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	<title>Luca Parmitano &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Luca Parmitano &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>NASA gibt die Besatzungsmitglieder für Artemis-III, vorgesehen für 2027, bekannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-die-besatzungsmitglieder-fuer-artemis-iii-vorgesehen-fuer-2027-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im Jahr 2028, von entscheidender Bedeutung sind. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-marches-toward-artemis-iii-mission-in-2027-names-crew-members/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/Elizabeth Shaw</a>, 9. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-rl_caption="" title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-153067" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Stafford</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Artemis III wird die SLS-Rakete der NASA das Raumschiff Orion und seine Besatzung vom KSC in Florida in die erdnahe Umlaufbahn befördern. Nach der Überprüfung der Orion-Systeme wird das Raumschiff erstmals seine Rendezvous- und Andockfähigkeiten mit Testversionen von einem oder mit beiden bemannten kommerziellen Landesysteme demonstrieren, die derzeit von Blue Origin und SpaceX entwickelt werden. Diese bis ins Detail durchdachte Mission umfasst eine spektakuläre Serie von Starts der weltweit leistungsstärksten Raketen, bei denen die gesamte Hardware zwischen Orion und den Landemodulen getestet wird, darunter Systemschnittstellen, Software, Antriebssysteme und Kommunikationssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namen der Besatzung lauten wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/randolph-komrade-bresnik/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Randy Bresnik</a>, Kommandant</li>



<li>ESA-Astronaut <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Astronauts/Luca_Parmitano" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Luca Parmitano</a>, Pilot</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/nasa-astronaut-andre-douglas/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Andre Douglas</a>, Missionsspezialist</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/frank-rubio/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Frank Rubio</a>, Missionsspezialist</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Veranstaltung am Dienstag wurde der NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/bob-hines/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bob Hines</a> zum Ersatzbesatzungsmitglied ernannt. Die Besatzung wird umgehend mit dem Training an den Systemen des Raumschiffs Orion beginnen und zudem bei der Entwicklung und dem Betrieb der Testversionen der <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/human-landing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landefahrzeuge</a> von Blue Origin und SpaceX mitwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute machen wir einen weiteren großen Schritt bei der Rückkehr der Menschheit zum Mond und bauen dabei auf dem außergewöhnlichen Fundament auf, das die <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis-II</a>-Astronauten gelegt haben“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Ihre Leistungen haben weltweit die Begeisterung für die Erforschung des Weltraums neu angefacht, und nun geben sie die Fackel an das Artemis-III-Team weiter: Randy, Luca, Frank und Andre. Artemis III wird Innovation und internationale Partnerschaft unter Beweis stellen, während wir komplexe Rendezvous- und Andockmanöver testen und die Technologien weiterentwickeln, die uns eines Tages tiefer in das Sonnensystem führen werden. Diese Mission erfordert eine anspruchsvolle Koordination von Schwerlastraketenstarts und stützt sich auf die Fähigkeiten von Teams aus Regierung und Raumfahrtgemeinschaft. Die Astronauten von Artemis III läuten gemeinsam mit der ESA und unseren internationalen Partnern sowie Zehntausenden der besten und klügsten Köpfe aus der Agentur und der Industrie eine neue Ära ein und tragen die Hoffnungen und Träume der nächsten Generation weiter, so wie es die Apollo-Astronauten für so viele von uns getan haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist zudem das erste Mal, dass ein ESA-Astronaut für eine Artemis-Mission ausgewählt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Artemis III wird die Grenzen des Einsatzes von Raumfahrzeugen im Orbit erweitern. Lucas Ernennung zum Piloten spiegelt die umfassende europäische Expertise in der bemannten Raumfahrt wider und stützt sich auf seine umfangreiche operative Erfahrung in Extremsituationen“, sagte Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA. „Gleichzeitig wird das Europäische Servicemodul der ESA erneut die entscheidenden Funktionen bereitstellen, die Orion antreiben, und damit die beständige Rolle Europas im Zentrum des Artemis-Programms unter Beweis stellen. Die heutige Nachricht aus Houston ist eine eindrucksvolle Anerkennung der Rolle der ESA bei der Vorbereitung der Rückkehr der Menschheit zum Mond – und ein wichtiger Fortschritt in unserer Partnerschaft mit der NASA. Die Europäer können stolz darauf sein, Teil dieser spannenden Reise zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stand der Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und ihre Partner machen Fortschritte bei den Vorbereitungen für den Testflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure werden in diesem Sommer das Orion-Besatzungsmodul und das Servicemodul miteinander verbinden und das Andocksystem des Raumfahrzeugs integrieren, das zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird. Die Tests des Hitzeschilds werden fortgesetzt; einzelne Blöcke wurden bereits einer Ultraschallprüfung unterzogen und an der Hitzeschildstruktur montiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Raketenvorbereitung schreitet gut voran. Techniker des SLS integrieren derzeit den Triebwerksbereich in den Rest der Kernstufe, bevor in diesem Sommer die vier RS-25-Triebwerke eingebaut werden. Da sich nun alle Segmente der Feststoffraketenbooster im NASA Kennedy Space Center befinden und die Überholung der mobilen Startrampe planmäßig verläuft, soll auch der Zusammenbau der Rakete in diesem Sommer beginnen. Die NASA setzt die Konstruktion und Fertigung einer Zwischenstufe fort, welche die Oberstufe bei Artemis III ersetzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin entwickelt eine bemannte Mondversion seines Landers „Blue Moon“, während SpaceX eine bemannte Mondlanderversion seines Raumschiffs „Starship“ entwickelt; beide Unternehmen bauen Testmodelle für Artemis III. Die NASA unterstützt beide Lander-Anbieter aktiv während des gesamten Prozesses von Entwurf, Entwicklung, Erprobung und Bewertung, unter anderem durch die Weitergabe von Fachwissen und Erfahrungen aus früheren Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Statusberichten der NASA und der beiden kommerziellen Partner erörterte die Behörde während der Veranstaltung Details zu den geplanten Operationen für Artemis III, die eine erhöhte Missionsfrequenz ermöglichen, die Produktion ankurbeln und Verbesserungen in der Lieferkette für das Artemis-Programm vorantreiben sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander-Pathfinder von Blue Origin, der mehrere Wochen in der Umlaufbahn verbleiben kann, wird als Erster starten und auf die Besatzung warten. Die NASA wird die Astronauten an Bord von Orion mit dem SLS in die Erdumlaufbahn schicken, bevor sie sich im Weltraum mit dem Lander-Testmodell des Unternehmens treffen und etwa zwei Tage lang aneinander angedockt bleiben, um Tests und Technologiedemonstrationen durchzuführen, darunter das Betreten des Landers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Andockmanöver mit Blue Origin wird sich Orion abkoppeln und auf Starship warten. Der Starship-Pathfinder von SpaceX wird starten und sich mit Orion treffen, um etwa einen Tag lang für Überprüfungen und Tests miteinander verbunden zu bleiben. Danach werden sich Orion und seine Besatzung abkoppeln und zur Erde zurückkehren, wo sie sicher im Pazifischen Ozean wassern werden, wo ein Team der US-Marine und der NASA die Astronauten bergen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wird die Besatzung voraussichtlich etwa zwei Wochen im Weltraum verbleiben, wobei die genaue Missionsdauer in Echtzeit auf der Grundlage des Starts, des Rendezvous und der Andockmanöver festgelegt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen über die Besatzungsmitglieder von Artemis III</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><mark>Bresnik:</mark></em><br>Für ihn ist dies bereits die dritte Weltraummission; 2009 startete er an Bord des Space Shuttles Atlantis im Rahmen der Mission STS-129 zur Internationalen Raumstation. Später flog er mit dem Raumschiff Sojus MS-05 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur Raumstation, wo er als Flugingenieur für die Expedition 52 und als Kommandant der Expedition 53 tätig war. Der gebürtige Kalifornier schloss sein Mathematikstudium an der Citadel ab und wurde 2004 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Als pensionierter Oberst der US-Marine hat er mehr als 7.000 Flugstunden in 95 Flugzeugtypen absolviert und ist Mitglied der Society of Experimental Test Pilots. Seit 2018 ist er als Assistent des Leiters des Astronautenbüros für Exploration tätig und beaufsichtigt die Entwicklung und Erprobung der Raumfahrzeuge und Systeme, die bei den Artemis-Missionen zum Einsatz kommen werden.<br><em><mark>Parmitano:</mark></em><br>Artemis III wird zudem der dritte Weltraumflug für Parmitano sein. Er wurde 2009 von der ESA als Astronaut ausgewählt und war zunächst als Flugingenieur bei der ersten Langzeitmission der italienischen Weltraumagentur (ASI) zur Raumstation im Einsatz, die 2013 mit einer Sojus-Rakete von Baikonur aus startete. Er kehrte 2019 an Bord von Sojus MS-13 für seine zweite Mission zum Orbitallabor zurück, während der er als Kommandant der Expedition 61 fungierte und damit der dritte Europäer und der erste Italiener war, der das Kommando über die Station übernahm. Parmitano erwarb einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften an der Federico II Universität von Neapel und einen Master-Abschluss in experimenteller Flugtesttechnik am Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse,. Als Absolvent der italienischen Luftwaffenakademie wurde er 2007 Testpilot und 2019 zum Oberst befördert. Er hat mehr als 2.000 Flugstunden auf 40 verschiedenen Flugzeugtypen absolviert.<br><em><mark>Rubio:</mark></em><br>Er unternimmt seine zweite Reise ins All. Er startete am 21. September 2022 an Bord des Raumschiffs „Sojus MS-22“ von Baikonur aus zur Raumstation und kehrte am 27. September 2023 zurück. Damit brach er mit 371 Tagen im Orbit den Rekord für den längsten Einzelraumflug eines amerikanischen Astronauten. Rubio wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Er stammt aus Florida, schloss 1998 sein Studium an der U.S. Military Academy ab, erwarb 2010 einen Doktor der Medizin an der Uniformed Services University of the Health Sciences und dient seit mehr als 28 Jahren in der US-Armee als Pilot, Arzt und Astronaut.<br><em><mark>Douglas:</mark></em><br>Diese Mission ist der erste Weltraumflug von Douglas. Er wurde 2021 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war zuvor als Ersatz- und Abschlussbesatzungsmitglied für die Artemis-II-Mission der Behörde tätig. Er stammt aus Virginia, erwarb einen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau an der U.S. Coast Guard Academy sowie vier weiterführende Abschlüsse an verschiedenen Einrichtungen, darunter einen Doktortitel in Systemtechnik an der George Washington University. Während seiner Zeit bei der Küstenwache führte er Such- und Rettungs-, Bergungs- und Drogenbekämpfungsoperationen durch. Darüber hinaus war er am Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University an der Entwicklung und Erprobung von autonomen Fahrzeugen, Weltraumerkundungssystemen und zahlreichen Plattformen für die Seekriegsführung beteiligt.<br><em><mark>Hines:</mark></em><br>Als Ersatzbesatzungsmitglied wird er gemeinsam mit Bresnik, Parmitano, Rubio und Douglas trainieren. Sollte ein Hauptbesatzungsmitglied nicht an der Mission teilnehmen können, würde er der Artemis-III-Besatzung beitreten. Hines war zuvor als Pilot der SpaceX-Crew-4-Mission der NASA zur Internationalen Raumstation im Einsatz. Er wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war vor seiner Auswahl als Forschungspilot am Johnson Space Center der Behörde tätig. Er ist Oberst der US-Luftwaffe und blickt auf mehr als 27 Jahre Dienst als Fluglehrer, Kampfpilot und Testpilot zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über das Artemis-Programm der NASA: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg588233#msg588233" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Auch CIMON-2 meistert seinen Einstand auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auch-cimon-2-meistert-seinen-einstand-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[DLR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Technologie-Experiment von DLR Raumfahrtmanagement, Airbus und IBM für Mensch-Maschine-Interaktion im All hat nächsten Entwicklungsschritt mit ESA-Astronaut Luca Parmitano auf der Internationalen Raumstation erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Auch CIMON-2, die Weiterentwicklung des in Deutschland entwickelten und gebauten Astronautenassistenten, hat seine Fähigkeiten an Bord der Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Technologie-Experiment von DLR Raumfahrtmanagement, Airbus und IBM für Mensch-Maschine-Interaktion im All hat nächsten Entwicklungsschritt mit ESA-Astronaut Luca Parmitano auf der Internationalen Raumstation erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/cimon2issESADLRNASA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/cimon2issESADLRNASA26.jpg" alt="CIMON-2 auf der Internationalen Raumstation ISS.
(Bild: ESA/DLR/NASA)"/></a><figcaption>CIMON-2 auf der Internationalen Raumstation ISS.<br>(Bild: ESA/DLR/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch CIMON-2, die Weiterentwicklung des in Deutschland entwickelten und gebauten Astronautenassistenten, hat seine Fähigkeiten an Bord der Internationalen Raumstation ISS in ersten Tests erfolgreich demonstriert. Der ballförmige, freifliegende, mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattete Technologie-Demonstrator stellte seine Funktionalitäten in Interaktion mit dem ESA-Astronauten Luca Parmitano unter Beweis. CIMON-2 war am 5. Dezember 2019 vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, mit dem Versorgungsflug CRS-19 zur ISS gestartet. Dort soll er bis zu drei Jahre bleiben. Rund zwei Monate nach dem erfolgreichen Ersteinsatz von CIMON-2 liegen dem Projektteam jetzt die Auswertungen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getestet wurden unter anderem die autonomen Flugfähigkeiten sowie die Sprach-Steuerung der Navigation und die Erteilung von Aufgaben an CIMON-2. Zum ersten Mal wurde der Anflug zu einem spezifischen Punkt innerhalb des europäischen Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation (ISS) erfolgreich absolviert. Dank der absoluten Navigation im Raum zeigte CIMON-2 sich in der Lage, durch verbale Befehle zu einem bestimmten Ort zu gelangen, unabhängig davon, wo er sich gerade befunden hat. So forderte Luca Parmitano, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, CIMON-2 während der Inbetriebnahme der neuen Hard- und Software auf, zum Biological Experiment Laboratory (Biolab) innerhalb des Forschungs-Moduls zu fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Aufgabe war, auf Kommando Fotos und Videos im Columbus-Modul der Internationalen Raumstation aufzunehmen und diese dem Astronauten anschließend zu zeigen. Mit diesen Fähigkeiten wird CIMON-2 in der Zukunft wissenschaftliche Experimente auf der ISS unterstützen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Version des Technologie-Demonstrators verfügt über sensiblere Mikrofone und einen weiterentwickelten Orientierungssinn als sein Vorgänger (CIMON). Auch die KI-Fähigkeiten und die Stabilität der komplexen Software-Anwendungen wurden bei CIMON-2 erheblich verbessert. Zudem konnte die Autonomie des batteriebetriebenen Assistenten um etwa 30 Prozent erhöht werden. Bei CIMON-2 können Astronauten auf Wunsch eine linguistische Emotionsanalyse aktivieren. Damit kann der KI-Assistent auf seine Gesprächspartner empathisch reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Erforschung möglicher Stressreduktion durch einen intelligenten Assistenten wie CIMON. CIMON könnte als Partner und Begleiter Astronauten bei ihrem hohen Pensum an Experimenten, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten unterstützen und dadurch deren Stressexposition reduzieren. Mit CIMON ist eine mögliche Basis für soziale Assistenzsysteme im All gelegt, die bei Langzeitmissionen Stress durch Isolation oder auch durch gruppendynamische Prozesse verringern könnten – und die möglicherweise dazu beitragen können, solche Probleme auch auf der Erde zu mildern. Das CIMON-Team vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Airbus, IBM sowie von der Ludwig-Maximilians-Universität München als wissenschaftlichem Partner und des ESA User Support Centrums Biotesc in Luzern (Schweiz) zeigte sich sehr zufrieden mit der bisherigen Leistung von CIMON-2, weil die neue, verbesserte Hardware und komplexe Software sehr gut funktionieren. &#8222;Dieser erneute Erfolg für das Projekt CIMON ist eine weitere Pionierleistung im Einsatz von KI in der Astronautischen Raumfahrt&#8220;, sagt Dr. Christian Karrasch, CIMON-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CIMON-2 startete am 5. Dezember 2019 vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, zur Internationalen Raumstation. Dort soll er bis zu drei Jahre bleiben; weitere Experimente mit ihm werden folgen. Sein Vorgänger, CIMON-1, kehrte nach insgesamt 14 Monaten im August 2019 auf die Erde zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die CIMON-&#8222;Familie&#8220;</strong><br>Entwicklung und Bau des interaktiven Astronauten-Assistenten CIMON wurden vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Auftrag gegeben und von Airbus in Friedrichshafen und Bremen umgesetzt. Als sprachgesteuerte Künstliche Intelligenz dient die Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Die menschlichen Aspekte des Assistenzsystems wurden von Wissenschaftlern des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mitentwickelt und betreut. Das ESA User Support Centrum Biotesc an der Hochschule Luzern in der Schweiz hat sich darum gekümmert, dass CIMON auch im Columbus Modul der ISS einwandfrei funktioniert und begleitet die Zusammenarbeit der Astronauten mit CIMON von der Erde aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prototyp des Technologie-Experiments war vom 2. Juli 2018 bis zum 27. August 2019 auf der ISS und hatte am 15. November 2018 seine 90-minütige Weltpremiere mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst. CIMONs Name erinnert nicht zufällig an &#8222;Professor Simon Wright&#8220;, den robotischen Assistenten – das &#8222;fliegende Gehirn&#8220; – aus der japanischen Science-Fiction-Serie &#8222;Captain Future&#8220;. Nach der erfolgreichen Mission von CIMON-1 wurde der erste europäische autonome Roboter der astronautischen Raumfahrt zum deutschen Kulturgut ernannt und kehrte zur Erde zurück. CIMON-2 wurde in weniger als einem Jahr von etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CIMON-&#8222;Familie&#8220; realisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CIMON – die Idee</strong><br>CIMON ist ein in Deutschland entwickeltes und gebautes Technologie-Experiment zur Unterstützung und Effizienz-Steigerung der Arbeit eines Astronauten. CIMON kann Informationen, Anleitungen zu wissenschaftlichen Experimenten und Reparaturen darstellen und erklären. Ein Vorteil ist, dass der Astronaut beide Hände frei hat, weil er mittels Sprachsteuerung auf Dokumente und Medien zugreifen kann. Weitere Anwendungen sind etwa die Nutzung als mobile Kamera zur Einsparung von Astronauten-Arbeitszeit. Vor allem Routineaufgaben könnten durch CIMON erledigt werden, wie etwa die Dokumentierung von Experimenten, Suche nach Objekten und Inventarisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CIMON kann auch sehen, hören, verstehen und sprechen. Seine beiden Augen zur Orientierung sind eine Stereo-Kamera, eine hochauflösende Kamera zur Gesichtserkennung und zusätzlich zwei weitere seitliche Kameras für Fotos und Videodokumentation. Ultraschall-Sensoren messen Abstände zur Kollisions-Erkennung. Seine Ohren sind acht Mikrofone zur Richtungserkennung plus ein Richt-Mikrofon für eine gute Spracherkennung. Sein Mund ist ein Lautsprecher, über den er sprechen und Musik abspielen kann. Kernstück der KI für das Verständnis von Sprache ist die IBM Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstständiges Lernen von CIMON wurde ausgeschlossen, er muss aktiv durch einen Menschen trainiert werden. Die KI zur autonomen Navigation stammt von Airbus und dient der Bewegungsplanung und Objekterkennung. Durch zwölf interne Rotoren kann sich CIMON frei in alle Raumrichtungen bewegen und rotieren. Somit kann er sich dem Astronauten zuwenden, wenn er angesprochen wird, Kopfnicken, Kopfschütteln und räumlich selbstständig oder auf Kommando folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11831.msg466351#msg466351" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Robot Assistenten &#8211; SPHERES, Kirobo, CIMON, Astrobee, &#8230;</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Luca Parmitano wieder auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luca-parmitano-wieder-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2020 08:46:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rekord-Astronaut landet nach sechs Monaten im Weltraum wieder auf der Erde. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA Pressemitteilung N° 3–2020. Der ESA-Astronaut Luca Parmitano ist heute zusammen mit der NASA-Astronautin Christina Koch und dem Roskosmos-Kosmonauten Alexander Skworzow auf die Erde zurück-gekehrt. Damit ist Parmitanos zweite sechsmonatige Mission an Bord der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rekord-Astronaut landet nach sechs Monaten im Weltraum wieder auf der Erde. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA Pressemitteilung N° 3–2020.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/LucaemergesfromMS13ESAMPedoussaut.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/LucaemergesfromMS13ESAMPedoussaut26.jpg" alt="Luca Parmitano beim Verlassen der Sojus-MS 13. (Bild: ESA - M. Pedoussaut)"/></a><figcaption>Luca Parmitano beim Verlassen der Sojus-MS 13. (Bild: ESA &#8211; M. Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESA-Astronaut Luca Parmitano ist heute zusammen mit der NASA-Astronautin Christina Koch und dem Roskosmos-Kosmonauten Alexander Skworzow auf die Erde zurück-gekehrt. Damit ist Parmitanos zweite sechsmonatige Mission an Bord der Internationalen Raumstation ISS, die Mission „Beyond“, offiziell beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Trio kehrte mit demselben Sojus-Raumschiff MS-13 zurück, mit dem Parmitano, Skworzow und der NASA-Astronaut Andrew Morgan am 20. Juli 2019 zur Raumstation geflogen waren, und landete am 6. Februar um 09:12 GMT (10:12 CET) in der kasachischen Steppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parmitano fliegt nun direkt weiter nach Köln, wo er vom ESA-Team für Weltraummedizin überwacht wird, und sich im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA sowie in der DLR-Einrichtung :envihab wieder an die Schwerkraft der Erde gewöhnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parmitanos Rückkehr zur Erde markiert den erfolgreichen Abschluss seiner Mission Beyond. Während dieser Mission  war Parmitano der dritte Europäer und der erste Italiener, der das Kommando über die Internationale Raumstation übernommen hat. Er führte vier komplexe Weltraumspaziergänge durch, um AMS-02, das Alpha-Magnet-Spektrometer zur Untersuchung der kosmischen Strahlung, zu warten. Mit 33 Stunden und 9 Minuten hält er nun den europäischen Rekord für die längste Zeit, die ein Astronaut insgesamt auf  Weltraumspaziergängen verbracht hat. Im Rahmen des Experiments Analog-1 steuerte Parmitano einen Rover in den Niederlanden aus dem Weltraum fern; außerdem übermittelte der Astronaut eine wichtige Botschaft zum Thema Klimawandel an die Verantwortlichen der UN-Klimakonferenz in Madrid und arbeitete an über 50 europäische Experimente und 200 internationalen Experimenten im All mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück auf der Erde wird Parmitano weiterhin mit europäischen Forschern an Experimenten arbeiten, zum Beispiel zur Akustischen Diagnostik, wobei die Auswirkungen der ISS-Umgebung auf das Gehör von Astronauten untersucht wird. Beim TIME-Experiment analysieren Wissenschaftler, ob Astronauten die Zeit im  Weltraum anders wahrnehmen als auf der Erde. Im Rahmen der Experimente Grip und GRASP werden unter anderem die Physiologie der Augen-Hand-Koordination und die Rolle der Schwerkraft bei der Regulierung der Griffkraft analysiert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschungsergebnisse im Rahmen von Parmitanos Beyond-Mission werden dazu beitragen, die zukünftige menschliche und robotische Exploration des Weltraums zu gestalten und gleichzeitig die technologischen Entwicklungen auf unserem Heimatplaneten zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</h2>



<u><ul class="wp-block-list"><li><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="DLR (öffnet in neuem Tab)" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15617.msg471110#msg471110" target="_blank" data-wpel-link="internal">Sojus MS-13 (Nr.746) &#8211; Sojus-FG &#8211; Baikonur 1/5</a></strong></li></ul></u>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Analog-1: Astronaut steuert Rover auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/analog-1-astronaut-steuert-rover-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 12:12:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. November 2019 fand das ISS-Telerobotik-Experiment Analog-1 mit Hilfe von robotischer Technologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Astronaut Luca Parmitano steuerte den Interact-Rover der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in einem der Mondoberfläche ähnlichen Testgelände in Valkenburg, Niederlande. Dort sammelte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. November 2019 fand das ISS-Telerobotik-Experiment Analog-1 mit Hilfe von robotischer Technologie des Deutschen Zentrums für Luft- und  Raumfahrt (DLR) statt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für  Luft- und Raumfahrt (DLR). </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/analog1interactroveresa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/analog1interactroveresa26.jpg" alt="Analog-1-Interact Rover der ESA
(Bild: ESA)"/></a><figcaption> Analog-1-Interact Rover der ESA <br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Astronaut Luca Parmitano steuerte den Interact-Rover der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in einem der Mondoberfläche ähnlichen Testgelände in Valkenburg, Niederlande. Dort sammelte er erfolgreich Gesteinsproben  mit einem Roboterarm. Erstmalig wurde ein derart komplexer Roboter aus  dem All mit Kraftrückkopplung ferngesteuert. Diese  Teleoperations-Regelung wurde am DLR-Institut für Robotik und  Mechatronik entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Montag, den 18. November 2019, hat Luca Parmitano während seines &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=SAi2bR6hwHg" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">proficiency run</a>&#8220; die Fernsteuerung des Rovers und des Roboterarms getestet. In diesem Experiment konnte ein Mensch zum ersten Mal einen Roboter auf der Erde von der ISS aus in alle Richtungen bewegen sowie selbst die Kräfte wahrnehmen, die der Roboter spürt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe dieser Kraftrückkopplung kann der Astronaut die Interaktionskräfte des Roboters intuitiv steuern und somit auch filigrane Aufgaben ausführen. DLR-Wissenschaftler Harsimran Singh erklärt: &#8222;Der Regelungsansatz des DLR stellt sicher, dass der Roboter keine Kräfte auf die Umgebung aufbringt, bevor der Astronaut sie spürt. Dies ist besonders bei hoher Zeitverzögerung entscheidend für die Sicherheit der Interaktion des Roboters mit seiner Umgebung.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Technologie der Teleoperation ist auf der Erde ohnehin komplex, aber im All gibt es zusätzliche Herausforderungen, erklärt DLR-Wissenschaftler Michael Panzirsch: &#8222;Zum einen wird die Force Feedback-Kopplung durch sehr hohe und variable Zeitverzögerung von durchschnittlich 800ms, mit Ausreißern von bis zu 3 Sekunden, Datenpaketverlust oder sogar Kommunikationsunterbrechungen beeinträchtigt. Zum anderen befindet sich der Astronaut in Mikrogravitation, was zu Einbußen in der Sensomotorik führen kann und somit potentiell die Teleoperation erschwert.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/analog1roverDLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/analog1roverDLRCCBY3026.jpg" alt="METERON-Experiment
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))"/></a><figcaption> METERON-Experiment <br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Experiment Analog-1 ist das abschließende Glied in einer Kette von Experimenten namens METERON, in denen unter anderem untersucht wird, wie sich intelligente Roboter auf Planetenoberﬂächen durch Astronauten im Orbit steuern lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2017 und 2018 steuerten Astronauten wie Alexander Gerst den humanoiden Roboter Justin im DLR-Roboterlabor von der ISS. Sollten Roboter zukünftig den Mond oder Mars erkunden, oder dort eine Infrastruktur aufbauen oder instand halten, könnten Astronauten von einer Raumstation aus die autonomen Roboter bedienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Auch wenn diese Art von Experimenten einfach aussieht, erfordert die technische Komplexität (Zusammenspiel Mensch-Roboter) unter den Bedingungen auf der Raumstation die Zusammenarbeit von vielen Experten&#8220;, sagt Thomas Krüger, Leiter des Human Robot Interaction Lab der ESA. &#8222;Wir sind sehr glücklich mit der  Kooperation mit dem DLR, und hoffen dies auch in Zukunft und weiteren Missionen fortzusetzen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15355.msg468167#msg468167" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">(Teil-)Humanoide Roboter für die Raumfahrt</a>  </li></ul>
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		<item>
		<title>26. ASE-Kongress &#8211; Zweiter (und dritter) Tag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/26-ase-kongress-zweiter-und-dritter-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 16:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexej Leonow]]></category>
		<category><![CDATA[ASE]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Taikonauten]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Merbold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Juli fanden die ASE-Veranstaltungen in Aachen statt. Am 3. Juli nahmen Raumfahrer an verschiedenen Veranstaltungen über das ganze Bundesgebiet verteilt, teil. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Quelle: RN. Die geschlossene Veranstaltung am Vormittag bei der RWTH Aachen fing mit einer Präsentation von Soichi Noguchi (Japan) und Sergej Wolkow (RUS) über die Geschichte der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Juli fanden die ASE-Veranstaltungen in Aachen statt. Am 3. Juli nahmen Raumfahrer an verschiedenen Veranstaltungen über das ganze Bundesgebiet verteilt, teil.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a>. Quelle: RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_small_1.jpg" alt="Kirsten Müller" width="260"/></a><figcaption>
Anton Schkaplerow spricht zu seinem letzten Raumflug. 
<br>
(Bild: Kirsten Müller)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die geschlossene Veranstaltung am Vormittag bei der RWTH Aachen fing mit einer Präsentation von Soichi Noguchi (Japan) und Sergej Wolkow (RUS) über die Geschichte der Raumfahrt und des ASE an. Danach hielt der japanische Astronaut Akihiko Hoshide einen Vortrag über seine ISS-Mission 32/33. Der Höhepunkt selbiger war für ihn das Aussetzen des kleinen japanischen Satelliten Kibo. Anton Schkaplerow berichtete vom Training für seine Mission und von der Missionsplanung, untermalt mit russischsprachigen Powerpoint-sheets. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkt der Veranstaltung war eine Präsentation der gesamten ISS-33/34-Crew: Oleg Nowizki, Jewgeni Tarelkin und Kevin Ford. Jewgeni Tarelkin benannte dabei, dass in den Jahren 2014 und 2015 auch geplant ist, ein SpaceX-Raumschiff an der ISS andocken zu lassen. Im Anschluss daran präsentierte Jean Francois Clervoy (ESA / Frankreich) über die Beiträge der ESA zur ISS und über die Zukunftsvisionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An einer anschließenden Pressekonferenz nahmen unter anderem Hans Schlegel, ehemaliger Physikstudent an der RWTH Aachen, und Reinhold Ewald, ehemaliger RWTH-Aachen–Dozent, teil. Schlegel erzählte von seiner Mitarbeit bei der Entwicklung des AMS (Alpha-Magnet-Spektrometer), bei der die RWTH Aachen auch einen Anteil gehabt hatte und das in Aachen gebaut worden war. Das wissenschaftliche Denken, das er im Weltraum angewandt habe, habe er bei der RWTH gelernt. Ewald erzählt mittlerweile bei Präsentationen nicht mehr so viele Fakten, weil die seinem Publikum durch soziale Medien mittlerweile sowieso bekannt sind. Viel lieber berichtet er von seinen Erfahrungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachmittags fand auf dem Katschhof in Aachen eine halböffentliche Veranstaltung statt. Dem Publikum als besonders prominente Raumfahrer wurden vorgestellt: Rusty Schweickart (Apollo 9), Alexei Leonow (1. Ausstieg in den freien Weltraum), Reinhold Ewald (MIR 1997) und Sheikh Muszaphar Shukor, der neben seiner Tätigkeit als Arzt und als Astronaut auch als Model gearbeitet hatte. Jetzt sei er aber mehr ein „role model“, Vorbild, für die Jugend. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_small_2.jpg" alt="Kirsten Müller" width="260"/></a><figcaption>
Shukor, Ewald, Leonow und Schweickardt auf der Bühne 
<br>
(Bild: Kirsten Müller)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Stefan Schael von der RWTH Aachen erzählte dann vom AMS (Alpha Magnetic Spectrometer), das in Aachen gebaut worden war und mit STS 134, der letzten Endeavour-Mission, zur ISS gebracht worden war. Dieser Teilchendetektor ist das größte Experiment auf der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Attila Wohlbrandt (DLR) demonstrierte das Konzept Science Slam, mit dem man einem allgemeinen Publikum erklären kann, was die Wissenschaft eigentlich macht; dies anhand einer einfachen Demonstration der Schwerkraft und einiger Erklärungen zur Bildung von Dendriten. Diesem Vortrag folgte eine Präsentation über Weltraumschrott und über das Rexus-Programm für Studenten. Dieses beinhaltet, dass kleine Satelliten ein Segel dabei haben, das sie am Ende ihrer Mission entfalten, damit ihr Eintritt und das Verglühen in der Erdatmosphäre schneller gehen. Anschließend wurde nochmals eine Botschaft von Luca Parmitano aus der ISS übertragen, und alle anwesenden 85 Raumfahrer betraten die Bühne. Einige Fragen wurden gestellt, unter anderem, was denn die Familien der Raumfahrer von deren Beruf halten. Ulf Merbold antwortete über seine Weltraummissionen: „Das war das einzige Mal, dass meine Frau genau wusste, wo ich bin!“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch, dem 3. Juli, war „Ausschwärmtag“. Die Raumfahrer nahmen über ganz Deutschland verstreut an über 30 verschiedenen, teilweise internen und teilweise öffentlichen Veranstaltungen teil. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abgebrochener Ausstieg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/abgebrochener-ausstieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 08:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumspaziergang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für gestern geplante Ausstieg von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs. In der Schwerelosigkeit sinkt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für gestern geplante Ausstieg von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072013103354_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="492" height="365"/><figcaption>
Luca Parmitano diskutiert per Funk die Situation mit dem Kontrollzentrum in Houston. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs. In der Schwerelosigkeit sinkt Wasser nicht zu Boden sondern bildet kleine Kugeln, die entweder durch den Anzug schweben oder sich großflächig an Körperteilen anlagern. Dabei besteht immer die Gefahr, dass man Wasser einatmet und sich dieses in der Lunge sammelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So geschah dies auch beim gestrigen Ausstieg. Zudem bedeckte ein Wasserfilm auch Ohren, Nase und Augen des Astronauten, so dass dieser zeitweilig nichts mehr hören oder sagen konnte. Als die erste Wasseransammlung im Nacken von Parmitano festgestellt war, wurde der Außenbordeinsatz sofort abgebrochen. Nach dem Wiedereinstieg in die Luftschleuse Quest schloss Luca seinen Raumanzug nicht an die externe Stromversorgung an, um nicht das Risiko eines Kurzschlusses oder eines Stromschlages einzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Öffnen der inneren Luke half man Parmitano aus dem Anzug und versuchte dabei, die umherschwebenden Wassertröpfchen sowie die Wasserfilme im Inneren des Anzugs einzufangen bzw. zu binden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt dauerte der Einsatz 1 Stunde und 32 Minuten, geplant waren mehr als 6 Stunden. Ursprünglich sollte während des Ausstiegs ein zweites Überbrückungskabel am Gitterelement Z1 installiert, Datenkabel für Sarja und das zukünftige Modul Naúka verlegt, Führungsschienen angebracht, eine Antenne umgesetzt und eine Schutzabdeckung an einer Schalteinheit entfernt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg261066#msg261066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36 ab 16. Juli 2013</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/abgebrochener-ausstieg/" data-wpel-link="internal">Abgebrochener Ausstieg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweite EVA der Expedition 36 sehr erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweite-eva-der-expedition-36-sehr-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Cassidy]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36871</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Astronauten Chris Cassidy und Luca Parmitano haben den zweiten Außenbordeinsatz der ISS Expedition 36 sehr erfolgreich abgeschlossen. Parmitanos Einsatz war der erste Ausstieg eines Italieners. Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: NASA-TV, NASA, Raumcon. Für die aktuell laufende ISS-Expedition 36 sind insgesamt 5 Außenbordeinsätze (EVAs, Extra Vehicular Activities) geplant, um Wartungsarbeiten zu verrichten, Außenexperimente [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweite-eva-der-expedition-36-sehr-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Zweite EVA der Expedition 36 sehr erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Astronauten Chris Cassidy und Luca Parmitano haben den zweiten Außenbordeinsatz der ISS Expedition 36 sehr erfolgreich abgeschlossen. Parmitanos Einsatz war der erste Ausstieg eines Italieners.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: NASA-TV, NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die aktuell laufende ISS-Expedition 36 sind insgesamt 5 Außenbordeinsätze (EVAs, Extra Vehicular Activities) geplant, um Wartungsarbeiten zu verrichten, Außenexperimente auszutauschen und die ISS auf neue Module und Besuchsraumschiffe, unter anderem das russische Forschungsmodul Naúka (MLM) vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie bei der russischen EVA Nr. 33 standen für diese US-EVA Nr. 22 zahlreiche Aufgaben auf dem Plan, die sich im Laufe des letzten Jahres angesammelt hatten. Chris Cassidy und Luca Parmitano waren bei der Bewältigung dieser vielseitigen Aufgaben sehr erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war die fünfte EVA für Cassidy nach seinen drei Ausstiegen bei STS 127 und der <a href="https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/" data-wpel-link="internal">Reparatur einer Ammoniak-Pumpeinheit</a> bei Expedition 35 sowie die erste EVA für Luca Parmitano. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Parmitano ist der erste Italiener, der einen Außenbordeinsatz durchgeführt hat und der erste ESA-Astronaut außerhalb der Station seit dem deutschen Hans Schlegel bei der Shuttlemission STS 122 im Februar 2008.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy0.jpg" alt="" class="wp-image-53925" width="300" height="169"/><figcaption>Chris Cassidy und Luca Parmitano
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Verlassen der Quest-Luftschleuse arbeiteten die beiden Astronauten zunächst getrennt: Chris Cassidy tauschte einen im letzten Jahr ausgefallenen Transmitter für eine der beiden KU-Band Antennen der Station aus. Dabei hatte er zunächst Probleme, weil eine Schraube des neuen Transmitters klemmte. Bei einem neuen Versuch mit mehr Drehmoment lies sich der Transmitter dann aber installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen deinstallierte Luca Parmitano das Materialexperiment MISSE-8, das für zwei Jahre Proben dem freien Weltraum ausgesetzt hatte. Dabei hatte er auch die Möglichkeit, das Alpha-Magnetic-Spectrometer (AMS) zu fotografieren. Ingenieure hatten eine etwas schwächere Leistung eines der Radiatoren des AMS beobachtet. Die Fotos sollen dabei helfen, die Ursache dafür zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Austausch des Transmitters verlegte Chris Cassidy ein Stromkabel für das MLM (Nauka), das im nächsten Jahr zur Station starten soll, von Unity zu PMA-1, dem Übergang zum russischen Modul Sarja. Das Kabel war bei einem Außenbordeinsatz im letzten Jahr an Unity zurückgeblieben, weil nicht mehr genug Zeit geblieben war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend arbeiteten Cassidy und Parmitano zusammen, um die beiden mit dem Dragon-CRS-2-Flug angelieferten RGBs (Radiator Grapple Bars) zu den Radiatoren an den S1- und P1-Truss-Gittersegmenten zu bringen. Diese Halterungen, die zum Austauschen eines der beiden großen Radiatoren benötigt würden, falls einer davon ausfallen sollte, wurden im März mit dem Roboterarm zunächst temporär an der POA befestigt. Die POA (Payload and ORU Attachment Assembly) befindet sich am Mobile Base System (MBS) auf dem Mobile Transporter, der sich auf Schienen entlang der Truss-Struktur der ISS bewegen kann. Sie ist im Prinzip identisch mit den Enden des Roboterarms SSRMS und kann Nutzlasten an den gleichen Greifpunkten (Grapple Fixtures, GFs) halten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB_s.jpg" alt="" class="wp-image-53924" width="300" height="205"/></a><figcaption>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB.jpgDie beiden RGBs bei der Anlieferung mit Dragon (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Aufgabe befestigte Luca Parmitano eine Fußhalterung am Ende des SSRMS und bestieg diese. Nachdem die beiden RGBs voneinander gelöst waren, manövrierte Karen Nyberg vom Inneren der Station aus den SSRMS mitsamt Parmitano und der ersten RGB zum S1-Truss. Die zweite RGB verbliebt zunächst am POA. Nach der Installation der ersten RGB am Truss ging es zurück zum MBS, wo Luca Parmitano zunächst eine defekte Kamera deinstallierte. Sie soll bei der Dragon CRS-3 Mission zur Reparatur zurück auf die Erde gebracht werden. Dann holte er die zweite RGB vom POA und wurde mit dem Roboterarm zum zweiten großen Radiator an P1 herübergeschwenkt, wo er sie gemeinsam mit Cassidy installierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der Arbeiten mit den RGBs machte sich Chris Cassidy daran, zwei Überbrückungskabel an der Z1-Trussstruktur zu installieren, die den Ausfall wichtiger Systeme im Fall eines Defekts an einem der Gleichstromtransformatoren (DDCU) verhindern sollen. Diese Arbeiten sollen bei der nächsten EVA in einer Woche abgeschlossen werden. Es können nicht beide Kabel bei einer EVA komplett installiert werden, da dazu jeweils Systeme herunter gefahren werden müssen, die nicht gleichzeitig außer Betrieb sein sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Luca Parmitano Aufräumarbeiten am SSRMS und der Fußhalterung abgeschlossen hatte, befestigte er eine Schutzabdeckung an PMA-2 vorne am Harmony-Modul der Station. PMA-2 ist der Adapter, an dem bis vor zwei Jahren regelmäßig die Space Shuttles angedockt hatten. Jetzt wird er bis zur Einführung von kommerziellen bemannten US-Raumschiffen nicht mehr benötigt und soll deshalb durch die Abdeckung vor Mikrometeoriten, kleinem Weltraumschrott und Temperaturschwankungen geschützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Astronauten nach Erledigung dieser geplanten Aufgaben dem Zeitplan über 30 Minuten voraus waren, konnten noch Zusatzaufgaben angegangen werden: Chris Cassidy begab sich zum vorderen Ende des russischen Moduls Sarja, wo sich eine PDGF (Power and Data Grapple Fixture), also ein &#8222;Fußpunkt&#8220;, von dem aus der kanadische Roboterarm (SSRMS) operieren kann, befindet. Cassidy kontrollierte zunächst den Mechanismus dieser PDGF und stellte fest, dass sich entgegen der Befürchtungen der Ingenieure kein Erdungskabel im Mechanismus befindet. Anschließend legte er ein Datenkabel von der PDGF zu PMA-1. Bei der nächsten EVA soll dann ein Kabel von PMA-1 zu Tranquility (Node-3) verlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schließen der äußeren Luke der Luftschleuse und dem wieder Unter-Druck-Setzen von Quest endete der Außenbordeinsatz nach 6 Stunden und 7 Minuten, geplant waren 6 Stunden und 30 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy_s.jpg" alt="" class="wp-image-53922" width="300" height="199"/></a><figcaption>Cassidy (links) und Parmitano (rechts) in Quest Mitte: Karen Nyberg
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Woche, am 16. Juli, geht es für Cassidy und Parmitano wieder &#8222;vor die Tür&#8220;. Dann stehen die endgültige Installation des zweiten Überbrückungskabels an Z1, das Verlegen des zweiten Teils des Datenkabels für die PDGF an Sarja sowie eines Ethernetkabels für das MLM, die Installation von Führungsschienen an den heute installierten RGBs, das Umsetzen einer Antenne und das Entfernen der Schutzabdeckung von der im letzten Jahrs ausgefallenen MBSU (Main Bus Switching Unit, einem Schaltkasten) auf dem Programm.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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