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	<title>Kunst &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Kunst &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Bilderausstellung mit space‘iger Kunst in Morgenröthe-Rautenkranz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bilderausstellung-mit-spaceiger-kunst-in-morgenroethe-rautenkranz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2022 16:40:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Luz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenröthe-Rautenkranz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachgefragt beim Künstler Bernd Luz. Ein Beitrag von Andreas Weise. Seit ungefähr einem Jahr gibt es in der Deutschen Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz auch Bildende Kunst zu bestaunen. Die damit gemeinte kleine und feine Dauerausstellung des Künstlers Bernd Luz füllt das Treppenhaus im Abschluss des Rundganges im ersten Obergeschoss. Bekanntlich platzt die Deutsche Raumfahrtausstellung aus allen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nachgefragt beim Künstler Bernd Luz. </strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuzBildauswahl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuzBildauswahl60.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ungefähr einem Jahr gibt es in der Deutschen Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz auch Bildende Kunst zu bestaunen. Die damit gemeinte kleine und feine Dauerausstellung des Künstlers Bernd Luz füllt das Treppenhaus im Abschluss des Rundganges im ersten Obergeschoss. Bekanntlich platzt die Deutsche Raumfahrtausstellung aus allen Nähten, Abhilfe soll in späterer Zeit ein Erweiterungsbau bringen. Raumfahrer.net berichtete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man nun an „Bildende (Raumfahrt-)Kunst“ denkt, dann fallen mir persönlich die Bilder von Andrej Sokolow und Alexej Leonow auf der einen Seite und zum Beispiel von Robert McCell auf der anderen Seite ein. Diese prägten seiner Zeit auch meine Begeisterung für die Raumfahrt. Aber das ist alles sehr, sehr lange her. Die älteren Leser erinnern sich bestimmt. Geblieben ist auf alle Fälle die Bewunderung darüber, wie die Faszination Raumfahrt auf die Leinwand gebracht wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BerndLuz3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BerndLuz3260.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und hierzu gibt es nun einen neuen Ansatz zu bestaunen, der mich sofort sehr emotional bewegt und in seinen Bann gezogen hat: Eben den jener Bilder von Bernd Luz in der Deutschen Raumfahrtausstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie mag man nun die vom Künstler Luz verwendete Darstellungsform nennen? PopArt, Mediamix oder schlicht gemalte Collage? Vermutlich ist das zutreffend, was im entsprechenden Artikel bei Wikipedia zu lesen ist: <em>„Das Ausschnitthafte als Verweis auf komplexe Zusammenhänge wird so inszeniert, dass der Bildfläche ganze Geschichten zu entnehmen sind.“</em> Aber egal, wie man es ausdrückt. Irgendwie ist man von den Bildern ergriffen, findet man doch viele Details, die im Ganzen nicht nur ein Thema benennen, sondern eben auch eine Geschichte erzählen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuzBildauswahl1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuzBildauswahl126.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Künstler selbst sieht seine Kunstwerke in einem Zeitbezug zu historischen Ereignissen. Sie sind eine Hommage an wichtige Meilensteine der Raumfahrt, die bis heute ihre Faszination behalten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernd Luz ist nicht nur freischaffender Künstler, sondern auch Diplom-Designer, Autor und Mitglied im Beirat des New York Auto Museum. Ein großer Teil seines Werkes nimmt neben Raumfahrt und Aviation die Rennsportgeschichte ein. In den letzten Jahren konnte man seine Werke auf über einhundert Ausstellungen und in Museen weltweit bewundern. Er hat zahlreiche Designpreise gewonnen und veröffentlicht immer wieder Kunstbücher und Kunstkalender.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da lag es nahe einfach mal direkt nachzufragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net (RN)</strong>: Herr Luz. Sie sind themenseitig viel im Bereich Automobil und Automobilsport unterwegs. Warum nun ausgerechnet dazu auch Raumfahrt-Motive? Gab es eine spezielle Inspiration, einen Auslöser dafür?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luz</strong>: Ich setze Themen um, die mich emotional ansprechen, begeistern und berühren. Gerade technische Dinge in Kunst umzusetzen ist immer wieder eine Herausforderung für mich. Da bereits eine Aviation-History-Serie vorausgegangen ist, rundet es diese sehr gut ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Jugendzeit war die Space Shuttle-Zeit der NASA. Dieses Thema begeistert mich bis heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: In welchem Zeitraum entstanden die Motive?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luz</strong>: Die Serie entstand währen der Pandemie-Zeit 2020 und 2021.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Welche Motive zur Raumfahrt würden noch „fehlen“? Ist da was in Arbeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luz</strong>: Eventuell Laika mit der Mission Sputnik 2 und Wernher von Braun könnte ich mir noch vorstellen. Vielleicht auch die Raumfahrt der Volksrepublik China, die bei uns nicht sehr bekannt ist, aber durchaus zur Raumfahrgeschichte gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Und kein Braun ohne Koroljow mit seiner R-7 und Sputnik 1. Ich merke schon, es gibt noch viel zu bearbeiten. Doch weiter: Warum wurde als Ausstellungsort die Deutsche Raumfahrtausstellung gewählt? Ist die Ausstellung zeitlich begrenzt?</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BerndLuzinMR.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BerndLuzinMR26.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luz</strong>: Die Ausstellung ist eine Dauerausstellung. Ich bin zu dieser Ausstellung über Tassilo Römisch gelangt, mit dem ich engeren Kontakt hatte bei der Umsetzung der Themen. Die Motive meiner PopArts werden vorab gründlich recherchiert bevor ich sie auswähle und umsetze. Informationen zu jedem PopArt kann mittels Smartphone und QR-Code direkt an den Werken abgerufen werden und stehen auf meiner Webseite.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Ihre Bilder werden meist von blau-rot-gelben Farbtönen dominiert. Warum nicht grün? (Das würde mich speziell persönlich interessieren.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luz</strong>: Blau passt natürlich gut zur Raumfahrt, die Kombi Blau / Gelb spricht mich zu diesem Thema selbst am meisten an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Motive setze ich allerdings auch in dezenten Farben bzw. mit Grau und Beige um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt schon einige Motive mit viel Grün (vor allem Britische Rennsportmotive). Mal sehen…vielleicht mache ich das nächste Raumfahrtwerk in Grün–Türkis–Gelb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fertige übrigens auch auf Wunsch/nach Bestellung das jeweilige Motiv in gewünschter Größe und Format um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist jedes dritte oder vierte PopArt eine Kundenbestellung. Da kann aus einem Hochformat ein Querformat werden und aus einem bunten Bild ein schlichtes in Grautönen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Wenn ich mir etwas wünschen könnte: Ein Motiv zur Rosetta-Mission (2004-2016) mit Zeitstrahl vom Start, mit Tschuri, mit Philae und und und&#8230; Wir geben gerne Fachberatung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luz</strong>: Es fehlt definitiv ein Werk zum Thema ESA. In einem so speziellen Bereich wie der Raumfahrt muss es sich dann in die Serie einfügen, denn für ein Einzelwerk ist das Thema zu speziell.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Vielen Dank. Wir wünschen Ihnen noch viele tolle Ideen für die bildliche Umsetzung und natürlich auch viele Kunden Ihrer Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt zum Schluss dem Leser beim nächsten Besuch im Vogtland einen Abstecher in die Deutsche Raumfahrtausstellung nach Morgenröthe-Rautenkranz nahe zu legen und sich die Bilder selber anzuschauen.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Telefonate und Korrespondenz mit Bernd Luz: Andreas Weise (RN) Juli 2022. Die Bilder entnahmen wir mit freundlicher Genehmigung der <a href="https://berndluz.de/raumfahrt/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webseite</a>, bzw. wurden uns vom Künstler zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=380.msg535356#msg535356" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Museen und Ausstellungen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wetter- &#038; Klima-Werkstatt Offenbach — News, von ganz oben!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wetter-klima-werkstatt-offenbach-news-von-ganz-oben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 08:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veranstaltungen im Juli &#38; Ausblick für August 2022. Informationen der Wetter- &#38; Klima-Werkstatt Offenbach. Quelle: Wetter- &#38; Klima-Werkstatt Offenbach 14. Juli 2022. 14. Juli 2022 &#8211; Wie können wir das Voranschreiten des Klimawandels aufhalten? Und wie lässt sich mit den bereits vorhandenen Veränderungen umgehen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns noch im Juli in der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Veranstaltungen im Juli &amp; Ausblick für August 2022. Informationen der Wetter- &amp; Klima-Werkstatt Offenbach.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Wetter- &amp; Klima-Werkstatt Offenbach 14. Juli 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juli 2022 &#8211; Wie können wir das Voranschreiten des Klimawandels aufhalten? Und wie lässt sich mit den bereits vorhandenen Veränderungen umgehen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns noch im Juli in der <a href="https://web.archive.org/web/20240501120220/https://wetterwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wetter- und Klimawerkstatt</a>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 30. Juli kann die Ausstellung „Klima im Wandel – Schutz und Anpassung&#8220; von Dienstag bis Samstag kostenlos besucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Auswirkungen hat der Klimawandel in Hessen? Wie können wir das Leben in Offenbach klimagerechter gestalten? Antworten dazu am 21. Juli: „Globaler Klimawandel – Veränderungen des lokalen Stadtklimas und Anpassungen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Klimasprechstunde für Bürger*innen findet am 26. Juli in der Wetterwerkstatt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bedeutet der Klimawandel für unsere Wälder? Das finden wir am 28. Juli zusammen mit Thomas Leppelt vom Deutschen Wetterdienst heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. August eröffnen wir unsere neue Ausstellung „In der Mitte des Wetters. Über Klima, Kunst und Wetter&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen Ausstellungsumbau ist die Wetter- und Klimawerkstatt vom 1. bis 9. August geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wetterwerkstatt bietet zahlreiche Workshops für Kindergartengruppen und Schulklassen an. Jetzt mehr erfahren unter <a href="https://web.archive.org/web/20251008220850/https://wetterwerkstatt.de/workshopformate/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://wetterwerkstatt.de/workshopformate/</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klima im Wandel — Schutz und Anpassung</strong><br>Ausstellung bis 30. Juli | Di &#8211; Sa | Eintritt frei<br>Der Klimawandel schreibt Titelseiten, bewegt Demos, entzweit Gesellschaften und ist ein Thema für die Justiz. Auch in Hessen sind Veränderungen in zahlreichen Lebensbereichen mess- und spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Ausstellung in der Wetter- und Klima-Werkstatt veranschaulicht, wie wir mit Klimaschutzmaßnahmen das Voranschreiten des Klimawandels aufhalten und durch sogenannte Klimaanpassung mit den bereits existierenden klimatischen Veränderungen umgehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es um Maßnahmen, die bereits konkret in Offenbach entwickelt oder umgesetzt werden und die als exemplarisch für andere Städte gelten können. Es werden zahlreiche Initiativen vorgestellt, die sich dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben haben und die jederzeit offen sind für neue Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Globaler Klimawandel — Veränderungen des lokalen Stadtklimas und Anpassungen</strong><br>Vortrag 21. Juli 2022 | 19 Uhr | Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel zeigt sich auf der ganzen Welt, auch in Offenbach. Neben der Bekämpfung des Klimawandels ist es wichtig zu wissen, wie Menschen und Städte sich an die Veränderung des Klimas anpassen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Stoitner zeigt in seinem Vortrag, was der Klimawandel für die Stadt Offenbach bedeutet, wie das hiesige Stadtklima aussehen wird und welche damit verbundenen Veränderungen schon jetzt sichtbar sind. Er stellt Planungs- und Informationswerkzeuge vor, die helfen sollen, sich anzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Stoitner arbeitet als Fachreferent für Klimaschutz und Klimaanpassung beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach am Main an der Umsetzung des Klimakonzepts 2035. Er hat in Frankfurt am Main und Heidelberg Humangeographie studiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gehts zum Stadtklima-Event:<br><a href="https://web.archive.org/web/20251008220850/https://wetterwerkstatt.de/workshopformate/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://wetterwerkstatt.de/globaler-klimawandel/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gesprächsrunde für Bürger*innen mit Sabine Groß, Bürgermeisterin Offenbach</strong><br>Klimasprechstunde 26. Juli 2022 | 18 &#8211; 19 Uhr | Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel hat auch auf Offenbach unmittelbare Auswirkungen. Doch welche sind das? Und was können wir dagegen tun? Wie können wir das Leben in der Stadt klimagerechter gestalten? Und was tut die Stadtverwaltung dafür? Sabine Groß wird als zuständige Dezernentin dazu eine Klimasprechstunde in der Wetter- und Klimawerkstatt für Bürger*innen anbieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabine Groß, seit Juli 2021 Bürgermeisterin der Stadt Offenbach, ist für Jugendamt, den EKO sowie das Wohnungs- Versicherungs- und Standesamt zuständig. Weitere Verantwortungsbereiche von ihr sind Gesundheit, Umwelt, Veterinärwesen, Verbraucherschutz und Revision.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Infos gibts hier:<br><a href="https://web.archive.org/web/20240519040309/https://wetterwerkstatt.de/klimasprechstunde/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://wetterwerkstatt.de/klimasprechstunde/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimaschützer Wald – Was bedeutet der Klimawandel für unsere Wälder?</strong><br>Vortrag 28. Juli 2022 | 19 Uhr | Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Wälder sind wichtige Klimaschützer! Mit ihren Nadeln und Blättern filtern sie das klimaschädliche Kohlendioxid aus der Luft und spalten es in Sauerstoff und Kohlenstoff. Den Sauerstoff geben sie wieder an die Luft ab. Aber was bedeutet der Klimawandel für die Wälder? Wie wirken sich Dürreperioden und Starkregenereignisse auf die Bäume aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Fragen beschäftigt sich Thomas Leppelt vom Deutschen Wetterdienst. Der Agrarmeteorologe gibt einen Überblick darüber, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Waldökosysteme hat und zeigt Wege auf, wie wir die Wälder und Forstbetriebe an die veränderten Klimabedingungen anpassen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Infos darüber, was der Wald alles kann:<br><a href="https://web.archive.org/web/20240519040309/https://wetterwerkstatt.de/klimasprechstunde/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://wetterwerkstatt.de/klimaschuetzer-wald/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Mitte des Wetters. Über Klima, Kunst und Wetter</strong><br>Ausstellung 10. August &#8211; 29. Oktober 2022 | Di &#8211; Sa | Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wetter, Klima und zeitgenössische Kunst: In diesem so außergewöhnlichen wie aktuellen Spannungsfeld steht ein hochkarätiges Kunstprojekt der Wetter- und Klimawerkstatt, das am 10. August eröffnet:<br>Die neue Sonderausstellung „In der Mitte des Wetters. Über Klima, Kunst und Wetter&#8220; präsentiert neun künstlerische Positionen, die mit ganz unterschiedlichen Ansätzen unsere Lebensweise und die Frage nach einer klimagerechten Gesellschaft durchleuchten: Julius Bokelt, Swaantje Güntzel, Wolf von Kries, Elke Marhöfer, Marie-Luce Nadal, PARA, PRÄ¦POSITION, Sophie Utikal und Raul Walch. Ausstellungsorte sind die Wetter- und Klimawerkstatt im Offenbacher Stadtzentrum sowie der Rathauspavillon und die Fahnenmasten vor dem Rathaus, beides im Stadthof.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10. August von 18.30 – 22 Uhr mit Musik von DJ Weller statt. Ab dem 11. August ist die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten der Wetter- und Klimawerkstatt zu besichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. August um 20 Uhr präsentiert die Künstler*innengruppe PARA ihre Performance „HAZE Eine Bezeugung in Rauch&#8220; im Rathauspavillon im Stadthof, in der sie sich mit dem Verbrennungszeitalter befasst und mit dem PARA Emission Evidence Center (EEC) Beweismittel für den kommenden Prozess gegen die Menschheit sichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung wird von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region und dem Kulturfonds Frankfurt Rhein Main gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Überblick über das Rahmenprogramm gehts hier entlang:<br><a href="https://web.archive.org/web/20251008220850/https://wetterwerkstatt.de/workshopformate/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://wetterwerkstatt.de/veranstaltungen/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg534844#msg534844" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung zum Wettbewerb Graffiti without Gravity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausstellung-zum-wettbewerb-graffiti-without-gravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 14:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42697</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Graffiti without Gravity &#8211; Weltraumforschung trifft Streetart&#8220; &#8211; Ausstellung zu Crossover-Projekt von The Hague Street Art und ESA im Darmstadtium in Darmstadt, 16. &#8211; 25. April 2019. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Gemeinsam mit The Hague Street Art startete die ESA 2018 ein einzigartiges Crossover-Projekt, um Streetart mit Weltraumforschung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Graffiti without Gravity &#8211; Weltraumforschung trifft Streetart&#8220; &#8211; Ausstellung zu Crossover-Projekt von The Hague Street Art und ESA im Darmstadtium in Darmstadt, 16. &#8211; 25. April 2019. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit The Hague Street Art startete die ESA 2018 ein einzigartiges Crossover-Projekt, um Streetart mit Weltraumforschung zu vereinen. Das Resultat ist vom 16. bis 25. April 2019 im Darmstadtium, dem Kongresszentrum Darmstadts, zu sehen. 
<br>
Mit dem Wettbewerbs &#8222;Graffiti without Gravity&#8220; wurden Straßenkünstler dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden ein Kunstwerk auf eine leere Leinwand zu bringen, das eine Verbindung zu den Weltraumaktivitäten der ESA aufweist und die Raumfahrt sichtbar für alle macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun reisen die 12 Finalisten des Wettbewerbs &#8222;Graffiti without Gravity&#8220; durch ganz Europa, um den Menschen zu zeigen, wie Raumfahrt und Kunst miteinander in Einklang gebracht werden können, um etwas Inspirierendes zu schaffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen mit Veranstaltungen im Darmstadtium zu besichtigen (Raum dynamicum). Ein begleitender Videofilm gibt Informationen über die Entstehung und Durchführung des Projekts. Mit Unterstützung der Stadt Darmstadt und dem Kongresszentrum Darmstadtium war es der ESA möglich, diese Ausstellung dem breiten Publikum zugänglich zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Street Art: Raumfahrt mit einer neuen Community verbinden</strong>
<br>
Street-Art-Künstler produzieren legal oder manchmal auch unrechtmäßig Kunstwerke im öffentlichen Raum. Sie schaffen auffällige Wandmalereien oder Designs, die unsere städtische Umgebung verschönern oder in Frage stellen. Dafür verwenden die Künstler in der Regel Sprühfarbe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie erstellen dabei ihr Kunstwerk &#8222;freihändig&#8220; oder nutzen auch Schablonen-Designs, die sorgfältig von Hand gefertigt werden, um Motive an verschiedenen Orten zu wiederholen. Viele Künstler, wie zum Beispiel Banksy, sind international  dafür bekannt, soziale Normen in Frage zu stellen und scheinbar unzugängliche Orte in der Stadt durch die ständig wachsende Schönheit und technische Kompetenz ihrer Arbeit zu erreichen. Die ESA bemüht sich kontinuierlich darum, Bewusstsein und eine Verbindung zu den Weltraum-Aktivitäten herzustellen: Deshalb ist die Kooperation mit den städtischen Künstlergemeinschaften entstanden. Im Mai 2018 konkurrierten zehn Top-Streetart-Künstler aus ganz Europa bei Space Expo in Noordwijk, um ihr eigenes Meisterwerk auf einer 2&#215;2 m großen Leinwand zu erschaffen. Dabei diente die Weltraumforschung als Inspiration für ihre Kunstwerke. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das sind die Künstler, die sich an diesem Wettbewerb beteiligten:</strong>
<br>
Herr Cenz (Grossbritannien)Boogie (Deutschland)</p>



<p class="wp-block-paragraph">BustArt (Schweiz)Darry Perier (Frankreich)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reser (Italien)OneDuo (Belgien)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lily Brik (Spanien)Welin (Dänemark)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arsek &amp; Erase (Bulgarien)The Hague Street Art Straßenkünstler Serge Kortenbroek</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brad Waters (Wild Card Teilnehmer aus Großbritannien)Shane Sutton (Wild Card Teilnehmer aus Irland)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Künstler brachte seinen eigenen Stil in das Projekt ein und schuf ein visuell einzigartiges und beeindruckendes Werk. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042019160058_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042019160058_small_1.jpg" alt="Shane Sutton aus Irland / Credits: ESA-G.Porter" width="260"/></a><figcaption>
Die Gewinner-Arbeit 
<br>
(Bild: Shane Sutton aus Irland / Credits: ESA-G.Porter)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer hat gewonnen?</strong>
<br>
Mit 12 leeren Leinwänden und einem Tag Zeit zum Malen oder Sprühen schufen 12 Künstler Meisterwerke zum Thema Raumfahrt. Sie zeigen sie in dieser Ausstellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Jury, die aus Experten der Raumfahrtindustrie und der Street-Art-Szene besteht, bewertete den Beitrag jedes Künstlers. Die drei besten Kunstwerke wurden schließlich auf Instagram bewertet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gewinner erhielt einen ganz besonderen Preis: die Schwerelosigkeit auf einem Parabelflug selbst zu erleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Shane Sutton wurde im Juni 2018 als Gewinner bekannt gegeben. Shanes Arbeit zeigt einen Astronauten, der eine Nadel einfädelt, während Gas aus einem kleinen Loch in seinem Raumanzug entweicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schwerelosigkeit ohne Weltraum</strong>
<br>
Am 1. März 2019 hatte Shane die Möglichkeit, die Schwerelosigkeit auf einem speziellen Parabelflug zu erleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA führt gewöhnlich Experimente mit dem Novespace Zero-G Flugzeug durch, das seinen Sitz in Bordeaux, Frankreich, hat. Während der dreistündigen &#8222;Achterbahnflüge&#8220; erleben die Passagiere 20 Sekunden Schwerelosigkeit bei jedem Umschwung der Maschine von steilem Anstieg zu steilem Abfall, jeweils im 45° Winkel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Gewinner war dies ein einmaliger Moment, mit dem er wie ein Astronaut fliegen und Kunstwerke ohne Schwerkraft schaffen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.graffitiwithoutgravity.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.graffitiwithoutgravity.com</a></li><li><a class="a" href="https://www.esa.int/About_Us/Art_Culture_in_Space/Graffiti_without_gravity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int/About_Us/Art_Culture_in_Space/Graffiti_without_gravity</a></li><li><a class="a" href="http://thehaguestreetart.nl/en/projecten/292-winnaar-graffiti-without-gravity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">thehaguestreetart.nl/en/projecten/292-winnaar-graffiti-without-gravity</a></li><li><a class="a" href="https://www.flickr.com/photos/europeanspaceagency/28407189658/in/album-72157696338569774/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bilder des Projekts bei flickr</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Fly me to the Moon. 50 Jahre Mondlandung»!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fly-me-to-the-moon-50-jahre-mondlandung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 07:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9322</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 5. April bis zum 30. Juni 2019 widmet sich das Kunsthaus Zürich einem weltbewegenden Ereignis – der Mondlandung. Die Ausstellung ist ein Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Mond. Ausgehend von der Romantik liegt ihr Schwerpunkt in der Kunst der Gegenwart. Eine Pressemitteilung des Kunsthaus Zürich. Quelle: Kunsthaus Zürich. Ein Kunstwerk empfängt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom 5. April bis zum 30. Juni 2019 widmet sich das Kunsthaus Zürich einem weltbewegenden Ereignis – der Mondlandung. Die Ausstellung ist ein Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Mond. Ausgehend von der Romantik liegt ihr Schwerpunkt in der Kunst der Gegenwart. Eine Pressemitteilung des Kunsthaus Zürich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Kunsthaus Zürich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kunstwerk empfängt die Besucherinnen und Besucher bereits in der Eingangshalle – die flauschige Rakete ist ein Objekt von Sylvie Fleury. Das 1997 geschaffene Werk deutet an, dass die Ausstellung die Jubelfeiern zum 50. Jahrestag der Mondlandung mit Humor und durchaus kritisch hinterfragt. Anhand von 200 Exponaten besetzt das Kunsthaus Themen wie Topografie, Mondlicht und -schatten, mediale Inszenierungen und Schwerelosigkeit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Anders_Nasa_Apollo-8_1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="First Earthrise seen by human eyes, Apollo 8, 24 December 1968" data-rl_caption="" title="First Earthrise seen by human eyes, Apollo 8, 24 December 1968" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Anders_Nasa_Apollo-8_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>First Earthrise seen by human eyes, Apollo 8, 24 December 1968 Chromogener Vintage-Druck auf faserbasiertem Kodak-Papier, 20,3 x 25,4 cm Collection Victor Martin-Malburet, Foto: NASA/Collection Victor Martin-Malburet<br>(Bild: William Anders)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BLICK VOM MOND – REISE INS UNGEWISSE</strong><br>Die Mondlandung am 20. Juli 1969 war ein weltweit beachtetes Ereignis. Zum ersten Mal gab es Bilder von der Erde! Einige der ausstellenden Künstler waren euphorisiert. Sie produzierten heldenhafte Darstellungen und repräsentieren die Technik- und Fortschrittsgläubigkeit ihrer Zeit. Andere sahen die Menschheit bedroht. Aus 384.000 km Entfernung wirkt der Blaue Planet verletzlich und klein – ganz im Gegensatz zu den grossen Egos seiner Bewohner. Kuratorin Cathérine Hug hat diese Spannung geschickt inszeniert. Der Betrachter trifft auf Himmelskarten, auf romantisierende Gemälde, auf Propaganda konkurrierender politischer Systeme während des Kalten Krieges, sachliche Fotografien und fiktionale Filmszenen. Er durchwandert Installationen und lernt assoziativ die Vielfalt künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem Mond im Verhältnis zu unserer Erde kennen. Nicht wenige Künstlerinnen und Künstler halten mit ihren Werken dem Erdenbürger einen Spiegel vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SKURRILES TRIFFT RARES, UTOPIE AUF REALITÄT</strong><br>Neue Arbeiten sind von Liam Gillick, Nives Widauer und Anna Meschiari zu sehen, Lena Lapschina erweitert ein bestehendes Werk. Skurriles – wie das winzige «Mondmuseum» (1969) von Forrest Myers mit Werken von Andy Warhol, Claes Oldenburg, David Novros, Robert Rauschenberg und John Chamberlain, oder der selbstspielende Flügel von Katie Paterson trifft auf Rares: die im Werk «Moon Golem» (2009) von Amalia Pica wiedergegebene Tafel mit den Namen verstorbener Astronauten und Kosmonauten ist tatsächlich auf dem Mond abgesetzt worden und bis heute dort.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Werefkin_Schlittschuhlaeufer_1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schlittschuhläufer" data-rl_caption="" title="Schlittschuhläufer" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Werefkin_Schlittschuhlaeufer_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schlittschuhläufer, 1911 Tempera auf Papier auf Karton, 57 x 75 cm Fondazione Marianne Werefkin, Museo Comunale d‘Arte Moderna, Ascona<br>(Bild: Marianne von Werefkin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>VON DAHL ÜBER MUNCH BIS WARHOL UND FLEURY</strong><br>Liam Gillick – der normalerweise als Maler, Bildhauer und Konzeptkünstler für Furore sorgt – hat für die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung den Audioguide verfasst. Dieser führt durch die vom Kunsthaus gesetzten Themen: «Helden und Antihelden», «Mondlicht», «Inszenierung der Raumfahrt» bis hin zu «Medialer Hype», dem Buzz jener Tage, als der kleine Schritt des Neil Armstrong zu einem grossen Sprung für die Menschheit wurde, aber bereits mit dem Sputnik-Schock und Juri Gagarin in der Sowjetunion begann. Auf dem Weg begegnen wir Füssli, Munch oder von Werefkin, Meisterinnen und Meistern, die von der Eroberung des Weltraums nur träumen konnten, sowie Zeitzeugen wie dem Weltraumspaziergänger Alexei Leonow, dessen subjektive Sicht einer dokumentarischen gegenübersteht. Turner-Preisträger Yinka Shonibare reflektiert mit einigen Jahrzehnten Abstand zu dieser Zeitenwende die Anziehungs- und Abstoßungskraft zwischen den Welten neu, indem er das Thema weißer Hegemonialbestrebungen auf dem Mond und Parallelen zur Kolonisierung mittels in Waxprints gekleideten Afronauten ironisch hinterfragt. Ein weiterer Turner-Preisträger, Darren Almond, ist mit drei Werkzyklen prominent vertreten und geht der Bedeutung des Mondes für die Menschheit bis zurück in die Steinzeit nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ERSTMALS ZU HÖREN: GESPRÄCH ZWEIER ASTRONAUTEN</strong><br>Forschung, Technik und Kultur spannen anlässlich dieses Jubiläums zusammen. Und so gelingt es dem Kunsthaus, Leihgaben aus aller Welt nach Zürich zu holen – darunter bisher unveröffentlichte Beiträge – wie Sonia Leimers künstlerische Verwertung des aufgezeichneten Gesprächs zweier Raumfahrer, die sich im All über den Blauen Planeten unterhalten. Oder die Fotografien von der Erde, erstellt vom Astronauten William Anders, der sich seitdem als Künstler verstehen könnte. Zu den bedeutenden Leihgebern gehören The Archive of the Russian Academy of Sciences (ARAS), die Moskauer Tretyakov-Galerie, die Berlinische Galerie, das Max Ernst Museum Brühl, die Tate, die UBS Art Collection, die Zabludowicz Collection in London, und private Leihgeber.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Almond_MoonbowatFullmoon_1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Moonbow@Fullmoon" data-rl_caption="" title="Moonbow@Fullmoon" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Almond_MoonbowatFullmoon_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Moonbow@Fullmoon, 2011 C-Print, 121,2 x 121,2 cm<br>(Bild: Darren Almond)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER IN DER AUSSTELLUNG</strong><br>Darren Almond, Paweł Althamer, Kader Attia, Knud Andreassen Baade, John Baldessari, Peder Balke, Hans Baluschek, Rosa Barba, Guido Baselgia, Alan Bean, Nuotama Frances Bodomo, R. Buckminster Fuller, René Burri, Coop Himmelb(l)au, Johan Christian Dahl, Niki de Saint Phalle, Robert Delaunay, Sǿren Engsted, Brian Eno, Max Ernst, Nir Evron, Camille Flammarion, Sylvie Fleury, Lucio Fontana, Johann Heinrich Füssli, Galileo Galilei, Liam Gillick, Douglas Gordon, Romeo Grünfelder, Ingo Günther, Michael Günzburger, Richard Hamilton, Hannah Höch, William Karel, Philipp Keel, Albert von Keller, Yves Klein, Kiki Kogelnik, David Lamelas, Fritz Lang, Lena Lapschina, Sonia Leimer, Alexei Leonow, Zilla Leutenegger, René Magritte, Hiroyuki Masuyama, Georges Méliès, Pierre Mennel, Anna Meschiari, Cristina de Middel, Jyoti Mistry, Gianni Motti, Edvard Munch, Forrest Myers, Friedrich Nerly, Katie Paterson, Amalia Pica, Robert Rauschenberg, Hans Reichel, Thomas Riess, Pipilotti Rist, Ugo Rondinone, John Russell, Michael Sailstorfer, Peter Schamoni, Giovanni Segantini, Yinka Shonibare MBE, Roman Signer, Andrej Sokolov, Nedko Solakov, Pamela Phatsimo Sunstrum, Konstantin Ziolkowsky, Oliver van den Berg, Stan VanDerBeek, Vladimir Dubossarsky &amp; Alexander Vinogradov, Andy Warhol, Marianne von Werefkin, Nives Widauer und andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum. Sie wird unterstützt von Swiss Re – Partner für zeitgenössische Kunst. Weitere Gönner sind die Truus und Gerrit van Rimsdijk Stiftung und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Zürich wird «Fly me to the Moon» im Museum der Moderne in Salzburg gezeigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Shonibare_Space-Walk_1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Space Walk, 2002, Yinka Shonibare MBE" data-rl_caption="" title="Space Walk, 2002, Yinka Shonibare MBE" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Shonibare_Space-Walk_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Space Walk, 2002, Yinka Shonibare MBE. Baumwollgewebe mit Siebdruck, Fiberglas, Sperrholz, Vinyl, Kunststoff, Stahl, Astronauten je 212 x 63 x 56 cm Foto: Yinka Shonibare MBE, Courtesy Stephen Friedman Gallery, London<br>(Bild: 2018 ProLitteris, Zürich)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PUBLIKATION</strong><br>Im Katalog (Snoeck Verlag, Köln) schreiben James Attlee, D. Denenge Duyst-Akpem, Walter Famler, Liam Gillick, Cathérine Hug, Ulrich Köhler, Tristan Weddigen über den Mond und seine «Eroberung» aus kulturwissenschaftlicher, technischer, ethnologischer oder künstlerischer Perspektive.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BEGLEITPROGRAMM: FILME, DISKUSSIONEN, FÜHRUNGEN</strong><br>«Kubrick, Nixon und der Mann im Mond», Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit Regisseur William Karel und Ausstellungskuratorin Cathérine Hug<br>Mittwoch 17. April 2019, 20–22 Uhr. Auf Englisch.<br>Ort: Kino Kosmos , Lagerstrasse 1004, 8004 Zürich</p>



<p class="wp-block-paragraph">«Weltraumrecht: Wo stehen wir in Zukunft?» Diskussion mit Prof. Dr. Kai-Uwe Schrogl, Head of the Strategy Department at ESA (Paris) und weiteren Gästen.<br>Donnerstag 9. Mai 2019, 18–20 Uhr. Auf Deutsch.<br>Ort: Kunsthaus Zürich, Vortragssaal</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Führungen durch die Ausstellung und Workshops wird «Fly me to the Moon» von weiteren Veranstaltungen begleitet – unter anderem mit Elisabeth Bronfen (Professorin UZH English Department), Sylvie Fleury (Künstlerin), Ulrich Koehler (Planetengeologe, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Berlin), Wolf D. Prix (Coop Himmelb(l)au), Guido Schwarz (Swiss Space Museum), Arthur Woods (Space Artist).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EINE AUSSERIRDISCHE PARTY</strong><br>Marsmännchen und Mondgöttinnen merken sich den Mond-Ball vor, der am 11. Mai stattfindet. Der Vorverkauf startet im Februar. Anfang April werden auch die anderen Angebote auf www.kunsthaus.ch veröffentlicht und über Soziale Medien verbreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PRAKTISCHE INFORMATIONEN</strong><br>Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, CH–8001 Zürich, Tel. +41 (0)44 253 84 84, www.kunsthaus.ch<br>Fr–So/Di 10–18 Uhr, Mi/Do 10–20 Uhr. Montags geschlossen. Feiertage: Ostern 19.–22. April, 1. Mai, 30. Mai, Pfingsten 8.–10. Juni 10–18 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16649.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">«Fly me to the Moon» Ausstellung Kunsthaus Zürich / Museum der Moderne Salzburg</a></li></ul>
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