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	<title>MAHLI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MAHLI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Marsrover Curiosity &#8211; Der Sol 1.000 hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-der-sol-1-000-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2015 16:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
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		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Curiosity untersucht seit mittlerweile 1.000 Marstagen das Innere des Gale-Kraters. Ein unerwartet lockerer Untergrund hat die beteiligten Wissenschaftler und Ingenieure jetzt allerdings zu einer Abänderung der ursprünglich vorgesehenen Route gezwungen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS, University of Leicester, UMSF-Forum. Vertont von Peter Rittinger. Der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-der-sol-1-000-hat-begonnen/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity &#8211; Der Sol 1.000 hat begonnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Curiosity untersucht seit mittlerweile 1.000 Marstagen das Innere des Gale-Kraters. Ein unerwartet lockerer Untergrund hat die beteiligten Wissenschaftler und Ingenieure jetzt allerdings zu einer Abänderung der ursprünglich vorgesehenen Route gezwungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, USGS, University of Leicester, UMSF-Forum. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2015-06-03-58195.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="1007" height="301"/></a><figcaption>
Dieses Panorama setzt sich aus mehreren Aufnahmen zusammen, welche am 10. Mai 2015 mit der 
<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MastCam</a>
 des Marsrovers Curiosity angefertigt wurden. Hinter einem im Bildvordergrund erkennbaren Dünenfeld befindet sich eine Übergangszone aus zwei unterschiedlichen Gesteinsschichten, welche das Interesse der an der Mission beteiligten Planetologen erweckt hat. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Leicester" width="260"/></a><figcaption>
Der heutige 30. Mai 2015 markiert zugleich den Missionstag 
<a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a>
 1.000 für den Marsrover Curiosity, welcher seit dem 6. August 2012 unseren äußeren Nachbarplaneten erforscht. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Leicester)
</figcaption></figure></div>



<p>Der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> landete am 6. August 2012 im Inneren des unmittelbar südlich des Marsäquators gelegenen und 154 Kilometer durchmessenden <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-gale-krater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Gale-Kraters</a> und untersucht seitdem &#8211; entsprechend seinen <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-ziele-der-curiosity-mission/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">wissenschaftlichen Zielsetzungen</a> &#8211; unter anderem, ob der äußere Nachbarplanet der Erde einstmals Bedingungen aufwies, welche prinzipiell die Entstehung von primitiven Lebensformen begünstigt haben könnten. </p>



<p>Neben dem im Jahr 2014 erfolgten definitiven Nachweis von geringen Mengen an Methan und organischem Material (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-geringe-mengen-methan-und-organisches-material/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) konnte dabei bereits im <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-der-mars-war-frueher-lebensfreundlicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Frühjahr 2013</a> festgestellt werden, dass der Mars in der Frühzeit seiner Entwicklung tatsächlich über die für die Entstehung von Leben notwendigen Umweltbedingungen verfügte. Die weiteren Untersuchungen zeigten zudem, dass der Gale-Krater einstmals durch die langfristig erfolgte Einwirkung von flüssigen Wasser geformt wurde (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-wasser-formte-den-gale-krater-auf-dem-mars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p>Nicht nur durch die Untersuchungen des Rovers <i>Curiosity</i> gilt es inzwischen als gesichert, dass sich auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten einstmals große Mengen an flüssigen Wasser befanden, welches dort zudem lange genug vorhanden war, um mit den Gesteinen der Marsoberfläche zu interagieren und diese dabei auch chemisch zu verändern. Aktuelle Studien gehen dabei von einer einstmals vorhandenen Wassermenge von mindestens 20 Millionen Kubikkilometern aus (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-der-einstmals-blaue-planet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p>Weitere Informationen über die &#8218;Geschichte des Mars&#8216; erhoffen sich die an der <i>Curiosity</i>-Mission beteiligten Wissenschaftler durch die systematische Untersuchung des im Inneren des Gale-Krater gelegenen Zentralberges &#8222;Aeolis Mons&#8220;. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme, angefertigt am 21. Mai 2015 mit einer der Navigationskameras des Rovers, zeigt die Einfahrt in den Marias Pass. Dort soll Curiosity verschiedene Ablagerungen und Gesteinsschichten analysieren, bevor die Fahrt voraussichtlich Ende Juni 2015 fortgesetzt wird. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Diverse Aufnahmen von verschiedenen Marsorbitern zeigten bereits im Vorfeld der Mission, dass dieser etwa 5.500 Meter über den Boden des Kraters hinausragende Berg an seinen Flanken über einen ausgeprägten Schichtaufbau verfügt. In den einzelnen Schichten ist &#8211; vergleichbar mit den Steilwänden des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geologie_des_Grand_Canyon" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Grand Canyon</a> im US-Bundesstaat Arizona &#8211; die langfristige klimatologische und geologische Geschichte dieser Region der Marsoberfläche enthalten. Anders als in den auf der Erde gewonnenen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eisbohrkern" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Bohrkernen</a> liegen diese Informationen dabei jedoch mehr oder weniger offen zutage und sind für den Rover <i>Curiosity</i> somit relativ leicht einsehbar. </p>



<p>Durch eine langsame &#8218;Besteigung&#8216; dieses Zentralberges, welche mit weiteren ausführlichen Analysen von aus geologischer Sicht interessant erscheinenden Ablagerungen verbunden sein wird, soll dessen Entwicklungsgeschichte im weiteren Verlauf der Mission Schritt für Schritt erforscht und entschlüsselt werden. Auf diese Weise erhoffen sich die auf die Erforschung des Mars spezialisierten Wissenschaftler weitere Erkenntnisse darüber, wann, wie, warum und in welchen Zeiträumen sich das Klima und die Umweltbedingungen auf dem Mars einstmals so dramatisch verändert haben. </p>



<p>Während der ersten Monate des Jahres 2015 war der Rover jedoch zunächst damit beschäftigt, mit seinen insgesamt <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-instrumente-des-marsrovers-curiosity/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">zehn wissenschaftlichen Instrumenten</a> die Regionen &#8222;Pahrump Hills&#8220; und &#8222;Garden City&#8220; zu untersuchen, welche zu der Basis dieses Berges gerechnet werden. Nach dem Abschluss dieser Analysen setze der Rover seine Fahrt in die Richtung des Zentralberges fort. Das dabei angepeilte nächste Zwischenziel war ein Oberflächenbereich nahe des &#8222;Logan Pass&#8220;, in dem zwei unterschiedliche Arten von Gesteinsschichten aufeinandertreffen. </p>



<p><strong>Schwieriges Gelände erforderte eine Planänderung</strong>
<br>
Bei drei von vier Fahrten, welche <i>Curiosity</i> dabei zwischen dem 7. und dem 13. Mai auf dem Weg zu der zu untersuchenden Oberflächenformation absolvierte, wurde jedoch ein so starkes &#8218;Durchdrehen&#8216; der Räder registriert, dass die Fahrt von der Sicherheitssoftware des Rovers vorzeitig abgebrochen wurde, um ein Festfahren des Rovers in einer &#8218;Sandfalle&#8216; zu verhindern. Der Grund hierfür war, dass die während dieser drei Fahrten von dem Rover gesammelten und autonom ausgewerteten Daten zeigten, dass die sechs Räder des Rovers aufgrund des sandigen und somit sehr lockeren Untergrundes und dem damit verbundenen hohen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlupf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Schlupf</a> einen deutlich geringeren Geländegewinn erzielten als beabsichtigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Zwischen dem 7. und dem 13. Mai 2015 behinderten verschiedene Sanddünen und ein extrem lockerer Untergrund die Fahrten des Rovers Curiosity. Um ein &#8218;Festfahren&#8216; in diesem mit Sandfallen durchsetzten Boden zu verhindern wurde letztendlich am 16. Mai eine neue Route zu einem alternativen Forschungsziel eingeschlagen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Der Mars kann sehr trügerisch sein&#8220;, so Chris Roumeliotis, der derzeitige Leiter des für die Steuerung des Marsrovers <i>Curiosity</i> verantwortlichen &#8222;Roverdriver-Teams&#8220; am Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien. &#8222;Wir wussten, dass <i>Curiosity</i> in diesen kleinen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sandrippel" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sandrippeln</a> sehr schnell ins Rutschen geraten kann. Allerdings sah es zunächst so aus, als befände sich direkt daneben ein Gelände mit einem etwas festeren Untergrund. Wir fuhren also um die Rippelmarken herum und dachten, dass wir nun auf einem griffigeren Untergrund fahren, auf dem es für die Räder eine bessere Haftung gibt. Dummerweise stellte sich heraus, dass auch dieser Bereich der Oberfläche aus sehr lockerem Material besteht. Das hat uns dann doch sehr überrascht.&#8220; </p>



<p>Da sich der Rover jetzt zudem am Hang eines kleinen Hügels befand und eine hohe Neigung von immerhin 21 Grad aufwies entschieden sich die Roverdriver dazu, die Fahrt nicht auf dem vorgesehenen Kurs fortzusetzen, sondern stattdessen ein alternatives Ziel anzusteuern. Hierfür wurden zunächst von den beteiligten Roverdrivern und Wissenschaftlern einige Tage lang diverse Fotos ausgewertet, welche sowohl von den Kamerasystemen des Rovers stammten und die die unmittelbare Umgebung zeigten als auch Aufnahmen von dem in einer Marsumlaufbahn kreisenden NASA-Orbiter <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> (abgekürzt <i>MRO</i>) und die das umliegende Gelände in einem größeren Kontext wiedergeben. 
<br>
&#8222;Ein Faktor, den das Team zu berücksichtigen hat, ist die Zeit, die benötigt wird, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wenn noch eine ganze Reihe von weiteren Zielen vor uns liegen&#8220;, so Dr. Ashwin Vasavada, der leitende Projektwissenschaftler der <i>Curiosity</i>-Mission vom JPL. &#8222;Wir haben die Aufnahmen des <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> dazu verwendet, um einen alternativen Bereich in der Region des Logan Pass aufzuspüren, an der sich dieser geologische Kontakt trotzdem untersuchen lässt, ohne dass wir hierfür einen zu großen Umweg machen müssen.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_small_5.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Diese Karte zeigt die von dem Rover Curiosity während der letzten Wochen zurückgelegte Route. Die bisher letzte Fahrt erfolgte dabei am Sol 997 (27. Mai 2015) und führte noch weiter in das Innere des Tals Marias Pass. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Am 16. Mai machte <i>Curiosity</i> schließlich &#8218;kehrt&#8216; und steuerte zunächst wieder nach Norden und anschließend nach Westen und Süden. Im Rahmen von insgesamt fünf Fahrten wurde so bis zum 22. Mai ein Gebiet namens &#8222;Marias Pass&#8220; erreicht, wo ebenfalls zwei unterschiedliche Gesteinsschichten &#8211; helles Material trifft dort auf eher dunkle Gesteinsablagerungen &#8211; in Kontakt zueinander treten. Das hellere Material, so die beteiligten Wissenschaftler, konnte bereits im bisherigen Verlauf der Mission an anderen Stellen der Region Pahrump Hills eingehender analysiert werden. Das dunklere Material, welches einer Region namens &#8222;Stimons&#8220; zugeordnet wird und das die Gesteine der Pahrump-Unit teilweise überlagert, ist dagegen neu. </p>



<p>Während der folgenden Tage wurden verschiedene geschichtete Gesteinsablagerungen und frei auf der Oberfläche liegende Felsblöcke eingehender mit mehreren Instrumenten des Rovers analysiert, wobei die beteiligten Wissenschaftler auch Wert auf die Charakterisierung der lokalen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stratigraphie_(Geologie)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Stratigraphie</a> der Pahrump-Stimons-Kontaktzone legten. Zudem erfolgten zwei weitere Fahrten, in deren Verlauf sich der Rover noch weiter in den Marias Pass hinein begab. Durch die erste dieser beiden Fahrten &#8211; hierbei wurde am 25. Mai eine Distanz von 33 Metern überbrückt &#8211; erreichte <i>Curiosity</i> eine nahezu perfekte Position für die weitere Erforschung dieser Übergangszone. Eine weitere, diesmal lediglich über 2,5 Meter führende Fahrt brachte den Rover schließlich am 27. Mai in eine Position, welche die direkte Untersuchung dieser Gesteine durch die an dem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-aufbau-des-rovers/#der-instrumentenarm-305f1388-c94a-4eee-a502-eea6b3324b3c" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Instrumentenarm</a> montierten Analysegeräte ermöglichte. </p>



<p>Neben dem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Alphapartikel-Röntgenspektrometer</a> kam hier dann während der letzten Tage auch mehrfach die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a> zum Einsatz, um eine mit dem Namen &#8222;Big Arm&#8220; belegte Oberflächenstruktur abzubilden, welche als ein potentielles Ziel für eine eingehendere Analyse angesehen wird. Sollte sich Big Arm dabei tatsächlich als ein für &#8218;Contact Science&#8216; geeignetes Objekt herausstellen, so wird es allerdings noch mehrere Wochen dauern, bis die entsprechenden Untersuchungen tatsächlich durchgeführt werden können. </p>



<p><strong>Solarkonjunktion</strong>
<br>
Der Grund hierfür ist eine demnächst anstehende &#8222;Sonnenkonjunktion&#8220;. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Himmelskonstellation, bei der sich der Mars von der Erde aus gesehen in einem Abstand von nur wenigen Grad zu der Sonne befindet. Aufgrund dieser Planetenkonstellation ist die Datenübertragung zwischen der Erde und den in einer Umlaufbahn um den Mars operierenden Raumsonden oder einem direkt auf der Oberfläche aktiven Rover stark beeinträchtigt, da die von der Sonne ausgehende Strahlung die Funksignale, welche zwischen der Erde und den &#8218;Marskundschaftern&#8216; hin und her gesandt werden, zu sehr stört. Diese etwa alle 26 Monate eintretende Planetenkonstellation hat zur Folge, dass alle auf oder um den Mars herum aktiven Sonden und Rover für einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Wochen weitestgehend inaktiv sind (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/endlich-wieder-mehr-neuigkeiten-vom-mars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052015182244_small_6.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese am 25. Mai 2015 mit einer der Navigationskameras des Rovers angefertigte Aufnahme zeigt den Übergang von der im Bildvordergrund befindlichen Pahrump-Unit zu der höher gelegenen Stimons-Unit. Diese Übergangszone wird derzeit von den an der Curiosity-Mission beteiligten Wissenschaftlern eingehend untersucht. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Genau dieser Fall tritt jetzt gerade wieder ein. Die von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebene Raumsonde <i>Mars Express</i> hat so zum Beispiel ihren normalen wissenschaftlichen Betrieb für die kommenden Wochen bereits &#8218;eingestellt&#8216; und auch die restlichen Rover und Orbiter verringern ihre Aktivitäten derzeit auf ein Minimum. Nach dem Ablauf des heutigen Arbeitstages wird auch der Rover <i>Curiosity</i> seinen Instrumentenarm in einer &#8218;Ruheposition&#8216; verstauen und diesen erst in mehreren Wochen &#8211; zeitgleich mit der Wiederaufnahme des nominalen Betriebes &#8211; &#8218;entfalten&#8216;. Während der kommenden Wochen wird <i>Curiosity</i> seine Aktivitäten dann auf ein Minimum beschränken, wobei deutlich weniger als die Hälfte der sonst üblichen Datenmenge die Erde erreichen wird. </p>



<p>Die an der Mission beteiligten Wissenschaftler werden diese Zeit jedoch dazu nutzen, um sich in den kommenden Tagen im Rahmen eines &#8218;Team-Meetings&#8216; in Paris/Frankreich zu treffen. Dort sollen dann sowohl die bisherigen Erkenntnisse dieser ambitionierten Mission als auch die weitere Vorgehensweise bei der Erforschung des Aeolis Mons und des Gale-Kraters diskutiert werden. </p>



<p><strong>Der Missionstag Sol 1.000</strong>
<br>
Zugleich markiert der heutige 30. Mai 2015 jedoch auch ein symbolträchtiges Datum für die <i>Curiosity</i>-Mission, denn am heutigen Tag begann für diesen ursprünglich auf eine Missionsdauer von zwei Erdjahren ausgelegten und bisher größten, schwersten und zudem teuersten der bisher vier auf der Marsoberflächen aktiv gewesenen Rover auch zugleich der Missionstag <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 1.000, welcher am heutigen Tag um 03:56 MESZ begonnen hat. Verständlicherweise wurde dieses Ereignis am JPL auch mit einer <a class="a" href="https://x.com/MarsCuriosity/status/604382730105675776" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">kleinen Feier</a> gewürdigt. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem bereits erwähnten Sol 1.000 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> 10.599 Meter auf der Marsoberfläche zurückgelegt. Dabei hat der Rover mit seinen Kamerasystemen inzwischen 245.332 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-untersucht-ein-altes-tal/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity untersucht ein altes Tal</a> (11. Mai 2015)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-zeitweise-wasser-auf-der-marsoberflaeche/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Zeitweise Wasser auf der Marsoberfläche?</a> (15. April 2015)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-verlaesst-die-region-garden-city/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity verlässt die Region Garden City</a> (30. März 2015)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-marsrover-curiosity-faehrt-wieder/" data-wpel-link="internal">Der Marsrover Curiosity fährt wieder</a> (15. März 2015)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-ein-kurzschluss-verzoegert-die-weiterfahrt/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Ein Kurzschluss verzögert die Weiterfahrt</a> (8. März 2015)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.4185" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zum Marsrover Curiosity</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.855" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
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		<title>Curiosity fotografiert zwei Asteroiden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-fotografiert-zwei-asteroiden/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 18:22:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Curiosity hat mittlerweile eine Position eingenommen, von der aus in den nächsten Tagen eine ausführliche Untersuchungskampagne erfolgen soll. Zudem gelang dem Rover im Rahmen einer Beobachtungssequenz zur Untersuchung der Marsatmosphäre die Abbildung von zwei Asteroiden, welche das Ziel einer weiteren Weltraummission der NASA sind. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS, The [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Curiosity hat mittlerweile eine Position eingenommen, von der aus in den nächsten Tagen eine ausführliche Untersuchungskampagne erfolgen soll. Zudem gelang dem Rover im Rahmen einer Beobachtungssequenz zur Untersuchung der Marsatmosphäre die Abbildung von zwei Asteroiden, welche das Ziel einer weiteren Weltraummission der NASA sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, USGS, The Planetary Society.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Die von Curiosity in den letzten Wochen zurückgelegte Route. Die bisher letzte Fahrt erfolgte am 23. April, dem Missionstag Sol 609. Im Rahmen dieser Fahrt begab sich der Rover in eine Position, von wo aus sich das für die nächste Bohrung ausgewählte Bodenziel in der Reichweite des Instrumentenarmes befindet. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Die kommenden Wochen wird der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> damit verbringen, einen Teilbereich einer mit der Namen &#8222;The Kimberley&#8220; belegten Region im Inneren des Gale-Kraters auf dem Mars zu untersuchen. Neben den <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-instrumente-des-marsrovers-curiosity/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">wissenschaftlichen Instrumenten</a> des Rovers wird dabei auch erneut ein <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Gesteinsbohrer</a> zum Einsatz kommen, mit dessen Hilfe Material von der Marsoberfläche entnommen und anschließend näher analysiert werden soll. Als die dabei zu untersuchende Region wurde ein Teilstück des südöstlichen Randbereiches des &#8222;Mount Remarkable&#8220;, eines lediglich etwa fünf Meter hohen Hügels am südlichen Rand von &#8222;Kimberley&#8220; ausgewählt (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-eine-weitere-bohrung-steht-bevor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p>Durch eine Fahrt über eine Distanz von 23,77 Metern näherte sich <i>Curiosity</i> dieser Region am 20. April 2014 bis auf eine Entfernung von nur noch wenigen Metern. Nach dem Abschluss der Fahrt fertigten die Kameras des Rovers eine Vielzahl von Aufnahmen an, welche das potentielle Untersuchungsgebiet zum Ziel hatten. </p>



<p>Anhand dieser Fotos wurde schließlich von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern und Ingenieuren die Stelle ausgewählt, wo demnächst die nächste Bohrung durchgeführt werden soll. Bei dem gewählten &#8222;Zielgebiet&#8220; handelt es sich um einen flachen Gesteinsaufschluss, welcher sich in einer Entfernung von etwa vier Metern zu dem Rover befand. </p>



<p>Nach dem Abschluss verschiedener Messungen, unter anderem kam hierbei erneut die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-chemcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ChemCam</a> des Rovers zum Einsatz, nahm <i>Curiosity</i> durch eine weitere Fahrt am 23. April eine Position ein, von der aus dieser Bereich der Marsoberfläche in die direkte Reichweite des <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-aufbau-des-rovers/#der-instrumentenarm-305f1388-c94a-4eee-a502-eea6b3324b3c" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Instrumentenarmes</a> und des daran befestigten Bohrsystems gelangte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems, Emily Lakdawalla (The Planetary Society)" width="1026" height="324"/></a><figcaption>
Diese Aufnahmen (von links nach rechts) der rechten Navigationskamera, der 
<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MastCam-34</a>
 und der MastCam-100 zeigen den für die anstehenden Untersuchungen ausgewählten Bereich am südöstlichen Rand des &#8222;Mount Remarkable&#8220;. Alle drei Aufnahmen wurden nach dem Abschluss der Fahrt vom 20. April aus einer Distanz von etwa vier Metern zum Ziel aufgenommen.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems, Emily Lakdawalla (The Planetary Society))
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme der linken Navigationskamera, angefertigt am 23. April 2014 um 22:53 MESZ, zeigt die direkt vor dem Rover gelegenen Stelle für die nächste Bohrung. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>In den kommenden Tagen soll mit der eingehenden Untersuchung der Bohrstelle begonnen werden, wobei unter anderem auch die ebenfalls am Instrumentenarm platzierte <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a> sowie das gleichfalls dort befindliche <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a> zum Einsatz kommen sollen. Im Rahmen ihrer Arbeiten müssen diese beiden Instrumente sehr dicht über der Marsoberfläche platziert werden, dürfen dabei jedoch eine jeweilige minimale Distanz zu dieser nicht unterschreiten. Besonders ein unvorhergesehener heftiger Bodenkontakt könnte zu ernsthaften Beschädigungen führen. </p>



<p><strong>Die Gefahr eines ungeplanten Bodenkontaktes</strong>
<br>
Durch das für den Einsatz der Instrumente notwendige Entfalten des Instrumentenarmes erfolgt allerdings zugleich auch automatisch eine Gewichtsverlagerung des Rovers, was unter bestimmten Umständen dazu führen könnte, dass der Rover im Rahmen dieses Manövers aufgrund eines unebenen oder &#8222;nicht standsicheren&#8220; Untergrundes ins Rutschen gerät. Dieses definitiv unerwünschte Szenario kann zum Beispiel dann eintreten, wenn eines der sechs Räder des Rovers auf der Kante eines größeren Steins zum Stehen gekommen ist oder der Boden mehr oder weniger stark geneigt und zudem von einer Sandschicht bedeckt wird. </p>



<p>Um die Möglichkeit eines &#8222;Wegrutschens&#8220; des Rovers und eines eventuell dadurch bedingten Bodenkontaktes der Instrumente ausschließen zu können soll durch die Auswertung verschiedener telemetrischer Daten &#8211; welchen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlupf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Schlupf</a> wiesen die Räder aufgrund eines lockeren Untergrundes während der letzten Fahrt auf &#8211; und weiterer Fotoaufnahmen &#8211; speziell die MAHLI-Kamera kann eingesetzt werden, um die Räder und den Untergrund  abzubilden &#8211; deshalb zunächst die gegenwärtige &#8222;Standfestigkeit&#8220; des Rovers ermittelt werden. </p>



<p>Sollte die entsprechende Beurteilung positiv ausfallen, so dürften die ersten der vorgesehenen Untersuchungen noch an diesem Wochenende beginnen. Die ersten Schritte der zu absolvierenden Bohrung werden dagegen frühestens in der kommenden Woche erfolgen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Cornell University" width="260"/></a><figcaption>
Durch die Abbildung der Sonne kann der aktuelle Tau-Wert der Atmosphäre ermittelt werden. Diese Aufnahmen fertigte der mittlerweile nicht mehr aktive Marsrover Spirit im Januar 2004 kurz nach seiner erfolgreichen Landung auf der Marsoberfläche an. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Zwei Asteroiden in einer Nacht</strong>
<br>
Während der letzten Tage waren aber nicht nur die in die <i>Curiosity</i>-Mission involvierten Ingenieure und Geologen beschäftigt &#8211; auch die Astronomen und die auf die Marsatmosphäre spezialisierten Wissenschaftler kamen voll und ganz auf ihre Kosten&#8230; 
<br>
Neben der Abbildung der Planetenoberfläche können die Aufnahmen der verschiedenen Kamerasysteme des Rovers auch dazu genutzt werden, um die aktuelle Durchsetzung der Marsatmosphäre mit Staub und Wassereiskristallen zu ermitteln, indem die Kameras zu diesem Zweck den Himmel abbilden. Üblicherweise werden hierfür zu verschieden Zeitpunkten eines Marstages Aufnahmen von der Sonne angefertigt. </p>



<p>Je mehr Staub sich in der Marsatmosphäre befindet oder je niedriger die Sonne über dem Horizont steht, desto mehr wird das Sonnenlicht beim Passieren der Marsatmosphäre gedimmt. Diese <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opazit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Opazität</a>, auch als &#8222;Tau-Wert&#8220; bezeichnet, ist besonders für solche Rover-Missionen von Bedeutung, welche für ihren Betrieb aufgrund einer Ausstattung mit Solarpaneelen ausschließlich auf Sonnenenergie angewiesen sind. </p>



<p>Außerdem lassen sich durch eine langfristig erfolgende Dokumentation der Entwicklung des Tau-Wertes aus Aussagen über verschiedene <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wasserdampfueberschuss-in-der-marsatmosphaere/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">atmosphärische Prozesse</a>, über die Verteilung des Staubes auf dem Mars und über dessen Interaktion zwischen der Planetenoberfläche und der Atmosphäre oder über das allgemeine, von den jeweiligen Jahreszeiten beeinflusste Wettergeschehen tätigen. </p>



<p>In der Nacht des 21. April wurde deshalb die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MastCam</a> des Rovers auf den Nachthimmel ausgerichtet, um die beiden Marsmonde Phobos und Deimos abzubilden. Durch die sich im Rahmen dieser Beobachtungssequenzen verändernde Helligkeit der Monde sollte die zu diesem Zeitpunkt gegebene Opazität der Atmosphäre ermittelt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042014202203_small_5.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems, Texas A&amp;M University" width="260"/></a><figcaption>
Die hier gezeigte Aufnahme zeigt den Marsmond Deimos, drei Hintergrundsterne sowie Vesta und Ceres. Während der Aufnahme war die MastCam auf dem Marsmond ausgerichtet und ist dessen Bewegung über den Nachthimmel &#8222;gefolgt&#8220;. Die &#8222;Strichspuren&#8220;, welche die Sterne sowie die beiden Asteroiden hier hinterlassen, resultieren aus der Belichtungszeit von etwa 12 Sekunden und der sich in diesem Zeitraum ergebenen Bewegung der abgebildeten Objekte. Die im Rahmen der Abbildung erreichte Grenzhelligkeit liegt bei etwa sechs bis sieben 
<a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinbare_Helligkeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mag</a>
, was in etwa den Wahrnehmungsmöglichkeiten des menschlichen Auges entspricht. Für einen hypothetischen auf der Marsoberfläche befindlichen Astronauten hätte sich somit ein vergleichbarer Anblick geboten. Der schwarze Kreis, mit dem Deimos in dieser Ansicht umgeben ist, entspricht in etwa dem Bereich, den der Vollmond von der Erde aus betrachtet einnimmt. Im linken Bereich des Bildes sind zudem Aufnahmen des Mondes Phobos und der Planeten Jupiter und Saturn eingefügt, welche ebenfalls in dieser Beobachtungsnacht angefertigt wurden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems, Texas A&amp;M University)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Die entsprechende Beobachtungen waren Bestandteil eines Experiments, mit dem die Opazität der Marsatmosphäre während der Nachtstunden am Standort von <i>Curiosity</i> analysiert werden sollte. Während der gegenwärtigen Jahreszeit entwickeln sich vermehrt aus Wassereiskristallen und Wasserdampf bestehende Wolken&#8220;, so Dr. Mark Lemmon von der Texas A&amp;M University in College Station/USA. &#8222;Die beiden primären Beobachtungsziele in dieser Nacht waren dabei die beiden Marsmonde.&#8220; </p>



<p>Allerdings wurden für die damit verbundenen Observationen bewusst ein Beobachtungszeitpunkt ausgewählt, zu dem sich der kleinere der beiden Marsmonde &#8211; <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wo-ist-deimos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Deimos</a> &#8211; vom Mars aus betrachtet in der unmittelbaren Nähe des Asteroiden (4) Vesta und des Zwergplaneten (1) Ceres befand. Somit konnten im Rahmen dieser Beobachtungskampagne erstmals von der Marsoberfläche aus zwei Objekte abgebildet werden, welche im Bereich des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptg%C3%BCrtel" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Asteroiden-Hauptgürtels</a> um unsere Sonne kreisen. Neben diesen beiden Kleinkörpern und den zwei Marsmonden konnte die MastCam von <i>Curiosity</i> im Rahmen dieser Beobachtungssequenz neben diversen Hintergrundsternen auch die beiden Planeten Jupiter und Saturn abbilden.  </p>



<p><strong>Die Mission DAWN</strong>
<br>
Sowohl <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vestas-verborgene-sehenswuerdigkeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Vesta</a> als auch <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wasserdampf-beim-zwergplaneten-ceres/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Ceres</a> sind übrigens die beiden Hauptziele der ebenfalls von der NASA geleiteten Mission <i>DAWN</i>. Nach dem Abschluss der Untersuchungen bei Vesta im September 2012 begab sich diese Asteroidensonde auf den Weg zu Ceres. Der Zwergplanet soll im März 2015 erreicht und anschließend über mehrere Monate hinweg aus einen engen Orbit erkundet werden. Die jetzt durch den Rover <i>Curiosity</i> angefertigten Aufnahmen werden allerdings keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der <i>DAWN</i>-Mission haben. Außer den Positionen dieser beiden Objekte und deren aktuellen Helligkeit lassen sich daraus keine weiteren wissenschaftlich relevanten Informationen gewinnen. 
<br>
<strong>Status Curiosity</strong>
<br>
Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 611 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> mit seinen Kamerasystemen 143.252 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. Insgesamt hat der Rover zudem mittlerweile mehr als 6.200 Meter auf der Marsoberfläche zurückgelegt. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.3390" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marsrover Curiosity ändert den Kurs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-aendert-den-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2014 13:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SAM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg zum Aeolis Mons wird der Marsrover Curiosity in den nächsten Tagen etwas von der ursprünglich vorgesehenen Route abweichen. Auf der neuen Route wird der Rover ein Gelände überqueren, welches leichter und sicherer zu passieren ist. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: USGS, The Planetary Society, JPL. Vertont von Peter Rittinger. Während der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dem Weg zum Aeolis Mons wird der Marsrover Curiosity in den nächsten Tagen etwas von der ursprünglich vorgesehenen Route abweichen. Auf der neuen Route wird der Rover ein Gelände überqueren, welches leichter und sicherer zu passieren ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: USGS, The Planetary Society, JPL. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2014-01-28-71666.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012014140301_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012014140301_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Diese am 21. Januar 2014 mit der MastCam-34 angefertigte Aufnahme zeigt im Hintergrund die Formation &#8222;Dingo Gap&#8220;, welche Curiosity in den nächsten Tagen ansteuern soll. Das im Vordergrund erkennbare Gesteinsfeld wurde mittlerweile umfahren.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Während der letzten Tage hat sich der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrover <i>Curiosity</i> in kleinen Schritten stetig in die grob südwestliche Richtung bewegt. Vor, während und nach diesen Fahrten wurden diverse Untersuchungen durchgeführt. Nach der bisher letzten Fahrt über eine Distanz von knapp 11 Metern, welche am 23. Januar 2014 erfolgte, wurden so zum Beispiel am gestrigen Tag die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MastCam</a>, die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-chemcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ChemCam</a> und die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a> eingesetzt. </p>



<p>Anschließend, so die ursprüngliche Planung, sollte sich der Rover eigentlich um rund 22 weitere Meter in die südliche Richtung bewegen. Diese Fahrt wurde allerdings kurzfristig gestrichen, da sich die an der Mission beteiligten Wissenschaftler und die für die Steuerung von <i>Curiosity</i> verantwortlichen Roverdriver für eine neue Route entschieden haben. </p>



<p>Am heutigen Tag sollen stattdessen zunächst &#8222;Fernerkundungen&#8220; mit den Kamerasystemen und verschiedene direkte Untersuchungen von in der unmittelbaren Umgebung gelegenen Zielen auf der Planetenoberfläche durchgeführt werden. Hierbei sollen neben der Mikroskopkamera und dem ChemCam-Spektrometer auch das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a> zum Einsatz kommen. </p>



<p><strong>Eine neue Route</strong>
<br>
Für den morgigen Tag ist dann eine weitere Fahrt vorgesehen, welche diesmal über eine Distanz von rund 24 Metern in die <i>westliche</i> Richtung führen soll. In dieser Richtung befindet sich das &#8222;neue&#8220; Ziel von <i>Curiosity</i> &#8211; eine kleine &#8222;Lücke&#8220; zwischen zwei flachen Erhebungen auf der Marsoberfläche. Diese mit dem Namen &#8222;Dingo Gap&#8220; belegte Formation befindet sich rund 75 Meter vom aktuellen Standort entfernt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012014140301_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012014140301_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Emily Lakdawalla (The Planetary Society)" width="260"/></a><figcaption>
Hinter der in dieser Übersicht mit &#8222;gap&#8220; beschrifteten Formation &#8222;Dingo Gap&#8220; wird Curiosity auf ein Gelände treffen, welches leichter zu passieren ist als das Gelände auf der ursprünglich vorgesehenen Route, welche vom aktuellen Standort (Sol 521) aus in die südwestliche Richtung zeigte. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Emily Lakdawalla (The Planetary Society))
</figcaption></figure></div>



<p>Als Grund für diese kurzfristige Neuplanung der Route, welche als Fernziel allerdings auch weiterhin die Basis des im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberges Aeolis Mons zum Ziel hat, wird das zukünftig zu passierende Gelände genannt. Hinter &#8222;Dingo Gap&#8220;, so die für die Planung verantwortlichen Missionsmitarbeiter, befindet sich ein Gelände, welches für den  Rover leichter und sicherer zu passieren sein wird als das Gelände auf der ursprünglich vorgesehenen Route, welche vom aktuellen Standort aus in die grob südwestliche Richtung zeigte. </p>



<p>Am 27. Januar soll schließlich mit dem Tunable Laser Spectrometer, einem der drei Messinstrumente des <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-sam-instrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">SAM-Instrumentenkomplexes</a>, eine erneute Analyse der Marsatmosphäre durchgeführt werden (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-immer-noch-kein-methan-auf-dem-mars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a> über frühere Messungen). </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 523 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von mehr als 4.800 Metern auf der Oberfläche des Mars zurückgelegt. Seit dem Erreichen unseres Nachbarplaneten haben die Kamerasysteme von <i>Curiosity</i> zudem mehr als 114.200 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Marsorbiter MRO fotografiert Curiositys Radspuren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsorbiter-mro-fotografiert-curiositys-radspuren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 15:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Aeolis Mons]]></category>
		<category><![CDATA[APX]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Marsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters ist es erneut gelungen, den Marsrover Curiosity auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten abzubilden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: USGS, JPL, University of Arizona. Zwischen Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel hat der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrover Curiosity lediglich ein sehr stark eingeschränktes Arbeitsprogramm abgearbeitet. Abgesehen von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters ist es erneut gelungen, den Marsrover Curiosity auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten abzubilden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: USGS, JPL, University of Arizona.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012014164025_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012014164025_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Die von Curiosity während der letzten Wochen bis zum 8. Januar 2014, dem 506. Tag der Mission, zurückgelegte Strecke. Eine weitere Fahrt, bei der eine Distanz von etwa zehn Metern überbrückt wurde, erfolgte am 508. Missionstag und führte erneut in die südwestliche Richtung. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Zwischen Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel hat der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrover <i>Curiosity</i> lediglich ein sehr stark eingeschränktes Arbeitsprogramm abgearbeitet. Abgesehen von einer kurzen Fahrt über rund 23 Meter, welche bereits am 26. Dezember 2013 erfolgte, wurden in diesem Zeitraum lediglich verschiedene Routinemessungen durchgeführt. </p>



<p>Am 3. Januar wurde der &#8222;wissenschaftliche Vollbetrieb&#8220; wieder aufgenommen. Neben der <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MastCam</a>, der Hauptkamera des Rovers, kam dabei auch das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-chemcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ChemCam-Spektrometer</a> zum Einsatz. Außerdem hat der in der ChemCam integrierte Remote Micro Imager (RMI) an diesem Tag mehrere Aufnahmen der Räder auf der rechten Seite des Rovers erstellt. Weitere am 26. Dezember angefertigte Aufnahmen stammten von den vorderen und hinteren Gefahrenerkennungskameras sowie von den Navigationskameras. </p>



<p>Die erste Fahrt des Jahres erfolgte schließlich am 5. Januar 2014 und führte über eine Distanz von knapp 25 Metern. Der nächste Tag wurde von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern in erster Linie dazu genutzt, um mit dem Tunable Laser Spectrometer, einem der drei Messinstrumente des <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-sam-instrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">SAM-Instrumentenkomplexes</a>, eine erneute Analyse der Marsatmosphäre durchzuführen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-immer-noch-kein-methan-auf-dem-mars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a> über frühere Messungen). </p>



<p>Am 7. Januar wurde zunächst ein mit dem Namen &#8222;Oneida&#8220; belegter Stein im Detail untersucht. Neben der <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a> kam dabei auch das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a> zum Einsatz. Nach dem Abschluss dieser Analysen setzte sich <i>Curiosity</i> erneut in Bewegung und überbrückte weitere 25 Meter. Kurze Zwischenstopps während dieser Fahrt wurden genutzt, um mit der MAHLI-Kamera Aufnahmen von den sechs Rädern anzufertigen und deren aktuellen Zustand zu dokumentieren. Die bisher letzte Fahrt erfolgte schließlich erst vor rund 14 Stunden und führte über eine Distanz von etwa zehn Metern. </p>



<p><strong>Auf dem Weg zum Aeolis Mons</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012014164025_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012014164025_small_2.jpg" alt="NASA, JPL, University of Arizona" width="260"/></a><figcaption>
Auf dieser am 11. Dezember 2013 mit der HiRISE-Kamera des MRO angefertigten Falschfarbenaufnahme sind die Radspuren von Curiosity sichtbar. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Rover <i>Curiosity</i> bewegt sich bei seinen Fahrten in die grob südwestliche Richtung, wo er laut den Planungen der für die Mission verantwortlichen Mitarbeiter der NASA im August 2014 die Basis des im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberges Aeolis Mons erreichen soll. Anschließend soll der Rover mit der schrittweise erfolgenden &#8222;Besteigung&#8220; dieses rund 5,5 Kilometer hohen Berges beginnen und dabei speziell die dort befindlichen geschichteten Gesteinsablagerungen erkunden. Durch deren Analyse wollen die an der Mission beteiligten Wissenschaftler weitere Details der Entwicklungsgeschichte unseres Nachbarplaneten enthüllen und untersuchen, in welchem Umfang in dieser Region des Mars einstmals Bedingungen herrschten, welche die Entstehung von einfachen Lebensformen begünstigt haben könnten. </p>



<p>Allerdings schlägt der Rover dabei keinen direkten Kurs ein. Vielmehr sind die für die Steuerung von <i>Curiosity</i> verantwortlichen Roverdriver des Jet Propulsion Laboratory (JPL) bemüht, schwierige oder gar potentiell gefährliche Geländeabschnitte wie kleinere Krater, Höhenzüge oder Abhänge zu umfahren. Die dabei von dem Rover hinterlassenen Radspuren lassen sich sehr gut auf den Aufnahmen der HiRISE-Kamera, der Hauptkamera der ebenfalls von der US-amerikanischen Weltraumbehörde betriebene Raumsonde <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> (MRO), erkennen. Unter optimalen Bedingungen kann die HiRISE die Planetenoberfläche mit einer Auflösung von bis zu 25 Zentimetern pro Pixel abbilden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012014164025_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012014164025_small_3.jpg" alt="NASA, JPL, University of Arizona" width="260"/></a><figcaption>
Im linken unteren Bereich dieser HiRISE-Aufnahme ist der 3,1 Meter lange und 2,7 Meter breite Rover Curiosity zu erkennen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Letztmals konnte der <i>MRO</i> den Rover und dessen Spuren am 11. Dezember 2013 aus einer Überflughöhe von rund 274 Kilometern fotografieren. Die entsprechenden Bildprodukte sind auf einer <a class="a" href="https://hirise.lpl.arizona.edu/ESP_034572_1755" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite</a> abrufbar. Neben den hier gezeigten Aufnahmen der HiRISE-Kamera sind derzeit mehr als 31.000 weitere HiRISE-Bilder sowie Anaglyphenbilder und digitale Geländemodelle auf einer eigens eingerichteten Internetseite der <a class="a" href="https://hirise.lpl.arizona.edu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">University of Arizona</a> einsehbar. Einige dieser Aufnahmen sind dabei auch mit kurzen Erläuterungen in deutscher Sprache versehen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/hirise-marsforschung-auf-deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 509 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von mehr als 4.600 Metern auf der Oberfläche des Mars zurückgelegt. Seit dem Erreichen unseres Nachbarplaneten haben die Kamerasysteme von <i>Curiosity</i> mehr als 110.000 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Curiosity: Erste Nachtaufnahmen der MAHLI-Kamera</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-erste-nachtaufnahmen-der-mahli-kamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 17:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[UV-Licht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36264</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Dienstag wurde erstmals die Mikroskopkamera des Marsrovers Curiosity dazu eingesetzt, um einen Teilbereich der Marsoberfläche auch während der Nacht abzubilden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover Curiosity hat vor wenigen Tagen seinen &#8222;Mars Hand Lens Imager&#8220;, hierbei handelt es sich um eine am Instrumentenarm [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am vergangenen Dienstag wurde erstmals die Mikroskopkamera des Marsrovers Curiosity dazu eingesetzt, um einen Teilbereich der Marsoberfläche auch während der Nacht abzubilden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012013185407_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012013185407_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Für die Erstellung dieser während der Marsnacht angefertigten MARDI-Aufnahme des Felsbrockens &#8222;Sayunei&#8220; wurden zwei der vier Weißlicht-LEDs dieser Kamera eingesetzt. Das abgebildete Areal verfügt über eine Ausdehnung von 3,4 x 2,5 Zentimetern. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> hat vor wenigen Tagen seinen &#8222;Mars Hand Lens Imager&#8220;, hierbei handelt es sich um eine am Instrumentenarm des Rovers befestigte Mikroskopkamera, eingesetzt, um einen Teilbereich der unmittelbar vor dem Rover gelegenen Marsoberfläche auch während der Nacht abzubilden. </p>



<p>Als Beobachtungsziel für diese ersten während der Nachtstunden angefertigten Detailaufnahmen der Marsoberfläche wählten die an der Mission beteiligten Wissenschaftler einen mit dem Namen &#8222;Sayunei&#8220; belegten kleinen Felsbrocken aus. Zuvor wurde das linke Vorderrad des Rovers dazu genutzt, um die Oberfläche dieses Felsens durch kontrollierte Drehbewegungen provisorisch von einer bedeckenden Staubschicht zu reinigen. So wurde den Wissenschaftlern ein Blick auf einen Bereich der Gesteinsoberfläche ermöglicht, welche nicht durch Tausende von Jahren alte Staubablagerungen verunreinigt ist. </p>



<p>Neben den vier Weißlicht-LEDs, mit denen die MARDI-Kamera ausgestattet ist, wurden für die Abbildung der Gesteinsformation auch zwei UV-LEDs eingesetzt, welche im Wellenlängenbereich von 365 Nanometern arbeiten. </p>



<p>&#8222;Das Ziel der Beobachtungen unter UV-Licht bestand in der Suche nach <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fluoreszenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">fluoreszierenden Mineralen</a>&#8222;, so Dr. Kenneth S. Edgett von der Firma Malin Space Science Systems (MSSS) aus San Diego/Kalifornien &#8211; der für dieses Instrument hauptverantwortliche Wissenschaftler. &#8222;Die Bilddaten haben uns gerade erst erreicht und das wissenschaftliche Team ist immer noch mit der Erstauswertung der Aufnahmen beschäftigt. Wenn dabei etwas zu erkennen sein sollte, was unter der ultravioletten Beleuchtung irgendwie grün, gelb, orange oder rötlich aussieht, so wäre dies ein ziemlich deutlicher Hinweis auf eine Fluoreszenz.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012013185407_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012013185407_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Eine Aufnahme von &#8222;Sayunei&#8220; unter Verwendung der UV-LEDs. Die Belichtungszeit für diese Aufnahme betrug 30 Sekunden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Aufnahmen der Marsoberfläche und vergleichende Abbildungen einer Kalibrierungsscheibe wurden in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar 2013 &#8211; dies entsprach in etwa 21.20 Uhr lokaler Zeit während des Missionstages Sol 165 &#8211; auf dem Mars angefertigt und wurden im Laufe des 23. Januar an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. </p>



<p>Der Gesteinsbrocken &#8222;Sayunei&#8220; befindet sich in unmittelbarer Nähe zu der Region &#8222;John Klein&#8220;, wo in wenigen Tagen auch erstmals der Gesteinsbohrer des Marsrovers <i>Curiosity</i> eingesetzt werden soll (<a href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-bereit-fuer-die-erste-bohrung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Seine bisher letzte Fahrt, welche dabei über eine Distanz von 3,63 Metern erfolgte, führte der Rover am gestrigen 23. Januar durch. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 167 der Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von etwa 746 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. In diesem Zeitraum haben die Kamerasysteme des Rovers mittlerweile fast 40.000 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



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		<title>Curiosity hat die Weihnachtsferien beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-die-weihnachtsferien-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 20:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[ChemCam]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der letzten Wochen waren die Aktivitäten des Marsrovers aufgrund der Weihnachtsfeiertage stark eingeschränkt. Mittlerweile hat der Rover seine Fahrt jedoch fortgesetzt und ist wieder im vollen Umfang mit der Untersuchung der Marsoberfläche beschäftigt. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Bereits wenige Stunden nach unserem bisher letzten Statusbericht vom 19. Dezember 2012 hat der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der letzten Wochen waren die Aktivitäten des Marsrovers aufgrund der Weihnachtsfeiertage stark eingeschränkt. Mittlerweile hat der Rover seine Fahrt jedoch fortgesetzt und ist wieder im vollen Umfang mit der Untersuchung der Marsoberfläche beschäftigt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter.</a> Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Der von Curiosity bis zum 3. Januar 2013, dem Sol 147 der Mission, zurückgelegte Weg. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Bereits wenige Stunden nach unserem bisher letzten Statusbericht vom 19. Dezember 2012 hat der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> seine Fahrt fortgesetzt. Am 20. Dezember, dem <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" data-wpel-link="external">Sol</a> 133 der Mission, überbrückte der Rover dabei eine Distanz von rund 22 Metern in die südwestliche Richtung. Der im Rahmen dieser Fahrt erreichte Bereich von &#8222;Yellowknife Bay&#8220;, einer seichten Vertiefung innerhalb des Gale-Kraters, wurde während der folgenden zwei Wochen ausführlich mit den diversen Instrumenten des Rovers untersucht. </p>



<p>Die mit dem formellen Namen &#8222;Grandma&#8217;s House&#8220; belegte Region wurde dabei mehrfach mit den verschiedenen Kamerasystemen des Rovers abgebildet. Aufnahmen der Navigationskameras des Rovers hatten dabei speziell den Horizont zum Ziel. Die so gewonnenen Bilder wurden von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern dazu genutzt, um nach Anzeichen für das Auftreten von Staubteufeln zu suchen. Außerdem dienten diese Aufnahmen dazu, um das aktuelle Wettergeschehen wie zum Beispiel die Wolkenbildung, die Zugrichtung dieser Wolken sowie die Verteilung und Dichte von Staubpartikeln in der Atmosphäre über dem Gale-Krater zu studieren. Des weiteren lieferten die Instrumente REMS, RAD und DAN kontinuierlich Daten. </p>



<p>Speziell die MastCam wurde zudem während der letzten Wochen dazu eingesetzt, um verschiedene hochaufgelöste Panoramen der Umgebung anzufertigen. Auf den dabei gewonnenen Bildern entdeckten die Wissenschaftler bei der anschließend erfolgten Auswertung eine Region, welche ihr besonderes Interesse erweckte, und die sich zudem nur wenige Meter vom aktuellen Standort <i>Curiositys</i> entfernt befand. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Snake River ist in dieser Mosaikaufnahme, welche am 20. Dezember 2012 mit den Navigationskameras des Rovers angefertigt wurde, unterhalb der Bildmitte zu erkennen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei dieser mit dem Namen &#8222;Snake River&#8220; belegten Formation handelt es sich um eine schmale, leicht gewundene Gesteinsformation, welche über eine dunklere Färbung als die Umgebung verfügt, und die zudem leicht über den im Untergrund befindlichen Sand herausragt. </p>



<p>Am 3. Januar 2013, dem Sol 147 der Mission, beendete <i>Curiosity</i> seine durch die Weihnachtsfeiertage und dem anschließenden Jahreswechsel bedingte &#8222;Zwangspause&#8220; &#8211; die an der Mission beteiligten Wissenschaftler und Ingenieure befanden sich in dieser Zeit größtenteils in einem wohlverdienten Urlaub &#8211; und setzte seine Fahrt fort. Am Ende dieser Fahrt, welche über eine Distanz von knapp drei Metern führte, befand sich der Rover unmittelbar vor der besagten gewundenen Gesteinsformation. </p>



<p>In den folgenden Tagen wurde dieser Bereich der Marsoberfläche sowohl mit der ChemCam untersucht als auch mehrfach durch die Mikroskopkamera MAHLI abgebildet. Im Anschluss an die so getätigten Untersuchungen wurde hier am gestrigen Sol 150 auch erstmals ein am Instrumentenarm des Rovers befindliches Hilfsgerät &#8211; das &#8222;Dust Removal Tool&#8220; (DRT) eingesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme der MAHLI-Kamera vom Sol 150 zeigt den durch das DRT gereinigten Bereich der Marsoberfläche. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Hierbei handelt es sich um eine Bürste, mit der die zu untersuchenden Gesteinsformationen auf der Marsoberfläche von der obersten Staubschicht befreit werden können. Eine solche Staubschicht, welche unter Umständen seit Jahrmillionen den auf dem Mars auftretenden Umweltbedingungen &#8211; einschließlich der einfallenden Strahlung &#8211; ausgesetzt war, könnte zum Beispiel die Messergebnisse des APX-Spektrometers verfälschen. Im Operationsbetrieb wird die Bürste auf den zu reinigenden Oberflächenbereich aufgesetzt und durch einen Motor in eine rotierende Bewegung versetzt. Der dabei von einer Staubschicht zu &#8222;reinigende&#8220; Bereich der Marsoberfläche weist einen Durchmesser von rund 45 Millimetern auf. </p>



<p>In den nächsten Tagen wollen die an der Mission beteiligten Wissenschaftler anhand der bisher gewonnenen Daten ein Ziel auf der Marsoberfläche auswählen, bei dem dann auch erstmals der ebenfalls am Instrumentenarm befestigte Gesteinsbohrer des Rovers eingesetzt werden wird. </p>



<p>&#8222;Über die Feiertage haben wir keine Überraschungen erlebt&#8220;, so Richard Cook, Projekt-Manager der <i>Curiosity</i>-Mission vom JPL. &#8222;Und mittlerweile fährt <i>Curiosity</i> wieder. Das Gebiet, in dem sich der Rover gerade befindet, scheint gut geeignet zu sein für unsere erste Bohrung.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07012013211047_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech " width="260"/></a><figcaption>
Eine schematische Darstellung des am Ende des Instrumentenarms befestigten Aufsatzes und der dort befindlichen Geräte. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech )
</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Abschluss der damit verbundenen Tests, der daraus resultierenden Untersuchung des von der Marsoberfläche entnommenen Materials und weiteren ausführlichen Studien der gegenwärtig erreichten Region wird sich <i>Curiosity</i> während des Jahres 2013 vornehmlich in die südwestliche Richtung bewegen und sich dabei langsam der Basis des im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberges annähern. Im Verlauf der weiteren Mission soll der Rover an diesem Berg Stück für Stück emporsteigen und dabei die dort zuvor von verschiedenen Marsorbitern beobachteten geschichteten Gesteinsablagerungen ausführlich untersuchen. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem Sol 151 der Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von 702 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Dabei haben die Kamerasysteme des Rovers mittlerweile über 36.100 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.1785" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Curiosity untersucht Yellowknife Bay</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-untersucht-yellowknife-bay/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 19:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Gale-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35288</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Verlauf der letzten Woche hat der Marsrover Curiosity die Untersuchung der Region Yellowknife Bay fortgesetzt. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS. Bereits am 12. Dezember 2012, dem Sol 125 der Mission, erreichte der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover Curiosity die im Inneren des Gale-Kraters gelegene Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220; (Raumfahrer.net berichtete). [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Verlauf der letzten Woche hat der Marsrover Curiosity die Untersuchung der Region Yellowknife Bay fortgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19122012202329_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19122012202329_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona" width="260"/></a><figcaption>
Diese Karte zeigt die Strecke, die der Marsrover Curiosity seit seiner Landung auf dem Mars bis zum 17. Dezember 2012, dem Sol 130, zurückgelegt hat. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Bereits am 12. Dezember 2012, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 125 der Mission, erreichte der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> die im Inneren des <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-gale-krater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Gale-Kraters</a> gelegene Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220; (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-erreicht-yellowknife-bay/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Hierbei handelt es sich um eine seicht ausfallende Vertiefung innerhalb des Gale-Kraters, welche von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern derzeit ausführlich untersucht wird. </p>



<p>Eine weitere Fahrt, welche am 14. Dezember erfolgte, führte über eine Distanz von 32,8 Metern. In den darauf folgenden Tagen wurden zwei der am Endpunkt dieser Fahrt befindliche Gesteinsablagerungen eingehend mit dem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a> und der Mikroskopkamera <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI</a> untersucht. </p>



<p>Nach der Beendigung dieser Untersuchungen führte eine weitere Fahrt &#8211; diese erfolgte am 17. Dezember &#8211; über diesmal 5,6 Meter erneut in die nördliche Richtung. Hierbei erreichte <i>Curiosity</i> den nordwestlichen Rand von Yellowknife Bay. Eine weitere Fahrt ist für die kommenden Tage vorgesehen. Nach deren Ausführung wird das für die Steuerung des Rovers verantwortliche Team des Jet Propulsion Laboratory (JPL) zunächst erst einmal einen wohlverdienten &#8222;Weihnachtsurlaub&#8220; antreten. Obwohl für diesen Zeitraum keine weiteren Fahrten von <i>Curiosity</i> vorgesehen sind, wird der Rover seine Untersuchungen der Marsoberfläche aber trotzdem fortsetzen. </p>



<p>Hierfür wird dem Rover ein zu absolvierendes Programm übermittelt, welches er Schritt für Schritt abarbeiten wird. Neben diversen Aufnahmen der verschiedenen Kamerasysteme sind dabei kontinuierlich erfolgende Messungen mit den Instrumenten <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-wetterstation-rems/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">REMS</a>, <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-strahlungsdetektor-rad/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">RAD</a> und <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-dynamic-albedo-of-neutrons/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">DAN</a> vorgesehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19122012202329_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19122012202329_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme der Mikroskopkamera MAHLI zeigt den auf der Marsoberfläche abgelagerten Sand im Detail. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Das primäre wissenschaftliche Ziel der dabei vorgesehenen Beobachtungen besteht in der Suche und der anschließend durch die an der Mission beteiligten Wissenschaftler zu treffenden Auswahl einer Gesteinsformation, bei welcher erstmals ein am Ende des Roboterarms des Rovers befestigter <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Gesteinsbohrer</a> eingesetzt werden soll. Dieses &#8222;Powder Acquisition Drill System&#8220; (kurz &#8222;PADS&#8220;) kann 1,6 Zentimeter durchmessende und bis zu fünf Zentimeter tiefe Löcher in die Marsoberfläche oder in die dort befindlichen Gesteine bohren. Das im Rahmen eines solchen Bohrvorganges pulverisierte Marsgestein kann anschließend durch die verschiedenen Analyseinstrumente des Rovers eingehend untersucht werden. </p>



<p>Dieser erstmalige Einsatz des Bohrers ist mittlerweile für Anfang Januar 2013 geplant. Nach dem Abschluss dieses ersten PADS-Einsatzes, der daraus resultierenden Untersuchung des von der Marsoberfläche entnommenen Materials und weiteren ausführlichen Studien der gegenwärtig erreichten Region wird sich <i>Curiosity</i> während des Jahres 2013 vornehmlich in die südwestliche Richtung bewegen und sich dabei langsam der Basis des im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberges annähern. Im Verlauf der weiteren Mission soll der Rover an diesem Berg Stück für Stück emporsteigen und dabei die dort zuvor von verschiedenen Marsorbitern beobachteten geschichteten Gesteinsablagerungen ausführlich untersuchen. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem Sol 132 der Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von 677 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Dabei haben die Kamerasysteme des Rovers mittlerweile 31.570 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Curiosity-Team arbeitet jetzt nach Erdzeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-team-arbeitet-jetzt-nach-erdzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 11:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CheMin]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der Landung des Marsrovers Curiosity hat sich das für die Kontrolle des Rovers verantwortliche Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren den auf dem Mars herrschenden Verhältnissen angepasst und seine Arbeiten entsprechend der lokalen Marszeit ausgeführt. Seit dem 6. November arbeitet das Team nach der irdischen Zeit. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Seit seiner [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit der Landung des Marsrovers Curiosity hat sich das für die Kontrolle des Rovers verantwortliche Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren den auf dem Mars herrschenden Verhältnissen angepasst und seine Arbeiten entsprechend der lokalen Marszeit ausgeführt. Seit dem 6. November arbeitet das Team nach der irdischen Zeit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11112012125217_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11112012125217_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Diese bereits am 2. November 2012 durch die MastCam-100 angefertigte Aufnahme zeigt Details einer Gesteinsformation in der Nähe des Rovers. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Seit seiner Landung auf dem Mars am 6. August 2012 hat der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Rover <i>Curiosity</i> am Ende eines jeden Arbeitstagen seine zuvor gesammelten Daten an das für die Kontrolle des Rovers verantwortliche Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Dort wurden diese Daten und Bilder in den folgenden Stunden ausgewertet und für die Erstellung der Kommandos für den nächsten Arbeitstag des Rovers verwendet, welche noch vor dem Beginn des nächsten Marstages zu dem Rover übermittelt werden mussten. Aufgrund dieser Vorgehensweise &#8211; <i>Curiosity</i> fährt und forscht während des Marstages, die Wissenschaftler und Ingenieure erstellen weitere Befehle während der folgenden Marsnacht &#8211; konnte eine größtmögliche Effizienz im Betrieb des Rovers gewährleistet werden. </p>



<p>Mit einer Dauer von 24 Stunden, 39 Minuten und 35 Sekunden fällt ein Marstag (auch als <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> bezeichnet) allerdings etwas länger aus als ein Tag auf der Erde. Dieser Zeitunterschied zwischen Erde und Mars hatte zur Folge, dass sich die Arbeitszeiten der an der Mission beteiligten Mitarbeiter während der letzten drei Monate an jeden Tag um 40 Minuten nach hinten verschoben haben. Diese ungewohnte und permanent erfolgende Umstellung der Arbeitszeiten und die damit verbundenen Verschiebungen im Schlaf- und Essrhythmus führen jedoch zu einer großen physischen und psychischen Belastung, welche sich dabei mit zunehmender Dauer auch negativ auf die Effizienz der Mitarbeiter auswirkt. Die Mitarbeiter der <i>Curiosity</i>-Mission berichteten während der letzten Wochen mehrfach in diversen Blogs und Internetforen über die mit diesem untypischen Biorhythmus verbundenen Probleme. 
<br>
Um diesen bereits im Vorfeld bekannten Schwierigkeiten Rechnung zu tragen, war von vornherein geplant, dieses &#8222;Arbeiten nach Marszeit&#8220; auf eine Dauer von 90 Marstagen zu begrenzen. Aufgrund einer während der letzten Wochen erreichten Optimierung der Planungsaktivitäten für den Betrieb des Rovers konnte das <i>Curiosity</i>-Team jetzt wieder auf die Erdzeit wechseln. Alle für die weiteren Aktivitäten des Rovers wichtigen Arbeiten sollen ab jetzt zum größten Teil zwischen acht Uhr und 20 Uhr kalifornischer Ortszeit erledigt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11112012125217_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11112012125217_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="297" height="297"/></a><figcaption>
Curiosity entnahm am 9. November 2012 seine fünfte Bodenprobe. Bei dem entsprechenden Grabungsloch handelt es sich um das in dieser Aufnahme der Navigationskamera ganz rechts zu sehende Loch. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Wir sind alle froh, dass wir uns nicht mehr nach der Marszeit richten müssen&#8220;, so Richard Cook vom JPL, der Projektmanager der <i>Curiosity</i>-Mission. &#8222;Das Team konnte den täglichen Planungsprozess von über 16 Stunden in den ersten Wochen nach der Landung erfolgreich auf eine Dauer von 12 Stunden verkürzen. Wir werden beim Betrieb [des Rovers] immer besser.&#8220; 
<br>
Mit diesem Wechsel sind auch weitere organisatorische Veränderungen wie zum Beispiel eine Dezentralisierung der Planungsaktivitäten verbunden. Für den Betrieb des Rovers sind rund 200 Ingenieure des JPL und etwa 400 Wissenschaftler zuständig, welche größtenteils aus nicht zum JPL gehörenden Einrichtungen und Instituten stammen. Seit der Landung des Rovers haben über 200 dieser Wissenschaftler direkt am JPL gearbeitet und &#8211; ein weiterer die Psyche belastender Faktor &#8211; ihre Familien nur sporadisch gesehen. Mit dem Wechsel auf die Erdzeit werden diese Wissenschaftler Pasadena jetzt verlassen und ihre Arbeit an der <i>Curiosity</i>-Mission von ihren Heimatinstituten in Nordamerika und Europa aus fortsetzen. 
<br>
&#8222;Die jetzt beendete Phase, in der wir alle zusammen an einem Ort gearbeitet haben, war ungemein wertvoll, um zu einem vollwertigen Team zu werden und sich auch gegenseitig unter dem Druck der täglich anstehenden Arbeiten kennenzulernen&#8220;, so Joy Crisp, die stellvertretende Projektwissenschaftlerin des JPL. &#8222;Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir weiterhin zusammenarbeiten können, ohne dass die Leute dabei persönlich hier vor Ort sein müssen.&#8220; </p>



<p>Für die Aufrechterhaltung des Kontaktes zur Planung der weiteren Rover- und Instrumentenaktivitäten und zur Diskussion des gesammelten wissenschaftlichen Daten werden die Teammitglieder zukünftig hauptsächlich Emails, Online-Chats sowie regelmäßig erfolgende Telefon- und Videokonferenzen nutzen. </p>



<p>&#8222;So schön die zurückliegende Zeit am JPL auch war &#8211; es ist doch ein gutes Gefühl, jetzt wieder zu Hause zu sein&#8220;, so Ken Herkenhoff vom USGS. &#8222;Ich bin zuversichtlich, dass die zukünftige Vorgehensweise die Effizienz unsere Arbeiten nicht beeinträchtigen wird.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11112012125217_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11112012125217_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="328" height="246"/></a><figcaption>
Die durch die Schaufel entnommene fünfte Bodenprobe wird in dieser Aufnahme durch die MastCam-100 des Rovers abgebildet. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Arbeiten der vergangenen Tage konzentrierten sich auch weiterhin auf die Untersuchung des Marsbodens in der unmittelbaren Umgebung des Rovers. Am 4. November, dem Sol 88 der Mission, wurde der Boden in der Region &#8222;Rocknest&#8220;, dem gegenwärtigen Standort <i>Curiositys</i>, mit der <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a> abgebildet. Am darauffolgenden Tag erfolgte an verschiedenen Stellen eine Bodenuntersuchung mit dem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a>. </p>



<p>Am 5. und 6. November wurde zudem das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-sam-instrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">SAM-Instrument</a> einem ausführlichen Test unterzogen, bei dem die einzelnen für eine Bodenanalyse notwenigen Sequenzen durchgespielt wurden, ohne dass sich allerdings eine Probe in dem SAM befand. Begleitet wurden diese Aktivitäten durch weitere Kameraaufnahmen der Umgebung und durch standardmäßig erfolgende Messungen der Instrumente <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-wetterstation-rems/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">REMS</a>, <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-strahlungsdetektor-rad/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">RAD</a> und <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-dynamic-albedo-of-neutrons/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">DAN</a>. </p>



<p>Am 9. November, dem Sol 93, entnahm die am Instrumentenarm des Rovers befindliche Baggerschaufel eine fünfte Bodenprobe von Rocknest, welche nach einer entsprechenden Aufbereitung durch das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">CHIMRA-Probenentnahmesystem</a> zu gleichen Anteilen in das Innere des SAM-Instrumentes und zu dem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-chemin-spektrometer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">CheMin-Spektrometer</a> befördert und dort anschließend analysiert werden soll. Abhängig von der Energiesituation des Rovers &#8211; der Betrieb des SAM-Instrumentes gestaltet sich als sehr energieintensiv und benötigt den Großteil der täglich zur Verfügung stehenden Energiemenge &#8211; kann diese Untersuchung mehrere Tage andauern. Erst nach dem Abschluss der jetzt anstehenden Analysen wird der Rover seine Fahrt fortsetzen. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem Sol 95 der Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von über 480 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Dabei haben die Kamerasysteme des Rovers mittlerweile fast 23.500 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des JPL übermittelt. Diese Bilder sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



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		<title>Ein Selbstporträt des Marsrovers Curiosity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-selbstportraet-des-marsrovers-curiosity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 17:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Staub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35250</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 31. Oktober 2012 nutzte der Marsrover Curiosity eines seiner Kamerasysteme dazu, um sich selbst abzubilden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Planetary Society. Am 31. Oktober 2012, dem Sol 87 seiner Mission, nutzte der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover Curiosity eines seiner zehn wissenschaftlichen Instrumente dazu, um ein Selbstporträt anzufertigen. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 31. Oktober 2012 nutzte der Marsrover Curiosity eines seiner Kamerasysteme dazu, um sich selbst abzubilden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Planetary Society.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012185703_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012185703_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Diese Mosaikaufnahme setzt sich aus 55 einzelnen Bilder zusammen, welche durch die MAHLI-Kamera des Rovers aufgenommen wurden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 31. Oktober 2012, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 87 seiner Mission, nutzte der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> eines seiner <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-instrumente-des-marsrovers-curiosity/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">zehn wissenschaftlichen Instrumente</a> dazu, um ein Selbstporträt anzufertigen. Die an diesem Tag mit der <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a> angefertigten Aufnahmen wurden anschließend von den Missionsmitarbeitern zu einer Mosaikaufnahme des Rovers zusammengesetzt. </p>



<p>Die aus verschiedenen Blickwinkeln angefertigten 55 Einzelaufnahmen der am Ende des beweglichen Instrumentenarmes des Rover montierten Kamera dienen den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern und Ingenieuren unter anderem dazu, die aktuelle Verteilung des Marsstaubes auf der Oberfläche des Rovers zu bestimmen. Außerdem lassen sich anhand solcher Aufnahmen Aussagen über den aktuellen Status der Räder des Rovers (Staubbedeckung, Bodenkontakt) tätigen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012185703_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012185703_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems, Emily Lakdawalla (The Planetary Society)" width="260"/></a><figcaption>
In einer Vergrößerung des Mosaiks werden reflektierte Details sichtbar. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems, Emily Lakdawalla (The Planetary Society))
</figcaption></figure></div>



<p>In einer vergrößerten Version dieses Mosaiks werden sogar Details der Oberfläche des Mars&#8216; und des Rovers sichtbar, welche durch die Optiken der verschiedenen Kamerasysteme reflektiert werden. </p>



<p>Bis zum heutigen Tag, dem Sol 87 der Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von 484 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Dabei haben die Kamerasysteme des Rovers mittlerweile fast 22.000 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Bilder sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



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<p></p>
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		<title>Curiosity nimmt sich unter die Lupe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-nimmt-sich-unter-die-lupe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 16:32:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Autonome Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[CheMin]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35111</guid>

					<description><![CDATA[<p>Curiosity gönnt sich grade eine Verschnaufpause bei der Fahrt zum nächsten wissenschaftlichen Ziel, Glenelg. Das gilt allerdings weniger für den umfangreich ausgestatteten Instrumentenarm des neuen Marsrovers. Ein ausführlicher Testlauf ist dort im Gange, bei dem auch wieder einige spektakuläre Aufnahmen entstanden sind. Ein Beitrag von Klaus Donath, Ralph-Mirko Richter und Gertrud Felber. Quelle: JPL, Planetary [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Curiosity gönnt sich grade eine Verschnaufpause bei der Fahrt zum nächsten wissenschaftlichen Ziel, Glenelg. Das gilt allerdings weniger für den umfangreich ausgestatteten Instrumentenarm des neuen Marsrovers. Ein ausführlicher Testlauf ist dort im Gange, bei dem auch wieder einige spektakuläre Aufnahmen entstanden sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath, Ralph-Mirko Richter und Gertrud Felber. Quelle: JPL, Planetary Society. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-14-58727.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092012183201_small_1.jpg" alt="JPL" width="295" height="221"/><figcaption> Selbstportrait des Kamera-Arms, aufgenommen von MAHLI.  <br> (Bild: JPL) </figcaption></figure></div>



<p>Seit unserem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/weitere-laser-attacken-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">letzten Statusupdate</a> ist wieder einiges passiert auf dem Mars. So setzt der Rover Curiosity seine Reise zum 400 Meter entfernten Glenelg-Gebiet weiter fort, zu sehen auf <a class="a" href="https://images.raumfahrer.net/news/sol_34_map_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">dieser Karte</a>. Die letzten beiden Fahrten gingen über eine Distanz von jeweils 30 Metern. Im Rahmen dieser Fahrten wurde auch die &#8222;VISODOM&#8220;-Software des Rovers getestet, mit deren Hilfe Curiosity kurze Strecken auf dem Mars selbstständig überbrücken kann. Speziell wurde dabei die Fähigkeit zum autonomen Fahren &#8222;Autonomous Visual Odometry&#8220; überprüft. Durch die regelmäßig erfolgende Anfertigung von Bildern der Navigationskameras sowie der vorderen und hinteren Gefahrenerkennungskameras während einer Fahrt und eine anschließend autonom erfolgende Erzeugung von 3D-Bildern der Umgebung kann die Software des Rovers die Positionsveränderungen auf den Millimeter genau ermitteln. Dies ist zum Beispiel wichtig, um rechtzeitig reagieren zu können, falls der Rover sich in einer Sandfalle festfährt oder sich andere, durch das zu passierende Gelände ergebende Schwierigkeiten ergeben sollten. </p>



<p>Sollte das Fahrverhalten bzw. das Resultat einer Fahrbewegung signifikant von den vorgesehenen Bewegungen abweichen, so würde der Rover die Fahrt automatisch abbrechen und auf weiterführende Befehle von der Erde warten. Am Sol 26 fand schließlich ein Test des <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-chemin-spektrometer/" data-wpel-link="internal">CheMin-Spektrometers</a> statt. <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-sam-instrument/" data-wpel-link="internal">SAM</a> analysierte laut dem JPL zudem eine Probe der Marsatmosphäre. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092012183201_small_2.jpg" alt="JPL" width="294" height="371"/><figcaption>
Der Roboterarm wird gerade zusammen mit seinen Instrumenten einer umfangreichen Testreihe unterzogen und dabei erstmals bewegt. 
<br>
(Bild: JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Seit dem 5. September steht der Rover vorerst still, für mindestens acht Tage. In diesem Zeitraum soll die Checkout-Phase &#8222;CAP2&#8220; durchgeführt werden. Im Rahmen der (immer noch andauernden) Funktionalitätstests für Curiosity sollen dabei speziell der Roboterarm, die daran befindlichen Instrumente APXS und MAHLI sowie das Probenentnahmesystem getestet werden. Es werden Bewegungsfixpunkte für die Bedingungen auf dem Mars angepasst aufgrund der geringeren Schwerkraft und anderen Atmosphäre auf dem Mars. Des Weiteren erforderte <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" data-wpel-link="internal">MAHLI</a> einen Kalibrierungstest. Die hochauflösende Mikrospkopkamera am Instrumentenarm kann sogar &#8222;einzelne Körner in Talkum-Puder auflösen&#8220;, lt. der Aussage eines JPL-Verantwortlichen bei der Pressekonferenz am 6. September. Sie kann Ziele in einer Entfernung von etwa 2,1 cm bis unendlich gestochen scharf fokussieren. Allerdings ist sie sehr staubempfindlich, deshalb wurde die Staubschutzkappe erst vor kurzem und auch nur vorübergehend geöffnet. Beim <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" data-wpel-link="internal">APXS</a> wird zunächst die mitgeführte Kalibrierungsprobe mit definierter Zusammensetzung gemessen, um das Instrument zu eichen. Erst danach steht es für Messungen auf der Marsoberfläche bereit. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/msl_unten_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/msl_unten.jpg" alt="" width="455" height="207"/></a><figcaption>Curiosity von unten, ebenfalls aufgenommen von der MAHLI Kamera.<br>(Bild: JPL)</figcaption></figure></div>



<p>Im Zuge der Bewegung des Instrumenten-Arms entstanden einige schöne Aufnahmen, welche neue Details zum Zustand von Curiosity auf dem Mars enthüllten. Dazu gehört neben einem Selbstportrait vom Kamera-Arm auch ein erster Blick unter den Rover. Diese Ansicht des Unterbodens wurde mit der Mars-Hand-Lens-Imager-Kamera (MAHLI) an Sol 34, dem 9.09.2012, an der unteren Vorderseite von Curiosity aufgenommen. Anschließend wurde das Kalibrierungsziel fotografiert. Curiosity hat an Sol 34, also am 9. September 2012 zur Kalibrierung der MAHLI <a class="a" href="https://images.raumfahrer.net/news/msl_kalibrierung.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">einen Penny</a> mit dem Portät von Abraham Lincoln aus einem Abstand von 5 cm aufgenommen. Der Penny ist eine Anspielung auf eine Tradition von Geologen, eine Münze oder ein anderes Objekt zur Größenangabe bei Nahaufnahmen von Felsen zu platzieren. Zusätzlich befindet sich eine Reihe von Abbildungen zur Einstellung der Farbtemperatur und Bildschärfe auf dem Kalibrierungsziel. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-14-58727.mp3" length="5572629" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Die Instrumente des Marsrovers Curiosity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-instrumente-des-marsrovers-curiosity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 22:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[APXS]]></category>
		<category><![CDATA[ChemCam]]></category>
		<category><![CDATA[CHIMRA]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[MARDI]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[MastCam]]></category>
		<category><![CDATA[MEDLI]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[REMS]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[SAM]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=49196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für die Durchführung seiner wissenschaftlichen Analysen und der Erfüllung der mit dieser Mission verbundenen wissenschaftlichen Zielsetzungen wurde der Marsrover Curiosity mit insgesamt zehn wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, welche über ein Gesamtgewicht von rund 80 Kilogramm verfügen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter Der 899 Kilogramm schwere Marsrover Curiosity ist für die Erfüllung seiner wissenschaftlichen Aufgabenstellungen mit zehn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für die Durchführung seiner wissenschaftlichen Analysen und der Erfüllung der mit dieser Mission verbundenen wissenschaftlichen Zielsetzungen wurde der Marsrover Curiosity mit insgesamt zehn wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, welche über ein Gesamtgewicht von rund 80 Kilogramm verfügen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a></p>



<p>Der 899 Kilogramm schwere Marsrover <em>Curiosity</em> ist für die Erfüllung seiner wissenschaftlichen Aufgabenstellungen mit zehn Instrumenten ausgestattet, welche über ein Gesamtgewicht von rund 80 Kilogramm verfügen. Seine beiden Vorgänger, die baugleichen Marsrover <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em>, verfügten dagegen über jeweils lediglich fünf Instrumente mit einem Gesamtgewicht von jeweils 6,8 Kilogramm. Die Instrumente <em>Curiositys</em>, welche sich in ihren Aufgabenbereichen teilweise gegenseitig ergänzen beziehungsweise kombiniert eingesetzt werden, lassen sich in vier Gruppen unterteilen.</p>



<p><strong>Kamerasysteme:</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/instrumentenanordnung_curiosity_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/instrumentenanordnung_curiosity_a.jpg" alt="" width="300" height="169"/></a><figcaption>Curiosity verfügt über 10 wissenschaftliche Instrumente, welche im Rahmen der mindestens 23 Monate dauernden Mission für die Untersuchung des Landegebietes eingesetzt werden.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li>Die &#8222;Mast Camera&#8220; (kurz MastCam) ist die Hauptkamera des Rovers und bildet praktisch dessen Augen. Mit den beiden Optiken der MastCam können mittels verschiedener Filtersysteme Farbbilder der Marsoberfläche erstellt werden. Aus den angefertigten Aufnahmen lassen sich unter anderem <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Falschfarbenfotografie" target="_blank" data-wpel-link="external">Falschfarbenaufnahmen</a> erstellen, welche es den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern ermöglichen werden, Unterschiede in der mineralogischen Zusammensetzung des Bodens hervorzuheben. Anhand der durch die MastCam angefertigten Aufnahmen werden die Wissenschaftler die näher zu untersuchenden Oberflächenstrukturen bestimmen.</li><li>Der &#8222;Mars Hand Lens Imager&#8220; (MAHLI) ist das am Roverarm befestigte Mikroskop des Rovers. Mit ihm sollen Detailaufnahmen des Bodens und der Gesteinsformationen auf der Marsoberfläche angefertigt werden, bevor diese von anderen Instrumenten näher analysiert werden.</li><li>Der &#8222;Mars Descent Imager&#8220; (MARDI) ist an der Unterseite <em>Curiositys</em> befestigt und wird dessen Landung auf dem Mars ab einer Höhe von weniger als 3,7 Kilometern bis zum Aufsetzen auf der Planetenoberfläche bildlich dokumentieren. Während der Mission werden die MARDI-Aufnahmen des weiteren dazu genutzt, um die im Rahmen einer Fahrt direkt überquerten Oberflächenstrukturen abzubilden und so zu untersuchen.</li></ul>



<p><strong>Spektrometer:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das &#8222;Alpha Particle X-Ray Spectrometer&#8220; (APXS) kann im Rahmen seiner Messungen die chemische und mineralogische Zusammensetzung der untersuchten Objekte ermitteln. Besonders empfindlich ist das APXS dabei für den Nachweis salzformender Elemente wie zum Beispiel Schwefel, Chlor oder Brom.</li><li>Das &#8222;Chemistry &amp; Camera&#8220;-Instrument (ChemCam) besteht aus einem Laser, einem Spektrometer und einem speziellen Teleskop und kann die Zusammensetzung von Gesteinen aus einer Entfernung von bis zu sieben Metern im Detail ermitteln. Zu diesem Zweck wird die Oberfläche des zu untersuchenden Objektes mit einem leistungsstarken Laserstrahl verdampft. Die Teleskopkamera fängt das Licht der so freigesetzten Gase und Plasmen ein, welche anschließend von dem Spektrometer der ChemCam analysiert werden. Mit der ChemCam ist es somit möglich, unterschiedliche Gesteinsarten relativ schnell zu identifizieren und erst anschließend den gesamten Rover für weitere Untersuchungen zu diesen Gesteinen zu steuern.</li><li>Bei dem &#8222;Chemistry &amp; Mineralogy X-RayDiffraction/ X-Ray Fluorescence Instrument&#8220; (CheMin) handelt es sich um ein Analyselabor für die Untersuchung der chemischen und mineralogischen Zusammensetzung der Marsoberfläche. Zuvor gesammelte und in spezielle Probenkammern beförderte Bodenproben werden dazu mit einer Röntgenquelle bestrahlt und anschließend mit einem speziellen CCD-Sensor analysiert. Die so gewonnenen Daten können Aufschlüsse über eine zuvor erfolgte Interaktion der Proben mit Wasser und eventuell vorhandene biologische Signaturen liefern.</li><li>Das &#8222;Sample Analysis at Mars&#8220; (SAM) ist mit einem Gesamtgewicht von rund 38 Kilogramm das schwerste und zugleich auch leistungsfähigste Instrument <em>Curiositys</em>. Mittels dreier kombinierter Sensorensysteme soll das Gerät ermitteln, inwieweit der Mars einstmals als Habitat für primitive Lebensformen geeignet war oder ob dies eventuell auch heute noch der Fall sein könnte. Einhergehend mit dieser Zielsetzung liegt die Hauptaufgabe von SAM in der Identifizierung und Analyse von organischen Verbindungen. Außerdem dient das Instrument dem Nachweis von leichteren Elementen auf der Marsoberfläche und der Ermittlung der Isotopenverhältnisse in der Planetenatmosphäre.</li></ul>



<p><strong>Strahlungsmessgeräte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der &#8222;Radiation Assessment Detector&#8220; (RAD) ist ein Strahlendetektor, welcher die in der Planetenatmosphäre und auf der Oberfläche des Mars auftretende Strahlung ermitteln soll. Aufgrund der auf dem Mars auftretenden Strahlenwerte gilt es als unwahrscheinlich, dass eventuell vorhandene Lebensformen direkt auf der Planetenoberfläche existieren können. Die Strahlung dürfte auch zu einer Zersetzung eventueller biologischer Signaturen führen. RAD soll deshalb auch feststellen, ab welcher Tiefe unter der Oberfläche organische Komponenten dauerhaft existieren könnten. Als einziges der zehn Instrumente <em>Curiositys</em> lieferte RAD bereits während des Fluges zum Mars wissenschaftliche Daten. Aus diesen Datensätzen lässt sich die Strahlenbelastung ableiten, der ein zukünftiger Astronaut auf dem Weg zum Mars ausgesetzt sein wird.</li><li>Das &#8222;Dynamic Albedo of Neutrons&#8220;-Instrument (DAN) ist ein Neutronendetektor. DAN soll die Verteilung von im Marsboden befindlichen wasserstoffhaltigen Verbindungen bis zu einer Tiefe von etwa einem Meter ermitteln.</li></ul>



<p><strong>Wetterstation:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bei der &#8222;Rover Environmental Monitoring Station&#8220; (REMS) handelt es sich um eine Wetterstation, welche während der gesamten Missionsdauer von mindestens einem Marsjahr in regelmäßigen Abständen diverse meteorologische Daten wie die vorherrschenden Windgeschwindigkeiten und -richtungen, Lufttemperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit ermitteln wird. Auf diese Weise erhalten die an der Mission beteiligten Atmosphärenforscher einen tieferen Einblick in das über ein Marsjahr ablaufende Wettergeschehen im Bereich des Operationsgebietes des Rovers. In Kombination mit den Daten von weiteren Marsorbitern, Rovern und Landern kann so auch das Verständnis des allgemeinen marsianischen Wettergeschehens und der Entwicklung der Marsatmosphäre immens verbessert werden.</li></ul>



<p>Mit diesen Instrumenten sind die <em>Curiosity</em> zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für wissenschaftliche Analysen allerdings keineswegs ausgeschöpft.</p>



<p><strong>Weitere Hilfskameras:</strong></p>



<p>Zusätzlich zu diesen 10 wissenschaftlichen Instrumenten ist <em>Curiosity</em> noch mit verschiedenen Kameras ausgestattet, welche eigentlich primär für die Navigation des Rovers vorgesehen sind. Vier Navigationskameras, welche unmittelbar neben den Optiken der MastCam am Kameramast montiert sind, und weitere vier Gefahrenerkennungskameras &#8211; zwei am Vorderteil und zwei am Hinterteil der &#8222;Warm Electronics Box&#8220; (WEB), der zentralen Grundstruktur des Rovers &#8211; liefern den für die Steuerung <em>Curiositys</em> verantwortlichen Roverdrivern des Jet Propulsion Laboratory (JPL) Aufnahmen der unmittelbaren Umgebung des Rovers. Diese Schwarz-Weiß-Bilder können aufgrund der Kameraanordnung zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stereoskopie" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">stereoskopischen Aufnahmen</a> kombiniert werden, welche einen räumlichen Eindruck der Umgebung vermitteln. Auch diese Bilder werden von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern für die Auswahl ihrer näher zu untersuchenden Ziele verwendet.</p>



<p><strong>Hilfsinstrumente am Roboterarm:</strong></p>



<p>Am Ende des 1,9 Meter langen, an der Vorderseite des Rovers befestigten Roboterarms (Fachbezeichnung &#8222;Sample Acquisition, Processing, and Handling&#8220;, kurz &#8222;SA/SPaH&#8220;) befindet sich ein fast 60 Zentimeter durchmessender und rund 33 Kilogramm schwerer, drehbarer Aufsatz. Neben dem APXS-Spektrometer und der MAHLI-Kamera sind an diesem Aufsatz drei weitere Geräte montiert, welche der indirekten Untersuchung der Marsoberfläche und der Entnahme von Bodenproben dienen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das &#8222;Dust Removal Tool&#8220; (DRT) ist eine Bürste, mit dem die zu untersuchenden Gesteinsformationen von der obersten Staubschicht befreit werden können. Eine solche Staubschicht, welche unter Umständen seit Jahrmillionen den auftretenden Umweltbedingungen &#8211; einschließlich der einfallenden Strahlung &#8211; ausgesetzt war, könnte zum Beispiel die Messergebnisse des APXS-Spektrometers verfälschen.</li><li>Bei dem &#8222;Powder Acquisition Drill System&#8220; (PADS) handelt es sich um einen Bohrer. Dieser kann 1,6 Zentimeter durchmessende und bis zu fünf Zentimeter tiefe Löcher in die Planetenoberfläche oder in Gesteine bohren.</li><li>Bei dem &#8222;Collection and Handling for Interior Martian Rock Analysis&#8220; (CHIMRA) handelt es sich dagegen um eine Konstruktion, welche mittels einer kleinen Schaufel Bodenproben entnehmen und in verschiedenen, mit Sieben versehene Auffangbehälter verteilen kann. Diese Proben, welche zuvor zum Beispiel mittels des Bohrers an die Oberfläche befördert wurden, werden anschließend an die im Inneren der WEB befindlichen Instrumente SAM und CheMin weitergeleitet.</li></ul>



<p><strong>Atmosphärenuntersuchung beim Abstieg durch die Marsatmosphäre:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bei dem &#8222;Mars Science Laboratory Entry Descent and Landing Instrument&#8220; (MEDLI) handelt es sich um ein in dem Hitzeschild der Abstiegsstufe integriertes Sensorpaket. Insgesamt 14 Sensoren werden während des mehrminütigen Abstieges durch die Marsatmosphäre die in unterschiedlichen Höhen durch die Reibungshitze erzeugte Temperatur und die dort auftretenden Druckverhältnisse registrieren und aufzeichnen. Neben der Verfeinerung der aktuellen Atmosphärenmodelle der Marsatmosphäre werden diese Daten auch in die Planungen für weitere Missionen auf der Marsatmosphäre einfließen. Die Daten werden unter anderem dazu dienen, um die bei zukünftigen Marslandungen verwendeten Hitzeschilde und Landefallschirme noch effizienter zu gestalten.</li></ul>



<p><strong>Diskussion zu diesem Artikel</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10155.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity auf Atlas V (541)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.630" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>



<p></p>
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		<title>Die MAHLI-Kamera</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 22:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben einem Gesteinshammer ist die Handlupe das wohl am häufigsten von Geologen bei ihren Feldforschungsarbeiten eingesetzte Arbeitsmittel. Mit diesem handlichen Instrument können die Geologen eine erste Vor-Ort-Untersuchung der zu analysierenden Gesteine vornehmen und dabei zugleich deren Zusammensetzung grob beschreiben. Auch Curiosity, der neueste Marsrover der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA, führt das Äquivalent einer solchen Lupe mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neben einem Gesteinshammer ist die Handlupe das wohl am häufigsten von Geologen bei ihren Feldforschungsarbeiten eingesetzte Arbeitsmittel. Mit diesem handlichen Instrument können die Geologen eine erste Vor-Ort-Untersuchung der zu analysierenden Gesteine vornehmen und dabei zugleich deren Zusammensetzung grob beschreiben. Auch Curiosity, der neueste Marsrover der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA, führt das Äquivalent einer solchen Lupe mit sich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/msl_mahli_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/msl_mahli_a.jpg" alt="" width="300" height="288"/></a><figcaption>Die MAHLI-Kamera. Zum Größenvergleich ist in diesem Bild ein Schweizer Armeemesser mit einer Länge von 88,9 Millimetern abgebildet.<br>(Bild: NASA, JPL, Malin Space Science Systems)</figcaption></figure></div>



<p>Für die detaillierte optische Untersuchung der Marsoberfläche und deren erste Charakterisierung wurde der Marsrover <em>Curiosity</em> mit dem &#8222;Mars Hand Lens Imager&#8220; (kurz &#8222;MAHLI&#8220;) ausgestattet. Bei dem MAHLI handelt es sich um eine hochaufösende Kamera, welche am vorderen Ende des Instrumentenarmes montiert ist. Das Instrument soll in erster Linie als eine Art Mikroskop für die optische Untersuchung sehr feiner Strukturen auf der Marsoberfläche eingesetzt werden und die dort befindlichen Gesteine, Sand- und Staubkörner und eventuelle Frostablagerungen aus unmittelbarer Nähe abbilden. Dabei soll der MAHLI die anschließend von den weiteren Instrumenten des Rovers näher zu untersuchenden Bodenproben in einen geochemischen, <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Petrografie" target="_blank" data-wpel-link="external">lithologischen</a> und mineralogischen Zusammenhang setzen.</p>



<p>Zu diesem Zweck ist der MAHLI mit einem 1.600 x 1.200 Pixel großen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayer-Sensor" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Bayer-Sensor</a> ausgestattet, welcher die Oberfläche in hoher Auflösung und in Farbe abbilden kann. Damit erreicht das Instrument eine Auflösung, welche der Qualität einer handelsüblichen 2-Megapixel-Farbkamera entspricht. Die MAHLI-Kamera verfügt dabei über eine in mehreren Stufen verstellbare Brennweite, welche in einem Bereich zwischen 22,5 Millimetern und &#8222;Unendlich&#8220; fokussieren kann. Speziell bei der Verwendung einer großen Brennweite kann der MAHLI die Oberfläche auch dann abbilden, wenn sich der Roboteram nicht unmittelbar über der Marsoberfläche befindet. Die dabei erreichbare relativ geringe Auflösung kann durch das sich dabei ergebende größere Gesichtsfeld ausgeglichen werden.</p>



<p>Bei der minimalsten möglichen Annäherung an ein abzubildendes Objekt kann der MAHLI aus einer Entfernung von etwa 25 Millimetern zum abzubildenden Ziel Strukturen mit einer Größe von 13,9 Mikrometern pro Pixel auflösen. Dabei kann mit einer einzigen Aufnahme ein Oberflächenbereich mit den Abmessungen von 18 x 24 Millimetern wiedergeben werden. Um zu verhindern, dass der MAHLI versehentlich näher als diese 25 Millimeter an die Oberfläche herangeführt wird &#8211; dies könnte im schlimmsten Fall zu einer Beschädigung des Kamera-Objektives führen &#8211; ist das Instrument mit zwei Kontaktsensoren ausgestattet. Sobald die Sensoren einen &#8222;Bodenkontakt&#8220; melden, stoppt der Roboterarm automatisch die weitere Annäherung des MAHLI an die Oberfläche.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/testbild_mahli_msl_01_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/testbild_mahli_msl_01_a.jpg" alt="" width="300" height="224"/></a><figcaption>Dieses Testbild zeigt einen 26,2 x 19,7 Millimeter großen Ausschnitt eines Felsens. Pro Pixel wurde eine Auflösung von 16,4 Mikrometern ereicht.<br>(Bild: NASA, JPL, Malin Space Science Systems)</figcaption></figure></div>



<p>Bei einer Entfernung von 50 Millimetern zum angepeilten Ziel sinkt die erreichte Auflösung auf dann immer noch 24,5 Mikrometer pro Pixel. Aus einer Entfernung von 66 Millimetern &#8211; dies entspricht der Entfernung, in welcher die beiden Mikroskope der Marsrover <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> operieren, werden Strukturen mit einer Größe von 31 Mikrometern pro Pixel wiedergegeben.</p>



<p>Dieser Wert ist identisch mit der aus der gleichen Entfernung erreichbaren Auflösung der <em>Mars Exploration Rover</em>-Mikroskope. Allerdings deckt der MARDI dabei pro Aufnahme ein größeres Gesichtsfeld ab und liefert zudem Farbbilder des zu untersuchenden Untergrundes (die Mikroskope von <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> liefern lediglich Schwarz-Weiß-Bilder). Eine weitere Verbesserung im Vergleich zu dem zuvor auf dem Mars verwendeten Mikroskopen besteht in der Möglichkeit, den gleichen Oberflächenbereich unter der Verwendung verschiedener Fokallängen abzubilden ud dabei mittels der <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fokusvariation" target="_blank" data-wpel-link="external">Fokusvariationen</a> eine größere Schärfentiefe und zusätzliche 3D-Informationen des abgebildeten Bereiches zu erhalten. <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stereoskopie" target="_blank" data-wpel-link="external">Stereoskopische Aufnahmen</a> können dagegen durch einen leichten seitlichen Versatz des MAHLI zwischen zwei Aufnahmen des gleichen Zieles bei einer identischen Fokuseinstellung erzeugt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/testbild_mahli_msl_02_big.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/testbild_mahli_msl_02_a.jpg" alt="" width="300" height="223"/></a><figcaption>Die beiden in dieser Testaufnahme gezeigten Felsbrocken wurden mit den Weißlicht-LEDs ausgeleuchtet. Die in dem linken, aus Sandstein bestehenden Felsen zu erkennende Muschel verfügt über eine Länge von 12 Millimetern. In der vollen Auflösung erreichte die MAHLI hier eine Auflösung von 34 Mikrometern pro Pixel.<br>(Bild: NASA, JPL, Malin Space Science Systems)</figcaption></figure></div>



<p>Zwecks einer optimalen Ausleuchtung der potentiellen Beobachtungsziele, welche zum geplanten Aufnahmezeitpunkt eventuell im Schatten liegen können, ist der MAHLI mit vier Weißlicht-LEDs ausgestattet, welche sich direkt am Gehäuse der Kamera befinden. Jedes der beiden Weißlicht-LED-Sets kann dabei unabhängig von dem anderen Set aktiviert oder deaktiviert werden. Dank dieser vier LEDs kann MAHLI theoretisch auch während der Marsnächte aktiviert werden und Aufnahmen des Bodens anfertigen. Hierbei wird der Einsatz allerdings durch die während der Nächte vorherrschenden tiefen Temperaturen und die im Einzelfall gegebene Energiesituation des Rovers stark limitiert.</p>



<p>Die verschiedenen optischen und mechanischen Komponenten des MARDI sind lediglich dazu ausgelegt, um bei Umgebungstemperaturen oberhalb von minus 70 Grad Celsius zu arbeiten. Optimalerweise sollten die Temperaturen jedoch nicht tiefer als minus 50 Grad Celsius liegen. Im Bedarfsfall kann das Instrument jedoch mittels verschiedener Heizelemente gewärmt und so auch bei tieferen Außentemperaturen aktiviert werden. Der vorgesehene Einsatz der Kamera während der Marsnächte soll dabei speziell der Untersuchung von eventuell auftretenden Frostablagerungen und der Dokumentation von deren Veränderungen dienen.</p>



<p>Zusätzlich sind außerdem noch zwei UV-LEDs vorhanden, welche im Wellenbereich von 365 Nanometern arbeiten. Diese beiden UV-LEDs werden in erster Linie der Suche nach <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fluoreszenz" target="_blank" data-wpel-link="external">fluoreszierenden Mineralien</a> und deren Abbildung dienen. Ihr Einsatz ist ausschließlich während der Marsnächte vorgesehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/testbild_mahli_msl_03_big.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/testbild_mahli_msl_03_a.jpg" alt="" width="300" height="218"/></a><figcaption>MAHLI ist nicht nur für die Abbildung der Marsoberfläche aus geringen Distanzen geeignet. Ein Blick durch ein Fenster des Cleanrooms von MSSS, wo die Kamera vor der Auslieferung getestet wurde, zeigt Palmen und die Rüchseite eines Autos.<br>(Bild: NASA, JPL, Malin Space Science Systems)</figcaption></figure></div>



<p>Um zu vermeiden, dass die Linse des MAHLI während der Operationsdauer von <em>Curiosity</em> mit Staubablagerungen verunreinigt wird, befindet sich vor dieser Linse eine Schutzabdeckung, welche während der zu erstellenden Aufnahmen normalerweise entfernt wird. Dieses Entfernen der Abdeckung ist allerdings nicht zwingend notwendig, da die Abdeckung transparent ist und Aufnahmen somit theoretisch auch bei einer &#8222;vorgeschalteten&#8220; Abdeckung angefertigt werden können.</p>



<p>Für die Anfertigung einer einzelnen Aufnahme benötigt der MARDI typischerweise einen Zeitraum zwischen 5 und 15 Millisekunden. Bei der Verwendung der Weißlicht-LEDs erhöht sich dieser Zeitraum aufgrund der dafür benötigten Belichtungszeit auf etwa 80 Millisekunden. Unter der Verwendung der UV-LEDs werden dagegen für die Anfertigung eines Einzelbildes bis zu zwei Sekunden benötigt. Für die Zwischenspeicherung der angefertigten Aufnahmen vefügt der MARDI über eine im Inneren der Warm Electronics Box (WEB) des Rovers befindliche Elektronikeinheit, welche über einen eigenen Flash-Speicher mit einer Kapazität von acht GB verfügt.</p>



<p>Die angefertigten Aufnahmen werden dort normalerweise im JPEG-Format abgelegt und anschließend zuerst in einer minimierten Auflösung an das Rover-Kontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Wie auch bei den Aufnahme den beiden anderen optischen Kameras des Rovers, der MastCam und der MARDI, wird erst nach der Begutachtung dieser &#8222;Thumbnail Images&#8220; von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern entschieden, welche höher aufgelösten Bilder der MARDI in der Folgezeit mit welcher Priorität übertragen werden.</p>



<p>Für die Entwicklung und den Bau der MAHLI-Kamera war die auch für die Mast-Kamera und die MARDI-Kamera zuständige, in San Diego/Kalifonien ansässige Firma <a href="https://www.msss.com/all_projects/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Malin Space Science Systems</a> (MSSS) verantwortlich. Der für das Instrument hauptverantwortliche Wissenschaftler ist Dr. Kenneth S. Edgett von der Firma MSSS.</p>



<p>Für die Kalibrierung der Kamera auf dem Mars ist zusätzlich neben den dafür üblichen Farb- und Musterpaletten auch ein Penny aus dem Jahre 1909 an der Vorderseite des Rover-Gehäuses angebracht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Diskussion zu diesem Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10155.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity auf Atlas V (541)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.630" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Verwandte Webseiten</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.msss.com/msl/mahli/references/Edgett_etal_MarsMicro.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Edgett et al.: The Mars Hand Lens Imager (MAHLI) (engl.)</a></li><li><a href="https://www.lpi.usra.edu/meetings/lpsc2005/pdf/1170.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Edgett et al.: The Mars Hand Lens Imager (MAHLI) (engl.)</a></li><li><a href="https://www.lpi.usra.edu/meetings/lpsc2005/pdf/1170.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Edgett et al.: The Mars Hand Lens Imager Flight Instrument (MAHLI) (engl.)</a></li><li><a href="https://www.msss.com/science/msl-mahli-instrument-description.php" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Malin: MAHLI Beschreibung (engl.)</a></li><li><a href="https://www.msss.com/all_projects/msl-mahli.php" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Malin: MAHLI (engl.)</a></li></ul>



<p></p>
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		<item>
		<title>Das Probenentnahmesystem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 22:00:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLI]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=49171</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Ende des 1,9 Meter langen, an der Frontseite des Rovers befestigten Roboterarms befindet sich ein fast 60 Zentimeter durchmessender und rund 33 Kilogramm schwerer, drehbarer Aufsatz. Neben dem APXS-Spektrometer und der MAHLI-Kamera sind an diesem Aufsatz drei weitere Geräte montiert, welche der Reinigung der Marsoberfläche von Staubablagerungen und der Entnahme von Bodenproben dienen. Ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Ende des 1,9 Meter langen, an der Frontseite des Rovers befestigten Roboterarms befindet sich ein fast 60 Zentimeter durchmessender und rund 33 Kilogramm schwerer, drehbarer Aufsatz. Neben dem APXS-Spektrometer und der MAHLI-Kamera sind an diesem Aufsatz drei weitere Geräte montiert, welche der Reinigung der Marsoberfläche von Staubablagerungen und der Entnahme von Bodenproben dienen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/msl_drt_a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/msl_drt_a.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine Schematische Darstellung des DRT.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p>Bei dem &#8222;Dust Removal Tool&#8220; (DRT) handelt es sich um eine aus rostfreien Borsten bestehende Bürste, mit der die zu untersuchenden Gesteinsformationen von der obersten Staubschicht befreit werden können. Eine solche Staubschicht, welche unter Umständen seit Jahrmillionen den auftretenden Umweltbedingungen &#8211; einschließlich der einfallenden Strahlung &#8211; ausgesetzt war, könnte zum Beispiel die Messergebnisse des <a href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">APXS-Spektrometers</a> verfälschen. Im Operationsbetrieb wird die Bürste auf dem zu reinigenden Oberflächenbereich aufgesetzt und durch einen Motor in eine rotierende Bewegung versetzt. Der dabei von einer Staubschicht zu &#8222;reinigende&#8220; Bereich der Marsoberfläche weist einen Durchmesser von mindestens 45 Millimetern auf. Das DTR des Rovers <em>Curiosity</em> wurde von der Firma Honeybee Robotics entwickelt, welche bereits für den Bau der im Rahmen der <em>Mars Exploration Rover</em>-Mission von den beiden Marsrovern <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> verwendeten <a href="https://web.archive.org/web/20140218161342/https://honeybeerobotics.com/portfolio/rock-abrasion-tool/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Rock Abrasion Tools</a> (kurz &#8222;RAT&#8220;) verantwortlich war.</p>



<p>Bei dem zweiten Probenentnahmegerät handelt es sich um das &#8222;Powder Acquisition Drill System&#8220; (PADS). Dieses Bohrsystem kann 1,6 Zentimeter durchmessende und &#8211; abhängig von der Zusammensetzung der anzubohrenden Bodenprobe &#8211; bis zu fünf Zentimeter tiefe Löcher in die Planetenoberfläche oder in Gesteine bohren. Die Umdrehungszahl des Bohrers liegt bei einem Bohrvorgang je nach gewählter Einstellung zwischen 0 bis hin zu 150 Umdrehungen pro Minute. Neben der drehenden Bewegung kann der Bohrkopf des PADS bei einer erfolgenden Bohrung auch nach dem Prinzip einer Schlagbohrmaschine bis zu 30 mal pro Sekunde gegen das anzubohrende Gestein gehämmert werden, wodurch das Ziel effizienter zerkleinert und durchdrungen werden kann. Die dabei erreichte Aufschlagenergie kann zwischen 0,05 und 0,8 Joule variiert werden.</p>



<p>Das PADS ist von seinem mechanischen Aufbau her so ausgelegt, dass Bohrungen auf einem ebenen Untergrund bis zu einer Hanglage mit bis zu 20 Grad Neigung durchgeführt werden können, wobei der Roboterarm den Bohrer mit einer Kraft von 240 bis 300 Newton gegen die Oberfläche presst. Sollte sich der Bohrer bei einer Bohrung festfahren und nicht mehr aus dem Untergrund heraus gezogen werden können oder sollte er soweit abgenutzt sein, dass keine erfolgreichen Bohrungen mehr durchgeführt werden können, so kann dieser von dem Bohrergehäuse abgetrennt und anschließend durch einen Reservebohrer ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind zwei Reservebohrer in zwei speziellen Behältern, den so genannten &#8222;Bit Boxes&#8220;, an der Vorderseite <em>Curiositys</em> verfügbar.</p>



<p>Das gesamte Bohrsystem ist für insgesamt 81 Bohrvorgänge ausgelegt. Der Temperaturbereich, in dem das System arbeiten kann, liegt in einem Bereich zwischen minus 70 Grad Celsius bis hin zu plus 70 Grad Celsius.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/msl_robotic_arm_turret_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/msl_robotic_arm_turret_a.jpg" alt="" width="306" height="230"/></a><figcaption>Die verschiedenen am dem Aufsatz des Roboterarmes befestigten Geräte und Instrumente<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p>Das im Rahmen eines Bohrvorganges pulverisierte Marsgestein wird bis zu einer Bohrtiefe von bis zu zwei Zentimetern direkt an die Oberfläche befördert und kann dort anschließend durch die anderen Instrumente des Rovers untersucht werden. Material aus Tiefen von zwei bis fünf Zentimetern wird dagegen durch den Bohrer direkt in eine spezielle Kammer transportiert, welche durch eine kleine Röhre mit dem &#8222;Collection and Handling for Interior Martian Rock Analysis&#8220; (CHIMRA), dem dritten Probenentnahmegerät, verbunden ist. Der Transport des Materials zum CHIMRA wird durch eine gesteuerte Dreh- und Schwenkbewegung des Roboterarm-Aufsatzes und durch gezielte Vibrationen kontrolliert.</p>



<p>Zusätzlich ist CHIMRA mit einer kleinen Baggerschaufel ausgestattet, mit welcher Bodenproben aus einer Tiefe von bis zu 3,5 Zentimetern unter der Oberfläche direkt entnommen werden können. Noch größere Tiefen kann die Schaufel dadurch erreichen, indem die Proben an Stellen entnommen werden, wo die Räder des Rovers zuvor tiefe Furchen in die Planetenoberfläche &#8222;gefräst&#8220; haben. Auf diese Weise, so die Konstrukteure <em>Curiositys</em>, sind dem CHIMRA Bodenproben aus einer Tiefe von bis zu etwa 20 Zentimetern zugänglich. Die durch die Schaufel entnommenen Proben weisen ein Volumen von 1.000 bis zu 30.000 Kubikmillimetern auf.</p>



<p>Das CHIMRA ist mit zwei Sieben ausgestattet, durch welche Partikel kleiner als 150 Mikrometer oder kleiner als ein Millimeter aus einer gewonnenen Bohrprobe herausgefiltert werden können. Die zuvor gesiebten Proben werden anschließend in verschiedene Probenauffangbehälter weitergeleitet, von wo aus sie zwecks eingehender Untersuchungen an die beiden im Inneren des Rovers befindlichen Analyseinstrumente SAM und CheMin weiter transportiert werden. CheMin kann dabei allerdings nur die Proben analysieren, welche über Partikelgrößen von weniger als 150 Mikrometern verfügen.</p>



<p>Nach der erfolgten Überführung einer Probe an SAM oder CheMin werden die Auffangbehälter von CHIMRA gekippt und durch die Aktivierung eines Vibrationssystems vollständig geleert. Auf diese Weise soll sicher gestellt werden, dass die Analyseinstrumente des Rovers nicht versehentlich Materialproben von verschiedenen Orten auf der Marsoberfläche zeitgleich untersuchen, was die Messergebnisse verfälschen würde. Als zusätzliche Sicherungsmaßnahmen gegen eine Verunreinigung der Proben sind die Öffnungen der einzelnen Probenentnahmensysteme mit Schutzabdeckungen versehen, welche verhindern sollen, dass der allgegenwärtige Marsstaub in das Innere der Systeme gerät und dadurch ebenfalls nachfolgende Messergebnisse verfälscht werden.</p>



<p>Am 11. Juni 2012 gab das für die Kontrolle des Marsrovers <em>Curiosity</em> zuständige Jet Propulsion Laboratory (JPL) bekannt, dass bei den Bohrvorgängen des PADS eventuell geringe Mengen an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teflon" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Teflon</a> durch zwei Dichtungen bis zu dem Bohrgestänge gelangen werden, welche anschließend eventuell auch mit dem freigelegten Material aus der Marsoberfläche in Kontakt treten und sich mit diesem vermischen könnten. Dieses Problem stellt soweit keine Gefahr für den Bohrer dar. Allerdings würde in einem solchen Fall neben dem zu analysierenden Bodenmaterial auch ein geringer Anteil an Teflon in das Innere der Instrumente SAM und CheMin gelangen. Aufgrund der Tatsache, dass Teflon zu 60 Prozent aus Kohlenstoff besteht, würde dies zu einer Verfälschung der Messergebnisse speziell des SAM-Instrumentes führen.</p>



<p>Dieses Problem wurde erst kurz vor dem Start des Rovers im November 2011 erkannt und seitdem sind die Ingenieure des JPL und der Herstellerfirma des Bohrsystems auf der Suche nach einer Lösung. Dabei herrscht &#8222;vorsichtiger Optimismus&#8220;, dass das Problem in den Griff zu bekommen ist. Ein angedachter Lösungsvorschlag bezieht sich auf die Art und Weise, wie der Bohrer auf dem Mars arbeiten wird. Eventuell kann die Freisetzung des Teflons durch eine geringere Umdrehungszahl des Bohrgestänges bei den Bohrvorgängen verhindert werden. Allerdings wird eine entsprechende Lösung sehr wahrscheinlich erst nach der Landung auf dem Mars zur Verfügung stehen.</p>



<p><strong>Diskussion zu diesem Artikel</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10155.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity auf Atlas V (541)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.630" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>
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