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	<title>Kernschatten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Kernschatten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Mondfinsternis am 16.07.: Beeindruckendes Schauspiel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondfinsternis-am-16-07-beeindruckendes-schauspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2019 07:12:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Kernschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Partielle Mondfinsternis zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Seit Dezember vergangenen Jahres steht der Erdbegleiter weltweit im Licht des öffentlichen Interesses und zieht viele Menschen in seinen Bann. Denn am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondumrundung der Apollo-8-Mission, kurz darauf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Partielle Mondfinsternis zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_small_1.jpg" alt="Sternwarte Höchstberg/Dr. Martin Miller." width="260"/></a><figcaption>
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2019 wird sich eine partielle Mondfinsternis ereignen. Dabei wird der Mond insgesamt knapp drei Stunden lang teilweise durch den Kernschatten der Erde ziehen. Gleichzeitig wird seine Oberfläche zum Teil eine rötlich-bräunliche Farbe annehmen, wie man sie von totalen Mondfinsternissen her kennt. Das Foto zeigt eine partielle Mondfinsternis am 10. Dezember 2011. Am 16./17. Juli wird der Mond zur Finsternismitte allerdings tiefer im Kernschatten der Erde stehen als bei dieser Aufnahme. 
<br>
(Bild: Sternwarte Höchstberg/Dr. Martin Miller.)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Dezember vergangenen Jahres steht der Erdbegleiter weltweit im Licht des öffentlichen Interesses und zieht viele Menschen in seinen Bann. Denn am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondumrundung der Apollo-8-Mission, kurz darauf landete am 3. Januar 2019 die chinesische Mondsonde Chang&#8217;e 4 um 3:26 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auf der Mondrückseite. Und in den Morgenstunden des 21. Januar 2019 ereignete sich eine eindrucksvoll zu sehende totale Mondfinsternis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Mond steht in diesem Jahr zweifellos im Brennpunkt der Öffentlichkeit, weil wir das 50-jährige Jubiläum der ersten bemannten Mondlandung feiern. Bereits im Vorfeld des 20./21. Julis 2019 wurde und wird in etlichen Veranstaltungen, in Vorträgen, in Filmen und Texten an dieses historische Ereignis erinnert und das hat den Mond als Ziel künftiger astronautischer Expeditionen bei Vielen aufleben lassen&#8220;, erklärt Astronom Dr. Manfred Gaida vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun steht in den späten Abend- und Nachtstunden des 16. Juli, dem einstigen Starttag der Apollo-11-Mission, wieder eine sichtbare partielle Mondfinsternis an. Anders als bei der letzten Mondfinsternis am 21. Januar wird hierzulande die Internationale Raumstation ISS zur selben Zeit, in der der Mond durch den Erdschatten zieht, sogar zweimal am Himmel zu sehen sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_small_2.jpg" alt="DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler" width="260"/></a><figcaption>
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2019 wird der Mond insgesamt knapp drei Stunden lang teilweise durch den Kernschatten der Erde ziehen. 
<br>
(Bild: DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn der Mond in den Schatten tritt</strong>
<br>
Da der Mond hierzulande teilverfinstert aufgeht und während der Finsternis selbst in Bayern eine Höhe von weniger als 20 Grad über dem Horizont erreicht, wird er aufgrund der sogenannten Mondtäuschung dem Betrachter vermutlich etwas größer vorkommen, als wenn er höher am Himmel stünde. Verantwortlich für diesen Effekt ist eine optische Täuschung. In Mitteleuropa dürfen wir uns jedenfalls ab der Mitte der Finsternis auf eine relativ gute Sicht freuen, wenn sich der Erdbegleiter dann noch für anderthalb Stunden teilweise im Kernschatten der Erde aufhält und braun- bis kupferrot leuchtet. Doch was ist die Ursache für dieses eigenartige Farbenspiel während einer Mondfinsternis? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute weiß man, dass die Ursache für die auffallende Färbung des Mondes, wenn er im Kernschatten verschwindet, darin liegt, dass das langwellige rote Licht der Sonnenstrahlen in der irdischen Atmosphäre gebrochen und in Richtung der Oberfläche des Erdbegleiters gelenkt wird, während die kurzwelligen blauen Lichtwellen vollständig in der Erdatmosphäre in alle Richtungen gestreut werden. Zusätzlich verstärken Staub, Asche und Aerosole in der Hochatmosphäre die Färbung, die nahezu jede Mondfinsternis zu einem spektakulären Ereignis werden lässt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_small_3.jpg" alt="DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler." width="260"/></a><figcaption>
Um 22:02 Uhr MESZ beginnt der Mond langsam in den Kernschatten der Erde einzutauchen, dann ist auch die bürgerliche Dämmerung zu Ende gegangen – und er steht jetzt von Hamburg bis zur Zugspitze nur wenige Grad über dem Horizont. Erst ab Mitte der Finsternis, ab 23:31 Uhr MESZ, hat er je nach geographischer Breite des Standorts eine akzeptable Höhe zwischen 8 und 15 Grad erreicht. Rund 2/3 des Vollmonddurchmessers befinden sich nun in der Kernschattenzone. Ab diesem Zeitpunkt wandert die partiell verfinsterte Mondscheibe nach und nach wieder aus dem Kernschatten heraus, bis sie sich um 1:00 Uhr MESZ des darauffolgenden Tages wieder völlig in der Halbschattenzone befindet. 
<br>
(Bild: DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler.)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Verlauf der Mondfinsternis am 16. Juli 2019</strong>
<br>
Die Halbschattenfinsternis beginnt um 20:42 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ).  Zu diesem Zeitpunkt steht der Vollmond noch unter dem Horizont und bleibt unsichtbar. Erst nach einer guten Dreiviertelstunde, gegen 21:30 Uhr MESZ, geht er auf, wird dann aber in den horizontnahen Dunstschichten in der sogenannten bürgerlichen Dämmerung voraussichtlich nur schwierig auszumachen sein. Der Begriff &#8222;bürgerliche Dämmerung&#8220; bezeichnet die frühe Phase des Tag-Nacht-Übergangs, wenn die Sonne erst knapp, das heißt bis maximal sechs Grad, unter dem Horizont steht und Lesen im Freien noch möglich ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:02 Uhr MESZ beginnt der Mond langsam in den Kernschatten der Erde einzutauchen &#8211; dann ist auch die bürgerliche Dämmerung zu Ende gegangen &#8211; und er steht jetzt von Hamburg bis zur Zugspitze nur wenige Grad über dem Horizont. Erst ab Mitte der Finsternis, ab 23:31 Uhr MESZ, hat er &#8211; je nach geographischer Breite des Standorts &#8211; eine akzeptable Höhe zwischen 8 und 15 Grad erreicht. Rund zwei Drittel des Vollmonddurchmessers befinden sich nun in der Kernschattenzone. Ab diesem Zeitpunkt wandert die partiell verfinsterte Mondscheibe nach und nach wieder aus dem Kernschatten heraus, bis sie sich um 1:00 Uhr MESZ des darauffolgenden Tages wieder völlig in der Halbschattenzone befindet. Nun dauert es noch gut eineinviertel Stunden, bis der Mond den Erdschatten ganz verlassen hat. In diesem Zeitraum ist die Höhe des Mondes über dem Horizont nahezu unverändert bei zirka 17 Grad, und er bleibt noch bis zum Ende der Nacht zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Riesenplanet Jupiter und Ringplanet Saturn in Mondnähe</strong>
<br>
Ebenfalls sind während der Finsternis &#8211; eine gute, freie, horizontnahe Sicht vorausgesetzt &#8211; die beiden Planeten Jupiter und Saturn als auffallend helle, ruhig leuchtende Objekte im Süden zu sehen. Der etwas hellere Jupiter steht dabei, bezogen auf die exakte Südrichtung, „rechts“ und der Planet Saturn &#8222;links&#8220;. Zugleich ist der Mond zur Zeit der Finsternis nur etwa fünf Bogengrad östlich vom Ringplaneten entfernt. Noch näher am Mond steht der Zwergplanet Pluto. Der ist aber infolge seiner Sonnenferne so lichtschwach, dass man ihn allenfalls mit Hilfe eines Teleskops fotografisch auffinden kann. Mit einem handelsüblichen 10&#215;50-Fernglas lässt sich hingegen schon die Ringstruktur des Saturn erahnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipps für die Beobachtung</strong>
<br>
Die Beobachtungsbedingungen sind in ganz Deutschland, klare Sicht vorausgesetzt, insbesondere für die zweite Halbzeit der Finsternis günstig. Während der partiellen Verfinsterung ist der Süden etwas bevorzugt, denn dort steht der Mond rund doppelt so hoch wie in Norddeutschland über dem Horizont. In jedem Fall ist es notwendig, sich einen Beobachtungsplatz zu suchen, von dem aus in südöstlicher Richtung ein freier Blick bis zum Horizont ohne störende irdische Lichtquellen möglich ist. Noch beeindruckender ist gleichwohl die Beobachtung mit Hilfe eines Fernglases oder kleinen Teleskops. Auf der Webseite &#8222;Timeanddate.de&#8220; kann man sich den Verlauf und die Zeiten der Mondfinsternis für den jeweiligen Standort anzeigen lassen. Die nächste, von Mitteleuropa aus einigermaßen gut sichtbare Mondfinsternis wird sich übrigens erst in rund drei Jahren, am 16. Mai 2022, ereignen, kalendarisch zwischen dem 50. Jahrestag der Apollo-16- und der Apollo-17-Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch die ISS ist zu sehen</strong>
<br>
Kurz nach 23:01 Uhr wird auch die Internationale Raumstation ISS etwa 10 Grad oberhalb des teilverfinsterten Mondes als auffallend heller Lichtpunkt am Himmel erscheinen. Dabei erreicht sie, bezogen auf die Mitte Deutschlands, eine maximale Höhe von rund 25 Grad über dem Horizont. Ein zweiter Durchgang beginnt um 0:37 Uhr MESZ. Diesmal wird die ISS sehr hoch am Himmel aufsteigen, nahe am Zenit vorbeiziehen und infolgedessen markant und hell am Firmament zu sehen sein. Die genauen standortbezogenen Zeiten und weitere Daten lassen sich der Website &#8222;Heavens above&#8220; entnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=679.msg455874#msg455874" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mondfinsternis</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Himmel-Aktuell: Sonnenfinsternis über Nordamerika</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 20:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kernschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den USA fiebert man ihr schon lange entgegen, der „Great American Eclipse 2017“. Der totalen Sonnenfinsternis über Teilen des nordamerikanischen Kontinents am 21. August 2017. Es ist die erste totale Sonnenfinsternis in den USA seit 1979. Entsprechend groß ist das Medieninteresse. Amerika wäre nicht Amerika wenn man daraus kein Event machen würde. Autor: Star-Light. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den USA fiebert man ihr schon lange entgegen, der „Great American Eclipse 2017“. Der totalen Sonnenfinsternis über Teilen des nordamerikanischen Kontinents am 21. August 2017. Es ist die erste totale Sonnenfinsternis in den USA seit 1979. Entsprechend groß ist das Medieninteresse. Amerika wäre nicht Amerika wenn man daraus kein Event machen würde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen laufen schon lange auf vollen Touren. Im ganzen Land werden &#8222;Eclipse-Festivals&#8220; geplant, die Hotels sind lange ausgebucht und man erwartet ein Verkehrschaos weil alle dabei sein wollen. Aber was genau passiert denn nun?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis-schema-Retemirabile.jpg" alt=""/><figcaption>Schematische Skizze einer Sonnenfinsternis<br>(Bild: Retemirabile (Wikimedia Commons))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei unseren Vorfahren galt sie noch als Werk dunkler Mächte und versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Heute ist sie ein bekanntes astronomisches Phänomen. Wir sprechen von einer Sonnenfinsternis. Dabei stehen Sonne, Mond und Erde in einer Linie und der Mond wirft einen (Kern-)Schatten auf die Erde, da er sich zwischen Sonne und Erde schiebt. Die Sonne ist zwar etwa 400 mal größer als der Mond, aber eben auch sehr viel weiter entfernt, weshalb beide am Himmel etwa gleich groß erscheinen. Von der Sonne bleibt oft nur ein schmaler Ring sichtbar und es wird am helllichten Tag plötzlich fast völlig dunkel im Bereich des Kernschattens des Mondes. Man spricht dann von einer totalen Sonnenfinsternis, im Gegensatz zu einer partiellen Sonnenfinsternis wenn der Mond nur Teile der Sonne verdeckt. Die Grafik erläutert das Phänomen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Map_of_the_solar_eclipse_2017-Wolfgang-Strickling.jpg" alt=""/><figcaption>Weg des Kernschattens des Mondes über die USA am 21.08.2017<br>(Bild: Wolfgang Strickling (Wikimedia Commons)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Sonnenfinsternis am 21. August 2017 wandert der Kernschatten des Mondes über die USA. Sie beginnt an der Westküste der USA im Bundesstaat Oregon und der Schatten des Mondes wandert in 90 Minuten bis zur Ostküste, um in South Carolina über dem Meer zu verschwinden. Der Durchmesser des Kernschattens wird etwa bei 100 km liegen und je nach Standort für ca. 1 ½ bis 2 ½ Minuten für die größtmögliche Finsternis sorgen. Nördlich und südlich des Kernschattens wird die Sonne nur teilweise verdeckt, aber in der gesamten USA wird man eine Abnahme des Tageslichts beobachten können. In Deutschland werden wir leider von dem Ereignis am Himmel nichts bemerken. Allerdings erwartet man, dass dieses Ereignis in den sozialen Medien ein gewaltiges Echo erzeugen wird. Wir werden also auf jeden Fall viele Bilder sehen, teilen und liken können.<br>Wie beobachtet man eine Sonnenfinsternis? Natürlich mit einer geeigneten Schutzbrille und entsprechenden Filtern für ein Teleskop. Niemals direkt in die Sonne schauen, schon gar nicht mit einem Fernglas, oder Teleskop. Es drohen schwere Augenschäden bis zur Erblindung!!!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis_20.03.2015-Daniel-Zollitsch-Landshut.jpg" alt=""/><figcaption>Partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015, aufgenommen in Landshut<br>(Bild: Daniel Zollitsch (Wikimedia Commons)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wer jetzt nicht kurzfristig in einen Flieger steigen kann um in die USA zu fliegen, sollte am 12. August 2026 in Spanien oder Portugal Urlaub machen. Neben (hoffentlich) viel Sonne gibt es dann als Extra des Tages eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Update: Ein Foto der NASA von der Sonnenfinsternis am 21.08.17 über dem nordamerikanischen Kontinent!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis-NASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis-NASAk.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sonnenfinsternis 21.08.2017<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong><strong>Diskutieren Sie mit bei Raumfahrer.net:</strong></strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=908.msg398514#msg398514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema: Sonnenfinsternis</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-10/" data-wpel-link="internal">Himmel-Aktuell: Sonnenfinsternis über Nordamerika</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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