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	<title>Luftschleuse &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Luftschleuse &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Schleusenkammer des Nauka-Moduls voll in russisches ISS-Segment integriert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schleusenkammer-des-nauka-moduls-voll-in-russisches-iss-segment-integriert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2023 14:48:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dichtigkeits-Überprüfung wurde absolviert. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS. Moskau, 21. November 2023 – Die Schleusenkammer des Mehrzwecklabormoduls Nauka ist jetzt voll in das russische Segment der Internationalen Raumstation ISS integriert. Die letzten Arbeiten dafür habe er am gestrigen 25. Jahrestag der Station ausgeführt, meldete Oleg Kononenko am Dienstag. Dabei sei es um die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dichtigkeits-Überprüfung wurde absolviert. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASS.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss070e024781y14Nov2023nasajsc2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schleusenkammer mit offener Außenluke am Nauka-Modul. (Bild: NASA JSC)" data-rl_caption="" title="Schleusenkammer mit offener Außenluke am Nauka-Modul. (Bild: NASA JSC)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss070e024781y14Nov2023nasajsc60.jpg" alt="Schleusenkammer mit offener Außenluke am Nauka-Modul. (Bild: NASA JSC)" class="wp-image-133720" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss070e024781y14Nov2023nasajsc60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss070e024781y14Nov2023nasajsc60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss070e024781y14Nov2023nasajsc60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schleusenkammer mit offener Außenluke am Nauka-Modul. (Bild: NASA JSC)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 21. November 2023 – Die Schleusenkammer des Mehrzwecklabormoduls Nauka ist jetzt voll in das russische Segment der Internationalen Raumstation ISS integriert. Die letzten Arbeiten dafür habe er am gestrigen 25. Jahrestag der Station ausgeführt, meldete Oleg Kononenko am Dienstag. Dabei sei es um die endgültige Überprüfung gegangen, ob die Kammer hermetisch dicht ist. Danach habe er die Luke der Kammer geöffnet, Ventilatoren montiert und alle Mechanismen und Geräte abgebaut, die für Kopplung der Kammer an das Modul erforderlich gewesen seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schleusenkammer war am 4. Mai von Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin vom Rasswet- zum Nauka-Modul umgesetzt worden. Sie wurden dabei von ihrem Landsmann Andrej Fedjajew aus dem Crew Dragon-Team mit dem europäischen Roboterarm ERA unterstützt. Die Operation gelang damals nicht im ersten Anlauf. Sie dauerte deshalb sieben Stunden und zehn Minuten und damit knapp eine Stunden länger als geplant. So mussten die Männer per Hand eingreifen und die Kammer so ausrichten, dass sie ordnungsgemäß installiert und dann verkabelt werden konnte. Über die Kammer können Ausrüstungen für wissenschaftliche Experimente in den freien Raum befördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg556266#msg556266" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Russisches Segment</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Wosschod</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wosschod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie war eine der Hauptstützen des sowjetischen Weltraumprogramms und bildete die Basis für die später so erfolgreiche Sojus: die Wosschod (ausgesprochen Woss-chod) startete nicht nur militärische Satelliten, sondern auch die gleichnamigen Raumkapseln. Autor: Daniel Maurat. Geschichte Nachdem sich zeigte, dass die Block E zwar eine erfolgreiche Oberstufe war, sie aber für die neue Generation von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sie war eine der Hauptstützen des sowjetischen Weltraumprogramms und bildete die Basis für die später so erfolgreiche <em>Sojus</em>: die <em>Wosschod</em> (ausgesprochen Woss-chod) startete nicht nur militärische Satelliten, sondern auch die gleichnamigen Raumkapseln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/wosschod.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/wosschod.jpg" alt="" width="277" height="489"/></a><figcaption>Eine <em>Wosschod</em>-Rakete auf der Rampe. An Bord die Raumkapsel <em>Wosschod 2</em>, mit der Pawel Belajew und Alexei Leonow starteten.<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem sich zeigte, dass die <em>Block E</em> zwar eine erfolgreiche Oberstufe war, sie aber für die neue Generation von Raumkapseln (vor allem die <em>Sojus</em>) und so ihrer Flexibilität Grenzen gesetzt waren, dachte man in der Sowjetunion nach, die <em>Block E</em> der <em>Wostok</em> durch eine stärkere Oberstufe zu ersetzen. Schnell einigte man sich auf die schon in der <em>Molnija</em> genutzten Zweitstufe <em>Block I</em> zu nutzen, wodurch die Nutzlastkapazität der Rakete signifikant stieg. Als Nutzlasten für diese neue Rakete, die man intern <em>11A57</em> nannte, wollte man Spionagesatelliten vom Typ <em>Zenit</em> (russ. Зенит für Zenit) (nichts anderes als überarbeitete <em>Wostok</em>-Kapseln), aber auch eine neue Art von Raumkapseln starten, nämlich der <em>Wosschod</em> (russ. Восход für Sonnenaufgang, Aussprache: Woss-chod). Diese ist, genauso wie die <em>Zenit</em>-Satelliten, im Grunde genommen überarbeitete <em>Wostok-Kapseln</em>, mit denen entweder bis zu drei Kosmonauten oder zwei Kosmonauten in Raumanzüge plus einer zusätzlichen, aufblasbaren Luftschleuse für erste Weltraumausstiege gestartet werden könnten. Da diese Kapseln aber zu schwer für die <em>Wostok</em>-Rakete war, nutzte man einfach die neue Rakete. Nach dem ersten Start mit der neuen <em>Wosschod</em> nannte man der, wie schon zuvor gemacht, die ganze Rakete nach der Nutzlast, wodurch die neue Rakete zu ihren Namen <em>Wosschod</em> kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die neue Rakete kam auch abgeändert für ganz andere Missionen zum Einsatz: In der Sowjetunion hat man zwei Arten von neuen Satelliten entwickelt, nämlich ein Anti-Satelliten (ASAT)-Waffe mit dem Namen <em>Poljot</em> (russ. Полёт für Flug ) sowie eine neue Generation von Radarsatelliten mit einem Atomreaktor als Energiequelle zum Ausspionieren der Ozeane mit dem Namen <em>US-A</em> oder <em>RORSAT</em> (russ. <em>УС-А</em><em>Управляемый Спутник Активный</em> für Uprawljajemij Sputnik-Aktiwnij für Angewandter Satellit-Aktiv / engl. <em>Radar Ocean Reconnaissance SATellite</em> für Ozean-Aufklärung Radar-Satellit.) Für den Start der beiden Satelliten nutze man zwei Spezialvarianten der <em>Wosschod</em>. Eine der Besonderheiten war bei den Trägern vor allem, dass man auf die <em>Block I</em>-Zweitstufe verzichteten, glichen aber sonst der Kombination aus Booster und Erststufe der <em>Wosschod</em>. Diese beiden Spezialvarianten hatten die Kennnummern <em>11A59</em> und <em>11A510</em> und starteten je zwei Mal.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketen der <em>Wosschod</em>-Familie bestanden aus zwei Stufen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die vier eingesetzten <strong>Booster</strong> glichen eigentlich den Booster der <em>R-7</em>-Rakete sowie der <em>Sputnik</em> und benutzen auch die Nummerierung der früheren Versionen mit <em>Blok B, W, G, D</em> (russ. Блок Б, В, Г, Д). Sie waren je 19 m lang, hatten einen maximalen Durchmesser von 2,68 m und wogen voll betankt 43,3 t. Man nutze als Triebwerk das <em>NPO Energomash RD-107-8D754K</em> mit einem Schub von 995,3 kN (im Vakuum) und einer Brenndauer von 120 Sekunden. Als Treibstoff nutze man<em>RP-1</em> (Kerosin) und als Oxydator <em>LOX</em> (flüssiger Sauerstoff).</li><li>Die <strong>erste Stufe</strong> (auch <em>Blok A</em>, russ. Блок А) war zum großen Teil mit der <em>R-7</em> identisch, hatte aber einen Abgasschild an der Spitze, um die eine Explosion des sich noch in der Stufe befindlichen Treibstoffes aufgrund der heißen Stufentrennung zu verhindern. Sie war dabei 28 m lang und hatte einen Durchmesser von 2,99 m. Als Triebwerk nutzte man das <em>NPO Energomash RD-108-8D75K</em> mit einem Schub von 940,4 kN bei einer Brenndauer von 301 Sekunden. Als Treibstoff nutzte man, wie in den Boostern, <em>RP-1</em> und als Oxydator <em>LOX</em>.</li><li>Die <strong>zweite Stufe</strong>, die <em>Block I</em> (russ. Блок И) wurde schon in der <em>Molnija</em> genutzt und später auch in der <em>Sojus</em> eingesetzt. Die Stufe selber war 6,75 m lang, hatte einen Durchmesser von 2,66 m und wog voll betankt 24,3 t. Das einzelne Vierkammer-Triebwerk vom Typ <em>KBKhimAvtomatiki RD-0110</em> hatte bei einer Brenndauer von 250 Sekunden einen Schub von 297,9 kN. Als Treibstoff nutzte man, wie in der restlichen Rakete auch, die Treibstoffkombination aus <em>RP-1</em> als Treibstoff und <em>LOX</em> als Oxydator.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starts</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/voskhod_integration.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/voskhod_integration.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine der Nutzlasten der <em>Wosschod</em>-Rakete: die Kapsel <em>Wosschod 1</em> während der Integration.<br>(Bild: RKK Energija)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Wosschod</em> startete in dem Zeitraum zwischen 1963 und 1976 insgesamt ganze 306 Mal, was sie zu einer der meistgenutzten Varianten der <em>R-7</em> machte. Dabei gab es 13 Fehlstarts, was aber nicht die Zuverlässigkeit der Rakete minderte. Zu ihrem größten Klientel zählten dabei Spionagesatelliten der <em>Zenit</em>-Reihe, um genauer zu sein vom Typ <em>Zenit 2M</em>, <em>Zenit 2MK</em>, <em>Zenit 2MK Nkh</em><em>Zenit 4</em>, <em>Zenit 4M</em> und <em>Zenit 4MK</em>. Darüber hinaus startete sie auch fünf Raumschiffe vom Typ <em>Wosschod</em>, wobei man zwei bemannt startete. Der erste bemannte Start mit der Kapsel <em>Wosschod 1</em> fand am 12. Oktober 1964 statt und brachte die drei Kosmonauten Wladimir Komarow (er starb später bei der Landung von <em>Sojus 1</em>), Boris Jegorow und Konstantin Feoktistow, einem der leitenden Ingenieure des <em>Wosschod</em>-Programms. Die Kapsel blieb dabei etwas mehr als einen Tag im Orbit. Der zweite bemannte Start, <em>Wosschod 2</em>, brachte dagegen die beiden Kosmonauten Pawel Beljajew und Alexei Leonow ins All, wo Leonow den ersten Weltraumausstieg (<em>Extra-Vehicular Activity</em>, kurz <em>EVA</em>) der Menschheit durchführte. Die drei restlichen Raumkapsel wurden unbemannt zum Test für die eigentlichen bemannten Flüge gestartet und bekamen zur Tarnung eine <em>Kosmos</em>-Nummer, damit man im Westen nicht auf den Verwendungszweck der Nutzlast schließen kann. Darüber hinaus war mindestens ein weiterer Start mit einer bemannten Kapsel geplant, der aber immer weiter verschoben wurde und dann nicht mehr durchgeführt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Spezialversionen <em>11A59</em> und die <em>11A510</em> starteten je zweimal in den Jahren 1963 bis 1966, wobei es pro Jahr einen Start gab. Die gestarteten Satelliten vom Typ <em>Poljot</em> und <em>US-A</em> bekamen zu Tarnzwecken auch eine <em>Kosmos</em>-Nummer. Die serienmäßigen <em>US-A</em>-Satelliten wurden später von der <em>Tsyklon 2M</em> gestartet, während die nachfolgenden <em>ASAT</em>-Systeme vom Typ <em>IS</em> (russ. ИС Истребитель Спутник für Jägersatellit) mit der <em>Tsyklon 2</em> getestet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/wosschod-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Wosschod &#8211; Technische Daten</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/wosschod-startliste/" data-wpel-link="internal">Wosschod &#8211; Startliste</a></li><li><a href="/raketen-index-russland/" data-wpel-link="internal">R-7</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sputnik/" data-wpel-link="internal">Sputnik</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/luna-wostok/" data-wpel-link="internal">Luna / Wostok</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/molnija/" data-wpel-link="internal">Molnija</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sojus/" data-wpel-link="internal">Sojus</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sojus-2/" data-wpel-link="internal">Sojus 2</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/tsyklon/" data-wpel-link="internal">Tsyklon</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Dritter Außenbordeinsatz beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-dritter-aussenbordeinsatz-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:10:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Feustel und Mike Fincke arbeiteten erneut für 6 Stunden und 54 Minuten an der Außenseite der Raumstation und installierten, unter anderem, einen Haltegriff für den Roboterarm der Raumstation am russischen Segment. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 01:56 Uhr MESZ mit dem Lied „Real World“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Andrew Feustel und Mike Fincke arbeiteten erneut für 6 Stunden und 54 Minuten an der Außenseite der Raumstation und installierten, unter anderem, einen Haltegriff für den Roboterarm der Raumstation am russischen Segment.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-26-35255.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Feustel und Fincke im Einsatz 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 01:56 Uhr MESZ mit dem Lied „Real World“ von Matchbox 20 geweckt. Das Lied wurde Shuttlepilot Gregory Johnson gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei eher ruhigen Tagen, in denen die Crew wieder Kraft schöpfen konnte und kleinere Wartungsarbeiten im Inneren der Station durchgeführt hat, stand für heute der dritte Außenbordeinsatz der Mission auf dem Programm. Im Gegensatz zu den ersten beiden Einsätzen veränderte das Planungsteam am Boden die Vorbereitungen auf den heutigen Einsatz. Anstelle des sogenannten „Campouts“, bei dem die Astronauten über Nacht in der Luftschleuse schlafen und so den Stickstoffgehalt im Blut senken, wurde das sogenannte ISLE-Verfahren angewandt. ISLE, was für In-Suit Light Exercise steht, erlaubt den Astronauten ganz normal in der Station zu schlafen und hat so den Vorteil, dass bei einem eventuellen Fehlalarm an Bord die Prozedur, wie es beim Campout der Fall ist, nicht unterbrochen werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Stickstoffgehalt des Blutes mit dem neuen Verfahren zu senken, atmen die Astronauten für eine Stunde puren Sauerstoff unter reduziertem Luftdruck und legen anschließend ihre Raumanzüge an. In den Anzügen vollführen sie dann für 50 Minuten leichte Übungen, um den Kreislauf anzukurbeln. Unterstützt wurden die beiden dabei wieder von Shuttlekommandant Mark Kelly und Missionsspezialist Greg Chamitoff. Um 07:43 Uhr MESZ begann dann offiziell der dritte Außenbordeinsatz der Mission. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Auf dem Weg zur Arbeit 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich die beiden Astronauten zum russischen Sarja-Modul und installierten dort eine Haltevorrichtung für den Roboterarm der Raumstation. Diese Power &amp; Data Grapple Fixture (PDGF) genannte Vorrichtung ermöglicht es dem Roboterarm in Zukunft, auch auf die russische Seite der Raumstation zu wechseln, um dort Arbeiten zu erledigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Feustel und Fincke beendeten anschließend die Installation einer Funkantenne, die bereits während des ersten Außenbordeinsatzes der Mission begonnen wurde. Anschließend installierten sie einige Kabel am russischen Segment, um so die Redundanz des Stromsystems zu erhöhen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes dokumentierten die Astronauten den Zustand der Steuerdüsen am russischen Segment und schossen zahlreiche Fotos. Zum Abschluss des Außenbordeinsatzes nahm sich Drew Feustel eine Infrarotkamera aus der Luftschleuse und dokumentierte ein Experiment des US Air Force Research Lab, bei dem ein neues System zur Wärmeableitung getestet wird. Mike Fincke installierte unterdessen eine Schutzabdeckung an einem Gas Tank. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick zum russischen Segment 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 14:37 Uhr MESZ war dann der dritte Außenbordeinsatz beendet. Dies war Andrew Feustels letzter Außenbordeinsatz bei dieser Mission. In seiner Karriere verbrachte er insgesamt 42 Stunden und 18 Minuten, verteilt auf sechs Einsätze, in einem Raumanzug im All. Für Mike Fincke war es der achte Einsatz. Er wird zusammen mit Greg Chamitoff am Freitag den letzten Ausstieg der Mission durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschied sich derweil das Mission Management Team gegen einen möglichen Extra-Tag für die Endeavour. Hauptgrund für die Entscheidung war der Einwand des Astronautenbüros, dass die Mission schon von Grund auf sehr lang und stressig für die Crew ist und ohne einen wichtigen Grund nicht verlängert werden sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 340 Kilometern. Die Besatzung soll um 01:56 Uhr MESZ für ihren 11. Flugtag geweckt werde. Neben einer routinemäßigen Inspektion des Hitzeschildes, wird die Besatzung auch die traditionelle gemeinsame Pressekonferenz mit der Besatzung der Internationalen Raumstation durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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		<title>ISS-Besatzung erwartet die Endeavour</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-erwartet-die-endeavour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 19:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten zehn Tage waren hauptsächlich durch die An- und Abreise der Progress-Raumschiffe, die Vorbereitung auf die Ankunft der Endeavour und etliche Forschungsaktivitäten geprägt. Weiterhin fanden Übergabeaktivitäten mit der zukünftigen Stammbesatzung statt, JoKe führte eine Bahnanhebung durch und es gab einen Trauerfall. (Newsbild: Paolo Nespoli bei der Sitzprobe in Sojus-TMA 20) Ein Beitrag von Ralf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die letzten zehn Tage waren hauptsächlich durch die An- und Abreise der Progress-Raumschiffe, die Vorbereitung auf die Ankunft der Endeavour und etliche Forschungsaktivitäten geprägt. Weiterhin fanden Übergabeaktivitäten mit der zukünftigen Stammbesatzung statt, JoKe führte eine Bahnanhebung durch und es gab einen Trauerfall. (Newsbild: Paolo Nespoli bei der Sitzprobe in Sojus-TMA 20)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Andreij Borisjenko arbeitet im Poisk-Modul an Coulomb Crystal 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Woche hatte die Langzeitbesatzung ein umfangreiches Forschungsprogramm zu bewältigen. Andreij Borisjenko startete eine neue Serie des Coulomb-Crystal-Experimentes im Miniforschungsmodul Poisk. Hierbei geht es um die Erforschung der Dynamik und der strukturellen Eigenschaften eines Coulomb-Systems, welches mit aufgeladenen Makropartikeln in einem Magnetfeld entsteht. Bei Coulomb-Systemen handelt es sich um Strukturen nach dem physikalischen Gesetz, dass nach dem französischen Physiker Charles Augustin de Coulomb benannt wurde und die elektrostatischen Eigenschaften zwischen elektrisch aufgeladenen Partikeln erklärt. Das Coulombsche Gesetz bildete die Grundlage für die Elektrostatik. Weiterhin wurden Tests mit einem neuen Funksystem zur Übermittlung von Hochgeschwindigkeitsdaten im russischen Segment durchgeführt. Mit ihm sollen künftig Daten zu Experimenten und dienstliche Informationen mit der Bodenstation ausgetauscht werden. Aus den Sauerstofftanks von ATV 2 wurde eine zweistündige Auffrischung der Stationsatmosphäre durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im amerikanisch basierten Teil der Station fuhr Paolo Nespoli mit seiner Eigenstudie fort, zu messen, ob Blutdruck und Blutvolumen in der Schwerelosigkeit im Vergleich zur Erde Unterschiede aufweisen. Dafür maß er seinen Blutdruck und verstaute entnommene Blut- und Urinproben zur Bestimmung der Herzleistung auf Langzeitmissionen. Ronald Garan arbeitete zwischenzeitlich im japanischen Kibo-Labormodul. Dort wechselte er einen Ethernet-Hub und einen Multiplexer des Data-Management-Systems aus. Weiter betreute er das japanische CsPINS-Experiment, wo das Wachstum von Gurkenkeimlingen und deren Anpassung an die Mikrogravitation erforscht wird. Catherine Coleman hatte die Aufgabe, Equipment zum Sammeln von Mikroben vorzubereiten und die Überwachung von Strahlungseinflüssen mittels Dosimeter zu kontrollieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS-Besatzung bespricht sich im Destiny-Modul. 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Erwartung der STS-134-Mission der Endeavour gab es etliche Tätigkeiten der Vorbereitung darauf. Ronald Garan und Paolo Nespoli arbeiteten dafür in der Ausstiegsschleuse Quest. Sie haben aufgeräumt, Ausrüstungsgegenstände wie Handgelenk-Spiegel und Equipmenttaschen geordnet und die Ammoniakverunreinigungs-Checkliste aktualisiert. Erneut wurden die Erhaltungsladungen der Li-Io-Akkus der Anzüge gestartet und die Regenerierung der Metal Oxide (METOX) Canister durchgeführt. Bei Letzteren gab es in der Vergangenheit Probleme mit dem „Ausback“-Ofen und dem Anschluss der Kanister an Selbigen zum Entfernen des Kohlenstoffdioxid. Es trat einen Fehlercode bei zwei Kanistern auf, vermutet werden beschädigte Dichtungen, welche diesmal extra geprüft wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Harmony-Knoten hat die Besatzung den vorderen Teil am Andockadapter 2 (PMA-2) von temporär gestauten Gegenständen geräumt und diese an neuen Stauplätzen in den Modulen Leonardo, Tranquility und Harmony untergebracht. Alle Transfers wurden im stationseigenen Inventar-Management-System (IMS) protokolliert. Zum Ende der letzten Woche führten alle sechs Besatzungsmitglieder eine gemeinsame Besprechung zu den Aktivitäten während der Kopplungszeit der Endeavour durch. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli fotografiert ALTEA-Bauteile vor der Montage 
<br>
(Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Paolo Nespoli beschäftigte sich mit dem ALTEA-Experiment im Destiny-Modul. ALTEA (Anomalous Long Term Effects on Astronauts) erforscht die Langzeiteinflüsse von Strahlung auf den Menschen. Dabei geht es dieses Mal um die Installation des ALTEA Shield isotropic equipment im Express Rack 8. Hierbei wird die vorhandene ALTEA-Hardware mitverwendet, um die Strahlung im US-Laboratorium in 3D zu erforschen. Weiter werden die Abschirmungseigenschaften von verschiedenen Materialien in Bezug auf die Wahrnehmung von anomalen Lichtblitzen getestet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Woche begannen die russischen Besatzungsmitglieder, den in der letzten Woche eingetroffenen Raumfrachter Progress-M 10M zu entladen <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ein-neuer-raumfrachter-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">(Raumfahrer.net berichtete)</a>. Unter der Fracht befindet sich einiges an neuer Ausrüstung für russische Experimente wie Kaskade, Aseptik oder auch Tipologija. Alexander Samokutjajew begann auch gleich, mit Ersterem zu arbeiten. Kaskade untersucht die Anpassung von Mikroorganismen, Kleinsttieren und menschlichen Zellen in der Schwerelosigkeit. Dmitri Kondratjew hatte die Aufgabe, Fotos von dem Experiment zu machen. Unterstützend verwendete Andreij Borisjenko dabei Elemente der Aseptik-Prozeduren, um den Grad der Sterilisation der Kaskade-Handschuhbox zu bestimmen. Aseptik bewertet die Zuverlässigkeit und Wirksamkeit von Methoden aseptische Bedingungen für biologische Experimente im All herzustellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052011214133_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman arbeitet im Tranquility-Modul
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Sitzprobe von Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman in Sojus-TMA 20 wurde festgestellt, dass der Kazbek-UM-Schalensitz von Paolo Nespoli einer Neujustierung bedarf. Der recht große Raumfahrer musste daher seinen Sokol-Fluganzug anlegen, um den Abstand zwischen der Spitze des Kopfs und dem Rand des Sitzes zu korrigieren, da ein ausreichender Federweg der Sitzschale mit den Dämpfern für die Landung erforderlich ist. Im Kibo-Labormodul ersetzte Ronald Garan einige abgenutzte Aufkleber zur Bedienung der Schutzverschlüsse am vorderen und hinteren Fenster. Die vorgeschriebene Drehrichtung an den Handrädern der Verschlüsse verhindert eine Beschädigung des Kurbelmechanismus. Im Anschluss daran absolvierte er eine Trainingseinheit zu den STS-134-Robotik-Operationen. Catherine Coleman hielt sich zwischenzeitlich im Tranquility-Modul auf, wo sie die Lüftungseinrichtung reinigte, damit die ständige Umwälzung der Luft in der Mikrogravitation gewährleistet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im russischen Stationsteil wurden ebenfalls Wartungs- und Reinigungsarbeiten ausgeführt. So arbeitete Andreij Borisjenko am Lebenserhaltungssystem des Swesda-Moduls. Alle drei russischen Raumfahrer besprachen Übergabeaktivitäten für die kommende Langzeitbesatzung 28. Der zukünftige Kommandant der ISS, Andreij Borisjenko, erhielt eine Einweisung von Dmitri Kondratjew zu den Führungsaufgaben und Verantwortungen seiner neuen Tätigkeit. Auch im amerikanisch basierten Segment erhielt Ronald Garan weitere Informationen zu Geräten und nötigen Prozeduren von Catherine Coleman. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Paolo Nespoli erhielt am Anfang der Woche die traurige Nachricht vom Tod seiner Mutter. Zwischenzeitlich wurde daher sein Arbeitspensum etwas vermindert, um ihm zu helfen, die schwere Situation zu bewältigen. Weiter bekam er extra Videokapazitäten zur Verfügung gestellt, um engeren Kontakt mit seiner Familie zu halten. Die Verladeaktivitäten von Müll und nicht mehr benötigter Ausrüstung in ATV-2 waren dadurch allerdings nicht beeinflusst. Gemeinsam mit Ronald Garan führte er diese Aufgabe fort. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abflug von ATV 2 „Johannes Kepler“ ist für den 20. Juni vorgesehen. Zuvor wird der europäische Transporter noch einige Bahnanpassungen des Obitalkomplexes durchführen, eine davon erfolgte heute um 13:20 Uhr MESZ. Die Triebwerke von ATV 2 wurden für vier Minuten und drei Sekunden planmäßig gezündet. Die mittlere Umlaufbahn der Station erhöhte sich um 1,04 Kilometer auf 346,1 Kilometer. Das Bahnanhebungsmanöver diente der Erhaltung der Flughöhe und optimiert die Umlaufbahn für die Landung von Sojus-TMA 20 am 24. Mai. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 04.05.2011:345,3 km bei einem Höhenverlust von 300 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>18. Mai, geplante Ankunft der Endeavour an der ISS</li><li>24. Mai, geplante Abreise von Sojus-TMA 20</li><li>30. Mai, geplante Abreise der Endeavour von der ISS</li><li>02. Juni, Bahnanhebung dur ATV 2</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.msg184224#msg184224" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27 seit dem 1. Mai</a></li></ul>
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		<title>Quest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/quest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Tor der ISS zum Weltraum: Das Schleusenmodul Quest ermöglicht Astronauten, in den Weltraum auszusteigen, um die ISS zusammenzubauen oder zu reparieren. Autor: Daniel Maurat Das amerikanische Schleusenmodul Quest (auf deutsch Suche) ist das Schleusenmodul des US-Teils der Internationalen Raumstation ISS. Hier können Astronauten und Kosmonauten in den amerikanischen EMUs (Extravehicular Mobility Unit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist ein Tor der ISS zum Weltraum: Das Schleusenmodul <em>Quest</em> ermöglicht Astronauten, in den Weltraum auszusteigen, um die ISS zusammenzubauen oder zu reparieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das amerikanische Schleusenmodul <em>Quest</em> (auf deutsch Suche) ist das Schleusenmodul des US-Teils der Internationalen Raumstation ISS. Hier können Astronauten und Kosmonauten in den amerikanischen <em>EMU</em>s (Extravehicular Mobility Unit für Außenbordmobilitätseinheit) oder in den russischen Orlan-Raumanzügen (Орлан für Seeadler) für Außenbordeinsätze die Raumstation verlassen. Zudem verfügt <em>Quest</em> an der Außenseite über große Tanks zur Lagerung von Sauerstoff und Stickstoff, um die Stationsatmosphäre aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/quest.jpg" alt="" width="481" height="404"/><figcaption><em>Quest</em> wird mit dem Stationsmanipulatorarm an seinen Kopplungspunkt bewegt.<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 5,5 m<br>Breite: 4,0 m<br>Masse: 6,1 t<br>Start: 12. Juni 2001</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei allen anderen US-Modulen der ISS auch, begann man mit der Entwicklung von <em>Quest</em> mit der geplanten US-Station <em>Freedom</em>. Auch hier wäre <em>Quest</em> eine Schleuse gewesen. Dies war norwendig, da nicht die ganze Zeit ein Space Shuttle angekoppelt sein könnte und man auch Außenbordeinsätze ausführen musste, um etwa die Station zu warten, Experimente auszutauschen und ähnliches. Auch nachdem <em>Freedom</em> und <em>Mir 2</em> , das russische Pendant zu <em>Freedom</em>, zusammengeführt wurden, blieb Quest im Konzept erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde <em>Quest</em> von der amerikanischen Luft- und Raumfahrtfirma <em>Boeing</em> im Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama. Von dort aus kam das Modul nach der Fertigstellung nach Cape Canaveral in die SSPF (Space Station Processing Facility für Stationsvorbereitungshalle), wo es auf den Start vorbereitet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quest</em>, besteht aus zwei Teilen: dem vier Meter im Durchmesser messenden und zwei Meter langen Geräteteil und dem 3,5 Meter langen, aber nur etwa einen Meter durchmessenden Schleusenteil. Im Geräteteil (Equipment Lock) befinden sich Lagerräume für zwei Raumanzüge. Hier bereiten sich die Astronauten auf ihre EVA (Extravehicular Activity für Außenbordeinsatz) vor, legen ihre Raumanzüge an, testen sie auf Funktionsfähigkeit und warten diese.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quest</em> verfügt über einen passiven CBM (Common Berthing Mechanism) zum Kopplungssystem des US-Teils der Station. Es ist vom Knotenmodul Node 1 <em>Unity</em> besetzt. Der Schleusenteil (Crew Lock) verfügt über zwei Luken: eine größere zum Geräteteil und eine kleinere, über die die Astroanuten in den freien Weltraum kommen. Die Schleuse ist hermetisch verriegelbar und kann über Vakuumpumpen im Geräteteil entlüftet werden. Diese Luft wird in Tanks evakuiert, um weniger Luft durch das Öffnen der Luke zu verlieren. Nach einer EVA wird diese Luft wieder in die Schleuse gepumpt. Wenn gerade keine EVA ansteht, wird die Schleuse auch als Lagerraum verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Außenhaut befinden sich vier aus Kohlefaserverbundmaterial bestehende Tanks, von denen zwei Stickstoff und zwei Sauerstoff enthalten. Sie haben einen Durchmesser von je 90 Zentimetern und wiegen rund 550 kg. Drei zeigen in Richtung Erde, der vierte liegt gegenüber den anderen drei. In ihnen wird ein Großteil der Luft des US-Teils der Station gelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/quest1.jpg" alt="" width="474" height="359"/><figcaption><em>Quest</em> mit externen Tanks und montiertem ESP 2 (links an <em>Quest</em>) an der ISS. Aufgenommen von einer Kamera am Steuerbord-Ende der Gitterstruktur.<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde <em>Quest</em> im Rahmen der Shuttle-Mission STS 104 des Space Shuttles <em>Atlanits</em> am 12. Juni 2001. Nach zwei Tagen koppelte die Raumfähre an die Station an und die Besatzung begann sofort mit ihrer Hauptarbeit, der Montage von <em>Quest</em>. Zunächst wurde mithilfe des Stationsmanipulators <em>Canadarm 2 Quest</em> aus der Ladebucht der <em>Atlantis</em> gehoben und danach am Steuerbordkopplungspunkt von <em>Unity</em> befestigt. Danach stiegen die beiden Astronauten Michael Gernhardt und James Reilly aus und überprüften die Verbindung zwischen <em>Quest</em> und der Station. Danach wurden die vier Tanks am Schleusenmodul montiert. Dies geschah erst im All, da die Shuttlenutzlastbucht zu klein war, um <em>Quest</em> mit den befestigten Tanks zu starten. Nachdem das Modul installiert war, koppelte <em>Atlantis</em> am 22. Juni ab und landete drei Tage später sicher auf der Landebahn des <em>Kennedy Space Centers</em> in Florida.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem <em>Quest</em> an der ISS montiert wurde, nutzen auch die Shuttlecrews die ISS-Schleuse, um <em>EVA</em>s durchzuführen. Dies hat den Vorteil, dass man auch während einer <em>EVA</em> zwischen Shuttle und ISS hin- und herwechseln kann, was vorher nicht der Fall war, da der Zugang zur ISS gleichzeitig Shuttleschleuse war. 2005 wurde an <em>Quest</em> eine der drei <em>ESP</em>s (External Stowage Platform für externe Lagerungsplattform), nämlich Nummer 2 befestigt. Auf ihr werden Ersatzteile gelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-7A (Mission STS-104 der <em>Atlantis</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/unity/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Unity</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-truss-structure/" data-wpel-link="internal"><em>ESP als Teil des ITS</em></a> </li></ul>
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		<title>Poisk</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/poisk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer ist gut, zwei sind besser: Das ist wohl das Motto für das MIM 2 Poisk, eine Kopie des SO 1 Pirs. Genauso wie sein Zwilling ist Poisk Hafen für Raumschiffe und Schleuse für Außenbordeinsätze. Autor: Daniel Maurat Das MIM 2 Poisk (russ. Поиск für Suche) ist wie sein Zwilling, das SO 1 Pirs, für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einer ist gut, zwei sind besser: Das ist wohl das Motto für das MIM 2 <em>Poisk</em>, eine Kopie des SO 1 <em>Pirs</em>. Genauso wie sein Zwilling ist <em>Poisk</em> Hafen für Raumschiffe und Schleuse für Außenbordeinsätze.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MIM 2 <em>Poisk</em> (russ. Поиск für Suche) ist wie sein Zwilling, das SO 1 <em>Pirs</em>, für Ankopplungen von <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffen sowie als Schleuse für <em>EVA</em>s ausgelegt. Zudem können an der Außenhaut des Moduls wissenschaftliche Experimente angebracht werden. Nach <em>Sarja</em>, <em>Swesda</em> und <em>Pirs</em> ist <em>Poisk</em> das vierte russische Modul.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/poisk.jpg" alt="" width="477" height="451"/><figcaption><em>Poisk</em> kurz nach dem Andocken mit eihnem modifizierten <em>Progress</em>-Antriebsmodul<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 4,9 m<br>Breite: 2,5 m<br>Masse: 3,7 t<br>Start: 10.11.2009</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Poisk</em> begann, nachdem die Russen sich bereiterklärt haben, ein zweites Andock- und Schleusenmodul zu bauen. Dieses nannten sie SO 2 als Nachfolger des SO 1 <em>Pirs</em>. Aber bald wurden die Mittel knapp und die Russen strichen das Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederbelebung des SO 2 begann, als die Russen das Modul MIM-2 (Malui Issledowatjelski Modul für Miniforschungsmodul) vorstellten. Dabei handelte es sich um ein gegenüber dem SO 2 umbenanntes Projekt, bei dem auch Experimente im und am Modul durchgeführt werden könnten. Zudem wollte man die Kapazitäten der gestrichenen Forschungsmodule, Russlands wissenschaftlicher Beitrag zur ISS, zum Teil ersetzen. Seinen Namen erhielt <em>Poisk</em> am 22. Oktober 2008, kurz vor dem Start in Baikonur bei den letzen Startvorbereitungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Poisk</em> ist wie <em>Pirs</em> eine vergrößerte Version des Orbitalmoduls von <em>Sojus</em> oder <em>Progress</em> und bietet genügend Platz für zwei Kosmonauten in Raumanzügen vom Typ <em>Orlan-M</em>. Es besitzt zwei identische, sich gegenüberliegende Außstiegsluken mit je einem Meter Durchmesser, durch das beide Kosmonauten nach draußen gelangen können. Außerdem sind in <em>Poisk</em> alle Systeme zum Wiederauffüllen von Verbrauchsmaterialien des Raumanzuges, wie etwa für Sauerstoff, Wasser, elektrische Energie etc., vorhanden. An der Außenhaut befinden sich wissenschaftliche Experimente zur Materialforschung und Exobiologie, ein Greifarm für Transportarbeiten ist vorgesehen. Im Inneren ist Platz für zwei Experimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ankopplungen verfügt <em>Poisk</em> über zwei verschiedene Kopplungsadapter: einen <em>SSWP-M 8000</em>am Zenitende für die Kopplung mit der Station (z.Z. von Swesda belegt) und einen passiven <em>SSWP-G 4000</em>-Adapter an Nadir für die Kopplung mit <em>Sojus</em>&#8211; oder <em>Progress</em>-Raumschiffen. Der wesentlichste Unterschied zwischen den beiden Adaptern besteht darin, dass der <em>SSWP-G 4000</em> für die Kopplungen mit Zubringern einen kleineren Durchmesser hat als der <em>SSWP-M 8000</em> für die Kopplung der Module. Für den Start und den Flug zur ISS wurde ein <em>Progress</em>-Antriebsmodul genutzt, dass die Steuerung übernahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde Poisk am 10. November 2009 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus. Nach zwei Tagen, am 12. November 2009, dockte das Antriebsmodul <em>Poisk</em> an die ISS an, acht Jahre nach der Erweiterung um Pirs, dem bis dahin letzten russischen Modul. Danach wurde das nicht mehr benötigte Antriebsmodul abgesprengt, auf eine Abstiegsbahn gebracht und verglühte in der Atmosphäre. Seitdem hat die ISS vier Kopplungsmöglichkeiten für russische Raumschiffe und das europäische ATV. Das erste Mal als Kopplungsmodul verwendet wurde <em>Poisk</em> am 21. Januar 2010, als das Raumschiff <em>Sojus-TMA 16</em> umgekoppelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5r/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-5R(Start der <em>Sojus</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/swesda/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Swesda</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mlm-nauka/" data-wpel-link="internal">Modul <em>MLM</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li></ul>



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		<title>Pirs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pirs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 21:31:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eines der wichtigsten russischen Module: Als &#8222;Pier&#8220; für Raumschiffe und als Luftschleuse ist Pirs als drittes russisches Modul und als 7. der ISS essenziell für den Betrieb der ISS. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Wichtige Daten Länge: 4,9 m max. Durchmesser: 2,5 m Masse: 3,7 t Start: 14.09.2001 Das SO 1 (Stikowotschui Otsek, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist eines der wichtigsten russischen Module: Als &#8222;Pier&#8220; für Raumschiffe und als Luftschleuse ist Pirs als drittes russisches Modul und als 7. der ISS essenziell für den Betrieb der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<figure class="wp-block-table alignleft is-style-regular"><table><tbody><tr><td><em><strong>Wichtige Daten</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>4,9 m</td></tr><tr><td>max. Durchmesser:</td><td>2,5 m</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>3,7 t</td></tr><tr><td>Start:</td><td>14.09.2001</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das SO 1 (Stikowotschui Otsek, engl. DC 1 für Docking Compartment 1 = Kopplungsabteil 1) <em>Pirs</em> (russ. Пирс für Pier) ist eines der wichtigsten Module der ISS. Über dieses können Raumschiffe der Typen <em>Sojus</em> und <em>Progress</em> andocken, aber von <em>Pirs</em> können Kosmonauten und Astronauten in russischen Raumanzügen auch <em>EVA</em>s (ExtraVehicular Activity für Außenbordeinsatz) durchführen. <em>Pirs</em> ist das dritte russische Modul der ISS und dazu ein ganz besonderes: <em>Pirs</em> ist das erste und bis zum Start von <em>Pirs</em>&#8218; Schwestermodul, dem MIM 2 <em>Poisk</em>, einzige russische Modul, dass nicht von einer <em>Proton</em>-Schwerlastrakete, sondern von der kleineren <em>Sojus</em>-Rakete gestartet wurde und dann von einem modifizierten <em>Progress</em>-Raumschiff und nicht selbstständig an die ISS andockte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Pirs</em> begann in den 1980er Jahren, als russische Ingenieure über einen Nachfolger für ihre Raumstation <em>Mir</em>, die <em>Mir 2</em> nachdachten. Dabei war auch geplant, an das Kernmodul (heute eher als <em>Swesda</em> bekannt) ein einfaches und kleines Kopplungs- und Schleusenmodul anzudocken, um mehr Andockmöglichkeiten zu bieten. Beim Design griff man auf die Orbitalmodule von <em>Sojus</em> und <em>Progress</em> zurück, die sich lange bewährt haben. Außerdem brachte man die Erfahrungen mit der Kopplungsvorrichtung des nur einmal geflogenen russischen Shuttles <em>Buran</em> mit ein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pirs.jpg" alt=""/><figcaption>Pirs, aufgenommen von Bord des Space Shuttle Endeavour<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nachdem die Pläne von <em>Mir 2</em> und ihrem amerikanischen Pendat, der<em>Freedom</em>, zusammengeführt wurden, blieb der Bedarf für ein Docking- und Schleusenmodul, da man auf die <em>Sojus</em> als Rettungskapsel zurückgreifen und auch vom russischen Teil der Station Außenbordeinsätze mit russischen Raumanzügen durchführen wollte. Zudem verfügte man nur über zwei Ankopplungsstutzen für <em>Sojus-</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffe sowie für das europäische <em>ATV</em>, nämlich an <em>Swesda</em>s Heck und <em>Sarja</em>-Nadir. Der dauerhafte Aufenthalt von Astronauten und Kosmonauten auf der <em>ISS</em> hätte aber mindestens drei Kopplungsstutzen benötigt, und zwar zwei für die beiden <em>Sojus</em>-Rettungskapseln und mindestens einen für ein versorgungsraumschif von Typ <em>Progress</em> oder <em>ATV</em>. Der Bau begann schließlich 1998 bei RKK Energija, wo <em>Pirs</em> im Jahr 2000 fertiggestellt und für die Startvorbereitungen zum Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gebracht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Pirs ist eine vergrößerte Version des Orbitalmoduls von <em>Sojus</em> und <em>Progress</em> und bietet genügend Platz für zwei Kosmonauten in Raumanzügen vom Typ <em>Orlan-M</em>. Es besitzt zwei identische, einander gegenüberliegende Außstiegsluken mit je einem Durchmesser von einem Meter. Außerdem sind in <em>Pirs</em> alle Systeme zum Wiederauffüllen von Verbrauchsmaterialien des Raumanzuges, wie etwa Sauerstoff, Wasser und elektrische Energie vorhanden. An der Außenhaut befinden sich zwei <em>Strela</em>-Kranarme (russ Стрела, zu deutsch Pfeil), welche die Kosmonauten bei <em>EVA</em>s unterstützen. Gestartet wurden sie aber nicht mit ihrem Muttermodul, sondern schon 1998 bei der Shuttlemission STS 88, bei der auch das Knotenmodul <em>Unity</em> gebracht wurde. Für Ankopplungen verfügt <em>Pirs</em> über zwei verschiedene Kopplungsadapter: einen <em>SSWP-M 8000</em> am Zenitende für die Kopplung mit der Station (z.Z. von <em>Swesda</em> belegt) und einen passiven <em>SSWP-G-4000</em>-Adapter an Nadir für die Kopplung mit <em>Sojus</em>&#8211; oder <em>Progress</em>-Raumschiffen. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Adaptern besteht darin, dass der <em>SSWP-G 4000</em> für die Kopplungen mit Zubringern einen kleineren Durchmesser hat als der <em>SSWP-M 8000</em> für die Kopplung mit Modulen. Für Start und Flug zur ISS wurde ein <em>Progress</em>-Antriebsmodul genutzt, dass die Steuerung übernahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start fand am 14. September 2001 von der Startrampe 1 aus statt. Diese wird nach dem ersten Kosmonauten Juri Gagarin (1934-1968), der 1961 von hier aus zum ersten bemannten Raumflug startete, auch Gagarins Startrampe genannt. Gesteuert vom <em>Progress</em>-Antriebsmodul dockte <em>Pirs</em> am 15. September an <em>Swesda</em>-Nadir an. Kurz nach dem Ankoppeln wurde das nicht mehr benötigte Antriebsmodul abgesprengt. Es verglühte nach einem Abbremsmanöver in der Atmosphäre. Nach der Inbetriebnahme wurden die beiden <em>Strela</em>-Arme an ihren Platz an <em>Pirs</em> umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pirs wird aber kein ständiges Teil der ISS sein: Es ist geplant, das Modul 2011 abzukoppeln und mit einer <em>Progress</em> kontrolliert in der Atmosphäre verglühen zu lassen. Seinen Platz wird das MLM <em>Nauka</em>, ursprünglich das Backupmodul von <em>Sarja</em> und mittlerweile zum Forschungsmodul umgebaut, einnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/pirs-docking-compartment/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Pirs</em> auf der NASA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="http://www.raumfahrtinfos.de/iss/pirs.php" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel in Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.russianspaceweb.com/iss_dc.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Infos in Russainspaceweb</a> (engl.)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussion</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hauptthema zur Internationalen Raumstation</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema zum russischen Segment der Internationalen Raumstation</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Swesda</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swesda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[MIR]]></category>
		<category><![CDATA[Nauka]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst als Kernmodul des Mir-Nachfolgers geplant, ist das dritte Modul der ISS, Swesda, in der Station das Zuhause der Kosmonauten und in den ersten Jahren auch der Astronauten. Außerdem ist es ihr Cockpit. Autor: Daniel Maurat Das dritte Modul der ISS, DOS 8 Swesda (russ. Звезда für Stern), ist das Hirn und ein Schlafzimmer der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einst als Kernmodul des Mir-Nachfolgers geplant, ist das dritte Modul der ISS, Swesda, in der Station das Zuhause der Kosmonauten und in den ersten Jahren auch der Astronauten. Außerdem ist es ihr Cockpit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Modul der ISS, DOS 8 <em>Swesda</em> (russ. Звезда für Stern), ist das Hirn und ein Schlafzimmer der ISS. Hier essen, schlafen (nur zwei Besatzungsmitglieder), trainieren und leben die verschiedenen Besatzungsmitglieder der ISS, aber von hier aus werden auch Station und unbemannte <em>Progress</em>-Frachter gesteuert. <em>Swesda</em> kann die ISS auf eine höhere Bahn beschleunigen und hat am Heck einen Kopplungsstutzen für <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffe sowie für das europäische <em>ATV</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swesda.jpg" alt="" width="438" height="296"/><figcaption><em>Swesda</em> mit <em>Progress-M1 3</em>, aufgenommen von der <em>Atlantis</em> (STS 106)<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Wichtige Daten</strong></em><br>Länge: 13,1 m<br>max. Durchmesser: 4,1 m<br>Masse: 19,1 t<br>Spannweite: 29,7 m<br>Start: 12.07.2000</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von <em>Swesda</em> beginnt mit DOS 1 (russ Долговременная oрбитальная станция, Dolgowremenaja Orbitalnaja Stanzija für Langzeit-Orbitalstation) beziehungsweise <em>Saljut 1</em>, der ersten Sation überhaupt. Genauso wie <em>Saljut 4, 6, 7</em> und das Kernmodul der <em>Mir</em> ist <em>Swesda</em> eine Weiterentwicklung von <em>Sajlut 1</em>. Geplant war eingentlich, DOS 8 <em>Swesda</em> als Kern der als <em>Mir</em>-Nachfolger geplanten <em>Mir 2</em> zu benutzen, die fehlenden Ressourcen nach dem Ende der UdSSR und die Teilnahme am ISS-Programm machten <em>Swesda</em> aber zu einem wichtigen Teil der ISS. Gebaut wurde das Modul von RKK Energija, früher das Konstruktionsbüro OKB 1 von Sergej Koroljow, dem großen russischen Raketenkonstrukteur. Durch die desaströse Geld- und Versorgungslage in Russland der 1990er Jahre verschob sich der ursprünglich für 1999 geplante Start auf das Jahr 2000. Zudem gab es (im Gegensatz zu <a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Sarja</a>) kein Backup-Modul für den Fall eines Fehlstarts.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Swesda</em> besteht aus drei Teilen: Dem kugelförmigen Kopfteil (mit Kopplungsstutzen), dem zylindrischen Hauptbereich (Wohn- und Navigationsteil) und dem ebenso zylindrischen Heckabteil. Letzteres ist hermetisch verschließbar, kann als Luftschleuse für Außenbordarbeiten oder als Kopplungspunkt für <em>Sojus</em>, <em>Progress</em> und <em>ATV</em> verwendet werden und bietet darüber hinaus auch etwas Stauraum. Mit Strom versorgt wird <em>Swesda</em> über zwei wie bei <em>Sarja</em> 3,3 Metern breiten aber mit 29,7 Metern längeren Solarzellenflächen, unter anderem für den Betrieb des in Deutschland gebaute Datenmanagementsystem DMS-R, des Sauerstoffgenerators &#8222;Elektron&#8220; oder des Kohlenstoffdioxid-Absorbers &#8222;Wosduch&#8220; (russ. für Atem), um nur ein paar Beispiele zu nennen. Befestigt sind sie am mittleren Teil von <em>Swesda</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Andockmanöver hat das Modul vier Kopplungsstutzen: drei passive &#8222;SSWP-M 8000&#8220; für neue Module an Nadir (zur Erde gerichtet, z.Z. belegt von <em>Pirs</em>), Zenit (von der Erde weggerichtet, z.Z. besetzt von <em>Poisk</em>) und am Bug (in Flugrichtung, z.Z. besetzt von <em>Sarja</em>), sowie einen passiven &#8222;SSWP-G 4000&#8220; am Heck, an dem <em>Sojus</em>, <em>Progress</em> und das europäische <em>ATV</em> andocken können. Über alle Kopplungsstutzen lassen sich Luft, Sauerstoff, Wasser und Treibstoff in die Station und Abwasser aus der Station pumpen. Die Frachtraumschiffe dienen außerdem der Abfallentsorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Heck von <em>Swesda</em> befinden sich zwei Triebwerke für Bahnanhebungen der ISS. Über das Modul verteilt sind 36 Lageregelungstriebwerke, welche die Orientierung der Station im Raum ändern und stabilisieren können. Im Modul gibt es außerdem zwei Schlafkojen, ein Laufband, eine Fahrradergometer, einen Tisch, einen Wasserspender für warmes und heißes Wasser, das der vakuumgetrockneten und -verpackten Nahrung zugegeben wird, einen &#8222;Herd&#8220; zum Aufwärmen von Dosennahrung, einen Kühlschrank, eine Bordtoilette sowie die Bedienkonsolen für die Steuerung der ISS und das System &#8222;TORU&#8220;, mit den man von der Station aus <em>Progress</em>-Versorgungsraumschiffe steuern kann. Außerdem verfügt Swesda über 9 Fenster, die den Blick in fast alle Richtungen erlauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Kosmodrom Baikonur aus startete <em>Swesda</em> an der Spitze einer <em>Proton-K</em> am 12. Juli 2000 ins All zur damals aus <em>PMA 2</em>, <em>Unity</em>, <em>PMA 1</em> und <em>Sarja</em> bestehenden <em>ISS</em>. Nach einigen Bahnkorrekturen dockte sie am 26. Juli 2000 an <em>Sarja</em> an. (Eigentlich dockte <em>Sarja</em> an <em>Swesda</em> an, da sie aktiv flog und den aktiven Kopplungsstutzen besaß.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Tagen übernahmen die Bordrechner von <em>Swesda</em> langsam die Aufgaben, die zuvor die Bordcomputer in <em>Sarja</em> ausgeführt haben, also Steuerung, Raumlage, Energiehaushalt usw. Nacheinander dockten 2001 an <em>Swesda</em> Nadir das Docking- und Schleusenmodul <em>Pirs</em> an, sowie 2009 am Zenit-Kopplungsknoten das mit <em>Pirs</em> baugleiche Modul <em>Poisk</em> (MIM 2) an. Später soll <em>Pirs</em> abgekoppelt werden und in der Atmosphäre verglühen, um für das MLM <em>Nauka</em>, dem Backupmodul von <em>Sarja</em>, Platz zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant war eigentlich, an <em>Swesda</em>-Nadir das <em>UDM</em> (Universelles Dockingmodul), ein Modul mit bis zu sechs Andockvorrichtungen und an Zenit die <em>NEP</em> (Wissenschaftliche Energieplattform) anzukoppeln. Beide aber wurden aus verschiedenen Gründen gestrichen. Das Druckmodul der <em>NEP</em> wurde 2010 als <em>Rasswjet</em> an <em>Sarja</em> installiert. Die Stelle des UDM nimmt nun das Mehrzweckmodul Naúka (MLM) ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-1R (Start der <em>Proton</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Sarj</em></a><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal"><em>a</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mlm-nauka/" data-wpel-link="internal">Modul <em>MLM</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/pirs/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Pirs</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/era/" data-wpel-link="internal">European Robotic Arm (<em>ERA</em>)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>ISS-Reparatur erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-reparatur-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 19:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33423</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute fand der 17. amerikanische Weltraumausstieg einer ISS-Langzeitbesatzung statt. Hauptziel war es, ein neues Pumpen-Modul, als Ersatz für das defekte Modul im Kühlkreislauf A, in der Steuerbord-Gitterstruktur einzubauen und anzuschließen. Im weiteren Verlauf sollten die Arbeitsbereiche aufgeräumt, der CETA-Wagen vorbereitet und ein Verlängerungskabel am Verbindungsknoten Unity verlegt werden. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute fand der 17. amerikanische Weltraumausstieg einer ISS-Langzeitbesatzung statt. Hauptziel war es, ein neues Pumpen-Modul, als Ersatz für das defekte Modul im Kühlkreislauf A, in der Steuerbord-Gitterstruktur einzubauen und anzuschließen. Im weiteren Verlauf sollten die Arbeitsbereiche aufgeräumt, der CETA-Wagen vorbereitet und ein Verlängerungskabel am Verbindungsknoten Unity verlegt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-18-55839.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Stauplatz der Ersatzpumpe auf der ESP-2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der anstrengenden Außenmission am letzten Mittwoch ging es auf der ISS etwas ruhiger zu. Die Forschungsaufgaben liefen wegen des Ausfalls des Kühlkreislaufes A am 31. Juli mit etwas verminderter Intensität, am Freitag hatte die sechsköpfige Mannschaft der ISS einen freien Tag. Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson führten bei der vergangen EVA (EVA = Extra-Vehicular Activity) ihre Arbeiten so gut durch, dass zum Ende der Einsatzzeit das neue Pumpen-Modul auf den heutigen Einbau vorbereitet werden konnte. Diese neue Ammoniak-fördernde Pumpe ist eines von vier baugleichen Ersatzteilen, welche auf der ISS verfügbar sind. Es wurde im Juli 2006 mit STS 121, dem Space Shuttle Discovery, zur Station geliefert und lagerte auf der Außenstauplattform 2 (ESP-2) neben dem Schleusen-Modul Quest. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Nacht verbrachten Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson in dem größeren Geräteabteil des Schleusen-Moduls, auch Equipment Lock genannt. Die Übernachtung bei verringertem Luftdruck (700 mBar) dient der Absenkung des im Blut gelösten Stickstoffanteils und soll der Taucherkrankheit vorbeugen. In ihren Anzügen atmen die Astronauten reinen Sauerstoff bei stark vermindertem Druck. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Die vier angeschlossenen Kühlleitungen am neuen Pumpen-Modul 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Früher als geplant, um 12:20 Uhr MESZ, begann der heutige Ausstieg und Doug Wheelock mit Tracy Caldwell-Dyson verließen den Schleusenbereich, das sogenannte Crew Lock. Beide begaben sich zur  Außenstauplattform 2 und begannen damit, die Ersatzpumpe von der Plattform zu lösen. Im Anschluss trennten sich die beiden Außenarbeiter, Doug Wheelock bestieg den Stationsarm und Tracy Caldwell-Dyson, welche vor zwei Tagen ihren 41. Geburtstag feiern konnte, entfernte einige Schutzkappen von den elektrischen Steckern und Kühlmittelanschlüssen. Am Stationsarm (SSRMS) befestigt, griff Doug Wheelock das vorbereitete Ersatzteil und ließ sich mit ihm von Shannon Walker, die den Stationsarm bediente, zum Montageort am S1-Gitterelement herumschwenken. Gemeinsam wurde nun das 353 kg schwere neue Pumpen-Modul an seinen Platz eingeschoben und mit vier Bolzen befestigt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die fünf Strom- und Datenkabel angeschlossen waren, wurde von der Bodenkontrolle ein Test des neuen Moduls durchgeführt. Dabei konnten für die elektrischen Verbindungen, Datenkabel und das Anspringen der Pumpenwelle ein positives Ergebnis vermeldet werden. Nun folgte der Anschluss der kleinen Kühlmittelleitung M4, wobei zwischenzeitlich eine Entlüftung des Pumpen-Moduls durchgeführt wurde. Während des Entlüftungsvorganges füllte sich die neue Pumpe nach und nach mit Kühlmittel aus dem Ammoniak-Ausgleichstank am S1-Gitterausleger. Sie war während ihrer vierjährigen Lagerzeit mit dem Schutzgas Stickstoff befüllt.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson arbeiten am CETA-Karren 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die fehlenden größeren Kühlmittelleitungen M3, M2 und M1 folgten in dieser Reihenfolge und konnten ohne Probleme angeschlossen und viereinhalb Stunden nach Beginn der EVA geöffnet werden. Nachdem die Anschlüsse gesichert waren und keine Lecks auftraten, wurde mit den nächsten Aufgaben begonnen. Während Tracy Caldwell-Dyson mit Aufräumarbeiten am Steuerbord-Gitterelement beschäftigt war, befestigte Doug Wheelock eine Isolierabdeckung, auch Thermal-Cover genannt, an dem neuen Pumpen-Modul. Nach seiner Rückkehr zur Außenstauplattform 2 entfernte er die Fußhalterung vom Stationsarm und verstaute ebenfalls Werkzeuge und Ausrüstung. Die vorläufige Inbetriebnahme des Kühlkreislaufes A ist bis morgen geplant, das vollständige Anfahren mit allen angeschlossenen Geräten soll bis Donnerstag erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als letzte Tätigkeiten während dieser EVA waren Vorbereitungen für die nächste Space-Shuttle-Mission STS 133 im November vorgesehen. Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson bereiteten die mobile handkarrenartige Kleinstplattform (CETA) am S1-Gitterelement für diese Mission vor. Die Installation des  J612-Verlängerungskabels zwischen dem Quest-Schleusenmodul und dem Unity-Knotenmodul musste allerdings aus Zeitgründen gestrichen werden. Sie wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Trotzdem war dieser Ausstieg ein voller Erfolg, da die Hauptaufgabe erfüllt werden konnte. Nach 7 Stunden und 20 Minuten endete der Weltraumausstieg um 19:40 Uhr MESZ mit dem Druckausgleich in Quest.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 16.08.2010:353,6 km bei einem Höhenverlust von 57 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>18. August, Bahnanhebung durch Progress-M 06M</li><li>31. August, Abdocken von Progress-M 06M</li><li>10. September, Ankunft von Progress-M 07M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg155742#msg155742" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS  Hauptthema ab dem 16. August</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Letzter Außenbordeinsatz beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/letzter-aussenbordeinsatz-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 20:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
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		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Garrett Reisman und Mike Good absolvierten in 6 Stunden und 46 Minuten den dritten und damit letzten Außenbordeinsatz der STS-132-Mission. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Crew der Atlantis wurde um 07:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Traveling Light“ von JJ Cale geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Piers Sellers [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Garrett Reisman und Mike Good absolvierten in 6 Stunden und 46 Minuten den dritten und damit letzten Außenbordeinsatz der STS-132-Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-22-43504.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew der Atlantis wurde um 07:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Traveling Light“ von JJ Cale geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Piers Sellers gewidmet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Arbeiten an den Batterien 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst begaben sich die beiden Astronauten zum P3/P4-Segment der Raumstation, um dort eine Verbindung für das Ammoniak Kühlsystem zu installieren. Die Verbindung ermöglicht es dem Team am Boden, das Kühlsystem schnell wieder mit Ammoniak zu befüllen, falls dieses notwendig werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Arbeiten am Kühlsystem abgeschlossen waren, widmeten sich die beiden den restlichen zwei Batteriemodulen. Sie nahmen die alten Batterien aus der Gitterstruktur und ersetzten sie durch die neuen. Die alten Batterien wurden auf dem Integrated Cargo Carrier (ICC) platziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stationsmitglied Tracy Caldwell-Dyson und Missionsspezialist Piers Sellers unterstützten dabei die Außenarbeiten mit dem Roboterarm der Raumstation und bewegten diesen inklusive des Nutzlastträgers in eine temporäre Warteposition, von wo sie am Samstag den Träger wieder in die Ladebucht des Orbiters installieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als letzte geplante Aufgabe begaben sich Reisman und Good in die Ladebucht der Atlantis und lösten dort eine Halterung für den Roboterarm der Station und verstauten diese an der Luftschleuse Quest. Die Halterung wird für einen Außenbordeinsatz der Stationsbesatzung im Juli benötigt, wo diese am Sarja-Modul angebracht wird und es so dem Arm zum ersten Mal ermöglicht wird, auf die russische Seite der Station zu wechseln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Zum letzten Mal in der Ladebucht der Atlantis 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der zügigen Arbeiten entschied sich die Bodenkontrolle, eine weitere Aufgabe in den Plan aufzunehmen und Werkzeuge am Z1-Segment zu sammeln und zu verstauen. Dies war primär eine Aufräumarbeit, um die bei früheren Einsätzen gebrauchten Werkzeuge aus dem Weg zu räumen. Nach Abschluss dieser Arbeit begaben sich beide zurück in die Luftschleuse und beendeten offiziell um 19:13 Uhr MESZ den letzten Einsatz der STS-132-Mission. Es war zugleich der letzte geplante Außenbordeinsatz, der von einer Besatzung des Space Shuttle Atlantis durchgeführt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station gingen derweil die Arbeiten rund um das neue russische Modul MRM 1 weiter. Nachdem gestern die Besatzung zum ersten Mal die Luken geöffnet hatte und Metallspäne in der Luft entdeckte, konnte sie heute vermelden, dass sich die Kontamination deutlich verringert hatte, nachdem die Lüfter und Filteranlagen die ganze Nacht aktiv waren. Das neue Modul wird in den kommenden Wochen von der Stationsbesatzung entladen und in Zukunft primär als Lager genutzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 07:20 Uhr MESZ für ihren neunten Flugtag geweckt werden. Neben der Installation des Integrated Cargo Carrier in der Ladebucht von Atlantis wird sie noch ein wenig Freizeit genießen können, bevor sie sich auf den letzten Abschnitt ihrer Mission macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Atlantis dockt an Internationale Raumstation an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-dockt-an-internationale-raumstation-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 16:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Atlantis und seine sechsköpfige Besatzung legten planmäßig um 16:28 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation an. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurden um 09:20 Uhr MESZ mit dem Lied „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd geweckt. Das Lied wurde Pilot Tony Antonelli gewidmet. Der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Atlantis und seine sechsköpfige Besatzung legten planmäßig um 16:28 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-16-91353.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurden um 09:20 Uhr MESZ mit dem Lied „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd geweckt. Das Lied wurde Pilot Tony Antonelli gewidmet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052010184038_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052010184038_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Atlantis während des RPM 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag begann für die Besatzung mit einer Reihe von Kurskorrekturen, die im sogenannten Terminal Initiation Burn (TI-Burn) ihren Höhepunkt fanden und den Orbiter direkt unterhalb der Raumstation platzierten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort angekommen initiierte Kommandant Ken Ham das sogenannte Rendezvous Pitch Manöver (RPM). Diese 360-Grad-Drehung um die Querachse des Orbiters gibt der Besatzung an Bord der Raumstation Gelegenheit, den Zustand des Hitzeschildes an der Unterseite des Shuttles zu dokumentieren. Normalerweise sind hierzu zwei Stationsmitglieder vorgesehen. Da es aber bei der gestrigen Inspektion zu Problemen mit dem Orbiter Boom Sensor System kam und man deshalb Teile des linken Flügels nicht untersuchen konnte, wurden beim heutigen RPM zwei weitere Stationsmitglieder einbezogen, um zusätzliche Fotos von den verstärkten Karbonpaneelen an den Flügeln zu erhalten. Insgesamt wurden 398 Fotos gemacht, die nun vom Damage Assessment Team analysiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend brachte Ham das Shuttle direkt vor die Station, von wo es sich langsam an die Raumstation annäherte und dort um 16:28 Uhr MESZ festmachte. Nachdem beide Raumfahrzeuge fest miteinander verbunden waren, begannen deren Besatzungen mit Dichtheitstest am Andockadapter Nummer 2. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052010184038_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16052010184038_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Beide Besatzungen vereint 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 18:18 Uhr MESZ wurden die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen geöffnet und die Besatzungen konnten sich begrüßen. Nach einer Sicherheitsbesprechung von Stationskommandant Oleg Kotow machten sich die Besatzungen wieder an die Arbeit. Sie werden insgesamt acht Tage zusammenbleiben, bevor sich Atlantis wieder auf dem Heimweg macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Crew stehen heute noch Arbeiten mit dem Roboterarm der Raumstation auf dem Programm, um den Integrated Cargo Carrier (ICC) aus der Ladebucht des Orbiters zu heben. Der ICC wird während der insgesamt drei Außenbordeinsätze eine Hauptrolle spielen, da sich auf ihm die Ersatzteile und Batteriemodule befinden, die während dieser Mission installiert werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten werden außerdem heute den ersten Außenbordeinsatz der Mission besprechen. Garrett Reisman und Steve Bowen werden sich gegen Ende des Tages in die Luftschleuse Quest zurückziehen, um dort bei vermindertem Luftdruck zu schlafen. Dies soll den Stickstoff aus dem Blutkreislauf entfernen, um so der gefährlichen Taucherkrankheit vorzubeugen. Ohne diese Maßnahme könnte, aufgrund der niedrigen Druckverhältnisse im Weltraumanzug, der Stickstoff Blasen bilden und dadurch Embolien herbeiführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 01:20 Uhr MESZ ihre Schlafperiode beginnen. Der vierte Flugtag soll um 09:20 Uhr MESZ beginnen und wird den ersten Außenbordeinsatz der Mission beinhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS-131-Crew absolviert ihren letzten Außeneinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-131-crew-absolviert-ihren-letzten-ausseneinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 14:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 6 Stunden und 24 Minuten beendeten Rick Mastracchio und Clay Anderson ihren Weltraumausstieg mit dem Unter-Druck-Setzen der Luftschleuse im amerikanischen Modul Quest. Aufgrund von Problemen bei der Befestigung des aufgebrauchten Ammoniaktanks konnten nicht alle geplanten Aufgaben erledigt werden. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Houston hatte den beiden Astronauten schon gratuliert, als Rick [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 6 Stunden und 24 Minuten beendeten Rick Mastracchio und Clay Anderson ihren Weltraumausstieg mit dem Unter-Druck-Setzen der Luftschleuse im amerikanischen Modul Quest. Aufgrund von Problemen bei der Befestigung des aufgebrauchten Ammoniaktanks konnten nicht alle geplanten Aufgaben erledigt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Houston hatte den beiden Astronauten schon gratuliert, als Rick Probleme beim Anbringen des letzten von 4 Bolzen bekam, welche den Tank in der Nutzlastbucht der Discovery fixieren. Er meldete eine fehlerhafte Ausrichtung und so musste auch Clay Anderson zum Tank zurückkehren, um bei der Lösung des Problems mitzuarbeiten, denn er hatte sich kurz vorher schon auf den Weg zum Columbus Modul gemacht, wo er eine Struktur zur Anbringung von Experimenten entfernen sollte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Houston den Tipp gegeben hat, auch Bolzen Nummer 3 nochmal zu lösen, um den Tank richtig auszurichten, konnte schließlich auch der Problembolzen richtig festgezogen werden. Dadurch wurde allerdings viel Zeit verbraucht und so musste Mission Control entscheiden, die Aufgabe am Columbusmodul aufgrund von Zeitmangel zu streichen. Die verbliebene Zeit beschäftigten sich beide Astronauten stattdessen mit einigen Get-ahead Tasks welche bereits einige Arbeiten in Vorbereitung auf die nächste Shuttle-Mission STS 132 enthielten. Dazu gehörte die Anbringung von Werkzeugkästen an der Luftschleuse sowie die Vorbereitung der Anbringung einer Antenne.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042010161643_small_1.jpg" alt="NASA" width="385" height="284"/><figcaption>
Astronaut Rick Mastracchio macht ein Foto vom spektakulären Ausblick 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich am Anfang der EVA (Extra Vehicular Activity = Außenbordaktivität) wurden die Verbindungen zum neu gelieferten Ammoniaktank hergestellt und nicht mehr benötigte Mikrometeoritenschutzmatten vom Quest-Modul entfernt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch während der EVA meldete Houston Probleme mit einem der N<sub>2</sub>-Ventile welche dafür sorgen, dass das Ammoniak mit Hilfe von Druckaufbau aus dem Tank in das Kühlsystem gepumpt wird. Die Diskussionen bezüglich dieser Anomalie dauern zur Stunde noch an.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Weltraumspaziergang ist der letzte geplante Ausstieg während einer Shuttle-Mission mit dem Orbiter Discovery. Für deren nächsten Flug, STS 133, ist nach neusten Informationen keine EVA mehr geplant. Die beiden Raumanzüge werden nun transportfertig gemacht und am zehnten Flugtag wieder im Shuttle verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit hat das DA-Team (Damage Assessment Team) seinen Report zum Zustand des Hitzeschutzes der Raumfähre vorgelegt. Demnach wurden keine Beeinträchtigungen gefunden, welche eine sichere Rückkehr der Crew am kommenden Montag verhindern. Äußerlich auffällig war lediglich eine abgefallene Kachel am Seitenleitwerk hinten, was aber an dieser Stelle keine Probleme verursachen wird.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8192.0#top" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">STS 131 Discovery &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-131-crew-absolviert-ihren-letzten-ausseneinsatz/" data-wpel-link="internal">STS-131-Crew absolviert ihren letzten Außeneinsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EVA 1 erfolgreich abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eva-1-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 12:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33074</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rick Mastracchio und Clay Anderson haben den ersten Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen. Sie konnten den neu mitgeführten Ammoniaktank, welcher für das Kühlsystem der ISS benötigt wird, an einem temporären Ort der ISS installieren und ein neues Gyroskop zur Lagebestimmung in Betrieb nehmen. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Pünktlich um 7:31 Uhr (MESZ) schalteten die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eva-1-erfolgreich-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">EVA 1 erfolgreich abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Rick Mastracchio und Clay Anderson haben den ersten Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen. Sie konnten den neu mitgeführten Ammoniaktank, welcher für das Kühlsystem der ISS benötigt wird, an einem temporären Ort der ISS installieren und ein neues Gyroskop zur Lagebestimmung in Betrieb nehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 7:31 Uhr (MESZ) schalteten die beiden Astronauten ihre Anzüge auf interne Stromversorgung, was den Beginn der EVA markierte. Es war der erste von insgesamt 3 Weltraumausstiegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst begab sich Rick Mastracchio zur Ladebucht des Shuttles um, eine Palette an dem Ammoniaktank zu installieren, an dem der Roboterarm der Station andocken kann. In der Zwischenzeit konnte Anderson Kabelverbindungen vom zu ersetzenden Tank lösen. Der 600 kg schwere Tank wurde danach von Hand von seiner Befestigung am Shuttle gelöst und dem Roboterarm der Station übergeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser bewegte den Tank nun zur ESP 2 (space station&#8217;s External Stowage Platform) wo er nun 2 Tage verbleiben wird. Dieser Zwischenschritt ist notwendig, da der Stationsarm von seiner gegenwärtigen Befestigung nicht das endgültige Ziel erreichen kann und erst umgreifen muss. Mit 2 identischen Enden ist der Roboterarm in der Lage, auf der Gitterstruktur der ISS entlangzuwandern, um in eine optimale Position zu kommen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach erledigter Arbeit am Tank konnten beide Astronauten noch ein Gyroskop an der Gitterstruktur der ISS (central Starboard 0 truss) austauschen. Dabei gab es zunächst ein kleineres Problem, da Nachbarequipment den Weg etwas versperrte. Rick Mastracchio konnte das allerdings elegant lösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits nach 5 Stunden hatten beide Spacewalker alle ihre primären Aufgaben erfüllt und es konnten noch einige get-ahead tasks ausgeführt werden, darunter die Installation einer Arbeitsplattform, an der Instrumente und Werkzeuge abgebracht werden können, welche erst für STS 132 geplant war.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 13:58 Uhr (MESZ) endete die EVA mit dem Unter-Druck-Setzen der Luftschleuse. Für beide Astronauten war es der vierte Weltraumausstieg ihrer Karriere. Rick Mastracchio kommt nun auf insgesamt 24 Stunden und 40 Minuten, Clay Anderson auf fast identische 24 Stunden und 38 Minuten. Die nächste EVA findet am Sonntag ab 8:15 Uhr (MESZ) statt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8192.0#top" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">STS 131 Discovery &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Astronauten absolvieren dritten Außenbordeinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-dritten-aussenbordeinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen ein letztes Mal in dieser Mission die Luftschleuse Quest für 5 Stunden und 48 Minuten, um abschließende Arbeiten an Tranquility und Cupola vorzunehmen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Window on the World“ von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen ein letztes Mal in dieser Mission die Luftschleuse Quest für 5 Stunden und 48 Minuten, um abschließende Arbeiten an Tranquility und Cupola vorzunehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-17-80495.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Nick Patrick &#8222;bearbeitet&#8220; Cupola 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Window on the World“ von Jimmy Buffet geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Kay Hire gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Station für Robert Behnken war das neue Tranquility-Modul, wo er das zweite Kühlsystem der Raumstation mit dem Modul verband. Dieses zusätzliche System dient als Sicherheit, falls das erste System seinen Dienst versagen sollte. Nicholas Patrick begab sich derweil zum Observationsmodul Cupola. Dort löste er Schrauben, die die Klappen der Fenster während des Starts an ihrer Stelle gehalten haben. Im Inneren von Cupola öffnete anschließend die Besatzung die Klappen und konnte so zum ersten Mal die atemberaubende Aussicht genießen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Behnken und Patrick war die Arbeit hier allerdings noch nicht abgeschlossen. Sie installierten Griffstangen an Tranquility und verlegten ein Videokabel vom S0-Segment der Trägerstruktur zum russischen Sarja-Modul. Dies ist der erste Schritt, damit der Roboterarm der Station in der Zukunft auch auf der russischen Seite der Station eingesetzt werden kann. Die beiden schlossen zusätzlich eine Klappe am Harmony-Modul und verbanden Daten- sowie Stromkabel zwischen Tranquility und dem Andockadapter Nummer 3. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Cupola mit Blick auf die Sahara 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station setzte die Besatzung, wie auch schon die gesamten letzten Tage, die Innenausstattung des Tranquility- und Cupola-Moduls fort. So wurde eine Kontrollstation für den Roboterarm in Cupola installiert. In Zukunft sollen die meisten Arbeiten mit dem Roboterarm aus dem neuen Modul heraus durchgeführt werden. Soichi Noguchi tauschte einen Teil der Wasseraufbereitungsanlage aus. Das ausgebaute Teil wird mit der Endeavour wieder zur Erde zurückkehren, um von Experten auf seine einwandfreie Funktion hin untersucht zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr geweckt werden und damit Flugtag Nummer 11 beginnen. Den ganzen Tag über werden die beiden Besatzungen damit beschäftigt sein, die wichtigen Lebenserhaltungssysteme vom Destiny-Labor in das Tranquility-Modul zu transferieren. Außerdem werden die Astronauten das zweite Laufband der Station in das Modul umsetzten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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		<title>Zweiter Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-aussenbordeinsatz-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robert Behnken und Nicholas Patrick verließen erneut für 5 Stunden und 54 Minuten die Raumstation und setzten die Arbeiten am Tranquility-Modul fort. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurde um 22:15 Uhr MEZ mit dem Lied „Too Much Stuff“ von Delbert McClinton geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Robert Behnken und Nicholas Patrick verließen erneut für 5 Stunden und 54 Minuten die Raumstation und setzten die Arbeiten am Tranquility-Modul fort.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-14-83846.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022010154210_small_1.jpg" alt="Nasa" width="365" height="264"/><figcaption>
Patrick und Behnken bereit für die Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurde um 22:15 Uhr MEZ mit dem Lied „Too Much Stuff“ von Delbert McClinton geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve Robinson gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptaufgabe für den zweiten Außenbordeinsatz der Mission war die Integration von Tranquility in den Kühlkreislauf der Raumstation. Außerdem installierten die beiden Astronauten diverse Schutzabdeckungen an der Außenseite von Tranquility und bereiteten das Observationsmodul Cupola auf seine Verlegung vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Arbeiten an den Kühlleitungen trat aus einer der Leitungen etwas Ammoniak aus. Obwohl Robert Behnken bei einer visuellen Inspektion von Patricks Anzug keinerlei Anzeichen von Kontaminierung erkennen konnte, mussten die Astronauten einige Prozeduren einhalten, um sicherzustellen, dass kein Ammoniak in das Innere der Raumstation gelangen kann. Der Plan sah als Erstes vor, dass sich Patrick gegen Ende des Einsatzes für einige Zeit im direkten Sonnenlicht aufhält, um so eventuell vorhandene Spuren des Kühlmittels am Anzug zu verdampfen. Als Zweites sollten die Astronauten eine Luftanalyse im Inneren der Luftschleuse Quest durchführen, bevor sie wieder ins Innere der Station zurückkehrten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies war der einzige Zwischenfall bei den Arbeiten an den Kühlleitungen und so konnten die beiden Astronauten die Arbeit zügig abschließen. Als Nächstes deckten Patrick und Behnken die Leitungen mit Schutzmatten ab, um so zu verhindern, dass Mikrometeorite diese beschädigen können. Behnken bereitete außerdem das Observationsmodul Cupola auf seine Verlegung an die der Erde zugewandten Seite des Tranquility-Moduls vor, indem er die Klappe für die Kamera im Andockmechanismus öffnete und anschließend selbigen ausklappte. Patrick installierte derweil ein Ventil an Tranquility und befestigte acht Griffstangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022010154210_small_2.jpg" alt="Nasa" width="324" height="233"/><figcaption>
Arbeiten im Inneren von Tranquility 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Station arbeitete die Besatzung unterdessen im Inneren von Tranquility und rüstete das Modul aus. Zu den Arbeiten gehörten die Aktivierung des Ventilationssystems sowie die Verkabelung von Computern und der elektrischen Systeme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschieden sich die Manager der STS-130-Mission dafür, diese um einen Tag zu verlängern. Dies soll den beiden Besatzungen an Bord der Raumstation Gelegenheit geben, die wichtigsten Lebenserhaltungssysteme in das neue Modul zu transferieren. Ursprünglich waren diese Arbeiten für die Zeit nach der STS-130-Mission geplant. Der zusätzliche Tag wird Flugtag Nummer 11 sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr MEZ geweckt werden. Zu den Aufgaben des achten Flugtages gehört die Verlegung des Observationsmoduls Cupola. Allerdings könnten Schwierigkeiten mit der Installation eines sogenannten Center Disc Cover, das Umkoppeln verhindern. Derzeit arbeitet das Team am Boden an einem Plan, dieses Problem zu umgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-aussenbordeinsatz-erfolgreich-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Zweiter Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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