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	<title>LSAS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>LSAS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>OHB: GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-gnc-technologien-zur-erforschung-des-mondes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 14:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und The Exploration Company wollen europäische GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes vorantreiben. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 17. Juni 2022. München, 17. Juni 2022. Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und The Exploration Company, ein europäisches Start-up, das Explorationsfahrzeuge für den Weltraum entwickelt, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Rahmen dieser [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB und The Exploration Company wollen europäische GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes vorantreiben. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 17. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmLSASMoUSignHHubyTStufflerlgOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmLSASMoUSignHHubyTStufflerlgOHB60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bündeln Kräfte, um europäische Explorationsausrüstung auf dem Mond zu testen: Hélène Huby, Mitbegründerin und CEO von The Exploration Company und Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. (Foto: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 17. Juni 2022. Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und The Exploration Company, ein europäisches Start-up, das Explorationsfahrzeuge für den Weltraum entwickelt, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit beabsichtigen die Partner, eine Technologiedemonstration durchzuführen, bei der das Guidance, Navigation &amp; Control (GNC) System von The Exploration Company unter realen Bedingungen getestet wird. Diese Kooperation ist ein Beispiel, wie die OHB-Mondlandefähre genutzt werden kann, um die Entwicklung europäischer Raumfahrttechnologien voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir wollen auf diesem Gebiet eine führende Position einnehmen. Dabei sind wir uns sehr bewusst, dass sich die nächste Generation von Raumfahrtinnovationen auf ein globales, kommerzielles Raumfahrtumfeld konzentriert. Die Zusammenarbeit zwischen OHB und The Exploration Company zielt darauf ab, den Zugang zum Weltraum mit innovativen Lösungen zu ebnen&#8220;, sagte Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands der OHB SE. OHB wird das GNC der Exploration Company auf ihrem <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-iai-lsas-to-the-moon-and-back/" data-wpel-link="internal">Lunar Surface Access Service (LSAS)</a> unterbringen, der im Jahr 2025 auf dem Mond landen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Gemeinsam konzentrieren wir uns auf eine New-Space-Aktivität, die aus Innovationen sowohl technologischer Natur als auch im Sinne von Geschäftsmodellen besteht und zu erheblichen Einsparungen bei den Kosten und im Zeitplan von Explorationsmissionen führen wird, was die Position Europas stärkt. Außerdem ist es unerlässlich, jetzt, zu einem frühen Zeitpunkt, in Europa die Fähigkeit aufzubauen, den Mond zu erschließen, da Europa andernfalls den Schwung verliert und anderen Nationen den Vortritt lässt&#8220;, erklärte Dr. Timo Stuffler, Direktor Geschäftsentwicklung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmFullpic393edd.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmFullpic393edd60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mondlander für Lunar Surface Access Service (LSAS) &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exploration Company wird ihr GNC-Pilotsystem für den Mond mit LSAS fliegen. Es wird virtuell in einer realen Mondumgebung agieren &#8211; daher wird es nicht das reale LSAS steuern, sondern vielmehr die Echtzeitdaten des Mondes nutzen, um &#8222;virtuelle Befehle&#8220; zur Analyse und Bewertung der Effizienz ihres lunaren GNC-Systems zu senden. &#8222;Dank der Zusammenarbeit mit OHB sind wir in der Lage, unsere Technologie in einer realen Umgebung zu testen. So können wir unseren technischen Fahrplan beschleunigen und das Risiko verringern&#8220;, sagte Hélène Huby, Chief Executive Officer bei The Exploration Company. &#8222;Das GNC-System, das auf Basis der Mondlandefähre entwickelt wird, wird die Hürden bei der Einführung der geplanten Mondmission mit dem Orbitalfahrzeug Nyx von The Exploration Company im Jahr 2028 senken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB</strong><br>Die OHB SE ist der drittgrößte Anbieter von Raumfahrtsystemen in Europa und das deutsche Raumfahrtunternehmen. Mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung anspruchsvoller Projekte bietet der OHB-Konzern seinen Kunden in drei Unternehmensbereichen (Raumfahrtsysteme, Luft- und Raumfahrt &amp; Industrieprodukte sowie Digital) ein breites Portfolio an innovativen Produkten und Dienstleistungen. Als verlässlicher Partner für staatliche Institutionen und private Unternehmen ist der OHB-Konzern in den letzten Jahren stetig gewachsen und erwirtschaftet 2019 erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über The Exploration Company</strong><br>Die Mission des deutsch-französischen Unternehmens ist die Demokratisierung der Weltraumforschung für die Raumfahrt- und Nicht-Raumfahrtindustrie. Um diese Mission zu verwirklichen, entwickelt, produziert und betreibt The Exploration Company Nyx, ein modulares und wiederverwendbares Orbitalfahrzeug, das in der Umlaufbahn aufgetankt werden kann. Nyx bedient die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) sowie Destinationen auf dem Mond und beginnt mit dem Transport von Fracht, mit dem Wachstumspotenzial, später auch Menschen zu befördern. The Exploration Company wurde 2021 von erfahrenen Ingenieuren gegründet und hat eine der größten Seed-Finanzierungsrunden in Europa eingeworben, die von führenden Investoren (Promus Ventures, Cherry, Vsquared) unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg533730#msg533730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB und Helios: MoU über Mondlandesystem LSAS Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-und-helios-mou-ueber-mondlandesystem-lsas-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB unterschreibt Memorandum of Understanding mit israelischem Raumfahrtunternehmen Helios. Mond-Shuttle von OHB soll Helios-Hardware zum Mond bringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 18. Oktober 2021. Beim künftigen Mondlandesystem LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Partner Israel Aerospace Industries (IAI) auf den Weg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB unterschreibt Memorandum of Understanding mit israelischem Raumfahrtunternehmen Helios. Mond-Shuttle von OHB soll Helios-Hardware zum Mond bringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110GrouplocOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110GrouplocOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Freuen sich auf gemeinsame Mond-Missionen: Dr. Timo Stuffler, Christiane Bergemann, Séverine Jacquet (alle OHB) und Jonathan Geifman und Dr. Linoam Eliad, CEO bzw. CTO von Helios. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 18. Oktober 2021. Beim künftigen Mondlandesystem LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Partner Israel Aerospace Industries (IAI) auf den Weg bringt, gibt es eine wichtige Weichenstellung: Vertreter des israelischen Unternehmens Helios und Vertreter von OHB unterzeichneten eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) für einen Mitflug von Helios-Hardware bei den ersten drei LSAS-Missionen auf die Mondoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ressourcen auf dem Mond nutzen</strong><br>„OHB wird europäischen und internationalen Kunden aus Wissenschaft und Wirtschaft eine zeitnahe Zugangsmöglichkeit zum Mond bieten. Bei der Erschließung des Wirtschaftsraumes Mond möchten wir mit LSAS als erstem europäischen Mond-Shuttleservice eine Lücke schließen, denn laut derzeitiger Planung wird ein institutioneller europäischer Moon-Lander frühestens 2029 zur Verfügung stehen“, erklärt Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE. „Wenn in Kürze Nutzlasten für Mondmissionen ausgeschrieben werden, wollen wir mit unserem LSAS-Mondlandeservice parat stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Produktion von Sauerstoff auf der Mondoberfläche ist der Schlüssel, der die Expansion der Menschheit über die Erde hinaus ermöglichen und die Kosten für die Erforschung des Weltraums drastisch senken wird. Sauerstoff wird der begehrteste Rohstoff im Weltraum sein, da er über 60 % der Masse jedes voll beladenen Raumfahrzeugs ausmacht, das für Missionen zum Mond und darüber hinaus bestimmt ist&#8220;, erklärt Jonathan Geifman, CEO von Helios. &#8222;Helios&#8216; Mondmission mit OHB dient der Weiterentwicklung der Technologie zur Produktion von Sauerstoff unter realen Bedingungen auf dem Mond und ist ein wichtiger Schritt hin zur Realisierung der aufstrebenden cislunaren Industrie.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Rückkehr zum Mond und die Schaffung einer dauerhaften Basis auf dem Mond erfordern internationale Zusammenarbeit und die Gründung von Partnerschaften zwischen Raumfahrtbehörden und privaten Unternehmen&#8220;, sagt BG (Res.) Uri Oron, Generaldirektor der Israelischen Raumfahrtagentur. &#8222;Helios, ein israelisches Start-up, das von der israelischen Raumfahrtagentur unterstützt wird, ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das eine Schlüsselrolle bei den Bestrebungen, zum Mond zurückzukehren einnehmen wird. Die israelische Raumfahrtagentur begrüßt die Zusammenarbeit zwischen OHB SE, Helios und Israel Aerospace Industries. Diese Kooperation zeigt die starken, langjährigen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und den Beitrag, den diese Partnerschaft für die Raumfahrtindustrie leisten kann.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit der Absichtserklärung schlägt Helios einen wichtigen Pflock ein, um frühzeitig auf dem Mond Hardware zur in-situ Ressourcennutzung erproben zu können“, sagt Dr. Timo Stuffler, Leiter Business Development bei OHB. „In der Zukunft soll auch Eis auf dem Mond genutzt werden, um durch Spaltung in Sauerstoff und Wasserstoff Raketen-Tankstellen und Energie-Stationen aufzubauen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Take me to the Moon &#8211; 2025 soll es losgehen!</strong><br>OHB und der Partner IAI setzen alles daran, mit dem Mondtransfer LSAS ab 2025 wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlasten auf die Mondoberfläche zu bringen. „Insgesamt dürfen die Nutzlasten der Kunden je nach Missionstyp eine Gesamtmasse zwischen 80 &#8211; 110 Kilogramm auf die Waage bringen. Wir freuen uns, dass sich bereits mehr als 100 Interessenten aus Wissenschaft und Industrie gemeldet haben“, sagt Séverine Jacquet, die OHB-seitig erste Ansprechpartnerin für potentielle Kunden ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110handshakecOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASMoUOHBHelios202110handshakecOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Timo Stuffler, OHB, und Jonathan Geifman, CEO von Helios, besiegeln das Abkommen. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Partnerschaft mit hohen Zielen</strong><br>Die OHB SE leitet und koordiniert das Projekt LSAS und die einzelnen Missionen zum Mond. Das fängt bei der Auswahl der Nutzlasten an, geht über deren Integration auf den Moon-Lander und reicht bis hin zu Start und Missionsbetrieb. Auch die Vermarktung der Mitfluggelegenheiten zum Erdtrabanten liegt in den Händen von OHB. Der israelische Partner IAI, mit dem OHB seit mehr als drei Jahren zusammenarbeitet, bringt die Erfahrungen aus der früheren eigenen Mondmission in das Mondlandefahrzeug ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Helios</strong><br>Helios ist ein 2018 gegründetes israelisches Unternehmen, das von der israelischen Raumfahrtagentur, dem israelischen Energieministerium und der israelischen Innovationsbehörde unterstützt wird. Die Vision des Unternehmens ist es, nachhaltiges menschliches Leben auf der Erde und darüber hinaus zu ermöglichen. Zu den Kernentwicklungen gehören Reaktoren zur Produktion von Sauerstoff auf der Mondoberfläche und Reaktoren zur Produktion von Eisen und Silizium auf der Erde ohne Kohlenstoffemissionen.<br><a href="https://project-helios.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">project-helios.space</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16852.msg521255#msg521255" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16852.msg521255#msg521255" target="_blank" rel="noopener">Lander Beresheet 2</a></a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB/IAI LSAS: To the Moon and back</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-iai-lsas-to-the-moon-and-back/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit LSAS bietet OHB ab 2025 einen kommerziellen Mond-Shuttle an. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 9. September 2021. Die Realisierung des Mondlandesystems LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI umsetzen wird, geht in großen Schritten voran: Heute trafen sich beim LSAS [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-iai-lsas-to-the-moon-and-back/" data-wpel-link="internal">OHB/IAI LSAS: To the Moon and back</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit LSAS bietet OHB ab 2025 einen kommerziellen Mond-Shuttle an. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/lsas7945546a1dohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/lsas7945546a1dohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>OHB-Team freut sich auf viele Buchungen des Mond-Shuttles LSAS: Dr. Timo Stuffler, Christiane Bergemann und Séverine Jacquet (v. l.). (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 9. September 2021. Die Realisierung des Mondlandesystems LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI umsetzen wird, geht in großen Schritten voran: Heute trafen sich beim LSAS Consultation Meeting Vertreter von Raumfahrtagenturen, wissenschaftlichen Institutionen und aus der Industrie, um über die künftige Nutzung des Mond-Shuttles und der Entwicklung eines Wirtschaftsraums Mond zu diskutieren. Der Mondtransfer soll bereits ab dem Jahr 2025 Nutzlasten mit einer Gesamtmasse von 80 bis 110 Kilogramm zum Erdtrabanten bringen. Über 100 Kunden haben bereits ihr Interesse an dem Mond-Shuttle bekundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit LSAS startet OHB die erste europäische Mission, die auf dem Mond landen wird und schafft damit eine sehr zeitnahe Fluggelegenheit für wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlasten zum Mond“, sagt Dr. Timo Stuffler, Leiter Business Development bei OHB. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASart08e8654ebfIAI40.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LSASart08e8654ebfIAI26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Mond-Shuttle LSAS soll ab 2025 fliegen. (Bild: IAI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Mondtransfer zielt OHB auch darauf ab, sich an künftigen Nutzlastausschreibungen der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu beteiligen. „Wir werden eine hohe Frequenz an Flügen anbieten. Unsere Kunden sollen vom besten Service und einer maßgeschneiderten Preis- und Missionsgestaltung profitieren“, so Dr. Timo Stuffler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB koordiniert als Generalunternehmer die Zusammenarbeit mit dem potentiellen Kunden ESA, kommerziellen Interessenten und den Entwicklern der wissenschaftlichen Nutzlasten; zudem übernimmt OHB die Vermarktung der Flugdienste. So führt und koordiniert der Konzern das Projekt und die Mission von der Nutzlastenauswahl und ‑integration bis hin zum Start und Missionsbetrieb. IAI bringt die Erfahrungen aus einer früheren eigenen Mondmission für das Mondlandefahrzeug ein. Dr. Timo Stuffler: „Damit entsteht der erste europäische Shuttleservice zum Mond, der eine Lücke schließt: Denn ein möglicher institutioneller europäischer Lander wird erst nach 2030 zur Verfügung stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg519104#msg519104" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IAI und OHB: Fly me to the Moon!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iai-und-ohb-fly-me-to-the-moon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 07:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[SpaceIL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iai-und-ohb-fly-me-to-the-moon/" data-wpel-link="internal">IAI und OHB: Fly me to the Moon!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Israel Aerospace Industries und OHB prüfen gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 27. September 2019. Im Januar dieses Jahres haben die OHB System AG und Israel Aerospace Industries (IAI) die Kräfte gebündelt, um gemeinsam einen kommerziellen Mondlandedienst zu entwickeln. Im Zuge dieser ersten Vereinbarung luden die Partner Interessenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einem Anwenderworkshop am OHB-Standort in Oberpfaffenhofen ein, um mehr über ihre speziellen Anforderungen zu erfahren. 
<br>
<strong>LSAS – Mondlandedienst</strong>
<br>
Der „Lunar Surface Access Service“ (LSAS) genannte Dienst basiert auf dem Konzept für den „Israeli Lunar Lander“ (ILL). Der ILL hat wiederum seine Wurzeln in der (in Zusammenarbeit mit der NGO SpaceIL entwickelten) Mondlandefähre Beresheet, die Anfang des Jahres mit einer kleinen wissenschaftlichen Nutzlast ihren Erstflug absolvierte. Bei dem daraus abgeleiteten ILL-Konzept werden die Möglichkeiten bei der Unterbringung der Nutzlasten erweitert und deren erlaubte Masse erhöht. Dieses angepasste Konzept bildet die Grundlage für den LSAS-Mondlandedienst von OHB System AG und IAI. Möglich sind entweder feste oder flexibel einsetzbare Nutzlasten, die auf einem Roboterarm zur Platzierung oder zum Einsatz am Boden untergebracht sind. Dabei können auch Kleinsatelliten in eine Mondumlaufbahn entlassen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Durch die spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein. 
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(Bild: OHB)
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<p class="wp-block-paragraph">„Hauptvorteil des LSAS sind die aus der Beresheet-Mission gewonnenen Erfahrungen. Dies verschafft uns gegenüber potenziellen kommerziellen Konkurrenten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf Risiko und Zeitplan“, sagt Opher Doron, IAI. „Wir sind gesprächsbereit und in der Lage, in Zusammenarbeit mit OHB bereits 2021 unseren ersten Lander zu starten.“ Das aus IAI und OHB bestehende LSAS-Konsortium arbeitet mit möglichen Kunden (einschließlich der Europäischen Weltraumorganisation ESA) an einer kostengünstigen Mondlandefähre, die mehrere wissenschaftliche, technologische und kommerzielle Nutzlasten transportieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OHB System AG, die in erster Linie mit der Vermarktung des LSAS an europäische Kunden, der Projekt- und Missionssteuerung und -koordination sowie der Nutzlastunterbringung beauftragt ist, wird auch mit ihrem breiten Knowhow und dem in fast 40 Jahren im Luft- und Raumfahrtbereich gewonnenen Erfahrungsschatz die Entwicklung der Mondlandefähre selbst und insbesondere der Landetechnik unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Workshop, den die beiden Partner heute veranstalteten, nahmen Gäste aus wissenschaftlichen Instituten, Wirtschaftsunternehmen sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA teil. „Ziel des Workshops war es, den Marktbedarf zu ergründen und die Anforderungen an die Nutzlastunterbringung zu eruieren“, sagt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. „Wir haben darüber hinaus einen Fahrplan für die erste Mission im Rahmen der LSAS-Kooperation vorgestellt und diskutiert.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092019090634_small_2.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
IAI und OHB untersuchen kommerziellen Mondlandedienst; Personen v.l.n.r.:  Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB; Dr. Lutz Richter, Projektmanager Future Projects Science &amp; Exploration bei OHB; Yaron Naimark, ILL Projektmanager; Ehud Hay, Projektmanager bei IAI. 
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(Bild: OHB)
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorwärts zum Mond! In internationaler Zusammenarbeit</strong>
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Neben den kommerziellen Akteuren in Europa und den USA wird die Erforschung der Mondoberfläche auch weiterhin im Rahmen von institutionellen Programmen, insbesondere in China und Indien, vorangetrieben. „Durch diese spannende Mischung aus staatlich geförderten und kommerziell umgesetzten Mondmissionen wird die geplante kurzfristige Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche bereits 2024 möglich sein, wobei ab der zweiten Hälfte der 2020er Jahre eine dauerhafte menschliche Präsenz auf einer Mondumlaufbahn beabsichtigt ist. Neben den astronautischen Missionen wird auch die Mondrobotik eine wichtige Rolle spielen und auch im Fokus der OHB stehen“, ergänzt Dr. Lutz Bertling, Vorstandsmitglied der OHB SE. „Die Lande- und Rückkehrfähigkeiten werden entscheidend sein. Wir sind sehr stolz, auch bei der größeren Mondlandefähre Blue Moon mit der US-Firma Blue Origin zusammenzuarbeiten. Dieses Landegerät ist für eine Gesamtnutzlastmasse von rund 5.000 kg ausgelegt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die erste Mondmission von SpaceIL und IAI</strong>
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Im Februar 2019 verließ das israelische Mondlandefahrzeug Beresheet als erste privat finanzierte Raumsonde die Erde und erreichte im April erfolgreich seine Umlaufbahn um den Mond. Das Projekt Beresheet wurde in Zusammenarbeit mit IAI als Mitentwickler von der gemeinnützigen Einrichtung SpaceIL geführt. SpaceIL war der einzige Teilnehmer des vorangegangen Wettbewerbs Google Lunar X-Prize, der tatsächlich eine Mondlandemission startete. Die Leichtbauweise der Landefähre wurde während der Gesamtmission erfolgreich auf Herz und Nieren geprüft. Die Landefähre wurde in eine Mondumlaufbahn gebracht; allerdings kam es aufgrund eines fehlerhaften Kommandos (dessen Ursache konnte inzwischen vollständig geklärt werden) während des kontrollierten Abstiegs zur Mondoberfläche zu einem Reset des Bordcomputers und einem harten Aufprall. Mehr als 95 % der Hardware und Systeme funktionierten jedoch erwartungsgemäß und haben sich bewährt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historische Beresheet-Mission hat entscheidende Erfolge erzielt und ebnete den Weg für kostengünstige kommerzielle Tätigkeiten in der Mondumlaufbahn, da die technische Machbarkeit einer Huckepackintegration mit einer GTO-Nutzlast, die Nutzung so genannter Phasing-Orbits zur Steigerung der Missionsflexibilität unter Widerstandfähigkeit gegenüber dem Van-Allen-Strahlungsgürtel sowie die präzise GPS-freie Navigation und Entfernungsbestimmung nachgewiesen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mondmissionen der OHB</strong>
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OHB führte 2014 zum Gedenken an den verstorbenen Firmengründer Manfred Fuchs eine eigene Mondmission durch. Es handelte sich hierbei um eine privat finanzierte Nutzlast, die als „Manfred Moon Memorial Mission (4M)“ bezeichnet wird, und huckepack auf der chinesischen Mondsonde Chang&#8217;e 5-T1 gestartet wurde. Aus der Mondumlaufbahn sendete die 4M-Nutzlast in einer Endlosschleife Nachrichten, die von der Familie sowie Freunden und Wegbegleitern von Manfred Fuchs vorher im System gespeichert wurden und von Funkamateuren auf der ganzen Welt empfangen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von 2003 bis 2006 durchgeführte SMART-1-Mission der OHB Sweden (ehemals SSC) war die erste Mondorbit-Mission, bei der ein solar-elektrischer Antrieb für den Transfer von der Erd- in eine Mondumlaufbahn eingesetzt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Mond war für OHB schon immer von besonderem Interesse, da unser Gründer die Notwendigkeit der Erforschung und der Erschließung unseres nächsten Nachbarn im Weltraum längst erkannt hatte. Wir arbeiten an mehreren Studien und Projekten, die vom Transport zum und vom Mond, über die Nutzung von Mondressourcen bis hin zum 3D-Druck und der Erstellung einer organischen Matrix für den Pflanzenanbau reichen. Deshalb freuen wir uns über das allgemeine Interesse am Mond und können mit unserem Fachwissen und unserer Begeisterung einen wichtigen Beitrag leisten“, ergänzt Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum zum Mond?</strong>
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Dr. Lutz Richter, Projektleiter Future Projects Science &amp; Exploration bei der OHB System AG und Projektleiter für die LSAS-Kooperation mit IAI, erklärt, warum der Mond ein lohnender Forschungsgegenstand ist: „Im Gegensatz zur geologisch extrem aktiven Erde mit ihrer Plattentektonik, ihrer Atmosphäre und ihrem flüssigen Wasser ist der Mond ein eher ruhiger Himmelskörper. Durch die Rückführung von Mondproben auf die Erde, vor allem durch die Apollo-Astronauten, wissen wir, dass sich der Mond (kurz nach der Bildung der Planeten vor mehr als vier Milliarden Jahren) durch den Aufprall eines Himmelskörpers mit der ungefähren Größe des Mars auf die Erde gebildet hat, so dass der Mond auch Material enthält, das sich ursprünglich im Erdinneren befand. Durch die fehlende Plattentektonik und dem damit einhergehenden Ausbleiben einer großflächigen Umwälzung der Oberfläche, sowie wegen der fehlenden Atmosphäre zeichnet der Mond die Chronologie von Einschlägen von Asteroiden und Kometen auf, die auch unseren Heimatplaneten beeinflusst hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Mond ist diese Historie sehr gut erhalten, so dass ein Ziel seiner künftigen Erforschung sein wird, ein besseres Verständnis der Einschlagschronologie zu gewinnen. Dies ermöglicht wiederum eine fundiertere Abschätzung der zukünftigen Gefahr einer möglichen Kollision von Asteroiden und Kometen mit der Erde. Die Entnahme von Mondproben an mehreren als sehr wichtig identifizieren Standorten, die während des Apollo-Programms nicht besucht wurden, und ihre Rückführung auf die Erde sind notwendig, um ein besseres Verständnis der geochemischen und geophysikalischen Evolution der Erde und des Mondes zu gewinnen. In der Sonnensystemforschung werden beide Himmelskörper übrigens als „terrestrische Planeten“ bezeichnet. Außerdem sollten die kürzlich bestätigten Lagerstätten von Eis in der Nähe der Mondpole besucht und von künftigen Missionen beprobt werden, um mehr über Kometen als wahrscheinliche Quelle für das durch Einschläge auf den Mond gelangte Eis zu erfahren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg461782#msg461782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a> </li></ul>
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			</item>
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		<title>OHB: Mission von Beresheet war ein Erfolg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-mission-von-beresheet-war-ein-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 07:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mondlandung: &#8222;Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein.&#8220; OHB-Chef Marco Fuchs gratuliert Israel zur Mondmission &#8211; und will auch bei der nächsten Mission dabei sein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen. Bremen, 12. April 2019. Die Landung der israelischen Raumsonde „Beresheet“ auf dem Mond ist zwar nicht wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mondlandung: &#8222;Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein.&#8220; OHB-Chef Marco Fuchs gratuliert Israel zur Mondmission &#8211; und will auch bei der nächsten Mission dabei sein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE Bremen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042019090154_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042019090154_small_1.jpg" alt="SpaceIL" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung des Beresheet-Landemoduls. 
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(Bild: SpaceIL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 12. April 2019. Die Landung der israelischen Raumsonde „Beresheet“ auf dem Mond ist zwar nicht wie geplant geglückt, doch die Mission selbst war ein großer Erfolg und hat viel Begeisterung ausgelöst &#8211; auch bei Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens OHB SE, dessen Unternehmen Ende Januar eine Kooperationsvereinbarung mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI unterzeichnet hat. „Gratulation an alle, die an dieser großartigen Mission beteiligt waren“, sagte Fuchs. „Beresheet hat viele bedeutende Erfolge zu verzeichnen. OHB ist sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein. Ich bin überzeugt, dass die Geschichte von Beresheet noch nicht zu Ende ist. Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein. Die Mission wird einen großen Impuls auslösen weiterzumachen &#8211; und OHB ist entschlossen, auch bei der nächsten Mission dabei zu sein.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung zwischen OHB und IAI sieht vor, dass die beiden Unternehmen Europa ein Mondlandesystem (Lunar Surface Access Service &#8211; LSAS) für Nutzlasten von bis zu 150 kg Gewicht anbieten. Die Unterzeichnung fand am 29. Januar im Beisein von Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Avi Blasberger, Generaldirektor der Israelischen Raumfahrtagentur ISA, Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE und der OHB System AG, und Opher Doron, Generaldirektor der Raumfahrtsparte von IAI, und Morris Kahn, Präsident von SpaceIL, statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Vereinbarung wird die OHB System AG, ein Tochterunternehmen der OHB SE, mit ihrer langjährigen Erfahrung an erfolgreichen Weltraummissionen als Generalunternehmer die Zusammenarbeit mit der ESA und den Entwicklern der wissenschaftlichen Nutzlasten für das Mondlandefahrzeug koordinieren. OHB wird die Vermarktung der Flugdienste übernehmen und gemeinsam mit potenziellen Kunden die Aufgabenstellung der Mission definieren. Außerdem koordiniert OHB das Projekt und die Mission von der Nutzlastenauswahl und -integration bis hin zum Start und Missionsbetrieb. Perspektivisch ist auch eine Unterstützung für das Mondlandefahrzeug vorgesehen. IAI wird unter anderem das Mondlandefahrzeug bauen. </p>
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