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	<title>Mangalyaan &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mangalyaan &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Deimos – Ich schau dir in die Augen, Kleiner … !</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 05:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Indischen Raumfahrt ist ein spektakulärer Coup bei der Erkundung des Sonnensystems gelungen. Die indische Sonde liefert spektakuläre Bilder des Marsmondes Deimos. Erstellt von Andreas Weise. Quelle: FEN Am frühen Morgen (MEZ) des 4. März 2016 wurde der indische Mars-Orbiter Mangalyaan alias MOM neu ausgerichtet und sein Haupttriebwerk für 12,85 Sekunden gezündet. Zuvor war ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Indischen Raumfahrt ist ein spektakulärer Coup bei der Erkundung des Sonnensystems gelungen. Die indische Sonde liefert spektakuläre Bilder des Marsmondes Deimos.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.    Quelle: FEN</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isromom01400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isromom01260.jpg" alt="Indiens Marssonde MOM - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Indiens Marssonde MOM &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Am frühen Morgen (MEZ) des 4. März 2016 wurde der indische Mars-Orbiter Mangalyaan alias MOM neu ausgerichtet und sein Haupttriebwerk für 12,85 Sekunden gezündet. Zuvor war ein entsprechendes Missionsupdate für die Triebwerkssequenz vom indischen Kontrollzentrum MCF in Hassan eingespielt worden.</p>



<p>Durch die Triebwerkszündung ist die Sonde auf eine extrem elliptische Bahn um den Mars aufgestiegen. Die geringste Marsannährung wurde inzwischen mit 7.250 Kilometer und die größte Entfernung mit 19.750 Kilometer angegeben.</p>



<p>Die angepasste Flugbahn ermöglichte erstmals eine kurzzeitige Annäherung an den zweiten, kleineren Mars-Mond Deimos. Die eigentlich zur Beobachtung der Marsoberfläche vorgesehene Mars-Farbcamera (Mars Color Camera, MCC) mit einer Masse von rund 1,4 Kilogramm konnte bei dem Vorbeiflug entsprechende Farbaufnahmen liefern. Mit der Analyse der Bilder befasste Wissenschaftler sind sich noch nicht einig, wie die Aufnahmen geologisch zu bewerten sind. Die Auswertung habe gerade erst begonnen, wird die Missionsleitung zitiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom022800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom022260.jpg" alt="Deimos aus großem Abstand
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Deimos aus großem Abstand<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Ursprünglich war die auf zwei Jahre angesetzte Mission schon für beendet erklärt worden. Auf Grund der überraschend längeren Funktion der Technik wurde eine Verlängerung der Mission bekannt gegeben. Beobachter gehen davon aus, dass man mit diesem Bahnmanöver einen Großteil der letzten Treibstoffreserven aufgebraucht habe.</p>



<p>Damit sind diese Aufnahmen zunächst einmal wirklich einmalig und bis auf weiteres nicht reproduzierbar, da der Abstand zwischen Deimos und der Flugbahn der Sonde wieder zunimmt.</p>



<p>Die Raumsonde MOM der indischen Weltraumforschungsorganisation ISRO war am 5. November 2013 vom Raumfahrtzentrum Satish Dhawan Space Centre im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh gestartet. Am 24 September 2014 erreichte sie einen Orbit um den Mars. Einen Tag später wurden das erste Farbbild mit der Mars Color Camera aus rund 8.450 Kilometern Höhe aufgenommen.</p>



<p>Vor etwas über einem Jahr, im März 2015, wurde eine erste Verlängerung der Mission um vorerst 6 Monate bestätigt. Da die Systeme unerwartet stabil funktionieren, war ein Missionsende anschließend nicht absehbar. Durch den Einschuss in die jetzige Flugbahn könnte sich das aber ändern. Indien betrachtet die Marsmission als Technologie-Demonstrator zur Darstellung der Leistungsfähigkeit der einheimischen Raumfahrtindustrie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom043800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/deimosmom043260.jpg" alt="MOM-Blick auf die Oberfläche von Deimos
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>MOM-Blick auf die Oberfläche von Deimos<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>In Fachkreisen hat die Leistung der Raumfahrtspezialisten und Planetenforscher bislang ein geteiltes Echo hervorgerufen. Während die NASA über einen Pressesprecher in Pasadena mitteilte, dass Zitat: „… man von dem Vorgang noch nichts genaueres wisse …“, wurde von Seiten der ESA eine Stellungnahme mit dem Hinweis auf die laufenden Vorbereitungen zur bevorstehenden ESA-Ministerratstagung abgelehnt. Man sehe aber darin einen Ansporn für eigene ambitionierte interplanetare Missionen gegeben.</p>



<p>Die indische Nachrichtenagentur First-Eepral-News berichtete, die indische Weltraumforschungsorganisation wolle die gewonnenen Erkenntnisse mit allen internationalen Partnern teilen und bilaterale Ergebnisse abgleichen. In den kommenden Tagen soll es nach Angaben der Agentur ausführliche Presseinformationen zu den Details des neuerlichen Bahnmanövers und den entstandenen Photos geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/april02aweise1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/april02aweise260.jpg" alt="Redakteurs-Essen
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Redakteurs-Essen<br>(Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Update 2. April 2016:</strong><br>Bilder des Mittagessens eines unserer Redakteure gerieten datumsabhängig in einen Zusammenhang mit einer Falschmeldung einer bis dato völlig unbekannten indischen Nachrichtenagentur über die Mission des indischen Mars-Orbiters zum Mars-Mond Deimos. Wir haben sie hier am 1. April 2016 präsentiert &#8230;<br>Der Sachverhalt sei hiermit aufgeklärt. Wir schämen uns (nicht). April, &#8230; April &#8230; !</p>



<p>Natürlich freuen wir uns auch, und zwar ernsthaft, über die Aufmerksamkeit, die der wirklich real existierende indische Mars-Orbiter damit erfahren hat</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4140.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4140.msg73301#msg73301" target="_blank" rel="noopener">Marsorbiter Mangalyaan (MOM) auf PSLV-XL C25 vom SDSC FLP</a></a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sonnenkonjunktion &#8211; Zwangspause für die Marsforscher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonnenkonjunktion-zwangspause-fuer-die-marsforscher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 16:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ungefähr alle 26 Monate erreicht der Mars am Himmel eine Position, welche ihn von der Erde aus betrachtet mehr oder weniger direkt hinter das Zentralgestirn unseres Sonnensystems führt. Diese spezielle Himmelskonstellation, welche auch als Sonnenkonjunktion bezeichnet wird, hat zur Folge, dass alle zu dieser Zeit auf oder um den Mars herum aktiven Sonden und Rover [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ungefähr alle 26 Monate erreicht der Mars am Himmel eine Position, welche ihn von der Erde aus betrachtet mehr oder weniger direkt hinter das Zentralgestirn unseres Sonnensystems führt. Diese spezielle Himmelskonstellation, welche auch als Sonnenkonjunktion bezeichnet wird, hat zur Folge, dass alle zu dieser Zeit auf oder um den Mars herum aktiven Sonden und Rover für einen Zeitraum von etwa drei bis hin zu fünf Wochen weitestgehend inaktiv sind. Genau dieser Fall ist jetzt wieder eingetreten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richte</a>r. Quelle: JPL, USGS, ESA, ISRO. Vertont von Peter Rittinger</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2015-06-22-72783.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2015-06-23-31773.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Etwa alle 26 Monate befindet sich der Mars von der Erde aus betrachtet fast genau hinter der Sonne. Dadurch bedingt ist für einen Zeitraum von mehreren Wochen keine Kommunikation mit den Marsorbitern und -rovern möglich. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei einer <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Solar_conjunction" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8218;Sonnenkonjunktion&#8216;</a> befindet sich der Mars von unserem Heimatplaneten aus betrachtet in einer Entfernung von weniger als zwei Grad zu der Sonne. Aufgrund dieser speziellen, etwa alle 26 Monate eintretenden Planetenkonstellation ist die Datenübertragung zwischen der Erde und den in einer Umlaufbahn um den Mars operierenden Raumsonden oder einem direkt auf der Oberfläche aktiven Rover für einen Zeitraum von mehreren Wochen stark beeinträchtigt oder sogar unmöglich, da die von der Sonne ausgehende <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">solare Strahlung</a> die Funksignale, welche regelmäßig zwischen der Erde und den &#8218;Marskundschaftern&#8216; hin und her gesandt werden müssen, zu sehr stört. </p>



<p><strong>Eingeschränkte Kommunikation und Aktivität</strong> <br>Um den Empfang von unvollständigen oder gar &#8218;verstümmelten&#8216; und damit fehlerhaften Kommandosequenzen zu vermeiden, werden den aktiven Marsorbitern und -rovern von ihren Bodenstationen auf der Erde bereits im Vorfeld einer Sonnenkonjunktion spezielle Kommandos übermittelt, welche von diesen in den folgenden Wochen autonom ausgeführt werden. In der Regel haben diese Befehle zur Folge, das die jeweiligen wissenschaftlichen Aktivitäten auf ein Minimum reduziert werden. Während der Wochen rund um die Hauptphase der Konjunktion &#8211; der diesjährige Höhepunkt wird am 14. Juni 2015 erreicht, wobei sich der Mars weniger als 0,5 Grad von der Sonne entfernt befinden wird &#8211; verzichten die für den Betrieb der Marskundschafter verantwortlichen Weltraumagenturen sogar gänzlich auf die Übermittlung von weiteren Instruktionen. </p>



<p>Derzeit befinden sich fünf aktive Orbiter in einer Marsumlaufbahn und zwei aktive Rover auf dessen Oberfläche, welche von drei Weltraumagenturen betrieben werden. NASA und ESA haben bei vorherigen Sonnenkonjunktionen bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt. Neu in der Riege der &#8218;in situ&#8216;-Marsforscher ist dagegen die indische Raumfahrtbehörde ISRO, deren erste Marsmission &#8211; der Marsorbiter <i>Mangalyaan</i> &#8211; erst am 24. September 2014 in eine Marsumlaufbahn eintrat. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_small_2.jpg" alt="JPL Solar System Simulator" width="260"/></a><figcaption>
Im Juni 2015 befindet sich der Mars von der Erde aus betrachtet wieder einmal nur wenige Grad von der Sonne entfernt. Der &#8218;Höhepunkt&#8216; dieser Konjunktionsstellung wird dabei am 14. Juni erreicht. 
<br>
(Bild: JPL Solar System Simulator)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>ISRO</strong> <br>Bereits am 8. Juni 2015 gab die ISRO bekannt, dass aus den weiter oben erwähnten Sicherheitsgründen in dem Zeitraum zwischen dem 27. Mai und dem 1. Juli keine Kommunikation mit der Raumsonde <i>Mangalyaan</i> erfolgen wird. In diesem Zeitraum werden auch die fünf Instrumente der Raumsonde außer Betrieb sein und keine Daten sammeln. Zwischenzeitlich anfallende Telemetriedaten sollen im Bordcomputer des Orbiters gespeichert und erst nach dem 1. Juli zur Erde transferiert werden. Die zuletzt empfangenen Telemetriewerte zeigten, dass sich <i>Mangalyaan</i> in einem guten technischen Zustand befindet, so dass in den kommenden Wochen nicht mit dem Auftreten von Problemen zu rechnen ist. </p>



<p><strong>ESA</strong> <br>Die von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebene Raumsonde <i>Mars Express</i> befindet sich mittlerweile seit dem 25. Dezember 2003 in einer Marsumlaufbahn und hat somit bereits mehrere Sonnenkonjunktionen gut überstanden. Aber auch diese Raumsonde hat den primären wissenschaftlichen Betrieb bereits am 24. Mai eingestellt und soll ebenfalls erst am 1. Juli wieder den normalen Beobachtungsbetrieb aufnehmen. </p>



<p>Der Zeitraum zwischen dem 25. und dem 28. Mai wurde jedoch noch genutzt, um verschiedene Subsysteme der Raumsonde &#8211; speziell handelte es sich dabei um die für die Energieversorgung benötigten Solarzellen, die Batterie, das interne Heizsystem und das Kommunikationssystem &#8211; einer ausführlichen Überprüfung zu unterziehen. Die für die Sonnenkonjunktion notwendigen Befehle wurden am 27. und 28. Mai über das <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/ESTRACK" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESTRACK-Kommunikationsnetzwerk</a> der ESA an <i>Mars Express</i> übermittelt. Diese Kommandos enthielten unter anderem Anweisungen für das für die Lage- und Bahnsteuerung der Raumsonde verantwortliche &#8222;attitude and orbit control system&#8220; und sollen sicherstellen, dass <i>Mars Express</i> auch in den Wochen der Konjunktion ohne ein Eingreifen des Kontrollteams &#8218;auf Kurs&#8216; bleibt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Die hier abgebildete 70-Meter-Parabolantenne ist ein Bestandteil des 
<a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">DSN-Komplexes</a>
 in Goldstone/USA und wird unter anderem für die Kommunikation mit den Marsorbitern und -rovern der NASA eingesetzt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>NASA</strong> <br>Noch mehr Erfahrung mit Sonnenkonjunktionen als die ESA hat die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA, welche aktuell mit gleich zwei Rovern und drei Orbitern auf beziehungsweise um den Mars herum vertreten ist. Die NASA hat bereits am 3. Juni 2015 mitgeteilt, dass in dem Zeitraum zwischen dem 7. und dem 21. Juni keinerlei neue Kommandos an ihre Marsorbiter und -rover übermittelt werden sollen. Auch in den Tagen unmittelbar davor und danach erfolgt nur eine stark eingeschränkte Kommunikation. Unabhängig davon sollen die Orbiter und Rover jedoch während der Konjunktion zumindest ein minimales Arbeitspensum absolvieren und dabei wenigstens einige Daten sammeln. </p>



<p>&#8222;Im Allgemeinen basieren unsere diesjährigen Planungen auf den Erfahrungen aus unserer Vorgehensweise bei der letzten Konjunktion vor zwei Jahren, welche gut funktioniert hat&#8220;, so Nagin Cox vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien, welche dort als Systemingenieurin für die Marsrover-Mission <i>Curiosity</i> für die Planungen der diesjährigen Konjunktionsphase verantwortlich war. &#8222;Es ist sehr hilfreich, dass wir das alles schon einmal miterlebt haben.&#8220; </p>



<p>Erst am 22. September 2014 erreichte <i>MAVEN</i>, der jüngste der drei NASA-Marsorbiter, seine Umlaufbahn um unseren Nachbarplaneten und dessen Team hat somit weitestgehend keine direkten Erfahrungen bezüglich einer Sonnenkonjunktion. Trotzdem soll <i>MAVEN</i> auch in den kommenden Wochen weiterhin Messungen durchführen und so zum Beispiel kontinuierlich den <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwind" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sonnenwind</a> untersuchen, welcher die äußeren Atmosphärenschichten des Mars in den kommenden Wochen erreicht, und dessen Stärke aufzeichnen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Die Raumsonde Mars Reconnaissance Orbiter wird neben deren regulären wissenschaftlichen Arbeiten auch als Kommunikationsrelais zwischen den Marsrovern Opportunity und Curiosity und deren Kontrollzentrum auf der Erde eingesetzt. Das auf einer drei Meter durchmessenden Parabolantenne basierende Kommunikationssystem ermöglicht die Übertragung großer Datenmengen aus dem Marsorbit an die Erde. Im Rahmen der diesjährigen Sonnenkonjunktion sollen von diesem Orbiter jedoch in erster Linie Daten der beiden Rover in dessen Computersystem &#8218;zwischengespeichert&#8216; werden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Diese Daten werden zunächst gespeichert und erst dann zur Erde übermittelt, wenn die Konjunktionsphase vorüber ist&#8220;, so James Morrissey, der stellvertretende Projektmanager der <i>MAVEN</i>-Mission am Goddard Space Flight Center (GSFC) der NASA in Greenbelt im US-Bundesstaat Maryland.  <br>Deutlich mehr Routine im Umgang mit einer solaren Konjunktion haben die Mitarbeiter der NASA-Marsorbiter <i>Mars Odyssey</i> und <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> (kurz <i>MRO</i>), für die das diesjährige Ereignis bereits die sechste beziehungsweise fünfte Sonnenkonjunktion darstellt. Beide Orbiter werden auch in den kommenden Wochen ihre jeweiligen Beobachtungen in einem eingeschränkten Modus fortsetzen und sollen die dabei gewonnenen Daten zudem auch weiterhin im gewohnten Turnus über das <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> der NASA zur Erde übertragen. </p>



<p>Allerdings gehen die an diesen beiden Mission beteiligten Ingenieure und Wissenschaftler davon aus, dass zumindestens ein Teil dieser Datentransmissionen ihr Ziel nur &#8218;verstümmelt&#8216; erreichen und somit nicht wissenschaftlich verwertbar sein werden. Um diesen Datenverlust vorzubeugen sollen alle wissenschaftlichen Daten und Telemetriewerte zusätzlich in den jeweiligen Bordcomputern abgelegt und im Bedarfsfall nach dem Ende der Konjunktion erneut zur Erde gesendet werden. Dadurch beeinträchtigt wird zum Beispiel der <a class="a" href="https://www.msss.com/msss_images/2015/06/10/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">wöchentliche &#8218;Marswetterbericht&#8216;</a> sein, welcher aus den Daten der MARCI-Kamera an Bord des Orbiters <i>MRO</i> erstellt wird. </p>



<p>Auch der mittlerweile seit dem Januar 2004 auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten aktive Marsrover <i>Opportunity</i> durchlebt gerade seine fünfte Sonnenkonjunktion. Während der letzten Wochen war <i>Opportunity</i> mit der Untersuchung eines kleinen, lediglich etwa 30 Meter durchmessenden Impaktkraters namens &#8222;Spirit of St. Louis&#8220; beschäftigt. <i>Opportunity</i> hat diesen Krater dabei teilweise umrundet und zwischenzeitlich auch dessen Inneres ausführlich erkundet (<a href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-4-000-sols-and-counting/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>).</p>



<p>Während einer Konjunktion ist es jedoch aus Sicherheitsgründen nicht möglich, dass der Rover seine Fahrt fortsetzt. Deshalb wird immer bereits mehrere Tage vor dem Beginn einer Sonnenkonjunktion ein Oberflächenbereich angesteuert, welcher eine interessante wissenschaftliche Ausbeute verspricht und der dann während der anstehenden Konjunktion ausführlicher untersucht werden soll. </p>



<p>Bereits am 27. Mai 2015, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 4031 seiner Mission, bewegte sich der Rover zu diesem Zweck im Rahmen einer Fahrt über etwa 19 Meter zu dem nördlichen Rand des Kraters &#8222;Spirit of St. Louis&#8220; und positionierte sich dort direkt vor einer vielversprechenden Oberflächenformation. Diese wurde dann auch bis zum 11. Juni intensiv mit den verschiedenen Instrumenten analysiert. Am 12. Juni führte der Rover schließlich eine zuvor programmierte minimale Drehung aus, durch welche ein unmittelbar benachbarter Oberflächenbereich in die direkte Reichweite des am Instrumentenarm des Rovers platzierten <a class="a" href="http://www.apxs.mpich.de/apxs.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">APX-Spektrometers</a> gelangte. Diese Stelle soll jetzt mit diesem Instrument bis zum Ende der Konjunktion im Rahmen einer Langzeitmessung untersucht werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_small_5.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Diese Karte zeigt die in den letzten Wochen von dem Marsrover Opportunity zurückgelegte Strecke. Die bisher letzte Fahrt des Rovers erfolgte dabei am 27. Mai 2015 &#8211; dem Missionstag Sol 4031. Nach dem Ende der Konjunktion soll sich der Rover in das weiter östlich gelegene &#8222;Marathon Valley&#8220; begeben. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Die dabei zu gewinnenden Daten soll <i>Opportunity</i> am Ende eines jeden Arbeitstages zunächst an die in der Marsumlaufbahn befindlichen NASA-Orbiter senden, wo sie zunächst gespeichert und von dort aus erst nach dem Ende der Konjunktion zur Erde weiter geleitet werden. Auf eine Nutzung des bordeigenen <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher" target="_blank" data-wpel-link="external">Flash-Speichers</a> soll dagegen während der Konjunktionsphase verzichtet werden, da dieser spezielle Speicher in den vergangenen Monaten immer wieder zu kurzzeitigen Ausfällen neigte, welche in einigen Fällen zu einem Neustart des Bordcomputers führten. Und das Eintreten einer solchen Situation wollen die für den Betrieb von <i>Opportunity</i> verantwortlichen Ingenieure und Wissenschaftler speziell während einer Konjunktion verständlicherweise möglichst vermeiden. </p>



<p>Die zuletzt direkt von <i>Opportunity</i> empfangenen Telemetriedaten zeigten, dass sich auch dieser Rover in einem guten Allgemeinzustand befand, welcher keine ungewöhnlichen Eigenschaften aufwies. Am 2. Juni 2015, dem Sol 4037, konnte <i>Opportunity</i> 500 Wattstunden Energie generieren. Der Tau-Wert, welcher die Lichtdurchlässigkeit der Marsatmosphäre trotz der darin enthaltenen Staubpartikel beschreibt, lag an diesem Tag bei einem Wert von 0,952. Der Bedeckungsgrad der Solarpaneele des Rovers mit Staub erreichte am gleichen Tag einen Wert von 0,688. </p>



<p>Der Tau-Wert steht dabei für die Durchsetzung der Marsatmosphäre mit Staub und Wassereiskristallen. Je mehr Staub sich in der Atmosphäre des Planeten befindet, desto höher fällt dieser Wert aus. Der Wert für die Lichtdurchlässigkeit der Solarzellen gibt dagegen an, wie viel Sonnenlicht die Solarpaneele des Rovers trotz einer bedeckenden Staubschicht erreicht und letztendlich zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Bei komplett staubfreien Paneelen würde dieser Wert 100 Prozent betragen. Je niedriger der Tau-Wert und je höher der Faktor für die Lichtdurchlässigkeit ausfällt, desto besser ist dies für den Energiehaushalt des ausschließlich mittels Sonnenenergie betriebenen Rovers. <i>Opportunity</i> steht somit auch während der jetzigen Sonnenkonjunktion genügend Energie für die geplanten Aktivitäten zur Verfügung. </p>



<p>Die Sonnenkonjunktion begann für das <i>Opportunity</i>-Team offiziell am 3. Juni 2015 und wird nach dem derzeitigen Planungsstand noch bis zum 24. Juni andauern. Sollten gegen Ende dieser Periode auf der Sonne jedoch signifikante <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koronaler_Massenauswurf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">koronale Masseauswürfe</a> registriert werden, deren Auswirkungen den Funkverkehr zwischen Erde und Mars auch weiterhin beeinträchtigen würden, so könnte sich die Fortsetzung der geplanten Aktivitäten auch um mehrere Tage verzögern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062015185050_small_6.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Diese Karte zeigt die von dem Rover Curiosity während der letzten Wochen zurückgelegte Route. Die bisher letzte Fahrt erfolgte dabei am Sol 997 (27. Mai 2015) und führte noch weiter in das Innere des Tals Marias Pass. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Auch der zweite NASA-Rover &#8211; der am 6. August 2012 auf dem Mars gelandete Rover <i>Curiosity</i> &#8211; ist in Bezug auf das Thema Sonnenkonjunktion kein &#8218;Neuling&#8216; mehr, denn er durchläuft gerade seine zweite solare Konjunktion. Aber auch dieser Rover hat seine Aktivitäten seit Ende Mai 2015 deutlich reduziert. Nach dem Ablauf des Missionstages Sol 1000 am 30. Mai 2015 wurde dessen Instrumentenarm im Rahmen der Vorbereitung auf die Konjunktion zunächst in einer &#8218;Ruheposition&#8216; verstaut. </p>



<p>In den folgenden Tagen erfolgten dann zunächst noch einige wenige Aktivitäten, welche sich auf die Anfertigung weiterer Aufnahmen der Umgebung durch die Kamerasysteme beschränkten. Die dabei bis zum 2. Juni angefertigten Aufnahmen sollen mit zukünftig anzufertigenden Fotos der gleichen Oberflächenbereiche verglichen werden, um so eventuelle zwischenzeitlich erfolgte und durch eine <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Winderosion#Winderosion_.28.C3.A4olische_Erosion.29" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Winderosion</a> bedingte Veränderungen zu registrieren und gegebenenfalls zu untersuchen. </p>



<p>Laut dem derzeitigen Planungsstand soll das nächste Meeting der für den wissenschaftlichen Betrieb von <i>Curiosity</i> zuständigen &#8222;MSL tactical operations group&#8220; erst am 25. Juni stattfinden. Erst danach kann der Rover seinen nominalen wissenschaftlichen Betrieb fortsetzen und dabei zum Beispiel auch den Instrumentenarm erneut &#8218;entfalten&#8216; und die dort platzierten Analyseinstrumente zum Einsatz bringen. Wie bereits bei der vorherigen Konjunktion im Frühjahr 2013 sollen jedoch auch in diesem Jahr regelmäßig durchzuführende Messungen mit den Instrumenten RAD, REMS und DAN erfolgen. Die dabei zu gewinnenden Daten werden in diesem Fall allerdings zunächst im Bordcomputer des Rovers <i>Curiosity</i> abgelegt, von wo aus sie dann nach dem Ende der Konjunktion weitergeleitet werden sollen. </p>



<p>So lauten jedenfalls die Pläne der verschiedenen derzeit mit der Erforschung des Mars beschäftigten Raumfahrtagenturen. Bereits in wenigen Wochen wird sich zeigen, ob auch diesmal wirklich alle Orbiter und Rover die Phase der Sonnenkonjunktion überstanden haben. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.855" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.210" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mangalyaan</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4079.330" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Express</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4087.105" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MAVEN</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4101.60" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2001 Mars Odyssey</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4220.270" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.4185" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.5745" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Opportunity</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Mangalyaan unterwegs zum Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mangalyaan-unterwegs-zum-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2013 10:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
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		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 30. November, ab 19.19 Uhr MEZ wurde die indische Marssonde Mangalyaan im Verlauf einer gut 22 Minuten andauernden Antriebsphase auf eine Flugbahn zum Roten Planeten gebracht. Diesen soll sie am 24. September 2014 erreichen. Ein Beitrag von Günther Glatzel und Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, Spaceflight101, Raumcon. Nach dem Start der Sonde am 4. November [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 30. November, ab 19.19 Uhr MEZ wurde die indische Marssonde Mangalyaan im Verlauf einer gut 22 Minuten andauernden Antriebsphase auf eine Flugbahn zum Roten Planeten gebracht. Diesen soll sie am 24. September 2014 erreichen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO, Spaceflight101, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01122013110642_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01122013110642_small_1.jpg" alt="ISRO" width="476" height="446"/></a><figcaption>
Ein erstes Bild der MARS Farbkamera, allerdings noch von einem Teil der Erdoberfläche. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Start der Sonde am 4. November wurde der erdfernste Punkt der Bahn insgesamt 7 Mal unter Einsatz des 440 N starken Haupttriebwerks erhöht, am Ende (seit dem 10.11.) auf 194.676 km. Danach wurden weitere Systeme der Sonde aktiviert und getestet. Am 20. November wurde ein erstes Bild der Kamera zur Erde übertragen. Es zeigt einen Teil der Erdoberfläche, darunter den indischen Subkontinent, aus einer Entfernung von etwa 70.000 Kilometern. </p>



<p>Beim 7. Einsatz des Triebwerks, der 22 Minuten und 8 Sekunden dauerte, wurde die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs um 648 Meter pro Sekunde erhöht und damit die Bahn so weit &#8222;aufgebogen&#8220;, dass Mangalyaan dem Schwerefeld der Erde entkommen konnte und sich nun auf einer langgestreckten Übergangsbahn dem Mars nähert. Hier soll das Triebwerk im September nächsten Jahres dafür sorgen, dass die Sonde nicht am Roten Planeten vorbei fliegt, sondern so weit bremsen, dass Mangalyaan zu einem  Marssatelliten wird. Zwischendurch werden noch einige kleine Bahnkorrekturmanöver fällig. </p>



<p>Das Triebwerk (Liquid Apogee Motor), der Held dieser Geschichte, ist sehr robust ausgelegt. Es funktioniert bei Treibstoffdrücken von of 0,9 bis 2,0 MPa, Treibstofftemperaturen von 0 bis 65°C, Brennstoff-Oxydator-Mischungsverhältnissen von 1,2 bis 2,0 sowie Spannungen von 28 bis 42 Volt und könnte fast eine Stunde lang Dauerfeuer geben (3.000 s). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01122013110642_small_2.jpg" alt="ISRO" width="451" height="249"/><figcaption>
Der Aufbau der Marssonde Mangalyaan. Links: Treibstofftank, Reaktionsrad (Lageregelung), Solarzellenpaneele und rechts: Mittelgewinn-Antenne, Lymann Alpha Photometer (LAP), Hochgewinnantenne, Martian Exospheric Neutron Composition Explorer (Teilchendetektor) und TTC-Antenne. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Mars angekommen soll Mangalyaan aus einer elliptischen Umlaufbahn heraus Daten über den Roten Planeten sammeln. Dafür verfügt es über fünf wissenschaftliche Instrumente. Mit dem Lyman Alpha Photometer soll die Ausdünnung der Hochatmosphäre des Mars untersucht und das Verhältnis der beiden Isotope Wasserstoff und Deuterium bestimmt werden. Mit der MARS Colour Camera sollen Bilder der Marsoberfläche sowie der Marsmonde in unterschiedlicher Auflösung gelingen. Der  Martian Exospheric Neutron Composition Explorer dient der Bestimmung der Zusammensetzung der oberen Atmosphärenschichten vom Mars. Mit dem Methane Sensor for MARS, will man zudem das Vorhandensein vom Methan in der Atmosphäre nachweisen. Das Thermal Infrared Imaging Spectrometer hat den Zweck, Daten über die Struktur und Zusammensetzung der Marsoberfläche zu gewinnen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MOM: Indischer Marsorbiter Mangalyaan</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Indische Marssonde Mangalyaan abflugbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-mangalyaan-abflugbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2013 14:59:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalyaan]]></category>
		<category><![CDATA[Marssonde]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indische Raumsonde Mangalyaan, die Anfang des Monats in einen Erdorbit gebracht wurde, hat in den letzten Tagen mehrere Bahnmanöver ausgeführt, welche den erdfernsten Punkt immer weiter angehoben und die Geschwindigkeit im erdnächsten Punkt vergrößert hat. Am 30. November (1. Dezember indischer Zeit) soll sich Mangalyaan mit einem weiteren Beschleunigungsmanöver von der Erde verabschieden. Ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die indische Raumsonde Mangalyaan, die Anfang des Monats in einen Erdorbit gebracht wurde, hat in den letzten Tagen mehrere Bahnmanöver ausgeführt, welche den erdfernsten Punkt immer weiter angehoben und die Geschwindigkeit im erdnächsten Punkt vergrößert hat. Am 30. November (1. Dezember indischer Zeit) soll sich Mangalyaan mit einem weiteren Beschleunigungsmanöver von der Erde verabschieden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: ISRO, Spaceflight101, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112013155921_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112013155921_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Die Bahn der Sonde wurde in mehreren Etappen &#8222;aufgeweitet&#8220;. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Das von der Indischen Weltraumforschungsorganisation ISRO auch als Mars Orbiter Mission (MOM) bezeichnete Unternehmen begann am 4. November mit dem Start auf einer Trägerrakete des Typs Polar Space Launch Vehicle vom Raumfahrtgelände bei Sriharikota. Da die Rakete eher zu den leichten Trägern gehört, wählte man für die Nutzlast MOM keinen Direktstart zum Roten Planeten. Vielmehr wurden mit dem vergleichsweise kleinen 440-Newton-Triebwerk jeweils am erdnächsten Punkt der langsam größer werdenden Bahn ein Beschleunigungsmanöver durchgeführt, so dass man nun in der Lage ist, den Sprung aus dem Erdorbit zu vollziehen. </p>



<p>Nach dem Start umrundete Mangalyaan die Erde zwischen 247 und 23.567 km Höhe bei einer Bahnneigung von 19,2 Grad. Während sich die Bahnneigung gegen den Erdäquator nur unwesentlich und die Höhe des erdnächsten Punktes erst beim letzten Manöver signifikant änderten, wurde der erdfernste Punkt insgesamt 6 Mal weiter hinausgeschoben. Am 6. November (MEZ) betrugen die Bahnwerte nach 416 Sekunden Antriebsphase 260 x 28.614 km, nach dem zweiten Manöver (571 s) am 7. November 280 x 40.185 km. Bei der dritten Bahnanhebung am 8. November (707 s) wurde das Apogäum auf 71.636 km angehoben. </p>



<p>Das vierte Manöver am 10. November wurde vorzeitig abgebrochen, nachdem man eine Geschwindigkeitserhöhung von lediglich 35 m/s erreicht hatte an Stelle der geplanten 130 m/s, wobei man am erdfernsten Punkt nur auf 78.276 km Abstand von der Erdoberfläche kam. Offenbar hatte man zwei parallel arbeitende Treibstoffsteuerungen aktiviert, die nun widersprüchliche Befehle gaben. Daraufhin wurde das Triebwerk automatisch vom übergeordneten System abgeschaltet. Nachdem man den Fehler erkannt und beseitigt hatte, wurde eine zusätzliche Antriebsphase geplant und durchgeführt, bei der das Apogäum dann auf 118.642 km angehoben wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112013155921_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112013155921_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Die Flugbahn bis zum Marsorbit. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Die letzte Bahnanhebung brachte Mangalyaan schließlich am 15. November im Verlaufe einer 244-sekündigen Antriebsphase auf eine Bahn zwischen 846 km und 194.676 km Höhe bei 19,3 Grad Bahnneigung. Damit ist die für den Start zum äußeren Nachbarplaneten Mars erforderliche Bahn erreicht. Am 30. November (MEZ) soll das Triebwerk die mittlerweile auch viel leichtere Sonde auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen. Da dies trotzdem geradeso gelingt, wird der Flug zum Roten Planeten 10 Monate in Anspruch nehmen. </p>



<p>Am Mars angekommen, muss das Triebwerk dann dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit so weit verringert wird, dass Mangalyaan nicht am Planeten vorbeifliegt, sondern in eine elliptische Umlaufbahn zwischen 377 und 80.000 km bei einer Bahnneigung von 17,8 Grad gegen den Marsäquator gelangt. Von hier aus sollen Marsatmosphäre sowie Morphologie und Mineralogie der Marsoberfläche erforscht werden. Dazu befinden sich 5 in Indien entwickelte Messgeräte an Bord. Dies sind ein Lyman-Alpha-Photometer, ein Infrarot-Spektrometer, ein Methansensor, ein Analysator für die Zusammensetzung der Marsexosphäre sowie eine Farbkamera. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MOM: Indischer Marsorbiter Mangalyaan</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Indische Marssonde gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2013 14:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalyaan]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Marssonde]]></category>
		<category><![CDATA[Photometer]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9569</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Satish Dhawan Space Center startete heute früh gegen 10.08 Uhr MEZ eine Rakete des Typs Polar Satellite Launch Vehicle (PSLV) und brachte die Raumsonde Mangalyaan in eine elliptische Erdumlaufbahn. Von hier aus soll sie Ende des Monats auf eine Flugbahn zum Mars gebracht werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Skyrocket, Raumcon. Beim [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Satish Dhawan Space Center startete heute früh gegen 10.08 Uhr MEZ eine Rakete des Typs Polar Satellite Launch Vehicle (PSLV) und brachte die Raumsonde Mangalyaan in eine elliptische Erdumlaufbahn. Von hier aus soll sie Ende des Monats auf eine Flugbahn zum Mars gebracht werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/isro-mom01-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isro-mom01-1-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Indische Marssonde Mangalyaan &#8211; Illustration.<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Beim Start konnte eine leicht höhere Leistung der dritten Stufe beim Betrieb der vierten weitgehend ausgeglichen werden. Mangalyaan gelangte in einen Orbit zwischen 247 und 23.566 Kilometern Höhe, geplant waren 248 x 23.000 km. Hier wird die Sonde mit eigenem Antrieb während 6 Brennphasen den Orbit zunächst in mehreren Stufen auf 600 x 215.000 km erweitern und anschließend auf eine Flugbahn zum Mars gebracht. Das Eintreffen am Roten Planeten ist für September 2014 geplant.</p>



<p>Hier soll die Sonde abgebremst und in einen elliptischen Orbit von 377 x 80.000 km bei einer Bahnneigung von 17,8 Grad gegen den Marsäquator gebracht werden. Von hier aus sollen Marsatmosphäre sowie Morphologie und Mineralogie der Marsoberfläche erforscht werden. Dazu befinden sich 5 in Indien entwickelte Messgeräte an Bord. Dies sind ein Lyman-Alpha-Photometer, ein Infrarot-Spektrometer, ein Methansensor, ein Analysator für die Zusammensetzung der Marsexosphäre sowie eine Farbkamera.</p>



<p>Die Sonde wurde in Rekordzeit von nur zwei Jahren entwickelt und gebaut, da man auf viele Teile der Mondsonde Chandrayaan zurückgreifen konnte. Allerdings ist der Mars deutlich weiter entfernt als der Mond, wodurch insbesondere in den Bereichen Antrieb, Energieversorgung und Kommunikation einige Anpassungen notwendig wurden. Insgesamt ergab sich eine Gesamtmasse von 1.350 kg beim Start, von denen noch etwa 500 kg im Marsorbit ankommen werden.</p>



<p>Mit Mangalyaan will die indische Weltraumforschungsorganisation ISRO aber nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen sondern in erheblichem Maße auch technologische Erfahrungen sammeln. Das Verlassen des Anziehungsbereiches der Erde gehört dabei ebenso zu den Premieren wie das Einbremsen in den Marsorbit nach einer langen Freiflugphase, die Kommunikation über viele Millionen Kilometer hinweg, das Sammeln von Erfahrungen bei der Navigation im Orbit eines anderen Planeten aber auch organsiatorische Punkte wie Missionsplanung und Management.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MOM: Indischer Marsorbiter Mangalyaan</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/" data-wpel-link="internal">Indische Marssonde gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Strukturteile für Indiens Marsmission MOM geliefert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/strukturteile-fuer-indiens-marsmission-mom-geliefert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2012 16:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der indische Luft- und Raumfahrtkonzern Hindustan Aeronautics Limited (HAL) hat kürzlich die Strukturbauteile für den indischen Marssatelliten Mangalyaan an das Satellitenzentrum der Indischen Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) übergeben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, ISRO, HAL. Vertont von Peter Rittinger. Die von HAL gelieferten Strukturbauteile umfassen einen Zentralzylinder aus Kompositmaterial sowie Paneele aus Metallwaben und Kompositmaterial. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der indische Luft- und Raumfahrtkonzern Hindustan Aeronautics Limited (HAL) hat kürzlich die Strukturbauteile für den indischen Marssatelliten Mangalyaan an das Satellitenzentrum der Indischen Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) übergeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, ISRO, HAL. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-25-48590.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092012181322_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092012181322_small_1.jpg" alt="HAL" width="260"/></a><figcaption>
Der Leiter von HALs Luft- und Raumfahrtsparte überreicht dem ISRO-MOM-Programmdirektor die Qualitätsdokumentation zu den gelieferten Bauteilen. 
<br>
(Bild: HAL)
</figcaption></figure></div>



<p>Die von HAL gelieferten Strukturbauteile umfassen einen Zentralzylinder aus Kompositmaterial sowie Paneele aus Metallwaben und Kompositmaterial. Hergestellt wurden die Teile in der HAL-Niederlassung in Bangalore. An der nunmehr vorhandenen Grundstruktur des Marsorbiters will die ISRO die verschiedenen erforderlichen Untersysteme montieren und sie mit der wissenschaftlichen Nutzlast, die den Mars untersuchen soll, ausstatten. </p>



<p>Von einer ersten unbemannten indischen Marsmission ist schon einige Zeit die Rede. Schon 2009 arbeitete die ISRO an einem Konzept, das den Start eines Marssatelliten für 2013 vorsah. Damals ging man noch davon aus, auf eine dann zuverlässig einsetzbare Rakete des Typs GSLV zurückgreifen zu können. Weil letztere immer wieder versagten und offensichtliche Entwicklungsdefizite aufweisen, soll nach aktuellen Planungen eine PSLV-XL-Rakete zu Einsatz kommen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092012181322_small_2.jpg" alt="ISSDC" width="260"/><figcaption>
Marssatellit Mangalyaan &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISSDC)
</figcaption></figure></div>



<p>Im August 2012 wurde die erste indische Marsmission offiziell angekündigt, bezeichnet wird sie als Mars Orbiter Mission, kurz MOM, und auf Hindi als Mangalyaan, was schlicht Mars-Fahrzeug bedeutet. Mit rund 25 Kilogramm wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet will die ISRO Ende Novemer 2013 den aktuell im Bau befindlichen Marssatelliten an Bord einer Rakete des Typs PSLV-XL auf den Weg zum roten Planeten schicken. Kann der Start nicht 2013 erfolgen, ist ein Missionsbeginn erst 27 Monate später wieder möglich. </p>



<p>Beim Bau des Marssatelliten mit einer angenommenen Startmasse im Bereich um 1.400 kg und des benötigten Trägers arbeitet man auf einen virtuellen Starttermin Mitte Oktober 2013 hin. Damit soll sichergestellt werden, dass Raumfahrzeug und Trägerrakete auf jeden Fall zur Verfügung stehen und startbereit sind, wenn sich das Startfenster Richtung Mars tatsächlich öffnet. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MOM: Indischer Marsorbiter Mangalyaan</a></li></ul>
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		<title>Indien will zum Mars &#8211; und das möglichst bald</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-will-zum-mars-und-das-moeglichst-bald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 15:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indien ist auf dem besten Weg, die erste eigene Marsmission zu verwirklichen. Werden die ambitionierten Pläne umgesetzt, könnte schon im November 2013 eine unbemannte indische Sonde zum Mars aufbrechen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: DECCAN HERALD, IBN, PTI, THE TIMES OF INDIA. Der Leiter der indischen Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan informierte Journalisten am 14. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Indien ist auf dem besten Weg, die erste eigene Marsmission zu verwirklichen. Werden die ambitionierten Pläne umgesetzt, könnte schon im November 2013 eine unbemannte indische Sonde zum Mars aufbrechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: DECCAN HERALD, IBN, PTI, THE TIMES OF INDIA.</p>



<p>Der Leiter der indischen Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan informierte Journalisten am 14. Juli 2012, dass die ISRO in einer Reihe von Studien mögliche Missionen zum Mars untersucht habe. Jetzt sei bei der ISRO eine letzte Abstimmungsphase angebrochen, berichtete K. Radhakrishnan. Er zeigte sich davon überzeugt, dass die ISRO bald offiziell eine Marsmission ankündigen werde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14072012175658_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14072012175658_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
PSLV-XL-Rakete auf dem Weg zur Startstelle 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Aussagen von anderen Beschäftigten der ISRO sprechen dafür, dass vorbereitende Arbeiten bereits in großem Umfang erledigt worden sind. Eine Liste der Instrumente für die wissenschaftliche Nutzlast der indischen Marssonde, aufgestellt von einem Beraterkomitee der ISRO namens ADCOS für Advisory Committee for Space Sciences, existiert. Der Grundaufbau und die Solarzellenausleger-Konfiguration des Raumfahrzeugs sind festgelegt. </p>



<p>Ursprünglich hatte die ISRO an einen Start des ersten eigenen Marsorbiters 2013, 2016 oder 2018 gedacht. Die deutlich gestiegenen verfügbaren finanziellen Mittel und der zügige Fortgang der Arbeiten erlauben nun offensichtlich einen Start zum nächstmöglichen Zeitpunkt. </p>



<p>Vorgesehen ist, dass eine vierstufige Trägerrakete vom Typ Polar Space Launch Vehicle (PSLV) in der Variante XL den künftigen indischen Marssatelliten am 24. November 2013 ins All transportiert. Hat das Raumfahrzeug den anschließenden rund 300 Tage dauernden Überflug zum Mars überstanden, wird es ihn laut Plan in einem 500 x 80.000 km Orbit umlaufen. Auf der stark elliptischen Bahn kann dann die wissenschaftliche Nutzlast mit einer voraussichtlichen Gesamtmasse von rund 25 kg für einen indischen Beitrag zur Erforschung des roten Planeten sorgen. </p>



<p>Nach Angaben der ISRO ist die wissenschaftliche Nutzlast des Marsorbiters speziell der Suche nach Leben auf dem Mars, der Untersuchung der Herkunft, der Entwicklung und der Dauerhaftigkeit von möglichem Leben auf dem Planeten sowie der Untersuchung des Marsklimas und der Geologie gewidmet. </p>
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