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	<title>Labormodul &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Labormodul &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Robonaut 2 erneut aktiv</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robonaut-2-erneut-aktiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 15:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung der ISS erfuhr in dieser Woche, dass nicht nur die russische Raumfahrtagentur Roskosmos, sondern auch die NASA die Rückkehr zum normalen Flugbetrieb am 14. November zur ISS plant. Man ist sich sicher, dass auf russischer Seite alle Maßnahmen erfolgreich waren, die ein Versagen der dritten Stufe der Sojus-Trägerrakete, wie das am 24. August [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung der ISS erfuhr in dieser Woche, dass nicht nur die russische Raumfahrtagentur Roskosmos, sondern auch die NASA die Rückkehr zum normalen Flugbetrieb am 14. November zur ISS plant. Man ist sich sicher, dass auf russischer Seite alle Maßnahmen erfolgreich waren, die ein Versagen der dritten Stufe der Sojus-Trägerrakete, wie das am 24. August bei einem Progress Start, verhindern. (Newsbild: Mike Fossum und Robonaut 2)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-18-71104.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102011170601_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102011170601_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Mike Fossum installiert das ARFTA 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang dieser Woche starteten Mike Fossum und Satoshi Furukawa die regelmäßige Wartung des Wasseraufbereitungssystems UPA WRS (Urine Processor Assembly/Water Recovery System). Dazu wurde ein zusätzliches Bauteil, das ARFTA (Advanced Recycle Filter Tank Assembly), an das WRS angeschlossen, um den Schmutzwassertank entleeren zu können. Weiterhin konnten so die Filter der Anlage trockengelegt werden, um diese anschließend auszubauen und zu reinigen. Im Columbus-Labormodul fand zu diesem Zeitpunkt ein Ventilationstest statt. Initiiert vom Columbus-Kontrollzentrum COL-CC, erfolgte eine Reihe von abgestuften Luftumwälzungen des CFA-1 (Cabin Fan Assembly 1), um deren Wirksamkeit zu prüfen. Ebenso wurden zwei Konfigurationen mit drei Lüftern in dem europäischen Labormodul geprüft, die bei einem unbemannten Flug der ISS nötig wären. Die Besatzung hatte während dieser rund achtstündigen Maßnahme Zutrittsverbot zum Modul, um die Testergebnisse nicht zu beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im japanischen Forschungsmodul Kibo wurde erneut das Marangoni-Experiment gestartet. Es ist der 11. von insgesamt 24 Läufen in der Missionszeit der Langzeitbesatzung 29/30. Die hierbei erzeugte Flüssigkeitsbrücke ist trotz der Oberflächenspannung so empfindlich, dass dieses Experiment während der Schlafperiode der Raumfahrer laufen muss, um Schwingungen in den Modulen weitgehend zu vermeiden. Die Besatzung wurde vor dem Start der Experiment-Reihe entsprechend benachrichtigt und eingewiesen. Mike Fossum widmete etwas Zeit der Technologiedemonstration PACE (Preliminary Advanced Colloids Experiment). PACE bereitet das weiterführende Experiment ACE ( Advanced Colloid Experiment) im LMM (Light Microscopy Module) des Destiny-Moduls vor. Mit PACE wird bestimmt, inwieweit Vibrationen im Modul Einfluss auf die Vergrößerungsfähigkeit von hochauflösenden Fotos des LMM&#8217;s haben und damit die zu verwendende Partikelgröße beim ACE festzulegen ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102011170601_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102011170601_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Mike Fossum überwacht R2 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Woche erfolgte die zweite Aktivierung von Robonaut 2, nachdem diese im September abgesagt werden musste. Mike Fossum und Satoshi Furukawa befreiten den menschenähnlichen Roboter, in Kurzform auch R2 genannt, aus seiner Stauposition im Destiny-Modul, befestigten ihn an seiner Halterung und stellten Strom und Datenverbindungen her. Jetzt konnte die Bodenmannschaft übernehmen. Sie starteten ein Programm zur Bewegung beider Arme und zur Aktivierung/Fokussierung der „Augen“, gemeint sind hier hochauflösende Kameras. Das Bewegen der Arme stand im Hauptinteresse der Programmierer, da hier eine Kalibrierung der Gelenksensoren in der Mikrogravitation erfolgen muss. Zum Einstellen dieser Gelenksensoren wurden mehrfach gleichbleibende Bewegungen durchgeführt, welche von Mike Fossum kontrolliert wurden. Zum Abschluss erfolgte der Befehl an die Arme die Stauposition einzunehmen. Die nachfolgende Demontage und Lagerung von R2 erfolgte durch zwei Besatzungsmitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satoshi Furukawa führte im japanischen Forschungsmodul Kibo eine Inspektion des Experiment-Racks KOBAIRO durch. Hier sollte er den Ingenieuren am Boden helfen, die Ursache eines Kurzschlusses vom April in dem Heizelement des Brennofens zu bestimmen. Dafür öffnete er die Frontabdeckung des Experimentalschrankes und fertigte Videoaufnahmen des Innenraums an. Weiterhin schoss er Fotos der Verbindungen am Heizelement. Es besteht die Vermutung, dass zwischen einem Heizungsflansch und einem Sicherungsdraht ein unbeabsichtigter Kontakt besteht. Zur Forschung enthält KOBAIRO einen Vakuumbrennofen mit drei Heizungsblöcken, deren Positionen und Temperaturen unabhängig voneinander gesteuert werden können. Verschiedene Temperaturprofile sollen zur Herstellung und Erforschung von qualitativ hochwertigen Kristallen genutzt werden. Zur Sicherstellung der geplanten Bahnanhebungen am 19. und 26. Oktober wurde zusätzlicher Treibstoff von Sarja-Modul (FGB=Functional Cargo Block) zum Swesda-Modul (SM=Service Module) transferiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102011170601_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102011170601_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sergej Wolkow bei der Wartung des Laufbandes TVIS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im russischen Stationsteil hatte Sergej Wolkow, zeitweise unterstützt von Satoshi Furukawa, alle Hände voll zu tun. Alleine musste er hier die Systeme und Experimente betreuen. Er aktivierte den Sauerstoffgenerator Elektron-VM, zuerst die Speichervolumen-Kompression durchführend und anschließend die Außentemperatur der Reinigungseinheit für 10 Minuten überwachend. Weiter führte er etliche Wartungsarbeiten im russischen Segment, wie zum Beispiel die des SOZh-Systems (Lebenserhaltung und Umweltkontrolle), durch. Kurz vor der Nachtruhe, verbrachte Sergej Wolkow etwas Zeit mit dem russischen SONOCARD-Experiment, dass physiologische Funktionen eines Besatzungsmitgliedes während des Schlafes ohne direkten Kontakt auf der Haut registriert. Für seine 5. Experiment-Sitzung legte er ein Sporthemd mit entsprechenden Sensoren und eine Gerätetasche zur Erfassung der Daten an. Diese werden auf der Erde ausgewertet und könnten als Basis dienen, die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers bei Langzeitflügen zu bewerten und vorauszusagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende dieser Woche verwendete ISS-Kommandant Mike Fossum einen Teil seiner Zeit zur Behebung eines Problems mit dem Satellitenkommunikationssystem. Dafür installierte er für die japanischen Kontrolleure im Missionszentrum am Tsukuba Space Center in Japan ein Überbrückungskabel im Kibo-Labormodul. Damit wurde wieder die vollständige Verbindung zu den System-, Wissenschafts- und Videodaten im Modul hergestellt. Erneut ersetzte und konfigurierte er Ausrüstung im Experimentalschrank für Verbrennungsexperimente (CIR = Combustion Integrated Rack), einer Vorrichtung zur Erforschung von Verbrennungsvorgängen in der Schwerelosigkeit. Es ist damit möglich, flüssige, tröpfchen- oder gasförmige Kraftstoffe zu verbrennen und die Abgase wissenschaftlich auszuwerten. Zusätzlich kann in der Verbrennungskammer ein fast vollständiges Vakuum oder ein Überdruck für den Versuchsablauf erzeugt werden. Der Nutzen dieses Experimentes soll der Feuersicherheit in Raumfahrzeugen und der Optimierung von Kraftstoffen auf der Erde zu Gute kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 12.10.2011:385,9 km bei einem Höhenverlust von rund 127 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>19. Oktober, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>26. Oktober, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>29. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS</li><li>02. November, Progress-M 13M erreicht die ISS</li><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10070.msg201811#msg201811" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 29 seit dem 6. Oktober</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Erster Außenbordeinsatz erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-erster-aussenbordeinsatz-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 21:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Feustel und Greg Chamitoff verließen für 6 Stunden und 19 Minuten die Internationale Raumstation und absolvierten eine Vielzahl von Aufgaben. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Die Crew der Endeavour wurde für ihren fünften Flugtag um 04:30 Uhr MESZ mit dem Lied „We All Do What We Can Do“ geweckt. Das Lied wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Andrew Feustel und Greg Chamitoff verließen für 6 Stunden und 19 Minuten die Internationale Raumstation und absolvierten eine Vielzahl von Aufgaben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Arbeiten in der Ladebucht 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew der Endeavour wurde für ihren fünften Flugtag um 04:30 Uhr MESZ mit dem Lied „We All Do What We Can Do“ geweckt. Das Lied wurde von Dan Keenan, einem Ingenieur der am Hitzeschild des Orbiters arbeitet, und Kenny McLaughlin, der an der Startrampe des Space Shuttles tätig ist, geschrieben und dem Missionsspezialisten Mike Fincke gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt nach der Morgenroutine begann die Besatzung damit, Andrew Feustel und Greg Chamitoff auf den bevorstehenden Einsatz vorzubereiten. Shuttlekommandant Mark Kelly assistierte den beiden Astronauten dabei, ihre Anzüge und Ausrüstung anzulegen. Um 09:10 begann offiziell der erste von ingesamt vier Außenbordeinsätzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich die beiden Astronauten zum Express Logistics Carrier 2 (ELC-2), um dort zwei Materialexperimente, MISSE 7A und MISSE 7B, zu entfernen und diese in der Ladebucht des Space Shuttle zu verstauen. Dort werden sie zur Erde zurückkehren und von Wissenschaftlern ausgewertet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Leitungsarbeiten an der Trägerstruktur 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Andrew Feustels nächste Aufgabe führte ihn erneut zu ELC-2. Dort installierte er das neue Materialexperiment MISSE 8. Chamitoff installierte derweil ein neues Licht an einem der CETA-Karren. Da er bei der Installation ein wenig Probleme hatte und Hilfe von Feustel benötigte, entschied man sich am Boden die Installation von Schutzabdeckungen am Steuerbord Solar Alpha Rotary Joint (SARJ), die nach dem normalen Zeitplan von Greg Chamitoff angebracht werden sollten, von Andrew Feustel ausführen zu lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Arbeiten am SARJ durchgeführt wurden, begab sich Chamitoff zur Luftschleuse Quest, füllte seinen Sauerstoffvorrat wieder auf und traf sich anschließend mit Feustel am P3-Trägersegment der Raumstation. Dort installierten die beiden eine Überbrückung am Ammoniaksystem der Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Astronauten bewegten sich dann zum amerikanischen Labor, um dort eine Antenne zu installieren. Allerdings fiel zu diesem Zeitpunkt der Sensor zur Kohlendioxidmessung in Greg Chamitoff Raumanzug aus. Nach den geltenden Flugregeln muss damit die Dauer des Außenbordeinsatzes verkürzt werden, um sicherzustellen, dass kein Risiko für den Astronauten besteht, eine Kohlendioxidvergiftung zu erleiden. Das Team entschied sich daher, die Installation der Antenne auf einen kommenden Einsatz zu verschieben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die verbliebene Schadstelle 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Aufgabe des Tages trennte die beiden Astronauten, um verschiedenste Verbindungen an den P3/P4- und P1/P2-Trägersegmenten zu schließen. Anschließend begaben sich die beiden Astronauten wieder in die Luftschleuse Quest und beendeten um 15:29 Uhr MESZ den Einsatz. Es war der 156. Außenbordeinsatz zum Aufbau der Raumstation. Für Andrew Feustel war es der vierte Einsatz seiner Karriere, während Greg Chamitoff seine Premiere feierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschied sich derweil das Mission Management Team für eine detaillierte Inspektion einer Schadstelle an der Unterseite des Orbiters. Dies soll dem Damage Assessment Team (DAT) am Boden ein besseres Bild von der Beschädigung ermöglichen. Dem Team geht es vor allem darum, ein dreidimensionales Bild zu bekommen, um so besser mit den zur Verfügung stehenden Computermodellen mögliche Szenarien beim Wiedereintritt simulieren zu können. Die detaillierte Inspektion wird morgen mithilfe des Orbiter Boom Sensor System durchgeführt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_4.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die detailiierte Inspektion im Überblick 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem entschieden die Manager nach eingehender Rücksprache mit ihren russischen Kollegen die Möglichkeit, mithilfe der Sojus-Kapsel Fotos von der Raumstation zu machen, wahrzunehmen. Der Plan sieht vor, dass sich die Kapsel nach dem Abdocken in eine Warteposition begibt. Von dort aus wird dann der italienische Astronaut Paolo Nespoli Fotos der Raumstation anfertigen. Um ein möglichst komplettes Bild der Station zu bekommen, wird man die Station um 130 Grad drehen und erhält so eine Seitenansicht der Station. Die Besatzung der Sojus beginnt dann anschließend ganz normal mit ihren Vorbereitungen für die Landung in Kasachstan. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 340 Kilometern. Die Besatzung soll um 03:26 Uhr MESZ geweckt werden. Auf dem Zeitplan steht unter anderem die detaillierte Inspektion des Hitzeschildes der Endeavour. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MLM Naúka</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mlm-nauka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst das Ersatzmodul von Sarja soll nun das MLM Naúka das größte russische Labor der ISS werden. Zurzeit noch im Bau, soll es das (bisher) letzte Teil der ISS werden. Autor: Daniel Maurat Das MLM (russ. МЛМ / Многофункциональный лабораторный модуль; Mnogozelewoi Laboratornui Modul für Vielzwecklabormodul) Naúka (russ. Нау́ка für Wissenschaft) ist ein Labormodul der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einst das Ersatzmodul von <em>Sarja</em> soll nun das MLM <em>Naúka</em> das größte russische Labor der ISS werden. Zurzeit noch im Bau, soll es das (bisher) letzte Teil der ISS werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MLM (russ. МЛМ / Многофункциональный лабораторный модуль; Mnogozelewoi Laboratornui Modul für Vielzwecklabormodul) <em>Naúka</em> (russ. Нау́ка für Wissenschaft) ist ein Labormodul der Internationalen Raumstation ISS. Es wurde zwar für den Fall gebaut, dass der Start des Moduls <em>Sarja</em> fehlschlägt, nach dem erfolgreichen Start wurde es aber umgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mlm.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mlm.jpg" alt="" width="257" height="268"/></a><figcaption>Eine Computeranimation von <em>Naúka</em>, noch am alten Kopplungspunkt bei <em>Sarja</em>.<br>(Bild: Roskosmos)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 13,0 Meter<br>Breite: 4,1 Meter<br>Masse: 20,3 Tonnen<br>Start: März 2012 (geplant)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von <em>Naúka</em> begann, als die NASA das russische Konstruktionsbüro GKNPZ Chrunitschew beauftragte, das FGB <em>Sarja</em> zu bauen. Für den Fall, dass der Start, der <em>Sarja</em> ins All bringen sollte, fehlgeschlagen wäre, hatte man ein Ersatzmodul, das FGB 2, gebaut. Aber der Start von <em>Sarja</em> gelang, und das zu 70% fertiggestellte FGB 2 wurde zunächst eingelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 2004 beschloss die russische Weltraumagentur Roskosmos, ein Forschungsmodul für den russischen Teil der ISS zu bauen. Um Kosten zu sparen, entschied man sich, das alte FGB 2 umzubauen und es in ein Forschungsmodul zu verwandeln. Der Auftrag wurde zwar 2006 an RKK Energija vergeben, doch ist Chrunitschew weiter maßgeblich am Bau des Moduls beteiligt. Zunächst plante man, <em>Naúka</em> an sein Zwillingsmodul <em>Sarja</em> zu koppeln, doch man entschied sich dann für eine Kopplung mit dem Modul <em>Swesda</em>, bei der das Modul <em>Pirs</em> ersetzt wird. Dafür musste man den Kopplungsstutzen austauschen (dazu beim Aufbau mehr). Zur Zeit (Stand Ende 2010) ist das Modul in der Endfertigung und soll dann gegen Ende 2011 nach Baikonur gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Nauka</em> ist ein Zwilling von <em>Sarja</em>, nur mit anderer Ausstattung. Im Grunde ist es ein zylindrisches Modul aus Aluminium. Am Kopfende des Moduls ist eine kugelfürmige Zwischensektion untergebracht, die über einen passiven, zur Erde zeigenden (Nadir), Andockstutzen des Typs SSWP G4000 für <em>Sojus</em>-Kapseln und <em>Progress</em>-Frachter. Darüber hinaus soll an dieser kugelförmigen Sektion eine kleine Schleuse für Außenexperimente angebracht werden. Diese Schleuse ist etwa 1,5 Meter lang und befindet sich am Heckende der Kugel. Am Zenitende von <em>Naúka</em>, gegenüber der kugelförmigen Kopplungssektion, befindet sich ein Konus, der im aktiven Ankopplungsstutzen vom Typ SSWP-M 8000 mündet. Mit dem wird <em>Nauka</em> es mit <em>Swesda</em> Nadir verbunden. Zunächst wollte man <em>Nauka</em> an <em>Sarja</em> Nadir ankoppeln lassen und hatte dafür einen aktiven SSWP G4000-Kopplungsstutzen montiert, nach der Entscheidung, das Modul an <em>Swesda</em> anzukoppeln, wurde der Kopplungsstutzen ausgetauscht. An der Außenhaut befindet sich ein Paar 10,7 Meter lange und 3,3 Meter breite Solarzellenflächen, die das Modul mit Energie versorgen. Da es autonom an die ISS koppelt, besitzt es ein Lageregelungssystem mit 36 Lageregelungstriebwerken, die von 16 Kugeltanks gespeist werden. In ihnen wird sowohl Stickstoff für die Lageregelung als auch Sauerstoff und Stickstoff für die Bordatmosphäre gelagert. Auch ist an der Außenhaut ein großer Radiator angebracht, der Abwärme aus der Station in den Weltraum abgibt. Einen derartigen Radiator hat das Schwestermodul <em>Sarja</em> nicht. Neben der Schleuse ist der Radiator einer der herausragendsten Unterschiede zwischen den beiden Modulen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren befinden sich verschiedene Experimente sowie eine dritte Schlafgelegenheit im russischen Teil der ISS (die anderen beiden sind in <em>Swesda</em>), Toilette und eine Waschanlage für die Kosmonauten. Auch gibt es hier eine Steuerungseinrichtung für den europäischen Roboterarm <em>ERA</em>, der zusammen mit <em>Naúka</em> gestartet wird. Darüber hinaus befinden sich im Modul Treibstoffpumpen und Leitungen, die Nachschub aus <em>Progress</em>-Frachtern in die Lagertanks der Station transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Teile von <em>Naúka</em> gelangten mit dem Space Shuttle <em>Atlantis</em> an der Außenhaut des Moduls <em>Rasswjet</em> ins All. Bei diesem Flug wurden der Radiator, die Luftschleuse und Ersatzteile des Roboterarms <em>ERA</em> transportiert. Dies wurde schon so früh gemacht, da diese Teile aus Masse- und Abmessungsgründen nicht mit dem Modul gemeinsam gestartet werden konnten. Sie würden schlichtweg nicht unter die Nutzlastverkleidung passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Moduls wird laut Roskosmos (Stand Ende 2010) im März 2012 auf einer Trägerrakete vom Typ <em>Proton M</em> stattfinden. Diese wird <em>Naúka</em> auf eine Umlaufbahn bringen, die in etwa der der ISS entspricht. Nach einigen Tagen wird <em>Naúka</em> schließlich an <em>Swesda</em> Nadir ankoppeln. Nach der Kopplung werden sowohl Schleuse als auch Radiator am Modul befestigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-3R (Start der <em>Proton</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Sarja</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/swesda/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Swesda</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/pirs/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Pirs</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mim-1-rasswjet/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Rasswjet</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/era/" data-wpel-link="internal">European Robotic Arm (<em>ERA</em>)</a></li></ul>
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		<title>Kibo</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kibo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 22:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der japanische Beitrag zur ISS: Das Labormodul JEM Kibo ist das Zentrum für die Forschungen der Japaner. Mit Kibo können sowohl Experimente im Inneren als auch im offenen Weltraum durchgeführt werden. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Maße Länge: 20,5 Meter Breite: 4,4 Meter Höhe: 8,6 Meter Masse: 24,1 t Start: 11.3.2008, 31.5.2008, 15.7.2009 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist der japanische Beitrag zur ISS: Das Labormodul JEM <em>Kibo</em> ist das Zentrum für die Forschungen der Japaner. Mit <em>Kibo</em> können sowohl Experimente im Inneren als auch im offenen Weltraum durchgeführt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<figure class="wp-block-table alignleft is-style-regular"><table><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>20,5 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>4,4 Meter</td></tr><tr><td>Höhe:</td><td>8,6 Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>24,1 t</td></tr><tr><td>Start:</td><td>11.3.2008, 31.5.2008, 15.7.2009</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das japanische Labormodul JEM (Japanese Experiment Module für Japanisches Experimentemodul) <em>Kibo</em> (japanisch für Hoffnung) hat, im Gegensatz zu den anderen Labormodulen, eine eigene Schleuse und eine eigene Außenplattform, an der eine Reihe von Experimenten angebracht und zur Untersuchung in das Modul transportiert werden kann. Zudem besitzt es ein eigenes Lagermodul für Experimente und Nachschub.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Kibo</em> begann in den 1980ern mit der geplanten US-Raumstation <em>Freedom</em>, als neben ESA und der kanadischen CSA auch Japan in Form der ehemaligen NASDA (heute JAXA) eingeladen wurde, am Programm teilzunehmen. Dabei war schon die heutige Konfiguration aus Hauptmodul, Lagermodul und Außenplattform vorgesehen. Auch nachdem Russland in das Programm einstieg und die Station offizielle zur ISS wurde, blieb Kibo in der Planung erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kibo</em> wurde im Tsukuba Space Center in der Nähe von Tokio gebaut. Von dort aus wurden die einzelnen Elemente entweder per Flugzeug oder per Schiff in das Kennedy Space Center gebracht, wo sie in der Space Station Processing Facility auf den Start vorbereitet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kibo</em> besteht aus drei Hauptelementen:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/kibo.jpg" alt="" width="619" height="411"/><figcaption>Kibo nach der weitgehenden Fertigstellung. Einige Experimentandockpunkte sind noch unbesetzt.</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li>Das <em>Pressurized Module</em> (PM für unter Druck stehendes Modul) ist das Hauptmodul von <em>Kibo</em>. Es ist eine Röhre aus Aluminium, misst 11,2 Meter in der Länge, hat einen Durchmesser von 4,4 Meter, wiegt etwa 15,9 Tonnen und ist das größte Modul des US-basierten Teils der ISS. Es besitzt einen passiven, von <em>Harmony</em> besetzten <em>Common Berthing Mechanism</em> CBM und einen aktiven CBM in Richtung Zenit (oben) am Stirnende, wo das ELM angekoppelt ist. Das Modul besitzt am Stirnende auch einen speziellen Kopplungsmechanismus, an dem die Außenplattform angebracht ist. Über diesem Kopplungsadapter befindet eine Schleuse, über die Experimente auf die Außenplattform und zurück in das Modul gelangen. Zusätzlich zur Schleuse verfügt das PM über einen eigenen Roboterarm, den <em>JEM-RMS</em> (JEM Remote Manipulator System für JEM Ferngesteuertes Manipulatorsystem), mit dem die Experimente an ihren Platz gebracht werden. Er befindet sich in der Nähe der Schleuse. Der Roboterarm besteht aus zwei Teilen: dem längeren Main Arm (engl. für Hauptarm) und dem kleineren Small Fine Arm (SFA für kleiner, feiner Arm). Der Hauptarm ist 9,9 Meter lang, wiegt sieben Tonnen, besitzt sechs Gelenke und lässt sich von einer Konsole an der Schleuse des PM aus steueren. Hier gibt es auch zwei Fenster, damit der bedienende Raumfahrer den Arm sehen kann. Der SFA ist nur 2,2 Meter lang, hat ebenso wie der Hauptarm, sechs Gelenke und kann gegebenenfalls am Hauptarm angebracht werden. Er kann präzise Arbeiten ausführen, wie das Öffnen eines Experimentes. Dadurch können aufwändige Außenbordarbeiten eingespart werden. Im Inneren ist Platz für 23 Rack, wovon elf mit Einheiten besetzt sind, welche die Systeme in <em>Kibo</em> steuern. Die restlichen zwölf Plätze können für Experimente genutzt werden.</li><li>Das <em>Experiment Logistics Module- Pressurized Section</em> (ELM-PS für Experimenten-Lagermodul &#8211; unter Druck stehende Sektion), auch ein Zylinder aus Aluminium mit einer Länge von 4,2 Meterm, einem Durchmesser von 4,4 Meter und einer Masse von 4,2 Tonnen, ist ein kleineres Modul, das am PM angekoppelt ist. Es besitzt einen passiven CBM am Nadir-Ende, mit dem es mit dem PM verbunden ist und einen spezeillen Kopplungsmechanismus, der sogenannten <em>Exposed Facility Unit</em> (EFU für Außenlagereinheit) für die Außenplattform. Dieser ist nötig, weil hier machmal Experimente oder Paletten, die Experimente transportieren, zwischengelagert werden müssen. Zudem ist das Modul eigentlich darauf ausgerichtet, ähnlich den <em>MPLM</em>s regelmäßig zur Erde zurückgebracht zu werden, wo es mit neuen Gütern beladen werden sollte. Dazu wäre allerdings ein Transport durch einen Space Shuttle erfordelich, was allerdings entfällt. Im Inneren des ELM-PS ist Platz für acht Racks, die vor allem zur Lagerung von Experimenten und Nachschub für <em>Kibo</em> dienen.</li><li>Die <em>Exposed Facility</em> (EF für Außenanlage) ist, wie der Name schon sagt, die Außenplattform von <em>Kibo</em>, auf der Experimente im Vakuum des Weltraums durchgeführt werden können. Die EF ist 5,6 Meter lang, 5,0 Meter breit, 4,0 Meter hoch und wiegt 4,1 Tonnen. Es hat zwölf spezielle Ankopplungspunkte, ein EFBM (Exposed Facility Berthing Mechanism für Außenanlage-Kopplungsmechanismus), mit dem das EF mit dem PM verbunden ist, sowie elf EFUs, eines für die Lagerung von Paletten mit neuen Expeimenten und deren Bestandteilen sowie zehn für verschiedene Experimente. Dazu zählen beispielsweise die Messung kosmischer Strahlung, die Beobachtung der Erdatmosphäre und der Ozeane, die Erprobung neuer Kommunikationstechniken und vieles mehr. Diese Experimente sind entweder in speziellen sogenannten <em>EF-Equipment Exchange Units</em> (EF-EEU für EF-Equitment Auswechseleinheiten) untergebracht oder direkt auf der EF befestigt. Als Ankopplungssytem besitzen sie eine <em>Payload Interface Unit</em> (PIU für Nutzlast-Verbindungseinheit), das Gegenstück zur EFU. An diesen werden sie angebracht und mit Energie und ggf. Flüssigkeit zur Kühlung versorgt. Sie können auch umgesetzt und ausgetauscht werden. Auf dem EF selbst gibt es Platz für bis zu zwölf Experimente und Ersatzteile für das EF, wobei ein Platz durch die Lagerungseinheit des Small Fine Arm besetzt ist. Ein Teil des EF ist auch das ELM-ES (ELM Exposed Section für ELM Außensektion), einer Art Palette, auf der EF-EEUs gelagert und gestartet werden können. Das ELM-ES kann entweder mit einem Shuttle oder einem japanschen <em>HTV</em> gestartet werden und dann entweder an einen EFU am Logistikmodul ELM-ES oder an der Außenplattform EF angebracht. Nachdem die Nutzlast verladen wurde, wird das ELM-ES entweder wieder in das Shuttle oder in einer speziellen Versoin es EP (Exposed Palett für Außenpalette) das <em>HTV</em> geladen. Das ELM-ES kann drei EF-EEUs aufnehmen, das EP zwei.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/jem_kibo.jpg" alt=""/><figcaption>Die Einzelmodule von Kibo mit Beschriftung<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kibo</em> wurde während dreier Shuttlemissionen installiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bei der Mission STS 123 des Space Shuttles <em>Endeavour</em>, die am 11. März 2008 startete, wurde das Logistikmodul ELM-PS zur ISS gebracht. Am 14. März wurde es vorübergehend an <em>Harmony</em>-Zenit angekoppelt. Die <em>Endeavour</em> kehrte am 27. März 2008 zur Erde zurück.</li><li>Bei der Mission STS 124 der <em>Discovery</em>, die am 31. Mai 2008 gestartet wurde, gelangte das Hauptmodul PM zur ISS. Es wurde am 3. Juni mit Hilfe des Stationsmanipulatorarms <em>SSRMS/Canadarm 2</em> an seinem Kopplungspunkt an <em>Harmony</em>-Backbord montiert. Danach wurde das ELM-PS von <em>Harmony</em>-Zenit zum zweiten Kopplungsstutzen des PM transportiert und dort angekoppelt. Nach Beendigung der Arbeiten landete die <em>Discovery</em> am 14. Juni.</li><li>Bei der Mission STS 127 der Raumfähre <em>Endeavour</em>, gestartet am 15. Juli 2009, wurde schließlich die Außenplattform EF und die Transportpalette ELM-ES zur ISS geliefert. Das EF wurde am 18. Juni an den Experimentalkoplex angedockt und die drei EE-EEUs vom Transportpanel ELM-ES abgeladen und an ihren Bestimmungsorten am EF angekoppelt. Die <em>Endeavour</em> kehrte am 31. Juli zur Erde zurück</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wurden und werden auch Experimente in Form von EF-EEUs mit japanischen <em>HTV</em>-Versorgern in den Orbit gebracht. Dies geschah zum ersten Mal, als <em>HTV 1</em> am 10. September 2009 vom <em>Tanegashima Space Center</em> in Japan startete. An der ISS angekoppelt, hiefte der <em>SSRMS/Canadarm 2</em> ein EP-Panel aus dem <em>HTV</em> und übergab es dem japanischen Manipulatorarm <em>JEM-RMS</em>. Dieser koppelte den EP zur Lagerung an der Außenplattform an und entnahm ihm anschließend die beiden EF-EEUs zur Ankopplung an die Außenplattform. Frachttransporter vom HTV-Typ werden mit Absfällen beladen und verglühen nach erfolgter Mission in dichten Schichten der Erdatmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kib%C5%8D" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel in Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/japanese-experiment-module-kibo/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Kibo</em> auf der NASA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="https://iss.jaxa.jp/en/kibo/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Kibo</em> auf der JAXA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="https://iss.jaxa.jp/kibo/library/fact/data/kibo-handbook_en.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Datenblatt zu <em>Kibo</em> auf der JAXA-Homepage</a> (engl.)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussion</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hauptthema zur Internationalen Raumstation</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3739.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema zu <em>Kibo</em></a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Vielfältige Arbeiten auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vielfaeltige-arbeiten-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 12:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umbauarbeiten, eine Bahnanhebung und vorbereitende Tätigkeiten für die nächsten russischen Weltraumausstiege standen auf dem Plan. Weiter werden in den nächsten Wochen zwei Raumfahrzeuge an der ISS erwartet, für die Ankunft von Progress-M 08M und das Space-Shuttle Discovery gab es einige Vorbereitungen. Der russische Transporter Progress-M 05M wird in der nächsten Woche die Station verlassen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Umbauarbeiten, eine Bahnanhebung und vorbereitende Tätigkeiten für die nächsten russischen Weltraumausstiege standen auf dem Plan. Weiter werden in den nächsten Wochen zwei Raumfahrzeuge an der ISS erwartet, für die Ankunft von Progress-M 08M und das Space-Shuttle Discovery gab es einige Vorbereitungen. Der russische Transporter Progress-M 05M wird in der nächsten Woche die Station verlassen und neue Forschungsaktivitäten liefen an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010140810_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010140810_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Der Gefrierschrank MELFI 2 wird in Destiny umgesetzt 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn dieser Woche wurde der für Laborzwecke geeignete Gefrierschrank MELFI 2 (Minus Eighty Laboratory Freezer) im Labormodul Destiny umgesetzt. Er wurde von seiner jetzigen Position S2 nach S1 verschoben und erneut an den Kühlkreislauf angeschlossen. Nötig wurde dies, da im Wochenverlauf die Handschuhbox MSG (Microgravity Science Glovebox) aus dem Labormodul Columbus nach Destiny gebracht und an der Position S2 eingebaut wurde. Der in der letzten Woche installierte neue Sabatier-Reaktor zur Wassererzeugung wurde mehreren Testläufen unterzogen. Bei einem ersten fünfstündigen Probelauf konnte bereits ein Liter Wasser gewonnen werden. Ziel ist es, zukünftig 2.000 Liter pro Jahr zu erzeugen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag, dem 20. Oktober, gab es ab 21:41 Uhr MESZ ein weiteres Bahnanhebungsmanöver. Dabei wurden die acht Manövriertriebwerke von Progress-M 07M eingesetzt, um die ISS um 890 Meter auf eine durchschnittliche Umlaufbahn von 353,3 km Höhe anzuheben. Die berechnete Brenndauer betrug 3 Minuten und 49 Sekunden und die Geschwindigkeit der ISS erhöhte sich mit dem Manöver um 0,55 Meter pro Sekunde. Das Bahnanhebungsmanöver, auch Reboost genannt, optimiert die Umlaufbahn für das ankommende Frachtraumschiff Progress-M 08M und die Space-Shuttle-Mission STS 133 im November. Ein weiterer Reboost soll am 18. November erfolgen, in Vorbereitung auf die Landung von Sojus-TMA 19. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den russischen Weltraumausstieg 26 im November führte Fjodor Jurtschichin einige Vorbereitungen durch. Um die Software der russischen Orlan-MK-Raumanzüge mit den Nummern 4 bis 6 auf dem neusten Stand zu halten, wurde eine überarbeitete Version installiertr. Es sollen auch wieder die amerikanischen Videosysteme an den Helmen der Orlans zum Einsatz kommen. Dafür wurden von russischer Seite verschiedene Distanzstücke entwickelt, um die US-Kameras und Lampen montieren zu können. Fjodor Jurtschichin, unterstützt von Scott Kelly, testete den Anbau des U.S. EHIP (EMU Helmet Interchangeable Portable) genannten Videosystems, welches aus dem US-Segment herübergeschafft wurde. Die russischen Anzüge sind zur Zeit im Schleusenmodul Pirs und dem Docking- und Forschungsmodul Rasswjet gestaut. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010140810_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010140810_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dextre wurde am Labormodul Destiny befestigt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Ankunft von Progress-M 08M am 30. Oktober testeten Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka das TORU-Andockkontrollsystem im Swesda-Modul. TORU ermöglicht es, den Anflug von Progress zu verfolgen und bei Problemen mit dessen automatischem KURS-Annäherungssystem per Handsteuerung anzudocken. Das Frachtraumschiff soll am 27. Oktober in Baikonur starten. Es wird 2,5 Tonnen Versorgungsmaterial transportieren und ist damit ein wichtiges Element zum Unterhalt der Internationalen Raumstation. Die Zeit von Progress-M 05M an der ISS neigt sich, nach nun fast fünf Monaten, seinem Ende entgegen. Der Transporter wird am kommenden Montag, dem 25. Oktober, um 16:25 Uhr MESZ mit Müll und nicht mehr benötigten Gegenständen beladen von der Station ablegen. Seine Luken wurden mittlerweile geschlossen und die Dichtigkeitstests erfolgreich durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Ankunft von STS 133 Discovery wurde Anfang dieser Woche die kanadische „Roboterhand“ Dextre umgesetzt. Die Bodenmannschaft befestigte diese Erweiterung des Stationsarmes Canadarm2 auf einen Kopplungspunkt mit Strom- und Datenverbindung am Labormodul Destiny. Der Stationsarm wurde im Anschluss an einen Haltepunkt am Harmony-Modul bewegt und dort angekoppelt. Den Mobilen Transporter (MT) ließen die Techniker am Boden, auf dem Schienensystem der Gitterstruktur zu einem neuen Arbeitsplatz fahren. Damit sind die Vorbereitungen außerhalb der Station für die Arbeiten während STS 133 abgeschlossen. Zur besseren Überwachung der Robotikarbeiten im nächsten Monat wurden einige zusätzliche Kabel an den beiden Steuerkonsolen des Stationsarms (RWS DCP = Robotics Workstation Display &amp; Control Panel) im Labormodul Destiny und in Cupola verlegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die amerikanischen Stationsmitglieder führten in dieser Woche mehrere Abstimmungskonferenzen zu STS 133 mit der Shuttle-Mannschaft und der Bodenstation durch. Dabei wurde der Frachttransfer während der Dockingphase und die beiden anstehenden US-Weltraumausstiege besprochen. Weiterhin wurden die auf der Station befindlichen amerikanischen Raumanzüge gewartet, die Batterien geladen und CO<sub>2</sub>-Filter ausgewechselt. Im Schleusenmodul Quest ist die Sichtung und Vorbereitung der Ausrüstungsgegenstände und Außenbordwerkzeuge für die kommenden Ausstiege der Shuttle-Besatzung fortgesetzt worden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010140810_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010140810_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Shannon Walker arbeitet in Kibo an HydroTropi 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Shannon Walker widmete sich in dieser Woche täglich einem neuen Experiment im japanischen Labormodul Kibo. Bei dem japanischen Botanik-Experiment mit der Bezeichnung HydroTropi sollen die Wurzeln und deren Wachstumsrichtung, hier bei einer Gurkenpflanze, in der Schwerelosigkeit erforscht werden. Die Ergebnisse dieser Forschungsreihe soll der Landwirtschaft auf der Erde zugute kommen, indem man besser versteht, wie das Pflanzenwachstum auf molekularer Ebene funktioniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka hatten ihre erste Teilnahme am Tipologi-Experiment. Hier geht es darum, das psycho-physikalische Befinden der Teilnehmer zu erforschen, unter Stress Handlungen auszuführen und zu kommunizieren. Per Elektroenzephalografie (EEG) werden Gehirnströme gemessen und aufgezeichnet. Auf der russischen Seite wurden die Experimente Pilot-M, Matroschka-R und Pille-MKS, auf amerikanischer Seite die Experimente und Forschungsreihen SLEEP, RST/Reaction Self Test, PASSAGES (JAXA) und 2D NANO Template (JAXA) betreut und durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 23.10.2010:</p>



<p class="wp-block-paragraph">353,1 km bei einem Höhenverlust von 97 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>25. Oktober, Ablegen von Progress-M 05M</li><li>30. Oktober, Ankunft von Progress-M 08M</li><li>03. November, Ankunft von STS-133 Discovery</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg161915#msg161915" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ISS Hauptthema ab dem 23. Oktober</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fehlersuche auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehlersuche-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 14:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
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		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem es am letzten Sonntag zu einer erfolgreichen Kopplung von Progress-M 06M gekommen war, hatte die Langzeitbesatzung 24 am Montag einen fast arbeitsfreien Tag. Am Dienstag begannen die sechs Raumfahrer mit ihren anstehenden Aufgaben. Es ging um die Fehlersuche bei einigen Systemen, Forschungsaufgaben, eine Notfallübung und Wartungstätigkeiten. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem es am letzten Sonntag zu einer erfolgreichen Kopplung von Progress-M 06M gekommen war, hatte die Langzeitbesatzung 24 am Montag einen fast arbeitsfreien Tag. Am Dienstag begannen die sechs Raumfahrer mit ihren anstehenden Aufgaben. Es ging um die Fehlersuche bei einigen Systemen, Forschungsaufgaben, eine Notfallübung und Wartungstätigkeiten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN, Roscosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-16-43778.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072010165719_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072010165719_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Skworzow an dem TORU-Andockkontrollsystem in Swesda 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Problemfälle werden zur Zeit auf der ISS und mit den Bodenstationen bearbeitet. Das TORU-Andockkontrollsystem wurde mit Hilfe der Bodenstation nochmals getestet, um die Fehlfunktion vom ersten Andockversuch der Progress letzten Freitag zu reproduzieren. Dies gelang allerdings nicht und die russischen Spezialisten analysieren das Problem weiter. Am Montag ist das amerikanische Sauerstoff-Erzeugungssystem OGA (Oxygen Generator Assembly) im Labormodul Destiny ausgefallen. Auch an diesem Problem wird gearbeitet, eine Gefährdung der Besatzung besteht nicht. Zur Verbesserung der Stationsatmosphäre wurden am 08. Juli die Sauerstoffvorräte des gekoppelten Raumfrachters Progress-M 06M angezapft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das amerikanische Sanitär- und Hygieneabteil (Waste and Hygiene Compartment) macht wieder Probleme. Ersatzteile zur Reparatur der Toilette sind auf der ISS vorhanden und somit begannen Doug Wheelock und Shannon Walker damit, die entsprechenden Teile zu reinigen oder auszutauschen. Nach dem Zusammenbau gelang es allerdings nicht gleich, die Funktion wiederherzustellen. Die Fehlerursache war am Donnerstag weiterhin unbekannt und die Besatzung nutzte die Toilette im russischen Teil der Station. Am gestrigen Tag tauschten Doug Wheelock und Shannon Walker die Seperator-Pumpe gegen ein Ersatzteil aus dem russischen Stationsteil. Nach diesem Umbau war die Toilette wieder funktionsfähig. An einer endgültigen Zusammenschaltung von dem Sanitär- und Hygieneabteil (WHC) und der Urin-Verarbeitungsanlage (Urine Processor Assembly) wird noch gearbeitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Fehlfunktion trat bei der Übertragung von Urin aus der Station zum BV1-Rodnik-Tank von Progress-M 06M auf. Eine Vorab-Dichtigkeitsprüfung mit Luft zeigte ein Leck im Bereich des leeren Progress-Tanks. Die Moskauer Bodenstation wird die Urinübertragung zu BV1 bis zum Abdocken des Raumfrachters verschieben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072010165719_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072010165719_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Skworzow installiert Teile des Plasma-Kristall-3-Plus-Experiments in Poisk 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Experimente laufen in den Labor-Modulen fast ohne das Zutun der Raumfahrer. Einige Forschungsaufgaben erfordern aber die aktive Betreuung durch sie. Alexander Skworzow und Michail Kornijenko widmeten etwas Zeit dem Experiment Plasma-Kristall 3 Plus, womit elektrisch aufgeladene Staubteilchen in der Raumumgebung erforscht werden. Shannon Walker kümmerte sich um die akustischen Dosimeter, welche von Kommandant Alexander Skworzow und den Flugingenieuren Michail Kornijenko und Tracy Caldwell-Dyson getragen werden sollen. Diese Dosimeter zeichnen einen ganzen Tag lang den Geräuschpegel auf, dem die drei Besatzungsmitglieder während dieses Zeitraumes ausgesetzt sind. Diese Aufzeichnung dient der Kontrolle und Sicherung des Geräuschpegels innerhalb vorgegebener Parameter an Bord der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fjodor Jurtschichin betreute inzwischen das russische Experiment RELAXATION, womit Strahlenmuster der Erdionosphäre beobachtet werden. Unter den vielen Wissenschaftstätigkeiten an Bord der Station arbeitete Shannon Walker mit dem VO2max-Experiment, einer Messung und Dokumentierung der Sauerstoffaufnahme eines Menschen vor, während und nach seinem Aufenthalt an Bord der Station. Verglichen und bewertet werden die Veränderungen in seiner aeroben Kapazität über einen längeren Zeitraum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Betrieb der Station hatte die sechsköpfige Besatzung etliche Wartungs- und Transportaufgaben zu erledigen. Kommandant Alexander Skworzow und Flugingenieur Michail Kornijenko entluden den Raumfrachter Progress-M 06M. Dabei werden alle transportierten Teile per BarCode-Scanner eingelesen und ihr Stauplatz in das stationseigene Inventar Management System (IMS) eingetragen. Die Inventar-Datei wird regelmäßig mit den drei Bodenstationen (Houston, Moskau, Baikonur) ausgetauscht und abgeglichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072010165719_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072010165719_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Doug Wheelock bei Reinigungsarbeiten im Destiny-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson führten die Wartung der Kohlendioxid-Filteranlage (CDRA) durch, einer Komponente des Lufterneuerungssystems, mit der der Stationsluft das Kohlendioxid entzogen wird. Reinigungsarbeiten wie zum Beispiel die Säuberung von Modulen mit dem Staubsauger, die feuchte Reinigung von Oberflächen und die Entstaubung von Lüftungsgittern gehören zum Alltag der Besatzung. In Vorbereitung auf die im August stattfindenden Außeneinsätze von Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson fanden einige Arbeiten an der Ausrüstung und den Raumanzügen im Schleusen-Modul Quest statt. Es wurde einiges an Ausrüstung verstaut, Schalter zurückgesetzt und die Kühlmittelleitungen der Raumanzüge, welche in einigen Wochen zum Einsatz kommen sollen, routinemäßig gespült. Zur Zeit wird auf amerikanischer Seite eine Streichung eines der beiden US-Raumausstiege diskutiert. Eine genaue Festlegung soll in den nächsten Tagen stattfinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen Tage begaben sich die Bordingenieure Shannon Walker und Tracy Caldwell-Dyson zur Arbeitsstation RWS (Robotic Workstation) in Cupola. Sie bewegten den Stationsarm Canadarm2 von der Halterung am Destiny-Modul zum mobilen Transportsystem (Mobile Base System) und befestigten ihn am Haltepunkt 3. Der mobile Transporter wurde anschließend zu einem neuen Arbeitsplatz bewegt, in Vorbereitung für Arbeiten mit der &#8222;Roboterhand&#8220; Dextre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter stand gestern die regelmäßig stattfindende Notfallübung für alle sechs Besatzungsmitglieder auf dem Plan. Diese Übung muss die Besatzung gemeinsam immer wieder absolvieren, um im Falle einer außergewöhnlichen Notlage schnell reagieren zu können. Der Besatzung stehen zwei Raumschiffe zur Verfügung, um im Ausnahmefällen schnell zur Erde zurückkehren zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 10.07.2010: 352,3 km bei einem Höhenverlust von 47 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Juli, ISS Bahnanhebung durch Progress-M 06M</li><li>27. Juli, russischer Weltraumausstieg Nr. 25 von Fjodor Jurtschichin und Michail Kornijenko </li><li>05. August, amerikanischer Weltraumausstieg Nr. 15 von Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg152739#msg152739" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab dem 08. Juli</a></li></ul>
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		<title>Außenaktivitäten auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aussenaktivitaeten-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 16:08:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Januar hält auch für die Besatzung innerhalb der Internationalen Raumstation einige Arbeiten an deren Äußerem bereit: Lagerplattform, Kopplungsmodul, Manipulatorerweiterung und Kopplungsadapter. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Zu Beginn des Jahres haben Jeffrey Williams, Soichi Noguchi und Timothy Creamer im Inneren der Station einen Manipulator zusammengebaut und für den Außeneinsatz vorbereitet, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Januar hält auch für die Besatzung innerhalb der Internationalen Raumstation einige Arbeiten an deren Äußerem bereit: Lagerplattform,  Kopplungsmodul, Manipulatorerweiterung und Kopplungsadapter.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13012010170859_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das Päckchen mit dem Small Fine Arm wird in eine Schleuse im japanischen Modul Kibo geschoben. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Jahres haben Jeffrey Williams, Soichi Noguchi und Timothy Creamer im Inneren der Station einen Manipulator zusammengebaut und für den Außeneinsatz vorbereitet, mit dem besonders feinfühlige Arbeiten vorgenommen werden können. Allerdings ist auch der Small Fine Arm nur vergleichsweise &#8222;fine&#8220;. Es wird demnächst durch eine im japanischen Labormodul Kibo befindliche Schleuse nach außen gebracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13012010170859_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
External Stowage Platform 3 auf Wanderschaft (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Januar wurde die externe Lagerplattform ESP 3 mittels Stationsmanipulator Canadarm2 vom oberen Teil des Gittersegments P3 auf der Backbordseite entfernt und auf dem mobilen Transporter zur Steuerbordseite gefahren. Hier wurde ESP 3 am nächsten Tag an der Unterseite des Gittersegments S3 installiert. Damit stehen später für Experimente je zwei Montagepunkte an der Ober- und an der Unterseite zur Verfügung. Die Lagerplattform trägt gegenwärtig eine Ersatzantenne, ein Pumpenmodul und verschiedene robotische Austauschkomponenten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Oleg Kotow und Maxim Surajew bereiten sich derweil auf ihren morgigen Ausstieg vor. Sie werden die Station durch das Schleusenmodul Pirs verlassen und am neuen Miniforschungsmodul Poisk ein optisches Ziel sowie eine Antenne anbringen, Kabel verbinden und einen Container mit biologischen Proben von der Außenhaut der Station bergen. Die Proben sind Teil des Experimentes Biorisk, bei dem die Auswirkungen der im erdnahen Raum auftretenden Strahlung auf biologische Organismen und Substanzen untersucht werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13012010170859_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die Orlan-M-Raumanzüge werden für einen Einsatz vorbereitet. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Januar sollen dann Jeffrey Williams und Maxim Surajew ihr Raumschiff besteigen, vom Heck der Station ablegen und wenige Minuten später an Poisk andocken. Damit testen sie nicht nur das neue Kopplungsaggregat sondern machen auch Platz für den nächsten Progress-Frachter, der am 3. Februar startet. Am 7. Februar soll ihm dann die Endeavour mit dem Modul Tranquility sowie der Beobachtungskuppel folgen. Für deren Inbetriebnahme sind drei Außenbordeinsätze geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Transferaktivität im Januar ist am 23. allerdings die Umsetzung des Kopplungsadapters PMA 3 vom Backbord-Kopplungsstutzen an Unity zum Zenit-Kopplungspunkt auf Harmony. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg131110#msg131110" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema (seit 8. Januar)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Shuttles weiter in Bewegung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttles-weiter-in-bewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 14:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Endeavour vom Startplatz 39B nach 39A gerollt wurde, macht sich die Atlanis auf dem Rücken einer speziellen Boeing 747 SCA (Shuttle Carrier Aircraft NASA-911) auf den Weg von der West- zur Ostküste der USA. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Gestern Nachmittag unserer Zeit wurde die Endeavour nebst Antriebskomponenten und Startplattform [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die Endeavour vom Startplatz 39B nach 39A gerollt wurde, macht sich die Atlanis auf dem Rücken einer speziellen Boeing 747 SCA (Shuttle Carrier Aircraft NASA-911) auf den Weg von der West- zur Ostküste der USA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062009161915_small_1.jpg" alt="NASA" width="405" height="321"/><figcaption>
Die Endeavour auf dem Weg zum Startplatz 39A. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern Nachmittag unserer Zeit wurde die Endeavour nebst Antriebskomponenten und Startplattform mit Hilfe eines Crawlers vom Startplatz 39B entfernt und zur Schwesterrampe 39A transportiert. Pad 39B ist bereits teilweise für zukünftige Ares-Starts umgebaut, Nutzlasten können hier nicht mehr ins Shuttle verfrachtet werden. Die Endeavour hatte hier nur für eine eventuell notwendige Rettungsmission für die Atlantis-Besatzung bereitgestanden. Mit der Atlantis war die fünfte und letzte Service-Mission am Hubble Space Telescope ausgeführt worden. Von dessen Bahn aus ist die Internationale Raumstation, die bei allen anderen Shuttle-Missionen der näheren Vergangenheit und der Zukunft als sicherer Hafen dienen kann, nicht erreichbar. Im Falle eines irreparabel beschädigten Hitzeschutzes oder einer anderen schweren Havarie wäre die Endeavour von Pad 39B aus gestartet, um die Besatzung zu übernehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wird die Raumfähre die Mission STS 127 ausführen, für die sie auch eingeplant ist. Die Nutzlast steht am Pad 39A schon bereit. Die Raumfähre soll mit siebenköpfiger Besatzung eine große und flexibel einsetzbare Außenplattform (Japanese Experiment Module &#8211; Exposed Facility) sowie eine Erweiterung für ein Logistikmodul (Japanese Experiment Logistics Module &#8211; Exposed Section) zur ISS bringen. Beide Teile gehören zum japanischen Laborkomplex. Außerdem befinden sich weitere Ausrüstungen und verschiedene experimentelle Nutzlasten an Bord. Zusätzlich wird der Japaner Koichi Wakata innerhalb der Stammbesatzung durch den US-Astronauten Timothy Kopra ersetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach 17 Uhr MESZ startete auch ein modifizierter Jumbo-Jet mit der Raumfähre Atlantis vom Landeort in Kalifornien zum Kennedy Space Center nach Florida. Die Überführung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen, da man das Flugzeug nachtanken muss. Nach dem Eintreffen bei Cape Canaveral will man noch untersuchen, ob der Ausfall einer Einheit zur Steuerung der Klappen und Ruder der Raumfähre beim Flug innerhalb der Atmosphäre beim Start der Atlantis evtl. auch für die Endeavour von Bedeutung sein könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3809.msg100723#msg100723" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-127-Vorbereitungs-Thread ab Beginn des Rollarounds</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5444.msg100845#msg100845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlantis-Thread ab heute morgen</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feuriger Start der Endeavour zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/feuriger-start-der-endeavour-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 19:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-123]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31273</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Endeavour startete am Dienstag noch bei Dunkelheit zur ISS, wo es die bisher längste Ausbaumission durchführen wird. An Bord sind neben der siebenköpfigen Crew der Roboterarm Dextre und der erste Teil des japanischen Labors Kibo. Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: NASA/Wikipedia. Um 2:28 Uhr Ortszeit (7:28 MEZ) zündeten am Dienstagmorgen die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle <i>Endeavour</i> startete am Dienstag noch bei Dunkelheit zur ISS, wo es die bisher längste Ausbaumission durchführen wird. An Bord sind neben der siebenköpfigen Crew der Roboterarm <i>Dextre</i> und der erste Teil des japanischen Labors <i>Kibo</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: NASA/Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032008201857_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032008201857_small_1.jpg" alt="NASA/Jerry Cannon, Rusty Backer" width="318" height="389"/></a><figcaption>
Die Endeavour hebt ab. 
<br>
(Bild: NASA/Jerry Cannon, Rusty Backer)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 2:28 Uhr Ortszeit (7:28 MEZ) zündeten am Dienstagmorgen die Triebwerke der <i>Endeavour</i> und erhellten die Nacht. Das Space Shuttle hob von der Startrampe ab und beschleunigte in die Erdumlaufbahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start begann die Mission <i>STS-123</i>, während der 2 weitere wichtige Teile zur Internationalen Raumstation (<i>ISS</i>) geliefert werden: das <i>Japanese Experiment Logistics Module-Pressurized Section (ELM-PS)</i> und der kanadische Roboterarm <i>Dextre</i>. <i>ELM-PS</i> ist der erste Teil des japanischen Moduls <i>Kibo</i>. Es ist 3,9 Meter lang, hat einen Durchmesser von 4,4 Metern und wird wie <i>Columbus</i> an <i>Harmony</i> angedockt. Die weiteren Teile von <i>Kibo</i> sollen von <i>STS-124</i> und <i>STS-127</i> gebracht werden. Bei <i>Dextre</i> handelt es sich um eine Erweiterung des bisherigen Roboterarms der <i>ISS</i>, <i>Canadarm 2</i>, mit der viel feinere Arbeiten durchgeführt werden können. 
<br>
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (12./13. März) wird die <i>Endeavour</i> an die <i>ISS</i> andocken. In den darauf folgenden Tagen beginnt ein dichtes Arbeitsprogramm, denn es sind fünf Weltraumausstiege (<i>EVA</i>s) geplant. Verläuft dabei alles weitgehend nach Plan, verlässt das Space Shuttle die Raumstation nach zwölf Tagen, um nach zwei weiteren Tagen zu landen. Mit insgesamt 16 Tagen Missionsdauer wäre <i>STS-123</i> somit die längste Space Shuttle-Mission zur <i>ISS</i>. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032008201857_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032008201857_small_2.jpg" alt="NASA/Jerry Cannon, Rusty Backer" width="314" height="210"/></a><figcaption>
Das Space Shuttle auf seinem Weg in die Umlaufbahn. 
<br>
(Bild: NASA/Jerry Cannon, Rusty Backer)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der <i>Endeavour</i> sind Kommandant Dominic Gorie, Pilot Gregory H. Johnson sowie die Missionsspezialisten Robert L. Behnken, Michael Foreman, Richard Linnehan, der Japaner Takao Doi und Garrett Reisman, der nach dem Abdocken auf der <i>ISS</i> bleiben wird. Der französische Spationaut Leopold Eyharts wird ebenfalls mit der <i>Endeavour</i> zur Erde zurückkehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links</strong>
<br>
<a href="https://www.raumfahrer.net/sts-123-statusreports/" data-wpel-link="internal">Tägliche Statusberichte</a></p>
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		<title>Endeavour für Start am 11. März freigegeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-fuer-start-am-11-maerz-freigegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 22:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führende NASA-Verantwortliche haben nach einer Sitzung am Kennedy Space Center den 11. März als Startdatum für die Raumfähre Endeavour bestätigt. Ein Beitrag von christianbewermeyer. Quelle: NASA. Nach dem sogenannten „Flight Readiness Review“ gaben Manager sowie Vertreter der beteiligten Auftragsfirmen dem Space Shuttle das offizielle „Go“ für den Start um 7:28 Uhr mitteleuropäischer Zeit. „Wir hatten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Führende NASA-Verantwortliche haben nach einer Sitzung am Kennedy Space Center den 11. März als Startdatum für die Raumfähre Endeavour bestätigt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von christianbewermeyer. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem sogenannten „Flight Readiness Review“ gaben Manager sowie Vertreter der beteiligten Auftragsfirmen dem Space Shuttle das offizielle „Go“ für den Start um 7:28 Uhr mitteleuropäischer Zeit. „Wir hatten während der letzten zwei Tage eine genaue Besprechung“, sagte der NASA-Raumfahrt-Leiter Bill Gerstenmaier. „Die Teams sind für den Start bereit“. 
<br>
Während der STS 123 genannten Mission sollen die Astronauten an Bord der Endeavour &#8211; Kommandant Dominic Gorie, Pilot Gregory Johnson sowie die Missionspezialisten Michael Foreman, Richard Linnehan, Robert Behnken und Takao Doi &#8211; den ersten Teil des japanischen Labormoduls „Kibo“ an der Internationalen Raumsation (ISS) anbringen. Außerdem soll mit der Endeavour Garrett Reisman, ein späteres Mitglied der ISS-Langzeitbesatzung in den Orbit fliegen.</p>



<p>Mit 16 Tagen wird die Flugdauer die längste für eine Mission zur ISS sein. In dieser Zeit sollen fünf Weltraumausstiege durchgeführt werden, bei denen unter anderem eine Methode zur Reparatur des wichtigen Hitzeschildes getestet werden soll. Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Endeavour am 27. März zur Erde zurückkehren.</p>
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		<title>Sauerstoffleck auf ISS lokalisiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sauerstoffleck-auf-iss-lokalisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2004 18:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Druckverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Druckproblem der ISS scheint gelöst zu sein. Ein kleines Loch in einem Modulschlauch war die Ursache für den Druckabfall. Ein Beitrag von Christian Ibetsberger. Quelle: Spaceflight Now. Der leichte Druckabfall auf der internationalen Raumstation ISS, der seit zwei Wochen der Mission Control und der ISS Crew, Michael Foale und Alexander Kaleri, ziemliches Kopfzerbrechen bereitete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Druckproblem der <i>ISS</i> scheint gelöst zu sein. Ein kleines Loch in einem Modulschlauch war die Ursache für den  Druckabfall.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Christian Ibetsberger. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12012004190437_small_1.jpg" alt="None" width="315" height="273"/><figcaption>
Michael Foale bei seinem täglichen Routinecheck.
<br>
Quelle:NASA
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der leichte Druckabfall auf der internationalen Raumstation <i>ISS</i>, der seit zwei Wochen der <i>Mission Control</i> und der <i>ISS</i> Crew, Michael Foale und Alexander Kaleri, ziemliches Kopfzerbrechen bereitete scheint nun gelöst.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuld war ein kleines Leck in einem Schlauch dessen Aufgabe war eine Scheibe im amerikanischen <i>U.S. Destiny</i> Labormodul klar zu halten. Michael Foale überprüfte heute diesen Schlauch mit einem hochsensiblen Audiosensor und konnte ein leises Zischgeräusch feststellen. Daraufhin wurde der Schlauch  entfernt und der Druck in der Raumstation normalisierte sich wieder. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es wundert mich, dass Alexander und ich dieses Problem nicht schon vor zwei Tagen entdeckten&#8220; so Michael Foale. Es werden aber weiterhin Messungen vorgenommen um sicher zugehen, dass das Problem behoben ist.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das seit Ende Dezember bekannte Druckproblem auf der <i>ISS</i> veranlasste die Crew die einzelnen Module und die Andockvorrichtungen zu überprüfen. Dies war bis vor Kurzen mit Schwierigkeiten verbunden denn solange alle wissenschaftlichen Geräte liefen konnte das Luftleck nicht lokalisiert werden.  Nun scheinen alle Probleme gelöst und die Crew kann ihren geplanten Tätigkeiten nachgehen.  Natürlich werden wir sie weiterhin über die Geschehnisse auf der internationalen Raumstation informieren.</p>
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		<title>SSUF-7</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssuf-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 05:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Infos zum SSUF7. Ein Beitrag von Michael Schumacher Nutzlast: CAM Nutzlastbeschreibung:Das CAM ist ein Labormodul, das der biologischen Gravitationsforschung gewidmet ist. Die beiden Hauptrichtungen der Forschungen sind zum einen grundlegende Untersuchungen und zum anderen angewandte Untersuchungen. Die grundlegende Frage ist, welche Rolle die Schwerkraft bei der Entwicklung eines Organismus von der Zellebene bis zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alle Infos zum SSUF7.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



<style>
.svgaligncenter {
    text-align: center;
}
</style>

<p class="svgaligncenter">
    <img decoding="async" class="style-svg-file" loading="eager" alt="" src="/wp-content/uploads/2021/11/1998-2010_800px.svg">
</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2006</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2007</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2008</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2009</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12a-1/" data-type="post" data-id="71881" data-wpel-link="internal">SSAF-12A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12s/" data-type="post" data-id="88826" data-wpel-link="internal">SSAF-12S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a/" data-type="post" data-id="88830" data-wpel-link="internal">SSAF-13A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a-1/" data-type="post" data-id="88832" data-wpel-link="internal">SSAF-13A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-15a/" data-type="post" data-id="88836" data-wpel-link="internal">SSAF-15A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10a/" data-type="post" data-id="71806" data-wpel-link="internal">SSAF-10A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3r/" data-type="post" data-id="71920" data-wpel-link="internal">SSAF-3R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-2/" data-type="post" data-id="88839" data-wpel-link="internal">SSULF-2</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1e/" data-type="post" data-id="88841" data-wpel-link="internal">SSAF-1E</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-3/" data-type="post" data-id="88843" data-wpel-link="internal">SSUF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j-a/" data-type="post" data-id="88845" data-wpel-link="internal">SSAF-1J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j/" data-type="post" data-id="71922" data-wpel-link="internal">SSAF-1J</a><br><a href="/space-station-h-2-transfer-vehicle-sshtv-1/" data-type="URL" data-wpel-link="internal">SSHTV-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-5/" data-type="post" data-id="88874" data-wpel-link="internal">SSUF-5</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-4-1/" data-type="post" data-id="88850" data-wpel-link="internal">SSUF-4.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2j-a/" data-type="post" data-id="88853" data-wpel-link="internal">SSAF-2J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-20a/" data-type="post" data-id="88855" data-wpel-link="internal">SSAF-20A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-17a/" data-type="post" data-id="88858" data-wpel-link="internal">SSAF-17A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-6/" data-type="post" data-id="88860" data-wpel-link="internal">SSUF-6</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-14a/" data-type="post" data-id="88862" data-wpel-link="internal">SSAF-14A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-7/" data-type="post" data-id="88864" data-wpel-link="internal">SSUF-7</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-3/" data-type="post" data-id="88866" data-wpel-link="internal">SSULF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-4/" data-type="post" data-id="88868" data-wpel-link="internal">SSULF-4</a><br><a href="/SSULF-5/" data-wpel-link="internal">SSULF-5</a></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> CAM</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Das CAM ist ein Labormodul, das der biologischen Gravitationsforschung gewidmet ist. Die beiden Hauptrichtungen der Forschungen sind zum einen grundlegende Untersuchungen und zum anderen angewandte Untersuchungen. Die grundlegende Frage ist, welche Rolle die Schwerkraft bei der Entwicklung eines Organismus von der Zellebene bis zu einem kompletten individuellen Organismus spielt. Die angewandten Forschungen im CAM befassen sich damit, welches Gravitationsniveau für die Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsfähigkeit von Menschen während Langzeitraumflügen, wie zum Beispiel zum Mars, erforderlich ist. Dies ist für die Entwicklung zukünftiger Raumfahrzeuge wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen der NASDA und der NASA wurde vereinbart, dass die NASDA den <em>Centrifuge Rotor</em> (CR) zusammen mit dem CAM als Gegenleistung für den Start des JEM an Bord eines <em>Space Shuttle</em> auf eigene Kosten bauen. Die Anforderungen werden von der NASA aufgestellt. Zusätzlich stellt die NASA die <em>Life Sciences Glovebox</em> (LSG), das <em>Habitat Holding Rack</em> (HHR) und andere Hardware bereit. Sobald sich die CAM mit ihren Komponenten in der Erdumlaufbahn befindet, wird sie als Teil des amerikanischen Segmentes angesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das CAM besitzt eine Länge von 8,8 Metern, einen Durchmesser von 4,4 Metern und eine Startmasse von 10,0 Tonnen. Es beherbergt 14 Schränke, von denen vier Experimenthardware aufnehmen werden und die verbleibenden zehn als Stauraum dienen. Im CAM befindet sich die <em>Centrifuge Facility</em> (CF), die einen Durchmesser von 2,5 Metern besitzt und sich im Endkegel des Moduls befindet. Der CR ist das Kernelement in einer langen Reihe von Hardware, die sich im CAM befindet, darunter eine LSG in einem Schrank, ein HHR in zwei Schränken und ein Tiefkühlschrank. Zusätzlich befinden sich dort passive Stausschränke, von denen einer für die biologische Gravitationsforschung vorgesehen ist und acht für alle anderen passiven Nutzlasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptmerkmal der CAM ist der 2,5 Meter im Durchmesser messende CR, der in der Lage ist, künstliche Schwerkraft vom 0,001- bis zum 2-fachen der Erdanziehungskraft zu erzeugen. Mit einer Masse von 1.875 Kilogramm ist es die bisher größte Zentrifuge, die im Weltraum geflogen ist. Die Zentrifuge kann Mikroorganismen, Pflanzen und kleine Tiere bis zu der Größe von Ratten aufnehmen. Bis zu acht Versuchseinheiten können zu einer bestimmten Zeit untergebracht werden. Die Zentrifuge erlaubt die Forschung an Proben über eine große Bandbreite von Gravitationsniveaus, was die unterschiedlichen Niveauschwellen für gewisse Phänomene aufdecken könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die großen Hürden beim Entwurf lagen darin, unterschiedliche Versorgungsgüter über einen rotierenden Anschluss zu transportieren und die Störungen durch Vibrationen und Schwingungen abzudämpfen, damit sie nicht den Rest der ISS beeinflussen können. Die <em>Slip Ring Technology</em> (SRT) wird bei der Arbeit des mechanischen Anschlusses, der den rotierenden und den statischen Teil des CR überbrückt, genutzt. Dieser Anschluss muss in der Lage sein, den rotierenden Teil des CR mit Luft, Flüssigkeiten und Strom zu versorgen und Video- und Datensignale vom CR zu empfangen. Die <em>Active Balancing Technology</em> (ABT) wird angewandt, um ein stabiles Rotationsprofil zu gewährleisten, wenn die Proben mit den verschiedenen Versuchseinheiten nervöse Schwingungen verursachen. Zudem verwendet der CR die <em>Precision Vibration Isolation Technology</em> (PVIT), damit der Betrieb des CR nicht die gesamte Mikrogravitationsumgebung der ISS stört. Insgesamt besitzt der CR die Fähigkeit, die Zentrifugalbeschleunigung innerhalb des 0,01-fachen der Erdanziehungskraft einer gewünschten Beschleunigung zu kontrollieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die LSG stellt eine abgeschlossene Arbeitsumgebung zur Verfügung, innerhalb der biologische Proben und Chemikalien untersucht werden können, während sie in keinem Kontakt mit dem Rest der ISS stehen. Die LSG wiegt annähernd 680 Kilogramm, beansprucht einen Schrank und wurde aus Erfahrungen mit anderen Vorrichtungen, die zuvor bei Missionen des <em>Spacelab</em> an Bord des <em>Space Shuttle</em> waren, entworfen. Sie ist für eine Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt und soll an Bord des SSUF-3 gestartet werden. In der LSG können Besatzungsmitglieder mit Proben arbeiten, indem sie die eingebauten Handschuhe benutzen. Sie kann zwei Versuchseinheiten zu jeder bestimmten Zeit aufnehmen. Zusätzlich ist die LSG groß genug, dass es zwei Besatzungsmitgliedern möglich ist, gleichzeitig Wissenschaft zu betreiben, darunter das Sezieren und Operieren von kleinen Tieren zu Forschungszwecken, das Arbeiten mit Bakterien- und Mikroorganismenkulturen sowie das Säen und Ernten von Pflanzenproben. Die LSG verfügt über einen Luftreiniger, einen Videomonitor, zwei Videokameras und Licht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em>, <em>STS-134</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> 05. März 2009, vom KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aussteige:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abkopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kopplungsdauer:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung:</strong> auf dem KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-7/" data-wpel-link="internal">SSUF-7</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA und DLR unterzeichnen historischen Vertrag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-und-dlr-unterzeichnen-historischen-vertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2003 09:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[GSOC]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28345</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 31. März unterzeichnen das DLR und die ESA einen Vertrag zum Columbus-Kontrollzentrums &#8211; für Europas Modul der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA. Der Direktor der ESA für Bemannte Raumfahrt, Jörg Feustel-Büechl, wird am 31. März in Oberpfaffenhofen bei München mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Vertrag [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-und-dlr-unterzeichnen-historischen-vertrag/" data-wpel-link="internal">ESA und DLR unterzeichnen historischen Vertrag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 31. März unterzeichnen das DLR und die ESA einen Vertrag zum <i>Columbus</i>-Kontrollzentrums &#8211; für Europas Modul der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032003104328_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Das europäische ISS-Modul 
<i>Columbus</i>
 wird in Deutschland gebaut.
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Direktor der ESA für Bemannte Raumfahrt, Jörg Feustel-Büechl, wird am  31. März in Oberpfaffenhofen bei München mit dem Deutschen Zentrum für  Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Vertrag im Wert von 37,7 Millionen Euro  über die Entwicklung des Columbus-Kontrollzentrums für das europäische  Labormodul Columbus auf der Internationalen Raumstation (ISS)  unterzeichnen.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Columbus ist ein europäisches Wissenschaftslabor, das entwickelt wurde, um die europäische Forschung im Weltraum zu fördern. Es stellt den Eckstein  des europäischen Beitrags zum ISS-Vorhaben dar und macht Europa zu einem  der Hauptakteure des Raumstationsprogramms. Die ESA plant, das Labor im  Oktober 2004 zu starten.    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032003104328_small_2.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
<i>Columbus</i>
 an der ISS angedockt
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Funktionen des Columbus-Kontrollzentrums werden die  Steuerung und Kontrolle der Columbus-Laborsysteme, die Bereitstellung und  der Betrieb des europäischen Bodenkommunikationsnetzes für die Einrichtung  und die Betriebskoordinierung für die europäischen Nutzlasten an Bord der  ISS sein.    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032003104328_small_3.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Europas zweiter großer Beitrag zur ISS: Das Versorgungsraumschiff ATV
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Columbus-Labor und das Columbus-Kontrollzentrum sind grundlegende  Elemente der europäischen Beteiligung an der Internationalen Raumstation“,  betont Feustel-Büechl. „Die Unterzeichnung des Vertrags über das  Columbus-Kontrollzentrum mit dem DLR zeigt das Engagement Europas im  Raumstationsprogramm.“    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das Columbus-Kontrollzentrum in den Räumlichkeiten des Deutschen  Raumfahrtkontrollzentrums (GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen errichtet ist  und ab 2004 seinen Betrieb aufnehmen kann, wird das DLR im Rahmen eines  weiteren Vertrags mit der ESA die Verantwortung für seine Verwaltung  übernehmen und für die ESA den gesamten orbitalen Betrieb des  Columbus-Labors koordinieren und unterstützen. Für den für Oktober 2004  geplanten Columbus-Montageflug und den anfänglichen Betrieb des Labors  wird ein integriertes Flugkontrollteam aus Bediensteten des DLR, der Firma  Astrium und der ESA unter der Leitung eines ESA-Flugdirektors zuständig  sein. Der weitere Betrieb wird dann unter die Verantwortung eines vom DLR  geführten Flugkontrollteams für das Columbus-Labor mit bis zu 90  Mitarbeitern fallen. Das Team wird für den gesamten Betrieb des Labors  gegenüber der NASA und den anderen ISS-Partnern im Namen der ESA handeln.    </p>
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		<title>Kurzer Wochenrückblick der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kurzer-wochenrueckblick-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2003 18:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag erreichte die Besatzung der ISS ihren 90sten Tag im All und schauen auf eine arbeitsreiche Woche zurück. Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: NASA. Kommandant Ken Bowersox, Flight Engineer Nikolai Budarin und NASA ISS Science Officer Don Pettit der Expedition 6 der ISS schauen auf eine weitere beschäftigungsreiche Woche an Bord der ISS zurück [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag erreichte die Besatzung der ISS ihren 90sten Tag im All und schauen auf eine arbeitsreiche Woche zurück.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/iss-06.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/iss-06.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption> Von Links nach rechts, Don Pettit, Ken Bowersox, Nikolai Budarin</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Ken Bowersox, Flight Engineer Nikolai Budarin und NASA ISS Science Officer Don Pettit der Expedition 6 der ISS  schauen auf eine weitere beschäftigungsreiche Woche an Bord der ISS zurück und erreichten am Freitag ihren 90sten Tag im Weltall.    
<br>
Sie begannen die Woche mit Routineaufgaben wie z. B. Wasserproben entnehmen und anderen kleinen Tätigkeiten. Budarin begann damit das russische Wasserversorgungssystem zu desinfizieren. Pettit ersetzte erfolgreich einen defekten Energieschalter im Destiny Labaratory Module.    
<br>
Am Donnerstag kümmerte sich Bowersox um den den Ausrüstung im Quest Airlock.    Nächste Woche üben Bowersox und Pettit das Anziehen von Raumanzügen, wenn nur zwei Astronauten anwesend sind.    Senden Sie ihre <a class="gruen" href="https://web.archive.org/web/20210126022948/https://spaceflight.nasa.gov/feedback/expert/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fragen an die ISS-Crew</a></p>
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		<title>ISS: Neues Bauteil erfolgreich montiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-neues-bauteil-erfolgreich-montiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2002 21:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der gestrigen Ankunft der Raumfähre Atlantis bei der Internationalen Raumstation (ISS) ist heute die wichtigste Aufgabe der Shuttle-Besatzung erfolgreich abgeschlossen worden: Das Trägerelement S1 wurde mit Hilfe des Roboterarms der Raumstation an das bereits vorhandene Trägerelement S0 angekoppelt. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Nachdem die Raumfähre gestern am späten Nachmittag an der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach der gestrigen Ankunft der Raumfähre <i>Atlantis</i> bei der Internationalen Raumstation (ISS) ist heute die wichtigste Aufgabe der Shuttle-Besatzung erfolgreich abgeschlossen worden: Das Trägerelement <i>S1</i> wurde mit Hilfe des Roboterarms der Raumstation an das bereits vorhandene Trägerelement <i>S0</i> angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102002230649_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Shuttle-Astronauten David Wolf und Piers Sellers (hinten) aktivieren während des ersten von drei Außeneinsätzen verschiedene Systeme der neu installierten &#8222;S1&#8220;-Struktur.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Raumfähre gestern am späten Nachmittag an der ISS angedockte hatte stand heute gleich die wichtigste Aufgabe der gesamten Shuttle-Mission <i>STS-112</i> auf dem Programm: Mit Hilfe des Roboterarms der Raumstation, <i>Canadarm 2</i>, sollte das zweite Bauteil der zentralen ISS-Trägerstruktur aus der Ladebucht der Raumfähre <i>Atlantis</i> gehoben und an der vorgesehenen Stelle montiert werden. Die ISS-Astronautin Peggy Whitson dirigierte anschließend gemeinsam mit der Shuttle-Astronautin Sandy Magnus von der Steuerungszentrale des Roboterarms im Labormodul <i>Destiny</i> aus das mehrere Tonnen schwere Bauteil vorsichtig an seinen vorgesehenen Platz an der Seite von <i>S0</i>, dem bei der vorletzten Shuttle-Mission montierten zentralen Bauteil der Trägerstruktur. Um 15:36 Uhr (MESZ) schließlich wurde mit Hilfe mehrerer automatischer Halterungen eine dauerhafte Verbindung zwischen den beiden Bauteilen <i>S0</i> und <i>S1</i> hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussichtlich gegen Mitternacht (MESZ) wird der zur Zeit laufende erste von drei Außeneinsätzen während dieser Shuttle-Mission beendet sein. Die beiden amerikanischen Astronauten David Wolf und Piers Sellers aktivieren dabei verschiedene Systeme, die Bestandteile der <i>S1</i>-Trägerstruktur sind, und stellen elektrische und Datenverbindungen zur übrigen Raumstation her. Diesem Zweck werden auch die beiden noch folgenden Außeneinsätze in den nächsten Tagen dienen, an dessen Ende dann die volle Einsatzbereitschaft der neuen ISS-Komponente stehen soll.
<br>
Das neu installierte Bauteil ist das dritte von insgesamt elf Segmenten der zentralen Trägerstruktur, die zur Raumstation geliefert werden. Zusammengebaut werden sie eine knapp 110 Meter lange Gitterstruktur bilden, an deren Enden vier riesige Solarpaneele montiert sein werden. Die Trägerstruktur wird außerdem Kühlradiatoren beherbergen, mit denen überschüssige Wärme in den Weltraum abgestrahlt werden kann. Schließlich sind auf einer Seite der Trägerstruktur Schienen montiert, auf denen ein so genannter <i>Mobiler Transporter</i> entlang fahren kann, um den Roboterarm der Station für Wartungs- und Montagearbeiten schnell zu seinem Einsatzort zu bringen.</p>
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