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	<title>KSLV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>KSLV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Naro 1 im dritten Anlauf erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naro-1-im-dritten-anlauf-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 15:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Somit gehört nun auch die Republik Südkorea zu den Raumfahrt betreibenden Nationen, obwohl ein Großteil der als Naro 1 bezeichneten Rakete aus russischer Produktion stammt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: KAIST, Raumcon, Skyrocket. Der Start erfolgte heute früh, gegen 8.00 Uhr MEZ vom Naro-Raumfahrtzentrum im Süden der Provinz Jeolla, etwa 500 Kilometer südlich von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Somit gehört nun auch die Republik Südkorea zu den Raumfahrt betreibenden Nationen, obwohl ein Großteil der als Naro 1 bezeichneten Rakete aus russischer Produktion stammt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: KAIST, Raumcon, Skyrocket.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte heute früh, gegen 8.00 Uhr MEZ vom Naro-Raumfahrtzentrum im Süden der Provinz Jeolla, etwa 500 Kilometer südlich von Seoul. Vor Ort war es 16 Uhr am Nachmittag, Nutzlast war der Satellit STSat 2C.  <br>Zunächst flog die Rakete mehrere deutliche Richtungsänderungen, um das Überfliegen bewohnter Gebiete zu vermeiden. Anschließend stieg sie immer schneller in den blauen Himmel über dem Startgelände. Nach knapp 4 Minuten wurde die ausgebrannte erste Stufe abgeworfen und die zweite nahm ihre Arbeit auf. Etwa 9 Minuten nach dem Start war offenbar der geplante Orbit erreicht und der Satellit wurde ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Naro 1, die auch als KSLV-1 für Korean Space Launch Vehicle bezeichnet wird, entstand in Kooperation zwischen Russland und Südkorea. Die erste Stufe entspricht in weiten Teilen dem Antriebsblock UM 1 der geplanten russischen Trägerrakete Angara, die in diesem Jahr ihren Jungfernflug absolvieren soll. Statt des dort verwendeten Triebwerks RD 191 verwendet die Naro 1 allerdings das schubschwächere RD 151. Die Oberstufe arbeitete mit einem Feststofftriebwerk und wurde in Südkorea entwickelt und gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei vorherige Versuche waren gescheitert. Beim ersten Fehler im August 2009 löste sich die Nutzlastverkleidung nicht vollständig, wodurch die Nutzlast zu schwer wurde und den geplanten Orbit nicht erreichte. Sie stürzte stattdessen zurück auf die Erde. Beim zweiten Versuch im Juni 2010 ging das Signal nach 137 Sekunden verloren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Erfolg datiert 7 Wochen nach dem ersten erfolgreichen Start einer Rakete aus Nordkorea. Am 12. Dezember startete eine Unha 3 mit dem Satelliten Kwangmyŏngsŏng 3 ins All und setzte diesen in einem Erdorbit ab. Allerdings konnte der Satellit nicht unter Kontrolle gebracht werden. Südkorea zieht nun mit STSat 2C nach. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ST steht für Science &amp; Technology. Der weniger als 100 kg schwere Satellit ist mit einem Laserreflekor zur zentimetergenauen Bahnvermessung, einer Langmuir-Sonde für Plasmamessungen, dem Space Radiation Effects Monitor (SREM), einem Gerät zur Messung der Umgebungsbedingungen des Satelliten sowie verschiedenen Testapparaturen ausgerüstet. Zu letzteren gehören ein Drallrad, ein Infrarot-Sensor sowie ein Femtsosekunden-Laseroszillator, die ihre Tauglichkeit für den Weltraumeinsatz nachweisen sollen. Energie bezieht STSat 3C über zwei kleine Solarzellenpaneele sowie Solarzellen, die auf der Außenseite des Körpers angebracht sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Systeme des Satelliten sollen 1 Jahr lang funktionieren. Der Überprüfungsprozess wird allerdings zunächst einige Stunden in Anspruch nehmen. Die geplante, elliptische Bahn liegt in Höhen zwischen 300 und 1.500 Kilometern bei einer Bahnneigung von 80 Grad gegenüber dem Äquator. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10732.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Südkorea KSLV-1 (Naro-1) dritter Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>KSLV-1-Wrackteile geborgen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kslv-1-wrackteile-geborgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der südkroeanische Fernsehanbieter Arirang meldete am 11. Juni 2010, Überreste der am 10. Juni 2010 abgestürzten KSLV-1-Rakete seien von der Marine Südkoreas aufgefunden und sichergestellt worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arirang, The Korea Times. Vertont von Peter Rittinger. Beim zweiten Versuch, mit einer KSLV-1-Rakete einen Satelliten in einen Erdorbit zu bringen, war es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der südkroeanische Fernsehanbieter Arirang meldete am 11. Juni 2010, Überreste der am 10. Juni 2010 abgestürzten KSLV-1-Rakete seien von der Marine Südkoreas aufgefunden und sichergestellt worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arirang, The Korea Times. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-18-43149.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Versuch, mit einer KSLV-1-Rakete einen Satelliten in einen Erdorbit zu bringen, war es am Donnerstag etwas über zwei Minuten nach dem Start zu einem katastrophalen Versagen der Trägerrakete gekommen. Aus Sicherheitsgründen war die Flugbahn der Rakete so gewählt, dass sie über unbewohnte Gebiete führen würde, was ein übliches Verfahren ist. Nach dem Auseinanderbrechen der Rakete in rund 70 Kilometern Höhe fielen deren Überreste vor der Südküste der südkoreanischen Insel Jeju in internationale Gewässer in der Straße von Korea, einer Meeresdurchfahrt zwischen dem Ostchinesischen und dem Japanischen Meer. 
<br>
Nach Informationen von Arirang untersuchen Experten des südkoreanischen staatlichen Luft- und Raumfahrtforschungsinstituts KARI zusammen mit zehn Spezialisten des russischen Herstellers der ersten Raketenstufe, Chrunitschew, die Überbleibsel, um der Ursache für das Versagen auf die Spur zu kommen. Für das KARI ergibt sich nach Angaben der koreanischen Times (The Korea Times) aus einer zwischen Südkorea und Russland getroffenen Vereinbarung über die Beschränkung einer Technologieweitergabe dabei eine zusätzliche Schwierigkeit. Vermutlich haben KARIs Ingenieure nur beschränkten Zugriff auf die Wrackteile. Eine Reihe von möglichen Versagensgründen wird diskutiert, solange aber keine verwertbaren Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird man auf konkretere Angaben warten müssen. Am Montag, dem 14. Juni 2010 soll die Arbeit einer südkoreanisch-russischen Untersuchungskommission mit einer ersten Sitzung beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>KSLV-1 versagt auch beim zweiten Flug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kslv-1-versagt-auch-beim-zweiten-flug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem neuen südkoreanische Raumfahrtträger KSLV-1 gelang es auch im zweiten Anlauf nicht, einen Satelliten auf eine Erdumlaufbahn zu bringen. Nach etwas über zwei Minuten Flug kam es in rund 70 Kilometern Höhe zur Zerstörung der Rakete. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, KARI, Korean Times, RIAN, Yonhap. Vertont von Peter Rittinger. Südkoreas staatliches Luft- [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem neuen südkoreanische Raumfahrtträger KSLV-1 gelang es auch im zweiten Anlauf nicht, einen Satelliten auf eine Erdumlaufbahn zu bringen. Nach etwas über zwei Minuten Flug kam es in rund 70 Kilometern Höhe zur Zerstörung der Rakete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, KARI, Korean Times, RIAN, Yonhap. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-16-56641.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_small_1.jpg" alt="KARI" width="260"/></a><figcaption>
KSLV-1 über der Startanlage &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: KARI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Südkoreas staatliches Luft- und Raumfahrtforschungsinstitut KARI arbeitet bei der Entwicklung der KSLV-1-Rakete eng mit dem russischen Raketen- und Satellitenhersteller Chrunitschew zusammen. Die erste, mit einem Flüssigkeitstriebwerk ausgestattete Stufe der KSLV-1 wird von Chrunitschew gebaut. Das Triebwerk dieser Stufe ist ebenfalls von russischer Herkunft. Der RD-151 genannte Motor ist eine schubreduzierte Variante des RD-191 von Energomasch, welcher in der ersten Stufe der in Entwicklung befindlichen russischen Angara-Rakete zum Einsatz kommen soll. Von der ersten Stufe der Angara wurde auch die Grundkonstruktion für die erste Stufe der KSLV-1 übernommen. Bei der zweiten Stufe der KSLV-1 handelt es sich um einen südkoreanischen Entwurf. Ihr Feststoffmotor und die Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete kommen ebenfalls aus Südkorea.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem es im August 2009 beim Jungfernflug der KSLV-1 nicht gelungen war, einen STSat 2 genannten Forschungs- und Technologiesatelliten auf eine Bahn um die Erde zu bringen, setzten die Südkoreaner ihre Hoffnungen darauf, dass der zweite Flug einer KSLV-1 erfolgreich verlaufen und STSat 2b schließlich die Erde umkreisen würde. Wie sein beim ungeplanten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerstörter Vorgänger hatte STSat 2b eine Masse von rund 100 Kilogramm und sollte auf einer Bahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegende Bahnpunkt, von rund 300 Kilometern über der Erde, und einem Apogäum, dem von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt bei rund 1.500 Kilometern über der Erde arbeiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_small_2.jpg" alt="KARI" width="260"/></a><figcaption>
STSat 2, Vorderseite &#8211; Illustration 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der KSLV-1 mit STSat 2b an Bord erfolgte am 10. Juni 2010 um 10:01 Uhr MESZ von der an der Küste gelegenen Startanlage des Naro Space Center in Goheung. Nach einem ersten Schwenk weg von der Startanlage und der Küstenlinie steuerte die Rakete schließlich in südlicher Richtung, um ihre Mission ohne einen Überflug bewohnter Gebiete erfüllen zu können. In etwa sieben Kilometern Höhe durchbrach die Rakete die Schallmauer und folgte dann weiter der vorgegebenen Trajektorie. Nach offiziellen Angaben trat 137,19 Sekunden nach dem Start in rund 70 Kilometern Höhe ein Ereignis ein, das alle von der fliegenden Rakete ausgesendeten Signale unterbrach. Den Flug der Rakete verfolgende Kameras zeigten eine offensichtlich nicht geplante Abfolge von Zerlegevorgängen. Die Überreste von Rakete und Nutzlast fielen nach Angaben des KARI vor der Südküste der Insel Jeju ins Meer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Ursache für das Versagen der Rakete ist so kurz nach dem Vorfall nicht zu benennen. An Hand der Videobilder vom Flug des Projektils lässt sich sicher sagen, dass es sich in einzelne Bestandteile zerlegte, und dass vor und während dieses Vorgangs verschiedene Lichteffekte auftraten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_small_3.jpg" alt="KARI" width="260"/></a><figcaption>
STSat 2, Rückseite &#8211; Illustration 
<br>
(Bilder: KARI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle weitergehenden Verlautbarungen, angefangen mit einer durch die Medien verbreiteten Aussage von Ahn Byung-man, südkoreanischer Minister für Wissenschaft und Bildung, Kamerabilder aus dem Inneren der Rakete würden für eine Explosion der ersten Stufe sprechen, dürften in das Reich der Spekulationen gehören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Schuldzuweisung Richtung Russland ist es zu früh. Die koreanische Times (The Korea Times) berichtet, Ahn Byung-man habe trotzdem geäußert, die erste Stufe der Rakete sei explodiert, und dies falle unter russische Verantwortung. An gleicher Stelle meldet die koreanische Times auch, dass das RD-151-Triebwerk der Rakete laut Angaben informierter Quellen deutlich an Schub verloren habe, als die Rakete von ihrer Bahn abwich. Tak Min-jae vom südkoreanischen Institut für fortschrittliche Wissenschaft und Technik KAIST soll gesagt haben, es sei möglich, dass eine Turbopumpe versagt hat, welche zu große Treibstoffmengen in das Triebwerk förderte und so eine Explosion auslöste. Ein Triebwerksversagen ist angesichts des Beobachteten wahrscheinlicher als eine Explosion der gesamten ersten Raketenstufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt eine ausschließliche Verantwortung der südkoreanischen Seite zu behaupten ist ebenfalls unangemessen. Die russische Nachrichtenagentur RIAN berichtet, die KSLV-1 könnte nach Angaben aus der russischen Raumfahrtbranche wegen einer verfrühten Zündung der südkoreanischen zweiten Raketenstufe explodiert sein. Die Lichtblitze in den Bildern aus den Videoaufzeichnungen würden darauf hinweisen, sie könnten auch ein Anzeichen dafür sein, dass die Pyrotechnik zur Trennung der beiden Raketenstufen zu früh aktiviert wurde. Wäre der Feststoffmotor der zweiten Stufe tatsächlich zur Unzeit in Betrieb gesetzt worden, hätte sich dies möglicherweise gut beobachten lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Explosion to ignite Korea-Russia blame game&#8220; als Überschrift eines Artikels in der koreanischen Times bringt es auf den Punkt: Die (vermeintliche) Explosion zündete ein südkoreanisch-russisches Schmierentheater. Den Entwicklern und Erbauern der Rakete ist zu wünschen, dass es ihnen gelingt, die KSLV-1 möglichst bald zur Einsatzreife zu bringen. Einen dritten Start soll es nach offiziellen Angaben aus Südkorea auf jeden Fall geben. Wann es soweit sein wird, ist offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausgang der zweiten KSLV-1-Mission unklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausgang-der-zweiten-kslv-1-mission-unklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Start der südkoreanischen KSLV-1-Rakete wegen technischer Probleme mit dem Feuerlöschsystem an der Startanlage um einen Tag verschoben werden musste, gelang er am 10. Juni 2010. Allerdings ist der weitere Fortgang des Fluges unklar, da nach dem Start jede Verbindung zur Rakete und ihrer Nutzlast abbrach. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BBC, KARI, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausgang-der-zweiten-kslv-1-mission-unklar/" data-wpel-link="internal">Ausgang der zweiten KSLV-1-Mission unklar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem der Start der südkoreanischen KSLV-1-Rakete wegen   technischer Probleme mit dem Feuerlöschsystem an der Startanlage um einen Tag verschoben werden musste, gelang er am 10. Juni 2010. Allerdings ist der weitere Fortgang des Fluges unklar, da nach dem Start jede Verbindung zur Rakete und ihrer Nutzlast abbrach.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BBC, KARI, KBS World, KTB, YTN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der zweiten Mission der KSLV 1 sollte ein Forschungs- und Technologiesatellit in einen Erdorbit transportiert werden. Ob es gelungen ist, das STSat 2b genannte Raumfahrzeug mit einer Masse von etwa 100 Kilogramm auf eine Bahn um die Erde zwischen 300 und 1.500 Kilometern Höhe zu bringen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht klar. 
<br>
Die Trägerrakete hob zwar wie vorgesehen um 17:01 Uhr Ortszeit (10:01 Uhr MESZ) von der Startrampe in Goheung ab, jedoch brach nach über zwei Minuten Flug, 137 Sekunden nach dem Start, der Kontakt zum Vehikel ab. Zum Zeitpunkt des Verbindungsabbruchs befand sich die Rakete in rund 70 Kilometern Höhe und hatte die Schallmauer bereits durchbrochen, was in etwas über 7 Kilometern Höhe geschah. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofern die Rakete keine Havarie erlitt und der vorprogrammierte Ablauf wie vorgesehen abgespult wurde, könnte die Nutzlast in eine Erdumlaufbahn gelangt sein. Deshalb sollten die Versuche, Signale vom Satelliten zu erfassen, fortgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südkoreanische Minister für Wissenschaft und Bildung, Ahn Byung-man, teilte mit, es werde vermutet, dass die Rakete 137 Sekunden nach dem Start im Flug explodiert sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">     Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausgang-der-zweiten-kslv-1-mission-unklar/" data-wpel-link="internal">Ausgang der zweiten KSLV-1-Mission unklar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Südkorea: Naro vor dem zweiten Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/suedkorea-naro-vor-dem-zweiten-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 16:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[KSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7. Juni 2010 wurde eine zweistufige Naro-Rakete alias KSLV-1 zur Startanlage in der Provinz Süd-Jeolla gefahren und auf der Startrampe aufgerichtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arirang, Yonhap News, Spaceflight Now, Raumcon. Das südkoreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung KARI (für Korea Aerospace Research Institute) hatte nach eigenen Angaben am Sonntag, dem 6. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. Juni 2010 wurde eine zweistufige Naro-Rakete alias KSLV-1 zur Startanlage in der Provinz Süd-Jeolla gefahren und auf der Startrampe aufgerichtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arirang, Yonhap News, Spaceflight Now, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062010181336_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062010181336_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
Straßentransport der Naro-Rakete 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das südkoreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung KARI (für Korea Aerospace Research Institute) hatte nach eigenen Angaben am Sonntag, dem 6. Juni 2010 die letzten Überprüfungen der zweiten Flugversion des neuentwickelten Trägers abgeschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde das Projektil auf einer Verbindungsstraße vom Integrationsgebäude in Goheung zur Startanlage rund 1,3 Kilometer weit auf dem Erektor liegend transportiert, bevor es auf der an der Küste rund 485 Kilometer südlich von Seoul gelegenen Startrampe in vertikale Position gebracht werden konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Durchexerzieren eines Probecountdown ist für den 8. Juni 2010 vorgesehen. Die erste Startgelegenheit ist laut Plan der 9. Juni 2010. Von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr MESZ reicht das entsprechende Startfenster. Spaceflight Now gibt 10:00 Uhr MESZ als Startzeitpunkt an. Sollte schlechtes Wetter einen Start unvernünftig erscheinen lassen, will man einen neuen Starttermin innerhalb von 10 Tagen und spätestens am 19. Juni 2010 nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die als Naro und KSLV 1 (für Korea Space Launch Vehicle 1) bezeichnete Rakete soll bei ihrer zweiten Mission STSat 2b mit einer Masse von rund 100 Kilogramm auf eine Erdumlaufbahn bringen. Der Jungfernflug der Rakete am 25. August 2009 scheiterte. Der damals an Bord der Rakete befindliche Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2 erreichte keine stabile Umlaufbahn und trat wieder in die Erdatmosphäre ein, nachdem sich eine Hälfte der Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete viel zu spät gelöst hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete ist eine Gemeinschaftsentwicklung russischer und südkoreanischer Unternehmen. Die mit einem Flüssigkeitstriebwerk ausgestattete erste Stufe der insgesamt rund 33,5 Meter hohen Naro ist ein Erzeugnis von Chrunitschew aus Russland und dürfte in wesentlichen Punkten der Startstufe der in Entwicklung befindlichen Angara-Rakete entsprechen. Feststoffmotor als zweite Stufe und Nutzlastverkleidung sind südkoreanische Entwicklungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt gab Südkorea für das Projekt eines eigenen Raumfahrtträgers umgerechnet rund 407,1 Millionen US-Dollar aus, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap News am 7. Juni 2010. Nach Angaben der gleichen Quelle möchte das Land bis 2020 eine größere Rakete entwickeln, mit der es möglich wird, eine unbemannte Sonde zum Mond zu schicken.</p>
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		<title>STSat 2 zur Erde zurückgefallen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stsat-2-zur-erde-zurueckgefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 06:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[KSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am Vortag auf einer KSLV-1-Rakete gestartete Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2 erreichte keine Umlaufbahn um die Erde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: koreatimes.co.kr, Raumfahrer.net. Auf der Website koreatimes.co.kr wird unter Bezugnahme auf das südkoreanische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technik berichtet, dass es nach dem Start am 25. August 2009 Probleme mit der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der am Vortag auf einer KSLV-1-Rakete gestartete Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2 erreichte keine Umlaufbahn um die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: koreatimes.co.kr, Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Website koreatimes.co.kr wird unter Bezugnahme auf das südkoreanische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technik berichtet, dass es nach dem Start am 25. August 2009 Probleme mit der Nutzlastverkleidung der Rakete gegeben habe. 
<br>
Die Trennung der zweiten Raketenstufe mit Nutzlast und Verkleidungen von der ersten Raketenstufe sei wie geplant erfolgt, anschließend trat beim Abwurf der Nutzlastverkleidung ein Fehler auf. Eine der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete blieb zunächst mit der zweiten Raketenstufe verbunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zusätzliche Gewicht der Verkleidungshälfte machte es der zweiten Raketenstufe unmöglich, STSat 2 in eine Umlaufbahn um die Erde zu bringen. Das Navigation- und Steuerssystem der Rakete wurde in seiner Funktion beeinflusst, weshalb der Satellit schließlich in einer deutlich größeren Höhe als vorgesehen von der zweiten Raketenstufe abgetrennt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Angaben auf koreatimes.co.kr zufolge geschah das Aussetzen des Satelliten in 387 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche, statt wie geplant in 302 Kilometern Höhe. Obwohl die zweite Hälfte der Nutzlastverkleidung 540 Sekunden nach dem Start abfiel, hatte die zweite Raketenstufe nicht genug Geschwindigkeit auffbauen können. Als der zweite Verkleidungsteil abfiel, war die Geschwindigkeit auf 6,2 Kilometer pro Sekunde gesunken. Um STSat 2 in eine stabile Umlaufbahn zu bringen, wären aber rund 8 Kilometer pro Sekunde erforderlich gewesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man geht davon aus, dass der Satellit zurück Richtung Erde gefallen ist und beim Eintritt in tiefere Atmosphärenschichten zerstört wurde. Es wird erwartet, dass es kaum möglich sein wird, Überreste des Satelliten mit 100 Kilogramm Startmasse aufzufinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Russland führe man Gespräche mit dem Ziel, herauszufinden, was die Verzögerung beim Abwurf der Nutzlastverkleidungshälfte verursacht haben könnte, heißt es auf koreatimes.co.kr . Die KSLV-1-Rakete ist eine Gemeinschaftsentwicklung russischer und südkoreanischer Unternehmen, die erste Stufe der Rakete wurde von Chrunitschew aus Russland gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4078.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) mit STSAT-2</a></li></ul>
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		<title>STSat 2 von Südkorea gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stsat-2-von-suedkorea-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 12:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[KSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Naro Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32503</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute Nachmittag Ortszeit, 10 Uhr MESZ, wurde von südkoreanischen Naro-Raumfahrtzentrum erstmals eine Trägerrakete des Typs KSLV 1 (Korean Satellite Launch Vehicle 1) gestartet. Die zu transportierende Nutzlast war der Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Korea Aerospace Research Institute. Die Trägerrakete ist eine gemeinschaftliche Entwicklung russischer und südkoreanischer Ingenieure, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Nachmittag Ortszeit, 10 Uhr MESZ, wurde von südkoreanischen Naro-Raumfahrtzentrum erstmals eine Trägerrakete des Typs KSLV 1 (Korean Satellite Launch Vehicle 1) gestartet. Die zu transportierende Nutzlast war der Forschungs- und Technologiesatellit STSat 2.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Korea Aerospace Research Institute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete ist eine gemeinschaftliche Entwicklung russischer und südkoreanischer Ingenieure, die erste Stufe stammt von Chrunitschew, die zweite, ein kleiner Feststoffmotor, aus Südkorea. 
<br>
Der Satellit STSat 2 hat eine Masse von etwa 100 kg und sollte auf eine sonnensynchrone Bahn zwischen 300 und 1.500 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von 80° gebracht werden, erreichte allerdings eine größere Flughöhe. Die Ursache dafür wird noch gesucht. Ob die resultierende Flugbahn einen stabilen Orbit um die Erde repräsentiert, wurde nicht ausdrücklich mitgeteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">STSat 2 soll der Weiterentwicklung der Satellitentechnik in Südkorea dienen, sowie der Erforschung der Erdatmosphäre und von ihr ausgesandter Strahlung im Mikrowellenbereich und der Laserabstandsmessung und der Sonnenforschung. Außerdem sollte der Satellit die Erprobung der neuen Trägerrakete unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wurde am KAIST Satellite Technology Research Center und am Gwangju Institute of Science and Technology ersonnen und gebaut. Der Auftrag stammt vom Korea Aerospace Research Institute (KARI). </p>
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