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	<title>LuxSpace &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>LuxSpace &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>LuxSpace und Universität der Bundeswehr München unterzeichnen Vertrag für SeRANIS-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxspace-und-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-unterzeichnen-vertrag-fuer-seranis-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 18:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mission nutzt als Basis Triton-X-Plattform von OHB-Tochter LuxSpace. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 25. Oktober 2022. Betzdorf, 25. Oktober 2022. LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und die Universität der Bundeswehr München (UniBW) haben einen Vertrag für die Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Network for Internet of Space) [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission nutzt als Basis Triton-X-Plattform von OHB-Tochter LuxSpace. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 25. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-rl_caption="" title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo SeRANIS. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Betzdorf, 25. Oktober 2022. LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und die Universität der Bundeswehr München (UniBW) haben einen Vertrag für die Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Network for Internet of Space) unterzeichnet. Mit dieser Mission soll das weltweit erste öffentlich zugängliche multifunktionale Versuchslabor im Orbit geschaffen werden. Die von LuxSpace entwickelte und gebaute Kleinsatellitenplattform Triton-X ermöglicht dabei die Integration aller SeRANIS-Versuchsnutzlasten auf einer Plattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission SeRANIS besteht aus 15 Experimenten, die Schlüssel- und Zukunftstechnologien in verschiedenen Bereichen erforschen sollen, darunter mobile Kommunikationssysteme der sechsten Generation, Laserkommunikation und das so genannte Internet of Things. „Mit dem Ziel, ein multifunktionales Versuchslabor auf einem Satelliten zu schaffen, ist die SeRANIS-Mission einzigartig und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen auf CubeSats basierenden Forschungsansätzen. Aufgrund der hohen Komplexität dieser Mission ist eine zuverlässige und agile Plattform erforderlich. Das bietet uns die Triton-X-Plattform von LuxSpace&#8220;, sagt SeRANIS-Projektleiter Prof. Dr. Andreas Knopp, Professor am Zentrum für Weltraumforschung der Universität der Bundeswehr München. „Die SeRANIS-Mission hat zwei Ziele: Der Bundeswehr den Weg zu neuen Fähigkeiten im Low Earth Orbit (LEO) zu ebnen und ein orbitales Labor für die deutsche Forschungsgemeinschaft anzubieten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir als LuxSpace sind stolz und begeistert, mit unserer hochleistungsfähigen und skalierbaren Triton-X-Plattform wesentlich zum Erfolg der SeRANIS-Mission beitragen können. Für die Vielfalt der innovativen Technologien und Nutzlasten, die an Bord von SeRANIS mitfliegen, ist unsere Plattform ideal und wir sind überzeugt, dass wir unserem Kunden UniBw ein bestens geeignetes Produkt zur Verfügung stellen werden“, freut sich Edgar Milic, Geschäftsführer von LuxSpace.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg539428#msg539428" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<title>OHB, LuxSpace und OQ Technology unterzeichnen MOU</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-luxspace-und-oq-technology-unterzeichnen-mou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Luxemburg, 18. Januar 2022. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="ohb-und-seine-tochtergesellschaft-luxspace-haben-mit-dem-satellitenbetreiber-oq-technology-oq-eine-absichtserklarung-unterzeichnet-um-moglichkeiten-zur-zusammenarbeit-im-bereich-von-auf-dem-internet-of-things-iot-basierenden-dienstleistungen-auszuloten-eine-pressemitteilung-der-ohb-se-bremen">OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm8e117de740ohb80.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm8e117de740ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Omar Qaise (Gründer und CEO von OQ Technology), Edgar Milic (CEO von LuxSpace) und Egbert Jan van der Veen (Geschäftsführer von OHB Venture Capital). (Bilder: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 18. Januar 2022. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den verschiedensten Bereichen – darunter unter anderem Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Verteidigung und grüne Wirtschaft – ein erweitertes Portfolio an IoT-Dienstleistungen entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Triton-X von LuxSpace als Trägerplattform</strong><br>Ein Teil der Absichtserklärung umfasst dabei die Nutzung der Triton-X-Satellitenplattform als Träger für die 5G-IoT-Nutzlast von OQ. Triton-X wird derzeit von LuxSpace im Rahmen des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications System) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt. Mit einer Startmasse von rund 200 Kilogramm, einer leistungsstarken On-Board-Verarbeitung und der Optimierung für Rideshare-Missionen ist die flexible Mikrosatellitenplattform gut geeignet, um die Nutzlast von OQ im niedrigen Erdorbit (LEO) zu platzieren. Nach Abschluss der Entwicklungsphase soll Triton-X bis Mitte 2023 bereit für die Integration erster Nutzlasten sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenverarbeitung in Echtzeit für abgelegene Gebiete</strong><br>Die 5G-IoT-Nutzlast von OQ eignet sich besonders für Anwendungen, die eine schnelle Datenverarbeitung in Echtzeit in abgelegenen und ländlichen Gebieten erfordern, insbesondere in Branchen wie der Öl- und Gasgewinnung, Logistik, Bergbau, KI, Drohnensteuerung, Fahrzeugtelematik und Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindung von Endgeräten mit Satelliten mit Standard-Mobilfunkchips</strong><br>OQ ist das einzige Unternehmen weltweit, das standardisierte 3GPP-Mobilfunktechnologie für Narrowband-IoT (NB-IoT) nutzt und für die Verbindung von Endgeräten mit Satelliten auf Standard-Mobilfunkchips zurückgreift. Da diese Standardchips bereits für 5 US-Dollar zu haben sind, während spezielle Satellitenchips 150 US-Dollar und mehr kosten, kann OQ erhebliche Kosteneinsparungen bieten. Zudem müssen Nutzer keine neue Hardware entwickeln, sondern können auf bereits vorhandene NB-IoT-Geräte zurückgreifen, um in abgelegenen Gebieten Dienste von OQ Technology zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„OQ Technology ist eines der vielversprechendsten Unternehmen im Bereich des satellitengestützten Internet-of-Things, mit dem wir gesprochen haben. Ich bin überzeugt, dass die Technologie von OQ großes Potenzial hat und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team sowohl im Upstream- als auch im Downstream-Bereich“, sagt Egbert Jan van der Veen, Geschäftsführer von OHB Venture Capital.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Edgar Milic, CEO von LuxSpace, fügt hinzu: „Es sind erstaunliche Zeiten in der kommerziellen Raumfahrt. Die Einführung neuer Anwendungen aus dem Weltraum beschleunigt sich dank bahnbrechender Satellitentechnologien wie Triton-X und der Vision von Satellitenbetreibern wie OQ Technologies massiv.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Anerkennung durch OHB, eines der führenden deutschen Raumfahrt- und Technologieunternehmen, und seine Tochtergesellschaft LuxSpace zeigt die Stärke unserer Technologie und das Potenzial, das sie für den globalen IoT-Markt bietet“, freut sich Omar Qaise, Gründer und CEO von OQ Technology.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit &#8222;Tiger-2&#8220; startete OQ letztes Jahr seinen ersten kommerziellen Nanosatelliten und testete damit erfolgreich sein Dual-Mode-Satelliten-/Mobilfunk-IoT-Modem unter rauen Wüstenbedingungen. Für dieses Jahr strebt OQ an, seine Konstellation um weitere Satelliten zu erweitern. Durch seine wachsende Konstellation ist OQ dazu in der Lage, seinen 5G-IoT-Kunden im Rahmen einer einzigen Roaming-Vereinbarung kostengünstig eine globale Abdeckung anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OQ Technology</strong><br><a href="https://www.oqtec.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OQ Technology</a> ist der weltweit erste 5G-IoT-Satellitenbetreiber, der globale Mobilfunk-IoT- und Machine-to-Machine-Kommunikationslösungen über Satelliten anbietet. Das Unternehmen hat erfolgreich Narrowband-IoT-Konnektivität über Satelliten im niedrigen Erdorbit (LEO) implementiert und demonstriert und stellt eine globale Konstellation bereit, um 3GPP-kompatible Satelliten-IoT-Telekommunikationsdienste für Mobilfunkbetreiber und Kunden in Branchen wie Energie, Bergbau, Logistik, Schifffahrt, Landwirtschaft und Verteidigung anzubieten. Die patentierte Technologie des Unternehmens, die einfach in bestehende Mobilfunkchips eingebettet werden kann, ermöglicht Milliarden von Nutzern auf der ganzen Welt eine allgegenwärtige IoT-Konnektivität an jedem Ort und sowohl über terrestrische als auch über Satellitennetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über LuxSpace</strong><br>LuxSpace wurde 2004 als Tochterunternehmen der OHB SE gegründet und hat seinen Sitz im SES Business Center in Luxemburg. LuxSpace ist ein integrierter Anbieter von Mikrosatelliten- und Anwendungslösungen für den globalen institutionellen und kommerziellen Markt. Das Unternehmen kann auf eine Erfolgsbilanz von fünf erfolgreich in Betrieb genommenen Raumfahrtsystemen verweisen, darunter der im September 2020 gestartete Satellit Triton-2/ESAIL, und verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung integrierter Datendienste mit besonderem Schwerpunkt auf dem Bereich der maritimen Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg526320#msg526320" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB investiert in Start-up-Unternehmen Searoutes</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-investiert-in-start-up-unternehmen-searoutes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 15:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammenarbeit soll Lieferketten klimafreundlicher machen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen/Marseille, 22. November 2021. Die OHB Venture Capital GmbH, ein Tochterunternehmen des deutschen Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat sich mit einer Investition am französischen Start-Searoutes beteiligt. Das Unternehmen mit Sitz in Marseille ist auf digitale Lösungen für den maritimen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zusammenarbeit soll Lieferketten klimafreundlicher machen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Searoutessiteinterne5searoutes.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Searoutessiteinterne5searoutes260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Searoutes nutzt AIS-Daten, um den weltweiten Güterverkehr klimafreundlicher zu machen. (Bild: Searoutes)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Marseille, 22. November 2021. Die OHB Venture Capital GmbH, ein Tochterunternehmen des deutschen Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat sich mit einer Investition am französischen Start-Searoutes beteiligt. Das Unternehmen mit Sitz in Marseille ist auf digitale Lösungen für den maritimen und logistischen Sektor spezialisiert und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Treibhausgasemissionen des Gütertransports zu reduzieren, indem es Einblicke in den CO2-Fußabdruck verschiedener Transportrouten bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die relevanten Daten für diesen Dienst anbieten zu können, nutzt Searoutes AIS-Daten, die die Identifizierung und genaue Positionierung von Schiffen ermöglichen. Zur Verfügung gestellt werden diese Daten vom OHB-Tochterunternehmen LuxSpace Sarl. Searoutes verwendet dabei sowohl aktuelle als auch historische AIS-Daten, um die von Schiffen regelmäßig genutzten Routen zu kartieren. Diese Informationen werden dann mit anderen Datensätzen (z. B. Schiffsinformationen, Wetterbedingungen und Strömungen) kombiniert, um den CO<sub>2</sub>-Fußabdruck eines über eine bestimmte Transportroute beförderten Containers vorherzusagen oder einen genauen Bericht über die in der Vergangenheit genutzten Transportrouten zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bündelung von Stärken</strong><br>LuxSpace Sarl hat zudem eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Stärken beider Unternehmen zu bündeln. Durch die Kooperation und insbesondere durch gemeinsame Vertriebsaktivitäten und Produktentwicklungen im Bereich der maritimen Datenanalyse soll das Potenzial von Schiffsverfolgungsinformationen voll ausgeschöpft werden. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Searoutes auf die Reduktion des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes von globalen Lieferketten hinzuarbeiten. Die Mission von Searoutes ist nicht nur spannend, sondern trägt auch perfekt zum Wachstum unseres Segments OHB DIGITAL bei&#8220;, sagt Egbert Jan van der Veen, Managing Director von OHB Venture Capital.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pierre Garreau, Gründer und CEO von Searoutes, fügt hinzu: „LuxSpace und OHB sind zwei Unternehmen, die tief in der Forschung und Entwicklung verwurzelt sind. Schon bei meinem ersten Treffen mit Egbert und seinem Team wusste ich, dass wir die gleiche Sprache sprechen. Das Fachwissen in Bezug auf Satellitendesign und die Datenerfassung – insbesondere in den Bereichen AIS, Erdbeobachtung und Monitoring von Treibhausgasen – machte OHB zu einem naheliegenden Partner. Ich bin sehr gespannt auf diese Zusammenarbeit und freue mich auf unsere enge Kooperation.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Searoutes</strong><br>Searoutes ist ein Start-up, das sich auf innovative digitale Lösungen für den Logistiksektor spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde im Januar 2019 in Marseille, Frankreich, gegründet. Ins Leben gerufen wurde das Unternehmen von Dr. Pierre Garreau und Carsten Bullemer – beide sind Segelenthusiasten und Experten in der Logistik- und Schifffahrtsbranche. Searoutes ist der erste Entfernungsberechnungsdienst, der historische Schiffsdaten aus AIS-Signalen nutzt. Das Grundgerüst seiner Routing-Algorithmen hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der LIS-QARMA-Arbeitsgruppe der Universität von Aix-Marseille entwickelt. Searoutes bietet der Schifffahrts- und Logistikbranche Echtzeit-Routen und einen CO<sub>2</sub>-Emissionsrechner an, um eine umweltfreundlichere Routenplanung und einen grüneren Güterverkehr zu fördern. Seit Januar 2019 nimmt Searoutes am ZEBOX-Programm teil. Weiterhin unterhält das Unternehmen ein Büro in Hamburg, Deutschland, um neue Partnerschaften in der Logistikbranche zu knüpfen.<br>Mehr unter: <a href="https://searoutes.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://searoutes.com/</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg523113#msg523113" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-investiert-in-start-up-unternehmen-searoutes/" data-wpel-link="internal">OHB investiert in Start-up-Unternehmen Searoutes</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rocket Factory Augsburg: Weitere Startverträge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rocket-factory-augsburg-weitere-startvertraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rocket Factory Augsburg unterzeichnet weitere Startverträge. OHB Cosmos and LuxSpace wählen RFA ONE für den Launch ihrer Missionen in 2024 und 2025. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg. Die OHB Cosmos International Launch Services GmbH, ein Unternehmen des neu gegründeten Unternehmensbereichs OHB DIGITAL der OHB SE, sowie LuxSpace, der in Luxemburg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rocket-factory-augsburg-weitere-startvertraege/" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg: Weitere Startverträge</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Rocket Factory Augsburg unterzeichnet weitere Startverträge. OHB Cosmos and LuxSpace wählen RFA ONE für den Launch ihrer Missionen in 2024 und 2025. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAOneHorizontal2rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RFA One im Flug - Illustration. (Bild: Rocket Factory Augsburg)" data-rl_caption="" title="RFA One im Flug - Illustration. (Bild: Rocket Factory Augsburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAOneHorizontal2rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>RFA One im Flug &#8211; Illustration.<br>(Bild: Rocket Factory Augsburg)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg. Die OHB Cosmos International Launch Services GmbH, ein Unternehmen des neu gegründeten Unternehmensbereichs OHB DIGITAL der OHB SE, sowie LuxSpace, der in Luxemburg ansässige Satellitenhersteller des Konzerns, haben beide einen Vertrag mit dem deutschen Launchdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) für kommende Missionen, die für Mitte 2024 und 2025 geplant sind, unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;OHB Cosmos und Rocket Factory teilen die gemeinsame Philosophie, den kundenorientiertesten Service zu den niedrigstmöglichen Preisen anzubieten. OHB Cosmos mit ihrer umfangreichen Erfahrung im Launch von Satelliten, die von der OHB-Gruppe für ihre kommerziellen und institutionellen Kunden hergestellt werden, hat nun mit RFA und ihrer RFA ONE-Trägerrakete die perfekte Ergänzung gefunden&#8220;, sagt Lutz Bertling, Chief Strategy &amp; Development Officer bei OHB. &#8222;Der Start mit einem in Deutschland ansässigen Launchanbieter vereinfacht und beschleunigt den gesamten Prozess des Starts von Nutzlasten in den Orbit. Wir wollen unseren Kunden den zuverlässigsten und schnellsten Startservice bieten und sind davon überzeugt, dass RFA eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Launcherfahrung für unsere Kunden spielen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Unterzeichnung mit OHB Cosmos und LuxSpace beweist die Wettbewerbsfähigkeit von RFA ONE&#8220;, sagt Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer der RFA. &#8222;Wir sind besonders stolz darauf, dass sich beide Unternehmen für RFA ONE entschieden haben und nicht für die zahlreichen Startdienstleister, mit denen sie bisher zusammengearbeitet haben. Der Launch von in Europa gebauten Raumfahrzeugen mit einer in Deutschland entwickelten Trägerrakete ist ein wichtiger Meilenstein für Europa auf dem Weg zu einem unabhängigen Zugang zum Weltraum, der durch die Förderung von Innovation und technologischem Fortschritt den Wohlstand für die nächsten Generationen sichert.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Cosmos ist der Startdienstleister des OHB-Konzerns. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine langjährige Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Raketenstarts für institutionelle und kommerzielle Kunden aus. OHB Cosmos genießt das Vertrauen von Regierungen und Institutionen auf der ganzen Welt und hat alle SAR-Lupe-Satelliten der Deutschen Bundeswehr gestartet. Kürzlich hat OHB Cosmos ihre Fähigkeiten zur Durchführung von reaktionsschnellen Raketenstarts unter Beweis gestellt. Im Januar 2021 startete das Unternehmen die Raumsonde eines Kunden innerhalb von sieben Monaten. Dies stellt ein Novum auf dem Markt für kommerzielle Satellitenstarts dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LuxSpace ist der Experte für Kleinsatellitenplattformen der OHB-Gruppe und ein Anbieter von integrierten Anwendungen und Dienstleistungen. Das Unternehmen blickt auf eine lange Tradition in der Bereitstellung von Mikrosatellitenlösungen für globale institutionelle und kommerzielle Kunden zurück, darunter der kürzlich gestartete ESAIL-Satellit, der auf der Triton-2-Plattform von LuxSpace basiert und in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation und exactEarth entwickelt wurde. ESAIL brach im Februar 2021 Rekorde, indem es zwei Millionen AIS-Meldungen von Schiffen auf See an einem einzigen Tag erfasste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rocket Factory, ein Start-up, hinter dem der deutsche Satellitenhersteller OHB als strategischer Investor und die Risikokapitalgesellschaft Apollo Capital Partners stehen, entwickelt derzeit ein Trägersystem namens RFA ONE für Kleinsatelliten mit einer Nutzlastleistung von bis zu 1300 kg in den niedrigen Erdorbit (LEO). Der erste Start ist für Ende 2022 geplant. Das Unternehmen hat vor kurzem das Oberstufentanksystem bei kryogenen Tests qualifiziert und führt derzeit eine Testkampagne des Haupttriebwerks in Esrange, Schweden, durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Durch die einzigartige Orbitalstufe bietet RFA ONE eine konkurrenzlose Flexibilität und Präzision im Orbit, was genau dem entspricht, was unsere Kunden für ihre sehr spezifischen und kritischen Missionen benötigen&#8220;, ergänzt Prof. Dr. Indulis Kalnins, Geschäftsführer von OHB Cosmos. &#8222;Wir wollen uns mit diesem Vertrag eine Launchmöglichkeit für einen der geplanten Starts unserer Kunden im Jahr 2024 sichern. Dieser Startvertrag ermöglicht es uns, alle Anforderungen unserer Kunden zum bestmöglichen Preis zu erfüllen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer der RFA, fügt hinzu: &#8222;Wir freuen uns sehr, dass OHB Cosmos und LuxSpace den Startservice von RFA ONE nutzen werden. Das RFA ONE Launchsystem kombiniert die wettbewerbsfähigste Nutzlastkapazität in seiner Klasse mit einem disruptiv niedrigen Startpreis. Dies ist nur durch den Einsatz der effizientesten heute verfügbaren Antriebstechnologie möglich: der gestuften Verbrennung. Darüber hinaus verfügt RFA ONE über eine einzigartige Orbitalstufe, um die Nutzlasten unserer Kunden durch zusätzliche On-Orbit-Manöver, einschließlich Neigungs- und RAAN-Änderungen, präzise in ihren Zielorbits zu positionieren.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;LuxSpace ermöglicht die Raumfahrtambitionen von Unternehmen und Institutionen, die zuverlässige Plattformen und integrierte Dienstleistungen benötigen, um die Ziele ihrer Missionen erfolgreich zu erfüllen. RFA ONE bietet uns mit seiner einzigartigen Orbitalstufe die Einschussgenauigkeit in den gewünschten Orbit, die wir benötigen, um unsere Kunden zu bedienen. Wir sind überzeugt, dass dieser Launchservice die Messlatte für alle folgenden Missionen setzen wird und freuen uns auf die Zusammenarbeit&#8220;, sagt Edgar Milic, Chief Executive Officer bei LuxSpace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RFA steht mit seiner hochmodernen Motorentechnologie mit gestufter Verbrennung an der Spitze der weltweiten Entwicklung von Trägerraketen für die neue Raumfahrt. Diese hochleistungsfähige Triebwerkstechnologie, gekoppelt mit den kostengünstigsten Produktionstechniken, ist im Wesentlichen neu in Europa. Durch die Unterstützung von OHB ist es RFA gelungen, Schlüsseltechnologien und Schlüsseltalente zu erwerben, die den Business Case der RFA One-Trägerrakete vorantreiben werden, damit sie auf globaler Ebene konkurrenzfähig wird. Jüngste Schusstests haben gezeigt, dass RFA auf dem besten Weg ist, die effizienteste und leistungsstärkste Raketentriebwerkstechnologie Europas zu entwickeln. Kürzlich gewann RFA die erste Runde des deutschen Mikro-Trägerraketen-Wettbewerbs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das RFA eine Förderzusage über 500.000 Euro im Rahmen des Boost!-Programms der ESA erteilte. In der nächsten Runde des Wettbewerbs werden DLR und ESA einen Startauftrag im Wert von 11 Millionen Euro für institutionelle Nutzlasten vergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/entwicklung-und-qualifizierung-von-traegerstrukturen/" data-wpel-link="internal">Entwicklung und Qualifizierung von Trägerstrukturen</a> (26. April 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-und-rfa-launch-service-vertrag/" data-wpel-link="internal">OHB Sweden und RFA: Launch Service Vertrag</a> (31. März 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/studie-zur-zukunft-des-europaeischen-raumtransports/" data-wpel-link="internal">Studie zur Zukunft des europäischen Raumtransports</a> (11. März 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rfa-arbeit-mit-cnes-an-startplatz-in-kourou/" data-wpel-link="internal">RFA: Arbeit mit CNES an Startplatz in Kourou</a> (29. September 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rfa-abkommen-mit-andoya-space-fuer-erststart/" data-wpel-link="internal">RFA: Abkommen mit Andøya Space für Erststart</a> (28. September 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-rocket-factory-hat-deal-mit-exolaunch/" data-wpel-link="internal">OHB: Rocket Factory hat Deal mit Exolaunch</a> (19. August 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-mikrolauncher-wettbewerb-drei-weiter/" data-wpel-link="internal">DLR-Mikrolauncher-Wettbewerb: Drei weiter</a> (14. Juli 2020)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg510682#msg510682" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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		<title>ESAIL startet mit neuer Satellitenplattform ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esail-startet-mit-neuer-satellitenplattform-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 12:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESAIL]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[SAT-AIS]]></category>
		<category><![CDATA[SSMS]]></category>
		<category><![CDATA[STT]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der Ve­ga-Trä­ger­ra­ke­te vom eu­ro­päi­schen Welt­raum­bahn­hof in Kou­rou.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem kommerziellen Mikrosatelliten ESAIL ist am 3. September um 3:51 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit eine neu entwickelte Satellitenplattform an Bord einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. Die Entwicklung des ersten Satelliten des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Aufgabe von ESAIL wird es sein, Schiffe zu orten und den weltweiten Schiffsverkehr zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernkomponenten für die neue Plattform kommen aus Deutschland</strong><br>In einer Höhe von rund 515 Kilometern wird ESAIL die Erde rund fünf Jahre lang umrunden. Der würfelförmige Satellit gehört mit einer Kantenlänge von nur 60 Zentimetern und einem Gewicht von rund 110 Kilogramm zu den Mikrosatelliten. Der internationale Markt für diese kleinen Satelliten wächst, denn sie können für die unterschiedlichsten Aufgaben im niedrigen Erdorbit eingesetzt werden. So gehören die Erdbeobachtung, Datenrelaisdienste im Internet der Dinge und Technologietests zu ihrem Aufgabenspektrum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-rl_caption="" title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou.<br>(Bild: LuxSpace S.à.r.l.)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Besondere an ESAIL ist die neue, flexible Satellitenplattform namens Triton&#8220;, erklärt Dr. Marc Hofmann, zuständig für ESAIL im DLR Raumfahrtmanagement. &#8222;Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten hierfür entwickelt&#8220;. Satelliten wurden in der Vergangenheit für jeden Einsatz maßgeschneidert, was einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand erforderte. Um Zeit und Kosten bei der Herstellung zu sparen, werden daher immer häufiger flexiblen Plattformen entwickelt und eingesetzt. &#8222;Diese Plattformen kann man nun mit geringen Anpassungen quasi von der Stange kaufen&#8220;, so Dr. Hofmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine genaue Positionsbestimmung erhöht die Sicherheit im Schiffsverkehr</strong><br>ESAIL beobachtet vom Weltraum aus Schiffe, die zuvor mit dem Ortungssystem AIS (Automatic Identification System) ausgerüstet wurden. Mit Hilfe dieses satelliten-gestützten Systems (SAT-AIS) können Schiffe weltweit identifiziert und ihre genaue Position bestimmt werden. AIS-Daten sind wichtig, um Kollisionen zwischen Schiffen zu vermeiden, Fahrtrouten zu überwachen, und Umweltkriminalität zu bekämpfen. ESAIL wird die Satellitenflotte des kanadischen Unternehmens exactEarth ergänzen, das Ortungs- und Informationsdienste für den maritimen Sektor anbietet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-rl_caption="" title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4" height="4"><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://images.raumfahrer.net/news/esailartESAPCarril.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/lupe.jpg" alt="Bild vergrößern" width="20" height="20"></a>Künst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit.<br>(Bild: ESA/P.Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittelständische Unternehmen in Deutschland leisten wichtigen Beitrag zu ESAIL</strong><br>ESAIL wurde im Rahmen des SAT-AIS-Programms als Teil des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde ESAIL von der in Luxemburg ansässigen Firma LuxSpace, einem Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE. Kernkomponenten der Triton-Plattform wurden von deutschen KMUs (kleinen und mittelständischen Unternehmen) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Datenübertragungssystem der Satellitennutzlast stammt von der STT-SystemTechnik GmbH in München. Teile des Lageregelungssystems wurden von der Berliner Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH, sowie von der ZARM Technik AG aus Bremen gefertigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Programmbeitrag in SAT-AIS kommt somit zu hundert Prozent mittelständischen Unternehmen zugute. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert durch seine Beiträge zu den ESA-Programmen die Entwicklung neuer, flexibler Satellitenplattformen für den Einsatz im erdnahen Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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		<title>OHB: Erfolgreicher Start für ESAIL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-esail/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESAIL]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffsidentifikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=46242</guid>

					<description><![CDATA[<p>Satellit der OHB-Tochter LuxSpace wird zum weltweiten Schiffsmonitoring eingesetzt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Kourou/Betzdorf, 3. September 2020. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist heute Nacht um 3.51 Uhr (MEZ) vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, erfolgreich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Satellit der OHB-Tochter LuxSpace wird zum weltweiten Schiffsmonitoring eingesetzt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/DSC5038ESAILLSA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/DSC5038ESAILLSA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL ist Teil des ESA Innovationsprogramms &#8222;Partnership Projects&#8220;, das das Ziel hat, die nächste Generation weltraumgestützter Dienste zu entwickeln.<br>(Bild: LSA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kourou/Betzdorf, 3. September 2020. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist heute Nacht um 3.51 Uhr (MEZ) vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, erfolgreich mit einer Vega-Rakete gestartet und knapp zwei Stunden später in seiner Umlaufbahn platziert worden. Die komplette Integration von ESAIL hat die in Luxemburg ansässige Firma LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, verantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das lange Warten auf den Start</strong><br>Eigentlich hätte ESAIL schon im März 2020 starten sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die französische Regierung den Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana allerdings im März weitestgehend stillgelegt. Ohne ihre Arbeit am Satelliten fertigstellen zu können, reiste das LuxSpace-Team zurück nach Europa und musste die Startvorbereitungen remote vom LuxSpace-Sitz in Betzdorf steuern. Auch weitere im Juni, Juli und August anvisierte Startermine mussten aufgrund von Winden verschoben werden. „Ich habe wirklich selten so lange auf einen erfolgreichen Launch eines OHB-Satelliten gewartet. Umso mehr freue ich mich, dass ESAIL nun endlich seine Reise in den Orbit antreten konnte“, sagt LuxSpace-Geschäftsführer Jochen Harms.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESAIL is watching you</strong><br>Auftraggeber exactEarth wird ESAIL zum weltweiten Schiffsmonitoring einsetzen. ESAIL wird Teil der Satellitenkonstellation von exactEarth werden, die Schiffe mittels ihres automatischen Identifikationssystems überwacht. ESAIL wurde in einem Partnerschaftsprogramm der ESA und mit Unterstützung der Luxemburgischen Raumfahrtagentur (LSA) entwickelt, um die nächste Generation von satellitenbasierten Diensten für den maritimen Sektor zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: ESAIL erreicht Kourou</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-esail-erreicht-kourou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=5165</guid>

					<description><![CDATA[<p>Luxemburger Satellit ESAIL erreicht europäischen Weltraumbahnhof in Kourou. Transport von Luxemburg nach Französisch-Guayana dauerte nur wenige Stunden. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou angekommen. Gebaut hat ihn die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Luxemburger Satellit ESAIL erreicht europäischen Weltraumbahnhof in Kourou. Transport von Luxemburg nach Französisch-Guayana dauerte nur wenige Stunden. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou angekommen. Gebaut hat ihn die in Luxemburg ansässige Firma LuxSpace, ein  Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/MOL200206006finalcLSA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/MOL200206006finalcLSA26.jpg" alt="Der Kleinsatellit ESAIL vor dem Verladen. (Bild: LSA)"/></a><figcaption>Der Kleinsatellit ESAIL vor dem Verladen. (Bild: LSA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe eines kleinen, handbetriebenen Krans wurde der Satellit in einer speziell entwickelten Transportbox in Betzdorf verstaut und von dort zum  luxemburgischen Flughafen Findel gebracht, von wo er am Montagmorgen an Bord eines Cargolux-Frachters nach Cayenne, Französisch-Guayana, abhob. Dies war ein außergewöhnlicher Zwischenstopp für Cargolux auf ihrer Südamerika-Rotation, die dieses Ziel normalerweise nicht abdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Cargolux freut sich, den reibungslosen und pünktlichen Transport des  ESAIL-Mikrosatelliten sichergestellt zu haben. Wir sind stolz auf die Rolle, die wir bei diesem wichtigen europäischen Projekt gespielt haben, und freuen uns auf den erfolgreichen Start des Satelliten. Als in Luxemburg ansässige Fluggesellschaft war es für uns wichtig, gemeinsam mit anderen luxemburgischen Unternehmen zur Entwicklung unseres  Heimatlandes beizutragen&#8220;, sagt Richard Forson, Präsident und CEO von Cargolux.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die erste Etappe seiner Reise hat ESAIL, dank des reibungslosen Transports durch Cargolux sicher und ohne Schäden überstanden. Wir blicken jetzt mit Vorfreude auf den Start“, so Jochen Harms, Geschäftsführer bei LuxSpace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/200218satshipm01cargolux.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/200218satshipm01cargolux26.jpg" alt="Ladevorgang des Satelliten auf dem Flughafen Luxemburg. (Bild: Cargolux) "/></a><figcaption>Ladevorgang des Satelliten auf dem Flughafen Luxemburg. (Bild: Cargolux) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der  Start ist für Ende März geplant. ESAIL wird mit einer Vega Rakete starten, als Teil eines Proof-of-Concept Flugs des Small Spacecraft Mission Service (SSMS) von Arianespace. Der Mikrosatellit wird in einer niedrigen Erdumlaufbahn (sog. LEO Orbit) auf ca. 500 Kilometern Höhe, die Erde umkreisen. Doch bevor es so weit ist, wird ESAIL weiteren Tests  unterzogen, um sicherzustellen, das der Satellit einsatzfähig ist. Hierfür ist ein vierköpfiges Expertenteam von LuxSpace angereist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kunde exactEarth wird ESAIL nutzen, um Schiffe rund um den Globus zu beobachten. Das kanadische Unternehmen ist führend in der Verfolgung des weltweiten Schiffsverkehrs und in maritimen Informationsdiensten. ESAIL ist eine mit Spannung erwartete Ergänzung zur bestehenden AIS-Satellitenkonstellation von exactEarth, die Schiffe mit Hilfe ihrer automatischen Identifikationssystem (AIS)-Meldungen erkennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESAIL ist Teil eines Partnerschaftprogramms der ESA und wurde, mit starker Unterstützung der Luxemburgischen Raumfahrtagentur (LSA) entwickelt, um die nächste Generation von satellitenbasierten Diensten für den maritimen Sektor zu verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Cargolux Airlines International</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Cargolux Airlines International mit Sitz in Luxemburg ist Europas führende reine Frachtfluggesellschaft mit einer modernen und effizienten Flotte, die aus 14 Boeing 747-8-Frachtern und 15 Boeing 747-400-Frachtern besteht. Das weltweite Netzwerk von Cargolux umfasst über 75 Destinationen auf planmäßigen Nurfrachtflügen. Das Unternehmen hat mehr als 85 Niederlassungen in über 50 Ländern und betreibt ein umfangreiches globales Truckingnetzwerk zu mehr als 250 Zielen sowie Voll- und Teilcharterdienste. Cargolux bietet in seiner modernen zweigeteilten Wartungshalle in Luxemburg auch die Wartung durch Dritte an. Das Unternehmen ist auf die Wartung der B747-Linie und des Hangars bis hin zu C-Checks spezialisiert. Es bietet eine Reihe von spezialisierten Wartungsdienstleistungen an und verfügt über eine Line Maintenance-Zulassung für 777-Flugzeuge. Die Cargolux-Gruppe beschäftigt weltweit fast 2.000 Mitarbeiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über LuxSpace</h3>



<p class="wp-block-paragraph">LuxSpace wurde im November 2004 als Tochtergesellschaft der OHB SE gegründet und hat ihren Sitz im SES Business Center in Betzdorf in Luxemburg. Als Teil des internationalen Netzwerks von Unternehmen der OHB-Gruppe bietet LuxSpace Know-how, Expertise sowie Produkte und Dienstleistungen für den europäischen und globalen institutionellen und industriellen Markt in den Bereichen Raumfahrt- und Verteidigungssystemtechnik sowie Anwendungsentwicklung an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</h2>



<u><ul class="wp-block-list"><li><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="DLR (öffnet in neuem Tab)" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></strong></li></ul></u>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE. Quelle: OHB SE. 7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1adbfdba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Der EDRS-C Satellit beim Transport zum Weltraumbahnhof in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus realisiert. Entwickelt und gefertigt wurde der Satellit EDRS-C vom Raumfahrtsystemhaus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der börsennotierten OHB SE. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit hob am 06.08.2019 um 21:30 Uhr MESZ an Bord einer Ariane-5 Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana ab. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit löste sich nach rund 30 Minuten von der Rakete, als der vorgesehene geostationäre Transferorbit erreicht war. Nur wenige Minuten später funkte der Satellit EDRS-C erste “Lebenszeichen” aus dem All. „Ein ganz besonderer Moment, denn er macht klar, dass der Satellit die hohen Belastungen beim Abheben der Rakete und während des schnellen Ritts in den Weltraum überstanden hat“, freut sich Guy Perez, CTO und Vorstand Telekommunikation bei der OHB System AG, der den Start in Kourou verfolgt hat. „Ich danke Airbus und ESA für das in OHB gesetzte Vertrauen und allen Beteiligten bei OHB sowie unseren vielen Unterauftragnehmern für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf den Tag, an dem unser Satellit seine Arbeit aufnimmt und den SpaceDataHighway ergänzt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission: EDRS ergänzen</strong>
<br>
Europas laserbasiertes Datenrelais-System EDRS ist die weltweit erste „Optical Fibre in the Sky“, die auf modernster Lasertechnologie basiert. Der von Airbus bei der OHB System AG georderte geostationäre Satellit EDRS-C bildet den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighways. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorhaben SpaceDataHighway soll eine Satellitenflotte über einem Netzwerk von Bodenstationen fixiert werden. Diese geostationären Satelliten empfangen mittels innovativer Laserkommunikationstechnologie Daten von Erdbeobachtungssatelliten aus erdnahen, das heißt niedrigeren Orbits, sowie von Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und leiten diese in Breitbandqualität an Bodenstationen in Europa weiter &#8211; in nahezu Echtzeit und mit einer Datenrate von 1,8 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Notfallteams und Sicherheitskräfte erhalten dank des SpaceDataHighways einen wesentlich schnelleren Zugang zu den Daten von Erdbeobachtungssatelliten. Auch das europäische Copernicus-Programm, das Dienste zu Umweltüberwachung und Klimawandel anbietet, zählt genauso wie staatliche Sicherheitsdienste, Meeresüberwachungsteams und Wettervorhersagebehörden zu den Nutzern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt für Schritt zum Dienstantritt</strong>
<br>
„Mit Abtrennung von der Rakete muss unser Satellit sich aus eigener Kraft, sprich mit dem eigenen chemischen Antrieb, in den geostationären Orbit einschießen. EDRS-C steuert zunächst eine zugewiesene Testposition an, die er nach ungefähr zwei Wochen erreicht haben wird und auf der er über einige Wochen hinweg kalibriert und nach und nach in Betrieb genommen wird“, erklärt Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter bei der OHB System AG. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach wird der Satellit an seinen eigentlichen „Dienstort“ manövriert. Dieser befindet sich auf 31° Ost rund 36.000 Kilometer über dem Äquator &#8211; eine ideale Position, die permanenten Kontakt für die Datenabgabe an die Bodenstationen ermöglicht. Hier wird der Satellit in Betrieb genommen (Commissioning) und schrittweise ins System eingegliedert. Das alles geschieht vom Satellitenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus, das sich im bayerischen Oberpfaffenhofen befindet. „Wir leisten im Satellitenkontrollzentrum über die nächsten Wochen und Monate hinweg Unterstützung bei der Inbetriebnahme und der Missionskontrolle des Satelliten – eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe, die im Schichtbetrieb organisiert ist“, ergänzt Voegt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-350a59ba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
EDRS-C während der Startvorbereitung in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der zweite seiner Art und doch ganz besonders …</strong>
<br>
Der Telekommunikationssatellit EDRS-C bildet nicht nur den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighway-Raumsegments, er ist auch der zweite SmallGEO-Satellit im Weltraum. Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise der Satellitenplattform SmallGEO erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können die Kunden zwischen klassisch (d.h. chemisch), elektrisch bzw. hybrid wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 kg und 900 kg variiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit EDRS-C hat OHB im Auftrag von Airbus einen Satelliten entwickelt und realisiert, der gezielt für die optische Kommunikation ausgelegt ist: Für die Verbindung zwischen den Daten abgebenden Erdbeobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und den EDRS-Satelliten werden Laserkommunikationsterminals von Tesat-Spacecom mit entsprechend hohen Datenraten verwendet. Die für die Datenübertragung zur Erde notwendige Verbindung zwischen den EDRS-Satelliten und den Bodenstationen wird mit einem Satz von Ka-Band-RF-Terminals geschaffen. Die Datenübertragung kann mit bis zu 1,8 Gbit/s erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C wird den besonderen Anforderungen des SpaceDataHighways gerecht und erweitert gleichzeitig das Anwendungsspektrum der SmallGEO-Plattform. „Eine optische Datenübertragung stellt von vornherein hohe Anforderungen an den Satelliten. Durch verschiedene Anpassungen und Weiterentwicklungen konnten wir alle Anforderungen erfüllen“, so Dr. Voegt. „Für diese zweite SmallGEO-Mission haben wir zusätzlich unser modulares TM/TC-Subsystem (TM/TC = Telemetrie/Telekommandierung) um den Betrieb in S- und Ka-Band erweitert. Und weil es um die Übertragung zeitkritischer und sensibler Informationen geht, gewährleisten wir mit einer Verschlüsselungselektronik eine sichere Kommunikation mit dem Satelliten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wies beim Start eine Masse von circa 3,2 Tonnen auf und maß 3,2 x 2,3 x 4,0 Meter. Da seine beiden Solar-Module und die 3 Antennen erst im Weltraum entfaltet bzw. ausgeklappt wurden, bringt EDRS-C es jetzt auf 7,7 x 16,8 x 4,0 Meter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22c47537"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VA249GROUPECU20031000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Das EDRS-C Team im Reinraum in Kourou leistete so wie die OHB-Kolleginnen und Kollegen, die &#8222;zuhause&#8220; blieben, eine super Arbeit. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teamwork</strong>
<br>
„Ich bin sehr dankbar, dass ich mich bei der Realisierung des Satelliten auf versierte und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Sie haben sich zum Teil über mehrere Jahre hinweg mit hohem Engagement eingebracht, insbesondere während der monatelangen im Schichtbetrieb durchgeführten Testkampagnen. Ein toller Teamerfolg, der den berühmten OHB-Spirit einmal mehr unter Beweis gestellt hat“, so Projektleiter Voegt. „Ich möchte mich auch bei unserem Auftraggeber Airbus und der ESA für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als industrieller Hauptauftragnehmer und Systemführer hatte OHB zahlreiche Unterauftragnehmer unter Vertrag. „Von unserem Partner Tesat-Spacecom stammt die Datenrelais-Nutzlast inklusive Laserkommunikationsterminal, das den Intersatellite-Link ermöglicht. Zeitweise hatten wir mehr als 30 internationale Zulieferer und Dienstleister zu koordinieren. Ein tolles Zusammenspiel, das einen soliden Satelliten hervorgebracht hat – dies wurde nicht nur in der mehrmonatigen Testkampagne bei der IABG, sondern auch bei den vorgeschriebenen Testreihen am Startplatz unter Beweis gestellt“, erläutert Projektleiter Voegt. Die Nutzlast HYLAS 3 wurde von der ESA im Auftrag von Avanti Communications als kundeneigene Beistellung an die OHB System AG geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Vertragspartnern zählten auch weitere Unternehmen der OHB-Gruppe: So war die Luxemburger LuxSpace für das TT&amp;R-Subsystem (TT&amp;R = Telemetrie, Telekommandierung und Ranging) verantwortlich, das die Kommunikation mit dem Satelliten ermöglicht und lieferte Beiträge zum Satellitensimulator. Die bayerische MT Aerospace AG lieferte alle Strukturpaneele. OHB Sweden war verantwortlich für das Lage- und Bahnregelungssystem (AOCS) und ist aktiv an der „Intensivbetreuung“ des Satelliten während der ersten Wochen im All beteiligt und entsendet hierzu Expertinnen und Experten ins Satellitenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EDRS-Programm der ESA wird vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Freistaates Bayern unterstützt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5aeb233e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>Start von EDRS-C mit einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou.  <br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erst 1, dann 2 … Die SmallGEO-Familie wächst!</strong> <br>Der erste SmallGEO-Satellit, H36W-1, wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (Private-Public Partnership) zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT realisiert. 2017 wurde er in die Satellitenflotte von Hispasat eingegliedert und übernahm die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im klassischen Telekommunikationsbereich wurden neben EDRS-C auch der nationale Satellit Heinrich Hertz (In-Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr) bei der OHB System AG beauftragt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen ihrer hohen Flexibilität und Modularität hat man sich auch bei der Realisierung von Europas dritter Generation an Wettersatelliten (Meteosat Third Generation, MTG) für die SmallGEO-Plattform entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Produktlinie Electra entwickelt OHB einen vollständig elektrisch angetriebenen Satelliten, der aufgrund des geringeren Gewichts des Antriebssystems deutlich mehr Nutzlast mitführen kann und die Clean Space Policy der ESA erfüllt. „Mit Electra sind unsere Kunden flexibel, was die Auswahl der Startrakete sowie die Position des Satelliten in der Startrakete angeht, bei der Einbringung in den Zielorbit, bei den gewünschten Bändern in denen kommuniziert werden soll (C-, Ku-/Ka-Band, flexibel) und was die Skalierbarkeit hinsichtlich Masse, Stromverbrauch und Wärmeabgabe anbelangt“, erklärt Vorstand Guy Perez. „Weil wir sowohl klassische Nutzlasten als auch neuartige flexible Nutzlasten bis zu 900 kg und mit maximal 60 Transpondern auf Elektra akkommodieren können, ist es möglich, passgenaue Pakete für die jeweilige Mission zu schnüren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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