<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kowalski &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/kowalski/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Mar 2024 08:49:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Kowalski &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>G. Kowalski über &#8222;Gagarin – Er könnte noch leben&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/g-kowalski-ueber-gagarin-er-koennte-noch-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 20:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flugunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kowalski]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10611</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Unfalltod Gagarins, der sich am 27. März zum 48. mal jährte, gibt es neue Erkenntnisse. Dargelegt sind diese im Buch „Gagarin – Er könnte noch leben“ von Oberst a.D. Nikolai K. Sergejew. Der Herausgeber und Übersetzer Gerhard Kowalski gab Raumfahrer.net am Rande der Leipziger Buchmesse 2016 ein Interview. Erstellt von Andreas Weise. Quelle: Interview. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/g-kowalski-ueber-gagarin-er-koennte-noch-leben/" data-wpel-link="internal">G. Kowalski über &#8222;Gagarin – Er könnte noch leben&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zum Unfalltod Gagarins, der sich am 27. März zum 48. mal jährte, gibt es neue Erkenntnisse. Dargelegt sind diese im Buch „Gagarin – Er könnte noch leben“ von Oberst a.D. Nikolai K. Sergejew. Der Herausgeber und Übersetzer Gerhard Kowalski gab Raumfahrer.net am Rande der Leipziger Buchmesse 2016 ein Interview.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.   Quelle: Interview.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GK3021500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GK302260.jpg" alt="Zwei aktuelle Bücher über Gagarin.
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Zwei aktuelle Bücher über Gagarin.<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net (RN):</strong> Herr Kowalski, das vorliegende Buch gibt an, das Rätsel um den Absturz von Gagarins MiG endgültig gelöst zu haben. Ist das Rätsel endgültig gelöst?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Nein, das stimmt nicht ganz. Das ist eine Fehlinterpretation des Buches. Das Rätsel ist noch nicht gelöst. Wir sind aber auf dem Weg zu seiner Lösung einen ganzen Schritt weiter gekommen. So ist völlig überraschend für mich herausgekommen, dass Gagarin an dem Tag, an dem er abgestürzt ist, keinen Kontrollflug mit der MiG-15 UTI (Anmerkung: Schulflugzeug, Doppelsitzer) mehr machen sollte. Es sollte gleich mit einer MiG-17 allein fliegen. Er hat dann aber trotzdem einen Kontrollflug gemacht, weil Nikolai Kamanin, also der Kosmonautenchef, es angewiesen hat.<br><br></em><strong>RN:</strong> Der Autor des Artikels, den Sie hier veröffentlichen, schreibt, er habe über einem Monat für diesen Artikel gearbeitet. Ist das nicht etwas kurz?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Das ist sehr kurz. Das hat mich auch gewundert. Ich habe es aber so gelassen. Ich habe den Text so im Wortlaut übernommen, ohne ihn in allen Einzelheiten zu kommentieren. Das überlasse ich den Lesern.<br><br>Ich habe aber ein relativ scharfes Nachwort geschrieben, denn der Text wirft einige Fragen auf. Was mich auch gewundert hat, ist, dass ein Oberst der Sowjetarmee so selbstverliebt ist. Er hat sehr viel über sich gesprochen, anstatt die Fakten, was man ja von einem Offizier erwarten kann, einfach nur darzulegen. Aber auch das steht alles im Nachwort. Das hat er übrigens noch nicht gelesen. Also wenn er das liest, wird er sich bestimmt etwas wundern. Aber das musste einfach gesagt werden.</em></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GK2021500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GK202260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gagarin-Denkmal in Ostankino, Moskau<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Der Artikel ist im Juni 2014 beendet worden. Ist er in Russland veröffentlicht worden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Nein. Nikolai Sergejew hat diesen Beitrag Jelena Gagarina (Anmerkung: Gagarins ältere Tochter) geschickt und auch gewidmet. Sie hat ihn gelesen, wollte sich aber dazu nicht äußern, sondern hat den Text ihrer Schwester Galina gegeben. Und als im vergangenen Jahr mein Buch „Der unbekannte Gagarin“ erschienen ist, habe ich ihr direkt von der Leipziger Buchmesse ein Exemplar geschickt. Es hat übrigens vier Wochen gedauert, bis es in Moskau ankam. Sie hat mich dann angemailt, sich bedankt und dann geschrieben: „Übrigens, ich habe von meiner Schwester einen Text bekommen zum Absturz meines Papas. Interessiert der Sie?“<br><br>Ich habe geantwortet, dass er mich natürlich interessiert. Sie hat ihn mir dann geschickt, und ich habe gefragt: Dürfen wir den veröffentlichen? Und Sie hat Ja gesagt.<br>Wie mir Sergejew geschrieben hat, soll übrigens ein Teil dieses Textes schon im Internet stehen.<br>Er hat mir auch mitgeteilt, dass er zu diesem Text ein Interview mit einer Zeitung in Texas gemacht hat. Ich habe gesagt: O.K. Er ist ein freier Mann. Er kann mit seinem Text machen, was er will.<br><br>Ich habe den Text von Frau Gagarina mit der ausdrücklichen Erlaubnis bekommen, die Sache zu veröffentlichen. Kann sein, dass da noch etwas herum schwirrt, aber bis jetzt habe ich trotz intensiver Suche nichts gefunden. Auch das angebliche Interview mit der texanischen Zeitschrift habe ich nie gesehen.<br><br></em><strong>RN:</strong> Sergejew lebt ja in den Vereinigten Staaten &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Ja, er lebt in den Staaten, in Texas, und arbeitet als Cessna-Fluglehrer.<br><br></em><strong>RN:</strong> Der Artikel widerspricht dem offiziellen Untersuchungsbericht, der besagt, die Technik und die Flugvorbereitung wären in Ordnung gewesen. Das ist doch ein Angriff auf die offizielle Darstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Wenn man so will, ja. Es ist auf jeden Fall eine Korrektur der offiziellen Darstellung. Denn der Kontrollflug, bei dem Gagarin abgestürzt ist, wurde als ein geplanter Kontrollflug mit einer perfekten Maschine, allerdings bei schlechten Witterungsbedingungen usw., dargestellt. Und Sergejew widerspricht dem.<br><br>Ich habe übrigens in meinem Nachwort darauf hingewiesen, dass sich Dreifachkosmonaut Wladimir Schatalow (Anmerkung: Sojus-4, -8 und -10) zusammen mit Gagarin an dem Tag auf einen Start mit einer MiG vorbereitet hat, wie in seinem Buch „Kosmischer Alltag“ nachzulesen ist. Er hat darin aber nicht gesagt, dass Gagarin mit so einer unvorbereiteten Kiste losgeflogen ist. Insofern bin ich gespannt, was er jetzt dazu sagt. Schatalow könnte helfen, hier weiter aufzuklären. Mit dem Buch von Sergejew ist auch diese Frage in der Welt, und man wird sehen, welche Reaktionen es darauf gibt.<br><br></em><strong>RN:</strong> Wird dieses Buch auch in Russland gelesen werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Vielleicht, hoffentlich. Zu diesem Buch gibt es bislang, das heißt bis zum 17. März, eine einzige Rezension. Und die stammt von Galina Gagarina. Sie hat mir geschrieben, dass dieses Buch sicher nicht nur für die deutschen, sondern auch für die russischen Leser interessant ist. Die beste Rezension, die man sich wünschen kann!<br><br></em><strong>RN:</strong> Sie konnten Einsicht in den KGB-Bericht zu Gagarins Tod nehmen. Widersprechen sich nicht hier einige Aussagen? Ich denke an die Befehlskette Kamanin-Kusnezow-Serjorgin. Oder an die Geschichte mit dem fehlenden Steuerknüppel in der hinteren Kabine. Dies hätte doch in dem Bericht mit drin stehen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Nein! Das hätte nicht mit drin stehen müssen. Die KGB-Leute haben sich nur darauf konzentriert, was an dem Tag bei der Flugvorbereitung schief gegangen ist. Die haben sich um die Personen gekümmert und beim Namen genannt. Hier ist zum ersten Mal gesagt worden, wer für was verantwortlich war. Und das teilweise sehr drastisch. Ich glaube, das widerspricht sich nicht.</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gk102800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/gk102400.jpg" alt=""/></a><figcaption><em>Immer authentisch und mit Leib und Seele dabei: Gerhard Kowalski.<br>(Bild: Andreas Weise)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Der KGB ist ja erst im Nachgang eingeschaltet worden, und wenn man dem gesagt hat, der Flug selber war regulär, war ein geplanter Kontrollflug, dann haben die an dieser Stelle angefangen, ohne zurück zu recherchieren. Also das haben sie offensichtlich nicht gemacht.<br><br></em><strong>RN:</strong> In dem Buch wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das Kabinenbelüftungsventil nicht geschlossen war. Hatte das nicht Auswirkungen auf den Flug? Der Flug war zwar unter 5.000 Meter. In manch anderen Theorien ist von einer plötzlichen Dekompression der Kabine die Rede.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Das taucht in dem Buch nirgendwo auf. Es taucht nur der Fakt auf, dass es so war – das Ventil offen. Hinzu kommt, dass diese MiG-15 UTI in der Tschechoslowakei gebaut wurde. Und diese soll ein anderes Ventil haben, als die Maschinen, die in der Sowjetunion gebaut wurden. Man hat es vermutlich übersehen.<br><br></em><strong>RN:</strong> Es existiert übrigens noch eine flugfähige MiG-15 UTI (Anmerkung: heutige Registrierung OK-UTI) aus jener Produktion von Aero Vodochody bei Prag aus den 50er Jahren. Da könnte man mal nachschauen und vergleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Ich bin kein Flugzeugspezialist. Es geht da um irgendeinen Hebel, jedenfalls um einen anderen Schließmechanismus. Und den kannten sie nicht. Und das deutet natürlich auf eine mehr als schlechte technische Flugvorbereitung hin.<br><br></em><strong>RN:</strong> Wie ist die andere Theorie aus Ihrer Sicht zu bewerten, die die absolute Wahrheit für sich vereinnahmt? Ich meine die Version von General Leonow mit dem zweiten Flugzeug, einer Su-15?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Auf diesen Widerspruch haben wir schon in meinen Gagarin-Büchern aufmerksam gemacht. Zu dieser Sache hat sich ja auch Galina Gagarina in meinem Nachwort geäußert: Er will sich damit bei Präsident Putin interessant machen.<br><br>Eines aber bleibt: Leonow ist ein sagenhaft guter Kosmonaut gewesen. Ein wirklicher Held, der dem Tod mehrfach ins Auge geschaut hat und dann von der Schippe gesprungen ist. Er sollte auch der erste Russe auf dem Mond sein. Er ist auch ein sagenhaft guter Künstler (Anmerkung: Leonow malt.) Er ist aber auch ein begnadeter Selbstdarsteller. Und da darf man nicht alles auf die Goldwaage legen, was er sagt. Und er hat sich ja auch geweigert, die entsprechenden Beweise zu erbringen. Es ist eben sein Geheimnis.</em></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GK2121500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GK212260.jpg" alt="Gagarin-Denkmal, Erfurt
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Gagarin-Denkmal, Erfurt<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Nun kommt ja dazu, dass die Sache auch was für sich hat. Die Theorie vom Einzeltäter schützt vor weiteren Untersuchungen und schließt die Geschichte ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Nein. So habe ich die Sache noch nicht gesehen. Wenn Leonow sagt, er weiß, wer die Su-15 geflogen hat, dann muss er damit rechnen, dass man nachfragt und dass die Journalisten der Sache nachgehen. Aber eigentümlich ist schon: Alles, was neu zu dem Fall Gagarin in den letzten Jahren öffentlich wurde, ist von der russischen Presse, auch von der Fachpresse, nicht verfolgt worden. Also für die ist die Sache abgeschlossen. Für die gilt immer noch die Version, dass Gagarin unter unglücklichen Umständen abgestürzt ist.<br><br>Aber so kann man die Sache nicht stehen lassen. Und das Buch haben wir genau deshalb gemacht &#8211; und das steht auch ausführlich im Nachwort -, weil wir der Meinung sind: Das war ein Flugunfall, der noch nicht 100prozentig geklärt ist. Und die Sache muss geklärt werden. Es ist ein ungeschriebenes Gesetzt in der Luftfahrt, dass die Ursachen eines Flugunfalls geklärt werden müssen, auch wenn es 50 Jahre dauert. Und dazu wollen wir ein wenig anstoßen.<br><br></em><strong>RN:</strong> Wie sind die Chancen, dass es zu einer offiziellen Wiederaufnahme der Untersuchung kommt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Das weiß ich nicht. Vielleicht erscheint das Buch auch bei den Russen, wie Frau Gagarina angeregt hat. Es sind ja die ureigenen russischen Angelegenheiten und ihr eigenes Interesse. Es wäre natürlich für mich die Krönung nach 50 Jahren Beschäftigung mit Gagarin, wenn die Untersuchung der Umstände seines Flugunfalls wieder aufgenommen würde.<br><br></em><strong>RN:</strong> Das wäre ja schon fast die Schlussfrage gewesen. Aber noch einmal nachgehakt: Interessiert das überhaupt jemanden in Russland?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gerhard Kowalski:</strong> Es interessiert leider keinen Menschen. Das habe ich in meinen Büchern auch schon angedeutet. Auch bei der Geschichte, mit der Leonow herausgekommen ist, hätte man gleich nachhaken können und müssen. Aber das hat niemand gemacht, was mich sehr, sehr wundert. Man hätte da ganz groß journalistisch einsteigen können. Hat niemand gemacht. Das ist mir total schleierhaft. Ich glaube auch nicht, dass da ein Verbot existiert. Ich glaube eher, da herrscht noch das alte Denken aus Sowjetzeiten vor, an bestimmte Sachen nicht zu rühren.<br><br></em><strong>RN:</strong> Herr Kowalski, ich bedanke mich für das Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interview führte Andreas Weise für Raumfahrer.net am 17. März 2016 in Leipzig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14213.msg357304#msg357304" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Buch: Gagarin &#8211; Er könnte noch leben!</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/g-kowalski-ueber-gagarin-er-koennte-noch-leben/" data-wpel-link="internal">G. Kowalski über &#8222;Gagarin – Er könnte noch leben&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum 48. Todestag von Juri Gagarin</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zum-48-todestag-von-juri-gagarin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[KGB Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kowalski]]></category>
		<category><![CDATA[MIG-15UTI]]></category>
		<category><![CDATA[UdSSR]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Rätselraten über die Umstände seines Todes &#8211; und ein neues Buch mit neuen Fakten Erstellt von Andreas Weise. Quelle: Besuch Leipziger Buchmesse. Es gibt viele Geschichten in der Raumfahrt, die nebulös und geheimnisvoll sind. Ich befasse mich seit Jahren mit Ungereimtheiten in der Anfangsphase der bemannten Raumfahrt und bin dabei nicht auf Aliens oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zum-48-todestag-von-juri-gagarin/" data-wpel-link="internal">Zum 48. Todestag von Juri Gagarin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Rätselraten über die Umstände seines Todes &#8211; und ein neues Buch mit neuen Fakten</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.   Quelle: Besuch Leipziger Buchmesse.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Absturz1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Absturz260.jpg" alt="Erinnerungsstätte am Absturzort
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Erinnerungsstätte am Absturzort<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Geschichten in der Raumfahrt, die nebulös und geheimnisvoll sind. Ich befasse mich seit Jahren mit Ungereimtheiten in der Anfangsphase der bemannten Raumfahrt und bin dabei nicht auf Aliens oder Weltverschwörungen, aber auf so manche interessante Geschichte gestoßen. Wie zum Beispiel die <a href="https://www.raumfahrer.net/die-falsche-meldung-am-richtigen-tag/" data-wpel-link="internal">eines Weltraumfluges, den es gar nicht gab</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo aber der Spaß aufhört und der bittere Ernst anfängt, das sind Geschichten vom Tod. Und speziell um den Tod des ersten Menschen, der in den Weltraum geflogen ist, ranken sich heute noch teilweise die absurdesten Gerüchte. Die Rede ist vom Unfalltod des Juri Alexejewitsch Gagarin am 27. März 1968. Dieser stürzt bei einem banalen Übungsflug zusammen mit seinem Fluglehrer Oberst Wladimir Serjorgin mit einem Schulflugzeug Mig-15UTI ab. Die Umstände sind bis heute ungeklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und diese Unklarheit bereitet den Nährboden für so manche haarsträubende Geschichte:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Er wäre nicht tot, sondern wird in einem Sanatorium versteckt. Womöglich stand hier der Mann mit der Maske von Alexander Dumas gedanklich Pate.</li><li>Er ist den Mächtigen zu gefährlich geworden und wurde ermordet. Klingt aufregend und schaurig und hat was von einem Thriller.</li><li>Er wäre völlig betrunken geflogen. Das ist eine der böswilligsten und absurdesten Behauptungen!</li><li>Er war nicht flugtauglich, was durch die Analyse eines Fotos hinsichtlich seiner Physis belegt werden soll. Dumm nur, dass jenes Foto nachweislich Monate vor seinem Unfalltod in einem ganz anderen Flugzeugtyp aufgenommen wurde.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt auch ernst zu nehmende Berichte, die nach über 45 Jahren aufklären wollen, was an jenem Vormittag des 27. März 1968 wirklich passiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wird seit Jahrzehnten so ein Geheimnis um die wirklichen Umstände seines Todes gemacht? Der Grund ist einfach: Die seinerzeit verhängte Nachrichtensperre wirkt immer noch nach, und die Wahrheit könnte unbequem sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne die sofortige Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes konnten Spekulationen über die Vertuschung von Beweisen und Fälschung von Tatsachen gedeihen. Aber warum? Ich selber war immer überzeugt, würde wirklich alles auf den berühmten Tisch kommen, ergäbe sich folgendes Bild: Eine Verkettung unglücklicher Umstände gepaart mit Schlamperei, Selbstüberschätzung und Missachtung der Sicherheitsbestimmungen. Und das man die Ikone des Sozialismus und übergroßen Superstar Gagarin nicht entsprechend beschützt hat, und sei es nur durch die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen, wie sie in der Fliegerei gefordert sind, das will keiner eingestehen. Auch will keiner zugeben, dass Gagarin ein blutiger Anfänger und unerfahrener Pilot war. Überrascht?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MiG15UTI1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MiG15UTI260.jpg" alt="Mig-15UTI
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Mig-15UTI<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gagarin kam 1960 als junger, frisch gebackener Pilot direkt in das Weltraumprogramm. Fliegerische Fähigkeiten waren da nicht von Nöten. Andere Qualitäten waren gefragt. Er hatte nicht einmal 300 Flugstunden bis dahin absolviert. Zum Vergleich: Die ersten US-Astronauten hatten ca. 3000 Flugstunden und teilweise Kampferfahrung mit Jets im Korea-Krieg. Sie wurden eben anders ausgewählt. Gagarins sowjetische Raumfahrtkollegen hatten 1960 auch nur wenige hundert Stunden im Cockpit aufzuweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Gagarins Kollegen nach Ihrem Weltraumflug wieder in das Flugtraining einsteigen durften, hatte er Flugverbot. Man wollte seine Person als sozialistische Pop-Ikone schützen. Gagarin selber gelang es erst im November 1967 nach harten Diskussionen, die Erlaubnis zum Fliegen wieder zu erhalten. Er setzte seine Ausbildung als Pilot da fort, wo sie 1960 abgebrochen wurde. Und im Rahmen dieser Ausbildung kam es zu dem besagten tödlichen Unfall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist nun der aktuelle Stand um das Rätsel jenes Flugzeugabsturzes? Der Autor Gerhard Kowalski hat in seinem Buch „<a href="https://www.raumfahrer.net/von-der-buchmesse-leipzig-alle-guten-dinge-sind-drei/" data-wpel-link="internal">Der unbekannte Gagarin</a>“ dazu die Faktenlage &#8211; per Stand März 2015 &#8211; zusammen getragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurz zusammengefasst</strong>:<br>Es gibt den offiziellen und jetzt teilweise freigegebenen Untersuchungsbericht von 1968. Dieser geht davon aus, das Technik, Flugvorbereitung und Flugdurchführung ohne Mängel und im Rahmen der Normen waren. Der Absturz wurde durch ein unvorhersehbares plötzliches Ereignis, das jedoch nicht geklärt werden konnte, herbeigeführt. Klartext: Die Piloten hatten selbst Schuld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es Untersuchungen und Wortmeldungen von verschiedenen Spezialisten, die ab der ersten zögerlichen Archivöffnung zu Glasnost-Zeiten ab Beginn der 1990er Jahre ein etwas differenzierteres Bild zeichnen. Es gab falsche Fluginformationen über Wetter und Flugbewegungen. Die Maschine war völlig überaltert. Sie war mit für die Flugaufgabe nicht zugelassenen Außentanks ausgerüstet. Die Kommunikation war mangelhaft. Eine konkrete Absturzursache wird aber auch hier nicht benannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem wurden Aussagen aus einem geheimen KGB-Bericht zugänglich gemacht. Diese KGB-Untersuchung hatte die Aufgabe zu klären, ob es sich bei Gagarins Tod um einen Anschlag, ein Tötungsdelikt oder ähnliches handelte. Also bestand ein ganz anderer Ansatz als beispielsweise zu einem Flugunfallbericht. In diesem KGB-Bericht werden erstmals Namen genannt. Wer war für was an diesem Tag verantwortlich und welche gravierenden Mängel gab es. Hier wird zwar auch nicht die konkrete Absturzursache ermittelt, aber es wird nachgewiesen, dass Gagarin und sein Fluglehrer Serjorgin ohne Not in eine Flugsituation geschickt wurden, die anschließend außer Kontrolle geraten ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Su15Monino1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Su15Monino260.jpg" alt="Su-15
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Su-15<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann… gibt es noch General Alexej Leonow. Dieser erklärte 2013, jetzt die Wahrheit zu kennen. Eine einzelne SU-15 habe sich unberechtigt im Luftraum befunden und aus Versehen Gagarins kleine MiG-15UTI ins Trudeln und zum Absturz gebracht. Wer die riesigen Triebwerke eines Überschall-Langstreckenjägers Su-15 schon mal gesehen hat, könnte das durchaus glauben. Leonow geht aber noch weiter. Von allerhöchster Stelle sei ihm der Name des Piloten mitgeteilt worden. Dieser sei heute über 80 Jahre alt. Er habe versprechen müssen, den Namen nicht Preis zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rätsel gelöst? Beweise bleibt Leonow schuldig. Die Geschichte mit dem anderen Flugzeug ist auch nicht neu. Bloß der Typ ändert sich hin und wieder. Ich könnte aber glauben, dass für den Fall, dass der Pilot des fremden Flugzeuges den Unfall alleine zu verantworten hätte, der Pilot still und heimlich für immer von der Bildfläche verschwunden wäre. Dieser tauchte aber wieder auf! Und das genau zu dem Zeitpunkt, als der Kremel eine erneute Aufnahme der Untersuchung abgelehnt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Theorie vom Einzeltäter hat ja was für sich. Kein anderer trägt Verantwortung oder wird belangt. Damit brauchen andere Untersuchungsergebnisse, wie über Flugvorbereitung und den technischer Zustand, nicht mehr benannt werden, weil sie ja nichts mit der mutmaßlichen Unglücksursache zu tun haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie das so ist, wird auch hier die Diskussion nicht verstummen. Genauso wie bei einem anderen berühmten Einzeltäter, der mit einem einfachen Repetiergewehr einen US-Präsidenten erschossen haben soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gesagt: So der Stand der Erkenntnis per März 2015.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gibt es mal wieder ein neues Buch zu diesem Thema. In Russland ist das nur ein weiteres von vielen. Hier in Deutschland, wo das Thema auf nicht so großes Interesse stößt, ist es etwas Besonderes:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gagarin – Er könnte noch leben</strong><br>von Nikolai Sergejew, Herausgegeben von Gerhard Kowalski, gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegen neue Erkenntnisse in Form dieses kleinen Büchleins vor. Es ist ganze 90 Seiten dünn, oder sagen wir besser, stark. Der Titel „Gagarin – Er könnte noch leben“ macht zwar eine klare Aussage, aber so richtig gefällt er mir nicht. Der Autor des Textes ist Ex-Oberst der russischen Luftstreitkräfte und heißt Nikolai Konstantinowitsch Sergejew. Er hat sich nicht mehr und nicht weniger zum Ziel gesetzt, das vermeidliche Rätsel um den Tot von Gagarin ein für alle Mal zu lösen. Nach über einem Monat(!) intensiver Recherche und von sich selber uneingeschränkt überzeugt kommt der Autor zu dem Schluss, dass er jetzt die eigentliche absolute Wahrheit über die Vorgänge herausgefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere haben an dem Fall Jahre gesessen und nichts wesentliches zur Aufklärung beitragen können. Erinnert man sich an die Aussagen von Leonow, so haben wir nunmehr mit Sergejew schon zwei absolut wahrhaftige Wahrheitskenner. Hinzu kommt, dass der Beitrag, dem das Buch zu Grunde liegt, in einem für meinen Geschmack etwas überheblichen Schreibstiel geführt ist. Also doch nur ein Wichtigtuer?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte den Leser liebevoll bitten, über all diese Unzulänglichkeiten unvoreingenommen hinweg zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die inhaltlichen Tatsachen sind: Die Informations-Quellen, die der Autor hinzuzieht, sind sämtlich namentlich benannt. Es gibt keine Unbekannten oder anonyme Hinweise oder Mutmaßungen Dritter. Das ist äußerst positiv zu bewerten, da so etwas nicht immer die Regel ist. Die Überlegungen sind schlüssig und auch für einen Laien verständlich. Unvorhergesehene höhere und nicht erklärbare Ereignisse, wie im offiziellen Untersuchungsbericht angedeutet, werden hier nicht hinzu gezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vom Autor gestellten Fragen sind teilweise so banal, dass sie schon wieder erschrecken. Denn es wird einem bewusst, dass die vielen hochrangigen Spezialisten und Funktionäre, die mit der Aufklärung der Unglücksursache beauftragt waren, sie nicht offen zu stellen gewagt haben. Hatten sie Angst vor den Antworten? Oder kannten sie die Antworten und hatten Angst vor den Konsequenzen? Gab es einen Flugplan? Und wenn ja, was stand denn drin? Wer gab welche Befehle und vor allem wann? Warum musste unbedingt eine zweite Person im Flugzeug sitzen und warum war das ausgerechnet der Regimentskommandeur Wladimir Serjogin? Wieso war die „offiziell“ gestellte Flugaufgabe, für die 20 Minuten vorgesehen waren, schon nach 4 Minuten beendet? Warum waren Außentanks an der MiG15UTI angebracht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und warum hatte der hintere Platz für den Fluglehrer keinen Steuerknüppel? Der Autor lässt alle diese und andere Fragen beantworten. Schier Unglaubliches kommt an Licht. Und selbst Fachleute schütteln verwundert den Kopf. Aber all das ordnet der Autor mit nüchterner Logik zu einem ganzen Bild zusammen und kommt dann zu seinem Ergebnis. Und dieses Ergebnis, was manche „Wahrheit“ nennen würden, ist einleuchtend und für ihn abschließend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem besteht nur darin, dass eine endgültige Bestätigung nicht erfolgen kann. Dazu nennt der Autor aber auch gleich die Lösung: Die Wiederaufnahme der Untersuchung und die erneute Prüfung der Überreste der abgestürzten MiG-15UTI. Diese sind in Fässern verlötet und eingelagert. In ihnen schlummert der letzte Beweis, die These zur Gewissheit zu machen. Der Autor benennt klar, wonach gesucht werden muss. Auch wird auf einleuchtende Weise erklärt, warum man sich so hartnäckig gegen eine Wiederaufnahme der Untersuchung entgegen stellt. Das Rätsel ist gelöst und der Schuldige namentlich benannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Cover21500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Cover2260.jpg" alt="Buchcover
(Bild: Mit freundlicher Genehmigung des Machtwortverlags)"/></a><figcaption>Buchcover<br>(Bild: Mit freundlicher Genehmigung des Machtwortverlags)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fall abgeschlossen!?</strong><br>Für den Autor steht es jedenfalls fest. Ohne speziell den Inhalt zu verraten, ist folgendes festzuhalten: Die handelnden Personen sind alle Armeeangehörige. Armeeangehörige der Sowjetischen Luftstreitkräfte – keine Zivilpersonen. Am Anfang des Verhängnises stand ein gut gemeinter Befehl. Ein Befehl von General Kamanin, Leiter der Kosmonautenausbildung und Gagarins Vorgesetzter. Aber der kannte nicht alle Umstände und so nahm die Geschichte ihren verhängnisvollen Lauf. Nun ist man in der Armee. Und den Befehl erhalten heißt ihn ausführen, koste es was es wolle. Da wird nicht diskutiert oder gesagt, dass das nicht ginge oder gar Unfug sei. Das kann der Leser vielleicht mit seinem zivilen Vorgesetzten machen, aber nicht in der Armee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also setzt General N.A. Kusnezow den Befehl von Kamanin um. Am Ende der Befehlskette steht Oberst Serjorgin. Dieser schimpft zwar wie ein Rohrspatz, weil er als Einzigster offensichtlich die Situation überblicken kann, aber Befehl ist Befehl. Also macht er nach seiner Meinung das Beste daraus und improvisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte ist im Buch an manchen Stellen unübersichtlich beschrieben. Für mich kommt als Ergebnis heraus: Serjorgin hätte den Flug absagen müssen. Er trägt in der ganzen Kette zum Schluss die Verantwortung. Das hätte ihm einen gehörigen Rüffel eingebracht, er wäre vielleicht auch nicht auf Verständnis gestoßen. Doch das hätte Gagarin das Leben gerettet. Aber Serjorgin glaubt, die Situation im Griff zu haben. Hinzu kommen die äußeren Umstände. Gemeint ist das launische Wetter, was sich viel schneller verschlechtert, als erwartet. Als Serjorgin, der ja mitfliegt, das erkennt und den Flug abbrechen lässt, ist es zu spät. Gagarin selber ist in dieser Geschichte nur Spielball und kann den Verlauf nicht wesentlich beeinflussen. Er ist als unerfahrener Pilot der fliegerischen Situation nicht gewachsen, was ihm keiner zum Vorwurf machen kann. Und Serjorgin kann nicht eingreifen, da er in seiner hinteren Pilotenkabine keinen Steuerknüppel hat(!). Tragisch und eben halt dumm gelaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gesagt: Man ist nicht in einer zivilen Institution sondern in der Armee. Der Befehl ist heilig. Und so etwas, wo Gehorsam über dem sogenannten „Gesunden Menschenverstand“ steht, kann man in keinen Untersuchungsbericht schreiben. Und schon gar nicht, wenn dieser an die Partei- und Staatsführung der UdSSR geht. Es wären Köpfe gerollt. Vermutlich hätte man im Verteidigungsministerium angefangen und sich nach unten durchgearbeitet. Und das alles wegen eines banalen Trainingsfluges.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Kowalski11500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Kowalski1260.jpg" alt="Gerhard Kowalski
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Gerhard Kowalski<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Herausgeber</strong><br>Der Herausgeber der deutschen Ausgabe, der Journalist, Autor und Übersetzer Gerhard Kowalski, fungiert bei dieser Veröffentlichung nicht nur als Übersetzer. Wer Kowalski kennt, der weiß, dass dieser nicht einfach unkommentiert solch gravierende Behauptungen wie die Lösung des „Fall Gagarins“ weiter gibt. Da er einige der Beteiligten, speziell die Familie Gagarin, persönlich kennt, ist es für ihn kein Leichtes, das vom Autor verfasste Werk unkommentiert durch zu winken. Im Nachwort werden dazu einige prägnante Anmerkungen gemacht, die die dargelegten Erkenntnisse entsprechend einordnen und relativieren. Dabei stützt sich Kowalski auch auf die Aussagen und Anmerkungen von Menschen, die lange Jahre in Flugsicherung und Unfallermittlung gearbeitet haben und denen auch eine MiG-15UTI nicht unbekannt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Fazit</strong><br>Es gibt einige neue Erkenntnisse, die die Ereignisse an jenem 27. März 1968 in einem neuen Licht erscheinen lassen. Ob sie die abschließende Lösung der Frage nach den genauen Umständen der Katastrophe sind, kann nicht gesagt werden. Man sollte sie aber zur Kenntnis nehmen. Daher ist die Veröffentlichung dieser Überlegungen in Form diese Büchleins richtig und notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle gesammelte Materialien und Beweise müssen in eine neuen und abschließenden (von allen politischen Rücksichtnahmen) unabhängigen Untersuchung einfließen. Das beinhaltet auch die Untersuchung der noch vorhandenen Teile des Unglücksfliegers und damit die Öffnung jener geheimnisumwitterten Fässer. Es wäre wirklich zu wünschen. Allerdings ist das eine Entscheidung, die „ganz weit oben“ in Russland getroffen werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Büchlein ist für alle historisch interessierten Raumfahrtfreunde interessant und eine ideale Ergänzung zu den bereits vorliegenden Werken über Gagarin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anstelle eines Nachwortes</strong><br>In dem Büchlein wird ein Wortwechsel mit dem Mitglied der Staatlichen Kommission, dem Chefingenieur der Luftstreitkräfte (WWS) Generaloberst M. N. Mischuk, der an der Untersuchung des Unfalls von Gagarin beteiligt war, zitiert. Mischuk wird aufgefordert: „Geben Sie zu, Michail Nikitisch, dass die Kommission ohne vorherige Absprache es sich von Beginn an zur Aufgabe gemacht hat, den wahren Grund nicht zu finden.“ Die Antwort darauf ist eindeutig: „Natürlich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">GAGARIN &#8211; ER KÖNNTE NOCH LEBEN<br>Erschienen im Machtwortverlag 2016<br>ISBN: 978-3-86761-145-9</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14213.msg357304#msg357304" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Buch: Gagarin &#8211; Er könnte noch leben!</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zum-48-todestag-von-juri-gagarin/" data-wpel-link="internal">Zum 48. Todestag von Juri Gagarin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von der Buchmesse Leipzig: Alle guten Dinge sind Drei</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/von-der-buchmesse-leipzig-alle-guten-dinge-sind-drei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[KGB Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kowalski]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10724</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerhard Kowalski legt sein neues Buch „Der unbekannte Gagarin“ über den ersten Kosmonauten der Welt vor. (von Andreas Weise) Ein Beitrag von Andreas Weise. Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel, aufgeschrieben durch die Gebrüder Grimm. Immer wenn man glaubt, man habe sein Ziel erreicht, da ist schon wieder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/von-der-buchmesse-leipzig-alle-guten-dinge-sind-drei/" data-wpel-link="internal">Von der Buchmesse Leipzig: Alle guten Dinge sind Drei</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gerhard Kowalski legt sein neues Buch „Der unbekannte Gagarin“ über den ersten Kosmonauten der Welt vor. (von Andreas Weise)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Gagarin-Kowalski-31000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Gagarin-Kowalski-3300.jpg" alt="drei Werke über Gagarin - das aktuelle mittig
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>drei Werke über Gagarin &#8211; das aktuelle mittig<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel, aufgeschrieben durch die Gebrüder Grimm. Immer wenn man glaubt, man habe sein Ziel erreicht, da ist schon wieder alles anders. Besonders schmerzhaft muss das sein, wenn es sich dabei um ein selbst gestecktes Ziel handelt, einen Themenkomplex allumfassend abzuschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso muss sich der Journalist, Autor und Gagarin-Experte Gerhard Kowalski gefühlt haben, als sein zweites Buch „Heute 6:07 UT“ erschien. Die Veröffentlichung erfolgte rechtzeitig zum 50. Jahrestag des ersten bemannten Kosmosfluges im April 2011. Alles Bekannte und Wissenswerte, was Kowalski bis zu diesem Zeitpunkt über den ersten Menschen im Weltraum recherchiert hatte, war dort zusammengetragen. Soweit so gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun das:<br>Nur einen Tag nach dem Gagarin-Jubiläum wurde in Moskau auf einer Pressekonferenz die Veröffentlichung von 200 neuen Geheimdokumenten zum Flug Gagarins angekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kowalski wäre aber nicht Kowalski, wenn er nicht hier sofort nach gehakt hätte. Somit hat er sich erneut auf eine Odyssee in die Abgründe von Geheimhaltung, Verschleierung und Halbwahrheiten in der sowjetischen Weltraumgeschichtsschreibung der ersten Jahre begeben.<br>Nach vier Jahren weiterer Recherchearbeit liegt das Ergebnis jetzt vor: Das dritte, und wie der Autor im Untertitel meint, finale Buch zum ersten Kosmonauten der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle guten Dinge sind also Drei möge man denken. Ob das auch wirklich stimmt, wird die Zeit zeigen. Vorstellen kann ich mir das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Werk selber: Zunächst fällt auf, das es irgendwie optisch schmaler, zu mindestens aber nicht größer als sein Vorgänger ist. Das verwundert natürlich zuerst.<br>Die 327 Seiten können somit nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier offensichtlich etwas weggelassen wurde. Nun habe ich nicht das neue Werk mit dem Inhalt seines Vorgängers Wort für Wort verglichen. Der persönliche Eindruck aber entsteht, dass einige Passagen speziell zur Erläuterung des geschichtlichen Umfeldes, fehlen. Ob das daran liegt, dass Bücher in ihrer Seitenzahl beschränkt sein sollten, weis ich nicht. Auf alle Fälle hätte man hier etwas weiter ausholen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie steht es um den Inhalt? Kowalski ist es tatsächlich gelungen, einige der letzten weiße Flecken in der Gagarin-Geschichte zu tilgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beginnt mit der hierzulande fast unbekannten Kindheit von Gagarin in der Zeit der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg. Dabei verblüfft die Erkenntnis, dass Gagarin eigentlich durch das Raster der Headhunter für den ersten Kosmonauten auf Grund seiner Kindheitsbiographie hätte fallen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch gibt es neue präzisere Erkenntnisse zu seinem Raumflug und der Problematik Landung. Die Anwesenheit der vielen Armeeangehörigen Minuten nach der Landung, zu sehen auf vielen unzähligen Privatfotos. wird klarer. Wie bekannt verfehlte Gagarin den Landepunkt um ca. 300 Kilometer … und landete zufällig mitten im Standort einer Raketen-Division.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Kowalski-Gagarin-3-22000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Kowalski-Gagarin-3-2300.jpg" alt="Autor (li.) und Kritiker (re.) mit der Neuerscheinung
(Bild: privat)"/></a><figcaption>Autor (li.) und Kritiker (re.) mit der Neuerscheinung<br>(Bild: privat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Des weiteren wird der bis heute nicht endgültig geklärte Unfalltod Gagarins intensiv beleuchtet. Zwar hat das Auftauchen eines neuen, bis dato der Öffentlichkeit unbekannter KGB-Untersuchungsbericht auch keinen Schlussstrich ziehen können. Doch das ist insofern interessant, da er weniger Rücksicht auf eventuelle Verantwortliche und Schuldige nehmen musste, da ja streng geheim. Und noch immer sind höchste Stellen daran interessiert, dass es zu keiner abschließenden Klärung kommt, wohl um die Verantwortlichen von damals zu schonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kowalski versucht das Gewirr von Fehlinformation, Lüge, Verklärung, Propaganda und Publicitydebakel so weit wie möglich zu zerreißen. Dabei erfährt der Leser fast nebenbei, wo so manche Quelle für so manchen Fachartikel außerhalb der Sowjetunion waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dem auch sei, das Werk ist informativ und spannend. Mit dem Wissensstand von heute, März 2015, hat Kowalski wirklich das finale Gagarin-Buch präsentiert. Und so bleibt am Schluss festzuhalten: Der erste Mensch im Weltraum war nicht der von der sowjetischen Propaganda auf einen Thron erhobene sozialistische Superstar. Er war ein einfacher, lebensfroher junger Mann mit Träumen und auch Fehlern. Das macht ihn aus heutiger Sicht so menschlich und liebenswürdig. Und dabei schmälert das in keinster Weise seine große Heldentat. Im Gegenteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Das Buch ist für jeden Raumfahrtbegeisterten in Ost und West sehr empfehlenswert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">DER UNBEKANNTE GAGARIN<br>Erschienen im Machtwortverlag 2015<br>ISBN: 978-3-86761-137-4</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/von-der-buchmesse-leipzig-alle-guten-dinge-sind-drei/" data-wpel-link="internal">Von der Buchmesse Leipzig: Alle guten Dinge sind Drei</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
