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	<title>LINEAR &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>LINEAR &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Astrophilie: Der Asteroid Eros</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrophilie-der-asteroid-eros/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 14:56:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astrophilie beschreibt die besondere Faszination für den Nachthimmel und die Objekte des Universums. In dieser Serie werfen wir einen Blick auf kosmische Phänomene, die durch ihre Form, Struktur oder Symbolik die Romantik des Weltraums hervorheben. Im Fokus des fünften Teils der Serie: Eros, der Asteroid der Liebe. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: Britannica, NASA, H. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Astrophilie beschreibt die besondere Faszination für den Nachthimmel und die Objekte des Universums. In dieser Serie werfen wir einen Blick auf kosmische Phänomene, die durch ihre Form, Struktur oder Symbolik die Romantik des Weltraums hervorheben. Im Fokus des fünften Teils der Serie: Eros, der Asteroid der Liebe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: Britannica, NASA, H. J. Perrotin, BBC Sky At Night Magazine 06. Januar 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Eros_orbit_2018.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Orbit von Eros in 2018, dargestellt von Tomruen." data-rl_caption="" title="Der Orbit von Eros in 2018, dargestellt von Tomruen." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/Eros_orbit_20181.png" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Darstellung des Orbits von Eros in 2018. Der Asteroid kommt der Erde sehr nahe, stellt aber keine Gefahr dar. Credit: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eros_orbit_2018.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tomruen</a></figcaption></figure>



<p>Der deutsche Stenograf und Astronom Gustav Witt entdeckte am 13. August 1898 an der Berliner Urania-Sternwarte den Asteroiden 433 Eros. Benannt nach dem griechischen Gott der Liebe, war Eros eine kleine Sensation: Es war die erste Entdeckung eines erdnahen Asteroiden. Das bedeutet, 433 Eros befindet sich nicht im Asteroiden-Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter, sondern seine Bahn verläuft teilweise bis tief innerhalb der Marsbahn. Der Asteroid kann sich der Erde auf eine Entfernung von bis zu 22 Millionen Kilometern nähern<sup data-fn="35656b30-06e3-4010-b450-6c9f0fa46b25" class="fn"><a id="35656b30-06e3-4010-b450-6c9f0fa46b25-link" href="#35656b30-06e3-4010-b450-6c9f0fa46b25">1</a></sup>.</p>



<p>Der Astronom entdeckte 433 Eros rein zufällig bei einer zweistündigen Fotografie des Asteroiden 185 Eunike. Auf dem Bild war zusätzlich eine 0,4 mm lange Spur eines Objekts mit ungewöhnlich hoher scheinbarer Bewegung am Himmel sichtbar, was sich als 433 Eros herausstellte<sup data-fn="16e0a9ef-64d9-480b-8dc2-169945f0b596" class="fn"><a id="16e0a9ef-64d9-480b-8dc2-169945f0b596-link" href="#16e0a9ef-64d9-480b-8dc2-169945f0b596">2</a></sup>. In derselben Nacht fotografierte auch der französische Astronom Auguste Charlois am Observatoire de Nice den Asteroiden. Er hatte ihn sogar bereits etwa eine Stunde vor Witt fotografiert, die Entdeckung wurde aber erst später bekanntgegeben, da er die Fotoplatte nicht gleich analysierte<sup data-fn="2780098e-9bd9-4888-84a3-8ec0e62ef61d" class="fn"><a id="2780098e-9bd9-4888-84a3-8ec0e62ef61d-link" href="#2780098e-9bd9-4888-84a3-8ec0e62ef61d">3</a></sup>.</p>



<p>Zur Zeit der Entdeckung war es bereits etabliert, neue Himmelskörper nach Figuren der römischen oder griechischen Mythologie zu benennen. Dies begann mit der Entdeckung des Zwergplaneten und Asteroiden 1 Ceres durch Giuseppe Piazzi im Jahr 1801. Eros ist der griechische Gott der begehrlichen Liebe, sein Pendant in der römischen Mythologie ist Amor oder auch Cupido. Der Zusatz 433 folgt den offiziellen Regeln der Benennung von Asteroiden und Kometen der Internationalen Astronomischen Union (IAU), die die Reihenfolge der Entdeckungen festhält. Als erster entdeckter Asteroid trägt Ceres somit die Nummer 1, Eros wurde somit als Objekt Nummer 433 entdeckt<sup data-fn="81bc4d48-ee47-4362-a32b-6769d53d7c00" class="fn"><a id="81bc4d48-ee47-4362-a32b-6769d53d7c00-link" href="#81bc4d48-ee47-4362-a32b-6769d53d7c00">4</a></sup>. Personen, die heutzutage einen Asteroiden entdecken, dürfen Vorschläge für dessen Namen bei der IAU einreichen. Kometen werden heutzutage immer nach der Person benannt, die sie entdeckt haben.</p>



<p><strong>Ein besonderer Valentinstag für 433 Eros</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/433_Eros_Ibero.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Skulptur des Asteroiden 433 Eros, von Norma Pavón de Roel. Aufbewahrt an der Universidad Iberoamericana. Credit: Baldic23" data-rl_caption="" title="Skulptur des Asteroiden 433 Eros, von Norma Pavón de Roel. Aufbewahrt an der Universidad Iberoamericana. Credit: Baldic23" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/433_Eros_Ibero1.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Skulptur von 433 Eros, erstellt von Norma Pavón de Roel. Aufbewahrt an der Universidad Iberoamericana. Credit: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:433_Eros_Ibero.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Baldic23</a></figcaption></figure>



<p>Hier endet die Geschichte des kartoffelförmigen, etwa 34 km × 11 km × 11 km großen Objekts jedoch nicht. Im Jahr 2000 schrieb die NASA durch ihn Raumfahrtgeschichte: Die Sonde NEAR Shoemaker wurde das erste Raumfahrzeug, das einen Asteroiden umkreiste – und das zufällig am Valentinstag! Ein Jahr später wurde die Mission noch bedeutungsträchtiger, da die Sonde auch auf 433 Eros landete. Dies stellte die erste erfolgreiche Landung auf einem Asteroiden dar. Zu diesem Zeitpunkt befand sich 433 Eros 315 Millionen Kilometer von der Erde entfernt<sup data-fn="5f6130d6-152f-4e4d-a84c-784869eef64e" class="fn"><a href="#5f6130d6-152f-4e4d-a84c-784869eef64e" id="5f6130d6-152f-4e4d-a84c-784869eef64e-link">5</a></sup>.</p>



<p><strong>Die erste detaillierte Untersuchung einer Asteroiden-Oberfläche</strong></p>



<p>Die Raumsonde war mit mehreren wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, darunter ein nahinfrarotes Spektrometer zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung, eine Multispektralkamera und ein Teleskop mit CCD-Sensor zur Vermessung sowie ein Magnetometer zur Suche nach einem Magnetfeld. Mithilfe dieser Geräte fand NEAR Shoemaker heraus, dass 433 Eros ein unregelmäßig geformter Asteroid mit einer Rotationsperiode von 5,27 Stunden, ohne Monde und ohne messbarem Magnetfeld ist. Die Sonde kartierte über 70 % der Oberfläche, machte rund 160.000 hochauflösende Aufnahmen und zeigte eine von Geröll, Rillen und Einschlägen geprägte Oberfläche mit nur sehr wenigen größeren Kratern, was auf ein geologisch vergleichsweise junges Alter hindeutet. Zudem wurden hohe Anteile von Silizium, Magnesium, Eisen sowie radioaktiven Elementen gemessen, eine dichte Regolithschicht nachgewiesen und über Funkexperimente Masse und Dichte bestimmt, die der der irdischen Erdkruste ähnelt<sup data-fn="fdbd1498-1740-4cab-9127-ae961eae7a2c" class="fn"><a id="fdbd1498-1740-4cab-9127-ae961eae7a2c-link" href="#fdbd1498-1740-4cab-9127-ae961eae7a2c">6</a></sup>. Die Aufnahmen sind teilweise auf der <a href="https://science.nasa.gov/science-org-term/photojournal-mission-near-shoemaker/" data-type="link" data-id="https://science.nasa.gov/science-org-term/photojournal-mission-near-shoemaker/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Photojournal-Seite der NASA</a> zu finden.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained"><div class="wp-block-group__inner-container">
<p><strong>Die Liebe zum Universum</strong></p>



<p>Wer sich für Himmelsobjekte begeistert oder auch einfach gerne in den Nachthimmel schaut, trägt oft eine besondere Form der Faszination in sich. Vielleicht schwingt sogar etwas <strong>Astrophilie </strong>mit, also die Liebe zu Sternen und dem Weltall im Allgemeinen. Der Begriff setzt sich aus dem altgriechischen ἄστρον (ástron, “Stern”) und dem Suffix „-philia“ (Liebe) zusammen. Wer genau ihn prägte, ist unklar. Laut <a href="https://www.oed.com/dictionary/astrophile_n?tl=true" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Oxford English Dictionary</a> tauchte er erstmals 1631 in einem Text des britischen Astrologen John Booker auf.</p>



<p>Diese kleine Definition bildet den Kern unserer Reihe: die Neugier und Anziehungskraft, die Menschen seit jeher mit dem Universum verbinden.</p>
</div></div>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astrophilie: Über die Romantik des Weltraums </a></li>
</ul>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="35656b30-06e3-4010-b450-6c9f0fa46b25">https://www.britannica.com/topic/Eros-asteroid <a href="#35656b30-06e3-4010-b450-6c9f0fa46b25-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="16e0a9ef-64d9-480b-8dc2-169945f0b596">https://science.nasa.gov/solar-system/asteroids/433-eros/ <a href="#16e0a9ef-64d9-480b-8dc2-169945f0b596-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="2780098e-9bd9-4888-84a3-8ec0e62ef61d">H. J. Perrotin: <em>Photographische Aufnahmen kleiner Planeten.</em> In: <em>Astronomische Nachrichten.</em> Band 147, Nr. 3514, 1898, Sp. 175–176 <a href="#2780098e-9bd9-4888-84a3-8ec0e62ef61d-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="81bc4d48-ee47-4362-a32b-6769d53d7c00">https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_minor_planets:_1%E2%80%931000 <a href="#81bc4d48-ee47-4362-a32b-6769d53d7c00-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="5f6130d6-152f-4e4d-a84c-784869eef64e">https://science.nasa.gov/solar-system/asteroids/433-eros/ <a href="#5f6130d6-152f-4e4d-a84c-784869eef64e-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="fdbd1498-1740-4cab-9127-ae961eae7a2c">https://www.skyatnightmagazine.com/space-science/433-eros-asteroid <a href="#fdbd1498-1740-4cab-9127-ae961eae7a2c-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 6 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p></p>



<p></p>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asteroid 2004 BL86 passiert heute Abend die Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-2004-bl86-passiert-heute-abend-die-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 12:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[2004 BL86]]></category>
		<category><![CDATA[Arecibo]]></category>
		<category><![CDATA[Goldstone]]></category>
		<category><![CDATA[LINEAR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend des heutigen Tages bekommt die Erde wieder einmal Besuch von einem Asteroiden. Dabei wird der rund 500 Meter durchmessende Asteroid 2004 BL86 unseren Heimatplaneten gegen 17:19 MEZ in einer Entfernung von lediglich 1,2 Millionen Kilometern passieren. Diese Gelegenheit soll genutzt werden, um den Asteroiden eingehend mit verschiedenen Radioteleskopen zu untersuchen. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Abend des heutigen Tages bekommt die Erde wieder einmal Besuch von einem Asteroiden. Dabei wird der rund 500 Meter durchmessende Asteroid 2004 BL86 unseren Heimatplaneten gegen 17:19 MEZ in einer Entfernung von lediglich 1,2 Millionen Kilometern passieren. Diese Gelegenheit soll genutzt werden, um den Asteroiden eingehend mit verschiedenen Radioteleskopen zu untersuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter.</a> Quelle: JPL, DSN Goldstone.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Bis Ende Dezember 2014 haben Astronomen fast 12.000 Asteroiden entdeckt, welche aufgrund der Parameter ihrer Umlaufbahnen um die Sonne als &#8222;Near Earth Asteroids&#8220; bezeichnet werden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter befindet sich der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asteroideng%C3%BCrtel" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Asteroiden-Hauptgürtel</a> unseres Sonnensystems. In einer Entfernung zwischen 2,0 und 3,4 <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Einheit" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Astronomischen Einheiten</a> (abgekürzt als &#8222;AE&#8220;) zur Sonne befinden sich dort vermutlich mehrere Millionen Asteroiden mit Durchmessern von mehreren hundert Kilometern bis hinunter zu lediglich wenigen Metern. Andere Asteroiden bewegen sich dabei auf Umlaufbahnen um die Sonne, welche sich deutlich näher an der Umlaufbahn unseres Heimatplaneten befinden. Diese Objekte werden von den Astronomen als &#8222;Near Earth Asteroids&#8220; (kurz &#8222;NEAs&#8220;) bezeichnet. Bis zum Ende des Jahres 2014 wurden von Amateur- und Berufsastronomen <a class="a" href="https://cneos.jpl.nasa.gov/stats/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">fast 12.000</a> solcher NEAs entdeckt und jeden Monat kommen mehrere Dutzend weitere Objekte hinzu. </p>



<p>Asteroiden, welche auf ihrer Sonnenumlaufbahn die Umlaufbahn der Erde kreuzen und deshalb ein potentielles Risiko für eine Kollision mit unserem Heimatplaneten bergen, werden als &#8222;Potentially Hazardous Asteroids&#8220; (kurz (PHAs&#8220;) bezeichnet. Derzeit sind mehr als 1.500 Asteroiden, welche über Durchmesser von lediglich wenigen Dutzend Metern bis hin zu mehreren Kilometern verfügen, als PHAs klassifiziert. </p>



<p><strong>Der Asteroid (357439) 2004 BL86</strong>
<br>
Bei einem dieser Objekte handelt es sich um den Asteroiden (357439) 2004 BL86. Dieser Asteroid wurde bereits am 30. Januar 2004 im Rahmen des automatischen Himmelsdurchmusterungsprogramms <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lincoln_Near_Earth_Asteroid_Research" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">LINEAR</a> entdeckt. Im Rahmen mehrerer Nachfolgebeobachtungen zu Bahnbestimmung stellte sich heraus, dass auch dieser Himmelskörper zur Gruppe der &#8222;Potentially Hazardous Asteroids&#8220; zählt. Der Asteroid gehört zur Klasse der sogenannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erdnaher_Asteroid#Apollo-Typ" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Apollo-Asteroiden</a>, deren Umlaufbahnen in ihrem sonnennächsten Abschnitt die Umlaufbahn der Erde kreuzen, so dass eine Kollision mit der Erde auf lange Sicht nicht ausgeschlossen werden kann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_big_2.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_small_2.gif" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Animation zeigt den Bahnverlauf des Asteroiden 2004 BL86 und dessen dabei erfolgende Annäherung an die Erde. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Perihel &#8211; dem sonnennächsten Punkt seiner Umlaufbahn &#8211; befindet sich 2004 BL86 in einer Entfernung von 0,8967 Astronomischen Einheiten zur Sonne, was in etwa 134 Millionen Kilometern entspricht. Am sonnenfernsten Punkt seiner Umlaufbahn erreicht 2004 BL86 dagegen eine Entfernung von 2,1077 AE. Für einen kompletten Umlauf um die Sonne benötigt der Asteroid einen Zeitraum von einem Jahr und 307 Tagen. Dabei weist die Bahn des Asteroiden eine <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnneigung" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Inklination</a> von 23,7 Grad gegenüber der Ekliptik auf. </p>



<p>Aufgrund der beobachteten Helligkeit des Asteroiden gehen die Astronomen mittlerweile davon aus, dass 2004 BL86 über einen Durchmesser von etwa 500 Metern verfügen dürfte. Unsicherheit besteht dagegen über die Dauer seiner Rotationsperiode, welche durch die Schwankungen in seiner <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtkurve" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Lichtkurve</a> ermittelt wurde. Aufgrund der nur minimalen Helligkeitsveränderungen in der Lichtkurvenamplitude, welche lediglich 0,25 <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinbare_Helligkeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mag</a> beträgt, gelangten die Astronomen J. Pollock und P. Pravec dabei zu zwei verschiedenen Ergebnissen. Für eine vollständige Drehung um seine Rotationsachse benötigt der Asteroid 2004 BL86  demzufolge entweder etwa 5 Stunden oder aber lediglich 2,6 Stunden. Über die Form und Gestalt des Asteroiden, über dessen Zusammensetzung oder über den inneren Aufbau stehen dagegen bisher keine Daten zur Verfügung. </p>



<p><strong>Dichter Vorbeiflug an der Erde am 26. Januar 2015</strong>
<br>
Dies dürfte sich aber bereits in Kürze ändern, denn am Abend des heutigen Tages wird der Asteroid 2004 BL86 unseren Heimatplaneten gegen 17:19 MEZ in einer Entfernung von lediglich 1,2 Millionen Kilometern &#8211; dies entspricht in etwa der dreifachen Mondentfernung &#8211; passieren. Diese Gelegenheit soll genutzt werden, um den Asteroiden eingehender zu untersuchen. 2004 BL86 wird sich &#8211; von Süden kommend &#8211; in die Richtung der nördlichen Hemisphäre bewegen und dabei in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar über mehrere Stunden hinweg eine Helligkeit von bis zu 9,1 mag erreichen. Einen klaren Himmel vorausgesetzt kann das Objekt somit auch von Amateurastronomen mit einem Fernrohr oder auch bereits mit einem lichtstarken Fernglas beobachtet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Die hier abgebildete 70-Meter-Parabolantenne des DSN-Komplexes in Goldstone/USA soll in den kommenden Tagen zur Radaruntersuchung des Asteroiden (357439) 2004 BL86 genutzt werden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Asteroid bewegt sich dabei vom Sternbild Wasserschlange zügig in Richtung des Sternbildes <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_(Sternbild)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Krebs</a>, wo er am Morgen des 27. Januar gegen 06:15 MEZ den Sternhaufen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_44" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Praesepe</a> passieren wird. Allerdings sagen die Wetterprognosen für die kommende Nacht leider eher schlechte Bedingungen für astronomische Beobachtungen voraus. </p>



<p><strong>Geplante Radarbeobachtungen</strong>
<br>
Die professionellen Astronomen wollen den Asteroiden jedoch sowieso in erster Linie mit verschiedenen Radioteleskopen beobachten und studieren. Hierbei wird ein Radiosignal in Richtung des Asteroiden ausgestrahlt, dessen Reflexionen anschließend wieder aufgefangen werden. Unter anderem soll dabei erstmals am 26. Januar 2015 eine der Antennen des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> (kurz &#8222;DSN&#8220;) der NASA eingesetzt werden, welche normalerweise für die Kommunikation mit Raumsonden genutzt wird. </p>



<p>Die mit der in Goldstone/USA stationierten 70-Meter-Antenne &#8218;DSS-14&#8216; geplanten Beobachtungen sollen Radaraufnahmen liefern, welche über eine Auflösung von bis zu 3,75 Metern verfügen. Weitere Asteroiden-Beobachtungen mit der Parabolantenne DSS-14 sind anschließend für den 27., 28., 30. und 31. Januar sowie für den 1. Februar vorgesehen. Allerdings wird bei diesen Beobachtungen die zu erzielende maximale Auflösung aufgrund der zunehmenden Entfernung zu dem Beobachtungsziel bereits deutlich niedriger liegen. </p>



<p>Eventuell, so die Hoffnungen der beteiligten Astronomen, kann in den kommenden Tagen auch erstmals ein erst kürzlich an der ebenfalls zu dem Goldstone-Komplex gehörenden 34-Meter-Antenne DSS-13 montierter moderner Transmitter genutzt werden. In diesem Fall wäre es möglich, Aufnahmen anzufertigen, welche eine Auflösung von sogar bis zu 1,87 Metern erreichen. Weitere Radarbeobachtungen des Asteroiden 2004 BL86 sind am 27. Januar mit dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arecibo-Observatorium" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Arecibo-Radioteleskop</a> sowie am 27. und 28. Januar mit dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Green_Bank_Telescope" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Green-Bank-Radioteleskop</a> vorgesehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26012015133346_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Im Herbst 2012 wurde der Asteroid 2007 PA8 ebenfalls mit der 70-Meter-Antenne in Goldstone untersucht. Jedes dieser hier gezeigten neun Radarbilder deckt ein Feld von 1,7 x 1,7 Kilometern ab. Am 5. und 6. November 2012 &#8211; an diesen Tagen erfolgte die dichteste Annäherung des Asteroiden an die Erde &#8211; beträgt die Auflösung der Bilder 3,75 Meter pro Pixel. Am 2., 3. und 8. November lag sie bei 7,5 Metern. Am 31. Oktober sowie am 11., 12. und 13. November konnten dagegen bei entsprechend größeren Distanzen zwischen Erde und Asteroid immer noch 18,75 Meter pro Pixel erreicht werden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Wenn in den Tagen nach dem Vorüberflug die Radardaten vorliegen, werden uns die ersten detaillierten Aufnahmen zur Verfügung stehen&#8220;, so Lance Benner vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien, der für die Beobachtungen des Asteroiden vom Goldstone-Komplex aus verantwortlich ist. &#8222;Zur Zeit wissen wir praktisch so gut wie gar nichts über diesen Asteroiden, so dass wir uns auf Überraschungen einstellen müssen.&#8220; </p>



<p>Die beteiligten Wissenschaftler erwarten, dass die Radarbilder einer Qualität entsprechen, welche sich mit Aufnahmen vergleichen lässt, die ansonsten nur auf die Untersuchung von Asteroiden spezialisierte Raumsonden aus kurzen Entfernungen anfertigen können. </p>



<p>&#8222;So nahe wie am 26. Januar wird der Asteroid 2004 BL86 der Erde mindestens 200 Jahre lang nicht mehr kommen&#8220;, so Donald K. Yeomans, der ehemalige Leiter des <i>Near Earth Object Program Office</i> der NASA. &#8222;Der Asteroid stellt somit in absehbarer Zeit keine direkte Gefahr für die Erde dar. Allerdings kommt uns hier ein relativ großer Asteroid vergleichsweise nahe, so dass sich eine einzigartige Gelegenheit bietet, ihn zu beobachten und mehr über ihn zu lernen.&#8220; </p>



<p>&#8222;Asteroiden sind etwas ganz Besonderes&#8220;, so Don Yeomans weiter, der das <i>Near Earth Object Program Office</i> der NASA seit dessen Gründung vor fast 17 Jahren geleitet hat und der erst kürzlich am 9. Januar 2015 nach einer 39jährigen Tätigkeit am JPL in den Ruhestand verabschiedet wurde. &#8222;Sie haben nicht nur die Erde mit den Bausteinen für das Leben und einen Großteil des Wassers versorgt. Sie könnten in Zukunft auch eine wichtige Quelle für Rohstoffe werden. Außerdem stellen sie für die Menschheit eine Art Zwischenstation bei der weiteren Erforschung unseres Sonnensystems dar. Asteroiden haben etwas, da muss ich einfach hinschauen.&#8220; Für die Beobachtung des Asteroiden 2004 BL86 will der Pensionär am heutigen Abend sein Lieblingsfernglas nutzen. </p>



<p><strong>Keine Gefahr für die Erde</strong>
<br>
Die am heutigen Abend erfolgende Annäherung des Asteroiden 2004 BL86 stellt definitiv keine Gefahr für die Erde dar. Allerdings ist dies laut dem derzeit gültigen Wissensstand bis zum Jahr 2027 die dichteste Annäherung eines mehr als 500 Meter durchmessenden Asteroiden an unseren Heimatplaneten. Erst am 27. August 2027 wird sich mit dem Asteroiden <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/(137108)_1999_AN10" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">1999 AN10</a> ein vergleichbar großes Objekt der Erde noch weiter nähern. Dieser etwa 800 bis 1.800 Meter durchmessende Asteroid wir die Erde dabei in einer Entfernung von sogar lediglich rund 390.000 Kilometern &#8211; dies entspricht in etwa der Entfernung des Mondes &#8211; passieren. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



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<p><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=669.405" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdnahe Asteroiden (NEOs)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=880.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid 2004 MN4 &#8211; Apophis</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kollisionswolke statt Kometenschweif</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kollisionswolke-statt-kometenschweif/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:09:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidengürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[LINEAR]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Asteroidengürtel erschien Anfang Januar ein längliches unscharfes Objekt, einem Kometenschweif nicht unähnlich. Kometen können hier kaum auftreten: Eine gestochen scharfe Aufnahme des Hubble-Teleskops zeigte nun, dass es erstmalig gelang, die Auswirkungen einer Kollision im Asteroidengürtel zu beobachten. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA, Universetoday. Vertont von Peter Rittinger. Am 6. Januar vermeldete das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Asteroidengürtel erschien Anfang Januar ein längliches unscharfes Objekt, einem Kometenschweif nicht unähnlich. Kometen können hier kaum auftreten: Eine gestochen scharfe Aufnahme des Hubble-Teleskops zeigte nun, dass es erstmalig gelang, die Auswirkungen einer Kollision im Asteroidengürtel zu beobachten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA, Universetoday. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-08-87777.mp3"></audio></figure>



<p>Am 6. Januar <a class="a" href="https://minorplanetcenter.net/mpec/K10/K10A32.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">vermeldete</a> das US-Programm zur Himmelsdurchmusterung <i>Lincoln Near Earth Asteroid Research</i> (<a href="https://www.ll.mit.edu/impact/watch-potentially-hazardous-asteroids" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LINEAR</a>) die Entdeckung eines neuen, bisher unbekannten Kometen. Während LINEAR nach Gesteinsbrocken Ausschau hält, die potentiell die Erdbahn kreuzen könnten, ist das neu entdeckte und <i>P/2010 A2</i> getaufte Objekt sichere 140 Millionen Kilometer von uns entfernt. Es ist in der inneren Randregion des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter anzutreffen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022010160938_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022010160938_small_1.jpg" alt="Hubble, NASA, ESA" width="479" height="325"/></a><figcaption>
Hubbles Falschfarbenaufnahme im sichtbaren Spektralbereich zeigt Filamentstrukturen, die vermutlich durch den Strahlungsdruck der Sonne entstanden. Die Verklumpungen bildeten sich um nicht sichtbare Gesteinsbrocken. 
<br>
(Bild: Hubble, NASA, ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Einen Kometen im Asteroidengürtel zu finden, ist aber äußerst unwahrscheinlich. Die mobilen Objekte aus den Jugendtagen des Sonnensystems entstammen der Oortschen Wolke und dem Kuipergürtel am Rande des Sonnensystems und sind meist überkrustet von einer Mischung aus Eis und Staub. So weit draußen ist die Sonne zu schwach, um flüchtige Gase und Wassereis auszutreiben. Kometen bilden ihren charakteristischen Schweif erst aus, wenn sie der Sonne zu nahe kommen. Dann verdampft der Eispanzer. Dies ist für ein Objekt im Asteroidengürtel innerhalb der Jupiterbahn äußerst unwahrscheinlich. Hier ist es einfach zu warm: Asteroiden sind deswegen deutlich trockener als ihre Kollegen aus der Peripherie des Planetensystems, sie haben die flüchtigen Stoffe schon vor langer Zeit verloren. Selbst wenn sie der Sonne eine Stippvisite abstatteten, würden sie kaum einen Schweif ausbilden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022010160938_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04022010160938_small_2.jpg" alt="Spacewatch, University of Arizona" width="393" height="216"/></a><figcaption>
Eine frühe Aufnahme von P/2010 A2: Kaum von einem Kometenschweif zu unterscheiden. 
<br>
(Bild: Spacewatch, University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Mehrtägige Beobachtungen bestätigten nun, dass tatsächlich kein Komet in den Asteroidengürtel eingedrungen ist. Die Bahn der Wolke deckt sich mit jener der <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Flora_family" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Flora-Gruppe</a>. Das sind Gesteinskörper im inneren Bereich des Asteroidengürtels, die etwa fünf Prozent aller Asteroiden stellen. Ein von außen eingedrungener Komet hätte eine völlig andersartige Bahncharakteristik. Also muss zwischen bisher nicht bekannten Mitgliedern der Flora-Gruppe etwas vorgefallen sein. </p>



<p>Am Dienstag sind nun Aufnahmen des Hubble-Teleskops von <i>P/2010 A2</i><a class="a" href="https://science.nasa.gov/missions/hubble/suspected-asteroid-collision-leaves-odd-x-pattern-of-trailing-debris/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> </a><a class="a" href="https://science.nasa.gov/missions/hubble/suspected-asteroid-collision-leaves-odd-x-pattern-of-trailing-debris/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">veröffentlicht</a> worden, die viele neue Details enthalten. &#8222;Der Staub unterscheidet sich deutlich von den diffusen Wolken, die normale Kometen umgeben&#8220;, erklärt David Jewitt von der Universität von Kalifornien in Los Angeles. &#8222;Die Wolke besteht aus Staub und Gestein, die erst vor Kurzem aus dem Nukleus entwichen sind.&#8220; </p>



<p>Mit Nukleus meint Jewitt einen bisher unbekannten, 140 Meter großen Gesteinskörper. Er scheint der Ausgangspunkt der Wolke zu sein, da er sich an einem der Enden der langgestreckten, X-förmigen Wolke befindet, die von mehreren Filamenten durchzogen wird. Auch die Form unterscheidet sie von einem handelsüblichen Kometenschweif. &#8222;Manche dieser Filamente werden durch den Strahlungsdruck des Sonnenlichts zurückgeworfen, was die Streifen hervorruft. In sie sind kleine Verklumpungen aus Staub eingebettet&#8220;, so Jewitt weiter. </p>



<p>Diese Interpretation wird von spektroskopischen Messungen gedeckt: Die Staubwolke enthält kaum flüchtige Gase und Wasserdampf, die in Kometenwolken zu den Hauptbestandteilen gehören. Wenn ein schmelzender Eispanzer als Ursache ausscheidet, muss der Staub durch rohe Gewalt ins All geschleudert worden sein: Mindestens fünf Kilometer pro Sekunde dürfte die Geschwindigkeitsdifferenz beider Körper betragen haben. </p>



<p>Solche Kollisionen passierten vor wenigen Milliarden Jahren ständig. Heute sind sie zur Seltenheit geworden. Obwohl der Begriff Asteroiden<i>gürtel</i> nahelegt, dass die Gesteinsbrocken dicht an dich liegen, befindet sich hier <i>sehr viel</i> leerer Raum zwischen den Asteroiden. Daher wusste man bisher auch nicht, was genau in den beschleunigten Staubwolken passiert, auch wenn ähnliche Phänomene schon 1996, 2002, 2005 und 2008 <a class="a" href="https://www.universetoday.com/articles/comets-posing-as-asteroids-or-is-the-the-other-way-around" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">beobachtet</a> worden sind. Anders als bei <i>P/2010 A2</i> ist man sich jedoch nicht sicher gewesen, ob wirklich eine Kollision stattgefunden hatte. </p>



<p><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=765.msg132724#msg132724" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroidengürtel</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-08-87777.mp3" length="24538572" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Rosetta: Komet Nummer 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rosetta-komet-nummer-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2004 08:31:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rosetta]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kometensonde]]></category>
		<category><![CDATA[LINEAR]]></category>
		<category><![CDATA[Philae]]></category>
		<category><![CDATA[Tschurjumow-Gerasimenko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Kometensonde Rosetta hat ihren ersten Kometen beobachtet und erforscht. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA. Der &#8222;Kometenjäger&#8220;, wie Rosetta genannt wird, hat zugeschlagen. Rosetta beobachtete und erforschte den Kometen LINEAR auf ihrer zehnjährigen Reise zum Zielkometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Alle Geräte, die teilweise schon Stunden nachdem Start aktiviert wurden, arbeiteten gut und hinterliesen einen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Kometensonde Rosetta hat ihren ersten Kometen beobachtet und erforscht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA.</p>



<p>Der &#8222;Kometenjäger&#8220;, wie <a href="https://www.raumfahrer.net/rosetta-hieroglyphen-des-planetensystems/" data-wpel-link="internal">Rosetta</a> genannt wird, hat zugeschlagen. Rosetta beobachtete und erforschte den Kometen <i>LINEAR</i> auf ihrer zehnjährigen Reise zum Zielkometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Alle Geräte, die teilweise schon Stunden nachdem Start aktiviert wurden, arbeiteten gut und hinterliesen einen positiven Eindruck bei den ESA Technikern. Der Komet LINEAR war ein perfekter Anfang einer hoffentlich erfolgreichen Rosetta Mission.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052004103106_small_1.jpg" alt="None" width="356" height="266"/><figcaption>
So wird Rosetta den Zielkometen anfliegen (Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Sogar die Instrumente des Landers <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/philae/" data-wpel-link="internal">Philae</a> wurden aktiviert und kalibriert. Rosetta brachte sich vor dem Kontakt mit LINEAR in eine entsprechende Position damit Philae den Kometen auch beobachten kann. Die ersten Daten zeigen das sowohl die Tests der Geräte als auch die Erforschung und Beobachtung des Kometen geglückt sind.</p>



<p>Die Erforschung von LINEAR ist nicht einfach da er sich nur einmal in mehreren Jahren im inneren Sonnensystem befindet. Ansonst ist er immer jenseits des Jupiter zu finden.
<br>
Das Kamerasystem <i>OSIRIS</i> spielte bei der Beobachtung des Kometen LINEAR eine wichtige Rolle. OSIRIS wurde direkt am Tag des Starts aktiviert und ihm folgten die System <i>ALICE, MIRO</i> und <i>VIRTIS</i>. Alle wurden aktiviert und kalibriert und dann wieder in den Ruhemodus versetzt bis etwa zwei Stunden bevor Rosetta am Kometen vorüberflog. Da konzentrierten sich alle Geräte auf den Kometen. Da Rosetta in diesen Jahr an keinen Kometen mehr vorüberfliegen wird, werden diese Geräte wieder für einige Zeit in den Ruhemodus versetzt.
<br>
Alle sind sich einig das die Erforschung LINEAR&#8217;s ein positiver Test zum Erreichen des Ziels ist. Nun lässt sich erst erahnen wie wertvoll Rosetta in Zukunft sein kann und was man alles von ihr erwarten kann.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Himmel-Aktuell: Asteroid verfehlt Erde knapp</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2002 17:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[LINEAR]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der 100 Meter große Asteroid 2002 MN verfehlte am 14. Juni 2002 im Abstand von nur einem Drittel des Mondabstands die Erde. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: NASA JPL, NASA Near-Objects. Der Asteroid wurde erst drei Tage vor seinem Erd-Vorbeiflug entdeckt. Passend zu seiner möglicherweise Umlaufbahn-ähnlichen Flugbahn näherte sich das Objekt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-25/" data-wpel-link="internal">Himmel-Aktuell: Asteroid verfehlt Erde knapp</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der 100 Meter große Asteroid <em>2002 MN</em> verfehlte am 14. Juni 2002 im Abstand von nur einem Drittel des Mondabstands die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: NASA JPL, NASA Near-Objects.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/NASAOrbitsim21062002.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/NASAOrbitsim21062002sm.jpg" alt="Orbitsimulation des Asteroiden 2002 MN. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption>Orbitsimulation des Asteroiden 2002 MN. (Grafik: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Der Asteroid wurde erst drei Tage vor seinem Erd-Vorbeiflug entdeckt. Passend zu seiner möglicherweise Umlaufbahn-ähnlichen Flugbahn näherte sich das Objekt auf nur 120.000 Kilometer der Erde an &#8211; dies ist eine sehr geringe Distanz, wenn man bedenkt, dass der dichteste Asteroid in Erdnähe, der bisher beobachtet wurde, nur 105.000 Kilometer an uns vorbeiflog. Dies war am 9. Dezember 1994 <em>1994 XM1</em>.<br>Asteroiden von dieser relativ kleinen Größe werden jedoch häufiger entdeckt &#8211; besonders in der Zeit, in der sie sich der Erde verstärkt nähern &#8211; da sie sehr hell sind und sich scheinbar mit einer hohen Geschwindigkeit über den Himmel bewegen. Das <em>LINEAR</em>-Team des <em>MIT Lincoln Laboratory</em> des NASA <em>Jet Propulsion Laboratory</em> entdeckte den Asteroiden <a href="https://ssd.jpl.nasa.gov/tools/sbdb_lookup.html#/?sstr=2002%20MN" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>2002 MN</em>.</a> </p>



<p>Obwohl nur 14 Beobachtungen von dem Objekt innerhalb von zwei Abenden gebraucht wurden, um seine Bahn zu bestimmen, kann man diese nun für die nächsten Jahrzehnte exakt berechnen und somit Kollision mit der Erde in diesem Zeitraum ausschließen.</p>



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