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	<title>Konzept &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Konzept &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Konzept: Mit Luftschiffen über die Venus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/konzept-mit-luftschiffen-ueber-die-venus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 18:37:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Missionen zur Planetenforschung steht oft der Mars im Vordergrund. Er ist der bislang am häufigsten mit Rovern und Orbitalsonden erforschte Planet. Der Mars ist für Forscher deshalb so interessant, weil man annimmt, dass auf ihm vor Milliarden von Jahren deutlich erdähnlichere und somit lebensfreundlichere Bedingungen herrschten. Doch er ist nicht der einzige interessante Ort [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bei Missionen zur Planetenforschung steht oft der Mars im Vordergrund.  Er ist der bislang am häufigsten mit Rovern  und Orbitalsonden erforschte Planet. Der Mars ist für Forscher deshalb so interessant, weil man annimmt, dass auf ihm vor Milliarden von Jahren deutlich erdähnlichere und somit lebensfreundlichere Bedingungen herrschten. Doch er ist nicht der einzige interessante Ort im inneren Sonnensystem.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Roman van Genabith</a>. Quelle: NASA.</p>



<p>Die Venus, die auch der „Dunkle Zwilling“ genannt wird, was auf eine destruktive Entwicklung einer früher vermeintlich erdähnlicheren Welt anspielt, wäre ebenfalls ein interessantes Ziel für nähere Erkundungen. Ein Konzept für bemannte Missionen zur Venus wird derzeit von NASA-Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit dem Langley Research Center entwickelt. 
<br>
Bemannte Flüge zum Mars werden bereits seit Längerem wiederholt diskutiert. Sie wären eine logische Fortsetzung der intensiven Erforschung des roten Planeten mit zahlreichen Sonden und Rovern. Ein Flug zum Mars gilt neben der Rückkehr zum Mond als wahrscheinlichstes und zugleich größtes Vorhaben für die Bemannte Raumfahrt in den nächsten Jahrzehnten.</p>



<p>Doch eine praktische Umsetzung liegt noch in weiter Ferne. Unter Anderem die Problematik der erhöhten Belastung durch solare und kosmische Strahlung über einen längeren Zeitraum bei interplanetaren Flügen stellt eine Herausforderung für Missionen in den tiefen Raum dar. Doch der Mars ist nicht das einzige denkbare Ziel für bemannte Missionen im inneren Sonnensystem.</p>



<p>NASA-Wissenschaftler haben ein Konzept für die bemannte Erforschung der Venus erarbeitet, wie das US-Magazin <a class="a" href="https://spectrum.ieee.org/nasa-study-proposes-airships-cloud-cities-for-venus-exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IEEE Spectrum</a> berichtete. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19032015193745_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19032015193745_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Luftschiffe in der Atmosphäre der Venus 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Hierfür ist ein kreativer Ansatz erforderlich, denn die Oberfläche der Venus ist mithin absolut lebens- sowie technikfeindlich. Dort herrschen Temperaturen von rund 500 Grad bei einem mittleren Druck von 92 Bar, das entspricht einem Druck in etwa 900 Metern Wassertiefe auf der Erde. Ein Betreten der Planetenoberfläche ist somit auf absehbare Zeit ausgeschlossen. Stattdessen erforschten Dale Arney und Chris Jones vom NASA System Analysis and Concepts Directorate am <a class="a" href="https://www.nasa.gov/langley/sacd/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Langley Research Center</a> in Virginia, die NASA den Einsatz bemannter atmosphärischer Luftschiffe. </p>



<p>Sie würden in einer Höhe von rund 50 Kilometern über der Oberfläche fliegen, wo die Umweltbedingungen mit etwa 75 Grad bei einem Außendruck von einem Bar erträglicher sind. Ein Vorteil der größeren Sonnennähe der Venus ist die intensivere Sonneneinstrahlung, die dem solarbetriebenen, mit Helium gefüllten Luftschiff  zugute kommt. Sie ist ungefähr 40% höher als auf der Erde und 240% höher als auf dem Mars. Zudem sind die Astronauten in der angepeilten Flughöhe innerhalb der Venusatmosphäre einem unbedenklichen Niveau kosmischer Strahlung ausgesetzt, das in etwa der Umgebungsstrahlung in Kanada entspricht. Ungeschützte Astronauten auf dem Mars würden  einer Strahlenbelastung von 0.67 Millisievert am Tag ausgesetzt sein, was ungefähr die 40fache Dosis der Umgebungsstrahlung auf der Erde ist.</p>



<p><strong>30 Tage mit Havoc</strong>
<br>
Ein weiterer Vorteil einer bemannten Mission zur Venus ist die geringere Entfernung zur Erde. Die Distanz der größten Annäherung liegt mit 38,9 Millionen Kilometern deutlich unter der  geringsten Distanz zum Mars, die 55,4 Millionen Kilometer beträgt. Die Venusastronauten wären somit 110 Tage zur Venus unterwegs. Dort angekommen lägen dann 30 Tage an Bord des Luftschiffs vor ihnen. High Altitude Venus Operational Concept nennen die Forscher ihren Entwurf, der zunächst an einem robotisch gesteuerten Luftschiff getestet werden soll. Nach Beendigung des 30-tägigen Atmosphärenflugs beginnt der Rückflug, der mit rund 300 Tagen  deutlich länger als die Anreise dauert. </p>



<p>Insgesamt wären die Astronauten rund 440 Tage im tiefen Raum. Das ist zwar eine lange Zeit, jedoch deutlich kürzer als eine mögliche bemannte Mission zum Mars, wie die Forscher hervorheben. Diese wäre nicht unter 500 Tagen darstellbar, realistischerweise müsse man jedoch mit einer Missionsdauer von 650 bis zu 900 Tagen rechnen. Im Falle eines gravierenden Störfalls nach der Ankunft müssten die Astronauten auf dem Mars ausharren, bis sich das nächste Rückkehrfenster einer ausreichenden Annäherung der Planeten öffnet. </p>



<p>Bei einer Mission zur Venus bestünde hingegen die einmalige Möglichkeit eines Missionsabbruchs und unverzüglichen Heimflugs direkt nach dem Eintreffen auf der Venus. Dies könnte zum Beispiel bei Problemen mit dem Luftschiff akut werden, ein Szenario, das mit Blick auf das hypothetische Missionsprofil nicht gänzlich unwahrscheinlich anmutet.</p>



<p>Nah des Äquators, wo die Atmosphäre relativ stabil ist, zirkulieren Windströmungen mit rund 100 m/s, die den Planeten in rund 110 Stunden vollständig umrunden. Die Eigenrotation ist mit einem Venustag von über einem Venusjahr Länge vernachlässigbar gering, mit eines der Rätsel in der Erforschung unseres sonnennäheren Nachbarn. </p>



<p>Für die Luftschiffbesatzung ist die Länge des Venustages weniger bedeutsam. Relevanter ist der Verlauf der äquatorialen Windströmungen. Der zirkulare 100 m/s-Strom verläuft von Süd nach Nord. Das Luftschiff wird also nach Süden steuern, so lange reichlich Solarenergie zur Verfügung steht und nach Norden schwenken, wenn die Einstrahlung zurückgeht und die Besatzung Energie sparen muss.</p>



<p>Während ihres Aufenthalts im Luftschiff wird es naturgemäß keine Außenaktivitäten geben. Die Besatzung wird sich in einem Habitat mit einem Volumen von 21 Kubikmetern aufhalten, das auf dem <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230602145948/https://www.nasa.gov/exploration/technology/space_exploration_vehicle/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space Exploration Vehicle</a> basiert.</p>



<p>Das Luftschiff hat eine Nutzlastkapazität von erstaunlichen 70 Tonnen, davon verfallen allerdings 60 Tonnen auf die Aufstiegsstufe, ein mit einem zweistufigen Raketentriebwerk bestücktes Rückkehrfahrzeug, das unter dem Luftschiff vertäut ist. Es basiert auf der bereits existierenden, jedoch deutlich kleineren Pegasus-Rakete, die Satelliten unter Nutzung eines Trägerflugzeugs in den Orbit transportiert.</p>



<p><strong>Viele Umstiege</strong>
<br>
Der Verlauf einer Mission, wie die NASA-Forscher sie skizziert haben, verliefe alles andere als trivial und beinhaltet zahlreiche Umstiege im planetennahen Raum. Zunächst starten die Astronauten mit einer Orion-Kapsel. Diese bringt sie in den Orbit, wo das zuvor unbemannt gestartete interplanetare Raumschiff wartet, das sie zur Venus bringt.</p>



<p>Im Venusorbit wartet bereits ein zweites Raumschiff, dass das Luftschiff transportiert hat. Die Astronauten wechseln in das andere Schiff und beginnen den Abstieg, während das interplanetare Schiff im Orbit verbleibt. </p>



<p>Die Eintrittssequenz ist anspruchsvoll. „Da auf der Oberfläche keine Landung möglich ist, wird dieser Teil der Mission extrem. In der Regel, wenn wir zum Beispiel von Missionen zum Mars sprechen, sprechen wir von EDL (Entry, descent and Landing“, verdeutlichen die Forscher. „In unserem Fall ist eine Landung ganz eindeutig  gleichbedeutend mit einem dramatischen Fehlschlag. Wir sprechen also von EDI (Entry, Descent and inflation).“ </p>



<p>Während des Abstiegs ist das Luftschiff mit nicht entfaltetem Auftriebskörper umgeben von einer <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Aeroshell" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aeroshell</a> und beginnt die Eintrittssequenz mit einer Geschwindigkeit von 7200 Metern/Sekunde. Während der nächsten sieben Minuten soll eine Planmäßige Verzögerung auf rund 450 m/s erfolgen, sowie ein Fallschirm zur weiteren Abbremsung entfaltet werden. Noch etwas später wird die Aeroshell abgeworfen und das Luftschiff setzt seinen Abstieg dann mit rund 100 m/s  zunächst fort, während es sich auffaltet und das Traggas den Auftriebskörper aufbläht. </p>



<p>Schließlich vergrößert sich das Volumen und die daraus resultierende Tragkraft signifikant, sodass der redundante Fallschirm nicht mehr benötigt und abgeworfen wird. Bei einer Höhe von 50 Kilometern über Grund wird der Abstieg beendet.</p>



<p>Nach der 30-tägigen Venuserkundung besteigen die Astronauten eine kleine Rückkehrkapsel an der Spitze der Aufstiegsstufe, das Luftschiff wird separiert und die Astronauten kehren zum interplanetaren Raumschiff zurück. Mit diesem treten sie den rund 300 Tage dauernden Heimflug an. Im Erdorbit angekommen erfolgt ein letzter Umstieg in eine wartende Orionkapsel, mit der die Venusfahrer schließlich auf der Erde landen.</p>



<p><strong>   Ambitioniertes Vorhaben</strong>
<br>
Das HAVOC-Team hält sein Konzept für eine realistische Möglichkeit unseren heißen Nachbarn mit einer bemannten Mission zu erforschen, doch tatsächlich erfordert die Umsetzung teils Technologien, die nicht kurzfristig  verfügbar sind. So ist es etwa auf die Block IIB, die große Konfiguration der neuen NASA-Schwerlastrakete SLS angewiesen, um die verschiedenen Missionskomponenten zu starten. Diese wird allerdings wahrscheinlich nicht vor Ende der 2020er fliegen.</p>



<p>Zudem birgt das Missionsprofil mit seinen zahlreichen Umstiegen von Raumschiff zu Raumschiff viel Raum für Komplikationen. Speziell das Kernstück der Mission, der Einsatz des Luftschiffs, ist beginnend mit dem kritischen Teil des Atmosphäreneintritts bis zum abschließenden Wiederaufstieg ein gewagtes Manöver ohne Präzedenzfall. Generell wurde das Konzept einer Landefähre und eines zurückbleibenden Mutterschiffs so seit den Apollomissionen nicht mehr geflogen.</p>



<p><strong>   Mission mit Potenzial</strong>
<br>
Ungeachtet der zahlreichen Herausforderungen halten die NASA-Forscher am wissenschaftlichen und raumfahrttechnischen Nutzen der Mission fest. Die Venus wurde seit Dekaden weitgehend ignoriert, mit Ausnahme der Venus Express-Mission der ESA, die unlängst nach acht ertragreichen Jahren zu Ende ging, <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/acht-jahre-erfolgreiche-erforschung-der-venus/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a> berichtete. Dabei ist sie in vielerlei Hinsicht ähnlich interessant wie der Mars. Auch auf der Venus dürften vor rund einer Milliarde Jahren deutlich andere Umweltbedingungen geherrscht haben. Ähnlich wie der Mars hat die Venus womöglich Wasser und eine wesentlich anders geartete, komplexere Atmosphäre besessen. </p>



<p>Die Gründe für die dramatischen Klimaveränderungen und den eingetretenen extremen Treibhauseffekt, aus dem die heißen Oberflächentemperaturen resultieren, sind noch nicht hinreichend verstanden. Eine Erforschung könnte durchaus wertvolle Erkenntnisse in Hinsicht auf die Klimaentwicklung auf der Erde liefern.</p>



<p>Zuletzt beschließen die Forscher ihre Konzeption mit einer wahrhaft visionären Idee interplanetarer Expansion. Die Venusatmosphäre sei in verschiedener Hinsicht ein recht annehmbarer Aufenthaltsort, womöglich sogar geeigneter für längere Aufenthalte als die Oberfläche des Mars. Die Forscher träumen von atmosphärischen Langzeithabitaten. Diese „Cloud Cities“ wären ein weiterer Schritt der Menschheit auf dem Weg ins Weltall.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bigelow und SpaceX suchen nach internationalen Kunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-und-spacex-suchen-nach-internationalen-kunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und dies gemeinsam. Bereits in der vergangenen Woche hat man eine Vereinbarung getroffen, die vorsieht, dass man auf internationaler Bühne Gelegenheiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit vermarkten will. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASAwatch, Bigelow Aerospace, Raumcon. Dazu wird SpaceX mit der Falcon einen leistungsfähigen Träger und mit Dragon ein entwicklungsfähiges Raumfahrzeug [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">&#8230; und dies gemeinsam. Bereits in der vergangenen Woche hat man eine Vereinbarung getroffen, die vorsieht, dass man auf internationaler Bühne Gelegenheiten für wissenschaftliches Arbeiten in der Schwerelosigkeit vermarkten will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASAwatch, Bigelow Aerospace, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/></a><figcaption><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012210218_small_1.jpg</a> Raumstationsentwurf von Bigelow  <br> (Bild: Bigelow Aerospace) </figcaption></figure></div>



<p>Dazu wird SpaceX mit der Falcon einen leistungsfähigen Träger und mit Dragon ein entwicklungsfähiges Raumfahrzeug beisteuern. Bigelow Aerospace hingegen möchte mehrere seiner entfaltbaren BA-330-Module miteinander koppeln und damit viel Raum für langfristiges Engagement zur Verfügung stellen. Ein Einzelmodul bietet 330 m<sup>3</sup> nutzbares Volumen und damit Platz für 6 Raumfahrer. </p>



<p>Angestrebte Zielgruppen sind nationale Raumfahrtagenturen verschiedener Staaten sowie Firmen und Universitäten. Denen könne man einen beispiellosen Zugang zur Forschung unter Mikrogravitation ermöglichen. </p>



<p>&#8222;Wir sind sehr froh, diesen einmaligen Service gemeinsam mit unseren Kollegen von SpaceX einer internationalen Klientel anbieten zu können&#8220;, sagte Robert T. Bigelow anlässlich der Vereinbarung. Gwynne Shotwell, Präsidentin von SpaceX ergänzte: &#8222;SpaceX und Bigelow Aerospace haben viel gemeinsam. Beide Firmen wurden gegründet, eine neue Ära von Weltraumunternehmungen einzuleiten. Zusammen werden wir sowohl Nationen als auch Firmen einmalige Gelegenheiten zu längerem bemannten Engagement im All anbieten.&#8220;      Ein Dragon-Raumschiff der Firma Space Exploration Technologies wird gegenwärtig für einen unbemannten Flug vorbereitet, der in den nächsten Tagen oder Wochen gestartet werden soll. Raumschiff und Trägerrakete sind nach Angaben von SpaceX von vorn herein für bemannte Einsätze konzipiert. Dann soll Dragon bis zu 7 Personen ins All und zurück auf die Erde transportieren können. Insbesondere in Asien möchte man seine Marketing-Strategie umsetzen. Bereits kurz nach dem nächsten Dragon-Start möchte man mit Offiziellen in Japan ins Gespräch kommen. </p>



<p>Sowohl Bigelow als auch SpaceX kooperieren auch mit anderen Unternehmen der alten und jungen Raumfahrtbranche. Bigelow unterstützt Boeing bei deren Konzept für das Raumschiff CST-100, SpaceX arbeitet u.a. mit Virgin Galactic und Stratolaunch zusammen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow Aerospace</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NIAC-Neuauflage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/niac-neuauflage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Programms NASA Innovative Advanced Concepts, kurz NIAC, werden mit dem Fiskaljahr 2011 erneut besonders zukunftsweisende Ideen unterstützt. [Newsimage: Ein biomimetisches Fluggerät erweitert den Erkundungsbereich eines Marsrovers. (Bild: NASA/Anthony Colozza, Ohio Aerospace Institute)] Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Dies gab die NASA gestern bekannt. Die Vorschläge umfassen ein weites Feld ideenreicher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/niac-neuauflage/" data-wpel-link="internal">NIAC-Neuauflage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen des Programms NASA Innovative Advanced Concepts, kurz NIAC, werden mit dem Fiskaljahr 2011 erneut besonders zukunftsweisende Ideen unterstützt. [Newsimage: Ein biomimetisches Fluggerät erweitert den Erkundungsbereich eines Marsrovers. (Bild: NASA/Anthony Colozza, Ohio Aerospace Institute)]</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09082011161008_small_1.jpg" alt="NASA/Mason Peck (Cornell University)" width="345" height="186"/><figcaption>
Die Komponenten dieses Satellitenschwarms sind nicht mechanisch sondern über Feldkräfte miteinander verbunden und können umkonfiguriert werden. Sehen so Radioteleskope der Zukunft aus? 
<br>
(Bild: NASA/Mason Peck (Cornell University))
</figcaption></figure></div>



<p>Dies gab die NASA gestern bekannt. Die Vorschläge umfassen ein weites Feld ideenreicher und kreativer Art. Dazu gehören beispielsweise neue Möglichkeiten zur Bahnänderung von Weltraumschrott, lagestabilisierte Raumanzüge, 3-D-Drucker zur Herstellung von Teilen für Bodenstationen aus dort vorhandenen Materialien sowie eine Vielzahl innovativer Ideen für neuartige Antriebe. </p>



<p>Genannt seien hier noch einige Beispiele:              </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Variabel einstellbare Raumanzüge für das Leben und Arbeiten im All</li><li>Flexibel konfigurierbare Fahrzeuge für planetare Erkundungen (Baukastensystem)</li><li>Einschätzung des Potenzials von Plasmawellenantrieben</li><li>Effizientere Radioisotopengeneratoren</li><li>Verwendung von Hochtemperatursupraleitern zum Entfalten und Stabilisieren von Strukturen in Raumfahrzeugen</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Kleinstroboter mit einer Energieversorgung, die ähnlich biologischer Prozesse funktioniert</li><li>Metallischer Wasserstoff als neuartige Treibstoffkomponente</li><li>Strahlenschutzschilde unter Verwendung von Hochtemperatursupraleitern</li><li>Nichtradioaktive Energiequellen für Bereiche ohne Sonnenlicht</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09082011161008_small_2.jpg" alt="NASA/Steven Dubowsky (MIT)" width="344" height="217"/><figcaption>
Eine Vielzahl von Mikrorobotern könnte in Zukunft Planeten effektiver erkunden. 
<br>
(Bild: NASA/Steven Dubowsky (MIT))
</figcaption></figure></div>



<p>Von 1998 bis 2007 existierte mit dem NASA Institute for Advanced Concepts (NIAC) ein eigenes Institut zur Koordinierung und Bewertung neuartiger Konzepte für die Raumfahrt. 2009 wurde daher eine Neuauflage des Programms beschlossen. Aus einer Vielzahl eingereichter Vorschläge wurden nun 30 ausgewählt und eine Fördersumme von 3 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Eine frühe Investition in und Partnerschaft mit kreativen US-Wissenschaftlern, Ingenieuren und Erfindern wird nach Meinung der NASA eine hohe technologische Dividende erbringen und dabei helfen, die führende Rolle der USA in den Bereichen Technik und Wirtschaft zu sichern. 
<br>
<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5891.msg104870#msg104870" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NIAC</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230404004048/https://www.nasa.gov/offices/oct/early_stage_innovation/niac/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIAC im Office of Chief Technologist der NASA (engl.)</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20221223102318/http://www.niac.usra.edu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alte NIAC-Homepage (engl.)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/niac-neuauflage/" data-wpel-link="internal">NIAC-Neuauflage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Extremely Large Telescope in Phase B</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/extremely-large-telescope-in-phase-b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 22:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomen]]></category>
		<category><![CDATA[ELT-Hauptspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31547</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Jahrestagung der europäischen Astronomen in Wien wurde in dieser Woche ein konkretisiertes Konzept für ein riesiges Teleskop vorgestellt, mit dem man die Ausdehnung unseres Universums direkt messen könnte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESO. Wenn alles wie gedacht klappt, dann könnte 2017 ein gigantisches Teleskop einsatzbereit sein, das Extremely Large Telescope. Sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/extremely-large-telescope-in-phase-b/" data-wpel-link="internal">Extremely Large Telescope in Phase B</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf der Jahrestagung der europäischen Astronomen in Wien wurde in dieser Woche ein konkretisiertes Konzept für ein riesiges Teleskop vorgestellt, mit dem man die Ausdehnung unseres Universums direkt messen könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008000343_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008000343_small_1.jpg" alt="ESO" width="448" height="357"/></a><figcaption>
Modellzeichnung des ELT 
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(Bild: ESO)
</figcaption></figure></div>



<p>Wenn alles wie gedacht klappt, dann könnte 2017 ein gigantisches Teleskop einsatzbereit sein, das Extremely Large Telescope. Sein Hauptspiegel soll einen Durchmesser von 42 Metern haben und aus 960 Segmenten bestehen. Über vier weitere Spiegel, die eine noch bessere adaptive Optik realisieren und damit die Bewegungen der Luft ausgleichen sollen, gelangt das gesammelte Licht zu hochauflösenden Sensoren. </p>



<p>Gegenwärtig ist man in der erweiterten Planungsphase und sucht nach einem Hersteller für die Einzelsegmente des Hauptspiegels, die Abmessungen im Bereich von anderthalb Metern haben. Wird ein geeigneter Produzent bis 2010 gefunden und bleibt man im gesteckten Kostenrahmen von etwa 950 Millionen Euro, dann könnte das Konzept bereits in zwei Jahren grünes Licht für die Realisierung bekommen.</p>



<p>Bisherige Großteleskope auf der Erde haben Spiegeldurchmesser um 10 Meter. Ihre &#8222;Schwäche&#8220; ist die vergleichsweise geringe Lichtsammelfläche. Auch wenn mehrere Teleskope, wie in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach geschehen, real oder virtuell zusammengeschaltet werden, bleibt dieses Manko weitgehend erhalten. Der rund vierfache Durchmesser des ELT gegenüber heutigen Teleskopen sorgt aber für eine mehr als 20-mal größere Fläche.</p>
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		<title>Mission zur Abwehr von Asteroiden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-zur-abwehr-von-asteroiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2004 12:21:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidenabwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abwehr von Asteroiden ist in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch einige Kinofilme, immer prominenter geworden. Jetzt zieht auch die ESA mit einem neuen Konzept nach. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Im Februar 2003 erreichten die Europäische Weltraum-Agentur (European Space Agency, ESA) sechs Konzepte zur Entdeckung und Abwehr von möglicherweise gefährlichen erdnahen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Abwehr von Asteroiden ist in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch einige Kinofilme, immer prominenter geworden. Jetzt zieht auch die ESA mit einem neuen Konzept nach.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA.</p>



<p>Im Februar 2003 erreichten die Europäische Weltraum-Agentur (European Space Agency, ESA) sechs Konzepte zur Entdeckung und Abwehr von möglicherweise gefährlichen erdnahen Objekten. Etwas über ein Jahr später hat sich die ESA nun für eines der Konzepte entschieden und damit auch der Asteroidenabwehr eine höhere Priorität als bisher eingeräumt.  
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Von den sechs Vorschlägen waren drei reine Beobachtungsmissionen zum Finden und Erkunden von Objekten. Die anderen drei waren Rendezvous Missionen die Landungen oder Zusammenstöße vorsahen. Alle sechs haben aber deutlich gemacht, dass der Abwehr von erdnahen Objekt eine höhere Priorität eingeräumt werden muss.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072004142134_small_1.jpg" alt="None" width="361" height="289"/><figcaption>
Hidalgo schlägt in einen Asteroiden ein (Quelle: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Eine sechsköpfige Kommission unter der Leitung von Alan Harris vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) hat die Konzepte bewertet. „Die Auswahl des besten Konzepts war sehr schwierig weil die Ziele sich im Laufe des vergangenen Jahres geändert haben. Als die Studien in Auftrag gegeben wurden, waren die erdgebundenen Teleskope noch nicht so weit wie sie heute sind. Zurzeit werden eine ganze Reihe von großen erdgestützten Teleskopen gebaut von denen angenommen wird dass sie die meisten erdnahen Objekte entdecken können.“  </p>



<p>Daraufhin entschied die Kommision dass Entdeckungen bis auf weiteres den Teleskopen auf der Erde überlassen  werden soll. Wenn bekannt ist, wie gut die erdgestützten neuen Teleskope wirklich sind, soll wieder über weltraumgestützte Teleskope nachgedacht werden. Folglich wurden die Rendezvous Missionen genauer betrachtet, insbesondere Konzepte die auch eine Bahnänderung eines Asteroiden planen. Dazu Harris: „Wenn man über den Ablauf einer Asteroidenabwehr nachdenkt, erkennt man ein Gebiet wo die Forschung noch gar keine Erfahrungen hat: Nämlich die Bahn eines Asteroiden zu beeinflussen.  </p>



<p>Don Quijote ist so ein Konzept.  Es verwendet zwei Raumsonden, Sancho und Hidalgo.  Beide starten zur gleichen Zeit, aber Sancho nimmt den schnelleren Weg und erreicht sieben Monate vor der zweiten Sonde das Ziel. Dort wird Sancho eine  ganze Reihe von Experimenten durchführen um genaue Zusammensetzung des Asteroiden zu erforschen.   </p>



<p>Sieben Monate später wird Hidalgo mit hoher Geschwindigkeit ankommen und auf dem Asteroiden aufschlagen. Die Reaktion des Asteroiden sowie etwaige Bahnänderungen des Objekts werden von Sancho gemessen.  </p>



<p>Wenn wir einen gefährlichen Asteroiden entdecken sollten, könnte man sich eine Mission dieser Art als Erkundungsmission vorstellen, bevor eine weitere effektive Abwehrmission gebaut werden kann. Wir würden erfahren wie sich das Ziel bei einem Treffer verhält.  </p>



<p>Zu der globalen Gefahr eines Einschlags passt auch das Anliegen der ESA, internationale Partner an der Mission zu beteiligen. Mit deren Hilfe könnte die Mission Don Quijote möglicherweise schon 2010 oder 2015 gestartet werden.     </p>
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		<title>Russland will Mars-Kosmonauten auswählen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-will-mars-kosmonauten-auswaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2003 16:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Konzepte existieren erst auf dem Reißbrett, doch wenn es um einen bemannten Flug zum Mars geht, werden die Visionen in Russland nicht rar. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: SpaceDaily.com/Novosti. Der Blick der Raumfahrt-Experten aus Ost wie West richtet sich zunehmend auch in Richtung eines möglichen bemannten Marsfluges. Je mehr man sich der Komplettierung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Konzepte existieren erst auf dem Reißbrett, doch wenn es um einen bemannten Flug zum Mars geht, werden die Visionen in Russland nicht rar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: SpaceDaily.com/Novosti.</p>



<p>Der Blick der Raumfahrt-Experten aus Ost wie West richtet sich zunehmend auch in Richtung eines möglichen bemannten Marsfluges. Je mehr man sich der Komplettierung des Aufbaus der <i>Internationalen Raumstation</i> nähert, umso wichtiger werden Fragen über Visionen, die über die Nutzungsdauer der <i>ISS</i> hinausreichen. Ein potentielles Ziel der bemannten Raumfahrt nach der <i>ISS</i> ist &#8211; hier ist man sich international einig &#8211; der Mars. Dass es den Russen mit diesen Plänen trotz aktueller Finanzmisere ernst ist, zeigt ein Interview der russischen Nachrichtenagentur Novosti mit General-Major Wassili Ziblijew, seines Zeichens tätig für das Kosmonauten-Ausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau. Laut ihm wird man mit der Auswahl von Anwärtern zu einem Flug zum Roten Planeten beginnen, sobald der Auf- und Ausbau der <i>ISS</i> abgeschlossen ist. Dies wird bereits in einigen Jahren der Fall sein. Wann genau hängt vor allem von dem Zeitpunkt der Wiederaufnahme der US-amerikanischen <i>Shuttle</i>-Flüge ab. Diese liegen in Folge des Unglücks der Raumfähre <i>Columbia</i> am 1. Februar dieses Jahres vorerst auf Eis.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16062003183918_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Der erste Schritt auf dem Mars &#8211; vielleicht schon bald Realität? Bild: NASA
</figcaption></figure></div>



<p>Gegenüber den Journalisten betonte Ziblijew, welche Qualitäten ein Mars-Raumfahrer mit bringen müsste, um sich für den langen Trip zu unserem Nachbarn im Sonnensystem zu qualifizieren: benötigt werden vorrangig Piloten, Mediziner und Biologen, aber auch Spezialisten aus allen anderen Fachbereichen der Natur-Wissenschaften. Die Ausbildung wird sich in einigen Punkten vom mehrjährigen Training der &#8222;normalen&#8220; Raumfahrer unterscheiden, was auf die speziellen Anforderungen einer solchen Mission zurückzuführen sei. Das Augenmerk werde dabei auf die auftretenden extremen physischen und psychischen Strapazen gelegt. Hinzu kommt ein hoher intellektueller Standard und absolute körperliche Fitness, um auch Extrem- und Gefahrensituationen mit der gebotenen Sachlichkeit begegnen zu können. Die Raumfahrer werden den längsten Teil der Mission vollkommen autonom arbeiten und auf die jeweilige Situation selbstständig und eigenverantwortlich reagieren müssen, das das Funksignal Erde-Mars bis zu 40 Minuten benötig, so Ziblijew.
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Dieser kennt sich in der Materie bestens aus, denn mit <i>Sojus TM-17</i> und <i>Sojus TM-25</i> konnte er selbst Erfahrungen auf der russischen Raumstation <i>Mir</i> sammeln. Auf letzterer Mission empfing er unter anderem den deutschen Raumfahrer Reinhold Ewald im Rahmen von <i>Mir &#8217;97</i>. Sein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst kam nach der Kollission eines <i>Progress</i>-Frachters mit der alternden Orbitalstation am 25. Juni 1997, wobei ihm &#8211; zu Unrecht &#8211; die maßgebliche Schuld an diesem gefährlichen Zwischenfall gegeben wurde.
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Derzeit werden die russischen Raumfahrer noch nach den alhergebrachten Maßstäbden ausgewählt. Rekrutiert werden dabei vor allem Piloten der russischen Luftwaffe sowie Techniker und Ingenieure der Luft- und Raumfahrtbehörden der GUS, beispielsweise von <i>Rosaviakosmos</i>. Derzeit verfügt man in Russland über ein 44-Mann starkes Kosmonauten-Corps, zu dem demnächst auch wieder mehrere Frauen stoßen könnten. Das Verfahren der USA geht dagegen einen anderen Weg: hier kann sich jeder bewerben und die Auswahl erfolgt gemäß den gesetzten Standards unabhängig von der bisherigen Beschäftigung. Die Auswahl der zukünftigen Marsonauten wird sich am US-amerikanischen System orientieren, schließlich hofft man beim Jahrhundertprojekt Marsflug auf eine enge Zusammenarbeit mit der <i>NASA</i> und einen Schulterschluss mit Europa.</p>
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