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	<title>Leonardo &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Leonardo &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 11. September 2023. 11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 11. September 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der Kalibrierung und Validierung der unterschiedlichen Elemente des Satelliten und des Bodensegments wurden die von den beiden Hauptinstrumenten an Bord des MTG-I1, vom Flexible Combined Imager (FCI) und dem Lightning Imager (LI), erfassten Daten erstmals kombiniert, um den Synergieeffekt deutlich zu machen. Die erste Reihe von Animationen gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was wir in Zukunft erwarten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Animationen zeigen, dass die Kombination der beiden Instrumente das Nowcasting und die Beobachtung schwerer Gewitterstürme revolutionieren wird“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Ich bin extrem beeindruckt und freue mich auf die innovativen Anwendungen, die sich aus diesen Daten ergeben werden, sobald das System in Betrieb ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hochauflösenden sichtbaren und infraroten Kanäle des FCI ermöglichen die präzise Beobachtung und Charakterisierung von Wolken und Gewitterstürmen bei Tag und Nacht, während das LI-Instrument Blitzaktivität erkennt, ein Anzeichen für starke atmosphärische Turbulenz und Konvektion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald er voll einsatzbereit ist, wird der MTG-I1 es Meteorologen und Wissenschaftlern ermöglichen, extreme Wetterereignisse mit bisher nie dagewesener Genauigkeit zu überwachen. Die neuen, präziseren Daten werden außerdem noch genauere digitale Wettervorhersagemodelle ermöglichen und so die Zuverlässigkeit von Frühwarnungen vor extremen Wetterereignissen erhöhen, für einen besseren Schutz von Leben und Eigentum.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 2160 / 2160;" width="2160" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Blitzaktivität kann über die gesamte Erdscheibe beobachtet werden, am besten jedoch über Zentralafrika, dem nördlichen Teil von Südamerika, Europa und dem Nahen Osten. Wolken- und Blitzbewegungen sind synchronisiert und folgen den globalen Zirkulationsmustern (von Ost nach West entlang des Äquators und von West nach Ost in höheren Breiten). Der helle Bereich mit Sonnenreflexen, in dem das Sonnenlicht vom Ozean und kleinen Gewässern zum Satelliten reflektiert wird, zieht über den Tagesverlauf von Ost nach West. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3834 / 2160;" width="3834" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Animation zeigt ausgedehnte Blitzaktivität über Südeuropa und dem Mittelmeer mit lokalen Gewittern. Außerdem sind über dem Mittelmeer umfangreiche und ausdauernde Sturmsysteme mit über die Nacht anhaltender Blitzaktivität zu sehen. Wie erwartet sieht man auch eine weiträumige Zunahme der Blitzaktivität über den Tag, die nach Sonnenuntergang nachlässt. Der nördliche Teil Europas ist überwiegend wolkenfrei. Dies ist auf die Dominanz eines umfangreichen und anhaltenden Hochdruckgebiets über den Zeitraum der Datensammlung zurückzuführen. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Zusammenarbeit an den Satellitendaten ist von entscheidender Bedeutung für das SMHI, daher freuen wir uns sehr auf die praktischen Ergebnisse des MTG-I1. Wetterdienste sind in hohem Maße abhängig von den Daten, die die Wetterbeobachtung liefert, vor allem bei extremen und sich rasch entwickelnden Wetterereignissen. Diese Daten müssen präzise sein und in hoher Auflösung vorliegen, um lokale Phänomene zu erfassen. Das kann der MTG-I1 leisten“, erklärt Håkan Wirtén, Generaldirektor des SMHI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sturmtief Hans fegte kürzlich über Schweden, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lituauen und Norwegen hinweg und verursachte extreme Regenfälle, tödliche Erdrutsche und umfangreiche Überschwemmungen und gefährdete so das Leben und die Existenzgrundlage ganzer Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="272" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg" alt="" class="wp-image-131007" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)<br>Wolken mit Eispartikeln erscheinen in Cyan, während Wasserwolken in unterschiedliche Schattierungen von Weiß oder Hellrosa zu sehen sind. Die höhere Auflösung der FCI-Daten im Vergleich zum SEVIRI ist beeindruckend. Sie ermöglicht eine wesentlich bessere Beobachtung kleiner Wolkenstrukturen wie der kleinen Cumulus-Wolken über der Ostsee sowie der Eigenschaften an der Wolkenoberkante im Zusammenhang mit dem großen Sturmtief, das Schweden und Norwegen mit heftigen Regenfällen überzog. Ein einzelner Sturm über Finnland oben rechts im FCI-Bild zeigt gut den Farbton der Sturmoberseite über den darunter liegenden Wolken und eine sehr klar sichtbare Gewitterwolke mit klumpenförmigen überschießenden Spitzen darüber. Zudem ist auch die Auflösung der Details an Land außergewöhnlich. Kleine Inseln und Seen sind deutlich sichtbar.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" data-type="link" data-id="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I1-Animation mit Sturmtief Hans</a> zeigt, wie warme und feuchte Luft von Südeuropa auf die kühlere Luft in Skandinavien traf, was zu massiven Gewitterstürmen führte. Da der Strom an Energie und Feuchtigkeit anhielt, dauerte der Sturm mehrere Tage, mit starken Regenfällen und Winden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche extremen Wetterereignisse dürften in Zukunft immer häufiger auftreten, je mehr sich das Erdklima verändert. Frei zugängliche, frühzeitig und in hoher Auflösung zur Verfügung stehende globale Erdbeobachtungsdaten wie diejenigen, die EUMETSAT Tag für Tag herausgibt, werden eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn wir die Menschen erfolgreich vor diesen Risiken schützen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start. Er wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen. Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten, für den OHB (Deutschland) die Plattform lieferte, zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space (Frankreich) als MTG-Hauptauftragnehmer verantwortlich. Der Lightning Imager wurde von Leonardo (Italien) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EUMETSAT</strong><br>Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.<br>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg553905#msg553905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA: Heller Blitz von erstem europäischem Lightning Imager erfasst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-heller-blitz-von-erstem-europaeischem-lightning-imager-erfasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 20:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Satelliteninstrument, das in der Lage ist, Blitze in ganz Europa und Afrika kontinuierlich zu erfassen, ist jetzt eingeschaltet worden. Neue Animationen des innovativen „Lighting Imager“ bestätigen, dass das Instrument die Erkennung und Vorhersage von schweren Stürmen revolutionieren wird. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 3. Juli 2023. 3. Juli 2023 &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Satelliteninstrument, das in der Lage ist, Blitze in ganz Europa und Afrika kontinuierlich zu erfassen, ist jetzt eingeschaltet worden. Neue Animationen des innovativen „Lighting Imager“ bestätigen, dass das Instrument die Erkennung und Vorhersage von schweren Stürmen revolutionieren wird. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 3. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Juli 2023 &#8211; Die ESA und die Europäische Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten (Eumetsat) haben heute die ersten Animationen des Lightning Imager an Bord des ersten Meteosat-Satelliten der dritten Generation veröffentlicht, der am 13. Dezember 2022 gestartet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Leonardo gebaute Lightning Imager kann kontinuierlich schnelle Lichtblitze in der Erdatmosphäre aus einer Entfernung von 36 000km aufspüren, egal ob bei Tag oder Nacht. Das Instrument verfügt über vier Kameras, die Europa, Afrika, den Nahen Osten und Teile von Südamerika abdecken. Jede Kamera kann bis zu 1000 Bilder pro Sekunde aufnehmen und wird kontinuierlich die Blitzaktivität aus dem Weltraum beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Animation enthält eine Abfolge von Bildern, die durch die Erfassung von Blitzmessungen während der Zeitspanne von einer Minute entstanden sind und mit einem einzigen Bild der Erde aus dem Lightning Imager überlagert wurden.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 490 / 432;" width="490" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NordkameravollesSichtfeld2307005ARENEUMETSATESA.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nordkamera &#8211; volles Sichtfeld. (Video: EUMETSAT/ESA)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten des Lightning Imager werden den Meteorologen mehr Sicherheit bei der Vorhersage von schweren Unwettern geben, insbesondere in abgelegenen Regionen und auf den Ozeanen, wo die Möglichkeiten zur Erkennung von Blitzen begrenzt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme bei der ESA, kommentierte die bemerkenswerten Fähigkeiten des Instruments: „Die Animationen zeigen, dass das Instrument in der Lage ist, die Blitzaktivität über das gesamte Sichtfeld der Kameras, das 84 % der Erdscheibe abdeckt, genau und effektiv zu erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„ESA und Eumetsat sorgen gemeinsam mit europäischen Industriepartnern dafür, dass die Vorteile der hochinnovativen neuen Technologie den Gemeinden und Wirtschaftszweigen in Europa und darüber hinaus zugutekommen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aufspüren und Analysieren von Blitzdaten wird eine wertvolle Hilfe bei der Untersuchung kurzfristiger Wettervorhersagen und beim Verständnis der Auswirkungen solcher Phänomene auf den Klimawandel sein. Gleichzeitig wird der Lightning Imager auch eine wichtige Rolle für die Sicherheit im Luftverkehr spielen, da Blitze ein hohes Risiko für die Bordinstrumente von Flugzeugen darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Phil Evans, Generaldirektor von Eumetsat, kommentierte: „Schweren Stürmen gehen oft abrupte Veränderungen der Blitzaktivität voraus. Durch die Beobachtung dieser Aktivitätsveränderungen geben die Lightning Imager-Daten den Meteorologen zusätzliche Sicherheit bei der Vorhersage von schweren Unwettern.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 422 / 432;" width="422" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Zentralafrika2307011ARENEUMETSATESA.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zentralafrika &#8211; die aktivste Blitzregion der Welt (Video: EUMETSAT/ESA)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn diese Daten in Verbindung mit den hochauflösenden Daten des Flexible Combined Imager verwendet werden, können die Meteorologen die Entwicklung schwerer Stürme besser verfolgen und haben eine längere Vorlaufzeit, um Behörden und Gemeinden zu warnen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Guia Pastorini, Project Engineering Manager für den Lightning Imager bei Leonardo, fügte hinzu: „Der Lightning Imager verfügt über vier Kameras, von denen jede 1000 Bilder pro Sekunde aufnehmen kann, und zwar Tag und Nacht, sodass selbst ein einzelner Blitz schneller als ein Wimpernschlag erkannt wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank spezieller Algorithmen werden die Daten an Bord so verarbeitet, dass nur nützliche Informationen zur Erde gesendet werden, die die Entwicklung genauerer Wettervorhersagen unterstützen und zur Erforschung von Wetterphänomenen und zur Sicherheit im Luftverkehr beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gemeinsam mit der ESA und Eumetsat und unter Koordination eines internationalen Industrieteams hat Leonardo 10 Jahre lang an dieser herausragenden Technologie gearbeitet, und wir sind sehr stolz darauf, heute die Bilder des ersten europäischen Blitzjägers zu präsentieren, der weltweit der einzige mit diesen einzigartigen Leistungen ist.“</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 490 / 432;" width="490" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WestkameravollesSichtfeld2307004ARENEUMETSATESA.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Westkamera &#8211; volles Sichtfeld (Video: EUMETSAT/ESA)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Animationen ein erstes Ergebnis des Lightning Imager sind, befindet sich der Meteosat Imager der dritten Generation derzeit in der Inbetriebnahmephase, in der die Instrumente kalibriert und die Daten validiert werden. Die Daten des Lightning Imager werden Anfang 2024 mit erhöhter Empfindlichkeit für den operationellen Einsatz zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=MTG" data-wpel-link="internal">MTG-Satelliten</a> werden von einem umfassenden Konsortium europäischer Unternehmen gebaut, welches von Thales Alenia Space in Zusammenarbeit mit OHB geleitet wird. Der innovative Lightning Imager wurde von Leonardo in Italien entwickelt und wird von Telespazio Eumetsat beim Start und in der Umlaufbahn unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGsatsESAMlabspaceCCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGsatsESAMlabspaceCCBYSA30IGO26.jpg" alt="Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-128566"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Meteosat Imager der dritten Generation</strong><br>Der Meteosat Third Generation-Imager ist der Erste von insgesamt sechs Satelliten des MTG-Systems, das in den nächsten 20 Jahren wichtige Daten für die kurzfristige und frühzeitige Erkennung potenzieller extremer Wetterereignisse liefern wird. Die Mission besteht im Vollbetrieb aus zwei MTG-I-Satelliten und einem MTG-Sondierungssatelliten (MTG-S), die im Tandem arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.raumfahrer.net/europas-fortschrittlicher-neuer-wettersatellit-zeigt-die-erde-in-ihrer-ganzen-wolkenverhangenen-schoenheit/" data-wpel-link="internal">Bilder des anderen wichtigen Erdbeobachtungsinstruments des Satelliten, des Flexible Combined Imager</a>, wurden Anfang des Jahres veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MTG-S-Sondierungssatelliten – eine Premiere für Meteosat – werden einen Infrarot-Sounder und ein Spektrometer für Messungen im ultravioletten, sichtbaren und nahinfraroten Spektralbereich an Bord haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die dreidimensionale Überwachung der atmosphärischen Instabilität in den Wolken wird der Sounder bei der Frühwarnung vor schweren Gewittern einen großen Schritt nach vorn darstellen. Er soll aus der geostationären Umlaufbahn einzigartige Informationen über die Zusammensetzung der Atmosphäre aus Ozon, Kohlenmonoxid und Vulkanasche liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle MTG-Blitzimager-Animationen:</strong><br><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Sets/MTG_Lightning_Imager_animations" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Sets/MTG_Lightning_Imager_animations</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg551275#msg551275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NordkameravollesSichtfeld2307005ARENEUMETSATESA.mp4" length="10061636" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem heutigen Start der nächsten Generation von Wettersatelliten beginnt eine neue Ära der Wettervorhersage. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT (14. Dezember 2022) via Business Wire (15. Dezember 2022). Darmstadt, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; „Heute Abend startet von Kourou in Französisch-Guayana aus ein Wettersatellit der neuesten Generation und läutet damit eine neue Ära der Wettervorhersage [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit dem heutigen Start der nächsten Generation von Wettersatelliten beginnt eine neue Ära der Wettervorhersage. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT (14. Dezember 2022) via Business Wire (15. Dezember 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/39691_high_res_eumetsat_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/39691_high_res_eumetsat_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darmstadt, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; „Heute Abend startet von Kourou in Französisch-Guayana aus ein Wettersatellit der neuesten Generation und läutet damit eine neue Ära der Wettervorhersage in Europa ein“, erklärt EUMETSAT-Generaldirektor Phil Evans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit MTG-I1 ist der erste einer neuen Generation von Wettersatelliten mit noch ausgereifteren und präziseren Instrumenten an Bord, die der Beobachtung und Vorhersage von schweren Wetterereignissen wie Stürmen, Gewitter, Nebel und Waldbränden dienen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete um 21.30 Uhr MEZ erfolgreich gestartet und befindet sich nun auf dem Weg zu seiner Umlaufbahn in einer Höhe von 36.000 km über dem Äquator.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„MTG-I1 wird alle 10 Minuten Bilder von Europa und Afrika aufnehmen, also schneller als es bisher möglich war, in höherer Auflösung und mit präziseren Details“, führt Evans weiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Daten werden Meteorologen bei einer ihrer wichtigsten Aufgaben helfen – rechtzeitige und präzise Vorhersagen sich schnell entwickelnder schwerer Wetterereignisse zu treffen, damit Einwohner, Ersthelfer und Behörden geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Blitz-Imager-Instrument des Satelliten wird Blitze zwischen den Wolken sowie zwischen Wolken und Erdboden kontinuierlich abbilden. Das ist eine absolute Neuheit für Europa mit erheblichen Vorteilen für die Sicherheit seiner Einwohnerinnen und Einwohner sowie für die europäische Luftfahrt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 – mit vollem Namen Meteosat Third Generation – Imager 1 – wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahmephase durchlaufen, in der die Instrumente kalibriert und die generierten Daten validiert werden, bevor der Satellit dann endgültig in den Betrieb geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird von der EUMETSAT-Zentrale in Darmstadt aus betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Meteosat Third Generation ist eine europäische Erfolgsgeschichte“, erzählt Evans. „Keine europäische Nation könnte es sich leisten, ein solches System allein zu entwickeln und zu betreiben. Indem wir die Ressourcen unserer 30 Mitgliedsstaaten, aber auch ihr wissenschaftliches und technisches Know-how bündeln, können wir nun eine neue Ära der Wetter- und Klimaüberwachung einläuten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu MTG-I1 finden Sie dort: <a href="https://www.eumetsat.int/our-satellites/launch-hub" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/our-satellites/launch-hub</a> .<br>Eine Broschüre mit Fakten und Zahlen sowie weiteren Informationen zum MTG-System gibt es dort <a href="https://www.eumetsat.int/media/50008" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/media/50008</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette MTG-Konstellation wird zwei Imager-Satelliten und erstmals auch einen Sounder-Satelliten umfassen. MTG – Sounder 1 soll 2024 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 wurde von Thales Alenia Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gebaut. Die ESA ist dafür verantwortlich, die Satelliten nach den Anforderungen von EUMETSAT bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thales Alenia Space Cannes ist industrieller Hauptpartner bei der Entwicklung der MTG-I-Satelliten. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>OHB-Bremen, verantwortlich für die Montage, Integration und Prüfung der Plattform</li>



<li>LEONARDO (Italien), zuständig für die Lieferung des Blitz-Imager-Instruments</li>



<li>Thales Alenia Space Italien, Lieferant der Instrumente zur Datensammlung und der GEO SAR-Instrumente</li>



<li>Thales Alenia Space Cannes baute zudem den Flexible Combined Imager ein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EUMETSAT</strong><br>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg542061#msg542061" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: Vertrag für CIMR-Instrument unterzeichnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-vertrag-fuer-cimr-instrument-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 13:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB Italia unterzeichnet Vertrag für Instrument der Copernicus-Mission CIMR. Messungen von Ozeanparametern in Polarregionen sollen Klimaforschung voranbringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Mailand &#8211; OHB Italia hat mit Thales Alenia Space, einem Joint Venture zwischen Thales (67 %) und Leonardo (33 %), den Vertrag über die Instrumentenentwicklung für die Erdbeobachtungsmission CIMR [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB Italia unterzeichnet Vertrag für Instrument der Copernicus-Mission CIMR. Messungen von Ozeanparametern in Polarregionen sollen Klimaforschung voranbringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMR114fe9400ctas.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines CIMR-Satelliten. (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines CIMR-Satelliten. (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMR114fe9400ctas26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CIMR-Satelliten.<br>(Bild: TAS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mailand &#8211; OHB Italia hat mit Thales Alenia Space, einem Joint Venture zwischen Thales (67 %) und Leonardo (33 %), den Vertrag über die Instrumentenentwicklung für die Erdbeobachtungsmission CIMR unterzeichnet. CIMR steht für Copernicus Imaging Microwave Radiometer und ist eine „High Priority Mission“ im Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das von der ESA und den EU-Mitgliedsstaaten gemeinsam finanziert wird. Ziel der CIMR-Mission ist die Analyse von Ozeanparameter in den Polarregionen. Aus diesen können wichtige Daten für die Klimaforschung abgeleitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Finanzierung der CIMR-Mission während der letzten Ministerkonferenz in Sevilla im November 2019 spielte die italienische Raumfahrtagentur ASI eine Schlüsselrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Italia wird als Unterauftragnehmer von Thales Alenia Space Italy für die Entwicklung und Produktion des CIMR-Instruments verantwortlich sein. Dieses soll auf beiden Satelliten der Mission fliegen. Thales Alenia Space Italy trägt zu den radiometrischen Aspekten des Instruments bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das CIMR-Instrument ist ein konisch abtastendes Multifrequenz-Mikrowellenradiometer mit Multi-Beam-Architektur und der größten Antenne ihrer Art. Zudem kommen hochmoderne Verfahren zur Erkennung und Ausblendung von Hochfrequenz-Interferenzen zum Einsatz. Die CIMR-Satelliten sollen in einem sonnensynchronen Orbit platziert werden, um eine tägliche globale Abdeckung mit einer Wiederbesuchszeit von sechs Stunden in arktischen Gebieten sicherzustellen. Dadurch können hochaufgelöste Beobachtungen der Oberflächentemperatur von Meeren, der Meereiskonzentration, des Salzgehalts der Meeresoberfläche und einer Vielzahl anderer Meereisparameter gemacht werden. Derartige Messungen stellen einen grundlegenden Beitrag zur Klimaforschung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesamtwert des Vertrags beläuft sich auf 177,5 Millionen Euro. Roberto Aceti, CEO von OHB Italia, erklärte: „Die Unterzeichnung des CIMR-Vertrages bestätigt die Führungsrolle von OHB Italia im Bereich der bildgebenden Mikrowellen-Radiometer, die ein entscheidendes Instrument für die Überwachung der Meereisumgebung darstellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg499514#msg499514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückkehrvorbereitungen, Wartung und Forschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rueckkehrvorbereitungen-wartung-und-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Sokol-Fluganzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche startete mit einem amerikanischen Feiertag, dem „Tag der Arbeit“, welcher in den USA an jedem ersten Montag im September begangen wird. Die ISS-Besatzung konnte daher ein Dreitage-Wochenende mit verminderten Arbeitsaufgaben genießen. (Newsbild: Hurrikan Katia über dem Atlantik) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Die Mannschaft von Sojus-TMA 21 setzte in dieser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rueckkehrvorbereitungen-wartung-und-forschung/" data-wpel-link="internal">Rückkehrvorbereitungen, Wartung und Forschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese Woche startete mit einem amerikanischen Feiertag, dem „Tag der Arbeit“, welcher in den USA an jedem ersten Montag im September begangen wird. Die ISS-Besatzung konnte daher ein Dreitage-Wochenende mit verminderten Arbeitsaufgaben genießen. (Newsbild: Hurrikan Katia über dem Atlantik)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Samokutjajew trainiert mit ARED 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mannschaft von Sojus-TMA 21 setzte in dieser Woche ihre Rückkehrvorbereitungen zur Erde für den 16. September fort. Andrej Borisjenko und Alexander Samokutjajew gingen dafür die Rückkehrprozeduren mit den Fachleuten der Bodenstation durch. Im Anschluss wurden diese in der Sojus-Kapsel trainiert, etwas Rückkehrfracht in der Landekapsel sowie nicht mehr benötigten Gegenstände im Orbitalmodul verstaut. Später nutzten sie die russische Tschibis-Anzughose, um die Wirkung der Schwerkraft zu simulieren. Dabei wirkt ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körper, um die Muskeln in den Beinen und damit den Kreislauf für die Rückkehr in die Schwerkraft vorzubereiten. Zwei Wochen vor der Rückkehr begannen die Raumfahrer, zusätzlich Vitamine und spezielle Nahrungsmittelzusätze einzunehmen sowie ihr Trainingsprogramm zu intensivieren. Am Landungstag kommen noch extra Salzlösungen auf den Speiseplan, um eine Dehydrierung bei der Landung zu vermeiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wochenverlauf führten die drei Besatzungsmitglieder von Sojus-TMA 21 eine Überprüfung ihrer russischen Sokol-Fluganzüge durch. Dafür legten sie die Anzüge an, nahmen in den Kazbek-UM-Schalensitzen der Rückkehrkapsel platz und führten Dichtigkeits- und Funktionstests durch. Nach dieser 45 Minuten dauernden Anprobe wurden die Fluganzüge ausgezogen und zusammen mit den Handschuhen zum Trocken gestaut. Michael Fossum hatte währenddessen die Aufgabe, Frachtanteile aus dem permanenten Mehrzweckmodul Leonardo (PMM) in den Forschungsmodulen zu verstauen. Weiter forderte das Universal-Trainingsgerät ARED ein Teil seiner Zeit. Ein Problem mit dem Anzeigedisplay machte hier den Austausch eines Datenkabels erforderlich. Die Besatzung hatte erneut die Gelegenheit zur Erdbeobachtung. Ziele waren diesmal der Hurrikan Katia und Flächenbrände im zentralen Texas.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dextre arbeitet am RRM (Animation) 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Besatzung schlief, arbeitete die Bodenkontrolle erneut mit Canadarm2 (SSRMS) und seiner Erweiterung Dextre (SPDM) an der Außenseite der ISS. Die beiden Nutzlasten CTC-2 (Cargo Transport Container) und RRM (Robotic Refueling Mission) wurden nun von Dextres Arbeitsplattform gelöst und an ihrem endgültigen Stauplatz an der Außenplattform ELC-4 befestigt. Das Funktionieren der Strom- und Datenverbindungen wurde bereits bestätigt. Einige Tage später wurden mit Hilfe von Dextre die Startsicherungen an RRM entfernt. RRM ist eine Art Satelliten-Mockup, an dem man mit Dextre Betankungen von Raumfahrzeugen im All simulieren und testen möchte. Für die Zeit der Arbeiten mit dem Robotic-Arm waren die russischen Lagekontrolltriebwerke deaktiviert, um unnötige Schwingungen an der Station zu vermeiden. Als nächstes sind hier im Außenbereich Tests der Kameras von Dextre geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der japanische Raumfahrer Satoshi Furukawa hatte in dieser Woche verschiedenste Aufgaben zu bewältigen. So brachte er vorbereitend auf eine Live-Sendung am 18. September eine hochauflösende HDTV-Kamera plus den dazugehörigen Konverter vom Kibo-Modul in das Beobachtungsmodul Cupola bzw. in das Destiny-Labormodul. Später vervollständigte er die Ausrüstung mit einem 17-mm-Objektiv, einer 32-GB-Speicherkarte und führte einige Testaufnahmen durch. Er aktivierte eine weitere HD-Kamera, als er im Kibo-Modul an einer simulierten medizinischen Fernuntersuchung für Besatzungsmitglieder teilnahm. Seine weiteren Aufgaben beinhalteten die Bedienung der Verschlussfenster des Erdbeobachtungsracks WORF (Window Observational Research Facility), die wöchentliche Inspektion plus Wartung der CGBA-4 und CGBA-5 (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus) in ihren Racks, die Einrichtung der Videoausrüstung zur Beobachtung des FSL (Fluid Science Laboratory) im Columbus-Modul und das Bereinigen des Stauraumes für das SLAMMD (Space Linear Acceleration Mass Measurement Device), einem Gerät zur Massenermittlung von Menschen im All, ebenfalls im Columbus-Forschungsmodul. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das VETEROK-Messgerät in Rasswjet im Einsatz 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Wochenhälfte fuhren die drei Rückkehrer, Andrej Borisjenko, Ronald Garan und Alexander Samokutjajew, mit ihren Vorbereitungen zum Ablegen mit Sojus-TMA 21 fort. Sie absolvierten eine Anprobe ihrer „Kentavr anti-G“-Kleidung. Diese spezielle Kleidung, bestehend aus Shorts, Gamaschen, Unterhose, Trikot und Socken, wird unter den Sokol-Fluganzügen getragen. Sie soll den Langzeitraumfahrern die Wiederanpassung an die Schwerkraft der Erde erleichtern und gleichzeitig Kreislaufstörungen nach der Landung verhindern. Im russische Kopplungs- und Ausstiegsmodul Poisk wurde die ordnungsgemäße Funktion des Kopplungsadapters geprüft. Später führte hier Sergej Wolkow eine Prüfung und Wartung der zum russischen SPOPT (Feuermelde- und Löschsystem) gehörenden Sensoren IDZ-2 durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Columbus-Modul absolvierte Michael Fossum seine FD90-SPRINT-Untersuchung  (FD90 = Flugtag 90). Zum Einsatz kam hier SPRINT, was für Integrated Resistance and Aerobic Training Study steht &#8211; entsprechende Hardware des HRF-Rack-1 (Human Research Facility) unter Zuhilfenahme des Ultraschall-Scanners USND-2 (Ultrasound 2) und eines VPC (Video Power Converter). Die Vermessung der Beinmuskeln per Ultraschall soll hier eine bessere Beurteilung von intensivem Training und langsam ausgeführten Übungen bezüglich des Muskel- und Knochenabbaus, sowie der kardiovaskulären Funktionen der Raumfahrer erlauben. Alexander Samokutjajew nahm im russischen Stationsteil das Forschungsgerät TEKh-38 VETEROK (“Breeze”) in Betrieb. Ziel dieser Messung der Luftionenkonzentration in der Nähe der Transferluken ist die Bewertung und Verbesserung der Luftzirkulation zwischen den Modulen. Weiter soll so die ordnungsgemäße Funktion der elektrostatischen Luftfilter kontrolliert werden. Die Messperioden in den Modulen Swesda, Poisk und Rasswjet dauerten jeweils 1,5 Stunden. Die Übergabe des Kommandos der Station von Andrej Borisjenko an Michael Fossum ist für den 14. September gegen 23:45 Uhr MESZ geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 07.09.2011: 385,1 km bei einem Höhenverlust von rund 74 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>14. September, Kommandoübergabe Borisjenko/Fossum</li><li>16. September, Sojus-TMA 21 verlässt die ISS (geplant)</li><li>06. Oktober, Bahnanhebung durch Swesda-Triebwerke (geplant)</li><li>13. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS (geplant)</li><li>16. Oktober, Progress-M 13M erreicht die ISS (geplant)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9751.msg198332#msg198332" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 28 seit dem 1. September</a></li></ul>
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		<title>Robonaut-2 erstmals auf der ISS aktiviert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robonaut-2-erstmals-auf-der-iss-aktiviert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 17:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umplanungen, Robotik-Aktivitäten und die Aktivierung eines neuen Besatzungsmitgliedes bestimmten die letzten Tage. Aber auch Forschung und die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der ISS kamen nicht zu kurz. (Newsbild: Robonaut-2 im Destiny-Modul) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. In der letzten Woche kam es, bedingt durch den Absturz des russischen Versorgers Progress-M 12M, zu einigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Umplanungen, Robotik-Aktivitäten und die Aktivierung eines neuen Besatzungsmitgliedes bestimmten die letzten Tage. Aber auch Forschung und die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der ISS kamen nicht zu kurz. (Newsbild: Robonaut-2 im Destiny-Modul)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Andrej Borisjenko am PLANTS-2-Experiment im Swesda-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Woche kam es, bedingt durch den Absturz des russischen Versorgers Progress-M 12M, zu einigen Umplanungen im Arbeitsablauf der Besatzung. So kommt nun zur genaueren Überwachung der Verbrauchsgüter ein neues BCR/RFID (Bar Code Reader/Radio Frequency ID) Scanner-System zum Einsatz. Da die Missionsdauer der Langzeitbesatzung 28 verlängert wurde, übernahmen die nun länger im All verbleibenden Raumfahrer Andrej Borisjenko, Ronald Garan und Alexander Samokutjajew neue Aufgaben, welche eigentlich für die nächste Stammbesatzung vorgesehen waren. Gleichzeitig stellten sie vorübergehend ihre Rückkehrvorbereitungen mit Sojus-TMA 21 ein. Um die Reboost-Fähigkeit der Station, z.B. bei Ausweichmanövern wegen Weltraumschrott, zu vergrößern, wurde Treibstoff vom Raumfrachter Progress-M 10M in die Tanks des russischen Segmentes transferiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Arbeiten der letzten Woche waren die Wiederinbetriebnahme des russischen Sauerstoff-Erzeugungssystems Elektron im Swesda-Modul, die Neuanordnung der Staumöglichkeiten im Andockadapter PMA-2 und die Betreuung des Gewächshaus-Experiments PLANTS 2 durch Andrej Borisjenko. Er prüfte dabei die ordnungsgemäße Belüftung und Beleuchtung des Gewächshauses und führte eine Bewässerung der Wurzeln durch. Die Erkenntnisse aus diesem botanischen Experiment sollen zukünftigen bemannten Raumfahrtmissionen bei der Selbstversorgung zugute kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls fand eine erste Aktivierung des Robonauten R2 statt. Dieser kam mit STS 133 zu ISS und dient der Erforschung humanoider Roboter in der Schwerelosigkeit. Die gesamte Aktivierung dauerte rund zwei Stunden, wobei die Techniker am Boden die Datenverbindungen zu R2 prüften und die Wärmeentwicklung sowie die  Wärmeabführung in der Schwerelosigkeit überwachten. Nächste Arbeiten mit R2 sind für den 1. September geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dextre entfernt den RPCM
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beginn dieser Woche erfolgte der seit langem geplante Austausch eines RPCM (Remote Power Control Module), ein elektrisch gesteuerter Schalter, am P1-Gittersegment der ISS. Diese Arbeit, bei der Canadarm2 und seine Erweiterung Dextre zum Einsatz kamen, war letztmalig für Mitte 2010 eingeplant aber immer wieder verschoben worden. In einem ersten Arbeitsgang entnahm Dextre ein spezielles Werkzeug aus dem Cargo Transport Container (CTC-2) und griff damit den Ersatz-RPCM welcher ebenfalls im CTC-2 gelagert war. Bei einem zweiten Arbeitsgang eine Nacht später entfernte Dextre den defekten RPCM aus seiner Halterung und montierte das entsprechende Ersatzteil an gleicher Stelle. Der defekte Schalter wurde im CTC-2 verstaut, alle Arbeiten wurden nachts, während die Besatzung schlief, von der Bodenkontrolle durchgeführt. Dabei wurden die Spezialisten am Johnson Space Center in Houston von Kollegen der kanadischen Weltraumagentur CSA in Saint-Hubert, Quebec unterstützt. Durch diesen Einsatz von Dextre konnte auf einen gefährlichen Außenbordeinsatz verzichtet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Michael Fossum löst Bolzen an MARES 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Fossum und Satoshi Furukawa hatten die Aufgabe, eine größere Wartung des europäischen Trainingssystems zur Eindämmung und Erforschung von Muskelschwund MARES vorzubereiten und durchzuführen. Das im Columbus-Modul montierte MARES (Muscle Atrophy Research and Exercise System) ist seit der Anlieferung durch STS 131 im April 2010 auf der ISS. Mit ihm sollen der menschliche Bewegungsapparat, biomechanische Abläufe und die neuromuskuläre Koordination erforscht werden. Hintergrund ist hier ein besseres Verständnis der Effekte der Mikrogravitation auf das Muskelsystem des Menschen. Bei der anstehenden dreitägigen Wartung sollen mehrere Bolzen ausgetauscht und einige klemmende Bauteile gelöst werden. Ihr Hauptaugenmerk werden die beiden Raumfahrer auf das elektrische Hauptbauteil legen, es ließ sich seit der Installation nicht normal schalten. Alle Probleme von MARES wurden am Boden an einem Testobjekt reproduziert und entsprechende Verfahren zur Reparatur erarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen Tag wurden die Arbeiten an MARES fortgesetzt. Weiterhin absolvierte Ronald Garan Transportarbeiten im Permanenten Mehrzweckfrachtmodul Leonardo. Er verteilte Frachtartikel in die einzelnen Forschungsmodule, um zusätzliche Platz in Leonardo zu schaffen. Gemeinsam mit Michael Fossum führte er vorbereitende Arbeiten zur Installation eines HRCS (High Rate Communications System) durch.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082011191254_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Satoshi Furukawa bei Stauarbeiten im Andockadapter PMA-2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dieses funktionsfähig ist, entsteht eine neue Möglichkeit über das Ethernet JSL (Joint Station Local Area Network) der Station eine Verbindung zur K<sub>u</sub>-Band-Kommunikationseinheit herzustellen. Dies ist nötig, um zukünftig einen wesentlich größeren Austausch von Nutzlastdaten zu ermöglichen. 
<br>
Im russischen Teil der ISS führten die drei Kosmonauten verschiedenste Arbeiten durch. Andrej Borisjenko übernahm die routinemäßige Wartung der Lüftungssysteme. Dazu gehörten der Austausch von Staub-Filterpatronen und die Reinigung der Lüftungsgitter in den Modulen Swesda, Sarja und Rasswjet. Alexander Samokutjajew und Sergej Wolkow führten währenddessen Forschungsaufgaben durch. Alexander Samokutjajew nahm an einer weiteren Sitzung der russischen Verhaltensbewertung mit dem Namen Tipologija (Typologie) teil. Dabei sollen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten von Personen unter Stress zu arbeiten und zu kommunizieren  getestet werden. Ein Elektroenzephalogramm registriert die elektrische Tätigkeit des Gehirns des Besatzungsmitgliedes. Sergej Wolkow startete das russische Erdbeobachtungs-Programm URAGAN (Hurrikan). Es werden damit die Auswirkungen von natürlichen oder von Menschen verursachten Katastrophen beobachtet und bewertet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 30.08.2011:</p>



<p>385,7 km bei einem Höhenverlust von rund 79 Metern in den letzten 24 Stunden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. September, Sojus-TMA 21 verlässt die ISS</li><li>13. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS</li><li>16. Oktober, Progress-M 13M erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9751.msg197891#msg197891" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 28 seit dem 28. August</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitungen auf den 29. russischen Außeneinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitungen-auf-den-29-russischen-ausseneinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 17:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei anstrengenden Wochen gemeinsam mit der Besatzung der Atlantis kehrte wieder etwas Normalität an Bord der ISS ein. Man ging dazu über, den Ablauf wieder auf Forschung, Wartung und die als nächstes anstehenden Aufgaben zu lenken. (Newsbild: Satoshi Furukawa in Unity mit Kamera) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Nach der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach zwei anstrengenden Wochen gemeinsam mit der Besatzung der Atlantis kehrte wieder etwas Normalität an Bord der ISS ein. Man ging dazu über, den Ablauf wieder auf Forschung, Wartung und die als nächstes anstehenden Aufgaben zu lenken. (Newsbild: Satoshi Furukawa in Unity mit Kamera)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072011194230_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072011194230_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Andrej Borisjenko und Sergej Wolkow mit der BAR-Expert Hardware 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Abreise des Space-Shuttle Atlantis in der letzten Woche begann auf der ISS das große Aufräumen. Ronald Garan, Michael Fossum und Satoshi Furukawa reinigten und reorganisierten das PMM Leonardo, nachdem die Atlantis etliche Ersatzteile und Versorgungsgüter auf der Station hinterlassen hat. Diese waren zwischenzeitlich provisorisch gestaut worden, um nun einen festen Lagerplatz in dem Modul zu bekommen. Eine Registrierung und Abgleichung mit den Daten auf der Erde fand im stationseigenen Inventar Management System (IMS) statt. Michael Fossum nahm anschließend an dem VO2max-Experiment teil, einer Messung und Dokumentierung der Sauerstoffaufnahme eines Menschen vor, während und nach seinem Aufenthalt an Bord der Station. Bei dieser alle 30 Tage stattfindenden Sitzung führte er Übungen auf dem Laufband oder einem Fahrradergonometer mit wechselnder Belastung durch. Verglichen und bewertet werden die Veränderungen in seiner aeroben Kapazität über einen längeren Zeitraum, um zum Beispiel die Sauerstoffaufnahme bei Außeneinsätzen vorhersagen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im russischen Stationsteil arbeiteten Andreij Borisenko und Sergei Wolkow mit der BAR-Expert-Hardware. Diese aus einem Laptop und einer Mikro-Videokamera mit flexibler Verlängerungsstange bestehende Gerätschaft wird zur Detektierung von Mikrorissen an unter Druck stehenden Stationsteilen eingesetzt. Dazu werden Umgebungsparameter in weniger zugänglichen Bereichen, wie Luftfeuchtigkeit, Luftbewegungen und Temperaturschwankungen, mit einem Infrarot-Thermometer, dem Thermohygrometer Iva-6A, dem  Anemometer-Thermometer TM-2 und dem Leckstellen-Detektor UT2-03 bestimmt und gespeichert. Experten vom Boden gaben die Bereiche der Untersuchung den Kosmonauten vor. Weiterhin beschäftigte sich Kommandant Andrej Borisjenko mit dem Erdbeobachtungsexperiment RUSALKA, einem Studie zur Ermittlung des Methan- und Kohlendioxidgehaltes der Erde vom All aus. Dafür fertigte er Bilder der Atmosphäre mit speziellen Kamerafiltern an und sendete sie zur Bodenstation. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072011194230_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26072011194230_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Ronald Garan am MSPR in Kibo 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ronald Garan führte Wartungsarbeiten an der Verbrennungseinheit des Mehrzweck-Racks für kleine Nutzlasten MSPR (Multipurpose Small Payload Rack) durch. Hier wird das Verbrennungsverhalten und die Flammenbildung von Stoffen und Gasen in der Schwerelosigkeit erforscht. Der japanische Astronaut Satoshi Furukawa bewegte Ausrüstung zur Erforschung der Abschirmung von Astronauten gegen Strahlungseinflüsse bei Langzeitaufenthalten im niedrigen Erdorbit. Alle drei russischen Raumfahrer arbeiteten im Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs, um den 29. Außeneinsatz von Alexander Samokutjajew und Sergej Wolkow vorzubereiten. Dieser soll am 3. August um 16:30 Uhr MESZ beginnen und rund sechs Stunden dauern. Die beiden Außenarbeiter werden dann die STRELA-Kräne von Pirs nach Poisk umsetzen, Teile eines Laser-Kommunikationssystems installieren und verkabeln, das Experiment BioRisk an Pirs installieren, eine KURS-Antenne bergen und den Minisatelliten Radioskaf-V oder auch „Kedr“ aussetzen. Es ist der erste Weltraumausstieg für Alexander Samokutjajew, Sergej Wolkow war bereits zweimal im freien Raum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Satoshi Furukawa verbrachte einen Teil seiner Zeit mit dem SHERE genannten Experiment im Forschungsmodul Destiny. SHERE (Shear History Extensional Rheology Experiment) wird dazu genutzt, um Polymerfluide und deren Verhalten bei Verdrehungen und Dehnungen in der Schwerelosigkeit zu erforschen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen bei der Herstellung ohne formgebende Vorrichtungen helfen, da diese als wichtiger Schritt für die Eigenproduktion von Teilen auf zukünftigen autonomen Raumerforschungsmissionen gesehen werden. Weiter soll dieses Wissen für verbesserte Fertigungsverfahren auf der Erde angewandt werden. Ronald Garan nahm in dieser Woche an dem Experiment SOLO (Sodium Loading in Microgravity) teil. SOLO ist eine vom DLR-Institut für die Raumfahrtmedizin in Köln geführte Studie zur Erforschung des Knochenschwundes in der Schwerelosigkeit. Dabei untersuchen Mediziner das Zusammenspiel von Knochen- und Muskelstoffwechsel mit den Faktoren Ernährung, Salz- und Flüssigkeitshaushalt von Raumfahrern. Michael Fossum führte eine regelmäßige Wartung des Universal-Trainingsgerät mit Namen ARED (Advanced Resistive Exercise Device) durch. ARED ist eines der Fitnessgeräte auf der ISS, an dem die sechs Raumfahrer täglich trainieren müssen, um den Muskelschwund in der Schwerelosigkeit entgegen zu wirken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 26.07.2011:386,9 km bei einem Höhenverlust von 35 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>03. August, russischer Außeneinsatz Nr. 29 Samokutjajew/Wolkow</li><li>23. August, Progress-M 11M verlässt die ISS</li><li>26. August, Progress-M 12M erreicht die ISS</li><li>31. August, Bahnanhebung durch Progress-M 12M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9751.msg193805#msg193805" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 28 seit dem 22. Juli</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorbereitungen-auf-den-29-russischen-ausseneinsatz/" data-wpel-link="internal">Vorbereitungen auf den 29. russischen Außeneinsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die letzten gemeinsamen Tage auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-gemeinsamen-tage-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 17:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 2]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34092</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Langzeitbesatzung 27 neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Tage vor der Abreise von Sojus-TMA 20 könnten in der Station nochmals sehr ereignisreich werden, wenn die Endeavour am 16. Mai zu ihrer letzten Mission starten kann. (Newsbild: Catherine Coleman arbeitet am Kobairo-Rack in Kibo) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Langzeitbesatzung 27 neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Tage vor der Abreise von Sojus-TMA 20 könnten in der Station nochmals sehr ereignisreich werden, wenn die Endeavour am 16. Mai zu ihrer letzten Mission starten kann. (Newsbild: Catherine Coleman arbeitet am Kobairo-Rack in Kibo)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-15-61859.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Samokutjajew arbeitet am Bioemulsion-Experiment 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem ruhigen Wochenende mit verminderten Arbeitsaufgaben begannen die Bewohner der ISS ihre 8. Woche der Langzeitbesatzung 27. Die russischen Besatzungsmitglieder Alexander Samokutjajew und Andreij Borisjenko betreuten das Bioemulsion-Experiment im Docking- und Schleusenmodul Pirs. Dabei werden in einem Handschuhkasten (Glovebox) die Biomasse von Mikroorganismen und biologisch aktiven Substanzen ermittelt. Wissenschaftler erhoffen sich von den Ergebnissen, auf der Erde schnellere Technologien zu entwickeln, um Mikroorganismen-Biomasse und biologisch aktive Substanzen zu erhalten. Dabei geht es darum, hocheffiziente umweltmäßig reine Bakterien, Enzyme und medizinische/pharmazeutische Vorbereitungen zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld ihrer Rückkehr zur Erde mit Sojus-TMA 20 begannen Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman sich darauf vorzubereiten. Dafür verpackten sie Fracht und Gegenstände, welche in der Rückkehreinheit transportiert werden sollen. Das beinhaltete 13 amerikanische und rund 60 russische Artikel. Die Rückkehr ist für den 24. Mai mit der Landung um 04:26 Uhr MESZ geplant. Kurz vor der Nachtruhe, verbrachte Kommandant Dmitri Kondratjew etwas Zeit mit dem russischen SONOCARD-Experiment, dass physiologische Funktionen eines Besatzungsmitgliedes während des Schlafes ohne direkten Kontakt auf der Haut registriert. Für seine 13. Experiment-Sitzung legte er ein Sporthemd mit entsprechenden Sensoren und eine Gerätetasche zur Erfassung der Daten an. Diese werden auf der Erde ausgewertet und könnten als Basis dienen, die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers bei Langzeitflügen zu bewerten und vorauszusagen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman bei Arbeiten in Leonardo 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Wochenmitte verbrachte Andreij Borisjenko annähernd fünf Stunden mit Wartungsarbeiten der Rauchmelder im Sarja-Modul. Die zehn zum russischen SPOPT (Feuermelde- und Löschsystem) gehörenden Sensoren IDZ-2 wurden demontiert, gereinigt und wieder eingebaut. Weiterhin prüfte er benachbarte Bereiche der Sensoren und reinigte die Einlassöffnungen mit antibakteriellen Tüchern. Ebenso betreute er das laufende Experiment TEKh-22 Identifikatsija im Rasswjet-Modul. Dabei werden strukturelle Daten der Station durch einen Mikrobeschleunigungssensor gemessen, auf einem Laptop erfasst und zur Bodenstation übermittelt. Das stillgelegte Laufband TVIS im russischen Swesda-Modul bleibt weiterhin außer Funktion. Die Fachleute am Boden analysieren weiter die aufgezeichneten Geräuschdaten, eine größere Inspektion könnte nötig werden. Probleme gab es außerdem mit TOCA (Total Organic Carbon Analyzer), einem Gerät zur Prüfung der Reinheit des Wassers der Wasser-Recycling-Anlage (WPA) im amerikanischen Stationsteil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sich körperlich auf die Rückkehr in die Erdschwere vorzubereiten, hatte Dmitri Kondratjew in dieser Woche seine zweite Trainingseinheit mit der Tschibis-Anzughose. Hier wirkt ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körpers, um bei den Beinmuskeln die Wirkung der Schwerkraft zu simulieren. Dabei nutzte er, von Alexander Samokutjajew als medizinischer Offizier der ISS überwacht, das amerikanische Laufband T2/Colbert. Ronald Garan, Paolo Nespoli und Catherine Coleman befassten sich etliche Stunden mit Transfer und Verpackungsarbeiten. Es wurde im Leonardo-Modul aufgeräumt und zwei nicht mehr benötigte RFTAs (Recycle Filter Tank Assemblies) im ATV 2 verstaut. Dort angekommen, wurden etliche temporär in JoKe gestaute und nicht mehr benötigte Sachen verpackt und in dem Frachter entsprechend festgezurrt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_small_3.jpg" alt="NASA" width="279" height="193"/></a><figcaption>
MERLIN-Unit beim Transport im Shuttle zur ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Wochenhälfte sammelten Catherine Coleman und Ronald Garan biologische Proben für die Lagerung in einem Gefrierschrank, welcher Teil des Human Research Facility Racks in Columbus ist. Zwei Stunden ihrer Arbeitszeit verwendete Catherine Coleman im Destiny-Modul für den Umbau der MERLIN-2-Gerätschaft (Microgravity Experiment Research Locker/Incubator 2) vom Express-Rack 8 in das Express-Rack 6. Zuvor installierte sie eine Kamera zur Videodokumentation der Tätigkeiten. Sie versetzte dann die Hardware, verband diese mit entsprechenden Verkabelungen, installierte Sensoren plus Antikondensationsbeutel und konfigurierte die Schalter von MERLIN. Später am Tag prüfte sie den Status des Gerätes und fertigte einige Fotos zur Dokumentation an. MERLIN ist einer von mehreren Gefrierschränken auf der ISS. Neben den Gefriereinheiten MELFI (Minus Eighty-degree Laboratory Freezer for ISS) und GLACIER (General Laboratory Active Cryogenic ISS Experiment Refrigerator) können in MERLIN biologische Proben bei verschiedenen Temperaturen aufbewahrt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den Vorbereitungen auf ihre Abreise verbrachte Catherine Coleman etwas Zeit mit dem Bildungsexperiment „Kids in Micro-g“. In dieser Sitzung führte sie eine Auftriebs-Demonstration durch, welche von Schülern der Gate of Heaven School in Dallas entworfen wurde. Paolo Nespoli zeichnete die Ergebnisse per Videodokumentation auf. Ronald Garan begann währenddessen mit der Umsetzung des Major Constituent Analyzer Data and Control Assembly vom Tranquility-Modul in das Destiny-Labor. Dieses Gerät ist ein Massenspektrometer-System, dass die Stationsatmosphäre auf schädliche Verseuchungen analysiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 14.05.2011: 344,7 km bei einem Höhenverlust von 131 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Mai, Test der Triebwerke von Sojus-TMA 20</li><li>18. Mai, geplante Ankunft der Endeavour an der ISS</li><li>24. Mai, geplante Abreise von Sojus-TMA 20</li><li>30. Mai, geplante Abreise der Endeavour von der ISS</li><li>02. Juni, Bahnanhebung durch ATV-2</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.msg184619#msg184619" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27 seit dem 5. Mai</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wartungsarbeiten an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wartungsarbeiten-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 10:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttles Discovery verbrachte den zehnten Flugtag mit Reparaturarbeiten im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurden am 5. März um 9:24 Uhr MEZ mit dem Lied „Ohio (Come back to Texas)“ von Bowling for Soup geweckt. Das Lied wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttles Discovery verbrachte den zehnten Flugtag mit Reparaturarbeiten im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-08-36270.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Blick in das neue PMM 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurden am 5. März um 9:24 Uhr MEZ mit dem Lied „Ohio (Come back to Texas)“ von Bowling for Soup geweckt. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zehnte Flugtag war der zweite der beiden zusätzlichen Tage, die vom Mission Management Team hinzugefügt wurden, um der Besatzung der Internationalen Raumstation einen optimal ausgerüsteten Außenposten zu hinterlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew verbrachte den ganzen Tag im neuen permanenten Mehrzweckmodul Leonardo (PMM), um dessen Innenraum auszustatten und die gesamten Vorrichtungen zu entfernen, die für den Start in Discoverys Ladebucht gebraucht wurden. Die nicht mehr benötigten Gegenstände und Ausrüstungen wurden im japanischen Frachttransporter HTV 2 <i>Kounotori</i> verstaut. HTV 2 soll Ende März von der Raumstation abkoppeln und in der Erdatmosphäre verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich arbeiteten Missionsspezialist Michael Barratt und ISS-Flugingenieur Paolo Nespoli im amerikanischen Weltraumlabor Destiny am Luftreinigungssystem und reparierten den CO<sub>2</sub>-Atemluftfilter, die sogenannte Carbon Dioxid Removal Assembly (CDRA). Barratt hatte eine ähnliche Reparatur schon während seines Langzeitaufenthalts 2009 als Teil der ISS-Expeditionen 19 und 20 durchgeführt. 
<br>
ISS-Kommandant Scott Kelly widmete sich außerdem dem Sauerstoffgenerator im amerikanischen Segment und installierte dort einen temporären Filter, damit die Experten am Boden einige Tests mit der Anlage durchführen konnten. Kelly entnahm des Weiteren einige Wasserproben, die mit der Discovery zur Erde zurückkehren, um dort gründlich analysiert zu werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Das japansiche HTV 2 wird mit Müll befüllt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Besatzung ihren zehnten Flugtag beendete, wurden einige Behälter mit Wasser, das die Brennstoffzellen des Orbiters produzieren, gefüllt und zur Raumstation transferiert. Es war der letzte komplette Tag, den die Besatzung der Discovery an Bord der Raumstation verbracht hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute um 09:23 Uhr MEZ wurde die Besatzung für ihren 11. Flugtag mit dem Lied „Spaceship Superstar“ von Prism geweckt. Die Astronauten werden noch einmal Ausrüstung transferieren und letzte Arbeiten im PMM durchführen. Die Crew wird noch ein wenig Freizeit genießen können, bevor sich beide Besatzungen zur offiziellen Abschiedszeremonie zusammenfinden und anschließend die Luken zwischen beiden Raumfahrzeugen schließen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Discovery soll am Montag um 13:05 Uhr MEZ die Station verlassen und anschließend den üblichen Fly-Around um die Station durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erster Außenbordeinsatz der STS-133-Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-aussenbordeinsatz-der-sts-133-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 10:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steve Bowen und Alvin Drew absolvierten den ersten von zwei Außenbordeinsätzen der STS-133-Mission. Sie verbrachten insgesamt 6 ½ Stunden außerhalb der Station. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 12:23 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh What a Beautiful Morning“ von Davy Knowles und Back Door Slam [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Steve Bowen und Alvin Drew absolvierten den ersten von zwei Außenbordeinsätzen der STS-133-Mission. Sie verbrachten insgesamt 6 ½ Stunden außerhalb der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-02-48145.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Bowen und Drew bei der Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 12:23 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh What a Beautiful Morning“ von Davy Knowles und Back Door Slam geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Nicole Stott gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer ca. 50-minütigen Hygienepause begannen Bowen und Drew mit den Vorbereitungen für den Ausstieg, begaben sich in ihre Raumanzüge und schalteten diese dann um 16:46 Uhr MEZ auf Batterieversorgung um, was den Start des ersten Außenbordeinsatzes signalisierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich Bowen und Drew zu den Modulen Unity und Tranquility, um dort ein Kabel zu verlegen. Das Kabel musste heute installiert werden, da es über Bereiche der Station verläuft, die nach der Installation des neuen permanenten Mehrzweckmoduls Leonardo nicht mehr zu erreichen wären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trennten sich die beiden Astronauten. Drew bereitete ein Entlüftungswerkzeug vor, das während des zweiten Außenbordeinsatzes am Mittwoch genutzt wird, um das verbliebene Ammoniak aus dem defekten Pumpenmodul, das im vergangenen Jahr von der Expedition 24 Besatzung ausgetauscht wurde, zu entfernen. Bowen begab sich unterdessen zum Roboterarm der Raumstation und installierte dort eine Fußhalterung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bowen und Drew widmeten sich dann dem defekten Pumpenmodul und transferiertes es vom mobilen Transporter zur externen Lagerplattform 2. Bei den Arbeiten mit dem Roboterarm kam es allerdings kurz zu Problemen, nachdem die Kontrollstation für den Arm im Cupola-Modul ausfiel und ISS-Kommandant Scott Kelly sowie Missionsspezialist Michael Barratt, die den Arm bedienten, ins Destiny-Labor umziehen mussten, um von dort die Arbeit fortzusetzen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Steve Bowen auf dem Stationsarm 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der erfolgreichen Installation des Pumpenmoduls begab sich Alvin Drew zum Z1-Trägersegment der Raumstation, um dort eine weitere Fußhalterung anzubringen. Beide Astronauten installierten dann noch einen Keil an einer der Außenkameras der Station, um so dem Roboterarm mehr Spielraum für die Installation von Leonardo zu geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit waren alle geplanten Aufgaben erledigt. Da allerdings den Astronauten noch  genug Reserven in ihren Anzügen zu Verfügung standen, entschied sich die Bodenkontrolle einige zusätzliche Aufgaben zu erledigen. Die erste der sogenannten Get-Ahead-Aufgaben, war die Verlängerung der Schienenstrecke des mobilen Transporters. Die beiden Astronauten führten dann noch für die japanische Weltraumbehörde die „Flaschenpost“ Aufgabe durch. Dabei öffneten sie  einen Kanister und „füllten“ ihn mit dem Vakuum des Weltalls. Der Kanister wird mit Discovery wieder zur Erde zurückkehren und in einem japanischen Museum ausgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend kehrten die beiden in die Luftschleuse zurück und beendeten ihren Einsatz. Für Alvin Drew war es der erste Außenbordeinsatz und er war die 200. Person, die einen solchen Einsatz durchgeführt hat. Für Steve Bowen war es Einsatz Nummer Sechs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages informierte die Bodenkontrolle die 12 Astronauten an Bord des Shuttle-Stations-Komplexes, dass die STS-133-Mission um einen Tag verlängert wurde. Sollte dieser zusätzliche Tag nicht für den Sojus Fly-Around genutzt werden, so würde die Besatzung den zusätzlichen Tag für die Innenausstattung des neuen permanenten Mehrzweckmoduls nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 11:53 Uhr MEZ geweckt werden und damit ihren sechsten Flugtag beginnen. Hauptaufgabe ist die Installation des permanenten Mehrzweckmoduls. Zusätzlich werden die Astronauten noch einige Interviews geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Discovery erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 22:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-133]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Discovery hob um 22:53 Uhr MEZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center ab und begann damit seine letzte Mission, um das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Tag begann, nachdem das Mission Management Team grünes Licht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Discovery erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Discovery hob um 22:53 Uhr MEZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center ab und begann damit seine letzte Mission, um das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-25-40935.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery vor dem Start 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag begann, nachdem das Mission Management Team grünes Licht gegeben hat, unter dem strahlend blauen Himmel in Florida mit der Betankung des externen Tankes von Discovery. Während der dreistündigen Prozedur wird der Tank mit fast 1,9 Millionen Litern flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff betankt und versorgt damit die drei Triebwerke des Space Shuttle während des Aufstiegs in die Umlaufbahn. Besonders aufmerksam beobachtete dabei das Team rund um Mike Leinbach die sogenannte Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP), wo ein Lecks am 5. November zum Startabbruch führte. Die Reparaturen, die an der GUCP durchgeführt wurden, zeigten allerdings die erhoffte Wirkung und so konnte der Countdown ohne Störung fortgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Brennpunkte für das Startteam waren die Verbindungsflanschen, die sowohl den Tank für den flüssigen Wasserstoff als auch den für den flüssigen Sauerstoff mit dem Zwischentank verbinden. Hier kam es auf der Seite des flüssigen Sauerstoffs am 5. November zu Rissen in dem unterliegenden Aluminium-Material. Um die Effektivität der Reparaturen, die während der letzten Wochen durchgeführt worden waren, zu überprüfen und eventuell neu entstandene Risse frühzeitig erkennen zu können, wurden rund um den externen Tank spezielle Wärmebildkameras aufgebaut. Doch auch hier gab es keinerlei Probleme und der externe Tank zeigte sich von seiner beste Seite. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Crew der Discovery 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als alle potenziellen Tankproblemen aus dem Weg waren, richteten sich alle Blicke auf den europäischen Weltraumtransporter ATV 2, der nur wenige Stunden vor dem geplanten Start der Discovery an die Internationale Raumstation ankoppeln sollte. Wäre es hier zu Problemen gekommen, so hätte das Mission Management Team eventuell den Start der Discovery verschieben müssen. Doch das ATV 2 erfüllte seine Aufgabe hervorragend und legte ohne Probleme an der ISS an (Raumfahrer.net berichtete:<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/johannes-kepler-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Johannes Kepler erreicht die ISS</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sah also danach aus, als ob es ein reibungsloser Countdown werden würde. Doch etwa eine halbe Stunde vor dem geplanten Start kam es zu einem Problem mit den Computern der östlichen Bereichssicherung. Das Startteam arbeitete fieberhaft an der Lösung des Problems und konnte mit nur wenigen verbleibenden Sekunden im Startfenster dann endlich grünes Licht geben. Somit stand einem erfolgreichen Start der Discovery nichts mehr im Weg und um 22:53 Uhr MEZ war es dann soweit: das Space Shuttle hob unter dem Beifall von Tausenden Zuschauern ab und begann seine Reise. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 11-tägigen Mission soll die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Steve Lindsey, dem Piloten Eric Bowen und den Missionsspezialisten Alvin Drew, Steve Bowen, Michael Barratt und Nicole Stott, das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Raumstation liefern. Es ist das letzte amerikanische Modul für die ISS und wird den Besatzungen der Station zusätzlichen Stauraum bieten. Leonardo wird, mit einer Länge von über 6 Metern und einem Durchmesser von 4½ Metern, diverse Experimente und Ersatzteile zur Station liefern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/24022011233210_big_260.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Liftoff! 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite wichtige Nutzlast, die Discovery zur Internationalen Raumstation bringen wird, ist der sogenannte Express Logistics Carrier 4 (ELC). Dieser Frachtträger, der eine Masse von etwa 3,7 Tonnen hat, ist in der Lage, wissenschaftliche Experimente aufzunehmen und dient außerdem als Lagerplatz für Ersatzteile der Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird während dieser Mission zwei Außenbordeinsätze durchführen. Steve Bowen, der erst vor wenigen Wochen Mitglied der STS-133-Besatzung geworden ist, wird die Einsätze leiten und durch Alvin Drew unterstützt, der zum ersten Mal in seiner Karriere einen Außenbordeinsatz bestreiten wird. Bowen ersetzte Tim Kopra, der sich bei einem Radunfall verletzte und aufgrund seiner Verletzung nicht rechtzeitig wieder gesund werden konnte. Mit STS 133 stellte Steve Bowen auch einen neuen Meilenstein auf, da er der erste Astronaut ist, der auf zwei aufeinanderfolgenden Missionen der USA ins All geflogen ist. Während der zwei Einsätze werden die Astronauten verschiedene Reparaturen durchführen und die Installation von Leonardo vorbereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start von STS 133 befindet sich das Space Shuttle Discovery nun auf seiner letzten Mission. Discovery, der älteste der drei noch verbliebenen Orbiter, wird mit Abschluss der Mission insgesamt 362 Tage im All verbracht haben. Die lange Karriere der Discovery begann im August 1984, als der Orbiter im Rahmen der STS-41D-Mission drei Kommunikationssatelliten ins All brachte. Discovery hatte auch die Ehre sämtliche „Return to Flight“-Flüge nach den Challenger- und Columbia-Unglücken durchzuführen. Nach dem Flug der Discovery wird es nur noch zwei weitere Flüge geben, bevor das Space-Shuttle-Programm beendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Discovery wird ihren ersten Flugtag gegen 04:50 Uhr MEZ beenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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		<title>„KOUNOTORI“ wechselt die Seite</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-wechselt-die-seite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 21:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
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		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurde das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 in Vorbereitung auf die kommende Mission STS 133 der Discovery umgesetzt. (Newsbild: HTV 2 an Harmony-Zenit) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Vorangegangen waren viele Stunden intensiver Vorbereitung auf diese Aktivität. So trainierten Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman diese [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute wurde das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 in Vorbereitung auf die kommende Mission  STS 133 der Discovery umgesetzt. (Newsbild: HTV 2 an Harmony-Zenit)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-21-38948.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="362" height="277"/></a><figcaption> HTV 2 wird an Harmony-Zenit angekoppelt  <br> (Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorangegangen waren viele Stunden intensiver Vorbereitung auf diese Aktivität. So trainierten Scott Kelly, Paolo Nespoli und Catherine Coleman diese Arbeiten an der ROBoT-Station (Robotics on-board Trainer), es wurden zusätzliche Strom- und Datenkabel in das Harmony-Modul gelegt, die Luken zum HTV geschlossen und eine spezielle Kamera CBCS (Centerline Berthing Camera System) in die Andockluke in Harmony für HTV 2 montiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute Mittag startete die Besatzung der Internationalen Raumstation das Versetzen von HTV 2. Bis zu diesem Zeitpunkt war der japanische Transporter zu 70% entladen und bereits zu 40% mit Abfällen und nicht mehr benötigter Ausrüstung beladen. Die außenliegende Frachtpalette EP wurde bereits in der letzten Woche entnommen, entladen und erneut im HTV verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 13 Uhr MEZ löste sich HTV 2, nachdem die sechzehn Haltebolzen gelöst waren und durch Canadarm2 gehalten, vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls. An diesem amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), war es seit seiner Ankunft am 27. Januar dauerhaft und begehbar befestigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022011222010_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="358" height="269"/></a><figcaption>
Die Discovery in Zukunft an der ISS
<br>
(Bild: NASA/JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In einer fast fünfstündigen, sehr langsam ausgeführten Drehbewegung mit dem Stationsarm (SSRMS), führten die drei Robotik-Operateure das 15 Tonnen schwere Raumfahrzeug zum dem All zugewandten Kopplungsstutzen (Zenit) des Harmony-Moduls. Dort angekommen, wurde HTV 2 erneut mit sechzehn Bolzen fest mit der ISS verbunden. Jetzt können, nach Dichtigkeitstest und dem Öffnen der Luken am 21. Februar, weitere Be- und Entladearbeiten vorgenommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Umsetzen von HTV 2 wurde eine Grundvoraussetzung für den Start der Discovery Ende diesen Monats erfüllt. Der japanische Transporter musste weichen, da unterhalb der Module Harmony und Destiny die hauptsächlichen Robotikarbeiten der STS-133-Mission stattfinden sollen. So ist es unter anderem, geplant, dass neue Stationsmodul PMM Leonardo am erdzugewandten Kopplungsstutzen von Unity zu befestigen. Am 7. März wird HTV 2 zum erdzugewandten Kopplungsstutzen des Harmony-Moduls zurückverlegt, um am 28. März endgültig die ISS zu verlassen und planmäßig in der Erdatmosphäre zu verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg175633#msg175633" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 18. Februar</a></li></ul>
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		<title>STS 133: Einmalige Fotogelegenheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-133-einmalige-fotogelegenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 21:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 2]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die amerikanische Weltraumbehörde geht derzeit der Möglichkeit nach, mithilfe einer russischen Sojus-Kapsel, die Internationale Raumstation in voller Pracht mit all ihren Raumfahrzeugen zu fotografieren. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Während der STS-133-Mission, die nach derzeitigem Stand am 24. Februar starten soll, werden sich alle Raumfahrzeuge der Partnernationen an der Internationalen Raumstation befinden. Neben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die amerikanische Weltraumbehörde geht derzeit der Möglichkeit nach, mithilfe einer russischen Sojus-Kapsel, die Internationale Raumstation in voller Pracht mit all ihren Raumfahrzeugen zu fotografieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_small_1.jpg" alt="Nasa" width="313" height="206"/></a><figcaption>
Die ISS während des STS-132-Flyaround 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der STS-133-Mission, die nach derzeitigem Stand am 24. Februar starten soll, werden sich alle Raumfahrzeuge der Partnernationen an der Internationalen Raumstation befinden. Neben einer russischen Sojus-Kapsel und einem Progress-Frachttransporter, sowie dem amerikanischen Space Shuttle, werden noch das japanische HTV <i>Kounotori</i> 2 und das europäische ATV <i>Johannes Kepler</i> anwesend sein. Diese einmalige Gelegenheit möchte die NASA gerne nutzen, um ein einzigartiges Gruppenfoto der Internationalen Raumstation zu erhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan würde vorsehen, dass die Besatzung des Raumschiffes Sojus TMA-01M, bestehend aus den Kosmonauten Alexander Kaleri und Oleg Skripochka, sowie dem derzeitigen Kommandanten der ISS Scott Kelly, von der Raumstation abkoppelt und einen sogenannten Flyaround durchführt. Nach Abschluss des Manövers würde die Besatzung dann wieder zur Station zurückkehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte der Plan genehmigt werden, so hätte man zwei Möglichkeiten diesen in die Arbeitszeit der Astronauten einzugliedern. Die erste Möglichkeit sähe den Flyaround am neunten Flugtag vor. Allerdings hätte die Besatzung der Raumstation dann nur vier Stunden Schlaf. Alternativ könnte man den Zeitplan vom achten Flugtag um fünf Stunden kürzen, um so der Besatzung die volle Erholungszeit zu ermöglichen. Dies hätte allerdings zur Folge, dass Kommandant Scott Kelly die geplanten Arbeiten im neuen permanenten Mehrzweckmodul Leonardo nicht abschließen könnte. Außerdem müssten viele Aufgaben der Sojus Besatzung auf andere Crewmitglieder verteilt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13022011221320_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Atlantis während der STS-71-Mission 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Möglichkeit würde eine Verlängerung der STS-133-Mission um einen zusätzlichen Tag vorsehen. Der Flyaround würde dann am neuen neunten Flugtag stattfinden, während Flugtag 10 und 11 (vorher Flugtag 9 und 10) ohne Veränderung durchgeführt werden könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ähnliches Manöver wurde bereits 1995 durchgeführt, um das Space Shuttle Atlantis während der STS-71-Mission zu fotografieren, als es von der Raumstation Mir abkoppelte. Damals kam es allerdings zu einem Zwischenfall, als die Raumstation für kurze Zeit unbemannt war. Nachdem das Shuttle und die Sojus von der Station getrennt waren, fielen die Bordcomputer der Mir aus. Dies führte dazu, dass die Besatzung der Mir schnellstmöglich wieder an die Station ankoppeln musste, bevor diese außer Kontrolle geraten wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist allerdings noch unklar, ob die russische Raumfahrtbehörde ihre Zustimmung zu diesem Vorschlag erteilt, da einige Vorbereitungen getroffen werden müssen. Insgesamt würde die Besatzung der ISS ungefähr 15 Stunden brauchen, um den Plan umzusetzen. Acht Stunden würden alleine für die Aktivierung und Vorbereitung der Sojus-Kapsel gebraucht. Die Besatzung müsste außerdem einige Trainingseinheiten durchlaufen. Zu diesen Einheiten würde auch eine dreistündige Übung für die Rückkehr zur Erde gehören, falls man aufgrund einer technischen Störung nicht mehr an die Raumstation ankoppeln kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Raumfahrtbehörden einigen. Diese Gelegenheit würde sich allerdings nicht noch einmal bieten, da die Space-Shuttle-Flotte noch in diesem Jahr ausgemustert wird. Ein solches Foto der kompletten Internationalen Raumstation mit all seinen Komponenten und Versorgungstransportern wäre daher für die NASA ein schönes Geschenk, um das Space-Shuttle-Programm zu würdigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Expedition 18</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-18/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Roscosmos]]></category>
		<category><![CDATA[SPHERES]]></category>
		<category><![CDATA[STS-126]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission der ISS-Expedition 18 Gregory Chamitoff (Flugingenieur) war als Mitglied der Expedition 17 bereits an Bord der Internationalen Raumstation (ISS), als Kommandant Michael Fincke und Flugingenieur Juri Lontschakow (Flugingenieur) der Expedition 18 ihre Sojus-TMA 13 am 14. Oktober 2008 am Andockport des Sarja-Moduls ankoppelten. Mit ihrer Ankunft war die Mannschaft der 18. Langzeitbesatzung komplett. An Bord der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/expedition-18/" data-wpel-link="internal">Expedition 18</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission der ISS-Expedition 18</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="256" height="276" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-1.png" alt="" class="wp-image-79446"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gregory Chamitoff (Flugingenieur) war als Mitglied der Expedition 17 bereits an Bord der </p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationalen Raumstation (ISS), als Kommandant Michael Fincke und Flugingenieur Juri Lontschakow (Flugingenieur) der Expedition 18 ihre <em>Sojus-TMA 13</em> am 14. Oktober 2008 am Andockport des <em>Sarja</em>-Moduls ankoppelten. Mit ihrer Ankunft war die Mannschaft der 18. Langzeitbesatzung komplett. An Bord der neu angekommenen Sojus war auch ein Gast, der Sohn des US-Astronauten Owen Garriott (Skylab 3/1973, STS 9/1983), Richard Garriott. Als sogenannter Weltraumtourist verbrachte er 11 Tage auf der Internationalen Raumstation, führte verschiedene kommerzielle Experimente durch und verschaffte sich einen Eindruck über die Arbeit an Bord des Orbitallabors. Nach der zeremoniellen Kommandoübergabe und dem Abkoppeln der <em>Sojus-TMA 12</em> am 24. Oktober 2008, mit Sergej Alexandrowitsch Wolkow (Kommandant Expedition 17), Oleg Dmitrijewitsch Kononjenko (Flugingenieur) sowie Richard Garriott an Bord, begann die neue Langzeitbesatzung offiziell ihren Dienst im Orbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.crewbild.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/><figcaption>v.l. Koichi Wakata, Edward Michael Fincke, Sandra Magnus, Juri Lontschakow, Gregory Chamitoff<br><br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf den Jungfernflug des H-II-Transportfahrzeugs (<em>HTV</em>), ein von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA entwickelter unbemannter Versorgungsfrachter, fuhr man die Ausrüstung für den Annäherungsbetrieb im <em>Kibo</em>-Modul hoch, um eine Reihe von Tests mit den Bodenleittechnikern in Tsukuba (Japan) durchzuführen. Während des Rendezvous mit der Internationalen Raumstation soll das <em>HTV</em> etwa 16 Meter von der Station entfernt vom Robotarm <em>Canadarm2</em> gegriffen und am Knotenmodul <em>Harmony</em> angekoppelt werden. Der Start des japaischen Versorgungsfrachters und seine Ankunft an der Internationalen Raumstation war für die zweite Hälfte des Jahres 2009 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den ersten wartungstechnischen Arbeiten der Besatzung gehörte eine Staubgitterreinigung der Lüftungsventilatoren im russischen Segment, eine Durchsicht der Hygienesysteme und die monatlich nötige Wartung des Schwingungsdämpfungssystems am Trainingslaufband. Auch die ersten wissenschaftlichen Experimente wurden fortgeführt. So unter anderem ein Experiment, das untersucht, wie sich Schwerkraft auf das Wachsen von Pflanzen auswirkt (PLANTS-2), eine Studie über die Erlangung von Echtzeit-Gesundheitsdaten der Besatzungsmitglieder durch ein Aufzeichnen ihrer physiologischen Funktionen während des Schlafes (Sonocard) und eine Untersuchung von Stoffwechselveränderungen der Raumfahrer während ihrer Langzeitaufenthalte im All (Nutrition). Auch richtete die Besatzung bereits neue Experimente ein. Gestartet wurde ein Versuch, der die Pilotenfähigkeit, simuliert auf einem Mobilrechner unter Stoppuhrbedingungen testen soll (Pilot-M) und ein Experiment, das die dynamischen Atemfunktionen durch Messung von Volumen und Atemluftzusammensetzung sowie der Bewegung von Brustkorb und Bauch beim Atmen untersucht (Dychanije).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.undock-sojustma12.jpg" alt="NASA"/><figcaption><em>Sojus TMA-12</em> kurz nach dem Abkoppeln von der ISS. Die Expedition 18 hat somit offiziell begonnen.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die bevorstehende Ankunft der Raumfähre <em>Endeavour</em> stand bereits kurz nach Beginn der neuen ISS-Besatzung im Fokus der täglichen Aufgaben. Dazu gehörte das Zusammenpacken von Gegenständen und Gerätschaften, die mit der STS-126-Mission zur Erde gebracht werden sollten, ein Training im Umgang mit der fotografischen Ausrüstung, die zum Einsatz kommt, wenn die ankommende Raumfähre Endeavour das Rendezvous-Nickmanöver (RPM) absolviert. Die Aufnahmen dieser Hitzeschildinspektion werden anschließend für eine Analyse an das Johnson-Raumfahrtzentrum (JSC) zur Erde übertragen, um eine detaillierte Auswertung des Zustands vornehmen zu können. Weiterhin musste für die geladene Fracht der <em>Endeavour</em> Platz geschaffen werden, denn mit dem voll beladenen Mehrzwecklogistikmodul <em>Leonardo</em> (<em>MPLM</em>) wurden unter anderem neue Lebenserhaltungssysteme, Experimentaleinrichtungen und Mannschaftsquartiere erwartet, durch die eine Erhöhung der Anzahl der ständig auf der Internationalen Raumstation lebenden Personen von drei auf sechs möglich wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der am 16. November 2008 erwarteten Raumfähre <em>Endeavour</em>, musste außerdem die Abreise des Transportfrachters <em>Progress-M 65</em> am 14. November 2008 vorbereit werden. Pünktlich um 17:20 Uhr MEZ koppelte der Frachter vom Servicemodul <em>Swesda</em> ab und verglühte am 6. Dezember 2008 kontrolliert in der Erdatmosphäre. Einen Tag später, am 15. November 2008, startete das Space Shuttle <em>Endeavour</em> ebenso pünktlich um 1:55 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof der NASA, dem Kennedy Space Center (KSC) in Florida. Am 16. November 2010 um 23:01 Uhr MEZ koppelte die Raumfähre planmäßig mit ihrer siebenköpfigen Besatzung an der Station an. Nach einer erfolgreich durchgeführten Dichtigkeitsüberprüfung der Verbindung zwischen beiden Raumfahrzeugen, konnte die Stationsbesatzung knapp 2 Stunden später die STS-126-Besatzung Chris Ferguson, Eric Boe, Heidemarie Stefanishyn-Piper, Sandra Magnus, Donald Pettit, Steve Bowen und Shane Kimbrough an Bord der Internationalen Raumstation begrüßen. Noch direkt am Ankunftstag, dem STS-Missionsflugtag 3, wechselte die Physikerin und Ingenieurin Sandra Magnus mit dem Einbau ihres Sojus-Sitzes offiziell von einem Besatzungsmitglied von STS 126 zur ISS-Expedition 18 und Gregory Chamitoff nahm ihren Platz in der STS-Besatzung als Missionsspezialist ein. Er nahm nach 6 Monaten Arbeit im All langsam Abschied von seinem vorübergehenden Zuhause, seine Heimreise stand kurz bevor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.satellites-sheres.jpg" alt="Nasa"/><figcaption>v.l. Greg Chamitoff, Michael Fincke und Richard Garriott mit den freischwebenden Minisatelliten des SPHERES-Experiments.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der eng bemessene Zeitplan ließ beide Mannschaften unmittelbar an die Arbeit gehen. Um an die gelade Fracht des Mehrzweck-Logistikmoduls&nbsp;<em>Leonardo</em>&nbsp;(<em>MPLM</em>) zu gelangen, wurde dieser mit dem stationseigenen Roboterarm&nbsp;<em>Canadarm2</em>&nbsp;(<em>SSRMS</em>) aus der Ladebucht der&nbsp;<em>Endeavour</em>&nbsp;gehoben und anschließend am Verbindungsmodul&nbsp;<em>Harmony</em>&nbsp;angekoppelt. Nachdem der Druck zwischen der Raumstation und dem Transportmodul ausgeglichen worden war, konnten die Luken zwischen ihnen geöffnet werden. Die etwa 6 Tonnen an mitgebrachtem Material beschäftigte die Besatzung anschließend mehrere Tage. Unter anderem beinhaltete die Fracht zwei Wasseraufbereitungsanlagen (WRS), eine neue Küche, eine neue Toilette (WHC), zwei Wohn- und Schlafquartiere (CQ), ein neues Trainingsgerät (ARED), weitere wissenschaftliche Einrichtungen, neue Experimente sowie Ergänzungen zu Experimenten, die sich bereits in Betrieb befanden oder auf ihren Einsatz warteten (SpaceDRUMS, SAMS-II, Ice Crystal, RadGene, ENose, SHERE, SPICE, CIR), Ersatzteile für das defekte Steuerbord-Drehgelenk SARJ (Sonnennachführungsmechanik der Solarpaneele) und Versorgungsgüter der verschiedensten Art.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/leonardokopplung.jpg" alt="Nasa-TV"/><figcaption>Der Stationsarm Canadarm2 (SSRMS) hebt das Transportmodul <em>Leonardo</em> aus der Ladebucht der Raumfähre<em> Endeavour</em>.<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bestandteil der Mission STS 126 waren vier Außeneinsätze. Inhalt dieser Arbeiten außerhalb der Station waren unter anderem der Abbau eines zwischengelagerten Stickstofftanks zur Rückführung auf die Erde sowie Arbeiten am japanischen Weltraumlabor<em>&nbsp;Kibo</em>, welche die Ankunft des Transportfrachters&nbsp;<em>HTV</em>&nbsp;vorbereiteten. Ebenso vorbereitend wurden zur Ankunft und Installation des letzten von insgesamt vier Solargeneratoren benötigte Handkarren am Träger der Station neu positioniert. Die letztlich herausforderndste Aufgabe der Einsätze bestand in der Reparatur des Solar Alpha Rotary Joint, kurz SARJ. Hier wurde gründlich gereinigt, neu geschmiert und Drehlager ersetzt. Diese Aufgabe, die Bestandteil aller vier Außeneinsätze war, konnte erfolgreich beendet werden. Das Steuerbord-Drehgelenk konnte von der Bodenkontrolle in den sogenannten Auto-Track-Modus zurückversetzt werden, der dafür sorgte, dass der Solargenerator wieder seine automatische Sonnennachführung aufnahm und maximale Energie liefern konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 13 Tagen der gemeinsamen Arbeit an Bord der <em>Internationalen Raumstation</em> koppelte das Space Shuttle <em>Endeavour</em> am 27. November 2009 von der Station ab und trat mit ihrer Besatzung die Heimreise an. Um 1:31 Uhr (MEZ) schlossen die Besatzungen die Luken zwischen den Raumfahrzeugen, um 15:47 Uhr (MEZ) stieß sich der Orbiter von der Station ab und 2 Tage später landete die Raumfähre sicher auf der Erde in Kalifornien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.leonardo_a.jpg" alt="NASA"/><figcaption>Die Besatzung der Expedition 18 und STS-126 versammelt sich im Transportmodul Leonardo zu einem Gruppenbild.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem eine Abreise erfolgte, stand schon am 30. November 2009 eine Ankunft bevor. Der Transporter <em>Progress-M 01M</em> legte um 13:28 Uhr (MEZ) mit gut 2,4 Tonnen Fracht (Treibstoff, Sauerstoff, Wasser, Trockenfracht) am Kopplungsmodul <em>Pirs</em> an. Nach den gemeinsamen Tagen mit der Besatzung von STS 126, nahm der Expeditionsalltag seine üblichen Formen an. Es galt, sich den Experimenten zu widmen. Dazu gehörten unter anderem CCISS, eine Untersuchung der Auswirkung von Langzeitaufenthalten im Weltraum auf die Herzfunktion und der das Gehirn versorgenden Blutgefäße, die Arbeit an einem Testsystem, mit dem das Vorhandensein von Bakterien erforscht wird, LOCAD oder das Einrichten der Slow-Scan-TV- Ausrüstung, die nötig war, um das Experiment MAI-75 durchzuführen. Zusätzlich stand die wöchentlich durchgeführte gründliche Reinigung der Raumstation an, das heißt, Reste von Lebensmitteln wurden entsorgt, Staub gesaugt und oft genutzte Flächen wurden mit feuchten Tüchern gereinigt. Natürlich galt es nach wie vor, die Station so auszubauen, damit sie zukünftig einer 6-Mann-Besatzung das Leben an Bord ermöglicht. Das Material, welches mit der letzten Shuttle-Mission zur ISS geliefert wurde, wurden nun nach und nach installiert bzw. einsatzfähig gemacht (ARED, WHC, CIR, WRS mit der integrierten Urinwiederaufbereitungsanlage UPA).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.crewquarter_a.jpg" alt="NASA"/><figcaption>Leonardo wird entladen. Im Bild wird eines der beiden neuen Schlaf- und Wohnquartiere (CQ) durch die Station manövriert.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den routinemäßigen Wartungen, dem täglichen Trainingsprogramm, Reinigungen und Experimentpflege wie PLANTS-1 (Untersuchung des Wachstums und der Entwicklung von Pflanzen in der Mikroschwerkraftumgebung des Weltalls), galt es, als nächstes die intensive Vorbereitung des bevorstehenden Außeneinsatzes in Angriff zu nehmen, der am 22. Dezember 2008 vorgesehen war. Es wurden die benötigten Werkzeuge zusammengesucht, die Raumanzüge einsatzfähig gemacht, die Telemetrie- und Kommunikationssysteme getestet und die Arbeitsabläufe mit den Außeneinsatzspezialisten auf der Erde besprochen. Der Einsatz außerhalb der Station begann am 23. Dezember 2008, mit dem Ausstieg von Michael Fincke und Juri Lontschakow aus dem russischen Andock- und Schleusenmodul&nbsp;<em>Pirs</em>&nbsp;um 1:15 Uhr (MEZ) und dauerte 5 Stunden 38 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Arbeit wurde eine Messeinheit zur Messung elektromagnetischer Energie (Langmuir-Sonde) an <em>Pirs</em> installiert und das Langzeitexperiment Biorisk (Experiment setzte biologische Proben dem Weltall aus) das ebenfalls an <em>Pirs</em> installiert war, eingeholt. EXPOSE-R (Sammlung von neun Experimenten) setzte astrobiologische Proben, darunter Samen und Sporen, den harten Weltraumbedingungen aus und wurde zusammen mit dem Experiment IMPULSE (Messung von Störungen in der Ionosphäre um die <em>ISS</em> herum) an der Außenseite des Wohn- und Navigationsmoduls <em>Swesda</em> montiert. Nachdem beide Experimente miteinander verbunden waren, konnten von EXPOSE-R keinerlei Telemetriedaten empfangen werden. Man entschloss sich daraufhin, das Experiment wieder abzubauen und mit zurück in die Station zu nehmen, um es zum gegebenen Zeitpunkt zurück zur Erde zu bringen. Die zweite neu installierte Komponente IMPULSE hingegen funktionierte nach den ersten Funktionstest glücklicherweise einwandfrei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.Combustion%20Integration%20Rack.CIR..jpg" alt="NASA"/><figcaption>Sandy Magnus bei der Arbeit am Experimentalschrank für Verbrennungsexperimente (CIR).<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende des Jahres 2008 und Beginn des neuen Jahres 2009 lag der Fokus der Arbeiten auf der Internationalen Raumstation auf Problembehandlungen. Der Aufbau des verbesserten Widerstandsgeräts für Fitnessübungen wurde durch eine festsitzende Startsicherung verhindert und die Arbeit an diesem Gerät auf bestimmte Zeit gestoppt. Als ARED später neu aufgebaut und getestet wurde, stellte sich heraus, dass alles wie vorgesehen funktioniert. Nach wie vor kämpfte die Besatzung mit der neuen Wasserrückgewinnungsanlage (WRS, UPA), die einen hohen elektrischen Strom zog und Probleme mit der Destillationszentrifuge aufwies. Hierzu arbeiteten Gruppen am Johnson Raumfahrtzentrum (JSC) an einem Problembehandlungsplan. Auch stand eine Analyse des Experiments EXPOSE-R auf dem Plan. Erster Ansatz war hier, aufgrund der nicht empfangenen Telemetriedaten, die Überprüfung der Kabel und Verbinder in Angriff zu nehmen. Bei dieser stieß man auf einen losen Kabelverbinder. Nachdem man auf diesen zu behebenden Defekt stieß, wurde die erneute Montage von EXPOSE-R auf den Arbeitsplan des nächsten Außeneinsatzes gesetzt, der für den 10. März 2009 vorgesehen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Experiment zur Simulation von geophysikalischen Strömungen in der Mikroschwerkraft GeoFlow entdeckte man ein internes Leck, das allerdings sicher eingeschlossen war und zu keinerlei Gefährdung für die Besatzung werden konnte. Das Experiment der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sollte aufgrund dessen mit der nächsten Möglichkeit zur Erde gebracht werden, um es einer Reparatur unterziehen zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-13.eva2_a.jpg" alt="Nasa"/><figcaption>Michael Finke bei der Arbeit während des 2. Außeneinsatzes der Expedition 18<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam starteten die Vorbereitungen zur Ankunft der nächsten Space-Shuttle-Mission STS 119. Diese Mission lieferte das letzte Tragwerksegment mit den dazugehörigen Solarzellenflächen. Während der üblichen notwendigen vorbereitenden Maßnahmen, wie das Proben der Fotografiertechniken oder Wiederaufladung der Metalloxid (METOX)-Behälter der für die Außeneinsätze benötigten Raumanzüge, bereitete man das Verlassen des angedockten Transporters&nbsp;<em>Progress-M 01M</em>&nbsp;vor. Letztes Material wurde entladen und nicht mehr benötigtes beladen. Neben wichtigen Notfallübungen und den regelmäßig notwendigen Wartungen wurde der Experimentalschrank SAIBO, der sich im japanischen Labormodul&nbsp;<em>Kibo</em>&nbsp;befindet in Betrieb genommen. SAIBO bietet einfache Standardschnittstellen zur Handhabung modularer Nutzlasten. Zusätzlich stand eine Überprüfung des robotischen Manipulators für Spezialzwecke DEXTRE auf dem Arbeitsplan. Eine Woche lang wurde DEXTRE einer Reihe von Überprüfungen unterzogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Versorgungsraumfahrzeug <em>Progress-M 66</em> zum Start am 10. Februar 2009 vom Kosmodrom in Baikonur bereitstand und die Ankunft am 13. Februar 2009 vorgesehen war, wurde es Zeit für den Transporter <em>Progress-M 01M</em>, von der Station abzulegen. Am 6. Februar 2009 verließ Progress die Station und legte vom Andockmodul <em>Pirs</em> ab. Nachdem der Transporter noch einige technische Tests durchführte, verglühte er kontrolliert am 8. Februar 2009 in der Erdatmosphäre.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.sts-119.jpg" alt="Nasa"/><figcaption>Space Shuttle <em>Discovery</em>, angedockt an der <em>Internationalen Raumstation</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im experimentellen Bereich arbeitete man mit dem InSpace-2 Experiment, das Fluide untersucht, die ihre Eigenschaft unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfeldes ändern. Für eine vorgesehene Versuchsreihe wurde ein Handschuhkasten in Betrieb genommen. Ebenfalls eine neue Versuchreihe startete mit dem Wachtums- und Entwicklungsexperiments von pflanzlichem Leben im Weltraum PLANTS-1. Für das SPICE-Experiment, das den Punkt bestimmen soll, an dem sich in Gasstrahlflammen in der Mikroschwerkraft Ruß bildet, wurde ein sogenannter Rauchentwicklungspunkt eingerichtet. Am 14. Februar 2009 wurde Besatzungsmitglied Sandy Magnus schließlich zum ersten Menschen, der auf der Internationalen Raumstation Flammen entzündete. Ein weiteres Experiment, an dem gearbeitet wurde, war das Komponentenreparaturexperiment CRE-1, dass eine Weiterführung eines früheren Experiments zum Löten in der Mikroschwerkraft SoRGE darstellt. CRE-1 stellt Schritt Nr. 2 dar, eine Komponentenreparatur im Orbit durchführen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau 10 Tage, nachdem ein Stück Weltraummüll knapp an der Station vorbeiflog, näherte sich ein weiteres Trümmerstück (Bruchstück einer chin. Trägerstufe). Mithilfe des Space Shuttles <em>Discovery</em> drehte die <em>Internationale Raumstation</em> so, dass die Raumfähre sich in Flugrichtung befand und auf diese Weise durch den erhöhten Luftwiderstand den Orbitalkomplex über etwa 3 Stunden hinweg langsam abbremste und auf eine etwas niedrigere Umlaufbahn brachte. Nach diesem Vorgang wurde der Komplex in die Ausgangslage zurückgedreht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/sojustma-13.jpg" alt="Bildquelle"/><figcaption>Die Rückkehrkapsel Sojus TMA-13 hängt am Hauptfallschirm, kurz vor der Landung auf der Erde.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 3 Außeneinsätzen, die der Montage des letzten Tragwerksegments und der Inbetriebnahme der Solarzellenpaneele dienten, stand am 25. März 2009 die Heimreise der Besatzung der Mission STS 119 bevor. Um 20:53 Uhr (MEZ) stieß sich die Raumfähre&nbsp;<em>Discovery</em>&nbsp;von der&nbsp;<em>Internationalen Raumstation</em>&nbsp;ab und begann somit die Heimreise. Noch während die&nbsp;<em>Discovery</em>&nbsp;auf dem Weg zurück zur Erde war, startete am 26. März 2009 die Ablösung der Expedition 18. Die Nachfolgecrew bestand aus Kommandant Gennadi Padalka und Flugingenieur Michael Barratt, die mit&nbsp;<em>Sojus-TMA 14</em>&nbsp;vom Kosmodrom in Baikonur abhoben. Mit an Bord der Sojus befand sich der Raumflugteilnehmer Charles Simonyi, der mit Michael Fincke und Juri Lontschakow am 7. April 2009 zur Erde zurückkehrte. Pünktlich am 28. März 2009 traf die neue Besatzung auf der Raumstation ein und koppelte ihr Raumfahrzeug am hinteren Andockport des Servicemoduls&nbsp;<em>Swesda</em>&nbsp;an. Nach einer herzlichen Begrüßung begann die verbleibende Woche an gemeinsamer Arbeit an Bord der Raumstation. Es fand eine Einweisung für die neu angekommene Besatzung in den Betrieb des Orbitallabors statt, zusammen erfüllten sie die Wartungsaufgaben und beide Besatzungen arbeiteten gemeinsam an laufenden wissenschaftlichen Studien (Izgib, BISE).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. April 2009 zelebrierte man schließlich die Kommandoübergabe. Michael Fincke übergab die Leitung der Raumstation an Gennadi Padalka. Aufgrund von äußerst schlechten Wetterbedingungen im geplanten Landegebiet in Kasachstan verzögerte sich die Abreise von Michael Fincke, Juri Lontschakow und Charles Simonyi um einen Tag. Kurz nach einer Verabschiedungszeremonie bestiegen die 3 Heimkehrer am frühen Mittwochmorgen, dem 8. April 2009, ihr Raumfahrzeug. Um 2:46 Uhr (MESZ) wurden die Luken zwischen den Raumfahrzeugen geschlossen und um 5:55 Uhr (MESZ) legte die&nbsp;<em>Sojus-TMA 13</em>&nbsp;vom Andockport ab. Mit dem Zünden der Triebwerke wurde das Raumfahrzeug aus der Umgebung der&nbsp;<em>Internationalen Raumstation</em>&nbsp;gebracht und leitete so die Heimkehr der Besatzung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 9:16 Uhr (MESZ) landete die Rückkehrkapsel in der Steppe Kasachstans, nahe der Stadt Dscheskasgan. Die 18. Langzeitbesatzung und Raumfahrtteilnehmer Charles Simonyi landeten sicher und gesund auf der Erde und reisten, nach einer kleinen Willkommensfeier in Karaganda, zurück zum Sternenstädtchen (bei Moskau), um dort, die nach einem Langzeitaufenthalt in der Schwerelosigkeit nötige und obligatorische mehrwöchige Rehabilitation zu absolvieren.</p>
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		<title>Shuttle-Start erneut verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-start-erneut-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 03:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag Morgen traten einige Probleme mit einem der Triebwerks-Controller auf. Als man meinte, dieses Problem im Griff zu haben, traten ähnliche Symptome erneut auf, die zu einer weiteren Startverschiebung bis mindestens Donnerstag um 20:29:42 Uhr (MEZ) führen. Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Von unserem Gastautoren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag Morgen traten einige Probleme mit einem der Triebwerks-Controller auf. Als man meinte, dieses Problem im Griff zu haben, traten ähnliche Symptome erneut auf, die zu einer weiteren Startverschiebung bis mindestens Donnerstag um 20:29:42 Uhr (MEZ) führen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von unserem Gastautoren <strong>Johannes Amann</strong>. </p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-03-90019.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112010041755_small_1.jpg" alt="NASA" width="356" height="200"/><figcaption>
Discovery am Launch-Pad 39A  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ersatzcontroller für Hauptriebwerk Nummer 3 funktionierte nicht wie vorhergesehen, allerdings ließ sich sich das Problem zunächst durch mehrmaliges Ein- und Ausschalten scheinbar lösen. Nachdem allerdings später noch ein Fehler auftrat, wollte man die Ursache genauer feststellen, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Ingenieuren für die Bearbeitung des Fehlers genügend Zeit zu geben, musste man den Start um weitere 24 Stunden bis Donnerstag verschieben. Die meteorologischen Aussichten sehen allerdings nicht allzu gut aus, es besteht lediglich eine 30-prozentige Chance auf akzeptables Wetter. Bereits am Freitag würde die Chance gutes Wetter innerhalb der Startbedingungen wieder auf 70% steigen. Letzter Starttermin wäre Sonntag, danach wäre der sogenannte Beta-Winkel, der Winkel zwischen der Orbitebene der ISS und Einstrahlungsrichtung der Sonne zu hoch, was zur Folge hätte, dass sich die Discovery in der ISS-Umlaufbahn zu oft in der Sonne befindet. Die Radiatoren des Shuttles können dieses allerdings nur bis zu einem gewissem Punkt kühlen. Daher können die Raumfähren in Zeiten hoher Beta-Winkel nicht zur ISS starten, da sie im Orbit überhitzen würden. Sollte der Start bis Sonntag nicht stattgefunden haben, muss man mindestens bis zum 23. November warten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Mission der Discovery wird vom erfahrenen Kommandanten Steve Lindsey geführt werden und im Rahmen von STS 133 das umgebaute Logistikmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation ISS bringen, wo es als weiterer Stau- und Arbeitsraum angedockt bleiben soll. Dafür wurde das Modul mit einem neuen Mikrometeoriten-Schutz ausgestattet, da es ursprünglich nur für kurze Transfer-Flüge mit dem Shuttle konstruiert war. Dabei wurde es jeweils mit dem gleichen Shuttle hoch und wieder runter gebracht. Zusätzlich bringt der Orbiter noch einige externe Ersatzteile auf einer Plattform mit nach oben, dabei auch ein Kühlradiator für die ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-133 Countdown und Start</a> </li></ul>
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