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	<title>Klimaabkommen von Paris &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Klimaabkommen von Paris &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA: Auftrag für Mission CO2M vergeben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 14:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertrag zum Bau einer europäischen Kohlenstoffdioxid-Überwachungsmission unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 31. Juli 2020 &#8211; OHB wird als Leiter des Industriekonsortiums mit dem Bau der beiden Satelliten beginnen und einen Auftrag im Wert von 445 Millionen Euro erhalten. OHB trägt als Hauptauftragnehmer die Gesamtverantwortung und entwickelt auch die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vertrag zum Bau einer europäischen Kohlenstoffdioxid-Überwachungsmission unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c02plumesEmpaSwissFedlabMatSciandTec.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c02plumesEmpaSwissFedlabMatSciandTec26.jpg" alt="Simulierte Daten, die Kohlenstoffdioxid-Wolken zeigen.
(Bild: Empa, Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology)"/></a><figcaption>Simulierte Daten, die Kohlenstoffdioxid-Wolken zeigen.<br>(Bild: Empa, Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology)</figcaption></figure></div>



<p>31. Juli 2020 &#8211; OHB wird als Leiter des Industriekonsortiums mit dem Bau der beiden Satelliten beginnen und einen Auftrag im Wert von 445 Millionen Euro erhalten. OHB trägt als Hauptauftragnehmer die Gesamtverantwortung und entwickelt auch die Satellitenplattformen. Thales Alenia Space liefert die Messinstrumente, das Nahinfrarot- und das Kurzwellen-Infrarot-Spektrometer zur Messung des Kohlenstoffdioxidausstoßes.</p>



<p>Als erste Mission dieser Art ist sie bedeutsam und wird messen, wie viel Kohlendioxid speziell durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre freigesetzt wird.</p>



<p>Durch die Messungen am Boden konnten zwar allgemeine Veränderungen des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre verfolgt werden, aber es ist nicht möglich, zuverlässige Aussagen über die anthropogenen Emissionen einzelner Länder oder gar einzelner Regionen und Städte zu machen. Die weltraumgestützten Messungen werden außerdem global vergleichbare Daten ermöglichen.</p>



<p>Diese Lücke soll mit der Copernicus Kohlenstoffdioxid-Überwachungsmission, kurz CO2M, geschlossen werden. Die von CO2M gesammelten Daten werden wiederum dazu dienen, die im <a href="https://unfccc.int/ndc-information/the-paris-agreement" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pariser Abkommen</a> festgelegten Ziele zu verfolgen und umzusetzen.</p>



<p>Der Direktor für Erdbeobachtungsprogramme der ESA, Josef Aschbacher, sagte: &#8222;Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung, damit OHB im nächsten Schritt die Entwicklung der Mission vorantreiben kann. Der Klimawandel ist eindeutig etwas, das uns allen Sorgen bereitet und die CO2M-Mission ist dazu bestimmt, bei der Überwachung der Emissionen eine entscheidende Rolle zu spielen, damit wichtige Informationen für die politische Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen.&#8220;</p>



<p>Der Vorstandsvorsitzende des OHB-Konzerns, Marco Fuchs, betonte: &#8222;Die Aufgabe, die CO2M-Mission als Hauptauftragnehmer umzusetzen, macht mich sehr stolz. Die Frage, wie sich der Gehalt des Kohlenstoffdioxids in der Atmosphäre in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, wird auch das Schicksal des Weltklimas bestimmen&#8220;.</p>



<p>Der Vertrag über die CO2M-Mission ist der erste, der unterzeichnet wird, nachdem der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Contracts_awarded_for_development_of_six_new_Copernicus_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Industrieausschuss der ESA</a> Anfang des Monats der Entwicklung sechs neuer Copernicus-Missionen zugestimmt hat.</p>



<p>Diese neuen Missionen werden an den Sentinel-Missionen anknüpfen, die derzeit im Mittelpunkt des EU-Umweltüberwachungsprogramms Copernicus stehen. Die Weltraumkomponente von Copernicus wird von den Mitgliedstaaten der EU und der ESA mitfinanziert. Copernicus ist der weltweit größte Anbieter von Erdbeobachtungsdaten und während die EU dieses Umweltüberwachungsprogramm leitet, entwickelt, baut und startet die ESA die entsprechenden Satelliten. Sie betreibt auch einige der Missionen und stellt die Verfügbarkeit von Daten aus Missionen Dritter sicher.</p>



<p><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziiertes Mitglied.</p>



<p>Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p>Mehr über die ESA erfahren Sie unter <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/</a>.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg486137#msg486137" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></strong></li>
</ul>
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		<title>OHB: Satelliten für Copernicus-CO2-Monitoring-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-satelliten-fuer-copernicus-co2-monitoring-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 14:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und ESA unterzeichnen Vertrag über Copernicus-CO2-Monitoring-Mission. Neue Umweltsatelliten sollen erstmals gezielt die durch menschliche Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen messen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 31. Juli 2020. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat heute den Vertrag über die Realisierung der Erdbeobachtungsmission CO2M unterschrieben. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB und ESA unterzeichnen Vertrag über Copernicus-CO2-Monitoring-Mission. Neue Umweltsatelliten sollen erstmals gezielt die durch menschliche Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen messen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/CO2MsatartOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/CO2MsatartOHB26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten.
(Bild: OHB)"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten.<br>(Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen, 31. Juli 2020. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat heute den Vertrag über die Realisierung der Erdbeobachtungsmission CO2M unterschrieben. Die Mission ist ein Teil des europäischen Copernicus-Programms und wird in ihrer ersten Ausbaustufe aus zwei Satelliten bestehen, mit denen die durch menschliche Aktivitäten verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen gezielt gemessen werden können. Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf 445 Millionen Euro, Vertragspartner ist die Europäische Weltraumorganisation ESA.</p>



<p><strong>Copernicus: Das zweite große europäische Raumfahrtprogramm</strong><br>Copernicus ist neben Galileo das zweite große europäische Raumfahrtprogramm und stellt eine unabhängige Infrastruktur für die Erdbeobachtung bereit. Die von Messeinrichtungen an Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum gesammelten Daten dienen in erster Linie der Überwachung von Umwelt und Klima, helfen aber auch bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und liefern Antworten in Bezug auf sicherheitsrelevante Fragen. Finanziert wird das Programm von der Europäischen Union EU und der ESA.</p>



<p><strong>Die Emissionen einzelner Länder und Städte sollen messbar werden</strong><br>Bei CO2M handelt es sich um eine Mission, mit der erstmals gezielt gemessen werden soll, wie viel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid tatsächlich durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangt. Bisher ist es durch Messungen am Boden zwar möglich, die generellen Veränderungen des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre zu verfolgen, allerdings können keine verlässlichen Aussagen über die Emissionen einzelner Länder oder gar einzelner Regionen und Städte getroffen werden. Mit der CO2M-Mission soll diese Lücke im verfügbaren Datenmaterial geschlossen werden. Dadurch soll es auch möglich werden, die im Klimaabkommen von Paris festgelegten Ziele besser nachzuhalten und umzusetzen.</p>



<p>Das Projekt CO2M wird von einem Industriekonsortium umgesetzt, das von OHB geführt wird. „Die Aufgabe, die CO2M-Mission als Hauptauftragnehmer umzusetzen, macht mich sehr stolz“, betont Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender des OHB-Konzerns. „An der Frage, wie sich in den kommenden Jahrzehnten der Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre entwickeln wird, wird sich auch das Schicksal der Weltklimas entscheiden.“ Als Hauptauftragnehmer trägt OHB die Verantwortung für die Gesamtsysteme und entwickelt die Satellitenplattformen. Wichtigster Unterauftragnehmer ist Thales Alenia Space als Lieferant für die Nutzlasten.</p>



<p>Der Start der CO2M-Mission ist für Ende 2025 geplant.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg486137#msg486137" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></strong></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-satelliten-fuer-copernicus-co2-monitoring-mission/" data-wpel-link="internal">OHB: Satelliten für Copernicus-CO2-Monitoring-Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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