chicxulub Krater in der Karibik, der als Einschlagstelle des Meteoriten, der zum Dinosauriersterben führte, identifiziert wurde.     </p>
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		<title>Weitere Fehler an Shuttles entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weitere-fehler-an-shuttles-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2004 20:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschutzkachel]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zuge der Überprüfung der Space Shuttles nach der Columbia-Katastrophe, wurden nun weitere schwerwiegende Fehler entdeckt. Ein Beitrag von christianibetsberger. Quelle: NASA. Nun scheinen neue erschreckende Fehler an den Space Shuttles entdeckt worden zu sein. Nach den defekten Hitzekacheln, die zu der Columbia Tragödie führten, fand man letzte Woche verkehrt eingebaute Teile der Bremsmechanismen. Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Zuge der Überprüfung der <i>Space Shuttles</i> nach der Columbia-Katastrophe, wurden nun weitere schwerwiegende Fehler entdeckt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von christianibetsberger. Quelle: NASA.</p>



<p>Nun scheinen neue erschreckende Fehler an den <i>Space Shuttles</i> entdeckt worden zu sein. Nach den defekten Hitzekacheln, die zu der Columbia Tragödie führten, fand man letzte Woche verkehrt eingebaute Teile der Bremsmechanismen. Diese sind teilweise schon seit zwei Jahrzehnten falsch eingebaut. Nun werden die Teile korrekt montiert und durch neue ersetzt.  </p>



<p>Erschreckender Fakt: Diese Teile wurden seit dem Zeitpunkt des Einbaus nicht Überprüft. Eigentlich grenzt es an ein Wunder das bei den vielen Shuttlelandungen es zu keinen Zwischenfällen gekommen ist. Die NASA Verantwortlichen geraten durch diesen Defekt Zusehens unter Druck. Doch noch halten sie an dem schon oft verschobenen Shuttle-Starttermin im März nächsten Jahres fest. Man kann nur hoffen das bis zu diesem Zeitpunkt alle Defekte beseitig wurden und man wieder planmäßige Shuttleflüge durchführen kann.  </p>
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		<title>Finaler Untersuchungsbericht erscheint am 26. August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/finaler-untersuchungsbericht-erscheint-am-26-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 16:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[CAIB]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Akten im Falle der Columbia-Katastrophe werden bald geschlossen &#8211; ein entsprechender Bericht wird demnächst veröffentlicht Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: CAIB.us. Das Columbia Investigation Board (CAIB) wird seinen engültigen und als definitiv anzusehenden Bericht zu den Umständend er Verunglückung des Space Shuttles Columbia am 1. Februar dieses Jahres am kommenden Dienstag, den 26. August, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Akten im Falle der <i>Columbia</i>-Katastrophe werden bald geschlossen &#8211; ein entsprechender Bericht wird demnächst veröffentlicht</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: CAIB.us.</p>



<p>Das <i>Columbia Investigation Board</i> (<i>CAIB</i>) wird seinen engültigen und als definitiv anzusehenden Bericht zu den Umständend er Verunglückung des <i>Space Shuttles Columbia</i> am 1. Februar dieses Jahres am kommenden Dienstag, den 26. August, veröffentlichen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Parallel zu einer entsprechenden Pressekonferenz soll gegen 17 Uhr MESZ eine digitale Version des Berichtes als PDF-Datei auf der <a class="gruen" href="https://govinfo.library.unt.edu/caib/default.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Website des CAIB</a> zur Verfügung gestellt werden. Darin enthalten sein sollen die Ergebnisse der Ermittlungen des 12-köpfigen Gremiums unter Admiral Hal Gehman, welche klären sollen, wie die Crew der <i>Columbia</i> ums Leben kam. Hinzu kommen Empfehlungen an die NASA, um solche Geschehnisse künftig zu verhindern. Eine vollständige Aufklärung der Katastrophe gilt zudem als Voraussetzung der Wiederaufnahme der <i>Shuttle</i>-Flüge, welche in Folge des Unglücks auf Eis gelegt wurden. Hierunter leidet vor allem die Versorgung der <i>Internationale Raumstation</i>.</p>
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		<item>
		<title>Hätte die Columbia-Crew gerettet werden können?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/haette-die-columbia-crew-gerettet-werden-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2003 12:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[CAIB]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Untersuchungen im Rahmen der Columbia-Katastrophe am 1. Februar richten sich zunehmend auch gegen die NASA selbst. Immer mehr scheint sich zu verdeutlichen, dass eine Rettung möglich gewesen wäre. Erstellt von Felix Korsch. Quelle: floridatoday.com/washingtontimes.com Ein heute dem Columbia Accident Investigation Board (CAIB), dem mit der Untersuchung des tragischen Verlustes des Space Shuttles Columbia, bei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Untersuchungen im Rahmen der <em>Columbia</em>-Katastrophe am 1. Februar richten sich zunehmend auch gegen die NASA selbst. Immer mehr scheint sich zu verdeutlichen, dass eine Rettung möglich gewesen wäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Felix Korsch</a>.    Quelle: floridatoday.com/washingtontimes.com</p>



<p>Ein heute dem <em>Columbia Accident Investigation Board</em> (<em>CAIB</em>), dem mit der Untersuchung des tragischen Verlustes des <em>Space Shuttles Columbia</em>, bei dem am 1. Februar 2003 auch sieben Raumfahrer ums Leben kamen, betrauten Gremiums übergebenen Bericht legt den Schluss nahe, dass die gesamte Crew noch leben könnte, hätte die NASA die Gefahr richtig eingeschätzt und rechtzeitig gehandelt. Der Bericht stammt laut Berichten der <em>Florida Today</em> aus den Reihen der NASA selbst. Bereits kurz nach dem Unglück wurde durch die Presse bekannt, dass sich einige NASA-Ingenieure der Gefahr, welcher die Crew durch die wahrscheinlich beim Start an der linken Flügelvorderkante entstandenen Schäden drohte, durchaus bewusst waren. Doch diese Befürchtungen teilten höhere NASA-Offizielle offenbar nicht bzw. reichten die Berichte ihrer Ingenieure nicht an die entsprechenden Stellen weiter.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/gehman_caib.jpg" alt=""/></figure></div>



<p>Heute nun veröffentlichte die Washington Times einige Details des brisanten Berichtes. Demnach soll es der NASA &#8211; entgegen allen anderslautenden, offiziellen Stellungnahmen &#8211; durch dahingehende Bemühungen grundsätzlich möglich gewesen sein, die gesamte Crew durch den Start eines zweiten <em>Shuttles</em> zu retten. Gemeint ist an dieser Stelle die <em>Atlantis</em>, deren Start für den 1. März, also genau einen Monat nach der Tragödie am Himmel über den USA, geplant war. <em>Atlantis</em> sollte ursprünglich eine Versorgungs-Mission zur <em>Internationalen Raumstation</em> (<em>ISS</em>) durchführen, der Start wurde jedoch in Folge des Verlustes der Columbia auf Eis gelegt. Allerdings, so der Bericht, hätte die <em>Atlantis</em> auch weit früher gestartet werden können. Die <em>Columbia</em> hätte ihrerseits bis zu einen Monat länger im All verweilen können. Die Vorräte an Bord hätten hierfür gerade gereicht. Die NASA ging offiziell bislang davon aus, dass der Flug der <em>Columbia</em> nur um maximal einen Tag hätte verlängert werden können. Ein vorgezogener Start eines anderen <em>Shuttles</em> wurde ebenfalls ausgeschlossen, da die Start-Vorbereitungen auf der Erde zu viel Zeit in Anspruch nehmen.</p>



<p>Die Columbia wäre &#8211; hätte man einen entsprechenden Rettungs-Versuch unternommen &#8211; mehrere Tage, d.h. über die angedachte Missions-Dauer hinaus, im All geblieben, bis die <em>Atlantis</em> startbereits gewesen wäre. Diese hätte sich nach dem Start an das havarierte Shuttle angenähert und die Crew hätte in einer Reihe von Außenbordeinsätzen Person für Person das Raumschiff wechseln können. Raumfahrt-Experten stellen jedoch sowohl die Machbarkeit eines solchen Unternehmens vom bahnmechanischen, als auch einen vorgezogenen Start sowie ein schnelles Rendezvous aus technischer Sicht in Frage.</p>



<p>In wie weit das im Bericht vorgestellte Szenario realistisch ist, wird sich zeigen; das <em>CAIB</em> unter Vorsitz des ehemaligen Navy-Admirals Hal Gehman wird bis zur Vorstellung des endgültigen Untersuchungsberichtes gegen Ende Sommer alles überprüft haben. Bereits einige NASA-Mitarbeiter und Raumfahrt-Experten äußerten sich zum vorgestellten Szenario: &#8222;Eine Idee wie diese ist nicht völlig außerhalb der Möglichkeiten. Ein Rendezvous könnte möglich sein.&#8220;, sagte Dale Myers, zu Zeiten der Apollo-Missionen zuständig für bemannte Missionen. &#8222;Die NASA hat so viele technische Möglichkeiten, es ist unbeschreiblich, was sie alles können.&#8220;</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Datenrekorder von Columbia gefunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/datenrekorder-von-columbia-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2003 18:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Johnson Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28349</guid>

					<description><![CDATA[<p>Suchmannschaften in Texas haben den Datenrekorder der Raumfähre Columbia gefunden, der wichtige Anhaltspunkte liefern könnte. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: BBC. Der OEX (Orbiter Experiments Recorder) speichert Daten über die Leistung der Raumfähre während des Wiedereintritts. Beamte sagen, dass der Rekorder fast intakt gefunden wurde. Es könnte aber sein, dass der Rekorder einen Hitzeschaden erlitten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/datenrekorder-von-columbia-gefunden/" data-wpel-link="internal">Datenrekorder von Columbia gefunden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Suchmannschaften in Texas haben den Datenrekorder der Raumfähre <i>Columbia</i> gefunden, der wichtige Anhaltspunkte liefern könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: BBC.</p>



<p>Der OEX (<i>Orbiter Experiments Recorder</i>)  speichert Daten über die Leistung der Raumfähre während des Wiedereintritts.  Beamte sagen, dass der Rekorder fast intakt gefunden wurde. Es könnte aber sein, dass der Rekorder einen Hitzeschaden erlitten hat. Der OEX sammelt Daten über Temperatur, Vibrationen, den aerodynamischen Druck und andere wichtige Variablen. Der Rekorder wird zwecks weiterer Analyse zum <i>Jonhnson Space Center</i> gebracht.  </p>



<p>Vor siebzehn Jahren bei der Challenger-Katastrophe fanden Taucher ähnliche Datenbänder. Die Ermittler waren so in der Lage, wertvolle Daten vom Band trotz großer Schäden heranzuziehen.  </p>



<p>Der OEX ist nicht das gleiche Geräte wie der Operational-Recorder, der weitere Daten enthält wie zum Beispiel Aufzeichnungen der Lautsprecheranlage. Dieser Rekorder muss noch gefunden werden. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/datenrekorder-von-columbia-gefunden/" data-wpel-link="internal">Datenrekorder von Columbia gefunden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künftig nur noch zwei Astronauten auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kuenftig-nur-noch-zwei-astronauten-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2003 10:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28281</guid>

					<description><![CDATA[<p>NASA-Administrator Sean O&#8217;Keefe teilte am gestrigen Donnerstag mit, dass aufgrund der Columbia-Katastrophe die Größe der ISS-Besatzung von drei auf zwei Crewmitglieder gesenkt werden soll. Ein Beitrag von Raphael Kallensee. Quelle: none. Die an Bord der ISS befindliche, dreiköpfige &#8222;Expedition Six&#8220;-Crew soll gegen Ende April oder spätestens Anfang Mai gegen eine neue, allerdings eben nur zweiköpfige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA-Administrator Sean O&#8217;Keefe teilte am gestrigen Donnerstag mit, dass aufgrund der Columbia-Katastrophe die Größe der ISS-Besatzung von drei auf zwei Crewmitglieder gesenkt werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Raphael Kallensee. Quelle: none.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022003110855_small_1.jpg" alt="" width="260"/></figure></div>



<p>Die an Bord der ISS befindliche, dreiköpfige &#8222;Expedition Six&#8220;-Crew soll gegen Ende April oder spätestens Anfang Mai gegen eine neue, allerdings eben nur zweiköpfige Crew ausgetauscht werden. Wegen den bis auf weiteres gestrichenen Shuttle-Flügen soll der Crew-Austausch mit russischen Soyuz-Kapseln geschehen. <br> Grund für die drastische Verringerung soll der Transport von Nahrungsmitteln sein. Russische Progress-Frachter fliegen zwar weiterhin zur Station und bringen Versorgungsgüter in den Orbit. Bei Shuttle-Missionen wurde bisher jedoch auch immer Fracht mitgenommen, diese Möglichkeit gibt es in den kommenden Monaten nicht. <br> Weiterhin wird der Ausbau der Station gestoppt, da kein Raumfahrzeug außer dem Space Shuttle die Bauteile ins All transportieren kann. Bleibt abzuwarten, wann die drei verbleibenden Shuttles &#8222;Endeavour&#8220;, &#8222;Discovery&#8220; und &#8222;Atlantis&#8220; wieder fliegen. <br> Eine Verringerung der Crewstärke hat im Prinzip schwerwiegende Folgen: da die Unterhaltung und Wartung der Station allein bereits viel Zeit in Anspruch nimmt, wird bei zwei Besatzungsmitgliedern für die Forschung so gut wie keine Zeit mehr bleiben. <br></p>
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			</item>
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		<title>Die letzten Minuten der Columbia</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-minuten-der-columbia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktverlust]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75307</guid>

					<description><![CDATA[<p>So unklar die Ursache für den Verlust der Columbia &#8211; die letzten Minuten bis zum Abbrechen der Verbindung lassen sich relativ genau darstellen. Autor: Lutz Growalt. Die von der NASA vorgelegten Daten über den Status der Systeme an Bord lassen zwar die Rekonstruktion des Verlaufs zu, den die Katastrophe nahm, geben aber keinen Hinweis auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">So unklar die Ursache für den Verlust der Columbia &#8211; die letzten Minuten bis zum Abbrechen der Verbindung lassen sich relativ genau darstellen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Lutz Growalt</a>.</p>



<p>Die von der NASA vorgelegten Daten über den Status der Systeme an Bord lassen zwar die Rekonstruktion des Verlaufs zu, den die Katastrophe nahm, geben aber keinen Hinweis auf die Ursache.</p>



<p><em>(Alle Zeitangaben in MEZ)</em></p>



<p><strong>01.02.2003, 14:52,00 Uhr (7:32 min. bis zum Abbruch des Signals)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide002.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide002_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Alle Sensoren auf &#8222;Go&#8220;, keine Hinweise auf Besonderheiten. Vorgesehener Landezeitpunkt: 15:16 Uhr. Noch 1.400 Meilen bis zum Kennedy Space Flight Center in Florida.</p>



<p><strong>14:52,20 Uhr (7:12 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide003.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide003_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Zwanzig Sekunden später: Ein Temperaturfühler in einer der Bremsleitungen des linken Hauptfahrwerks zeigt einen Temperaturanstieg. Nichts Dramatisches &#8211; draußen rauscht Plasma mit 2.000°C über die Außenhaut der Columbia. Die Bremsleitung erwärmt sich mit 2°C pro Minute.</p>



<p><strong>14:52,39 Uhr (7:03 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide004.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide004_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Neunzehn Sekunden später, der zweite Temperaturalarm. Wiederum in einer Bremsleitung des linken Hauptfahrwerks, aber an einer anderen Stelle. Hier steigt die Temperatur mit einer Rate von 6° pro Minute.</p>



<p><strong>14:52,48 Uhr (6:44 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide005.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide005_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Ein dritter Sensor im linken Schacht des Hauptfahrwerks meldet Temperaturzunahme. Dieser Sensor liegt nahe dem ersten Temperaturmesser, der Erwärmung meldet. Am dritten Sensor nimmt die Temperatur mit einer Rate von 5°C pro Minute zu. Nicht dramatisch.</p>



<p><strong>14:52,59 Uhr (6:33 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide006.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide006_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Eine Minute nach dem ersten Anzeichen, daß etwas nicht stimmt, fällt einer der in der Außenhaut eingelassenen Temperaturfühler aus. Der Sensor liegt auf der Unterseite der linken Tragfläche im Bereich des inneren Elevons (= bewegliches Luftruder an der Hinterkante der Tragfläche).</p>



<p><strong>14:53,10 Uhr (6:22 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide007.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide007_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Ein weiterer Temperaturmesser, diesmal im äußeren Bereich der linken Tragfläche, fällt ebenfalls aus. Der Sensor sitzt im hydraulischen System für den Antrieb des äußeren Elevons der linken Tragfläche &#8211; und er hängt an einem völlig anderen Stromkreis als der erste ausgefallene Sensor.</p>



<p><strong>14:53,11 Uhr (6:21 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide008.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide008_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Eine Sekunde später fällt ein weiterer Temperaturmesser in der Hydraulik aus &#8211; diesmal ist der Antrieb des innere Elevons betroffen.</p>



<p><strong>14:53,31 Uhr (6:01 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide009.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide009_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Ein dritter Temperaturmesser im hydraulischen System der linken Tragfläche fällt aus. Dieser Sensor liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Temperaturmesser, der um 14:53,10 seinen Dienst versagte.</p>



<p><strong>14:53,36 Uhr (5:59 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide010.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide010_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Der vierte Temperaturmesser im Hydrauliksystem fällt aus. Er liegt im hydraulischen Antrieb für den inneren Elevon und befindet sich nahe beim zweiten Hydraulik-Temperaturmesser (Ausfall: 14:53,11 Uhr).</p>



<p>Insgesamt sind bis zu diesem Zeitpunkt vier Temperaturmesser im hydraulischen Antrieb für die beiden Elevons der linken Tragfläche ausgefallen &#8211; nacheinander innerhalb von 37 Sekunden, nicht gleichzeitig.</p>



<p><strong>14:54,13 Uhr (5:19 bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide011.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide011_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Im Fahrwerkschacht meldet ein weiterer Sensor steigende Temperatur. Dieser Sensor liegt dicht bei dem Geber, der um 13:52,39 eine Erwärmung um 6° pro Minute meldete. Der jetzt ausgelöste Temperaturalarm meldet die gleiche Erwärmungsrate: 6° pro Minute.</p>



<p>Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir es also mit drei scheinbar nicht zusammenhängenden Vorgängen zu tun: erstens in vergleichsweise bescheidenem Umfang steigende Temperaturen an vier Meßpunkten im linken Fahrwerksschacht, zweitens dem Ausfall von vier Temperatursensoren im hydraulischen Antrieb für die beiden Elevons der linken Fläche und drittens der Ausfall eines Temperaturmessers in der Außenhaut an der Hinterkante der linken Tragfläche.</p>



<p><strong>14:54,22 Uhr (5:10 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide012.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide012_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Zunahme der Temperatur an der linken Bordwand, oberhalb der linken Tragfläche. Der entsprechende Sensor meldet eine Erwärmung mit 6° pro Minute &#8211; Dittemore: &#8222;Ob das von Bedeutung ist oder nicht, wissen wir nicht.&#8220;</p>



<p><strong>14:54,27 Uhr (5:05 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide013.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide013_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Wiederum Aktivität im Fahrwerksschacht. Ein am Lager des Hauptbeins, linkes Hauptfahrwerk, gelegener Temperaturmesser liefert steigende Temperaturen mit einer Rate von 7° pro Minute.</p>



<p><strong>14:54,36 Uhr (4:56 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide014.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide014_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Temperaturzunahme an der Verriegelungsstrebe für das linke Hauptfahrwerk &#8211; 4° pro Minute. Dittemore: &#8222;Keine Berichte von der Besatzung, keine Berichte von unseren Flight Controllern. Alles funktioniert einwandfrei, in allen Systemen.&#8220;</p>



<p><strong>14:55,23 (4:09 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide015.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-13" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide015_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Der insgesamt siebte Temperaturmesser im Bereich des linken Fahrwerks meldet steigende Temperaturen. Ausgegebener Wert: Erwärmung um 5° pro Minute.</p>



<p><strong>14:55,35 Uhr (3:57 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide016.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-14" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide016_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Der erste (von insgesamt drei) Luftdruckmessern im äußeren Rad des linken Hauptfahrwerks fällt aus &#8211; die anderen beiden Druckmesser funktionieren weiter (!). Für Dittemore ist dies der Beweis, der gegen das Platzen des Reifens spricht. In diesem Fall wären alle drei Luftdruckmesser gleichzeitig ausgefallen.</p>



<p><strong>14:55,35 Uhr (3:12 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide017.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-15" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide017_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Zwei Temperaturmesser in der Außenhaut der linken Tragfläche &#8211; einer auf der Ober-, einer auf der Unterseite &#8211; fallen gleichzeitig aus. Diese beiden Sensoren hängen am gleichen (elektrischen) Kabelstrang wie die Temperatursensoren im hydraulischen System.</p>



<p><strong>14:57,54 (1:38 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide018.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-16" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide018_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Ein Temperaturmesser im linken Fahrwerkschacht gibt Alarm, der Temperaturanstieg ist steiler, als die bisher gemeldeten: 14° pro Minute.</p>



<p><strong>14:58,33 (0:59 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide019.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-17" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide019_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide020.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-18" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide019_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Die letzte Minute bricht an. Im äußeren Reifen des linken Hauptfahrwerks fällt der zweite (von drei) Luftdruckmessern aus. Gleichzeitig fällt der erste (von drei) Luftdruckmessern im inneren Reifen aus.</p>



<p><strong>14:58,35 (0:57 min. bis LOS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://images.spaceref.com/news/2003/Slide021.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-rel="lightbox-image-19" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/columbia/Slide021_thum.gif" alt=""/></a></figure>



<p>Zwei Sekunden später &#8211; der zweite Druckmesser im inneren Rad des linken Hauptfahrwerks fällt aus.</p>



<p><strong>14:58,39 (0:53 min. bis LOS)</strong></p>



<p>Der dritte und letzte Luftdruckmesser im äußeren Rad fällt aus. Gleichzeitig fällt auch der dritte Druckmesser im inneren Rad aus &#8211; damit sind alle sechs Luftdruckmesser im linken Hauptfahrwerk tot.</p>



<p><strong>14:59,32 (LOS)</strong></p>



<p>Abbruch der Daten- und Sprechfunkverbindung mit der Missionskontrolle in Houston. Nach diesem Zeitpunkt werden von der Datenempfangsstation in White Sands, New Mexico, weitere 32 Sekunden Daten aufgezeichnet.</p>



<p><em>Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sicher, ob sich in diesem Datenstrom verwertbare Informationen befinden, vielleicht Fragmente oder einzelne Datenpunkte, die auf die Ursache für den Verlust der Columbia hinweisen könnten.</em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-letzten-minuten-der-columbia/" data-wpel-link="internal">Die letzten Minuten der Columbia</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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