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	<title>Kristall &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Kristall &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Stabiles hochenergetisches Material entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stabiles-hochenergetisches-material-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 08:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DESY]]></category>
		<category><![CDATA[Kristall]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bayreuth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material. Eine Pressemitteilung der Universität Bayreuth. Quelle: Universität Bayreuth. Weltweit werden für die Langstrecken-Raumfahrt hochenergetische Materialien gesucht, die sehr große Mengen chemischer Energie speichern und bei Bedarf freisetzen können. Stickstoffverbindungen, in denen mehrere Stickstoffatome durch einfache Bindungen verkettet sind, besitzen diese Fähigkeit. Verbindungen dieser Art sind schwierig zu synthetisieren, da [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material. Eine Pressemitteilung der Universität Bayreuth.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Bayreuth.</p>



<p>Weltweit werden für die Langstrecken-Raumfahrt hochenergetische Materialien gesucht, die sehr große Mengen chemischer Energie speichern und bei Bedarf freisetzen können. Stickstoffverbindungen, in denen mehrere Stickstoffatome durch einfache Bindungen verkettet sind, besitzen diese Fähigkeit. Verbindungen dieser Art sind schwierig zu synthetisieren, da sie äußerst instabil sind. Wissenschaftler der Universität Bayreuth haben jetzt unter extrem hohen Drücken und Temperaturen ein neuartiges Polynitrogen entdeckt, das unter normalen Raumbedingungen stabil bleibt. In der Zeitschrift „Nature Communications“ stellen sie ihre Entdeckung vor.  
<br>
Das Bayreuther Team unter der Leitung von Dr. Dominique Laniel hat eine Mischung von metallischem Magnesium (Mg) und Stickstoff (N₂) in einer Diamantstempelzelle eingelagert. Anschließend wurde die Mischung einer Temperatur von 2.000 Kelvin (mehr als 1.700 Grad Celsius) und einem Druck von 50 Gigapascal ausgesetzt. Dieser Druck entspricht dem 500.000fachen Druck der Erdatmosphäre. Unter den extremen Druck- und Temperaturverhältnissen bildeten sich sehr ungewöhnliche Kristalle aus Magnesium und Stickstoff, wie sich bei Experimenten an der Röntgenquelle PETRA III des Deutschen Elektronensynchrotrons (DESY) in Hamburg herausstellte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102019102922_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102019102922_small_1.jpg" alt="Dominique Laniel" width="260"/></a><figcaption>
Synthese des neuen hochenergetischen Materials. 
<br>
(Bild: Dominique Laniel)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Forscher entdeckten unter anderem Kristalle mit der Summenformel Mg₂N₄, die sich aus Magnesium-Kationen (Mg²+) und Stickstoff-Anionen (N₄⁴-) zusammensetzen. Bei diesen Stickstoffmolekülen handelt es sich um homogene Polynitrogene: Vier Stickstoffatome sind durch einfache Bindungen verkettet und bilden eine hufeisenförmige Struktur. Diese Polynitrogene sind niemals zuvor synthetisiert worden, weder durch Hochdrucktechniken noch durch konventionelle chemische Verfahren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102019102922_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102019102922_small_2.jpg" alt="Christian Wißler" width="260"/></a><figcaption>
Dr. Dominique Laniel, Universität Bayreuth. 
<br>
(Bild: Christian Wißler)
</figcaption></figure></div>



<p>„Wir waren überrascht, als wir feststellten, dass diese in die Kristallstrukturen eingelagerten Stickstoff-Anionen bei normalem Luftdruck und normalen Zimmertemperaturen stabil bleiben. Das N₄⁴&#8211;Molekül ist erst das vierte bekannte Polynitrogen, und es ist bislang das einzige, das nur durch Hochdruckverfahren hergestellt werden kann“, sagt Dr. Dominique Laniel. Die Bayreuther Forscher sind zuversichtlich, dass ein Verfahren zur Synthese von Polynitrogenen entwickelt werden kann, die nur aus Stickstoff bestehen. Dann liegt ein hochenergetisches Material vor, das für eine Vielzahl industrieller Anwendungen und vor allem auch als Energiequelle für die Langzeit-Raumfahrt hochattraktiv ist. „Wer Treibstoff sucht, um zum Mars zu fliegen, sollte sich in Zukunft bei den Polynitrogenen umsehen“, sagt Prof. Dr. Natalia Dubrovinskaia vom Bayreuther Labor für Kristallographie. </p>



<p>Allerdings muss für diese Anwendungen noch eine entscheidende Hürde überwunden werden: Bisher lassen sich die Magnesium-Stickstoff-Kristalle, in denen die hochenergetischen Stickstoff-Anionen enthalten sind, nur in sehr geringen Mengen unter extremen Drücken und Temperaturen im Labor herstellen. Ein Verfahren zur Synthese im Industriemaßstab gibt es bisher noch nicht. „Es ist aber durchaus möglich, dass sich die bei unseren Hochdruckexperimenten entstandenen stabilen Kristalle als Blaupause eignen, um sie eines Tages mit anderen, technisch weniger anspruchsvollen Verfahren nachzubauen. Die experimentelle Hochdruck-Forschung leistet insofern Pionierarbeit bei der Suche nach hochenergetischen Materialien“, meint Laniel. „Mit den jetzt in ‚Nature Communications‘ veröffentlichten Forschungsergebnissen steht die Tür weit offen, um mit den Verfahren der Hochdruckforschung neue hochenergetische Materialien herzustellen, von denen wir heute noch nicht wissen, dass es sie überhaupt geben kann“, ergänzt Prof. Dr. Leonid Dubrovinsky vom BGI. </p>



<p><strong>Veröffentlichung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.nature.com/articles/s41467-019-12530-w" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dominique Laniel et al.: Synthesis of magnesium-nitrogen salts of polynitrogen anions. Nature Communications (2019), DOI:</a></li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17318.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Treibstoffe</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Quelle für Einschlüsse in Diamanten identifiziert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/quelle-fuer-einschluesse-in-diamanten-identifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 05:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[JGU]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Kristall]]></category>
		<category><![CDATA[Sediment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sedimentschmelzen im Erdmantel als Quelle für salzhaltige Einschlüsse in Diamanten identifiziert. Hochdruckexperimente erklären Kalium-Gehalt von Einschlüssen in faserigen Diamanten – Veröffentlichung in Science Advances. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Diamanten bilden sich unter hohen Drücken in besonders alten und verdickten Bereichen an der Basis von Kontinenten. Von dort können sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sedimentschmelzen im Erdmantel als Quelle für salzhaltige Einschlüsse in Diamanten identifiziert. Hochdruckexperimente erklären Kalium-Gehalt von Einschlüssen in faserigen Diamanten – Veröffentlichung in Science Advances. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019070357_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019070357_small_1.jpg" alt="M. Förster" width="260"/></a><figcaption>
Neu gebildete Chlorid-Kristalle aus den Hochdruckexperimenten: Sie gleichen in ihrer chemischen Zusammensetzung denen von salinen Einschlüssen in natürlichen Diamanten. 
<br>
(Bild: M. Förster)
</figcaption></figure></div>



<p>Diamanten bilden sich unter hohen Drücken in besonders alten und verdickten Bereichen an der Basis von Kontinenten. Von dort können sie von Magmen mitgerissen und an die Erdoberfläche transportiert werden. Diamant, die Hochdruckmodifikation von Kohlenstoff, ist ein begehrter Edelstein, besonders wenn er rein und frei von Einschlüssen ist. „Doch gerade die sogenannten faserigen Diamanten mit ihren Einschlüssen von Natrium- und Kalium-haltiger Salzlauge sind unfassbar wertvoll für die Geowissenschaften, denn sie geben uns wertvolle Aufschlüsse über die Bildungsbedingungen tief in der Erde“, erklärt Dr. Stephan Buhre vom Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Salzhaltige Fluideinschlüsse in Diamanten sind bereits beschrieben worden, jedoch konnte deren Ursprung nicht befriedigend erklärt werden. Einem Team von Wissenschaftlern der Macquarie-Universität in Sydney, der Goethe-Universität in Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität gelang nun in einem experimentellen Ansatz der Durchbruch. Die Studie wurde im Fachmagazin Science Advances publiziert. </p>



<p>Unter Zuhilfenahme hydraulischer Hochdruckapparaturen wurde untersucht, ob subduzierte marine Sedimente als Quelle für diese Einschlüsse in Frage kommen. Damit dies geschieht, muss ozeanische Kruste und deren Sedimentauflage in einer Subduktionszone bis in eine Tiefe von über 110 Kilometern unter die Kontinente gelangen. Der Vorgang muss rasch geschehen, damit die Sedimentfracht in einen Druckbereich von über 4 Giga-Pascal – das entspricht dem 40.000-fachen des atmosphärischen Drucks – gelangt, bevor sie bei über 800 Grad Celsius zu schmelzen beginnt, um dann mit dem umgebenden Erdmantel zu reagieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019070357_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082019070357_small_2.jpg" alt="S. Buhre" width="260"/></a><figcaption>
Sogenannte Stempel-Zylinder-Apparatur am Institut für Geowissenschaften, Mainz: Mit bis zu 650 Tonnen Presskraft können Proben unter Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Erdmantels versetzt werden. 
<br>
(Bild: S. Buhre)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Hochdruckexperimente mit marinem Sediment und Peridotit</strong>
<br>
In den Hochdruckexperimenten wurde marines Sediment und das Erdmantelgestein Peridotit in zwei Lagen übereinandergelegt und in Edelmetallkapseln Drücken und Temperaturen ausgesetzt, wie sie in 120 bis 180 Kilometer Tiefe herrschen. Dabei bildeten sich am Kontakt beider Schichten kleine Salzkristalle, deren Kalium/Natrium-Verhältnis genau dem der salzhaltigen Fluideinschlüsse in Diamanten entsprach. In Experimenten bei geringeren Drücken, die Tiefen von weniger als 110 Kilometern entsprachen, fehlten diese Salzkristalle und das Kalium aus den recycelten Sedimenten wurde stattdessen in Glimmer-Mineralen gebunden. </p>



<p>Im Gegensatz zu den bisherigen Modellen, bei denen das Meerwasser als Ursprung dieser Salze vermutet wurde, bieten die Sedimente nun eine hervorragende Erklärung für die gemessenen Kalium-Gehalte der salinen Einschlüsse in Diamanten. Als Nebenprodukt der Reaktion entstanden auch magnesiumreiche Karbonate, die ein wichtiger Bestandteil von Kimberliten sind, den Magmen, die letztendlich die Diamanten an die Erdoberfläche transportieren. </p>



<p><strong>Veröffentlichung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aau2620" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Michael Förster et al. Melting of sediments in the deep mantle produces saline fluid inclusions in diamonds Science Advances, 29. Mai 2019 DOI: 10.1126/sciadv.aau2620</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumstation Mir</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumstation-mir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mir]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress]]></category>
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		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spektr-R]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch während sich die erfolgreiche Station Saljut 6 im Erdorbit befand und vor dem Start von Saljut 7, wurden in Moskau Planungen für eine Nachfolgestation des Saljut-Programms gemacht: die Mir. Autor: Karl Urban. PlanungsphaseDer erste Entwurf sah einen Basisblock vor, an dem bis zu vier modifizierte Saljut-Module hätten angedockt werden können. Der Entwurf wurde aber [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Noch während sich die erfolgreiche Station Saljut 6 im Erdorbit befand und vor dem Start von Saljut 7, wurden in Moskau Planungen für eine Nachfolgestation des Saljut-Programms gemacht: die Mir.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>.</p>



<p><strong>Planungsphase</strong><br>Der erste Entwurf sah einen Basisblock vor, an dem bis zu vier modifizierte <em>Saljut</em>-Module hätten angedockt werden können. Der Entwurf wurde aber frühzeitig verworfen. Nach dem Wechsel der Konstruktionsabteilung für die neue Raumstation entstand ein neues Konzept, welches aber wiederum verworfen werden musste. Lediglich das spätere <em>Mir</em>-Modul <em>Quant</em> wurde innerhalb dieses zweiten Projektentwurfs wirklich gebaut. Erst für die Station <em>Saljut 7</em> geplant, wurde <em>Quant</em> später wegen Verzögerungen bei der Konstruktion Teil der <em>Mir</em>. Schließlich einigte man sich auf einen modifizierten Basisblock FGO, an dem verschiedene Gerätemodule angebracht werden konnten. Diese wurden später durch die <em>Mir</em>-Module <em>Quant 2</em>, <em>Kristall</em>, <em>Spektr </em>und <em>Priroda </em>verwirklicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mir_01.jpg" alt="" width="373" height="274"/><figcaption>Die Raumstation <em>Mir</em> nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1996, aufgenommen vom Space Shuttle <em>Atlantis</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Start der <em>Mir</em></strong><br>Nachdem die Konstruktion des <em>Mir</em>-Basisblocks abgeschlossen war, wurde er sofort ohne die vorher übliche Erprobung nach Baikonur transportiert. Hier mussten alle vorhandenen Kabelstränge noch einmal ausgetauscht werden, bis der Block startbereit war. Der Starttermin &#8211; der 27. Parteitag der KPdSU &#8211; wurde eingehalten und die Sowjetunion bewies mit dem Start des <em>Mir</em>-Basisblocks am 19. Februar 1986, dass sie simultan zwei Raumstationen betreiben kann (<em>Saljut 7</em> und <em>Mir</em>).</p>



<p><strong>Der Basisblock der <em>Mir</em></strong><br>Das zentrale Modul der <em>Mir </em>war der Basisblock (Core Modul). An den Seiten des Kopfteils konnten weitere Module und an den Enden Versorgungsschiffe bzw. das wissenschaftliche Modul <em>Quant </em>andocken. Der <em>Mir</em>-Basisblock mit einer Länge von 13,3 Metern und einem Volumen von 90 Kubikmetern war in vier Bereiche aufgeteilt: Durchgangsbereich, Arbeitsraum, Zwischenraum und Triebwerksraum.<br>Im Durchgangsraum waren zusätzlich fünf weitere Andockstutzen für Versorgungsschiffe und weitere Module montiert. Im Arbeitsraum befanden sich die Kommandostation der <em>Mir</em>, der Zentralcomputer, eine Station zum Körpertraining der Kosmonauten sowie der Wohn- und Essbereich. Zur Erdbeobachtung waren 13 Bullaugen installiert. Im hinteren Triebwerksraum des Mir-Basisblocks befanden sich das Antriebssystem sowie die Rendezvous- und Funkantennen.</p>



<p><strong>Module</strong><br>Nach dem Start des <em>Mir</em>-Basisblocks am 20. Februar 1986 wurde der Ausbau der Station mit weiteren Modulen vorangetrieben. Trotz einigen Verzögerungen durch den Zusammenbruch der Sowjetunion sowie durch finanzielle Probleme Russlands erreichte die <em>Mir </em>in Ihrer Endkonfiguration 1996 eine Masse von 110 Tonnen. Obwohl die Station eher durch ihre vielen Pannen in den 90er Jahren bekannt wurde, als durch technische Erfolge, war sie doch eine Meisterleistung der Ingenieurstechnik und lieferte &#8211; gerade durch die vielen Pannen an Bord &#8211; unschätzbare Erfahrungen für den Betrieb späterer Raumstationen wie der <em>ISS</em>. Dieser Artikel soll die einzelnen Module der <em>Mir </em>etwas genauer beleuchten.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der 1986 gestartete <strong>Basisblock</strong> bildet den Kern der Station.</li><li>Das zweite Modul der <em>Mir </em>war <strong>Quant-1</strong>. Gestartet wurde es etwa ein Jahr nach dem Start des Basisblocks am 31. März 1987. Das Modul besaß mit 20 Tonnen eine ähnliche Masse wie der Basisblock, war aber nur halb so lang. An Bord waren neben astrophysikalischen Instrumenten auch Lebenserhaltungssysteme sowie Lagekontrollsysteme untergebracht. Die Hauptaufgabe bestand im Sammeln astronomischer Daten.</li><li>Am 26. November 1989 startete <strong>Quant-2</strong> zur russischen Raumstation. Neben einer Luftschleuse für &#8222;Weltraumspaziergänge&#8220; (EVAs &#8211; <em>Extra Vehicular Activities</em>) waren wiederum Lebenserhaltungssysteme in dem Modul untergebracht. Auch Quant-2 sollte wissenschaftliche Aufgaben, wie Erdbeobachtung und biologische Weltraumforschung, erfüllen. Daneben besaß das Modul wiederholt Überlebenssysteme, die auch im Basisblock installiert waren. Eine Neuerung bildete außerdem eine Manövriereinheit für Außenarbeiten, die es den Kosmonauten erlaubte, sich frei im Raum zu bewegen, ohne an dir <em>Mir </em>&#8222;angeleint&#8220; zu sein.</li><li>Das Modul <strong>Kristall</strong>, gestartet am 31. Mai 1990, diente zur biologischen und materialwissenschaftlichen Forschung. Daneben waren an der Außenseite des Moduls Solarzellenpaneele angebracht, um den erhöhten Energieverbrauch der <em>Mir </em>zu decken. Für Kristall war eine für den russischen Raumtransporter Buran vorgesehene Andockstelle konstruiert worden, die später für das amerikanische Space Shuttle genutzt werden konnte.</li><li>Als 1991 die Sowjetunion zusammenbrach und unter anderem auch das für Weltraumstarts wichtige Kasachstan unabhängig wurde, entstand ein fünfjähriges Loch im Ausbau der Raumstation <em>Mir</em>. Erst am 20. Mai 1995 startete ein neues Modul ins All: <strong>Spektr</strong>. Um den Andockplatz freizumachen, verlegten die <em>Mir</em>-Kosmonauten das Modul Kristall um 90° an eine andere Stelle des Basisblocks. <em>Spektr </em>diente in erster Linie der Erdbeobachtung. So sollten besonders Naturphänomene und die Erdatmosphäre untersucht werden.</li><li>Der Ausbau der <em>Mir </em>wurde schließlich mit dem Start am 23. April 1996 durch das Modul <strong>Priroda</strong> vollendet. Die Aufgaben lagen auch hier im wissenschaftlichen Bereich: Man wollte Festland, Ozeane und die Atmosphäre in ihrer Dynamik beobachten.</li></ul>



<p>Eine weitere wichtige &#8222;Komponente&#8220; der <em>Mir </em>war der unbemannte Raumtransporter <strong>Progress</strong>, der die Station bis zu ihrem Ende mit Nachschub von der Erde versorgte und schließlich auch bei ihrem kontrollierten Absturz eine wichtige Rolle spielte. <em>Progress </em>beliefert bis heute auch die <em>ISS</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mir_02.jpg" alt="" width="354" height="308"/><figcaption>Russisch-amerikanische Kooperation an Bord der <em>Mir</em><br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Missionsverlauf</strong><br>15 Jahre lang, von 1986 bis 2001, war die russische Raumstation <em>Mir </em>im Erdorbit. In dieser Zeit besuchten sie viele Menschen und sammelten für die russische Raumfahrt und letztlich für die gesamte Menschheit etliche Erfahrungen beim Betrieb von Raumstationen, die unter anderem für die Internationale Raumstation unerlässlich sein werden. Daher handelt dieser Artikel vom Missionsverlauf in 15 Jahren <em>Mir</em>.</p>



<p><strong>Vielversprechender Anfang</strong><br>Nach dem unbemannten Start des Basisblocks der <em>Mir </em>am 20. Februar 1986 wird dieser zum ersten Mal von zwei Kosmonauten bemannt. Sie benutzen Ihre <em>Sojus</em>-Kapsel, um von der <em>Mir </em>zur noch immer verwendbaren Station <em>Saljut 7</em> und wenige Wochen später zurück zur <em>Mir </em>zu pendeln. Nach dem erfolgreichen Start des zweiten Moduls <em>Quant 1</em> 1987 startet in Baikonur zum allerersten Mal <em>Buran</em>, der russische Raumtransporter. Der Start geschieht noch unbemannt, allerdings wird ein Docking an die <em>Mir </em>beim nächsten Flug angekündigt. Wegen dem Zusammenbruch der Sowjetunion und daraus resulierender fehlender Finanzierung muss das <em>Buran</em>-Programm jedoch kurz danach eingestellt werden, ein zweiter <em>Buran</em>-Flug findet nie statt.<br>1991 bricht die Sowjetunion zusammen. In den Wirren dieser Zeit ist dir <em>Mir </em>trotz allem bemannt: Sergej Krikaljow wird vom Westen als &#8222;gestrandeter Kosmonaut&#8220; dargestellt. Im gleichen Jahr besuchen ein österreichischer Forscher und eine britische Astronautin die <em>Mir</em>.</p>



<p><strong>Westliche Kooperation</strong><br>Im Dezember 1990 besucht der japanische Journalist Toyohiro Akiyama die Station, um direkt vom Schauplatz des Geschehens zu berichten. Die nichtrussischen Besuche nehmen in den kommenden Jahren sogar noch zu, so 1992 durch den Deutschen Klaus Dietrich Flade und den Franzosen Michel Tognini. Von Januar 1994 bis Mai 1995 bleibt der Russe Valery Polyakov auf der <em>Mir</em>. Mit 438 Tagen im All stellt er damit einen neuen Rekord für die menschliche Verweildauer im All auf. Der lange Zeitraum, den Polyakov im All bleibt, wird auch als Test für einen möglichen bemannten Marsflug gewertet: Der Flug zum roten Planeten dauert etwa ein Jahr. 1994 besucht außerdem der deutsche ESA-Astronaut Ulf Merbold die <em>Mir</em>, der bereits 1983 mit dem Space Shuttle im All war.<br>Neben dem weiteren Ausbau der Station 1995 startet in dem Jahr auch der erste amerikanische Astronaut zur <em>Mir</em>, noch von Baikonur aus mit einem <em>Sojus</em>-Raumschiff. Bereits im Juli des gleichen Jahres beginnt die erste <em>Shuttle-Mir</em>-Mission: Mit STS-71 dockt die <em>Atlantis </em>zum ersten Mal an die russische Raumstation an. Im gleichen Jahr besucht auch der Deutsche Thomas Reiter die <em>Mir </em>und bleibt 179 Tage an Bord. 1996 wird der Aufbau der Station mit dem Modul <em>Priroda </em>beendet. Der längste Aufenthalt eines amerikanischen Astronauten im All wird ironischerweise auch auf der <em>Mir </em>gefeiert: John Blaha verbringt im gleichen Jahr 118 Tage auf der Station.</p>



<p><strong>Pannenserien</strong><br>Am 24. Februar entzündet sich ein chemischer Sauerstoffgenerator. Es entwickelt sich giftiger Rauch auf der Station und zwingt die beiden russischen und den amerikanischen Raumfahrer an Bord zum Tragen von Sauerstoffmasken. Aufgrund der entschlossenen Reaktion der <em><em>Mir</em></em>-Insassen kann eine verfrühte Rückkehr zur Erde verhindert und die Luft innerhalb eines Tages wieder gereinigt werden. Bereits zwei Wochen nach diesem Vorfall fällt die primäre Sauerstoffversorgung aus, es muss auf die sekundäre umgeschaltet werden. Daneben sind aufgrund eines Defekts des Lagekontrollsystems nur noch manuelle Manöver möglich. Außerdem lässt das marode russische Satellitensystem nur noch 10 Minuten Funkkontakt zur Moskauer Bodenstation pro Erdumlauf zu.<br>Obwohl die NASA Anfang 1997 erst ihre Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit mit Russland auf der <em>Mir </em>bekundet, startet nach Reparatur der Bordsysteme am 15. Mai 1997 wiederum die <em>Atlantis </em>zur Station und löst den Amerikaner Jerry Linenger an Bord durch Michael Foale ab.<br>Wiederum nur einen Monat später, am 25. Juni 1997, kollidiert aufgrund eines Fehlers das <em>Progress</em>-Versorgungsraumschiff M-34 mit der Station. Neben dem Modul <em>Spektr</em>, das versiegelt werden muss, werden auch die Solarzellen des Moduls schwer beschädigt und ein Drittel der <em>Mir</em>-Energieversorgung wird lahmgelegt. Die Probleme an Bord können zwei Monate später nach einem Crew-Austausch beendet werden.<br>Am 30. August 1997 startet erneut die <em>Atlantis </em>zur <em>Mir</em>, nachdem es heftigste Kontroversen bei der NASA gegeben hatte, ob man nach der Pannenserie in dem Jahr die Shuttle-Mir-Missionen überhaupt fortsetzen sollte.</p>



<p><strong>Die <em>Mir </em>wird alt</strong><br>Am 20. November 1998 startet das erste Modul der Internationalen Raumstation <em>Zarya </em>und die NASA-Führung versucht die russische Regierung dazu zu bewegen, die <em>Mir </em>möglichst bald im Pazifik zu versenken. Vorerst entscheidet sich Russland noch dagegen. 1999 bildet sich eine Organisation, die versuchen will, das Überleben der <em>Mir </em>über private Mittel zu sichern. Im Kontrast dazu wird die am 28. August 1999 landene Crew nicht wieder ersetzt.<br>Am 4. April 2000 startet schließlich die letzte Besatzung zur <em>Mir</em>. Zu diesem Zeitpunkt hofft die russische Raumfahrt noch darauf, die <em>Mir </em>durch westliche Gelder für zwei weitere Jahre betreiben zu können. Diese Hoffnungen zerschlagen sich jedoch durch die horenden Unterhaltskosten für Russland.</p>



<p><strong>Krönender Abschluss</strong><br>Im März 2001, einige Tage nach dem 15. Geburtstag der <em>Mir</em>, beginnt schließlich der kontrollierte Absturz der Station. Zuvor war ein letztes <em>Progress</em>-Raumschiff gestartet worden, um mit der Hilfe seiner Triebwerke die Orbithöhe langsam zu verringern und die <em>Mir </em>in die richtige Lage zu drehen. Der Wiedereintritt wird weltweit mit Faszination und Angst beobachtet, denn falls der 140 Tonnen schwere Koloss außer Kontrolle geriete und auf bewohntes Gebiet fallen würde, wäre das eine Katastrophe. Die Ingengieure in der Moskauer Bodenstation beweisen allerdings, dass man nach wie vor auf das russische Raumfahrt-Know-how zählen kann. Die schwersten Trümmerteile der Mir stürzen genau über dem vorher berechneten Absturz-Korridor östlich von Neuseeland in den Pazifik.<br>Mit dem Ende der Russischen Raumstation <em>Mir </em>endet auch eine Ära der Raumfahrt. Russland ist ein Land, das wirtschaftlich von Krisen geschüttelt ist. Trotzdem gelang es über 15 Jahre, eine große Raumstation zu betreiben und trotz etlicher lebensgefährlicher Zwischenfälle an Bord, das Leben der Insassen immer zu sichern. Mit dem beginnenden Aufbau der <em>ISS </em>beginnt eine neue Raumfahrt-Ära. Starke amerikanischen Finanzhilfen beim russischen <em>ISS</em>-Modul <em>Zarya </em>belegen die finanziellen Probleme des Landes und der Raumfahrtindustrie Russlands. Allerdings belegen die vielen gemeisterten Pannenserien an Bord der <em>Mir </em>auch, dass man beim Ausbau der <em>ISS </em>und ihrem Betrieb ebenfalls nicht auf Russland und die Erfahrung russischer Kosmonauten und Ingenieure verzichten darf.</p>
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