<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Manövertriebwerk &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/manoevertriebwerk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Feb 2025 10:47:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Manövertriebwerk &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Curiositys Flug zum Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiositys-flug-zum-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 12:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[MMRTG]]></category>
		<category><![CDATA[MSL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=50244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor der Marsrover Curiosity seine Untersuchungen auf der Marsoberfläche beginnen kann, muss er zuerst einmal unseren äußeren Nachbarplaneten erreichen. Dabei wird er von einem Flugmodul gesteuert und von einem kapselförmigen Schutzschild vor den Einflüssen des Weltalls geschützt. Ein Beitra von Ralph-Mirko Richter. Vertont von Peter Rittinger. Nach der Beendigung der Endmontage und dem Abschluss der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-flug-zum-mars/" data-wpel-link="internal">Curiositys Flug zum Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor der Marsrover Curiosity seine Untersuchungen auf der Marsoberfläche beginnen kann, muss er zuerst einmal unseren äußeren Nachbarplaneten erreichen. Dabei wird er von einem Flugmodul gesteuert und von einem kapselförmigen Schutzschild vor den Einflüssen des Weltalls geschützt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitra von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-03-62696.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/flugkonfiguration_msl_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/flugkonfiguration_msl_a.jpg" alt="" width="300" height="192"/></a><figcaption>Eine schematische Darstellung der Raumsonde währen der Phase des Fluges zum Mars.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Beendigung der Endmontage und dem Abschluss der finalen Tests wurde der Marsrover <em>Curiosity</em> am 22. Juni 2011 mit einem Transportflugzeug der U.S. Air Force vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA zum Kennedy Space Center der NASA in Florida befördert. Von dort aus startete <em>Curiosity</em> am 26. November 2011 um 16:02 MESZ an der Spitze einer Trägerrakte vom Typ Atlas V (541) und begann seine mehr als acht Monate andauernde Reise zum Mars (Raumfahrer.net berichtete).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rover und die für die Landung auf der Marsoberfläche benötigte Abstiegsstufe sind während der Flugphase zum Mars durch eine Kapsel, den &#8222;Aeroshell&#8220;, vor den unwirtlichen Einflüssen des Weltraumes &#8211; den niedrigen Temperaturen und der im Weltraum auftretenden Strahlung &#8211; geschützt. Am unteren Ende der Kapsel befindet sich der Hitzeschild, welcher die Abstiegsstufe und den Rover während der ersten Minuten nach dem Eintritt in die Marsatmosphäre vor den dabei auftretenden Temperaturen abschirmt. Am oberen Ende der Kapsel befindet sich dagegen ein Flugmodul, die so genannte &#8222;Cruise Stage&#8220;, welches für die Steuerung auf dem Weg zum Mars verantwortlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Cruise Stage</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/aufbau_cruisestage_msl_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/aufbau_cruisestage_msl_a.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Aufbau der Cruise Stage.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem 567 Millionen Kilometer weiten Weg bis zum Erreichen unseres äußeren Nachbarplaneten wird <em>Curiosity</em> durch ein Flugmodul (engl. &#8222;Cruise Stage&#8220;) gesteuert. Dieses etwa vier Meter durchmessende Modul verfügt einschließlich des für die bis zu sechs vorgesehenen Kurskorrekturmanöver mitgeführten Treibstoffes über ein Gesamtgewicht von 539 Kilogramm. Das ringförmige Modul besteht aus einer zentralen Aluminiumstruktur und wird durch mehrere rippenförmige Verstrebungen mechanisch stabilisiert. Auf der Oberfläche des Moduls sind insgesamt 12 Solarzellen montiert, welche den Komplex auf dem Weg zum Mars mit Energie versorgen sollen. Noch kurz vor dem Erreichen des Mars sollen die Solarzellen dabei in einer Entfernung von knapp 1,6 <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Einheit" target="_blank" data-wpel-link="external">Astronomischen Einheiten</a> zur Sonne mit einer Effizienz von erwarteten 28,5 Prozent ein Minimum von einem Kilowatt elektrischer Leistung generieren können. Zusätzlich sind mehrere <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator" target="_blank" data-wpel-link="external">Lithium-Ionen-Batterien</a> vorhanden, auf deren gespeicherte Energiereserven im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann. Des weiteren ist das Modul mit den Akkumulatoren der Abstiegsstufe und dem <a href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-energieversorgung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Energieversorgungssystem des Rovers</a> verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das der MMRTG des Rovers auch bereits während der Flugphase eine große Menge an Wärmeenergie abgibt, muss diese Wärme aus dem Inneren der Cruise Stage abgeführt werden, um eine Überhitzung der Systeme zu verhindern. Aus diesem Grund ist das Flugmodul mit zehn <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radiator" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Radiatoren</a> ausgestattet, welche die überschüssige Wärme in den Weltraum ableiten. Mittels eines komplexen Rohrleitungssystems und einer Pumpe können einige der elektronischen Bauteile der Cruise Stage im Bedarfsfall jedoch auch gezielt beheizt werden, um diese Elemente vor Kälteschäden zu schützen. Für die Ermittlung der aktuell vorherrschenden Temperaturen im Inneren der Cruise Stage und die sich aus diesen Werten ergebende eventuell erforderliche Wärmeregulierung sind mehrere Temperatursensoren vorhanden. Als passive Schutzmaßnahme vor zu niedrigen Temperaturen ist das Innere des Flugmoduls zusätzlich mit diversen Isolationsmatten ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Fluges zum Mars wird die Raumsonde in eine leichte Rotationsbewegung versetzt. Durch diese <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spinstabilisierung#Spinstabilisation" target="_blank" data-wpel-link="external">Spinstabilisierung</a>, welche mit einer Rate von etwa zwei Umdrehungen pro Minute erfolgt, behält die Raumsonde während der Flugphase ihre vorgesehene Orientierung im Raum bei. Die Ermittlung der korrekten Ausrichtung im Weltraum erfolgt dabei durch den Einsatz eines <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sternsensor" target="_blank" data-wpel-link="external">Sternsensors</a> und eines zusätzlichen Sonnensensors. Letzterer ermittelt dabei die Position der Sonne im Weltraum, ersterer zeichnet dagegen die Positionen von verschiedenen, zuvor als &#8222;Leitsterne&#8220; festgelegten Fixsternen auf. Durch einen Abgleich der ermittelten Positionen der Sterne im Raum relativ zur Raumsonde kann dabei die Orientierung von <em>Curiosity</em> ermittelt und gegebenenfalls korrigiert werden. Zwecks einer größeren Sicherheit während der Transferphase zum Mars ist das gesamte für die Lagekontrolle zuständige System redundant ausgelegt. Diese Redundanz schützte <em>Curiosity</em> allerdings nicht vor dem Auftreten eines Problems, welches bereits Ende November 2011 durch einen Fehler in der Navigationssoftware ausgelöst wurde. Dieser Fehler konnte allerdings Anfang Februar 2012 durch ein entsprechendes Update der Software behoben werden (<a href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-computerproblem-geloest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/aeroshell_msl_big-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/aeroshell_msl_a.jpg" alt="" width="300" height="448"/></a><figcaption>Mitarbeiter der Firma Lockheed Martin bei ihrer Arbeit am Aeroshell des Rovers.<br>(Bild: Credit: NASA, JPL-Caltech, Lockheed Martin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bahnkorrekturmanöver</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Durchführung der bis zu sechs auf dem Weg zum Mars vorgesehenen <a href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-kurskorrektur-auf-dem-weg-zum-mars/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Bahnkorrekturmanöver</a> (engl. &#8222;Trajectory Correction Maneuver&#8220;, kurz &#8222;TCM&#8220;) verfügt die Cruise Stage über insgesamt acht Manövertriebwerke, welche mit dem Treibstoff <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrazin" target="_blank" data-wpel-link="external">Hydrazin</a> betrieben werden. Durch exakt aufeinander abgestimmte Zündungen der einzelnen Triebwerke kann die Raumsonde im Rahmen eines zu absolvierenden TCMs dabei sowohl die Flugrichtung als auch die Geschwindigkeit verändern. Das Hydrazin ist im Inneren der Cruise Stage in zwei kugelförmigen Tanks gelagert, welche aus einer Titanlegierung bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Aeroshell</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die über 4,5 Meter durchmessende, knapp drei Meter hohe und 731 Kilogramm schwere Kapsel (engl. &#8222;Aeroshell&#8220;) des Rovers wurde von der Firma Lockheed Martin hergestellt. Die Aufgabe des Aeroshell besteht einerseits darin, den Rover und die Abstiegsstufe während des Fluges zum Mars vor den widrigen Bedingungen des Weltraums zu schützen. Außerdem wird der Schild den Rover auch während der ersten Phase des Eintritts in die Marsatmosphäre vor den dabei auftretenden Bedingungen abschirmen. Während der EDL-Phase &#8211; dem Eintritt in die Marsatmosphäre, dem Abstieg und der Landung &#8211; dient der obere Teil der Kapsel, der 349 Kilogramm schwere, so genannte &#8222;Backshell&#8220; jedoch in erster Linie der Lageregelung während des Abstieges. Zu diesem Zweck ist die Kapsel mit ebenfalls acht Lagekontrolltriebwerken ausgestattet, welche paarweise angeordnet sind. Die Triebwerke entwickeln einen Schub von etwa 267 Newton und werden ausschließlich zur Kontrolle der Rotation und der Ausballanzierung der Ausrichtung genutzt. Dabei erzeugen sie jedoch keinerlei aktive Bremswirkung. Des weiteren beherbergt die Kapsel verschiedenen Kontrollgewichte, welche während der Abstiegsphase kontrolliert abgestoßen werden. Durch das Abstoßen der Gewichte wird die exakte Ausrichtung des Rovers während des Abstieges gewährleistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bikonisch geformte Struktur des Backshell ist in einer Wabenkernbauweise ausgeführt, wobei die verwendeten Platten aus einem kohlenstofffaserverstärktem Graphit-Epoxid-Verbundstoff durch eine Aluminium-Wabenkernstruktur gestützt werden. Die Oberfläche des Backshell bildet ein dünner, ablativer Hitzeschild.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Fallschirm</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/fallschirmtest_msl_2009_big.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/fallschirmtest_msl_2009_a.jpg" alt="" width="300" height="438"/></a><figcaption>Curiositys fast 16 Meter durchmessender Landefallschirm wurde im März und April 2009 im größten auf der Erde verfügbaren Windkanal am Ames Research Center der NASA in Moffet Field/Kalifornien ausführlich getestet.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Des weiteren beherbergt der Aeroshell an seinem oberen Ende einen Behälter. In diesem befindet sich ein Fallschirm, welcher der Abbremsung des Gefährtes in der unteren Schicht der Marsatmosphäre dienen wird. Der Bremsfallschirm ist mit 80 Befestigungsseilen &#8211; jedes verfügt über eine Länge von 45,7 Metern &#8211; mit dem Aeroshell verbunden. Mit einem Durchmesser von fast 16 Metern und einem Gewicht von rund 54 Kilogramm fällt der von der Firma Pioneer Aerospace in South Windsor/Connecticut entwickelte Fallschirm von <em>Curiosity</em> um etwa 10 Prozent größer aus als die Fallschirme, welche bei den Landungen der beiden Vorgängermissionen <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> im Januar 2004 verwendet wurden. Es handelt sich somit um den größten Fallschirm, welcher bisher bei der Landung auf einem fremden Planeten zu Einsatz kam. <em>Curiositys</em> Fallschirmhalterung ist flexibel konstruiert und kann so die Bewegung und die Vibrationen des Landefallschirms bis zu einem gewissen Maß ausgleichen. Planmäßig wird der Fallschirm, welcher hauptsächlich aus Nylon und Polyester besteht, beim Unterschreiten der Mach-2-Grenze entfaltet und entwickelt eine Bremskraft von bis zu 289 kN.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Hitzeschild</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/hitzeschild_msl_big.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/hitzeschild_msl_a.jpg" alt=""/></a><figcaption>Curiositys Hitzechild.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech, Lockheed Martin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den unteren Teil des Aeroshell bildet ein 382 Kilogramm schwerer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ablativer_Hitzeschild#Nicht_wiederverwendbare_Hitzeschilde" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">ablativer Hitzeschild</a>, welcher den Rover und dessen Abstiegsstufe während des Eintritts in die Marsatmosphäre und der ersten Phase des Abstieges vor den dabei auftretenden Temperaturen von bis zu etwa 2.100 Grad Celsius schützen wird. Mit einem Durchmesser von 4,57 Metern handelt es sich hierbei um den größten Hitzeschild, welcher bisher im Rahmen einer Planetenmission verwendet wurde. Die für den Schild verwendeten Kacheln sind mit einer etwa 2,5 Zentimeter dicken Schicht aus einem Material überzogen, welches als <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Phenolic_impregnated_carbon_ablator#PICA" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Phenolic Impregnated Carbon Ablator</a> (kurz &#8222;PICA&#8220;) bezeichnet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PICA basiert auf einer Kohlenstoff-Phenol-Verbindung, welche über ein besonders gutes Verhältnis von der erreichten Schutzwirkung gegenüber dem auftretenden Gewicht verfügt. Das Material wurde bereits in den 1990er Jahren vom Ames Research Center entwickelt und kam am 15. Januar 2006 bei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stardust_(Sonde)#Landung" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Landung der Rückkehrkapsel</a> der Kometenmission <em>Stardust</em> erfolgreich zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hitzeschild von <em>Curiosity</em> ist so konzipiert, dass er einer thermischen Belastung von 216 Watt pro Quadratzentimeter, einer mechanischen Scherung von bis zu 540 Pascal und einem beim Durchqueren der Atmosphäre auftretenden Staudruck von etwa 37 Kilopascal wiederstehen kann. In den Schild wurden die 14 Sensoren des MEDLI-Suite integriert, welche während des Eintritts in die Marsatmosphäre und bei deren Durchquerung Druck- und Temperaturdaten sammeln sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kommunikation während des Fluges und der Abstiegsphase</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kommunikation während des Fluges zum Mars und für die Übertragung von Telemetriedaten während des Abstieges durch die Marsatmosphäre sind verschiedenen Antennen vorgesehen. Die Cruise Stage verfügt hierfür über eine &#8222;Medium Gain Antenna&#8220; kurz (&#8222;MGA&#8220;). Diese <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hornstrahler" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Hornantenne</a> muss aufgrund ihrer mittelstark ausgeprägten Richtwirkung beim Senden und Empfangen von Daten grob in die Richtung auf die Erde ausgerichtet sein. Bei einer optimalen Ausrichtung erreicht die MGA einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antennengewinn" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Antennengewinn</a> von etwa 18 Dezibel. Der Sendebetrieb erfolgt im Sendemodus bei einer Frequenz von 8401 MHz mit einer Datenrate von bis zu 10 kBit/s. Der Empfang findet bei 7151 MHz statt, wobei die Übertragungsrate bei etwa 1,1 kBit/s liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Aeroshell ist mit mehreren Antennen versehen, welche sich im Bereich der Fallschirmhalterung befinden. Für die Kommunikation im Frequenzbereich des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/X-Band#Mikrowellenbereich" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">X-Bandes</a> sind zwei baugleiche Antennen, die &#8222;Parachute Low Gain Antenna&#8220; (kurz &#8222;PLGA&#8220;) und die &#8222;Tilted Low Gain Antenna&#8220; (kurz &#8222;TLGA&#8220;) vorgesehen. Beide Antennen unterscheiden sich lediglich durch die Positionen, an welcher sie an der Struktur befestigt sind. Sie sind so angeordnet, dass jede der Antennen den &#8222;toten Winkel&#8220; der anderen Antenne ausfüllen kann. Die Richtwirkung der PLGA und der TLGA ist sehr gering, so dass im Betriebsmodus keine exakte Ausrichtung in Richtung auf die Erde notwendig ist. Dies hat allerdings zur Folge, dass die erreichbaren Datenübertragungsraten eher gering ausfallen. Zu Beginn des Fluges zum Mars konnten in der Nähe der Erde Daten noch mit 1,1 kBit/s empfangen und mit 11 kBit/s gesendet werden. Mit zunehmender Entfernung zur Erde sinkt die Datenrate jedoch kontinuierlich bis auf lediglich wenige Dutzend Bits pro Sekunde ab. Der Antennengewinn beider Antennen schwankt zwischen 1 und 5 Dezibel, da es durch die Fallschirmhalterung zu erheblichen Reflektionseffekten kommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der ersten Landephase des Marsrovers findet die Kommunikation im UHF-Bereich über die &#8222;Parachute UHF Antenna&#8220; (kurz &#8222;PUHF&#8220;) statt. Hierbei handelt es sich um einen Komplex von insgesamt acht kleinen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Patchantenne" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Patchantennen</a> welche an der äußeren Verkleidung des Fallschirmbehälters montiert sind. Durch die kreisförmige Anordnung der einzelnen PUHF-Antennen ergibt sich ein im Vergleich zu der PLGA und der TLGA ein sehr stabiles und in alle Richtungen effektiv nutzbares Sendeverhalten. Somit können auch bei dem sehr turbulenten Flug durch die Atmosphäre unseres Nachbarplaneten Telemetriewerte mit einer ausreichenden Geschwindigkeit übertragen werden. Der Antennengewinn der PUHF liegt zwischen minus fünf und plus fünf Dezibel, wobei eine Datenrate von mindestens 8 kBit/s erreicht werden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Abstiegsstufe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingekapselt in den Aeroshell befinden sich der eigentliche Rover und die für dessen letzten Phasen der Landung benötigte, einschließlich des mitgeführten Treibstoffes 1.219 Kilogramm schwere Abstiegsstufe <em>Curiositys</em>. Nach der Abtrennung des Hitzeschildes, des Backshells und des Landefallschirms &#8211; letztere findet in einer Höhe von etwa 1.800 Metern über der Marsoberfläche statt, erfolgt die weitere Abbremsung ausschließlich durch die acht Manövriertriebwerke der Abstiegsstufe, welche zur Ermittlung der exakten Entfernung zur Oberfläche über ein an einem Ausleger montiertes Radarsystem verfügt. Die letzte Phase der Landung erfolgt schließlich durch den &#8222;Sky Crane&#8220;, welcher <em>Curiosity</em> auf den letzten Metern bis zum Erreichen der Oberfläche abseilen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Abstiegsstufe mit einem eigenständigen Kommunikationssystem versehen. Für die Kommunikation im X-Band steht ein als &#8222;Small Deep Space Transponder&#8220; (kurz &#8222;SDST&#8220;) bezeichneter Transmitter zur Verfügung, welcher auf der Technik der beiden Rover <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> basiert. Die Datenübertragungsrate des SDST wird durch die Elektronik in Abhängigkeit von der Signalqualität automatisch eingestellt und kann zwischen acht und 4.000 Bit pro Sekunde liegen. Des weiteren verfügt die Abstiegsstufe über eine &#8222;Descent Low Gain Antenna&#8220; (kurz &#8222;DLGA&#8220;) und eine &#8222;Descent UHF Antenna&#8220; (kurz &#8222;DUHF&#8220;), mit denen die während des Atmosphärenabstieges gesammelten Telemetriewerte an die beiden NASA-Marsorbiter <em>Mars Reconnaissance Orbiter</em> und <em>Mars Odyssey</em> sowie an den ESA-Orbiter <em>Mars Express</em> übermittelt werden sollen. Ein Teil der Daten wird auch auf direktem Weg an das <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> (DSN) der NASA übertragen und von den DSN-Stationen bei Canberra/Australien empfangen werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Diskussion zu diesem Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10155.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity auf Atlas V (541)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.630" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Verwandte Webseiten</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://spacenews.com/emcore-photovoltaics-awarded-mars-cruise-stage-solar-panel-manufacturing-contract-from-nasas-jet-propulsion-laboratory-jpl/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Solarzellen Cruise Stage</a></li><li><a href="https://web.archive.org/web/20120809003131/http://www.planetaryprobe.eu/IPPW7/proceedings/IPPW7%20Proceedings/Papers/Session5/p453.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eintrittskapsel</a></li><li><a href="https://web.archive.org/web/20091222214427/http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA11430" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aeroshell</a></li><li><a href="https://web.archive.org/web/20221203115128/https://www.nasa.gov/mission_pages/mars/images/msl-20090414.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JPL: Fallschirmtests</a></li><li><a href="https://science.nasa.gov/resource/the-martians-testing-curiositys-parachute-part-1/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA: Fallschirmtests</a></li><li><a href="https://descanso.jpl.nasa.gov/DPSummary/Descanso14_MSL_Telecom.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MSL Kommunikationssystem</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-flug-zum-mars/" data-wpel-link="internal">Curiositys Flug zum Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-03-62696.mp3" length="20055960" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>ISS-Versorgung wieder angelaufen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-versorgung-wieder-angelaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 11:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 13M]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34427</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem Verlust eines Progress-Versorgers im August gelang heute der Start von Progress-M 13M problemlos. Nach zwei unbemannten Starts einer Sojus-Trägerrakete ist nun der Weg frei für die nächste bemannte Mission zur ISS mit Sojus-TMA 22 und seiner Besatzung Anatoli Iwanischin (RUS), Daniel Burbank (USA) und Anton Schkaplerow (RUS). Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-versorgung-wieder-angelaufen/" data-wpel-link="internal">ISS-Versorgung wieder angelaufen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem Verlust eines Progress-Versorgers im August gelang heute der Start von Progress-M 13M problemlos. Nach zwei unbemannten Starts einer Sojus-Trägerrakete ist nun der Weg frei für die nächste bemannte Mission zur ISS mit Sojus-TMA 22 und seiner Besatzung Anatoli Iwanischin (RUS), Daniel Burbank (USA) und Anton Schkaplerow (RUS).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102011125226_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102011125226_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="312" height="245"/></a><figcaption>
Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 13M hebt ab  
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Start war mit großer Spannung erwartet worden, hing hiervon doch die weitere dauerhafte Besetzung der Internationalen Raumstation ab. Ein weiteres Scheitern einer Sojus-Mission hätte eine längere Pause zur Fehleranalyse und einen unbemannten Weiterflug der ISS bedeutet. Pünktlich um 11:11 Uhr MEZ startete nun die Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 13M vom Weltraumbahnhof Baikonur. Nach rund neun Minuten Brenndauer der drei Stufen erreichte das Versorgungsraumschiff seine vorläufige Umlaufbahn. Kurz darauf erfolgte der Befehl zum Entfalten der beiden Solarzellenpaneele mit einer Spannweite von 10,5 Metern, die Navigations- und Kommunikationsantennen wurden ebenfalls ausgeklappt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 13M, in der ISS-Versorgung auch 45P genannt, bringt 1.314 Kilogramm Trockenfracht (Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungsteile), 837 Kilogramm Treibstoff (davon 250 kg ISS-Treibstoff), 420 Kilogramm Wasser und 50 Kilogramm Sauerstoff in die Umlaufbahn. Der US-Anteil des Gesamtvolumens von 2.648 Kilogramm Fracht betrug 423 Kilogramm. Neben den lange erwarteten persönlichen Dingen, wie Briefe und Geschenke der Angehörigen, war diesmal als Sonderfracht der Mikrosatellit Tschibis-M mit an Bord. Er wiegt ca. 40 kg, ist rund 1.100 x 1.350 x 1.805 mm groß und soll von dem Transporter zum Ende seiner Mission in einer Umlaufbahn von 480-500 km ausgesetzt werden. Eine Reihe von Zündungen der Manövriertriebwerke, die heute und in den nächsten beiden Tagen vorgesehen sind, werden den Frachter in seine endgültige Umlaufbahn zum automatisierten Anlegen am Mittwoch, dem 2. November, um 12:40 Uhr MEZ bringen. Die Kopplungsdauer von Progress-M 13M an der Station wird rund drei Monate betragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10215.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-13M*   </a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-versorgung-wieder-angelaufen/" data-wpel-link="internal">ISS-Versorgung wieder angelaufen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA baut Intermediate eXperimental Vehicle IXV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-baut-intermediate-experimental-vehicle-ixv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 18:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiedemonstrator]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34145</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget gaben ESA und Thales Alenia Space Italia den Vertragsabschluss über den Bau des europäischen Wiedereintrittsdemonstrators IXV bekannt. Bis 2013 soll das Vehikel an Bord der neuen VEGA Rakete ins All starten. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Europas Ambitionen, die Technologie für einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-baut-intermediate-experimental-vehicle-ixv/" data-wpel-link="internal">ESA baut Intermediate eXperimental Vehicle IXV</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget gaben ESA und Thales Alenia Space Italia den Vertragsabschluss über den Bau des europäischen Wiedereintrittsdemonstrators IXV bekannt. Bis 2013 soll das Vehikel an Bord der neuen VEGA Rakete ins All starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-06-24-79110.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23062011201619_small_1.jpg" alt="ESA" width="342" height="317"/><figcaption>
Video über die Mission des Intermediate eXperimental Vehicle IXV 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Europas Ambitionen, die Technologie für einen gesteuerten Wiedereintritt zu entwickeln, haben einen neuen Schub bekommen. Der Bau des IXV ist nun nur noch Formsache. Schon nächste Woche sollen die Verträge von ESAs <i>Industrial Policy Commitee</i> endgültig verabschiedet werden. Die Idee vom IXV geht zurück auf das Jahr 2002, als die europäische Weltraumagentur nach neuen Konzepten suchte. Beteiligt sein werden Staaten wie Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, Irland, Spanien und die Schweiz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 1998 führte die ESA einen ähnlichen Test mit dem <i>Atmospheric Reentry Demonstrator</i> (ARD) durch. Diese Kapsel ähnelte vom Design her der amerikanischen Mond-Kapsel <i>Apollo</i> und wurde mit der dritten Ariane 5 gestartet. Der Wiedereintritt erfolgte problemlos und die Kapsel konnte im Pazifischen Ozean geborgen werden, zusammen mit zahlreichen Telemetriedaten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal soll eine anspruchsvollere Variante mit einem Lifting-Body-Konzept versucht werden. Der Tragrumpf sorgt für deutlich mehr Auftrieb als bei einem Kapselkonzept. Zudem wird der Gleitpfad, ähnlich wie beim Space Shuttle, steuerbar. Nicht nur der Strömungswiderstand kann durch den Neigungswinkel der Raumfähre kontrolliert werden, auch leichte Kurven sind möglich durch das Kippen der Fähre. Gesteuert wird das IXV-Vehikel durch zwei hinten anliegende Steuerflächen sowie mehrere Steuerdüsen. Diese ermöglichen alle genannten Manöver, um eine deutlich präzisere Punktlandung als mit dem ARD durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zur knapp doppelt so großen X-37b des US Verteidingungsministeriums wird das europäische Modell allerdings nicht über ein Fahrwerk verfügen, sondern stattdessen mit einem Fallschirm im Pazifik niedergehen, um dort geborgen zu werden. Die präzise Steuerung eines Flugkörpers, der sich aerodynamisch, im Gegensatz zu einer Kapsel, nicht selbstständig stabilisiert, ist eine große technische Herausforderung bei Geschwindigkeiten bis zu 28.000 km/h (Mach 25). Schon in den 1980er Jahren gab es bei der ESA die Idee eines ähnlichen, sogar bemannten Gleiters namens Hermes. Dieser wurde relativ weit entwickelt, zu einem Testflug auf der extra für dieses Vehikel optimierten Ariane V kam es aber aus Kostengründen nicht mehr.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun soll es 2012 einen erneuten Versuch geben, das Konzept eines Auftriebskörpers zu realisieren. Die IXV soll dabei etwa 2 Tonnen schwer sein bei einer Länge von 5 Metern und einer Spannweite von 2,2 Metern. Das Hitzeschild soll aus einer Kombination von fortgeschrittenen Keramiken und ablativen Elementen bestehen. Das Gerüst soll aus einer karbonfaserverstärkten Polymerstruktur gefertigt werden, um den großen Kräften, die beim Wiedereintritt auftreten, gerecht zu werden. Im Inneren befinden sich die Avionik-Systeme, Datenrekorder und die Fallschirmsysteme, als auch die Steuerungseinheiten für die Steuerflächen und Manövriertriebwerke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet werden soll auf der noch in Entwicklung befindlichen VEGA-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou. Diese soll nach bisherigen Planungen noch dieses Jahr zum Jungfernflug abheben. Allerdings verzögern derzeit thermische Probleme mit der Oberstufe die Arbeiten. Nach dem Start wird das IXV knapp unterhalb der Orbitgeschwindigkeit über Europa und Russland fliegen, um dann östlich von Japan wieder in die Atmosphäre einzutreten. Die bei diesen Geschwindigkeiten entstehende Hitze von bis zu 1600 °C muss vom Hitzeschild fast vollständig reflektiert werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Integration vom IXV hat bereits begonnen und das nötige Bodenequipment, zu dem auch ein Kontrollraum gehört, wurde bereits fertig gestellt. Die Kosten der Mission werden mit 150 Millionen Euro angegeben.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3393.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intermediate eXperimental Vehicle</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-baut-intermediate-experimental-vehicle-ixv/" data-wpel-link="internal">ESA baut Intermediate eXperimental Vehicle IXV</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-06-24-79110.mp3" length="6244498" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 09M fliegt zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-09m-fliegt-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 18:26:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33810</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein neuer russischer Versorger ist heute morgen gestartet und befindet sich auf dem Flug zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Energia. Pünktlich um 2:31:39 Uhr MEZ startete eine Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 09M vom Weltraumbahnhof Baikonur. Nach neun Minuten Brenndauer der drei Stufen erreichte das Versorgungsraumschiff seine vorläufige Umlaufbahn von 255 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-09m-fliegt-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-M 09M fliegt zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer russischer Versorger ist heute morgen gestartet und befindet sich auf dem Flug zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Energia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012011192637_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012011192637_small_1.jpg" alt="Energia" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 09M hebt ab 
<br>
(Bild: Energia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 2:31:39 Uhr MEZ startete eine Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 09M vom Weltraumbahnhof Baikonur. Nach neun Minuten Brenndauer der drei Stufen erreichte das Versorgungsraumschiff seine vorläufige Umlaufbahn von 255 x 194 km, einer Bahnneigung von 51,65 Grad und der Umlaufzeit von 88,69 Minuten. Kurz darauf erfolgte der Befehl zum Entfalten der Navigations- und Kommunikationsantennen, die beiden Solarzellenpaneele wurden ebenfalls ausgeklappt und haben eine Spannweite von 10,5 Metern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe von Zündungen der Manövriertriebwerke, die heute und am morgigen Tag vorgesehen sind, werden den Frachter in seine endgültige Umlaufbahn zum automatisierten Anlegen am Sonntag, dem 30. Januar, um 3:39 Uhr MEZ bringen. Progress-M 09M, in der ISS-Versorgung auch 41P genannt, bringt 1.444 Kilogramm Trockenfracht (Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungsteile), 752 Kilogramm Treibstoff, 420 Kilogramm Wasser und 50 Kilogramm Sauerstoff zur Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Sonderfracht sind diesmal Bücher von Konstantin Ziolkowski, dem Begründer der modernen Kosmonautik, mit an Bord. Sie wurden von seinem Urenkel Sergej Samburow zur Verfügung gestellt und sollen die Bordbibliothek bereichern. Weiterhin fliegen Geschenke für den ISS Kommandanten Scott Kelly zu seinem 47. Geburtstag mit ins All, er darf sie allerdings erst am 21. Februar öffnen. Neben frischen Nahrungsmitteln wie Zitronen, Äpfeln, Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch werden diesmal auf Wunsch der russischen Besatzungsmitglieder saure Gurken geliefert. An wissenschaftlicher Nutzlast ist der Mikrosatellit „Kedr“ auf dem Weg zur ISS. Er soll während eines russischen Weltraumausstieges ausgesetzt werden. Die Kopplungsdauer von Progress-M 09M an der Station wird drei Monate betragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9238.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-09M* </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-09m-fliegt-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-M 09M fliegt zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdumlaufbahn der ISS angepasst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdumlaufbahn-der-iss-angepasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 14:07:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Routinearbeiten, Fehlerbehebung und eine Bahnanhebung bestimmten den Alltag der Langzeitbesatzung 24 in dieser Woche. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Für die beiden anstehenden Außeneinsätze der ISS-Besatzung führten die russischen und amerikanischen Raumfahrer einige Vorbereitungsarbeiten durch. Die russischen Flugingenieure Michail Kornijenko und Fjodor Jurtschichin machten sich mit den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erdumlaufbahn-der-iss-angepasst/" data-wpel-link="internal">Erdumlaufbahn der ISS angepasst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Routinearbeiten, Fehlerbehebung und eine Bahnanhebung bestimmten den Alltag der Langzeitbesatzung 24 in dieser Woche.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-22-85778.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072010160734_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072010160734_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Fjodor Jurtschichin mit seinem 
<i>Orlan</i>
-Raumanzug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die beiden anstehenden Außeneinsätze der ISS-Besatzung führten die russischen und amerikanischen Raumfahrer einige Vorbereitungsarbeiten durch. Die russischen Flugingenieure Michail Kornijenko und Fjodor Jurtschichin machten sich mit den Prozeduren und dem Zeitablauf ihres Weltraumausstieges am 27. Juli vertraut. Es soll das neu angekoppelte russische Forschungs- und Dockingmodul <i>Rasswjet </i>mit Komponenten des automatisierten Rendezvous-Systems <i>Kurs</i> für russische Raumfahrzeuge ausgestattet werden. Sie stellten außerdem die Werkzeuge für ihren sechsstündigen Außeneinsatz zusammen, wechselten Batterien und einige Komponenten ihrer <i>Orlan-MK</i>-Raumanzüge. Fjodor Jurtschichin wird damit seinen vierten und Michail Kornijenko seinen ersten Weltraumaustieg absolvieren. 
<br>
Die beiden Astronauten Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson bereiten sich ebenfalls auf ihren am 5. August stattfindenden Außeneinsatz vor. Während dieses amerikanischen Ausstiegs Nummer 15 werden die beiden eine neue Haltevorrichtung mit Strom- und Datenanschluss (PDGF) für den Stationsarm <i>Canadarm2</i> und die &#8222;Roboterhand&#8220; <i>Dextre</i> am Sarja-Modul montieren. Diese schafft einen größeren Arbeitsbereich für den Stationsarm während zukünftiger Außenbordeinsätze an der Internationalen Raumstation. Weiter werden sie Kabel für das mit STS 133 im November zu liefernde permanent gedockte Mehrzweck-Logistik-Modul Leonardo verlegen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072010160734_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072010160734_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das russische Sauerstoff-Erzeugungssystem 
<i>Elektron</i>
 im 
<i>Swesda</i>
-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das amerikanische Sauerstoff-Erzeugungssystem <i>OGA</i> (Oxygen Generator Assembly) im Labormodul <i>Destiny</i> ist weiter außer Funktion. Es wird vermutet, dass es zu einer Verunreinigung der Membran in der Wasserstoffkuppel gekommen ist. Als Grund dafür wird ein zu sauerer pH-Wert des verwendeten Wassers angenommen. Die Experten in Houston arbeiten an einem Plan, den Wasserkreislauf erst zu reinigen und dann ein verfügbares Ersatzteil einzubauen. Diese Reparaturarbeiten sind für die zweite Hälfte dieser Woche geplant und man hofft, das <i>OGA</i> am nächsten Dienstag wieder in Betrieb nehmen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für die Besatzung lebenswichtige Sauerstoff wird zur Zeit durch das russische Sauerstoff-Erzeugungssystem <i>Elektron</i> und die Vorräte in den Tanks des Raumfrachters Progress-M 06M zur Verfügung gestellt. Die vom Boden eingeleitete Reaktivierung von <i>Elektron</i> wurde von Alexander Skworzow während der ersten zehn Minuten kontrolliert, um eine Überhitzung auszuschließen. Weiter erhielt er die Anweisung der Bodenstation in Moskau, ein Sauerstoffventil von Progress zu öffnen und so lange offen zu halten, bis die restlichen 12,8 kg Sauerstoff vollständig in die Station entleert wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Alexander Skworzow setzte in dieser Woche die Entladung des am 4. Juli angekommenen Raumfrachters Progress-M 06M fort. Er registrierte alle Staupositionen und Vorräte per BarCode-Scanner im <i>Inventar Management System</i> (IMS). Es wurden auch 116 kg Treibstoff und 188 kg Oxydationsmittel in die Tanks des Sarja-Moduls gepumpt. Weitere Treibstoff-Transfers sollen folgen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072010160734_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072010160734_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Tracy Caldwell-Dyson nutzt das Kommunikationssystem in 
<i>Destiny</i>
 bei der Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tracy Caldwell-Dyson widmete sich in dieser Woche dem <i>EarthKAM</i>-Experiment. <i>EarthKAM</i> ermöglicht Schülern auf der Erde, eine Digitalkamera an Bord der ISS zu programmieren, um geografische Ziele aufzunehmen und in den Klassenräumen ihrer Mittelschulen auszuwerten. Mehr als 50 Schulen hatten sich für dieses Bildungsexperiment angemeldet. Die <i>EarthKAM</i>-Komponenten wurden erstmals in <i>WORF</i> (Windows Orbital Research Facility), einer kastenartigen Vorrichtung zur Erdbeobachtung am erdzugewandten 20-Zoll-Fenster von <i>Destiny</i>, eingebaut. Leider kam es beim Verbinden der <i>EarthKAM</i>-Komponenten mit dem A31p-Laptop zu Störungen und das Experiment konnte nicht in Betrieb genommen werden. Alle Reparaturversuche von Tracy Caldwell-Dyson mit Hilfe der Bodenstation blieben bis jetzt erfolglos. Der Fehler wird in der <i>EarthKAM</i>-Software oder dem <i>SSC</i> (Station Support Computer) vermutet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern, am 16. Juli, fand erneut eine Bahnanhebung des Orbitalkomplexes statt. Zuvor schloss Tracy Caldwell-Dyson die Schutzverschlüsse der Fenster von <i>Destiny</i>, <i>Kibo</i> und <i>Cupola</i>, um Verunreinigungen an diesen durch die Triebwerkszündungen zu vermeiden. Die acht Annäherungs- und Manövriertriebwerke von Progress-M 06M wurden um 9:42 Uhr MESZ für 17 Minuten und 45 Sekunden gezündet. Die Befehle kamen dabei vom Hauptcomputer des russischen Segmentes. Die ISS stieg um 3,7 km auf eine 355,9 km hohe Umlaufbahn, um diese für die Landung von Sojus-TMA 18, die Kopplung von Progress-M 07M und die Ankunft der Langzeitbesatzung 25 mit Sojus-TMA 01M zu optimieren. Die Geschwindigkeit der ISS erhöhte sich mit dem Manöver um 2,1 Meter pro Sekunde. 
<br>
Mittlere Bahnhöhe der ISS am 16.07.2010:</p>



<p class="wp-block-paragraph">355,9 km bei einer Höhenzunahme von 3720 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>27. Juli, russischer Weltraumausstieg Nr. 25 von Fjodor Jurtschichin und Michael Kornijenko </li><li>05. August, amerikanischer Weltraumausstieg Nr. 15 von Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson</li><li>20. August, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Progress-M 06M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg153163#msg153163" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab dem 14. Juli</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erdumlaufbahn-der-iss-angepasst/" data-wpel-link="internal">Erdumlaufbahn der ISS angepasst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-22-85778.mp3" length="9576155" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 06M unterwegs zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-06m-unterwegs-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein neuer russischer Versorger ist heute gestartet und befindet sich auf dem Flug zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, spaceflightnow. Pünktlich um 17:35 Uhr MESZ startete eine Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 06M vom Weltraumbahnhof Baikonur. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Station ungefähr 220 Meilen über den Südlichen Atlantik. Nach neun Minuten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-06m-unterwegs-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-M 06M unterwegs zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer russischer Versorger ist heute gestartet und befindet sich auf dem Flug zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, spaceflightnow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30062010191623_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Progress-M 06M startet zur ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 17:35 Uhr MESZ startete eine Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 06M vom Weltraumbahnhof Baikonur. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Station ungefähr 220 Meilen über den Südlichen Atlantik. Nach neun Minuten Brenndauer der drei Stufen erreichte das Versorgungs-Raumschiff seine vorläufige Umlaufbahn. Kurz darauf erfolgte der Befehl zum Entfalten der Navigations- und Kommunikationsantennen, die beiden Sonnenpaneele wurden ebenfalls ausgeklappt und haben eine Spannweite von 10,5 Metern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe von Zündungen der Manövriertriebwerke, die heute und am morgigen Tag vorgesehen sind, werden den Frachter in seine endgültige Umlaufbahn zum automatisierten Anlegen am Freitag, dem 02. Juni, um 18:58 Uhr MESZ bringen. Progress-M 06M, in der ISS-Versorgung auch 38P genannt, bringt 1.210 Kilogramm Trockenfracht (Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungsteile), 870 Kilogramm Treibstoff, 100 Kilogramm Wasser und 50 Kilogramm Sauerstoff zur Station. Die Kopplungsdauer an der Station wird zwei Monate betragen. </p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>Event</td><td>Delta-v/Entfernung</td><td>Tag und Uhrzeit</td></tr><tr><td>DV1-Manöver</td><td>15,50 m/s</td><td>30. Juni um 21:10 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>DV2-Manöver</td><td>7,28 m/s</td><td>30. Juni um 22:09 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>DV3-Manöver</td><td>2,00 m/s</td><td>01. Juli um 18:33 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Start automatisches Rendezvous</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 16:35 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>DV4 / Impulse 1</td><td>26,353 m/s</td><td>02. Juli um 16:55 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Impulse 2</td><td>1,245 m/s</td><td>02. Juli um 17:18 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Progress Kurs-A Aktivierung</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 17:21 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Swesda Kurs-P Aktivierung</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 17:23 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>DV5 / Impulse 3</td><td>22,569 m/s</td><td>02. Juli um 17:42 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Good Kurs-P data</td><td>Range 80 km</td><td>02. Juli um 17:47 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Kurs-A and Kurs-P short test</td><td>Range 15 km</td><td>02. Juli um 18:08 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Progress TV Aktivierung</td><td>Range 8 km</td><td>02. Juli um 18:15 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Impulse 4</td><td>6,467 m/s</td><td>02. Juli um 18:23 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Impulse 5</td><td>5,269 m/s</td><td>02. Juli um 18:27 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Start flyaround Modus</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 18:33 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Start stationkeeping</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 18:40 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>Start finale Annäherung</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 18:47 Uhr MESZ</td></tr><tr><td>DOCKING</td><td>&#8212;-</td><td>02. Juli um 18:58 Uhr MESZ</td></tr></tbody></table>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-06m-unterwegs-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-M 06M unterwegs zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltraumschrott kreuzt ISS-Bahn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumschrott-kreuzt-iss-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 11:57:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ASAT]]></category>
		<category><![CDATA[Ausweichmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Fengyun-1C]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33240</guid>

					<description><![CDATA[<p>Entwarnung für die Internationale Raumstation, es wurde heute kein außerplanmäßiges Ausweichmanöver durchgeführt, da die Trümmerteile auf ihren Umlaufbahnen die Station in ausreichender Entfernung passierten. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN. Gleich vier Objekte standen am Donnerstag, dem 17. Juni, unter verstärkter Beobachtung der Bodenstation in Houston. Das Objekt 36.444 (Kosmos 2.251) hatte seine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weltraumschrott-kreuzt-iss-bahn/" data-wpel-link="internal">Weltraumschrott kreuzt ISS-Bahn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Entwarnung für die Internationale Raumstation, es wurde heute kein außerplanmäßiges Ausweichmanöver durchgeführt, da die Trümmerteile auf ihren Umlaufbahnen die Station in ausreichender Entfernung passierten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20062010135742_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20062010135742_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich vier Objekte standen am Donnerstag, dem 17. Juni, unter verstärkter Beobachtung der Bodenstation in Houston. Das Objekt 36.444 (Kosmos 2.251) hatte seine größte Annäherung am Freitag, dem 18. Juni, um 10:11 Uhr MESZ, stellte aber keine Gefahr dar. Drei weitere Objekte kamen heute der Raumstation ziemlich nahe. Es handelt sich dabei um die Objekte 14.277 (SL-12 R/B Aux Motor), 33.141 (Kosmos 2.421 Debris) und 31.004 (Fengyun-1C Debris). Ihre Positionen haben sich der ISS zwischen 10:11 Uhr und 14:52 Uhr MESZ stark angenähert. Nach eingehender Prüfung und Beobachtung der drei Objekte erfolgte gestern morgen die abschließende Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer Kollision. Die Fachleute am Boden entschieden, es besteht keine Gefahr für die ISS und ihre sechsköpfige Besatzung. Daher wurde das für heute um 7:55 Uhr MESZ geplante Ausweichmanöver, auch DAM (Debris Avoidance Maneuver) genannt, der ISS mit Hilfe der Annäherungs- und Manövriertriebwerke von Progress-M 05M gestrichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 19.06.2010:353,4 km bei einem Höhenverlust von 55 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>28. Juni, Umsetzen Sojus-TMA 19 von Swesda nach Rasswjet (Walker, Wheelock, Jurtschichin)</li><li>30. Juni, Start von Progress-M 06M </li><li>02. Juli, Ankunft von Progress-M 06M </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.msg151255#msg151255" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS**  Bahnmanöver &amp; Bahnerhalt</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weltraumschrott-kreuzt-iss-bahn/" data-wpel-link="internal">Weltraumschrott kreuzt ISS-Bahn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit der ISS geht es abwärts</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mit-der-iss-geht-es-abwaerts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33138</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen gab es eine Änderung der mittleren Umlaufbahn der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Roscosmos, Raumfahrer.net. Planmäßig um 8:25 Uhr MESZ wurde heute eine Absenkung der ISS durch den Raumfrachter Progress-M 05M durchgeführt. Dieses Manöver, auch Deboost genannt, wurde notwendig um die Flughöhe der Raumstation für die Rückkehr von Sojus-TMA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mit-der-iss-geht-es-abwaerts/" data-wpel-link="internal">Mit der ISS geht es abwärts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen gab es eine Änderung der mittleren Umlaufbahn der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Roscosmos, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010171600_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010171600_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Progress-M 05M rechts an Pirs angedockt (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Planmäßig um 8:25 Uhr MESZ wurde heute eine Absenkung der ISS durch den Raumfrachter Progress-M 05M durchgeführt. Dieses Manöver, auch Deboost genannt, wurde notwendig um die Flughöhe der Raumstation für die Rückkehr von Sojus-TMA 17 mit  Oleg Kotow, T. J. Creamer und Soichi Noguchi nach 165 Tagen im All zu optimieren. Die Landung soll am 2. Juni östlich der Stadt Dsheskasgan in der Steppe von Kasachstan erfolgen. Die vier Annäherungs- und Manövriertriebwerke der Progress arbeiteten 9 Minuten und 53 Sekunden und verringerten mit einer negativen Beschleunigung die Geschwindigkeit um 0,8 m/s und die mittlere Bahnhöhe der ISS um 1,5 Kilometer. Progress-M 05M befindet sich seit dem 1. Mai an dem russischen Kopplungsmodul Pirs und soll am 26. Oktober die ISS verlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 26.05.2010:344,6 km bei einem Höhenverlust von ca. 1.800 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>27.Mai: Kommandoübergabe zwischen Oleg Kotow und Alexander Skworzow </li><li>2. Juni: Abdocken von Sojus-TMA 17 (Kotow, Creamer, Noguchi) </li><li>6. Juni: Reboost durch die Triebwerke von Swesda </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.msg148637#msg148637" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Bahnmanöver &amp; Bahnerhalt</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mit-der-iss-geht-es-abwaerts/" data-wpel-link="internal">Mit der ISS geht es abwärts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 17 erfolgreich umgesetzt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-17-erfolgreich-umgesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 13:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33176</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kommandant Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi flogen ihr Raumschiff zum Heck der Station. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA. Heute um 15:26 Uhr MESZ legte Sojus-TMA 17 von dem erdzugewandten Andockstutzen des Sarja-Moduls ab. Nachdem es sich weit genug von der ISS entfernt hatte, steuerte Kommandant Oleg Kotow mit der Unterstützung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-17-erfolgreich-umgesetzt/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 17 erfolgreich umgesetzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kommandant Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi flogen ihr Raumschiff zum Heck der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
 Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi in ihren Sokol-Fluganzügen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute um 15:26 Uhr MESZ legte Sojus-TMA 17 von dem erdzugewandten Andockstutzen des Sarja-Moduls ab. Nachdem es sich weit genug von der ISS entfernt hatte, steuerte Kommandant Oleg Kotow mit der Unterstützung seiner Kollegen die Sojus manuell in einem viertel Kreisbogen hinter die Station. Von dort näherte sich das Raumschiff mit seiner dreiköpfigen Besatzung langsam dem hinteren Dockingstutzen des Swesda-Moduls.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur genauen Lageregelung des Manövers kamen die acht Manövriertriebwerke der Sojus zum Einsatz. Der mechanische Kontakt wurde um 15:53 Uhr MESZ nach 27 Minuten Flugzeit hergestellt. Nachdem die Dichtigkeitstests abgeschossen waren, konnte die Luke geöffnet werden und die drei Raumfahrer waren wieder mit dem Rest der Langzeitbesatzung 23 vereint. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sojus-TMA 17 befindet sich seit dem 20. Dezember 2009 im All und hatte am 23. Dezember 2009 an der ISS festgemacht. Seitdem dient es als Rettungsraumschiff für seine Besatzung, falls diese die Station bei einem Notfall schnell verlassen und zur Erde zurückkehren muss. Nach dem jetzigen Umdocken geht Sojus-TMA 17 in den letzten Monat ihrer Dienstzeit, sie wird mit den drei Raumfahrern Oleg Kotow, T. J. Creamer und Sōichi Noguchi am 2. Juni diesen Jahres zur Erde zurückkehren.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12052010155642_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-TMA 17 im Anflug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Somit wurde die Hauptvoraussetzung an der ISS geschaffen, damit die Atlantis (STS 132) überhaupt starten kann. An dem frei gewordenen Andockstutzen des Sarja-Moduls kann nun die Hauptfracht des Space Shuttles, das in Russland gebaute Mini-Forschungsmodul Rasswjet (MRM 1), dauerhaft befestigt werden. Rasswjet, was im russischen „Morgenröte“ bedeutet, wird zusätzlichen Raum für kleinere Experimente, Lagerplätze und einen erneuerten vierten Dockingstutzen für die russischen Raumfahrzeuge Sojus und Progress bereitstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 11.05.2010:347,8 km bei einem Höhenverlust von 65 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Mai, geplante Ankunft der Atlantis mit dem Mini-Forschungsmodul Rasswjet an der ISS </li><li>17. Mai, geplanter Ausstieg der Astronauten Garrett Reisman und Stephen Bowen </li><li>19. Mai, geplanter Ausstieg der Astronauten Michael Good und Stephen Bowen </li><li>21. Mai, geplanter Ausstieg der Astronauten Garrett Reisman und Michael Good </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7030.0#top" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-17 </a></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.1830#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Hauptthema </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-17-erfolgreich-umgesetzt/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 17 erfolgreich umgesetzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live: ATV dockt an ISS an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-atv-dockt-an-iss-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 14:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31330</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute um 16:45 Uhr MESZ hat mit Jules Verne zum ersten Mal ein europäisches Versorgungsraumschiff an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: ESA/NASA. Das Automated Transfer Vehicle (ATV) Jules Verne hat heute nach zwei erfolgreichen Demonstrationstagen, an denen für das Andocken wichtige Manöver geprobt wurden und sich das Raumschiff bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-atv-dockt-an-iss-an/" data-wpel-link="internal">Live: ATV dockt an ISS an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute um 16:45 Uhr MESZ hat mit <i>Jules Verne</i> zum ersten Mal ein europäisches Versorgungsraumschiff an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: ESA/NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Automated Transfer Vehicle (ATV)</i> Jules Verne hat heute nach zwei erfolgreichen Demonstrationstagen, an denen für das Andocken wichtige Manöver geprobt wurden und sich das Raumschiff bis auf 11 Meter der <i>ISS</i> genähert hatte, endgültig an der Raumstation angedockt. Um 16:45 Uhr MESZ erreichte <i>Jules Verne</i> den Dockingport am hinteren Ende des russischen ISS-Moduls <i>Swesda</i>, um 16:52 Uhr war das Raumschiff bereits fest mit der ISS verbunden.
<br>
<strong>Live-Updates</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042008163108_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="344" height="234"/><figcaption>
Jules Verne kurz vor dem Andocken. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">16:46 &#8211; <i>Jules Verne</i> hat um 16:45 Uhr an den Dockingport des <i>Swesda</i>-Moduls angedockt. 
<br>
16:42 &#8211; Das Missionskontrollzentrum in Toulouse hat das &#8222;GO&#8220; für das Andocken gegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">16:38 &#8211; <i>Jules Verne</i> erreicht den letzten Haltepunkt S41 und wartet dort auf das &#8222;GO&#8220; des Missionskontrollzentrum für das Andocken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">16:26 &#8211; <i>Jules Verne</i> befindet sich derzeit am S4-Punkt, der 19 Meter von der ISS entfernt ist. Gleich wird das <i>ATV</i> die Triebwerke zünden und sich auf eine Distanz von 11 Metern annähern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Wir bitten um Verzeihung, dass aufgrund von Serverproblemen die Updates etwas verzögert erfolgen.</i></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-atv-dockt-an-iss-an/" data-wpel-link="internal">Live: ATV dockt an ISS an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ulysses-Team kämpft um jeden Tag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 14:44:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31266</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ingenieure der Ulysses-Mission haben sich etwas einfallen lassen, um den Betrieb ihrer sterbenden Raumsonde zu verlängern. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Planetary Society/Ulysses Current Ops. Wie berichtet, kann die Raumsonde zur Erforschung der Sonne Ulysses nicht mehr lange betrieben werden. Die Energie an Bord reicht nicht mehr aus, den Treibstoff der Sonde, Hydrazin, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/" data-wpel-link="internal">Ulysses-Team kämpft um jeden Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ingenieure der Ulysses-Mission haben sich etwas einfallen lassen, um den Betrieb ihrer sterbenden Raumsonde zu verlängern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Planetary Society/Ulysses Current Ops.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15032008154446_small_1.jpg" alt="Illustration: ESA" width="405" height="304"/><figcaption>
Ulysses &#8211; Missionsende nach 17 Jahren. 
<br>
(Illustration: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie <a href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-missionsende-steht-bevor/" data-wpel-link="internal">berichtet</a>, kann die Raumsonde zur Erforschung der Sonne <i>Ulysses</i> nicht mehr lange betrieben werden. Die Energie an Bord reicht nicht mehr aus, den Treibstoff der Sonde, Hydrazin, über seinem Gefrierpunkt von 2 Grad Celsius zu halten. Und derzeit entfernt sich die Sonde auf ihrer Flugbahn immer weiter von der Sonne. Gefriert nun das Hydrazin, kann <i>Ulysses</i> nicht mehr manövrieren und damit die Antenne nicht mehr auf die Erde ausrichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team scheint aber einen Weg gefunden zu haben, das Unvermeidliche zumindest noch etwas hinauszuzögern. Und zwar werden derzeit alle zwei Stunden die Manövriertriebwerke kurz gezündet &#8211; genauer gesagt, einander gegenüberliegende Triebwerke, deren Schubwirkung sich gegenseitig aufhebt, so dass die Orientierung der Sonde unverändert bleibt. Bei jeder Zündung werden 1,2 Gramm Treibstoff verfeuert. Dadurch bewegt sich das Hydrazin an einer bestimmten kritischen Stelle einer Treibstoffleitung 40 Millimeter weiter. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die kälteste Stelle, die das Hydrazin an Bord der Sonde passieren muss, und dadurch, dass alle zwei Stunden etwas wärmeres Hydrazin durch diesen Abschnitt strömt, wird das Einfrieren vorläufig verhindert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein raffinierter Trick erfahrener Ingenieure, der allerdings sicher nicht mehr lange betrieben werden kann: <i>Ulysses</i> kann nach über 17 Jahren Betrieb nicht mehr viel Treibstoff übrig haben, und durch die wachsende Entfernung von der Sonne werden die &#8222;kritischen Stellen&#8220; auf dem Weg vom Hydrazintank zu den Düsen zwangsläufig immer größer und zahlreicher&#8230;   
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/" data-wpel-link="internal">Ulysses-Team kämpft um jeden Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hayabusa-Mission hat Probleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hayabusa-mission-hat-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2005 23:21:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenproben]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungskreisel]]></category>
		<category><![CDATA[Lander]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29998</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Ausfall des zweiten Lagekontrollrades beeinträchtigt die spannende japanische Asteroidenmission, gefährdet sie aber vorläufig nicht. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Die Raumsonde Hayabusa (ehemals Muses-C) hat vor vier Tagen leider die Kontrolle über ihr zweites von drei Lagekontrollrädern verloren. Damit verfügt sie jetzt nur noch über ein einziges dieser Systeme, mit denen Raumfahrzeuge [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hayabusa-mission-hat-probleme/" data-wpel-link="internal">Hayabusa-Mission hat Probleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Ausfall des zweiten Lagekontrollrades beeinträchtigt die spannende japanische Asteroidenmission, gefährdet sie aber vorläufig nicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde <i>Hayabusa</i> (ehemals <i>Muses-C</i>) hat vor vier Tagen leider die Kontrolle über ihr zweites von drei Lagekontrollrädern verloren. Damit verfügt sie jetzt nur noch über ein einziges dieser Systeme, mit denen Raumfahrzeuge sich im schwerelosen All um sich selbst drehen können, ohne dazu Treibstoff verbrauchen zu müssen. Das erste Rad war bereits im Juli ausgefallen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102005012142_small_1.jpg" alt="None" width="789" height="367"/><figcaption>
Die Rotation des Asteroiden Itokawa, fotografiert von 
<i>Hayabusa</i>
. 
<br>
(Bild: JAXA/ISAS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Hayabusa</i> hat sich im Laufe der letzten Wochen bis auf knapp sieben Kilometer an ihr Ziel, den Asteroiden &#8222;Itokawa&#8220; angenähert und die fotografische Erfassung des Asteroiden mit hochauflösenden Bildern nahezu abgeschlossen. Auch die Funktion der optischen Navigationskamera wurde nach Angaben des zuständigen Instituts ISAS bereits erfolgreich geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit nur einem funktionsfähigen Rad ist aber nun keine vollständige Lagekontrolle mehr möglich, weshalb die Sonde verstärkt ihre Manövriertriebwerke wird einsetzen müssen. Es kommt nun auf das Geschick der Missionsspezialisten auf der Erde an, den damit einhergehenden, nicht eingeplanten zusätzlichen Treibstoffverbrauch in Grenzen zu halten. Inwieweit dadurch der Zeitplan beeinträchtigt wird oder gar der Ablauf der gesamten Mission, bleibt abzuwarten. Der Höhepunkt der Mission, die autonome Annäherung an den Asteroiden mit Entnahme von Proben nebst Absetzung eines kleinen Landers, ist für November geplant. Die Kapsel mit dem eingesammelten Original-Asteroidenmaterial soll im Juni 2007 zur Erde zurückkehren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hayabusa-mission-hat-probleme/" data-wpel-link="internal">Hayabusa-Mission hat Probleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS mit neuen Gyro-Problemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-mit-neuen-gyro-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2005 23:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sechs Wochen vor dem wichtigen Besuch der Discovery schwächelt das Lageregelungssystem der ISS. Auf der Erde gehen die Startvorbereitungen derweil ihren gewohnten Gang. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Gerade mal fünf Minuten, nachdem die ISS-Astronauten Leroy Chiao und Salizhan Sharipov einen frühmorgendlichen Weltraumeinsatz erfolgreich hinter sich gebracht hatten, zeigte eines der zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-mit-neuen-gyro-problemen/" data-wpel-link="internal">ISS mit neuen Gyro-Problemen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sechs Wochen vor dem wichtigen Besuch der <i>Discovery</i> schwächelt das Lageregelungssystem der ISS. Auf der Erde gehen die Startvorbereitungen derweil ihren gewohnten Gang.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss_sts114_260x200.jpg" alt="None" width="355" height="273"/><figcaption>
Bild: NASA
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade mal fünf Minuten, nachdem die ISS-Astronauten Leroy Chiao und Salizhan Sharipov einen frühmorgendlichen Weltraumeinsatz erfolgreich hinter sich gebracht hatten, zeigte eines der zwei noch funktionierenden Lagekontrollgyroskope, die für die Lageorientierung des gesamten Komplexes zuständig sind, eine ungewöhnlich starke Vibration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beamter sagte, die Vibration des so genannten CMG-3 sei &#8222;eine Größenordnung&#8220; stärker als jedes derartige frühere Ereignis gewesen. Die Ingenieure untersuchen noch die Daten, um zu ermitteln, was passiert ist und wo genau ein Fehler aufgetreten ist, falls überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS ist mit vier derartigen Gyros ausgestattet, aber CMG-1 fiel bereits 2002 aus und CMG-2 ging am 16. März außer Betrieb, als ein Schutzschalter versagte. Während des geplanten Besuchs der <i>Discovery</i> im Mai soll im Rahmen eines weiteren Weltraumeinsatzes CMG-2 durch Umverlegung der Stromversorgung wieder in Betrieb genommen werden. Und CMG-1 soll bei einem weiteren Weltraumeinsatz ausgetauscht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lagekontrollgyroskope dienen zur Lageregelung der Station und kommen mit der über die Solarzellenflügel praktisch unbegrenzt vorhandenen elektrischen Energie aus. Die ISS verfügt außerdem über russische Manövriertriebwerke, die aber auf den nur begrenzt vorhandenen Raketentreibstoff an Bord angewiesen sind. Mitarbeiter sagten heute, dass selbst der Ausfall des dritten Gyros praktisch keine Auswirkung auf die kommende Mission der <i>Discovery</i> habe, da der Shuttle mehr als genug Treibstoff an Bord haben werde, um die Lageregelung der Station zu gewährleisten, während die CMGs 1 und 2 wieder in Betrieb genommen werden. Und in jedem Fall bleibe CMG-3 voll funktionsfähig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Erde gehen die Vorbereitungen für den mit Spannung erwarteten Start der <i>Discovery</i> derweil wie geplant weiter. Die Raumfähre wurde derzeit aus ihrem Hangar zum gigantischen <i>Vehicle Assembly Building</i> des Kennedy Space Center gebracht, um dort in den nächsten Tagen mit dem externen Treibstofftank und den Feststoffraketen zu dem Kraftpaket zusammengekoppelt zu werden, das das Vertrauen in die Shuttle-Technik wiederherstellen soll.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-mit-neuen-gyro-problemen/" data-wpel-link="internal">ISS mit neuen Gyro-Problemen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shuttleflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttleflug-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2002 23:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttleflug]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=77536</guid>

					<description><![CDATA[<p>4. Die Landung Autor: Karl Urban. Ist es Zeit auf die Erde zurückzukehren, rotiert das Shuttle, so dass es die Manövriertriebwerke in die richtige Richtung bewegen können. Der sogenannte &#8222;deorbit burn&#8220; (etwa &#8222;zündung zum verlassen des orbits&#8220;) beinhaltet den Betrieb der Triebwerke für drei Minuten. Dieses Manöver verringert die Bahngeschwindigkeit des Orbiters um einige 100 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttleflug-3/" data-wpel-link="internal">Shuttleflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">4. Die Landung</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es Zeit auf die Erde zurückzukehren, rotiert das Shuttle, so dass es die Manövriertriebwerke in die richtige Richtung bewegen können. Der sogenannte &#8222;deorbit burn&#8220; (etwa &#8222;zündung zum verlassen des orbits&#8220;) beinhaltet den Betrieb der Triebwerke für drei Minuten. Dieses Manöver verringert die Bahngeschwindigkeit des Orbiters um einige 100 km/h, was reicht, ihn in Richtung der Atmosphäre zu lenken. Der &#8222;deorbit burn&#8220; wird ungefähr eine halbe Erdumrundung vor dem Landeziel gestartet. Beispielsweise zünden die Triebwerke, wenn sich das Shuttle über dem Indischen Ozean befindet, wenn der Landeplatz das Kennedy Space Center in Florida ist. Die Zündung ist die einzige aktive Bremsung des Orbiters auf seinem Landeanflug. Der Rest des Fluges wird er lediglich durch den Druck gebremst, den die Atmosphäre durch die hohe Eintrittsgeschwindigkeit erzeugt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/burn.jpg" alt="" width="243" height="117"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem &#8222;deorbit burn&#8220; dauert es noch etwa 25 Minuten, bis das Shuttle den Bereich der Atmosphäre erreicht, ab dem starke Erhitzungserscheinungen wirksam werden. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Orbiter in ca. 120 km Höhe und ist noch über 8000 km von seinem Landeort entfernt. Kurz vor dem Eintreten in die Atmosphäre lässt das fordere Reaktionssystem als Sicherheitsmaßnahme noch den übriggelassenen Treibstoff ab. Danach wird die &#8222;Nase&#8220; des Orbiters auf ca. 40° Höhe über dem Horizont gehoben, damit beim Eintritt lediglich die schwarzen Hitzeschutz-Platten von der Reibungswärme beeinträchtigt werden. Die Temperatur beim Eintreten liegt hier bei ungefähr 1600 °C.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hinteren Lenkruder hat die Aufgabe, das Shuttle beim Hinabgleiten zu steuern. Beim Wiedereintritt wird aus dem Raumfahrtzeug ein Flugzeug und Lenkruder und Hitzeplatten werden &#8211; erstmals im aktuellen Flug &#8211; verwendet. Die Steuerung übernehmen automatische Systeme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Abstiegs absolviert der Orbiter vier Manöver, die ihn bremsen sollen. Wenn er sich der Landestelle auf 225 km nähert (er ist dann 45,7 km hoch), erhält der Orbiter Navigations-Unterstützung des Taktischen Navigationssystem TACAN (&#8222;<strong>Tac</strong>tical <strong>A</strong>ir <strong>N</strong>avigation System&#8220;). TACAN unterstützt die Bord-Navigationssysteme und stabilisiert das Shuttle für den Rest des Fluges und insbesondere beim Anflug auf die Landebahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der <a href="https://www.raumfahrer.net/raumfaehre-endeavour-sicher-gelandet/" data-wpel-link="internal">Landung </a>der Endeavour am 21. August 2007 ist das TACAN-System jedoch über ein genaueres GPS-basiertes System ersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während das Shuttle die Landung fortsetzt, wird seine Geschwindigkeit auf unter die dreifache Schallgeschwindigkeit gesenkt. Dann werden zeitgleich zwei Messfühler an der Spitze des Orbiters analysiert. Damit wird noch einmal die Eigengeschwindigkeit, Höhe, der Außendruck und die Windgeschwindigkeit überprüft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/landung.jpg" alt="" width="412" height="258"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während eines normalen Landeanflugs übernehmen Flugkontrollcomputer ungefähr 40 km vor der Landung die Kontrolle über das Raumfahrzeug. Zu diesem Zeitpunkt vermindert sich die Geschwindigkeit des Shuttles auf unter Schallgeschwindigkeit und ist 15,2 km hoch. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt meist der Commander die manuelle Steuerkontrolle um die Landung einzuleiten. Dabei behilflich ist ihm das &#8222;Microwave Scanning Beam Landing system&#8220;. Hierbei steuert der Commander um einen imaginären Zylinder, um die Flugbahn zu halten, die direkt auf die Landebahn zielt. Dabei dreht das Shuttle manchmal noch einen 6,4 km-Kreis über der Landebahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieses Kreisfluges des Orbiters sinkt die Flughöhe von 15,2 km auf ca. 3 km. Stimmt der Kurs auf die Landebahn, beginnt das Shuttle einen steilen Sinkflug, der Neigungswinkel liegt dabei siebenmal tiefer als bei der Landung einer normalen Verkehrsmaschine. Die Geschwindigkeit ist dabei 2mal höher als die eines Passagierflugzeugs. Wird die Höhe von 610 m erreicht, zieht der Commander das Steuer hoch und vermindert die Geschwindigkeit zur Vorbereitung für das Aufsetzen auf der Rollbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt fährt der Pilot auch das Fahrwerk aus. Setzt das primäre Fahrwerk auf der Landebahn auf, liegt die Fallgeschwindigkeit bei nur noch 8 m/s, die Vorwärtsgeschwindigkeit jedoch noch bei 354 km/h. Nach dem Aufsetzen wird der Bremsfallschrim gezündet. Zeitgleich wird die Nase des Orbiters auf den Boden gedrückt. Der Bremsfallschirm wird daraufhin abgetrennt, damit er nicht auf dem Shuttle landet nachdem es auf dem Boden zum stehen gekommen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/shuttleflug/" data-wpel-link="internal">1. Liftoff</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/shuttleflug-5/" data-wpel-link="internal">2. Aufstieg</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/shuttleflug-3/" data-wpel-link="internal">3. Orbit</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/shuttleflug-5/" data-wpel-link="internal">5. Übersicht</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttleflug-3/" data-wpel-link="internal">Shuttleflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
