<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kraterbecken &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/kraterbecken/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Apr 2026 15:38:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Kraterbecken &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Fotos vom Mondvorbeiflug. Von der Artemis 2 Besatzung zur Erde übermittelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fotos-vom-mondvorbeiflug-wurden-von-der-artemis-2-besatzung-zur-erde-uebermittelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:47:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Kraterbecken]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ersten Bilder vom Vorbeiflug am Mond, die die Astronauten der NASA-Mission Artemis II während ihres historischen Testflugs aufgenommen haben, zeigen einige Regionen, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat, darunter eine seltene Sonnenfinsternis im Weltraum. Die am Dienstag veröffentlichten Aufnahmen entstanden am 6. April während des siebenstündigen Vorbeiflugs an der Mondrückseite und dokumentieren die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fotos-vom-mondvorbeiflug-wurden-von-der-artemis-2-besatzung-zur-erde-uebermittelt/" data-wpel-link="internal">Fotos vom Mondvorbeiflug. Von der Artemis 2 Besatzung zur Erde übermittelt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ersten Bilder vom Vorbeiflug am Mond, die die Astronauten der NASA-Mission Artemis II während ihres historischen Testflugs aufgenommen haben, zeigen einige Regionen, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat, darunter eine seltene Sonnenfinsternis im Weltraum. Die am Dienstag veröffentlichten Aufnahmen entstanden am 6. April während des siebenstündigen Vorbeiflugs an der Mondrückseite und dokumentieren die Rückkehr der Menschheit in die Nähe des Mondes sowie eine Fülle wissenschaftlicher Daten. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-artemis-ii-crew-beams-official-moon-flyby-photos-to-earth/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Jessica Taveau</a>, 7. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009571large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mond, der während einer Sonnenfinsternis von der Sonne hinterleuchtet wird, wurde am Montag, dem 6. April 2026, während der Artemis-II-Mission vom NASA-Raumschiff Orion fotografiert. Orion ist im Vordergrund links zu sehen. Die Erde reflektiert das Sonnenlicht am linken Rand des Mondes, der etwas heller ist als der Rest der Mondscheibe. Der helle Fleck, der direkt unterhalb des rechten unteren Randes des Mondes zu sehen ist, ist Saturn. Dahinter befindet sich der helle Fleck am rechten Bildrand, der den Mars darstellt. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Der Mond, der während einer Sonnenfinsternis von der Sonne hinterleuchtet wird, wurde am Montag, dem 6. April 2026, während der Artemis-II-Mission vom NASA-Raumschiff Orion fotografiert. Orion ist im Vordergrund links zu sehen. Die Erde reflektiert das Sonnenlicht am linken Rand des Mondes, der etwas heller ist als der Rest der Mondscheibe. Der helle Fleck, der direkt unterhalb des rechten unteren Randes des Mondes zu sehen ist, ist Saturn. Dahinter befindet sich der helle Fleck am rechten Bildrand, der den Mars darstellt. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009571large-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-151829" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009571large-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009571large-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mond, der während einer Sonnenfinsternis von der Sonne hinterleuchtet wird, wurde am Montag, dem 6. April 2026, während der Artemis-II-Mission vom NASA-Raumschiff Orion fotografiert. Orion ist im Vordergrund links zu sehen. Die Erde reflektiert das Sonnenlicht am linken Rand des Mondes, der etwas heller ist als der Rest der Mondscheibe. Der helle Fleck, der direkt unterhalb des rechten unteren Randes des Mondes zu sehen ist, ist Saturn. Dahinter befindet sich der helle Fleck am rechten Bildrand, der den Mars darstellt. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und der Astronaut der CSA Jeremy Hansen haben mit einer ganzen Reihe von Kameras Tausende von Fotos aufgenommen. Die Behörde hat bereits mehrere Bilder veröffentlicht; weitere werden in den kommenden Tagen erwartet, da die Besatzungsmitglieder bereits mehr als die Hälfte ihrer Reise hinter sich haben und nun auf dem Heimweg zur Erde sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere vier Artemis-II-Astronauten – Reid, Victor, Christina und Jeremy – haben die Menschheit auf eine unglaubliche Reise um den Mond mitgenommen und Bilder mitgebracht, die so exquisit und voller wissenschaftlicher Erkenntnisse sind, dass sie kommende Generationen inspirieren werden“, sagte Dr. Nicky Fox, stellvertretende Administratorin der Direktion für Wissenschaftsmissionen im NASA-Hauptquartier in Washington.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-5fe79860"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-art002e009286large.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein Blick auf die Erde Die Besatzung von Artemis II stand kurz davor, am Montag, dem 6. April 2026, hinter den Mond zu fliegen und einen geplanten Signalverlust zu erleben, als sie dieses Bild einer sichelförmigen Erde aufnahm, die am Mondrand untergeht. Auf diesem Foto herrscht auf dem dunklen Teil der Erde Nacht, während in Australien und Ozeanien Tag ist. Im Vordergrund ist der Krater Ohm zu sehen, mit terrassierten Rändern und einem flachen Boden, der von zentralen Erhebungen unterbrochen wird. Solche Erhebungen bilden sich in komplexen Kratern, wenn die Mondoberfläche beim Aufprall verflüssigt wird und die verflüssigte Oberfläche während der Kraterbildung nach oben spritzt. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Ein Blick auf die Erde Die Besatzung von Artemis II stand kurz davor, am Montag, dem 6. April 2026, hinter den Mond zu fliegen und einen geplanten Signalverlust zu erleben, als sie dieses Bild einer sichelförmigen Erde aufnahm, die am Mondrand untergeht. Auf diesem Foto herrscht auf dem dunklen Teil der Erde Nacht, während in Australien und Ozeanien Tag ist. Im Vordergrund ist der Krater Ohm zu sehen, mit terrassierten Rändern und einem flachen Boden, der von zentralen Erhebungen unterbrochen wird. Solche Erhebungen bilden sich in komplexen Kratern, wenn die Mondoberfläche beim Aufprall verflüssigt wird und die verflüssigte Oberfläche während der Kraterbildung nach oben spritzt. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-art002e009286large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151845" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-art002e009286large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-art002e009286large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-art002e009286large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Ein Blick auf die Erde</strong><br>Die Besatzung von Artemis II stand kurz davor, am Montag, dem 6. April 2026, hinter den Mond zu fliegen und einen geplanten Signalverlust zu erleben, als sie dieses Bild einer sichelförmigen Erde aufnahm, die am Mondrand untergeht. Auf diesem Foto herrscht auf dem dunklen Teil der Erde Nacht, während in Australien und Ozeanien Tag ist. Im Vordergrund ist der Krater Ohm zu sehen, mit terrassierten Rändern und einem flachen Boden, der von zentralen Erhebungen unterbrochen wird. Solche Erhebungen bilden sich in komplexen Kratern, wenn die Mondoberfläche beim Aufprall verflüssigt wird und die verflüssigte Oberfläche während der Kraterbildung nach oben spritzt. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e009289large.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die untergehende Erde Die Mondoberfläche füllt das Bild mit scharfen Details aus, wie es während des Artemis-II-Mondvorbeiflugs der NASA zu sehen war, während im Hintergrund die ferne Erde untergeht. Dieses Bild wurde am 7. April 2026 um 00:41 Uhr MESZ aufgenommen, nur drei Minuten bevor das Raumschiff Orion und seine Besatzung hinter den Mond tauchten und für 40 Minuten den Kontakt zur Erde verloren, bevor sie auf der anderen Seite wieder auftauchten. Auf diesem Bild herrscht auf dem dunklen Teil der Erde Nacht, während auf der Tagseite wirbelnde Wolken über der Region Australien und Ozeanien zu sehen sind. Im Vordergrund zeigt der Ohm-Krater terrassierte Ränder und einen relativ flachen Boden, der von zentralen Erhebungen geprägt ist – entstanden, als sich die Oberfläche beim Einschlag, der den Krater schuf, nach oben wölbte. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Die untergehende Erde Die Mondoberfläche füllt das Bild mit scharfen Details aus, wie es während des Artemis-II-Mondvorbeiflugs der NASA zu sehen war, während im Hintergrund die ferne Erde untergeht. Dieses Bild wurde am 7. April 2026 um 00:41 Uhr MESZ aufgenommen, nur drei Minuten bevor das Raumschiff Orion und seine Besatzung hinter den Mond tauchten und für 40 Minuten den Kontakt zur Erde verloren, bevor sie auf der anderen Seite wieder auftauchten. Auf diesem Bild herrscht auf dem dunklen Teil der Erde Nacht, während auf der Tagseite wirbelnde Wolken über der Region Australien und Ozeanien zu sehen sind. Im Vordergrund zeigt der Ohm-Krater terrassierte Ränder und einen relativ flachen Boden, der von zentralen Erhebungen geprägt ist – entstanden, als sich die Oberfläche beim Einschlag, der den Krater schuf, nach oben wölbte. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e009289large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151834" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e009289large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e009289large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e009289large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die untergehende Erde</strong><br>Die Mondoberfläche füllt das Bild mit scharfen Details aus, wie es während des Artemis-II-Mondvorbeiflugs der NASA zu sehen war, während im Hintergrund die ferne Erde untergeht. Dieses Bild wurde am 7. April 2026 um 00:41 Uhr MESZ aufgenommen, nur drei Minuten bevor das Raumschiff Orion und seine Besatzung hinter den Mond tauchten und für 40 Minuten den Kontakt zur Erde verloren, bevor sie auf der anderen Seite wieder auftauchten. Auf diesem Bild herrscht auf dem dunklen Teil der Erde Nacht, während auf der Tagseite wirbelnde Wolken über der Region Australien und Ozeanien zu sehen sind. Im Vordergrund zeigt der Ohm-Krater terrassierte Ränder und einen relativ flachen Boden, der von zentralen Erhebungen geprägt ist – entstanden, als sich die Oberfläche beim Einschlag, der den Krater schuf, nach oben wölbte. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Mondvorbeiflugs dokumentierte die Besatzung Einschlagkrater, uralte Lavaströme und Oberflächenrisse, die Wissenschaftlern dabei helfen werden, die geologische Entwicklung des Mondes zu erforschen. Sie beobachteten Unterschiede in Farbe, Helligkeit und Beschaffenheit des Geländes, verfolgten den Untergang und den Aufgang der Erde und hielten Aufnahmen der Sonnenkorona während einer Sonnenfinsternis fest. Die Besatzung meldete zudem sechs Blitze von Meteoriteneinschlägen auf der dunklen Mondoberfläche.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-39231a1d"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-art002e009282large.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schatten über dem Vavilov-Krater Eine Nahaufnahme des Vavilov-Kraters am Rand des älteren und größeren Hertzsprung-Beckens, aufgenommen von der Artemis-II-Crew am Montag, dem 6. April 2026 (EDT). Der rechte Teil des Bildes zeigt den Übergang von glattem Material innerhalb eines inneren Gebirgsrings zu zerklüfteterem Gelände am Rand. Vavilov und andere Krater sowie deren Auswurfmaterial werden durch lange Schatten am Terminator, der Grenze zwischen Mondtag und Mondnacht, hervorgehoben. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Schatten über dem Vavilov-Krater Eine Nahaufnahme des Vavilov-Kraters am Rand des älteren und größeren Hertzsprung-Beckens, aufgenommen von der Artemis-II-Crew am Montag, dem 6. April 2026 (EDT). Der rechte Teil des Bildes zeigt den Übergang von glattem Material innerhalb eines inneren Gebirgsrings zu zerklüfteterem Gelände am Rand. Vavilov und andere Krater sowie deren Auswurfmaterial werden durch lange Schatten am Terminator, der Grenze zwischen Mondtag und Mondnacht, hervorgehoben. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-art002e009282large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151836" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-art002e009282large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-art002e009282large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-art002e009282large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Schatten über dem Vavilov-Krater</strong><br>Eine Nahaufnahme des Vavilov-Kraters am Rand des älteren und größeren Hertzsprung-Beckens, aufgenommen von der Artemis-II-Crew am Montag, dem 6. April 2026 (EDT). Der rechte Teil des Bildes zeigt den Übergang von glattem Material innerhalb eines inneren Gebirgsrings zu zerklüfteterem Gelände am Rand. Vavilov und andere Krater sowie deren Auswurfmaterial werden durch lange Schatten am Terminator, der Grenze zwischen Mondtag und Mondnacht, hervorgehoben. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-art002e009301large.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Artemis II bei einer Sonnenfinsternis Auf diesem Foto bildet die Korona einen leuchtenden Heiligenschein um die dunkle Mondscheibe und enthüllt Details der äußeren Sonnenatmosphäre, die normalerweise durch die Helligkeit der Sonne verdeckt bleiben. Ebenfalls zu sehen sind Sterne, die bei Aufnahmen des Mondes normalerweise zu schwach sind, um wahrgenommen zu werden; da sich der Mond jedoch im Schatten befindet, lassen sich die Sterne gut abbilden. Dieser einzigartige Blickwinkel bietet sowohl ein beeindruckendes Bild als auch eine wertvolle Gelegenheit für Astronauten, die Korona während der Rückkehr der Menschheit in den Weltraum zu dokumentieren und zu beschreiben. Das schwache Leuchten der Vorderseite des Mondes ist auf diesem Bild zu sehen, das durch das von der Erde reflektierte Licht erhellt wird. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Artemis II bei einer Sonnenfinsternis Auf diesem Foto bildet die Korona einen leuchtenden Heiligenschein um die dunkle Mondscheibe und enthüllt Details der äußeren Sonnenatmosphäre, die normalerweise durch die Helligkeit der Sonne verdeckt bleiben. Ebenfalls zu sehen sind Sterne, die bei Aufnahmen des Mondes normalerweise zu schwach sind, um wahrgenommen zu werden; da sich der Mond jedoch im Schatten befindet, lassen sich die Sterne gut abbilden. Dieser einzigartige Blickwinkel bietet sowohl ein beeindruckendes Bild als auch eine wertvolle Gelegenheit für Astronauten, die Korona während der Rückkehr der Menschheit in den Weltraum zu dokumentieren und zu beschreiben. Das schwache Leuchten der Vorderseite des Mondes ist auf diesem Bild zu sehen, das durch das von der Erde reflektierte Licht erhellt wird. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-art002e009301large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151838" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-art002e009301large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-art002e009301large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-art002e009301large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Artemis II bei einer Sonnenfinsternis</strong><br>Auf diesem Foto bildet die Korona einen leuchtenden Heiligenschein um die dunkle Mondscheibe und enthüllt Details der äußeren Sonnenatmosphäre, die normalerweise durch die Helligkeit der Sonne verdeckt bleiben. Ebenfalls zu sehen sind Sterne, die bei Aufnahmen des Mondes normalerweise zu schwach sind, um wahrgenommen zu werden; da sich der Mond jedoch im Schatten befindet, lassen sich die Sterne gut abbilden. Dieser einzigartige Blickwinkel bietet sowohl ein beeindruckendes Bild als auch eine wertvolle Gelegenheit für Astronauten, die Korona während der Rückkehr der Menschheit in den Weltraum zu dokumentieren und zu beschreiben. Das schwache Leuchten der Vorderseite des Mondes ist auf diesem Bild zu sehen, das durch das von der Erde reflektierte Licht erhellt wird. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler analysieren bereits die heruntergeladenen Bilder, Audioaufnahmen und Daten, um den zeitlichen Ablauf und die Orte dieser Ereignisse genauer zu bestimmen und sie mit den Beobachtungen von Amateurastronomen abzugleichen. Das neue Bildmaterial wird der NASA zudem helfen, die Geologie des Mondes besser zu verstehen und als Grundlage für künftige Erkundungs- und Wissenschaftsmissionen zu dienen, die den Weg für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond ebnen sollen – noch vor künftigen Astronautenmissionen zum Mars.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-5aae8b40"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-art002e009288orig.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erduntergang Eine in gedämpftem Blau gehaltene Erde mit strahlend weißen Wolken versinkt hinter der kraterübersäten Mondoberfläche. Auf dem dunklen Teil der Erde herrscht Nacht. Auf der Tagseite der Erde sind wirbelnde Wolken über der Region Australien und Ozeanien zu sehen. Im Vordergrund weist der Ohm-Krater terrassierte Ränder und einen flachen Boden auf, der von zentralen Erhebungen unterbrochen wird. Zentrale Erhebungen bilden sich in komplexen Kratern, wenn die bei einem Einschlag verflüssigte Mondoberfläche während der Kraterbildung nach oben spritzt. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Erduntergang Eine in gedämpftem Blau gehaltene Erde mit strahlend weißen Wolken versinkt hinter der kraterübersäten Mondoberfläche. Auf dem dunklen Teil der Erde herrscht Nacht. Auf der Tagseite der Erde sind wirbelnde Wolken über der Region Australien und Ozeanien zu sehen. Im Vordergrund weist der Ohm-Krater terrassierte Ränder und einen flachen Boden auf, der von zentralen Erhebungen unterbrochen wird. Zentrale Erhebungen bilden sich in komplexen Kratern, wenn die bei einem Einschlag verflüssigte Mondoberfläche während der Kraterbildung nach oben spritzt. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-art002e009288orig-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151841" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-art002e009288orig-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-art002e009288orig-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-art002e009288orig-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Erduntergang</strong><br>Eine in gedämpftem Blau gehaltene Erde mit strahlend weißen Wolken versinkt hinter der kraterübersäten Mondoberfläche. Auf dem dunklen Teil der Erde herrscht Nacht. Auf der Tagseite der Erde sind wirbelnde Wolken über der Region Australien und Ozeanien zu sehen. Im Vordergrund weist der Ohm-Krater terrassierte Ränder und einen flachen Boden auf, der von zentralen Erhebungen unterbrochen wird. Zentrale Erhebungen bilden sich in komplexen Kratern, wenn die bei einem Einschlag verflüssigte Mondoberfläche während der Kraterbildung nach oben spritzt. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/7-art002e009283large.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bereit für eine Nahaufnahme Auf dieser von der Artemis-II-Crew aufgenommenen Aufnahme ist das stark verkraterte Gelände am östlichen Rand des Südpol-Aitken-Beckens zu sehen, wobei der schattierte Terminator – die Grenze zwischen Tag und Nacht auf dem Mond – am oberen Bildrand zu erkennen ist. Das Südpol-Aitken-Becken ist das größte und älteste Becken auf dem Mond und gewährt einen Einblick in eine uralte geologische Geschichte, die sich über Milliarden von Jahren hinweg entwickelt hat. Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="Bereit für eine Nahaufnahme Auf dieser von der Artemis-II-Crew aufgenommenen Aufnahme ist das stark verkraterte Gelände am östlichen Rand des Südpol-Aitken-Beckens zu sehen, wobei der schattierte Terminator – die Grenze zwischen Tag und Nacht auf dem Mond – am oberen Bildrand zu erkennen ist. Das Südpol-Aitken-Becken ist das größte und älteste Becken auf dem Mond und gewährt einen Einblick in eine uralte geologische Geschichte, die sich über Milliarden von Jahren hinweg entwickelt hat. Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/7-art002e009283large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151843" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/7-art002e009283large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/7-art002e009283large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/7-art002e009283large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Bereit für eine Nahaufnahme</strong><br>Auf dieser von der Artemis-II-Crew aufgenommenen Aufnahme ist das stark verkraterte Gelände am östlichen Rand des Südpol-Aitken-Beckens zu sehen, wobei der schattierte Terminator – die Grenze zwischen Tag und Nacht auf dem Mond – am oberen Bildrand zu erkennen ist. Das Südpol-Aitken-Becken ist das größte und älteste Becken auf dem Mond und gewährt einen Einblick in eine uralte geologische Geschichte, die sich über Milliarden von Jahren hinweg entwickelt hat. <mark>Bildquelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war beeindruckend, der Besatzung zuzuhören, wie sie die atemberaubenden Ausblicke während des Vorbeiflugs beschrieb“, sagte Jacob Bleacher, Chefwissenschaftler für Exploration bei der NASA am Hauptsitz der Behörde. „Zunächst stimmten ihre Beschreibungen nicht ganz mit dem überein, was wir auf unseren Bildschirmen sahen. Jetzt, da hochauflösendere Bilder eintreffen, können wir endlich die Momente erleben, die sie uns vermitteln wollten, und den wissenschaftlichen Gewinn, den diese Bilder und unsere weiteren Forschungen im Rahmen dieser Mission bieten, wirklich würdigen.“</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-20af189b"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA plant die Rückkehr von Artemis II vor der Küste von San Diego für Samstag, den 11. April, um 02:07 Uhr MESZ. Die Live-Berichterstattung auf NASA+ beginnt um 00:30 Uhr MESZ und dauert so lange, bis Mitarbeiter der NASA und des Verteidigungsministeriums die Besatzung sicher aus dem Raumschiff Orion &#8222;Integrity&#8220; auf die USS John P. Murtha gebracht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg586007#msg586007" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion (Integrity) auf SLS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fotos-vom-mondvorbeiflug-wurden-von-der-artemis-2-besatzung-zur-erde-uebermittelt/" data-wpel-link="internal">Fotos vom Mondvorbeiflug. Von der Artemis 2 Besatzung zur Erde übermittelt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krater auf Erde erweitert Verständnis für Mars-Krater</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/krater-auf-erde-erweitert-verstaendnis-fuer-mars-krater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Kraterbecken]]></category>
		<category><![CDATA[Nördlinger Ries]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=77233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Asteroidenkrater auf der Erde erweitert Verständnis von Marskratern. Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen entdeckt Kraterbodensenkung anhand schüsselförmig gelagerter Vulkanasche-Schicht. Eine Presseinformation der Universität Göttingen. Quelle: Universität Göttingen. Das knapp 15 Millionen Jahre alte Nördlinger Ries mit seinen Seeablagerungen ist ein sedimentgefüllter Einschlagkrater. Er ist vom Aufbau vergleichbar mit den Kratern, die derzeit auf dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/krater-auf-erde-erweitert-verstaendnis-fuer-mars-krater/" data-wpel-link="internal">Krater auf Erde erweitert Verständnis für Mars-Krater</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Asteroidenkrater auf der Erde erweitert Verständnis von Marskratern. Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen entdeckt Kraterbodensenkung anhand schüsselförmig gelagerter Vulkanasche-Schicht. Eine Presseinformation der Universität Göttingen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Göttingen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105358GArpUniGoettingen.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die konzentrische Anordnung der Schichtausbisse an der Erdoberfläche spiegelt neben der Sedimentsetzung selbst vor allem die Sackung des Kraterbodens im Zentrum wider. (Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)" data-rl_caption="" title="Die konzentrische Anordnung der Schichtausbisse an der Erdoberfläche spiegelt neben der Sedimentsetzung selbst vor allem die Sackung des Kraterbodens im Zentrum wider. (Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105358GArpUniGoettingen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die konzentrische Anordnung der Schichtausbisse an der Erdoberfläche spiegelt neben der Sedimentsetzung selbst vor allem die Sackung des Kraterbodens im Zentrum wider.<br>(Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das knapp 15 Millionen Jahre alte Nördlinger Ries mit seinen Seeablagerungen ist ein sedimentgefüllter Einschlagkrater. Er ist vom Aufbau vergleichbar mit den Kratern, die derzeit auf dem Mars erkundet werden. Neben verschiedenen anderen Ablagerungen am Beckenrand bilden vor allem geschichtete Tonablagerungen die Kraterbeckenfüllung im Ries. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat nun überraschend eine Vulkanasche-Schicht in dem Krater nachgewiesen. Zudem konnte das Team zeigen, dass sich der Untergrund des Kraters langfristig senkt, was wichtige Erkenntnisse für die Erkundung von Marskratern mit sich bringt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Journal of Geophysical Research Planets erschienen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105430GArpUniGoettingen.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die helle Vulkanasche-Schicht, eingebettet zwischen feinschichtigen Seetonen der intensiv bearbeiteten Forschungsbohrung Nördlingen 1973. (Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)" data-rl_caption="" title="Die helle Vulkanasche-Schicht, eingebettet zwischen feinschichtigen Seetonen der intensiv bearbeiteten Forschungsbohrung Nördlingen 1973. (Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105430GArpUniGoettingen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die helle Vulkanasche-Schicht, eingebettet zwischen feinschichtigen Seetonen der intensiv bearbeiteten Forschungsbohrung Nördlingen 1973.<br>(Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher ging man davon aus, dass sich diese Ablagerungen auf einem stabilen Kraterboden abgesetzt haben. Gleiches wird für Kraterablagerungen auf dem Mars angenommen, auch wenn sich dort immer wieder muldenförmige Lagerungen finden, deren Schichten sich an der Oberfläche als ringförmige Strukturen abbilden. Ein genaues Verständnis der Lagerungsverhältnisse und der zeitlichen Wechselbeziehungen der Abfolgen ist jedoch wichtig, um die chemische Entwicklung eines Kratersees und seine Lebensmöglichkeiten zu rekonstruieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals konnten die Forscherinnen und Forscher nun im Ries eine Vulkanasche-Schicht in den Seesedimenten der 330 Meter mächtigen Kraterfüllung nachweisen. „Das ist überraschend, da vulkanische Gesteine hier nicht mehr erwartet wurden, seitdem das kreisrunde Becken als Asteroidenkrater identifiziert wurde“, sagt Erstautor Prof. Dr. Gernot Arp vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen. „Eingeweht wurde die Asche von einem Vulkankomplex 760 Kilometer weiter östlich in Ungarn. Das Alter der Asche konnte auf 14.2 Millionen Jahre datiert werden“, ergänzt sein Kollege und Co-Autor István Dunkl.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105327GArpUniGoettingen1k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Vulkanasche, ein sehr leichtes Gestein, zeichnet sich durch stickstoffreiche Silikatminerale (weiß) und dunkle Glimmerkristallen aus. (Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)" data-rl_caption="" title="Die Vulkanasche, ein sehr leichtes Gestein, zeichnet sich durch stickstoffreiche Silikatminerale (weiß) und dunkle Glimmerkristallen aus. (Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105327GArpUniGoettingen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Vulkanasche, ein sehr leichtes Gestein, zeichnet sich durch stickstoffreiche Silikatminerale (weiß) und dunkle Glimmerkristallen aus.<br>(Bild: Gernot Arp, Universität Göttingen)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Asche, inzwischen umgewandelt in stickstoffreiche Silikatminerale, zeigt eine überraschend stark „durchhängende“ Lagerung: Am Beckenrand ist sie an der derzeitigen Geländeoberfläche zu finden, während sie im Beckenzentrum in etwa 220 Metern Tiefe zum Liegen kommt. Eine nachfolgende systematische Auswertung von Bohrungen und geologischen Kartierungen belegt nun auch für die Ries-Kraterfüllung eine ringförmige Anordnung der zu Tage tretenden Schichten, mit den ältesten Ablagerungen am Rand und den jüngsten im Zentrum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105544IDunklUniGoettingen1k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beispiel eines leicht rosafarbenen Zirkonkristalls der Vulkanasche-Schicht, welche mittels der Uran-Blei-Methode auf ein Alter von 14.20 ± 0.08 Millionen Jahre datiert werden konnte. (Bild: István Dunkl, Universität Göttingen)" data-rl_caption="" title="Beispiel eines leicht rosafarbenen Zirkonkristalls der Vulkanasche-Schicht, welche mittels der Uran-Blei-Methode auf ein Alter von 14.20 ± 0.08 Millionen Jahre datiert werden konnte. (Bild: István Dunkl, Universität Göttingen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7105544IDunklUniGoettingen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Beispiel eines leicht rosafarbenen Zirkonkristalls der Vulkanasche-Schicht, welche mittels der Uran-Blei-Methode auf ein Alter von 14.20 ± 0.08 Millionen Jahre datiert werden konnte.<br>(Bild: István Dunkl, Universität Göttingen)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Berechnungen zeigen, dass diese Lagerung nicht allein dadurch erklärt werden kann, dass sich die unterlagernden Seeablagerungen absetzen. Vielmehr ist eine zusätzliche Absenkung um etwa 135 Meter nötig. Diese lässt sich nur durch Setzungserscheinungen des kilometertief zerrütteten Krateruntergrundes erklären. Während die genauen Mechanismen einer Kraterbodenabsenkung noch erforscht werden müssen, kann bereits eine einfache Modellrechnung zeigen, dass eine Absenkung in der genannten Größe durch Setzungserscheinungen der zerrütteten Untergrundgesteine grundsätzlich möglich ist. Damit lassen sich nun auch Schichtverstellungen in Kraterfüllungen auf dem Mars besser erklären, zumindest für Krater, welche eine enge zeitliche Abfolge von Kraterbildung und anschließender Wasserfüllung mit Sedimentation aufweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Neben Geobiologen und Sedimentologen der Universität Göttingen waren auch das Bayerische Landesamt für Umwelt sowie die Brown University, Providence, USA, beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalveröffentlichung:</strong><br>Arp, G. et al: <a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2020JE006764" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">A Volcanic Ash Layer in the Nördlinger Ries Impact Structure (Miocene, Germany): Indication of Crater Fill Geometry and Origins of Long-Term Crater Floor Sagging</a>. Journal of Geophysical Research Planets (2021).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8599.msg507495#msg507495" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nördlinger Ries und Steinheimer Becken</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/krater-auf-erde-erweitert-verstaendnis-fuer-mars-krater/" data-wpel-link="internal">Krater auf Erde erweitert Verständnis für Mars-Krater</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tiefere Einblicke auf Ceres dank Kratern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tiefere-einblicke-auf-ceres-dank-kratern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2016 16:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Einschläge]]></category>
		<category><![CDATA[Impakt]]></category>
		<category><![CDATA[Kraterbecken]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12751</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei Einschlagkrater auf Ceres erlauben einen Einblick in die tieferen Lagen des Kleinplaneten. Erstellt von Andreas Morlok. Quelle: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI Die NASA Sonde Dawn hat sich auf ihre niedrigste (und wohl endgültige) Umlaufbahn um Ceres heruntergeschraubt, knapp 385 Kilometer über der Oberfläche. Das nennet sich Low Altitude Mapping Orbit (LAMO) und aus dieser Warte sind nochmals [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tiefere-einblicke-auf-ceres-dank-kratern/" data-wpel-link="internal">Tiefere Einblicke auf Ceres dank Kratern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwei Einschlagkrater auf Ceres erlauben einen Einblick in die tieferen Lagen des Kleinplaneten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Andreas Morlok.   Quelle: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA Sonde <a href="https://science.nasa.gov/mission/dawn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dawn</a> hat sich auf ihre niedrigste (und wohl endgültige) Umlaufbahn um Ceres heruntergeschraubt, knapp 385 Kilometer über der Oberfläche. Das nennet sich <a href="https://www.planetary.org/articles/20140902-dawn-journal-from-hamo-to-lamo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Low Altitude Mapping Orbit (LAMO)</a> und aus dieser Warte sind nochmals bessere Beobachtungen der Oberfläche des Beinahe-Planeten möglich, mit bis zu <a href="https://www.spektrum.de/news/haulani-ein-ungewoehnlicher-krater-auf-ceres/1407953" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">40 Metern</a> Auflösung pro Pixel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Haulani.jpg" alt="Haulani Krater
(Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA)"/><figcaption>Haulani Krater<br>(Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die typische Oberflächenstruktur auf Ceres sind die zahlreichen Impakt-Krater. Die Oberfläche wurde also in ihrer Geschichte unzählige Male durch Einschläge aller Größenordnungen regelrecht umgewälzt. Will man also Einblicke in tiefere Schichten von Ceres erhalten, wäre ein frischer Krater nützlich, der nicht seinerseits von vielen Neuen Einschlägen und deren Auswurfsmassen überprägt worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Gelegenheit bietet der <a href="https://www.planetary.org/space-images/haulani-crater-at-lamo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Haulani Krater</a>, mit soliden 34 Kilometern Durchmessern in etwa in der Größenordnung des irdischen Nördlinger Rieses. Woher weiß man, dass es sich um einen jungen Krater handelt? Für die Datierung von planetaren Oberflächen wird, da in der Regel keine Proben verfügbar sind, die Kraterdichte ermittelt. Je älter, desto mehr Impakte sollten stattgefunden haben, was dann durch eine erhöhte Dichte an Kratern erkennbar wäre. Und tatsächlich finden sich nur wenige kleinere Krater innerhalb des Kraterbeckens. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Und es lässt sich noch mehr Information aus dem auf den ersten Blick tristen Grau der Aufnahmen ziehen. So ist das Material des Kraters heller, deutet also auf einen Unterschied in der Zusammensetzung hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen kommen aus Falschfarbenbildern. Hier werden die Farbtöne absichtlich geändert, so dass feine Unterschiede, die im Grau-in-Grau nicht so auffallen, sichtbar werden. Und so kann der ‚blaue‘ Farbton der Auswurfsmassen auch als weiteres Kennzeichen für die Identifikation junger Flächen auf Ceres verwendet werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/OxoMittel.jpg" alt="Der Oxo Krater auf Ceres
(Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI)"/><figcaption>Der Oxo Krater auf Ceres<br>(Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Form des Kraters ist interessant – statt eines gewöhnlichen Kreises (mehr oder weniger…) sieht Haulani mehr wie ein Sechseck aus. Da scheinen Spannungen am Werk zu sein, die so an der Oberfläche nicht sichtbar sind. Sichtbar sind Erdrutsche, Zeichen dafür, das der Krater vielleicht noch recht instabil ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es noch den <a href="https://www.jpl.nasa.gov/images/pia20360-oxo-crater-at-lamo/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Oxo Krater</a>. Der ist etwas kleiner, knapp 10 Kilometer im Durchmesser, wiederum mit nur geringer Überprägung durch spätere <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2387.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ereignisse</a>. Da er am 0-ten Längengrad liegt, wird er auf den Oberflächenkarten gerne übersehen. Eine interessante Eigenschaft: einer der hellen Spots, nämlich <a href="https://earthsky.org/space/new-images-of-ceres-craters/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nummer 5</a>. Jetzt hat man sich ihn aber genauer angeschaut, und auch dieser Krater hat ein interessantes Innenleben. So scheint eine ganze Flanke des Kraters in einem gigantischen Ceresrutsch in das Kraterinnere gestürzt zu sein. Dadurch werden weitere Teile der Kruste von Ceres sichtbar, die vom Oberflächenschutt, dem Regolith, überlagert werden.<br><br><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14147.msg361717#msg361717" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zwergplanet Ceres</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tiefere-einblicke-auf-ceres-dank-kratern/" data-wpel-link="internal">Tiefere Einblicke auf Ceres dank Kratern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
