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	<title>Lageregelungskreisel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Lageregelungskreisel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Planetenjäger Kepler ist immer noch erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planetenjaeger-kepler-ist-immer-noch-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2014 20:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[CfA]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungskreisel]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Supererde]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das auf die Suche nach Exoplaneten spezialisierte Weltraumteleskop Kepler setzt seine Mission trotz des Ausfalls von zwei für die Lageregelung benötigten Reaktionsrädern auch weiterhin fort. Erst kürzlich gelang dabei die Entdeckung eines weiteren Exoplaneten. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics. Seit der Entdeckung des ersten Exoplaneten im Jahr 1995 konnten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das auf die Suche nach Exoplaneten spezialisierte Weltraumteleskop Kepler setzt seine Mission trotz des Ausfalls von zwei für die Lageregelung benötigten Reaktionsrädern auch weiterhin fort. Erst kürzlich gelang dabei die Entdeckung eines weiteren Exoplaneten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das Weltraumteleskop Kepler hat im Bereich der Sternbilder Schwan, Drache und Leier systematisch mehr als 150.000 Sterne anvisiert und dabei nach Anzeichen für Exoplaneten gesucht. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Seit der Entdeckung des ersten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Exoplanet" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Exoplaneten</a> im Jahr 1995 konnten Astronomen bis zum heutigen Tag außerhalb unseres Sonnensystems <a class="a" href="	https://exoplanet.eu/catalog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">1.855 Planeten</a> nachweisen. Einen wesentlichen Beitrag bei dieser Suche lieferte das auf die Exoplanetensuche spezialisierte Weltraumteleskop <i>Kepler</i>. 
<br>
Nach seinem Start am 7. März 2009 hat <i>Kepler</i> über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg im Bereich der Sternbilder Schwan, Drache und Leier systematisch mehr als 150.000 Sterne anvisiert und dabei mittels der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Exoplanet#Indirekte_Nachweismethoden" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Transitmethode&#8220;</a> nach Anzeichen für dort befindliche Planeten Ausschau gehalten. </p>



<p>Sobald ein Exoplanet &#8211; von der Erde aus betrachtet &#8211; direkt vor seinem Mutterstern vorbeizieht, nimmt die Helligkeit des beobachteten Sterns um einen winzigen Bruchteil ab, da der vorbeiziehende Planet einen Teil des von seinem Zentralgestirn ausgehenden Lichts abschirmt. Durch die wiederholten Beobachtungen dieser periodisch auftretenden Helligkeitsveränderungen kann der Durchmesser und die Dauer der Umlaufzeit des verursachenden Planeten bestimmt werden. Anhand der Daten des Weltraumteleskops konnten so bisher 996 Exoplaneten definitiv nachgewiesen werden. Weitere rund 4.000 &#8218;Planetenkandidaten&#8216; warten dagegen noch auf ihre Bestätigung, für die zunächst weiterführende Beobachtungen mit anderen Teleskopen notwendig sind. </p>



<p>Um die Suche nach Exoplaneten mit der dafür notwendigen Präzision durchführen zu können ist es jedoch zwingend notwendig, dass das Weltraumteleskop <i>Kepler</i> bei seinen Beobachtungen über eine äußerst genaue und zudem dauerhaft stabile Ausrichtung im Weltall verfügt. Diese Ausrichtung wird allerdings durch den von der Sonne ausgehenden <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungsdruck" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Strahlungsdruck</a> negativ beeinflusst, der mit seiner zwar minimalen, aber doch deutlich spürbar einwirkenden Kraft zu einer permanenten Veränderung der Orientierung des Weltraumteleskops im Raum führt. Um dieser Kraft entgegenzuwirken wurde <i>Kepler</i> mit vier <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktionsrad" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Reaktionsrädern</a> ausgestattet, welche das Weltraumteleskop in allen drei Achsen stabilisieren sollte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_small_2.gif" alt="TEP-Network, H. Deeg, Carrido" width="679" height="475"/><figcaption>
Ein Beispiel für die Transitmethode bei der Suche nach Exoplaneten: Diese Lichtkurve des Exoplaneten HD 209458b wurde in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli 2000 am 0,9-Meter-Teleskop in Sierra Nevada/USA aufgenommen. 
<br>
(Bild: TEP-Network, H. Deeg, Carrido)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die Kepler-Mission war eigentlich beendet</strong> <br> Als im Mai 2013 auch das zweite dieser vier Reaktionsräder ausfiel (<a href="https://www.raumfahrer.net/teleskop-kepler-mit-technischen-problemen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) &#8211; mindestens drei stabilisierende Kreisel werden jedoch benötigt &#8211; schien es zunächst so, als ob die bis dahin überaus erfolgreiche <i>Kepler</i>-Mission beendet werden muss. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_small_3.jpg" alt="NASA Ames, W. Stenzel" width="260"/></a><figcaption>
Nach dem Ausfall des zweiten von ursprünglich vier Reaktionsrädern nutzt das Weltraumteleskop Kepler mittlerweile den Strahlungsdruck des Sonnenlichts zur Lagestabilisierung. 
<br>
(Bild: NASA Ames, W. Stenzel)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die &#8222;K2&#8220;-Mission</strong>
<br>
Die Mitarbeiter der <i>Kepler</i>-Mission waren jedoch nicht bereit, ihr Teleskop &#8218;einfach so&#8216; abzuschreiben. Stattdessen wurde von den beteiligten Ingenieuren und Wissenschaftlern ein innovatives Missionskonzept entwickelt, welches in dieser Form bisher noch nie in der Praxis erprobt wurde. <i>Kepler</i> &#8211; so die zugrunde liegende Idee &#8211; sollte in Zukunft das Sonnenlicht als dritten stabilisierenden &#8218;Kreisel&#8216; nutzen. Auf diese Weise kann <i>Kepler</i> in einer Achse stabilisiert werden. Für die anderen beiden Achsen sollten dagegen weiterhin die zwei noch verbliebenen Reaktionsräder genutzt werden. </p>



<p>Zu diesem Zweck muss das Weltraumteleskop &#8218;lediglich&#8216; so ausgerichtet werden, dass sich der von der Sonne ausgehende Strahlungsdruck gleichmäßig über das Teleskop verteilt und auf diese Weise die Notwendigkeit von Lagekorrekturen, welche ja letztendlich erst durch genau diesen Strahlungsdruck erforderlich werden, entfällt. </p>



<p>Für dieses alternative Konzept &#8211; so die Mitarbeiter der <i>Kepler</i>-Mission müsste allerdings das bisherige Beobachtungsprogramm deutlich modifiziert werden. Das Weltraumteleskop muss sich bei seinen Beobachtungen in Zukunft auf den Bereich der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ekliptik" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Ekliptik</a> beschränken. Um eine dauerhafte Stabilisierung zu gewährleisten, muss zudem alle 83 Tage die Orientierung und damit auch das Sichtfeld von <i>Kepler</i> verändert werden, was zur Folge hat, dass dann für die folgenden 12 Wochen eine andere in der Ekliptik gelegene Himmelsregion in den Aufnahmebereich des Teleskops rückt. </p>



<p>Neben der Suche nach Exoplaneten, so die <i>Kepler</i>-Wissenschaftler, soll das Weltraumteleskop hierbei dann auch für die Beobachtung und Untersuchung von Sternhaufen, Galaxien, einzelner Sterne und Supernovae eingesetzt werden. Nach einer eingehenden Analyse dieses Vorschlags gab die NASA schließlich im Mai 2014 bekannt, dass dieses neue, als &#8222;K2-Mission&#8220; bezeichnete Missionskonzept bewilligt und die finanziellen Mittel für einen zunächst auf zwei Jahre befristeten Weiterbetrieb von <i>Kepler</i> bereitgestellt wurden. </p>



<p><strong>Ein erster Achtungserfolg noch während der Testphase</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_small_4.jpg" alt="NASA, Ames, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Derzeit verändert Kepler alle 83 Tage seine Ausrichtung, wodurch jeweils neue Sternfelder in den Sichtbereich des Weltraumteleskops gelangen. 
<br>
(Bild: NASA, Ames, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Unabhängig von dieser Entscheidung wurde <i>Kepler</i> jedoch bereits im Februar 2014 wie hier beschrieben eingesetzt und hat dabei im Rahmen einer ersten, neun Tage andauernden Testkampagne regelmäßig Aufnahmen von dem dabei im Sichtbereich gelegenen Sternfeld angefertigt. Durch die Auswertung der dabei gewonnenen Daten, bei denen fast 2.000 Sterne abgebildet wurden, zeigte sich jetzt, dass das Weltraumteleskop tatsächlich wieder erfolgreich als &#8218;Exoplanetenjäger&#8216; eingesetzt werden kann. </p>



<p>Am 18. Dezember 2014 gaben die an der Mission beteiligten Wissenschaftler bekannt, dass in den Daten, welche bereits im Februar aufgezeichnet wurden, ein weiterer Exoplanet entdeckt wurde. Dieser neu entdeckte Planet trägt die Bezeichnung HIP 116454b, verfügt über einen Durchmesser von etwa 32.000 Kilometern und in etwa über die 12-fache Masse der Erde. Für eine vollständige Umrundung seines Zentralsterns benötigt dieser somit als <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Supererde" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Supererde</a> klassifizierte Planet einen Zeitraum von 9,1 Tagen. Die mittlere Entfernung zwischen Planet und Stern beträgt dabei rund 13,5 Millionen Kilometern. HIP 116454 &#8211; der besagte Zentralstern des Exoplaneten &#8211; ist etwas kleiner und kühler als die Sonne, gehört der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spektralklasse" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Spektralklasse</a> &#8222;K1&#8220; an und befindet sich rund 180 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt im Sternbild Fische. </p>



<p>Der Planet wurde mittlerweile durch nachfolgende Untersuchungen mit dem HARPS-N-Instrument am <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Telescopio_Nazionale_Galileo" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Telescopio Nazionale Galileo</a> auf der Kanareninsel La Palma sowie durch Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/MOST_(Satellit)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external"><i>MOST</i></a> bestätigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122014211345_small_5.jpg" alt="David A. Aguilar (CfA)" width="260"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung des Exoplaneten HIP 116454b, welcher hier gerade vor seinen Zentralstern tritt. 
<br>
(Bild: David A. Aguilar (CfA))
</figcaption></figure></div>



<p>Obwohl HIP 116454b laut den gewonnenen Daten definitiv keinen Ort darstellt, bei dem es sich um einen für die Entstehung von extraterrestrischen Leben geeigneten Planeten handelt, stellt diese Entdeckung trotzdem unter Beweis, dass das Weltraumteleskop <i>Kepler</i> auch in der jetzigen Missionsphase &#8222;K2&#8220; erfolgreich als Exoplanetenjäger agieren kann. </p>



<p>&#8222;Wie ein Phoenix aus der Asche wurde <i>Kepler</i> neu geboren und ist bereit, weitere Entdeckungen zu machen&#8220;, so Andrew Vanderburg vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA). &#8222;Besonders erfreulich ist dabei, dass sich der entdeckte Planet [aufgrund der Nähe seines Zentralsterns zur Erde] für Folgestudien eignet.&#8220; </p>



<p>Allerdings haben die mittlerweile veränderten Missionsparameter auch zur Folge, dass die jetzt erfolgenden Beobachtungen von <i>Kepler</i> trotz aller Bemühungen nicht mit der zuvor erreichten Präzision durchgeführt werden können. Durch die Anwendung einer speziell hierfür entwickelten Korrektursoftware kann jedoch eine photometrische Genauigkeit erreicht werden, welche einen Wert von mehr als 50 Prozent der während der Primärmission erreichten Qualität gewährleistet. </p>



<p>Die hier lediglich kurz beschriebene Entdeckung eines weiteren Exoplaneten durch das Weltraumteleskop <i>Kepler</i> wurde kürzlich von Andrew Vanderburg et al. unter dem Titel &#8222;Characterizing K2 Planet Discovieries: A Super-Earth transiting the bright K-Dwarf HIP 116454&#8220; in der Fachzeitschrift &#8222;The Astrophysical Journal&#8220; publiziert. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=483.960" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Exoplaneten</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1184.180" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kepler</a></li></ul>



<p><strong>Fachartikel von A. Vanderburg et al.:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://lweb.cfa.harvard.edu/~avanderb/hip116454b.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Characterizing K2 Planet Discovieries: A Super-Earth transiting the bright K-Dwarf HIP 116454</a> (Volltext, engl.)</li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EPOXI &#8211; Sonde in abgesicherten Modus geschaltet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/epoxi-sonde-in-abgesicherten-modus-geschaltet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 17:23:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungskreisel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. Februar 2008 ist die Raumsonde EPOXI in einen abgesicherten Modus (safe mode) getreten. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA. Während sich die Sonde zur Datenübertragung zur Erde ausrichtete, wurde sie vom Bordcomputer in den Sicherheitsmodus geschaltet. Nur die für den Betrieb wichtige Systeme werden momentan weiter betrieben, bis von der Erde neue [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/epoxi-sonde-in-abgesicherten-modus-geschaltet/" data-wpel-link="internal">EPOXI &#8211; Sonde in abgesicherten Modus geschaltet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. Februar 2008 ist die Raumsonde <i>EPOXI</i> in einen abgesicherten Modus (safe mode) getreten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA.</p>



<p>Während sich die Sonde zur Datenübertragung zur Erde ausrichtete, wurde sie vom Bordcomputer in den Sicherheitsmodus geschaltet. Nur die für den Betrieb wichtige Systeme werden momentan weiter betrieben, bis von der Erde neue Befehle zur Reaktivierung gesendet werden. Es besteht Kontakt zur Sonde und es wurden keine weiteren Probleme festgestellt. Vermutlich war eine erhöhte Temperatur in einem der Lageregelungskreisel während des Manövers die Ursache für die Sicherheitsabschaltung.
<br>
Wenn die Diagnose abgeschlossen ist, wird die Sonde reaktiviert, um weiter Sternensysteme mit extrasolaren Planeten im Rahmen der Teilmission EPOCH zu beobachten. 
</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hayabusa-Mission hat Probleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hayabusa-mission-hat-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2005 23:21:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenproben]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungskreisel]]></category>
		<category><![CDATA[Lander]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ausfall des zweiten Lagekontrollrades beeinträchtigt die spannende japanische Asteroidenmission, gefährdet sie aber vorläufig nicht. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Die Raumsonde Hayabusa (ehemals Muses-C) hat vor vier Tagen leider die Kontrolle über ihr zweites von drei Lagekontrollrädern verloren. Damit verfügt sie jetzt nur noch über ein einziges dieser Systeme, mit denen Raumfahrzeuge [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Ausfall des zweiten Lagekontrollrades beeinträchtigt die spannende japanische Asteroidenmission, gefährdet sie aber vorläufig nicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<p>Die Raumsonde <i>Hayabusa</i> (ehemals <i>Muses-C</i>) hat vor vier Tagen leider die Kontrolle über ihr zweites von drei Lagekontrollrädern verloren. Damit verfügt sie jetzt nur noch über ein einziges dieser Systeme, mit denen Raumfahrzeuge sich im schwerelosen All um sich selbst drehen können, ohne dazu Treibstoff verbrauchen zu müssen. Das erste Rad war bereits im Juli ausgefallen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102005012142_small_1.jpg" alt="None" width="789" height="367"/><figcaption>
Die Rotation des Asteroiden Itokawa, fotografiert von 
<i>Hayabusa</i>
. 
<br>
(Bild: JAXA/ISAS)
</figcaption></figure></div>



<p><i>Hayabusa</i> hat sich im Laufe der letzten Wochen bis auf knapp sieben Kilometer an ihr Ziel, den Asteroiden &#8222;Itokawa&#8220; angenähert und die fotografische Erfassung des Asteroiden mit hochauflösenden Bildern nahezu abgeschlossen. Auch die Funktion der optischen Navigationskamera wurde nach Angaben des zuständigen Instituts ISAS bereits erfolgreich geprüft.</p>



<p>Mit nur einem funktionsfähigen Rad ist aber nun keine vollständige Lagekontrolle mehr möglich, weshalb die Sonde verstärkt ihre Manövriertriebwerke wird einsetzen müssen. Es kommt nun auf das Geschick der Missionsspezialisten auf der Erde an, den damit einhergehenden, nicht eingeplanten zusätzlichen Treibstoffverbrauch in Grenzen zu halten. Inwieweit dadurch der Zeitplan beeinträchtigt wird oder gar der Ablauf der gesamten Mission, bleibt abzuwarten. Der Höhepunkt der Mission, die autonome Annäherung an den Asteroiden mit Entnahme von Proben nebst Absetzung eines kleinen Landers, ist für November geplant. Die Kapsel mit dem eingesammelten Original-Asteroidenmaterial soll im Juni 2007 zur Erde zurückkehren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hayabusa-mission-hat-probleme/" data-wpel-link="internal">Hayabusa-Mission hat Probleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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