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	<title>LOP-G &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>LOP-G &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>FFG: Österreichs größtes Weltraumunternehmen erweitert seine Produktion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ffg-oesterreichs-groesstes-weltraumunternehmen-erweitert-seine-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 21:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG 5. April 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. April 2024 &#8211; Satelliten im Weltall sind für eine moderne Gesellschaft unverzichtbar und bringen etwa Internet in entlegene Regionen. Große Telekomsatelliten setzen immer öfter elektrische Triebwerke ein, um ihre genaue Position im All zu erreichen und zu halten. Gesteuert werden diese Triebwerke über spezielle Mechanismen.<br>„Mit rund hundert Bestellungen sind wir in Wien mittlerweile der weltweit größte Hersteller von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria), Österreichs größtem Raumfahrtzulieferer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdoppelung der Produktionsfläche</strong><br>Zu den Kund:innen zählen europäische und US-amerikanische Satellitenbauer.<br>„Unsere Produkte sind stark nachgefragt bei Satellitenbauern weltweit. Wir erweitern daher unsere Produktion und verdoppeln die Reinraumfläche von 100 auf 200 Quadratmeter“, sagt Wolfgang Pawlinetz, Leiter des Thermal- und Mechanismengeschäfts von Beyond Gravity Austria.<br>Im Reinraum werden unter hohen Reinheitsbedingungen die Weltraumprodukte gefertigt. Mit dem Ausbau werden rund zehn neue Arbeitsplätze geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten nutzen zunehmend elektrische Triebwerke</strong><br>Satelliten verwenden statt chemischer Triebwerke zunehmend elektrische Triebwerke, bei denen ionisierte Gase durch starke elektrische Felder beschleunigt werden. Für die Steuerung dieser elektrischen Satellitentriebwerke werden präzise Mechanismen benötigt. Ihre Energie beziehen die Triebwerke über große Solarpaneele.<br>Im Vakuum des Weltraums funktionieren herkömmliche Flugzeugantriebe nicht, daher werden gemäß Rückstoß-Prinzip oft chemische oder effizientere elektrische Ionen-Triebwerke eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltgrößter Steuermechanismus für elektrisches Satellitentriebwerk</strong><br>In Wien wird von Beyond Gravity auch der weltweit größte Steuerungsmechanismus für elektrische Satellitentriebwerke gebaut. Der Mechanismus wird für die künftige NASA-Raumstation Lunar Gateway verwendet werden. Kunde ist der US-amerikanische Satellitenhersteller Maxar. Die Auslieferung des Steuermechanismus ist für Ende 2025 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wertvolle Unterstützung durch nationale Raumfahrtagentur</strong><br>Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke werden von Beyond Gravity in Wien seit über 25 Jahren entwickelt und hergestellt. Ein Aushängeschild ist etwa das von Beyond Gravity gebaute Lenksystem für die europäisch-japanische Merkursonde BepiColombo, die 2025 ihren Zielplaneten Merkur erreichen wird.<br>„Seit Beginn wurde diese Produktlinie durch die österreichische Mitgliedschaft in der ESA, mit Mitteln aus dem Klimaschutzministerium und begleitet durch die <a href="https://www.ffg.at/ffg/alr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Agentur für Luft- und Raumfahrt der FFG</a> unterstützt“, sagt Karin Tausz, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.<br>„Die Effekte sind genau wie in der Österreichischen Weltraumstrategie vorgesehen. Wir legen mit der Finanzierung von Technologieentwicklungsprojekten am Anfang einen wichtigen Grundstein, woraus dann über die Beteiligung an unterschiedlichen ESA-Programmen eine wettbewerbsfähige Produktlinie für verschiedene Missionen entwickelt wird. Diese Produkte sind nun weltweit nachgefragt und schaffen eine hohe Wertschöpfung und nachhaltige Arbeitsplätze in Österreich“, so Karin Tausz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity:</strong><br><a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beyond Gravity</a> mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation.<br>Rund 1600 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen.<br>Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt.<br>2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg560745#msg560745" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<title>ESA: Von München zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-von-muenchen-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 18:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Europäische Missionskontrollzentrum bei München wird sich in ein Mondmissionskontrollzentrum verwandeln, das Missionen zu einer Mond-Raumstation, zur Mondoberfläche und darüber hinaus unterstützen soll. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 14. März 2024. 14. März 2024 &#8211; Mit der gestern unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der ESA, der Deutschen Raumfahrtagentur DLR und dem Freistaat Bayern zur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Europäische Missionskontrollzentrum bei München wird sich in ein Mondmissionskontrollzentrum verwandeln, das Missionen zu einer Mond-Raumstation, zur Mondoberfläche und darüber hinaus unterstützen soll. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 14. März 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. März 2024 &#8211; Mit der gestern unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der ESA, der Deutschen Raumfahrtagentur DLR und dem Freistaat Bayern zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Fähigkeiten bezüglich der Mondmissionssteuerung im Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) der ESA in Oberpfaffenhofen ist ein bedeutender Schritt vorwärts getan worden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ColumbusdurchLucaParmitano9Juli2013ESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)" data-rl_caption="" title="Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ColumbusdurchLucaParmitano9Juli2013ESANASA26.jpg" alt="Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)" class="wp-image-137570"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptverantwortung des Col-CC liegt derzeit in der Leitung des Betriebs von Columbus, dem europäischen Labor an Bord der Internationalen Raumstation. Die Weiterentwicklung des Kontrollzentrums wird die operative Unterstützung der wichtigsten europäischen Beiträge zur Raumstation Lunar Gateway ermöglichen und den Weg für die Entwicklung von Betriebskonzepten für Infrastruktur und bemannte Missionen zu Mond und Mars ebnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Col-CC, aufgrund seiner Nähe zur Stadt im Herzen Bayerns bekannt unter dem Rufzeichen „München&#8220;, gehört zu den fünf Kontrollzentren weltweit, die für die Überwachung aller Aktivitäten auf der Internationalen Raumstation zuständig sind. In den vergangenen zwei Jahrzehnten spielte das Col-CC eine Schlüsselrolle bei den europäischen Aktivitäten auf der ISS und unterstützte die ESA-Astronauten und die wissenschaftliche Forschung innerhalb des Columbus-Moduls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Daten aus dem Columbus-Labor werden über Col-CC geleitet, bevor sie zur Verarbeitung und Archivierung an andere Zentren verteilt werden. Die Rolle des Col-CC hat sich jedoch darüber hinaus ausgedehnt. Während der Artemis I-Mission wurden die Flugdaten des Europäischen Servicemoduls (ESM) des Orion-Besatzungsfahrzeugs per Col-CC an das ESM-Betriebsteam der ESA im ESTEC, dem technischen Herzstück der ESA in den Niederlanden, weitergeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Europa weiter in den Weltraum vordringt, wird das im Columbus-Kontrollzentrum erworbene Know-how für die Ausweitung des Missionsbetriebs von der niedrigen Erdumlaufbahn zum Mond und darüber hinaus von entscheidender Bedeutung sein.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg560493#msg560493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway / HALO (ehemals DSG/LOP-G)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>DLR: Europäisches Mondkontrollzentrum soll nach Oberpfaffenhofen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-europaeisches-mondkontrollzentrum-soll-nach-oberpfaffenhofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 17:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Europäisches Mondkontrollzentrum wird evolutionär aus dem bestehenden Columbus-Kontrollzentrum entwickelt. Im Fokus steht die Unterstützung astronautischer Missionen zum Mond und vor allem der Betrieb des Lunar Gateway von europäischer Seite. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 13. März 2024. 13. März 2024 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Europäisches Mondkontrollzentrum wird evolutionär aus dem bestehenden Columbus-Kontrollzentrum entwickelt. Im Fokus steht die Unterstützung astronautischer Missionen zum Mond und vor allem der Betrieb des Lunar Gateway von europäischer Seite. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 13. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UnterzeichnungMondkontrollzentrumDLR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)" data-rl_caption="" title="Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="165" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UnterzeichnungMondkontrollzentrumDLR26.jpg" alt="Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)" class="wp-image-137586"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum. Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">13. März 2024 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Europäische Weltraumorganisation ESA und der Freistaat Bayern beabsichtigen in Oberpfaffenhofen ein europäisches Kontrollzentrum für zukünftige astronautische Mondmissionen aufzubauen. Dazu fand heute die feierliche Unterzeichnung der Absichtserklärung durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, die DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp und den ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher in der Bayerischen Staatskanzlei statt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das bereits im Rahmen des Betriebs der Internationalen Raumstation ISS am DLR-Standort Oberpfaffenhofen befindliche Columbus-Kontrollzentrum zu einem Mondkontrollzentrum auszubauen und Betriebskonzepte weiterzuentwickeln. Dabei soll auch ein neues Gebäude am Standort entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Bayerische Space Valley boomt. Mit dem Mondkontrollzentrum von ESA und DLR wird das oberbayerische Oberpfaffenhofen zum europäischen Houston. Raumfahrt eröffnet uns heute ganz neue Möglichkeiten. Beim internationalen Wettlauf zum Mond wird Bayern eine zentrale Rolle spielen. Dafür investieren wir 33 Millionen Euro in Infrastruktur und operationelle Konzepte für Mondmissionen“, so der Ministerpräsident des Freistaats Bayern Dr. Markus Söder anlässlich der heutigen Unterzeichnung. „Der Mond ist für uns und auch für die NASA ein Zwischenschritt zum Mars und zur Suche nach Leben im Weltraum. Gleichzeitig gewinnen wir aus dem All einen einzigartigen Blick auf unseren Planeten – und erzielen großen Nutzen für die Menschheit zum Beispiel bei technologischem Fortschritt und Klimafragen. Mit dem Mondkontrollzentrum ist Bayern auf dem Weg in ein neues Zeitalter.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KonzeptLunarGatewaysESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Konzept des Lunar Gateways Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)" data-rl_caption="" title="Konzept des Lunar Gateways Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KonzeptLunarGatewaysESA26.jpg" alt="Konzept des Lunar Gateways Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)" class="wp-image-137582"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Konzept des Lunar Gateways. Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Rückkehr des Menschen zum Mond eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten in der Raumfahrtforschung“, betont Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Der heutige Tag ist ein wichtiges Datum, an dem die erfolgreiche Geschichte der Raumflugkontrolle in Deutschland weitergeschrieben wird. Der geplante Aufbau eines Kontrollzentrums für Missionen am und auf dem Mond beim DLR in Oberpfaffenhofen ist ein Beweis für das Vertrauen in unsere Arbeit. Auch in Zukunft werden Deutschland, Bayern und das DLR integrale Bestandteile der globalen Raumfahrt sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESA begrüßt das massive, strategische Engagement Deutschlands und des DLR in Europas Raumfahrt, insbesondere im Bereich der Astronautik und der Exploration. Der Freistaat Bayern zeichnet sich hier einmal mehr mit Ambition und Weitsicht aus. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte dieses einzigartigen Projekts, das Menschen wieder auf die Mondoberfläche bringen wird, mit wertvoller Unterstützung aus Bayern“, sagt der ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher. „Diese Absichtserklärung zeigt zudem die Entschlossenheit der ESA, die europäischen Weltraumambitionen zu vertreten und ihre Präsenz in den Mitgliedstaaten auszubauen. Und sie zeigt die zukunftweisende Vision Bayerns als führender Raumfahrstandort.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischesModulIHABNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway. Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway. Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischesModulIHABNASA26.jpg" alt="Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)" class="wp-image-137580"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway. Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präsenz am Mond in internationaler Kooperation</strong><br>Mit dem Artemis-Programm der NASA laufen die Vorbereitungen für die Rückkehr der Menschheit zum Mond in diesem Jahrzehnt. Das Ziel: eine dauerhafte menschliche Präsenz am Mond in internationaler Kooperation zu etablieren. Europa ist dabei ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs sowie das internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mond-Orbitalstation Lunar Gateway.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie beim europäischen ISS-Modul Columbus und dem zugehörigen Columbus-Kontrollzentrum gilt es, den Betrieb zukünftiger europäischer Aktivitäten am Mond aus Europa heraus zu organisieren. Die ESA hat dazu entschieden, das Mondkontrollzentrum evolutionär aus dem bestehenden Columbus-Kontrollzentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen zu entwickeln. Das offiziell als Human Exploration Control Center (HECC) bezeichnete Kontrollzentrum soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb des Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Dazu werden mit dem Aufbau des Kontrollzentrums auch neue Betriebs- und Einsatzkonzepte für Mondmissionen entwickelt. Darüber hinaus wird es langfristig auch für astronautische Missionen in den translunaren Bereich zuständig sein, wofür KI-basierte Methoden entwickelt werden. Ziel des Artemis-Programms ist es mit der Rückkehr zum Mond eine zukünftige Marsmission vorzubereiten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LunarGatewaymitangedocktemOrionArtNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung) Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung) Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LunarGatewaymitangedocktemOrionArtNASA26.jpg" alt="Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung) Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)" class="wp-image-137584"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung). Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit wesentlicher Unterstützung des Freistaates Bayern sowie mit Mitteln des DLR soll mittelfristig ein neues Gebäude für das geplante Mondkontrollzentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entstehen. Die ESA trägt die langfristige Finanzierung der Betriebskosten des Columbus-Kontrollzentrums und des Mondkontrollzentrums. Dies bekräftigten DLR, ESA und der Freistaat Bayern mit der heutigen Absichtserklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrt-Expertise am DLR-Standort Oberpfaffenhofen</strong><br>Am DLR-Standort Oberpfaffenhofen gibt es mit dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) bereits eine jahrzehntelange Tradition und Expertise beim Betrieb von astronautischen Raumfahrtmissionen. Zu den ersten herausragenden Missionen zählten die deutschen Spacelab-Missionen D1 und D2 mit dem amerikanischen Space Shuttle sowie Flüge deutscher Kosmonauten zur Mir. 2004 wurde das Columbus-Kontrollzentrum für den Betrieb des europäischen Columbus-Moduls auf der Internationalen Raumstation ISS eingeweiht. 2007 folgte die Einweihung des Galileo-Kontrollzentrums für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo. Diese Kompetenz und Expertise im Raumflugbetrieb bringen DLR und ESA nun auch in die Kooperation mit der NASA im Rahmen des Artemis-Programms ein.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg560493#msg560493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway / HALO (ehemals DSG/LOP-G)</a></li>
</ul>
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		<title>Vertrag über ESPRIT-Modul für Lunar Gateway</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vertrag-ueber-esprit-modul-fuer-lunar-gateway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 11:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[LOP-G]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und Thales Alenia Space unterzeichnen Vertrag über ESPRIT-Modul für Lunar Gateway. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, Hauptauftragnehmer des Programms, haben einen weiteren Schritt zur Realisierung des ESPRIT-Moduls (European System Providing Refuelling, Infrastructure and [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB und Thales Alenia Space unterzeichnen Vertrag über ESPRIT-Modul für Lunar Gateway. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GatewayOrion216TASEBriot.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Lunar Gateways. (Bild: TAS - E. Briot)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Lunar Gateways. (Bild: TAS - E. Briot)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GatewayOrion216TASEBriot26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung des Lunar Gateways.<br>(Bild: TAS &#8211; E. Briot)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, Hauptauftragnehmer des Programms, haben einen weiteren Schritt zur Realisierung des ESPRIT-Moduls (European System Providing Refuelling, Infrastructure and Telecommunications) für das Lunar Orbital Platform Gateway gemacht. OHB wird im Rahmen eines Unterauftrags für die drucklose Struktur und das Thermalsystem des ESPRIT-Moduls bis zur Flugreife verantwortlich sein. Als internationale Premiere wird OHB zudem ein System zur Betankung des elektrischen Antriebssystems des Lunar Gateway mit Xenon entwickeln. Der Unterauftrag hat einen Wert von 58 Mio. Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESPRIT wird im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA realisiert und besteht aus zwei Infrastrukturelementen: Das erste Element, das sogenannte Refueller Module versorgt das Gateway mit Treibstoff für die Positionskontrolle und erlaubt die Wiederbetankung mit Xenon. Darüber hinaus verfügt es über ein Tunnelsegment mit Fenstern, das den Astronauten einen Blick auf den Mond, die Erde und das Gateway selbst bietet. Das zweite Element, das als Halo Lunar Communication System bezeichnet wird, dient der Telekommunikation mit dem Mond und ermöglicht den Aufbau einer Hochgeschwindigkeitsverbindung mit bis zu zwei Empfängern auf der Mondoberfläche. Das Gateway ist ein Gemeinschaftsprojekt der internationalen ISS-Partner Europa, USA, Japan und Kanada und soll als Basislager für Missionen zur Mondoberfläche sowie zum Mars und anderen weit entfernten Zielen dienen. Es ist eine modulare Plattform, die den Mond auf verschiedenen Umlaufbahnen umrunden kann und so Zugang zur gesamten Oberfläche ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltneuheit aus dem Hause OHB</strong><br>&#8222;Das Gateway wird nicht nur eine neue Ära der bemannten Raumfahrt einläuten, sondern auch wichtige Technologien demonstrieren und damit den Grundstein für viele weitere ambitionierte Missionen im Sonnensystem legen&#8220;, sagt Mathias Rohrbeck, Project Chief Engineer im ESPRIT-Projekt bei der OHB System AG. &#8222;Wenn wir in diesem Projekt erfolgreich sind, werden wir die ersten sein, die eine Xenon-Betankung im Weltraum durchführen. Mit dieser neuen Technologie gehen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit derartiger Infrastrukturen im Weltraum.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESPRIT soll 2027 gestartet werden</strong><br>Der Start des ESPRIT-Moduls ist derzeit für das Jahr 2027 geplant. Die verschiedenen Module des Gateways, die von europäischen, amerikanischen, japanischen und kanadischen Partnern entwickelt werden, sollen nacheinander in eine Mondumlaufbahn gebracht werden, um dann zwischen 2024 und 2028 zusammengefügt zu werden. Im Rahmen des NASA-Programms ARTEMIS sollen Astronaut*innen mit dem Orion-Raumschiff zum neuen lunaren Außenposten reisen und von dort aus die nächste Mondlandemission durchführen. &#8222;Mit einer geschätzten Mindestlebensdauer von 15 Jahren wird das Gateway eine langfristige Basis für die astronautische Erforschung des Mondes und darüber hinaus bieten&#8220;, resümiert Mathias Rohrbeck.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/neues-mou-die-esa-rueckt-dem-mond-naeher/" data-wpel-link="internal">Neues MoU: Die ESA rückt dem Mond näher</a> (27. Oktober 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ruag-space-und-tttech-arbeiten-fuer-lunar-gateway/" data-wpel-link="internal">RUAG Space und TTTech arbeiten für Lunar Gateway</a> (25. Oktober 2019)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/lunar-gateway-schutzposten-gegen-asteroiden/" data-wpel-link="internal">Lunar Gateway: Schutzposten gegen Asteroiden?</a> (11. März 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/orbit-fuer-lop-g-abgestimmt/" data-wpel-link="internal">Orbit für LOP-G abgestimmt</a> (31. Juli 2019)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg511662#msg511662" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway (LOP-G)/ ehemals DSG</a></li></ul>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">.</p>
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		<title>Neues MoU: Die ESA rückt dem Mond näher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-mou-die-esa-rueckt-dem-mond-naeher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 23:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESM]]></category>
		<category><![CDATA[LOP-G]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESA-Generaldirektor Jan Wörner und NASA-Administrator Jim Bridenstine haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Europa dem Mond noch näher bringt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Im Rahmen der historischen Vereinbarung werden ESA-Mitgliedsstaaten eine Reihe wesentlicher Elemente für den ersten bemannten Außenposten in einem Mond-Orbit, auch bekannt als Lunar Gateway, liefern. Damit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ESA-Generaldirektor Jan Wörner und NASA-Administrator Jim Bridenstine haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Europa dem Mond noch näher bringt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/GatewaymitOrionESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gateway mit Orion - Illustration. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Gateway mit Orion - Illustration. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/GatewaymitOrionESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gateway mit Orion &#8211; Illustration.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der historischen Vereinbarung werden ESA-Mitgliedsstaaten eine Reihe wesentlicher Elemente für den ersten bemannten Außenposten in einem Mond-Orbit, auch bekannt als Lunar Gateway, liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bestätigt sie die Verpflichtung der ESA, mindestens zwei Europäische Servicemodule zu liefern. Diese werden das NASA-Raumschiff Orion mit Elektrizität, Wasser, Sauerstoff und Stickstoff versorgen. Weitere Servicemodule sollen folgen. Die ESA erhält außerdem drei Flugmöglichkeiten für europäische Astronautinnen und Astronauten, um zum Gateway zu reisen und dort zu arbeiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/DasGatewayKonzeptNASAESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Gateway-Konzept. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Das Gateway-Konzept. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/DasGatewayKonzeptNASAESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Gateway-Konzept.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gateway wird die nachhaltige Erforschung der Mondumgebung und des Mondes selbst ermöglichen, ebenso wie die Untersuchung und Demonstration von Technologien und Prozessen, die für eine zukünftige Marsmission notwendig sind. Ein weiterer Beitrag der ESA im Rahmen der Absichtserklärung zu diesem internationalen Projekt besteht im Bau des sogenannten I-Hab, einem Haupt-Wohnmodul für Astronautinnen und Astronauten, die im Gateway im Einsatz sein werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESPRIT, ein zweiter Beitrag, umfasst erweiterte Kommunikationstechnologien, Ressourcen zum Auftanken sowie ein Fenster, das dem in Europa gefertigten Cupola-Beobachtungsturm der Internationalen Raumstation ISS ähnelt. Dies steht in Einklang mit dem, was die Mitgliedsstaaten auf der ESA-Ministerratskonferenz Space19+ im letzten Jahr genehmigt haben, das im spanischen Sevilla stattfand.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/SigningESANASAGatewayMOUESAPWillekens2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Unterzeichnung des ESA-NASA Gateway Memorandum of Understanding. (Bild: ESA – P. Willekens)" data-rl_caption="" title="Unterzeichnung des ESA-NASA Gateway Memorandum of Understanding. (Bild: ESA – P. Willekens)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/SigningESANASAGatewayMOUESAPWillekens26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Unterzeichnung des ESA-NASA Gateway Memorandum of Understanding.<br>(Bild: ESA – P. Willekens)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absichtserklärung wurde wegen der Einschränkungen im Zuge der COVID-19-Pandemie nicht während eines persönlichen Treffens unterzeichnet. ESA-Generaldirektor Jan Wörner merkt an, dass die Beteiligung der ESA am NASA-Programm Artemis schon seit vielen Jahren vorbereitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Seit 20 Jahren sind permanent Menschen im Weltraum, und zwar an Bord der Internationalen Raumstation ISS – solch ein Level an Kooperationen zwischen verschiedenen Staaten haben wir noch nie gesehen. Die nachhaltige Erforschung des Weltraums erfordert koordinierte, internationale Anstrengungen. Europa hat sich dabei als starker und verlässlicher Partner bewiesen“, erklärt Wörner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Absichtserklärung markiert einen kritischen Punkt in der europäischen Raumfahrtgeschichte: Sie bestätigt, dass wir dem Mond noch ein Stücken näher rücken, und zwar nicht nur mit unserer Ausrüstung und unserer Technologie, sondern auch physisch, mit unseren Astronautinnen und Astronauten. Europa wird eine zentrale Rolle in der neuen Ära der globalen Weltraumerforschung spielen, an der Seite der NASA und von unseren Partnern. Dabei werden wir vorbildliche, wegweisende Architekturen liefern, mit denen wir nicht nur Mond und Mars erkunden, sondern auch zukünftige Generationen inspirieren werden.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/GatewaywithOrionzoomESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gateway mit Orion-Raumschiff - Illustration. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Gateway mit Orion-Raumschiff - Illustration. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/GatewaywithOrionzoomESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gateway mit Orion-Raumschiff &#8211; Illustration.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">David Parker, ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration, teilt diese Empfindung. „Es ist eine Ehre für die ESA, die NASA im Artemis-Programm zu unterstützten und die ISS-Partnerschaft nun auf den Mond auszuweiten“, sagt Parker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Jeder astronautische Flug zum Mond mit dem neuen Orion-Raumschiff wird auf Strom, Antrieb, Sauerstoff und Wasser angewiesen sein, das vom Europäischen Servicemodul bereitgestellt wird. Europa wird Unterkünfte für die Crew, Telekommunikation und Ressourcen zum Auftanken liefern sowie eine atemberaubende Aussicht auf den Mond ermöglichen – dank der ESA-Beiträge zum Lunar Gateway. Darüber hinaus werden auch europäische Astronauten zum Gateway fliegen, um zum ersten Mal im Weltraum zu leben und zu arbeiten.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/MondmissionenmitESABeteiligungESA.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Überblick über die Mondmissionen mit ESA-Beteiligung. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Überblick über die Mondmissionen mit ESA-Beteiligung. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/MondmissionenmitESABeteiligungESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Überblick über die Mondmissionen mit ESA-Beteiligung.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Marco Ferrazzani, Leiter der ESA-Rechtsabteilung und leitender Unterhändler der ESA für die Absichtserklärung betont die Bedeutung dieser bahnbrechenden Unterzeichnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung ermöglicht der NASA und der ESA eine einzigartige Partnerschaft für die Zusammenarbeit an einem physisch besetzten Außenposten in der Nähe des Mondes. Dabei bauen die Partner auf den umfangreichen Erfahrungen auf, die sie in ihren langjährigen Kooperationen gesammelt haben. Für unsere zukünftige Rolle bei der Erforschung des Weltraums wird das Ausmaß der Absichtserklärung ebenso groß sein wie das der Absichtserklärung für die Internationale Raumstation.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Verhandlung wurde durch die unermüdliche Arbeit der ESA-Mitgliedsstaaten unterstützt, die, genau wie für die Internationale Raumstation, gemeinsam beschlossen haben, sich zu einem einzigen europäischen Partner zusammenzutun. So wurde der Beginn dieser europäischen Anstrengungen bei der Erkundung des Monds überhaupt möglich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg492172#msg492172" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway (LOP-G)/ ehemals DSG</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-mou-die-esa-rueckt-dem-mond-naeher/" data-wpel-link="internal">Neues MoU: Die ESA rückt dem Mond näher</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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