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	<title>M51 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>M51 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ArianeGroup: Erfolgreicher Testflug für die M51.3 Rakete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 21:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. November 2023 führten ArianeGroup und die französische Wehrbeschaffungsbehörde (DGA) den ersten erfolgreichen Flugtest einer M51.3 Rakete von der ballistischen Startbasis (BLB) in Biscarrosse im Südwesten Frankreichs aus durch. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 19. November 2023. Biscarosse, 19. November 2023 &#8211; Am 18. November 2023 haben ArianeGroup und die französische Wehrbeschaffungsbehörde (DGA) [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 18. November 2023 führten ArianeGroup und die französische Wehrbeschaffungsbehörde (DGA) den ersten erfolgreichen Flugtest einer M51.3 Rakete von der ballistischen Startbasis (BLB) in Biscarrosse im Südwesten Frankreichs aus durch. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 19. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol_M51-BLB_01_Essais_de_missiles_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der M51.3 Rakete am 18. November 2023. (Bild: DGA Essais de missiles)" data-rl_caption="" title="Start der M51.3 Rakete am 18. November 2023. (Bild: DGA Essais de missiles)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-BLB_01_Essais_de_missiles_26.jpg" alt="Start der M51.3 Rakete am 18. November 2023. (Bild: DGA Essais de missiles)" class="wp-image-133768" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-BLB_01_Essais_de_missiles_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-BLB_01_Essais_de_missiles_26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start der M51.3 Rakete am 18. November 2023. (Bild: DGA Essais de missiles)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Biscarosse, 19. November 2023 &#8211; Am 18. November 2023 haben ArianeGroup und die französische Wehrbeschaffungsbehörde (DGA) den ersten erfolgreichen Flugtest einer M51.3 Rakete von der ballistischen Startbasis (BLB) in Biscarrosse im Südwesten Frankreichs aus durchgeführt. Dies war der Qualifikationsflug für die neue M 51 Version, die leistungsstärker ist als ihre Vorgängerversionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger als sieben Monate nach dem erfolgreichen Abnahmestart einer M51-Rakete vom U-Boot Le Terrible aus wurde eine M51- Rakete in experimenteller Flugkonfiguration ohne nukleare Sprengladung von der Startbasis Biscarosse aus gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Erfolg beweist ein weiteres Mal die Kompetenz von ArianeGroup, zusammen mit mehr als 600 nationalen Unternehmen aus der Branche, eine derartige technologische Herausforderung zu meistern. Damit befinden wir uns auf dem Weg zur operativen Inbetriebnahme des Systems. Das 2014 ins Leben gerufene Programm ist einer der beiden Grundpfeiler der ArianeGroup. Es hält den ursprünglich geplanten Zeit- und Kostenrahmen ein. Dies ist nur mit einer kompetenten und leistungsstarken Projektleitung durch die französische Wehrbeschaffungsbehörde (DGA) möglich. Die am Start beteiligten Teams von staatlicher und industrieller Seite konnten erneut beweisen, dass sie sich gegenseitig ergänzen und ein kollektives Engagement für die DGA als Kunden demonstrieren, das nichts zu wünschen übrig lässt“ so Martin Sion, CEO ArianeGroup.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup ist Generalunternehmer für das M51 Raketensystem im Auftrag der französischen Wehrbeschaffungsbehörde (DGA) und das einzige europäische Unternehmen, das diesen Raketentyp entwerfen, entwickeln und herstellen kann. ArianeGroup ist für den gesamten Lebenszyklus der M51 verantwortlich: Vorstudien, Entwicklung, Produktion, Betriebsbereitschaft (MCO) und Demontage. Die Aktivitäten des Unternehmens betreffen die Rakete selbst, die Produktionsmittel an seinen Standorten in Aquitaine (Saint-Médard, Issac, Le Haillan) in der Nähe von Paris (Les Mureaux) und in der Bretagne (Brest), die Mittel für Integration und Tests der Rakete, die Verladung der Raketen in die U-Boote am Standort Ile Longue sowie die Kontroll-/Steuermittel an Bord der U-Boote.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-01_Copyright_Essais_de_missiles_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="M51.3 Rakete unterwegs. (Bild: DGA Essais de missiles)" data-rl_caption="" title="M51.3 Rakete unterwegs. (Bild: DGA Essais de missiles)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-01_Copyright_Essais_de_missiles_26.jpg" alt="M51.3 Rakete unterwegs. (Bild: DGA Essais de missiles)" class="wp-image-133767" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-01_Copyright_Essais_de_missiles_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210428essai_en_vol-M51-01_Copyright_Essais_de_missiles_26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">M51.3 Rakete unterwegs. (Bild: DGA Essais de missiles)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup stützt sich auf ein industrielles Ökosystem in ganz Frankreich, das aus Großunternehmen und hunderten KMU besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Gesamtmasse von über 50 Tonnen und einer Höhe von 12 Metern ist die M51 Rakete so konzipiert, dass sie von einem U-Boot unter Wasser aus gestartet werden kann. Ein technologisches Kraftpaket, das Leistung, Präzision und Zuverlässigkeit in sich vereint, auf demselben Niveau wie die Trägerrakete Ariane.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm M51 wird inkrementell weiterentwickelt, um auf die veränderlichen geostrategischen Rahmenbedingungen und den Bedarf Frankreichs zu reagieren. Das erfordert, ständig auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben und alle Leistungen auf Spitzenniveau zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Generalunternehmer für zivile und militärische Trägerraketensysteme. Das Unternehmen ist verantwortlich für die Entwicklung, Herstellung, Integration und Flugvorbereitung der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und 6, die von seiner Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist es für die Entwicklung, Herstellung, Integration und operative Wartung der Raketen für die französischen ozeanischen Abschreckungskräfte zuständig. Als weltweit für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen anerkannter Spezialist beherrscht ArianeGroup die verschiedenen fortschrittlichsten Antriebstechnologien für Trägerraketen und Raumfahrtanwendungen. Mit seinen Tochtergesellschaften bringt das Unternehmen sein Fachwissen in den Bereichen Ausrüstung, Dienstleistungen, Weltraumüberwachung und kritische Einrichtungen auch in andere Sektoren ein. Das Unternehmen, das zu gleichen Teilen Airbus und Safran gehört, beschäftigt mehr als 8000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Sein konsolidierter Umsatz betrug im Jahr 2022 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3958.msg556305#msg556305" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Militärische Raketen- und Raumfahrtneuigkeiten</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MPIA: Vorbereitungen für das größte Radioteleskop der Welt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mpia-vorbereitungen-fuer-das-groesste-radioteleskop-der-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 13:52:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Forscherteam hat nachgewiesen, dass das Square Kilometer Array Observatory (SKAO) in der Lage ist, Radioemissionen von Spiralgalaxien im frühen Universum zu erkennen. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie. Quelle: Max-Planck-Institut für Astronomie 25. Juli 2022. 25. Juli 2022 &#8211; Das SKAO, dessen Bau dieses Jahr begonnen hat, wird bald das größte Radioteleskop der Welt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein Forscherteam hat nachgewiesen, dass das Square Kilometer Array Observatory (SKAO) in der Lage ist, Radioemissionen von Spiralgalaxien im frühen Universum zu erkennen. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Astronomie 25. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/M51RadiolichtGhasemiNodehietalMPIA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Karten der Vorlagen-Galaxie M 51, gesehen im Radiolicht bei einer beobachteten Frequenz von 1,4 GHz (Wellenlänge von 21 cm). (Bild: Ghasemi-Nodehi et al. / MPIA)" data-rl_caption="" title="Karten der Vorlagen-Galaxie M 51, gesehen im Radiolicht bei einer beobachteten Frequenz von 1,4 GHz (Wellenlänge von 21 cm). (Bild: Ghasemi-Nodehi et al. / MPIA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/M51RadiolichtGhasemiNodehietalMPIA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Karten der Vorlagen-Galaxie M 51, gesehen im Radiolicht bei einer beobachteten Frequenz von 1,4 GHz (Wellenlänge von 21 cm). (Bild: Ghasemi-Nodehi et al. / MPIA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">25. Juli 2022 &#8211; Das SKAO, dessen Bau dieses Jahr begonnen hat, wird bald das größte Radioteleskop der Welt sein. Die Astronomen, die der SKAO-Arbeitsgruppe „Extragalaktisches Kontinuum“ angehören, suchen nach einer Möglichkeit, eine kosmische Ära zu erforschen, in der die Sternentstehungsaktivität nach einer als „Kosmischer Mittag (Cosmic Noon)“ bekannten Epoche abnahm. Zu diesem Zweck simulierten sie die Eigenschaften des interstellaren Mediums von Galaxien, die M 33 und M 51 ähneln, in einem frühen Zeitalter des Universums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der kosmischen Entwicklung erlebten die Galaxien nach einer aktiveren Periode vor etwa 10 Milliarden Jahren, dem so genannten „Kosmischen Mittag“, einen Rückgang der Sternentstehungsaktivität. Der Übergang von einer goldenen Epoche der Sternentstehung zu einer geringeren Sternentstehungsrate ist noch immer nicht vollständig verstanden. Ein Rückgang der Menge an kühlem Gas in den Galaxien, das als Brennstoff für die Sternentstehung dient, wird oft als Hauptgrund angesehen. Beobachtungen zeigen jedoch, dass viele Galaxien noch über ausreichend große Gasreserven verfügten, um die Sternentstehung zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine andere Möglichkeit ist, dass der Druck von Magnetfeldern, hochenergetische Teilchen und Turbulenzen das kühle Gas in Galaxien zunehmend stabilisierten“, sagt Fatemeh Tabatabaei. Sie ist eine ehemalige Forscherin des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg und Mitautorin der Studie. Jetzt ist sie Fakultätsmitglied am Institute for Research in Fundamental Sciences (IPM) in Teheran, Iran. „Um die Bedeutung dieser Faktoren zu verstehen, sind Studien zur Energiebilanz in Abhängigkeit von der Rotverschiebung erforderlich“, fährt sie fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Rotverschiebung bezeichnet man das Phänomen, dass die Spektren, die z. B. von Galaxien ausgesendet werden, mit der Zeit aufgrund der Expansion des Universums zu längeren Wellenlängen verschoben werden. Die Rotverschiebung kann direkt in eine Entfernung oder das Alter seit dem Urknall umgerechnet werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZusammengesetztesBildSKAMidTeleskopSKAO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein zusammengesetztes Bild des zukünftigen SKA-Mid-Teleskops, das die bereits vor Ort befindlichen Antennen des Vorläuferteleskops MeerKAT. (Bild: SKAO)" data-rl_caption="" title="Ein zusammengesetztes Bild des zukünftigen SKA-Mid-Teleskops, das die bereits vor Ort befindlichen Antennen des Vorläuferteleskops MeerKAT. (Bild: SKAO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZusammengesetztesBildSKAMidTeleskopSKAO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ein zusammengesetztes Bild des zukünftigen SKA-Mid-Teleskops und der bereits vor Ort befindlichen Antennen des Vorläuferteleskops MeerKAT. (Bild: SKAO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu beurteilen, ob das künftige Square Kilometer Array Observatory (SKAO) zur Lösung dieses Rätsels beitragen kann, haben die Astronomen die physikalischen Prozesse im interstellaren Medium (ISM) von Galaxien bei unterschiedlichen Rotverschiebungen simuliert. Das ISM besteht hauptsächlich aus Gas und mikroskopisch kleinen Teilchen, die Astronomen als Staub bezeichnen, mit unterschiedlichen Temperaturen, die den Raum zwischen den Sternen durchdringen. Der erste Teil dieser Forschungsarbeit wird heute in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtung der Radioemission ist ein wirksames Mittel, um energetische Prozesse in Galaxien zu verfolgen. Diese Emission entsteht hauptsächlich durch die Wechselwirkung von hochenergetischen Teilchen mit Magnetfeldern, einer energetischen Komponente des ISM. Tiefe und räumlich aufgelöste Beobachtungen bei verschiedenen Radiofrequenzen mit SKAO ermöglichen es den Astronomen, diese Prozesse in nahen und fernen Galaxien zu kartieren. „Solche Beobachtungen sind der entscheidende Schritt zum Verständnis der Energiebilanz und der Strukturbildung in Galaxien im Laufe der kosmischen Zeit und geben Aufschluss über die Prozesse, die die Galaxienentwicklung und den Rückgang der Sternentstehungsaktivität bestimmen“, erklärt Eva Schinnerer, Wissenschaftlerin am MPIA und Mitautorin dieser Studie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Auswahl der Galaxientypen und kosmischen Entfernungen, die für die Untersuchung dieser Prozesse erforderlich sind, ist ein wesentlicher Teil der Vorbereitung auf die eigentlichen SKAO-Daten“, erklärt Mark Sargent vom International Space Science Institute in Bern, Schweiz, Mitautor der Studie und ehemals Wissenschaftler am MPIA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In einem ersten Schritt wollten wir die Radio-Kontinuum-Emission aus dem ISM typischer hochrotverschobenen Galaxien simulieren, wobei wir normale, heutige Spiralgalaxien wie M 51, NGC 6946 und M 33 als Vorlagen verwendeten. Unsere Simulation berücksichtigt zwei verschiedene Strahlungsmechanismen, die thermische Bremsstrahlung und die nicht-thermische Synchrotronstrahlung“, beschreibt Masoumeh Ghasemi-Nodehi, Postdoc am IPM und Erstautorin der Forschungsarbeit. „Wir haben gezeigt, dass die SKAO-Phase 1 MID-Radiodurchmusterung (SKA1-MID) die Synchrotronstrahlung in M 51-ähnlichen Galaxien bis zu einer Rotverschiebung von 3 kartieren kann, als das Universum nur 1/7 seines heutigen Alters hatte“, fährt sie fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir erwarten, dass sowohl die relativistischen Teilchen als auch die Magnetfelder aufgrund der höheren Sternentstehungsaktivität in diesen frühen Galaxien zu früheren Zeiten einen höheren Druck im interstellaren Medium erzeugten. Diese Annahme, die sich aus unseren Studien ergibt, muss durch die SKAO-Beobachtungen weiter bestätigt werden“, erläutert Fatemeh Tabatabaei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Empfindlichkeit und Durchmusterungsgeschwindigkeit des SKAO wird dieses Observatorium wichtige Themen der Astronomie und Astrophysik erhellen. Zu seinen Zielen gehört es, die Entstehung von Strukturen im frühen Universum, die Bildung der ersten Sterne und Galaxien sowie die Entwicklung von Galaxien zu untersuchen. In den meisten Fällen werden diese Phänomene mit Hilfe von Durchmusterungen mit mehreren Wellenlängen untersucht, die verschiedene Himmelsbereiche in unterschiedlichen Entwicklungsstadien abdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusätzliche Informationen</strong><br>Diese Studie ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit, deren Mitglieder sind: M. GhasemiNodehi (Institute for Research in Fundamental Sciences, Teheran, Iran [IPM]), Fatemeh S. Tabatabaei (IPM, Instituto de Astrofísica de Canarias, Teneriffa, Spanien [IAC], und Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg, Deutschland [MPIA]), Mark Sargent (International Space Science Institute, Bern, Schweiz [ISSI] und University of Sussex, Brighton, Vereinigtes Königreich), Eric J. Murphy (National Radio Astronomy Observatory, Charlottesville, USA), Habib Khosroshahi (IPM), Rob Beswick (Jodrell BankCentre for Astrophysics/e-MERLIN, The University of Manchester, Vereinigtes Königreich), Anna Bonaldi (SKA Organisation, Jodrell Bank, Macclesfield, Vereinigtes Königreich), und Eva Schinnerer (MPIA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Publikation</strong><br>M. Ghasemi-Nodehi et al., &#8222;Evolution of thermal and nonthermal radio continuum emission on kpc scales–Predictions for SKA&#8220;, Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, Vol. 515, Issue 1, p. 1158. DOI: 10.1093/mnras/stac1393<br><a href="https://academic.oup.com/mnras/article/515/1/1158/6590836?login=false" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://academic.oup.com/mnras/article/515/1/1158/6590836</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1124.msg535359#msg535359" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Square Kilometre Array (SKA)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches First Light für Herschel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreiches-first-light-fuer-herschel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 12:15:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Infrarot-Teleskop Herschel der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) hat sein erstes astronomisches Objekt abgebildet. Die beteiligten Wissenschaftler sprechen von einem sehr guten ersten Resultat. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA. Ziel der ersten Aufnahme Herschels war die Spiralgalaxie M51, von der ebenfalls Aufnahmen des Vorgängerteleskops Spitzer der NASA vorliegen. Im Vergleich zu dieser unwesentlich älteren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Infrarot-Teleskop Herschel der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) hat sein erstes astronomisches Objekt abgebildet. Die beteiligten Wissenschaftler sprechen von einem sehr guten ersten Resultat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19062009141524_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19062009141524_small_1.jpg" alt="ESA und PACS Consortium" width="287" height="226"/></a><figcaption>
Überlagerung dreier Wellenlängen ergaben diese Aufnahme von M51. 
<br>
(Bild: ESA und PACS Consortium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der ersten Aufnahme <i><a href="https://www.raumfahrer.net/herschel-und-planck-ein-blick-hinter-die-kulissen/" data-wpel-link="internal">Herschels</a></i> war die Spiralgalaxie M51, von der ebenfalls Aufnahmen des Vorgängerteleskops <i>Spitzer</i> der NASA vorliegen. Im Vergleich zu dieser unwesentlich älteren Aufnahme zeigt das ESA-Teleskop, welches Potential in ihm steckt. Immerhin wurde dieses First Light mit völlig unkalibrierten Instrumenten vorgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufnahme zeigt die von Charles Messier 1773 entdeckte Whirlpool-Galaxie in drei Wellenlängen von 70, 100 und 160 Mikrometern, die dann übereinander gelegt wurden. Das Bild wurde durch <i>Herschels Photoconductor Array Camera and Spectrometer</i> (PACS) aufgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seinem <a href="https://www.raumfahrer.net/herschel-und-planck-gestartet/" data-wpel-link="internal">Start</a> am 14. Mai 2009 war am 14. Juni die Schutzabdeckung für das 3,5 Meter durchmessende Teleskop geöffnet worden. Die hocheffektive Helium-Kühlung war problemlos angelaufen. Die ersten Bilder zeigen, dass die rund eine Milliarde Euro teure Mission ihre wissenschaftlichen Ziele erreichen kann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19062009141524_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19062009141524_small_2.jpg" alt="Links: NASA/JPL-Caltech/SINGS, rechts: ESA and the PACS Consortium" width="476" height="306"/></a><figcaption>
Vergleich der M51-Aufnahme von 
<i>Herschel</i>
 mit der besten Aufnahme des NASA-IR-Teleskops 
<i>Spitzer</i>
 
<br>
(Bild: Links: NASA/JPL-Caltech/SINGS, rechts: ESA and the PACS Consortium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4228.msg103132#msg103132" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Herschel und Planck</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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