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	<title>Laserkommunikation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Laserkommunikation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/serienproduktion-von-laser-terminals-fuer-die-satellitenkommunikation-bei-tesat-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 19:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT – Weltweit erste industrielle Fertigungsanlage für bis zu 100 optische Komponenten pro Monat geht in Backnang in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 21. August 2024. Backnang, 21. August 2024. Im Beisein von Vertretern der [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT – Weltweit erste industrielle Fertigungsanlage für bis zu 100 optische Komponenten pro Monat geht in Backnang in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 21. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATPKretschmannB2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATPKretschmannB26.jpg" alt="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" class="wp-image-143564"/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 21. August 2024. Im Beisein von Vertretern der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, des baden-württembergischen Landtags und der Stadt Backnang eröffnete Ministerpräsident Winfried Kretschmann die weltweit erste Anlage zur industriellen Fertigung hoher Stückzahlen von Laser-Terminals und Equipment für die Satellitenkommunikation. Mit dem neuen Produktionsgebäude von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tesat/" data-wpel-link="internal">TESAT</a> in Backnang können bis zu 100 Einheiten pro Monat gefertigt werden. Vor wenigen Jahren war es noch eine pro Jahr. Damit kann TESAT seine führende Position in einem stark wachsenden Markt ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Laserkommunikationstechnik wird im Hinblick auf die technische Souveränität Europas große Bedeutung zugemessen. Die Vorteile der Laserkommunikation liegen in der schweren Detektierbarkeit und der damit einhergehenden Abhörsicherheit, den hohen Datenraten und Geschwindigkeiten, sowie der Möglichkeit Quantenschlüssel zu versenden (Quantum-key-distribution). Kritische Schlüsseltechnologie für eine heute schon als kritische Infrastruktur bezeichnete Domäne kommt also aus Deutschland, Baden-Württemberg, genau genommen aus Backnang. Knapp ein Zehntel aller Mitarbeitenden in der deutschen Raumfahrtindustrie sind in Backnang bei dem Unternehmen TESAT-Spacecom GmbH &amp; Co. KG beschäftigt und sind für ein Zehntel des deutschen Umsatzes in der Raumfahrtindustrie verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem mit der Errichtung sogenannter Satellitenkonstellationen, also dem Einsatz von mehreren hundert bis tausend Satelliten in einem Netzwerk, hat die Kommerzialisierung der Raumfahrt deutlich an Dynamik gewonnen. „Next Space&#8220; bringt für Hersteller wie TESAT erhebliche Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale mit sich. Die Umstellung auf die Serienfertigung von Komponenten und Systemen für die optische Satellitenkommunikation ist ein wichtiger Schritt zum Heben dieser Potenziale. Die industrielle Fertigung großer Stückzahlen ermöglicht die Umsetzung datenbasierter Geschäftsmodelle unter anderem in der Navigation, Erdbeobachtung und Telekommunikation. Erst kürzlich hat TESAT von der kanadischen Firma MDA Space einen <a href="https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/" data-wpel-link="internal">Auftrag zur Lieferung von knapp 800 Laserterminals</a> für die Konstellation „Telesat Lightspeed&#8220; erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATMPKretschmannA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATMPKretschmannA26.jpg" alt="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" class="wp-image-143562"/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Kretschmann brachte die Elektrokomponenten für den Bau des ersten Laserterminals in die neuen Reinräume. Zur feierlichen Eröffnung sagte er: „Baden-Württemberg ist Spitze bei Forschung und Innovation und einer der erfolgreichsten Standorte in der Luft- und Raumfahrt. Das zeigt einmal mehr der heutige Besuch bei TESAT. Es ist faszinierend, die Begeisterung für Raumfahrt und Satellitentechnologie hier vor Ort zu erleben. Raumfahrt ist für die Klimaforschung, Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation unersetzlich. Das in fast allen dieser Satelliten Komponenten aus Backnang enthalten sind, macht natürlich stolz. Für dieses Engagement möchte ich mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen bedanken. Die Landesregierung wird den Luft- und Raumfahrtstandort Baden-Württemberg auch in Zukunft weiter unterstützen, beispielsweise mit unserer Strategie ‚THE aerospace LÄND&#8216;.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In der Lasertechnologie und Quantenkommunikation ist TESAT und damit Deutschland Technologieführer. Ohne die langjährige Unterstützung des DLR stünden wir aber nicht da wo wir heute sind&#8220;, sagte TESAT-Geschäftsführer Thomas Reinartz. „Nur durch den konsequenten Ausbau dieser Technologie hat es TESAT geschafft ein Produkt zu entwickeln, das wir heute in Serie herstellen können. Wir ernten heute Früchte, die vor 30 Jahren gesät wurden. Die hohen Auftragszahlen zeigen eindrücklich, welche Hebelwirkung solche Technologieprogramme entwickeln können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur, betonte: „Satellitenkommunikation ist ein strategisch relevanter, kommerziell interessanter Zukunftsmarkt für die deutsche Raumfahrtindustrie. Insbesondere Laserkommunikation und smarte Antennen sind dabei die zentralen Bausteine, um die rasant anwachsenden Datenmengen, die im Weltraum übertragen werden, effizient zu bewältigen. Die Serienproduktion, die hier bei TESAT entsteht, stärkt somit den Raumfahrtstandort Deutschland.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grünen-Landtagsabgeordnete aus Backnang, Ralf Nentwich hob die Bedeutung von TESAT für die baden-württembergische Raumfahrtindustrie hervor: „Mit der Luft- und Raumfahrtstrategie des Landes Baden-Württemberg &#8211; THE aerospace LÄND &#8211; wollen wir die Sichtbarkeit der regionalen Luft- und Raumfahrtakteure steigern. Das neue Produktionsgebäude von TESAT und die damit verbundene Serienproduktion ist ein Leuchtturm und entscheidender Beitrag den Luft- und Raumfahrtstandort Baden-Württemberg zu stärken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Oberbürgermeister der Stadt Backnang, Maximilian Friedrich, ist der Neubau eine Investition in die Zukunft und ein starkes Bekenntnis zum Standort des Unternehmens im Weltzentrum der Satellitenkommunikation Backnang: „Die Investition über 20 Millionen Euro unterstreicht die tiefe Verbundenheit der TESAT zum Standort und der Region. Die Satellitenkommunikation ist heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das neue Gebäude wird dazu beitragen, die Zukunft der Raumfahrt und der Satellitentechnik von Backnang aus zu gestalten, da bin ich mir sicher.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Gebäude hat eine Nutzfläche von 4.400 m² und einen Rauminhalt von 22.700 m³. Auf drei Etagen wird TESAT in modernsten Reinräumen (ISO6 &amp; ISO8) die High-end-Fertigung im Optikbereich revolutionieren. Baubeginn war im Juni 2022, Richtfest wurde im Mai 2023 gefeiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg565059#msg565059" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kyocera installiert Keramikspiegel auf der Internationalen Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kyocera-installiert-keramikspiegel-auf-der-internationalen-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 21:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kyocera installiert den weltweit ersten Keramikspiegel aus Fine Cordierite für die experimentelle optische Kommunikation der Internationalen Raumstation. Eine Pressemitteilung von Kyocera. Quelle: Kyocera 31. Juli 2024. Kyoto/Esslingen, 30. Juli 2024. Der Keramikspiegel der Kyocera Corporation aus „Fine Cordierite“ wurde für den Einsatz in Geräten zur experimentellen optischen Kommunikation zwischen der Internationalen Raumstation (ISS) und einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kyocera installiert den weltweit ersten Keramikspiegel aus Fine Cordierite für die experimentelle optische Kommunikation der Internationalen Raumstation. Eine Pressemitteilung von Kyocera.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Kyocera 31. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/KyocerasKeramikspiegelausFineCordieriteKyocera.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: Kyocera)" data-rl_caption="" title="Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: Kyocera)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/KyocerasKeramikspiegelausFineCordieriteKyocera26.jpg" alt="Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: Kyocera)" class="wp-image-142960"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: Kyocera)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kyoto/Esslingen, 30. Juli 2024. Der Keramikspiegel der Kyocera Corporation aus „Fine Cordierite“ wurde für den Einsatz in Geräten zur experimentellen optischen Kommunikation zwischen der Internationalen Raumstation (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iss/" data-wpel-link="internal">ISS</a>) und einer mobilen optischen Station auf der Erde ausgewählt. Es ist das erste Mal, dass Cordierit für einen solchen Zweck verwendet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite kommt in der optischen Kommunikationsantenne (Quantum-Small Optical Link, im Folgenden: QSOL) zum Einsatz, die von Sony Computer Science Laboratories, Inc. (Präsident und CEO: Hiroaki Kitano, im Folgenden: Sony CSL) entwickelt wurde. QSOL wurde im Auftrag des japanischen Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation entwickelt. Es handelt sich dabei um die Komponente einer optischen Kommunikationsantenne für das Secure Laser Communications Terminal for Low Earth Orbit (SeCRETS) zur Demonstration der Technologie im Orbit.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/DiagrammderDemonstrationSonyComputerScienceLaboratories.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diagramm der Demonstration. (Grafik: Sony Computer Science Laboratories)" data-rl_caption="" title="Diagramm der Demonstration. (Grafik: Sony Computer Science Laboratories)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/DiagrammderDemonstrationSonyComputerScienceLaboratories26.jpg" alt="Diagramm der Demonstration. (Grafik: Sony Computer Science Laboratories)" class="wp-image-142958"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Diagramm der Demonstration. (Grafik: Sony Computer Science Laboratories)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Demonstration wurde gemeinsam vom National Institute of Information and Communications Technology (Präsident: Hideyuki Tokuda, im Folgenden: NICT), der School of Engineering, der Universität Tokio (Dekan: Yasuhiro Kato), der Next Generation Space System Technology Research Association (Präsident: Koji Yamaguchi), der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sky-perfect-jsat/" data-wpel-link="internal">SKY Perfect JSAT</a> Corporation (Representative Director, President und Chief Executive Officer: Eiichi Yonekura) sowie Sony CSL durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund der Materialwahl</strong><br>Bislang beruht der Zweiwege-Datenaustausch zwischen Erdbeobachtungssatelliten im Weltraum und den Bodenstationen auf der drahtlosen optischen Kommunikation mit Funkwellen oder sichtbarem Licht. Diese Kommunikation ist für die Erfassung von Bilddaten zur Wettervorhersage, für Katastrophenschutz und -hilfe sowie zur Überwachung der Infrastruktur unerlässlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fortschritte bei den Sensoren der Erdbeobachtungssatelliten haben dazu geführt, dass immer mehr Beobachtungsdaten gewonnen werden können. Diese sollen anschließend möglichst schnell an Bodenstationen übertragen werden. Allerdings besteht zum aktuellen Zeitpunkt genau darin eine der zu lösenden Herausforderungen für die Weltrauminfrastruktur: die Übertragung großer Datenvolumen mit hoher Geschwindigkeit. Um dieses Problem zu lösen, setzt man auf optische Kommunikation via Laserstrahlen für eine Datenübertragungs- und -empfangsgeschwindigkeit, die nicht nur mehr als 100-mal schneller ist als die Funkwellenkommunikation, sondern auch eine deutlich höhere Kapazität zulässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit die Daten von den Satelliten ihre Bodenstationen erreichen, muss zudem der Laserstrahl mit optischen Spiegeln auf den optimalen Winkel eingestellt werden. Bisher kamen hierbei Spiegel aus Metall oder Glas zum Einsatz. Dazu muss der Laserstrahl mit einer Präzision im Nanobereich ausgerichtet werden. Daher werden Spiegel mit dauerhafter Formstabilität und der Fähigkeit, Wärmeausdehnung und Temperaturänderungen in der rauen Weltraumumgebung standzuhalten, benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem Experiment wurde der Keramikspiegel aus Fine Cordierite von Kyocera in der QSOL installiert. Er wurde aufgrund seiner einzigartigen thermischen und mechanischen Eigenschaften, wie z. B. geringe Wärmeausdehnung und dauerhafte Formstabilität, ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der erfolgreichen Durchführung dieses Experiments glauben wir, dass unsere Produkte zum Aufbau einer Weltrauminfrastruktur für die optische Satellitenkommunikation beitragen können, bei der in Zukunft große Datenvolumen mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kyocera wird weiterhin seine Feinkeramiktechnologie nutzen, um zuverlässige Komponenten zu entwickeln, die zur Forschung und Beobachtung in den Bereichen Astronomie und Weltraum beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Produktmerkmale von Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite</strong><br>Der Kyocera Fine Cordierite-Keramikspiegel ist das Ergebnis von 65 Jahren Entwicklungsarbeit, in denen die folgenden vier Eigenschaften für eine stabile optische Kommunikation auch im Weltraum durch das feinkeramische Material und die Brenntechnologie erreicht wurden.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Geringe thermische Ausdehnung<br>Die Ausdehnung sowie die Formveränderungen aufgrund von Temperaturschwankungen sind extrem gering, sodass sie für optische Spiegel verwendet werden können, die Präzision im Nanobereich erfordern.</li>



<li>Hohe mechanische Festigkeit und hohe Steifigkeit<br>Gegenüber Glas mit niedriger Wärmeausdehnung weist der Keramikspiegel aus Fine Cordierite von Kyocera eine 1,5- bis 2-mal höhere mechanische Festigkeit auf, die im Vergleich zu Glas eine höhere Steifigkeit bietet und so ein sehr geringes Gewicht ermöglicht.</li>



<li>Dauerhafte Formstabilität<br>Gegenüber Glas mit niedrigem Wärmeausdehnungskoeffizient weist Fine Cordierite eine hervorragende Formstabilität auf, sodass es über einen längeren Zeitraum verwendet werden kann, ohne dass Formveränderungen zu befürchten sind.</li>



<li>Strahlungsbeständigkeit<br>Tests zur Strahlenbelastung haben bestätigt, dass der Wärmeausdehnungskoeffizient (WAK) von Fine Cordierite unverändert bleibt. Das macht es ideal für Anwendungen im Weltraum.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Kyocera wird seinen Keramikspiegel aus Fine Cordierite auf der vom 19. bis 21. November 2024 in Bremen (Stand #T17) stattfindenden Space Tech Expo 2024 ausstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen über Kyoceras Keramikspiegel aus Cordierit:</strong><br><a href="https://www.kyocera-fineceramics.de/en/markets/aviation-and-aerospace-industry" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.kyocera-fineceramics.de/en/markets/aviation-and-aerospace-industry</a></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/SeCRETSmitKyocerasKeramikspiegelausFineCordierite.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Secure Laser Communications Terminal for Low Earth Orbit, “SeCRETS”, mit Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: National Institute of Information and Communications Technology, Sony Computer Science Laboratories, Next Generation Space System Technology Research Association)" data-rl_caption="" title="Secure Laser Communications Terminal for Low Earth Orbit, “SeCRETS”, mit Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: National Institute of Information and Communications Technology, Sony Computer Science Laboratories, Next Generation Space System Technology Research Association)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/SeCRETSmitKyocerasKeramikspiegelausFineCordierite26.jpg" alt="Secure Laser Communications Terminal for Low Earth Orbit, “SeCRETS”, mit Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: National Institute of Information and Communications Technology, Sony Computer Science Laboratories, Next Generation Space System Technology Research Association)" class="wp-image-142962"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Secure Laser Communications Terminal for Low Earth Orbit, “SeCRETS”, mit Kyoceras Keramikspiegel aus Fine Cordierite. (Bild: National Institute of Information and Communications Technology, Sony Computer Science Laboratories, Next Generation Space System Technology Research Association)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Experiment</strong><br>SeCRETS startete am 2. August 2023 zur ISS und wurde auf der externen Experimentplattform des japanischen Experimentmoduls „<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/kibo/" data-wpel-link="internal">Kibo</a>“ (Intermediate Space Environment Experiment Platform [i-SEEP]) installiert. Anschließend wurde die geheime Schlüsselfreigabe unter<br>Verwendung einer optischen 10-GHz-Taktkommunikation von der ISS in niedriger Umlaufbahn zu einer tragbaren optischen Bodenstation am Boden durchgeführt und die sichere Kommunikation zwischen der ISS und der Bodenstation unter Verwendung des One-Time-Pad-Verfahrens zur Verschlüsselung mit dem Schlüssel erfolgreich demonstriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen über das Experiment:</strong><br><a href="https://www.sonycsl.co.jp/en/press/prs20240423/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.sonycsl.co.jp/en/press/prs20240423/?lang=en</a><br>SeCRETS wurde im Rahmen des „Forschungs- und Entwicklungsprojekts für IKT-Schlüsseltechnologien (JPMI00316)“ des japanischen Innenministeriums entwickelt, insbesondere für die „Forschung und Entwicklung der Quantenverschlüsselungstechnologie in der Satellitenkommunikation (JPJ007462).*3</p>



<p class="wp-block-paragraph">*1 Erstmalig wurde ein Spiegel aus Cordierit-Keramik für den Einsatz in experimentellen optischen Kommunikationsgeräten auf der ISS ausgewählt, basierend auf Forschungsergebnissen von Kyocera (2024).<br>*2 Erfolgreicher Austausch von geheimem Schlüssel und hochsichere Kommunikation zwischen der ISS und der Bodenstation. „Gesteigerte Erwartungen an die praktische Anwendung der Satellitenquantenverschlüsselung.“ <a href="https://www.sonycsl.co.jp/press/prs20240418/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.sonycsl.co.jp/press/prs20240418/</a> (nur auf japanisch).<br>*3 Pressemitteilung des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation vom 14. Juni 2018. Ergebnisse der öffentlichen Ausschreibung von Forschungs- und Entwicklungsvorschlägen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie 2018; <a href="https://www.soumu.go.jp/menu_news/s-news/01tsushin03_02000247.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.soumu.go.jp/menu_news/s-news/01tsushin03_02000247.html</a></p>



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<iframe loading="lazy" title="Kyocera&#039;s Fine Cordierite Ceramic Mirror" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/1xf-m8gz7yM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kyocera&#8217;s Fine Cordierite Ceramic Mirror</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3785.msg564502#msg564502" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Forschung &amp; Forschungseinrichtungen</a></li>
</ul>
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		<title>TESAT liefert OCTs an MDA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 11:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TESAT wurde von MDA Space als Teil der MDA AURORATM Lieferkette ausgewählt, um optische inter-Satelltiten Links zu liefern. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 29. Mai 2024. Backnang, 28. Mai 2024 &#8211; TESAT gab heute bekannt, dass es von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">TESAT wurde von MDA Space als Teil der MDA AURORA<sup>TM</sup> Lieferkette ausgewählt, um optische inter-Satelltiten Links zu liefern. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 29. Mai 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 28. Mai 2024 &#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tesat/" data-wpel-link="internal">TESAT</a> gab heute bekannt, dass es von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, mit der Lieferung von 792 optischen Kommunikationsterminals (OCT) beauftragt wurde. Diese sind Teil der Lieferkette des Unternehmens für MDA AURORA<sup>TM</sup>, eine bahnbrechende Produktlinie, die den Übergang von analoger zu digitaler Satellitentechnologie vorantreibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" data-rl_caption="" title="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60.jpg" alt="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" class="wp-image-140478" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 792 SCOT80 OCTs werden auf einer speziellen Produktionslinie in dem neuen Gebäude zur Serienfertigung von TESAT in Backnang, Deutschland, hergestellt. Die Anlage wurde gebaut, um den Anforderungen der künftigen Satellitenkonstellationen gerecht zu werden. Die MDA AURORA<sup>TM</sup>-Lieferkette wird dazu beitragen, die Produktlieferungen für den Bestandskunden <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/telesat/" data-wpel-link="internal">Telesat</a> und dessen Low Earth Orbit (LEO) Satellitenkonstellation Telesat Lightspeed zu unterstützen, ein innovatives, fortschrittliches globales Netzwerk, das Kunden auf der ganzen Welt Konnektivität mit sehr hohen Datenraten bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir fühlen uns geehrt, dass wir erneut ausgewählt wurden, in enger Zusammenarbeit mit MDA Space für Telesat Lightspeed zu arbeiten. Dieses Programm wird das nächste Level fortschrittlicher Breitbandnetzwerke werden. Wir haben uns auf diese Art von Aufträgen vorbereitet, indem wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert haben, um unsere Spitzenposition in der optischen Kommunikationstechnologie zu halten, die wir bereits mit mehr als 86.000 erfolgreichen Verbindungen im Orbit bewiesen haben, und indem wir in unsere neue Produktionsstätte in Backnang für die Serienproduktion von OCTs investiert haben. Das Vertrauen, das uns MDA Space jetzt erneut entgegenbringt, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind&#8220;, sagte Thomas Reinartz, CEO von TESAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TESAT begann seine Zusammenarbeit mit MDA Space vor mehr als zwanzig Jahren und hat seither bei mehreren erfolgreichen Raumfahrtprogrammen eng zusammengearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg561985#msg561985" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &#038; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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		<title>Mynaric: Beginn der Serienproduktion des Laserterminals CONDOR Mk3</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mynaric-beginn-der-serienproduktion-des-laserterminals-condor-mk3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CONDOR Mk3]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Loft Federal]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[SDA]]></category>
		<category><![CDATA[T1TL]]></category>
		<category><![CDATA[York Space Systems]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste Lieferung verlässt Produktionsstätte in München. Eine Pressemitteilung von Mynaric. Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH 3. April 2024. München, 3. April 2024 – Mynaric (NASDAQ: MYNA) (FRA: M0YN) – ein führender Anbieter von industrialisierten, kosteneffizienten und skalierbaren Lösungen für Laserkommunikation – gab heute das Erreichen eines neuen Meilensteins bekannt: Nachdem das Unternehmen Anfang [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Erste Lieferung verlässt Produktionsstätte in München. Eine Pressemitteilung von Mynaric.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH 3. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MynaricCONDORMk3Mynaric2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Laserterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-rl_caption="" title="Laserterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MynaricCONDORMk3Mynaric26.jpg" alt="Laserterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" class="wp-image-137992"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Laserterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 3. April 2024 – <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mynaric/" data-wpel-link="internal">Mynaric</a> (NASDAQ: MYNA) (FRA: M0YN) – ein führender Anbieter von industrialisierten, kosteneffizienten und skalierbaren Lösungen für Laserkommunikation – gab heute das Erreichen eines neuen Meilensteins bekannt: Nachdem das Unternehmen Anfang des ersten Quartals 2024 die Serienproduktion seines Flaggschiff-Produktes CONDOR Mk3 gestartet hatte, erhielt das Produkt letzte Woche die Freigabe durch den Kunden und wurde an diesen verschickt. CONDOR Mk3 wird sowohl für die optische Kommunikation innerhalb des Weltraums als auch für die Kommunikation vom Weltraum zur Erde genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem heutigen Tag lösen wir unser Versprechen an unsere Kunden, Shareholder, Partner und unserer Belegschaft ein: Wir entwickeln und produzieren optische Kommunikationssysteme für die Breitenanwendung im Weltraum“, sagte Mustafa Veziroglu, CEO von Mynaric. „Diese Systeme werden zentraler Bestandteil sowohl von Regierungs- als auch von kommerziellen Satelliten-Konstellationen sein. Ich danke dem gesamten Team, das in enger Zusammenarbeit mit unseren wichtigsten Kunden die Erreichung dieses Meilensteins ermöglicht hat und damit ein neues Kapitel für Mynaric öffnet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Lieferungen des CONDOR Mk3 werden unter anderem im Rahmen der Tranche 1 der sogenannten Transport- und Tracking Layer-Programme der US Space Development Agency (SDA) erfolgen. Mynaric wurde von Northrop Grumman als alleiniger Lieferant von optischen Kommunikationsterminals für diese Tranche 1 der Transport- und Tracking Layer-Programme der SDA ausgewählt sowie von York Space Systems für die Tranche 1 des Transport Layer der SDA. Darüber hinaus wurde Mynaric von Loft Federal ausgewählt, CONDOR Mk3-Terminals für das sogenannte NExT Programm der SDA zu liefern – einer experimentellen Testumgebung für optische Kommunikationsterminals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere zentrale Herausforderung war, kosteneffiziente optische Kommunikationsterminals in großen Stückzahlen herzustellen“, sagte Juan Carlos Lopez, Chief Operations Officer von Mynaric. „Dieses Ziel haben wir erreicht, indem wir wichtige Teile des Herstellungsprozesses vertikal integriert haben. Das ermöglicht uns, eine größere Effizienz zu gewährleisten und auf Kundenanforderungen schnell und flexibel reagieren zu können. Die aktuelle Auslieferung ist der erste Schritt, um unsere volle Produktionskapazität für den CONDOR Mk3 und künftige Produkte zu erreichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Serienproduktion des CONDOR Mk3 verfolgt Mynaric weitere Projekte zur Nutzung von optischer Kommunikation im Weltraum. Unter anderem ist Mynaric wichtiger Entwicklungspartner in der Phase 2 des sogenannten Space-BACNProgramms der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) des US-Verteidigungsministeriums. Zudem wurde Mynaric von der European Space Agency (ESA) ausgewählt, die Nutzung optischer Technologien für Inter-Satelliten-Links der nächsten Generation zu entwickeln. Die deutsche Bundesregierung arbeitet mit Mynaric an mehreren Projekten zur Entwicklung von Fähigkeiten für Quantenkommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Mynaric :</strong><br>Durch die Herstellung von optischen Kommunikationsterminals für Luft-, Raumfahrt- und mobile Anwendungen führt Mynaric (NASDAQ: MYNA) (FRA: M0YN) die industrielle Revolution der Laserkommunikation an. Laserkommunikationsnetze gewährleisten Konnektivität durch ultrahohe Datenraten und sichere, fernübertragene Datenübertragung zwischen bewegten Objekten für drahtlose terrestrische, Mobilitäts-, Luft- und Weltraumanwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München, Deutschland, und zusätzliche Standorte in Los Angeles, Kalifornien, und Washington, D.C..</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19476.msg560723#msg560723" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mynaric</a></li>
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		<title>OSIRIS4CubeSat: Datenübertragung per Laser von Kleinsatelliten demonstriert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osiris4cubesat-datenuebertragung-per-laser-von-kleinsatelliten-demonstriert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 22:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[SCOT20]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kleinste kommerziell verfügbare Laserkommunikationsterminal der Welt wurde entwickelt, speziell für den Einsatz auf Klein- und Kleinstsatelliten. In der Mission PIXL-1 konnte das DLR zum ersten Mal eine komplette Ende-zu-Ende-Übertragung, von der Bildaufnahme, über die Übertragung per Laser bis zur Auswertung am Boden demonstrieren. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das kleinste kommerziell verfügbare Laserkommunikationsterminal der Welt wurde entwickelt, speziell für den Einsatz auf Klein- und Kleinstsatelliten. In der Mission PIXL-1 konnte das DLR zum ersten Mal eine komplette Ende-zu-Ende-Übertragung, von der Bildaufnahme, über die Übertragung per Laser bis zur Auswertung am Boden demonstrieren. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 30. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatmitLaserterminalDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CubeSat mit Laserterminal. Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="CubeSat mit Laserterminal. Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatmitLaserterminalDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="CubeSat mit Laserterminal Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133045"/></a><figcaption class="wp-element-caption">CubeSat mit Laserterminal. Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">30. Oktober 2023 &#8211; Kleinsatelliten werden immer kompakter und leistungsfähiger. Die Technologie klassischer Funkkanäle kommt bei der stetig steigenden Satellitenanzahl an ihre Grenzen. Die Laserkommunikation bietet hier Lösungen zur effizienten Übertragung hoher Datenmengen ohne Störeinflüsse auf andere Kanäle. Für diese Anwendung hat das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der Firma TESAT OSIRIS4CubeSat, das weltweit kleinste kommerziell verfügbare Laserkommunikationsterminal, entwickelt. Die Zuverlässigkeit und die fehlerfreie Funktion des speziell für den Einsatz auf Kleinstsatelliten entwickelten Terminals bestätigte sich beim Testeinsatz im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Erfolg ist das Ergebnis unserer langjährigen Forschung im Bereich der optischen Satellitenkommunikation“, sagt Dr. Florian David, Leiter des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. „Er zeigt eindrücklich, wie klein, leicht und gleichzeitig leistungsfähig optische Satellitenterminals ausgelegt werden können. Dies ist ein wichtiger Baustein für zukünftige Satellitensysteme, wie beispielsweise für die Erdbeobachtung oder in Megakonstellationen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlugmodellLaserterminalOSIRIS4CubeSatDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlugmodellLaserterminalOSIRIS4CubeSatDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133047"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat. Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleinsatellit mit optischem Kommunikationssystem</strong><br>Das erste OSIRIS4CubeSat-Terminal startete am 24. Januar 2021 an Bord des Satelliten CubeL ins Weltall. In der Mission PIXL-1 konnten Bilder, die vom Kamerasystem auf CubeL aufgenommen wurden, über den Laserstrahl von OSIRIS4CubeSat zur Optischen Bodenstation Oberpfaffenhofen gesendet werden. Sowohl der Satellit als auch das Laserterminal wurden seitdem umfangreichen Tests unterzogen. Nun konnten die Tests mit einer Ende-zu- Ende-Demonstration erfolgreich abgeschlossen werden. Die Zuverlässigkeit und die fehlerfreie Funktion von OSIRIS4CubeSat im All wurden bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleinstsatelliten, sogenannte CubeSats, haben eine standardisierte Würfelform von zehn Zentimeter Kantenlänge und lassen sich beliebig erweitern. Das im Projekt OSIRIS4CubeSat gemeinsam mit TESAT entwickelte Laserkommunikationsterminal entspricht diesem Standard. Durch das patentierte Design, in dem erstmals eine elektronische Leiterplatte als mechanische Basis für die optischen Elemente genutzt wurde, konnte der hohe Grad an Kompaktheit erreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufDachDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Bodenstation auf dem Dach Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Optische Bodenstation auf dem Dach Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufDachDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Optische Bodenstation auf dem Dach Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133051"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Optische Bodenstation auf dem Dach. Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hohe Datenraten, keine elektromagnetischen Störungen</strong><br>Mit einer Datenraten von 100 Megabit pro Sekunde übertrifft das Laserterminal die Menge an Daten, die mit vergleichbaren Funksystemen übertragen werden können, um ein Vielfaches. So können mit OSIRIS4CubeSat in derselben Zeit etwa zehnmal so viele Daten übertragen werden wie mit S-Band-Systemen gleicher Größe und Leistungsaufnahme. Neben der hohen Datenrate ist Laser als Übertragungsmedium unabhängig von elektromagnetischen Störungen. Kanalübersprechen, wie es bei klassischen Funkkanälen bekannt ist, gibt es bei der Laserübertragung nicht. Das führt dazu, dass für Laserübertragungskanäle keine langwierigen Genehmigungsverfahren seitens der Bundesnetzagentur (BNetzA) oder der International Telecommunication Union (ITU) erforderlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übertragung der Bilddaten per Laser zur Erde kamen im DLR entwickelte Kodierungsverfahren zum Schutz der Daten zum Einsatz. Denn für eine verlustfreie und stabile Übertragung vom Satelliten zur Erde müssen die Daten vor den Störungen durch die atmosphärischen Effekte geschützt werden. Dafür werden sie auf dem Satelliten kodiert, bevor sie mit dem Laserlink zur Bodenstation gesendet werden. Dort werden sie nach dem Empfang wieder dekodiert und anschließend prozessiert. Die Kommandierung, sowie die Wartung und Pflege des Satelliten wurde vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) verantwortet. CubeL ist damit der erste CubeSat, der erfolgreich in das bestehende Bodensegment des GSOC integriert werden konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="München aus dem All Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="München aus dem All Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="346" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="München aus dem All Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133049" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND3026.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND3026-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">München aus dem All. Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aus der Forschung in die industrielle Anwendung</strong><br>Die Ergebnisse aus PIXL-1 zeigen die fehlerfreie Funktionalität des OSIRIS4CubeSat Terminals entlang der kompletten Übertragungskette. Das ermöglicht zukünftig einen breiten Einsatz der Laserkommunikation auf einer Vielzahl von Satelliten. Bereits vor Abschluss der Demonstrationsmission erfolgte die Übergabe der Technologie an TESAT. TESAT hat mittlerweile das Terminal in ihr Portfolio übernommen und bietet es kommerziellen Kunden unter dem Namen „CubeLCT“ beziehungsweise „SCOT20“, welches eine Weiterentwicklung des Produkts ist, an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Siegbert Martin, CTO TESAT: „Dies unterstreicht die großen Chancen, welche durch eine Zusammenarbeit aus Forschung und Industrie in Deutschland entstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18214.msg555268#msg555268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Transporter-1 auf Falcon 9 (B1058.5)</a></li>
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		<title>ETH Zürich: Laser ermöglichen Internet-Backbone per Satellit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eth-zuerich-laser-ermoeglichen-internet-backbone-per-satellit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 21:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Optische Datenkommunikationslaser können trotz vieler störender Luftturbulenzen mehrere Dutzend Terabit pro Sekunde übertragen. Dies haben Wissenschaftler der ETH Zürich gemeinsam mit europäischen Partnern zwischen dem Jungfraujoch und Bern gezeigt. Damit dürfte der kostspielige Bau von Tiefseekabeln schon bald nicht mehr nötig sein. Eine Pressemitteilung der ETH Zürich. Quelle: ETH Zürich 20. Juni 2023. 20. Juni [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="optische-datenkommunikationslaser-konnen-trotz-vieler-storender-luftturbulenzen-mehrere-dutzend-terabit-pro-sekunde-ubertragen-dies-haben-wissenschaftler-der-eth-zurich-gemeinsam-mit-europaischen-partnern-zwischen-dem-jungfraujoch-und-bern-gezeigt-damit-durfte-der-kostspielige-bau-von-tiefseekabeln-schon-bald-nicht-mehr-notig-sein-eine-pressemitteilung-der-eth-zurich--937cbdfd-7bd8-4213-a0ff-1e9e809649c9">Optische Datenkommunikationslaser können trotz vieler störender Luftturbulenzen mehrere Dutzend Terabit pro Sekunde übertragen. Dies haben Wissenschaftler der ETH Zürich gemeinsam mit europäischen Partnern zwischen dem Jungfraujoch und Bern gezeigt. Damit dürfte der kostspielige Bau von Tiefseekabeln schon bald nicht mehr nötig sein. Eine Pressemitteilung der ETH Zürich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ETH Zürich 20. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DatenuebertragungperLaserETHZuerich2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Forschenden testeten die Datenübertragung per Laser über 53 Kilometer vom Jungfraujoch nach Zimmerwald nahe Bern. (Bild: ETH Zürich)" data-rl_caption="" title="Die Forschenden testeten die Datenübertragung per Laser über 53 Kilometer vom Jungfraujoch nach Zimmerwald nahe Bern. (Bild: ETH Zürich)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DatenuebertragungperLaserETHZuerich60.jpg" alt="Die Forschenden testeten die Datenübertragung per Laser über 53 Kilometer vom Jungfraujoch nach Zimmerwald nahe Bern. (Bild: ETH Zürich)" class="wp-image-128148" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DatenuebertragungperLaserETHZuerich60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DatenuebertragungperLaserETHZuerich60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Forschenden testeten die Datenübertragung per Laser über 53 Kilometer vom Jungfraujoch nach Zimmerwald nahe Bern. (Bild: ETH Zürich)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. Juni 2023 &#8211; Das Rückgrat des Internets – den sogenannten Backbone – bildet ein dichtes Netzwerk aus Glasfaserkabeln, die jeweils bis zu mehr als hundert Terabit an Daten pro Sekunde (1 Terabit = 10<sup>12</sup> digitale 1/0-​Signale) zwischen den Netzknoten transportieren. Die Kontinente sind dabei durch die Tiefsee verbunden &#8211; und das ist enorm kostspielig: Ein einzelnes Kabel durch den Atlantik erfordert Investitionen von mehreren hundert Millionen Dollar. Das spezialisierte Beratungsunternehmen Telegeography zählt aktuell 530 aktive Unterseekabel. Tendenz steigend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon bald dürfte dieser Aufwand aber nicht mehr nötig sein. Wissenschaftler der ETH Zürich haben in einem europäischen Horizon-​2020-Projekt gemeinsam mit Partnern aus der Raumfahrtindustrie eine optische Terabit-​Datenübertragung durch die Luft demonstriert. Mit dieser werden künftig wesentlich kostengünstigere und auch viel schneller erstellbare Backbone-​Verbindungen über erdnahe Satelliten-​Konstellationen möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anspruchsvolle Verhältnisse zwischen Jungfraujoch und Bern</strong><br>Erprobt haben die Projektpartner ihr Laser-​System allerdings nicht mit einem Satelliten im Orbit, sondern durch eine Übertragung über 53 Kilometer vom Jungfraujoch nach Bern. «Unsere Versuchsstrecke zwischen der Hochalpinen Forschungsstation auf dem Jungfraujoch und dem Zimmerwald Observatorium der Universität Bern ist aus Sicht einer optischen Datenübertragung wesentlich anspruchsvoller als zwischen einem Satelliten und einer Bodenstation», erklärt Yannik Horst, der leitende Autor der Studie und Forscher an der ETH Zürich im Institute für elektromagnetische Felder unter Leitung von Professor Jürg Leuthold.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Laserstrahl musste sich auf dem ganzen Weg durch die dichte, bodennahe Atmosphäre bewegen. Dabei beeinflussten die vielfältigen Turbulenzen der Luftgase über dem verschneiten Hochgebirge, der Wasserfläche des Thunersee, der dicht bebauten Agglomeration Thun und der Aare-​Ebene die Bewegung der Lichtwellen und damit auch die Informationsübertragung. Wie stark dieses durch Thermikphänomene ausgelöste Flimmern der Luft die gleichmässige Bewegung von Licht stört, kann man an heissen Sommertagen von blossem Auge erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten-​Internet nutzt langsamen Mikrowellenfunk</strong><br>Internetverbindungen über Satelliten sind an sich nichts Neues. Der aktuell bekannteste Vertreter ist die Starlink-​Konstellation von Elon Musk, die mit über 2000 erdnah kreisenden Satelliten Internet in fast jeden Winkel der Welt bringt. Um Daten zwischen Satelliten und Bodenstationen zu übertragen werden allerdings Funktechnologien verwendet, die wesentlich weniger leistungsfähig sind. Sie funktionieren wie WLAN (Wireless Local Area Network) oder der Mobilfunk im Mikrowellenbereich des Frequenzspektrums und damit mit Wellenlägen von einigen Zentimetern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Optische Lasersysteme arbeiten demgegenüber im Bereich des nahen Infrarotlichts mit rund 10’000-​mal kürzeren Wellenlängen von wenigen Mikrometern. Dadurch können sie auch entsprechend mehr Informationen pro Zeiteinheit transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf grosse Entfernungen beim Empfänger ein genügend starkes Signal zu erhalten, werden die parallelisierten Lichtwellen des Lasers durch ein Teleskop gesendet, das mehrere Dutzend Zentimeter Durchmesser haben kann. Dieser breite Lichtstrahl muss dann möglichst genau auf ein Teleskop beim Empfänger gezielt werden, dessen Durchmesser in der Grössenordnung des empfangenen Lichtstrahls liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Turbulenzen löschen die modulierten Signale aus</strong><br>Damit möglichst hohe Datenraten erreicht werden, wird die Lichtwelle des Lasers zudem so moduliert, dass ein Empfänger pro Schwingung mehrere unterscheidbare Zustände detektieren kann. Dadurch lässt sich pro Schwingung jeweils mehr als ein Informations-​Bit übertragen. In der Praxis wird mit unterschiedlichen Höhen (Amplituden) und Verschiebungen des Phasenwinkels der Lichtwelle gearbeitet. Jede Kombination von Phasenwinkel und Amplitudenhöhe definiert dann ein unterschiedliches Informationssymbol. Mit einem 4&#215;4-​Schema lassen sich so 4 Bit pro Schwingung übertragen und mit einem 8&#215;8-​Schema 6 Bit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wechselnden Turbulenzen der Luftteilchen führen nun dazu, dass die Lichtwellen im Inneren und an den Rändern des Lichtkegels unterschiedlich schnell wandern. Im Detektor der Empfangsstation addieren oder subtrahieren sich dadurch die Amplituden und Phasenwinkel gegenseitig zu falschen Werten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spiegelchen korrigieren Wellenphase 1500-​mal pro Sekunde</strong><br>Um diese Fehler zu verhindern, lieferte der französische Projektpartner einen sogenannten MEMS-​Chip (Mikro-​Elektro-Mechanisches System) mit einer Matrix aus 97 beweglichen Spiegelchen. Durch die Spiegelbewegungen lässt sich die Phasenverschiebung des Strahls auf seiner Schnittfläche entlang dem aktuell gemessenen Gradienten 1500-​mal pro Sekunde korrigieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Strich resultiert so eine Verbesserung der Signale um rund einen Faktor 500. Diese Verbesserung war essenziell, um eine Bandbreite von 1 Terabit pro Sekunde über eine Distanz von 53 Kilometern erreichen zu können, wie Horst betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals zum Einsatz kamen im Projekt zudem neue, robuste Lichtmodulationsformate. Sie erhöhen die Empfindlichkeit der Detektion massiv und ermöglichen dadurch selbst unter schlechtesten Wetterbedingungen oder bei geringen Laserleistungen hohe Datenraten. Erreicht wird dies durch ein geschicktes Codieren der Informations-​Bits auf Eigenschaften der Lichtwelle wie Amplitude, Phase und Polarisation. «Mit unserem neuen 4D-​BPSK-Modulationsformat (Binary Phase-​Shift Keying) kann ein Informations-​Bit auch mit einer sehr kleinen Anzahl von nur rund vier Lichtteilchen am Empfänger noch richtig erkannt werden», erklärt Horst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt waren für den Erfolg des Projekts die spezifischen Kompetenzen von drei Partnern notwendig. Das französische Raumfahrtunternehmen Thales Alenia Space beherrscht das zentimetergenaue Zielen mit Lasern über Tausende von Kilometern im Weltraum. Die ebenfalls französische Luft-​ und Raumfahrtforschungsanstalt Onera verfügt über die Kompetenzen in MEMS-​basierter adaptiver Optik, mit der die Effekte des Luftflimmern weitgehend eliminiert wurden. Und die für eine hohe Datenrate unerlässliche, möglichst effektive Modulation der Signale, gehört zu den Spezialgebieten der Forschungsgruppe von Leuthold.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Problemlos auf 40 Terabit pro Sekunde ausbaubar</strong><br>Die im Rahmen der European Conference on Optical Communication (ECOC) in Basel erstmals präsentierten Resultate des Versuchs sorgen weltweit für Furore, so Leuthold: «Unser System bedeutet einen Durchbruch. Bisher gelang es nur, entweder grosse Distanzen mit kleinen Bandbreiten von wenigen Gigabit oder kurze Distanzen von wenigen Metern mit grossen Bandbreiten per Freilandlaser zu verbinden».</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass die Leistung von 1 Terabit pro Sekunde mit einer einzigen Wellenlänge erreicht wurde. In einer zukünftigen praktischen Anwendung lässt sich das System mit Standardtechnologien problemlos auf 40 Kanäle und damit auf 40 Terabit pro Sekunde hochskalieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusätzliches Potenzial für das neue Modulationsformat</strong><br>Damit werden sich Leuthold und sein Team aber nicht mehr beschäftigen. Die praktische Umsetzung in ein marktfähiges Produkt übernehmen die Industriepartner. Einen Teil der Arbeit werden die ETH-​Wissenschaftler:innen allerdings weiterverfolgen. Das von ihnen entwickelte neue Modulationsformat dürfte künftig auch in anderen Datenübertragungsverfahren, bei denen die Energie der Strahlung zu einem begrenzenden Faktor werden kann, für eine Erhöhung der Bandbreiten sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>Yannik Horst, Bertold Ian Bitachon, Laurenz Kulmer, Jannik Brun, Tobias Blatter, Jean-​Marc Conan, Aurélie Montmerle-​Bonnefois, Joseph Montri, Béatrice Sorrente, Caroline B. Lim, Nicolas Védrenne, Daniel Matter, Loann Pommarel, Benedikt Baeuerle and Juerg Leuthold. Tbit/s line-​rate satellite feeder links enabled by coherent modulation and full-​adaptive optics. Science &amp; Applications (2023) 12,<br>doi.org/10.1038/s41377-023-01201-7, <a href="https://www.nature.com/articles/s41377-023-01201-7" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41377-023-01201-7</a>,<br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41377-023-01201-7.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41377-023-01201-7.pdf</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3286.msg550615#msg550615" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kommunikation per Laser</a></li>
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		<title>TESAT: Staatssekretär zu Besuch in Backnang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-staatssekretaer-zu-besuch-in-backnang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) sowie die Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG (TESAT) in Backnang, einen der größten Raumfahrtstandorte in Deutschland. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 1. März 2023. 1. März [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) sowie die Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG (TESAT) in Backnang, einen der größten Raumfahrtstandorte in Deutschland. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 1. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Staatssekretaer_Besuch_Dr_Christian_Rapp_02_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: TESAT)" data-rl_caption="" title="(Foto: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Staatssekretaer_Besuch_Dr_Christian_Rapp_02_25.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. März 2023 &#8211; Bei seinem Besuch konnte sich der Staatssekretär im DeSK-Showroom umfassend über die Satellitenkommunikation informieren und im Anschluss bei TESAT ein Bild von der Serienproduktion in der Raumfahrtbranche machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>High-tech aus der Murr-Metropole</strong><br>„Weltraumtechnologien sind bereits ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Ob Fernsehen, Navigation, Internet oder Erdbeobachtung – all dies wäre ohne Satellitenkommunikationstechnik, wie wir sie in der heutigen Zeit kennen, nicht denkbar. Der Standort Backnang bildet sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Produktion den regionalen Schwerpunkt der deutschen Raumfahrtindustrie in Sachen Satellitenkommunikationssysteme”, resümierte Staatssekretär Dr. Patrick Rapp bei seinem Besuch vor Ort. “Die Satellitenkommunikation ist ein zentraler Wirtschaftsbereich aus und für Backnang. Dabei hat sich hier ein Cluster ausgebildet, das in ganz Deutschland einmalig ist. In diesem Zusammenhang freue ich mich sehr, dass diese wichtige Branche auf politischer Ebene Unterstützung findet und sich Staatssekretär Dr. Patrick Rapp vor Ort selbst ein Bild davon macht”, hieß Oberbürgermeister Maximilian Friedrich den landespolitischen Besuch in der Murr-Metropole willkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Besuch_Staatssekretaer_Dr_Christian_Rapp_01_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: TESAT)" data-rl_caption="" title="(Foto: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Besuch_Staatssekretaer_Dr_Christian_Rapp_01_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wachstumschancen für eine ganze Region</strong><br>“Momentan wird immer von Weltraumtourismus und SpaceX berichtet, aber New Space &#8211; oder wie wir sagen: Next Space &#8211; beschreibt eigentlich die Kommerzialisierung der Raumfahrt. Von den typischen wissenschaftlichen Missionen hin zu geschäftsmodellbasierten Services, wie z.B. Satelliteninternet. Bis 2040 soll der internationale Raumfahrtmarkt so groß sein, wie der heutige Automobilmarkt.” erklärt Thomas Reinartz, CEO TESAT. “Wir haben uns zum Weltmarktführer für Laserkommunikation gemausert und investieren hier am Standort über 25 Millionen Euro in die Serienproduktion von Laser Communication Terminals. Dies umfasst unter anderem den Bau eines neuen Fertigungsgebäudes”. Wachstumschancen ergeben sich vor allem insbesondere durch Satellitenkonstellationen. “Um Daten sicher zwischen Satelliten auszutauschen oder an die Erde zu senden, bedarf es in den meisten Fällen Technologie aus Backnang. Auch die hier ansässigen KMUs leisten ihren Beitrag zur Technologiekompetenz am Standort”, schildert die Geschäftsführerin des DeSK, Dilara Betz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“In Zeiten, in denen Untersee-Pipelines angegriffen oder Spionage-Ballons abgeschossen werden, bedarf es sichere und resiliente Kommunikationswege. Eine Lösung hierfür ist die optische Laserkommunikation. In diesem Marktsegment sind wir Technologieführer. Das ist unser Beitrag für ein resilientes und souveränes Europa”, erklärt Thomas Reinartz. “Schön wäre es, wenn diese Technologie nicht nur in den USA sondern auch in Europa systematisch eingesetzt würde. Sonst haben wir hier bald den nächsten mp3-Player entworfen”, witzelt Reinartz zum Abschluss des Besuchs von Staatssekretär Dr. Rapp.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Tesat</strong><br>Bei TESAT in Backnang entwickeln, fertigen und vertreiben über 1.100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit. Das Produktspektrum reicht dabei von kleinsten raumfahrtspezifischen Bauteilen bis hin zu Modulen, ganzen Baugruppen oder Nutzlasten. Weltweit einziger Anbieter und technologisch führend ist TESAT bei den optischen Terminals zur Datenübertragung via Laser (LCTs). Bis heute wurden weit über 700 Raumfahrtprojekte durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg545429#msg545429" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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		<title>Mynaric liefert optische Kommunikationsterminals an Northrop Grumman</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mynaric-liefert-optische-kommunikationsterminals-an-northrop-grumman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 14:09:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CONDOR Mk3]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarnsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[LCT]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Mynaric]]></category>
		<category><![CDATA[NDSA]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[SDA]]></category>
		<category><![CDATA[T1TL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Northrop Grumman erhält von Mynaric im Rahmen des Tranche 1 Tracking Layer Programms der Space Development Agency (SDA) optische Kommunikationsterminals für 14 Satelliten. Eine Pressemitteilung von Mynaric. Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 18. Oktober 2022. Los Angeles, 18. Oktober 2022 &#8211; Mynaric (NASDAQ: MYNA) (FRA: M0YN), ein führender Anbieter von industrialisierten, kosteneffizienten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Northrop Grumman erhält von Mynaric im Rahmen des Tranche 1 Tracking Layer Programms der Space Development Agency (SDA) optische Kommunikationsterminals für 14 Satelliten. Eine Pressemitteilung von Mynaric.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 18. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mk3FrontBack768x768mynarik.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-rl_caption="" title="Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mk3FrontBack768x768mynarik26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Los Angeles, 18. Oktober 2022 &#8211; Mynaric (NASDAQ: MYNA) (FRA: M0YN), ein führender Anbieter von industrialisierten, kosteneffizienten und skalierbaren Laserkommunikationsprodukten, gab heute bekannt, dass es Northrop Grumman (NYSE: NOC) im Rahmen des Tranche 1 Tracking Layer Programms der Space Development Agency (SDA) mit optischen Kommunikationsterminals für 14 Satelliten beliefern wird. Jeder Satellit wird mit einem Infrarotsensor mit großem Sichtfeld, drei optischen Kommunikationsterminals und einer Ka-Band-Nutzlast für die Kommunikation ausgestattet. Mynaric wird 42 CONDOR Mk3-Terminals an Northrop Grumman für das Programm liefern, wobei die Produktlieferungen größtenteils im Jahr 2024 für den Einsatz im Jahr 2025 erwartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind stolz darauf, Northrop Grumman und die SDA bei diesem für die Landesverteidigung der Vereinigten Staaten wichtigen Programm zu unterstützen&#8220;, sagte Tina Ghataore, Chief Commercial Officer von Mynaric. &#8222;Diese Ankündigung unterstreicht unser Engagement, Produkte für Raumfahrtanwendungen zu liefern, die technisch solide sind und in Serie produziert werden können. Wir werden unsere Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Northrop Grumman beim Tranche-1-Transport-Layer nutzen, wenn wir mit der Lieferung der Terminals für die Tranche-1-Tracking-Layer-Satelliten beginnen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli wählte die SDA Northrop Grumman als einen der beiden Hauptauftragnehmer für die Tranche 1 der Verfolgungsschicht aus, die Teil der anfänglichen Fähigkeit zur Raketenwarnung und Raketenverfolgung im Rahmen der National Defense Space Architecture (NDSA) ist. Die Tranche 1 Tracking Layer wird Hyperschallwaffen und andere hochentwickelte Flugkörper von der ersten Phase des Starts bis zum Abfangen erkennen, identifizieren und verfolgen. Nach ihrer vollständigen Einführung im Jahr 2025 werden die Satelliten der Tranche 1 Tracking Layer in bis zu vier erdnahen Umlaufbahnen operieren, die mit den Satelliten der Tranche 1 Transport Layer verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Tranche 1 Tracking baut auf dem Tranche 1 Transport Layer Programm von Northrop Grumman auf und knüpft daran an&#8220;, sagte Blake Bullock, Vice President, Communication Systems, Strategic Space Systems, Northrop Grumman. &#8222;Wir arbeiten eng mit Mynaric und unseren anderen Industriepartnern zusammen, um diese kritische Raketenwarn- und Raketenverfolgungsfähigkeit schnell zu entwickeln.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Mynaric</strong><br>Mynaric (NASDAQ: MYNA)(FRA: M0YN) ist führend in der industriellen Revolution der Laserkommunikation durch die Herstellung optischer Kommunikationsterminals für Luft-, Raumfahrt- und mobile Anwendungen. Laserkommunikationsnetzwerke bieten Konnektivität vom Himmel aus und ermöglichen ultrahohe Datenraten und eine sichere Datenübertragung über große Entfernungen zwischen sich bewegenden Objekten für drahtlose terrestrische, mobile, luft- und raumgestützte Anwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und weitere Niederlassungen in Los Angeles, Kalifornien, und Washington, D.C.. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://mynaric.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mynaric.com</a>.</p>



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		<title>DLR: Festigung einer bedeutenden Rolle in der Laserkommunikation mit Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-festigung-einer-bedeutenden-rolle-in-der-laserkommunikation-mit-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 11:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
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		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue optische Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingeweiht. Die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation können nun mit einer neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen getestet und weiterentwickelt werden. Die Technologie ermöglicht Datenraten im Terrabit-Bereich, die Nutzung von Quantenverschlüsselungstechnologien sowie hochpräzise Sattelitennavigationssysteme. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 12. Oktober 2022. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue optische Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingeweiht. Die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation können nun mit einer neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen getestet und weiterentwickelt werden. Die Technologie ermöglicht Datenraten im Terrabit-Bereich, die Nutzung von Quantenverschlüsselungstechnologien sowie hochpräzise Sattelitennavigationssysteme. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 12. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LieferungdesneuenTeleskopsDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lieferung des neuen Teleskops. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Lieferung des neuen Teleskops. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LieferungdesneuenTeleskopsDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Lieferung des neuen Teleskops. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. Oktober 2022 &#8211; Satelliten werden zusehends zu Netzwerkknoten des Internets. Während terrestrische Knoten über Glasfasernetze eingebunden sind, können Satelliten mit aktuellen Entwicklungen nur dann mithalten, wenn sie ebenfalls optisch vernetzt werden. Programme der europäischen Kommission wie die Secure Connectivity Initiative stützen sich ebenso auf diese Technologie wie eine Vielzahl kommerzieller Netzwerke wie Starlink oder Oneweb, die mit ihren nächsten Generationen ähnliche Entwicklungen anstreben. Im Zentrum der Überlegungen stehen optische Satellitenlinks, wie sie am Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) seit mehr als 20 Jahren konzipiert, entwickelt und getestet werden. Optische Verbindungen werden zudem nicht nur für Kommunikationsnetzwerke in Betracht gezogen, sondern auch für die Quantenverschlüsselung. Diese soll das sichere Internet der Zukunft ermöglichen und die nächste Generation von Satellitennavigationssystemen. Das DLR betreibt seit vielen Jahren experimentelle Bodenstationen, um diese Technologien voranzutreiben. Am 12. Oktober 2022 wurde nun eine neue leistungsstärkere Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingeweiht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeuesTeleskopDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Neues Teleskop. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Neues Teleskop. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeuesTeleskopDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Neues Teleskop. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Zukünftig wird es immer wichtiger, Satelliten effizient miteinander zu vernetzen sowie den Datenaustausch zum Boden sicher und leistungsstark zu gestalten im Angesicht der immer größeren Datenmengen bei Kommunikation, Navigation und Erdbeobachtung ebenso wie vor dem Hintergrund knapper werdender Funklizenzen“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Die optische Freiraumkommunikation bietet hier eine vielversprechende Perspektive, deren vielfältige Möglichkeiten wir mit der neu ausgebauten Bodenstation in Oberpfaffenhofen austesten und weiterentwickeln werden. Insbesondere bei der Absicherung des Austauschs sensibler Daten etwa bei kritischen Infrastrukturen im All und auf der Erde können uns Lösungen der satellitenbasierten Quantenkommunikation entscheiden voranbringen.“ Das Kernstück der neuen optischen Bodenstation ist ein neues Teleskop mit 80-Zentimeter Durchmesser in einer sogenannten Coudé-Anordnung, bei der das Licht des Teleskops über Spiegel direkt in ein Labor darunter geführt wird. Dies ermöglicht völlig neue Experimente, die in dieser Form bislang nicht durchgeführt werden konnten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufdemDachDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Bodenstation auf dem Dach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Optische Bodenstation auf dem Dach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufdemDachDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Optische Bodenstation auf dem Dach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenübertragung mit Terabit-Geschwindigkeit</strong><br>Optische Verbindungen zwischen Satelliten und den Empfangsstationen am Boden, wie sie bei der Anbindung von Kommunikationssatelliten an das Internet oder bei der Datenübertragung von Erdbeobachtungsatelliten an deren Daten-Prozessierungszentren eingesetzt werden, sind mit dem nötigen Weg durch die Atmosphäre eine besondere Herausforderung. Temperaturschwankungen in der Atmosphäre führen zu einer Verzerrung der optischen Satellitensignale, die Übertragungsfehler bewirken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Bodenstation erlaubt es diese Phänomene genauer als bisher zu untersuchen, um Verfahren für eine fehlerfreie Übertragung auch unter schwierigen Bedingungen zu erreichen. So zielen die Arbeiten des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation sowohl darauf ab, Signale am Boden bestmöglich empfangen zu können, als auch die Sendesignale der Bodenstation so „vorzuverzerren“, dass sie den Satelliten im All möglichst ungestört erreichen. In bodennahen Versuchen konnte das Institut bereits 2016 eine Übertragungsrate von 1,72 Terabit pro Sekunde erreichen und 2017 eine Übertragungsrate von 13,2 Terabit pro Sekunde realisieren. Diese Datenrate würde ausreichen, um ganz Westeuropa mit einer schnellen Internetanbindung zu versorgen. Mit der neuen Bodenstation sollen solche Versuche nun auch mit Satelliten durchgeführt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InfografikzurBodenstationDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik zur Bodenstation. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Infografik zur Bodenstation. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InfografikzurBodenstationDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Infografik zur Bodenstation. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quantenschlüssel aus dem All</strong><br>Eine genaue Entzerrung des Satellitensignals ist zudem eine Grundvoraussetzung, um Quantenschlüssel aus dem All möglichst effizient verteilen zu können. Das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation hat dazu erfolgreiche Vorarbeiten geleistet und bereits im Jahr 2013 zusammen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erfolgreiche Übertragungsversuche von einem Flugzeug zum Boden durchgeführt. Quantenschlüssel sollen künftig genutzt werden, um die verschlüsselte terrestrische Übertragung so abzusichern, dass sie Angriffen durch Quantencomputer standhalten. „Eine beweisbar sichere Absicherung der Kommunikation ist insbesondere für Nutzer wie Regierungsstellen, Behörden, Banken, Versicherungs- und Industriegesellschaften von immenser Bedeutung&#8220;, sagt Dr. Susann Groß, Leiterin der DLR-Programmdirektion für Raumfahrtforschung und -technologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präzisere Navigation mit optischen Satellitenlinks</strong><br>Satellitennavigationssysteme wie das europäische Galileo und das amerikanische GPS sind bereits heute als unabdingbare Infrastrukturen im alltäglichen Leben und Wirtschaften verankert. Sie senden präzise Zeitsignale aus. Wenn der Empfänger diese Information von mindestens vier Satelliten empfängt, die Uhren korrekt synchronisiert und die Satellitenbahnen genau bekannt sind, kann der Empfänger daraus seine exakte Position ermitteln. Um die Zeitsignale der Satelliten zu synchronisieren und die Satellitenbahnen zu bestimmen, muss heute ein komplexer Prozess auf der Basis von Messungen einer Vielzahl von Sensorstationen am Boden ablaufen. Am DLR wurde mit Kepler ein neuer Ansatz entwickelt, bei dem optische Verbindungen zwischen Navigationssatelliten eingesetzt werden. Diese optischen Verbindungen werden genutzt, um die Satelliten direkt zu synchronisieren und um die Bahnen mit nur zwei Bodenstationen exakt zu bestimmen. Dies führt nicht nur zu einer deutlichen Vereinfachung des Systems, sondern auch zu einer erheblich verbesserten Genauigkeit</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Kepler-Ansatz hat das Potenzial die zukünftige Automatisierung im Verkehr durch hochpräzise Ortsdaten deutlich zu erleichtern“, sagt Dr. Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt. Zudem wäre das System kaum mehr anfällig für Störungen, die heute etwa in Kriegs- und Krisengebieten willentlich herbeigeführt werden. In diesem Kontext wird die neue Bodenstation wertvolle Beiträge für die Validierung der DLR-Konzepte liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technologietransfer</strong><br>Das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen für die Entwicklung optischer Freiraumverbindungen. Im Umfeld des Instituts haben sich Firmen wie TESAT Spacecom in Backnang und die Ausgründung Mynaric zu den bedeutendsten Firmen in diesem Sektor entwickelt. Die neue Bodenstation wird dabei helfen, diese starke deutsche Positionierung zu erhalten und weiterzuentwickeln.</p>



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		<title>Space Compass und Skyloom: Optische Datenrelaisdienste für den Erdbeobachtungsmarkt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-compass-und-skyloom-optische-datenrelaisdienste-fuer-den-erdbeobachtungsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 05:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Skyloom]]></category>
		<category><![CDATA[Space Compass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Space Compass und Skyloom unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Bereitstellung optischer Datenrelaisdienste für den Erdbeobachtungsmarkt. Eine Pressemitteilung von Skyloom und Space Compass. Quelle: Skyloom und Space Compass (6. September 2022) via Business Wire (7. September 2022). Tokio und Oakland, Kalifornien &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Skyloom und Space Compass (ein neu gegründetes Joint Venture zwischen NTT und SKY Perfect [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Space Compass und Skyloom unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Bereitstellung optischer Datenrelaisdienste für den Erdbeobachtungsmarkt. Eine Pressemitteilung von Skyloom und Space Compass.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Skyloom und Space Compass (6. September 2022) via Business Wire (7. September 2022).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tokio und Oakland, Kalifornien &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Skyloom und Space Compass (ein neu gegründetes Joint Venture zwischen NTT und SKY Perfect JSAT) haben heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekannt gegeben, die darauf abzielt, den ersten geostationären (GEO) Datenrelaisdienst über Asien einzurichten. Dieser wird die hochmodernen Kommunikations- und Netzwerksysteme von Skyloom nutzen, um den schnell wachsenden Markt der Erdbeobachtung (Earth-Observation, EO) für die Übertragung von Daten in Echtzeit und mit hoher Kapazität direkt in die Cloud zu bedienen. Die Unternehmen planen die Bereitstellung des ersten Netzwerkinfrastrukturknotens über Asien im Jahr 2024 und rechnen mit einer Erweiterung der GEO-Konstellation, um bis 2026 zusätzliche Kapazitäten und eine globale Abdeckung zu erreichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkyloomLCTSkyloom960x960.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Skyloom LCT. (Bild: Skyloom)" data-rl_caption="" title="Skyloom LCT. (Bild: Skyloom)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkyloomLCTSkyloom260.jpg" alt="sg 18.08.2022: Forumslink, fb + Twitter; Bild eingebunden"/></a><figcaption>Skyloom LCT. (Bild: Skyloom)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Globale EO-Anbieter erweitern ihre Konstellationen rasant, wodurch immense Datenmengen entstehen, die sich typischerweise im erdnahen Orbit (low-earth-orbit, LEO) befinden. Das Compass-Skyloom-System wird eine Möglichkeit für die sofortige, kosteneffiziente Übertragung von EO-Daten über GEO-Satelliten direkt in die Cloud bieten, damit ihre Kunden und Endnutzer die kurzlebigen Informationen auf Echtzeitbasis nutzen können. Das System basiert auf optischen bzw. Laserkommunikations-Terminals, die eine glasfaserlose optische Kommunikation in der Geschwindigkeit des Geschäftsbetriebs ermöglichen. Die Partnerschaft vereint die langjährige Erfahrung von SKY Perfect JSAT im Bereich der Raumfahrt, die Telekommunikationskompetenz von NTT und die bahnbrechende Innovation von Skyloom, um eine gemeinsame Architektur und einen gemeinsamen Dienst für den EO-Markt zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses neue Team wird dank der hochmodernen Telekommunikationstechnologie und der Infrastrukturlösungen von Skyloom in der Lage sein, unseren Kunden auf dem Gebiet der Erdbeobachtung gemeinsam einen erstklassigen Service zu bieten.“, erklärt Koichiro Matsufuji, Co-CEO, Space Compass.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Skyloom freut sich über die Fusion mit Space Compass, da so die Stärken der beiden Marktführer im Bereich Raumfahrt und Telekommunikation vereint werden. Gemeinsam möchten wir dem Erdbeobachtungsmarkt bahnbrechende Möglichkeiten für den Datentransport zur Verfügung stellen, und das ist nur der Anfang von dem, was noch folgen wird.“, so Marcos Franceschini, Gründer und CEO, Skyloom Global.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank dieser Partnerschaft sind wir in der Lage, unseren Kunden Ultrahochgeschwindigkeits- und Echtzeit-Datenrelais auf sehr wirtschaftliche Weise als ersten Schritt zu einem größeren nicht-terrestrischen Netzwerk anzubieten. Wir sind überzeugt, dass die optische Datenrelais-Technologie ein Grundstein für eine innovative Vernetzung und Datenverarbeitung im Orbit zwischen GEO, LEO und dem Boden ist.“, ergänzt Shigehiro Hori, Co-CEO, Space Compass.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Space Compass Corporation</strong><br>Space Compass ist ein Joint-Venture-Unternehmen zwischen dem japanischen IKT-Giganten NTT und der SKY Perfect JSAT Corporation, dem größten Satellitenbetreiber Asiens. Wir planen den Aufbau eines Space Integrated Computing Network, um die Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Unternehmenswebsite <a href="https://space-compass.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">space-compass.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Skyloom Global Corporation</strong><br>Skyloom ist ein in Oakland, Kalifornien, ansässiges innovatives Telekommunikationsunternehmen, das mit dem Ziel gegründet wurde, eines der grundlegenden Elemente der Weltraumkommunikationsinfrastruktur von morgen für die Bereitstellung von Datentransportdiensten in planetarischem Maßstab zu entwickeln, zu implementieren und zu betreiben. Das Unternehmen profitiert von seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der optischen Weltraumkommunikation, um Daten in Echtzeit zu übertragen, damit Kunden und Entscheidungsträger kurzlebige Informationen optimal nutzen können. <a href="https://www.skyloom.co/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.skyloom.co</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg537699#msg537699" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Verträge</a></li></ul>
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		<title>Mynaric beruft erfahrenen Laserkommunikationsmanager in den Vorstand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mynaric-beruft-erfahrenen-laserkommunikationsmanager-in-den-vorstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 06:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[LCT]]></category>
		<category><![CDATA[Mustafa Veziroglu]]></category>
		<category><![CDATA[Mynaric]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mustafa Veziroglu übernimmt die operative Verantwortung für die Entwicklung und skalierbare Produktion der Laserkommunikationsprodukte als Präsident von Mynaric. Eine Pressemitteilung von Mynaric. Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 18. August 2022. MÜNCHEN und LOS ANGELES, 18. August 2022 – Mynaric, ein führendes Unternehmen in der Industrialisierung der Laserkommunikation, ernennt Mustafa Veziroglu zum Präsidenten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mynaric-beruft-erfahrenen-laserkommunikationsmanager-in-den-vorstand/" data-wpel-link="internal">Mynaric beruft erfahrenen Laserkommunikationsmanager in den Vorstand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mustafa Veziroglu übernimmt die operative Verantwortung für die Entwicklung und skalierbare Produktion der Laserkommunikationsprodukte als Präsident von Mynaric. Eine Pressemitteilung von Mynaric.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 18. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MynaricBulentAltanCEOMustafaVezirogluPresident.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bulent Altan, CEO (li.) und Mustafa Veziroglu, Präsident (re.). (Bild: Mynaric)" data-rl_caption="" title="Bulent Altan, CEO (li.) und Mustafa Veziroglu, Präsident (re.). (Bild: Mynaric)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MynaricBulentAltanCEOMustafaVezirogluPresident26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bulent Altan, CEO (li.) und Mustafa Veziroglu, Präsident (re.). (Bild: Mynaric)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MÜNCHEN und LOS ANGELES, 18. August 2022 – Mynaric, ein führendes Unternehmen in der Industrialisierung der Laserkommunikation, ernennt Mustafa Veziroglu zum Präsidenten von Mynaric und zum neuesten Mitglied seines Vorstands. Mustafa Veziroglu wird in seiner Funktion die Entwicklung, Qualifizierung und Serienproduktion der Laserkommunikationsprodukte von Mynaric leiten, die von staatlichen und kommerziellen Kunden stark nachgefragt werden. Bevor er zu Mynaric kam, war Mustafa Veziroglu Chief Operating Officer von SA Photonics, LLC (ein Tochterunternehmen von CACI), einem Entwickler von Laserkommunikationssystemen für Anwendungen im Weltraum, in der Luft und am Boden. Vor seiner Tätigkeit bei SA Photonics war Mustafa Veziroglu mehr als 10 Jahre lang in Führungspositionen in der Halbleiterindustrie tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mustafa Veziroglu verfügt über die perfekte Kombination aus fundierten Branchenkenntnissen und operativer Führungserfahrung, um das Produktportfolio von Mynaric durch die nächste Phase unserer Entwicklung zu führen, in der wir unsere Serienproduktion weiter ausbauen&#8220;, sagte Bulent Altan, CEO von Mynaric. &#8222;Zukünftig leitet Mustafa alle produktbezogenen Aktivitäten. Hierdurch optimieren wir das interne Berichtswesen, um einerseits unseren Produktionshochlauf von optischen Kommunikationsterminals für Anwendungen im Weltraum, in der Luft und auf dem Land zu beschleunigen und andererseits dieses Portfolio weiter auszubauen, um künftig ein noch breiteres Spektrum von Anwendungen abzudecken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Funktion wird Mustafa Veziroglu für alle operativen produktbezogenen Aktivitäten innerhalb von Mynaric verantwortlich sein und den gesamten Produktlebenszyklus von der Entwicklung bis zur Auslieferung überwachen. Er wird von München, Deutschland, aus arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich freue mich sehr, zu diesem wichtigen Zeitpunkt in der Entwicklung des Unternehmens zu Mynaric zu stoßen&#8220;, sagte Mustafa Veziroglu, Präsident von Mynaric. &#8222;Ich war schon immer fasziniert von dem Potenzial der Laserkommunikation, engmaschige Kommunikationsnetze im Weltraum, in der Luft und in anderen Bereichen für kommerzielle und militärische Anwendungen zu ermöglichen. Mynaric hat ein beeindruckendes Technologiepaket, skalierbare Produkte und wichtige Kundenbeziehungen aufgebaut, die uns in eine privilegierte Position versetzen, Laserkommunikation in großem Maßstab in den Markt einzuführen. Ich freue mich auf meine Aufgabe, unsere Produkte pünktlich, innerhalb der Spezifikationen und des Budgets zu liefern und die Chance zu ergreifen, das industrielle Zeitalter der Laserkommunikation einzuleiten!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten sechs Monaten konnte Mynaric bedeutende Meilensteine erreichen und wurde als alleiniger Laserkommunikationslieferant von Northrop Grumman für das Tranche 1 Transport-Layer-Programm der Space Development Agency ausgewählt, gewann L3Harris als strategischen Investor und wurde zum Entwicklungspartner im Space-BACN Programm der DARPA ernannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Mynaric</strong><br>Mynaric (NASDAQ: MYNA)(FRA: M0Y) ist führend in der industriellen Revolution der Laserkommunikation durch die Herstellung optischer Kommunikationsterminals für Luft-, Raumfahrt- und mobile Anwendungen. Laserkommunikationsnetzwerke bieten Konnektivität vom Himmel aus und ermöglichen ultrahohe Datenraten und eine sichere Datenübertragung über große Entfernungen zwischen sich bewegenden Objekten für drahtlose terrestrische, mobile, luft- und raumgestützte Anwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und weitere Niederlassungen in Los Angeles, Kalifornien, und Washington, D.C. .</p>



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		<title>Mynaric für nächste Phase von DARPA-Programm Space-BACN ausgewählt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mynaric-fuer-naechste-phase-von-darpa-programm-space-bacn-ausgewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 15:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ziel der Phase 1 ist die Entwicklung eines Benchtop-Modells der nächsten Generation optischer Kommunikationsterminals für den erweiterten Weltraumbereich. Eine Pressemitteilung von Mynaric. Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 10. August 2022. LOS ANGELES, 10. August 2022 – Die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) hat Mynaric als wichtigen Entwicklungspartner ausgewählt, um im Rahmen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ziel der Phase 1 ist die Entwicklung eines Benchtop-Modells der nächsten Generation optischer Kommunikationsterminals für den erweiterten Weltraumbereich. Eine Pressemitteilung von Mynaric.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 10. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mk3FrontBack768x768mynarik.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-rl_caption="" title="Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mk3FrontBack768x768mynarik26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">LOS ANGELES, 10. August 2022 – Die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) hat Mynaric als wichtigen Entwicklungspartner ausgewählt, um im Rahmen der Phase 1 des Space-based Adaptive Communications Node (Space-BACN) Programmes ein Benchtop-Modell für ein optisches Kommunikationsterminal der nächsten Generation zu entwickeln. Das Space-BACN-Programm der DARPA sieht ein kostengünstiges, skalierbares optisches Kommunikationsterminal vor, das für verschiedene optische Inter-Satelliten-Verbindungsstandards rekonfiguriert werden kann. Es ermöglicht eine nahtlose Kommunikation zwischen staatlichen und privatwirtschaftlichen Satelliten. Die Ankündigung folgt auf die Auswahl von Mynaric zur Teilnahme an der Phase 0 des Space-BACN-Programmes Ende 2021. Sie unterstreicht den anhaltenden Erfolg von Mynaric bei US-Regierungskunden, die als treibende Kraft für den Einsatz weltraumgestützter, optischer Kommunikationsmöglichkeiten agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser langjähriges Ziel, skalierbare, kosteneffiziente und industrialisierte optische Kommunikationsterminals zu entwickeln und zu produzieren, stimmt gut mit den Zielen des Space-BACN-Programms der DARPA überein“, sagte Joachim Horwath, CTO von Mynaric. „Die Bereitstellung einer anpassungsfähigen Lösung, die unabhängig von einem implementierten Laserkommunikationsstandard und ohne Kompromisse bei Leistung sowie Kosteneffizienz mit jedem anderen Terminal zusammenarbeiten kann, ist eine wichtige technische Herausforderung. Das ist eine Aufgabe, die wir gerne für die DARPA in Angriff nehmen und die wir als entscheidend für die Entwicklung zukünftiger Produkte betrachten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 14-monatige Phase 1 des Space-BACN-Programms folgt auf die 15-wöchige Phase 0, die sich auf die Entwicklung des architektonischen Designs des Terminals konzentrierte. Außerdem geht sie der 20-monatigen Phase 2 voraus, in der eine Prototypversion des künftigen Produkts gebaut werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Laserkommunikation wird weiterhin als zukünftiges Rückgrat und als Äquivalent zur Glasfaser für weltraumgestützte Kommunikationsnetze gesehen“, so Tina Ghataore, CCO von Mynaric. „Um den vollen Nutzen dieser Netze auszuschöpfen, ist eine nahtlose Integration und Interoperabilität zwischen den optischen Kommunikationsarchitekturen von staatlichen und kommerziellen Kunden erforderlich. Wir fühlen uns geehrt, dass wir für die DARPA weiterhin unseren Anteil zu diesen Bemühungen beitragen können!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mynaric treibt die Branche mit einer aggressiven Produktentwicklungs- und Engineering-Roadmap mit industrialisierten Produkten voran. Es gilt, Kosten, Größe, Gewicht und Stromverbrauch ohne Leistungseinbußen reduzieren. Das optische Kommunikationsterminal CONDOR Mk3 bietet bereits konfigurierbare Datenraten zwischen 100 Mbit/s und 100 Gbit/s, die je nach Mission höhere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen und unter anderem mit dem Interoperabilitätsstandard der Space Development Agency kompatibel sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Mynaric</strong><br>Mynaric (NASDAQ: MYNA)(FRA: M0Y) ist führend in der industriellen Revolution derLaserkommunikation durch die Herstellung optischer Kommunikationsterminals für Luft-, Raumfahrt- und mobile Anwendungen. Laserkommunikationsnetzwerke bieten Konnektivität vom Himmel aus und ermöglichen ultrahohe Datenraten und eine sichere Datenübertragung über große Entfernungen zwischen sich bewegenden Objekten für drahtlose terrestrische, mobile, luft- und raumgestützte Anwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und weitere Niederlassungen in Los Angeles, Kalifornien, und Washington, D.C..</p>



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		<title>Mynaric: L3Harris als strategischer Investor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mynaric-l3harris-als-strategischer-investor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 11:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mynaric gewinnt L3Harris als strategischen Investor und baut die Zusammenarbeit weiter aus. Eine Pressemitteilung von Mynaric. Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 6. Juli 2022. München, Bayern / Melbourne, Florida, 6. Juli 2022 – Mynaric (NASDAQ: MYNA // FRA: M0Y) und L3Harris (NYSE:LHX) unterzeichneten heute Vereinbarungen über eine Beteiligung von L3Harris an dem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mynaric gewinnt L3Harris als strategischen Investor und baut die Zusammenarbeit weiter aus. Eine Pressemitteilung von Mynaric.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 6. Juli 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">München, Bayern / Melbourne, Florida, 6. Juli 2022 – Mynaric (NASDAQ: MYNA // FRA: M0Y) und L3Harris (NYSE:LHX) unterzeichneten heute Vereinbarungen über eine Beteiligung von L3Harris an dem deutschen Spezialisten für Laser-Kommunikation. Mit dem strategischen Investment weiten beide Unternehmen ihre bestehende Zusammenarbeit in der Luftfahrt aus. Zukünftige Kooperationen umfassen alle Anwendungsbereiche ob im Weltraum, in der Luft, zur See oder auf dem Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß den Vereinbarungen wird L3Harris im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital (unter Ausschluss des Bezugsrechts) rund 11,2 Millionen Euro investieren. Das US-amerikanische Technologieunternehmen erwirbt 409.294 neue, auf den Inhaber lautende Aktien von Mynaric zu einem Preis von rund 27,37 Euro je Aktie. Nach der Kapitalerhöhung wird L3Harris zunächst 7,2 % der gesamten Aktien von Mynaric besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind begeistert, dass L3Harris, ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungsindustrie mit hervorragenden Kunden-Beziehungen, sich für diese strategische Investition in Mynaric entschieden hat&#8220;, sagte Bulent Altan, CEO von Mynaric. „L3Harris ist ein herausragender Partner, um den Einsatz unserer industrialisierten Produkte für Laser-Kommunikation in verschiedenen Marktsegmenten weiter zu beschleunigen. Wir freuen uns darauf, unsere Beziehung in Zukunft weiter zu vertiefen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Gittsovich, Vice President, Corporate Strategy and Development bei L3Harris, fügte hinzu: “Laser-Kommunikation verbreitet sich rasch als technologischer Pfeiler für gemeinsame, bereichsübergreifende Kommando- und Kontrollfähigkeiten im Weltraum, in der Luft, zur See und an Land. Unsere Strategie ist auf eine Disruption der traditionellen, langwierigen Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse ausgerichtet. Mynaric ist ein hervorragender Partner, um den Bedarf unserer Kunden an hoher Bandbreite und sicherer Konnektivität schnell zu decken!&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die strategische Investition folgt auf eine Reihe von Demonstrationen der Laser-Kommunikation für luftgestützte Anwendungen, die L3Harris in den letzten zwei Jahren mit Mynarics HAWK-Terminal durchgeführt hat. Im Rahmen der Investition wird Mynaric zu einem bevorzugten Anbieter von Laser-Kommunikation während L3Harris von besonderen Privilegien in der Kooperation profitiert. Hierzu zählt beispielsweise der Zugang zu ausgewählten Test-Kapazitäten von Mynaric (einschließlich des bereits eingerichteten Labors für Interoperabilität und des Testbeds zur Simulation von Verbindungen unter Weltraum-Bedingungen sowie zu künftigen Anlagen für Laser-Kommunikation, die Mynaric auf der Internationalen Raumstation – ISS einsetzen wird). Abhängig von weiteren Investitionen durch L3Harris, beabsichtigen beide Unternehmen, ihre Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Mynaric</strong><br>Mynaric (NASDAQ: MYNA)(FRA: M0Y) ist führend in der industriellen Revolution der Laserkommunikation durch die Herstellung optischer Kommunikationsterminals für Luft-, Raumfahrt- und mobile Anwendungen. Laserkommunikationsnetzwerke bieten Konnektivität vom Himmel aus und ermöglichen ultrahohe Datenraten und eine sichere Datenübertragung über große Entfernungen zwischen sich bewegenden Objekten für drahtlose terrestrische, mobile, luft- und raumgestützte Anwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und weitere Niederlassungen in Los Angeles, Kalifornien, und Washington, D.C.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19476.msg534407#msg534407" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mynaric</a></li></ul>
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		<title>Mynaric liefert LCTs für Tranche-1-Transport-Layer-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mynaric-liefert-lcts-fuer-tranche-1-transport-layer-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 09:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mynaric fungiert als alleiniger Lieferant für Laserkommunikation für Northrop Grumman im Rahmen eines Meilensteinprogrammes der US-Regierung. Das Unternehmen erhielt im März 2022 den bisher größten Auftrag für optische Kommunikationsendgeräte im Rahmen des Tranche 1 Transport Layer Programms der Space Development Agency. Eine Pressemitteilung von Mynaric. Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 15. Juni [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mynaric fungiert als alleiniger Lieferant für Laserkommunikation für Northrop Grumman im Rahmen eines Meilensteinprogrammes der US-Regierung. Das Unternehmen erhielt im März 2022 den bisher größten Auftrag für optische Kommunikationsendgeräte im Rahmen des Tranche 1 Transport Layer Programms der Space Development Agency. Eine Pressemitteilung von Mynaric.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Mynaric / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 15. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mk3FrontBack768x768mynarik.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-rl_caption="" title="Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mk3FrontBack768x768mynarik26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationsterminal CONDOR Mk3. (Bild: Mynaric)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Los Angeles, 14. Juni 2022 – Wie bereits angekündigt wurde Mynaric (NASDAQ: MYNA) (FRA: M0Y) von Northrop Grumman (NYSE: NOC) für die Lieferung von CONDOR Mk3 optischen Kommunikationsterminals im Rahmen eines Meilensteinprogrammes der US-Regierung ausgewählt. Northrop Grumman wurde von der Space Development Agency (SDA) ausgewählt, um 42 Satelliten für das Tranche-1-Transport-Layer-Programm zu liefern, das die höchsten Anforderungen der National Defense Space Architecture (NDSA) der USA erfüllen wird. Die Vereinbarung im Wert von 36 Millionen US-Dollar, die am 21. März 2022 bekannt gegeben wurde, macht Mynaric zum alleinigen Lieferanten von optischen Kommunikationsendgeräten für Northrop Grumman im Rahmen des Programms und sieht Produktlieferungen hauptsächlich in den Jahren 2023 und 2024 vor. In diesem Kontext kündigte Northrop Grumman heute zudem die erfolgreiche Demonstration eines sicheren, vernetzten Laserkommunikationssystems für erweiterte LEO-Konstellationen an, bei der die optischen Kommunikationsterminals von Mynaric zum Einsatz kamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung ist der bisher größte Auftrag für optische Kommunikationsterminals, der speziell an Mynaric vergeben und auf dem Regierungsmarkt allgemein bekannt gegeben wurde, und bestätigt die Tendenz der Branche, industrialisierte Laserkommunikationssysteme in rasch wachsendem Umfang zu beschaffen und einzusetzen. Mynaric hat sich seit seiner Gründung auf die Entwicklung von Produkten und Produktionskapazitäten konzentriert, die den Einsatz optischer Kommunikationsterminals in großem Maßstab ermöglichen, und in den letzten Jahren stark in eine skalierbare Produktion und marktführende Produkte investiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir gratulieren Northrop Grumman zur Demonstration erster Fähigkeiten und zum Gewinn dieses Meilensteinprogramms, das der US-Regierung fortschrittliche Fähigkeiten liefert und den Weg dafür ebnet, wie kommerzielle Lieferketten von staatlichen Nutzern jetzt und in Zukunft genutzt werden können&#8220;, sagte Mynaric-CEO Bulent Altan. &#8222;Wir sind stolz darauf, von Northrop Grumman ausgewählt worden zu sein, um sie mit unseren industrialisierten Produkten zu beliefern, und ich möchte dem gesamten Mynaric-Team danken, das unermüdlich daran gearbeitet hat, dies möglich zu machen. Diese bahnbrechende Beschaffung von optischen Kommunikationsterminals für den Regierungsmarkt ist ein Beweis dafür, dass wir endgültig im industriellen Zeitalter der Laserkommunikation angekommen sind.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/T1TLConstellationNorthropGrumman.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/T1TLConstellationNorthropGrumman26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vernetzung mit Satelliten des Tranche 1 Transport Layer Programms der Space Development Agency (SDA T1TL) &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind hocherfreut, dass Northrop Grumman uns für diese kritische Technologie für die Anforderungen der SDA Transport Layer Tranche 1 Mission ausgewählt hat&#8220;, sagte Tina Ghataore, CCO von Mynaric. &#8222;Unser optisches Kommunikationsterminal CONDOR Mk3 ist die richtige Wahl, um die von der SDA für ihr ausgedehntes LEO-Netz gesteckten Ziele zu erreichen. Unser Team arbeitet kontinuierlich an der Innovation unserer Produkte, und als Unternehmen investieren wir, um den Anforderungen des Marktes voraus zu sein und unseren wachsenden Kundenstamm bedienen zu können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Mynaric</strong><br>Mynaric (NASDAQ: MYNA)(FRA: M0Y) ist führend in der industriellen Revolution der Laserkommunikation durch die Herstellung optischer Kommunikationsterminals für Luft-, Raumfahrt- und mobile Anwendungen. Laserkommunikationsnetzwerke bieten Konnektivität vom Himmel aus und ermöglichen ultrahohe Datenraten und eine sichere Datenübertragung über große Entfernungen zwischen sich bewegenden Objekten für drahtlose terrestrische, mobile, luft- und raumgestützte Anwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und weitere Niederlassungen in Los Angeles, Kalifornien, und Washington, D.C..<br>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://mynaric.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://mynaric.com/</a>.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19476.msg533429#msg533429" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mynaric</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Die letzten Pléiades Neo-Satelliten gehören bald zum Kreis der Familie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-pleiades-neo-satelliten-gehoeren-bald-zum-kreis-der-familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 13:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Pleiades Neo]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Integration abgeschlossen, Umwelttests erfolgreich bestanden. Dispenser-freie Startkonfiguration, clevere &#8222;selbststapelbare&#8220; Konfiguration. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 18. Mai 2022. Toulouse, 18. Mai 2022 &#8211; Die letzten beiden Satelliten der Pléiades Neo-Konstellation, die von Airbus gebaut und betrieben wird, sind nach erfolgreichen Abschlusstests in den Reinräumen von Toulouse im Zeitplan [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Integration abgeschlossen, Umwelttests erfolgreich bestanden. Dispenser-freie Startkonfiguration, clevere &#8222;selbststapelbare&#8220; Konfiguration. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 18. Mai 2022.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PleiadesNeo5and6stackedCfgAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PleiadesNeo5and6stackedCfgAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Pléiades Neo-Satelliten in gestapelter Konfiguration für den Raketenstart. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 18. Mai 2022 &#8211; Die letzten beiden Satelliten der Pléiades Neo-Konstellation, die von Airbus gebaut und betrieben wird, sind nach erfolgreichen Abschlusstests in den Reinräumen von Toulouse im Zeitplan für den Start im Laufe dieses Jahres.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der nahtlosen parallelen Integration der beiden Satelliten Pléiades Neo 5 und 6 und dem erfolgreichen Abschluss der Umwelttests (Thermalvakuum, Akustik, Vibration) sind die beiden letzten Satelliten nun bereit, die Pléiades Neo-Konstellation zu komplettieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten sollen gleichzeitig mit der europäischen Trägerrakete Vega C von Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet werden. Für diesen Doppelstart haben die Raumfahrtingenieure von Airbus ein intelligentes und effizientes Dispenser-freies Design entwickelt, bei dem die Satelliten übereinander gestapelt und nur durch ein Klemmband verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kompakte, dispenser-freie Startkonfiguration spart Volumen und Masse und senkt die Kosten. Das gleichzeitige Testen beider Satelliten in ihrer gestapelten Startkonfiguration ermöglichte eine erhebliche Zeitersparnis, da nur vier Tage benötigt wurden, um sowohl die dreiachsigen Sinustests als auch den akustischen Test zu bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mit diesem neuen kühnen, dispenser-freien Design konnten wir diese beiden hochauflösenden Satelliten nahtlos integrieren und testen und eine optimierte Startkonfiguration sicherstellen: Mit einem einzigen Start verdoppeln wir die Kapazität der Pléiades Neo-Konstellation und bieten unseren Kunden eine noch bessere Reaktionsfähigkeit&#8220;, sagte Philippe Pham, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung und Wissenschaft bei Airbus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Pléiades Neo</strong><br>Die aus vier identischen Satelliten bestehende Konstellation Pléiades Neo wird Hand in Hand mit den bestehenden Pléiades-Satelliten und dem Rest der Airbus-Flotte von Erdbeobachtungssatelliten arbeiten. Die äußerst kompakten Pléiades Neo-Satelliten verfügen über ein leichtes optisches Instrument der nächsten Generation aus Siliziumkarbid. Sie verfügen außerdem über Laserkommunikationsverbindungen zu den geostationären SpaceDataHighway-Satelliten (EDRS), die dringende Aufnahmen in nur 30 bis 40 Minuten nach einer Anfrage ermöglichen, um schnell auf kritische Situationen reagieren zu können.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg532492#msg532492" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li></ul>
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