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	<title>Luxemburg &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Luxemburg &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ispace-EUROPE: Mikro-Mondrover aus Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ispace-europe-mikro-mondrover-aus-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ispace-EUROPE kündigt die Fertigstellung des ersten in Europa entworfenen, hergestellten und montierten Mikro-Mondrovers an. Der Mikro-Rover mit dem Namen „TENACIOUS“ soll auf dem Lander RESILIENCE für die Mission 2 fliegen. Eine Pressemitteilung von ispace EUROPE S.A.. Quelle: ispace EUROPE S.A. via Business Wire 25. Juli 2024. Luxemburg –(BUSINESS WIRE)– ispace EUROPE S.A. (ispace-EUROPE), die in [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ispace-EUROPE kündigt die Fertigstellung des ersten in Europa entworfenen, hergestellten und montierten Mikro-Mondrovers an. Der Mikro-Rover mit dem Namen „TENACIOUS“ soll auf dem Lander RESILIENCE für die Mission 2 fliegen. Eine Pressemitteilung von ispace EUROPE S.A..</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ispace EUROPE S.A. via Business Wire 25. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ISPACEMicroRover1viaBusinessWire2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mikro-Mondrover TENACIOUS. (Bild: via Business Wire)" data-rl_caption="" title="Mikro-Mondrover TENACIOUS. (Bild: via Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="279" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ISPACEMicroRover1viaBusinessWire26.jpg" alt="Mikro-Mondrover TENACIOUS. (Bild: via Business Wire)" class="wp-image-142834"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mikro-Mondrover TENACIOUS. (Bild: via Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg –(BUSINESS WIRE)– ispace EUROPE S.A. (ispace-EUROPE), die in Luxemburg ansässige Tochtergesellschaft von ispace, inc. (ispace) (TOKIO: 9348), kündigte heute an, dass das Flugmodell des in Europa entwickelten, hergestellten und montierten Mikro-Mondrovers fertiggestellt wurde und nun für die Lieferung nach Japan zur Integration in den Mondlander HAKUTO-R Mission 2 RESILIENCE vorbereitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung wurde heute von Julien Lamamy, CEO von ispace-Europe, im Rahmen einer Pressekonferenz in Luxemburg gemacht, an der auch Lex Delles, der luxemburgische Wirtschaftsminister, Tadahiro Matsubara, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Japan in Luxemburg, Mathias Link, stellvertretender CEO der luxemburgischen Raumfahrtbehörde, und Atsushi Saiki, CRO von ispace, inc. teilnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein AUSDAUERNDER Rover aus europäischer Produktion</strong><br>Der Mikro-Mondrover wurde mit finanzieller Unterstützung der luxemburgischen Weltraumagentur im Rahmen eines Vertrags der Europäischen Weltraumorganisation mit dem luxemburgischen nationalen Weltraumprogramm LuxIMPULSE entwickelt, gefertigt und zusammengebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mikro-Mondrover, der vom Mondlandefahrzeug RESILIENCE auf die Oberfläche des Mondes gebracht werden und die Umgebung der Landestelle erkunden soll, trägt den Namen TENACIOUS (was so viel bedeutet wie „AUSDAUERND“). Der Name spiegelt sowohl die menschlichen Eigenschaften des kleinen, aber unermüdlichen Rovers als auch des ispace-EUROPE-Teams wider, das ihn auf Basis der langjährigen Erfahrung von ispace in der Entwicklung und Herstellung von Rover-Designs entwickelt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der luxemburgische Wirtschaftsminister Lex Delles, zuständig für KMU, Energie und Tourismus, erklärte: „Wir wollen einen Raumfahrtsektor aufbauen, der eng mit unseren Industrien auf der Erde verzahnt ist und neue Marktchancen sowohl im Weltraum als auch auf der Erde eröffnet. Wir verstärken kontinuierlich unsere Bemühungen, fruchtbare Kooperationen mit Unternehmen in diesem Sektor sowie mit unseren internationalen Partnern aufzubauen. ispace ist ein konkretes Beispiel für diese ausgezeichnete Zusammenarbeit. Mit diesem ersten in Luxemburg entwickelten und montierten Mikro-Rover trägt ispace dazu bei, Luxemburg als Pionier bei der Erkundung und Erschließung von Weltraumressourcen zu etablieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich sehr, heute in Luxemburg die Fertigstellung des ersten Rover-Fahrzeugs zu erleben, das in Europa entwickelt und hergestellt wurde und tatsächlich zum Mond fliegen wird”, sagte Tadahiro Matsubara, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Japan in Luxemburg. „Dies ist ein bedeutender Schritt für die luxemburgische Regierung, die die Industrialisierung der Weltraumressourcen aktiv fördert. Wir hoffen, dass das kontinuierliche Engagement von ispace das gute Verhältnis zwischen Japan und dem Großherzogtum Luxemburg weiter vertiefen wird.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">„ispace gehörte zu den ersten Unternehmen, die sich im Rahmen der Initiative SpaceResources.lu in Luxemburg ansiedelten, und die Vision von ispace stand schon immer in Einklang mit der luxemburgischen Vision. Wir möchten dem gesamten Team zu dieser Leistung gratulieren und zu der Arbeit, die diese erfolgreiche internationale Zusammenarbeit zwischen Luxemburg, Japan und den USA ermöglicht hat”, sagte Mathias Link, stellvertretender CEO der luxemburgischen Weltraumagentur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tenacious fängt den Charakter dieses kleinen Rovers perfekt ein, der bereit ist, bahnbrechende Meilensteine zu erreichen. Er ist der erste in Europa gebaute Mondrover und er wird auch der erste sein, der europäische Kunden zur Mondoberfläche transportiert und Weltraumressourcen im Rahmen des luxemburgischen Weltraumressourcengesetzes von 2017 sammelt”, sagte Julien Lamamy, CEO von ispace-EUROPE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Interesse der Welt an der Erforschung des Mondes wächst, und wir freuen uns sehr, über unsere europäische Tochtergesellschaft zur Entwicklung der Europäischen Weltraumorganisation und der luxemburgischen Weltraumagentur für die zukünftige Nutzung der Mondressourcen beizutragen”, sagte Takeshi Hakamada, Gründer und CEO von ispace. „Das gesamte Team von ispace arbeitet mit vollem Einsatz am Erfolg, während wir den Lander RESILIENCE und den Rover TENACIOUS für die Mission 2 vorbereiten.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">TENACIOUS ist 26 cm hoch, 31,5 cm breit, 54 cm lang und wiegt etwa 5 kg. Sein leichtes Gestell besteht aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (Carbon Fibre-Reinforced Plastic, CFRP), der dem Raketenstart und anderen Vibrationen während des Transports zur Mondoberfläche standhalten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mikro-Mondrover ist mit einer nach vorne gerichteten HD-Kamera ausgerüstet, die Bilder von der Mondoberfläche aufnehmen kann. Die Form der Räder ermöglicht es dem Rover, den Mondregolith stabil zu durchqueren. Befehle und Daten werden über den Lander vom Missionskontrollzentrum gesendet und empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HAKUTO-R Mission 2</strong><br>Mission 2, die zweite Monderkundungsmission von ispace, soll im Winter 2024 mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete von Cape Canaveral, Florida, aus starten. RESILIENCE wird kommerzielle und wissenschaftliche Ausrüstung zur Mondoberfläche bringen und soll einen Beitrag zum Artemis-Programm der NASA leisten. Neben den kommerziellen Nutzlasten wird die Mission auch TENACIOUS umfassen, der vom Mondlandegerät aus starten und die Erkundung der Oberfläche durchführen wird, einschließlich der Sammlung von Mondgestein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA wählte im Dezember 2020 ispace-EUROPE aus, um Regolith von der Mondoberfläche zu sammeln, der von der Weltraumbehörde erworben werden soll. Nach der Landung auf der Mondoberfläche planen die ispace-Mitarbeiter, mit einer Schaufel eine Probe des Mondregoliths zu sammeln und die Sammlung mit der am Rover montierten Kamera zu fotografieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ispace nutzt seine globale Präsenz durch seine drei Geschäftsbereiche in Japan, den USA und Luxemburg für die simultane Entwicklung der bevorstehenden Missionen. Mission 2 wird von der ispace-Niederlassung in Japan koordiniert. Mission 3, bei der der Mondlander APEX 1.0 zum Einsatz kommt, wird von der ispace-Niederlassung in den USA geleitet und wird voraussichtlich 2026 starten. Mission 6, bei der der derzeit in Japan in der Entwicklung befindliche Lander der Serie 3 zum Einsatz kommen soll, ist für 2027 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ispace, inc.</strong><br>ispace, ein weltweit operierendes Unternehmen im Bereich der Erforschung des Mondes mit der Vision „Expand our planet. Expand our future.“ (Unseren Planeten erweitern. Unsere Zukunft erweitern), hat sich auf die Entwicklung und den Bau von Mondlandefähren und -fahrzeugen spezialisiert. ispace hat es sich zum Ziel gesetzt, den menschlichen Lebensraum in den Weltraum zu erweitern und eine nachhaltige Welt zu schaffen, indem es kostengünstige Hochfrequenz-Transportdienste zum Mond anbietet. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Japan, Luxemburg und den USA und beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeiter. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://ispace-inc.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://ispace-inc.com</a>.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16445.msg564479#msg564479" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Japanisches Mondlandeunternehmen iSpace (ehemals GLXP Team Hakuto)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Luxemburgs DoD: Partnerschaft mit SES und HITEC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxemburgs-dod-partnerschaft-mit-ses-und-hitec/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 06:39:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 22. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES 22. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-rl_caption="" title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg" alt="Satellitenantenne. (Bild: SES)" class="wp-image-140604" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60-300x125.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellitenantenne. (Bild: SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 22. Februar 2024. Wie die Luxemburger Direktion für Verteidigung (DoD), <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> und HITEC Luxembourg heute bekannt gaben, hat die DoD nach einer Ausschreibung zwei neue Bodenstationen angeschafft, um die Widerstandskraft der Luxemburger Streitkräfte durch den sicheren Zugriff auf Satellitenkommunikationsdienste zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenstationen, die im militärischen Zentrum der Luxemburger Streitkräfte in Diekirch installiert werden, werden für die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/govsat-1/" data-wpel-link="internal">GovSat-1</a>-Satellitendienste in den X- und militärischen Ka-Band-Frequenzen ebenso wie für das Wideband Global Satcom (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wgs/" data-wpel-link="internal">WGS</a>)-System, dem Rückgrat der Satellitenkommunkationsfähigkeiten des US-Verteidigungsministeriums, genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden neuen Bodenstationen stärken die Widerstandkraft und verbessern die Satellitenkommunikationsinfrastruktur, die von SES und HITEC Luxembourg bereits vor 10 Jahren aufgebaut wurde. Die Gesamtzahl der speziellen Antennen steigt damit auf vier. Die neuen Bodenstationen eröffnen ein großes Potenzial zur Verbesserung der Interoperabilität mit den Systemen der NATO-Partner, wie in der Verteidigungsstrategie des Landes für die nächsten Jahre vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luxemburger Verteidigungsministerin Yuriko Backes meint dazu: „Der Zugang zu sicheren Satellitenkommunikationssystemen war immer eine der Prioritäten und Stärken unseres Landes, um unsere Verteidigungsfähigkeiten zu verbessern und unsere Verpflichtungen gegenüber der EU und der NATO zu erfüllen. Wir werden das Potenzial des weltweit anerkannten luxemburgischen Know-hows im Weltraum-Sektor weiter ausschöpfen, um unseren technologischen Vorsprung zu sichern und die Widerstandskraft unserer Streitkräfte zu stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für SES ist es eine Ehre, die Verteidigungsstrategie der luxemburgischen Regierung durch eine bessere Widerstandskraft der Satellitenkommunikation zu stärken“, erklärt der CEO von SES Adel Al-Saleh. „Nach der erfolgreichen Installierung der ersten Bodenstationen durch die luxemburgische Armee freuen wir uns, die Kommunikationsinfrastruktur der Armee zu erweitern, die Luxemburgs GovSat-1-System nutzt und die Interoperabilität mit den Systemen unserer Partner verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind stolz, Teil dieses Projekts zu sein und einmal mehr mit SES zusammenzuarbeiten, um die Verteidigungsfähigkeiten von Luxemburg mit robuster Technologie, die sich bereits als hoch leistungsfähig erwiesen hat, zu verbessern“, meint Philippe Osch, der CEO von HITEC Luxembourg. „Auf die Bodenterminals, die für die Satellitenkommunikationsinfrastruktur der luxemburgischen Armee geliefert werden, sind wir besonders stolz, denn sie sind das Ergebnis neuester technologischer Innovationen verbunden mit der traditionellen Spitzenqualität „made in Luxemburg“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 369 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über HITEC Luxembourg</strong><br>Die HITEC Luxembourg S.A. ist ein zu 100% luxemburgisches Unternehmen, das im Bereich von innovativen und hochqualitätswertigen Produkten und Leistungen tätig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HITEC ist Anbieter für Hightech-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen, z.B. Bodensegmente für Satellitenkommunikation, Spezial- und Standardausrüstungen zur Testung und Messung von physikalischen Eigenschaften, Verkehrsmanagement, geschäftskritische Leistungen, Mechanik und Elektronik, Beratung, Software und Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Projektmanagement. HITEC arbeitet für nationale und internationale Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Know-how, Kreativität, Qualität und Beharrlichkeit sind in der DNA von HITEC festgeschrieben. Die Begeisterung für Technologie, Innovation und lebenslanges Lernen sind Kernstücke unserer Unternehmenskultur und zeichnen unsere hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HITEC ist ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und AQAP 2110 zertifiziert und Trägerin zahlreicher Qualitätssiegel, darunter „SuperDrecksKëscht fir Betriber“ (ISO 14024:2000 Standard), „Entreprise Socialement Responsable” des Luxemburgischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung und Soziale Verantwortung von Unternehmen INDR, „Responsibility Europe“, „Made in Luxembourg“ (für die meisten angebotenen Produkte &amp; Leistungen) und ist Unterzeichnerin der „IMS Diversity Charter“ sowie des „Pacte National – Entreprises et Droits de l’Homme Luxembourg”.</p>
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		<item>
		<title>Grenzüberschreitende Programmverbreitung über Satelliten: Der Grundsatz des Sendestaats gilt auch für Satellitenbouquet-Anbieter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grenzueberschreitende-programmverbreitung-ueber-satelliten-der-grundsatz-des-sendestaats-gilt-auch-fuer-satellitenbouquet-anbieter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-290/21 &#124; AKM (Bereitstellung von Satellitenbouquets in Österreich). Eine Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union. Quelle: Gerichtshof der Europäischen Union 25. Mai 2023. Luxemburg, den 25. Mai 2023 &#8211; Ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe, an der er mitwirkt, die Zustimmung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-290/21 | AKM (Bereitstellung von Satellitenbouquets in Österreich). Eine Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Gerichtshof der Europäischen Union 25. Mai 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, den 25. Mai 2023 &#8211; Ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe, an der er mitwirkt, die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte einzuholen, muss diese Zustimmung folglich nur in dem Mitgliedstaat einholen, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Klägerin des Ausgangsverfahrens, der Staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger regGenmbH (AKM), handelt es sich um eine österreichische Verwertungsgesellschaft für Urheberrechte. Sie verfügt für Werke der Tonkunst über eine Betriebsgenehmigung mit der Befugnis zur treuhändigen Wahrnehmung von Senderechten im österreichischen Hoheitsgebiet. Bei der Gesellschaft Canal+ Luxembourg Sàrl (im Folgenden: Canal+) handelt es sich um einen in Luxemburg ansässigen Fernsehbetreiber, der in Österreich Pakete verschlüsselter Programme (Satellitenbouquets) mehrerer in anderen Mitgliedstaaten ansässiger Sendeunternehmen über Satellit in hoher Auflösung (High Definition) und in Standardauflösung (Standard Definition) anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eingabe der jeweiligen programmtragenden Satellitensignale in die Kommunikationskette (Uplink) erfolgt zum überwiegenden Teil durch die Sendeunternehmen selbst, in wenigen Fällen durch Canal+, in den anderen Mitgliedstaaten. Versendet wird ein Sendestream, in dem das gesamte Programm in High-Definition-Qualität mit zusätzlichen Informationen wie Audiodaten oder Untertiteldaten enthalten ist. Nach „Rücksendung“ durch den Satelliten wird der Stream mittels Satelliten-Empfangsanlage innerhalb des Sendegebiets empfangen. Dabei wird der Stream geteilt, und die einzelnen Programme werden über ein Endgerät und einen Decoder dem Nutzer zugänglich. Die von Canal+ angebotenen Satellitenbouquets beinhalten kostenpflichtige und kostenlose Fernsehprogramme. Letztere sind im Gegensatz zu den kostenpflichtigen nicht kodiert und im österreichischen Hoheitsgebiet für jedermann in Standard-Definition-Qualität zu empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da AKM die Ansicht vertrat, dass Canal+ die von ihr wahrgenommenen Rechte verletze, erhob sie bei den österreichischen Gerichten Klage, die im Wesentlichen auf Unterlassung der Verbreitung der Satellitensignale in Österreich durch Canal+ sowie auf Zahlung einer Entschädigung gerichtet war; sie machte geltend, in den Mitgliedstaaten, in denen die Handlung in Form der Sendung oder öffentlichen Wiedergabe über Satellit stattfinde, sei für diese Nutzung keine Bewilligung eingeholt worden, und sie habe dieser Verbreitung in Österreich nicht zugestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit einer Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Wien (Österreich), das u. a. die Ansicht vertrat, die in Rede stehenden Satellitenbouquets erreichten ein neues Publikum, d. h. ein Publikum, das sich von dem der frei zugänglichen Übertragungen der Sendeunternehmen unterscheide, befasste Oberste Gerichtshof (Österreich) beschloss, dem Gerichtshof eine Frage zur Auslegung der Richtlinie 93/83(1), insbesondere ihres Art. 1 Abs. 2 Buchst. b, zur Vorabentscheidung vorzulegen. Gemäß dieser Bestimmung findet die öffentliche Wiedergabe über Satellit nur in dem Mitgliedstaat statt, in dem die programmtragenden Signale unter der Kontrolle des Sendeunternehmens und auf dessen Verantwortung in eine ununterbrochene Kommunikationskette eingegeben werden, die zum Satelliten und zurück zur Erde führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Würdigung durch den Gerichtshof</strong><br>Der Gerichtshof erkennt für Recht, dass ein Satellitenbouquet-Anbieter, der verpflichtet ist, für eine Handlung in Form der öffentlichen Wiedergabe über Satellit, an der er mitwirkt, die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte einzuholen, diese Zustimmung – entsprechend der dem betreffenden Sendeunternehmen erteilten Zustimmung – nur in dem Mitgliedstaat einholen muss, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gerichtshof weist zunächst darauf hin, dass die Anwendung der in Art. 1 Abs. 2 Buchst. b der Richtlinie 93/83 aufgestellten Regel voraussetzt, dass es sich um eine „öffentliche Wiedergabe über Satellit“ im Sinne von Art. 1 Abs. 2 Buchst. a und c dieser Richtlinie, die kumulative Voraussetzungen hierfür enthalten, handelt. Demnach handelt es sich bei einer Übertragung um eine einzige „öffentliche Wiedergabe über Satellit“, wenn sie durch eine „Eingabe“ programmtragender Signale ausgelöst wird, die „unter der Kontrolle des Sendeunternehmens und auf dessen Verantwortung“ durchgeführt wird, wenn die Signale „in eine ununterbrochene Kommunikationskette, die zum Satelliten und zurück zur Erde führt“, eingegeben werden, wenn die Signale „für den öffentlichen Empfang bestimmt“ sind und wenn, falls die Signale codiert sind, die Mittel zu ihrer Decodierung „durch das Sendeunternehmen selbst oder mit seiner Zustimmung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“ werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sodann stellt sowohl eine indirekte als auch eine direkte Übertragung von Fernsehprogrammen, die alle diese kumulativen Voraussetzungen erfüllt, eine einzige öffentliche Wiedergabe über Satellit dar und ist damit unteilbar. Die Unteilbarkeit einer solchen Wiedergabe bedeutet jedoch nicht, dass der Bouquet-Anbieter bei ihr ohne die Erlaubnis des Inhabers der betreffenden Rechte tätig werden darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich benötigt eine solche Erlaubnis u. a. jede Person, die eine solche Wiedergabe auslöst oder die während einer solchen Wiedergabe in der Weise tätig wird, dass sie die geschützten Werke mittels der betreffenden Wiedergabe einem neuen Publikum zugänglich macht, d. h. einem Publikum, an das die Urheber der geschützten Werke nicht gedacht haben, als sie einer anderen Person eine Erlaubnis erteilten. Eine öffentliche Wiedergabe über Satellit wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende wird durch das Sendeunternehmen ausgelöst, unter dessen Kontrolle und auf dessen Verantwortung die programmtragenden Signale in die Kommunikationskette, die zum Satelliten führt, eingegeben werden. Zudem macht dieses Sendeunternehmen dadurch die geschützten Werke in aller Regel einem neuen Publikum zugänglich. Folglich benötigt das betreffende Sendeunternehmen die in Art. 2 der Richtlinie 93/83 vorgesehene Erlaubnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gerichtshof stellt des Weiteren fest, dass das Sendeunternehmen, da eine solche öffentliche Wiedergabe über Satellit als nur in dem Mitgliedstaat vorgenommen gilt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden, die Erlaubnis nur in diesem Mitgliedstaat einholen muss. Bei der Festlegung der angemessenen Vergütung der Rechteinhaber für eine solche Wiedergabe ihrer Werke muss jedoch allen Aspekten der Sendung, wie ihrer tatsächlichen und potenziellen Einschaltquote, Rechnung getragen werden. Wird die tatsächliche oder potenzielle Einschaltquote teilweise in anderen Mitgliedstaaten als dem erzielt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden, ist es daher gegebenenfalls Sache der verschiedenen betroffenen Verwertungsgesellschaften, geeignete Lösungen zu finden, um eine angemessene Vergütung der Rechteinhaber zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Akteure im Rahmen einer öffentlichen Wiedergabe über Satellit dergestalt tätig werden, dass sie die geschützten Werke oder Gegenstände einem größeren Publikum zugänglich machen als dem Zielpublikum des betreffenden Sendeunternehmens. In einem solchen Fall ist die Tätigkeit der betreffenden Akteure von der dem Sendeunternehmen erteilten Erlaubnis nicht gedeckt. Dies kann u. a. dann der Fall sein, wenn ein Akteur den Kreis derjenigen, die Zugang zu der betreffenden Wiedergabe haben, erweitert und dadurch die geschützten Werke oder Gegenstände einem neuen Publikum zugänglich macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Übrigen stellt der Gerichtshof fest, dass nach den Erwägungsgründen 5, 14 und 15 der Richtlinie 93/83 mit deren Art. 1 Abs. 2 Buchst. b sichergestellt werden soll, dass jede „öffentliche Wiedergabe über Satellit“ ausschließlich dem Urheberrecht und dem Leistungsschutzrecht des Mitgliedstaats unterliegt, in dem die programmtragenden Signale in die zum Satelliten führende Kommunikationskette eingegeben werden. Daher liefe es diesem Ziel zuwider, wenn ein Satellitenbouquet-Anbieter die Zustimmung der Inhaber der betreffenden Urheberrechte und verwandten Schutzrechte auch in anderen Mitgliedstaaten einholen müsste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong><br>Im Wege eines Vorabentscheidungsersuchens können die Gerichte der Mitgliedstaaten in einem bei ihnen anhängigen Rechtsstreit dem Gerichtshof Fragen nach der Auslegung des Unionsrechts oder nach der Gültigkeit einer Handlung der Union vorlegen. Der Gerichtshof entscheidet nicht über den nationalen Rechtsstreit. Es ist Sache des nationalen Gerichts, über die Rechtssache im Einklang mit der Entscheidung des Gerichtshofs zu entscheiden. Diese Entscheidung des Gerichtshofs bindet in gleicher Weise andere nationale Gerichte, die mit einem ähnlichen Problem befasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/redirect/juris/documents.jsf?num=C-290/21" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Volltext des Urteils</a> wird am Tag der Verkündung auf der Curia-Website veröffentlicht.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">(1) Richtlinie 93/83/EWG des Rates vom 27. September 1993 zur Koordinierung bestimmter urheber- und leistungsschutzrechtlicher Vorschriften betreffend Satellitenrundfunk und Kabelweiterverbreitung (ABl. 1993, L 248, S. 15).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
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		<title>SES, ESA, Europäische Kommission: Quantenkryptografie-System für europäische Cybersicherheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-esa-europaeische-kommission-quantenkryptografie-system-fuer-europaeische-cybersicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 08:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Quantenkryptografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein von SES geleitetes Konsortium wird Technologien für die sichere Übertragung kryptografischer Schlüssel im Orbit entwerfen, entwickeln und validieren sowie den Satelliten EAGLE-1 betreiben, um die Länder Europas sicher zu vernetzen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES (22. September 2022) via Business Wire (23. September 2022). September 22, 2022 04:40 AM Eastern Daylight Time &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein von SES geleitetes Konsortium wird Technologien für die sichere Übertragung kryptografischer Schlüssel im Orbit entwerfen, entwickeln und validieren sowie den Satelliten EAGLE-1 betreiben, um die Länder Europas sicher zu vernetzen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES (22. September 2022) via Business Wire (23. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1visualESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)" data-rl_caption="" title="EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1visualESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">September 22, 2022 04:40 AM Eastern Daylight Time &#8211; Luxemburg &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Ein Konsortium von 20 europäischen Unternehmen unter der Leitung von SES wird mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Kommission das Satellitensystem EAGLE-1 für die sichere Quantenschlüsselverteilung (QKD – Quantum Key Distribution) entwerfen, entwickeln, starten und betreiben und die Demonstration und In-Orbit-Validierung des künftigen paneuropäischen Cybersicherheitssystems durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bahnbrechende Partnerschaft zwischen der ESA und dem von SES geleiteten Konsortium, welches von der Europäischen Kommission unterstützt wird, bringt Europa an die Spitze der Innovation in der Raumfahrt und der satellitengestützten QKD. Gemeinsam mit seinen europäischen Partnern wird SES mit der Entwicklung und dem Betrieb eines speziellen Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) sowie der Einrichtung eines hochmodernen QKD-Betriebszentrums in Luxemburg das erste eigenständige europäische End-to-End-System für weltraumgestützte QKD aufbauen. Das Projekt wird von der ESA im Rahmen des ARTES-Forschungsprogramms mit Beiträgen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs, Italiens, der Niederlande, der Schweiz, Belgiens und der Tschechischen Republik sowie von der Europäischen Kommission über das Programm Horizon Europe kofinanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem EAGLE-1-System stoßen die ESA und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Demonstration und In-Orbit-Validierung von QKD-Technologien zwischen der niedrigen Erdumlaufbahn und der Erde an. Das Projekt EAGLE-1 wird wertvolle und nützliche Daten für die Entwicklung der nächsten Generation von Quantenkommunikationsinfrastrukturen (QCI) bereitstellen und damit beispielsweise zu den Plänen der EU beitragen, souveräne, autonome und grenzüberschreitende sichere Quantenkommunikationsnetze aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Launch des EAGLE-1-Satelliten ist für 2024 geplant und wird dann mit Unterstützung der Europäischen Kommission eine dreijährige Mission in der Umlaufbahn absolvieren. Während dieser Betriebsphase bietet der Satellit Regierungen und Institutionen aus der EU sowie sicherheitsrelevanten Operationen einen ersten Zugang zu der QKD-Technologie über große Entfernungen und ebnet damit den Weg zum Aufbau einer europäischen Konstellation für die ultrasichere Datenübertragung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das System für den Austausch hochsicherer kryptografischer Schlüssel von EAGLE-1 umzusetzen, wird das Konsortium die QKD-Nutzlast, die optische Bodenstation, skalierbare Netze für die Quantennutzung sowie das System zur Verwaltung der Schlüssel als Schnittstelle für die nationalen QCIs entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher erklärte: „Die europäische Innovation in der Raumfahrt hat sowohl vom technologischen als auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus stark an Dynamik gewonnen. Sie ermöglicht uns, in wichtigen Zukunftsbereichen wie sichere Kommunikation, Netzwerke der nächsten Generation und Cybersicherheit tragfähige Weltraumprojekte zu entwickeln und durchzuführen. Unter der Leitung der ESA, teilweise finanziert von der Europäischen Kommission und umgesetzt von SES, gibt EAGLE-1 heute schon einen Vorgeschmack darauf, wie Europas sichere und skalierbare Quantenkommunikationsinfrastruktur von morgen aussehen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elodie Viau, Direktorin für Telekommunikation und Integrierte Anwendungen (TIA) bei der ESA, sagte: „In der heutigen, immer stärker vernetzten Welt ist es absolut entscheidend, die Vertraulichkeit von Informationen zu gewährleisten. Ein robustes System zur Verschlüsselung sowie Technologien zu ihrer sicheren Verteilung sind dafür unerlässlich. Wir sind stolz darauf, diese Partnerschaft zwischen der ESA und einem von SES geführten Konsortium zu schmieden, um EAGLE-1 als hochsicheres und autonomes System zur Quantenschlüsselverteilung zu entwickeln. Die ESA ermöglicht es der europäischen Raumfahrtindustrie, ihre Kräfte in groß angelegten Programmen zu bündeln und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Sicherheit und Souveränität in einer zukünftigen Welt des Quantencomputing ist entscheidend für den Erfolg Europas und der EU Mitgliedstaaten“, sagte Steve Collar, CEO von SES. „Wir sind stolz darauf, in Zusammenarbeit mit der ESA, der Europäischen Kommission und der Regierung Luxemburgs unser Knowhow in Systemen in verschiedenen Umlaufbahnen sowie unsere innovativen Plattformen und Lösungen in den Dienst der Quantenkommunikation und des EAGLE-1-Systems zu stellen. Dieser Satellit wird der Grundstein für die Entwicklung der zukünftigen, sicheren und eigenständigen Netzwerke Europas sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen. Mehr über die ESA erfahren Sie unter <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktion für Telekommunikation und Integrierte Anwendungen (TIA) unterstützt die Innovation zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie auf dem Weltmarkt für Raumfahrt. Dazu gehört eine große Bandbreite von Tätigkeiten, von weltraumgestützten Technologien, Systemen und Produkten für die Entwicklung der Telekommunikation bis hin zur Anwendung weltraumgestützter Dienste auf der Erde. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://connectivity.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://connectivity.esa.int/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Fernsehinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Konnektivität beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte betreibt SES eine weltweit einzigartige Satellitenkonstellation in mehreren Umlaufbahnen, welche weltweite Abdeckung mit Leistungsstärke kombiniert – darunter das wirtschaftliche, mit geringer Latenz arbeitende O3b-System in der mittleren Erdumlaufbahn. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Lande, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 8.000 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 366 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG). Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.ses.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg538087#msg538087" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum</a></li></ul>
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		<title>Asteroid Day 2022: Technical Briefing</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-2022-technical-briefing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 10:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr fanden die Hauptveranstaltungen zum Asteroid Day in Luxemburg zwischen dem 28. Juni und dem 2. Juli 2022 statt. Dabei gab es Veranstaltungen für das interessierte Publikum, mehrere Schulbesuche, das Technical Briefing, die Live Sendung in den RTL-Studios und das jährliche Gala Dinner. Ein Beitrag von Kirsten Müller und Ingo Muntenaar. Bei den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In diesem Jahr fanden die Hauptveranstaltungen zum Asteroid Day in Luxemburg zwischen dem 28. Juni und dem 2. Juli 2022 statt. Dabei gab es Veranstaltungen für das interessierte Publikum, mehrere Schulbesuche, das Technical Briefing, die Live Sendung in den RTL-Studios und das jährliche Gala Dinner.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Kirsten Müller und Ingo Muntenaar.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG_0034_KM-2-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Patrick Michel (Bild: Kirsten Müller)" data-rl_caption="" title="Dr. Patrick Michel (Bild: Kirsten Müller)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG_0034_KM-2-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Patrick Michel (Bild: Kirsten Müller)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Veranstaltungen haben Wissenschaftler, Raumfahrer und Gründungsmitglieder des Asteroid Day über die Wichtigkeit der Erforschung von Asteroiden insbesondere durch Raumfahrtmissionen aufgeklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle möchten wir nicht die Speisekarte zum Gala Dinner wiedergeben, ebenso wenig den Ablauf des Live Events zum Asteroid Day im RTL Studio. Möglicherweise verrät der Bartender des SOFITEL Luxembourg Le Grand Ducal die Zusammensetzung des diesjährigen Cocktails zum Asteroid Day Gala Dinner. Sicher ist auf jeden Fall, dass sich die Aufzeichnung der Live Sendung zum Asteroid Day 2022 im Internet weiterhin abrufen lässt, und zwar unter folgendem Link: <a href="https://www.youtube.com/channel/UCG8uh6dJkvSDfv3GiWwuooA?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/channel/UCG8uh6dJkvSDfv3GiWwuooA</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier finden sich auch weitere Aufzeichnungen zum Asteroid Day.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher werden wir uns auf eine Zusammenfassung des Technical Briefing vom 29. Juni 2022 im Arendt House beschränken, ohne die Wichtigkeit der anderen Veranstaltungen als vernachlässigbar zu unterschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Technical Briefing wurde von Danica Remy moderiert. Im Technical Briefing gab es Präsentationen von Dr. Patrick Michel, Hannah Goldberg, Sabina Raducan und Mario Juric.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG_0019_KM-2-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Astronautenpanel - v.l.n.r.: Dorin Prunariu, Michel Tognini, Ron Garan und Ed Lu. (Bild: Kirsten Müller)" data-rl_caption="" title="Astronautenpanel - v.l.n.r.: Dorin Prunariu, Michel Tognini, Ron Garan und Ed Lu. (Bild: Kirsten Müller)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG_0019_KM-2-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Astronautenpanel &#8211; v.l.n.r.: Dorin Prunariu, Michel Tognini, Ron Garan und Ed Lu. (Bild: Kirsten Müller)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet wurden diese Präsentationen durch die Raumfahrer Ed Lu (STS-84, STS-106, Sojus-TMA 2/ISS-7), Ron Garan (STS-124, Sojus-TMA 21/ISS-27/ISS-28), Michel Tognini (Sojus-TM 15, STS-93) und Dorin Prunariu (Sojus 40), die, genau wie das Publikum entsprechende Fragen stellten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Patrick Michel ist Planetenforscher, Forscher am CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique), Leiter des Planetologen Teams des Lagrange Observatory of the Cote d‘Azur Observatory in Nizza und Präsident der NEO WG (Working Group) der IAU (International Astronomical Union). Zur Zeit ist er Projektleiter bei der ESA Hera Mission und Co-Investigator bei OSIRIS-REx und der Hayabusa-2 Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hannah Goldberg ist eine Systemingenieurin, die sich auf das Design von Raumfahrtsystemen kleiner Raumflugkörper und die Entwicklung und den Test von Instrumenten spezialisiert hat. Zur Zeit arbeitet sie als Nutzlastsystemingenieurin bei der ESA und ist für die Hera Mission zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabina Raducan ist zur Zeit eine Postdoctoral Researcher an der Universität Bern. Sie befasst sich mit numerischen Simulationen von Einschlägen in Asteroiden. Zur Zeit ist sie Mitglied in den Arbeitsgruppen der NASA DART Mission als auch der ESA Hera Mission. Die Hauptaufgabe von Sabina Raducan liegt in der Auswertung und Interpretation der DART Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Mario Juric werden wir in einem weiteren Teil unserer Serie zum Asteroid Day 2022 vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum werden Asteroiden überhaupt erforscht? Die drei wichtigsten Gründe sind folgende:</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>Wissenschaft: Asteroiden und Kometen geben beste Rückschlüsse auf die Entstehung und Geschichte unseres Sonnensystems.</li><li>Abwehr vor einem Asteroideneinschlag auf der Erdoberfläche</li><li>Ressourcen: Asteroiden bieten eine reiche Vielfalt an Mineralien, Gasen und Wasser, die zur Bereitstellung von Rohstoffen, Energie und Lebensmitteln genutzt werden könnten, um das menschliche Leben zu erhalten und die Erforschung des Weltraums zu ermöglichen.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Daher wird das Wissen über Asteroiden benötigt und die <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-industrie-beginnt-arbeit-an-hera/" data-wpel-link="internal">Hera-Mission der ESA</a> wird diese Fragen beantworten können. Fest steht bereits jetzt, dass nur photographische Aufnahmen von Asteroiden keinen Aufschluss über die mechanischen Eigenschaften und Reaktionen auf mechanische Impulse geben können. Nicht berühren, nur anschauen ist hier nicht die Lösung (der Fragen). Der Asteroid muss aus nächster Nähe erforscht und auch penetriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Asteroidenmissionen haben in den letzten Jahren stattgefunden. Das Technical Briefing gab hier einen kurzen Überblick.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Hayabusa2partsJAXA600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hauptbestandteile und Instrumentenausstattung von Hayabusa 2. (Grafiken: JAXA)" data-rl_caption="" title="Hauptbestandteile und Instrumentenausstattung von Hayabusa 2. (Grafiken: JAXA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Hayabusa2partsJAXA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbestandteile und Instrumentenausstattung von Hayabusa 2. (Grafiken: JAXA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission Hayabusa-2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Raumsonde zur Erforschung von Asteroiden wurde am <a href="https://www.raumfahrer.net/asteroidenmission-hayabusa-2-ist-gestartet/" data-wpel-link="internal">3. Dezember 2014</a> mit einer H-IIA Rakete vom japanischen Raketenstartplatz Tanegashima durch die japanische Raumfahrtagentur JAXA gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Asteroidensonde Hayabusa-2 (Hayabusa Follow-on Asteroid Sample Return Missions) war der Asteroid (162173) Ryugu. Am 27. Juni 2018 schwenkte Hayabusa-2 in eine Umlaufbahn ca. 20 km über der Asteroidenoberfläche von Ryugu ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der Raumsonde waren insgesamt 4 kleine Rover, die aufgrund der geringen Gravitation sich nicht durch Räder fortbewegen sollten, sondern mit Schwungmassen, die die Lander auf der Asteroidenoberfläche zwischen 10 bis 70 m weit springen lassen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rover-1A und Rover-1B waren in einem gemeinsamen Lander untergebracht. Dieser Lander war mit Stereokameras, Weitwinkelkameras und Thermometern ausgestattet. Rover-2 war zusätzlich mit LEDs im optischen und UV-Lichtbereich ausgestattet. Damit konnten umherschwebende Partikel ausgeleuchtet und detektiert werden. Der vierte Rover namens MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) hatte ein Nutzlastpaket bestehend aus Infrarotspektrometer, Magnetometer, Weitwinkelkamera und Radiometer an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Absetzen der Asteroidenlander wurden die Daten über die Hayabusa-2 als Relaisstation an die Satellitenbodenstation in Weilheim weitergeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Landecontainer mit den beiden Einheiten Rover-1A und Rover-1B setzte am 22. September 2018 auf der Oberfläche von Ryugu und hat als Vorhut mögliche Landestellen für MASCOT ausgekundschaftet. Am 3. Oktober 2018 erfolgte dann die <a href="https://www.raumfahrer.net/ryugu-ein-fragiler-kosmischer-schutthaufen/" data-wpel-link="internal">Landung von MASCOT</a>, welcher dann ungefähr 17 Stunden Informationen von der Asteroidenoberfläche sendete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rover-2 zerschellte auf Ryugu, nachdem Hayabusa-2 nach dem Aussetzen die Kontrolle über den Landecontainer verloren hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem interessantesten Teil der Mission, nämlich der Entnahme von Bodenproben wurde am 21. Februar 2019 begonnen. Die Umlaufbahn von Hayabusa-2 wurde so verringert, dass ein Trichter die Oberfläche von Ryugu berührte. Dabei wurde nicht wie bei OSIRIS-REx Stickstoff unter hohem Druck ausgestoßen, sondern ein Projektil aus 5 g Tantal mit einer definierten Geschwindigkeit von 300 m/s auf die Oberfläche abgeschossen. Herausgesprengtes Material wurde von dem Trichter der Raumsonde eingesammelt. Diese Probe bestand allerdings hauptsächlich aus Oberflächenmaterial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um tieferes und damit weniger verwittertes Probenmaterial zu erhalten, musste ein größerer künstlicher Krater geschaffen werden. Daher wurde am 5. April 2019 ein weiteres Projektil vom Raumflugkörper abgeschossen. Dieses Projektil mit der Bezeichnung SCI (Small Carry-on Impactor) bestand aus 2,5 kg Kupfer, welcher mit einer Hohlladung von 4,5 kg Plastiksprengstoff aus einer Bahnhöhe von 500 m auf die Oberfläche von Ryugu beschleunigt wurde. Nach der Zündung des Projektils wurde die DCAM3 Kamera ausgesetzt, welche den Einschlag des Projektils beobachtete. Um nicht von ausgeworfenem Asteroidenmateral getroffen zu werden, befand sich Hayabusa-2 zu dem Zeitpunkts des Einschlags bereits auf der Asteroidenrückseite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum 11. Juli 2019 wurde die Umlaufbahn von Hayabusa-2 erneut abgesenkt, so dass ein Greifer aus tieferen Schichten des 2 m großen Einschlagkraters freigelegtes Material entnehmen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesen Untersuchungen mit dem Greifer konnte bereits festgestellt werden, dass es sich in Oberflächennähe des Asteroiden um kohäsionsloses Material handelt. Das feinkörnige Lockergestein hat keinen Zusammenhalt untereinander. Die Haftfestigkeit der Partikel untereinander ist sehr niedrig. Dieses wurde auch durch den durch das Projektil verursachten großen Einschlagkrater bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte November 2019 verließ Hayabusa-2 die Asteroidenumlaufbahn ohne die ausgesetzten Lander und Rover. Diese blieben auf der Oberfläche von Ryugu zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hayabusa-2 trat seinen Rückweg zur Erde an, um dort in einem Swing-by-Manöver am 5. Dezember 2020 aus der Bahn katapultiert und beschleunigt zu werden. Damit begann eine erweiterte Mission, die Hayabusa-2 bis zum Jahr 2031 zum Vorbeiflug an zwei weiteren Asteroiden führen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückkehrkapsel mit dem Probenmaterial vom Ryugu wurde kurz vor dem Swing-by von Hayabusa-2 abgesprengt und trat in die Erdatmosphäre ein. Am Fallschirm landete die Kapsel in der Woomera Test Range in Australien. Zur weiteren Analyse der Proben wurde die Kapsel ins Extraterrestrial Sample Curation Center der JAXA gebracht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OSIRISRExdiagramWikipNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hauptbestandteile und Instrumentenausstattung von OSIRIS-REx: A Rückkehrkapsel, B TAGSAM, C Sondenkörper, D Solarmodule, E Parabolantenne; f Triebwerke, g Sternsensoren, h Antenne, j Antenne, k Heliumtank; 1 Lidar, 2 OLA, 3 OCAMS, 4 OTES, 5 OVIRS. (Grafik: NASA via Wikipedia)" data-rl_caption="" title="Hauptbestandteile und Instrumentenausstattung von OSIRIS-REx: A Rückkehrkapsel, B TAGSAM, C Sondenkörper, D Solarmodule, E Parabolantenne; f Triebwerke, g Sternsensoren, h Antenne, j Antenne, k Heliumtank; 1 Lidar, 2 OLA, 3 OCAMS, 4 OTES, 5 OVIRS. (Grafik: NASA via Wikipedia)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OSIRISRExdiagramWikipNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbestandteile und Instrumentenausstattung von OSIRIS-REx: A Rückkehrkapsel, B TAGSAM, C Sondenkörper, D Solarmodule, E Parabolantenne; f Triebwerke, g Sternsensoren, h Antenne, j Antenne, k Heliumtank; 1 Lidar, 2 OLA, 3 OCAMS, 4 OTES, 5 OVIRS. (Grafik: NASA via Wikipedia)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission Osiris-REx</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren wurden mehrere Raumsonden gestartet, die als Hauptziel die Erforschung von Asteroiden haben.<br>Die Raumsonde OSIRIS-REx (Origins Spectral Interpretation Resource Identification Security – Regolith Explorer) ist eine Raumsonde der NASA. Sie wurde am 8. September 2016 mit einer Atlas-V vom LC-41 in Cape Canaveral gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptaufgabe der Raumsonde OSIRIS-REx ist die Erforschung des Asteroiden Bennu, einem erdnahen Asteroiden mit einem Durchmesser von 494 m.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Erforschung des Asteroiden stehen OSIRIS-REx fünf unterschiedliche Instrumente zur Verfügung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OCAMS (OSIRIS-REx Camera Suite) ist ein aus mehreren hochauflösenden Kameras bestehendes System, welches Bilder der Asteroidenoberfläche aufnimmt und auch hochauflösende Bilder möglicher Probenentnahmestellen aufgenommen hat. Die Probenentnahme wurde von OCAMS aufgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OLA (OSIRIS-REx Laser Altimeter) lieferte Daten mit einem LIDAR, welches Laserimpulse auf die Oberfläche von Bennu gesendet hat. Durch die Zeitdifferenzen von gesendeten und reflektiertem Lichtstrahl konnte die Entfernung zwischen Raumsonde und Asteroid bestimmt werden. Damit konnten hochauflösende topografische Daten über Bennu bereitgestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OTES hat über ein Wärmeemissionsspektrometer Daten über die mineralische Zusammensetzung, die durchschnittliche Partikelgröße und die Temperaturverteilung der Oberfläche ermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OVIRS (OSIRIS-REx Visible and Infrared Spectrometer) sammelt und analysiert sichtbares und infrarotes Licht und liefert damit Spektralkarten über mineralisches und organisches Material an der Oberfläche von Bennu. Diese Untersuchungen werden durch das Studentenexperiment REXIS (Regolith X-ray Imaging Spectrometer) untersützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Dezember 2018 trat OSIRIS-REx in einen Orbit um den Astroiden Bennu ein und begann mit der Kartografierung der Asteroidenoberfläche. Über mehrere Monate hinweg wurde die Umlaufbahn um Bennu von anfänglich 1,75 km auf eine Oberflächenentfernung von 375 m zum Asteroiden verringert. Nach einer Überprüfung des TAGSAM (Touch-And-Go Sample Acquisition Mechanism) genannten Roboterarms wurde das eigentliche Missionsziel durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umlaufbahn von OSIRIS-REx wurde weiter abgesenkt, so dass der Probenentnahmekopf am Ende des Roboterarms die Asteroidenoberfläche berühren konnte. Dabei sollte der Probenentnahmekopf bis auf 50 cm Tiefe in die Oberfläche von Bennu eindringen. Durch zusätzlichen Ausstoss von Stickstoff wurde weiteres Probenmaterial von der Oberfläche aufgewirbelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sollten so 60 g Regolith-Gestein und mehrere Kubikzentimeter an Oberflächenstaub eingesammelt werden. Die Umlaufbahn von OSIRIS-REx wurde wieder angehoben und die Probenentnahmestelle ausführlich über die hochauflösenden Kameras beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass TAGSAM mehr als die gewünschten 60 g Regolith einsammelte. Eine nochmalige Probenentnahme war demnach nicht mehr erforderlich. Auffallend war allerdings, dass der Probenentnahmekopf beim Berühren der Asteroidenoberfläche auf keinen Widerstand stieß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Asteroidenmaterial, welches in der Probenentnahmeeinheit war, wurde mitsamt des Probenentnahmekopfes in eine Probenrückkehrkapsel namens SRC (OSIRIS-REx Sample Return Capsule) eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. März 2021 wurden die Triebwerke von OSIRIS-REx gezündet und es verließ die Umlaufbahn um Bennu. Auf dem Rückweg an der Erde vorbei wird die Probenrückkehrkapsel ausgestoẞen, und dringt in die Erdatmosphäre ein, wo sie dann am 24. September 2023 auf der Utah Test and Training Range landen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OSIRIS-REx wird seine Mission unter dem Namen OSIRIS-APEX (OSIRIS APophis EXplorer) fortsetzen und den Asteroiden Apophis 2029 erreichen, um ihn dann auf einer 18 monatigen Mission zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16280.msg536890#msg536890" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid Day</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Asteroid Day 2022: Warum das Ganze?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-2022-warum-das-ganze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 10:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was haben der 30. Juni 1908 und der 15. Februar 2013 gemeinsam? Über Entstehung und Organisation des Asteroid Day. Ein Beitrag von Kirsten Müller und Ingo Muntenaar. Sowohl am 30. Juni 1908 als auch am 15. Februar 2013 haben Ereignisse stattgefunden, die das Leben auf der Erde hätten weitgehend vernichten können, so wie es bereits [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Was haben der 30. Juni 1908 und der 15. Februar 2013 gemeinsam? Über Entstehung und Organisation des Asteroid Day.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Kirsten Müller und Ingo Muntenaar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl am 30. Juni 1908 als auch am 15. Februar 2013 haben Ereignisse stattgefunden, die das Leben auf der Erde hätten weitgehend vernichten können, so wie es bereits mehrere Male durch Einschläge von kosmischen Brocken auf die Erdoberfläche geschehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An beiden Tagen sind Meteoroide in die Erdatmosphäre eingedrungen und haben schwere lokale Verwüstungen hervorgerufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. Juni 1908 kam es über Tunguska, Sibirien, zu einer gewaltigen Detonation. Ein Kometenkern mit einem errechneten Durchmesser von 40 m ist damals in einer Höhe von 10 km explodiert und die resultierende Druckwelle hat Hunderte Quadratkilometer Waldbestand wie Streichhölzer umgeknickt. Diese Explosion hatte eine Sprengkraft, die geschätzten zwölf Megatonnen TNT gleichkommt. Während hier vermutlich keine Menschen zu Schaden kamen, verlief der <a href="https://www.raumfahrer.net/orbit-des-ural-meteoriten-berechnet/" data-wpel-link="internal">Eintritt eines Meteors in der Nähe der russischen Stadt Tscheljabinsk</a> am 15. Februar 2013 gegen 4:20 Uhr MEZ nicht so glimpflich. In einer Höhe von ungefähr 20 km explodierte ein Meteoroid mit einem Durchmesser von ca. 17 m und einem Gewicht von 7000 Tonnen. Die durch die Explosion ausgelöste Druckwelle erreichte die russische Stadt ca. 1,5 Minuten später und brachte Glasfronten und Fenster zum Zerbersten. Durch umherfliegende Glassplitter wurden Tausende Menschen verletzt. Die bei der Explosion freigesetzte Kraft entsprach einem TNT-Äquivalent von ca. 500 Kilotonnen. Das entspricht der dreißigfachen Menge der Atombombe, die am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls am 15. Februar 2013, allerdings in den Abendstunden, passierte ein Asteroid mit einem Durchmesser von 45m die Erde. Der minimalen Abstand zur Erdoberfläche lag bei ca. 28000 Kilometern. Im Gegensatz zum Einschlag, der in den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2013 vollkommen unerwartet passierte, wurde der <a href="https://www.raumfahrer.net/der-asteroid-2012-da14-naehert-sich-der-erde/" data-wpel-link="internal">Asteroid 2012 DA14</a> bereits ein Jahr vorher durch eine Durchmusterung des Himmels durch die ESA entdeckt und die Bahndaten exakt vermessen. Eine Kollision kann für die nächsten Jahrzehnte ausgeschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einem fiktiven Asteroideneinschlag in London und den Reaktionen der Menschen handelt der Film „51 Degrees North“, der im Frühjahr 2014 von dem Regisseur Grigorij Richters und dem Queen-Gitarristen und Astrophysiker Brian May produziert wurde. Im September 2014 wurde der Film beim Starmus-Festival aufgeführt, einer Veranstaltung mit einer Kombination aus Wissenschaft, Kunst und Musik, bei der Astronauten, Kosmonauten, Nobelpreisträger und andere prominente Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Kunst und Musik auftreten. Aus dieser künstlerischen Zusammenarbeit gründeten Richters und May den Asteroid Day.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation Asteroid Day wurde im Oktober 2014 von Richters und May, dem Astronauten Rusty Schweickart (Apollo 9) und der Präsidentin der <a href="https://b612foundation.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stiftung B612</a>, Danica Remy, ins Leben gerufen und offiziell am 3. Dezember 2014 gegründet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptziele der Organisation Asteroid Day sind:</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>Anwendung von verfügbaren Technologien durch Regierungen und philanthropische Organisationen, um erdnahe Asteroiden zu entdecken, die den Menschen schaden könnten.</li><li>Eine Verhundertfachung der Entdeckungsrate von Asteroiden und eine Mehrung der unter Beobachtung gestellten Asteroiden. Es sollen 100.000 Entdeckungen pro Jahr innerhalb der nächsten 10 Jahre erreicht werden.</li><li>Globale Übernahme des Asteroid Days am 30. Juni jedes Jahres, um das Bewusstsein um die Gefahr durch Asteroiden und die Möglichkeiten des Schutzes zu stärken.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">In der Unterorganisation UNOOSA (United Nations Office for Outer Space Affairs) der Vereinten Nationen wurde eine Arbeitsgruppe namens Action Team on Near Earth Objects eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit der Datenauswertung von Suchprogrammen, die erdnahe Objekte erfassen. Gleichzeitig gibt diese Arbeitsgruppe weltweite Warnungen vor Asteroideneinschlägen und entwickelt Strategien, um die Erde vor der Gefahr eines Asteroideneinschlags zu schützen. Der Repräsentant und Sprecher der Organisation Asteroid Day in der UNOOSA-Arbeitsgruppe ist der rumänische Kosmonaut Dumitru Dorin Prunariu (Sojus 40).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalversammlung der UNO hat im Dezember 2016 den 30. Juni offiziell zum International Asteroid Day deklariert. Dieses Datum ist nicht zufällig gewählt, sondern erinnert an den oben bereits erwähnten Eintritt des Kometenkerns in die tiefen Schichten der Erdatmosphäre, der am 30. Juni 1908 zu den verheerenden Verwüstungen in Tunguska, Sibirien, geführt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem International Asteroid Day erhofft man sich, dass das öffentliche Bewusstsein und Interesse für die Erforschung von Asteroiden gestärkt wird. Durch den Asteroid Day will man eine steigende Unterstützung in der Öffentlichkeit für kooperative, globale Maßnahmen zur Vermeidung von Asteroideneinschlägen auf der Erde erzielen. Gleichzeitig wirbt der Asteroid Day für eine Erhöhung der Unterstützung für ein stark erhöhtes Tempo bei der frühzeitigen NEO-Erkennung und für eine internationale NEO-Demonstrationsmission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2015 wird der Asteroid Day weltweit mit publikumswirksamen Veranstaltungen durchgeführt. Die Hauptveranstaltung ist dabei in Luxemburg. Dabei wird am 30. Juni immer ein Live-Programm mit dem Titel „AD Live“ ausgestrahlt. In dem mehrstündigen Fernsehprogramm kommen internationale Experten zu Wort und diskutieren über Asteroidenmissionen und Abwehrmechanismen vor Asteroideneinschlägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2016 findet im Rahmenprogramm in Luxemburg ebenfalls ein Technical Briefing zum Asteroid Day statt. Dabei werden die neuesten Forschungsergebnisse durch Wissenschaftler vorgestellt. Begleitet wird diese Veranstaltung durch ein Astronautenforum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16280.msg536889#msg536889" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid Day</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Heiß, heißer, Stadt: OHB koordiniert Projekt CityCLIM</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heiss-heisser-stadt-ohb-koordiniert-projekt-cityclim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 18:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettervorhersage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Datenplattform soll Metropolregionen Anpassung an veränderte Klimabedingungen ermöglichen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 17. November 2021. Europas Metropolen leiden zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Vor allem langanhaltende Hitzewellen stellen dabei eine Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Um dieser Bedrohung zu begegnen, ist es wichtig, ihre Ursachen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Datenplattform soll Metropolregionen Anpassung an veränderte Klimabedingungen ermöglichen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EmblemEUviaOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EmblemEUviaOHB26.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 17. November 2021. Europas Metropolen leiden zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Vor allem langanhaltende Hitzewellen stellen dabei eine Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Um dieser Bedrohung zu begegnen, ist es wichtig, ihre Ursachen zu verstehen und rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen zu identifizieren. Vor diesem Hintergrund fördert die EU im Programm Horizont 2020 das Projekt „Next Generation City Climate Services Using Advanced Weather Models and Emerging Data Sources“, kurz: CityCLIM. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer cloudbasierten Datenplattform, die basierend auf Daten aus Wettermodellen, Erdbeobachtung und Messungen am Boden speziell für Städte verschiedene Wetter- und Klimadienste zur Verfügung stellt. Die Umsetzung erfolgt durch ein Unternehmenskonsortium in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Arbeitsgruppen und vier ausgewählten europäischen Modellstädten. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen der Raumfahrt- und Technologiegruppe OHB SE, koordiniert das Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hitzewellen vor allem in dicht besiedelten Gebieten ein Problem</strong><br>Durch den Klimawandel treten Hitzewellen immer häufiger auf. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten halten sich hohe Temperaturen länger und auch nachts wird oft nur eine geringe Abkühlung erreicht. Aus diesem Grund ist die Gesundheitsbelastung durch Wärme in Städten deutlich höher als im Umland. Im Projekt CityCLIM soll deshalb speziell für Metropolregionen ein eigenes Wettervorhersagemodell entwickelt werden. Anders als übliche Vorhersagemodelle, deren Auflösung zumeist im Bereich von mehreren Kilometern liegt, soll das neue Modell eine Auflösung von einhundert mal einhundert Metern aufweisen. Zudem sollen in dem Modell Daten von Wettersatelliten mit Messwerten aus der Luft und am Boden gesammelten Informationen kombiniert werden. Als Datenquellen sollen dabei unter anderem existierende Services des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus und von der Bevölkerung selbst zur Verfügung gestellte Informationen eingebunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wetter- und Klimadienste für die breite Öffentlichkeit</strong><br>Die mit dem verbesserten Modell gemachten Berechnungen sollen der breiten Öffentlichkeit anschließend in Form von verschiedenen Wetter- und Klimadiensten zugänglich gemacht werden. Angedacht sind zudem weitere Dienste speziell für Stadtverwaltungen und andere Behörden. Durch diese soll es unter anderem möglich werden, den Effekt von stadtplanerischen Maßnahmen als Reaktion auf den Klimawandel zu untersuchen. In diesem Zusammenhang angedacht ist zum Beispiel die Analyse der Auswirkungen von Grün- und Wasserflächen auf das städtische Klima.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umsetzung durch europäisches Konsortium</strong><br>An der Umsetzung des Projektes sind mehrere europäische Unternehmen beteiligt, darunter vier aus der OHB-Gruppe: OHB System fungiert als Projektkoordinator und ist für die Aufbereitung und Bereitstellung der raumfahrtbasierten Erdbeobachtungsdaten zuständig. Die OHB Digital Connect wird ein flugzeuggestütztes System einsetzen, um die berechneten Modellvorhersagen mit Thermal-Infrarot-Messdaten zu validieren. OHB Digital Services ist für die Entwicklung der cloudbasierten Datenplattform zuständig, in der sämtliche Eingangsdaten zusammengeführt und anschließend als City Climate Services zur Verfügung gestellt werden. Die Durchführung von Service-Demonstrationen in den vier ausgewählten Modellstädten wird durch die OHB Digital Solutions aus Österreich organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den weiteren industriellen und akademischen Partnern zählt unter anderem das Institut für angewandte Systemtechnik Bremen GmbH (ATB), welches gemeinsam mit OHB die technische Koordinierung des Projektes übernimmt und zudem die Entwicklung der cloudbasierten Datenplattform unterstützt. Die Firma Meteologix AG, eine Tochterfirma der Kachelmann GmbH, ist als zentraler Bestandteil des Projektes für die Entwicklung des hochaufgelösten Wettermodells und die Bereitstellung der präzisen Wettervorhersagen zuständig. Als weiterer wissenschaftlicher Partner ist die Global Change Unit der Universität Valencia beteiligt, die neuartige Verfahren der raumfahrt- und luftgestützten Datenverarbeitung einbringen wird. Ebenfalls Teil des Projektes ist das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung aus Leipzig, welches Methoden entwickeln wird, um durch die Bevölkerung erhobenen Daten einzubinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Modellstädte als Partner</strong><br>Um die in Aussicht gestellten Dienste möglichst anwendungsorientiert zu gestalten, wird das Projekt CityCLIM zudem in enger Zusammenarbeit mit vier ausgewählten Modellstädten durchgeführt. Bei diesen handelt es sich um Karlsruhe in Deutschland, die Stadt Luxemburg, Valencia in Spanien und Thessaloniki in Griechenland. Die Modellstädte tragen unter anderem dadurch zum Projekt bei, dass sie ihre spezifischen Anforderungen an die City Climate Services und die Datenplattform definieren, die Datenbereitstellung unterstützen und eine Validierung der Projektergebnisse im realen Umfeld ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB-Projektkoordinator Dr. Stephan Holsten freut sich, dass die Europäische Kommission das Projekt CityCLIM ausgewählt hat und mit fünf Millionen Euro fördert: „Wir konnten als Konsortium ein starkes Angebot unterbreiten. Gemeinsam mit der kürzlich gegründeten Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency (CINEA) der Europäischen Kommission machen wir uns nun an die Arbeit und werden eine technische Basis für die Bekämpfung der negativen Effekte des Klimawandels in Städten schaffen. Für OHB ist das Projekt CityCLIM ein weiterer Baustein in unserer Strategie zur stärkeren Nutzung von Erdbeobachtungsdaten und der Entwicklung von anwendungsorientierten Diensten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Startschuss für das Projekt ist bereits am 1. Oktober 2021 gefallen, die Bearbeitungsphase beträgt insgesamt 36 Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg522697#msg522697" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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		<item>
		<title>EURO2MOON, eine gemeinnützige europäische Plattform</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/euro2moon-eine-gemeinnuetzige-europaeische-plattform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 16:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Air Liquide]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondressourcen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus, Air Liquide und Ispace Europe starten EURO2MOON, eine gemeinnützige europäische Plattform zur Erforschung der künftigen Nutzung natürlicher Mondressourcen. Europäisches Innovationszentrum für Weltraumressourcen (ESRIC) gibt seine Absicht bekannt, dieser Organisation als erstes Nicht-Gründungsmitglied beizutreten. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Dubai, 26. Oktober 2021 &#8211; Vor dem Hintergrund der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Airbus, Air Liquide und Ispace Europe starten EURO2MOON, eine gemeinnützige europäische Plattform zur Erforschung der künftigen Nutzung natürlicher Mondressourcen. Europäisches Innovationszentrum für Weltraumressourcen (ESRIC) gibt seine Absicht bekannt, dieser Organisation als erstes Nicht-Gründungsmitglied beizutreten. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Logo-EURO2MOON2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Logo-EURO2MOON26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo der Vereinigung EURO2MOON.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dubai, 26. Oktober 2021 &#8211; Vor dem Hintergrund der zunehmenden Dynamik in der Weltraumforschung haben Airbus Defence and Space, Air Liquide und Ispace Europe die gemeinsame Gründung von EURO2MOON angekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese gemeinnützige Organisation wird sich der Förderung einer besseren Nutzung der natürlichen Ressourcen des Mondes widmen und gleichzeitig die cis-lunare Wirtschaft beschleunigen und die industriellen Anstrengungen in ganz Europa bündeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EURO2MOON bringt komplementäres Fachwissen von öffentlichen und privaten Partnern ein und wird sich auf Themen konzentrieren, die mit der Erforschung der Mondoberfläche und der Nutzung ihrer Ressourcen auf kommerzielle und nachhaltige Weise zusammenhängen. Zu den zu behandelnden Themen gehören auch Langzeittransport, Lebenserhaltung, Energiebedarf für wissenschaftliche und kommerzielle Anwendungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EURO2MOON soll die europäische Industrie als führend in der aufstrebenden cis-lunaren Wirtschaft positionieren und ein starkes industrielles Ökosystem schaffen, das auf der ehrgeizigen Vision der &#8222;In-Situ-Ressourcen-Nutzung&#8220; (ISRU) basiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, eine Plattform für den Austausch zu schaffen, um eine gemeinsame industrielle Vision zu entwickeln und diese unter den europäischen industriellen und institutionellen Ökosystemen zu fördern, einschließlich Empfehlungen zu globalen Fahrplänen, Demonstrationskonzepten und kommerziellen Programmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EURO2MOON-Signature-CopyrightAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EURO2MOON-Signature-CopyrightAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nach der Unterzeichnung der Dokumente zur Gründung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinigung hat ihren Sitz in Luxemburg und steht sowohl Industriepartnern als auch Forschungseinrichtungen offen, die an der Entwicklung von Technologien oder Dienstleistungen interessiert sind, die der Bewirtschaftung von Mondressourcen zugute kommen können. Jedes Unternehmen, das seinen Hauptsitz oder seine Hauptaktivitäten in der Europäischen Union oder in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Weltraumorganisation ESA hat, kann Mitglied werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Europäische Innovationszentrum für Weltraumressourcen (ESRIC) ist das erste Mitglied der Vereinigung EURO2MOON, und Jean Jacques Dordain, ehemaliger Generaldirektor der ESA (2003-2015), ist das erste Ehrenmitglied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Mond wird in den kommenden Jahrzehnten enorme Möglichkeiten bieten, sowohl in wissenschaftlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Wenn wir unsere Anstrengungen in Europa bündeln, können wir unsere Fähigkeiten und unser Fachwissen nutzen, um den größtmöglichen Nutzen für alle Menschen auf der Erde zu erzielen&#8220;, sagte Andreas Hammer, Leiter von Space Exploration bei Airbus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg520684#msg520684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18155.msg521551#msg521551" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.msg521555#msg521555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.msg521555#msg521555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14089.msg521591#msg521591" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14089.msg521591#msg521591" target="_blank" rel="noopener">Luxemburg Raumfahrt</a></a></li></ul>
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		<title>OHB: ESAIL erreicht Kourou</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-esail-erreicht-kourou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Luxemburger Satellit ESAIL erreicht europäischen Weltraumbahnhof in Kourou. Transport von Luxemburg nach Französisch-Guayana dauerte nur wenige Stunden. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou angekommen. Gebaut hat ihn die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Luxemburger Satellit ESAIL erreicht europäischen Weltraumbahnhof in Kourou. Transport von Luxemburg nach Französisch-Guayana dauerte nur wenige Stunden. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou angekommen. Gebaut hat ihn die in Luxemburg ansässige Firma LuxSpace, ein  Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/MOL200206006finalcLSA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/MOL200206006finalcLSA26.jpg" alt="Der Kleinsatellit ESAIL vor dem Verladen. (Bild: LSA)"/></a><figcaption>Der Kleinsatellit ESAIL vor dem Verladen. (Bild: LSA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe eines kleinen, handbetriebenen Krans wurde der Satellit in einer speziell entwickelten Transportbox in Betzdorf verstaut und von dort zum  luxemburgischen Flughafen Findel gebracht, von wo er am Montagmorgen an Bord eines Cargolux-Frachters nach Cayenne, Französisch-Guayana, abhob. Dies war ein außergewöhnlicher Zwischenstopp für Cargolux auf ihrer Südamerika-Rotation, die dieses Ziel normalerweise nicht abdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Cargolux freut sich, den reibungslosen und pünktlichen Transport des  ESAIL-Mikrosatelliten sichergestellt zu haben. Wir sind stolz auf die Rolle, die wir bei diesem wichtigen europäischen Projekt gespielt haben, und freuen uns auf den erfolgreichen Start des Satelliten. Als in Luxemburg ansässige Fluggesellschaft war es für uns wichtig, gemeinsam mit anderen luxemburgischen Unternehmen zur Entwicklung unseres  Heimatlandes beizutragen&#8220;, sagt Richard Forson, Präsident und CEO von Cargolux.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die erste Etappe seiner Reise hat ESAIL, dank des reibungslosen Transports durch Cargolux sicher und ohne Schäden überstanden. Wir blicken jetzt mit Vorfreude auf den Start“, so Jochen Harms, Geschäftsführer bei LuxSpace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/200218satshipm01cargolux.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/200218satshipm01cargolux26.jpg" alt="Ladevorgang des Satelliten auf dem Flughafen Luxemburg. (Bild: Cargolux) "/></a><figcaption>Ladevorgang des Satelliten auf dem Flughafen Luxemburg. (Bild: Cargolux) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der  Start ist für Ende März geplant. ESAIL wird mit einer Vega Rakete starten, als Teil eines Proof-of-Concept Flugs des Small Spacecraft Mission Service (SSMS) von Arianespace. Der Mikrosatellit wird in einer niedrigen Erdumlaufbahn (sog. LEO Orbit) auf ca. 500 Kilometern Höhe, die Erde umkreisen. Doch bevor es so weit ist, wird ESAIL weiteren Tests  unterzogen, um sicherzustellen, das der Satellit einsatzfähig ist. Hierfür ist ein vierköpfiges Expertenteam von LuxSpace angereist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kunde exactEarth wird ESAIL nutzen, um Schiffe rund um den Globus zu beobachten. Das kanadische Unternehmen ist führend in der Verfolgung des weltweiten Schiffsverkehrs und in maritimen Informationsdiensten. ESAIL ist eine mit Spannung erwartete Ergänzung zur bestehenden AIS-Satellitenkonstellation von exactEarth, die Schiffe mit Hilfe ihrer automatischen Identifikationssystem (AIS)-Meldungen erkennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESAIL ist Teil eines Partnerschaftprogramms der ESA und wurde, mit starker Unterstützung der Luxemburgischen Raumfahrtagentur (LSA) entwickelt, um die nächste Generation von satellitenbasierten Diensten für den maritimen Sektor zu verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Cargolux Airlines International</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Cargolux Airlines International mit Sitz in Luxemburg ist Europas führende reine Frachtfluggesellschaft mit einer modernen und effizienten Flotte, die aus 14 Boeing 747-8-Frachtern und 15 Boeing 747-400-Frachtern besteht. Das weltweite Netzwerk von Cargolux umfasst über 75 Destinationen auf planmäßigen Nurfrachtflügen. Das Unternehmen hat mehr als 85 Niederlassungen in über 50 Ländern und betreibt ein umfangreiches globales Truckingnetzwerk zu mehr als 250 Zielen sowie Voll- und Teilcharterdienste. Cargolux bietet in seiner modernen zweigeteilten Wartungshalle in Luxemburg auch die Wartung durch Dritte an. Das Unternehmen ist auf die Wartung der B747-Linie und des Hangars bis hin zu C-Checks spezialisiert. Es bietet eine Reihe von spezialisierten Wartungsdienstleistungen an und verfügt über eine Line Maintenance-Zulassung für 777-Flugzeuge. Die Cargolux-Gruppe beschäftigt weltweit fast 2.000 Mitarbeiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über LuxSpace</h3>



<p class="wp-block-paragraph">LuxSpace wurde im November 2004 als Tochtergesellschaft der OHB SE gegründet und hat ihren Sitz im SES Business Center in Betzdorf in Luxemburg. Als Teil des internationalen Netzwerks von Unternehmen der OHB-Gruppe bietet LuxSpace Know-how, Expertise sowie Produkte und Dienstleistungen für den europäischen und globalen institutionellen und industriellen Markt in den Bereichen Raumfahrt- und Verteidigungssystemtechnik sowie Anwendungsentwicklung an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</h2>



<u><ul class="wp-block-list"><li><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="DLR (öffnet in neuem Tab)" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></strong></li></ul></u>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>GovSat-1-Satellit nimmt Betrieb auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/govsat-1-satellit-nimmt-betrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 17:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GovSat]]></category>
		<category><![CDATA[GovSat-1]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 16]]></category>
		<category><![CDATA[X-Band]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GovSat stellt hochsichere und modernste Satellitenkommunikationsdienste bereit, um Regierungen und Institutionen die Durchführung wichtiger Missionen zu ermöglichen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 19. März 2018. Luxemburg, 19. März 2018 – GovSat-1 nimmt heute seinen Betrieb auf, um für Regierungen und institutionelle Nutzer sichere Kommunikationsdienste bereitzustellen. GovSat-1 ist der erste Satellit von GovSat, einer öffentlich-privaten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">GovSat stellt hochsichere und modernste Satellitenkommunikationsdienste bereit, um Regierungen und Institutionen die Durchführung wichtiger Missionen zu ermöglichen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES 19. März 2018.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatinSpaceArtSES800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" data-rl_caption="" title="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatinSpaceArtSES26.jpg" alt="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" class="wp-image-140619"/></a><figcaption class="wp-element-caption">GovSat-1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 19. März 2018 – GovSat-1 nimmt heute seinen Betrieb auf, um für Regierungen und institutionelle Nutzer sichere Kommunikationsdienste bereitzustellen. GovSat-1 ist der erste Satellit von GovSat, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Regierung Luxemburgs und dem weltweit führenden Satellitenbetreiber SES. Der Satellit wurde am 31. Januar mit einer flugerprobten Falcon-9-Trägerrakete vom Weltraumstützpunkt Cape Canaveral ins All befördert und ist seither ausgiebig getestet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mehrzwecksatellit wird aus dem sicheren Kontrollzentrum von GovSat in Luxemburg betrieben. Die hochflexible und robuste GovSat-1-Nutzlast nutzt dedizierte Frequenzen im X-Band und militärischen Ka-Band. Der Satellit ermöglicht unter anderem die Kommunikation in unterschiedlichsten Einsatzgebieten, die Verbindung wichtiger Verteidigungs- oder institutioneller Standorte sowie die Unterstützung von Anwendungsbereichen wie Grenzkontrolle, Nachrichtendienst, Überwachungs- und Aufklärungssysteme (ISR) und mobile Kommunikation für Land- und Seemissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GovSat-1 steht auf der Orbitalposition 21,5 Grad Ost und kann Missionen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika unterstützen und eine umfangreiche maritime Abdeckung des Mittelmeeres, der Ostsee, des Atlantiks und des Indischen Ozeans gewährleisten. Der staatlichen Stellen und institutionellen Nutzern vorbehaltene Satellit ist mit leistungsstarken und vollständig steuerbaren Spotbeams, einem X-Band-Globalbeam und insgesamt achtundsechzig Transpondern ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Étienne Schneider, Luxemburgs Vizepremierminister, Minister für Wirtschaft und Minister der Verteidigung sagte: “Ich möchte allen Mitgliedern des GovSat-Teams für ihre harte Arbeit und ihr Engagement danken was die Inbetriebnahme vom GovSat-1-Satelliten ermöglichte. Das war die nächste wichtige Etappe in unserer öffentlich-privaten Partnerschaft mit SES. GovSat-1 wird Luxemburgs ausgezeichneten Ruf auf dem Markt für Kommunikationssatelliten weiter stärken. Der Satellit ermöglicht Luxemburg zudem seinen wachsenden Verpflichtungen in der europäischen Verteidigung nachzukommen und die nationale Wirtschaft in einem Hochtechnologiesektor zusätzlich zu diversifizieren.”</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK700.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" data-rl_caption="" title="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="349" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260.jpg" alt="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" class="wp-image-140617" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260-223x300.jpg 223w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Patrick Biewer, Chief Executive Officer von GovSat: „GovSat bietet Regierungen und Institutionen bahnbrechende Technologie für sichere Satellitenkommunikation. Der Satellit verfügt über die leistungsstärkste und flexibelste X-Band-Kapazität auf dem Markt. Zusammen mit unserem sicheren Kontrollzentrum ist GovSat-1 einer der verlässlichsten, kosteneffizientesten und sichersten Satellitenkommunikationsdienste, und wir freuen uns sehr, ihn nunmehr in Betrieb nehmen zu können.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über GovSat</strong><br>GovSat ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Regierung Luxemburgs und dem weltweit führenden Satellitenbetreiber SES. Die Mission von GovSat besteht darin, sichere, zuverlässige und zugängliche staatliche Satellitenkommunikationsdienste bereitzustellen, um die Nachfrage aus Verteidigungs- und institutionellen Sicherheitsanwendungen zu befriedigen. Der erste Satellit des Unternehmens, GovSat-1, ist ein Multi-Mission-Satellit, der X-Band- und Military-Ka-Band-Frequenzen auf leistungsstarken und vollständig steuerbaren Missionsstrahlen einsetzt, um mehrere Operationen zu unterstützen.</p>
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		<title>Kommentar: SES, Königsmacher von SpaceX</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommentar-ses-koenigsmacher-von-spacex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 00:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=13069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern hat SES bekanntgegeben, dass man den Satelliten SES 10 im Oktober 2016 auf einer wiederverwendeten Falcon 9 starten lassen wolle. Damit hilft SES SpaceX ein weiteres Mal bei der Einführung einer neuen Dienstleistung in den Markt. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SES, SpaceX, SpaceNews, SFN Erst SES 8, dann SES 9 und jetzt SES [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern hat SES bekanntgegeben, dass man den Satelliten SES 10 im Oktober 2016 auf einer wiederverwendeten Falcon 9 starten lassen wolle. Damit hilft SES SpaceX ein weiteres Mal bei der Einführung einer neuen Dienstleistung in den Markt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.    Quelle: SES, SpaceX, SpaceNews, SFN</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/crs8stufemeer-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/crs8stufemeer_low.jpg" alt="Die erste Stufe der Falcon 9 vom CRS-8 Start auf dem Drohnenschiff
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Die erste Stufe der Falcon 9 vom CRS-8 Start auf <br>dem Drohnenschiff<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erst SES 8, dann SES 9 und jetzt SES 10: Die Beziehung zwischen SES und SpaceX scheint eine Besondere. Im Dezember 2013, als SpaceX gerade die Falcon 9 v1.1 eingeführt hatte, war SES der erste Kunde, der mit dieser Rakete einen Satelliten in den geostationären Orbit startet. Der erfolgreiche Flug schockt die Konkurrenz, unter anderem die aus Europa. Im März 2016 ist SES erneut erster Kunde, der mit der neuen Falcon 9 v1.2 einen Satelliten in den geostationären Orbit startet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hoffte auch auf die erste erfolgreiche Seelandung bei dieser Mission, doch dieser Erfolg ist SpaceX und SES verwehrt geblieben. Zu gerne wollte man die erste Stufe der Rakete wiederverwenden und bei SES 10 ein weiteres Mal mit derselben ersten Stufe einen Satelliten starten. Doch jetzt muss eine andere Stufe, nämlich die, die bereits die Dragon CRS-8 Kapsel zur ISS beschleunigte, für den Einsatz bei SES 10 herhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ausgehandelte Startpreis für diese Pioniertat ist nicht öffentlich, dürfte sich aber wahrscheinlich zwischen 30 und 45 Millionen US-Dollar bewegen. Der Preis für eine neue Falcon 9 Rakete liegt bei circa 60 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technologischen Fortschritt gibt es nicht ohne Risiko. Irgendjemand muss als erster eine Nutzlast auf einer neuen Rakete fliegen. Wenn nur eine Testmasse fliegt, liegt das Risiko zu 100 Prozent beim Raketenbauer. Allerdings profitiert auch der Satellitenbetreiber von einer erfolgreichen Markteinführung und so scheint ein Teilen des Risikos nicht unangemessen, zumal die Versicherungsraten gerade sehr niedrig sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses10.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses10_low.jpg" alt="Satellit SES 10
(Bild: SES)"/></a><figcaption>Satellit SES 10<br>(Bild: SES)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vertrauen von SES in SpaceX ist nicht nur eine kurzfristige Laune, sondern ein Teil eines langfristigen Plans. Wenn man sich die SES-Strategie auf deren Webseite für Investoren anschaut, dann sind wiederverwendbare Raketen ein Teil eines größeren Plans, die Kosten für die Satelliten zu senken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES plant ebenfalls das Nachtanken der Satelliten im Orbit, volle Digitalisierung der Satellitennutzlast und weiteres mehr. Dadurch sollen die Investitionskosten für Satelliten weiter sinken, was letzten Endes auch dem Endkunden am Boden zu Gute kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der Motivation von SES ist also klar, günstigere Satelliten möchte man haben. Daneben ist die Falcon 9 auch ein Ersatz für die Proton-Rakete aus Russland, die in letzter Zeit bei der Zuverlässigkeit schwächelt. Allerdings ist eine Wegwerf-Falcon 9 auch schon relativ günstig und die Kosten allein können den massiven Einsatz für wiederverwendbare Raketen seitens SES wohl nicht erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht schaut man bei SES im Vorstand auch gerne Science-Fiction-Filme im Kino, träumt von Reisen zu fremden Welten. Vielleicht möchte man einen kleinen Beitrag leisten, um dieser Zukunft ein bisschen näher zu kommen. Ein bisschen intrinsische Motivation tut ja vielleicht ab und zu ganz gut, anstatt nur nach dem Vorteil für die eigene Firma zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der weltweit größte Satellitenbetreiber aus Luxemburg setzt stark auf SpaceX. In Zukunft sollen nach SES 10 auch SES 11, SES 14 und SES 16 mit SpaceX fliegen. Nur SES 12 und SES 15 sind bei Arianespace gebucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vertrauen von SES in SpaceX ist auch insofern bemerkenswert, als dass kürzlich der CEO von Airbus Safran Launchers, Alain Charmeau, in einem Interview bei SpaceflightNow mitgeteilt hat, bei Airbus glaube man, dass der Kunde eine neue Rakete und eben keine wiederverwendete Rakete beim Start bevorzugt. Das haben Airbus nach seiner Aussage Kunden gesagt. Welche Kunden das sind, wissen wir nicht, SES kann damit offensichtlich nicht gemeint sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES ist bisher der einzige Akteur von Gewicht in Europa, der sich für wiederverwendbare Raketen ernsthaft einsetzt. Airbus arbeitet an Adeline, einem Konzept, um das Vulcain 2 zu bergen, CNES / DLR arbeiten an Prometheus (Methantriebwerk) und gemeinsam mit Japan an Callisto, einem Gefährt, das senkrecht starten und landen können soll. Aber das sind bestenfalls Demonstratoren, deren Umsetzung in eine orbitale Rakete eher perspektivisch ist, schlechtestenfalls PR-Projekte, um in der öffentlichen Meinung nicht Nichts-tuend dazustehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ernsthaftes &#8222;commitment&#8220; sieht jedenfalls anders aus. Aber SES 10 wird von Airbus gebaut, da können sich die Airbus-Ingenieure bei der Nutzlastintegration die Falcon 9 noch einmal aus der Nähe anschauen und vielleicht zu einem anderen Fazit kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob sich wiederverwendbare Raketen langfristig etablieren, wird man in ein paar Jahren wissen. Als Europäer kann es einen bereits jetzt mit Stolz erfüllen, dass wenigstens eine Größe der europäischen Raumfahrt die Initiative in die Hand nimmt und nicht wie der Rest darauf wartet, dass sich die Welt von alleine verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14196.msg356467#msg356467" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES-10 auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>SES 8 mit Falcon 9 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-8-mit-falcon-9-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 18:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangenen Nacht brachte eine Falcon 9 in der stärkeren Version 1.1 den Luxemburgischen Satelliten SES 8 auf eine Transferbahn zum Geostationären Orbit. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, Raumcon. Damit gelang der Firma Space Exploration Technologies (SpaceX) nach mehreren Abbrüchen des Countdowns der erste Start im Auftrag eines kommerziellen Kommunikationssatellitenbetreibers in Richtung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der vergangenen Nacht brachte eine Falcon 9 in der stärkeren Version 1.1 den Luxemburgischen Satelliten SES 8 auf eine Transferbahn zum Geostationären Orbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: SpaceX, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122013192015_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="500" height="375"/><figcaption>
Start der Falcon 9 mit SES 8. 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gelang der Firma Space Exploration Technologies (SpaceX) nach mehreren Abbrüchen des Countdowns der erste Start im Auftrag eines kommerziellen Kommunikationssatellitenbetreibers in Richtung Geostationäre Bahn. Der Erfolg gilt als wichtige Voraussetzung für den kommerziellen Erfolg der Firma. Zuvor waren am 25. und 28. November MEZ bereits zwei Starttermine angesetzt worden, bei denen es aber jeweils aufgrund von Problemen mit der umgebauten Anlage nicht zum Start kam. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit SES 8 wurde von der Orbital Sciences Corporation auf der Grundlage des Star-2.4-Busses gefertigt, verfügt über 33 Ku-Band-Transponder und hat eine Startmasse von 3.170 kg. Seine Energie bezieht SES 8 aus zwei Solarzellen, die eine Betriebsdauer von mindestens 15 Jahren ermöglichen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist ein Einsatz bei der Position 95 Grad Ost zur Ausstrahlung von Fernsehprogrammen und weiteren Kommunikationsdienstleistungen für Indien, Thailand, Vietnam und Laos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zum Geostationären Orbit ist etwas ungewöhnlich. Zunächst startet man in einen sogenannten supersynchronen Geotransferorbit, dessen erdfernster Punkt bei etwa 80.000 km Höhe liegt. Aus dieser Bahn gelingt der Einflug in den Geostationären Orbit mit besonders geringem Triebstoffeinsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wurde auf einer Bahn zwischen 295 und 80.000 Kilometern bei einer Inklination von 20,75 Grad ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11758.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9v1.1 mit SES 8</a></li></ul>
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